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Trikotwechsel
Fußball-Fan-Shirts werden gegen Badehose getauscht - Tipps für die Nach-WM-Zeit Von Katja Grieser Greiz. Die Fan-Trikots werden fein säuberlich zusammengelegt, die Fahnen von den Autos montiert, die Vuvuzelas in den Schrank geräumt — ja, die WM ist vorbei. Nun stehen einige Fußballfans vor der bangen Frage: Was tun an den Abenden? Wettertechnisch schreit alles nach Freibad. Und da ist die Auswahl groß. In Greiz, Albersdorf, Elsterberg, Langenwetzendorf, Fraureuth, Reichenbach und Teichwolframsdorf kann man sich in die Fluten stürzen, auch in Hohenleuben und Triebes ist das möglich. Problem nur: Die meisten Bäder schließen 20 Uhr, also vor der Zeit, zu der sonst die WM-Spiele angepfiffen worden sind. Die Suche nach einem adäquaten Fußball-Ersatz geht weiter. Möglich wäre ein Biergartenbesuch, den zahlreiche Wirte möglich machen. Hier lautet allerdings die Devise: Abwarten, bis sich die Temperaturen auf ein erträgliches Maß abgekühlt haben. Auf alle, die der Gewohnheit folgend zum Westernhagenplatz in Greiz pilgern - hier war in den letzten vier Wochen Public Viewing angesagt - wartet dort noch in dieser Woche Strandgefühl. Denn in den nächsten Tagen sollen in den El-Cabana-Biergarten 13 Tonnen Sand kommen. „Die WM ist vorbei, aber der Biergarten ist geöffnet", sagt Uwe Lange, den die Fußballfans als Moderator kennen. Er und seine Mitstreiter bauten gestern die Bühne ab und brachten den Platz in Ordnung. „Von mir aus hätte die WM noch vier Wochen dauern können", sagt er und spricht damit vielen Fußballbegeisterten aus der Seele. Von den WM-Spielen wenig mitbekommen hat Mario Konrad. Er leitet das Greizer Kinocenter, hat bei den Deutschlandspielen lediglich den Jubel vom Westernhagenplatz mitbekommen In zwei Jahren sind wir wieder mit dabei. Marco Nagel, Organisator des Public Viewings in Greiz und konnte sich so ausmalen, wie es steht. „Erwartungsgemäß" habe sich die WM an den Besucherzahlen bemerkbar gemacht, 2100 Gäste (2006: 2300) konnten in den letzten vier Wochen gezählt werden. „Im Sommer sind die Filmangebote ohnehin nicht so toll, aber während einer WM wird es ruhig", so Konrad, der nun auf die fußballfreie Zeit setzt. Mit Filmen wie „Eclipse — Biss zum Abendrot" (Vorpremiere am Mittwoch) oder dem Familienfilm „Marmaduke" (ab Donnerstag) sollen Kinofans angelockt werden. Mit der Actionkomödie „Knight and Day" und „Toy Story 3" - beide laufen auch im Zeulenrodaer Odeon-Kino - sind weitere gute Filme im Angebot. Wen auch das nicht über die fußballlose Zeit hinwegtrösten kann, für den hat Marco Nagel, der gemeinsam mit seinem Bruder Enrico das Public Viewing in Greiz organisiert hat, einen Strohhalm: Wenn am 11. August die deutsche Elf zum Freundschaftsspiel in Kopenhagen ist, wollen sie das Spiel live übertragen. In welcher Form, ist noch unklar. Na bitte, ein Hoffnungsschimmer. Die zwei Jahre bis zur EM und zum nächsten großen gemeinsamen Fußballerlebnis werden doch irgendwie rumzukriegen sein. Kommentar Ausnahmezustand Von Katja Grieser Der Ausnahmezustand herrschte in den letzten vier Wochen während der Fußball-WM auch in der Region: Während der Deutschlandspiele waren die Straßen wie leergefegt - dafür war gemeinsames Feiern auf den Public-Viewing-Plätzen angesagt. Das freute natürlich die Wirte, die eine Leinwand aufgestellt hatten. Nicht ganz so glücklich dürften diejenigen gewesen sein, die sich dem Fußball verweigerten. Zwangsläufig ohne Fußball mussten die Kinos auskommen, die noch dazu mit einem mäßigen Angebot zu kämpfen hatten. Sind die Verleiher im Sommer ohnehin zögerlich mit guten Filmen, sei es während der WM noch schlimmer. Und das macht sich dann auch an den Besucherzahlen bemerkbar. Ob nun Fußballfan oder nicht - die vergangenen vier Wochen waren etwas Besonderes. Doch nun ist es wieder Zeit für andere Freizeitbeschäftigungen. Die Kinos, Biergärten, Freibäder, Museen etc. haben - auch ohne Fußball - einiges zu bieten. Wie verbringen Sie nun Ihren Abend - ohne Fußball? Umfrage: K. Wolfrum
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Gemeinnützig und gewinnorientiert Zeulenroda-Triebeser Tochterfirma aus Fusionsgeldern soll jetzt gGmbH werden Von Steffen Beikirch Zeulenroda-Triebes (OTZ). Nach neun Monaten gibt es eine leichte Kurskorrektur. Die neue Stadt-Tochter „Zeulenroda-Triebes Erneuerbare Energien" (ZTEE) soll jetzt eine gemeinnützige statt einer konventionellen GmbH werden. Die Rechtsform gGmbH paare die Vorteile der typischen, auf gewerbliche Aktivität gerichteten GmbH mit den Steuervorteilen, die das Gemeinnützigkeitsrecht bietet, heißt es dazu in der Begründung des Beschlussvorschlages für die morgige Stadtratssitzung (18 Uhr im Rathaussaal Zeulenroda). Die gGmbH empfehle sich als „Rechtsgebilde am Schnittpunkt zwischen dem gemeinnützigen und dem gewinnorientiert tätigen Sektor". Bereits Mitte Oktober 2009 hatte der Stadtrat einen Grundsatzbeschluss zur Gründung dieser neuen Tochtergesellschaft mit Hilfe der Fusionsgelder verabschiedet. Dieser Beschluss soll morgen wieder aufgehoben werden. Die Stadt ist sich bewusst, dass die gemeinnützigen Vereine eine wichtige sozial- und gesellschaftspolitische Funktion erfüllen. Aus der Präambel zum Gesellschaftsvertrag (Entwurf) Gleichzeitig war der Bürgermeister beauftragt worden, Gesellschaftsvertrag, Eröffnungsbilanz, Wirtschaftsplan sowie steuerliche und kommunalrechtliche Prüfung vorzulegen. Den Vorab-Check in Sachen Steuern erledigte die Mittelrheinische Treuhand. Sie errechnete, dass die gGmbH jährlich über 20 000 Euro für gemeinnützige Zwecke ausschütten kann. Noch fürs letzte Quartal 2010 sind 4109 Euro sowie fürs Jahr 2011 dann 26 798 Euro angekündigt. Finanzieren will man die ZTEE bekanntlich aus dem Landesbonus für die Städtefusion 2006. Von dieser Million waren nach letzten Angaben rund 250 000 Euro für die Umschreibungskosten der Papiere und die Umbenennung doppelter Straßennamen verplant. Die verbliebenen 750 000 Euro sollen nun zu 50 000 Euro GmbH-Stammkapital sowie 700 000 Euro Kapitaleinlage des alleinigen Gesellschafters Zeulenroda-Triebes werden. Geschäftszweck ist die Errichtung und der Betrieb von Photovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung auf verschiedenen Objekten in städtischem Eigentum — etwa den Regelschulen Friedrich Solle, Rötlein sowie Georg Kresse in Triebes, aber auch der Kindertagesstätte „Sonnenschein". Mit der Dividende sollen ortsansässige gemeinnützige Vereine, Verbände und Organisationen aus den Bereichen Soziales, Sport und Kultur gefördert werden. Auf gut Deutsch: Die Stadt will per gGmbH Mittel für freiwillige kommunale Aufgaben beschaffen. |
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Für frische Luft ist in Vogtlandbahn gesorgt Fenster der Züge lassen sich öffnen Von Katja Grieser Greiz. Hartmut Schnorr, Geschäftsleiter der Vogtlandbahn GmbH, hat sich am Sonntag selbst in den „Alex" gesetzt, war unter anderem zwischen Hof und München unterwegs. Das Ergebnis der Überprüfung: „Alle Klimaanlagen haben funktioniert", freut sich Schnorr. Nachdem am Wochenende Passagiere in einem ICE kollabiert sind, weil dort die Klimaanlage ausfiel, wollte sich der Vogtlandbahn-Geschäftsleiter selbst davon überzeugen, wie es mit der Klimatechnik in seinen Zügen aussieht. Auch die Vogtlandbahn-Züge, die unter anderem zwischen Gera und Greiz unterwegs sind, sind klimatisiert. „Sie haben aber auch, im Gegensatz zum ICE, Fenster, die man öffnen kann", erklärt Hartmut Schnorr. Fällt eine Klimaanlage aus,, seien die Lokführer angewiesen, die Fenster zu öffnen. „Außerdem sind bei uns die Haltestellenabstände wesentlich kürzer", so Schnorr. Ein ICE fahre mitunter fünf Stunden am Stück, ohne zu halten. Das gibt es bei der Vogtlandbahn nicht, so dass auch an den Haltestellen bei geöffneten Türen für Frischluft gesorgt ist. Einige ältere Fahrzeuge sind bei der Vogtlandbahn noch nicht mit Klimaanlagen ausgerüstet, hier behelfen sich die Fahrgäste mit geöffneten Fenstern. „Eisgekühlte Getränke wie Cola oder Wasser gehen bei solchen Temperaturen dann besonders gut", konnte Hartmut Schnorr feststellen. Sollte doch einmal eine Klimaanlage kaputt sein, dann wird sie in der eigenen Werkstatt in Neumark schnellstmöglich repariert, versichert Schnorr. Über eine eigene Werkstatt verfügt auch die Personen- und Reiseverkehrs GmbH Greiz (PRG). Zahlreiche PRG-Busse sind auch mit einer Klimaanlage ausgestattet. „Sollte da etwas nicht funktionieren, reparieren wir sie selbst. Das geht relativ schnell", sagt Werkstattleiter Jens Steinführer auf Nachfrage. Die Busfahrgäste honorieren es sehr, wenn sie in klimatisierten Bussen gefahren werden, weiß er. Deshalb sei die PRG auch hinterher, dass die Klimaanlagen — vor allem bei der derzeitigen Hitze — funktionieren. |
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Zur Erfrischung ins Kühlhaus Bis zu 200 Grad Celsius am Dönergrill Von Susanas Grunert Greiz (OTZ). Temperaturen von über 30 Grad kennt Bertan Giraz von zu Hause. „In der Türkei ist es auch so warm, das Meer macht die Hitze aber erträglicher", erzählt er. An seinem Arbeitsplatz, dem türkischen Imbiss in der Schloßbergstraße in Greiz, kann Bertan Giraz von zweistelligen Werten allerdings nur träumen. Denn die gasbetriebenen Grills, die Kalb- oder Hähnchenfleisch knusprig garen, um sie später im Fladenbrot zu servieren, heizen den Mitarbeitern richtig ein. „Bis zu 200 Grad Celsius werden erreicht, wenn man direkt davor steht", erzählt der Fachmann. Die derzeitigen hohen Außentemperaturen tragen natürlich ihr Übriges dazu bei, dass der Türkische Imbiss schnell zur Türkischen Sauna wird. „Wir sind von 8 bis 21 Uhr im Laden", erzählt Bertan Giraz. Da tun einige Möglichkeiten zum Abkühlen für zwischendurch dringend Not. „Man kann während einer ruhigen Zeit einfach mal nach draußen gehen, um frische Luft zu schnappen" lautet sein Vorschlag. Viel verführerischer in puncto temporärer Erfrischung präsentiert sich jedoch das Kühlhaus im Laden. „Dort ist es aber gleich extrem kalt, ein richtiger Kälteschock", lacht er. Ansonsten hält er sich an den altbekannten Rat, bei dieser Hitze viel Wasser zu trinken. |
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Lieber Sonnenschutz als Klimaanlage Energieberatung der Verbraucherzentrale (OTZ). Endlich ist der Sommer da, inklusive tropischen Temperaturen. In den Bau- und Fachmärkten stehen die mobilen Kleinklimageräte bereit und verheißen kühlen sind einen Kopf auch bei hohen Temperaturen. „Diese Geräte sind wahre Stromfresser, sie können ein kleines Loch in die Haushaltskasse reißen“, so Ramona Ballod von der Verbraucherzentrale Thüringen und rechnet vor: „Für ein typisches Gerät mit einer Leistungsaufnahme von 750 Watt kostet jede Betriebsstunde zirka 16 Cent bei meist bescheidenem Kühleffekt.“ Bis zum Ende des Sommers kommen da rund 100 Euro zusammen. Diese Kosten lassen sich leicht vermeiden, denn gute Sonnenschutzsysteme sind die bessere und kostengünstigere Alternative. Den besten Hitzeschutz bieten außen angebrachte Jalousien, Markisen, Rollläden oder Fensterläden. Aber auch innen liegen- de spezielle Rollos oder Jalousien, die das einfallende Sonnenlicht reflektieren, sind zu empfehlen. Ansonsten gilt bei Hitze: tagsüber Fenster und Sonnenschutz geschlossen hal geschlossen halten. Nachts lüften. So kann die in den Wänden gespeicherte Wärme wieder abgeführt werden. Wer auf ein Klimagerät trotzdem nicht verzichten will, sollte sich vor dem Kauf beraten lassen. Verbraucher sollten beim Kauf unbedingt auf die Energieeffizienzklasse A achten und sich möglichst für ein vom Fachmann fest eingebautes Splitgerät entscheiden. Zu allen Fragen rund um Kühlung und Wärmeschutz berät die Verbraucherzentrale Thüringen unter Tel.: (09001) 3637443(14 Ct/Minute). In Greiz findet die Beratung im Bürgerbüro am Karl-Liebknecht-Platz 1 statt. |
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Gemeinsam gemalert
Jugendliche opfern einen Teil der Ferien für einen schöneren Jugendclub in Irchwitz Von Marcel Hilbert Greiz-Irchwitz (OTZ). „Wir sind oft hier und nutzen auch alles. Da war es eigentlich keine Frage, dass wir beim Vorrichten helfen.“ Trotz Sommerferien und drückender Hitze hatten Florian Giegling und weitere Jugendliche keine Probleme, sich für den Arbeitseinsatz im Irchwitzer Jugendclub „No. 4“ zu motivieren. Gemeinsam gestalteten sie ein neues Wandbild im Aufenthaltsraum des Jugendclubs. „Wir haben uns für ein ’Werner’- Motiv entschieden, in dem auch unser Clubname mit vorkommt“, berichtet Giegling weiter, „Das Motiv haben wir gewählt, weil es bereits unsere Eingangstür ziert - und weil Werner cool ist.“ Mit einem Beamer wurde das Bild an die Wand geworfen, abgezeichnet und schließlich eingefärbt. Das Material dafür stellte die Greizer Stadtverwaltung zur Verfügung. „Ich freue mich über die Bereitschaft der Jugendlichen“, freut sich Jugendclub-Leiterin Monika Federer. „Neben den vier Leuten, die letztlich malerten, haben sich auch noch viele andere bereit erklärt, waren aber wegen der Ferien verhindert.“ Im Normalbetrieb des Clubs - montags bis freitags von 11 bis 20.30 Uhr - besuchen täglich etwa 15 Personen die Einrichtung. Das Ergebnis des Arbeitseinsatzes wurde mit den meisten von ihnen bei einer Grillparty gefeiert. „Wir sind sehr zufrieden mit unserer Arbeit“, sagt Florian Giegling. Er und seine Freunde werden auch dabei sein, wenn im nächsten Arbeitseinsatz die Ausbesserung an Bänken und Geräten der Außenanlage anstehen. Doch Monika Federer beruhigt: „Wir arbeiten in den Ferien natürlich nicht nur, sondern haben auch Spaßiges auf dem Ferienplan.“ Höhepunkte im Ferienplan
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Jirapa wird unsere neue Heimat
Magdalena Gerlach und Frauke Voß leisten 13 Monate Sozialarbeit in Ghana text & Bild Antje-Gesine Marsch "Wir sind schon total aufgeregt", gestanden Magdalena Gerlach (24) und Frauke Voß (18), als sie sich am Sonntagabend mit dem Vorsitzenden des Vereins Kinderhilfe Westafrika e.V., Torsten Krauße, im Garten von Familie Voß in Pöllwitz trafen, um noch einige Details der bevorstehenden Reise zu besprechen. Anfang August werden die beiden jungen Frauen für 13 Monate nach Ghana gehen, um dort Sozialarbeit zu leisten. Der in Kahmer ansässige Verein ist einer von zweien in Thüringern, die als Entsendeorganisationen anerkannt sind und durch die Bundesregierung unterstützt werden. "Jirapa wird unsere neue Heimat", wie Magdalena schon weiß. In der etwa 15000 Einwohner zählenden Stadt im Nordwesten des afrikanischen Landes warten dann beträchtliche Aufgaben auf die beiden, die bei einer Pfarrersfamilie untergebracht werden, die „extra angebaut hat“, so Krauße schmunzelnd. Von dieser „sicheren Basis“ aus erfolgt dann die eigentliche Arbeit: „Wir betreuen die Kinder von Frauen, die an einem Lehrgang teilnehmen“, umreißt Frauke die Aufgabenstellung im Groben. „Die afrikanischen Frauen sollen an verschiedene Möglichkeiten herangeführt werden, ihren Lebensunterhalt zu verdienen“, wie Krauße erklärt. So würden bspw. Drei-Tage-Lehrgänge zur Herstellung von Seife durchgeführt. Während die Afrikanerinnen lernen, sind dann deren Kinder in der Obhut der Helferinnen. Auch bei der Errichtung eines Waisenhauses für 130 Kinder werden die jungen Frauen Pionierarbeit leisten. Magdalena und Frauke besuchten in Vorbereitung des Einsatzes bereits ein Seminar in Berlin, das an Kultur, Bildung, Religion oder auch Musik des afrikanischen Staates heranführen soll. „Wir pauken Englisch und Magdalena hat eine Unmenge Lieder und Spiele besorgt. Schließlich wollen wir die Kinder sinnvoll beschäftigen“, so Fraukes erklärtes Ziel. Wer die Arbeit der beiden jungen Frauen unterstützen möchte – sie müssen monatlich 200 Euro Eigenanteil beibringen – kann sich gern bei Torsten Krauße melden. Kontakt über info@kinderhilfe-westafrika.de. |
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Pöllwitzer Ortsschild in Trabi-Tür entdeck
Bei Pausaer Trabantrennen Diebesgut entblößt - Bürgerinitiative zu Unrecht verdächtigt Von Ute Flamich Pöllwitz (OTZ). So manche Schandtat lässt sich vertuschen - um dann, vielleicht sogar Jahre später, doch ans Licht zu kommen. So ist es mit einem Ortsschild in Pöllwitz geschehen. „Zwischen den Jahren 2007 und 2009 sind drei Ortsschilder in Pöllwitz verschwunden. Wir haben Anzeige gegen Unbekannt erstattet“, sagt Sabine Lehmann, Bürgermeisterin des Vogtländischen Oberlandes und Mitglied der Wählergemeinschaft Pöllwitz (WG-Pö). „In der Zeit liefen die Diskussionen um die Eingemeindung mit Langenwetzendorf auf Hochtouren“, sagt Sabine Lehmann. Gestohlen wurden damals Schilder am Ortseingang Pöllwitz von Dobia kommend, vom Stern kommend und in der Pausaer Straße. Das Schild, das einst in der Pausaer Straße stand, ist wieder aufgetaucht. Ein Einwohner der Gemeinde Vogtländisches Oberland, der nicht genannt werden möchte, hat es kürzlich entdeckt: beim 6. Pausaer Trabantrennen im Juni. Ein Trabant-Fahrer hatte wohl weniger Interesse am Schild, als vielmehr an dem verzinkten Stahlrohr, das als Stütze für das Fahrzeug benutzt wurde. Doch, so dachte sich vielleicht der „Ortsschild- Verwerter“: Da ich nun einmal Rohr und Schild habe, kann ich vielleicht für letzteres noch Verwendung finden. Für jedermann zu sehen durfte es freilich nicht sein, denn irgendwer hat mit dem Diebstahl des Schildes eine Straftat verübt. So wurde das Pöllwitzer Ortsschild kurzerhand in die Türverkleidung des Trabanten eingebaut. Dumm nur, dass die Verkleidung während des Rennens in Pausa abfiel und das Pöllwitzer Diebesgut entblößte. Aufmerksame Zuschauer hatten die Kamera parat und hielten die Entdeckung im Bild fest. Gut für die Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) Vogtländisches Oberland. „Damals wurde vermutet, dass wir das Schild abmontiert hätten, aufgrund unserer Einstellung gegen die Eingemeindung mit Langenwetzendorf“, sagte Reiner Sammer von der BI. „Nun ist endlich bewiesen, dass wir es nicht waren. Auch wenn der Vorwurf mehr als absurd war.“ „Es wurde damals vermutet, dass ein Sammler am Werk ist. Wir wissen es aber nicht genau - bis heute“, sagt Sabine Lehmann. „Es ist traurig, dass sich manche Menschen keine Gedanken darüber machen, was durch solche Aktionen für Kosten entstehen, denn ein Schild wird auf etwa 250 Euro beziffert. Außerdem ist es gefährlich, denn wenn kein Ortseingangsschild vorhanden ist, fällt damit auch die Geschwindigkeitsbegrenzung weg“, sagte die Bürgermeisterin. |
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Ängste vor der Kostenlast
Pfändungsschutzkonto wird positiv bewertet Von Elke Lier Gera. „Wovon sollen wir das noch bezahlen?“ Es ist eine verzweifelte Frage unter Arbeitslosen oder unter den Arbeitslosengeld- II-Beziehern, die für einen unmoralischen Lohn 40 Wochenstunden arbeiten - die so genannten „Aufstocker“. Marion Beyer, Regionalleiterin Ostthüringen der Thüringer Arbeitsloseninitiative, hört die Frage oft, nachdem die Bundesregierung gerade zur WM-Fußballeuphorie die Erhöhung der Krankenkassenbeiträge auf 15,5 Prozent angestoßen hat. Zusatzbeiträge können „frei“ nach oben hin gestaltet werden. Obwohl der Stand der Arbeitslosen nach Auskunft der Agentur „so niedrig wie nie“ sei, hätten doch Niedriglohnbeschäftigte und Alleinerziehende sowie viele Rentner kein sozialverträgliches Auskommen, weiß Mathias Gruner, seit 15 Jahren Leiter der Schuldnerberatung bei der Arbeitsloseninitiative. „Europaweit ist die Armutsgrenze bis 985 Euro beziffert, in Gera liegt das durchschnittliche Nettoeinkommen bei 912 Euro innerhalb des Niedriglohnlandes Thüringen.“ Bei vielen der 1000 von der Schuldnerberatung Betreuten lägen hohe offene Rechnungen von Frauenärzten, Zahnärzten und anderen Fachärzten vor. „Ich berate bereits die Kinder meiner ersten Schuldner“, zeigt sich Gruner betroffen. Allein in diesem Jahr gab es 200 Neuzugänge an Schuldnern. Dabei erfasse die Beratung nur zehn bis 12 Prozent von ihnen. Positiv wertet der Berater deshalb die Einführung des Pfändungsschutzkontos (P-Konto) seit 1. Juli, auf dem ein monatlicher Grundfreibetrag von 985,15 Euro geschützt wird. „In der von der Initiative Lebensbrücke angeregten Zusammenkunft mit uns, den gerichtlich festgestellten Betreuern sowie der Sparkasse Gera-Greiz äußerte sich das regionale Kreditinstitut offen gegenüber dieser Regelung.“ Sie würde allerdings zögerlich angenommen, da 12 Euro monatlich für die vorgesehenen Kontoführungsgebühren zu viel seien. Er empfehle allen Sozialleistungsbeziehern wie von Arbeitslosengeld II, Arbeitslosengeld, Kindergeld und Unterhalt, dieses P-Konto zu nutzen, da sonst Pfändungsschutz nur für sieben Tage bestehe und spätere fällige Überweisungen bis zu zehn Euro Gebühr kosten. Ungeachtet des Pfändungsschutzgesetzes liefen alle anderen Vollstreckungspfändungen noch bis zum 31. Dezember 2012. Gruner befürchtet eine steigende Altersarmut: „Die mit der Wende so um die 40 Jahre alt waren und dann langzeitarbeitslos wurden oder sich über Arbeitsmaßnahmen bis zur Rente durchhangelten, gehören zu diesem Armutsklientel.“ Schon heute erlebe er Frauen, „die sich weder eine ordentliche Zahnversorgung, noch einen Friseur leisten können.“ Auf fehlende Bildung durch Schul- oder Lehrabbruch verweist Marion Beyer als einen „wesentlichen Grund für hohe Arbeitslosigkeit bereits unter Jugendlichen und die folgende Sozialmisere.“ Mathias Gruner, der im Netzwerk gegen häusliche Gewalt mitarbeitet, sieht durch Armut das Kindeswohl gefährdet: „Junge Frauen haben Probleme über Probleme. Dabei wird oft das Kind zur Nebensache.“ Auch die geplante Brieföffnung der Post werde von Arbeitslosen- und Kindergeldempfängern diskutiert. Man befürchtet, dass Antragsbearbeitungen länger dauern oder manches in verkehrte Hände gerät. Das habe mit Datenschutz nichts zu tun. Mathias Gruner: „Meine Klienten tangiert das nicht. Die haben bereits alles offen gelegt und sich sprichwörtlich nackig gemacht.“ |
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SG im Test klar unterlegen
Fußball, Saisonvorbereitung: VFC Plauen mit 8:0-Kantersieg gegen Zeulenroda/Triebes Syrau (OTZ/Ph. Lautenschläger). Zum zweiten Testspiel trat die SG Zeulenroda/ Triebes um das derzeitige Trainergespann Andreas Daßler und Matthias Hutter in Syrau gegen den VFC Plauen an. Von der ersten Minute an war der Klassenunterschied zwischen den Regionalligisten aus Plauen und der Thüringenliga- Elf deutlich erkennbar. Die SG musste auf den langzeitverletzten Stammtorhüter Matthias Hutter und Ersatzkeeper Jens Kutzner verzichten. Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch der dritte Torhüter im Training. Deshalb hielt in der ersten Halbzeit Oliver Birnbaum und in der zweiten Halbzeit Patrick Schüler (beide VFC Plauen) für die SG. Schon mit dem ersten Angriff hatten die Plauener die Chance zur Führung. Einen Hoßmang-Freistoß ließ Birnbaum nur abklatschen, doch den Nachschuss von Testspieler Sebastian Hauck hielt er sicher (3.). Nur kurze Zeit später rauschte ein Sonneberg-Freistoß knapp am Tor vorbei (6.). Dann auch Sehenswertes von der SG: Einen von Feustel lang gespielten Ball nahm Martin Schulz gut mit, doch sein Schuss verfehlte das Tor (7.). In der 13. Minute dann die verdiente Führung für Plauen. Nach einer Flanke vom agilen Sonneberg köpfte Sebastian Hauck ein (13.). Dann gleich das 2:0: René Schulze tanzte auf der rechten Seite Ronny Scholz aus, passte in den Rücken der Abwehr, wo der freistehende Sonneberg souverän verwandelte (17.). Zeulenroda/Triebes kam kaum zum Zug und war meist nur mit Abwehrarbeit beschäftigt. Patrick Schröter erhöhte nach einem präzisen Pass von Hauck auf 3:0 (26.). In der Folgezeit hatte die SG Chancen, ein Tor zu erzielen. Doch nach einem Doppelpass zwischen Seebauer und Schiller zögerte Zugang Göbel zu lange mit seinem Abschluss (28.). Wenig später wurde Mildes Schuss abgeblockt (35.). Mit einem Traumtor stellte Hoßmang den 4:0-Halbzeitstand her (40.). Nach der Halbzeit stand eine komplett andere Plauener Mannschaft auf dem Platz, die einige Minuten brauchte, um ins Spiel zu finden. In der 57. fand Carsten Paulick mit einem fulminanten Schuss in Schüler seinen Meister. Plauen legte dann wieder einen Zahn zu und kam zu hundertprozentigen Torchancen. Felix Bachmann umspielte drei Zeulenrodaer, aber Martin Schulz stoppte ihn in höchster Not (61.). Wenig später lief Kai Zimmermann allein aufs Tor zu doch sein Querpass landete bei Ronny Scholz (63.). Dann konnte sich Schüler nach einem direkten Schuss von Falk Schindler mit einer klasse Parade auszeichnen (66.). Doch dann war auch er machtlos. Nach einer Flanke von Daniel Rupf verwandelte Zimmermann direkt zum 5:0 (75.). Bei der SG ließen die Kräfte nun endgültig nach, was Plauen gekonnt ausnutzte. Paulick verwandelte einen Elfmeter sicher, nachdem Sonneberg von Schüler zu Fall gebracht worden war (83.). Müller setzte sich dann ohne große Mühe gegen Manuel Sengewald durch, passte zum freistehenden Wild, der nur noch einschob (85.). Mit dem Schlusspfiff traf Hauck mit einem trockenen Schuss zum 8:0- Endstand. Trotz des Unterschiedes und der hohen Temperaturen kommt auf die SG Zeulenroda/Triebes eine schwere Saison hinzu. Zeulenroda/Triebes: Oliver Birnbaum (ab 46. Patrick Schüler), Alexander Feustel (ab 46. Marian Hollstein), Bastian Kotlinsky (ab 46. Pascal Syhre), Ronny Scholz, Denny Milde, Chris Schiller (ab 54. Matthias Drascher), Martin Schulz (ab 84. Sebastian Amberg), Sebastian Amberg (ab 46. Andreas Wetzel), Sven Seebauer (MK), Manuel Sengewald, Marcel Göbel (ab 80. Alexander Feustel) SR: Enrico Jahn (Schöneck) Zuschauer: 70. |
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863 Mal Torjubel in 203 Kreisligaspielen
Erstmalig nahmen in der Fußball-Kreisliga 2009/2010 15 Mannschaften den Kampf um den Meistertitel auf, da nach Ende der Saison 2008/2009 mit dem FSV Ronneburg, dem FSV Berga und dem Hohndorfer SV drei Mannschaften aus der Bezirksliga abgestiegen waren. Dieter Köbke / 13.07.10 / OTZ-Greiz. Dies hatte zur Folge, dass sich die Saison um vier Spieltage verlängerte und damit 30 Spieltage umfasste. Von den insgesamt ausgetragenen 210 Spielen gab es 100 Erfolge der Gastgeber, während 80 Begegnungen mit Siegen der Gäste und 30 Spiele unentschieden endeten. Mit insgesamt 863 Toren wurde eine respektable Trefferzahl von 203 Spielern erreicht. Dies ergibt 4,11 Tore pro Spiel, allerdings liegt dieser Wert unter dem der 1. Kreisklasse (4,22 pro Spiel). Hierbei fielen in der ersten Halbzeit 373 Tore und nach dem Seitenwechsel 483 Treffer. Auffällig ist dabei, dass in der Schlussviertelstunde mit 190 Toren die meisten Treffer erzielt wurden. Die Zahl der Eigentore beläuft sich auf 13 Treffer. Der erfolgreichste Torschütze war auch im Spieljahr 2009/2010 Christian Böttcher (Niederpöllnitz II) mit 30 Treffern, gefolgt von Kulikowski (Berga) mit 27 und Martin Schreiter (Wünschendorf/Falka mit 23 Treffern. Zu den Spielen der höchsten Spielklasse im Kreis kamen insgesamt 11 316 Besucher, dies ergibt 54 Zuschauer pro Spiel. Bei acht Begegnungen waren mehr als 100 Zuschauer anwesend, das größte Interesse mit fast 180 Besuchern fand die Begegnung zwischen Braunichswalde und Ronneburg am 6. September 2009. Braunichswalde hatte mit fast 1100 Besuchern den größten Zuspruch, gefolgt von Berga und Ronneburg. Von den drei Absteigern des Vorjahres aus der Bezirkliga schaffte nur Ronneburg den Wiederaufstieg. Durch die vom TFV veranlasste Spielklassenreform wird die Spielklasse nicht mehr Bezirksliga, sondern Regionalklasse genannt. Durch diese Veränderung und der damit verbundenen Aufstockung auf neun Staffeln konnte sich auch der Tabellenzweite der Kreisliga, der SV Blau-Weiß Niederpöllnitz II, über den Aufstieg freuen. Insgesamt kamen in den Spielen der Saison 2009/2010 438 Spieler zum Einsatz. Bei Zeulenroda II kamen mit 40 Spielern die meisten Aktiven zum Einsatz, gefolgt von Niederpöllnitz II und Pölzig mit je 36 Spielern. Die wenigsten Spieler liefen bei Auma (22), Ronneburg (23) und Braunichswalde (24) auf. Sieben Sportfreunde wurden in allen 28 Spielen aufgeboten (Berga und Ronneburg je 2; Braunichswalde, Münchenbernsdorf und Pöllwitz je 1). Weitere 16 Spieler bestritten 27 Spiele und 13 Sportfreunde kamen 26 Mal zum Einsatz, gefolgt von 13 Spielern mit 26 Einsätzen. 42 Spieler wirkten nur in einem Spiel mit. Die Fairness stand leider nicht bei allen Spielen im Vordergrund, denn 723 Gelbe, 42 Gelb/Rote und 26 Rote Karten sind eindeutig zuviel. Die Roten Karten erhielten fünfmal Spieler aus Großenstein, viermal von Zeulenroda II, je dreimal Untergrochlitz und Hohndorf, je zweimal Pöllwitz, Niederpöllnitz II, Bad Köstritz und Langenwolschendorf und einmal Aktive von Berga, Ronneburg und Auma. Nur die Sportfreunde Edelmund (Braunichswalde) und K. Klose (Berga) bestritten alle Spiele, ohne eine Karte erhalten zu haben. Leider gab es vor dem Sportgericht acht Verhandlungen gegen Spieler und andere Personen. Die Mannschaften von Pölzig und Langenwolschendorf traten je einmal zum Spiel nicht an. Im Mai verstarb der langjährige Spielleiter der Kreisliga, Horst Pinther aus Weida. Alle Spieler und Mannschaften werden seine engagierte Arbeit in Erinnerung behalten. |
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Greizer Testspielauftakt nach Maß Fußball, Saisonvorbereitung: SG schlägt höherklassigen FC Thüringen Weida mit 4:2
Greiz (OTZ/M. Hilbert). Einen Testspielauftakt nach Maß legten die Regionalklasse- Spieler der SG 1. FC/Chemie Greiz am Donnerstag gegen den Landesliga-Absteiger und somit noch eine Klasse höher spielenden FC Thüringen Weida hin. Mit 4:2 besiegte die Elf um Trainer Dietmar Sengewald das Landesklasse-Team aus der Nachbarstadt. Dabei konnten in den Greizer Farben vor allem die Zugänge Alexander Bauch und Daniel Döring glänzen, die jeweils zwei Tore beisteuerten. Zudem erzielte der erstmals in den Greizer Reihen auflaufende Daniel Döring sowohl den Treffer zum 1:0 als auch den Endstand von 4:2. „Von Döring bin ich besonders begeistert“, meint Dietmar Sengewald zur Leistung des Ex-Cossengrüners, der mit seinen Toren nicht unerheblich zum Aufstieg seines alten Vereines in die Kreisliga beigetragen hatte. „In ihm schlummert viel Potenzial“, so der Trainer. Alexander Bauch ist einer der Heimkehrer im SG-Dress, er spielte in der vergangenen Saison beim FC Motor Zeulenroda in der Thüringenliga. Seine Tore zum 2:1 und 3:1 in der zweiten Halbzeit stellten die Weichen zum Triumph gegen Weida. Zwar kann Sengewald mit dem Ergebnis durchaus zufrieden sein, doch weiß er auch, dass man Testspiele nie überbewerten sollte: „Natürlich waren wir alle angenehm überrascht und besonders für die Fans sind solche Derbys immer etwas besonderes.“ Doch sei das Ergebnis für ihn als Trainer nur zweitrangig. Wichtiger sind die Erkenntnisse, die er mit Blick auf den Saisonauftakt am 31. Juli im Pokal gegen Schott Jena und am 8. August in der Liga gegen Rositz, gewinnen konnte. Und diese sind bei aller Freude über den Sieg nicht nur positiv: „Zunächst einmal hätten wir mit besserer Chancenverwertung auch acht Tore schießen können. Zudem gibt es konditionell noch Verbesserungsbedarf.“ Auch positionell müsse noch gearbeitet werden, meint Dietmar Sengewald: „Tom Rietsch beispielsweise spielte gegen Weida auf einer Position, die ihm noch nicht so liegt.“ Dennoch überwiegt im Testspiel-Fazit die Freude über das Ergebnis, besonders da mit Mario und David Himmer, Jens Paulitz, Eric Nitschke und Kevin Brettfeld noch Leistungsträger nicht im Aufgebot standen. Das stimmt Sengewald optimistisch für kommende Aufgaben wie das Testspiel am Sonnabend gegen Tanna. |
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| 13. Juli 2010 /OTZ | ||||
Kurz notiert: |
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Karikatur des Tages
Preis für Waldpädagogik ausgeschrieben Greiz (OTZ). Der Landesverband Thüringen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald lobt zum zweiten Mal den Waldpädagogikpreis „Ecki“ aus. Bewerben können sich Akteure der Waldpädagogik, die in den Jahren 2008 und 2009 entsprechende Projekte in Thüringen initiiert und umgesetzt haben - ehrenamtlich tätige Privatpersonen, engagierte Vereine oder hauptberufliche Waldpädagogen. Als Projekte sind sowohl die unmittelbare waldpädagogische Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen, die Arbeit entsprechender Bildungseinrichtungen, besondere Bildungsangebote als auch Infrastruktur wie Lehr- oder Erlebnispfade zugelassen. Eine aussagefähige Bewerbung mit Projektbeschreibung, Fotos und Presseresonanz ist wünschenswert. Bewerbungen sind bis zum 15. August einzureichen. Verliehen wird der „Ecki“ im Oktober dieses Jahres. Kundenbüro geschlossen Gera (OTZ). Der Kundenservice des Geraer Verkehrsbetriebes (GVB) im Außenbereich der Gera-Arcaden wird modernisiert. Die Umbauarbeiten erfordern eine Schließung des Kundenbüros von Mittwoch, 14. Juli, bis einschließlich Sonnabend, 17. Juli. Während der Bauzeit bietet der Geraer Verkehrsbetrieb einen Fahrscheinverkauf mit beschränktem Sortiment im gegenüberliegenden Stadtservice H35 an. Der GVB-Kundenservice ist dort Mittwoch bis Freitag von 8 bis 20 Uhr und Sonnabend von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Allerdings weist das Unternehmen darauf hin, dass Vertragsabschlüsse für Abo-Karten wie die Stadtkarte, die 9-Uhr-Karte oder das SAC-Ticket aus technischen Gründen dort nicht möglich sind. Diese Verträge kann man in der Umbauzeit im Betriebshof in der Zoitzbergstraße 3 abschließen. Die Kassenmitarbeiter sind Mittwoch und Donnerstag von 8 bis 15 Uhr und Freitag von 8 bis 13 Uhr erreichbar. |
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