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Fußballparty mit Liveschaltung
Über 1500 Fans feiern auf Westernhagenplatz - Greizer berichtet direkt aus Stadion Von Katja Grieser und Susann Grunert Greiz. „Das ist der Hammer hier“, ruft Thomas Steudel noch und dann bricht die Verbindung ab. Der Greizer hat gestern den über 1500 Fans auf dem Westernhagenplatz in der Halbzeitpause des WM-Spiels Deutschland gegen Ghana Grüße direkt aus dem Stadion in Johannesburg zukommen lassen. Erstaunlich gut war die kurze Videokonferenz, die die Veranstalter des Public Viewings organisiert haben und die dank Technik von EP: K & K City Sound möglich wurde. Bei der Liveschaltung nach Südafrika bekamen die Fußballfans einen Eindruck davon, in was für einen Hexenkessel sich das Stadion beim Spiel verwandelt hatte. Doch die Greizer konnten da mithalten, spätestens beim Siegtreffer für Deutschland erreichte die Stimmung den Siedepunkt. Doch zurück zum Anfang: Als die ersten Klänge der deutschen Nationalhymne erklangen, erhoben sich die Massen, um die bekannten Zeilen über den Platz hallen zu lassen. Dazu wurden fleißig die Fahnen und Hüte geschwenkt und natürlich die plastenen Krawallmacher bis an die Schmerzgrenze strapaziert. Die Greizer Fußballfans waren von der ersten Minute an im Spiel, litten mit jedem Fehlpass, belohnten jede gute deutsche Aktion mit Applaus, bis sich die Wucht von über 1500 Kehlen und zahllosen Vuvuzelas zum erlösenden Siegtreffer voll entfalten konnte. Selbst Siegestänze wurden aufgeführt. Gefreut über den deutschen Sieg hat sich natürlich der elfjährige Niclas Täubert. „Bis ins Viertelfinale schaffen sie’s“, lautet seine Prognose. Sein Vater Steffen Täubert ist da optimistischer, er sieht Deutschland im Finale. Genau in der Mitte platziert sich der Tipp von Kai Schurz. Er sieht Jogis Elf bis ins Halbfinale vordringen. Zum Mitfiebern hatte der Greizer Sohn Markus im Gepäck. Dem war die Aufregung des Spiels kurz nach dem Schlusspfiff noch deutlich anzumerken. „Ich habe ganz schön mitgezittert“, erzählt der kleine Fußballfan. In Autokorsos verlassen die Greizer ihre Fußballmeile, man sieht sich wieder: Am Sonntag zum Achtelfinale gegen die Engländer... |
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Große Hoffnung Vogtlandhalle
Förderverein der Vogtland Philharmonie wählt Vorstand - Weniger Shuttlebusse geplant Von Marcel Hilbert Reichenbach (OTZ). „Wenn die Vogtlandhalle in Greiz erst fertig ist, wird dort die Zahl der Konzertanrechte explosionsartig steigen.“ - Auch wenn Dieter Kießling seine Vorhersage für das neue Greizer Kulturhaus mit einem kleinen Augenzwinkern versieht, spiegelt seine Hoffnung sicherlich die aller Mitglieder des Fördervereins der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach (VPH) wieder. 49 von ihnen folgten am Dienstagabend der Einladung zur Mitgliederversammlung und wählten in der neuen Geschäftsstelle der VPH am ehemaligen Landesgartenschau- Gelände in Reichenbach den Vorstand für ihren Förderverein. Neben alten Bekannten wie Kießling (CDU), der einstimmig in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt wurde, gehören auch zwei neue Gesichter dazu. Heike Taubert, die Thüringer Sozialministerin (SPD), ist seit Dienstag Kießlings Stellvertreterin. Zur Beisitzerin wurde die Greizer Stadtmarketing-Geschäftsführerin Ines Wartenberg bestimmt. In dem Siebengestirn an der Spitze des Vereins finden sich zudem Stephan Baum (Schatzmeister), Reinhard Hoffmann (Schriftführer) sowie die Beisitzerinnen Lore Stiehler und Heidrun Heusinger wieder. Dem Anlass angemessen wurde die Versammlung von einer Darbietung des Reichenbacher Frauenchores eröffnet, bevor Kießling, Oberbürgermeister von Reichenbach, Rechenschaft über das Vereinsjahr ablegte. Besonders zwei Ereignisse prägten dieses: die 800-Jahr-Feierlichkeiten in Greiz und die Landesgartenschau in Reichenbach. „So viele Einsätze hatte die Philharmonie noch nie“, meinte der Vorsitzende und bedankte sich bei den Fördervereins-Mitgliedern und Sponsoren für den Rückhalt in dieser Zeit. Die 12 000 Euro Ausgaben im abgelaufenen Geschäftsjahr umfassten unter anderem die großen Posten Herausgabe eines Kalenders und Bustransport von Konzertbesuchern. Gerade letzterer wurde von Rechnungsprüfer Reinhard Hoffmann genauer unter die Lupe genommen. „Vor allem im Greizer Bereich gibt es bei den Shuttlebussen zu den Konzerten zu viele Leerfahrten“, meinte er und schlug als Konsequenz vor, sowohl zwei der drei Busse zu den Silvesterkonzerten als auch die Fahrt vom Greizer Theater nach Dölau und Elsterberg zu streichen. „Die Stadtrunde in Greiz wird natürlich bestehen bleiben“, so Hoffmann. Stefan Fraas, der Intendant der VPH, informierte über die vergangene Spielzeit und gab einen Ausblick. Auf einen Termin kann man besonders gespannt sein: „Im April 2011 werden wir unseren Orchesterball in der Greizer Vogtlandhalle veranstalten“, so Fraas. |
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Kein Fußboden-Ersatz in Lessingschule im Sommer Gerichtsverfahren wahrscheinlich Von Katja Grieser Greiz. Mit der Fußboden-Reparatur in der Greizer Lessing- Regelschule wird es in diesen Sommerferien nichts. Darüber informierte Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) in der Hauptausschusssitzung am Dienstagabend. „Es hat sich heraus gestellt, dass jede der beteiligten Parteien unabhängig voneinander ein offizielles Gutachten haben will“, begründet Schweinsburg die Verzögerung der Mängelbeseitigung. Solange die Beweissicherungen laufen, kann der Fußboden nicht erneuert werden. Jede der beteiligten Parteien einschließlich Landkreis hat inzwischen Rechtsanwälte eingeschaltet, so dass sich das gesamte Verfahren vermutlich länger hinziehen wird. Nachdem die Komplettsanierung des Schulgebäudes in der Dr.-Scheube-Straße vor gerade mal einem Jahr abgeschlossen wurde, traten bereits kurz darauf erste Mängel zutage. Blasen und Aufwölbungen sowohl im Teppich-, als auch in PVC- und Kautschukbelägen zeigten sich. Und zwar verteilt über das gesamte Haus. Laut einem Gutachten soll das Grundierungssystem versagt habe, die Empfehlung der Hersteller- und Lieferfirma sei ungeeignet gewesen. Das tut mir sehr leid. Landrätin Martina Schweinsburg zur geplatzten Mängelbeseitung am Fußboden der Lessing-Regelschule Eine Nachbesserung sei nicht möglich. Die Fußbodenbeläge müssen demzufolge neu verlegt werden. Um das noch in den Sommerferien erledigen zu können, hatte der Kreistag in seiner Sitzung am 1. Juni sogar eine außerplanmäßige Ausgabe von 250 000 Euro beschlossen. Die Landrätin begründete diese Ausgabe vor den Kreisräten Anfang Juni damit, dass das beauftragte Unternehmen den Fußboden gemäß Gebrauchsanleitung verlegt habe, diese jedoch falsch gewesen sei. Der Vertragspartner ist aber nicht der Hersteller, sondern die Verlegefirma. Doch da die nichts für die Mängel könne und der Landkreis das Unternehmen nicht in Konkurs treiben wolle, sei die außerplanmäßige Ausgabe notwendig gewesen, damit die Arbeiten in den Sommerferien erledigt werden können. Die Fußbodenlegefirma sollte eine Stellungnahme zum Gutachten abgeben. Bei Anerkennung des Schadens hätte sie die Mängelbeseitigung übernommen und die außerplanmäßige Ausgabe des Landkreises wäre damit gegenstandslos geworden. „Wir hatten eine Frist bis 9. Juni gesetzt, doch es hat sich keiner mehr gerührt“, bedauert Martina Schweinsburg. Stattdessen wurden Anwälte eingeschaltet. „Die Reparaturen in den Ferien werden offensichtlich nicht möglich sein. Wir müssen uns an die gerichtlichen Vorgaben halten“, so Schweinsburg, die aufgrund der aktuellen Entwicklung davon ausgeht, dass es zu einem Gerichtsverfahren kommen wird. „Es ist ein Großkonzern beteiligt, also rechne ich damit, dass alle Instanzen genutzt werden“, meint die Landrätin und deutet damit an, dass die Angelegenheit noch lange nicht ad acta gelegt werden kann. Kommentar Holpriges Verfahren Von Katja Grieser Die in der frisch sanierten Lessing-Regelschule in der Dr.-Scheube-Straße aufgetretenen Mängel am Fußboden sind nicht nur ärgerlich, sondern auch nicht ungefährlich. Deshalb will Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) von der Gemeindeunfallversicherung prüfen lassen, ob trotz der Schäden überhaupt noch in der Schule unterrichtet werden kann. Denn klar ist inzwischen: In den Sommerferien wird es mit der Mängelbeseitigung nichts. Bevor das Beweissicherungsverfahren nicht endgültig abgeschlossen ist, kann der sich wellende Fußboden nicht angerührt werden. Dass der Landkreis danach im Zweifelsfall in Ersatzvornahme gehen wird, die Leistungen ausschreibt und die Reparaturen erst einmal durchführen lässt, ist eine Option, die schon mit der Kreistagszustimmung zur außerplanmäßigen Ausgabe stand. Allerdings ließ die Landrätin bereits zur Kreistagssitzung keinen Zweifel daran, dass der Landkreis alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen wird, um die Gewährleistungsansprüche durchzusetzen und sich das Geld zurück zu holen. Auch wenn dazu wohl langer Atem nötig sein wird. |
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Gemeinderat beschließt Straßenbau in Kahmer Finanzierung erfolgt über Rücklagen Mohlsdorf (OTZ/S. Grunert). Der harte Winter hat den Straßen in Kahmer mehr geschadet als bisher angenommen. Das stellte Mohlsdorfs Bürgermeister Christian Häckert (CDU) bei einer Ortsbegehung mit seinen Gemeinderäten fest. Besonders betroffen ist der Straßenabschnitt ab der Zimmerei Langheinrich bis zum Gemeinschaftshaus. Daher hat der Mohlsdorfer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung am Dienstagabend eine flächige Instandsetzung der Schäden beschlossen. Die Kosten in Höhe von rund 27 000 Euro müssen aus der Rücklage der Gemeinde bestritten werden. „Es sind zwar Mittel für die Straßeninstandsetzung im Haushalt eingestellt, aber diese sind ausgeschöpft“, erklärte Häckert. Die Abdeckung der Ausgaben ist vorerst auch durch Einsparungen oder Umschichtungen bei anderen Maßnahmen nicht gegenfinanzierbar. Drei Firmen hatten sich an der Ausschreibung der Straßenbauarbeiten beteiligt, Knobel Bau aus Greiz wurde schließlich der Zuschlag erteilt. Bis zum Baubeginn werden noch 10 bis 14 Tage vergehen, sagte Häckert. Da die ganze Straßenfläche grundhaft saniert wird, können die Arbeiten zudem nur unter Vollsperrung - u.a. der Reichenbacher Straße - erfolgen. Auch mit der überplanmäßigen Ausgabe beläuft sich die Mohlsdorfer Rücklage noch auf etwa 330 000 Euro, „das ist mehr, als wir zu diesem Zeitpunkt erwartet haben“, meinte Christian Häckert zur Sitzung. |
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Vor Ende Juli wird in Bebel-Straße nicht gebaut Damit fast vier Monate Bauverzögerung Greiz (OTZ/KG). Vor Ende Juli wird in der August-Bebel-Straße in Greiz (B 94) nicht mit dem geplanten grundhaften Ausbau begonnen. Darüber informierte der Greizer Bürgermeister Gerd Grüner (SPD) gestern Abend in der Stadtratssitzung auf Nachfrage von Linken-Stadtrat Holger Steiniger. Grund für die Verzögerung des Baustarts, der ursprünglich für den 6. April dieses Jahres vorgesehen war, ist ein Vergabestreit zwischen dem erst- und dem zweitplatziertem Bieter. „Die Vergabekammer hat dann entschieden, dass der Zweite den Zuschlag hätte bekommen müssen“, erklärt der Rathauschef den Stadträten. Das hat das Oberlandesgericht Jena allerdings anders gesehen. Das Gericht habe nun wiederum am Montag entschieden, dass die Auffassung der Vergabekammer falsch war, berichtet Grüner über den aktuellen Stand der Dinge. „Das bedeutet, dass die Entscheidung von uns als Vergabestelle richtig gewesen ist“, betont der Bürgermeister. Der Vergabestreit hat jedoch dazu geführt, dass sich der Start der auf rund zwei Jahre angelegten Baumaßnahme auf der Bundesstraße 94 um vermutlich fast vier Monate verzögern wird. Denn bei Einhaltung der Fristen und mit allen vor Baubeginn notwendigen Vorbereitungen werde vor Ende Juli in der August-Bebel- Straße nicht begonnen, sagt Gerd Grüner. |
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Eine Bühne für die Besten
Ehrung der erfolgreichsten Schüler des Gymnasiums im Greizer Theater Von Marcel Hilbert Greiz (OTZ). Mitten im Umzugsstress wartete auf Lehrer und Schüler des Greizer Gymnasiums gestern eine kurze Verschnaufpause. Mit einer Auszeichnungsveranstaltung im Greizer Theater wurden im würdigen Rahmen die besten Gymnasiasten der achten bis elften Klassen geehrt. Zu Beginn des 90-minütigen Programmes, das durch Musikeinlagen und eine Darbietung der Theater-AG aufgelockert wurde, standen Johanna Vetter und Peter Coburger im Mittelpunkt. Während Vetter für ihr Talent in Kunst und Schauspiel den Förderpreis des Schulfördervereins erhielt, durfte sich Coburger für erfolgreich absolvierte Chemiewettbewerbe ins Ehrenbuch des Gymnasiums eintragen. In fast allen Fachbereichen wurden dann Schüler, die sich durch gute Wettbewerbsergebnisse oder besonderes außerschulisches Engagement im abgelaufenen Schuljahr auszeichneten, mit Urkunden und Präsenten bedacht. Auch die Klassenbesten jeder Jahrgangsstufe wurden auf die Bühne geholt und nahmen eine Urkunde aus den Händen des Schulleiters Jens Dietzsch entgegen. Den Applaus für die Geehrten stellte jedoch die euphorische Verabschiedung von Referendar Konrad Burkhardt in den Schatten, der nach seiner nun abgeschlossenen Lehrer-Ausbildung das Gymnasium verlässt. Direktor Dietzsch nutzte, nachdem er den Ausgezeichneten seinen Dank und Respekt aussprach, dann noch die Gelegenheit, sich auch bei seinen „Umzugshelfern“ zu bedanken. Bevor er die Schüler dann in die Sommerferien entließ, erinnerte er die Anwesenden vorsichtshalber noch einmal: „Denkt bitte alle daran: Am ersten Schultag müsst ihr in die Heinrich-Fritz-Straße.“ |
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Dem wütenden Auftritt folgen endlich Aktivitäten Erste Missstände in Kleinreinsdorf beseitigt Von Katja Grieser Kleinreinsdorf. „Ich bin in der Gemeinderatsitzung explodiert“, sagt die sonst eher sanftmütige Kleinreinsdorfer Ortsteilbürgermeisterin Karin Müller fast entschuldigend. Am Dienstagabend hatte sie zur öffentlichen Ortsteilratssitzung eingeladen, nachdem sie vergangene Woche im Teichwolframsdorfer Gemeinderat mal auf den Tisch gehauen hatte. Denn nachdem sie seit Monaten auf Missstände in ihrem Ort vor allem in puncto Sauberkeit hingewiesen hatte, die jedoch von der Gemeinde ignoriert worden seien, reichte es ihr und sie beschwerte sich nochmals mit Nachdruck. Und mit Erfolg. „Letzte Woche wurden die ersten Maßnahmen eingeleitet“, konnte sie den Ortsteilratsmitgliedern und leider nicht einmal einer Hand voll interessierten Kleinreinsdorfern mitteilen. In der Gasse sei Dreck entfernt worden, der Platz wurde gekehrt und Gullyeinläufe sind gesäubert worden. „Wir freuen uns, dass jetzt begonnen wurde“, sagt Karin Müller. Zudem seien zwei Hülsen gesetzt worden, in die Masten für die Straßenbeleuchtung eingebracht werden sollen. Nachholebedarf gibt es bei den Gullys, da manche deformiert oder aus anderen Gründen kaum noch zu öffnen sind. Gunter Walzel vom Bauhof versicherte, dass hier eine Lösung gefunden werde. Gemäht wurde nun auch das Bachbett, in dem inzwischen Erlen wuchsen. Allerdings kritisierte Ortsteilratsmitglied Doris Schädlich, dass die Mährückstände nicht weggeräumt worden sind, sondern jetzt im Bachbett liegen. „Das werde ich nochmal ansprechen“, so Karin Müller. Weiteres Problem ist eine Stelle vor dem Feuerwehrhaus, an der Wasser auf die Straße läuft, was im Winter in einer dicken Eisschicht endet. Diesen Winter musste deshalb die Straße sogar halbseitig gesperrt werden. Auch hier versicherte Gunter Walzel, dass das Problem „in Arbeit“ sei. Dass sich nach dem Auftritt im Gemeinderat in Kleinreinsdorf etwas getan hat, stimmt Ortsteilchefin Müller froh. Trotzdem wünscht sie sich eins: „mehr Bürgerbeteiligung“. So könne sie sich für Kleinreinsdorf auch Arbeitseinsätze zur Verschönerung des Ortes vorstellen. Abgeneigt waren die Anwesenden nicht, nur müsse es so eine Reinemachaktion gut vorbereitet sein, finden sie. Karin Müller wies die Kleinreinsdorfer darauf hin, dass wahrscheinlich im Herbst die Begehung am Silberberg stattfindet und vor allem Anwohner aufgefordert sind, Problemzonen zu benennen, damit man eine Lösung suchen kann. |
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80 000 Euro für Programm zur Kleinkindbetreuung Gemeinderat Mohlsdorf vergibt Aufträge Mohlsdorf (OTZ/S. Grunert). Zur letzten Gemeinderatssitzung in Mohlsdorf wurden weitere Auftragsvergaben zum Umbau des Kindergartens im Zuge des Bundesprogrammes zur Kleinkindbetreuung beschlossen. „Das Kleinkindprogramm ist auf zwei Jahre ausgelegt“, sagte Häckert. In diesem Jahr beläuft sich das Budget auf 80 000 Euro. Im nächsten Jahr sollen weitere 120 000 Euro in den Bau von Fluchtbrücken oder der Gestaltung des Spielplatzes fließen. Für die Trockenbau- und Rohbauarbeiten im Wert von knapp 13 000 Euro wird sich die Firma Blase Bau aus Mohlsdorf verantwortlich zeichnen. Für die erforderlichen Fliesenverlegearbeiten wurde der Zuschlag der Greizer Firma Uhnag erteilt, die Kosten belaufen sich hier auf rund 3000 Euro. Dabei, betonte Häckert, handelt es sich nur um partielle Arbeiten in den Waschund Duschräumen, die aufgrund des Umbaus neu gefliest werden müssen, nicht um die gesamte Fläche. Die Tischlerarbeiten im Innenbereich in Höhe von 3685 Euro wurden an die Firma Manfred Hilbert aus Teichwolframsdorf vergeben. Bei den Malerarbeiten im Innenbereich konnte die Gemeinde aus zwei Angeboten wählen, von denen die Firma Clauß in Greiz mit 6541 Euro die günstigere war. Schließlich wurden zur letzten Gemeinderatssitzung auch die Aufträge für die Bodenbelagsarbeiten verteilt. Hier gab von vier angefragten Firmen nur eine ein Gebot ab. So ging der Auftrag in Höhe von 2334 Euro an die Firma Bernd Peter in Greiz. Alle Ausgaben sind im diesjährigen Haushalt eingestellt. |
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Attraktiveres Umfeld für Schau Ausstellung mit Porträts von Bernd Zeller jetzt in sanierten Räumen Von Katja Grieser Greiz. Eine Ausstellung, die nach gut vier Wochen den Standort wechselt, wird es im Sommerpalais Greiz vermutlich nicht so schnell wieder geben. Doch aufgrund der Bauarbeiten im Gebäude mussten die satirischen Porträts von Bernd Zeller eben kurzerhand umziehen. Während die Schau „125 Top Thüringer“ bislang als letzte in unsanierten Räumen präsentiert wurde, ist sie nun die erste in den sanierten der ersten Etage. In Festsaal und den drei anschließenden Räumen sind die Porträts des Jenaers nun zu sehen. Auch wenn die Sanierung in den jetzigen Ausstellungsräumen größtenteils abgeschlossen ist, stehen noch Restarbeiten an. „Da fehlt ein Türgriff, der Lichtschutz kommt nächste Woche“, erzählt Sommerpalais-Leiterin Eva-Maria von Mariassy. Die Stühle im Festsaal sind derzeit beim Maler, müssen anschließend zum Polstern. Doch der Blick in die sanierten Räume entschädigt die Sommerpalais-Crew für so einige Entbehrungen während der Sanierungsarbeiten. Selbst der Besucher bekommt einen Eindruck davon, was es heißt, bei laufendem Museumsbetrieb die Bauarbeiter im Haus zu haben. Derzeit wird nämlich im Treppenhaus gearbeitet, durch das Gäste gehen müssen, um die Zeller-Schau zu sehen. „Die meisten Besucher finden es aber sehr spannend“, weiß von Mariassy. Die Zeller-Ausstellung ist bis 15. August zu sehen. Am 21. August wird im Festsaal eine neue Schau eröffnet, die einen Querschnitt aus dem Bestand präsentieren wird. |
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Zeugnisse im Autohaus
Abschluss für Schüler der 9. Klasse an der Regelschule Triebes - 23. Azubi übernommen Von Heidi Henze Triebes (OTZ). So ungewöhnlich, wie ein Autohaus als Domizil für eine feierliche Zeugnisübergabe scheint, so gut zeigte sich die Konstellation Schule-Wirtschaft. Die Schüler der neunten Klasse der Regelschule „Georg Kresse“ in Triebes erlebten am gestrigen Vormittag im Autohaus Warmuth Mobile in Triebes die geballte Kraft von Wissen, Schule und Handwerk. Stefan Haase von der KfZ-Innung Ostthüringen machte deutlich, dass die jungen Leute Hoffnungsträger für künftige Fachleute in der Wirtschaft, Industrie oder Handwerk sind. So war das Autohaus das beste Areal, um den Schülern einmal mehr zu zeigen, wie sehr sie gebraucht werden und welche Voraussetzungen man an sie stellt. „Mit dem Lernen ist es noch lange nicht vorbei. Wir brauchen tatkräftige junge Leute und freuen uns auf euch mit eurer Kompetenz“, sagte Geschäftsführer Martin Warmuth. Bevor die einen ihre Zeugnisse erhielten, konnte sich der Triebeser Kevin Trost über einen Ausbildungsvertrag als Mechatroniker freuen. Es ist der 23. Azubi, der im Autohaus in das Berufsleben startet. „Es wartet eine Revolution auf dem Weg vom Verbrennungsmotor zum Hybridfahrzeug auf die Fachleute“, machte Warmuth den Beruf schmackhaft. |
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Höhere Kita-Gebühren nochmal vertagt Stadtrat hört Kritik von Elternvertretern Von Steffen Beikirch Zeulenroda-Triebes (OTZ). Nicht aufgehoben, aber zumindest aufgeschoben ist die Entscheidung über den Anstieg der Elternbeiträge in den Zeulenroda-Triebeser Kindertagesstätten. Der Stadtrat vertagte das Them gestern Abend auf den 14. Juli, wo die neue Beitragssatzung dann im Paket mit dem Nachtragshaushalt behandelt werden soll. In Kraft treten soll die Erhöhung weiterhin zum 1. August. Dass es nochmal eine Anpassung der Beitragssätze gibt, ist nach heftiger Kritik in der gestrigen Bürgerfragestunde zu erwarten. Frank Bergemann, Susanne Neisch und Sandra Fischer waren als Elternvertreter der „Frohen Zukunft“ in den Rathaussaal gekommen und äußerten ihren Unmut über die teils unverhältnismäßig hohe Belastung. Diese droht Familien mit drei und mehr Kindern. Denn die sind künftig nicht mehr beitragsfrei. Frank Bergemann rechnete vor: Als Vater dreier Kinder wies sein letzter Gebührenbescheid 1404 Euro pro Jahr aus. Nach dem neuen Modell müsste er 2700 Euro zahlen. Das entspreche einer Steigerung um 94 Prozent. „Wo ist da die Sozialverträglichkeit?“ fragte er, ohne sich vor einer angemessenen Beteiligung am Standard der Kinderbetreuung drücken zu wollen, der hier erwiesenermaßen hoch ist. Trotzdem warf er der Stadtverwaltung Verfahrensfehler vor. Erst tags zuvor hatte die Anhörung der Elternbeiräte der drei städtischen Kitas stattgefunden. Viel zu knapp vor der Entscheidung, so Bergemann, der das Mitbestimmungsrecht verletzt sah. „Wir haben den Entwurf schon mehrere Wochen auf dem Tisch“, entgegnete Bürgermeister Frank Steinwachs (CDU) und wies darauf hin, dass vorige Woche der trägerübergreifende Arbeitskreis Kindertagesstätten informiert worden sei. „Dort sind auch Elternvertreter drin.“ Später ergänzte er, der Arbeitskreishabe sein Okay gegeben. Dennoch signalisierte Steinwachs schnell Bereitschaft, die Vorlage nochmal aufzuschieben. Anhand konkreter Zahlen über die Betreuungskosten pro Kind und Monat schob der Bürgermeister dem Land den Schwarzen Peter zu. Es schaffe per Gesetz Vorgaben, ohne wie versprochen die Mehrkosten zu tragen. Worauf Hauptamtsleiterin Hannelore Katzer einwarf, dass auch Betriebskostensteigerungen in den höheren Beiträgen stecken. Ausgerechnet Eltern von drei und mehr Kindern unverhältnismäßig zu belasten, hielt Frank Höhn (Linke) für das falsche Signal aus Thüringens kinderfreundlichster Stadt. Bernd Grünler (CDU) schlug als Erster vor, den Beschluss zu vertagen, worauf Horst Gerber (FDP) den zugehörigen Antrag formulierte. Kultusminister Christoph Matschie (SPD) soll übrigens auch einen Brief von der Stadt erhalten. |
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Reudnitzer Handballer zeigen auch im Fußball und Volleyball ihr Können
Trotz schlechter Prognosen hatte der Wettergott am Wochenende ein Einsehen und so stand einem ereignisreichen Sportfest der TSG Concordia Reudnitz auf dem Sportplatz des Ortes nichts im Wege. G. Kanis / 24.06.10 / OTZ Am Freitag Abend stand zunächst der Fußball im Mittelpunkt des Geschehens. In einem Dreierturnier auf dem Großfeld trafen eine gemischte Mannschaft des FSV Mohlsdorf, die Handballer der TSG Concordia und die Oberliga-Handballer des HC Einheit Plauen aufeinander. Die Gäste aus Plauen siegten gegen Reudnitz mit 2:0 und gegen Mohlsdorf mit 1:0 und gewannen damit das Turnier vor dem FSV, der sich gegen Reudnitz mit 1:0 durchsetzte. Am Sonnabend stand dann der Handball auf dem Spielplan. Da der HC Fraureuth mit nur wenigen Spielern anreiste, wurde bei den Männern eine gemischte Mannschaft Reudnitz/Fraureuth gebildet, die in Hin- und Rückspiel auf dem Großfeld gegen den HC Einheit Plauen antrat. Auch hier setzten sich die Oberliga-Handballer aus Plauen souverän mit 19:8 und 22:5 durch. Bei den Frauen wurden zwei gemischte Teams Reudnitz/ Fraureuth gebildet, die auf dem Kleinfeld ein Handball- und eine Fußballspiel austrugen. Das Endergebnis beim Handball war 9:8 und beim Fußball 1:0. Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen des Nachwuchshandballs. Zunächst standen sich die weibliche B-Jugend aus Reudnitz und des BSV Sachsen Zwickau gegenüber. In einem gutklassigen Spiel gewannen die Gäste aus Zwickau mit 25:21. In den letzten Minuten der Begegnung spielten die beiden Reudnitzerinnen Lina und Lena Hupfer in den Reihen der Gäste und wurden nach dem Spiel von TSG-Trainerin Monika Zipfel verabschiedet. Beide werden ab der kommenden Saison beim BSV Sachsen Zwickau spielen, der Verein wünscht ihnen für die Zukunft viel Erfolg in Sachsen. Im Anschluss an das Mädchenspiel empfing die gemischte D-Jugend der Concordia die männliche D-Jugend des HC Einheit Plauen. Die Gäste aus Plauen waren körperlich und spielerisch überlegen und gewannen mit 23:14 und 12:6. Zwischen diesen beiden Spielen standen sich zwei gemischte Teams der Reudnitzer E-Jugend und D-Jugend gegenüber. Dieser Vergleich endete 20:20. Parallel zu den Nachwuchsspielen wurde auch in diesem Jahr wieder das Volleyballturnier für gemischte Mannschaften durchgeführt. Leider war die Beteiligung in diesem Jahr, wahrscheinlich auch aufgrund des Greizer Park- und Schlossfestes nicht so rege. Trotzdem hatten alle Aktiven viel Spaß bei den Spielen. So traten vier Mannschaften in je zwei Gewinnsätzen jeder gegen jeden an. Sieger des Turniers wurde die 1. Volleyball-Mannschaft der TSG Concordia vor den Volleyballern des FSV Mohlsdorf, den "Krönchen" und dem 2. Volleyballteam der TSG. Damit verabschieden sich die Reudnitzer Handballer in den Urlaub. Das Training für die neue Saison beginnt im August, die Saison 2010/2011 selbst Mitte September. |
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25 Medaillen für Leichtathleten
Greizer und Zeulenrodaer Sportler überzeugen bei Landesmeisterschaften in Gera Von Ralf Peter und Peter Fleißner Gera (OTZ). Am Wochenende war das Geraer Stadion der Freundschaft Austragungsort der Thüringer Landesmeisterschaften in den leichathletischen Einzeldisziplinen. Annehmbare äußere Bedingungen, eine gute Organisation und die gute Vorbereitung der besten Thüringer Leichtathleten waren Garant für tolle Leistungen. An den tollen Leistungen der Sportler des Talentleistungszentren „Thüringisches Vogtland“ hatten auch die Schüler des LV Einheit Greiz mit elf Medaillen und sieben Endkampfplatzierungen Anteil. Am ersten Tag der Wettkämpfe wurde Lucas Oettert im 2000-m-Lauf der AK 12 mit 6:44,44 min viel umjubelter Landesmeister und sorgte für einen furiosen Auftakt. Bei den 13-jährigen Mädchen erkämpfte Sarah Himmer in 7:47,05 min den siebten Platz. In der gleichen Altersklasse überzeugte Vanessa Geist nach 28,68 m mit Silber im Speerwurf und steigerte sich als Fünfte im Kugelstoß auf 8,83 m. Luisa Kärsten warf in der AK 14 den Speer auf 28,97 m und den Silberrang nachdem sie mit der Kugel 9,25 m und Platz 8 erreichte. Laufstark präsentierte sich Oettert auch am zweiten Tag mit Bestleistungen und Siegen über 75 m in 10,08 s und 1000 m in 3:08,80 min, dazu kam noch Rang vier mit 4,48 im Weitsprung. Bei den Mädchen freute sich Luisa Kärsten nach 28,57 m im Diskuswurf über die zweite Silbermedaille, und Vanessa Geist wurde mit 22,23 m Sechste. Alisa Henkel beendete den 100-m-Hürdenlauf der WJB in 16,24 s als Zweite, nachdem sie im Vorlauf bereits 16,13 s erzielte. Nathalie Bauroth holte sich bei den A-Jugendlichen nach Platz vier für 9,66 m im Kugelstoß mit 25,54 m beim Speerwerfen ebenfalls Silber. Bei den Senioren sicherte sich Mirko Molder (AK 35) im Hoch- und Weitsprung mit 1,55 m bzw. 5,24 m Gold und Silber. Steffen Meinhardt (M 45) fügte nach den Rängen zwei beim Speerwurf mit 35,07 m und drei im Weitsprung mit 5,22 m zwei weitere Medaillen hinzu. Für den TSV Zeulenroda gab es sieben Landesmeistertitel, dreimal die Silbermedaille sowie vier Mal den Bronzeplatz zu feiern. Doppelmeister wurden Felix Rupprecht und Birgit Riedel. Rupprecht siegte über 400 m in 48,79 s und über 400 m Hürden in 54,48 s bei den Männern. Riedel (W35) konnte über 200 m in 27,71 s und im Weitsprung die Goldmedaille in Empfang nehmen. Die Titel Nummer fünf, sechs und sieben holten Jonas Weiser (MJB) im Stabhochsprung, Kerstin Fleißner (W 45) über 80 m Hürden und Klaus Streckenbach (M 50) im Diskuswurf mit 36,30 m. Letzterer erkämpfte auch im Kugelstoß seiner Altersklasse die Silbermedaille. Der fleißigste Medaillensammler des TSV war Adrian Daßler. Mit Jonas Lagaude, Jonas Weiser und Tom Mäusebach erkämpfte er Silber über 4 x 100 m der MJB sowie mit persönlicher Bestleistung im Speerwurf von 48,27 m und guten 14,07 m im Kugelstoß jeweils Bronze. Ebenfalls persönliche Bestleistungen schafften die beiden jüngsten Zeulenrodaer Stabhochspringer. Peter Ziehm mit 2,20 m und Pascal Roßkopp (beide M 13) mit 2,10 m sicherten sich den Silber- bzw. Bronzeplatz auf dem Podest. Eine erneut starke Leistung bot Daniel Storch im Kugelstoßen der Männer. Seinen am 9. Juni in Leverkusen aufgestellten Deutschen Rekord der geistig Behinderten von 10,57 m steigerte er in Gera gleich im ersten Versuch auf 11,23 m und damit Platz fünf. Die undankbaren vierten Platze erkämpften: Peter Ziehm im Hochsprung, Theresa Müller im 100-m-Lauf der W 15, Eric Poradka im Speerwurf der M 12 sowie die 4 x 100 m Staffel der AK W 15 mit Theresa Müller, Antonia Röhrich, Elisabeth Schäfer und Chantal Bayer. |
| 24. Juni 2010 /OTZ |
Kurz notiert: |
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Lizenz zum Schmunzeln - Mario Schuster
Karikatur des Tages
Fußballparty mit Liveschaltung
Auch bei den Fans in Zeulenroda war die Stimmung riesengroß (oben). Carola Peuckert und Andrea Lurtz aus Greiz drückten sich und die Daumen. Neuer Busfahrplan gilt ab Sonntag Greiz (OTZ). Ab Sonntag gilt der neue Fahrplan des Landkreises Greiz. Das Fahrplanheft 2010/11 ist an den bekannten Verkaufsstellen und im Bus erhältlich. Auch eine kleine Übersicht von Kursbuchstrecken der Bahn und Fahrpläne benachbarter Verkehrsunternehmen sind im Fahrplanheft zu finden. Aufgrund des unklaren Baubeginns in der Greizer August-Bebel-Straße mit der dann erforderlichen Vollsperrung, die erhebliche Auswirkungen auf den Fahrplan in Greiz haben wird, sind für die betroffenen Linien zwei Fahrplanvarianten abgedruckt. In Zeulenroda ändert sich der Verlauf der Linie 30 im Stadtverkehr geringfügig. Aus der bisherigen Haltestelle Greizer Straße wird die Haltestelle Stemlerstraße. Diese neue Haltestelle befindet sich in der Greizer Straße in Höhe Elsterberger Straße. Die Haltestelle Ebertstraße behält ihren Namen, rückt aber tatsächlich einige Meter weiter in die Elsterberger Straße. Da es durch Baumaßnahmen zu Änderungen kommen kann, beachten Fahrgäste bitte die Aushänge an den Haltestellen und informieren sich unter www.prggreiz. de oder über die Servicenummer 01805706500. Kindergarten soll verkauft werden Kleinreinsdorf (OTZ/KG). Karin Müller, Ortsteilbürgermeisterin von Kleinreinsdorf, drängt darauf, dass das Kindergartengebäude im Ort schnell verkauft wird. Sie will den Teichwolframsdorfer Bürgermeister Wolfgang Herold bitten, das Thema im Bauausschuss auf die Tagesordnung zu bringen. „Der Kindergarten steht leer und laut Bürgermeister gibt es mehrere Interessenten“, so Müller, die anfügt: „Wir würden lieber 1000 Euro weniger für das Haus bekommen, als darauf sitzen zu bleiben.“ Fliesenarbeiten vergeben Arbeiten an Turnhalle Reudnitz beginnen Mohlsdorf (OTZ/gru). Nachdem sich zur ersten Ausschreibung für die Fliesenverlegearbeiten im Zuge der Sanierung der Turnhalle Reudnitz nur ein Anbieter fand, der mit seinem Angebot zudem 40 Prozent über dem Budget der Gemeinde Mohlsdorf lag, entschloss man sich zu einer erneuten Ausschreibung. Doch auch hier war das Angebot der Mohlsdorfer Firma Rainer Burkhardt unter vier Firmen das günstigste, so dass der Zuschlag erteilt wurde. Die höheren Kosten werden unter anderem mit Geld aus der Baumaßnahme Erich-Weinert-Straße gedeckt. Die Fliesenverlegearbeiten haben insgesamt ein Volumen von 7279,46 Euro. |
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