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Wärme auch für Privathaushalte Bergaer Stadtrat beschließt Errichtung eines Fernwärmenetzes für Biomasseheizwerk Von Susann Grunert Berga (OTZ). Mit zwei Enthaltungen stimmten die Bergaer Stadträte in ihrer Sitzung am Dienstagabend zu, dass die Stadt als Bauherr für ein Fernwärmenetz auftreten wird. Das Netz soll Gebäude im Ort mit dem geplanten Biomasseheizwerk am Ende der Karl-Marx-Straße verbinden. Hierfür schließt die Stadt einen Vertrag mit der AGO AG Energie und Anlagen aus Kulmbach, die das Werk mit einer Leistung von zwei Megawatt auf einem Grundstück der WBG Berga errichten will. Nach dem Bau soll das Fernwärmenetz an die AGO AG vermietet werden, die zudem für die Instandhaltung zuständig sein wird. Mit der Stadt Berga als Bauherr befindet man sich bei Fördermitteln in einer besseren Position und kann bei einem positiven Bescheid über bis zu 30 Prozent mehr Mittel verfügen. Das Biomasseheizwerk, dessen Heizhaus in etwa die Größe von anderthalb Lkw-Garagen umfasst und mit Holzhackschnitzeln versorgt wird, soll künftig nicht nur WBG-Immobilien, sondern auch die Schule und das Betreute Wohnen der Arbeiterwohlfahrt mit Wärme versorgen. Die Option, Wärme vorliegen zu haben, ist eine gute Sache. Stephan Büttner, Bürgermeister von Berga „Doch auch jeder private Haushalt kann angeschlossen werden, insofern er sich in der Nähe der Rohre des Fernwärmenetzes befindet“, erläutert WBG-Geschäftsführer Helmut Müller. Für den Bau des Netzes favorisiert die Stadt die so genannte „größere Variante“, das heißt, dass auch Gebäude in der August- Bebel-Straße bis hin zum ehemaligen Greika-Gelände vom Heizwerk profitieren könnten. Bürgermeister Stephan Büttner (Freie Wähler) warf hier sogar die Möglichkeit in den Raum, die Greika wiederzubeleben. „Die Option, Wärme vorliegen zu haben, ist auf alle Fälle eine gute Sache“, äußerte er sich zur Stadtratssitzung. Für die größere Variante müssen Pöltschbach und Bahndamm unterquert werden. Eine Investition von 40 000 bis 50 000 Euro, meint Helmut Müller. „Die derzeitige Baumaßnahme im Bereich Bebel-Straße könnte man hier nutzen“, fährt er fort. Die WBG Berga stellt neben dem Grundstück für die Anlage auch Grünflächen zur Verfügung, damit zur Leitungsverlegung des Fernwärmenetzes keine Straßen und Wege aufgerissen werden müssen. Zudem ist sie der größte Abnehmer der produzierten Wärme, schloss zur Planungssicherheit einen Wärmelieferungsvertrag mit der AGO AG ab. Das Biomasseheizwerk soll am 1. August 2011 in den Probelauf starten, bevor im Oktober des Jahres unter Volllast produziert werden soll. Kommentar Nicht zu früh freuen Von Susann Grunert Vom geplanten Biomasseheizwerk erwarten sich Stadt und WBG Berga nur Gutes. Durch die Ablösung vom Gaswärmenetz mache man sich zuerst unabhängiger vom Energiemarkt. Auch Holz ist nicht umsonst, aber noch zu moderateren Preisen zu bekommen, so die Rechnung. Eine Fördermittelzusage vorausgesetzt, könnten auch Gebäude in der August- Bebel-Straße samt Greika- Gelände von der Biowärme profitieren. Und schließlich sollen auch Privathaushalte die günstigere Energie nutzen können, insofern sie in der Nähe des Fernwärmenetzes liegen. Wie sehr sich die Mieter der WBG Berga freuen können, dass ihr Vermieter künftig zum Großkunde des Biomasseheizwerkes wird, bleibt jedoch abzuwarten. „Eine Kosteneinsparung für die Wohnungsbaugesellschaft ist nur ein Nebeneffekt“, rudert Geschäftsführer Helmut Müller zurück, nachdem seine Mieter nach einem ersten Bericht in unserer Zeitung gleich nach Mietnachlässen gefragt hatten. Wer überhaupt wie, wann und in welcher Form profitiert, wird sich frühestens in gut einem Jahr zeigen, wenn die Anlage in Betrieb genommen wird. |
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Geringere Kosten bei höherer Nutzlast Stadtrat Berga beschließt neuen Mietvertrag für Unimog Berga (OTZ/S. Grunert). Zu seiner jüngsten Sitzung am Dienstag beschloss der Bergaer Stadtrat einstimmig die Beendigung des bisherigen Mietvertrages für den Unimog des Bauhofes der Stadt und dessen Neuvergabe. Der Haupt- und Finanzausschuss hatte eine neue öffentliche Ausschreibung vorgeschlagen, auf die sich jedoch nur ein Anbieter, die Firma Beutlhauser Baumaschinen und Nutzfahrzeuge aus Neustadt/ Orla, bewarb. Durch den Neuabschluss des Mietvertrages, der sich im Vergleich zum vorherigen um ein Jahr auf sechs Jahre verlängert hat, sparen die Bergaer jährlich rund 2200 Euro. Die Gesamtkosten verringern sich so auf 20 216,16 Euro. Das neue Fahrzeug bietet neben einem günstigeren Unterhalt aber noch weitere Vorteile wie eine höhere Nutzlast. „Mit dem bisherigen Unimog sind wir zum Beispiel beim Winterdienst oder Mäharbeiten an Grenzen gestoßen“, berichtete Matthias Winkler von der Stadtverwaltung. Darüber hinaus wurde beim Fahrzeug eine andere Bereifung gewählt, die nicht so schnell verschleißen soll und somit die Kosten für den Reifeneinsatz reduziert. |
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Freibad als einziger Ausweg
Die Hitzewelle lässt die Besucherzahlen in den Bädern der Region rasant steigen Von Katharina Wolfrum Greiz. Bei den hohen Temperaturen der letzten Tage liegt es nahe, sich in den Freibädern der Umgebung abzukühlen. So kann sich das Greizer Sommerbad bis jetzt über insgesamt 13 000 Besucher freuen. Am letzten Sonntag erreichte das Freibad einen Rekord von 1000 Besuchern, über 300 Badegäste mehr als im Durchschnitt. Ins Greizer Sommerbad zieht es hauptsächlich Familien, aber auch Senioren und Jugendliche genießen das kühle Nass. Der meiste Betrieb herrscht am Nachmittag zwischen 14 und 17 Uhr. Der Freizeitpark Albersdorf zählte die meisten Besucher ebenfalls am Wochenende. Sind dort unter der Woche nur ungefähr 100 Gäste, ohne Urlauber, so konnten am letzten Wochenende sogar insgesamt 1000 Besucher gezählt werden. Der höchste Betrieb herrscht demnach an Sonntagen, ein
Großteil der Besucher sind Urlauber. Im Langenwetzendorfer Sommerbad genießen täglich zirka 450 Besucher das 25 Grad Celsius warme Wasser. An besonders heißen Tagen stieg die Besucherzahl jedoch auf bis zu 600 und am letzten Sonntag waren es sogar 650 Badegäste. Auch hier herrscht der meiste Betrieb in den Nachmittagsstunden. Auch im Sommerbad in Teichwolframsdorf stiegen die Besucherzahlen von durchschnittlich 600 auf ungefähr 1100 Badegäste am vergangenen Sonntag an. Die ersten Besucher kommen bereits vor 9 Uhr, dennoch werden auch hier die meisten Eintrittskarten am Nachmittag verkauft. |
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Bergaer forcieren Fusion mit Teichwolframsdorf Infoveranstaltung für 27. Juli geplant Von Susann Grunert Berga (OTZ). Seit Anfang des Jahres 2008 ist Berga erfüllende Gemeinde für Teichwolframsdorf und Mohlsdorf. Der angestrebte Zusammenschluss der drei Orte ging bisher aber nur schleppend voran. Wie Bergas Bürgermeister Stephan Büttner (Freie Wähler) zur Stadtratssitzung am Dienstag mitteilte, soll zumindest die Fusion mit Teichwolframsdorf nun forciert werden. „Ich habe in den letzten Tagen mit der Kommunalaufsicht und dem Innenministerium gesprochen“, sagte Büttner im Rathaussaal, und informierte, dass ein Zusammenschluss auch über eine so genannte Stufenvariante möglich sei. Das bedeutet, dass zunächst nur Teichwolframsdorf der Stadt Berga beitritt, Mohlsdorf diesen Schritt erst zu einem späteren Zeitpunkt vollzieht. „In puncto Zusammenschluss mit Teichwolframsdorf und Mohlsdorf gibt es viele Dinge, über die man reden kann“, meinte Stephan Büttner gestern auf Nachfrage, „doch auf keinen Fall darf es zu einer Auflösung der jetzigen Stadt Berga kommen.“ Hintergrund von Büttners Aussage ist, dass die Stadt mit der Auflösung auch ihr knapp 800-jähriges Stadtrecht verlieren würde. Daraufhin habe das Innenministerium mitgeteilt, dass ein Zusammenschluss dann nur über die stufenweise Eingliederung der kleineren Gemeinden realisierbar ist. „Wir befinden uns derzeit in der Meinungsbildungsphase“, fährt Büttner fort. Teichwolframsdorfs Bürgermeister Wolfgang Herold hat er den Vorschlag schon unterbreitet. „Am 27. Juli werden wir in Teichwolframsdorf eine Infoveranstaltung durchführen“, erzählt Büttner. Dort wird dann auch ein Vertreter der Kommunalaufsicht dabei sein. „Für die Teichwolframsdorfer ist es ja noch ein viel größerer Schritt als für uns, sich vollständig aufzulösen“, gibt der Bürgermeister zu bedenken. „Irgendwann wird es ein Gesetz geben, das Einheitsgemeinden zusammenschließt“, gab Büttner im Stadtrat zu bedenken. Darum solle man die Vorteile, die eine freiwillige Fusion beinhaltet, nutzen, solange es noch möglich ist. Möglichst bis Ende Dezember sollen die erforderlichen Unterlagen in Erfurt sein. Wann Mohlsdorf dem Dreigestirn beitreten wird, sei laut Büttner aber noch nicht abzusehen. Zur Fusion zwischen Berga und Teichwolframsdorf ist am 27. Juli eine Informationsveranstaltung in Teichwolframsdorf geplant, bei der auch ein Vertreter der Kommunalaufsicht dabei ist. |
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Unter Bäumen wird Zuflucht vor Hitze gesucht Auch Eisessen bei Taxifahrern beliebt Von Katja Grieser Greiz. „Am Nachmittag knallt die Sonne hier auf dem Puschkinplatz richtig, da stellen wir uns unter die Bäume vor dem Kaufhaus“, beschreibt Taxifahrer Andreas Will, wie er und seine Kollegen versuchen, allzu großer Hitze zu entkommen. Taxifahrer sind derzeit über jede Fahrt froh, denn dann läuft die Klimaanlage im Auto. „Es ist ja nicht erlaubt, den Motor sinnlos laufen zu lassen“, so Will mit Blick auf den unnötigen Benzinverbrauch. Während der Wartephasen ist die Klimaanlage also aus, entsprechend sind die Temperaturen im Auto. „Viel trinken“ lautet das Motto von Andreas Will während der tropischen Hitze. Mineralwasser hat er deshalb immer mit dabei, auch wenn das im Laufe des Tages brühwarm wird. Eisessen ist ein weiterer Abkühltipp, den auch Kollegin Kerstin Friese parat hat. Sie weiß allerdings auch, dass die Erfrischung nur von kurzer Dauer ist. Viel Wasser zu trinken hilft ein wenig. Ansonsten könne man nur vor sich hin schwitzen, so die Greizerin, die leider nicht mit einem Patentrezept gegen die Hitze dienen kann. Gelegenheit, zwischendurch mal ins Wasser zu gehen, haben die Taxifahrer nicht. „Aber nach der Arbeit gehe ich baden“, verrät Kerstin Friese. Nach einer langen Schicht genießt sie es, sich im Stausee abzukühlen. Auch wenn die derzeitigen Temperaturen anstrengend sind, steht für Kerstin Friese jedoch fest: „Die Hitze ist mir lieber als die Kälte.“ |
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Eis und Wasser für Möbelpacker
Inventar des Gymnasiums wird in dieser Woche ins neue Gebäude transportiert Von Katja Grieser Greiz. Schwer zu schleppen haben die Mitarbeiter der Umzugsfirma Dietz aus Harth- Pöllnitz in dieser Woche: Allein drei Flügel müssen vom alten Gymnasiumsgebäude in das neue in der Heinrich-Fritz- Straße transportiert werden. „Durch die Hitze ist es momentan ein ganz schwerer Job“, weiß Firmenchef Peter Dietz, der deshalb gemeinsam mit seiner Frau Karin am Dienstag eine kühle Überraschung für die Möbelpacker mitgebracht hatte. Sie spendierten Eis und Wasser, worüber sich die Mitarbeiter natürlich freuten. Bis nächste Woche wird die Umzugscrew noch damit zu tun haben, alle Möbel und die insgesamt 1650 Kartons in das Gebäude in der Neustadt, in dem derzeit noch Bauarbeiter zugange sind, zu schaffen. Zwei Lkw und drei Möbellifte sind im Einsatz, zwischen acht und zehn Mitarbeiter vor Ort. Die Hitze erschwert die Arbeit zwar, doch laut Peter Dietz laufe trotzdem alles reibungslos. Dass die Möbel und Kartons auf insgesamt fünf Etagen verteilt werden müssen, ist eine weitere Herausforderung. Auch ein Flügel musste bis ganz nach oben, denn dort sind die Musikräume. „Ich bedanke mich bei meinen Mitarbeitern für den Einsatz“, sagt Peter Dietz anerkennend. Der Unternehmer ist zudem begeistert davon, wie professionell der Umzug von Lehrern und Hausmeister vorbereitet wurde. Die Kartons und Möbel seien akribisch genau beschriftet worden, so dass es für die Umzugsfirma kein Problem sei, sie ins richtige Zimmer in Dietz. Hinzu komme, dass die Koordination seitens des Landratsamtes hervorragend funktioniere, Inge Scheffel und Joachim Grahnert hätten alles im Griff. Nachdem das ehemalige Lessing- Schulgebäude in der Heinrich-Fritz-Straße im zurückliegenden Jahr saniert wurde, wird ab dem neuen Schuljahr das Gymnasium hier untergebracht sein. Damit ist der Standortwechsel Lessing- Regelschule - Gymnasium dann endgültig vollzogen. |
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100 000 Euro für Berufsschule I in Greiz Umbaumaßnahmen sind erforderlich Von Katja Grieser Greiz. Eine überplanmäßige Ausgabe in Höhe von 100 000 Euro für Baumaßnahmen am Gebäude Fritz-Ebert- Straße der Berufsschule I hat der Kreis- und Finanzausschuss in seiner jüngsten Sitzung am Dienstag einstimmig beschlossen. Hintergrund ist der Kreistagsbeschluss vom März, in dem die Auflösung der Berufsschule Gera- Liebschwitz und der Außenstelle Kermannstraße der Berufsschule I in Greiz festgelegt wurde. Darin wurde auch beschlossen, dass die Ausbildung der Kermannstraße in das Gebäude Fritz-Ebert-Straße verlagert wird. Dort seien die baulichen Voraussetzungen für alle Ausbildungsrichtungen gegeben. Allerdings sind noch Baumaßnahmen erforderlich. Nach einer statischen Untersuchung trat zutage, dass die Erdgeschossdecke nicht ausreichend tragfähig ist für die zur Ausbildung benötigten Maschinen, die in dem Gebäude untergebracht werden müssen. Die Decke muss nun mit Stahlträgern verstärkt werden, der aus statischer Sicht mangelhafte Fußboden muss durch einen tragfähigeren ausgetauscht werden. Die bereits sanierte Elektroanlage muss zudem ergänzt werden, um die entsprechenden Maschinen anschließen zu können. Finanziert werden die Maßnahmen mit dem Geld, das bei den Bewirtschaftungskosten der jetzt stillgelegten Berufsschulteile eingespart wird. 66 000 Euro kommen dabei aus Einsparungen durch die Schließung des Berufsschulinternats Gera-Greiz in Gera, weitere 25 000 Euro sind nun in der Haushaltsstelle für die Berufsschule Gera-Liebschwitz übrig. 9000 Euro können durch die Stilllegung der Berufsschulaußenstelle in der Greizer Kermannstraße eingespart werden. Ausschussmitglied Jürgen Frantz (CDU) wollte wissen, ob es für die Berufsschüler der geschlossenen Standorte genug Platz in anderen Schulen gibt. Wie Joachim Grahnert vom Landratsamt informierte, werden die Schüler aus der Kermannstraße komplett in der Fritz-Ebert-Straße unterrichtet, die aus Gera- Liebschwitz an anderen Standorten wie etwa in Hermsdorf oder Eisenberg. |
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Schutz bei Fischer und Fru
Neue Hütte am Talsperrenweg in der Nähe des Zeulenrodaer Strandbades eingeweiht Von Ute Flamich Zeulenroda-Triebes (OTZ). Mit drei Hammerschlägen an einen Balken weihte gestern Landeswanderwart Peter Fleischer die neue Schutzhütte am Talsperrenweg in der Nähe des Strandbades Zeulenroda offiziell ein. Mit vor Ort war auch Josef Umlauf mit seiner Wandergruppe. Josef Umlauf ist es hauptsächlich zu verdanken, dass nun, an einem wunderschönen Fleckchen Erde mit Blick auf die Talsperre ein neuer, schöner Unterschlupf steht. Der soll Wanderern und Spaziergängern Schutz bei Unwetter bieten, Rastplatz sein und zum Verweilen, Besinnen, Entspannen und Beobachten der Umgebung einladen. „Vier Jahre ist es her“, sagte Josef Umlauf, „da war ich wegen der Zertifizierung unseres Talsperrenweges unterwegs. Aufgrund eines Gewitters musste ich eine halbe Stunde in einer Schutzhütte ausharren und dachte mir: Es müsste doch etwas Gemütlicheres geben!“ Daraufhin habe er Entwürfe für ein Häuslein entwickelt, seine Ideen mit Wirtschaftsförderer Hans Lipka besprochen und 2008 den Platz ausgewählt. Im Winter 2008/2009 schnitzte Josef Umlauf zwei Figuren für die Schutzhütte: den Fischer und seine Frau. „Denn ich wollte die Hütte unter ein Motto stellen und habe mich für Grimms Märchen ’Von dem Fischer un syner Fru’ entschieden.“ Wem Grimms Märchen nicht mehr ganz in Erinnerung ist, kann unter einen der Tische in der Hütte greifen. Dort ist eine Mappe befestigt mit Grußworten von Josef Umlauf und einer Kopie des Märchens auf Hoch- und Plattdeutsch. Eingeheftete Blätter sollen Wanderer ermutigen, ein paar Zeilen niederzuschreiben. „Meine größte Meine größte Sorge ist, dass die Schutzhütte vermüllt oder dort randaliert wird. Josef Umlauf Sorge ist, dass die Schutzhütte vermüllt oder dort randaliert wird“, sagte Josef Umlauf. „Das Quartier ist bewusst so angelegt, dass man hineinschauen kann, dass jeder, der sich in der Hütte befindet, damit rechnen muss, dass gleich jemand vorbeikommt. Ich appelliere an die Vernunft, denn jeder ordentliche Wanderer, der etwas mitbringt, nimmt seinen Müll auch wieder mit nach Hause“, so Umlauf, der mindestens 240 Stunden Arbeit in das Projekt Schutzhütte steckte. Etwa zehn Mann finden bequem Platz in dem Unterschlupf und können den Blick auf die Talsperre genießen, denn die Fläche vor der Hütte wurde beräumt von Rainer Hutter und Mitarbeitern vom Wegebau der Stadt. Peter Fleischer ließ vom Berufsbildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer ein Schild anfertigen mit der Aufschrift: „Der Fischer un sine Fru“. Die Hütte ist die fünfte Schutzhütte, die an der Talsperre eingeweiht wurde. Weitere sind: die Sichelberghütte, die Eichholzhütte bei Zadelsdorf, die Sörmitzhütte bei Pahren und eine Hütte in Kleinwolschendorf. |
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Wiedersehen und Abschied
Simon Martz ist nach einem Jahr aus den USA zurück und hat Tipps für Christin Fuchs Von Katja Schmidtke Wünschendorf. Wiedersehen und Abschied liegen dicht beieinander an diesem Nachmittag in Wünschendorf. Simon Martz ist gerade von seinem einjährigen USA-Aufenthalt zurückgekommen und hat gestern den Staffelstab an Christin Fuchs übergeben. Sie startet im August in ihr USA Abenteuer und lauschte begierig Simons Erzählungen. Eingeladen wurden die Teenager vom CDU-Bundestagsabgeordneten Volkmar Vogel. Er übernimmt in dem Austauschprogramm die Patenschaft über die Junior-Botschafter aus Ostthüringen. Im vergangenen Jahr waren es gleich zwei junge Leute: Sebastian Pietsch aus Dreitzsch und Simon Martz aus Cronschwitz. Unverkennbar amerikanisch ist Simons Akzent auch einen Monat nach seiner Rückkehr. Er sagt schon mal Piiizza statt Pizza oder grübelt nach dem deutschen Wort für Schneefall. Simon hat sich schnell eingelebt in Pataskala im Bundesstaat Ohio, auch dank der Gastfamilie. Simon - in Wünschendorf das jüngste Kind - wurde in Amerika zum großen Bruder. „Ein tolles Gefühl“, sagt er. Überhaupt sei er schnell mehr gewesen als der Gast. Simon ist zu einem Familienmitglied geworden. Anschluss hat er auch in der Highschool gefunden - trotz oder gerade wegen der 1300 Mitschüler. Football hat er gespielt, Kurse wie Fotografie belegt, neben Amerikanern Leute aus Schweden oder Asien kennen gelernt und nach anfänglichem Heimweh am schmerzlichsten deutsches Brot vermisst. Startet bei so viel Zuversicht auch die 16-jährige Christin aus Weida mit gutem Gefühl in die USA? „Ich weiß noch nicht, wohin es gehen wird, kenne meine Gasteltern nicht“, sagt sie. Simon versucht, ihr die Nervosität zu nehmen: Man lerne schnell neue Leute kennen, bleibe nicht allein. Seine wichtigste Erfahrung ist aber eine andere: „Ich weiß jetzt, dass ich anderswo zurechtkomme“. |
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Premiere für Fotobuch der 800-Jahr-Feier Weidas
Eine weitere Aktion, deren Erlös zur Rettung der Osterburg-Turmspitze beitragen soll, startet heute in Weida: Karl Goldhan hat Fotos von der 800-Jahr-Feier der Stadt zu einem Buch zusammengestellt, das in der Druckerei Raffke gefertigt wird. Uwe Müller / 15.07.10 / OTZ-Weida. Die ersten Exemplare werden heute am Stand des CDU-Bundestagsabgeordneten Volkmar Vogel verkauft, der von 9 bis 11 Uhr am Marktbrunnen Station macht. Ein Buch kostet zehn Euro, davon kommen zwei Euro der Turmspitze zugute. Fast 2000 Fotos von der 800-Jahr-Feier hat Goldhan gesichtet. Nachdem er die ersten Bücher vorgezeigt hatte, kamen postwendend Bestellungen. Hatte Gunnar Raffke mit seiner Druckerei bisher "auf Zuruf" diese Aufträge abgearbeitet, so will er jetzt die Auflage erhöhen. Das Buch mit vielen schönen Erinnerungen von der 800-Jahr-Feier, dessen Verkauf zudem einem guten Zweck dient, soll in der Weida-Information, im Zigarrenladen Trampel und beim Juwelier Maier zu haben sein. 50 Exemplare wurden übrigens in ungarischer Sprache gefertigt und sind für die Partnerstadt Mezötúr bestimmt. Der desolate Zustand der Turmspitze war Andreas Werner aufgefallen, als er das Feuerwerk zur 800-Jahr-Feier aufgebaut hatte. Dessen Tochter Christel kurbelt kräftig die Spendenaktion mit an, freut sich Bürgermeister Werner Beyer (parteilos). 2793,77 Euro sind bisher zusammengekommen, auch eine Spende aus Frankreich traf ein. Weitere Bücherbasare und im Herbst ein Heimatabend in Weidscher Mundart sind vorgesehen. |
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Vom Rentnergeschwader und neuen Freunden Vor 20 Jahren Froschparkfest neu begonnen Hohenleuben (OTZ/Trebge). Auf 34 Jahre blickt das Froschparkfest in Hohenleuben zurück. Dabei gab es einen schwierigen Neustart nach dem Zusammenbruch der DDR. Denn zur Wendezeit stellte der Wohnbezirksausschuss (WBA) I der Nationalen Front seine Arbeit ein. Dieser war bis dahin Organisator des Festes. Seit 14 Jahren hatte da bereits das Volksfest in Hohenleuben eingeladen. Nun stellte sich die Frage: Wie weiter? Nachdem die Hohenleubener Bürgerinitiative 1990 die Weiterführung der Volksfeste angeregt hatte, trafen sich nach langer Vorbereitung Freunde und Interessenten des Froschparkfestes bei Achim Becker und gründeten die Froschparkgesellschaft 1976. Gerhard Wittenzellner wurde als Vorsitzender bestätigt. Kassierer war Martin Zorn, Stellvertreter Edgar Schmalfuß und Schriftführerin Rosi Layher. Die Froschparkgesellschaft war geboren. Noch im ersten Jahr traten mehr als 40 Mitglieder bei. Sofort ging es an die Vorbereitung des 14. Froschparkfestes, das 1990 unter schwierigen Bedingungen erfolgreich stattfand. Schritt für Schritt festigte sich die Gesellschaft. Nach dem plötzlichen Tod von Gerhard Wittenzellner 1992 übernahm Dieter Meinhardt den Vorsitz. Stellvertreter wurde Klaus Schwolow, unermüdlicher Initiator und Organisator der Vereinsarbeit. Nach dem unerwarteten Tod von Dieter Meinhardt 2007 übernahm bis heute Ralf Roßram aus Mehla den Vorsitz. Zahlreiche Mitglieder haben sich um den Froschpark verdient gemacht. Unvergessen ist, um nur ein paar zu nennen, das „Rentnergeschwader“ Anni Windisch, Liesbeth Groß, Margarete Locker, Marta Merker, Else Pischel. Inzwischen sind neue Freunde dazugestoßen, so Kersten Pfeifer, Uwe Roßram, Christian Roßram. Nicht zu vergessen die Frauen der Gesellschaft und viele Helfer. 1992 wurde ein Großteil der Materialien des Schützenvereins übergeben. Nachdem 1990 der Festplatz befestigt wurde, galt die Aufmerksamkeit der Anlagen am Froschteich. So entstanden etwa neben dem Froschparkhäuschen Carport und Abwasserentsorgung. Die hölzerne Tanzdiele wurde 2008 durch eine stabile Fläche ersetzt. 2009 konnte die Bühne neu gestaltet werden. 2001 wurde in Eigenleistung der Ententeich entschlammt, Ufer und Umfeld neu gestaltet. Schon 1998 fand als Attraktion der erste Gaudi-Wettkampf um den „Froschkönig“, heute um den „schnellsten Frosch“, statt, der jährlich mehr als tausend Gäste lockt. 1996 gab es das 20. Fest. Besonders gefeiert wurde 2001 das 25-jährige Jubiläum. |
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Wieder eine RSV-Jugendliga-Mannschaft Ringen: Frank Böttger zum Vorsitzenden des RSV-Verwaltungsbeirates gewählt Greiz (OTZ/T. Elster). Zur konstituierenden Sitzung nach den turnusmäßigen Neuwahlen des Präsidiums des RSV Rotation Greiz trafen sich jüngst die Mitglieder des Verwaltungsbeirates im Bauzentrum Heidrich. Neben dem Bericht des Präsidenten wurde über die bevorstehende Mannschafts-Kampfsaison beraten. Erfreulich ist, das der RSV wieder mit einer Jugendliga-Mannschaft in dieser Saison startet. Dadurch können bei Heimkämpfen bis zu drei Mannschaftskämpfe nacheinander stattfinden. Die Nachwuchsarbeit soll verstärkt und das Training effekiver gestaltet werden, um noch mehr „Eigengewächse“ zu formen, die Medallien bei Meisterschaften erkämpfen und Stammringer in der ersten Mannschaft werden. Weitere Festlegungen gab es zur Sponsorenarbeit und zu organisatorischen Dingen. Zum Vorsitzenden des Verwaltungsbeirates wurde Frank Böttger gewählt. |
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Gute TSV-Ergebnisse auf der Stauseemeile
Leichtathletik/Schwimmen: Vier Zeulenrodaer in Saalfeld am Start Saalfeld (OTZ/T. Lagaude). Jedes Jahr Anfang Juli findet das beliebte Freiwasser-Langstreckenschwimmen Saalfelder Stauseemeile statt. Dabei gilt es, eine Seemeile (1850 Meter) möglichst schnell schwimmend zu durchqueren. Unter dem Namen Alter-Biquadrat kann man an das Schwimmen anschließend einen 8-km-Geländelauf als Nonstop-Wettkampf absolvieren. Vom TSV Zeulenroda nahmen vier Sportler an diesem, mit viel Herzblut vom Saalfelder Schwimmverein organisierten, Wettkampf teil. Pünktlich 13 Uhr fiel der Startschuss für Gisela Marold, Frank Ehrenberg, Bodo und Tanja Lagaude. Dank warmer Luft- und Wassertemperaturen wurde das Schwimmen zum reinen Vergnügen. Die härtere Disziplin war an diesem Tag, wegen Hitze und Trockenheit, der anschließende 8-km-Lauf in steilem Gelände, auf den sich 21 der 75 Starter wagten. Dank toller Betreuung und Wasserversorgung konnte diese Strecke von allen Sportlern erfolgreich absolviert werden.Zusammen mit Aktiven ausGera und Saalfeld tauschten die Zeulenrodaer nach dem sportlichen Teil noch Erfahrungen aus und machten Werbung in eigener Sache für das 24-Stunden-Schwimmen. Dank des 3. Platzes der deutschen Fußball-Nationalelf wurden die Teilnehmer als Zugabe mit einem Feuerwerk über der Alter Bucht belohnt. Ergebnisse, Stauseemeile: Gisela Marold: 54:04,94 min (Platz 2 der AK 70); Frank Ehrenberg: 42:47,13 min (5. der AK 45); Bodo Lagaude: 44:07,22 min (6. der AK 45); Tanja Lagaude: 41:22,18 min (2. der AK 35) Ergebnisse, Biquadrat: Bodo Lagaude: 1:44:43,50 h (4. AK 45); Tanja Lagaude: 1:44:43,50 h (1. AK 35). |
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TSV-Saisonziel ist die obere Tabellenhälfte
Kegeln, Saisonrückblick: TSV Waltersdorf Waltersdorf (OTZ/H. Löffler). Erneut eine saubere Leistung der 1. Herren-Kegel-Mannschaft des TSV 1890 Waltersdorf: Das Team wurde Dritter in einer von vier Staffeln der 1. Landesklasse als dritthöchster Kegel-Liga Thüringens in der abgelaufenen Meisterschaftssaison 2009/10. Seit nunmehr 15 Jahren spielt diese Truppe ununterbrochen auf Landesebene. Eine Leistung, um die die Kegler des TSV 1890 häufig beneidet werden, nicht zuletzt auch wegen ihrer begrenzten personellen und kegelausrüstungstechnischen Möglichkeiten. In der vom 5. September 2009 bis 27. März 2010 stattgefundenen Punktspielserie erreichte der TSV 1890 in 18 Pflichtspielen 22:14 Zähler. In neun Heimspielen gelangen sieben Siege, lediglich gegen Staffelsieger Pößneck und Lokalrivalen Berga (Tabellenvierter) verlor der Waltersdorf. Dabei gelangen Heiko Böhm mit 475 und 471 Holz (jeweils über 100 Wurf) die mit Abstand besten Einzelleistungen auf der heimischen Zwei- Bahnen-Anlage. Bei gleicher Anzahl an Auswärtsauftritten war der TSV 1890 vier Mal auf fremden Bahnen (in Weida, Köstritz, Zöllnitz und Langenorla) erfolgreich. Dort waren Thomas Böhm (945 in Altenburg, 922 beim FSV Berga) und Nico Hänse (936 in Zöllnitz/alle über jeweils 200 Wurf) die Garanten mannschaftlichen Erfolges. Über die 100-Wurf-Distanz gelang dies auswärts erneut Th. Böhm mit 497 Kegel in Bad Köstritz und Heiko Weide/469 in Söllmnitz. In der Gesamt-Einzelwertung dieser Staffel 1, in der 62 Spieler mit mindestens vier Auswärtseinsätzen gelistet sind, kamen die Spieler des TSV 1890 Waltersdorf auf diesen Plätzen ein: 2. Heiko Weide (Durchschnitt auswärts: 902, Heim: 843; Gesamteinsätze: 11), 5. Thomas Böhm (897, 848, 17), 17. Heiko Böhm (872, 903, 17), 24. Nico Hänse (866, 850, 18), 31. Harald Löffler (856, 831, 18), 39. Sven Pieper (851, 861, 18). Neun Mal halfen auf Grund von Verletzungen oder Erkrankungen der Stammkräfte die Akteure von Kreisligist Waltersdorf II in der Ersten aus. Diese nicht planbaren Ausfälle und die während der laufenden Saison ausgeführte teilweise Kegelbahn- Sanierung standen neben anderen Kleinigkeiten wohl ursächlich auch einer besseren Endplatzierung entgegen. Untermauert wird diese Feststellung mit den doch sehr großen Differenzen der mannschaftlichen Heim-Ergebnisse von 2652/Best. (Durchschnitt 442 je Spieler) bis 2463 (410,5). Auswärts gestalteten sich für Waltersdorf diese Werte entschieden konstanter. Sowohl auf Vier-Bahnen-Anlagen, 5227 durchschnittliche Mannschafts-Kegel (871), als auch über zwei Bahnen und der hälftigen Wettkampf-Distanz 2609 (435), überzeugten die TSVKegler mit Konstanz. Ungeachtet dessen war auch für die Waltersdorfer der Tabellenerste TSV 1858 Pößneck ein absolut verdienter Aufsteiger zur Landesliga. Für die Saison 2010/11 formuliert der scheidende TSV-Kapitän Harald Löffler das Saisonziel: „Ein Platz in der oberen Tabellenhälfte, vielleicht sogar eine Medaille, sollte wieder machbar sein.“ |
| 15. Juli 2010 /OTZ |
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Vorverkauf für Michael-Hirte-Konzert hat begonnen
Am 7. Dezember, 19.30 Uhr wird der Mann mit der Mundharmonika, Michael Hirte, mit seiner Weihnachtstour in das Theater Greiz kommen. Hirte wurde über Nacht vom Straßenmusiker zum Publikumsliebling. Gefühle und Emotionen werden bei diesem Konzert groß geschrieben. Karten gibt es ab jetzt in der Geschäftsstelle der OTZ in Greiz, Burgplatz 10, sowie im Theater der Stadt Greiz, Tel.: (0 36 61) 6 28 80. Joghurtbecher und Erdbeerpokal gegen die Hitze
Daria Busanel vom Eiscafé Doimo in Greiz mit den Eisbechern, die derzeit am meisten gefragt sind: Joghurtbecher und Erdbeerpokal. Gemeinsam mit ihrem Mann Massimo Busanel, beide sind gebürtige Italiener, betreibt sie das Eiscafé im Zentrum der Stadt. Das Eis wird täglich frisch hergestellt, Eismacher ist Luigino Dardiwel. Karikatur des Tages
Eingeschränkter Arge-Betrieb am 30. Juli Grund sind Arbeiten am Computerprogramm Greiz (OTZ). Die Arbeitsgemeinschaft SGB II des Landkreises Greiz informiert, dass am Freitag, 30. Juli, der Dienstbetrieb im Leistungsbereich nur stark eingeschränkt möglich ist. Davon sind auch telefonische Anfragen betroffen. Hintergrund sind Installationsarbeiten an den Computerprogrammen für die Leistungsberechnung. Die Geschäftsführung der Arge bittet um Verständnis für die Einschränkungen. Für Kunden mit unüberbrückbaren Notsituationen ist an diesem Tag eine persönliche Vorsprache dennoch möglich. Alle anderen Anfragen zur Leistungsgewährung können erst ab dem 2. August wieder geklärt werden. Termine hierfür können unbürokratisch und persönlich in der Eingangszone der Arbeitsgemeinschaft oder telefonisch über das Servicecenter unter (0180) 10 02 95 45 07 00 oder (03661) 62 32 50 vereinbart werden. Die Kunden, die einen Termin mit ihrem Arbeitsvermittler oder Fallmanager vereinbart haben, sind von den Einschränkungen nicht betroffen und werden gebeten, die Termine auch einzuhalten. Raserei auf der B 92 in Höhe Teichwitz bestraft 19 Fahrer sind zu schnell gewesen Greiz (OTZ). Beamte der Verkehrspolizeiinspektion im Landkreis Greiz führten am Dienstag in den Vormittagsstunden eine Geschwindigkeitskontrolle auf der Bundesstraße 92 in Höhe des Abzweiges Teichwitz durch. Die hier zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h überschritten insgesamt 19 Fahrer. Davon müssen 15 jeweils ein Verwarngeld und vier je ein Bußgeld bezahlen. Ein Ford-Fahrer, der mit 102 km/h gemessen wurde, und drei weitere Fahrer bekommen Punkte in Flensburg. Bis 28. Juli anmelden für Matratzen-Domino Weltrekordversuch in Weida Weida (OTZ). Für den Weltrekordversuch im Matratzen- Domino am 31. Juli auf dem Sportplatz „Roter Hügel“ in Weida ist der Meldeschluss verlängert. Bis 28. Juli können sich noch Akteure melden. Bislang haben das 350 getan. Der Weltrekordversuch findet im Rahmen des 20. Weidaer Fußballtreffs statt. Der alte Rekord liegt bei 256 Matratzen. Matratzen werden gestellt. Ab 17 Uhr werden die Startnummern ausgegeben. Entsprechend der Stadiondurchsage folgt die Besetzung der Matratzen. Vögel leiden unter Wassermangel Aufstellen von Tränken ist ratsam Gera (OTZ). Bei extrem trockenem Wetter bittet der Naturschutzbund (NABU) Thüringen, Vogeltränken aufzustellen. Die Vögel leiden unter Wassermangel. Daher ist es wichtig, den Tieren saubere Tränken anzubieten. Ganz gleich, ob im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon, Vögel brauchen jetzt Wasser. Die Sauberkeit spielt hierbei eine wichtige Rolle, denn allzu schnell können sich sonst Salmonelle, Trichomonade & Co. vermehren. Täglicher Wasserwechsel, Ausspülen und Sauberwischen gehören zum Pflichtprogramm des Vogelfreundes. Im vergangenen Jahr breitete sich ein Parasit unter den Vögeln aus und tötete vor allem Grünfinken. Im Raum Schleswig-Holstein
starben hunderte Vögel an „Trichomonas gallinae“, einzelligen Geißeltierchen, die im Trinkwasser der Vögel schwimmen. Zur Desinfektion sollte keine Chemie verwendet werden, kochendes Wasser reicht aus. Vogelbäder und -tränken gibt es im Gartenhandel. Ebenfalls geeignet sind flache Schüsseln, Blumentopf- Untersetzer oder Suppenteller. Als Schutz vor Katzen ist es wichtig, dass die Tränke auf einem gut einsehbaren Platz nicht in unmittelbarer Nähe von Büschen eingerichtet wird. Weitere Informationen bietet die Broschüre „Vögel im Garten“, die gegen Einsendung von Briefmarken an den NABU Thüringen, Leutra 15, 07751 Jena erhältlich ist. |
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