|
Auf Schatzsuche im Trödel-Mekka
200 Händler und tausende Besucher bei Lunziger Bauern- und Trödelmarkt Von Katja Grieser Lunzig. Dicht an dicht standen die Autos auf dem zum Parkplatz umfunktionierten abgeernteten Feld in Lunzig, entsprechend eng ging es gestern in den Gassen des kleinen Ortes zu - der Bauern- und Trödelmarkt lockte wieder tausende Besucher an. Rund 200 Händler hatten ihre Stände aufgebaut und boten von Spielzeug über alte Schreibmaschinen und Radios bis hin zu antiquaren Büchern alles an, was das Sammlerherz begehrt. Stefanie Unteutsch gehörte zu den wenigen Gästen, die nicht ins Auto steigen mussten, um auf der Trödel-Meile zu flanieren. Die junge Frau kommt aus dem benachbarten Hain, bis zu dem sich die Stände sogar hinzogen. Stolz präsentierte sie den blau-weißen Tonkrug, den sie ergattert hatte. „Jedes Jahr finde ich was anderes Schönes hier“, gestand Stefanie Unteutsch, dass sie „Wiederholungstäterin“ ist und regelmäßig auf Schatzsuche im Trödel-Mekka geht. Etwas weiter war die Anreise für Anita Geiling aus Gera-Langenberg, die Ausschau nach Ansichtskarten hielt. „Die Karten von Gera und Umgebung interessieren mich“, sagte sie. Zugeschlagen hat sie jedoch zuerst am Spielzeugstand, Puste- und Zauberstifte mussten mit, sind für die Zuckertüte gedacht. Aus Greiz, Gera, Triebes, Zwickau, aber auch von weiter weg etwa aus Leipzig oder Weißenfels sind die Händler nach Lunzig gekommen. Im Kosaken- Outfit zogen Holger Oettler, Gerd Fleischer und Andreas Adam ihre Runden und kassierten die Standgebühren. Und sogar eine Gütekontrolle der Waren nahmen die drei Geldeintreiber vor - zumindest am Bonbon-Stand. Überaus zufrieden war Mirko Seebauer aus Hohenleuben, der Spielzeug und Kerzenständer aus seiner Holzmanufaktur präsentierte. Das naturbelassene Spielzeug sei im Kommen und so habe er sich über große Resonanz freuen können. Um Holz ging es auch bei Sutee Onsakon, der mit Hilfe einer Kettensäge aus Holzblöcken Eulen, Adler, Pilze oder Schildkröten entstehen ließ. Die Besucher konnten dem in Zeulenroda lebenden Mann beim Gestalten der Figuren zusehen und waren sichtlich beeindruckt vom Geschick von Onsakon. Auch am Vorabend des Marktes war in Lunzig Trubel, denn der organisierende Feuerwehrverein hatte sich die Neugernsdorfer Schalmeien, den Hohenleubener Carnevalsverein und die Line-Dance- Gruppe aus Elsterberg eingeladen. Die Niederböhmersdorfer Hundefreunde präsentierten zudem ihre Tiere. Schade fand Vereinschef Dieter Weber, dass trotz Ankündigung die gerade bei den männlichen Besuchern beliebten, weil leicht bekleideten Sternchen-Damen nicht aufgetaucht sind. Doch selbst davon habe man sich die Stimmung nicht vermiesen lassen. Kommentar Ausnahmezustand Von Katja Grieser Wenn einmal im Jahr in Lunzig der Bauern- und Trödelmarkt veranstaltet wird, ist Ausnahmezustand in dem kleinen Ort. Da sind nicht nur die Mitglieder des Feuerwehrvereins, der den Markt organisiert, auf den Beinen, sondern ganz Lunzig. Gestern waren es rund 200 Händler, die ihre Stände bis nach Hain aufgebaut hatten und tausende Trödelfans anlockten. Die Einnahmen, die erzielt werden, fließen in die Vereinskasse. Und dann wird investiert. Beispielsweise in die Terrassenüberdachung am Vereinsheim oder aber in das neue Toilettenhaus, das gemeinsam mit der Gemeinde errichtet wurde. Nun stehen noch weitere Umbauten an, neue Tische und Stühle seien zudem längst fällig, wie Vereinschef Dieter Weber sagt. Vielleicht können die Marktbesucher im kommenden Jahr bereits die neue Inneneinrichtung bewundern. Denn von den Neuerungen soll schließlich nicht nur der Verein profitieren - ein schöner Nebeneffekt des Trödelmarkts. |
||||||||
|
Starke Niederschläge bringen Birke zu Fall
Baum kippt auf Geräteschuppen in Greiz und beschädigt Pkw - Feuerwehr im Einsatz Greiz (OTZ/Diana Ruder). Eine Birke kippte gestern Vormittag kurz nach 10 Uhr auf einen Geräteschuppen und beschädigte einen daneben abgestellten VW in der Kleingartenanlage „Am Quirl“ in der Zeulenrodaer Straße in Greiz. „Wir lagen noch im Bett in unserer Gartenlaube, da hat es draußen plötzlich gekracht“, beschreibt Enrico Düntsch, Gartenpächter und Besitzer des beschädigten Wagens, den Vorfall am Sonntagmorgen. Die Birke stand auf Staatsforst, unmittelbar hinter einem der Kleingärten. Michael Herrmann vom Forstamt Weida erklärt, was passierte: „Nach ersten Erkenntnissen waren die starken Niederschläge der letzten Tage das Problem. Diese führten zum Aufweichen des Bodens und schließlich zum Umkippen des Baumes.“ Die Ursachen müssten aber erst einmal genauer geprüft werden. Dann könne man über eine eventuelle Schadensbegrenzung für die Gartenpächter sprechen, so Herrmann weiter. Um 10.13 Uhr ging der Notruf der Gartenpächter ein. Die alarmierte Feuerwehr Greiz- Mitte war mit neun Kameraden im Einsatz. Sie zersägten die Birke und beräumten die derzeit einzige Zufahrt zur Kleingartenanlage. Damit bestünde vorerst keine Gefahr mehr für Mensch und Tier, erklärte der Gruppenführer der Feuerwehr Greiz-Mitte, Jürgen Trümper. Dort, wo die Birke einschlug, spielten häufig die Kinder der Gartenpächter, berichtete Enrico Düntsch. Glücklicherweise war das gestern Vormittag nicht der Fall, so dass nichts Schlimmeres passierte. Matthias Franke, Pächter des Gartengrundstücks, in das die Birke fiel, sagte: „Mein Geräteschuppen ist jetzt erstmal hinüber. Mal sehen, was man daraus noch retten kann.“ Die Höhe des Sachschadens konnte der Pächter gestern Vormittag noch nicht beziffern. |
||||||||
|
Feuerwehr legt zwei Autos an die Leine
Regenfluten machen Ungewohntes nötig Von Kathrin Schulz Greiz (OTZ). Die sintflutartigen Regenfälle am Freitagabend und in der Nacht zum Sonnabend machten unter anderem auch einen ungewöhnlichen Feuerwehreinsatz nötig. Am Sonnabend um 6.47 Uhr wurden Polizei und die Greizer Feuerwehr alarmiert, weil auf dem Elsterparkplatz, der bekanntlich regelmäßig überflutet wird, zwei Fahrzeuge einen reichlichen halben Meter tief im Wasser standen. „Die Sicherung des Transporters und des Pkw war für die Männer angesichts der Strömung nicht ungefährlich“, sagt Oberlöschmeister Frank Kühn, Diensthabender der Feuerwehr. In Abstimmung mit den Fahrzeughaltern, die die Situation offensichtlich nicht so akut eingeschätzt hatten, und der Polizei vor Ort habe man sich entschlossen, die Autos mit starken Seilen an ihrem Platz zu halten, bis das Wasser sie wieder freigibt. Allerdings sind die Kameraden, die in Wathosen steckten, ebenfalls an Sicherungsleinen gehalten worden, versichert Kühn. Einige Stunden zuvor, gegen 3 Uhr in der Nacht, mussten die Einsatzkräfte aus Greiz und Neumühle auf dem Hohen Rieß etwa auf halber Strecke zwischen Greiz und Neumühle eine Überflutung der Straße beseitigen. Ein total verstopfter Einlauf hatte den Stau verursacht. Das Wasser unterspülte die Bankette, der Abschnitt wurde zunächst mit Baken gesichert. Auch in der Leonhardtstraße und Am Brand musste die Feuerwehr verstopfte Einläufe wieder gängig machen, um der Fluten Herr zu werden. Von Freitag bis Sonntag ereigneten sich 15 Verkehrsunfälle im Schutzbereich der Polizeiinspektion Greiz, davon vier mit Personenschaden. Die Umstellung angesichts des Wetterumschwungs sei einigen Fahrern offenbar schwer gefallen, schätzt die Polizei ein und erinnert: Auf nasser Fahrbahn runter vom Gas. Um 7.47 Uhr sind Polizei und Feuerwehr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 92 gerufen worden. In Höhe Wacholderschenke war eine Frau beim Einscheren nach einem Überholvorgang mit ihrem Mercedes von der Fahrbahn abgekommen, hatte sich überschlagen und musste verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Einen erneuten Einsatz am Hohen Rieß gab es gegen 10.50 Uhr: Eine Frau hatte sich mit ihrem Peugeot überschlagen. Offensichtlich überhöhte Geschwindigkeit habe laut Polizei zu diesem Unfall geführt. Die Feuerwehr stellte das Fahrzeug wieder auf die Räder, klemmte die Batterie ab und ergriff alle notwendigen Sicherungsmaßnahmen. Einen Erdrutsch infolge des starken Regens hat es im Bergaer Raum gegeben. Allein in der Nacht zum Sonnabend sind stellenweise über 58 Liter pro Quadratmeter gefallen. Die Landstraße 2338 zwischen Zwirtschen und Großkundorf musste wegen Unterspülung der Fahrbahn gesperrt werden. Seit Sonnabend 11 Uhr gibt es hier kein Durchkommen mehr. Für wie lange die Sperrung aufrecht erhalten werden muss, kann derzeit noch nicht eingeschätzt werden. |
||||||||
|
Zeulenroda bleibt zwei Kilometer hinter Greiz
Zum Radtour-Ende Dank an Karsten Schoß Von Steffen Beikirch Zeulenroda (OTZ). Der langjährige OTZ-Redakteur Karsten Schoß ist gestern zum Abschluss der 23. Internationalen Thüringenrundfahrt der Frauen ausgezeichnet worden. Tourchefin Vera Hohlfeld überreichte ihm nach der Siegerehrung auf dem Zeulenrodaer Marktplatz ein grünes Bergtrikot. Es war ein Dankeschön für die vielen Jahre aktiver Mitwirkung an der Radsportveranstaltung. Der Triebeser, seit Jahresende offiziell im Ruhestand, hatte die Tour mit aus der Taufe gehoben, war bis zur Wende Pressechef und hat seitdem viel für die Berichterstattung übers Sportereignis getan. „Ich habe als Einziger das komplette Archiv mit zig tausend Fotos und allen Zeitungsausschnitten“, sagt er stolz und freut sich, der Rundfahrt künftig noch mehr Zeit widmen zu können. Zeit war auch ein wichtiges Thema beim Ergometer-Wettbewerb im Rahmen der Rundfahrt. Mit zwölf Kickern stellte die neue Fußballspielgemeinschaft Zeulenroda/Triebes gestern die größte Abordnung im Wettbewerb der Etappenorte. Alles in allem rund 25 Leute traten von 10.45 bis 12.45 Uhr für die Doppelstadt in die Pedale. Anfangs musste man zittern. Wechselkandidaten waren kaum in Sicht. Nur Michael Blaschke und René Lemke vom Karate-Do e. V. signalisierten Bereitschaft. „Wir wollen das Freizeitzentrum unterstützen und auch gleich ein bisschen Publicity für unseren Verein machen, der im August fünfzehn wird“, erklärte Blaschke, der zugleich Trainer ist. Ein anderer Ansporn trieb Hilfe aus Bayern in den Sattel. „Weil die Schwiegermama da vorne steht und ich etwas Gutes tun muss für die Kinder“, rief Markus Rettinger, während er seine erste Fahrt absolvierte. Zum 1. Juli ist er nach Hohenölsen gezogen, „der Liebe und der Arbeit wegen“. Dann trafen die Fußballer ein. „Ihr müsst über 60 km/h kommen“, stellte Sigrid Panata vom Betreuerteam klar, dass das kein Sonntagsspaziergang wird. Mario Hannig legte los, dann Marian Hollstein, Daniel Schlutter. Nach 30 Minuten hatte man 75,3 Kilometer geschafft. Die 300-Kilometer- Marke war drin. „Wir haben sie geknackt“, jubelte es kurz nach halb eins. Da wusste man, dass Schleiz (350 Kilometer) und Schmölln (336 Kilometer) nicht mehr einzuholen sind. Aber die Kreisstadt war mit 321 Kilometern zum Greifen nah. Die Fußballer reagierten mit Tempo- Rekorden. Daniel Schlutter schaffte 80 km/h. Marian Hollstein 84. Dennoch: Der Endspurt kam zu spät. Als die Uhr stoppte, waren es immer noch 2000 Meter bis zum Greizer Resultat. |
||||||||
|
Theatralisches Schwergewicht
Der eiserne Vorhang für die Vogtlandhalle wiegt über fünf Tonnen Von Kathrin Schulz Greiz (OTZ). Ein Schwergewicht hat Bühnenpremiere: In über hundert Einzelteilen musste der eiserne Vorhang, der die große Bühne des Hauses bei Ausbruch eines Feuers vom Zuschauerraum trennt, auf der Baustelle zwischen Carolinen- und Poststraße angeliefert werden. Auf dem Bühnenboden haben die Männer um Bernd Beer, den bauleitenden Monteur der beauftragten Firma W&P Anlagenbau GmbH Bühnentechnik aus Weiden, die Teile aus Eisen und Blech zu einer stabilen schwarzen Wand zusammengeschraubt, die zum Wochenende mittels einer großen Seilwinde passgenau aufgerichtet worden ist. Die große Winde steht auf dem Schnür- oder Rollboden, der über den künftigen Brettern, die die Welt bedeuten, schwebt. Ein Gegengewicht von 4,6 Tonnen ist notwendig, um den eisernen Vorhang künftig zu bewegen. Einen guten Tag hat allein das Aufrichten der stählernen Wand, die 8,60 Meter hoch und 13,60 Meter breit ist, gedauert. Zum Wochenstart wollen die Beschäftigten der Weidener Spezialfirma mit dem Hochziehen des schwarzen Kolosses beginnen. Hinter der Bühnenportalwand wird der über fünf Tonnen schwere feuerfeste Vorhang seinen Platz finden. Mit den Hubpodien, die den Parkettbereich in der Höhe variabel machen, hatte die Weidener Firma ihre Arbeit am Greizer Theaterhaus begonnen und setzte mit dem Schnür- oder Rollboden sowie den Galerien für die Bühnentechnik fort. In Deutschland ist der eiserne Vorhang, der Bühnenhaus und Zuschauerbereich trennt, seit 1889 Pflicht.
Aus der Vogelperspektive zeigen sich die Dimensionen der neuen Vogtlandhalle. |
||||||||
|
Jürgen Kerth reißt Publikum mit
Bluesgitarrist zu Gast in Zickra Zickra (OTZ/Diana Ruder). Mit seiner erstklassigen Fingerfertigkeit und schnellen Improvisationen auf der Gitarre beeindruckte Jürgen Kerth sein Publikum am Freitag im Kulturhof Zickra. Es war ein Live-Konzert, das durch seine gelöste Atmosphäre und die amüsanten Einlagen des Gitarristen zu einem Ohrenkino der besonderen Art wurde. Bereits die ersten Takte veranlassten das Publikum zum rhythmischen Fingerschnippen, Kopfnicken, Fußwippen, Luft- Gitarre-Spielen oder Tanzen. Es schien, als könne bei dieser Mischung aus Blues, Swing, Soul, Funk und Reggae niemand stillhalten. Auf seiner alten Migma-Gitarre spielte Jürgen Kerth Titel wie „Komm herein und mach die Tür zu“, den Kultsong „Sag mal Martha“ und „Hey Papa, sag mal wo ’ne Band spielt“, mit dem er musikalisch seinen Sohn Stefan vorstellte, der seit seinem 16. Lebensjahr als Bassist der Band mit auf Tour geht. Jacqueline Richter aus Berga, die das erste Mal auf einem Jürgen-Kerth-Konzert war, zeigte sich begeistert: „Es ist nur eine kleine Band, aber trotzdem ein toller Sound. Vor allem die vielen Improvisationen gefallen mir.“ Rudolf Egler aus Frießnitz ist schon seit Jahrzehnten Fan des Gitarristen aus Erfurt. „Ich kenne ihn und seine Musik schon seit meiner Studentenzeit. Auch seine Gitarre hat er schon, so lange ich denken kann. Mit einer neuen braucht man ihm wohl nicht zu kommen“, bemerkte Egler. Kerth war 2006 schon einmal im Kulturhof Zickra. „Es hat ihm damals sehr gut gefallen und da hat er sofort gesagt, er kommt gerne wieder“, berichtet Moira Mattei, genannt Kuki, Betreiberin des Kulturcafés in Zickra. Die gebürtige Schweizerin war positiv überrascht von der Resonanz der Veranstaltung: „Ich finde es ganz wunderbar. Es sind über 100 Besucher in diesem kleinen Raum und sie sind begeistert“. Jacqueline Richter bestätigte den Eindruck der Café-Betreiberin: „Es war einfach ein schöner Abend.“ |
||||||||
|
Von der Bühne in die Zuschauerreihen Muck ist nah dran an seinen Fans im Vogtland Netzschkau (OTZ/j. st.). Muck war am Sonnabend im Vogtland. Der Sänger und Moderator, mit bürgerlichen Namen Hartmut Schulze-Gerlach, sang genau eine Stunde auf der Bühne am Festplatz nahe der Göltzschtalbrücke. Gut 300 Leute, so die Angaben der Veranstalter, waren dorthin gekommen. Sie erlebten den beliebten Entertainer im wahrsten Sinne hautnah. Muck verlegte seinen Auftrittsort von der Bühne hinunter zwischen die Besucher. Manches Gespräch oder freundschaftlicher Gag mit seinen Fans blieb so nicht aus. Was Muck mitgebracht hatte, waren viele seiner Lieder, darunter zahlreiche im Country-Stil. Aber auch unvergessene Oldies wie einen Bee-Gees-Song. Muck ist beliebt, das wurde am Sonnabend deutlich. So verwunderte es nicht, dass er beim Abschiedslied zahlreiche Besucher in einer Polonaise durch die Sitzreihen mitnahm. Das Konzert war Bestandteil der Veranstaltung „Country & More“, zu der auch Gudrun Lange und die Gruppe „Kaktus“ aus Leipzig sowie die Line Dancer aus Plauen auf der Bühne standen. |
||||||||
|
Triebeser Handwerksfirma INAU feiert 20-Jähriges
Ein Mosaik hier, ein eleganter Naturstein-Boden dort die Handwerksarbeiten der20-jährigen Firma INAU GmbH, die in Triebes ansässig ist, sind nicht nur in zahlreichen öffentlichen Gebäuden der Doppelstadt, thüringenweit und bundesweit zu finden, sondern ebenso in vielen Privathaushalten. Heidi Henze / 24.07.10 / OTZ Triebes. Bereits am 1. Juli hätten die Mitarbeiter um Geschäftsführer und Anteilseigner Ditmar Kolbe allen Grund gehabt zu feiern, doch die Feierlichkeit wurde wegen terminlichen Zwängen in der Triebeser Firma INAU um vier Wochen verschoben. Am 30. Juli soll nun auf dem Triebeser Areal in der Zeulenrodaer Straße 17 das kleine Jubiläum gefeiert werden. Grund dafür haben die insgesamt zwölf Angestellten allemal: Der optimistische Blick des Geschäftsführers zeigt, die Auftragsbücher sind bis ins kommende Jahr gefüllt. In der Vergangenheit waren die Triebeser Handwerker in der Justizvollzugsanstalt Gera, in der Uniklinik Jena, im Bundesministerium für Familien und Soziales in Berlin, im Rathaus Heringen und in der Wohnungssanierung in Gera ebenso, wie in der Zeulenrodaer Bibliothek oder in der integrativen Kindertagesstätte "Pusteblume" zu finden. Doch sind für die Triebeser die kleinen Arbeiten in der eigenen Heimatregion besonders wichtig und sie würden bevorzugt bedient werden, so Geschäftsführer Ditmar Kolbe. Ebenso zählt die Triebeser Handwerksfirma auch zur Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Greiz Modulhaus Nouakchott in Mauretanien. 1990 gründete Dieter Broßmann die Firma und 1999 trat Ditmar Kolbe die Nachfolge an. Der gelernte Fliesenleger absolvierte 1994 ein Meisterstudium und übernahm 1999 den Handwerksbetrieb. 20 Jahre sich in den turbulenten Zeiten mit Erfolg am Markt behaupten zu können, sei nicht immer ganz leicht gewesen, so Kolbe und trotzdem ist er sich sicher, dass er den Schritt in die Selbstständigkeit wieder tun würde. Wenn auch die Bürokratie stets aufwendiger werden würde und heute im Gegensatz zu den vergangenen zehn Jahren ein bedeutend höherer verwaltungstechnischer Aufwand notwendig sei, um Aufträge aus öffentlicher Hand zu bekommen. Immer mehr dieser Aufträge gehen über die Ländergrenzen hinaus. Beim Blick in die Zukunft steht für Ditmar Kolbe fest: "Fliesen wird es immer geben". Sie könnten vielleicht etwas großformatiger werden und nicht mehr ganz so dominant. Die Zukunft könnte auch im Wechselspiel zwischen Fliesen und Natursteinen liegen, so der Handwerksmeister. |
||||||||
|
Zeulenroda-Triebes: Doppelstadt setzt auf Energie und Erholung
Auch der SPD-Fraktionschef war angetan: Die Gründung der Zeulenroda-Triebes Erneuerbare Energien gGmbH könne man als Keimzelle für die langfristige Umsetzung des Energiekonzeptes werten. Für Ulrich Herrmann schlägt die Stadt damit die richtige Richtung ein, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Steffen Beikirch / 24.07.10 / OTZ Zeulenroda-Triebes. Im Investitionsprogramm bis 2013, das mit dem Nachtragshaushalt 2010 zu beschließen war, findet man den Schwerpunkt Energie wieder. Im Punkt |
||||||||
|
Russin Zabelinskaja gewinnt 23. Thüringen-Rundfahrt Dreimal lauerte der Hanka-Berg mit giftigen 16 Prozent auf die 58 Fahrerinnen, die hitzige fünf Tage überstanden hatten. Doch die Dunkelblonde im schwarzen Trikot, nach der dieser Hügel benannt wurde, ließ am Schicksalsberg der Rundfahrt ebenso wenig etwas anbrennen wie die Blondine mit dem gelben Hemd. OTZ Zeulenroda. Während Hanka Kupfernagel beim letzten Anstieg zum Dörtendorfer Berg in einer fünfköpfigen Spitzengruppe ein wahres Schaufahren vor über tausend Fans zelebrierte, konnte sich Olga Zabelinskaja aus St. Petersburg trotz ihres Minutenrück-standes schon sicher sein, die 23. Internationale Thüringen-Rundfahrt gewonnen zu haben. Die 30-jährige Kapitänsfrau vom italienischen Profiteam Safi Pasta Zara, die bereits auf der 2. Etappe das Gelbe Trikot erobert hatte, war auch auf der abschließenden schweren Königsetappe am Sonntag nicht mehr vom Thron der Spitzenreiterin zu stoßen. Nach 620 Kilometern beendete die russische Meisterin das strapaziöse Sechstagerennen in Zeulenroda mit drei Minuten Vorsprung vor Ex-Weltmeisterin Edita Pucinskaite aus Litauen und der italienischen Vize-Weltmeisterin Noemi Cantele. Dass die in Gera geborene und aus Neustadt/Orla stammende Kupfernagel trotz ihrer 36 Lenze zu den Hauptdarstellerinnen des knapp siebzehn-stündigen Rennfilmes zählen würde, gehörte zu den positiven Überraschungen aus deutscher Sicht. Zur Freude von Thüringens radelnder Sportministerin Heike Taubert , die ihr übrigens am Hanka-Berg zujubelte, sammelte die Olympiazweite von Sydney im BDR-Trikot mit ihrem Sieg im Einzelzeitfahren und dem Gewinn der Sonderwertungen für die Sprintbeste und die Aktivste Fahrerin bei Bundestrainer Thomas Liese mit Abstand die meisten Bonuspunkte für ein Flugticket zur WM, die Ende September im australischen Gee- long beginnt. Mit der 22-jährigen Allgäuerin Lisa Brennauer hatte die Thüringerin fast täglich eine ehrgeizige Teamkollegin an ihrer Seite, die mit dem Gewinn der Nachwuchswertung ebenso neue Hoffnungen weckte wie die Jenaerin Luise Keller, die am Ende auf Rang elf fuhr. Als letzte Tagessiegerin ließ sich eine fliegende Holländerin feiern. Die 25-jährige Iris Slappendel vom Cervelo Test-Team gewann die 134,5 km lange Königsetappe als Solistin auf der Schlussrunde. Mit Rückstand von 1:34 min führte die Cottbuserin Trixi Worrack eine fünfköpfige Verfolgergruppe vor der Niederländerin Andrea Bosman und Hanka Kupfernagel ins Ziel. Von den 86 am Dienstag in Altenburg gestarteten Fahrerinnen aus 17 Ländern erreichten 57 das Ziel in Zeulenroda. Mit dem Fairplay-Pokal, der dem Gedenken an die 2005 bei Zeulenroda tödlich verunglückte Australierin Amy Gillett gewidmet ist, ehrte Thüringens Sportministerin Heike Taubert am Ende Olena Sharga. Die 23-jährige Ukrainerin war nach einem schweren Sturz auf der 3. Etappe nicht, wie von den Rennärzten empfohlen, in den Schlusswagen gestiegen, sondern hatte sich bis zum Ziel in Greiz und schließlich sogar bis nach Zeulenroda durchgekämpft. Nach längerer Pause wurde erstmals wieder eine Miss Peloton gekürt. "Wir hatten die absolute Qual der Wahl", gestand Preisstifter Mike Wündsch von der Thüringer Sportmarketing GmbH. Die Wahl zur Nummer 1 fiel auf die Startnummer 106: Anne de Wildte aus den Niederlanden ist 20 Jahre jung, fährt für das holländische Nationalteam und belegt in der Gesamtwertung Rang 22. |
||||||||
|
Überragender Milde trifft drei Mal Fußball, Testspiel: SG Zeulenroda/Triebes I - SG Zeulenroda/Triebes II 5:1 (1:0)
Von Klaus Meitner Triebes. Diese Begegnung nutzten beide Teams der Spielgemeinschaft zur weiteren Vorbereitung auf die Saison 2010/11, die am kommenden Sonnabend beginnt. Die zweite Vertretung schlug sich durchaus achtbar, hielt die Partie fast eine Stunde lang völlig offen. Abwehrchef Alexander Feustel dirigierte geschickt seine Deckung, im Mittelfeld fiel Routinier Thomas Kirsch durch seine Übersicht auf, vorn sorgte vor allem Pascal Syhre für einige Unruhe bei der Landesliga-Mannschaft. Und die tat sich schwer gegen einen tief gestaffelt agierenden Gegner. Außerdem war die Fehlpassquote viel zu hoch, der Spielaufbau zu langatmig und kompliziert. Chris Schillers 20-Meter-Schuss verfehlte das von Jens Kutzner gehütete Tor der SG II ganz knapp (5.). Eine Unachtsamkeit in der Abwehr des Thüringenligisten hätte um ein Haar Christopher Freimann nutzen können, dieser scheiterte jedoch am gut reagierenden Torwart Robert Fritzsche (ˆ 14.). Dann kam Syhre einen Schritt gegen den aufmerksamen Fritzsche zu spät (28.). Zehn weitere Minuten waren absolviert, und die SG I ging nach einem kapitalen Fehler von Feustel durch Andreas Wetzel in Führung (38.). Es folgte eine Klasse-Aktion von Schiller, der mit einem fulminanten Knaller Kutzner zu einer Glanzparade zwang (39.). Im zweiten Abschnitt drehte vor allem der Kapitän des Landesliga- Teams, Denny Milde, mächtig auf. Er überzeugte als Vorbereiter und traf selbst drei Mal. Während Wetzel an Kutzner scheiterte (55.), war es dann Milde, der ein präzises Zuspiel von Manuel Sengewald zum 2:0 verwertete (59.). Matthias Draschar hatte das 3:0 auf dem Fuß, kam aber nicht an Kutzner vorbei (65.). Danach fanden sich Sven Seebauer, Marian Hollstein und Milde zu einer sehenswerten Kombination, die Milde mit dem dritten Treffer abschloss (70.). Der überragende Kutzner blieb Sieger gegen Milde (74.) und Draschar (76.). Die nie aufsteckende
Zweite konnte dann durch den gut spielenden Markus Matthes den Ehrentreffer erzielen (79.). Syhre vergab kurz darauf die Chance zum 2:3 kläglich (81.). Milde ließ nicht locker, legte auf Seebauer ab, der zum 4:1 einschob (82.) und mit viel Gefühl das 5:1 selbst erzielte (84.). Die zweite Vertretung der SG, betreut von Andreas Daßler und Andreas Wagner, hat sich bei diesem Test gut verkauft und kann optimistisch in die neue Kreisliga-Saison gehen. Der souveräne Schiedsrichter Ludwig und seine Assistenten Meinhold und Lederer hatten mit dem fairen Spiel keine Probleme. |
||||||||
|
Blau-Weiß 90 Greiz verteidigt Pokal
Fußball: Hohndorfer SV bei den Alten Herren erfolgreich Von Peter Reichardt Greiz (OTZ). Das 2. Sommerfest des SV Blau-Weiß 90 Greiz auf der Herrenreuther Sportanlage und dazu Dauerregen - da musste man den Hut ziehen vor den Alten Herren, die am Freitagabend das Fest mit einem Fußballturnier eröffneten. Vier Mannschaften stellten sich den Schiedsrichtern Klaus Grüner und Jürgen Schmidt. Es standen sich im ersten Spiel die Alten Herren des SV Blau-Weiß 90 Greiz und des FSV Mohlsdorf gegenüber. Ein 2:0 für die Gastgeber durch Tore von Rico Becker und Frank Schmidt brachte die ersten Punkte für die Blau-Weißen ein. Der Hohndorfer SV gegen den Hainberger SV, eine einseitige Partie, ging doch Hohndorf durch Tore von Jens Kuderer, Ralf Jersumann und Alfred Giegling mit 3:0 in Führung, ehe Peter Westphal den 3:1- Endstand herstellte. Hohndorf musste sofort wieder ran, denn Blau-Weiß 90 Greiz forderte die Elf heraus. Doch die Hohndorfer gingen durch Tore von Alfred Giegling und Markus Hampel mit 2:0 in Führung, mussten dann den Anschlusstreffer zum 2:1-Endstand durch Rico Becker noch hinnehmen. Der FSV Mohlsdorf gegen den Hainberger SV war eine klare Sache für die Mohlsdorfer, die durch Tore von Fabian Reichmuth und Daniel Scherf das Match mit 2:0 für sich entschieden. Auch im Spiel zwischen Blau-Weiß 90 und Hainberger SV sahen die Alten Herren von der Irchwitzer Höhe keinen Stich und mussten sich durch Tore von Rico Becker, Alexander Eisentraut, erneut Rico Becker und Rainer Schmiedel mit 0:4 geschlagen geben. Im Schlussspiel zwischen Mohlsdorf und Hohndorf folgte eine kleine Sensation, denn Mohlsdorf trotzte dem Hohndorfer SV ein 1:1-Unentschieden ab. Für Hohndorf war Ralf Jesumann erfolgreich, den Ausgleich besorgte Christian Paul. Am Ende war trotzdem der Hohndorfer SV nicht zu schlagen, der den Pokal des Altherrenturniers entführte. Ein Männer-Großfeldturnier stand am Sonnabend auf dem Programm, zu dem die SG Reuth, die SG Hohenleuben/ Hohenölsen und der Greizer SV begrüßt werden konnten. Zum Auftakt trat die SG Hohenleuben/ Hohenölsen gegen die SG Reuth an. Ein 0:0- Unentschieden nach 30 Minuten Spielzeit zeigte zwar das Bemühen beider Mannschaften, doch gleichzeitig auch ihre Abwehrstärken. Dann musste Blau-Weiß 90 gegen den Greizer SV ran. Das Derby entschied Martin Oettel mit seinem Treffer zum 1:0 bereits in der ersten Halbzeit. Auch im Spiel der SG Reuth gegen den Gastgeber ließen sich die Pohlitzer nicht überraschen. Ronny Poltsch zog in der zweiten Halbzeit einen sehenswerten Alleingang auf und schloss diesen mit dem alles entscheidenden 0:1 ab. Greizer SV gegen die SG Hohenleuben/ Hohenölsen, ein Match, das die Gäste aus Hohenleuben unbedingt gewinnen wollten. Dementsprechend der Spielstand nach der ersten Halbzeit, 0:0, wobei der Greizer SV Torchancen hatte, sie dann auch in der zweiten Halbzeit durch Sven Herold zum 1:0-Endstand für sich nutzte. Dem SV Blau-Weiß 90 hätte gegen Hohenleuben/Hohenölsen ein Unentschieden zur Poikalverteidigung gereicht. Ein Angriff der SG, einer ihrer Spieler wird im Strafraum des SV Blau-Weiß regelwidrig von den Beinen geholt, so dass Schiedsrichter Klaus Grüner auf den ominösen Punkt vor dem Tor zeigte. René Rödel ließ sich das nicht entgehen und versenkte den Ball unhaltbar für Steve Dorstewitz zum 0:1 im Tor der Blau-Weißen. Im Schlussspiel zwischen Reuth und Greizer SV hatten die Männer aus dem Aubachtal die Möglichkeit, das Blatt noch zu wenden. Bis zur Halbzeit hieß es 0:0. Doch dann folgte ein Torwartfehler von Carsten Held, und Thomas Troche von der SG Reuth vollendete zum 1:0-Endstand. Damit waren die Männer des SV Blau-Weiß 90 Greiz wieder vorn und konnten den Wanderpokal verteidigen. Die Plätze zwei und drei mussten durch Strafstoßschießen zwischen Reuth und Hohenleuben/ Hohenölsen ermittelt werden. Da hatten die sächsischen Gäste die besseren Nerven. |
||||||||
|
Sieg beim 6. Elster-Cup für Hohndorfer Fußballer BSV Elsterberg gewinnt Volleyballturnier Elsterberg (OTZ/j. st.). Der Elster-Cup-Sieger 2010 der Männer heißt Hohndorfer SV. Der Kreisligist gewann vor 200 Zuschauern am Sonnabend das Finale gegen Gastgeber Elsterberger BC mit 3:0. Alle drei Tore markierte HSV-Zugang Heiko Eichhorn. Dritte wurden die Kicker der VSG 1960 Cossengrün. Sie besiegten dank eines Treffers des Görschnitzers Julius Trommer im kleinen Finale den SV Coschütz mit 1:0. Mit dem Stadtderby zwischen dem SV Coschütz und dem Elsterberger BC begann die 6. Auflage des Turniers am Nachmittag im Wolfgang- Steudel-Stadion. Der Treffer von Emanuel Schlichting ebnete dem EBC den Weg ins Finale. Lange stand es auch im zweiten Vorrundenspiel zwischen Hohndorf und Cossengrün 1:0. Eichhorn hatte getroffen, erst in der Schlussphase erhöhte Kevin Meinhardt auf 2:0. Die Spiele leiteten die Schiedsrichter Jens Bienert (Reichenbach), Bertram Grimm (Ruppertsgrün), Stefan Kovacs und Dieter Scheffel (beide Elsterberg). Am Abend überreichten EBC-Präsident Michael Stier und Elsterbergs Bürgermeister Volker Jenennchen die Pokale. Ronny Steudel hatte neben dem großen Wanderpokal an die Teams je nach Platz noch etwas kleinere Pokale gestiftet. Vom Sieger Hohndorf musste Kapitän Daniel Müller sogar personelle Verstärkung mit nach vorn nehmen. Denn zwei Pokale, Urkunde und Sektflasche konnte der Verteidiger doch nicht allein tragen. Der Elster-Cup war Höhepunkt des Elsterberger Sportfestes. Das begann am Freitag mit dem Turnier der Freizeitkicker. Hier gewann der 1. FC Horst mit 4:0 gegen die Joker des EBC das Finale. Dritter wurde Traktor Trockener Hals nach dem 2:1-Sieg gegen Rakete Örschdorf. Das Team des Elsterberger Faschingsclubs wurde nach dem 2:1-Sieg Fünfter. Ihre Gegener waren dabei die Schlawiner. Bester Torwart wurde Steffen Hilpmann (Joker des EBC), mit sieben Toren war Heiko Eichhorn (1. FC Horst) am treffsichersten. An den VFC Plauen ging der Elster-Cup im Nachwuchs. Dieser wurde im Turnier der DJugend ausgespielt. Hinter den Spitzenstädtern kam Gastgeber EBC auf Rang zwei vor der Spielgemeinschaft SC 1919 Syrau/ Leubnitzer SV. Nach Turnierende wurden Julian Knobloch sechs Treffer) als bester Toschütze, Niklas Hammerschmidt (SG Syrau/Leubnitz) als bester Torwart und Fabian Knebel (VFC) als bester Spieler geehrt. Aber nicht nur Fußball wurde zum Sportfest gespielt. In der Schulturnhalle an der Ziegelstraße kämpften drei Teams um die Pokale beim Volleyballturnier. Hier holten sich die Spieler des BSV Elsterberg mit Jürgen Papke, Klaus Wagner, Frank Lorenz, Michael Trommer, Bernd Stecher und Elke Wilberg den Sieg. Die Sechs gewannen ihre beiden Spiele und blieben so vor dem PSV Zeulenroda und dem Elsterberger Faschingsclub. |
||||||||
|
26. Juli 2010 /Antje-Gesine Marsch Lustige Figuren aus der Schachtel
Helmut Krauß übergibt Kita "Geschwister Scholl" Spielzeugspende Text & Bild Antje-Gesine Marsch Wenn Helmut Krauß von "seinen" Steckfiguren spricht, beginnen die Augen zu leuchten. Der Repräsentant der im thüringischen Tabarz ansässigen Firma "Kellner Steckfiguren" ist bundesweit unterwegs, um "mit Kreativität auf die Kinder zuzugehen", wie er sagt. So auch am Donnerstagvormittag, als Krauß im Greizer Integrativen Kindergarten "Geschwister Scholl" eine Spielzeugspende in Form von zwei Kartons des beliebtes Spielzeugs an die Kleinen übergab. Als gebürtigen Pohlitzer sei es für ihn eine "Herzenssache", eine Greizer Kita zu beschenken, wie er versicherte. Die Kinder hatten Quick, die Maus, und Quaks, den Frosch, auch gleich in ihr Herz geschlossen. Helmut Krauß demonstrierte, wie man den aus Holz bestehenden Kopf, den Körper, Arme und Beine mittels kleiner Gummis zusammenfügt und damit eigene Figuren schöpfen kann. "Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt", so Krauß, der allerdings auch nicht verschweigt, dass in der "plastikorientierten Spielzeugwelt" der Absatz solch "wertigen Spielzeugs" schwierig ist. Die Figuren werden in dritter Generation seit fast einhundert Jahren aus Buchenholz, Hanf und Leder in einer kleinen Manufaktur gefertigt. Als Zielgruppe nannte Krauß die Altersgruppe zwischen "3 und 99"; will aber vor allem "Kinder, die nicht nur am Computer sitzen" ansprechen. Was hier in Deutschland vertriebsmäßig oft schwierig scheint, ist in Asien schon angekommen. "Vor allem die Japaner mögen unsere Steckfiguren", wie Krauß versichert. Er vermutet, dass gerade in der computergesteuerten Welt dadurch eine Art "Gegenbewegung" ausgelöst wurde. Dass die Steckfiguren nicht nur die Kleinsten überzeugten, erkannte man bei Bürgermeister Gerd Grüner, Wirtschaftförderer Volkmar Schneider und Sachgebietsleiterin Renate Jung. Die ehemalige Kindergärtnerin kannte die Steckfiguren, vor allem den legendären "Gärtner Tulpe", noch aus ihrer Arbeit zu DDR-Zeiten. "Die Kinder spielten schon damals gern mit diesen Figuren." Gesine Hopf bedankte sich im Namen der Kita "Geschwister Scholl" herzlich für die Spende. "Begeisterte Kinder sind unsere besten Botschafter", wie Helmut Krauß augenzwinkernd bemerkte.
|
||||||||
| 26. Juli 2010 /OTZ | ||||||||
Kurz notiert: |
||||||||
|
Vokalensemble aus Luxembourg gastiert in Greiz
Auf einer Gastspielreise, die das Vokalensemble „Les Amis du chant Luxembourg“ in die Dresdener Kreuzkirche und nach Schloss Sanssouci in Potsdam führt, machen die 30 Sänger und Musiker am Dienstagabend auch in Greiz Station. Ab 19.30 Uhr erklingt in der Stadtkirche St. Marien ein geistliches Konzert mit Chorwerken von Allegri, Schütz, Mendelssohn Bartholdy und Orgelwerken von Brahms und Dupré, die Gilles Leyers spielt. Der Eintritt ist frei. Karikatur des Tages
20-Jähriger fährt in Sonntagnacht unter Drogen Greiz (OTZ). Ein 20-Jähriger fuhr in der Nacht zum Sonntag unter Einfluss von Drogen. Bei einer Verkehrskontrolle am Sonntag um 1.50 Uhr wurde in Greiz ein junger Mann am Steuer eines Pkw Mitsubishi festgestellt, welcher sein Auto unter Einfluss durch berauschende Mittel führte. Ein Drogentest auf Amphetamine war positiv. Das Ergebnis der angeordneten Blutprobe steht noch aus. Gesundheitstipps bei Hitze sehr gefragt Hotline spart manchen Weg ins Wartezimmer Greiz (OTZ). Die am Wochenende pausierende Hitzewelle bereitete vielen Menschen akute Gesundheitsprobleme. Das bestätigte der große Andrang bei der aktuellen Sonder-Telefonhotline der DAK Greiz. Vor allem ältere Menschen, chronisch Kranke und Eltern von Kleinkindern nutzten das Angebot der Kasse, um ihre drängenden Fragen direkt mit einem Arzt klären zu können. „Die meisten Anrufer litten unter Schlafstörungen, Kreislaufproblemen oder Kopfschmerzen und wollten Gesundheitstipps vom Experten“, berichtet DAK-Chef Alexander Schulze. „Bei den hohen Temperaturen waren die Menschen froh, dass sie schnell und kompetent beraten wurden. So konnte sich mancher den Weg ins Wartezimmer sparen.“ Gefragte Ratschläge waren u.a.: Auch bei großer Hitze sollten Medikamente so eingenommen werden, wie der Arzt sie verordnet hat. Umstellungen der Medikamenteneinnahme sind immer mit dem behandelnden Arzt zu besprechen. Keinesfalls sollten Medikamente ohne Rücksprache weggelassen werden. Regelmäßig und viel trinken und ausreichende Salz-Aufnahme, enthalten in Obst und Gemüse, sind wichtig. Bei Kreislauf-Problemen können kurzfristig Kreislauf-Tropfen aus der Apotheke helfen, da sie die Gefäße verengen und so den Blutdruck erhöhen. Ebenfalls hilfreich sind Wechselduschen. Einfach öfter Pausen einlegen. |
| | zurück | | Seitenanfang | | Impressum | |