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Stille Enttäuschung
Kleines Finale nur schwacher Trost für die 1500 Fußballfans auf dem Westernhagenplatz Von Katja Grieser und Marcel Hilbert Greiz. Die Totenstille auf dem Westernhagenplatz in Greiz gestern Abend nach Abpfiff des Halbfinalspieles der deutschen Elf gegen Spanien stand wohl stellvertretend für viele Orte in ganz Deutschland. „Mir fehlen die Worte“, sagt Sebastian Lange aus Kurtschau betrübt. Schweigend sitzt er neben seinem ebenso traurigen Kumpel Stefan Schmidt. Das kleine Finale, das Deutschland am Sonnabend spielen wird, ist für die beiden Fußballfans nur ein schwacher Trost. Die ins deutsche Team gesetzte Hoffnung war einfach zu groß, die Fans wollten ihre Mannschaft zu gern im Finale sehen. Das spiegelte sich auch in der anfänglichen Euphorie unter den vielen Greizer WMBegeisterten wider. In voller WM-Montur, begleitet von Vuvuzela- und Trötenklängen, ging es zum Public Viewing. Dass mit zunehmender Spieldauer die Spannung und das Herzklopfen zunahm, konnte auch Marco Henke in der Halbzeitpause bestätigen. Spanien ist eine viel bessere Mannschaft als Argentinien und England und es wird schwer für Deutschland“, meinte der Greizer, noch nicht ahnend, dass es die deutsche Elf letztlich nicht schaffen würde, die Spanier zu bezwingen. Doch nach Abpfiff dann die traurige Gewissheit: Deutschland wird nicht im Finale spielen. Resigniert senkten die rund 1500 Fans die Köpfe und zunächst erhob sich kaum einer von seinem Platz. „Es waren eben zwei starke Teams und eines musste gewinnen“, zog der Obergrochlitzer Ronny Thomas einen Schlussstrich unter die Weltmeister-Ambitionen. Auch die eine oder andere Träne wurde vergossen, wie von Christine Schröder aus Zoghaus. „Nicht nur eine“, meinte sie und weiß, wie es besser hätte laufen können, „Hätten die Deutschen so druckvoll gespielt wie in den letzten zehn Minuten, wäre es anders gelaufen“, ist sie überzeugt. „Was soll man sagen, es ist tragisch“, so der Kommentar von Candy Schaub aus Greiz. Schwer enttäuscht ist sie, dass es die Löw-Elf bis ins Halbfinale gebracht hat - und dann doch scheiterte. Die junge Frau glaubt nicht einmal daran, dass die Deutschen Uruguay schlagen werden. Das sieht Sebastian Lange anders: „Dritter werden wir auf jeden Fall“, ist er überzeugt. Dass er das kleine Finale ebenfalls auf dem Westernhagenplatz verfolgen wird, steht für ihn schon fest. Wer die emotionalen Fußball- Momente von gestern oder auch von anderen Spielen fotografiert hat, sollte uns die Bilder unbedingt schicken. Die drei besten Fotos werden mit dem Buch „Football’s coming home“ belohnt. Die Bilder können an Ostthüringer Zeitung Greiz, Burgplatz 10, 07973 Greiz, geschickt oder in der Redaktion vorbei gebracht werden. Einfacher ist es, das Foto per E-Mail an foto-gr@otz.de zu senden. Einsendeschluss ist der 12. Juli. |
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Feminin und klassisch
Annett Elisabeth Wetzel-Schwinkowskis eröffnet Fossa Design-Filiale in Greiz Von Kathrin Schulz Greiz (OTZ). Das Kleid steht im Mittelpunkt bei Designerin Annett Elisabeth Wetzel-Schwinkowski: „Feminin und klassisch und vor allem aus exklusiven Stoffen gefertigt“, wie die gebürtige Greizerin, die seit 2005 ihre Kollektionen in Bayreuth verkauft, gestern zur Eröffnung ihrer Filiale in Greiz betont. In der Thomasstraße fand sie die Boutique für ihr Mode-Label Fossa Design. Schon in der Kindheit sei ihr die Liebe zu den Stoffen in die Wiege gelegt worden, betont sie am späten Nachmittag vor zahlreichen Eröffnungsgästen. In der Handweberei und Blaudruckerei Schwinkowski hatte alles angefangen. Sie wurde Damenmaßschneiderin, ging zur Modeschule, studierte Betriebswirtschaft in Bayreuth und lehrte dort als Dozentin. Der Wunsch, sich mit einem eigenen Mode-Label selbstständig zu machen, ist der jungen Frau nicht aus dem Kopf gegangen. Und weil sie in Bayreuth auch Akteure und Gäste der weltberühmten Festspiele einkleidet und sich erfolgreich am Markt etabliert hat, entstand der Wunsch, in Greiz ebenfalls ein Geschäft zu eröffnen. Kleiner aber in gleichem Outfit wie die Bayreuther Mutterfirma präsentiert sich nun die Tochter in der Thomasstraße. Vor allem auf Brautmoden will sich Wetzel-Schwinkowski hier spezialisieren und rechnet mit Nachfrage aus dem gesamten Vogtland. Von Größe 36 bis 60 wird kreiert, was Frau gefällt. Ein Model-Trio zeigte Einblicke in die Kollektion und erntete viel Beifall für die erfrischende Show. Wirtschaftsförderer Volkmar Schneider, der im Auftrag des Greizer Bürgermeisters gratulierte, erlaubte sich einen historischen Rückblick. „Um 1910 hat Greiz 70 Damen- und Herrenschneider gehabt“. Der einstige technische Direktor des VEB Herdas weiß, was edle Stoffe in der Branche bedeuten und freut sich über den Zuwachs in der Geschäftswelt. Superintendent Andreas Görbert sprach das geistliche Wort zur Neueröffnung. Er betonte, dass die Theologen seit 150 Jahren zu kleidsamem Scharz-Weiß verdonnert sind und empfindet Mode als die schönste Verpackung. |
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Neuer Busfahrplan ab August im Härtetest
Umsteigzeiten zur Bahn länger, aber sicher Von Kathrin Schulz Greiz (OTZ). Genau 11 000 Exemplare des neuen Busfahrplans von PRG und RVG sind zum 27. Juni gedruckt worden. Seither gilt der neue Fahrplan für den Öffentlichen Personennahverkehr im Landkreis Greiz. Seinen Härtetest allerdings wird er mit Beginn des neuen Schuljahres erleben, denn gut 60 Prozent des Gesamtgeschäfts von PRG und RVG, das bestätigt Geschäftsführer Andreas Rieß, macht der Schulbusverkehr aus. 2009 sind täglich 3 700 Schüler im Landkreis in den Bussen von PRG und RVG zu ihrer Schule unterwegs gewesen. Die Einlaufphase für den neuen Fahrplan während der Sommerferien habe sich bewährt, bestätigt Renè Petzold von der PRG. Aufgrund des Umzugs des Gymnasiums in die ehemalige Lessingschule, das ist die gewichtigste Änderung im Schulverkehr, müssen die Schüler der 5. und 6. Klassen nicht mehr auf den Zaschberg gefahren werden. Deshalb werden auf der Linie 6 einige Fahrzeiten entfallen, sodass die Linie künftig im 30-Minuten- Takt verkehrt. Generell sind die Linien 5 und 6 im Stadtverkehr Greiz an den Wochenenden wegen der Anbindung an die Vogtlandbahn um 15 Minuten verschoben worden. Das ergibt zwar unterm Strich in Einzelfällen Umsteigezeiten in die Bahn nach Gera von einer dreiviertel Stunde. mache die Verbindung aber sicherer, wie Rieß dazu erklärt. Denn mit Start der Baustelle August-Bebel-Straße in Greiz müssten für den Bus auf der Linie 6 noch einmal gut fünf Minuten längere Fahrzeiten eingeplant werden und in der Vergangenheit habe sich mitunter gezeigt, dass die Umsteigezeit zu knapp bemessen gewesen sei. Im vergangenen Jahr habe es öfter Beschwerden darüber gegeben, dass der Anschluss vom Stadtbus in Greiz an die Vogtlandbahn nicht funktioniert habe. Jetzt gebe es einen entsprechenden Puffer, den die Fahrgäste, das hoffen die Fahrplan-Spezialisten in Gommla, akzeptieren können. „Wir haben versucht, einen goldenen Mittelweg zu finden“, ergänzt Joachim Rohrer, PRG. Die Umsteigezeit am Greizer Bahnhof in sächsischer Richtung nach Weischlitz ist übrigens kürzer als bisher. Erhebliche Bus- Fahrplanänderungen werden sich mit der Vollsperrung der August-Bebel-Straße ohnehin ergeben, sodass ab Seite 64 im Fahrplanheft auch entsprechende Baustellenvarianten für die Linien 6 (Pohlitz- Zaschberg), 8 (Krankenhaus), 11 (Hasental) und 12 (Obergrochlitz- Moschwitz) zu finden sind. In der Reudnitzer Waldsiedlung - auch das ist neu - gibt es auf Wunsch der Fahrgäste eine weitere Fahrzeit für die Bedienung der vor zwei Jahren neu eingerichteten Haltstelle. Und in Zeulenroda ändert sich die Stadtverkehrs-Linie 30 geringfügig, sie führt jetzt wie gewünscht durch die Greizer Straße. Die neue Haltestelle dazu wurde in Höhe Elsterberger Straße eingerichtet. Aus der bisherigen Haltstelle Greizer Straße wird die Haltestelle Stemlerstraße. Die Haltestelle Ebertstraße hat ihren Namen behalten und rückt einige Meter in die Elsterberger Straße. In die 65 PRG-Busse und 45 RVG-Busse des Landkreis-Unternehmens sind im vergangenen Jahr rund 2,5 Millionen Fahrgäste eingestiegen. 3,3 Milllionen Fahrplankilometer sind von den insgesamt 170 Beschäftigten gefahren worden. Alle Schüler, darauf verweist der Schulbus-Anbieter, sollten sich vor Schulstart noch einmal zum Busfahrplan schlau machen: Service-Nummer 01805706500 www.prg-greiz.de Kommentar Tarifhoheit halten Von Kathrin Schulz Das Nein des Landkreises zum mittelthüringischen Verkehrsverbund hängt, wie sollte es auch anders sein, am Geld. „Die Idee des Verbundes ist gut. Wenn er komplett und zentral vom Land finanziert werden würde“, wie Geschäftsführer Andreas Rieß betont. Gegenwärtig aber wollen PRG und RVG ihre Tarifhoheit nicht aufgeben und fürchten zudem ein nicht überschaubares Risiko, das weit größere Verbundstrukturen im Westen seit Jahrzehnten nicht richtig auf die Reihe kriegen, wie er aus Hintergrundgesprächen weiß. Eine Verteuerung der Schülerkarten beispielsweise, die aus einem Verbund folgen könnte, will man hier ohne Not nicht zulassen. Hinzu kommt, dass die geschätzte 600 000-Euro-Investition in neue Technik - Entwerter beispielsweise - vom geschätzten Bedarf bei 2,5 Prozent der Fahrgäste bei weitem nicht lohnt. „Wir wollen Gera allerdings auch nicht als Insel in der Luft hängen lassen“, so Rieß. Es werde Lösungen geben. |
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Abgefälscht und verwandelt
Der aus Greiz stammende Mario Schuster stellt Fußball-Karikaturen in Eisenberg aus Von Katja Grieser Greiz/Eisenberg. Lionel Messi mit seinen abstehenden Ohren und der markanten Nase eignet sich ebenso gut wie Bastian Schweinsteiger mit seiner breiten Nase und den schmalen Augen: Der aus Greiz stammende Karikaturist Mario Schuster ist immer auf der Suche nach Auffälligkeiten. Hat er die gefunden, ist es bis zur Karikatur nicht mehr weit. Inspirationsquelle ist für den 32-Jährigen derzeit die Fußball- WM in Südafrika. Die Karikaturen, die seit Beginn der Weltmeisterschaft entstanden sind, präsentiert er derzeit in Eisenberg, bis Sonntag sind die Karikaturen zum runden Leder im Café Lounge & Bar auf dem Markt zu sehen. Nicht nur die deutsche Elf hat er unter seine spitze Feder genommen, sondern auch eigentliche Top-Mannschaften wie Argentinien, Brasilien oder England, die allerdings alle schon nach Hause fahren mussten. In Greiz hätte Mario Schuster seine Fußball-Bilder auch gern gezeigt, allerdings habe sich da nichts ergeben. Dafür wird er einen Teil seiner Arbeit Anfang 2011 in der Park- und Schlossstadt präsentieren. „Ich werde im Kreiskrankenhaus ausstellen“, verrät der in Gera Lebende. Karikaturen und Cartoons zu Politik, Kultur und Sport werden da ebenso zu sehen sein wie solche mit Ärzten und Patienten. Bevor Schuster allerdings in Greiz ausstellt, kommt noch eine Ausstellung in Gera. In der Stadtbibliothek zeigt er unter dem Titel „Dix und fertig“ Karikaturen und Cartoons, die politische, kulturelle und sportliche Ereignisse zum Thema haben. Aber auch Geras berühmtestes Kind Otto Dix ist vor dem Karikaturistenblick nicht sicher. Die Schau wird den gesamten Monat September dort zu sehen sein. „Ich bin derzeit noch am Arbeiten für die Ausstellung“, erzählt der 32-Jährige. Denn seine Bilder sollen möglichst aktuell sein. Das gilt auch für die inzwischen zweite Fußball-Schau in Eisenberg. Denn schon zur WM 2006 hat der junge Künstler in Eisenberg Fußballerporträts ausgestellt, damals im Rathausfoyer. Vor vier Jahren hat er die Kicker allerdings nicht karikaturistisch verwandelt, die Bilder kamen ohne Verzerrung, ohne Übertreibung daher. Das sieht jetzt anders aus. Auffälliges wird weiter übertrieben, damit es auch komisch ist. Aber das Wichtigste sei, dass ihm etwas an dem Sportler wirklich ins Auge sticht. „Jogi Löw kommt auch noch dran - bei der markanten Frisur“, verspricht Mario Schuster. |
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Mit TV-Sendung Lust aufs Radfahren machen
MDR-Moderatorin Steffi Peltzer-Büssow dreht mit ihrem Team in Greiz Von Katja Grieser Greiz. „Unser Hauptanliegen ist es, die Leute zum Radfahren zu animieren“, erklärt Autorin Ria Weber, während die Vorbereitungen für die Dreharbeiten im Greizer Papiermühlenweg laufen. Gestern war das Team des Mitteldeutschen Rundfunks um Moderatorin Steffi Peltzer- Büssow in Greiz, Waltersdorf und in der Clodramühle, um Bilder für die Sendung „Auf dem Elster-Radweg“ der Reihe „Unterwegs in Thüringen“ zu filmen. Während Steffi Peltzer-Büssow bereits die Wege an Ilm, Werra und Saale-Unstrut erkundet hat, sei sie diesmal auf den kleineren Wegen mit ihrem Rad unterwegs, wie Aufnahmeleiter Torsten Dunkel erläutert. Die Sendungen „Auf dem Orla-Radweg“, „Auf dem Gera-Radweg“ und eben „Auf dem Elster-Radweg“ entstehen in diesen Tagen. Dass die Reise entlang der Weißen Elster sogar fürstlich wird, da sie die Reußische Fürstenstraße kreuzt, wird die Moderatorin in der Sendung den Zuschauern mitteilen. Zudem bietet die Strecke zahlreiche attraktive Ausblicke, etwa auf Oberes und Unteres Schloss in Greiz. Davon konnte sich das Team gestern überzeugen. Dass historische Gemäuer auch jede Menge Leben ins sich haben, stellt die Reporterin beispielsweise im Kloster Mildenfurth fest, wenn sie Bildhauer Volkmar Kühn bei seiner Arbeit beobachtet. Zudem schaut sie den Saldens beim Käsemachen in der Clodramühle über die Schulter und stattet auch dem Museumsund Ferienhof Waltersdorf einen Besuch ab. Für Steffi Peltzer-Büssow ist das Erkunden der Ostthüringer Region ein „Heimspiel“, wie sie sagt. Denn die in Dresden Geborene hat eine Zeit lang in Gera gelebt. Die „Unterwegs in Thüringen“- Sendung „Auf dem Elster- Radweg“ wird am 24. Juli um 18.15 Uhr und am 29. Juli um 13.30 Uhr im MDR-Fernsehen ausgestrahlt. |
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Wetten für den guten Zweck
Schweizerhaus-Wirtsehepaar Stockmann übergibt Spende an Diakonieverein Carolinenfeld e.V. Text & Bild Antje-Gesine Marsch Gudrun Dreßel konnte ihre Freude kaum in Worte fassen. Die Geschäftsführerin des Diakonievereins Carolinenfeld e.V. bekam am Dienstagabend aus den Händen von Ulrich und Petra Stockmann, dem Wirtsehepaar des Schönbacher Schweizerhauses, eine Spende in Höhe von 604,54 Euro überreicht. Noch weniger fassen konnte Dreßel auch die Art und Weise, wie die Spende zustande kam. „Zur Währungsunion vor zwanzig Jahren wollten unsere Gäste ihr Ost-Hartgeld loswerden und warfen es einfach hinter die Theke“, wie sich der Wirt lachend erinnerte. Mit Schaufel und Besen rückte er den Münzen zu Leibe, wechselte sie bei der Bank ein. „Es waren immerhin 80 West-Mark und wir überlegten, wem wir das geben können.“ Durch Bekanntschaft mit dem ehemaligen Hausvater, Gerhard Jalowski, keimte der Gedanke auf, das Geld den Bewohnern von Carolinenfeld zu übergeben. Diese Aktion sollte keine einmalige bleiben: Fortan zierte ein Maxi-Sparschein den Tresen und manche Münze oder Schein der Gaststättenbesucher wanderten in dessen Rückenschlitz. Was ursprünglich aus einer Stammtischidee entstand, wurde so zum Selbstläufer. „Wenn das Schwein voll war, wurde die Spende übergeben, das letzte Mal vor vier Jahren“, sagt Stockmann, der aber auch nicht verschwieg, dass die Spendenbereitschaft in den letzten Jahren doch nachließ. Die ganze Sache besitzt dabei noch einen angenehmen Nebeneffekt: Man kann sich an einer Schätzaktion beteiligen und das Gewicht und den Inhalt des Schweines taxieren. „Zur letzten Aktion wich das Schwein einer 3-Liter-Schnapsflasche“, wie Stockmann erklärt. Im April dieses Jahres wurde diese verplombt und bis Pfingsten konnten Wetten abgegeben werden. Das exakte Gewicht, 10,250 kg, ermittelte Uwe Scherf aus Pausa, um nur 8 Euro verschätzte sich René Müller aus Chemnitz, der wie Scherf sein Präsent ebenfalls dem Diakonieverein spendete. „Wir führen genau Buch, es haben sich 242 Gäste am Schätzen beteiligt“, wie Petra Stockmann stolz ausführte. Gudrun Dreßel zeigte sich schon sicher, wofür das Geld gedacht ist: „Es wird im heilpädagogischen Förderbereich, speziell im Außengelände, eingesetzt.“ Ein großer Wunsch der Geschäftsführerin ist die Anschaffung eines ebenerdigen Trampolins: „Die Bewohner könnten durch leichtes Wippen ihren Gleichgewichtssinn erkennen und schulen.“ Staunend und schmunzelnd betrachtete Dreßel auch die Liste der Schätzer, auf der sie eine Vielzahl von Kollegen erkannte. „Das nächste Mal möchte ich unbedingt mitmachen“, wie sie ankündigte. |
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An der Reihe, Fragen zu stellen
Kritik für nicht gemähte Felder, Randbefestigung am Löschteich und Äste in Stromleitung Von Ute Flamich Arnsgrün (OTZ). Dreieinhalb Stunden wurde diskutiert, kritisiert, lamentiert - nicht ungewöhnlich für eine Gemeinderatssitzung, besonders im Vogtländischen Oberland. Am Dienstagabend kamen 26 Bürger, Gemeinderatsmitglieder und Bürgermeisterin Sabine Lehmann (Wählergemeinschaft Pöllwitz, WG-Pö) in Arnsgrün zusammen. Zunächst bekam Ute Trommer (Hohndorfer Wählergemeinschaft, HWG) ihre Urkunde zur ehrenamtlichen Beigeordneten von der Bürgermeisterin überreicht. Nachdem dann die Tagesordnung geändert wurde, weil die Auswertung des Interessenbekundungsverfahrens für die Breitbandversorgung verschoben werden musste und Protokolle bestätigt wurden, informierte Sabine Lehmann darüber, dass die Jugendclubs Cossengrün und Bernsgrün erst am Montag, 19. Juli, wieder geöffnet haben werden. „Zwei Frauen werden die Clubs dann besetzen, Arbeitsverträge wurden noch nicht unterzeichnet“, sagte die Bürgermeisterin. Sie informierte außerdem, dass für etwa zwei Tage ein Interessent in Pöllwitz war, der sich den „Reußischen Hof“ angeschaut hat. Um wen es sich dabei handelt und ob tatsächlich ernstes Interesse besteht, ist offiziell noch nicht bekannt. Dann waren die Bürger an der Reihe, Fragen zu stellen und Beschwerden loszuwerden: Wie ist der Stand beim DSL-Ausbau fürs Internet, wollte ein Bürger wissen. Die Ausschreibung sei noch nicht ausgewertet, da sämtliche Varianten eingegangen seien. „Wird es da nicht finanzielle Probleme geben“, fragte der Bürger weiter. „Wenn es bei diesen hohen Preisen bleibt, ist die DSL-Einrichtung tatsächlich fraglich, zumindest in diesem Jahr“, sagte Lehmann. Die Bürgermeisterin musste sich auch dafür rechtfertigen, dass am Löschteich in Bühna noch nichts passiert ist. Dort ist die Befestigung am Rand locker und erst kürzlich seien zwei Kinder ins Wasser gefallen. Bis zum Frühjahr dieses Jahres sollte der Bauhof die Befestigung in Ordnung gebracht haben. Nichts ist jedoch passiert. Kritik gab es auch für die nicht gemähten Felder und Wiesen entlang der Gemeindestraßen Richtung Pausa und Bühna. Und auch über die Lindenbäume, die vor der Kirche Arnsgrün in die Stromleitungen hineingewachsen sind, konnte sich mancher so richtig aufregen. „Wir haben nur sechs Gemeindearbeiter, die noch vier Ein-Euro-Jobber zu betreuen haben“, rechtfertigte sich die Bürgermeisterin. „Überall sollen sie im Einsatz sein - das funktioniert nicht. Wir können die Arbeiten nur einteilen und erst das machen lassen, was am dringlichsten ist“, sagte sie. „Das sind doch alles bloß Ausreden“, war von einem Bürger darauf zu hören. „Man muss mal richtig auf den Tisch klopfen, dann wird vielleicht manches anders“, so seine Empfehlung. |
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Eine Geldhochzeit ist nicht gewünscht
Gemeinderat im Oberland tagt in Arnsgrün Von Ute Flamich Arnsgrün (OTZ). „Nicht schon wieder diese Diskussionen! Wir haben lang und breit erklärt, warum wir nicht mit der Gemeinde Langenwetzendorf fusionieren wollten“, sagte am Dienstagabend Reiner Sammer, Mitglied der Bürgerinitiative (BI) Vogtländisches Oberland während der achten öffentlichen Sitzung des Gemeinderates des Vogtländischen Oberlandes in Arnsgrün. Der BI wurde zur Sitzung erneut vorgeworfen, die eine gute Möglichkeit - die Fusion mit der Gemeinde Langenwetzendorf - vermasselt zu haben. Grund für die aufgekeimte Debatte war der Tagesordnung 11 zum Beschluss eines Antrages der BI über die Verfahrensweise für die weitere Entwicklung der Gemeinde. Die hat derzeit weit weniger als 3000 Einwohner - Stand 31. Dezember 2009: 2956 Bürger - so dass im kommenden Jahr nur noch ein ehrenamtlicher Bürgermeister gewählt werden kann. „Das Vogtländische Oberland hat genau vier Möglichkeiten: Entweder eine Eingemeindung mit Greiz, mit Zeulenroda- Triebes oder mit Langenwetzendorf oder aber eine Teilung der Gemeinde wohin auch immer“, sagte Ute Trommer, ehrenamtliche Beigeordnete und Mitglied der Hohndorfer Wählergemeinschaft (HWG). Ob es diese vier Varianten tatsächlich gibt, stellte ein Bürger in Frage. Schließlich könne keiner Wissen, ob denn überhaupt eine dieser Kommunen an einer Fusion mit dem Vogtländischen Oberland interessiert ist. Um das und die Interessen der Bürger auszuloten, schlugen Mitglieder der BI vor, einen Arbeitskreis ins Leben zu rufen. Der solle auf etwa zehn Personen beschränkt sein, und sich zeitnah um die weitere Entwicklung der Gemeinde kümmern. „Wir müssen jetzt endlich vorwärts kommen“, sagte Reiner Sammer. „Die Angelegenheit kann nicht bei einer Tasse Kaffee von zwei Personen geklärt werden. Im September würden wir gern erste Ergebnisse haben und sagen können, was überhaupt möglich ist.“ Auch Anke-Annette Richter, SPD/Freie Wähler Cossengrün, sprach sich für die Bildung eines Arbeitskreises aus. „Es geht darum, einen richtigen Fahrplan aufzustellen und auf einer vergleichbaren Ebene zu diskutieren“, sagte sie und forderte auf: „Fangt doch mal von unten an und nicht von oben oder von der Seite.“ Gemeinderatsmitglied Silvio Weiß von der Wählergemeinschaft Pöllwitz (WG-Pö) hat die Sache schon einmal selbst in die Hand genommen, und sichbei den Bürgern des Oberlandes umgehört. Sein Fazit: „Am besten ist es, wenn sich die Gemeinde Vogtländisches Oberland auflöst und wir lassen die Ortsteile dahingehen, wo sie hingehen möchten.“ Bei der Entscheidung müsse unbedingt der Bürgerwille berücksichtigt werden und es sei nun einmal so, dass beispielsweise die Pöllwitzer nicht nach Greiz und die Cossengrüner nicht nach Zeulenroda-Triebes wollen - denn die historischen Grenzen sind noch immer da. Es dürfe auch auf keinen Fall eine Geldhochzeit werden,sagte Silvio Weiß. Nach längeren Wortgefechten kam die Runde mit 13 von 17 anwesenden Gemeinderatsmitgliedern schließlich zum Punkt und beschloss einstimmig zunächst einen Antrag von Andreas Rosenbaum von der Feuerwehr- Schalmeienkapelle Bernsgrün zum Antrag der BI, dass Bürgermeisterin Sabine Lehmann (WGPö) beauftragt wird, an die Bürgermeister von Greiz, Zeulenroda- Triebes und Langenwetzendorf einen Brief zu schreiben mit der Anfrage, ob ein Eingemeindungs- Interesse besteht und der Bitte um einen Gesprächstermin. Auf Antrag von Gemeinderatsmitglied Peter Sachs (WG-Pö) ist der zweite Punkt des Antrages der BI mit zwölf Stimmen und einer Enthaltung zurückgestellt worden. Schließlich ist einstimmig über die Gründung eines Arbeitskreises abgestimmt worden, der sich damit befasst, wie es mit der Gemeinde weitergehen soll. Zehn Bürger und Gemeinderatsmitglieder aus unterschiedlichen Wählergemeinschaften haben sich am Dienstagabend bereits dem Kreis angeschlossen. Zumindest die vier Gemeinderatsmitglieder, die zur Sitzung fehlten, sollen noch gefragt werden. |
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Drei Radsport-Titel bleiben im Vogtland
Rund um den Kuhberg hieß es am Sonntag beim zweiten Teil des 43. Vogtland-Cups im Radsport. Gefahren wurde auf dem 7,5- Kilometer-Kurs Coschütz-Brockau-Reimersgrün-Coschütz. Jürgen Stefaniak / 08.07.10 / OTZ-Coschütz. Durch Patrick Anders vom RC Schloßbike Greiz in der Klasse U 17, den Plauener Andreas Lumme (Hobbyklasse AK 19-29 Jahre) und Lukas Hauptmann vom RST Reichenbach in der Seniorenklasse I (Jahrgang 1980-1970) blieben 2010 drei Gesamtsiege nach Einzelzeitfahren am Sonnabend und Rundstreckenrennen am Sonntag beim 43. Vogtland-Cup in der Region. Bei den Aktiven gelang es Hubert Kollascheck (1. RSV 1886 Greiz), einen vorderen Platz zu belegen. Der 58-Jährige wurde beim Rennen über acht Runden Vierter in der Seniorenklasse III (Jahrgang 1950 bis 1959). Einige vogtländische Vereinsnamen weist die Ergebnisliste beim Hobbyrennen um die 16. Vogtland-Meisterschaft auf. Diese Sportfreunde gingen am Sonntagnachmittag im letzten Rennen auf den Rundkurs. Schon in der ersten Runde hatten sich der Leipziger Michael Schäfer und Marcel Schulze aus Zwenkau vom Feld abgesetzt. Diesen Vorsprung hielten sie bis zum Schluss. In den AK-Wertungen lagen schließlich nach der Zusammenfassung beider Tage Kai Schönbeck (Plauen) und Jens Teuscher (RST Reichenbach) auf den weiteren Medaillenplätzen bei den Männern. Auch der Greizer Christoph Schenk (RC Schloßbike) schlug sich wacker. Nach Platz acht beim Zeitfahren wurde er am Sonntag Elfter und Gesamt-Achter. In der Hobbyfahrerklasse der 30- bis 40-Jährigen kam der Plauener Mathias-Reiner Peschel auf Platz drei. Gleiches gelang Thomas Möckel (VRV Plauen) eine Altersklasse höher. Der Reichenbacher Gerd Jacob wurde hinter Karsten Schmidt (Venusberg) Zweiter bei den 41- bis 50-Jährigen. Bleiben die Rennen ohne vogtländische Beteiligung: Bei den Junioren gewann der Berliner Denis Scharbarth vor Marcus Tonsch aus Frankfurt und den Cottbussern Maximilian Stier und Eric Metzke. Sie hatten das Rennen bei der Elite schon dominiert, die Fahrer in den schwarz-orangenen Trikots von Jenatec-Cycling. Zwei davon, Mathias Wiele und Maximilian Werda, standen am Ende auch auf der Siegertreppe oben. Dritter wurde Mirko Brauns aus Grimma. Den Sonntag eröffnet hatten die Polizisten. Dabei gelang dem Sachsen Eric Mohs nach seinem Zeitfahrsieg auch der Sieg beim Rundstreckenrennen in der Hauptklasse. Zwei zweite Plätze bedeuteten schließlich den Sieg bei den Frauen für die Hessin Monika Rüther. Zeitfahrsiegerin Heike Kralik aus Sachsen rutschte durch ihren vierten Platz am Sonntag noch zurück auf Gesamtrang zwei. Das Sonntagrennen hatte Julia Hübenthal aus Thüringen gewonnen. Vereinschef Volker Albrecht vom veranstaltenden 1. VRV Plauen zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Rennen und dankte den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren für die Streckenabsicherung. Etwas ärgerlich war Albrecht aber doch: "Wir hatten rund 220 Starter, weniger als die geplanten 500. Aber in Chemnitz gab es am gleichen Wochenende ein weiteres Rennen." Nach seiner Meinung kann es nicht sein, dass bei 150 Wettkampftagen im Jahr die 20 gemeldeten Rennen nicht gleichmäßig auf 30 Wochenenden verteilt werden können. Deshalb will der Plauener gegen die Terminplanung beim sächsischen Radfahrerverband Widerspruch einlegen. |
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Unglückliche Niederlage im Testspiel
Fußball, Saisonvorbereitung: SG Daßlitz/Langenwetzendorf verliert knapp in Schleiz Oberböhmsdorf (OTZ). Im Testspiel der SG Daßlitz/ Langenwetzendorf gegen den eine Klasse höher spielenden FSV Schleiz stand am Schluss der 90 Minuten ein 3:2-Sieg für die Landesklasse-Elf aus Schleiz zu Buche. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen und starken Gastgebern zeigten die SGSpieler bereits wieder gute Ansätze, wie der Daßlitzer Vereinspräsident Gerd Halbauer berichtet. „Trainer René Dörfler war trotz der Niederlage recht zufrieden“, meint Halbauer, „Besonders das Direktpassspiel war teils schon sehr ansehnlich.“ Allerdings könne man mit der Chancenverwertung noch nicht zufrieden sein. „Allein in der ersten Halbzeit hätten wohl zwei bis drei Tore mehr für uns fallen können“, sagt Halbauer. So blieb es in der ersten Halbzeit bei einem Tor für die Gäste, das die Führung zur Pause bedeutete. Nach dem Seitenwechsel konnte Schleiz durch einen Freistoß ausgleichen. Ein Abwehrfehler der Gastgeber brachte die erneute Daßlitzer Führung, die wiederum durch einen Freistoß ausgeglichen wurde. Eine Minute vor dem Abpfiff trafen die Schleizer zum 3:2-Endstand. |
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WKG Pausa/Plauen mit erstem Zugang
Ringen, 2. Bundesliga, Saisonvorbereitung: Bastian Kurz soll Andreas Bering ersetzen Von Jörg Richter Pausa (OTZ). Die WKG Pausa/ Plauen vermeldet für ihr zweites Zweitligajahr mit Bastian Kurz (84 kg/GR) den ersten Zugang. Und wie vor ihm Martin Waldeck und Martin Lehmann, so kommt auch Bastian Kurz vom RC Germania Potsdam, trainiert jedoch wie Martin Lehmann sowie KSVEigengewächs Francis Weinhold im Griechisch-Römisch- Leistungszentrum Frankfurt (Oder). Bastian Kurz soll Andreas Bering ersetzen, der im Vorjahr bei der WKG Pausa/Plauen etwas unter den Erwartungen blieb. Der Leistungsringer aus Frankfurt (Oder) hat seine internationale Laufbahn fest im Visier. Nach langer Verletzung wird er von Stützpunkttrainer Heinz Thiel, der auch Francis Weinhold betreut, für das Mittelgewicht (84 kg) aufgebaut. Beim Brandenburg-Cup in Frankfurt gab Bastian Kurz gegen internationale Konkurrenz im leichteren Limit bis 74 kg seinen Ausstand. „Er hat starke Kämpfe gemacht, aber vom Gewicht her ist es einfach zuviel geworden“, meint Heinz Thiel, der mit seinem Schützling vor allem im Kraftbereich arbeitet, um im Mittelgewicht bis 84 kg im kommenden Wettkampfjahr auch international mithalten zu können. „Für die WKG der passende Ringer“, folgte Mannschaftsleiter Silvio Hoffmann der Empfehlung von Martin Lehmann, der seinen Trainingskameraden aus Frankfurt mitbrachte und dem die ersten Kontakte am gemeinsamen Trainings-Wochenende großen Spaß machten. „Wir wollen die WKG als Mannschaft weiter festigen, es soll eine eingeschworene Truppe werden, wobei auch das gesamte Umfeld passen soll“, setzt Denny Schulz eine wichtige Prämisse für Zugänge, die ins Team passen müssen. Und da hat Schulz bei Bastian Kurz keine Bedenken. „Der passt und wird seine Punkte holen“, sieht er das Limit bis 84 kg/GR mit dem Frankfurter bestens besetzt. |
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Matthias Rausch wird Spielertrainer beim EBC Fußball: Trainingsbeginn am Freitag Elsterberg (OTZ/Jürgen Stefaniak). Matthias Rausch wird neuer Spielertrainer beim Elsterberger Ballspiel- Club (EBC). Das gab am Mittwochvormittag Matthias Stier, Vorstandsmitglied des Elsterberger Fußballvereines, bekannt. Rausch leitet bereits am Freitag das erste Training und nimmt damit die Position des aus beruflichen Gründen zum Ende der abgelaufenen Spielzeit aus dem Traineramt ausgeschiedenen Michael Herholz ein. Der 36-jährige Rausch, der beim EBC-Vorgänger Einheit Elsterberg mit dem Fußballsport begonnen hatte, war erst im vergangenen Sommer vom sächsischen Bezirksligisten Reichenbacher FC zu seinem Heimatverein zurückgekehrt. Matthias Rausch wird neben dem Trainerposten auch weiterhin die Position im offensiven Mittelfeld der ersten Mannschaft des Elsterberger BC aktiv ausfüllen. |
| 08. Juli 2010 /OTZ |
Kurz notiert: |
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Karikatur des Tages
Brandursache weiter unklar Greiz (OTZ/KG). Weshalb die ehemalige Canatex-Lagerhalle in Greiz vor einer Woche in Flammen aufgegangen ist, ist weiterhin unklar. Polizeisprecher Michael Schwenzer informierte, dass die Kriminalpolizei weiterhin in alle Richtungen ermittelt. Auch Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Wie lange sich die Ermittlungen hinziehen, könne derzeit nicht gesagt werden. Noch immer werden Zeugen gesucht. Wer Hinweise zum Brand geben kann, wird dringend gebeten, sich bei der Kriminalpolizeiinspektion unter Tel.: (0365) 8 23 44 04 oder bei der PI Greiz unter Tel.: (03661) 62 10 zu melden. Zahlendreher bei Telefonnummer Greiz (OTZ). In unsere gestrige Meldung zur Euregio Egrensis Arbeitsgemeinschaft Sachsen/ Thüringen hat sich ein Zahlendreher eingeschlichen. Wer sich über Euregio Egrensis informieren möchte, wendet sich bitte telefonisch an Herrn Schulz unter (03741) 2 14 36 50. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen. Auto in Tiefgarage zerkratzt Greiz (OTZ). Unbekannte Täter beschädigten am Montag in der Zeit zwischen 8.30 und 17 Uhr einen Pkw Skoda, der in der Tiefgarage der Gerhart- Hauptmann-Straße 30 abgestellt war. Sie zerkratzten die Türen der Beifahrerseite. Der Sachschaden wird noch ermittelt. Es werden Zeugen gesucht, Hinweise zur Tat bitte an die Polizeiinspektion Greiz, Tel.: (03661) 62 10. |
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