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Unter massiven Protesten
Stadtrat beschließt Programm zur Reaktivierung von Brachen in der Greizer Innenstadt Von Katja Grieser Greiz. Trotz massiver Proteste aus den Reihen der Stadtratsfraktionen von IWA, Linke und FDP hat der Greizer Stadtrat mit SPD-CDU-Koalitionsmehrheit das „Operationelle Programm zur Reaktivierung der großflächigen Brachen in der Innenstadt von Greiz“ beschlossen. Grund für den Widerstand aus den Oppositionsreihen war nicht die Tatsache, dass mit dem Konzept ein Plan für die Zukunft des ehemaligen Massa-Geländes, der ehemaligen Greika VI/1, der früheren Likörfabrik und des Kunststoffwerkes festgelegt wurde. „Die uns hier vorgelegte Planung stammt vom April 2009. Warum sind wir nicht vorher eingebunden worden?“, fragte IWA-Fraktionschef Jens Geißler. Auch Holger Steiniger, Fraktionsvorsitzender der Linken, versteht nicht, weshalb im Bauausschuss des vorigen Stadtrates, dem er angehörte, nicht informiert worden ist. Bürgermeister Gerd Grüner (SPD) wies die Vorwürfe zurück. „Was Ihnen hier vorliegt, ist eine Zusammenfassung der Beschlüsse des Stadtrats“, sagte er und verwies auf Beschlüsse aus 2003 und 2008. „Ich muss im Bauausschuss wohl recht oft gefehlt haben, denn es gibt hier vieles, über das überhaupt noch nicht gesprochen wurde“, wunderte sich Johannes Arzt (IWA), dessen Fraktion die Vorlage in die Ausschüsse verweisen wollte. Dieser Antrag wurde jedoch mehrheitlich abgelehnt. In dem Reaktivierungsprogramm geht es zunächst einmal ums Gelände des Massa-Marktes, das als „Rattenburg“ lange Zeit traurige Berühmtheit erlangte. Inzwischen ist es beräumt, derzeit sind die Bauarbeiter auf dem Gelände zugange. Hier entstehen Dauerparkplätze, Ende Juli, Anfang August sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Im Herbst, so Gerd Grüner auf Nachfrage, werden 19 Großbäume und Büsche gepflanzt. Das ist eine Maßnahme, die über den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung gefördert wird. Davon könnten bis 2013 auch die drei weiteren Objekte profitieren. Der Fördermittelgeber jedoch besteht darauf, dass es über die geplante Reaktivierung der Brachen einen Stadtratsbeschluss gibt. So soll das Gebäude Greika VI/1 laut Konzept etwa für „bürgerschaftliche Nutzung“ oder fürs Textilforschungsinstitut hergerichtet werden, auf dem Gelände der Likörfabrik sei eine Sportfläche für die benachbarte Goetheschule denkbar und beim Kunststoffwerk stellt man sich eine Begrünung und weitere Nutzungsmöglichkeiten für die angrenzende Wohnbebauung und die Eissportfläche vor. Ricarda Gebauer (IWA) wollte wissen, welche Auswirkungen es für den Stadthaushalt hat, wenn man sich, um einen Fördertopf anzuzapfen, mit einem solchen Konzept auf eine bestimmte Entwicklung der Brachen festlegt. In diesem Jahr sei nur die Massa-Maßnahme im Haushalt vorgesehen, so der Rathauschef. Unverständnis über die Nachfragen aus der Opposition äußerte Jürgen Frantz, Fraktionschef der CDU. „Wir haben jahrelang dafür gekämpft, dass die ’Rattenburg’ Massa-Gelände beseitigt wird. Und jetzt das. Das kotzt einen langsam an“, wetterte er. Jens Geißler beschwerte sich dann darüber, dass die Fragen ja nicht richtig beantwortet worden seien. Holger Steiniger kritisierte die „Mauschelei“ und stellte den Antrag, dass wegen der Beschimpfungen ein Wortprotokoll geführt wird. Das wiederum brachte Stadtratsvorsitzender Dr. Andreas Hemmann (SPD) nicht zur Abstimmung mit Verweis auf die Geschäftsordnung. Stattdessen fragte er jeden der Redner. Gerd Grüner, Harald Jatho (SPD), Michael Kniebel (FDP) und Jürgen Frantz sprachen sich gegen ein Wortprotokoll aus. Parkplatz-Suche Von Katja Grieser Der Stadtratsbeschluss über die Reaktivierung großer Brachen in Greiz ist eine Bedingung des Fördermittelgebers gewesen. Die unterstützten Vorhaben müssen in ein Programm gebettet und das wiederum vom Stadtrat abgesegnet sein. Ein denkbar schlechter Zeitpunkt für den letztlich abgelehnten Antrag der Linken, das Massa-Gelände während der bevorstehenden Bauarbeiten in der August- Bebel-Straße zum Parkplatz für Berufsschüler zu machen. Zwar sieht das am Mittwoch beschlossene Konzept für das Massa-Gelände Parkstellflächen vor, allerdings nur 30 bis 40. Ansonsten soll das Areal einen parkähnlichen Charakter erhalten. Linken-Fraktionschef Holger Steiniger hatte es gut gemeint und wollte den Berufsschülern während der zweijährigen Bauphase einen langen Fußweg zu ihren Autos ersparen. Denn sie sollen vom Gebäude Pohlitzer Straße bis zum Parkplatz Elsterufer laufen. Wer die Strecke kennt, für den dürfte klar sein, dass das wohl kaum ein Berufsschüler machen wird. Sie werden sich einen Parkplatz in der Nähe suchen - die dortigen Anwohner werden sich bedanken. Vorhaben und Kosten Massa-Gelände: |
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Drei Tage Programm zur Vogtlandhallen-Eröffnung
Auswirkung der EFA-Insolvenz ungewiss Von Susann Grunert Greiz (OTZ). Zur jüngsten Stadtratssitzung am Mittwoch konkretisierte Bürgermeister Gerd Grüner (SPD) die Pläne zur Eröffnung der Vogtlandhalle. „Die Einweihung ist für den 18. März 2011 geplant“, erklärte Grüner. Einen Tag später wird im neuen Kulturzentrum in der Greizer Neustadt zu einer Gala für interessierte Bürger eingeladen. Zum Tag der offenen Tür am 20. März können die Greizer dann jeden Winkel des 20-Millionen- Euro-Projektes entdecken. Mit der Eröffnung im März wird die avisierte Ausrichtung des Neujahrsempfangs 2011 in den neuen Räumen natürlich hinfällig. „Es wird nächstes Jahr dafür einen Jahresempfang geben, der natürlich erst nach der Einweihung der Vogtlandhalle stattfinden wird“, sagt Grüner auf Nachfrage. Inwieweit der Eröffnungstermin von der Insolvenz der EFA Elektroanlagenbau und Service GmbH beeinflusst wird, lässt sich laut Gerd Grüner zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Die EFA zeichnet als Arge mit Elektro-Giesler aus Wildetaube für die Elektrikarbeiten verantwortlich. „Wir befinden uns mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter im Gespräch, inwieweit die Arbeiten fortgesetzt werden können“, erklärte Grüner zur Sitzung. |
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Stadtrat lehnt Satzung zu Informationszugang ab Linke kritisiert erneut schlechten Info-Fluss Greiz (OTZ/S. Grunert). Eine Satzung zur Regelung des Zugangs zu Informationen der Stadt Greiz war das Anliegen von Linken- Fraktionschef Holger Steiniger zur jüngsten Stadtratssitzung. „Sowohl als Bürger, Gewerbetreibender, Stadtrat oder Elternteil hat man keinen Zugriff auf wichtige Informationen der Stadt“, bemängelte Steiniger. Die Satzung sollte u. a. den Anspruch auf Informationen und die Ausgestaltung des Informationszuganges regeln. Jens Geißler (IWA) kritisierte am Antrag der Linken, dass gerade hier die Informationen im Vorfeld spärlich bis gar nicht geflossen sind. Er schlug vor, den Antrag zurück in den Hauptausschuss zu verweisen. Dort sei das Schriftstück längst gewesen, entgegnete Bürgermeister Gerd Grüner (SPD). Geforderte Stellungnahmen der Fraktionen seien jedoch nicht erfolgt. Zudem verstoße die Satzung laut Kommunalaufsicht gegen höherrangiges Recht, wie Grüner aus einem Schreiben der Behörde zitierte. Unverständnis erntete die Verbalattacke von Jürgen Frantz (CDU) als Reaktion auf Steinigers Antrag. „Reißen Sie sich zusammen“, mahnte Stadtrats-Vorsitzender Dr. Andreas Hemmann (SPD), als Frantz zu Steiniger sagte: „Sie kommen doch aus der SED“. Mit 16 Nein-Stimmen der SPD/CDU-Koalition wurde die Satzung abgelehnt. |
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120 000 Euro für besseres Bier investiert Greizer Vereinsbrauerei kauft Schonkochverfahren-Anlage Von Katja Grieser Greiz. Die Greizer Vereinsbrauerei hat 120 000 Euro investiert, damit das Bier noch besser wird. Am Dienstag wurde die Anlage angeliefert, mit der es möglich wird, die Bierwürze schonend zu kochen. „Damit wird die Qualität der Würze und somit des Bieres erhöht“, erklärt Thomas Schäfer, Geschäftsführer der Vereinsbrauerei. Da die aus mehreren Teilen bestehende Anlage einige Tonnen schwer ist, musste zur Anlieferung ein Kran gestellt werden. Die Mitarbeiter der Kran- Firma Held haben in Maßarbeit die Teile transportiert. Neben der Qualitätsverbesserung der Bierwürze verspricht sich Brauereichef Schäfer von der neuen Anlage aber noch mehr. „Ein Nebeneffekt ist eine Energieeinsparung“, sagt er. Bis zu 25 000 Euro pro Jahr können gespart werden, schätzt Thomas Schäfer. Abhängig ist diese Summe allerdings von der Entwicklung der Energiepreise, die kaum vorhersehbar sei. In der nächsten Woche wird die neue Anlage erst einmal verrohrt und verkabelt, bevor dann eine Woche später die erste Probekochung durchgeführt werden soll. „Dann wird unser ohnehin schon gutes Bier noch besser“, wirbt Schäfer für den in Greiz gebrauten Gerstensaft, der momentan Hochkonjunktur habe. Das hänge natürlich mit der Fußball-Weltmeisterschaft zusammen. „Allein auf dem Greizer Westernhagenplatz läuft es sehr gut“, sagt Thomas Schäfer, der die Organisatoren des Public Viewing in Greiz unterstützt. Dass Fußballgroßereignisse wie EM oder WM den Bierverbrauch steigen lassen, ist für den Brauereigeschäftsführer aber nichts Neues. Im WM-Jahr müsse immer ein wenig mehr produziert werden, verrät er. Allerdings sei der Unterschied diesmal im Vergleich zum Juni im vergangenen Jahr kaum spürbar, denn auch für den Thüringentag im Juni 2009 musste mehr Bier fließen als gewöhnlich. Etwa 72 000 Hektoliter Bier pro Jahr produziert die Greizer Vereinsbrauerei. |
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Parkplatz und Freianlagen für Mohlsdorfer Kita Gemeinschaftsmaßnahme mit Landkreis Mohlsdorf (OTZ/S. Grunert). Für die Neugestaltung des Parkplatzes, der Freianlagen und der Zugänge zum Mohlsdorfer Kindergarten hat sich die Einheitsgemeinde den Landkreis Greiz mit ins Boot geholt. Als Gemeinschaftsmaßnahme sind die Arbeiten im Bereich der Dorferneuerung förderfähig. „Die Arbeiten werden zu 65 Prozent bezuschusst“, erklärte Bürgermeister Christian Häckert (CDU) zur jüngsten Gemeinderatssitzung. Die Fördermittelbescheide liegen vor, nun galt es, die Aufträge zu vergeben, damit die Arbeiten zeitnah begonnen werden können. Für den Bau der Zugänge und die Neugestaltung des Parkplatzes bat die Gemeinde insgesamt sechs Firmen zur Angebotsabgabe. Aus fünf erhaltenen Geboten wurde schließlich die Firma Knobel Bau aus Greiz ausgewählt, die mit 121 577 Euro das wirtschaftlichste Angebot hatte. Auch bei der Gestaltung der Freianlagen der Kita fiel die Wahl auf Knobel Bau zum Angebotspreis von 102 853 Euro. Der Anteil des Landkreises für beide Maßnahmen beläuft sich auf rund 142 000 Euro. Beide Kostenpunkte sind im diesjährigen Mohlsdorfer Vermögenshaushalt eingestellt. |
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Pilgern von Greiz bis Zeitz
Tourismusprojekt für den Elsterradweg nimmt Gestalt an und soll 2011 auf die ITB Von Angelika Munteanu Gera. Der touristische Pilgerpfad am Elsterradweg nimmt Gestalt an. Nach einem ersten Workshop im März trafen sich jetzt erneut Touristiker, Vertreter von Kirchen, Kunst und Kommunalverwaltungen, um das geplante Tourismusprojekt für Ostthüringen auf den Weg zu bringen. Für die Selbstfindung per pedes oder vor allem per Fahrrad ist die Strecke abgesteckt, die von Greiz über Berga und Wünschendorf weiter nach Bad Köstritz und Crossen über die Landesgrenze hinweg nach Zeitz führen kann. Das Zeitziel ist klar: Im nächsten Jahr soll das „Pilgern am Elsterradweg“ auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin vorgestellt werden, hatte Karin Oberreuther vom Tourismusverein Gera angekündigt. Auch das Anliegen des Projektes ist geklärt: Es soll religiöse Menschen mitnehmen auf eine Wallfahrt und weniger religiöse Menschen auf Entdeckertour, bei der sie vor allem auch sich entdecken können. Selbstfindung und Entschleunigung seien im Zeitalter rasanter Entwicklungen immer mehr gefragt, erklärt Oberreuther den Tourismustrend zum Pilgern. Festgelegt sind nun auch wesentliche Punkte, die in einem Wegführer benannt werden sollen. Etwa die Parks von Greiz, Gera und Zeitz oder der Dreiklang von St. Veit, Cronschwitz und Mildenfurth in Wünschendorf. „Wir haben jetzt eine Ansammlung von Sehenswürdigkeiten oder besonderen Orten an der Wegstrecke, die ohne wegweisende Informationen nicht auffindbar wären“, sagt Alexander Mayrhofer, Leiter des Projektes „food, fun, fitness“ des Thüringer Wirtschaftsministeriums, das das Vorhaben in Gera fachlich begleitet. An diesen Orten sollen die Pilger zu sich kommen. Es können Bauten sein, besondere Sichten auf die Landschaft, Uferplätze an einem Wehr. „Hinter solchen Punkten in der Landschaft liegt dann stets noch mehr: Geschichte, Natur, Religion“, erläutert Catrin Ripka vom Kirchbauverein Gera. Voraussetzung ist, dass die Orte im Umfeld begehbar sind, Servicestationen Flickzeug für Fahrräder anbieten, Gastronomen Produkte aus der regionalen Landwirtschaft. Auch das Zu-sich-Kommen und Sichselbst- Finden mittels Kunst ist vorgesehen. Partner des Pilger- Projektes soll die Kunstschule Gera werden. Sie will Malkurse im Garten der Villa Jahr in Gera anbieten, kündigte der Künstler Erik Buchholz an. Den Pilger soll ein Reisebüchlein begleiten, das informieren wird über die Wegstationen und das auch Texte von Literaten enthalten soll zur inneren Erbauung. Daran können sich Interessierte mit Vorschlägen beteiligen. Die Luxusvariante der Wegbegleitung wären ergänzende Wegweiser, möglicherweise als kunstvolle hölzerne Stelen, an den Pilgerstationen, die über den jeweiligen Ort informieren. Diese Luxusvariante aber ist noch eine Frage des Geldes. Ideen gesucht fürs Reisebüchlein Mit dem Angebot „Pilgern am Elster-Radweg“ verfolgen Touristiker, Vertreter der Kirchen und des Gastgewerbes ein gemeinsames Ziel: |
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Prämienplaketten für vier Fohlen
„Leon“ zum Championatsfohlen gekürt - Qualifikation für Championatsschau Von Peter Reichardt Mohlsdorf. Pferdenachwuchs ist der Stolz jeden Pferdezüchters, aber auch jedes Pferdefreundes. Es ist immer wieder eine Augenweide, wenn die Fohlen neben ihren Mutterstuten über die Koppel springen und dabei ihre ganze Eleganz zur Geltung bringen. Doch selbst Fohlen brauchen einen Pass, um sich ausweisen zu können. Dazu waren letzte Woche vom Thüringer Zuchtverband aus Weimar Christine Kögler, Marlen Feustel und Hans-Joachim von Langermann auf den Mohlsdorfer Reiterhof gekommen, um aus der Zucht von Hubert Jäschke aus Mohlsdorf drei Fohlen und aus der Zucht von Christian Voigt aus Greiz- Pohlitz ein Fohlen zu begutachten und zu bewerten. Ein toller Erfolg für die Pferdezüchter, haben doch alle von ihnen vorgestellten Tiere eine Wertungsauszeichnung erhalten. Doch nicht nur ein Erfolg für die Pferdezüchter, so die Aussage der Wertungskommission, sondern auch ein Zeichen für die geleistete gute Arbeit an den beiden Höfen und in den Reit- und Fahrvereinen (hier der RFV Mohlsdorf). Gilt doch das Schwere Warmblut, zu denen die vier vorgestellten Fohlen gehören, als eine gefährdete Rasse und ist derzeit hauptsächlich in Thüringen und Sachsen zu finden. Bewertet wurden von den Richtern bei den vier Fohlen Ausstrahlung, Gangart, Haltung sowie Zeichnung, also das Exterieur des Fohlens insgesamt. Natürlich wurden sie auch gebrannt und mit einem Chip gekennzeichnet, ist das doch die Voraussetzung für die Ausstellung eines Pferdepasses, der sie ein Leben lang begleitet. Doch nun zu den Ergebnissen dieser Fohlenschau auf dem Mohlsdorfer Reiterhof Jäschke. Hubert Jäschke konnte mit dem Fohlen „Werra“ einen ersten Preis erringen. Das Fohlen Nelly wurde mit dem Prädikat Verbandsprämienfohlen ausgezeichnet und „Leon“, ein Hengstfohlen, wurde zum Championatsfohlen gekürt. Er hat sich damit die Qualifikation für die Thüringer Championatsfohlenschau am 17. Juli in Gera gesichert. Ein toller Erfolg für den Mohlsdorfer Reiterhof Jäschke. Doch auch der Pohlitzer Christian Voigt hat für sein Fohlen das Prädikat Verbandsprämienfohlen erhalten und kann dessen Stallbox mit einer entsprechenden Prämienplakette zieren. Natürlich werden jetzt erst einmal die Fohlen bei ihren Müttern gelassen, doch in Zukunft sollen auch sie in das Wettkampfgeschehen eingebunden werden, sei es nun beim Reiten, Springen oder Fahren. Fotografische Eindrücke von Peter Reichardt -
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Gelebte Leidenschaft für die Mutter aller Küchen Padam Sharma kocht im „Da Papu“ italienisch Von Susann Grunert Greiz (OTZ). Für viele Feinschmecker ist die indische Küche ein echtes kulinarisches Erlebnis. Für den geborenen Inder Padam Sharma liegen die lukullischen Leidenschaften jedoch woanders. „Die italienische Küche ist die Mutter aller Küchen“, schwärmt er. Seit Anfang Juni will Sharma auch die Greizer in seinem Restaurant „Da Papu“ mit mediterraner Kost verwöhnen. Schon seit elf Jahren betreibt er in Reichenbach eine italienische Gaststätte. Ein Stammkunde von dort machte ihn auf das Objekt in der Greizer Bahnhofstraße 7 aufmerksam. Nach einer Besichtigung war er schnell überzeugt. Vor 25 Jahren kam Padam Sharma aus Delhi nach Deutschland. Im hessischen Herborn lernte er von einem Italiener das Koch- und Eiskonditorhandwerk. Zusammen mit drei Festangestellten und vier Aushilfen kredenzt er im „Da Papu“ gehobene italienische Küche. Wenn der Sommer richtig im Vogtland angekommen ist, will Sharma eine Grillwoche veranstalten. „Wir grillen dann Lamm und Kalb vor den Augen der Gäste, dazu ist Pfifferlingszeit, das wird ganz toll“, gerät er ins Schwärmen. Bei allen kulinarischen Finessen, die im „Da Papu“ kredenzt werden, bevorzugt es der Chef aber ganz einfach: „Ich liebe Spaghetti aglio e oglio, also nur mit Knoblauch und Olivenöl“, lässt er sich entlocken. |
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Trotz Kaltwasser lebhaftes Neptunfest in Triebes
Den Hut muss man schon vor den Mädchen und Jungen ziehen, die am gestrigen Vormittag in dem 17 Grad warmen Wasser ein Bad nahmen. Die knapp 90 Ferienkinder aus Triebes und Zeulenroda kamen zum großen Neptunfest ins Triebeser Freibad als Auftakt für ein vielseitiges Ferienprogramm. Heidi Henze / 25.06.10 / OTZ Triebes. In kleinen Gruppen mit Namen wie "Seeigel", "Buntbarsche", "Karpfen", "Flusskrebs" oder "Austern" kämpften die Schülerteams um die heißbegehrten Punkte an den Stationen rund ums Reich des Neptuns. Den kleinen Wassernixen oder Sonnenanbetern jedenfalls machte es mächtig Spaß beim Insel-Hüpfen, wo es galt von einem Reifen zum anderen zu springen oder beim Wassertransport möglichst noch jede Menge des kostbaren Nass im Ziel im Behälter zu haben. Beim Cremelauf galt es möglichst vielen Teammitgliedern etwas von dem eigenen Sonnenschutz abzugeben. Neben allem Spaß gab es natürlich auch Lehrreiches zu erleben. "Oskar den Taucher" hatte Rettungstaucher Klaus Zipfel mitgebracht und zeigte den Wasserratten, was alles zur Ausrüstung eines Tauchers gehört. Die Kleinen staunten über das Gewicht des Bleigürtels und hatten ihre Mühe, diesen in die Höhe zu hieven. Der Höhepunkt des Vormittages aber war die Neptuntaufe. Zusammen mit seinen Nixen und Gefolge kam er aus den Tiefen der Triebes. Die hatten bei den vielen Wasserratten jede Menge zutun, um alle zu taufen, ganz gleich ob im kühlen Nass oder auf dem Land. Auch wenn die Wassertemperaturen nicht ganz den Wünschen von Bademeister Harald Krüger entsprachen, so freute es sich über das quirlige Treiben im Areal mit Volleyballplatz und großer Spielwiese. Uund so konnte er bereits in dieser Saison 600 große und kleine Badegäste begrüßen. Nun allerdings hofft er auf Temperaturen über 25 Grad. |
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Hohenleuben nun in Orange
Durch schnelle Hilfe treten Grundschüler nun im einheitlichen Look auf Von Heidi Henze Hohenleuben (OTZ). Richtig schmuck sehen die jungen Sportler der Hohenleubener Grundschule in ihren neuen Shirts aus. Und sie sind weithin erkennbar, freut sich Schulleiterin Carmen Schiller. Als die Hohenleubener Mädchen und Jungen am Heike- Drechsler-Cup im Juni im Zeulenrodaer Waldstadion teilnahmen, waren sie die einzige von insgesamt 13 Mannschaften, die nicht im einheitlichen Look aufgetreten ist. Das sollte sich ändern, hatte sich die Schulleiterin vorgenommen und bat Barmer-Bezirksgeschäftsführer Gernot Trommer um Hilfe. Er gab den Hilferuf weiter an seine Kollegen der HUK-Versicherung und die remit agierten schnell und unterstützten die Hohenleubener. So werden die Mädchen und Jungen sich im kommenden Schuljahr nun geschlossen im einheitlichen T-Shirts zu jeder sportlichen und kulturellen Veranstaltung präsentieren. Sportliche Anlässe gibts dabei genug, denn die Grundschule mit 63 Schülerinnen und Schülern legt großen Wert auf Bewegung. Neben Leichtathletikveranstaltungen, der Mini- WM im Fußball, Crosslauf oder verschiedensten Sportfesten im Stadion ebenso wie in der Halle, an denen die Hohenleubener regelmäßig teilnehmen, bietet die Schule im außerschulischen Bereich zahlreiche Arbeitsgruppen. Die beliebtesten sportlichen Betätigung unter den Schülern sind dabei Fußball, Judo, Schach oder Tanzen. Auch wenn die Grundschule nicht unbedingt stets mit einem Sieg glänzen können, so ist doch die Teilnahme das Wichtigste, erklärt die Schulleiterin und ist sich sicher, dass es auch ihre Schützlinge verstehen. |
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Weiter Streit um zweiten Markttag in Zeulenroda Händler würden gern Dienstag testen Von Steffen Beikirch Zeulenroda-Triebes (OTZ). Fliegende Händler aus der Doppelstadt und darüber hinaus wollen weiterhin gern einen gemischten Markt am Dienstag haben. Von der Stadtverwaltung gebe es dazu aber ein striktes Nein, ärgern sich Torsten Oettel aus Zeulenroda und Ralf Unger aus Triebes. Die letzte Absprache, die als guter Kompromiss angekündigt wurde, zielte auf einen gemischten Donnerstagsmarkt mit Ausdehnungsmöglichkeit in die Greizer Straße. Diese Örtlichkeit werde aber von den Kunden nicht angenommen und von den Händlern regelrecht abgelehnt, behaupten Landspezialitäten-Händler Oettel und Fischräucherer Unger. Die Greizer Straße sei für die Händler umständlich zu handhaben. Und Wochenmarktkunden wünschten in der Regel kurze Wege anstatt zu flanieren, sagen sie. Was dazu führt, dass Donnerstagsstandplätze auf dem neuen Zeulenrodaer Markt besonders begehrt sind und manche Interessenten abgewiesen werden. Außerdem wird der Platz eng, wie man gestern sah. Denn die neuen, fest installierten Sonnenschirme inklusive Sitzmöbeln machen zwar einen guten Eindruck, nehmen aber an Markttagen viel Fläche weg. Im Gegenzug seien vom Ordnungsamt im Rathaus 40 bis 50 Bewerbungen von Händlern verlangt worden, um über den Dienstagsmarkt zu entscheiden, sagt Torsten Oettel. „Das ist unrealistisch“, kommentiert er. Die Händler würden lieber probieren. Und wenn sich’s herumspreche, laufe der zweite Markttag von ganz allein. „Wir fahren seit 20 Jahren auf Wochenmärkte“, bekräftigt auch Ralf Unger, dass man weiß, wovon man spricht. Beider Appell an die Stadtverwaltung: „Lasst uns den Dienstagsmarkt mal ein halbes Jahr probieren und einfach Aufwand und Nutzen testen.“ Zudem hängen ja auch Einnahmen für die finanzklamme Kommune dran. „1000 Euro pro Monat“, so schätzen Oettel und Unger, könnten dadurch an Standgebühren zusätzlich reinkommen. Bürgermeister Frank Steinwachs (CDU) teilte auf OTZNachfrage mit, dass die Stadtverwaltung den Dienstagsmarkt nicht grundsätzlich ablehne. „Einen zweiten Markttag auf dem Marktplatz durchzuführen, wird derzeit noch diskutiert.“ Als Zielstellung gibt er „ein einvernehmliches Handeln von Interessengemeinschaft ’Zeulenroda erleben!’ und fliegenden Händlern“ aus. Im Bemühen um eine belebte Innenstadt finde stets und ständig ein Abwägungsprozess statt, betont Steinwachs. Die Interessen des Einzelnen könnten nicht immer Maßstab des Handelns sein. Kommentar Straffer feiern Von Steffen Beikirch Die fliegenden Händler schütteln weiter den Kopf. Die Doppelstadt hat kein Geld, verzichtet aber auf Einnahmen, indem sie einen zweiten Markttag ablehnt. Immerhin signalisiert der Bürgermeister, dass das letzte Wort hier noch nicht gesprochen ist. Aber er bestätigt auch zwei andere Dinge, die den Händlern neue Bauchschmerzen bereiten. Erstens: Das Zeulenrodaer Stadtfest wird aus Kostengründen dieses Jahr auf den Samstag reduziert. Frank Steinwachs spricht zwar trickreich von „Freitagabend bis Sonntagfrüh“. Das Ergebnis ist aber dasselbe, da Freitagabend nur Vorbereitungen getroffen werden sollen und Sonntagfrüh auch das nächtliche Partyende sein kann. Zweitens: Obwohl der städtische Veranstaltungskalender noch etwas anderes sagt, wird der Zeulenrodaer Weihnachtsmarkt auf den ersten Advent vorgezogen - jenen Termin, an dem traditionell Triebeser Weihnachtsmarkt ist. Begründung: Die ganze Stadt soll den verkaufsoffenen Sonntag nutzen können. Und dieser ist nun mal, wenn die erste Kerze brennt. Entgegen anderslautenden Gerüchten dauert der Zeulenrodaer Budenzauber aber von Freitag bis einschließlich Sonntag, wie der Bürgermeister erklärt. Ob die Zwangsvereinigung dazu führt, dass sich die Märkte in der Doppelstadt gegenseitig Kunden klauen, wird man sehen. Mancher Händler aber muss sich nun entscheiden, auf welcher Hochzeit er tanzen will. |
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Abwechslung im eintönigen Tierleben Beim Kaninhop gehts über Hindernisse Zeulenroda (OTZ). Wer sie sieht, mit ihrem wuscheligen weichen Fell und den kurzen Beinen, der glaubt kaum, dass Kaninchen ebenso sportlich sind wie die um ein Vielfaches größeren Pferde. Katrin Fuchs aus Zeulenroda kann es beweisen. Sie trainiert ihre Rex-Kaninchen in den Farbschlägen Dalmatiner und Castor. Sie legt den Kleinen ein Katzengeschirr an mit einer 2.30 Meter langen Leine - flugs nehmen sie Anlauf und springen über Wassergraben, Mauer oder Ochser. Natürlich sind diese Hindernisse, die Katrin Fuchs alle selbst gebaut hat, der Größe der Tiere angepasst. Für sie und ihren Kaninchen ist der Sport eine willkommene Abwechslung. Denn eigentlich wollte die Zeulenrodaer Züchterin, die seit Jahren im Zeulenrodaer Rassekaninchenzuchtverein ist, ihren Bestand reduzieren. Doch das Schlachten kam für sie nicht in Frage und da hörte sie von dem Kaninchenhop-Verein in Jena. Zum ersten Mal einige Vorführungen live erlebt hatte die Zeulenrodaer Tischlerin vergangenen Jahr in Langenwetzendorf. Es begeisterte sie, dass die Tiere nicht nur im Stall sich langweilen. So begann sie selbst mit dem Training ihrer Kaninchen und die zeigten sich überaus lernfähig. Mittlerweile ist dem Zwerg-Widder und den anderen kein Hindernis zu hoch und Katrin Fuchs freut sich über jeden gelungenen Sprung. Die Hindernisse, schön verziert und prächtig farblich gestaltet, sind 25, 35 und 40 Zentimeter hoch. Mittlerweile gibt es richtige Meisterschaften in der Sportart Kaninhop. Ähnlich wie bei den Pferden gibts verschiedene Schwierigkeitsklassen. Am Sonnabend findet die 1. Kaninchensport-Meisterschaft in Jena-Löbnitz statt. Ab 14 Uhr sind alle Interessierten auf die Festwiese eingeladen. Dann kann mit den kleinen Tieren mit gefiebert werden. |
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Bohrpfahlgründung am Bahnhof
Vorbereitungen für neue Zufahrtsbrücke laufen - Abrissauftrag auch vergeben Zeulenroda (OTZ/St.B.). Das 23. und letzte Loch wurde gestern im Bachbett der Triebes am Unteren Bahnhof gebohrt. Die Firmen Sarfert (Werdau) und Schilling (Schmölln) stellen eine fünf Meter tiefe Bohrpfahlgründung für die neue Zufahrtsbrücke her, über die man den künftigen Verknüpfungspunkt Bus/Bahn einst erreichen wird. In jedes Bohrloch fließen 1,5 Kubikmeter Beton. Die darauf zu errichtende Brücke hat eine lichte Weite von 6,50 Metern, die Fahrbahn wird sechs Meter breit, so Vorarbeiter Mike Merkel. Unterdessen vergab der Stadtrat am Mittwochabend auch den Abriss der alten Bahnhofshalle zum Preis von 83 106,03 Euro an die Dörtendorfer Firma Tiefbau-Abbruch Knoll. |
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Leckeres auf griechische Art
Anastasius Tsumani und Bruder kochen im Restaurant „Hellas“ in der Aumaischen Straße 31 Zeulenroda. Ein Flair von Griechenland können Liebhaber der mediterranen Küche seit Mitte Dezember 2009 im Restaurant „Hellas“ genießen. In angenehmer Atmosphäre werden hier, in der Aumaischen Straße 31 in Zeulenroda, griechische Spezialitäten von Chefkoch Anastasius Tsumani (55) und seinem Bruder gezaubert. Alle Gerichte werden - so versprechen es die Köche - frisch zubereitet. So können sich die Gäste an hausgemachten Suppen, kalten und warmen Vorspeisen, an Salaten, Geflügelspezialitäten und Fischgerichten laben. Auch überbackene Gerichte, Steaks und Filets, Platten für eine oder mehrere Personen stehen auf der umfangreichen Speisekarte der griechischen Brüder. Auch Spezialitäten vom Grill wie Gyros mit Tzatziki oder Bifteki (Hacksteaks) werden serviert. Für die kleinen Gäste gibt es Kindergerichte wie Spaghetti, Schnitzel mit Pommes, Putenund Hähnchensteak und natürlich - wie es sich für die griechische Küche gehört - auch Gyros. Bis das Essen kommt, aber natürlich auch danach können sich die Kleinen in einer extra eingerichteten „Kinderecke“ am Fenster aufhalten und dort spielen und malen. Etwa 180 Restaurantbesucher haben im „Hellas“, das behindertengerecht eingerichtet ist, Platz. 60 Sitzgelegenheiten gibt es im Erdgeschoss, 70 in der Galerie eine Etage höher und etwa 50 Plätze stehen vor dem Restaurant zur Verfügung. Durch Zufall sei Anastasius Tsumani, gebürtiger Grieche, vor 22 Jahren nach Deutschland gekommen. Ebenfalls durch einen Zufall habe er das Haus in der Aumaischen Straße erworben, das zunächst eine Discothek war und anschließend lange Zeit leer stand. „Mir hat es sofort gefallen“, sagt der Chefkoch, der derzeit sechs Mitarbeiter beschäftigt, drei im Service und drei in der Küche. Wer einem lieben Freund, Bekannten oder einem Familienmitglied eine besondere Freude bereiten möchte, kann auch einen Gutschein für das Restaurant erwerben. Natürlich können bei Anastasius Tsumani und seinem Bruder, die bereits eine gute Stammkundschaft haben, auch Hochzeits- und Betriebsfeiern, Geburtstage und Ähnliches zelebriert werden. „Bis Oster hatten wir ein ausgezeichnetes Geschäft“, sagt der Restaurantinhaber, im Sommer ist es immer ein bisschen schlechter, da viele im Garten oder anderswo unterwegs sind. Unterwegs ist Anastasius Tsumani leider nicht so oft - zumindest in seiner Heimat Griechenland, die er nur einmal im Jahr besuchen kann. Seine Eltern, die Schwester, alle leben sie dort und auch er will seine Rentenzeit in der Heimat genießen. Montags bis freitags bieten die Restaurantbesitzer preisgünstige und leckere Mittagsgerichte an. Ab fünf Euro kann dann zwischen 11.30 Uhr und 14 30 Uhr geschlemmt werden. Das Restaurant hat täglich geöffnet von 11.30 bis 14.30 Uhr und von 17 bis 23 Uhr. |
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Bettina Winkler steuert mit Royal Color zum Sieg
Zum dritten Mal nach "Nanette" und "Ariell" hat sich mit "Royal Color" erneut eine Eigenzucht aus dem Gestüt Bretmühle für das Ereignis im Einspännerfahren, das Deutsche Bundeschampionat 2010 in Warendorf, qualifiziert. Peter Reichardt / 25.06.10 / Greiz In einer Eignungsprüfung für junge Fahrpferde beim Turnier in Langenleuba-Niederhain zeigte "Royal Color" mit Bettina Winkler an den Leinen einen fast fehlerfreien Umlauf, machte mit Haltung, Exterieur und Gangart viele Punkte gut und erreichte mit einer Wertungsnote von 8,8 einen unangefochtenen Sieg in diesem Turnier. Ein Sieg, der die Qualifikation für das Deutsche Bundeschampionat in Warendorf darstellt. Dazu kommt, dass mit der Wertungsnote 8,8 eine ganz selten erreichte Leistungsbewertung im Wettkampf dieses außergewöhnliche Pferd "Royal Color" in den Kreis der besten Pferde Deutschlands katapultiert wurde. Ein Zucht- und Wettkampferfolg, der die Region Greiz für Pferdefreunde immer interessanter macht. Doch auch Bettina Winkler vom RFV Gestüt Bretmühle zeigte in Langenleuba-Niederhain erneut, was sie drauf hat. An zwei Wettkampftagen 14 Starts und dabei neun Siege und drei zweite Plätze, das will erst einmal geschafft werden. Mit "Ariell", dem Bundeschampionatspferd des vergangenen Jahres, ging sie ins Einspännerfahren in der Leistungsklasse A, holte sich den Sieg in der Dressur, im Marathonfahren sowie dem Kegelfahren, so dass ihr auch die Kombinationswertung nicht zu nehmen war. Das gleiche galt für "Amazone", die in der Leistungsklasse M ging und den Erfolg von "Ariell" in dieser Klasse wiederholte. "Nirvana", die ebenfalls in der Leistungsklasse M ging, vervollständigte mit drei zweiten Plätzen nach "Amazone" den Erfolg des RFV Gestüt Bretmühle und von Bettina Winkler, die bei all den Wettkampferfolgen an den Leinen saß. Aber auch die züchterische Arbeit im Gestüt Bretmühle findet mit diesen Erfolgen Ausdruck. Interessant ist auch, dass Bettina Winkler mit "Amazone" die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft im Einspännerfahren in der Tasche hat, die am Wochenende im sächsischen Grummbach bei Wilsdruf stattfindet. Ein Erfolg, der sich schon in Seifersdorf andeutete, im Turnier in Langenbernsdorf weiter herauskristallisierte und mit den Erfolgen in Langenleuba-Nierderhain untermauert wurde. Doch nicht nur bei nationalen Wettbewerben ist der RFV Gestüt Bretmühle erfolgreich vertreten, sondern startet auch bei internationalen Wettkämpfen, so am zweiten Juliwochenende in Nebanece in Tschechien. Bleibt nur noch, den Pferden und Bettina Winkler für die Wettkämpfe viel Erfolg zu wünschen. |
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Gute Saison der Cossengrüner Fußballer
VSG 1960 Cossengrün steigt als Staffelsieger in die Kreisliga Greiz auf Cossengrün (OTZ/Jens Wetzel). In einer tollen Saison konnte die erste Fußball-Mannschaft der VSG 1960 Cossengrün im fünfzigsten Jahr des Bestehens nach nur zwei Serien in der 1. Kreisklasse als Staffelsieger in die Kreisliga aufsteigen. Bis zum 20. Spieltag führten die Cossengrüner Kicker die Tabelle mit neun Punkten Vorsprung an, bis dann eine Krise den Vorsprung abschmelzen ließ und drei Spiele ausgerechnet gegen die drei Mitaufstiegsbewerber verloren wurden. So rutschte man ganz schnell auf den vierten Platz ab. Das machte den Aufstiegskampf in der Endphase noch einmal so richtig spannend und alle Cossengrüner Fans hofften auf ein gutes Ende. Die letzten drei Spiele wurden dann konzentriert angegangen und mit der Unterstützung aller gewonnen. Am letzten Spieltag fuhren die Cossengrüner Anhänger mit dem Sonderbus nach Ronneburg, um die Mannschaft bei diesem schweren Gang gegen die dortige Zweite tatkräftig zu unterstützen, was dann schließlich auch gelang. Dadurch wurde der Aufstieg zur Kreisliga Greiz mit eigener Kraft, punktgleich mit dem TSV 1880 Rüdersdorf, aber mit wesentlich besserem Torverhältnis, doch noch als Erster geschafft. Die Mannschaft und der Vorstand der VSG 1960 Cossengrün danken deshalb allen treuen Fans für die Unterstützung während der zurückliegenden Saison und hoffen auch im kommenden Spieljahr auf rege Teilnahme am Spielgeschehen. Am Abend des letzten Spieltages wurde dann der Aufstieg in der Sportanlage „Ulrich Wetzel“ in Cossengrün mit allen Beteiligten gebührend gefeiert. Die Mannschaft wurde dann aus Anlass des 50. Kinder- und Sportfestes noch von den Schülern der Grundschule „Ferdinand Haußmann“ in Cossengrün mit einem Blumengruß und drei Liedern für den Aufstieg geehrt. Die Grundschüler selbst gewannen jüngst die Mini-WM in Greiz, was für die kleinste Grundschule des Kreises Greiz sehr bemerkenswert ist. |
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25. Juni 2010 /Vogtland-Anzeiger Reichenbacher legt Super-Abitur hin Reichenbach - Erik Vollmann hat mit einem Durchschnitt von 1,1 in diesem Jahr das beste Abitur am Reichenbacher Goethe-Gymnasium abgelegt. Eine große Leistung, denn „das sächsische Abitur macht man nicht im Vorbeigehen“, wie Schulleiter Lutz Niepold den 62 Abiturienten, die am Samstag ihre Abschlusszeugnisse im Neuberinhaus erhielten, bescheinigte. Damit haben alle Zwölftklässler, die in die Prüfungen gestartet waren, das Abitur auch erreicht.
„Ein besonderer Jahrgang, ein erlesener Tropfen“, bediente Niepold sich der Winzersprache. Und mit diesem Lob meinte er nicht nur die Prüfungsergebnisse, sondern Leistungsbereitschaft und Auftreten der Abgänger in all den Jahren, die sie das Reichenbacher Gymnasium besucht haben. 22 der 62 Abiturenten erreichten einen Einser-Durchschnitt. Das sind immerhin fast 35 Prozent. Und auch das sei Spitze, meinte der Direktor.
Dass Erik Vollmann ein Super-Abitur hinlegen würde, das haben ihm Lehrer und Mitschüler durchaus zugetraut, denn er war immer ein sehr guter Schüler. Das hat ihm nicht nur Sympathien eingebracht bei den Mitschülern. Doch er sei, so schätzt er selbst ein, trotzdem immer mit allen gut zurecht gekommen.
Deutsch hat er am meisten gemocht, aber auch GRW und Physik. Und weil er ausgemustert wurde, soll jetzt nahtlos das Studium folgen. Werkstoffwissenschaft hat der Muster-Abiturient gewählt und nennt Freiberg und Dresden seine Wunsch-Studienorte. Das Zünglein an der Waage wird wohl die Wohnung sein, die er in den nächsten Wochen intensiv sucht. Von der Interessenslage her hätte Erik auch gerne Politikwissenschaften studiert. Aber die Vernunft siegte, denn die Richtung sei überlaufen und außerdem „brotlose Kunst“, wie der schlaue junge Mann es bezeichnet. Bei den Werkstoffen sieht er dagegen eine gesichertere Zukunft. |
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25. Juni 2010 /Vogtland-Anzeiger Besucherzahlen im Theater Plauen-Zwickau sinken Plauen – Das Vogtlandtheater Plauen und das Gewandhaus Zwickau melden sinkende Besucherzahlen. Das wird aus einer veröffentlichten Statistik deutlich. Kamen zur Spielzeit 2001/2002 noch rund 163 000 Besucher, waren es 2008/2009 nur noch mehr als 137 000 Zuschauer.
Rückläufig war allerdings auch die Zahl der Veranstaltungen. 100 Vorstellungen weniger gab es im Vergleich zu vor acht Jahren. In der Spielzeit 2009/2010 setzt sich der Trend fort. Bis April kamen 106 000 Zuschauer bei bisher 850 Vorstellungen. Veröffentlicht wurden die Zahlen nach einer Anfrage von Stadtrat Bernd Stubenrauch (SPD). Er wollte wissen, wie die Entwicklung seit dem Intendantenwechsel ist. Die SPD wolle nun Gründe für den Rückgang suchen, heißt es. |
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| 25. Juni 2010 /OTZ | |||||||||||||
Kurz notiert: |
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Lizenz zum Schmunzeln - Mario Schuster
Hoffest mit Ausstellungseröffnung
In der Keramischen Werkstatt Laser in Obergeißendorf wird am Sonnabend um 11 Uhr eine neue Ausstellung eröffnet. Eberhard Klauß zeigt u. a. Darstellungen von Stadtlandschaften, Straßenzügen und Druckgrafiken. Zum Hoffest am Sonnabend und Sonntag, jeweils von 11 bis 18 Uhr, wird Töpfermeister Ludwig Laser alle Gäste durch den Hof führen. Am Samstag um 19 Uhr findet eine Lesung zum Thema „Höfisches“ mit Dr. Frank Reinhold statt. Karikatur des Tages
„Waldautobahn“ voll gesperrt Teichwolframsdorf (OTZ). Am 29. und 30. Juni wird die Oberfläche der Reichenbacher Straße von der Einmündung auf die Hauptstraße (L 1085) bis zum Abzweig nach Bildhaus, der sogenannten Waldautobahn, bearbeitet. Während der Zeit der Bauarbeiten ist die Straße voll gesperrt. Bildhaus ist aus Richtung Reudnitz erreichbar. Eine Umleitung ist für diesen Zeitraum nicht ausgeschildert. Stützmauer wird ab Montag gebaut Greiz (OTZ). Am kommenden Montag bis voraussichtlich 29. Oktober beginnen im Auftrag des Straßenbauamtes Ostthüringen durch die Firma Ziba Bau die Arbeiten zum Ersatzneubau der Stützmauer im Bereich Bruno-Bergner-Straße (Felsenseite). Die Arbeiten werden unter halbseitiger Sperrung der Bundesstraße durchgeführt, die Regelung des Verkehrs erfolgt durch eine Ampel. Während der Hauptverkehrszeiten muss mit erheblichen Verkehrseinschränkungen gerechnet werden. |
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