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Hitze lässt Erträge schmelzen
Tropische Temperaturen führen zu Einbußen bei Getreide- und Milchausbeute Von Susann Grunert und Katja Grieser Teichwolframsdorf/Moschwitz (OTZ). In diesen Tagen versorgt Gerd Halbauer, Geschäftsführer der Teichwolframsdorfer Agrar GmbH, nicht nur Feld und Vieh. „Bei diesen Temperaturen bin ich stark damit beschäftigt, den Mitarbeitern reichlich Trinkwasser aufs Feld zu bringen“, erzählt er. Seit Montag läuft die Ernte der Wintergerste, bei diesen Bedingungen kein Vergnügen. „Gerade für die Arbeiter, die in den Maschinen ohne Klimaanlage sitzen, ist es schon extrem“, erzählt Halbauer. Auch in puncto Ertrag macht sich die sengende Hitze bemerkbar. „Wir hatten bei der Wintergerste mit über 70 Doppelzentnern gerechnet“, meint Gerd Halbauer. Das Ergebnis wird nun zwischen 65 und 70 Doppelzentnern liegen. Schlimmer leiden Weizen, Raps oder Sommergerste unter den hohen Temperaturen. „Gerade der Raps braucht viel Wasser für die Kornausbildung“, weiß der Fachmann, der bei der in gut 14 Tagen beginnenden Ernte mit Ausfällen von 20 bis 30 Prozent rechnet. „Der Weizen ist in sehr trockenen Gebieten schon fast reif, in Tallagen, wo mehr Wasser hinkommt, sieht es wieder ganz anders aus“, beschreibt Halbauer die Tücken des schönen Sommerwetters. „Auch die Sommergerste ist notreif und wird die anderen Früchte einholen, so dass eine gestaffelte Ernte kaum möglich sein wird“, fährt er fort. Die zur Teichwolframsdorfer Agrar gehörende Milchviehanlage leidet ebenfalls unter den tropischen Zuständen. „Wir haben beim Melkdurchschnitt rund zwei Liter Milcheinbuße pro Kuh“, rechnet Halbauer vor. Auch die Inhaltsstoffe der Milch werden rarer, Beim Raps werden wir Ernteausfälle von 20 bis 30 Prozent haben. Gerd Halbauer, Geschäftsführer Teichwolframsdorfer Agrar da die Kühe bei der Wärme weniger fressen. Ansonsten können sich die 300 Kühe in Teichwolframsdorf über so genannten Kuhkomfort freuen, dazu zählen acht große Ventilatoren, die im Stall für Abkühlung sorgen. Ein Großteil der über 600 Rinder des Rima Agrofarm Betriebs Moschwitz steht derzeit auf der Weide. „Hier ist es vor allem wichtig, dass sie immer frisches Wasser haben“, so Geschäftsführer Uwe Feustel. Sowohl die Tiere auf der Weide, als auch die in den Ställen würden sich der Hitze anpassen, so der Rima-Chef. Mit den tropischen Temperaturen zurecht kommen müssen auch die Rima-Mitarbeiter, die gestern mit der Wintergerste-Ernte auf der Noßwitzer Flur begonnen haben. 75 Hektar Wintergerste hat das Unternehmen angebaut. „Die Auswirkungen der Hitze sieht man schon, aber ich kann noch nicht sagen, wie hoch die Verluste sein werden“, so Feustel, der als größeres Sorgenkind allerdings den Weizen ausgemacht hat, bei dem die Trockenflächen deutlich zu erkennen sind. Mit 147 Hektar Fläche wird Weizen von den Moschwitzern am meisten angebaut. Insgesamt ist Uwe Feustel mit dem Wetter in diesem Jahr recht zufrieden. Der April sei günstig gewesen, der Mai etwas zu kalt, aber nass. Mitte Juni hat das Wetter umgeschlagen, dann kam die andauernde Hitze. „Für die Ernte ist es aber gut, wenn es trocken ist“, sagt der Rima-Chef. Ist das Getreide nass, muss es getrocknet werden - und das ist teuer. Ende August, schätzt Feustel, wird die Ernte abgeschlossen sein. Erst dann könne er genau sagen, wie hoch die Verluste bei Weizen, Gerste, Raps, Erbsen und Grassamen - all das baut Rima an - sein werden. |
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Meine Woche
Schweißtreibend Von Katja Grieser Die Fußball-WM ist vorbei. Schade. Zum Glück gibts adäquaten Gesprächsstoff. Das deutete sich bereits am Montag an. Die Public-Viewing-Bühne auf dem Westernhagenplatz wird abgebaut. Ich bekomme schon vom Zugucken Schweißausbrüche. Könnte allerdings auch an der Sonne liegen, die mir erbarmungslos auf den Kopf knallt. Kann kaum etwas sehen, was nicht nur an den Schweißtropfen liegt, die mir in die Augen laufen. Muss mich für den Sommer besser rüsten. Sonnenbrille muss her. Vorher gehts zur Bank. Hier ist es kühl. Sehr kundenfreundlich. Nehme Sonnenbrillenkaufaktion in Angriff. Große Brillen sind hip. Begrüße das. Je mehr von meinem Gesicht vor Sonne geschützt wird, umso besser. Polarisierende Gläser werden empfohlen. Gut, her damit. Brille ist da. Schwitze immer noch. Also ab in die Drogerie, damit mich die Kollegen nicht wegen Geruchsbelästigung drankriegen. Vorher nochmal zur Bank. Hab zwar noch Geld, aber die Klimaanlage lockt. Ziehe halt einen Kontoauszug. Dann zur Drogerie, auch hier wird gekühlt. Welch ein Glück Sehe mich Dutzenden Körpergeruchsbekämpfern gegenüber. Komme gleich wieder ins Schwitzen ob des Entscheidungszwangs. Greife zuerst nach einer Spraydose, mein ökologisches Gewissen drängt mich jedoch zum Zerstäuber. Apropos Ökologie. Würde ja am liebsten den ganzen Tag im Auto durch die Gegend kurven. Aber das würden mir die Grünen übel nehmen. Bin schon dankbar, dass ich nicht mit dem ICE fahren muss. Wenn sich die Bahn als Opfer des Klimawandels sieht, dann ich erst recht. Dabei fällt mir ein, dass die Bahn ja in Greiz überhaupt nicht fährt. Dafür bedient die Vogtlandbahn die Strecke. Und da funktionieren die Klimaanlagen, wovon sich Geschäftsleiter Hartmut Schnorr selbst überzeugt hat. Keine schlechte Aufgabe bei dieser Affenhitze. Zurück zur Drogerie. Schnapp mir Sonnencreme, die mit dem höchsten Lichtschutzfaktor. Ups, ist Sonnenschutz für Kinder. Macht nichts. Dann lockt die Eisdiele. Erdbeerpokal und Joghurtbecher sind heiß begehrt. Nehme beide. Ist zwar Hüftgold, aber egal. Hauptsache Erfrischung. Hält nur nicht lange an. Könnte ja nochmal zur Bank. Drücke mich um den Auszugsautomaten herum, der mich - inzwischen heiß gelaufen - anschreit, dass keine Buchungen vorgenommen worden sind. Wie auch, so oft, wie ich in den letzten Stunden da war. Hab jetzt Durst. Biergarten, schießt es mir durch den Kopf. Aber unterm wärmestauenden Schirm zu sitzen, geht nicht. Warte also bis Abend. Bis dahin Freibad. Abkühlung tut gut. Ist aber nicht von Dauer. Kann nur noch im SMS-Stil denken. Versuche, mich wenig zu bewegen. Lese den Wetterbericht. Klasse, Sonntag soll es kühler werden - nur noch 24 Grad Celsius. |
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Weizen und Sommergerste leiden stark Chef des Landwirtschaftsamtes Zeulenroda zu Wetterauswirkungen auf die Ernte Zeulenroda (OTZ/St.B.). Die Hitze der letzten Tage hat auf zahlreichen Feldern das Getreide förmlich verbrannt. Jetzt schon von einer katastrophalen Ernte zu sprechen, hält der Leiter des Landwirtschaftsamtes Zeulenroda aber für zu früh. Bei den Gewittern diese Woche seien regional sehr unterschiedliche Niederschläge zu verzeichnen gewesen. Die Spanne reiche von einem bis zu 40 Millimetern, so Dr. Arnfried Völlm. Entsprechend differenziert stelle sich die Situation in den Fluren dar. „Die Wintergerste ist im Großen und Ganzen durch gewesen, war nicht mehr ganz so vom Wasser abhängig und reift jetzt natürlich etwas schneller ab.“ Hier rechne man mit durchschnittlichen Erträgen von 60 bis 70 Dezitonnen pro Hektar. Auch beim Raps hoffe man, dass er noch einigermaßen über die Runden kommt. Auf manchen Kuppen, wo ganz extrem Wasser fehlt, werde er aber lokal Schäden davontragen. Obwohl er durch sein Pfahlwurzelsystem in der Lage ist, auch in tieferen Schichten noch Wasser zu finden. Problematisch, so der Amtsleiter, sieht es bei Weizen und Sommergerste aus. „Die leiden jetzt am meisten unter der Trockenheit.“ Die Sommergerste sei erst ins nasse Frühjahr gegangen, habe wenig Wurzeln ausgebildet, weil es Wasser im Überfluss gab. Was ihr jetzt zum Nachteil wird. „Sie reift vorzeitig ab. Man muss schauen, wie sich die Körner noch ausbilden“, meint Völlm. Der Weizen zeige ebenfalls an einigen Stellen schon irreversible Schäden. „Da wird das Wasser nichts mehr reparieren.“ Die Auswirkungen schlagen mit zweifacher Härte zu: Es fehlt nicht nur Menge, sondern auch Qualität. Beim Mais und den Kartoffeln werde der Regen aber noch zu einer Normalisierung der Entwicklung führen. |
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Garten-Impressionen aus Greiz und Zeulenroda
Christine Rossberg in ihrem privaten grünen Reich in der Luthergasse. Geht man die Gasse Haus für Haus entlang, mag man kaum glauben, dass sich dahinter liebevoll gepflegte grüne Oasen befinden. Christine Rossberg
bedeutet ihr Garten alles. „Es ist kein Garten zum Gemüseanbauen, sondern zum Genießen und Erholen“, sagt die Rentnerin und lacht. Hier bin ich zu Haus
Christine und Klaus Rossberg pflegen ihren Garten in Zeulenroda-Triebes mit viel Liebe und Einsatz Von Ute Flamich Zeulenroda-Triebes (OTZ). OTZ-Serie (6) Gartengeschichten In der Luthergasse steht die Hitze. Kein Lüftchen weht. Schöne weiße Zuckerwattewolken am Himmel scheinen sich keinen Millimeter zu bewegen. Die Gasse ist leergefegt. Mensch und Tier haben sich an schattige, kühle Plätze zurückgezogen. Einen solchen hat auch Sissi gefunden: Sie reckt und streckt sich im Gartenstuhl auf der überdachten Terrasse in der Lutherstraße 14. Sissi ist eine Katze und sieben Jahre alt. In der Obhut von Christine und Klaus Rossberg fühlt sie sich wohl. Kein Wunder, denn die Katzendame darf alles - auch mit ins Bett des Paares. „Mit einem Handwagen, Bett, Schrank und mit dickem Bauch bin ich im Jahre 1963 zu meinem Mann ins Haus gezogen“, sagt Christine Rossberg und lacht. Die zwei Söhne des Paares sind längst erwachsen und leben ihr eigenes Leben in Gütersloh und in Göhren-Döhlen. Christine und Klaus konzentrieren sich auf ihre Sissi, verschönern das Haus und den etwa 200 Quadratmeter großen Garten. Erst kürzlich ist die neue Überdachung für die Terrasse fertig geworden. Dort fühlen sie sich wohl. „Abends zünden wir Teelichter an und genießen die Ruhe und unser kleines privates Reich“, sagt die 64-Jährige und erzählt: Früher einmal standen zehn große Bäume im Garten, vor allem Obstbäume aber auch zwei Lärchen und Birken. Den Großteil der Bäume gibt es heute nicht mehr. Auch Obst und Gemüse wird hier nicht groß angebaut. „Ich habe Johannisbeeren, Himbeeren, Petersilie, Schnittlauch, einen Apfel- und Pflaumenbaum und dann hört es schon langsam auf“, sagt Christine Rossberg, die ihren Garten genießen und sich in ihm erholen will. „Mein Lieblingsplatz ist abends auf der Bank an unserem kleinen Teich“, sagt sie, setzt sich und zeigt auf drei Froschfiguren, ein Gänseliesel und den Gänsejungen. Die Bank steht inmitten von Walderdbeeren. „Die sind mir zugeflogen. Es werden jedes Jahr mehr. In diesem Jahr ist die Ernte besonders gut“, sagt Christine Rossberg und zeigt auf die großen roten Früchte. Mmh, lecker und dieser Duft! Von der Bank aus lässt sich auch gut das Treiben im Vogelhaus beobachten. „So mancher Piepmatz war nicht schnell genug und wurde von Sissi gepackt. Das ist nun einmal leider so“, sagt die Rentnerin und erzählt, dass in ihrem Garten auch sonst ein reges Tierleben herrscht. So kämen des öfteren Marder und Igel vorbei. „Dieses Jahr erst hatten wir eine Igelmutter mit ihren Jungen. Das war vielleicht laut! Wir saßen Abends im Garten und wunderten uns über die komischen Geräusche. Dann sind wir mit der Taschenlampe losgetigert und haben die Igelfamilie entdeckt, die versuchte, mit aller Mühe eine kleine Mauer zu überwinden. Das war herrlich zu beobachten“, sagt Klaus Rossberg und fährt fort: „Dann hatten wir auch eine wilde Katze, die uns fast jedes Jahr Junge in den Garten gelegt hat. Meine Frau hat sie aufgepeppelt und zum Tierarzt gebracht. Zwei kleine Kätzchen hat sie behalten und gezähmt“, sagt der Rentner, der Katzen so gar nicht leiden konnte und nie eine haben wollte. Doch auch er liebt seine Sissi über alles. „Sie ist wie ein Kind für uns.“ Und deshalb wird auch oft im Garten mit Sissi gespielt. „Mein Garten bedeutet mir einfach alles“, sagt Christine Rossberg, für die selbst die Arbeit in ihrem grünen Reich ein Vergnügen ist. „Jetzt im Sommer, wenn wir draußen frühstücken, gehe ich erst einmal eine kleine Runde, gucke hier und da, mache hier ein bisschen und dort - das macht einfach unglaublich Spaß“, sagt sie. „Es ist einfach schön, wenn man sagen kann: Das ist meine, hier bin ich zu Haus“, sagt die Rentnerin und lächelt. Gefräßige Schnecken am besten absammeln Zeulenroda-Triebes/Bonn (OTZ/ddp). In feuchten Sommermonaten können Nacktschnecken im Gemüsegarten großen Schaden anrichten. Am besten ließen sich die gefräßigen Weichtiere vertreiben, wenn man verschiedene Anti- Schnecken-Methoden miteinander kombiniere, rät der aid-Infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz in Bonn. So sei es sinnvoll, die Kulturpflanzen gezielt mit der Gießkanne und nur in den Morgenstunden zu bewässern. Auf diese Weise bleiben die Zuwanderungswege für die nächtlichen Besucher trocken. Etwa 30 bis 50 Zentimeter breite Schutzstreifen aus Branntkalk, Gesteinsmehl, Sand, Sägemehl oder Gerstenspreu haben eine entfeuchtende Wirkung und eine raue Oberfläche, die von den Tieren gemieden wird. Schneckenzäune zählen nach Mitteilung der Fachleute zu den zuverlässigsten, aber auch teuersten Methoden, um den Befall zu begrenzen. Die Zäune bestehen aus verzinktem Blech und sind eine unüberwindbare Barriere, da sie am oberen Rand rechtwinklig nach außen gebogen sind. Die Bierfalle zählt zu den Klassikern der Schneckenbekämpfung, kann aber auch Tiere aus dem Nachbargarten anziehen. Einfach, wirkungsvoll, aber arbeitsintensiv ist das Absammeln der Schädlinge. Erst wenn alle Maßnahmen versagen, sollten Hobbygärtner Schneckenkorn anwenden. Es wird vor allem nach Regengüssen in den späten Abendstunden ausgebracht. Einblick in Garten für andere Leser gewähren Zeulenroda-Triebes/Greiz (OTZ). Liebe Gartenbesitzer und -liebhaber, Sie sind jetzt gefragt. Denn die Gartenseite für Greiz, Zeulenroda-Triebes und Umgebung lebt auch von Ihrer Beteiligung. Gönnen Sie anderen OTZLesern - genau wie Christine und Klaus-Rudolf Rossberg - einen Einblick in Ihr persönliches Gartenparadies. Dabei ist es egal, ob Sie einen kleinen Schrebergarten oder einen Garten am Haus besitzen - kleine und auch größere Gartengeschichten gibt es sicher viele zu erzählen. Wenn wir also Ihren Garten vorstellen dürfen, melden Sie sich bitte bei uns in der Redaktion. Wir freuen uns darauf, schon bald eine Besichtigungstour durch Ihre grüne Oase starten zu können. Auf der Seite, die sporadisch in den Lokalteilen Greiz und Zeulenroda-Triebes erscheint, werden Gärten und ihre Besitzer vorgestellt, Gartenfeste, Mitgliederversammlungen und Veranstaltungen rund um den Garten angekündigt. Auch sollen Mitmach- Aktionen und Fotowettbewerbe veranstaltet werden. Alles, was Sie uns über Ihre Pflanzen und deren Pflege mitteilen möchten, könnte ein Thema auf der Seite sein. Interessant sind auch immer ungewöhnliche Pflanzen, die Sie großziehen. Verraten Sie uns Ihre Tipps und melden Sie sich einfach bei uns. Kontakt: Bei Fragen, Anregungen und Hinweisen wenden Sie sich bitte an: OTZLokalredaktion Zeulenroda-Triebes, 07937 Zeulenroda, Schopperstraße 1-5, Telefon: (036628) 4 97 14 oder senden Sie eine E-Mail an: zeulenroda@otz.de. Gern können Sie natürlich auch persönlich in der Redaktion vorbeischauen. Azaleen-Erde für den Heidelbeer-Strauch Heidelbeer-Pflanzen brauchen sauren, gleichmäßig feuchten Boden - Selbstpflücken in Gärtnerei der Pahren Agrar GmbH in Langenwolschendorf Von Ute Flamich Langenwolschendorf (OTZ). Mmh, einfach köstlich! Doch die kugelrunden Heidelbeeren sind nicht nur lecker, sondern auch gesund: Sie enthalten Vitamine, Mineralstoffe und erfrischende Fruchtsäuren. Kein Wunder also, dass immer mehr Kleingärtner auf den Geschmack kommen und sich Heidelbeersträucher in den Garten pflanzen. Dabei allerdings ist einiges zu beachten: „Ganz wichtig ist ein durchlässiger Untergrund“, sagt Sylvia Schulze, die in der Gärtnerei der Pahren Agrar GmbH in Langenwolschendorf arbeitet und unter anderem für die Pflege von etwa 2000 Heidelbeer-Pflanzen verantwortlich ist. „Kulturheidelbeeren können mittlerweile auch an sonnigen Standorten in die Erde gebracht werden“, sagt sie und erklärt, dass der Boden durchlässig sein müsse, da die Heidelbeer-Sträucher zwar in feuchtem, aber auf keinen Fall zu nassem Boden stehen dürfen. „Die Erde muss außerdem einen pH-Wert zwischen 3,5 und 4 haben, er muss also recht sauer sein“, sagt Sylvia Schulze. Von Kunden, die selbst Heidelbeer-Sträucher in ihren Garten gepflanzt haben, sei der Tipp, Azaleen- oder Rhododendron-Erde zu verwenden. Die nämlich sei ebenfalls sauer. Verschnitten werden sollten die Pflanzen am besten im Spätwinter, also im Februar oder März. „Die Temperatur muss zwischen fünf und zehn Grad liegen. Bei Minusgraden sollte nicht verschnitten werden, das könnte die Pflanze schädigen“, sagt die Expertin, die auch Kleingärtner kennt, die noch von der Oma Heidelbeer-Sträucher im Garten haben. Heidelbeerliebhaber, die keinen Garten oder aber einen Garten ohne Heidelbeer-Pflanzen haben, können zum Selbstpflücken nach Langenwolschendorf kommen. „In der nächsten Woche werden wir selbst die Beeren auspflücken, später dann lassen wir Kunden aufs Feld“, sagt Sylvia Schulze. Drei unterschiedliche Sorten werden in Langenwolschendorf seit Ende des Jahres 2007 kultiviert: eine frühe, eine mittelspäte und eine späte Sorte. Per Computersystem wird Düngemittel zugeführt, gegossen wird mit Brunnenwasser. „Bei der anhaltenden extremen Hitze wird am Tag einmal gedüngt und zusätzlich zweimal am Tag bewässert“, sagt die gelernte Gemüsebaugärtnerin. Die Heidelbeer- Pflanzen seien sehr empfindlich und man sehe sehr schnell, wenn es an Dünger, Wasser, Nährstoffen und Ähnlichem mangelt oder zu viel des Guten getan wurde, sagt sie. Doch die Versorgung der Pflanzen laufe sehr gut. „Seit Herbst 2009 nimmt unser Düngemittelhersteller alle drei Monate Bodenproben. Die letzte war Anfang Juli. Nach Auswertung der Proben bekommen wir eine optimale Düngemittelempfehlung für unsere Pflanzen.“ Im vergangenen Jahr wurde in der Gärtnerei das erste „Heidelbeerfest“ gefeiert - mit großem Erfolg. Wer mehr als 1,5 Kilogramm pflückte, bekam sogar eine Tasse Kaffee und ein Stück Heidelbeerkuchen gratis. „Auch in diesem Jahr wollen wir wieder ein Heidelbeerfest veranstalten, der genaue Termin steht aber noch nicht fest“, sagt Sylvia Schulze. |
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Grüne Energie nun auch in Auma
Ervema weiht Biogasanlage am Poserweg ein - Baumaßnahme war ein Heimspiel Von Heidi Henze Auma (OTZ). Nach vier Monaten Bauzeit, ausgeführt von Firmen aus der Region, und einer Gesamtinvestitionssumme von rund 1,1 Millionen Euro, wurde am gestrigen Nachmittag auf dem Ervema-Gelände am Poserweg in Auma die Biogasanlage offiziell gestartet. Mit der Baumaßnahme habe man versucht einen positiven Einfluss auf das Wirtschaftstreiben in der Stadt zu nehmen, so der Bauherr und Chef der Ervema Agrargesellschaft Wöhlsdorf, Wolfram Köber. „Es war wie ein Heimspiel“, so Köber. Während Greizer Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) und Aumaer Bürgermeister Gernot Purkart (CDU) den symbolischen Knopfdruck vollzogen, setzte sich der Generator in Szene. 380 Kilowatt Strom werden nun ins Netzt der Eon Thüringen Energie eingespeist. Das wäre ausreichend für 800 bis 1000 Haushalte, meinte Wolfram Köber. Für das Nebenprodukt Wärme hofft der Betreiber, dass Gewerbetreibende der Stadt künftig Interesse an einer Nutzung bekunden. Gleiches hofft der Landwirt auch von den Mietern der rund 600 Meter entfernten Wohnungen. „Das muss wachsen“, meinte Sebastian Köber von der Agrarhandelsgesellschaft Aumatal und verwies auf gute Erfahrungen in Staitz mit der ersten Ervema Anlage. Nach einem Jahr Betriebslaufzeit sei man nun dabei erste Interessenten im Ort anzuschließen. Der Diplom Ingenieur betonte, dass durch die energetische Vornutzung der benutzten Gülle deren Geruch beim Ausbringen auf die Felder erheblich vermindert werde. Und Schließlich werde zukünftig lediglich organischer Dünger aufs Feld gebracht, so Sebastian Köber. Die entstehende Wärme werde man etwa zur Hälfte für die in Auma genutzten eigenen Gebäude, dem Prozessbetrieb und die Stallungen benötigen, erklärte Köber weiter. Rund 200 Kilowatt Wärme seien frei zur Nutzung. Diese würden ausreichen für zehn Einfamilienhäuser oder zur Holztrocknung einer Firma der Stadt. Diese habe bereits großes Interesse gezeigt, sagte Köber ohne Namen zu nennen. Ideen, wie der Prozess umgesetzt werden könnte, würden bereits reifen. Dabei sei man durchaus flexible in Bedarf und Nutzungsinteresse. Die Wärmeerzeugung könne durch einen zusätzlichen Biogasbrenner entsprechend gesteigert werden, so Köber. Doch das ist noch Zukunftsmusik. Die Anlage. für die gestern der Startschuss fiel, ist mit zwei luftdicht abgedeckelten Behältern ausgestattet. Darin werden täglich 15 bis 20 Kubikmeter Gülle aus der eigenen Rinderzuchtanlage eingespeist. Hinzu kommen Futterpflanzen und eigens dafür auf rund 80 bis 100 Hektar angebauter Mais. Diese Stoffe vergären und erzeugen Methangas, das in den Blockheizkraftwerken verbrannt wird. Zur gestrigen Inbetriebnahme waren auch Gewerbetreibende, Vertreter aus Politik und Wirtschaft eingeladen. Sichern nicht ganz ohne Hintergedanken. Schließlich gehört Klappern zum Handwerk auf der Suche nach Partnern. |
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Nachdenkliches zum Wochenende
Heimat des Herzens Von Pfarrer Michel Debus, Triebes Ich fahre gern in ein fremdes Land. Ich finde, das Fremde hat besonderen Reiz. Aber irgendwann, meist gegen Ende des Urlaubs, wenn ich merke, dass ich mich nicht verständigen kann und dass ich vieles nicht verstehe, freue ich mich darauf, dass es einen Ort gibt, wo ich zu Hause sein kann. Wenn ich so einen Ort nicht hätte, wäre die Fremde nicht mehr so reizvoll. Dann führt das Gefühl des Fremdseins zu Verunsicherung und Einschränkung. Ich denke, dass wir Menschen eine Heimat brauchen, einem Ort, wo wir zu Hause sein können und geborgen sind. Damit meine ich nicht nur meine vier Wände allein. Unsere Sehnsucht nach Heimat kommt aus unserem Inneren. Unser Herz sehnt sich nach einem Ort, an dem es ruhig sein kann, wo es so sein kann, wie es ist, wo es verstanden wird. Und so kann diese Sehnsucht auch nur im Inneren gestillt werden. Wenn das Herz nach Heimat sucht, muss sie das Herz auch finden und dem Herzen hilft nicht allein das Ortseingangsschild, bekannte Gesichter und Räume. Es gibt ein Haus, das dem Herzen Heimat geben kann. Eine Heimat, die bestehen bleibt, wenn bekannte Gesichter vergehen, Räume sich verändern, Orte uns fremd werden. Ein Haus, das die Sehnsucht unserer Seele stillen kann. In der Bibel gibt es dazu ein Wort an die, die dem Ruf Jesu Christi folgen: So seid ihr nicht mehr nur Gäste und Fremde, sondern Mitbewohner der Heiligen und habt Heimat in Gottes Haus. Es gibt die Heimat des Herzens. Der Weg dahin ist nicht weit. Folgen Sie der Sehnsucht ihres Herzens. Klingt einfach, ist es nicht. Das liegt nicht an Gott. Er verlangt nichts Schweres. Im Gegenteil, er öffnet in Jesus Christus seine Arme und wartet. Das Schwere ist, auf das Herz zu hören, der Sehnsucht zu folgen. Darin sind wir ungeübt. Wenn Sie ein Zuhause suchen und sich nicht begnügen wollen mit Kulissen, die Heimat versprechen, gibt es aber keinen anderen Weg. Ein gesegnetes Wochenende wünscht Ihnen Michel Debus |
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Ortsschild in Trabi-Tür in Gartenteich gefunden Ermittlungen wieder aufgenommen Von Ute Flamich Pöllwitz (OTZ). Die Spekulationen um drei verschwundene Ortsschilder in Pöllwitz in den Jahren 2007 bis 2009 werden wohl weitergehen. Denn ein Pöllwitzer Ortsschild, welches ein Einwohner des Vogtländischen Oberlandes beim Pausaer Trabantrennen in einem Fahrzeug entdeckte, kann nicht innerhalb der genannten Zeitspanne verschwunden sein. - Das zumindest sagte Eric Schmidt. Sein Trabant ist es, in dem das Pöllwitzer Ortsschild entdeckt wurde, als die Türverkleidung während des Rennens abfiel. Der Dieb des Schildes ist er nach eigenen Aussagen nicht. „Im Jahr 2004 an Himmelfahrt wurde das Ortsschild am Ortseingang Pöllwitz aus Richtung Stern kommend - vermutlich von Jugendlichen - herausgerissen, umgeknickt und in meinem Teich versenkt, der sich gleich hinter einem Zaun an der Straße befindet“, sagte Eric Schmidt. „Zwei Jahre später habe ich das Gewässer geleert, weil ich ihn reinigen wollte und habe dabei das Ortsschild auf dem Grund des Teiches entdeckt.“ Danach sei er nicht zur Polizei gegangen, weil der Tatzeitraum mehr als zwei Jahre zurücklag und für ihn der Fall als erledigt galt - ein neues Ortsschild war längst aufgestellt. Nun aber hat sich Eric Schmidt gezwungenermaßen bei der Polizeiinspektion Greiz gemeldet. „Die Staatsanwaltschaft wurde über den Fall informiert und die Ermittlungen gegen Unbekannt werden wieder aufgenommen“, sagte Polizeihauptkommissar Dan Siegel. „Man hat mir geraten, das Beweisstück vorerst sicherzustellen und gegebenenfalls als Beweismittel vorzulegen, denn ich werde eine Vorladung zur Zeugenaussage erhalten“, sagte Eric Schmidt. Davor habe er keine Bedenken, denn mindestens acht Personen könnten bestätigen, dass das Schild bei der Teichentleerung entdeckt wurde. Ein Gemeinderatsmitglied des Vogtländischen Oberlandes informierte vorab während der Gemeinderatssitzung über das Auftauchen des Pöllwitzer Ortsschildes. Zu dieser Zeit wurde angenommen, dass es sich beim Ortsschild in der Trabi-Tür um eines der zwischen 2007 und 2009 verschwundenen Schilder handelte. Damals kamen Gerüchte auf, dass die Bürgerinitiative (BI) des Vogtländischen Oberlandes etwas mit dem Verschwinden der Schilder zu tun gehabt hätte. Die BI hatte sich gegründet, weil sie gegen die Eingemeindung des Vogtländischen Oberlandes mit Langenwetzendorf war und ist. Nun ist abzuwarten, wie sich der Fall des Pöllwitzer Ortsschildes weiter entwickelt. Beide Parteien, sowohl die BI als auch Eric Schmidt beteuern, nichts mit dem Verschwinden der Schilder zu tun zu haben. |
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Greizer Taucher auf Podestkurs
Tauchen: Erster Teil der Deutschen Meisterschaft im Orientierungstauchen Von Gunther Viehhäuser Sandersdorf (OTZ). Der erste Teil der Deutschen Meisterschaften im Orientierungstauchen wurde vor kurzem in Sandersdorf gleichzeitig mit dem Poseidonpokal ausgetragen. Ausrichter war der Tauchclub Delitzsch. Bei schwierigen äußeren Bedingungen mit nur elf Grad Celsius Wassertemperatur und sieben Grad an Land wagten sich Orientierungstaucher aus zehn Vereinen in die kühle Förstergrube, um die Disziplinen M-Kurs, Parallel-Kurs und Mannschaftstreffübung (MTÜ) zu absolvieren. Die Greizer stellten nur sieben Starter, da einige Wettkämpfer aus beruflichen Gründen abgesagt hatten bzw. auch Erkrankungen die Reihen lichteten. Für die Starter wurde seitens der Wettkampfleitung Komplettanzug mit Neoprenhaube vorgeschrieben, um den nötigen Kälteschutz und damit die Sicherheit zu gewährleisten. Damit wurde eine exakte Schwimmlage hinter dem Orientierungsgerät zusätzlich erschwert, und die Wettkämpfer hatten deshalb ihre Probleme auf dem Kurs. Der Wettkampf begann mit dem M-Kurs. Dabei umrunden die Starter den Kurs in vorgeschriebener Reihenfolge und durchschwimmen dann eine Zielleine. Die Endzeit und die Abweichung vom Zentrum werden in Punkte umgerechnet, so dass Schnelligkeit und Genauigkeit wichtig sind. Die Greizer schlugen sich recht achtbar. In der Jugendklasse wurden Berit Viehhäuser sowie Lukas Grimm jeweils Fünfte. Sandro Bernhardt wurde bei den Herren Elfter und Antje Viehhäuser bei den Damen Achte. Bei den Masters Damen belegte Heike Reinhold den zweiten und Andrea Schobert den dritten Platz. Am Nachmittag wurde die Mannschaftstreffübung ausgetragen. Hier erreichten die Greizer Damen mit Heike Reinhold, Marion Herholz, Antje und Berit Viehhäuser den ausgezeichneten dritten Platz hinter Rostock und Delitzsch. Am nächsten Tag wurde der Parallel-Kurs ausgetragen. Hierbei schwimmen jeweils zwei Starter im K.o.-System gegeneinander. Es gelang hier keinem Greizer Starter ein Sprung aufs Treppchen. Die Chance auf den Titel vergab Berit Viehhäuser, indem sie sich an der Wendenboje mit ihrer Sicherheitsboje verhakte und dadurch die Flosse über Wasser zu sehen war. Sie konnte sich zwar befreien und schwamm trotzdem die beste Zeit, wurde aber vom Wettkampfgericht anschließend disqualifiziert. Auf Grund der schwierigen Bedingungen konnte man mit den erreichten Ergebnissen recht zufrieden sein. |
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Drei weitere Ringer in der neuen Saison für Greiz Ringen, Saisonvorbereitung Greiz (OTZ/D. Wolf). Neben den drei deutschen Zugängen Thomas Brösicke (60/66 kg), Toni Stade (74 kg/K) und Michael Völkel (96/120 kg) werden in der am 21. August mit einem Heimkampf gegen Untergriesbach beginnenden Saison mit Witold Prociak (55 kg), Edgar Melkumov Pogosian (60/66 kg) und Radoslaw Horbik (84 kg/F) drei weitere polnische Ringer das Greizer Ringertrikot tragen. Mit Witold Prociak (geb. 11. August 1994) haben die Greizer Verantwortlichen einen hoffnungsvollen und talentierten 16- jährigen Ringer verpflichtet. Dieser soll in der Greizer Bundesligamannschaft Fuß fassen und sie verstärken. Erste sportliche Erfolge hat das Talent auf nationaler Ebene bei Nachwuchsmeisterschaften und Turnieren gefeiert. Edgar Melkumov Poposian (geb. 12. Juli 1990) erkämpfte auf nationaler Ebene bei Meisterschaften und Turnieren Medaillen im griechisch-römischen Stil. Er nahm von 2007 bis 2010 an den Welt- und Europameisterschaften der Junioren teil sowie 2007 an den Europameisterschaften der Kadetten. Seine beste Platzierung war 2009 ein achter Platz bei der Junioren-WM sowie ein fünfter Platz bei der Junioren-EM 2008. Da Sebastian Wendel in der kommenden Saison eine Gewichtsklasse höher, in der 96-kg- Gewichtsklasse, kämpft, war der Verein zum Handeln gezwungen, einen Sportler für die Gewichtsklasse 84 kg Freistil zu finden . Er fand mit Radoslaw Horbik (geb. 29. März 1977) einen erstligaerfahrenen und international sehr erfolgreichen Ringer. Er wechselt vom SC Anger, der sich aus der 1. Bundesliga zurückgezogen hat, nach Greiz. Horbik nahm an Olympischen Spielen - 2008 in Peking Platz 16 - und an mehreren Welt- und Europameisterschaften teil. 2005 erkämpfte er bei den Weltmeisterschaften einen sehr guten fünften Platz und 2006 Platz sieben. Vizeweltmeister wurde er bei den Militär-Weltmeisterschaften 2007, und Bronzemedaillen gewann er 2008. 2000 und 2004 verpasste Horbik die Qualifikation für die Olympischen Spiele im Sydney bzw. Athen nur knapp. Da in diesem Jahr von den Vereinen nur sehr spärliche Informationen zu ihren Mannschaften bis zum jetzigen Zeitpunkt vorliegen, kann der Verein noch keine Aussage zur Saisonzielstellung machen. Die ersten beiden Heimkämpfe gegen den SV Untergriesbach (21. August) und den KSV Motor Jena (4. September) werden nicht in der Jahnturnhalle stattfinden. Der Wettkampfort wird, wenn er feststeht, bekanntgegeben. |
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Sportliche Sommerferien zu Pferde
Reit- und Fahrverein Mohlsdorf veranstaltet Ferienfreizeit auf dem Reiterhof Jäschke Von Peter Reichardt Mohlsdorf (OTZ). Der Reitund Fahrverein Mohlsdorf richtete jüngst mit seinen Mitgliedern für Kinder und Jugendliche eine spannende und interessante Ferienwoche aus. Dabei begann diese Ferienwoche im Reiterhof Jäschke in Mohlsdorf sofort ganz feurig, denn mit dem Feuerwerk der Mohlsdorfer Salatkirmes begann auch das Reiterlager der jungen Leute. Von zu Hause weg, im Matrazenlager auf dem Heuboden - es war schon ganz schön abenteuerlich für sie. „Alles rund ums Pferd“ hieß das Motto dieser Ferienwoche beim RFV Mohlsdorf. Und da hieß es unter Anleitung der Betreuer Pferde versorgen, reiten, springen, sich korrekt auf und am Pferd verhalten, natürlich auch satteln und aufzäumen, eben alles, was zu Pferd und Reiter gehört. Doch nicht nur das, auch eine ganze Menge Spaß war in das Ferienprogramm eingebaut. So gehörte ein Badetag im Teichwolframsdorfer Sommerbad dazu, genau so wie eine Nachtwanderung durch den Greiz-Werdauer Wald. Doch auch sportlich konnten die Teilnehmer zeigen, was sie können. Voltigieren auf dem Pferd verlangte allen angehenden Reitsportlern Kraft, Geschick und Gleichgewichtsgefühl ab. Natürlich wurde auch für das Reiterabzeichen geübt. Am Sonntag wurde dann noch ein Tag im Parcour mit Springen und Dressurreiten verbracht, wo all das gezeigt wurde, was man in der Woche gelernt hatte. Das war der krönende Abschluss dieser Ferienwoche, die allen Teilnehmern mächtig viel Spaß gemacht hat. Ein Zeichen der guten Nachwuchsarbeit beim Reit- und Fahrverein Mohlsdorf, haben sich doch alle Teilnehmer dieser Ferienwoche auf dem Mohlsdorfer Reiterhof Jäschke bereits für die anstehende Prüfung zum Reitabzeichen im Herbst angemeldet. |
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Hitzeschlacht am Storkower See
Triathlon: Zwötzener Masters-Team auf Rang sechs Storkow (OTZ/Jens Lohse). Rang vier hatte das Triathlon-Masters-Team des TSV 1880 Zwötzen beim Regionalliga-Auftakt in Cottbus belegt. Diese Platzierung zu bestätigen, hatten sich die Zwötzener für Wettkampf Nummer zwei am Storkower See vorgenommen. Doch da Henry Meinhardt und Olaf Ritter fehlten, stand dieses Unterfangen von Anbeginn unter keinem guten Stern. Bei Temperaturen um die 38 Grad galt es, die olympische Distanz von 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen zu bewältigen. Die sechs Geraer Starter konnten im 27 Grad warmen Storkower See auf ihre Neoprenanzüge verzichten. Schnellster TSVSchwimmer war Holger Naundorf, der Frank Schubert und Jens Waha um drei Minuten hinter sich ließ. In Minutenabständen folgten Ulli Gebert, Jens Winter und Jürgen Rockstroh. Die folgende Radstrecke erwies sich aufgrund ihrer Windanfälligkeit und des welligen Profils als durchaus anspruchsvoll. Die Gluthitze und der teilweise aufgeweichte Straßenbelag taten ihr Übriges. Jens Winter überflügelte mit dem Rad Ulli Gebert, während sonst in der internen Zwötzener Wertung alles gleich blieb. Mit einer starken Radleistung und einem schnellen Wechsel bereitete Frank Schubert einen Führungswechsel beim Laufen vor. Er lief als Erster des Zwötzener Sextetts über die Ziellinie, ließ den Gesamt- 15. Holger Naundorf mit einer guten Minute Rückstand hinter sich. Für seine konstante Tagesleistung wurde Jens Waha als 24. belohnt, ehe wenig später Jens Winter (26.) eintraf. Dank der vielen Wasserspenden an der Strecke, für die spontan zahlreiche Storkower Einwohner mit ihren Gartenschläuchen sorgten, lieferten auch die beiden 59-jährigen Ulli Gebert und Jürgen Rockstroh einen gelungenen Wettkampf ab. Belohnt wurden die Zwötzener mit Platz sechs in der Teamwertung, ließen noch den TSV Cottbus und den Leipziger TV hinter sich. Auf dem Treppchen standen der TuS Neukölln, A3K Berlin und das Dresdener Spitzen- Triathlonteam. Am 8. August kommt es in Jena zum einzigen Thüringer Wettkampf der Regionalliga Ost, bei dem sich die Geraer Hoffnungen machen, erstmals auf dem Podium zu stehen. |
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| 17. Juli 2010 /OTZ | |||
Kurz notiert: |
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Karikatur des Tages
Radfahrer aus Teichwolframsdorf stirbt nach Sturz Großkundorf (OTZ/KG). Wie die Polizei erst gestern mitteilte, verunglückte am Donnerstag gegen 16.15 Uhr ein Radfahrer aus Teichwolframsdorf tödlich. Der 67-Jährige war zwischen Groß- und Kleinkundorf unterwegs. In einer Rechtskurve auf der abschüssigen Strecke, so Polizeisprecher Michael Schwenzer, kam der Radfahrer zu Fall. Dabei zog er sich schwere Kopfverletzungen zu, er starb noch an der Unfallstelle. Einen Helm hat er laut Schwenzer nicht getragen. Zwar habe es keine Zeugen gegeben, aber nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Polizei von einem Unfall ohne Fremdbeteiligung aus. Am Fahrrad sei nichts Auffälliges festgestellt worden, was auf einen eventuellen Zusammenstoß etwa mit einem Fahrzeug hindeute. „Außer an Hand und Kopf hatte er keine weiteren Verletzungen“, so Michael Schwenzer. Trotzdem hat die Staatsanwaltschaft die Obduktion der Leiche angeordnet, um die Todesursache zu klären. Plattenvertrag für Sylvia Martens Greiz (OTZ). 2010 möchte die Greizer Schlagersängerin Sylvia Martens voll durchstarten: Mit einem ersten Plattenvertrag und ihrem Album, das zur Zeit in München und Köln produziert wird. Schon neben Schul- und Berufsausbildung hat Martens hartnäckig ihr Ziel verfolgt, ihren Traum von einer Gesangskarriere zu verwirklichen. Dazu absolvierte die Thüringerin unter anderem Ballett- und Gesangsunterricht. Zudem stand sie regelmäßig als Sängerin diverser Tanzbands auf der Bühne oder verdiente sich durch Tonstudiojobs als Chorsängerin etwas dazu. 2005 nahm sie ihre erste Single als Solo-Künstlerin auf und absolvierte viele Live-Auftritte. Die aktuelle Single der Greizerin heißt „Starke Frauen“. Diebstahl nimmt zu Geldkarten nicht im Auto liegen lassen Greiz (OTZ). Die Sparkasse Gera-Greiz bemerkt eine Häufung von Geldkarten-Diebstählen. Allein in den letzten sechs Wochen meldeten sich sieben Kunden, deren Karten gestohlen wurden, zum überwiegenden Teil aus geparkten Autos vor Friedhöfen. Das Vorgehen könnte eine Masche von Betrügern sein, die ihr Opfer z. B. am Geldautomat beobachten, die Geheimnummer ausspionieren und dann versuchen, an die Geldkarte zu gelangen, um das Konto zu plündern. Die Sparkasse rät, Geldkarten nicht im Auto liegen zu lassen. Die Kartenbesitzer gehen in diesem Fall leer aus, weil die Kreditwirtschaft für solcherart Schäden nicht aufkommt. Daran ändere sich auch nichts, wenn z. B. das Auto verschlossen war. Im Notfall soll der Verlust der Karte der Bank oder dem Sperrnotruf 116116 gemeldet werden. |
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