29. Juni 2010 /OTZ

Schlossgarten als Partyzone

Für gute Stimmung im Festzelt sorgte die aus Greiz stammende Pop- und Schlagersängerin Sylvia Martens gestern Nachmittag zur Geburtstagsfeier der Gewog.
Für gute Stimmung im Festzelt sorgte die aus Greiz stammende
Pop- und Schlagersängerin Sylvia Martens gestern Nachmittag
zur Geburtstagsfeier der Gewog.
Foto: OTZ/Susann Grunert

Gewog feiert mit hunderten Mietern in Greiz 20-jähriges Jubiläum

Von Katja Grieser Greiz.

Ingeborg Thümmler aus Greiz lauschte gestern Nachmittag den Liedern, die die Chöre des Neuen Reußischen Sängerkreises Greiz zu Gehör brachten, und freute sich: „Ein schönes Fest", lobt die Seniorin. Sie ist eine von hunderten Mietern der Greizer Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft (Gewog), die im Schlossgarten das 20-jährige Jubiläum des städtischen Unternehmens mitfeierten. Seit mehreren Jahren wohnt Ingeborg Thümmler in einer Gewog-Wohnung am Heinrich-Mann-Ring, ist mit dem Service zufrieden. „Bislang hatte ich keine Beschwerden", sagt sie. Als „seriöser und stabiler Dienstleister" will sich das Unternehmen auch in Zukunft präsentieren, betonte Bürgermeister Gerd Grüner (SPD), zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Gewog. Er erinnerte zudem daran, dass ohne das Unternehmen die städtebauliche Entwicklung der Stadt so nicht möglich gewesen wäre. Er denkt dabei an die „zukunftsweisende" Investition Kinopassage mitten im Greizer Zentrum, für die vor elf Jahren rund sechs Millionen Euro ausgegeben wurden. Für Gewog-Geschäftsführer Frank Böttger sind die Neubauten seines Unternehmens natürlich am einprägsamsten gewesen. 51 Millionen Euro habe die Gewog in den vergangenen 20 Jahren investiert. „Wir haben fast alle Aufträge an Unternehmen der Stadt oder der Region vergeben können. Das soll auch so bleiben", wies Frank Böttger auf die Bedeutung de Gewog für die regionale Wirtschaft hin. Doch die Reden schienen die zahlreichen Besucher im

Festzelt offenbar nur wenig zu interessieren, anders als der anschließende Freibierfassanstich. Auch das mehrstündige Bühnenprogramm fand bei den Zuschauern Gefallen, etwa der Auftritt des Greizer Schlager- und Popsternchens Sylvia Martens oder die Modenschau vom Mode- und Showteam Greiz. Wer wollte, konnte sich bis in den späten Abend im Schlossgarten unterhalten lassen, so mit der Pop-Party-Show von Remmi & Demmi oder mit der Albrecht-Schmidt-Band.

Kommentar

Gesund geschrumpft

Von Katja Grieser

Auf gesunden Füße stehe die Greizer Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft (Gewog) da, attestiert Geschäftsführer Frank Böttger. Dass er das 20 Jahre nach Gründung des Unternehmens sagen kann, hat mehrere Gründe. Hilfreich war das Altschuldenhilfegesetz, durch das die Gewog Mitte der 1990-er Jahre von Altschulden in Höhe von 18,7 Millionen D-Mark entlastet wurde. Auch das Stadtumbau-Ost-Programm hat dem städtischen Unternehmen einiges gebracht. Hier hat sich die Gewog auf die sinkende Einwohnerzahl eingestellt, sprich Gebäude abgerissen. Und zwar mit Landesförderung. Wenn Böttger also vom gesunden Unternehmen spricht, hat das nicht unerheblich mit Schrumpfung des Bestandes, auch durch Verkauf und Rückübertragung, zu tun. So sind von 5500 Wohnungen 1991 noch 2000 übrig geblieben. Mit einem Leerstand von sechs Prozent steht die Gewog heute nicht schlecht da. Soll das so bleiben, muss sich die Gewog weiter auf die Bevölkerungsentwicklung einstellen. Und hier werden vor allem altersgerecht ausgestattete Wohnungen gefragt sein.


29. Juni 2010 /OTZ

Mit der Elsterströmung ins Ziel

Geschickte Kanufahrer sind am kommenden Sonnabend zur Kanu-Fun-Regatta gefragt.
Geschickte Kanufahrer sind am kommenden Sonnabend zur Kanu-
Fun-Regatta gefragt.
Foto: Archiv/Marsch

Zweite Greizer Kanu-Fun-Regatta am kommenden Sonnabend

Von Peter Reichardt Greiz.

Zur zweiten Greizer Kanu-Fun-Regatta für jedermann wird am Sonnabend, dem 3. Juli, eingeladen. Zur Premiere im vergangenen Jahr wagten rund 100 Hobbykanuten den Ritt in den Booten von der Greizer Hainbergbrücke elsterabwärts bis zum Elsterparkplatz. Für dieses Jahr werden mindestens ebensoviele Aktive erwartet. Gestartet wird die Regatta an der Hainbergbrücke in der Greizer Neustadt. Bis zum Zieleinlauf am unteren Ende des Elsterparkplatzes müssen die Boote gut einen Kilometer zurücklegen. Von den Aktiven verlangt die Strecke einiges ab, gilt es doch, zwei Brücken zu passieren und die Elsterströmung bestmöglichst zu nutzen, um so schnell wie möglich die Ziellinie zu passieren. Doch gibt sie auch den Zuschauern am Elsterufer die Möglichkeit, die Bootsmanöver und eventuell auftretende Malheure der Bootsbesatzungen hautnah mit zu erleben. Für alle, die diese Bootstour wagen wollen, gilt, dass sie entsprechendes Schuhwerk tragen sollten. Boote, Paddel und Schwimmwesten werden vom Veranstalter gestellt, so dass, neben einem Startgeld von 3 Euro pro Person (Kinder zahlen 1 Euro), nur noch gute Laune und der sportliche Eifer mitgebracht werden müssen. Minderjährige Kinder können nur in Begleitung eines Erwachsenen teilnehmen. Starten werden jeweils drei Boote gleichzeitig von Land aus, wobei zwei oder vier Personen eine Mannschaft bilden können. Der erste Start erfolgt um 10 Uhr an der Greizer Hainbergbrücke, während gegen 15 Uhr mit der Siegerehrung am Elsterparkplatz zu rechnen ist. Am Zieleinlauf wird wieder ein sommerlicher Biergarten Platz für den Blick auf den Zieleinlauf bieten. Zahlreiche Startmeldungen sind beim Veranstalter schon eingegangen. Doch auch Kurzentschlossene können sich noch kurzfristig vor Start an der Hainbergbrücke anmelden. Auch in diesem Jahr ist es den Veranstaltern und Organisatoren, der Interessengemeinschaft Greizer Neustadt sowie Marco Nagel und Jan Popp, gelungen, attraktive Preise für diese Gaudi mit Unterstützung von Sponsoren aus der Region bereit zu stellen. Spaß und gute Laune sind am Sonnabend also schon vorprogrammiert.
Startmeldungen an: Interessengemeinschaft Greizer Neustadt, Rudolf-Breitscheid-Straße 11, 07973 Greiz, Fax: (03661) 68 75 44, E-Mail: info@greizer-neustadt.de


29. Juni 2010 /OTZ

Erste Reaktionen vor Beginn des Spielplatztests

Noch Plätze in der Kinder-Jury frei

Von Susann Grunert Greiz (OTZ).

Schon bevor der erste Greizer Spielplatz von unserer Kinderjury unter die Lupe genommen wurde, haben uns erste Hinweise eines Zeitungslesers erreicht. So berichtet uns ein 67-jähriger Greizer Leser, der zusammen mit seinem Enkelsohn oft auf den Spielparadiesen dieser Stadt unterwegs ist, was daran verbesserungswürdig wäre. Der Abenteuer-Spielplatz auf dem Reißberg biete vielfältige Möglichkeiten für Spiel und Sport. Der nach eigenen Aussagen jung gebliebene Großpapa hat dennoch einen „Wermutstropfen" entdeckt. So vermisst er zum Beispiel eine Rutsche für Kinder im Kleinkindalter. Die installierte Rutsche sei für diesen Altersbereich zu groß, die kleinen Spielplatzräuber hätten Angst, sie zu benutzen. Vielleicht ließe sich mit geringem Aufwand eine Qualitätssteigerung erreichen, heißt es aus dem Schreiben des 67-Jährigen an unsere Redaktion. Auch der Spielplatz an der Hainberg-Elsterbrücke wird von ihm hervorgehoben. Mit seinem zerbrochenen Schiff biete er hervorragende und vielseitige Möglichkeiten zum Klettern — auch für Kleinkinder. Schwierig werde es allerdings, wenn man von dem herunterkommen will. „Das Problem wäre mit einer kleinen Rutsche einfach und sicher auch ohne großen Kostenaufwand zu lösen", rät der Greizer. Damit die Spielplatz-Testaktion der Ostthüringer Zeitung Greiz auch bald starten kann, werden noch Teilnehmer für die Kinderjury gesucht. Wer also Lust hat, die Greizer Spielplätze auf ihre Spieltauglichkeit zu untersuchen, und im Alter von 8 bis 12 Jahren ist, meldet sich bei der Ostthüringer Zeitung am Burgplatz 10 in 07973 Greiz, Tel.: (03661) 87 56 14 oder E-Mail an greiz@otz.de.


29. Juni 2010 /OTZ

Auf Tischen und Bänken getanzt

Die Kleinreinsdorfer Schalmeien heizen den Besuchern am Sonntagnachmittag im Festzelt mit ihren schwungvollen Rhythmen mächtig ein.
Die Kleinreinsdorfer Schalmeien heizen den Besuchern am Son-
ntagnachmittag im Festzelt mit ihren schwungvollen Rhythmen
mächtig ein.
Foto: Peter Reichardt

Kleinreinsdorfer Sportfestwoche klingt am Sonntag mit Festumzug und Musikshow aus

Von Peter Reichardt Kleinreinsdorf.

Klein, aber oho - so kann man wohl den Ortsteil Kleinreinsdorf der Gemeinde Teichwolframsdorf nennen. Sehr wohl oho, aber eben nicht klein ist allerdings die traditionelle Sportfestwoche, die der Ort jedes Jahr auf die Beine stellt und zahlreiche Besucher in und um das Festzelt lockt. Als Krönung des Ganzen darf dabei der Festumzug am Sonntag gelten. Die Spitze des Festumzugs übernahmen die Kleinreinsdorfer Schalmeien, danach die Turner, die Tanzgruppen in ihren bunten Kostümen, die Freiwillige Feuerwehr und der Feuerwehrverein. Als Gäste reihten sich auch der TSV Waltersdorf sowie die Sportfreunde vom TV Stöckener Hasenheide ein. Dass die Umzugsteilnehmer bei Johannes Taut, einem Kleinreinsdorfer Sänger, anlässlich seines 81. Geburtstags Halt machten und ihm ein Ständchen darbrachten, zeigt die Verbundenheit der Kleinreinsdorfer Bürger mit ihrem Ort. Dann der Einzug der Schalmeien in das Festzelt, das schon gut gefüllt auf die Musiker unter Leitung von Friedhard Bauch wartete. Flotte Melodien animierten die Gäste zu rhythmischem Klatschen, gar zum Mittanzen. Ein Höhepunkt war die Radaukiste (Percussionsgruppe) mit ihrem gekonnten Solo auf den Schlaginstrumenten, die geradezu einen Beifallssturm auslösten. Die Zwerge der Kindertanzgruppe zeigten, wie Pippi Langstrumpf sich im Tanz dreht. Die Jugendtanzgruppe wurde futuristisch und die Tänzer von „Corleone“ entführten die Gäste in die schottischen Highlands mit ihrem Riverdance. Doch auch die Gäste vom Schalmeienzug Lindau/Rudelsdorf wussten bei ihrem allerersten Auftritt in Kleinreinsdorf zu gefallen. Interessant war auch die Modenschau der Tanzgruppen, die 16 Jahre Tanzgeschichte in Kleinreinsdorf zeigten. Und als zum Schluss die Kleinreinsdorfer und die Schalmeien Lindau/ Rudelsdorf gemeinsam musizierten, da tobte das Festzelt und die Besucher standen auf Bänken und Tischen.

Fotografische Eindrücke von Peter Reichardt -
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29. Juni 2010 /OTZ

Licht und Schatten in der Greizer Neustadt

Führung des Neustadtvereins

Von Peter Reichardt Greiz.

Mehr als 20 Greizer Bürger folgten der Einladung der Interessengemeinschaft Neustadt, bei einem Rundgang die Fortschritte in dem Greizer Stadtteil in Augenschein zu nehmen. Schon am Treffpunkt Elsterparkplatz gab es die erste Kritik der Neustadtanwohner an der Sauberkeit des öffentlichen Verkehrsraumes und der damit entstehenden Staub- und Dreckbelastung, die so nicht hingenommen werden könne. Deshalb ging auch der Appell der Rundgangteilnehmer an die Eigentümer, aber auch die kommunalen Verwaltungen, hier ihrer Verantwortung besser nachzukommen und kurzfristige Veränderungen zu schaffen. Ein gelungenes Projekt konnten die Rundgangteilnehmer anschließend mit den fertig gestellten Außenanlagen des Objektes Rudolf- Breitscheid-Straße 81/83 und dem Grünbereich zur Rosa-Luxemburg- Straße betrachten. Hier wurde die Gliederung von ruhendem Verkehr, Erholungsnutzung, Grünbepflanzung und -abgrenzung sowie der Abfallcontainerstellplätze gekonnt umgesetzt. Dieser Meinung waren nicht nur die Rundgangsteilnehmer, sondern auch die Bewohner des Gebäudes. Der Abstecher zu den ehemaligen Zeddelwiesen ließ die Teilnehmer darüber staunen, was sich die Natur in relativ kurzer Zeit zurück geholt hat. Hier ist ein Abenteuerparadies für Kinder entstanden, zu dem auch das vor kurzem aufgemöbelte DFBMinispielfeld zählt, das von der Jugend der Greizer Neustadt intensiv genutzt wird. Der Grünzug entlang der Elster wird darüber hinaus weiter ausgebaut, beginnend mit der Kleingartenanlage auf dem Schützenplatz elsterabwärts quer durch die Stadt zum Greizer Park, der Luftbrücke, der Elften Stunde und dem Sauwehr, obwohl da sicher noch einiges zu tun ist, wie beim Rundgang einmütig festgestellt wurde. Die Oscar-Sala- Straße wird dank eines Projektes der Bauhausuniversität Weimar Standort einer Ausstellung zu Ehren des 100. Geburtstags des Musikpioniers. Es tut sich was in der Greizer Neustadt - das ist augenscheinlich mit dem Projekt „Wohnen 55 Plus“ in der Rudolf-Breitscheid- Straße 15. Eine qualitative Aufwertung des Quartiers Rudolf- Breitscheid-Straße/Nahmmacher- Straße/Rosa-Luxemburg- Straße, die sich in das Gesamtgefüge der dortigen Bebauung einbindet und die Wohnqualität entscheidend aufwertet. Doch nicht nur in der Rudolf- Breitscheid- Straße, auch in der Poststraße, direkt neben dem Gelände der zukünftigen Vogtlandhalle Greiz sind bauliche Veränderungen im Gange und nicht zu übersehen. Der Umbau der ehemaligen Greizer HNOKlinik zu einem Projekt für betreutes Wohnen von Demenzkranken und die damit verbundene bauliche Aufwertung des Baukörpers lässt auch in diesem Bereich der Greizer Neustadt auf Verbesserung des Gesamtbildes hoffen. In der Greizer Neustadt seien innovative und kreative Ideen der entscheidende Faktor, der die Urbanität, den Lebenswert in diesem Stadtteil ausmachen, hieß es als Fazit nach dem Rundgang. Veränderungen seien sichtbar, auch wenn es an manchen Stellen nur nach und nach vorwärts gehe. Das Gesamtbild des Stadtteiles gewinne an Ausstrahlung, war von den Mitgliedern der IG Neustadt zu hören. Besonderer Wert werde darauf gelegt, dass zur Verschönerung der Neustadt alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Nicht zuletzt sei auch das bürgerliche Engagement aller bezüglich Ordnung und Sauberkeit gefragt, so der Appell der Rundgangteilnehmer.

Mehr Infos bei der Interessengemeinschaft Greizer Neustadt, Rudolf-Breitscheid-Straße 11, in Greiz. Oder unter Tel.: (03661) 6 32 20, Fax: (03661) 68 75 44, E-Mail: info@greizer-neustadt.de


29. Juni 2010 /OTZ

Leserbriefe/Leserdank

Unfähig

Zu „Meine Woche - Foulspiel“, OTZ vom 26. Juni:

Da haben Sie wohl einem Großteil Ihrer Leser aus dem Herzen gesprochen, Frau Grieser. Eine Stadtratssitzung mit derartigen Verbalien ist nicht gerade eine gute Marketingofferte für Greiz. Ich wünsche den Beteiligen, dass sie zu einer normalen Ausdrucksweise zurückfinden. Wenn sich die Wogen geglättet haben, könnten die Herren vielleicht einmal über etwas nachdenken, das im Interesse der Stadt sein sollte und nicht nur in meinem, wie mir nachgesagt wird. Während Städte wie Bad Frankenhausen mit 9000 Einwohnern derzeit einen professionellen Marketingmanager suchen, braucht Greiz mit knapp 23 000 Einwohnern und all ihren touristischen Höhepunkten so etwas offenbar nicht. Wir überlassen das Marketing einem Verein aus Laien guten Willens, dem ich selbst angehören darf. Wir haben alles da, sind aber unfähig, uns deutschlandweit zu vermarkten. Der Stadtmarketingverein hat absolut seine Berechtigung. Aber in die Vermarktung müssen sämtliche relevanten Anbieter eingebunden werden und sie darf nicht in Jena enden, sondern muss bis Sylt und Garmisch reichen! Das kann der Verein nicht leisten. Solange hier kein Profi rankommt und kein beschlossenes (und nachlesbares!) Tourismuskonzept existiert, brauchen wir uns über unsere Unbekanntheit und sinkende Übernachtungszahlen nicht zu wundern! Doch dazu fehlt im Rathaus der politische Wille, vielmehr sonnt man sich im Abglanz der frisch gestrichenen Schlossfassade und im verblassenden Licht des Thüringentages.

Holger Wittig, Greiz


Toller Nachmittag

Höhepunkt unseres Waldprojektes war eine Wanderung mit den Eltern durch den Gommlaer Wald. Bei Sonnenschein gab es ein leckeres Picknick. Dafür hatten alle Eltern einen Picknickkorb gepackt. Danach fand das 1. Waldwichtelfußballspiel der alten Herren statt. Schnell waren die Mannschaften „Durst“ und die „Geld“ gefunden. Unter Anfeuerungsjubel der Kinder und Mütter gewann „Durst“ mit zwei Toren. Für einen tollen Nachmittag sagen die Kinder und Erzieherinnen der Kindertagesstätte „Gommlaer Waldwichtel“ vielen Dank.


Aufschlussreich

Am 13. Juni lud der Freundeskreis der Sammlungen im Sommerpalais Greiz zum Besuch des Schlosses Burgk ein. 26 Mitglieder folgten. Das Schloss liegt malerisch auf einem Felsensporn, ein schöner Ausblick vom Vorhof ins Saaletal lädt zu Wanderungen ein. Die Leiterin des Museums, Ina Scheffler, führte uns durch die Räume. Wir konnten die Restaurierungsarbeiten am und im Schloss erleben, Dr. Lothar Hartmann brachte die Silbermannorgel zum Klingen. Wir bedanken uns für die Führung und beim Ehepaar Pucher für die Organisation.

Dr. Klaus und Reinhilde Machalett


Die Redaktion behält sich das Recht vor, Zuschriften sinnentsprechend zu kürzen oder auszugsweise abzudrucken. Leserbriefe sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Leserbriefe an: lr-greiz@otz.de


29. Juni 2010 /OTZ

Eine Wismut-Stiftung angeregt

Auch dauerhaftes Wismut-Archiv gefordert

Ronneburg (OTZ/kas).

Die Gründung einer Stiftung zur Bewahrung des Wismut-Erbes hat der Bergbauverein Ronneburg angeregt. In einer Diskussion mit Vereinsmitgliedern, Landes- und Bundestagsabgeordneten der SPD, Wismut-Geschäftsführung und Vertretern der Stadt Gera am Sonnabend warb Tilo Wetzel vom Bergbauverein für eine von Bund und Ländern getragene Stiftung. Aufgabe solle es sein, die Erinnerung an den Uranerzbergbau und seine Funktion im Kalten Krieg für kommende Generationen wach zu halten. Zudem sei zu überlegen, wer die Ewigkeitsaufgaben, etwa in der Überwachung der Umweltdaten, wahrnehme. Auch für den SPD-Bundestagsabgeordneten Rolf Schwanitz, bis 2002 Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Länder, ist das Thema Wismut mit dem Ende der Sanierung längst nicht abgehakt. Ist der gesetzliche Sanierungsauftrag abgearbeitet, dürfe die Entscheidungen über die Zukunft der Wismut nicht allein der Bürokratie in Bund und Ländern überlassen werden, so Schwanitz. „Die Wismut ist nicht nur Regionalgeschichte, sie hat eine welthistorische Dimension“, sprach er sich für eine breite gesellschaftliche Debatte aus. Schwanitz bekräftigte zudem seine Forderung nach einem dauerhaften Wismut-Archiv.


29. Juni 2010 /OTZ

Ausreichend Stoff für Spekulationen

Winfried Arenhövel stellt neuen Krimi vor

Von OTZ-Redakteurin Katja Grieser

Ausreichend Stoff für Spekulationen bieten die verschollenen Kunstschätze des nahe Weimar liegenden Rittergutes Holzdorf, die Dr. Otto Krebs gesammelt hat. Das findet der Greizer Winfried Arenhövel, der daraus sogar einen Krimi entstehen ließ. „Das Geheimnis von Güntsches Ruh“ heißt der bereits zweite Krimi des Musikers der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach, der am 1. Juli erscheint. „Wir hatten damals nicht die geringste Ahnung, dass in der Nähe spektakuläre Kunst liegt“, erinnert sich Arenhövel an seine Kindheit, die er in Legefeld bei Weimar verbracht hat. Gerade das mache die hochkarätige Sammlung, vor allem aber deren mysteriöses Verschwinden so spannend. Krimiheld Beno und seine Freunde geraten in der im Jahr 1959 spielenden Geschichte in den Besitz eines Monet-Bildes, das ihnen jedoch wieder entwendet wird. „Es macht mir einfach Spaß zu spekulieren“, begründet Arenhövel seine Leidenschaft für den Krimistoff. In erster Linie sei das Buch eine Abenteuergeschichte, gespickt mit etwas DDR-Vergangenheit und mit Autobiografischem. „Viele Dinge, die ich erlebt habe, sind eingeflossen“, verrät der Autor. Zudem kommen authentische Orte und Persönlichkeiten wie der Maler Engelbert Schoner, Alfred Ahner und Henry van de Velde oder der „schillernde“ Dichter Mette darin vor. Auch die Musik Max Regers, dessen Weimarer Archiv während des Zweiten Weltkriegs nach Holzdorf ausgelagert war, spielt eine Rolle. Wenn Winfried Arenhövel am Donnerstag, 1. Juli, 18 Uhr im Weißen Saal des Unteren Schlosses Greiz das Buch vorstellen wird, ist es auch für ihn eine Premiere. Denn bislang hat selbst er nur den „Prototyp“ seines Krimis in der Hand, erst übermorgen bekommt er die frisch gedruckten Exemplare. Winfried Arenhövel: „Das Geheimnis von Güntsches Ruh.
Verbrechen um Beno, Band 2“, Geest-Verlag. 396 S., zahlreiche SW-Fotos, 12,90 Euro.


29. Juni 2010 /OTZ

Triebes: Schwimmen ist tägliches Muss

Mit 85 Jahren dreht Hannelore Hempel fast täglich ihre Runden im Triebeser Freibad. Mittlerweile hat sie schon weitere Senioren motivieren können, die nun gleichfalls das morgendliche Baden als Muss ansehen. Brunhild Eckhardt, Justin-Lucas Wagner, Horst Reinhold, Renate und Dieter Gärtner und Hannelore Hempel (v.l.)
Mit 85 Jahren dreht Hannelore Hempel fast täglich ihre Runden
im Triebeser Freibad. Mittlerweile hat sie schon weitere
Senioren motivieren können, die nun gleichfalls das morgend-
liche Baden als Muss ansehen. Brunhild Eckhardt, Justin-Lucas
Wagner, Horst Reinhold, Renate und Dieter Gärtner und
Hannelore Hempel (v.l.)
Foto: OTZ/Heidi Henze 

Hannelore Hempel dreht fast täglich ihre Runden im Wasser des Triebeser Freibad. Mit ihrem Ehrgeiz hat die 85-Jährige schon andere Junggebliebene zum Schwimmen motiviert.

Heidi Henze / 29.06.10 / OTZ-Triebes.

Da ist kein Jammern und Flehen zu hören, vielmehr steigt Hannelore Hempel in die erfrischenden Fluten des Triebeser Freibades und das fast täglich, ganz gleich ob es regnet oder die Sonne scheint. Gestern war es ein Leichtes, bei 21 Grad Wassertemperatur und 25 Grad Lufttemperatur. Eigentlich könnte die 85-Jährige ihr Seniorinnen-Dasein genießen. Doch für sie gehört das tägliche Schwimmen im Frühjahr, Sommer, Herbst zur Lebensqualität. Den Winter nutzt sie für den Gang in die Läwitzer Sauna bei Riedels. Schon als junges Mädchen sei sie viel Schwimmen gegangen, erzählt die fitte Seniorin. Damals war noch der Juteteich das Freibad für Triebes. Ihr Schwimmzeugnis von 1934 hat sie feinsäuberlich aufgehoben. Seit ihre drei Kinder erwachsen sind, hat Hannelore Hempel aus ihrem Hobby ein tägliches Muss gemacht. Da konnte sie auch ihre Nierenkrankheit nicht davon abhalten. Nach gutüberstandener Operation gings wieder ins Schwimmbad. Über weitere altersbedingte Wehwehchen kann die Triebeserin nicht klagen. Knochenbeschwerden, Schnupfen und Husten sind kein Thema für sie. Mit ihrem Ehrgeiz hat sie nun schon andere Junggebliebene aus ihrem Bekanntenkreis motiviert. So dass sich der Kreis derer, die täglich morgens im Triebeser Schwimmbad ihre Runden drehen, auf fünf erhöht hat. "Für uns ist Hannelore Hempel das Zugpferd", sagt Horst Reinhold, der sich zusammen mit seiner Frau der Gruppe anschloss. Wenn das Thermometer mindestens 13 Grad Wassertemperatur anzeigt, gibt es für Hannelore Hempel kein Halten mehr, allerdings wacht Bademeister Harald Krüger genauestens darüber, dass die Seniorin es nicht übertreibt. "Manchmal packt sie der Ehrgeiz und dann ist es gut, wenn wir ein Auge auf ihre Gesundheit haben", so Krüger. So auch am 15. Mai, als die Triebeserin pünktlich zur Saisoneröffnung des Freibades ihre Jahreskarte kaufte und eigentlich den Gang gleich noch mit einem Bad verbinden wollte. "Der Schwimmmeister hat mich zwar reingelassen, doch ich erhielt Badeverbot, da das Wasser nur elf Grad warm war", so Hannelore Hempel, die zwar ihre Freude am Schwimmen nicht mit Ehemann Ernst, aber mit Tochter Regine teilen kann. Auf alle Fälle will die Seniorin es schon noch einige Jahre durchhalten. "Immerhin fühle ich mich dadurch einfach fitter", freut sich die junggebliebene Badenixe.

Kommentar

Gesundheit macht Spaß

Von Heidi Henze

Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern, erkannte schon Sebastian Kneipp. Die Triebeserin Hannelore Hempel gehört zu jenen, die etwas tun und nicht nur das, sie motiviert zum Mitmachen. Die agile Seniorin hat Freude an der Bewegung, dem täglichen Schwimmen bei fast jeder Bade-Temperatur - das geschieht ohne Aufwand. Sie braucht keine Krankenkasse, die Bonuspunkte vergibt für Bewegung oder Fitnesstraining. Auch keinen Arzt, der den Zeigefinger warnend hebt. Der eigene Wille ist die Kraft, die zu mehr körperlicher Aktivität und gesundheitsbewusster Lebensweise animiert. Ob nun vor Jahrzehnten die Gesundheit der Motor war, kann die 85-Jährige nicht sagen. Auf alle Fälle will die Seniorin so lange schwimmen, wie es ihrem Körper gut tut. Soviel Fitness im hohen Alter ist bewundernswert. Doch die pure Bewunderung trägt nicht dazu bei, dass Kondition und Kraft aufgebaut werden. Da muss ein Jeder selbst dafür sorgen, zu denjenigen zu gehören, die für die Gesundheit etwas tun.


29. Juni 2010 /OTZ

Kopfsprung statt Computer

Jonas (links) und Constantin genießen die Sommerferien im Langenwetzendorfer Freibad.
Jonas (links) und Constantin genießen die Sommerferien
im Langenwetzendorfer Freibad.
Foto: OTZ/Ute Flamich

Schönes Wetter lockt nicht nur Ferienkinder ins Langenwetzendorfer Sommerbad

Langenwetzendorf (OTZ/flam).

Mit Beginn der Sommerferien in Thüringen hat auch das schöne Wetter Einzug erhalten. Klar, dass die Schüler Constantin, Max und Jonas bei strahlend blauem Himmel, 26 Grad Celsius Lufttemperatur und kristallklarem Wasser ihre Zeit nicht vor dem Computer oder Fernseher verbringen. Austoben ist bei diesem Wetter angesagt - im Langenwetzendorfer Freibad. Dafür hatten die drei Jungs gestern Vormittag bei einer Wassertemperatur von 20,5 Grad genügend Platz. Denn im etwa 720 Quadratmeter großen Schwimmerbecken war gegen 11 Uhr noch nicht viel los. Sorgen um den Umsatz aber macht sich Schwimmmeister Stefan Bley deswegen nicht. „Am Nachmittag wird es sicher noch einen großen Ansturm geben“, sagt er und verweist auf das vergangene Wochenende. „Da hatten wir auch schon viel zu tun. Etwa 250 Badegäste waren gekommen.“ Kümmern musste sich der Schwimmmeister gestern unter anderem um die Pumpe für die 39 Meter lange Rutsche. „Die Pumpe ist am Sonntag kaputtgegangen. Jetzt müssen wir schauen, dass wir sie so schnell wie möglich repariert bekommen.“ Auch an anderer Stelle muss noch Hand angelegt werden. „Das Freibad hat in diesem Jahr die Fläche dreier Schrebergärten dazubekommen, etwa 600 Quadratmeter, die der Erweiterung der Liegewiese dienen. Dort muss noch der Zaunbau fertiggestellt werden“, sagt der Schwimmmeister, der weiterhin auf gutes Wetter und auf viele Badegäste hofft. Voraussichtlich am 14. August soll wieder das traditionelle Neptunfest im Bad gefeiert werden. „Der Termin steht noch nicht ganz fest, denn wir suchen noch eine bezahlbare Band mit guter Musik, die an einem Samstag Zeit hat“, sagt Stefan Bley. Auch ein Volleyballturnier soll es dann zum Neptunfest wieder geben.
Interessenten können sich schon jetzt melden unter Tel.: (036625) 5 200 oder per E-Mail an: info@langenwetzendorf.de.


29. Juni 2010 /OTZ

Naitschauer holen Wanderpokal

Naitschau (gelbe Trikots) gegen Schleiz: Am Ende gewannen die Naitschauer sogar den Gesamtsieg.
Naitschau (gelbe Trikots) gegen Schleiz: Am Ende gewannen die
Naitschauer sogar den Gesamtsieg.
Foto: Ute Flamich
Menschen mit Behinderung spielten gestern in der Turnhalle der Grundschule Naitschau Tischtennis. Auf dem Fußballplatz in Naitschau kämpften derweil die Fußballer um den Wanderpokal. Platz zwei und drei belegten im Fußball Schleiz und Worbis.
Menschen mit Behinderung spielten gestern in der Turnhalle der
Grundschule Naitschau Tischtennis. Auf dem Fußballplatz in
Naitschau kämpften derweil die Fußballer um den Wanderpokal.
Platz zwei und drei belegten im Fußball Schleiz und Worbis.
Foto: Ute Flamich

Sieben Mannschaften waren gestern zum alljährlichen Fußball- und Tischtennisturnier der Vogtlandwerkstätten Greiz angereist, um auf dem Sportplatz in Naitschau um den Wanderpokal zu spielen.

Ute Flamich / 29.06.10 / OTZ-Naitschau.

Sie kämpften und schwitzten, kickten und köpften und am Ende stand fest: Der Wanderpokal geht in diesem Jahr nach Naitschau. Platz zwei belegte Schleiz vor Worbis, beide Mannschaften erhielten ebenfalls einen Pokal. Insgesamt waren gestern sieben Mannschaften zum alljährlichen Fußballturnier der Vogtlandwerkstätten Greiz angereist, um auf dem Sportplatz in Naitschau von 10 bis 14 Uhr um den Wanderpokal zu spielen. So traten bei schönstem Sommerwetter Menschen mit Behinderung aus Stelzen, Schleiz, Worbis, Gera, Reichenbach, Mechterstädt und Naitschau gegeneinander an. Jede Mannschaft spielte gegen jede andere acht Minuten. "Ziel ist es vor allem, dass die Spieler erkennen, dass sie sich auch mal unterordnen müssen. Man kann der beste Fußballer auf dem Platz sein, wird aber allein gar nichts erreichen", sagt Uwe Hager, pädagogischer Mitarbeiter der Reha-Werkstatt Greiz in Zeulenroda, der seit September 2009 die Naitschauer Mannschaft trainiert normalerweise 14-tägig, vor Turnieren wird aber auch schonmal jede Woche trainiert. "Es macht Spaß mit den Menschen mit Behinderung zu arbeiten. Mit vielen kleinen Dingen kann man ihnen eine große Freude bereiten", sagt Uwe Hager, der seine Fußballer offensichtlich bestens auf das Turnier vorbereitet hat. Denn die Spieler der Naitschauer Vogtlandwerkstätten setzten sich gestern gegen die anderen sechs Mannschaften durch und gewannen den Wanderpokal für den ersten Platz. Während bei brütender Hitze auf dem Sportplatz gekickt wurde, ging es in der neu sanierten Turnhalle der Grundschule Naitschau sehr konzentriert zu. Denn hier zeigten 24 Tischtennisspieler aus Sömmerda, Pößneck, Mechterstädt, Zeulenroda-Triebes und Naitschau ihr Bestes. "Es herrscht richtige Wettkampfatmosphäre, Ruhe und Konzentration", sagt Andrea Stelzer, Mitarbeiterin der Naitschauer Vogtlandwerkstätten und Mitorganisatorin der gestrigen Sportveranstaltung. An vier Tischtennisplatten wurde das Turnier ausgetragen, an einer Platte konnte sich eingespielt werden. Unterstützt wurde die Veranstaltung von Mitgliedern der Sportgemeinschaft Naitschau, die die Tischtennisplatten und die Zähler bereitstellten. Gespielt wurde nach den Regeln der "Special-Olympics". "Das heißt", sagt Andrea Stelzer, "dass die Sportler aller Leistungsstufen die gleiche Chance haben, um in das nächst höhere Wettbewerbslevel aufzusteigen. Es wird also so lange gespielt, bis jeder in der richtigen Leistungsgruppe ist. Etwa sieben Runden werden dafür benötigt. Es ist also nie so, dass ein richtig guter Spieler gegen einen sehr schwachen spielen wird." Egal, wie gut oder weniger gut gestern gespielt wurde am Ende wurden alle Sportler für ihre Leistungen geehrt und mit einer goldenen, silbernen, bronzenen oder kupferfarbenen Medaille ausgezeichnet. Das Fußball- und Tischtennisturnier in Naitschau diente auch der Vorbereitung für die Landesmeisterschaften im Tischtennis am 6. und 7. November in Friedrichroda.


29. Juni 2010 /OTZ

Spiel und Spaß im Greizer Fußballcamp

Am Montag wurde das Fußball-Camp 2010 des 1. FC Greiz auf dem Tempelwaldsportplatz eröffnet.
Am Montag wurde das Fußball-Camp 2010 des 1. FC Greiz auf dem
Tempelwaldsportplatz eröffnet.
Foto: OTZ/Marcel Hilbert
Die C-Junioren des 1. FC Greiz erhielten während der Mini-WM auf dem Tempelwald-Sportplatz die Bronzemedaille für den dritten Platz in der Bezirksliga.
Die C-Junioren des 1. FC Greiz erhielten während der Mini-
WM auf dem Tempelwald-Sportplatz die Bronzemedaille
für den dritten Platz in der Bezirksliga.
Foto: Reichardt

Trotz Punktspielende und Sommerpause herrschte auch gestern Vormittag wieder reges Treiben auf dem Tempelwald-Sportplatz. 17 Nachwuchsfußballer aus Greiz, Berga und Hohenleuben verbringen hier einen Teil ihrer Sommerferien sportlich.

Marcel Hilbert / 29.06.10 / OTZ

Im Fußball-Camp des 1. FC Greiz werden sie von Aike Poetschlag und drei weiteren Übungsleitern betreut. Die Nachwuchsarbeit nimmt beim 1. FC Greiz einen wichtigen Stellenwert ein. Neben Ferienfreizeiten wie dem Fußball-Camp werden zusätzlich zu den normalen Trainingseinheiten auch Trainingslager auf dem Tempelwald veranstaltet. Zudem bietet sich auf dem Vereinsgelände des 1. FC mit dem Talentstützpunkt des Landkreises Greiz sowie dem DFB-Trainingsstützpunkt nicht nur für Greizer Eigengewächse, sondern für alle talentierten Jungfußballer im Landkreis zusätzliches Fördertraining. Nachwuchsarbeit, die sich der 1. FC Greiz auch einiges kosten lässt, schließlich muss sowohl Trainings-, als auch Spielbetrieb aller Altersklassen gewährleistet werden. "Wir sind sehr stolz, dass wir in jeder Altersstufe eine Mannschaft haben. Es ist aber extrem teuer, das aufrecht zu erhalten", meint Vereinspräsident Frank Brettfeld und Vorstandsmitglied Stefan Kauerauf ergänzt: "Ohne die vielen Sponsoren, die uns trotz wirtschaftlich schwieriger Situation die Treue halten, wäre das nicht zu stemmen." Und unterm Strich hat sich der Aufwand auch in der vergangenen Saison wieder gelohnt. So wurden die F-Junioren in der abgelaufenen Spielzeit sowohl Kreismeister, als auch Pokalsieger. Hinzu kommen die guten Platzierungen der E-Jugend (Bezirksliga-Zweiter), der D-Jugend (Bezirksklassen-Dritter), der C-Junioren (Bezirksliga-Dritter) und der A-Jugend (Landesklasse-Fünfter). Schade ist nur, dass das B-Jugend-Team aus der Landesliga abgestiegen ist. Umso erfreulicher ist es, dass mit Patrick Thiel, Thilo Köhler und Andreas Kögler einige vielversprechende Greizer A-Junioren-Fußballer vor ihrem Sprung in die 1. Herrenmannschaft stehen, wie Brettfeld weiter berichtet. Damit die Männer auch in Zukunft auf eine gut ausgebildete Jugend zurückgreifen kann, gilt es auch in dieser Saison wieder, die "Übungsleiterproblematik" zu meistern. Daher ruft der Vereinspräsident auf: "Interessierte an einem Übungsleiterposten im Nachwuchsbereich sind bei uns immer gern gesehen und werden natürlich durch Weiterbildungen gefördert."


29. Juni 2010 /OTZ

Hundesport-Pokal nach Greiz zurück geholt

Florian von Rhein (9) war als jüngster Teilnehmer mit seinem Hund Vinnie vom Alexander in der Fährtensuche vorn.
Florian von Rhein (9) war als jüngster Teilnehmer mit seinem
Hund Vinnie vom Alexander in der Fährtensuche vorn.
Foto: Peter Reichardt

29. Vergleichswettkampf zwischen Hundesportlern aus Greiz und Rokycany

Von Peter Reichardt Greiz-Sachswitz (OTZ).

Eine lange Tradition pflegen die Hundefreunde Greiz e.V. mit ihren Hundesportkameraden aus der Greizer Partnerstadt Rokycany in Tschechien. Vor 29 Jahren fand der erste Vergleichswettkampf zwischen Greiz und Rokycany statt. Im jährlichen Wechsel in beiden Städten ausgetragen, lautete für die diesjährigen Gastgeber aus Greiz die Zielvorgabe, sich den Wanderpokal von Pokalverteidiger Rokycany zurück zu holen. Und das gelang ihnen. Dabei ging es aber bis zuletzt in der Mannschaftswertung, jede der beiden Städte starteten dabei mit sechs Hunden nebst Führer, ganz eng zu und nur ein Vorsprung von 44 Punkten sicherte den Greizer Erfolg. Auf dem Wettkampfprogramm standen drei Disziplinen. Die Fährtensuche konnte der jüngste Teilnehmer des Wettkampfes, der neunjährige Greizer Florian von Rhein mit seinem Hund Vinnie vom Alexander, mit 98 von 100 Wertungspunkten für sich entscheiden. Auf den Plätzen folgten Pavel Cizek aus Rokycany mit 96 sowie der Greizer Frank Schaller und Ludek Elias aus Rokycany mit je 93 Wertungspunkten. In der zweiten Disziplin, der Unterordnung, war der Greizer Maik Riemenschneider mit seinem Hund Ike vom Aumatal, der 94 Wertungspunkte von 100 erreichte, Sieger. und sicherte sich damit wichtige Punkte für die Kombinationswertung. Auf den Plätzen folgten in dieser Disziplin Zdenek Babor aus Rokycany mit 90 und Sebastian Werner aus Greiz mit 89 Wertungspunkten. Höhepunkt und sicher auch der spektakulärste Teil des Vergleichswettkampfes war die Disziplin Schutzdienst. Hier galt es durch den Hund mögliche Verstecke zu inspizieren, Täter zu stellen und durch Gehorsam den Hundeführer zu schützen. Zur Überraschung für den Hundefreunde Greiz e.V. setzten sich die beiden Greizer Maik Riemenschneider und Sebastian Werner punktgleich mit 94 Wertungspunkten an die Spitze. Frank Schaller als dritter Greizer vervollständigte in dieser Disziplin den Erfolg der Greizer und sicherten damit den Erfolg der Gastgeber. Die Kombinationseinzelwertung sicherte sich mit 277 von 300 Punkten der Greizer Maik Riemenschneider. Zweiter wurde der Greizer Frank Schaller, mit 273 Punkten vor Pavel Cizek aus Rokycany mit 262 Punkten. seinem Hund. Insgesamt war es ein gelungener Vergleichswettkampf, den die Hundefreunde Greiz mit 1500 Wertungspunkten für sich entschieden, während die Hundefreunde aus Rokycany sich mit 1456 Wertungspunkten in diesem Jahr knapp geschlagen geben mussten.


29. Juni 2010 /OTZ

Kein Erbarmen mit den Frauen

23. Internationale Thüringen-Rundfahrt: Neue Streckenführung bei Rund um Greiz

Greiz (OTZ/piek).

Die 3. Etappe „Rund um Greiz“ am 22. Juli misst zwar nur 129 Kilometer, doch Streckenkoordinator Steffen Schumacher (43) aus Eisenach zieht vor dieser Etappe der 23. Internationalen Thüringen-Rundfahrt der Frauen schon jetzt den Hut. „Die Streckenführung ist eine andere zu den Vorjahren, wir fahren hinauf zum Dörtendorfer Berg, dann durch Zeulenroda und zum Schluss müssen die Frauen noch mal hinauf nach Obergrochlitz“, sagte Schumacher über diesen anspruchsvollen Abschnitt. Drei Bergwertungen, die letzte nach 93,1 Kilometer, die Strecken-Macher hatten kein Erbarmen mit den Fahrerinnen. „Das ist ja noch nicht einmal die Königsetappe, die kommt ja erst zum Schluss. Spätestens mit dieser dritten Etappe wird man über die Rundfahrt von eine der schwersten Frauen-Rundfahrten der Welt sprechen“, sagte Rundfahrt-Leiterin Vera Hohlfeld. Start und Ziel bei „Rund um Greiz“ ist in diesem Jahr vor dem Landratsamt. „Das hat sich logistisch angeboten. In der Nähe sind viele Parkflächen“, sagte Hohlfeld.

Strecke, 3. Etappe, 22. Juli, „Rund um Greiz“

Greiz, Carolinenstraße (Start) - 13.30 Uhr, Obergrochlitz - 13.36, Naitschau - 13.42, Langenwetzendorf - 13.49, Hohenleuben - 14.05, Steinsdorf - 14.12, Rohna - 14.26, Wöhlsdorf - 14.37, Göhren-Döhlen - 14.43, Dörtendorf mit Bergwertung - 14.43, Zeulenroda (mit Sprintwertung) - 14.55, Pöllwitz - 15.05, Dobia - 15.10, Steinsdorf (Plauen) 15.33, Elsterberg - 15.46, Greiz (Sprintwertung, Schlussrunde) - 15.52, Obergrochlitz - 16.01, Wilsdorf - 16.11, Dobia - 16.13, Neuhäuser - 16.19, Steinsdorf - 16.34, Elsterberg - 16.47, Greiz - 16.53.


29. Juni 2010 /Vogtland-Anzeiger

City feiert 100 Jahre Fußball in Pausa

"Wir haben 38 Jahre geprobt, um endlich am Mittelpunkt der Erde auftreten zu können", sagte City-Gitarrist Fritz Puppel augenzwinkernd am Samstagabend im Gespräch mit dem Vogtland-Anzeiger. Das war wenige Minuten vor dem Auftritt im Festzelt, wo rund 1000 Gäste stundenlang auf die Musik der Band gewartet hatten. Das City-Konzert fand anlässlich der Festwoche "100 Jahre Fußball in Pausa" statt. City war in Originalbesetzung in Pausa angereist - eben in jener Besetzung, die vor 34 Jahren den Hit "Am Fenster" produzierte. Die Pausaer sangen viele Hits mit. "Flieg ich durch die Welt" machte den Anfang. Der Titel greift die letzte Zeile von "Am Fenster" auf. "Wir setzen den Titel damit fort. So schließt sich der Kreis", sagte Puppel. Was boten die Berliner noch, die nach den Worten Puppels einen ihrer wichtigsten Fernsehauftritte im legendären "Rockpalast" hatten? "Play it again", "Drüben in Amerika" oder "Bäume sind die wahren Götter dieser Welt". Götter sind die City-Musiker keinesfalls, sondern auf dem Teppich geblieben. Stellte doch Toni Krahl seine Mitstreiter auf der Bühne (wohl zum Auftrittsort Pausa passend) beim Hit "Weil die Erde eine Kugel ist" vor. So schloss sich ein weiterer Kreis, diesmal in der Verbindung zwischen City und der Erdachsenstadt. Mit dem City-Konzert endete die Festwoche "100 Jahre Fußball in Pausa": Vom 18. bis 26. Juni feierte der VfB Pausa mit seinen 180 Mitgliedern und zahlreichen Gästen. Vereinsvorsitzender Jens Glintschert zeigte sich gestern mit der Resonanz sehr zufrieden und wertete das Fest als einen "vollen Erfolg". Die Veranstaltungen waren jeweils sehr gut besucht. Neben dem City-Konzert gehörte das Spiel der Pausaer Kicker gegen die Traditionself von Dynamo Dresden (3:7) vor einer Woche zu den Höhepunkten.
j. st.


29. Juni 2010 /Vogtland-Anzeiger

Badeunfall an der Talsperre Pöhl

Von Uwe Faerber

Pöhl – Eine Frau hat die Leiche des Jungen ungefähr sieben Meter vom Ufer entfernt unter Wasser gefunden, berichtet die Polizei. Nach ersten Ermittlungen gehe man zwar davon aus, dass der Junge aus Zwickau ertrunken sei, sagte ein Polizeisprecher gestern. Unklar seien jedoch die genauen Umstände. Es sei auch nicht bekannt, ob der Junge überhaupt schwimmen konnte. Auch die Zeugen können laut Polizei bislang keine genauen Angaben zum Unfallhergang machen. Was meinen die Leute von der DRK-Wasserwacht, die den verunglückten Jungen aus dem Wasser geholt haben? „Ich vermute, dass der Junge wie ein Stein untergegangen ist“, sagt Kay Hansen, Leiter der DRK-Rettungswache an der Talsperre. „Einen Todeskampf beim Ertrinken kann es kaum gegeben haben – das hätte einer der vielen Badegäste bemerken müssen.“ Der Achtjährige war am Sonntag mit seinem fast gleichaltrigen Bruder und den Eltern im Naturfreibad gewesen, einem markierten Teil an der Talsperre, der jedoch nicht bewacht und für den auch kein Eintrittspreis erhoben wird. Plötzlich riefen seine Angehörigen nach dem Jungen, konnten ihn aber nicht finden. Dann wurde Alarm geschlagen. Der 40-jährige Wachleiter Hansen, der Dienst tat mit sieben Leuten in der DRK-Hauptstation, etwa 150 Meter vom Unglücksort entfernt und ohne Sichtverbindung, schildert den Hergang so: „15.42 Uhr erfolgte die Alarmierung, zwei Minuten später waren wir mit sechs Mann und zwei Motorrettungsbooten an Ort und Stelle. Kaum hatten wir eine Kette im Wasser gebildet, um nach dem Vermissten zu suchen, schrie eine Frau, die im Wasser sprichwörtlich auf den Jungen getreten war.“ Drei von Hansens Männern holten den Jungen eilends aus dem Wasser. „Wir haben sofort mit den Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen: Herzdruckmassage, Absaugen, Beatmen . . . Zwei Minuten später war der Rettungswagen da und kurze Zeit später auch der Notarzt, der den Jungen mit ins Plauener Vogtland-Klinikum genommen hat“, berichtet Hansen, der seit 1988 bei der Wasserwacht arbeitet und nach eigenen Worten in den Jahren wohl ein halbes Dutzend Todesfälle an der Talsperre erleben musste. Nach Hansens Angaben haben sich Spezialisten auch um die geschockte Familie gekümmert. Wie Hansen sagt, hat die Rettungskette optimal funktioniert – „aber es hätte eher alarmiert werden müssen“. Der letzte bekannte Todesfall am Naturfreibad ereignete sich am 25. Juni 2006: Damals starb eine 24-Jährige. Die Reichenbacherin war mit ihren Töchtern schwimmen gewesen. Auch die Frau war zuerst vermisst worden, wie sich Hans-Gert Franz erinnert, der scheidende Geschäftsführer des Talsperren-Zweckverbandes. Franz weist darauf hin, dass das Naturfreibad kein richtiges Bad sei – der Zaun sei nur zum Schutz vor der nahen Straße. Franz zufolge gibt es eine Notrufsäule für den Fall der Fälle. Die Wasserwacht mit Hauptstation und zwei Nebenstellen (in Voigtsgrün und auf der Schlosshalbinsel) ist laut Wachleiter Hansen für 30 Kilometer Uferlinie zuständig. „Den Bereich des Naturfreibades können wir nicht einsehen“, sagt Wachleiter Hansen. Rund ein Dutzend Leute der DRK-Wasserwacht arbeitet ehrenamtlich von Mai bis September – immer wochenends. „Jetzt in den Ferien haben wir zusätzlich von Montag bis Freitag zwei fest Angestellte“, sagt Hansen.


29. Juni 2010 /OTZ

Kurz notiert:

Lizenz zum Schmunzeln - Mario Schuster

Zeichnung:  Mario Schuster
Zeichnung:  Mario Schuster


Klöppeln im Museum

Klöppeln lernen im Städtischen Museum Zeulenroda kann man unter Anleitung von Barbara Eisel am 3. und 4. August. Die Anmeldung dafür ist aber nur noch bis Ende nächster Woche möglich. Auch ein Kurs im Flechten von Peddigrohr wird vom Museum angeboten. Informationen dazu gibt’s im Museum unter Telefon (03 66 28) 6 41 35.
Foto: Museum

Klöppeln lernen im Städtischen Museum Zeulenroda kann man unter Anleitung von Barbara Eisel am 3. und 4. August. Die Anmeldung dafür ist aber nur noch bis Ende nächster Woche möglich. Auch ein Kurs im Flechten von Peddigrohr wird vom Museum angeboten. Informationen dazu gibt’s im Museum unter Telefon (03 66 28) 6 41 35.


Karikatur des Tages

Prioritäten
Prioritäten
Zeichnung: OTZ/Bruns


Mitstreiter gesucht für Matratzen-Domino

Weida (OTZ/KW).

Wenn die Weidaer den Weltrekord im Matratzen-Domino stemmen wollen, dann müssen sie sich beeilen: Am Mittwoch, 30. Juni, ist Anmeldeschluss für das Spektakel auf dem Roten Hügel. Trotz Werbung bei Sportvereinen sind bislang aber erst 136 Meldungen eingegangen, heißt es etwas enttäuscht aus dem Weidaer Rathaus. Der Rekordversuch, der die Stadt ins Guinness-Buch der Rekorde bringen soll, startet am Sonnabend, 31. Juli, ab 18 Uhr im Rahmen des Fußballtreffs. Veranstalter ist die Interessengemeinschaft Sport, der auch der Erlös der Aktion zugute kommen soll. Denn zum Startbeitrag von einem Euro legt Matratzenhersteller Breckle noch je einen Eurodrauf. Teilnehmer müssen eine Mindestgröße von 1,50 Meter haben und dürfen nicht mehr als 120 Kilogramm wiegen. Das Prinzip ist einfach und erprobt: Jeder Teilnehmer fällt mit bereitgestellter Matratze rückwärts auf seinen Nachfolger.
Weitere Informationen gibt es über den Bereich Jugend und Sport der Weidaer Stadtverwaltung, Telefon (036603) 5 41 40 oder im Internet unter: www.matratzendomino.de


Containerbrand schnell gelöscht

Mohlsdorf (OTZ).

Am Sonntag gegen 18.30 Uhr brannte in der Äußeren Greizer Straße ein Kleidercontainer. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Verletzt wurde niemand. Zur Brandursache ermittelt die Polizei. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Greiz, Tel.: (03661) 62 10.


Zukunftsweisende Ideen gesucht

Greiz (OTZ).

„Heute schon(en). An morgen denken! Ressourcen intelligent nutzen.“ - lautet das Motto des Schülerwettbewerbes 2011 der Siemens Stiftung. Ob Trinkwasser, Ackerboden, Rohstoffe oder Energie - unsere Ressourcen stehen nur begrenzt zur Verfügung. Daher spielt der nachhaltige Umgang mit ihnen eine immer größere Rolle. Hier bedarf es zukunftsweisender Ideen. „Mit dem Schülerwettbewerb wollen wir Schüler motivieren, ihre Ideen umzusetzen“ so Projektleiterin Christa Mühlbauer. Der Wettbewerb richtet sich an Schüler ab Klasse 10. Zu gewinnen gibt es Geldpreise im Wert von 100 000 Euro. Anmeldeschluss ist der 12. November 2010. Die Arbeiten müssen bis zum 14. Januar 2011 eingereicht werden. Anmeldung: www.siemens-stiftung. org/schuelerwettbewerb


Berufsschüler werden fit gemacht

Greiz (OTZ).

Um den Gesundheitszustand von Thüringer Berufsschülern ist es nicht gut bestellt. Um diese Zielgruppe zu einem gesünderen Lebensstil zu motivieren, haben die AOK und die Landesvereinigung für Gesundheit Thüringen das Programm „Impulse für Gesundheit“ ins Leben gerufen. Dazu kommen Ernährungs- und Gesundheitsexperten in die Schulen. Sie vermitteln Wissen zur gesunden Ernährung und machen Lust auf Bewegung. Ziel ist es, die Azubis für die eigene Gesundheit zu sensibilisieren und zu zeigen, dass sie durch ein gesünderes Leben auch ihre beruflichen Perspektiven erhöhen. Berufsschulen können sich bis 27. August unter Tel.: (03643) 5 92 23 oder E-Mail an becker@agethur.de anmelden.


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