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Echte Holzmichel am Start
Beim Gaudiwettkampf in Altgernsdorf entführen die Neugernsdorfer den Pokal Von Kathrin Schulz Altgernsdorf (OTZ). Revanche für die Neugernsdorfer Feuerwehrmannschaft gestern beim Dorffest in Altgernsdorf zum 780-jährigen Jubiläum des Ortes, schließlich waren es die Altgernsdorfer, die vor 14 Tagen bei den Nachbarn den Tauzieh-Pokal erobert hatten. In Altgernsdorf blieb die Aufgabe des Wettstreits bis zum Anpfiff gestern um 10 Uhr durch die Schiedsrichter Manfred Wankerl und Gerhard Zuckmantel geheim. „Es geht ums Thema Holz“, erklärt Wankerl den in der Sommerhitze startbereiten Teams aus Daßlitz, Tschirma, Wildetaube, Alt- und Neugernsdorf. 20 Stämme aus Birke, Kiefer und Fichte jeweils 2,40 Meter lang lagen bereit: Es galt, den Stamm mit der Schrotsäge in acht gleich große Teile zu zersägen und anschließend so aufzustapeln, dass er mindestens zehn Sekunden stehen bleibt. Ein Holz-Puzzle bildete Aufgabe Nummer 2 - Viertelstämme waren aus einem großen Haufen zu fischen und so zu sortieren, dass sie wieder zu Stämmen zusammengesetzt werden konnten. Das Holzpuzzle erwies sich als schwieriger, während sich die Teams beim Sägen als ausgesprochene Holzmichel bewährten. Wegen gleicher Punktzahl lieferten sich Daßlitz und Altgernsdorf (je 235 Punkte) sowie Tschirma und Wildetaube (je 140 Punkte) ein Stechen - Daßlitz und Tschirma stapelten die Stammstücken dabei am schnellsten. Unterm Strich holten sich die Neugernsdorfer im Durchmarsch mit 250 Punkten Sieg und Pokal, Daßlitz erreichte Platz 2, Altgernsdorf Platz 3, Tschirma Platz 4 und das Team von Wildetaube erkämpfte sich die Bratwurst, um beim nächsten Wettkampf ordentlich gestärkt ins Rennen zu gehen. Sabine Jüptner, Vorsitzende des gastgebenden Vereins Altgernsdorf 04, und Feuerwehrchef Ronny Müller nahmen die Siegerehrung vor. Den Neugernsdorfern wurde noch eine zünftige Sektdusche verpasst, ehe das Programm mit den „Erzbengeln“ weiter ging. „Der Gaudiwettkampf ist der Höhepunkt des Dorffestes, das eine tolle Resonanz hat“, freut sich Sabine Jüptner über die gute Stimmung. Kommentar Von Dorf zu Dorf Von Kathrin Schulz In Leuba- und Elstertal wird in den Sommermonaten gefeiert - die Dörfer machen sich fein, bei Gaudiwettkämpfen geht es um Spaß und Pokale. Die Neugernsdorfer hatten diesmal das richtige Händchen fürs Holz. „Gut so“, schmunzelt Sabiner Jüptner aus Altgernsdorf, denn dort im Nachbbardorf „haben wir gewonnen.“ In Kürze gehen beide Teams auch in Daßlitz an den Start. Aber nicht nur der Sonntagsgaudi stand auf dem Festprogramm: Schon am Sonnabend, so Christiane Krügel vom Vereinsvorstand, sei die Stimmung „bombastisch“ gewesen. Um die 150 Fußballfans hatten sich zunächst zum Public viewing im Festzelt vereint und ließen sich den leckeren Kuchen der Altgernsdorfer Frauen schmecken. Mit „KLM“ aus Bucha ging es später quer Beet durch die Musikgeschichte und als das Heimspiel der Elstervalley-Line-Dancer anstand, war die Stimmung auf dem Höhepunkt, gefeiert wurde bis spät in die Nacht. Am Sonntag nach der Siegerehrung blieb eigentlich nur eine Frage: Wer kriegt das ganze schöne Feuerholz? |
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Mini-Duschen zum Riesen-Erfolg
Hartgesottene Fußballfans feiern bei glühender Hitze den 4:0-Sieg der Deutschen Von Katja Grieser Greiz (OTZ). So richtig waren die Fans auf dem Greizer Westernhagenplatz noch nicht aufs Jubeln vorbereitet, als Thomas Müller schon in der dritten Minute das deutsche Team im WM-Spiel gegen Argentinien in Führung schoss. Doch gerade weil der frühe Treffer so überraschend war, waren die Freudenschreie umso lauter. Mit hochgerissenen Armen sprangen die Fans auf, schwenkten die Fahnen und griffen zu den Vuvuzelas, um das Tor standesgemäß zu feiern. Auch wenn wegen der Hitze die Besucherzahl weit entfernt war von den sonst üblichen über 1000 Fußballfans, tat das der Stimmung keinen Abbruch. Und zwar schon vor Beginn des Spiels. Während Friseurmeister Horst Schwabe fleißig schwarz-rot-goldene Strähnchen sprühte, wurde der Fußballsong der hüftwackelnden Shakira mit ebensolchen Tanzeinlagen zelebriert, dazu gab es Live-Gesang. Kurz vor Beginn des Spiels war die Spannung unter den Fans fast greifbar. Als Moderator Thomas Lämmer vom Vogtlandradio dann die Vornamen der aufgestellten deutschen Kicker in die Menge rief und die die entsprechenden Nachnamen zurück brüllte, war klar, dass sich hier nur die hartgesottenen Fußballfans versammelt hatten. Bei der glühenden Hitze konnte nur ein Intermezzo unter den aufgestellten Mini-Duschen für ein wenig Abkühlung sorgen. Die Organisatoren des Public Viewings, Enrico und Marco Nagel, hatten
für die Erfrischung gesorgt und die Zuschauer waren für das nasse Angebot sehr dankbar. Doch mit Beginn des Spiels wagte keiner mehr, sich von seinem Platz zu entfernen. Zu spannend war die Partie, deren Ergebnis alle Erwartungen übertraf. Hatte etwa der Greizer Sören Langmesser zuvor auf einen 3:1-Sieg für Deutschland getippt, konnte er mit dem 4:0 dann mehr als zufrieden sein. Entsprechend frenetisch war der Jubel nach dem Abpfiff. Deutschland ist im Halbfinale und einige von der Euphorie Gepackte skandierten gleich „Finaaaale, ooooh“. Jubelnd, tanzend und hupend mit den Autos durch Greiz fahrend, feierten die Fans den Sieg, der zumindest in dieser Höhe mehr als überraschend war. Vielleicht war der Jubel auch deshalb so groß, weil die deutsche Elf uns vor dem Anblick des nackt durch Buenos Aires flitzenden Diego Maradona bewahrt hatte. Damit hatte der argentinische Nationaltrainer nämlich gedroht, sollte seine Mannschaft gegen Deutschland siegen. Dass das keiner sehen will, darüber waren sich die Fans in Greiz einig - und offenbar auch die Löw-Elf. . . |
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Kirmesbesucher lassen sich von Hitze abhalten
Erst gegen Abend mehr Gäste in Mohlsdorf Mohlsdorf (OTZ). „Klar bin ich ein bisschen enttäuscht, aber nicht frustriert“, bemüht sich Bernd Wezel vom organisierenden FSV Mohlsdorf um einen Gut-Wetter-Kommentar zur Salatkirmes am Wochenende. Doch das ist nicht einfach, denn gerade das Wetter war ja schuld daran, dass die sonst so beliebte Veranstaltung in diesem Jahr nicht den gewünschten Erfolg erzielen konnte. Gerade am Sonnabend waren die Gäste rar, lediglich am Abend, als die Temperaturen erträglicher wurden, füllte sich der Veranstaltungsplatz. Woran die Mohlsdorfer Salatkirmesbesucher am Sonnabend ohnehin nicht vorbei kamen, war natürlich die Fußball-Weltmeisterschaft. Am Großbildschirm im Festzelt schauten sich einige Fans das Deutschlandspiel gegen Argentinien an. Spätestens beim vierten Tor hat es keinen mehr auf dem Platz gehalten und der Jubel hallte durch das Festzelt. Fußball wurde am Sonnabend jedoch auch selbst gespielt, beim Kirmesfußballturnier gewann der TSV Langenwetzendorf und durfte den Wanderpokal mit nach Hause nehmen. Die Gastgeber aus Mohlsdorf mussten sich diesmal mit dem dritten Platz begnügen. Gegen die Hitze und die geringe Besucherzahl konnte auch Partyhexer Felix nicht viel ausrichten, so dass er vor nur zehn Kindern sein Zauberprogramm präsentieren musste. Auch die ganze Festplatzmeile litt unter Besuchermangel. Die Hoffnung ruhte nun auf Sonntag, doch auch gestern gab es keinen großen Ansturm, aber immerhin besser als am Vortag. „Viele gehen lieber ins Bad“, bedauert Bernd Wezel, der u. a. mit dem Auftritt der Kleinreinsdorfer Schalmeien den Besuchern einiges zu bieten hatte. „Man muss es nehmen, wie es kommt“, so Wezel. |
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156 Konzerte in der neuen Spielzeit geplant Vogtland Philharmoniker haben viel vor Greiz/Reichenbach (OTZ/-lz). Die Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach hat in der neuen Spielzeit 2010/2011 viel vor: 156 Konzerte stehen derzeit auf dem neuen Spielplan. Darunter auch neue Projekte, wie Intendant GMD Stefan Fraas am Freitag auf der Jahrespressekonferenz des Orchesters in Reichenbach ankündigte. So arbeitet die Orchesterleitung gegenwärtig an der Konzeption der „Arena- Classics“ für die Vogtland Arena in Klingenthal. Galakonzerte mit der berühmten Sängerin Eva Lind sind geplant, auch die begonnene Konzertreihe mit Anna Maria Kaufmann wird in Ludwigshafen/ Rhein und mit einer Tour durch Norddeutschland fortgeführt, die im Februar die musikalischen Botschafter des Vogtlandes unter anderem nach Meppen, Stade, Uelzen, Oberhausen und Lüdenscheid führt. Auch in Hamburg werden die 65 Musiker der Philharmonie ihre Instrumente erklingen lassen - beim Internationalen Anästhesiekongress. Zwei Konzerte stehen in der „Neuen Welt“ in Zwickau zum Abschluss des Robert- Schumann-Jahres an und für Plauen kommen die Noten für Beethovens Neunte Sinfonie in die Notenkoffer. Am Tag der deutschen Einheit wird sie dort zur Einweihung des Wende-Denkmals erklingen. Meerane legte eine vierteilige Konzertreihe mit dem Orchester auf. Das Eröffnungsprogramm der Vogtlandhalle Greiz steht, wie bereits berichtet, im März auf dem Spielplan. Nicht zu vergessen, die beliebten Sinfoniekonzerte mit international bekannten Solisten mit einer Mischung aus Vertrautem und entdeckenswerter zeitgenössischer Musik, wie Chefdirigent Jiri Malat vorstellte. Mit „Sounds of Hollywood“ steht am 20. August der nächste Höhepunkt im Reichenbacher Park der Generationen an. |
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16 Dinge auf der Liste beim Altstoffhandel Filiale in Elsterberg eröffnet Elsterberg (OTZ/j. st.) Altpapier, Mischschrott oder Autobatterien kann man jetzt wieder in Elsterberg abgeben. Dazu hat der Falkensteiner Altstoffhandel seit Donnerstag eine Filiale in der Teichgartenstraße eröffnet. Gerda Müller aus Elsterberg ist dort in der Annahme tätig. Bei ihr kann von Mischschrott bis hin zu Alttextilien eine ganze Reihe nicht mehr Gebrauchtes abgegeben werden. 16 Dinge umfasst die Liste, für die es von zwei Cent bis zu drei Euro je Kilogramm gibt. „Die Preise können sich wie an der Tankstelle verändern“, sagte Gerda Müller. Guss, Kupfer oder Autobatterien werden auch genommen. Ebenso Aluminiumkabel, Elektromotoren oder Alttextilien, aber keine
Stoffreste. Für größere Mengen Zeitungspapier oder Schrott werden sogar bei den Kunden kostenlos Container vor Ort gestellt. Kostenpflichtig ist die Annahme von Kühlschränken, Fernsehern, Altreifen oder Sperrmüll. Nur Elektroschrott ist kostenfrei. „Seit vier Jahren betreibe ich in Falkenstein einen solchen Altstoffhandel“, erzählt Sonja Prager, die bei der Eröffnung der Elsterberger Filiale mit vor Ort war. Neben der Annahme der Altstoffe kann Gerda Müller in der Filiale auch Holz- oder Kohlebriketts anbieten. Schon ab 10 Kilogramm in der Papiertüte oder im Bündel. |
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Musikalische Vielfalt bewiesen Akkordeon-Orchester der Musikschule Fröhlich gestaltet Abschlusskonzert nach intensiver Probewoche
„Eigentlich sind wir Nomaden“, gestand Orchesterleiter Erhard Schuster lachend am Rande des Abschlusskonzertes des Akkordeon-Orchesters „Schwarz-Weiß“, das am Sonnabendnachmittag im Greizer Schlossgarten stattfand. „Unsere Probenlager führen wir nämlich jedes Jahr in einer anderen Region durch“, wie Schuster dazu erklärte. Doch die Stadt Greiz habe es ihm und vor allem den Kindern und Jugendlichen schon im Vorjahr angetan. Damals fiel das Abschlusskonzert allerdings ins Wasser, es schüttete wie aus Kannen, wie sich Herbergsleiterin Elke Sewina erinnerte. Mit einem anderen Extrem – nämlich brütender Hitze – hatten es die 60 Schüler im Alter von 8 bis 27 Jahren in diesem Jahr zu tun. Doch sie trotzten diesen schwierigen Bedingungen und präsentierten in zwei Programmteilen, was nach einer Woche intensiver Probenarbeit gelernt oder vertieft werden konnte. Zunächst offerierte das Nachwuchsorchester ein halbstündiges Programm. Nach der Melodie „Freude schöner Götterfunken“ folgte der Titel „Old Mc Donald“, dem sich ein Medley mit Can-Can-Klängen anschloss. Auch das Volkslied „Wahre Freundschaft“ hatten die Nachwuchsmusiker im Gepäck; wagten sogar einen Ausflug in die Welt des Rock’n Roll und intonierten abschließend einen Walzer. Begleitet wurden die Jungmusiker durch eine kleine Band mit Keyboard, Bass und zwei Schlagzeugen, die das Konzert klangvoll und rhythmisch untermalte. Das Akkordeon-Orchester „Schwarz-Weiß“ griff bei seinem anschließenden Auftritt gleich voll in die Tasten und zelebrierte einen „Rock around the clock“, dem sich der Tango „Tanze mit mir in den Morgen“, sowie die Titel „Alt wie ein Baum“ der Puhdys und „Nie zuvor“ von Electra anschlossen. Sehr schön dabei der Sologesang von Mareike, der das Konzert ebenso aufwertete, wie die Soli von Sabrina und Florentine zu Beginn. „Es war eine phantastische Trainingswoche“, so Erhard Schuster resümierend. Man habe sich wieder „sehr wohlgefühlt“, auch das Rahmenprogramm mit Nachtwächterführung, Falknerbesuch und Stippvisite im Waikiki habe gefallen „und vor allem das Ergebnis der Probenarbeit vor dieser herrlichen Kulisse aufführen zu dürfen, ist toll“, wie Schuster unterstrich. Schade, dass so wenig Interessierte das Konzert verfolgten.
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Kanupiraten erobern die Elster 150 Teilnehmer bei 2. Kanu-Fun-Regatta - Team Vogtlandrock siegt Von Peter Reichardt Greiz. Teils verblüffend waren die Bootsmanöver, die der Zuschauer am Sonnabend zur 2. Kanu-Fun-Regatta der Interessengemeinschaft Greizer Neustadt in Greiz erleben konnte. Selbst rückwärts kamen einige ins Ziel am Elsterparkplatz. Zahlreiche Interessierte verfolgten das Spektakel auf den Brücken oder am Elsterufer. Man hatte sogar den Eindruck, Greiz hat ein Elsterstrandbad, denn einige nutzten das hochsommerliche Wetter zu einem erfrischenden Bad im kühlen Wasser des Flusses. 150 Teilnehmer hatten sich in die Startliste eingetragen und den wilden Bootsritt auf den Wellen der Elster gewagt. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, galt es doch einige Klippen (sprich Flachwasserstellen) zu umschippern, dabei die Fahrtrichtung zu halten und auch noch mit großer Geschwindigkeit die Ziellinie am Elsterparkplatz zu passieren. Die ersten Lacher gab es schon beim Start an der Hainbergbrücke, da der Start der Boote von Land aus erfolgte, der Vordermann dabei schon im Boot saß und somit der Hintermann mit kühnem Sprung ins Boot nachsetzen musste. Da war schon manche Bekanntschaft mit dem Elsterwasser nicht auszuschließen. Die Piraten, die fliegenden Fischer, Team Deutschland 1, die Piratenbräute, das Lisa-Team, die Flussratten, die Josi-Girls, die Elsterrowdys, die Paprikahähnchen, die Flusskrebse, die Sonny-Boys, die wilden Hühner, Vogtlandrock und noch viele andere fantasievolle Namen hatten sich die Bootsbesatzungen gegeben. Natürlich war es nicht so einfach, das Kanu in der Strömung zu halten. Manches Boot stand plötzlich quer zur Fließrichtung, machte Bekanntschaft mit dem Elsterufer oder drehte sich, so dass die Teams alle Hände voll zu tun hatten, das Boot flott zu kriegen, ohne umzukippen. Die schnellsten Teams konnten sich über Preise, bereitgestellt vom Greizer Handwerk und Gewerbe, freuen. Sieger wurde mit einer Zeit von 4:19,0 Minuten das Team Vogtlandrock I mit Alexander Härtel und Robert Limmer. Mit 4:24,0 Minuten war das Team Freetime II mit Michel Mätzke und Eric Krohn kaum langsamer. Wiederum eine Sekunde langsamer lief das Team Sonny- Boys mit Frank und Philipp Jauch über die Ziellinie. Mit dem Team Elsterpiraten, da war der Greizer Friseur Schwabe mit im Boot, den fliegenden Fischen, mit dem Fischreivereinsvorsitzenden Michael Schau, den Flußratten, Freetime I, hier war Thomas Kolb der Steuermann, Neudeck for Germany, dem pm-Men-Team und dem Ponyhof konnten weitere Gewinner dieser 2. Kanu-Fun-Regatta ihre Preise auf der Bühne des Westernhagen- Platz entgegen nehmen. Für das lustigste Boot bekam das Team Black Angels mit Bernhard Jentsch und Torsten Fölkel einen Preis, den sie sich im wahrsten Sinne des Wortes als Schwarze Engel eroberten. |
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Weidaer gewinnen Staffel der Vereine
Sommernachtsball im Elsterberger Waldbad Von Jürgen Stefaniak Elsterberg. Es dauerte nur Sekunden, dann hatte Ulrich Csincsura mit dem Mund den Apfel aus der Wanne gefischt. Auch zuvor hatten die Weidaer sehr viel Geschick bewiesen und blitzschnell mit dem Maßband den Tischtennisball in den Becher „eingelocht“. Beides waren Aufgaben, die zur Staffel der Vereine um den Pokal des Elsterberger Bürgermeisters am Sonnabendabend gelöst werden mussten. Dazu kamen mit dem Hupfballlauf, dem Rutschen und dem Schwimmen einer Bahn im großen Becken weitere Aufgaben, die die fünf Starterteams beim 8. Sommernachtsball des Elsterberger Faschingsclubs (EFC) im Waldbad möglichst schnell lösen mussten. Mit Unterstützung der Gastgeber gelang den Weidaern der Sieg. Steffen Ludwig, er schwamm die Bahn, startete für die Weidaer mit, weil neben Csincsura nur noch Steffen Weber maus der Osterburgstadt ins Vogtland gekommen war. 36 Sekunden länger benötigten Markus Walter, Rene Hedler und Patrick Kittelmann vom Titelverteidiger EFC für den Kurs. Dritter wurde der Elsterberger Ballspielclub mit Benjamin Schlenther, Steffen Weinhold und Oliver Herold. Rang vier blieb den Greizern mit Christian und Karsten Schöndorfer sowie Falk Schuster vor den Obergrochlitzer Karnevalisten. Die hatten neben Thomas Proft und Nico Reimann mit Elli Wels die einzige weibliche Starterin in ihren Reihen. Sachpreise gab es für die Vereine und den Pokal überreichte Bürgermeister Jenennchen an die Weidaer nach dem Wettbewerb. Beste äußere Bedingungen herrschten an dem Abend. Der wurde zuvor und danach mit Tanzdarbietungen der EFC-Formationen umrahmt. Manuela Ludwig als Elisabeth und Frank Nosek als Käptn Jack Sparrow aus dem Film „Fluch der Karibik“ moderierten das Geschehen. Peter Heckel, Präsident der Greizer Faschingsgesellschaft, blickte am Rande des Sommernachtsballs schon einmal auf die 34. Saison der Greizer Faschingsgesellschaft. Die beginnt am 11. 11. mit dem traditionellen Rathaussturm und die erste Sitzung folgt am 13. 11. in der Turnhalle „Kurt Rödel“ auf dem Hainberg. Die Saison steht unter dem Motto „Das alles ist Deutschland - Das alles sind wir“. |
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Eine Ziege wird nun mal kein Löwe Kinderbibelwoche mit lebendigem Gottesdienst abgeschlossen Text & Bild Antje-Gesine Marsch Die Dschungelziege Nbuzu hatte es satt, eine Ziege zu sein. Laut brüllen, majestätisch schreiten und gierig fressen wie ein Löwe - ja, das wollte sie. Doch so sehr sie sich anstrengte zu tun, als sei sie der König der Tiere, es gelang ihr nicht. Sie wurde letztendlich das Frühstück des Raubtiers. Ein Gleichnis, das Ronny Kropf zum Abschlussgottesdienst der Kinderbibelwoche am Sonntagmorgen im Saal der Landeskirchlichen Gemeinschaft anbrachte, wenn es um Menschen geht, die sich und anderen vormachen, Christ zu sein. „Zu sprechen wie ein Christ, sonntags in die Kirche zu gehen und samstags zum Putzen zu erscheinen, reicht bei weitem nicht aus“, so Ronny, der mit seiner Frau Adina die „KiBiWo“ begleitete. Von Dienstag bis Sonntag stand täglich ein buntes Programm für die 35 Kinder an. „Viel Musik und jeden Tag eine neue biblische Geschichte, die die Kinder dann auch nachspielten“, wie Pfarrer Ulrich Krause berichtete. Wie die Erzählung von Paulus, als dieser nach einem Schlangenbiss bewahrt wurde und die Malteser ihn als wahren Boten Gottes anerkannten. „Die Kinder nahmen die Geschichten sehr offen an“, wie Pfarrer Krause resümierte. Zum Programm der Kinderbibelwoche, die zum dritten Mal in den Räumen der LKG und des Gemeindehauses Siebenhitze stattfand, gehörte auch ein Tagesausflug in den Geraer Tierpark im Heinrichsgrund. „Alle Kinder waren hellauf begeistert“, wie der Geistliche einschätzte und sich bei allen ehrenamtlichen Helfern und Mitarbeitern verschiedener christlicher Greizer Gemeinden herzlich bedankte.
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Trotz Hitze 196 Pilgerer auf Tour
Zur Zeulenrodaer Talsperrenwanderung gute Resonanz, aber auch Kritik an Verpflegung Von Denise Kirchner und Steffen Beikirch Zeulenroda-Triebes. Des Wanderers Herz schlägt höher, wenn er sich vor allem in grüner Natur bewegen kann. Auch die Temperaturen wollen mitwandern. So klettern diese am Samstagmorgen schnell über die 25-Grad-Marke. Dies soll aber kein Hindernis darstellen für die Fans der Zeulenrodaer Talsperrenwanderung. Bereits um 7.15 Uhr standen die ersten Ausflügler an der Startposition am Eingang Waldstadion vom Tiergehege Rabensleite aus. Zwei Stunden später zählte Jürgen Tucek, Vereinsvorsitzender der Zeulenrodaer Wanderfreunde, etwa 240 Teilnehmer für die drei Routen mit acht, 14 und 23 Kilometern. Vermutlich inklusive Kontrollgängern und Organisatoren. Denn die offizielle Teilnehmerliste sprach am Ende von 196 Startern. „Wir freuen uns über den großen Zuspruch, auch von außerhalb. Es wandern heute auch wieder Freunde aus Ronneburg, Reichenbach, Oelsnitz oder Pausa mit. Auch die Wandervögel aus Auma sind wieder mit dabei“, freute sich Tucek. „Und Freunde aus Plzen, das Ehepaar Kuhle, wandert schon seit 30 Jahren bei uns mit“, gibt Regina Steffl, Vereinsmitglied der Zeulenrodaer Wanderfreunde, zu Protokoll. Unter dem Zelt, zur Verfügung gestellt vom FC Motor Zeulenroda, tummelte sich gegen neun Uhr auch wieder eine wanderwütige Schar, die sich ihre Startkarte holte. Ein Dutzend Leute der Wandergruppe des Seniorenbeirates der Stadt Zeulenroda-Triebes traf sich motiviert und bestens gelaunt und machte sich sogleich auf, die Acht-Kilometer-Strecke zu erkunden. Bei vier Kontrollpunkten konnten sich die Starter dann mit Fettbrot und Tee kostenlos stärken. „Ein Drittel unseres Vereins ist heute organisatorisch tätig, der Rest wandert mit“, erklärte Regina Steffl weiter. Zählt doch der 1952 gegründete Verein, damals als PSG Medizin, heute 60 Mitglieder. Nach der Wende wurden daraus die Zeulenrodaer Wanderfreunde, die nun zum siebenten Male die Talsperrenwanderung gemeinsam mit der ALI-Wandergruppe Zeulenroda und der Stadtverwaltung Zeulenroda-Triebes ausrichteten. Einziges Manko: Mit Traumwetter und Traumwanderzahlen gestartet, vermisste ein Zeulenrodaer Pärchen, welches kurz nach 10 Uhr die große Runde wanderte und zwei Stunden später am Kontrollpunkt „Grobisch“ ankam, die angekündigte Verpflegung. „Schwach, wenn man sich darauf verlässt, dass man hier verpflegt wird“, beanstandet dabei die Frau: „Da hätten wir uns das Startgeld auch sparen können.“ Dennoch packte beide der Elan und sie wanderten die Strecke weiter. „Genug Wasser zum Trinken gibt es hier ja“, warf der Mann dann doch frohgemut hinterher. „Wenn das so wäre, dann ist das nicht gut“, sagte Landeswanderwart Peter Fleischer zu dieser Kritik. Er konnte sich für die Verpflegung am Grobisch nicht verbürgen, hat persönlich den Getränkestand in Piesigitz betreut und dort gegen 14 Uhr abgebaut. Die Resonanz auf die Veranstaltung war aber auch aus seiner Sicht „sehr zufriedenstellend“. Es gab wieder viel Lob für die Streckenführung. „Für die Hitze könnt ihr nichts, aber es ist ein tolles Wandergebiet“, hat Fleischer von vielen Leuten gehört. Gerade von den Gästen aus Hof, Leipzig, Netzschkau und Chemnitz seien etliche angenehme Äußerungen gekommen. Den Hauptpreis, eine Oldtimerausfahrt mit Kaffeetrinken, gestiftet von Helmut Gaschler, gewann Wunibald Lutz von der ALI-Wandergruppe Zeulenroda. Die zwei Tageskarten vom Waikiki gingen an Mathias Gruner aus Gera. Und eine Rückenmassage von der Zeulenrodaer Physiotherapie Peim gewann Wanderfreund Meißner von der Zeulenrodaer Seniorenwandergruppe, die erneut den Pokal für die stärkste Teilnehmerzahl holte. |
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Samba-Rhythmen auf dem heißen Markt
Promo-Tour der Internationalen Thüringenrundfahrt der Frauen auf der Durchreise Von Steffen Beikirch Zeulenroda (OTZ). „Es geht los!“ Ein kurzes Kommando wenige Minuten vor 15 Uhr und die Trommler geben alles. Samba-Rhythmen und Pfiffe begrüßten am Sonnabendnachmittag die Promotion-Tour der Internationalen Thüringen- Rundfahrt der Frauen auf dem Zeulenrodaer Markt. Die Stimmungsmacher gehörten aber zum mitgereisten Tross und waren per Auto gekommen. „Sonst feuern wir immer die Prinzenräuberinnen an, das ist die erste Handball- Damenmannschaft des SV Aufbau Altenburg“, erklärte Janek Rochner-Günther. Der Sozialarbeiter ist Chef der Sambagruppe des Altenburger Sportvereins. „Bambule machen“ - das ist den jungen Musikern gelungen. Sie sorgten somit noch für einen gebührenden Empfang, der von Seiten der Stadtverwaltung versäumt wurde. Rundfahrtleiterin Vera Hohlfeld fand das schon schade. „Das ist der erste Ort, wo wir nicht empfangen werden.“ Anderswo habe man Getränke, Geschenke und ein paar offizielle Worte erhalten. In Gera kam Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm (SPD), in Altenburg und Schmölln die jeweiligen Bürgermeisterinnen und in Greiz die Beigeordnete Ines Watzek (SPD) und Kulturamtsleiterin Jutta Gropp. In Zeulenroda waren stattdessen zwei Triebeser Rundfahrtfans vertreten: der ehemalige OTZ-Redakteur Karsten Schoß und Radsportler Falk Fritsche, den man ansonsten auch aus dem Triebeser Ski-Verein kennt. Mit Fritsche plauderte Vera Hohlfeld gleich drauf los - über die diesjährige Tour und natürlich die unbändige Hitze. „Das ist eigentlich schon über der Schmerzgrenze. Bei diesen Temperaturen sollte man normalerweise keinen Sport mehr machen“, meinte Hohlfeld. Vierzehn Männer und zwei Damen - neben Hohlfeld noch Kati Lajosfalvi vom SV Aufbau Altenburg - absolvierten die zirka 130 Kilometer lange Werbetour, die alle Wertungstrikots 2010 vorstellte und ganz clever im Schleizer Schwimmbad endete. „Das ist eine gute Motivation heute.“ Dass sie dadurch sicher das Viertelfinalspiel mit Deutschland verpasse, störte Vera Hohlfeld nicht. „Ich finde das eh ein bisschen überzogen, was da alles draus gemacht wird.“ Aber die Interessen seien verschieden. Von Schleiz ging es dann per Auto zurück. Kommentar Kein Empfang Von Steffen Beikirch Zeulenroda, die Wiege der Internationalen Thüringenrundfahrt der Frauen, hat sich am Sonnabend nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Die Promotiontour mit der neuen Rundfahrtleiterin Vera Hohlfeld wurde von keinem Rathaus-Vertreter offiziell begrüßt. Woanders gaben sogar Oberbürgermeister den Radsportlern die Ehre. Dabei hat die Doppelstadt nach dem baubedingten Ausweichen nach Triebes in diesem Jahr wieder die Schlussetappe mit Ziel am neu gestalteten Markt. An jenem 25. Juli sind so gut wie alle Orte der Region im zirka dreieinhalbstündigen Etappenplan fixiert. Der Dörtendorfer Berg wird ordentlich vermarktet, damit weiterhin massig Zuschauer kommen, kündigt Vera Hohlfeld an und kann das mit drei Bergwertungen am „Hanka-Berg“ belegen. Zwei Sprintwertungen bei der Firma IBZ Neubauer gibt es außerdem. Zeulenroda-Triebes darf also wieder das große Finale eines internationalen Wettbewerbs bestreiten. Und sollte sich dazu nach dem dürftigen Auftakt von vorgestern noch gehörig steigern. |
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Start-Ziel-Sieg und riesiger Hinkelstein fürs Jugendteam Einige Überraschungen beim Jubiläumsfloßrennen in Zoghaus gestern Vormittag - Sommerfestabend mit „Geier Straits“ ist gut besucht
Filigran: Per Löschschlauch bergauf einen Eimer befüllen.
- Strahlende Sieger mit einem Riesen-Hinkelstein als Pokal: Die Wellsdorfer Feuerwehrjugend mit Marie Große, Tobias Zaumseil, Michel Große und Christian Klauer (v.l.n.r.) gewannen das Floßrennen in Zoghaus. - Spannende Duelle auf dem grünen Gewässer. Hier Moschwitz (vorn) gegen die Männer-WG Langenwetzendorf. Von Steffen Beikirch Zoghaus (OTZ). Erst zu Tode betrübt, dann himmelhoch jauchzend. „Och nee!“ entfuhr es Marie Große nach der Startauslosung gestern Vormittag. Der kleine Finn Kaul (6) hatte die Wellsdorfer Feuerwehrjugend auf Position eins gezogen. Und damit ein gutes Gespür für die spätere Ergebnisliste bewiesen. Zunächst aber sah es nach einer unlösbaren Aufgabe aus. Wellsdorf nämlich in einer Paarung mit Kurtschau II, bis dato als ein Mitfavorit beim 10. Floßrennen gehandelt. Eine Stunde später waren alle Zweifel wie weggewischt. Marie Große strahlte mit ihrem Bruder Michel und den Jungs Christian Klauer und Tobias Zaumseil über den Sieg und manche gewonnene Wette. Das Quartett reckte die Arme in den Himmel und ließ sich von den mitgereisten „Betreuern“ drücken. „Das ist mehr als nur eine große Überraschung“, konnte es auch Dirk Feifarek, für alle bloß „Trainer Fritz“, kaum fassen. Die Wellsdorfer hatten beim Floßparcours zunächst noch mit Kurtschau II gleichauf gelegen. Doch die Rand-Greizer fielen da schon durch leichte Navigationsprobleme auf. Beim Eimer-Befüllen mit Teichwasser durch einen Löschschlauch brauchten sie drei Anläufe. So stoppte die Uhr bei 5:07 Minuten. Die Wellsdorfer waren da schon anderthalb Minuten im Ziel. Ihre 3:42 Minuten sollten die anderen acht Quartette nicht toppen. Am dichtesten heran kam Naitschau (3:45), gefolgt vom jungen Zoghäuser Floßrennclub (3:53). Er rettete die Ehre der Gastgeber, denn die Männer wurden mit 4:50 min Siebente, schienen nach der Abendparty mit der Band „Geier Straits“ - 4.30 Uhr machten sich die Letzten auf den Heimweg - doch noch etwas unpässlich zu sein. Auf Rang vier kam Moschwitz (3:56). Von der Zeit her wäre die Männer-WG aus Langenwetzendorf Fünfter geworden. Wegen unerlaubten Abkürzens auf dem Teich brummte Wehrführer Helmut Zipfel der Truppe aber zehn Strafsekunden auf. So wurde Kurtschau I (4:22) Fünfter und der Männer-WG zeitgleich mit Daßlitz (4:23) Rang 6 zuerkannt. Kurtschau II, am Ende Achter, und Erbengrün (5:28, Rang 9) wurde die schlechte Eimer-Schlauch-Technik zum Verhängnis. Aber der Spaß stand ohnehin im Vordergrund. Wie jedes Jahr gab es statt Pokalen von der Stange Hinkelsteine für die Podestplätze. Je weiter vorn, desto schwerer. „Ihr werdet euch wünschen, nicht gewonnen zu haben“, prophezeite Wehrführer Zipfel, der die Steine gestaltet hatte. Alle drei wurden von Andreas Keßler per Pony-Leiterwagen hereingefahren und waren von den Teamchefs mit der Brechstange aus Holzkisten zu holen. Auch ein Mordsspaß. Das Sommerfest war trotz Hitze gut besucht. Nicht nur bei der eingeschworenen Schaustellertruppe, auch bei den vielen Helfern aus dem Ort und bei Wertbau- Chef Rainer Taig, der kostenlos eine Wechselbrücke als Bühne bereitstellte, will sich Feuerwehrvereinschef Hartmut Fleischer bedanken. |
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Titelverteidiger machen wieder das Rennen Zur Seifenkisten-Gaudi in Ebersgrün Ebersgrün (OTZ/Stefaniak). Niklas Bächer (Ebersgrün) und Pascal Rudert (Langenbach) haben ihre Titel aus dem Vorjahr verteidigt. Sie siegten auch bei der 17. Auflage des Ebersgrüner Seifenkistenrennens am Samstagnachmittag. Traditionell wurde auf 300 Metern auf der Straße zur Landesgrenze gefahren. Zehn Seifenkisten wurden an den Start geschoben. Oder besser gesagt Andre Wetzel zog diese mit seinem Quad vom Ziel hoch zum Start. Dort hatte der Pausaer Frank Michael auf der Startrampe den großen Schirm als Schattenspender für die kleinen Piloten aufgespannt. Alexander Fröbisch und Michael Elias schickten diese auf den Kurs. Unten im Ziel saßen die Zuschauer unterm Zeltdach, dazu hörten sie von Frank Otto Informatives zum Rennverlauf. Das Schiedsgericht bestand aus Werner Lippold, Michelle Fuchs, Rolf Fröbisch und Dieter Kretschmer. Zweiter wurde in der AK U 9 Julius Kunstmann, zudem gab es mit Jonas Michael und Max Schmalfuß zwei Zeitgleiche auf Rang drei. In dieser Altersgruppe fuhren noch Emilia Werner, William Franz und Sid Wetzel. Bei den Großen kamen Melanie Hemme und Michel Simon auf Medaillenplätze. In der offenen Klasse ging Karsten Bächer mit einer den Besuchern Erfrischung bietenden Wasserspritze an den Start. Andrea Kunstmann wies mit ihrem Gatten Olaf auf einer Seifenkiste fahrend auf das Jubiläum 100 Jahre Volkschor Ebersgrün hin. |
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Sieben Neue im Greizer Ringertrikot RSV Greiz startet am 21. August in Saison Greiz (OTZ/Dietmar Wolf). Wenn der RSV Rotation Greiz am 21. August mit einem Heimkampf in die neue Saison startet, dann sind sieben Sportler neu im Greizer Ringertrikot. Dabei ist der Verein sehr erfreut, dass es ihm gelungen ist, drei starke deutsche Nachwuchsringer, obendrein auch noch waschechte Thüringer, zu verpflichten. Durch die neue Regel, dass vier Deutsche Ringer unter 23 Jahren beziehungsweise fünf in der Mannschaft stehen müssen, ist es aktuell nicht leicht, leistungsstarke deutsche Ringer zu verpflichten. Michael Völkel (96/120 kg) (geb. 13. 10. 1984) begann mit dem Ringen in Greiz. Seinen größten sportlichen Erfolg feierte er 2004 mit dem Deutschen Vizemeistertitel bei den Junioren und dem 10. Platz bei den Europameisterschaften der Junioren. Er ist mehrfacher Landesmeister. Vor seiner Verletzung kämpfte er für die KG Frankfurt/Oder/Eisenhüttenstadt in der 1. Bundesliga Nord. Toni Stade (74 kg/K) (geb. 12. 02. 1988) ist in Greiz ebenfalls kein Unbekannter. Vor seinem Wechsel zum AC Lichtenfels im vergangenen Jahr kämpfte er für den AV Jugendkraft/ Concordia Zella-Mehlis. 2007 wurde er Deutscher Juniorenmeister und 5. bei den Deutschen Meisterschaften der Männer. Den Vizemeistertitel bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren erkämpfte er 2006. Bronze gab es für ihn bei den Deutschen Meisterschaften der B-Jugend 2004. Er ist mehrfacher Landesmeister. Thomas Brösicke (60/66 kg) (geb. 15. 07. 1987) kommt aus Zella-Mehlis. In der vergangenen Saison kämpfte er für den Erstbundesligisten AC Lichtenfels. 2006 belegte er bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren Platz fünf. Bei der A- und BJugend konnte er sich bei Deutschen Meisterschaften im Vorderfeld platzieren. Er ist mehrfacher Landesmeister. Gegner der Greizer zum Saisonstart ist der SV Blau-Weiß Untergriesbach - diese Mannschaft kommt aus der 2. Bundesliga Süd und belegte dort in der vergangenen Saison Platz vier. |
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Promo-Tour an der Elster empfangen
Greiz ist am 22. Juli Etappenort der Internationalen Thüringen Rundfahrt der Frauen Greiz (OTZ/P. R.). Zum 21. Mal ist Greiz als Etappenort bei der Internationalen Thüringen Rundfahrt der Frauen dabei. Bevor die Weltelite des Frauenradsportes vom 20. bis 25. Juli durch Ostthüringen rollt, wurde am Sonnabend in Greiz die in Altenburg gestartete Promotionstour unter Führung von Vera Hohlfeld, der neuen Rundfahrtleiterin, erwartet. Die Radsportabteilung des SV Altenburg und weitere Hobbyradsportler haben sie begleitet und stellten auch die offiziellen Wertungstrikots dieser Rundfahrt vor. Vera Hohlfeld hatte das Gelbe der Führenden übergestreift. Spannend wurde es am Sonnabend in den Mittagsstunden, als der Tross von Gera kommend in Greiz auf den Elsterparkplatz an der Bruno-Bergner-Straße einbog und dort mit den Bootsfahrern der 2. Kanu-Fun-Regatta zusammen traf - Pedalritter und Kanupiraten, das ergab interessante Gespräche. Die 3. Etappe „Rund um Greiz“ am 22. Juli mit Start und Ziel in der Carolinenstraße weist Höhenunterschiede zwischen 250 bis ca. 500 Meter aus. Die 1. Bergwertung am Dörtendorfer Berg, die 2. Bergwertung in Dobia und die dritte in Obergrochlitz, dazu eine Sprintwertung in Zeulenroda und eine in der Carolinenstraße machen diese Etappe zu einer der anspruchsvollsten dieser Tour. Natürlich wurde die Promotour in Greiz gebührend empfangen. Hatten sich doch Ines Watzek, 1. Beigeordnete des Bürgermeisters, und Jutta Gropp, Amtsleiterin Soziales, Jugend, Kultur und Sport, am Elsterufer eingefunden, um die Radfahrer willkommen zu heißen. Genau wie Marco Nagel, einer der Organisatoren der 2. Greizer Kanu-Fun-Regatta, die zeitgleich auf der Elster lief. |
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Platz neun für „Schloßbiker“ Christoph Schenk Coschütz (OTZ/j. st.). 73 Fahrer umfasste das Starterfeld beim Einzelzeitfahren am Sonnabend in Coschütz. Das war der Auftaktwettbewerb zum 43. Vogtland- Cup im Radsport, der am Wochenende im Elsterberger Ortsteil stattfand. Fest in vogtländischer Hand waren dabei die Rennen der Senioren und der Hobbyklasse. Auch wenn ihnen kein Sieg beim Ritt über eine Runde (7,5 Kilometer) auf den Kurs Coschütz-Brockau- Reimersgrün-Coschütz gelang. Sechs Medaillenplätze in vier Klassen stehen aber zu Buche. Der Plauener Kai Schönbeck fuhr mit 10:43 Minuten die schnellste Zeit aller vogtländischen Starter. Das war Rang zwei hinter Loos aus dem fränkischen Feucht. Torsten Sarfert (VRT Plauen) verpasste um elf Sekunde Rang drei. In der weiteren Reihenfolge kamen der Reichenbacher Jens Teuscher, Marcus Schönbeck (Plauen), Kai Piertza und David Schaller (beide Reichenbach) auf die Plätze. Rang neun belegte der einzige Greizer, Christoph Schenk (RC Schloßbike) in 12:47 Minuten. Zusammengelegt wurden die Seniorenklassen III und IV. Hier kam Altmeister Fritz Dehne (71 Jahre) vom 1. VRV Plauen in 13:26 Minuten auf Rang zwei. Damit fuhr er nur 15 Sekunden nach dem Klassensieger Karlheinz Horacek (SC Carlsfeld) über die Ziellinie. |
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| 05. Juli 2010 /OTZ | |||||||||||
Kurz notiert: |
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Gluthitze überm See
Marion Sonntag aus Berga stellt bei Farben Kesseler in Geras Schmelzhüttenstraße unter dem Titel „Malerei in Öl, Acryl und Aquarell“ aus. Ihr Bild „Segelboot am Ufer“ glüht wie die Luft in diesen Tagen. Karikatur des Tages
Arthrose-Infoheft erschienen Greiz (OTZ). Arthrose der Halswirbelgelenke ist oft die Folge von Bandscheibenvorfällen im Halsbereich. Diese können nicht nur während einer belastenden Tätigkeit, sondern auch im Schlaf auftreten. Neben Nackenschmerzen, durch die man aus dem Schlaf gerissen wird und die in Kopf oder Arm ausstrahlen, gibt es weitere Symptome, die man kennen sollte. Welche dieser Beschwerden konnen konservativ behandelt werden? Welche müssen operiert werden? Was gilt es dabei zu beachten? In der aktuellen Informationszeitschrift „Arthrose-Info“ gibt die Deutsche Arthrose-Hilfe Hinweise dazu. Ein Musterheft kann kostenfrei angefordert werden bei: Deutsche Arthrose-Hilfe e. V., Postfach 11 05 51, 60040 Frankfurt/M.. Es wird um eine 0,55 Euro-Briefmarke für das Rückporto gebeten. 18-Jährige bei Unfall verletzt Wünschendorf (OTZ). Am Samstag kam es an der Einmündung Brunnenstraße/Bahnhofsstraße in Wünschendorf zu einem Unfall, bei dem eine 18-jährige Audi-Fahrerin aus dem Landkreis Greiz verletzt wurde. Eine 31-Jährige Toyota-Fahrerin aus dem Saale-Holzland-Kreis beachtete die Vorfahrt der 18-Jährigen nicht und stieß mit dem Audi zusammen. An beiden Autos entstand Sachschaden in Höhe von jeweils 3000 Euro. Gegen die Toyota-Fahrerin leiteten die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Gera ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der fahrlässigen Körperverletzung ein. Fischweg an der Göltzsch als Naturlehrpfad Offizielle Einweihung am Sonnabend Von Peter Benz Reichenbach. Am Sonnabend um 10 Uhr wurde in einer gemeinsamen Veranstaltung von IGFS e. V. (Interessengemeinschaft Fließgewässerschutz Sachsen) und Landurlaub Käppel der Naturlehrpfad „Fischweg an der Göltzsch“ offiziell eingeweiht. Zahlreiche Neugierige ließen sich dieses Ereignis nicht entgehen und wohnten dem offiziellen Akt bei. Die insgesamt 33 Tafeln des äußerst informativen „Fischwegs an der Göltzsch“ wurden durch die IGFS initiiert. Naturschutzbund, Verband der Sächsischen Ornithologen, Landestalsperrenverwaltung, Landurlaub Käppel und das Goldmuseum hatten ebenfalls kreativ mitgewirkt und sind mit eigenen Tafeln vertreten. Aufgestellt wurden diese an einem wildromantischen Flusspfad, der zu einem Spaziergang geradezu einlädt. Landurlaub Käppel und der Verein Tropfsteingrotte Mühlwand-Reichenbach e. V. unter Mitwirkung des Eigenbetriebes des Vogtlandkreises haben diesen erschaffen und sind froh darüber, dass er so gut besucht ist. Während der Einweihungsfeierlichkeiten entdeckten einige Besucher am Ufer der Göltzsch eine Pflanze vom Riesen-Bärenklau, welcher sehr giftig ist. Dieser soll nun schnell entfernt werden, hieß es. |
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