27. Juli 2010 /OTZ

Straßensperrung nach Erdrutsch

Die Wassermassen spülten den Hang neben der Straße bis zu 2,50 Meter tief aus.
Die Wassermassen spülten den Hang neben der Straße bis zu 2,50
Meter tief aus.
Foto: Landratsamt

Kreisstraßenmeisterei braucht voraussichtlich bis Freitag für Instandsetzung

Von Kathrin Schulz Berga/Großkundorf (OTZ).

Den sintflutartigen Regenfällen in der Nacht zum Sonnabend war selbst das Fassungsvermögen des Regenrückhaltebeckens der Wismut GmbH jenseits der Kreisstraße 525 nach Großkundorf nicht gewachsen. Das Wasserbecken lief über und wie ein Sturzbach ergossen sich die Regenwassermassen über die Kreisstraße. „Etwa 50 Meter Straße sind unmittelbar betroffen“, erläutert Frank Korn, Abteilungsleiter Wirtschaft und Chef des Kreisbauamtes. „In einem etwa zehn Meter breiten Abschnitt sind die Bankette und der komplette Straßennebenbereich sogar bis zu 2,50 Meter tief weggespült. Die Erdmassen vom Hang trug das Wasser bis in die Culmitzschaue hinunter.“ In einem ersten Schritt hatte die Kreisstraßenmeisterei die mSperrung der unterspülten Straße vom Abzweig der Bundesstraße 175 bis zum Ortseingang Großkundorf noch am Sonnabend veranlasst. Bis voraussichtlich Freitag werden die Beschäftigten nunmehr zu tun haben, den zerstörten Hang an der Straße wieder aufzubauen und entsprechend abzusichern, dazu soll unter anderem neues Material angefahren werden. Das Landratsamt Greiz wird unterdessen mit der Wismut GmbH über die Kostenübernahme zur Schadensregulierung verhandeln. Zur Schadenssumme konnte Korn gestern allerdings noch keine Angaben machen. „Ich bin sicher, wir werden mit der Wismut GmbH eine einvernehmliche Lösung finden, Gesprächsbereitschaft auch von dieser Seite ist signalisiert“. Die Untere Wasserbehörde am Landratsamt wird darüber hinaus auch den Zustand des Regenrückhaltebeckens untersuchen. Bis einschließlich Freitag, das ist zunächst klar, kann diese Zufahrtsstraße nach Großkundorf erstmal nicht genutzt werden.

Höhere Gewalt

Von Kathrin Schulz

Glücklicherweise kommen die Großkundorfer auch über die andere Seite in ihr Dorf, wenn der Abzweig von der B 175 in dieser Woche unpassierbar bleibt. Regenfälle diesen Ausmaßes sind eben höhere Gewalt. Die Feuerwehren hatten vor allem auch im Greizer Raum am Sonnabend noch einiges zu tun, aber Straßensperrung wegen Wasserschaden ist nur einmal in der Region bekannt geworden. Auffällig und wie ich finde, auch ungewöhnlich, ist die Tatsache, dass die Greizer Feuerwehrmänner am Wochenende nicht geholt worden sind, um Keller auszupumpen. Solcher Notfall wäre mir angesichts des Wetters zuerst in den Sinn gekommen. Stattdessen allerdings mussten zwei Autos angeleint werden.


27. Juli 2010 /OTZ

75 Jahre und immer gute Laune

Anita Knüpfer mit Gästen und ihrer RT 125.
Anita Knüpfer mit Gästen und ihrer RT 125.
Foto: Ruder

Mitglieder des Motorsport Clubs Greiz gratulieren Anita Knüpfer zum Geburtstag

Greiz (OTZ/Diana Ruder).

Sichtlich überrascht zeigte sich die Pohlitzerin Anita Knüpfer gestern Vormittag, als langjährige Mitglieder des Motorsport Clubs Greiz im ADAC ihr zum 75. Geburtstag mit einem Theatergutschein gratulierten. m„Mit so vielen Leuten habe ich nicht gerechnet“, gestand die Jubilarin. Sie ist Gründungsmitglied des 1958 ins Leben gerufenen MC Greiz und seit mehr als 30 Jahren Mitglied der Revisionskommission des Clubs. „Anita ist für uns über all die Jahre eine feste Stütze im MC“, sagte Ulrich Henicke vom Motorsport Club Greiz. Als sehr einsatzfreudige, kameradschaftliche und zuverlässige Funktionärin, die „immer gute Laune hat“, beschrieb Gerhard Brinckmeyer, Vorsitzender des MC Greiz, die ehemalige aktive Motorsportlerin. Seit der Gründung des Clubs war Anita Knüpfer Leistungsmitglied und bestritt mit ihrer RT 125, Baujahr 1955, zahlreiche Turniere, Rallyes und Bilder-Such-Fahrten. Das Motorrad schlummert heute, gut gepflegt, in einer Garage. Hergeben möchte Anita Knüpfer die Vier-Gang-Maschine keinesfalls, denn sie verbindet viele schöne Erinnerungen an Wettkämpfe und Ausflüge damit. So erinnert sie sich an eine Episode aus vergangenen Rennsporttagen, als sie bei nationalen und internationalen Rennen häufig für Zeitabnahmen zuständig war. Zusammen mit Hermann Limmer, einem Mitglied des MC Greiz, kletterte sie an der Rennstrecke in Schleiz auf ein Dach, um die Startnummern der Teilnehmer, die die Ziellinie passierten, erkennen und die Zeiten stoppen zu können. Durch den Krach, den die Rennmaschinen verursachten, schrien sich die beiden Zeitnehmer die Startnummern gegenseitig in die Ohren, erinnert sich Anita Knüpfer schmunzelnd.


27. Juli 2010 /OTZ

Königin der Nacht hat Schönheit entfaltet

Kaktus wird bei Bergers 30 Jahre gepflegt

Berga (OTZ/-lz).

Über ein seltenes botanisches Ereignis konnten sich am Sonntagabend die Bergaer Angelika und Reinhard Berger freuen. Die „Königin der Nacht“ - sozusagen das Prunkstück in der umfangreichen Kakteensammlung Reinhard Bergers -, entfaltete binnen einer Stunde eine wunderschöne Blüte. Den sonst relativ unscheinbaren aber in seinen Ausmaßen inzwischen schon sehr großen Kaktus hat der Geschäftsmann vor 30 Jahren aus einem Samen gezogen. Fünf Jahre ist es her, seit seine Königin der Nacht das letzte Mal geblüht hat. Im vorigen Jahr hat der Kaktus zwar eine Blüte angesetzt, sie aber wieder abgeworfen. Vom Sonntag zum Montag freuten sich Bergers über eine wunderschöne Blüte inmitten der Vielfalt ihres Gewächshauses, zwischen Schwiegermuttersessel und Flaschenbaum hielt der passionierte Fotograf die einzelnen Blütenphasen fest. Von 20 bis 21 Uhr hat es gedauert, bis die wunderschöne Blüte sich ganz entfaltet hatte. „Da der Kaktus nicht jedes Jahr blüht, ist es für mich immer wieder ein Erlebnis, wenn die Königin der Nacht eine Knospe bekommt und zum Blühen ausreift“, betont Berger. Als Kakteenkenner weiß er, dass die meisten Freunde der stachligen Gewächse den Fehler machen, ihre Kakteen auch im Winter zu gießen. Das, so meint er, sollte man vermeiden.


27. Juli 2010 /OTZ

Spatenstich im März 2011

WBG-Chef Helmut Müller (rechts) zeigt Jürgen Kepke, Dr. Klaus Ramming, Volker Wetzel und Stephan Büttner (von links) das Areal, auf dem das Biomasseheizwerk gebaut werden soll.
WBG-Chef Helmut Müller (rechts) zeigt Jürgen Kepke, Dr. Klaus
Ramming, Volker Wetzel und Stephan Büttner (von links) das
Areal, auf dem das Biomasseheizwerk gebaut werden soll.
Foto: OTZ/Katja Grieser

Bau des Biomasseheizwerks Berga wird voran getrieben - Infoveranstaltung am Montag

Von Katja Grieser Greiz.

Läuft alles nach Plan, kann im März kommenden Jahres der erste Spatenstich zum Bau des Biomasseheizwerks in Berga erfolgen. Das zumindest sagte Dr. Klaus Ramming von der AGO AG Energie und Anlagen, die das Heizwerk bauen wird. Im August 2011 soll das Biomasseheizwerk in Betrieb genommen werden, „ab 1. Oktober 2011 garantieren wir die Wärmelieferung“, so Ramming. Damit der vorgesehene Zeitplan eingehalten werden kann, will Bürgermeister Stephan Büttner (Freie Wähler) die „Antragstellung forcieren“, wie er gestern sagte. Auch wenn die Stadt am Bau des Heizwerks nicht beteiligt ist, wird sie das benötigte Fernwärmenetz errichten. Dazu hofft sie auf Förderung. „Wir sind froh, dass es einer Stadt im Landkreis Greiz zum ersten Mal gelingt, sich hochgradig von fossilen Brennstoffen abzulösen“, so Jürgen Kepke, Chef der Wirtschaftsfördergesellschaft Ostthüringen. Deshalb werde man sich dafür einsetzen, dass das Projekt entsprechend gefördert wird. Gemeinsam mit der AGO, der Wohnungsbaugesellschaft Berga/Elster (WBG) - sie stellt das Grundstück - und der Stadt sei es hier gelungen, ein Projekt auf die Beine zu stellen, das zum Imagegewinn für Berga werden wird, ist Kepke sicher. Profitieren sollen von der neuen Wärme nicht nur WBGImmobilien, sondern auf Wunsch auch private Häuser, sofern sie leitungsmäßig erschließbar sind. Ebenso sei für Schule und Klubhaus ein Anschluss denkbar. 50 Prozent von Berga, so die Schätzung, könne vom Biomasseheizwerk aus versorgt werden. Wie ein privater Hauseigentümer an die Biowärme heran kommen kann, darüber informieren Investor, Planer Volker Wetzel und WBG-Chef Helmut Müller am kommenden Montag. Von 9 bis 12 Uhr sowie von 15 bis 18 Uhr können sich Interessierte in der ehemaligen Kegelbahn, Robert-Guezou-Straße, über das Heizwerk und die Anschlussmöglichkeiten informieren. Wie Klaus Ramming bereits jetzt versichert, würden die Bergaer das Biomasseheizwerk so gut wie nicht merken. Ventilatoren und Abgasstränge seien schallgedämmt, so dass es keine Lärmbelästigung gebe. „Der Lkw, der das Holz anliefert, wird das Lauteste“, so Ramming. Durch Filteranlagen soll sicher gestellt werden, dass die Abgase weder sichtbar, noch zu riechen sind. Wie das Werk mit den Holzhackschnitzeln beliefert werden könnte, darüber gibt es bereits Pläne. So soll in einem der Gewerbegebiete ein Platz eingerichtet werden, auf dem die Belieferer die Hackschnitzel auf kleinere Laster umschichten. Letztere würden dann zum Biomasseheizwerk fahren. Auch soll es etwa Gartenbesitzern ermöglicht werden, dass sie ihre Holzabfälle ebenfalls dort abliefern können. Denkbar sei sogar ein Holservice. Das Holz soll, schon aus Kostengründen, aus der Region kommen. „Bis maximal 150 Kilometer“, so Klaus Ramming, wolle man für die Belieferung fahren. 25 Hackerfirmen in der Region habe die AGO AG bereits ausmachen können. Hölzer aus Fernost oder den Tropen würden also nicht verheizt, versichert Ramming. Lediglich unbehandeltes Holz aus der Region käme dafür in Frage. Auch Arbeitsplätze könnten mit dem neuen Heizwerk geschaffen werden, wobei sich noch niemand auf eine Zahl festlegen wollte. Abhängig vom Automatisierungsgrad der Anlage seien drei bis vier Arbeitsplätze denkbar, hierbei sind allerdings bereits die Beschäftigten im

vorgelagerten Holzgeschäft mit eingerechnet.

Fakten zum Biomasseheizwerk

Die AGO AG Energie und Anlagen aus Kulmbach errichtet das Biomasseheizwerk in Berga, investiert etwa eine Million Euro. Aufgebaut wird ein Biomasseheizkessel mit einer Leistung von zwei Megawatt. Zusätzlich wird ein Ölheizkessel mit einer Leistung von drei Megawatt aufgestellt. Dieser soll in Spitzenzeiten oder bei Wartungsarbeiten am anderen Kessel zugeschaltet werden und dient zudem zur Sicherheit bei Havarien. Das Fernwärmenetz wird von der Stadt Berga gebaut. Kosten: 1,2 Millionen Euro.


27. Juli 2010 /OTZ

Natur von draußen nach drinnen geholt

Familie Grünwald aus Fraureuth betrachtet die geschichtliche Ausstellung.
Familie Grünwald aus Fraureuth betrachtet die geschichtliche
Ausstellung.

Installationen der Reichenbacher Künstlerin Marietta Jeschke im Mausoleum Waldhaus werden unterschiedlich angenommen

Text & Bild Antje-Gesine Marsch

Viele Ausflügler zog es am Wochenende wieder in das beliebte Naherholungsgebiet Waldhaus. Am Sonntag öffnete auch das Mausoleum seine Pforten - die gotische Kapelle mit Gruft, in der der letzte regierende Fürst, Heinrich XXII., Reuß Ältere Linie, mit seiner Gattin, Fürstin Ida, und dem Sohn, Heinrich, XXIV., bis Ende der 1960er Jahre beigesetzt waren. Das Mausoleum, das 1994 mit großem Aufwand restauriert wurde und seither in altem Glanz wiedererstrahlt, wird von vielen Interessierten aufgesucht, wie Margarite Kittelmann und Manfred Lemke sagen, die hier vierzehntägig ihren Dienst versehen. Seit Pfingstsonntag kann man in der Kapelle auch einige großflächige Arbeiten der Reichenbacher Künstlerin Marietta Jeschke betrachten, die von einem spontanen Umgang mit Formen und Farben geprägt sind. Spürbar vor allem, wie Jeschkes intensive Kunst von den unverwechselbaren Lebenslinien der Bäume geprägt wurde und durch spezielle Farbgebung ihre ganz eigene Dynamik entwickelt. Die drei abstrakten Bilder entstanden direkt vor Ort, wie Margarite Kittelmann weiß. "Dieses hier stellt eine zerfallende Eberesche dar; es wurde auf echtes Buchbinderleinen gemalt." Den Baum, der dazu „Modell“ stand, gibt es gleich gegenüber dem Mausoleum, ebenso das Gehölz, das mit Ölkreide auf Pergament gebracht wurde. Wie Margarite Kittelmann einschätzt, hat die Künstlerin so die "Natur von draußen nach drinnen geholt". Allerdings: „Die Bilder werden unterschiedlich angenommen", so Manfred Lemke. Einige Besucher würden hier lieber Sachen aus dem Nachlass der Reußen betrachten; einigen mutet diese moderne Kunst in der Halle fremd an. Beate und Rudolf Grünwald aus Fraureuth kommen regelmäßig nach Waldhaus; jetzt, wo die Söhne größer sind, auch gern mit dem Fahrrad. "Wir kennen das Mausoleum noch aus alter Zeit", so das Ehepaar, das am Sonntag wieder einmal "kurz entschlossen" den Weg nach Waldhaus nahm. „Ohne die Kapelle künstlerisch zu überladen, hätte ich mir vielleicht noch ein paar Bilder mehr vorstellen können", wie Rudolf Grünwald sagte. Einige kurze Erläuterungen zu den Malereien hätte sich Ehefrau Beate gewünscht. Vielleicht könne das Kulturamt Greiz da noch etwas nachbereiten.


27. Juli 2010 /OTZ

Meister der Vogtlandklasse gewinnt

Eine Szene aus dem Spiel der Frauen vom FSV Berga (in Rot) gegen die Mannschaft vom SV Chemie Greiz. Dieses Spiel endete 0:5.
Eine Szene aus dem Spiel der Frauen vom FSV Berga (in Rot) ge-
gen die Mannschaft vom SV Chemie Greiz. Dieses Spiel endete 0:5.
Foto: Peter Reichardt

Frauenfußballturnier zum Abschluss des 2. Sommerfestes des SV Blau-Weiß 90 Greiz

Von Peter Reichardt Greiz.

Das Frauenfußballduell zwischen dem FSV Berga und dem Meister der Vogtlandklasse 2009/10, SV Chemie Greiz, ging am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein über die Bühne auf der Sportanlage Herrenreuth im Rahmen des 2. Sommerfestes des SV Blau-Weiß 90 Greiz. Die Frauen des FSV Berga und des SV Chemie Greiz hatten am Sonntag jedenfalls nicht mit dem Wetter zu kämpfen, wie die Männer und Alten Herren an den Tagen zuvor. Allenfalls waren es für die Damen des SV Chemie Greiz die Nachwehen der Geburtstagsfeier vom Vortag, an dem Rita Steinbrich ihren 60. beging, zu dem natürlich alle Aktiven und Zuschauer im Nachhinein noch gratulierten. Einen fußballerischer Ausklang des 2. Sommerfestes des SV Blau-Weiß 90 Greiz erlebten die Besucher unter souveräner Leitung von Schiedsrichter Karl-Heinz Stark, in dem die Frauen des SV Chemie Greiz die größeren Spielanteile auf ihrer Seite hatten, einen verdienten 5:0-Sieg gegen die Damen des FSV Berga einfuhren und dabei noch eine ganze Menge Chancen zum Torerfolg ungenutzt verstreichen ließen. Insbesondere in der ersten Halbzeit, es wurden zweimal 30 Minuten gespielt, taten sich die Chemie-Frauen schwer gegen eine vielbeinige Abwehr der Bergaer Frauen. Wenn auch bereits in der 10. Minute das 0:1 durch Nicole Knoll, nach Unstimmigkeit in der Bergaer Abwehr, markiert wurde, so konnte eine weitere Ergebnisveränderung in der ersten Halbzeit nicht registriert werden. Kathrin Reinhold hatte gegen Ende dieser Halbzeit eine ganz starke Partie geliefert, mehrere Torchancen für die Chemie-Damen auf dem Fuß, doch leider ohne finale Verwertung. Anders sah es dann in der zweiten Halbzeit aus. Bereits in der 37. Minute erhöhte sie auf 2:0, wobei ihr Treffer schön herausgespielt war. Zwei Minuten später eine erneute Riesenmöglichkeit für Kathrin Reinhold, die sie nicht verwerten konnte. In der 48. Minute fiel das 0:3 durch Katrin Menz, die einen Torwartfehler des FSV Berga eiskalt zu ihren Gunsten nutzte. In der 53. Minute war es erneut Kathrin Reinhold, die einen tollen Alleingang durch die Bergaer Abwehr mit dem 0:4 abschloss. Drei Minuten vor Schluss der Begegnung, in der 57. Minute, war es erneut Nicole Knoll, die den Endstand zum 0:5 markierte. Ein verdienter Sieg der Frauen des SV Chemie Greiz, der hätte höher ausfallen können. Den Damen des FSV Berga muss man jedoch bescheinigen, dass sie sich tapfer ihrer Haut gegen den Meister der Vogtlandklasse 2009/10 erwehrt haben, jedoch die Kräfte, insbesondere in der zweiten Halbzeit, nicht ausreichten, um stärker Paroli bieten zu können. Guter Frauenfußball war den Besuchern des 2. Sommerfest des SV Blau-Weiß 90 Greiz versprochen worden. Die beiden Mannschaften zeigten genau das eindrucksvoll und waren sich des Beifalls der zahlreich erschienenen Zuschauer sicher. Es war ein Sommerfest des SV Blau-Weiß 90 Greiz, das sicher die Bindung der Vereinsmannschaften mit ihren Fans und Gönnern beförderte. Ein Dank des Vorstandes erging deshalb an alle Aktiven dieser drei Tage auf der Herrenreuth für ihr Engagement und die fairen Spiele. Ein weiteres Dankeschön erging zudem an all die Helfer und Organisatoren, die vor und hinter den Kulissen gewirkt haben.
FSV Berga: Julika Thoß, Katharina Pöhler, Franziska Förster, Christiana Bernhardt, Manja Luckner, Carolin Hille, Isabel Luckner, Franziska Rodert, Julia Geithel, Sophie Rückert, Juliane Simon.
SV Chemie Greiz: Sandy Elte, Steffi Jahn, Ina Steinbrich, Kathrin Reinhold, Susanne Stark, Katrin Menz, Nicole Knoll, Lisa Jüptner. SR.: Karl-Heinz Stark - Tore: 0:1 Knoll (10.), 0:2 Reinhold (37.), 0:3 Menz (48.), 0:4 Reinhold (53.), 0:5 Knoll (57.)


27. Juli 2010 /OTZ

Klarer Sieg für SG Greiz

Im Freundschaftsspiel besiegte die Spielgemeinschaft 1. FC/Chemie Greiz (in Grün) das Team vom FC Sachsen Steinpleis-Werdau mit 3:0.
Im Freundschaftsspiel besiegte die Spielgemeinschaft 1. FC/
Chemie Greiz (in Grün) das Team vom FC Sachsen Steinpleis-
Werdau mit 3:0.
Foto: Silvia Böhm-Lämmer

Fußball, Freundschaftsspiel: Sven Dimter erzielt frühe Führung
1. FC/Chemie Greiz - FC Steinpleis Werdau 3:0 (1:0)

Greiz (OTZ/Frank Brettfeld).

Gut eine Woche vor dem eigentlichen Aufgalopp, der ersten Runde im Thüringenpokal gegen den Landesligisten von Schott Jena, hatten sich die Greizer die sächsische Vertretung aus Werdau zu einem Vorbereitungsspiel eingeladen. Trainer Dietmar Sengewald hatte bereits am Vormittag einen Lauftest angesetzt und verlangte seiner Mannschaft konditionell alles ab. Sven Dimter hatte mit Freistoß aus 18 Metern die erste Tormöglichkeit, scheiterte jedoch knapp (3.). Die Gäste spielten gut mit und kamen durch Johann Neumerkel mit Schuss von der Strafraumgrenze zu einer guten Chance (7.). Das frühe 1:0 dann in der 10. Minute durch Sven Dimter, der einen erneuten Freistoß aus 20 Metern im linken Torangel der Sachsen unterbrachte. Tormann Daniel Berger war ohne Abwehrmöglichkeit. Die Greizer gefielen in der Folgezeit mit gutem Direktspiel im Offensivbereich und sicherer Abwehrarbeit, die Rico Pellmann organisierte. Auch der „Doppelsechser“ mit Sven Dimter und Kevin Brettfeld harmonierte hervorragend. Mario Himmer gelang in der 18. Minute fast der Führungsausbau, nachdem er eine tolle Ballstafette mit Sven Dimter und Daniel Döring nur knapp über dem rechten Angel abschloss (18. Min.). Ebenso mknapp der Kopfball von Kevin Brettfeld nach Dimter-Freistoß (20. Min.). Neben Sven Dimter, Mario Himmer und Daniel Döring kurbelte vor allen Alexander Bauch das Spiel immer wieder an. Jens Paulitz im Greizer Kasten wurde kaum gefordert, waraber in der 33. Minute gegen Florian Seidel und in der 43. Minute beim Flugkopfball von Markus Teicher zur Stelle. Dazwischen hätte Mario Himmer mit Kopfball vom linken Fünfmetereck nach Dimter- Flanke fast das 2:0 erzielt (38.). Keeper Daniel Berger konnte sich mit guter Parade auszeichnen. Mit Anpfiff zur 2. Halbzeit des gut leitenden Referees Silvio Höfer wechselte Trainer Sengewald gleich auf sieben Positionen. Denny Dreßler erzielte mit Direktabnahme einer Dimter-Flanke ein schönes Tor, welches nicht anerkannt wurde (49.). Das 2:0 dann durch Felix Körner, der nach Vorarbeit von Philipp Gneupel und Denny Dreßler überlegt aus zwölf Metern ins kurze Eck traf (58.). Die Werdauer Gäste hatten per 22-Meter-Freistoß (66.) und Kopfball auf die Torlatte durch Markus Teicher (70.) zwei gute Möglichkeiten, konnten Paulitz aber nicht überwinden. Nach Ballverlust im Greizer Mittelfeld drangen die Gäste gefährlich in den Strafraum ein. Der Rückraumschuss von Cornelius Gürtner verfehlte das Paulitz-Tor nur knapp (78.). Die Greizer jetzt mit ihrer Schlussoffensive: Erst scheitert Denny Dreßler nach Doppelpass mit Tom Rietsch von der Strafraumgrenze (82.), dann kann Tom Rietsch nach Vorarbeit von David Franke im Strafraum nur durch Foul gebremst werden. Den Elfmeter versenkte Sven Dimter zum 3:0 (85.). Die letzte Torchance vergab der Werdauer Gürtner, der freistehend aus zwölf Metern vergab. Angesichts der harten Trainingsvorbereitung zeigte sich Trainer Dietmar Sengewald mit dem Leistungsstand zufrieden, wobei die beiden letzten Testspiele gegen Stadtroda (28. Juli) und Treuen (29. Juli) weiteren Aufschluss über die Qualität im Greizer Team geben werden.
SG Greiz: Jens Paulitz, Rico Pellmann (46. Martin Speicher), Jens Gäbelein (46. Michael Mätzke), Rene Schimmel (46. Eric Nitschke), David Himmer (46. David Franke), Alexander Bauch, Sven Dimter, Kevin Brettfeld (46. Denny Dreßler), Mario Himmer (46. Philipp Gneupel), Daniel Döring (46. Felix Körner), Tom Rietsch.


27. Juli 2010 /OTZ

KSV Pausa holt Ringer und Trainer auf die Schulbank

Ringen: Schulung am Sonnabend

Pausa (OTZ/Jörg Richter).

Die Mannschaftsmeisterschaften der Ringer werfen ihre Schatten voraus und wieder einmal ist es das Regelwerk, das alle auf und an der Matte schon vor der Saison beschäftigt. Was hat sich geändert, wie ändern sich die Regeln bei den Mannschaftskämpfen gegenüber den Einzelmeisterschaften? Der DRB-Kampfrichterreferent Antonio Silvestri geht nun neue Wege, einmal, um das Regelwerk- und entsprechende Änderungen den Ringern und Trainern aufzuzeigen, aber auch, um den Zuschauern die Sicht der Kampfrichter näher zu bringen. Der KSV Pausa erklärte sich als Ausrichter bereit, die Schulturnhalle verwandelt sich am kommenden Sonnabend in ein großes Schulungszentrum. „Unser Ringkampf ist ständig von Regeländerungen betroffen, ab der Mannschaftsrunde wird wieder wöchentlich von den Kampfrichtern/-innen, Ringern, Trainern, Funktionären und Fans ein enormes Fachwissen gefordert“, so Antonio Silvestri, der erstmals ein Pilotprojekt „Regelkunde zur Bundesliga - machen wir es gemeinsam“ ins Leben rief. Dabei wird über die aktuelle Regelauslegung informiert und über spannende Szenen diskutiert werden. Jeder kann sich bei den Vorträgen aktiv beteiligen, da es unterschiedliche Sichtweisen der Ringer, Trainer, Kampfrichter, Funktionäre und Fans gibt. „Alle Vereine der Region sind herzlich mit ihren Sportlern, Funktionären und Fans eingeladen, die Teilnahme ist kostenlos“, betont der Vorsitzende des KSV Pausa, Ulrich Leithold, und hofft auf große Resonanz. Termin dieser Schulung ist am Sonnabend von 14 bis 18 Uhr in der Schulturnhalle der Grundund Mittelschule Pausa, Pestalozzistraße 15. Die Moderation übernehmen Antonio Silvestri, Kampfrichterreferent des DRB, Utz Aißlinger, stellvertretender Kampfrichterreferent des DRB, und Ulrich Leithold, 1. Vorstand des KSV Pausa. Nach der Begrüßung werden die Ringkampfregeln in der Bundesliga erläutert und eine Videoanalyse mit Bewertungen von Szenen vorgenommen, um alles besser zu veranschaulichen. Die Ringer helfen mit einem Praxisteil auf der Matte, Wettkampfszenen und Techniken werden nachgestellt und bewertet. Am Ende können Sportler, Trainer und Fans über das Regelwerk diskutieren und Erfahrungen austauschen, aber auch beim sich anschließenden Freundschaftskampf zwischen der WKG Pausa/Plauen und dem ASC Bindlach ihr neu gewonnenes Fachwissen gleich testen.


27. Juli 2010 /OTZ

Kurz notiert:

Sommerfest in Pansdorf

Auf zum Sommerfest nach Pansdorf heißt es vom 30. Juli bis 1. August. Das Festwochenende eröffnet DJ Mathias am Freitag um 19 Uhr. Am Sonnabend lockt die Liveband „De Erbschleicher“. Der Familiensonntag beginnt um 14 Uhr. „Die Schönecker Lausbuben“ sorgen für Unterhaltung im Festzelt. Außerdem gibt es die Historische Traktorenschau und für Kinder Pferdekutschfahrten, zudem Traktorrundfahrten, Glücksrad, Hüpfburg und Kinderschminken.
Archivfoto: Marsch

Auf zum Sommerfest nach Pansdorf heißt es vom 30. Juli bis 1. August. Das Festwochenende eröffnet DJ Mathias am Freitag um 19 Uhr. Am Sonnabend lockt die Liveband „De Erbschleicher“. Der Familiensonntag beginnt um 14 Uhr. „Die Schönecker Lausbuben“ sorgen für Unterhaltung im Festzelt. Außerdem gibt es die Historische Traktorenschau und für Kinder Pferdekutschfahrten, zudem Traktorrundfahrten, Glücksrad, Hüpfburg und Kinderschminken.


Babys der Woche

Fünf junge Mütter präsentieren stolz ihre Erstgeborenen: v.l. Romina, geb. am 21.7., 15.34 Uhr (2730g, 49 cm), Tochter von René Schwarz und Susann Hadlich aus Wolfshain; Albert, geb. am 22.7., 22.57 Uhr (3485g, 52cm), Sohn von Alice Biedermann aus Reichenbach; Ida, geb. am 19.7., 22.11 Uhr (3460g, 53), Tochter von Kristin Heinze und Fabian Willer aus Greiz; Selina, geb. am 23.7., 13.09 Uhr (2780g, 48cm), Tochter von Nanc Rathsmann und Mirko Schüle aus Greiz; und Kilian, geb. am 20.7., 6.46 Uhr (3390g, 54cm), Sohn von Nancy Pursche und Martin Wolfrum aus Greiz.
Foto: Antje-Gesine Marsch

Fünf junge Mütter präsentieren stolz ihre Erstgeborenen: v.l. Romina, geb. am 21.7., 15.34 Uhr (2730g, 49 cm), Tochter von René Schwarz und Susann Hadlich aus Wolfshain; Albert, geb. am 22.7., 22.57 Uhr (3485g, 52cm), Sohn von Alice Biedermann aus Reichenbach; Ida, geb. am 19.7., 22.11 Uhr (3460g, 53), Tochter von Kristin Heinze und Fabian Willer aus Greiz; Selina, geb. am 23.7., 13.09 Uhr (2780g, 48cm), Tochter von Nanc Rathsmann und Mirko Schüle aus Greiz; und Kilian, geb. am 20.7., 6.46 Uhr (3390g, 54cm), Sohn von Nancy Pursche und Martin Wolfrum aus Greiz.


Karikatur des Tages

Zeichnung: OTZ/Bruns
Zeichnung: OTZ/Bruns


Badespaß auch ohne Hitze

Badespaß im Greizer Sommerbad können Besucher auch ohne große Hitze haben. Bei den für heute angekündigten 24 Grad Celsius ist eine Erfrischung ebenso willkommen. Auch für Ferienkinder - hier die neunjährigen Tiffany und Eileen Suhr aus Greiz - ist ein Badbesuch ein amüsanter Zeitvertreib. Neben der 59 Meter langen und sechs Meter hohen Rutsche locken auch die große Liegewiese und der Beachvolleyballplatz.
Foto: OTZ/Katja Grieser

Badespaß im Greizer Sommerbad können Besucher auch ohne große Hitze haben. Bei den für heute angekündigten 24 Grad Celsius ist eine Erfrischung ebenso willkommen. Auch für Ferienkinder - hier die neunjährigen Tiffany und Eileen Suhr aus Greiz - ist ein Badbesuch ein amüsanter Zeitvertreib. Neben der 59 Meter langen und sechs Meter hohen Rutsche locken auch die große Liegewiese und der Beachvolleyballplatz.


Jugendclub „Spektrum“ feiert sein 25. Jubiläum

Herzliche Einladung für 13. bis 15. August

Greiz (OTZ/Wolfrum).

Der Jugendclub „Spektrum“ ist seit 25 Jahren Treffpunkt für viele Jugendliche, die zum Spielen, Lernen oder um Freunde zu treffen hierher kommen. Der Club hat bis 21 Uhr geöffnet und zieht täglich mehr als 20 Jugendliche im Alter zwischen 8 und 27 Jahren an. Im „Spektrum“ können sie Dart, Billard, Kicker oder Tischtennis spielen, aber auch Hausaufgabenhilfe und Lerngruppen werden angeboten. Der Koch&Back-Club, die Disco am Freitag oder der Spieleabend am Sonnabend ziehen jede Woche viele Jugendliche an. So ist es für diejenigen, die den Jugendclub täglich ansteuern, völlig klar, das Festwochenende vom 13. bis 15. August 2010 mitzugestalten. Die Jugendlichen sammelten seit Januar Ideen, organisieren und bereiten das Fest vor, sodass einem gelungenen Jubiläum nichts im Wege steht. Es ist ein kunterbuntes Wochenende mit Musik, Spiel und Spaß für Groß und Klein geplant. Auftakt zum Festwochenende ist am Freitag, dem 13. August, um 16 Uhr. Nach der offiziellen Begrüßung aller Gäste soll ein gemütlicher Nachmittag verbracht werden. Von 19 bis 1 Uhr wird dann die Perle des Ostrocks“ mit Mario Scherzer und Kalle Schmied für Stimmung sorgen. Am Sonnabend dem 14. August, wird von 10 bis 18 Uhr das Familienfest stattfinden. Vom Trampolin über die Hüpfburg, das Sumoringen, Dartspielen, von der Bastelstraße bis zur Präsentation von Krankenwagen, Feuerwehr- und Polizeiauto ist mit Sicherheit für jeden Besucher etwas dabei. Am Abend lädt der Jugendclub dann zur Disco. Von 19 bis 22 Uhr wird zu „Best of Musik“ der zurückliegenden 25 Jahre das Tanzbein geschwungen und von 22 bis 1 Uhr geht es dann mit House- und Electro-Klängen wieder in die Gegenwart zurück. Das Festwochenende im Spektrum soll am Sonntag, dem 15. August 2010, schließlich mit einem Skattunier ab 10 Uhr und einem gemütlichen Frühschoppen ausklingen. Antje Müller, die jetzt seit fast zwei Jahren im Jugendclub arbeitet hofft, dass zum Jubiläumsfest an diesem dritten August-Wochenende auch einige Erwachsene, die selbst mit dem Jugendclub aufgewachsen sind, und viele Neugierige erscheinen. Der Jugendclub „Spektrum“ freut sich auf viele Gäste, die das 25- jährige Jubiläum mit feiern wollen.


Tote nach Obduktion identifiziert

Langenwetzendorf (OTZ).

Die unbekannte Tote, die ein Langenwetzendorfer am Freitag im Forellenteich zwischen Freibad und Schweinemastanlage in Langenwetzendorfentdeckt hatte, konnte gestern zweifelsfrei identifiziert werden. Es handelt sich um eine 75-jährige, allein lebende Frau aus Langenwetzendorf. In ihrer Wohnung wurde, so die Polizei, ein Abschiedsbrief gefunden, in welchem sie ankündigte, sich das Leben zu nehmen. Die durchgeführte Sektion ergab, dass die Frau durch Ertrinken gestorben ist. Äußere Einwirkungen konnten nicht festgestellt werden, so dass die Kriminalpolizei ein


Randaliert im Tiergehege

Greizer Polizei sucht Zeugen

Zeulenroda-Triebes (OTZ).

Eine Sachbeschädigung im Tiergehege in Zeulenroda meldeten Mitarbeiter der Stadtverwaltung der Greizer Polizei. Ein oder mehrere unbekannte Täter hatten am Freitag, m23. Juli, im Zeitraum von 15.30 bis 18.30 Uhr im Tiergehege drei Schautafeln aus Holz abgerissen. Zur Schadenshöhe wurden bisher noch keine Angaben gemacht. Es werden jetzt Zeugen zu dem Vorfall im Tiergehege Zeulenroda gesucht. Sachdienliche Hinweise zur Tat bitte an die Polizeiinspektion Greiz unter Tel.: (03661) 62 10.


Von Fahrbahn abgekommen und überschlagen

Greiz (OTZ).

Ein Unfall ereignete sich am Sonnabend gegen 7.45 Uhr auf der Bundesstraße 92 in Höhe Pommeranz. Die 40-jährige Fahrerin eines Pkw Mercedes überholte in Richtung Gera fahrend einen Sattelzug. Nach Ende des Überholvorganges brach das Heck des Mercedes aus. Die Fahrerin kam nach links von der Fahrbahn ab. Der Mercedes überschlug sich und blieb auf einem abgeernteten Getreidefeld liegen. Die Fahrerin des Unfallautos wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht, informierte die Polizei gestern. Am Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 8000 Euro.


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