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Alles ganz natürlich
Naturbad Albersdorf lockt mit natürlichem Idyll und unbelastetem Wasser Von Marcel Hilbert Albersdorf (OTZ). Eine echte Alternative zu überfüllten Freibädern bieten derzeit die verschiedenen Stauseen, Fließteiche oder Naturbäder. Einer dieser natürlichen Badeseen ist in Albersdorf zu finden. Der ehemaligen Wismut ist es zu verdanken, dass sich junge und jung gebliebene Wasserrattenin dem Bergaer Ortsteil in die Fluten stürzen können. Das weiß Heinz Wittek, Mitarbeiter des Ferienparks Albersdorf, zu berichten. „Die Wismut wollte hier eine Brauchwasseranlage errichten“, sagt Wittek, „Irgendwann bemerkte man aber, dass der dafür angelegte Stausee zu klein ist und so wurde das Gebiet in den 1980-er Jahren an die Stadt Berga verkauft.“ So wurde auf dem Gelände ein Ferienpark mit 50 Bungalows, einer Kinder- Spielstadt und eben einem Natur-Badestrand errichtet. „Der Badebetrieb für die Öffentlichkeit läuft eigentlich nebenher, wir leben hier von den Urlaubern“ sagt Wittek. Dennoch finden täglich zahlreiche Besucher aus der näheren und weiteren Umgebung den Weg an den beschaulichen, von Wald umrandeten Badesee. Zu diesen gehören unter anderem auch Franz, Paul und Robin, die mit ihren Eltern den nicht eben direktesten Weg aus Crimmitschau auf sich nahmen, um einen ruhigen Tag am Wasser zu verbringen. „Unsere Eltern wollten einfach mal was anderes probieren“, erklärt der 12-jährige Robin Schmidt und benennt auch gleich seine Lieblingsstelle im Albersdorfer Areal: die Wellenrutsche. Dabei ist es bei den Temperaturen nicht selbstverständlich, dass die drei Jungen die Rutsche nutzen können. Eigentlich würde der Bereich vor dem Spielgerät bei der anhaltenden Hitzewelle im Trockenen liegen. „In weiser Voraussicht eines sehr trockenen Sommers haben wir bei den Vorbereitungen der Badesaison mehr Wasser in den Seen gelassen“, sagt Hausmeister Wittek auch ein bisschen stolz. Doch nicht nur gerutscht werden kann in Albersdorf. Im Schwimmerbereich, der bis zu 14 Meter tief ist, können die Gäste auch beruhigt die ein oder andere Bahn schwimmen. Die im Vergleich zu Freibädern etwas kühlere Wassertemperatur von 21 Grad Celsius bietet eine angenehme Erfrischung zu den hohen Außentemperaturen von teils über 30 Grad Celsius. Das findet auch Renato Schmidt, der Vater von Robin. „Das Wasser ist erstaunlich sauber und angenehm temperiert“, meint er und begründet die etwas weitere Anreise aus Crimmitschau damit, „dass es in Albersdorf nicht so überlaufen ist. Wir waren auf der Suche nach einer ruhigen Stelle.“ Über den länderübergreifenden Besuch in seinem Bad ist Heinz Wittek keineswegs erstaunt: „Wir haben hier vorwiegend Gäste über die Region hinaus“. So sei das Naturbad ein Geheimtipp für die Geraer oder auch die Zwickauer Ecke. „Wir können hier mit der natürlichen Idylle und einer guten Wasserqualität punkten.“ Um Letztere zu gewährleisten, werden einmal im Monat Prüfungen durch das Gesundheitsamt durchgeführt. |
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Mit der Anonymität kommt die Offenheit
Rena Warmuth vom Diakonieverein Carolinenfeld berät auch online Von Katja Grieser Greiz. Rena Warmuth ist Diplom-Sozialpädagogin mit Zusatzausbildung zur Erziehungs-und Familienberaterin sowie zur Online-Beraterin. Letzteres mag eigenartig klingen, ist aber für die junge Frau längst Alltag. Denn fünf Stunden pro Woche sitzt sie am Computer und berät Hilfesuchende per Mausklick. Die virtuelle Beratungsstelle ist eine Initiative der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung. Unter www.bke-elternberatung.de bzw. www.bke-jugendberatung. de können sich Hilfesuchende via Internet Unterstützung holen. 95 Berater bundesweit sind so virtuell zu erreichen, eine von ihnen ist Rena Warmuth, die zudem in der Erziehungsberatungsstelle des Diakonievereins Carolinenfeld in Greiz arbeitet. Wer also Hilfe oder auch nur einen Tipp braucht, loggt sich ein und kann dann mit einem fachlich ausgebildeten Berater Kontakt aufnehmen. Per EMail wird das Problem geschildert, innerhalb von 48 Stunden gibt es Nachricht vom Berater. Schon das sei ein großer Vorteil der virtuellen Beratungsstelle, denn bei denen vor Ort dauere es oft bedeutend länger, bis der Ratsuchende einen Termin bekommt. Auch einen Chat gibt es auf der Seite, ebenso wie einen Forumbereich. Hier können sich die Ratsuchenden untereinander austauschen, die Berater selbst schalten sich mitunter mit fachlichen Beiträgen zum besprochenen Thema ein. „Es ist eine andere Form der Beratung, für uns und auch für die Nutzer“, so Rena Warmuth. Denn die Anonymität, die das Medium Internet mit sich bringt, führe zu mehr Offenheit. „Es werden viel schneller die Dinge benannt, um die es wirklich geht“, weiß Warmuth aus der Erfahrung, die sie seit März 2009 sammeln konnte. Das wiederum mache es dem Berater einfacher, schnell und direkt darauf einzugehen. Genutzt wurde das Online-Beratungsangebot im vergangenen Jahr bundesweit von 160 000 Leuten. Kinder, Jugendliche und Erwachsene zählen gleichermaßen zu den Nutzern. „Es ist ein einmaliges Projekt“, ist Beratungsstellenleiterin Antina Eichler begeistert von der Online-Beratung, die die Beratung vor Ort nicht ersetzen, sondern ergänzen soll. Außer Bremen sind alle Bundesländer, auch finanziell, beteiligt. Fördergeld gibt es zudem von der Aktion Mensch. Das diakonische Werk mit 31 von 100 beteiligten Beratungsstellen habe zudem eine führende Position bei der Etablierung der virtuellen Beratungsstelle eingenommen, betont Warmuth. Kommentar Anonym beraten Von Katja Grieser Sich vom Profi in Beziehungs- und Lebensfragen Rat zu holen, kostet Überwindung. Das wissen die Mitarbeiter der Beratungsstelle des Diakonievereins Carolinenfeld. Die Hemmschwelle bei der virtuellen Beratung sei niedriger, weil der Hilfesuchende anonym bleiben kann. Er muss nicht sein Problem schildern und dabei dem Berater direkt in die Augen schauen. Er kann sich an den Computer setzen und hinter einem ausgedachten Namen versteckt um Rat bitten. Dass Fachleute ihm zu helfen versuchen, ist bei der bke-Onlineberatung garantiert, denn eine entsprechende Ausbildung ist Voraussetzung für die Berater. Wer sich in die Beratungsseite klickt, wird gewiss ebenso gut beraten wie in einer Beratungsstelle vor Ort. Auf alle Fälle aber anonym - und das ist nicht jedermanns Geschmack. Noch nicht. Sollte sich das ändern, hätten sich die Beratungsstellen vor Ort mit dem Zusatzangebot selbst das Wasser abgegraben.
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Gleich zwei heiße Ecken in Vereinsbrauerei Dampfkessel- und Sudhaus am wärmsten Von Katja Grieser Greiz. Gleich zwei besonders heiße Ecken kann Bertram Rostock, Braumeister bei der Vereinsbrauerei Greiz, präsentieren. Schweißtreibende 48 Grad Celsius wurden in der vergangenen Woche im Dampfkesselhaus gemessen, in dem es gestern Morgen mit knapp 45 Grad Celsius ja geradezu frisch war. Einmal täglich ist für den Braumeister der Aufenthalt im Dampfkesselhaus unabwendbar, er muss kontrollieren, ob alles richtig funktioniert. Sind Reparaturen fällig, dauert das Ganze entsprechend länger. Um diese Aufgabe erträglich zu machen, werden alle Türen aufgerissen. Der Durchzug bringt ein wenig Abkühlung. Gebraucht wird das heiße Wasser etwa zum Spülen der Flaschen oder auch zu Heizzwecken. „Im Winter ist es hier angenehm“, sagt Rostock auf dem Weg zum zweiten heißen Ort der Brauerei. Mit schlappen 38 Grad Celsius kann das Sudhaus zwar nicht mit den Dampfkesseln mithalten, wer jedoch einen ganzen Arbeitstag hier verbringen muss, der kommt trotzdem gehörig ins Schwitzen. Und dabei geht es bei der Frühschicht noch, die Kollegen am Nachmittag haben es da wesentlich schwerer. Auf 100 Grad Celsius wird die Bierwürze, zu der später der Hopfen hinzu gefügt wird, in dem großen Kessel erhitzt, 24 000 Liter pro Sud. „Die Wärmeabstrahlung ist da schon gewaltig“, weiß Bertram Rostock. Dankbar sind die Brauereimitarbeiter, dass sie vom Unternehmen kostenlos Mineralwasser zur Verfügung gestellt bekommen. Ansonsten könne man sich der Hitze nur durch Lüften erwehren. „Wenn es ganz schlimm wird, zieh ich den Kittel aus“, verrät der Braumeister. Eine Fluchtmöglichkeit für ihn und seine Kollegen gibt es in der Brauerei übrigens nicht: Zwar wird das Bier später gekühlt, aber die Kessel seien so gut isoliert, dass von der Kühle nichts nach außen dringt. |
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Kleine Filiale spürbar verjüngt
Teichwolframsdorfer Sparkasse bietet moderne Standards, Diskretion und Atmosphäre Von Kathrin Schulz Teichwolframsdorf (OTZ). Mit Blumen begrüßte Filialleiterin Katrin Stöckel gestern früh die erste Kundin in der modernisierten Sparkasse in Teichwolframsdorf. Katja Oertel, die mit Söhnchen Lion auf dem Arm schnell mal an den Automaten wollte, war sichtlich überrascht vom großen Bahnhof in der kleinen Filiale. Seit Mitte April liefen hier die Bauarbeiten. Gestern zeigte sich die bewährte Sparkassenadresse in der Teich’dorfer Hauptstraße mit neuem Gesicht: Ein sogenannter Dialog-Point im Eingangsbereich gestattet dem hier tätigen Mitarbeiter-Trio Beate Meier, Sandy Schmutzler und Loreen Hempel einen guten Überblick auf die Selbstbedienungstechnik. Im ehemaligen Durchgangsraum entstand ein zusätzlicher Beratungsbereich. Und den modernen Sicherheitsstandards konnte dank der 200 000-Euro-Investition auch Rechnung getragen werden. „Wir haben Platz geschaffen für Gespräche, für Diskretion und Wohlfühlatmosphäre“, wie Frank Emrich, Vertriebsvorstand der Sparkasse Gera- Greiz gestern vor den Eröffnungsgästen betonte. Rund 1 900 Privat- und Geschäftskunden werden in dieser Filiale betreut, wobei der Einzugsbereich nicht nur bis Neumühle, sondern auch ins sächsische Trünzig oder Langenbernsdorf reicht. Zur Ausstattung in der neuen Filiale gehören die neuen Pen-Pads zur elektronischen Unterschriftsleistung: „Wir sparen Papier und Zeit in unseren 26 Filialen“, erklärt Emrich dazu. Neu im Team begrüßte er Loreen Hempel, die ihre Ausbildung gerade abgeschlossen hat und aus Weida kommt. Dass Umbau immer mit Unbill verbunden sei, weiß Sparkassenvorstandsvorsitzender Peter Reichert, der einen 5000- Euro-Spendenscheck mitgebracht hatte, um ihn der Kirchgemeinde Teichwolframsdorf für die Kirchensanierung zu überreichen. Karsten Dietzsch, der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates, dankte für die großzügige Unterstützung, die einen weiteren Anschub für das Vorhaben gebe, mit dem man Freude und Hoffnung mache. Dietzsch dankte gleichzeitig der CDU-Ortsgruppe, die sich für den Antrag stark gemacht hatte. Auch Bürgermeister Wolfgang Herold (CDU) dankte für die Investition. Er sei froh, dass mit der Wiedereröffnung nach dem Umbau die Gerüchte von der Schließung der Filiale vom Tisch sind. Mit der Langenwetzendorfer Sparkassen-Filiale wird das Modernisierungsprogramm fortgesetzt. Momentan läuft noch die Planungsphase, voraussichtlich vom 5. August bis Mitte November soll dort ebenfalls umgebaut werden.
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Warten auf die Fördermittel Reinsdorfer wollen in der Dorferneuerung weiter durchstarten Reinsdorf (OTZ). Wie geht es weiter mit der Dorferneuerung in Reinsdorf?, fragt sich dort gegenwärtig nicht nur der Ortsteilbürgermeister Michael Hendel (SDD): „In voller Blütenpracht präsentiert sich der Dorfplatz im Greizer Vorort Reinsdorf. Anwohner und Besucher erfreuen sich an diesem Anblick. Möglich wurde der grundhafte Ausbau des Dorfplatzes, der Reinsdorfer Alten Gasse sowie auch eines Teils der Schulstraße durch die Aufnahme ins Dorferneuerungsprogramm des Freistaates“, schreibt er. Nun wartet der Ortsteilrat gemeinsam mit der Mehrzahl der Anwohner auf die Bereitstellung der Fördermittel für das nächste Vorhaben, den grundhaften Ausbau der Straße „An der Salzmest“. Gibt das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung in Gera die beantragten Fördermittel aus der Mittelzuweisung des Landeshaushaltes frei, dann kann das Projekt zeitnah starten. Die Stadt Greiz hat den kommunalen Eigenanteil im diesjährigen Haushalt jedenfalls eingestellt. Und der Ausbaubeitrag für die Anlieger wäre, das gibt Michael Hendel immer wieder zu bedenken, mit möglichem Fördermitteleinsatz auch wesentlich günstiger als ohne Förderung. |
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Kleinreinsdorfer als Besuchermagnet Gut 140 Besucher zur Kirchweihmesse im Festzelt zur Mohlsdorfer Salatkirmes Von Gerd Richter Mohlsdorf. Das Wetter war für die diesjährige Mohlsdorfer Salatkirmes einfach zu gut. Aufgrund der großen Hitze waren Besucher vor allem am Sonnabend eher Mangelware. Hinzu kam wohl noch das Fußball- WM-Viertelfinalspiel, für das offenbar etliche Fans lieber auf einen Besuch der sonst so beliebten Kirmesveranstaltungen verzichteten. Am Sonntag, dem dritten Tag der Salatkirmes, sah es in puncto Besucherzahl schon etwas besser aus. Vor allem gegen Abend, als die Sonne langsam nicht mehr ganz so unerbittlich schien, füllten sich Platz und auch Festzelt in Mohlsdorf doch nach und nach. Gegen Abend war der Auftritt der Schalmeienkapelle Kleinreinsdorf der Besuchermagnet schlechthin, denn die Musiker verstehen es jedes Mal, ordentlich Stimmung zu machen. So auch am Sonntag in Mohlsdorf - Mitklatschen war einfach ein Muss bei den flotten Melodien, die die Schalmeienkapelle zum Besten gab. Positiv war auch der Versuch der Kirchweihmesse im Festzelt, der am Sonntagmorgen gestartet wurde. Reichlich 140 Besucher waren zu dem Gottesdienst in recht ungewöhnlichem Ambiente erschienen. Anschließend fanden sich wieder 20 Mannschaften zu dem Gaudiwettbewerb um den Kirmespokal in Mohlsdorf ein. |
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Sintflutartiger Regen hält Feuerwehr auf Trab 14 Einsätze Sonntagnacht und Montagfrüh Zeulenroda-Triebes (OTZ/flam/St.B.). Sintflutartige Regengüsse am Sonntagabend hielten die Freiwillige Feuerwehr Zeulenroda bis Montagfrüh auf Trab. „Um 20.47 Uhr sind wir von der Leitstelle alarmiert worden, dass in der Lichtensteinsiedlung eine Schachtpumpe ausgefallen ist“, sagte Wehrführer Peter Kneupel. Ein Wohnhaus und die Siedlung seien von den Wassermassen bedroht gewesen. „Der Schacht musste ausgepumpt werden. Das dauerte länger als eine Stunde“, so Kneupel. Den wohl größten Einsatz des Abends habe es in der Prof.-Scheibe-Straße gegeben. „Hier ist ein Keller vollgelaufen in dem eine Heizung, diverse Elektrogeräte und Ähnliches standen“, sagte der Wehrführer. Ein weiterer aufwändigerer Einsatz musste in der Greizer Straße durchgeführt werden, ebenfalls, weil Wasser in einen Keller gelaufen war. Am Tuchmarkt kam die Feuerwehr zum Einsatz, weil die Wassermengen zwei Kanaldeckel aus der Straße drückten. „Hier haben wir zusätzlich die Energiewerke Zeulenroda informiert“, so Kneupel, der erzählt, dass die Feuerwehr sogar kurzfristig den Verkehr regeln musste, weil auf der B 94 am Busbahnhof West das Wasser etwa einen halben Meter hoch stand. „Autos kamen gerade noch durch“, sagte Peter Kneupel. Insgesamt habe es Sonntagnacht zwölf Einsätze für die Kameraden gegeben. Eine Truppe von 22 Männern musste sich bewähren, um die Wassermassen im Zaum zu halten und zu beseitigen. Doch auch noch am Montagfrüh seien zwei Notrufe bei der eingegangen: Einer kam aus dem Eichenweg, ein anderer vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) im Meistersweg, eine Tür neben der Feuerwache. Denn auch dort drückte es extrem viel Wasser in den Keller. „Wir wissen noch nicht, wo das herkam“, meinte Kreisgeschäftsführerin Renate Linke, die gestern Nachmittag die Versicherung schon informiert hatte. Im Zuge des Wasserschadens hatte sich der Internet-Zugang vorübergehend verabschiedet. Außerdem wurde im Keller gelagertes Pflegematerial in Mitleidenschaft gezogen. „Auch das Archiv stand unter Wasser und der Aufzugschacht war vollgelaufen“, berichtete Linke. Gleichzeitig dankte sie dem tollen Team von der benachbarten Feuerwehr. „Die haben am Montagmorgen sofort alles abgepumpt. Das ging schnell!“ |
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Freibäder blieben verschont Besucherrekord lässt noch auf sich warten Von Heidi Henze Langenwetzendorf/Hohenleuben/ Triebes (OTZ). Die gute Nachricht ist, dass alle drei Freibäder in Langenwetzendorf, Hohenleuben und Triebes von den unwetterartigen Regengüssen am Sonntagabend verschont blieben und, wie täglich am Montagmorgen ihre Pforten für die Badegäste wieder öffneten. Den Bademeistern Normen Bley, Gernot Botsch und Harald Krüger jedenfalls freut’s mächtig, zum einen, dass just in den Sommerferien die Sonne es wahrhaftig gut meint und die Wassertemperaturen in den vergangenen Tagen in die Höhe schnellen ließen. In Langenwetzendorf zeigte das Thermometer am Montagvormittag im Nichtschwimmerbecken bereits 25 Grad und im Schwimmerbecken 23 Grad. Auch die 39-Meter-Rutsche ist seit einigen Tagen im Langenwetzendorfer Sommerbad nach der Reparatur wieder voll funktionsfähig. Am Samstag und Sonntag konnte Bademeister Normen Bley jeweils zwischen 300 und 400 Badegäste zählen. Nichtsdestotrotz sei durchaus noch Platz auf der großen Liegewiese, so Bley. In Hohenleuben lagen die Wassertemperaturen am Montagvormittag sogar bei 24 Grad und auch hier habe man den Besucherrekord aus dem Jahre 2008 mit 400 Gästen am Wochenende noch nicht ganz ausgeschöpft. Im Triebeser Naturfreibad war der Regen nur mäßig, so Harald Krüger. Doch habe das durchaus positive Seiten. So ist die Sichttiefe wieder über die geforderte Norm von einem Meter im Schwimmerbereich bei Wassertemperaturen von 24 Grad. Rund 200 Gäste zählte Krüger jeweils am Samstag und Sonntag. |
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Schöne Mäusevernichter
Zwölf junge Falken im Triebeser Kirchturm - Beringung durch Fachgruppe Ornithologie Von Ute Flamich Triebes (OTZ). Hoch oben, in den drei Fensterluken des Kirchturmes in Triebes, sind sie jetzt nur noch selten anzutreffen. Denn die zwölf Triebeser Turmfalken sind flügge, erkunden die Umgebung. Ab und zu, mit etwas Glück, kann man die Greifvögel aber noch vor den Kirchturmfenstern sitzen sehen. „In diesem Jahr hatten wir drei Gelege“, sagt Sabine Rauh, Mitarbeiterin der TriebeserKirchgemeinde. Sie selbst, und manchmal auch die Kindergruppe der Kirche, haben zuweilen - ganz vorsichtig, leise und ohne ein Fenster zu öffnen - geguckt, wie sich die schönen Vögel hoch oben im Kirchturm entwickeln. Dort brüten Falken seit vielen Jahren. „Wahrscheinlich schon so lange es die Kirche im Ort gibt“, sagt Enrico Lux von der Fachgruppe Ornithologie des Naturschutzbundes (Nabu) Zeulenroda. Denn hoch oben im Kirchturm haben die Tiere beste Bedingungen: sie sind (meistens) ungestört, haben höhere Bäume in der Nähe und kommen problemlos an Nahrung, durch die Felder in der näheren Umgebung. Seit fünf Jahren hilft Enrico Lux, Falken im Kirchturm zu beringen. Erst im vergangenen Jahr legte er dafür die Beringungsprüfung ab, bei der neben Artenkenntnis auch Fangmethoden und Gesetze eine Rolle spielen. „Für die Turmfalken - genauso wie für Dohlen - werden so genannte IA-Ringe verwendet. Bei der Beringung werden die Tiere vermessen, das Geschlecht bestimmt und Ähnliches“, sagt Enrico Lux und erklärt, dass Falken 27 bis 32 Tage brüten. Dabei werden die Weibchen von den Männchen versorgt - vorwiegend mit Mäusen. „Ist ein schwaches Mäusejahr, jagt der Falke auch Kleinvögel - bis zur Taubengröße“, sagt der Falkenfachmann. Gut für die Kleinvögel, dass es Enrico Lux zufolge in diesem Jahr ausreichend Mäuse zu jagen gibt. Gut auch für die Landwirtschaft, für die die Vögel als Mäusevernichter ebenfalls einen hohen Nutzen haben. Sind die Jungfalken geschlüpft, dauert es weitere 30 bis 32 Tage bis sie fliegen können. Sind sie zwischen zehn und zwölf Tagen alt, sei die beste Zeit für die Beringung, sagt Enrico Lux. „Nach etwa zehn Tagen machen Falken die ersten Stehversuche, können aber noch nicht fliegen. Die Tiere laufen rückwärts, es bestünde die Gefahr, dass sie vom Kirchturm runterfallen.“ Sind die Tiere einmal flügge, bleiben sie in einem Umkreis von 150 Kilometern in der Nähe ihrer Geburtsstätte. „Falken sind keine Zugvögel“, sagt Enrico Lux. „Am schönsten ist es im Frühjahr“, sagt Sabine Rauh. „Dann kann man beobachten, wie Dohlen und Falken um die besten Plätze im Kirchturm kämpfen. Manchmal siegen die Dohlen, in diesem Jahr waren es die Falken, die sich durchsetzen konnten“, sagt sie und wünscht sich, auch mal wieder eine Eule im Kirchturm beheimatet zu wissen. Die letzte Eule sei, Enrico Lux zufolge, eine Schleiereule gewesen. Das sei aber schon viele Jahre her. |
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Top-Leistungen trotz Zeitmangels
DRK-Pflegedienst mit Prüfungsnote 1,3 Zeulenroda (OTZ/St.B.). Auch der Zeulenrodaer Pflegedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Kreisverband Landkreis Greiz, kann sich über sehr gute Noten freuen. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) gab dem Team aus dem Zeulenrodaer Meistersweg im Gesamtergebnis eine 1,3. „Wir haben schon mehr MDK-Prüfungen gehabt. Aber in dieser Form mit einem Transparenzbericht, der zu veröffentlichen ist, war es auch für uns das erste Mal“, sagt DRK-Kreisgeschäftsführerin Renate Linke. Bei den fünf Teilnoten erhielt man für die pflegerische Leistung eine 1,8 (Gut), für die ärztlich verordneten pflegerischen Leistungen eine 1,7 (Gut). Für Dienstleistung/ Organisation sowie in der Kundenbefragung jeweils sogar die 1,0 (Sehr gut). „Die Bewertung unseres Pflegedienstes hat gezeigt, dass unsere Mitarbeiter unter dem derzeitigen Fachkräftemangel und des knapp bemessenen Zeitkorridors eine sehr gute Arbeit leisten“, freut sich Renate Linke. Hinweise seitens des MDK, welche die Dokumentation und die Prophylaxe betreffen, werde man in den Arbeitsplan aufnehmen und umsetzen, versicherte sie. Für solche Zwecke habe das DRK einen eigenen Qualitätszirkel aus seinen beiden Pflegediensten Ronneburg und Zeulenroda gebildet. Die Vertreter in dem Zirkel haben gemeinsam ein Qualitätshandbuch erarbeitet und schreiben es regelmäßig fort. Allein beim Zeulenrodaer Pflegedienst des DRK arbeiten 60 Kräfte, die zurzeit 227 Patienten im Altkreis Zeulenroda, aber auch in Münchenbernsdorf betreuen. Mit 35 der 60 Beschäftigten gehört der Großteil der Belegschaft zum Beatmungsteam, das seit 2005 aufgebaut wurde und Beatmungspatienten zu Hause betreut. Weil dies rund um die Uhr abzusichern ist, kommen hier 35 Mitarbeiter auf sieben Patienten, die teilweise beatmet, auf jeden Fall aber intensivmedizinisch betreut werden, wie die Kreisgeschäftsführerin erklärt. |
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Greizer Auswahl schlägt sich wacker Fußball, Nachwuchs Zeulenroda (OTZ/W. S.). Der Nachwuchsfußball ist das Kernstück der internationalen Sportarbeit in den Kreisen Greiz und Plzen-Sever. Für den Vergleich 2010 ließen sich die sportlichen Leiter, Vaclav Lomicka (Plzen-Sever) und Werner Saller (KSB Greiz) etwas Neues einfallen. So schloss man Verträge für die E- und DJunioren ab. Für die Trainer und Mannschaften war es Neuland, sie mussten sich umstellen. Denn die E-Junioren beider Teams spielten erstmals Großfeld. Bei den D-Junioren galt diese Umstellung nur für die Auswahl des Kreises Greiz, die Gäste spielen seit Jahren Großfeld. Am vorletzten Wochenende war es soweit. 40 Kinder und Betreuer aus dem Partnerkreis trafen pünktlich in Zeulenroda ein und wurden durch die verantwortlichen Betreuer nach Niederpöllnitz geführt. Sie waren Teilnehmer des Vereinssportfestes des SV Blau-Weiß Niederpöllnitz. 14 Uhr gab es den Anpfiff zum ersten Spiel der E-Junioren. Die KAW Greiz gegen Plzen-Sever erreichte ein Unentschieden von 3:3. Nach dem Strafstoßschießen stand es 16:12. Trotz der Umstellung auf Großfeld kam es zu einem abwechslungsreichen und ansehenswerten Spiel beider Teams. Die Tore sind Beweis, ebenso das anschließende obligatorische Strafstoßschießen aller Aktiven. Im Anschluss fand das Spiel der D-Junioren KAW Greiz gegen KAW Plzen-Sever statt. In diesem Spiel machten sich die noch vorhandenen Stichtage für die Spieler bemerkbar. Das Team aus Niederpöllnitz war körperlich überlegen. Es kam zu guten Spielzügen und abwechslungsreichen Zweikämpfen. Zur Halbzeit die 1:0-Führung und im zweiten Spielabschnitt noch zwei Tore auf Greizer Seite zum 3:0. In den Schlussminuten gelang den Gästen der Ehrentreffer zum 3:1. Nicht der Sieg, sondern das Treffen der Kinder, auch im 46. Jahr der Sportfreundschaft, ist entscheidend. So formulierte es Chef-Trainer Honza Streitz. |
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Auf neue Aufgaben einstellen
Fußball: Trainingsauftakt beim SV Blau-Weiß 90 Greiz Von Peter Reichardt Greiz. Neue Aufgaben stehen vor dem SV Blau-Weiß 90 Greiz, nachdem der Aufstieg in die Kreisliga mit Saisonschluss 2009/10 geschafft worden ist. Das gilt sicher auch für den Vorstand, der am 9. Juli turnusmäßig in einer Mitgliedervollversammlung des SV Blau- Weiß 90 Greiz gewählt wird. Doch für die Aktiven des Vereins sind da schon die ersten Messen gelesen. Gilt es doch, sich mit einer aktiven und effektiven Saisonvorbereitung gut auf den Punktspielbetrieb in der Kreisliga vorzubereiten, entsprechende Kondition bei jedem Einzelnen aufzubauen sowie Spielwitz, -übersicht und Spielverständnis untereinander zu trainieren. Deshalb ist der Trainingsbetrieb beim SV Blau-Weiß 90 Greiz seit dem 1. Juli wieder aufgenommen worden. Trainingstage sind Dienstag und Donnerstag, jeweils ab 18 Uhr auf dem Sportplatz an der Herrenreuth. Dazu kommt, dass vom 16. bis 18. Juli ein Trainingslager auf dem Sportplatzgelände stattfindet und mit einem Freundschaftsspiel abgeschlossen wird. Im Rahmen des Sommerfestes des SV Blau-Weiß 90 Greiz, das vom 23. bis 25. Juli auf dem Sportplatz Herrenreuth stattfindet, wird am 24. Juli ein Fußballturnier der Männer über den Vorbereitungsstand der ersten wie auch der zweiten Mannschaft auf die neue Saison Auskunft geben können. Höhepunkt der Saisonvorbereitung des SV Blau-Weiß wird wohl das Freundschaftsspiel am 31. Juli, 15 Uhr gegen die SG Daßlitz/Langenwetzendorf (neue Regionalklasse) auf dem Herrenreuther Sportplatzgelände sein. Dort wird man erkennen können, inwieweit es Trainer Lutz Kohl gelungen ist, die Mannschaft auf die Aufgaben der neuen Saison einzustellen, um die Zielrichtung der ersten Mannschaft, sich in der Kreisliga Greiz zu etablieren und gut mitzuspielen, untersetzen zu können. Dazu ist allerdings auch das Engagement aller Fußballfreunde des SV Blau-Weiß 90 Greiz gefragt, gilt es doch, die Mannschaften nicht nur von außen zu unterstützen, sondern auch direkt mitzuwirken und Betreuerfunktion für die zweite Mannschaft zu übernehmen. Interessant wird es sein, wie sich die personelle Verstärkung des SV Blau-Weiß 90 Greiz in das Mannschaftsgefüge der beiden Mannschaften einbindet und damit die Schlagkraft der Teams erhöhen wird. Wünschen wir den Fußballern des SV Blau-Weiß 90 Greiz eine spannende und interessante Saisonvorbereitung, dem Trainer Lutz Kohl ein gutes Händchen sowie den Mannschaften einen erfolgreichen Saisonauftakt. |
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Mohlsdorfs Zweite als fairste Mannschaft Fußball, Saisonrückblick 2. Kreisklasse Von Volker Georgius Greiz. Zwölf Mannschaften nahmen das Punkterennen in der 2. Kreisklasse auf. Mit jeweils 17 Siegen, zwei Unentschieden und drei Niederlagen schafften die Teams des BSV Paitzdorf und der TSG Caaschwitz punktgleich mit je 47 Zählern den Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Die Spiele gegen den FSV Mohlsdorf II wurden aus der Punktwertung herausgerechnet. Paitzdorf holte sich den Meistertitel, stellte den besten Angriff mit 74 Treffern und auch die beste Abwehr mit nur 19 Gegentoren. Nur drei Punkte hinter den beiden Aufsteigern belegte die SG Daßlitz/Langenwetzendorf II mit drei Zählern Rückstand Rang drei. Die Mannschaft spielte eine sehr gute Saison und war nahe am Aufstieg. Triebes II wurde mit 40 Punkten Tabellenvierter vor dem FSV Mohlsdorf, der auf 36 Punkte kam. Dahinter rangierten außer dem Tabellenachten SV Wismut Seelingstädt ausschließlich zweite Mannschaften. Torschützenkönig wurde mit weitem Abstand René Marowsky von Paitzdorf, der auf 29 Treffer kam. Die weitere Reihenfolge: Christian Schmid (Caaschwitz) 14 Tore, B. Richter (Mohlsdorf I) 12 Tore, Arvid Werler (Mohlsdorf) 11 Tore, Marco Jacob (Paitzdorf) 11 Tore, Andreas Köhler (Seelingstädt) 11 Tore. Höchste Ergebnisse: Paitzdorf - Großenstein II 14:0, Paitzdorf - Mohlsdorf II 10:0, Triebes II - Bad Köstritz II 8:0, Mohlsdorf - Großenstein II 8:0. Fairste Mannschaft war der FSV Mohlsdorf II, der in der Fairplay- Wertung auf 105 Punkte kam (21 Verwarnungen). Dahinter rangieren Rüdersdorf II mit 120 Punkten und Daßlitz/ Langenwetzendorf II mit 140 Punkten. Am Ende der Fairplay- Tabelle liegen Bad Köstritz II (265), Pölzig II (345) und Blau- Weiß Greiz II (380), auch bedingt durch teils mehrfachen Nichtantritt. Insgesamt gab es 251 Gelbe Karten, zehn Gelb-Rote und drei Rote Karten. Neunmal traten Mannschaften nicht zu Punktspielen an. Erfreulich ist, dass die Anzahl der Karten deutlich zurückgegangen ist. Neunmaliges Nichtantreten ist zu viel. Das betrifft vor allem die Teams von Pölzig II und Blau-Weiß Greiz II. In der Saison 2009/10 wurden 397 Spieler eingesetzt, bei Pölzig II spielten mit 42 Akteuren die meisten, Seelingstädt setzte mit 19 die wenigsten ein. Alle 22 Punktspiele bestritten Toni Harnisch und Marcus Rischke (Caaschwitz), Marco Jacob und Martin Wnek (beide Paitzdorf), Daniel Meister (Rüdersdorf II) und Matthias Dinter (Seelingstädt), 5196 Zuschauer verfolgten die Spiele. Daßlitz II hatte mit 492 die meisten, Seelingstädt mit 245 die wenigsten Zuschauer, Spielleiter Dieter Eisel bedankt sich für die gute Zusammenarbeit. |
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Mohlsdorfer im Aufwärtstrend
Fußballer des FSV ziehen überwiegend positive Bilanz der abgelaufenen Saison Von Peter Reichardt Mohlsdorf. Die Fußballsaison 2009/10 ist abgehakt, die Ergebnisse sind bekannt und haben zu Schlussfolgerungen für die neue Saison 2010/ 11 geführt. So auch beim FSV Mohlsdorf. Schaut man allerdings zurück auf die Fußballsaison 2009/10, so ist doch einiges an Höhen und Tiefen zu verzeichnen. In der ersten Halbserie gut mitgespielt und auf einem Mittelplatz der Tabelle der 2. Kreisklasse etabliert, musste zu Beginn der zweiten Halbserie der Abgang von sieben Spielern, darunter zwei Stürmern, in der ersten Mannschaft verkraftet werden. Hinzu kam, dass die entscheidenden Spiele gegen Paitzdorf und Caaschwitz nicht gewonnen werden konnten, so dass es im Fazit für den FSV Mohlsdorf heißt: Saison zwar mit Aufwärtstrend gespielt, aber das Ziel Aufstieg nicht geschafft. Für die zweite Mannschaft des FSV Mohlsdorf noch immer eine unbefriedigende Lösung durch den KFA Greiz, der sie zwar im Spielbetrieb der 2. Kreisklasse mitspielen lässt, aber die erreichten Ergebnisse nicht wertet. Zumindest wird damit die Motivation der Spieler nicht gefördert und der Spielerabfluss an andere Mannschaften unterstützt. Allzu langes Ausruhen gibt es für die Mohlsdorfer Kicker nicht, beginnt doch am 24. Juli das Training und die Vorbereitung auf die neue Saison. Und da steht am 25. Juli bereits der erste Test für beide Mannschaften an. Die erste Vertretung spielt in Hohndorf gegen den Hohndorfer SV, während die zweite Mannschaft Eintracht 93 Werdau empfängt. Am 31. Juli hat die erste Mannschaft auf dem Mohlsdorfer Platz Concordia Plauen zu Gast und spielt am 8. August ebenfalls in Mohlsdorf gegen den Greizer SV. Anspruchsvolle Gegner in der Vorbereitungsphase und darin eingebettet noch ein dreitägiges Trainingslager lassen erwarten, dass die erste Mannschaft des FSV Mohlsdorf mit der Saisonzielstellung 2010/11 - Aufstieg in die 1. Kreisklasse - einen guten Saisonstart im August hinlegen wird. Wichtig ist für die zweite Vertretung des FSV, dass Trainingsfleiß und Spielwitz weiterentwickelt werden, da auch in der neuen Saison damit zu rechnen ist, dass sie die erste Mannschaft ersatzweise verstärken muss. Interessant sind auch die Ergebnisse der Jugendarbeit beim FSV Mohlsdorf. Eine F-Jugendund eine D-Jugendmannschaft in der vergangenen Saison im Spielbetrieb der Kreisliga, dabei im Vorderfeld der Tabelle etabliert, ist ein bemerkenswerter Erfolg. Beredter Ausdruck für die gute Nachwuchsarbeit ist die Auszeichnung des FSV durch den Thüringer Fußball- Verband mit dem Trainingslager für Nachwuchsfußballer vom 21. bis 25. Juli an der Sportschule in Bad Blankenburg, an dem neun Nachwuchsspieler und ein Trainer aus Mohlsdorf teilnehmen. In der neuen Saison 2010/11 wird der Nachwuchs des FSV Mohlsdorf bei der F-Jugend, der E-Jugend und der D-Jugend mit je einer Mannschaft im Punktspielgeschehen des KFA Greiz antreten und in der C-Jugend in Spielgemeinschaft Ruppertsgrün/Fraureuth/ Mohlsdorf im sächsischen Spielbetrieb mitmischen. Der FSV Mohlsdorf hat personelle Probleme zu bewältigen und ruft deshalb alle Fußballinteressierten auf, ihr Engagement und ihr Können dem Verein zur Verfügung zu stellen. Insbesondere Spieler für den Männerbereich, aber auch Übungsleiter sind gefragt, die sich beim FSV Mohlsdorf, bei Matthias Pätz oder während des Trainings bei der Mannschaft melden sollten. |
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06. Juli 2010 /Vogtland-Anzeiger Vogtland Philharmonie mit Rekordjahr Reichenbach - Die Vogtland Philharmonie hat 2009 ihr absolut bestes Jahr erlebt, musste bei insgesamt 193 Konzerten aber auch an ihre Schmerzgrenze gehen. Das sagte Intendant Stefan Fraas gestern während einer Pressekonferenz, bei der er einen Rückblick auf die vergangene Spielzeit gab, aber auch Ausschau in die Zukunft hielt. Von Ina Ullmann Danach kann der 1992 aus dem ehemaligen Vogtlandorchester Reichenbach und dem Theaterorchester Greiz fusionierte Klangkörper in mancherlei Hinsicht auf Superlative verweisen. So sind die monatlich stattfindenden Sinfoniekonzerte im Reichenbacher Neuberinhaus seit Jahren nahezu ausverkauft, so dass die begehrten Abos sogar weitervererbt werden. "Das ist in Deutschland einmalig", behauptet Fraas. Und mit 460 Mitgliedern zähle der Förderverein der Vogtland Philharmonie zu einem der größten im Land. Um die Dimensionen zu verdeutlichen, nannte der Generalmusikdirektor Zahlen: Danach besuchten im vergangenen Jahr 103 962 Besucher die Konzerte der Vogtlandphilharmonie, was eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent bedeutet. Rund 850 000 Euro wurden insgesamt eingespielt. Das sind sogar 16 Prozent mehr als 2008. Damit kann das erfolgreiche Orchester eine Eigenerwirtschaftungsquote von 22 Prozent aufweisen. Üblich seien, sagt Fraas, acht bis zwölf Prozent. Die Vogtland Philharmonie sehe sich nicht nur als klassisch-traditionelles Orchester, betonte der Chef, sondern in einer großen Bandbreite aufgestellt. Und das soll auch künftig so bleiben. In der zu Ende gehenden Spielzeit waren auf dem Konzertplan neben den beliebten Sinfoniekonzerten auch moderne Programmpunkte wie "Sounds of Hollywood", "Classic unter Sternen", "Philharmonic Rock" und "Kids meets Classic" zu finden. Für die kommende Saison verspricht er unter anderem Arena-Classics an der Schanze in Klingenthal, Galakonzerte mit Eva Lind, eine deutsche Erstaufführung zweier Werke von Joseph Marx in Würzburg und Regensburg sowie ein Festkonzert zum Internationalen Anästhesiekongress in Hamburg. 156 Konzerte sind bereits jetzt fest geplant. Auch ein Wohltätigkeitskonzert zugunsten des Reichenbacher Lebenshilfevereins wird es wieder geben. Entgegen der mittlerweile zwanzigjährigen Tradition wird es allerdings nicht mehr in der Vorweihnachtszeit, sondern am 12. März 2011 stattfinden. Sogar Starsängerin Eva Lind habe ihre Teilnahme bereits zugesagt. Daneben wird die kommende Spielzeit geprägt sein von der Eröffnung der neuen Vogtlandhalle in Greiz. Dort finden am 19. März eine große Eröffnungsgala und am 9. April der nächste Orchesterball der Vogtland Philharmonie statt. Auf den neuen Probenraum freut sich der Orchesterchef besonders. "Dann können wir die Probentechnik endlich stehen lassen und der zeitraubende Auf- und Abbau entfällt", sagt er. Die Sinfoniekonzerte der bevorstehenden Spielzeit sind geprägt von großen Künstlern, großen Sinfonien, verschiedenen Stilepochen und Komponisten aus vielen verschiedenen Ländern. Chefdirigent Juri Malat freut sich sehr auf diese Vielfalt, auch wenn er sich als Fan von zeitgenössischer Musik outet. Zurecht stolz kann Stefan Fraas auf weiterhin volle Terminkalender der Vogtland Philharmonie und Konzertanfragen bis 2013 und darüber hinaus verweisen. Der länder-, landkreis- und städteübergreifende Klangkörper hat sein Publikum gefunden und ist nach wie vor äußerst beliebt. Diese Stabilität haben die Musiker vor allem ihren ausgezeichneten Leistungen, einer engagierten Orchesterleitung, einem aktiven Trägerverein aber auch ihrer Zustimmung zum Haustarifvertrag zu verdanken. Dieser aus dem Jahr 1994 stammende Vertrag läuft noch bis 2012 und legt fest, dass alle Orchestermitglieder rund 20 Prozent weniger verdienen als vergleichbare Musiker deutschlandweit. Laut Fraas werde derzeit mit der Deutschen Orchestervereinigung über eine Vertragsverlängerung bis 2015 verhandelt. Ziel sei es, die Vogtland Philharmonie in ihrer jetzigen Planstellengröße von 65 Musikern zu erhalten und zu entwickeln. |
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| 06. Juli 2010 /OTZ | |||
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Karikatur des Tages
Stein gegen SPD-Büro Gera (OTZ/kas). Einen Stein gegen das SPD-Wahlkreisbüro in Gera haben Unbekannte zwischen Freitag, 13 Uhr, und Montagmorgen geworfen. Dabei entstand in der äußeren Scheibe des Doppelglasfensters ein Loch. Der Staatsschutz ermittelt. „Wir vermuten einen rechtsextremen Hintergrund, weil Wolfgang Lemb und ich uns gegen Nazis engagieren“, sagte Melanie Siebelist, Mitarbeiterin des Landtagsabgeordneten Lemb. Siebelist arbeitet im Bündnis „Gera gegen Rechts“ mit und hat sich schon am 21. Juni über rechte Aufkleber am SPD-Büro geärgert. Ähnliche Aufkleber fanden sich jetzt an Fenstern des Unicef-Büros. Claudia Poser-Ben Kahla, Geraer Unicef-Leiterin, ist auch Sprecherin des Runden Tisches, der zu Aktionen gegen das Neonazi- Konzert aufruft. Man lasse sich nicht einschüchtern, sagte Poser-Ben Kahla. Hinweise an die Polizei, Telefon (0365) 823 4404. Aktionsbündnis gegen Rechts ist gefragt Landkreis-Bewohner am 10. Juli in Gera dabei Gera/Greiz (OTZ). Das Geraer Aktionsbündnis gegen Rechts lädt die Bewohner des Landkreises Greiz ein, am 10. Juli in Gera gemeinsam gegen Nazis zu protestieren. Es sind alle willkommen, die das Ziel mit dem Aktionsbündnis teilen, „Rock für Deutschland“ zu verhindern, zumindest aber ein deutliches Zeichen der Ablehnung zu setzen, so Melanie Siebelist. Es ist wichtig, konsequent und engagiert für Demokratie einzutreten. Gera und der Landkreis Greiz sollten solidarisch gegen die Rechtsextremen zusammen stehen. Da an diesem Tag ab 8 Uhr zahlreiche Kundgebungen rund um die Spielwiese in Gera-Debschwitz angemeldet sind, gibt es mehrere Möglichkeiten, seinem Protest Ausdruck zu verleihen. Am Südbahnhof Gera wird es ein vom Runden Tisch organisiertes buntes Rahmenprogramm geben. Um 11 Uhr gibt es ein Friedensgebet in der Trinitatiskirche. Auch an den Kundgebungen auf der Heinrichsbrücke, in der Karl-Marx- Allee, auf der Straße des Friedens oder in der Georg-Büchner-Straße sollen sich möglichst viele Menschen beteiligen. Im vergangenen Jahr hatte in Gera mit über 4000 Neonazis das größte Nazi-Konzert Europas stattgefunden. Aus den Einnahmen konnten rechtsextreme Aktivitäten finanziert werden. Damit muss Schluss sein, denn es gibt keinen Platz für Neonazis in Gera, in Greiz, in Weida, Altenburg oder in Jena. Nirgendwo. Finale für Fotowettbewerb steht kurz bevor Einsendungen bis 12. Juli möglich Greiz (OTZ/KG). Bei unserem Fotowettbewerb zur Fußball-WM steht, ebenso wie beim eigentlichen Turnier, das Finale kurz bevor: Bis 12. Juli können Fußballfans aus der Region Bilder einsenden, auf denen sie die euphorischen Momente dieser WM im Foto festgehalten haben. Und derer gab es bislang viele. War beim Spiel gegen Ghana noch Zittern angesagt, ob die Löw-Elf die Vorrunde übersteht, zeigten die Nationalspieler beim Achtel- und Viertelfinale, was in ihnen steckt. Erst hieß es „Goodbye England“, am Sonnabend dann „Adios Argentina“. Die deutsche Nationalelf hat die beiden favorisierten Teams aus England und Argentinien buchstäblich aus dem Match gekickt. Morgen soll gegen Spanien ein ebenso schöner Sieg her. Fußballbegeisterte werden auch das Halbfinalspiel wieder mit Spannung verfolgen, ob in Familie, mit Freunden oder in der Masse beim Public Viewing. Wir wollen sehen, wie Sie die deutschen Spiele erleben. Schicken Sie uns Bilder, aus denen die Fußballeuphorie dem Betrachter regelrecht entgegen springt. Die drei besten Fotos werden von uns prämiert mit „Football’s coming home“. So heißt das Buch von Gunnar Leue, in dem er die großen Momente der Fußballpopgeschichte zusammen getragen hat. Fußball-Feier-Bilder können an Ostthüringer Zeitung Greiz, Burgplatz 10, 07973 Greiz, geschickt oder in der Redaktion vorbei gebracht werden. Einfacher ist es natürlich, das Foto per E-Mail an foto-gr@otz.de zu senden. Beachtet werden sollte hierbei, dass das Bild in möglichst hoher Auflösung gesendet wird, damit es sich für eine Veröffentlichung eignet. Einsendeschluss ist der 12. Juli. Auf Polizisten zugefahren Greiz (OTZ). Beamte der Polizeiinspektion Greiz führten am vergangenen Sonntagabend eine Geschwindigkeitskontrolle in der Zeulenrodaer Straße in Greiz durch. Gegen 23.55 Uhr durchfuhr ein Mitsubishi Colt mit überhöhter Geschwindigkeit die Messstelle. Der Aufforderung eines Beamten, stehen zu bleiben, folgte der Fahrer nicht. Indes beschleunigte er sein Fahrzeug und schaltete das Licht aus, um nicht erkannt zu werden. Der Polizeibeamte blieb aufgrund eines Sprunges zur Seite unverletzt, heißt es im gestrigen Polizeibericht. Da die Beamten das amtliche Kennzeichen des Fahrzeuges zweifelsfrei erkannten, wird nun gegen den Fahrer des Pkw Mitsubishi ermittelt. Wiese und Zaun brennen Greiz (OTZ). Am Sonntagabend gegen 18.40 Uhr brannten in einem Gartengrundstück in der Gerhart-Hauptmann-Straße ungefähr 20 Quadratmeter Wiese und Teile des Zaunes. Die Freiwillige Feuerwehr Greiz konnte das Feuer löschen. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Zur Brandursache ermittelt die Polizeiinspektion Greiz. Plätze frei für Soziales Jahr in der Region Erfurt (OTZ). Der Verein Gemeinsam Ziele Erreichen bietet noch freie Plätze im Freiwilligen Sozialen Jahr ab 1. September an. In den Regionen Bad Köstritz, Gera und Ronneburg können derzeit noch Helferstellen für das Freiwillige Soziale Jahr bereitgestellt werden. In Bad Köstritz sind noch Plätze im Bereich der Arbeit mit älteren und pflegebedürftigen Menschen frei. Im Kreiskrankenhaus Ronneburg gGmbH sowie bei dem Arbeiter Samariter Bund im Seniorenund Pflegeheim „Grüner Weg“ in Gera sind ebenso Stellen verfügbar. Bewerben können sich alle Interessierten im Alter zwischen 16 und dem vollendeten 27. Lebensjahr. Voraussetzung ist, dass die Vollschulzeitpflicht erfüllt wurde. Interessierte, die sich für ein Thüringen Jahr/Freiwilliges Soziales Jahr entscheiden, erhalten ein monatliches Taschengeld und einen jährlichen Urlaubsanspruch. Darüber hinaus besteht Anspruch auf Kindergeld, die Sozialversicherungsbeiträge werden übernommen. Bewerbungen mit Bewerbungsschreiben, Lebenslauf sowie Lichtbild können gerichtet werden an: Gemeinsam Ziele Erreichen e. V., Regionalbüro Erfurt, Anger 77, 99084 Erfurt, Tel.: (03 61) 6 63 57 50, E-Mail: fsj-thueringen@gemeinsamzieleerreichen. de. Kinderzeltlager der Naturschutzjugend Greiz (OTZ). Tolle Erlebnisse in der Natur, Abenteuer, Entdeckungstouren durch den Thüringer Wald sowie Spiel und Spaß bietet das Kinderzeltlager der Naturschutzjugend Thüringen in den Sommerferien. Vom 24. Juli bis 1. August können 25 Kinder von 8 bis 12 Jahren die Zelte am Pfadfinderheim „Kühles Tal“ bei Friedrichroda beziehen und ihre Ferien im Freien verbringen. Bis zum 8. Juli kann sich noch angemeldet werden. Informationen und Anmeldung über die Naturschutzjugend Thüringen, Telefon: (03641) 21 54 10 oder im Internet unter: www.naju-thueringen.de. Babys der Woche
Selbst die in den letzten Tagen im Greizer Krankenhaus Geborenen fiebern dem heutigen Halbfinalspiel entgegen: Phil (geb. am 3.7., 17.03 Uhr, 3445g, 51 cm), Sohn von Ellen Brückner und Steve Weißhahn aus Arnsgrün; Luca (geb. am 2.7., 20.50 Uhr, 2890g, 48 cm), Sohn von Grit Spitzner und Thomas Jahn aus Greiz; Emilia (geb. am 30.6., 9.25 Uhr, 3220g, 50 cm), Tochter von Elke Hofmann und Maik Steudel aus Greiz; Finley (geb. am 5.7., 2.11 Uhr, 3500g, 51 cm), Sohn von Bianca Nitzschke und Jörg Strauss aus Zeulenroda; Alicia Chiara (geb. am 5.7., 8.19 Uhr, 2530g, 48 cm), Tochter von Stephanie Hartmann und Christian Voigt aus Greiz und Anton (geb. am 5.7., um 5.32 Uhr, 3440g, 50 cm), Sohn von Carolin und Heiko Kunert aus Elsterberg. Tier ausgewichen und gegen Rohre gekracht Hohenleuben (OTZ). Ein 21- jähriger Mann fuhr am Sonntag gegen 5.40 Uhr durch Hohenleuben. In Höhe „Reußischer Hof“ rannte eine Katze über die Fahrbahn. Der Fahrer des Nissan Almera wich dem Tier aus und prallte gegen mehrere auf dem Gehweg angebrachte Metallrohre. Am Fahrzeug entstand ein Schaden in Höhe von etwa 2000 Euro. Der Schaden am Gehweg wurde auf zirka 300 Euro geschätzt. Personen wurden nicht verletzt. |
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