18. Juni 2010 /OTZ

Anwalt verhandelt mit Bauherren

Hoffen auf Lösungen bei der EFA.
Hoffen auf Lösungen bei der EFA.
Foto: OTZ/Grunert

83 Beschäftigte von der EFA-Insolvenzanmeldung betroffen

Von Kathrin Schulz Greiz (OTZ).

Die EFA-Elektroanlagenbau und Service GmbH musste in der vorigen Woche beim Amtsgericht Gera Insolvenz anmelden. Am Mittwochnachmittag hat ein vorläufiger Insolvenzverwalter im Unternehmen in Greiz seine Arbeit aufgenommen. Rechtsanwalt Oliver Junghänel aus Zwickau wurde vom Amtsgericht bestellt. Wegen drohender Zahlungsunfähigkeit habe Geschäftsführer Wilhelm Wüstner die Insolvenz der GmbH anmelden müssen, bestätigte Junghänel gestern auf OTZ-Nachfrage. Der Anwalt will im Laufe der nächsten vier Wochen die Gründe der Unternehmenskrise untersuchen und prüfen, inwieweit ein Insolvenzverfahren eröffnet werden kann. „Gegenwärtig wird in sehr eingeschränktem Umfang hier gearbeitet“, so Oliver Junghänel. Er gehe davon aus, dass um die 83 Arbeitnehmer im Unternehmen insgesamt betroffen sind. Kündigungen seien noch nicht ausgesprochen worden, allerdings auch künftig nicht auszuschließen. Einzelne Mitarbeiter hätten ihrerseits das Unternehmen bereits verlassen. „Ich habe intensive Verhandlungen mit Auftraggebern aufgenommen, um zu erreichen, dass auf den Baustellen weiter gearbeitet werden kann“, gibt der Jurist gegenüber OTZ einen vorsichtigen Ausblick. Es soll sich um fünf größere und weitere kleinere Baustellen bundesweit handeln, woraus zu schließen ist, dass Arbeit und laufende Aufträge durchaus vorhanden sind. Gestern hatte der Rechtsanwalt auch eine Belegschaftsversammlung angesetzt, um die Mitarbeiter der EFA zu informieren. Vor der Belegschaft hatte Wüstner eingeräumt, dass man an zwei Großbaustellen wegen technischer Schwierigkeiten gescheitert sei und die notwendigen Erlöse nicht habe erzielen können. Dass auch Zahlungsausfälle zur Krise des Unternehmens beigetragen haben könnten, ist nicht von der Hand zu weisen. Der vorläufige Insolvenzverwalter will jetzt herausfinden, welche maßgeblichen Gründe es für die Krisensituation gibt und wie es weiter gehen soll. Vor Ort, das betont der Anwalt ausdrücklich, habe er geordnete Unterlagen und große Transparenz vorgefunden. Auf OTZ-Nachfrage erklärte Wüstner, dass er auf Anschlusslösungen hoffe. Einiges zeichne sich dahingehend ab.


18. Juni 2010 /OTZ

Ran an die Farbe

Bald können die Kinder und Erzieher der Lunziger Kita „Wirbelwind“ mit Farbeimer, Pinsel, Malerhut & Co. ihren Räumen einen frischen Anstrich verpassen.
Bald können die Kinder und Erzieher der Lunziger Kita
„Wirbelwind“ mit Farbeimer, Pinsel, Malerhut & Co. ihren
Räumen einen frischen Anstrich verpassen.
Foto: OTZ/Susann Grunert

Kita Lunzig nimmt erfolgreich an Aktion „Elternstreich“ teil

Von Susann Grunert Lunzig (OTZ).

Auch wenn die offiziellen Endergebnisse zur Aktion „Elternstreich“, bei der Kindergärten alles Notwendige für einen neuen Anstrich gewinnen konnten, erst im Laufe des heutigen Tages bekannt gegeben werden, können in der Lunziger Kita die Kindersektkorken knallen. Denn als eine von bundesweit 52 Kindertagesstätten haben es die Lunziger „Wirbelwinde“ - so der neue Name der Kita - mit über 4100 Stimmen, die sie für ihr selbst gedrehtes Video sammeln konnten, der Konkurrenz eindrucksvoll gezeigt. „Wir haben es zwar noch nicht schwarz auf weiß, aber nach unseren Berechnungen müssten wir die Internet-Abstimmung sogar gewonnen haben“, freut sich Kita-Leiterin Brit Drechsler. Um bei der Aktion „Elternstreich“ einen Aktionstag mit Farbe, Pinsel & Co. für ihre Kita zu gewinnen, drehten die Zwerge zusammen mit ihren Erzieherinnen einen kurzen Film, in dem sie sich und ihren Kindergarten vorstellten. Anschließend galt es, die Aktion unter den Eltern und der näheren Umgebung bekannt zu machen, denn nur die Kitas mit den fünf meisten Stimmen konnten gewinnen. „Wir haben wirklich super Werbung gemacht“, zeigt sich Brit Drechsler rückblickend stolz über das Geleistete. „Dass wir so einen großen Zuspruch bekommen, haben wir aber auch nicht erwartet“, gibt sie zu. Doch schnell waren Kinder, Eltern, Großeltern, Freunde und Bekannte vom Elternstreich- Virus infiziert, und gaben der Kita ihre Stimme. „Die Eltern wussten immer genau Bescheid, wo wir gerade stehen“, ,freut sich die Kita-Leiterin über das Engagement.


18. Juni 2010 /OTZ

Grünes Licht für neues Nutzungskonzept

„Hof zum grünen Tal“ soll Zukunft haben

Von Kathrin Schulz Teichwolframsdorf (OTZ).

Das Teichwolframsdorfer Kulturhaus „Hof zum grünen Tal“ soll eine Zukunft haben. Deshalb hält der Gemeinderat an der Erarbeitung eines Nutzungskonzeptes für das große Veranstaltungshaus fest, wie in der jüngsten Sitzung vor Ort bekräftigt wurde. Nach den Grundvorstellungen der Gemeinde soll der „Hof zum grünen Tal“ künftig den Gaststättenbetrieb, die räumliche Unterbringung von Fanfarenzug und Faschingsverein, den Jugendklub, die Bibliothek sowie die Nutzung des großen und kleinen Saales unter einen Hut bringen. Darüber hinaus könnten noch Fremdenzimmer bzw. die Wohnung für den Gaststättenpächter Berücksichtigung finden. Ein 2008 erarbeitetes Konzept habe nicht die Zustimmung der Gemeinde gefunden, wie Gunter Walzel vom Bauamt erörterte, sodass das Ronneburger Ingenieurbüro Janßen mit der Überarbeitung des Konzeptes beauftragt worden sei. Vor allem an der Tatsache, dass die Toilettenanlage im ersten Stock vorgesehen war, schieden sich die Geister, Der neue Plan sieht die Toiletten im Erdgeschoss vor. Neben Gaststätte und großem Saal könnte im Erdgeschoss ebenfalls noch der Jugendklub seinen Platz finden, der mit separatem Eingang und Sanitärbereich ausgestattet werden könnte.


Wenn wir das Kulturhaus erhalten wollen, brauchen wir ein Projekt.

Bodo Scheffel, Gemeinderat


Der kleine Saal im ersten Obergeschoss soll in diesen Ausmaßen bleiben und im zweiten OG spräche nichts gegen die Pächterwohnung und die Fremdenzimmer. Doch bevor das Konzept vor allem auch für die oberen Etagen konkret geplant werden kann, muss eine genaue Bestandsaufnahme des Gebäudes gemacht werden sowie eine konkrete Bedarfsermittlung der künftigen Nutzer. „Wir müssen erstmal zu konkreten Zahlen kommen, um die Sache anzugehen“, so Walzel. Die Weiterführung des Konzeptes soll an das Ingenieurbüro Janßen, Ronneburg vergeben werden, wie Bürgermeister Wolfgang Herold vorschlägt. Ein konkretes Projekt werde für die Beantragung von Fördermitteln gebraucht. Für die weiteren Planungsleistungen sind im Teichwolframsdorfer Haushalt 2010 dementsprechend 10 000 Euro eingestellt. Eine Honorarermittlung konnte zur Gemeinderatssitzung am Dienstagabend noch nicht vorgelegt werden. „Wenn wir das Kulturhaus erhalten wollen, brauchen wir ein Projekt“, fasst Bodo Scheffel zusammen und schlägt vor, den vorliegenden Lageplan für das Erdgeschoss zur Information für die Gemeinderäte ans Protokoll zu hängen. In der Abstimmung gab der Gemeinderat grünes Licht für weitere Planungen.


18. Juni 2010 /OTZ

Vogtlandhalle wird im März 2011 eröffnet

Kulturausschuss beeindruckt vom Haus

Von Kathrin Schulz Greiz (OTZ).

Beeindruckt von der Vogtlandhalle zeigte sich gestern Nachmittag der Vorsitzende des Ausschusses für Tourismus, Kulturund Soziales, Christian Tischner (CDU), nach einem geführten Rundgang durch das noch im Bau befindliche Haus: „Sehr interessante Ein- und Ausblicke gab es für uns als ersten Stadtratsausschuss, der eine solche Führung erhielt. Ich hoffe, dass die Vogtlandhalle ein Haus wird, dass von allen Generationen angenommen wird. Die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten des Komplexes zeichnen sich ebenso ab, wie der Eröffnungstermin, der jetzt in Sicht ist.“ Bürgermeister Gerd Grüner (SPD) hatte den Ausschussmitgliedern gestern zwischen dem über 19 Meter hohen Bühnenturm und dem Orchestergraben mit Blick auf den künftigen großen Saal der Vogtlandhalle versichert, dass im März 2011 die Einweihung gefeiert werde.


Ich bin sehr beeindruckt und freue mich, dass jetzt ein Eröffnungstermin in Sicht ist.

Christian Tischner, Ausschussvorsitzender


Vorgesehen ist ein dreitägiges Eröffnungsfest mit Gala und Tag der offenen Tür. Doch bevor es soweit ist, davon konnten sich die Stadträte gestern überzeugen, ist noch einiges zu bauen. Im Parkett werden 500 Zuschauer Platz haben, hinter einer Trennwand kann der Saal noch einmal um 220 Plätze erweitert werden, während im Rang auch 96 Plätze auf Publikum warten. Darüber hinaus kann man sowohl im Ballettsaal der Vogtlandhalle als auch in der kleinen Studiobühne mit geplanten 150 Plätzen die Atmosphäre des Hauses schon erahnen. „Gut, dass wir dieses Vorhaben in Angriff genommen haben. Ich freue mich auf tolle Gastspiele, die auch überregional ausstrahlen“, freut sich Harald Seidel, während der Bürgermeister den Ausschussmitgliedern noch die geplante Terrassengestaltung mit teflonbeschichtetem Betonpflaster erklärt. Die spezielle Oberflächenbehandlung mache die Fläche nicht nur kehrmaschinen- und salzfest, sondern auch flecken- und kaugummiresistent, wie er verspricht. Entscheidungen, die unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit der Betreibung getroffen werden. Auch im Kulturausschuss stehen bezüglich der Vogtlandhalle noch Entscheidungen aus, wie Christian Tischner weiß. So soll das Foyer durch ein Kunstwerk geschmückt werden, zu dem ein erster Termin für ein Künstlergespräch ansteht. Des Weiteren muss über Preise für Einmietungen im Theatertrakt diskutiert werden.

Kunst gefragt

Von Kathrin Schulz

Modern, großzügig und vielseitig - das verspricht die Vogtlandhalle in der Neustadt zu werden. Tag für Tag nimmt sie mehr Gestalt an. Die „Schlangen“ der Fußbodenheizung, die vor einer Woche noch das große Foyer im Erdgeschoss zierten, sind inzwischen unter dem Estrich verschwunden. Im Ballettsaal kann man schon sehen, wo die Spiegelwand angebracht wird und die Sitzpodeste in der Studiobühne scheinen bereits auf erste Zuschauer zu warten. Ob die Vogtlandhalle auch ein erfolgreiches Veranstaltungshaus wird, hängt von vielen Faktoren ab. Mundpropaganda aber kann Jeder machen. Mitunter wünscht man sich aber auch mehr Mitsprache. Für das Kunstwerk an der riesengroßen Wand im Foyer beispielsweise, das das Publikum gleich nach der Drehtür begrüßen wird. Momentan ist dazu nur bekannt, dass ein Künstler dafür angesprochen ist. Einen Wettbewerb hätte man dafür auch ausschreiben können.


18. Juni 2010 /OTZ

Künstler von morgen

Ausstellung zum Vorschul-Malwettbewerb „Bunt und gesund“ im Krankenhaus eröffnet

In der Magistrale des Greizer Krankenhauses sind seit gestern die Beiträge des Kubi-Malwettbewerbes „Bunt und gesund“ zu sehen. Der Wettbewerb für Vorschulkinder soll nun jedes Jahr im gleichen Rahmen, aber zu unterschiedlichen Themen ausgerufen werden.
In der Magistrale des Greizer Krankenhauses sind seit gestern
die Beiträge des Kubi-Malwettbewerbes „Bunt und gesund“ zu
sehen. Der Wettbewerb für Vorschulkinder soll nun jedes Jahr
im gleichen Rahmen, aber zu unterschiedlichen Themen
ausgerufen werden.
Foto: Marcel Hilbert
Martin Bonitz (links), Felix Neuberg (rechts) und Julien Purfürst heißen die siegreichen jungen Maler.
Martin Bonitz (links), Felix Neuberg (rechts)
und Julien Purfürst heißen die siegreichen
jungen Maler.
Foto: Marcel Hilbert

Von Marcel Hilbert Greiz (OTZ).

Einen kleinen Vorteil gegenüber den anderen 41 Teilnehmern hatte Martin Bonitz schon, als er sein Bild für den Malwettbewerb „Bunt und gesund“ anfertigte. Das diesjährige Wettbewerbs-Thema „Ein Kind wird geboren“ stellte sich als Glücksgriff für den Sechsjährigen heraus, schließlich kam vor nicht allzu langer Zeit seine kleine Schwester Karolin zur Welt. Und da er die sehr lieb hat, wie er zur Vernissage der Ausstellung am Donnerstag in der Magistrale des Greizer Krankenhauses verriet, zeichnete er prompt ein Bild von ihr und seinen Eltern. So entstand in der Rekordzeit von nur dreißig Minuten das Bild, mit dem Martin Bonitz den Malwettbewerb des Kultur- und Bildungsvereines Greiz (Kubi) gewann. Doch auch die beiden anderen Platzierten Felix Neuberg und Julien Purfürst bewiesen viel Kreativität. Während Felix von der Kita „Waldwichtel“ in Gommla einen Mann mit Neugeborenem im Arm vorm Krankenhaus malte, zeigt Juliens Beitrag eine halbdurchsichtige Frau mit Baby im Bauch. Julien besucht, genau wie Gewinner Martin, die Kita „Käte Duncker“ in Greiz. Für die drei jungen Künstler von morgen gab es zur Ausstellungseröffnung, die musikalisch von Anna-Lena Marsch untermalt wurde, Preise und eine Umarmung des Stadtmaskottchens Perla. Neben den 42 Einzelbildern können in der Krankenhausmagistrale seit gestern aber auch noch fünf größere Bilder bestaunt werden. Es sind Gruppenarbeiten, die jeweils von vielen Kindern der fünf teilnehmenden Kitas angefertigt wurden. Hier erwies sich nach Meinung der Jury, die aus Gisela Pucher, Undine Hohmuth, Uwe Borchardt, Ramona Jung und der Kubi-Vorsitzenden Antje-Gesine Marsch bestand, die Kita „Juri-Gagarin“ in Greiz als kreativster Kindergarten. Dafür gab es von Marsch viele Glückwünsche und den von der Sparkasse Gera-Greiz, der Druckerei Tischendorf, dem Krankenhaus Greiz und der Krankenkasse DAK gesponserten Wanderpokal. Dieser soll nun bei dem jeweils zu einem anderen Thema stattfindenden Wettbewerb „Bunt und gesund“ an die ideenreichste Kita verliehen werden. Zusätzlich zu der Glastrophäe überreichte die Kubi-Vorsitzende an alle Einrichtungen Geschenktüten. Auf alle Kita-Kinder wartet zudem ein gesundes Obstbuffet von der DAK Greiz.


18. Juni 2010 /OTZ

Hilfstransport - immer wieder ein Abenteuer

Beim Abladen der Hilfsgüter ist Jeder gefragt.
Beim Abladen der Hilfsgüter ist Jeder gefragt.
Foto: privat

Sieben sehr motivierte Hilfstransport-Aktivisten bringen Hoffnung nach Weißrussland

Von Rosemarie und Gerhard Jalowski Greiz/Brest.

Dank der zahlreichen Spenden aus verschiedensten Teilen der Bevölkerung aus Greiz und Umgebung konnte ein erneuter Hilfstransport nach Brest organisiert werden. Mit zwei Lkw’s, einem Kleinbus und sieben sehr motivierten Begleitern starteten wir am Sonnabend, den 4. Juni, in Greiz. Nach 20 Stunden Fahrt bis zur polnisch-weißrussischen Grenze warteten wir dann auf die Abfertigung. Nach 17 langen Stunden bangen Wartens hatten wir an verschiedensten Schaltern des Terminals endlich acht Stempel eingeholt, der Schlagbaum ging hoch, wir durften passieren. Im Stadtzoll von Brest verbrachten wir nochmals einen sechsstündigen Aufenthalt, bis wir schließlich am Dienstag an einem vorläufigen Lager für die Hilfsgüter ankamen, wo wir unsere Autos entladen konnten. Die Zeit für Besuche in den einzelnen Gruppen war demzufolge sehr knapp. Wir besuchten Maloritta, Berjosa, die Selbsthilfegruppe „Zauberer“, die neu gegründete Reha- Werkstatt und auch Kinder, die neu in den Verein „Kinder in Not“ gekommen sind. Immer noch werden infolge der Tschernobyl-Katastrophe Kinder mit Missbildungen und schweren Erkrankungen geboren. Unsere Gruppe besuchte betroffene Familien, beschenkte sie mit Greizer Spenden und sah Not und Hilfsbedürftigkeit vor Ort. In einer Zusammenkunft besprachen wir die weitere Arbeit, planten nächste Schritte. Die Menschen in Weißrussland kommen trotz der hohen Inflationsrate gut zurecht. Schwer, ja fast aussichtslos wird ihre Lage, wenn Behinderung oder Krankheit eintritt. Es gibt alles zu den uns bekannten Preisen zu kaufen, nur leider beträgt ihr Einkommen nur ein Zehntel des unseren. Die ärztliche Versorgung ist in keiner Weise mit den Verhältnissen hier zu vergleichen. Ebenso wie die materielle Hilfe, die wir dank der Greizer übergeben durften, ist die mündliche Ermutigung und Solidarität sowie der Trost mit und aus dem Wort Gottes für die Menschen sehr wichtig. Am 11. Juni traten wir die Heimreise an. Sie blieb spannend, da uns der Kleinbus technische Probleme bereitete -in Polen bei Nacht. Wenn man in Brest die vielen dankbaren und glücklichen Menschen vor Augen sieht, von denen viele Grüße an alle Helfer, und Spender gehen, haben sich all die Anstrengungen gelohnt. Dank den Menschen in Greiz, die ein großes Herz für diese Arbeit haben und sich für den Transport in vielerlei Hinsicht eingesetzt haben. Danke auch für die finanzielle Unterstützung, denn ohne sie wäre es nicht möglich, den Transport durchzuführen. Danke auch den vielen fleißigen Helfern, welche die Pakete packten und beim Beladen der Lkw’s geholfen haben. Nicht zuletzt auch Dank dem Koordinator Uli Jetschke und seinem Team, die viele Stunden und Wochen großen Einsatz zeigten. Dankbar sind wir wieder gesund aber noch aufgewühlt von dem Erlebten zu Hause angekommen, sehen unser Leben wieder in anderem Licht, wohlwissend, dass wir zum russischen Weihnachtfest, Anfang Januar, wieder erwartet werden.
Und wieder brauchen wir dazu die Hilfe aus Greiz und Umgebung. Spendenkonto 7735780, Bankleitzahl: 830 400 00 bei der Commerzbank Greiz, Verwendungszweck: Hilfstransport Brest. Montag bis Donnerstag von 8 Uhr bis 14.30 Uhr können Spenden im Lager in der Greizer Oßwaldstraße 31 abgegeben werden.


18. Juni 2010 /OTZ

Expertenrunde sieht gute Aussichten für Schüler

Thomas Scheffel
Thomas Scheffel
Foto: OTZ/Susann Grunert

Greizer Region bietet vielfältige Möglichkeiten

Von Susann Grunert Greiz (OTZ).

Mit den Perspektiven Greizer Jugendlicher nach dem Ende ihrer Schulzeit beschäftigten sich die Elftklässler Franziska Enders, Isabell Daßler, Marie-Louise Krischker, Morris Ott und Andreas Knoll in ihrer Seminarfacharbeit. Um Theorien und Thesen aber auch ein Gesicht zu verleihen, luden sie gestern zur Expertenrunde in der Reihe „Kluge Köpfe reden“ ins Gymnasium Greiz ein, in der Vertreter der regionalen Wirtschaft und Verwaltung zu beruflichen Chancen hiesiger Schulabgänger befragt wurden. Dabei wurden die Diskussionsteilnehmer - Wirtschaftsreferent Steffen Täubert, Stadtplaner Dieter Obenauf, Unternehmer Thomas Scheffel und Elke May, Sachgebietsleiterin für Jugendarbeit im Landratsamt Greiz - nicht müde, für die Region als zukünftigen Arbeits- und Wohnort zu werben. „Wir haben in der Greizer Region sagenhafte Möglichkeiten, wir sehen sie nur nicht“, so die Einschätzung von Sempuco-Geschäftsführer Thomas Scheffel. Zahlreiche Firmen mit Wachstumspotenzial würden eine wunderbare Vielfalt bieten, aus denen die Jugendlichen nur wählen müssten. „Schauen Sie in die Unternehmen“ riet Dieter Obenauf, „auch das Thema Existenzgründung kann schon nach dem Schulabschluss ein Thema sein.“ In fünf bis zehn Jahren seien laut Steffen Täubert zudem die Chancen, andere Unternehmen zu übernehmen, gigantisch, da deren Leiter das Rentenalter erreicht hätten. Für Schüler, die sich im sozialen Bereich orientieren wollen, der aufgrund der Alterspyramide in den nächsten Jahren erhöhten Bedarf zu verzeichnen hat, riet Elke May, die Möglichkeit des Freiwilligen Sozialen Jahres zu nutzen. „Auf jeden Fall sollte man eine begonnene Sache erst einmal durchziehen, auch wenn man merkt, dass sie nicht optimal für einen ist“, riet Täubert. „Studieren Sie meinetwegen woanders, aber kommen Sie wieder in die Region zurück, denn hier lässt es sich auch gut leben“, appellierte er abschließend an die jungen Leute.


18. Juni 2010 /OTZ

Ein Thailänder Holzgestalter im ostthüringischen Zeulenroda

Sutee Onsakon (36) aus Thailand lebt seit drei Jahren in Zeulenroda-Triebes. Die Liebe hat ihn nach Deutschland gebracht. Seit etwa sieben Monaten schnitzt er aus Holzstämmen Figuren.
Sutee Onsakon (36) aus Thailand lebt seit drei Jahren in
Zeulenroda-Triebes. Die Liebe hat ihn nach Deutschland
gebracht. Seit etwa sieben Monaten schnitzt er aus
Holzstämmen Figuren.

Im Garten von Sutee Onsakon in Zeulenroda wimmelt es nur so von Tieren: Schildkröten, Eulen, dazu ein Hund, Adler und Schwan, eine Kobra in Drohstellung mit weit angehobenem Oberkörper und gespreiztem Hals. Gefahr aber geht von der Schlange nicht aus, denn sie ist aus Holz.

Ute Flamich / 18.06.10 / OTZ

Zeulenroda-Triebes. Sutee Onsakon ist Thailänder. Geboren wurde er in Nong Khai, einer Provinz in der Nordostregion von Thailand, dem so genannten Isaan. Gearbeitet aber hat er einige Zeit als Koch in der "Swiss Taverne" in Patong auf Phuket. Seit fast drei Jahren lebt der 36-Jährige nun in Zeulenroda-Triebes, der Liebe wegen. Neun Jahre ist es her, dass Sutee Onsakon auf dem Flughafen in Dubai seine heutige Frau Bianka (28) zum ersten Mal sah. Sie hatte auf dem Weg nach Südafrika zu ihrer Gastfamilie einen Acht-Stunden-Zwischenstopp in Dubai. Er wollte von Dubai, wo er zeitweise als Koch arbeitete, zurück nach Thailand. Dann ergab eines das andere auf dem Flughafengelände: Bianka bekleckerte sich, er half aus, man fand sich sympathisch. Sechs Jahre führten die Verliebten eine Fernbeziehung, bevor sie 2007 in Deutschland heirateten. Ein Jahr später eröffnete Sutee Onsakon in der Zeulenrodaer Schopperstraße seinen Imbiss "Ole" so ist sein Spitzname im Hause seines Schwiegervaters. Steht Koch Sutee Onsakon nicht gerade hinter seinen Töpfen und Pfannen, widmet er sich einem ganz anderen Hobby: dem Gestalten von Holzfiguren. Alles begann vor etwa sieben Monaten, als er mit einem Küchenmesser einen Schwan aus einer Möhre schnitzte. Der Schwiegervater sah das und fragte Sutee Onsakon, ob er das auch mit Holz könne. Gemacht habe er es vorher noch nie, sagte Sutee Onsakon, er wolle es dennoch versuchen. So informierte sich der Thailänder über das Internet. Auch die notwendigen Werkzeuge wie Kettensäge, Schleifmaschine, Stechbeitel, Flexscheibe und Hammer waren schnell beschafft oder bereits vorhanden. Holz zum Bearbeiten kam vom Schwiegervater, der selbst Wald hat. Ab und zu kauft Sutee Onsakon auch Holzstämme in Förthen. "Besonders gut zum Bearbeiten eignet sich das Holz von Eiche, Linde und Pappel", sagt Sutee Onsakon, der nach Größe, Art und Form des Holzstammes entscheidet, was später einmal daraus werden soll. "Das ist immer der erste Schritt." Steht dann fest, welche Figur entstehen soll, kommt die Kettensäge zum Einsatz. "Mit der Säge arbeite ich mich von Kopf bis Fuß, bevor ich die Feinheiten mit Handarbeit erledige", sagt der Holzkünstler, der seine Figuren auch zum Verkauf anbietet. Beim Gestalten der Pilze, Tiere und Co. habe er Zeit zum Nachdenken. Ein einziges Mal sei er in den drei Jahren bisher zu Hause bei seiner Familie in Thailand gewesen, sagt der 36-Jährige, der noch fünf von sieben Geschwistern hat. "Zwei sind schon gestorben", sagt er und wischt den Gedanken schnell beiseite. Hier ist jetzt sein Leben, hier, bei seiner Frau, seinem Kind und ihrer Familie. Eines aber muss Sutee Onsakon auch nach drei Jahren noch lernen: die deutsche Sprache. "Ich tue mich sehr schwer damit. Ich lerne langsam und spreche oft Englisch", sagt der Imbissbesitzer und lacht. Ob er für immer in Deutschland bleiben will, könne er nicht sagen. "Keiner weiß, was morgen ist. Aber das Meer in Thailand ist wirklich schön warm..."


18. Juni 2010 /OTZ

Fußballer regieren in der Greizer Straße

Streetsoccer, Infostand und Torwandschießen gestern zum Themenmarkt

Klaus Meitner (links) am Stand vom FC Motor. Gerd Kulks blättert interessiert in der Festschrift zum Jubiläum.
Klaus Meitner (links) am Stand vom FC Motor. Gerd Kulks
blättert interessiert in der Festschrift zum Jubiläum.
Foto: OTZ/Beikirch
Nachwuchsfußballer des FC Motor zeigten in der Streetsocceranlage Trainingseinheiten.
Nachwuchsfußballer des FC Motor zeigten in der Street-
socceranlage Trainingseinheiten.
Foto: OTZ/Beikirch

Von Steffen Beikirch Zeulenroda (OTZ).

„Mensch, du hast ja ein Geschick!“ Klaus Meitner konnte nicht umhin, Katja Pfaff ein Kompliment zu machen. Mit bemerkenswerter Ausdauer schoss die 12-Jährige gestern Nachmittag in der Greizer Straße auf die Torwand, die aus sechs Frontlader-Waschmaschinen bestand - ein besonderer Gag der Interessengemeinschaft „Zeulenroda erleben!“ zum Themenmarkt „100 Jahre Fußball in Zeulenroda“. Der Fußballclub regierte die Einkaufsmeile. Zumindest vorn zwischen Alleestraße und Scheunengasse. Ein Streetsoccer- Feld war aufgebaut, daneben konnte man am Info- Stand des Vereins zahlreiche Fanartikel erwerben. Und zum ersten Mal auch die Festschrift zum Fußballjubiläum. 80 Seiten stark und in einer Auflage von 600 Stück gedruckt, gibt es dort aus der Feder von Klaus Meitner, unterstützt von Uwe Lehmann, ein ganzes Jahrhundert Fußballgeschichte zum Nachlesen. Von der Gründung eines Fußballclubs am 31. August 1910 unter dem Vorsitzenden Paul Dietsch bis zur aktuellen Führungsriege unter Gerd Wolf. Nicht zu vergessen die Mannschaftsaufstellungen der Saison 2009/10 und ein Dank auch an alle aktiven Schiedsrichter des Vereins. Am Stand des FC Motor blätterte indes Gerd Kulks interessiert in der Chronik, nahm natürlich ein Exemplar mit. Gegenüber zeigten Nachwuchskicker auf der Streetsocceranlage ein paar Trainingseinheiten, während der Moderator des Tages alle Passanten auf das Streetsoccer-Turnier am späteren Nachmittag hinwies. Und zwar ziemlich frech. Die Stadtverwaltung komme ja auch mit einer Mannschaft. „Angeblich soll es das erste Mal sein, dass die sich bewegen.“ Katja Pfaff peilte unterdessen immer noch die Waschmaschinen an und hielt voll drauf. Oben rechts und unten in der Mitte hatte sie schon ein paar Mal getroffen.

Kommentar

Gute Miene zum Spiel

Von Steffen Beikirch

Beim FC Motor Zeulenroda bleibt es spannend. Leider auch im negativen Sinne. Nach der Ämterniederlegung von Uwe Löppen und Nadine Hutter sorgt die angekündigte Trainerentscheidung namens Uwe Lehmann für weitere Turbulenzen, wie man hört. Angeblich sollte der Zeulenrodaer gestern Abend der ersten Mannschaft vorgestellt werden. Angeblich wollte die Mannschaft diesen Termin boykottieren. Der OTZ liegt ein anonymes Schreiben vor, dass sechs Stammspieler hinschmeißen wollen, wenn der Trainerposten wirklich so besetzt wird. Gerüchte, die man auch am Info-Stand des FC Motor gestern in der Greizer Straße kannte. Dort behielt man aber auch in einer anderen traurigen Angelegenheit seinen Humor: der Ablehnung des Kunstrasenplatzes für dieses Jahr. Neben dem Stand zeigte der Verein schon mal, wie der Kunstrasen aussehen könnte. Eine Probefläche war ausgelegt, inklusive Minitor und Miniball. Klaus Meitner als Erschaffer der Festschrift gab passend dazu kesse Kommentare ab: „Wir fangen klein an. Jedes Jahr einen Meter dazu. Und in 90 Jahren sind wir dann so weit.“


18. Juni 2010 /OTZ

Zeuro seit fast zwei Jahren nur geduldet

Nachtragsliquidator bezieht Stellung

Von Steffen Beikirch Zeulenroda/Ansbach (OTZ).

Nach dem Eklat am Mittwochnachmittag auf dem Zeuro-Areal äußerte sich gestern auch der Nachtragsliquidator. Wegen nicht eingehaltener Absprachen hatte Zeuro-Chef Markus Gail angekündigt, nicht nur den zuständigen Sachbearbeiter der Sparkasse Neustadt/Aisch, sondern auch den Rechtsanwalt aus Ansbach anzuzeigen. „Soll er mal machen. Dem sehe ich gelassen entgegen“, meint Ralf-Michael Dörr, während sich die Sparkasse zu den Vorgängen nicht äußern will, sich aber für die korrekte Darstellung bedankte. Absprachen mit Markus Gail und seiner Assistentin Marlies Rogel gab es eine Fülle, bestätigt Anwalt Dörr, der vom Amtsgericht Jena eingesetzt ist. Sie seien aber regelmäßig von Zeuro verletzt worden. Zuletzt, als er auf ein Kaufangebot für das vier Hektar große Gelände des ehemaligen Werkes I wartete, inklusive Finanzierungszusage. „Gekommen ist nichts. Und die Duldung einer kostenlosen Nutzung über weitere Jahre kann nicht meine Aufgabe sein.“ Vor rund zwei Jahren sei das Mietverhältnis mit der insolventen Zeuro Möbel Produktions GmbH aufgehoben worden. Seitdem nichts als Ankündigungen und vor allem keinerlei Geldfluss, erklärt Dörr. Ja, es gab diverse Ideen, wie man das Gelände weiter nutzen könnte. Auch Verhandlungen über einen Mietvertrag mit Markus Gails Firma MG Service. Unterschrieben wurde der Mietvertrag nie. Ja, auch für den geplanten Kauf seien verschiedene Ideen geprüft worden, bestätigt Dörr etwa das Modell mit einer Photovoltaikanlage.


Der Drohung sehe ich relativ gelassen entgegen.

Rechtsanwalt Ralf-Michael Dörr


„Aber es fand sich wohl keine Bank, die dieses Projekt finanzieren wollte.“ Man habe wirklich versucht, Gail den Erwerb dieses Grundstücks zu ermöglichen, betont Dörr. „Als das letzte Finanzierungsangebot scheiterte, haben wir gesagt, jetzt muss eine andere Lösung her.“ Die Firma Berkemann war interessiert. „Um Bewegung rein zu bringen“, erhielt Gail die Frist zur Räumung des Geländes bis 30. April. „Es kann ja nicht sein, dass sie über die nächsten hundert Jahre kostenlos drauf sitzen und meinen, sie können machen, was sie wollen“, ärgert sich Dörr. Denn Gail soll versucht haben, Teile des Geländes zu vermieten, obwohl er nicht mal ein eigenes Nutzungsrecht hatte. Bei eBay beispielsweise findet sich eine Kleinanzeige, in der Gails neue Firma „Zeuro Gewerbepark UG (haftungsbeschränkt)“ offeriert: „Wir vermieten Abstellplätze im Freien oder in einer Kalthalle, z.B. für Wohnwagen, Wohnmobile, Lkws, Baumaschinen. Preis: VB.“ „Ich könnte theoretisch darüber nachdenken, ob da nicht strafbare Handlungen vorliegen“, schießt der Liquidator zurück und kann sich durchaus vorstellen, auch ein bisschen mitzumischen, falls Gail jetzt vor Gericht ziehen will. Sein Interesse sei aber ein anderes: „nämlich dass da Ruhe einkehrt“, versichert Dörr. Am Dienstag habe er das Gelände als Nachtragsliquidator des Grundstückseigentümers Zeuro Möbelwerke Beteiligungsgesellschaft mbh an die Firma Berkemann verkauft. Zu welchem Preis, will er nicht sagen. Freut sich aber: „Die unschöne Situation, dass es keinen Eigentümer gibt, ist jetzt vorbei.“ Es könne eigentlich nur positiv sein, wie es jetzt läuft, meint der Anwalt. Und ist sich sicher: „Für Markus Gail und Marlies Rogel stehen alle Türen offen, wenn sie dort bleiben wollen.“ Dies habe Berkemann-Chef Thomas Bauerfeind auch zum Notartermin nochmal bekräftigt.


18. Juni 2010 /OTZ

Beste Leichtathleten der Region

Startschuss zum 50-Meter-Lauf, der eine von vier Disziplinen während des 5. Heike-Drechsler-Pokals im Zeulenrodaer Waldstadion war.
Startschuss zum 50-Meter-Lauf, der eine von vier Disziplinen
während des 5. Heike-Drechsler-Pokals im Zeulenrodaer
Waldstadion war.
Foto: OTZ/Ute Flamich

5. Heike-Drechsler-Pokal geht an die Grundschule Auma - Wettkampf im Waldstadion

Von Ute Flamich Zeulenroda-Triebes (OTZ).

„Ja, ich kenne Heike Drechsler“, sagt die neunjährige Francis, die in die Grundschule Triebes geht. „Meine Eltern haben mir erzählt, dass sie Sportlerin ist“, sagt das Mädchen und stellt sich zu den Kindern, die dicht aneinandergedrängt begierig auf ein Autogramm der zweifachen Olympiasiegerin im Weitsprung warten. Heike Drechsler ist kaum noch zu sehen. Umringt von der fröhlichen Kinderschar behält sie die Ruhe und schafft Ordnung: Wer ein Autogramm möchte, stellt sich bitte in einer Reihe an, fordert sie die Kinder auf, die sofort hören. Auf eine Unterschrift, egal ob auf den Arm, die Handfläche, das TShirt oder die obligatorische Autogrammkarte, will schließlich niemand verzichten. Gekommen war die gebürtige Geraerin gestern anlässlich des 5. Heike-Drechsler-Pokals, der von 9 bis 12 Uhr auf dem Gelände des TSV Zeulenroda Am Waldstadion ausgetragen wurde. Dreizehn Schulen aus dem gesamten Landkreis Greiz - insgesamt 330 Grundschüler der ersten bis zur vierten Klasse - kämpften um den begehrten Pokal. Auf dem Programm standen Weitsprung, Ballwerfen, 50-Meter-Lauf und die 8x50-Meter-Staffel als Höhepunkt. Jeder Schüler durfte nur in einer Disziplin an den Start gehen. „Die Sportlehrer entschieden, wer welche Disziplin ausübt“, sagt Ute Spreda, Schulsportkoordinatorin und Sportlehrerin an der Grundschule Auma. Besonders gefreut habe sie sich, dass viele Kinder vor den Wettkämpfen aufgeregt waren. „Das zeigt, dass sie das Ziel haben, gut zu sein, und dass ihnen das Mitmachen wichtig ist.“ Einer, der die Kinder während des Wettstreites ganz genau beobachtete, war der ehemalige Zehnkämpfer Joachim Kirst, der Leiter des Talentleistungszentrum Leichtathletik Zeulenroda (TLZ) ist. „Das ist ein sehr wichtiger Wettkampf“, sagt Joachim Kirst. „Denn hier zeigen sich alle Grundschulen der Region mit den besten Leichtathleten.“ Besonders gern beobachte er beim Weitsprung. „Hier sind Schnelligkeit und ein kraftvoller Absprung gefragt. Man sieht einfach den Leichtathleten“, sagt der Talentsucher und verrät, dass ihm besonders ein Mädchen aufgefallen sei: die elfjährige Paulina Spitzer aus der Grundschule Wünschendorf, die 3,93 Meter weit gesprungen ist. „Überhaupt ist mir die Grundschule Wünschendorf heute sehr positiv aufgefallen. Das freut mich sehr“, sagt Joachim Kirst - und dann fiel der Schuss zum Start des Staffellaufes. Den gewann die Grundschule Auma vor der Friedrich-Reimann-Grundschule Zeulenroda und der Grundschule Bramenau. Jetzt blieb eigentlich nur noch eines, den Gesamtsieger zu verkünden: Und der Heike- Drechsler-Pokal 2010 geht an - die Grundschule Auma! Die zwei zweiten Plätze belegten die Reimann-Grundschule und die Grundschule Weida-Liebsdorf. Auf den vierten Platz schaffte es die Grundschule Rückersdorf. Die Aumaer Schüler dürfen sich jetzt auf eine spannende Sport-Stunde mit Heike Drechsler freuen, die nicht müde wurde, Autogramme zu schreiben und sich für einen gesunden und bewegungsreichen Lebensstil einzusetzen.
Alle Ergebnisse im Internet unter: www.tsv-zeulenroda.de


18. Juni 2010 /OTZ

Neun Medaillen für Greizer Ringerjugend

Die erfolgreichen Nachwuchsringer des RSV Rotation Greiz
Die erfolgreichen Nachwuchsringer des RSV Rotation Greiz 

Schon Stammgäste sind Nachwuchsringer des RSV Rotation Greiz beim Drei-Gleichen-Pokal, den die SG Drei Gleichen Mühlberg alljährlich vor den Sommerferien ausrichtet; Veranstalter ist der Thüringer Ringer-Verband.

Stöhr / 18.06.10 / OTZ

Mühlberg. Die diesjährige 12. Auflage fand mit 77 jungen Ringern und Ringerinnen aus zwölf Vereinen der Bundesländer Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg in der "Kulturscheune" Mühlberg statt. Unter ihnen neun vom RSV Rotation. Sie wurden von Vereinsjugendtrainer Andreas Mattern gecoacht, der von Falk Schlehahn unterstützt wurde. Mit zugegen war auch Jugendbetreuer Siegfried Lippke. In der F-Jugend starteten Lucas Hanke (19 kg) und Moritz Schlehahn (31 kg). Hanke als kampfloser Goldmedaillengewinner bestritt drei Freundschaftskämpfe, die er gegen J. Müller (Erfurt), R. Brilinski, S. Schunke (beide Apolda) auf Schulter gewann. Gold gewann auch Schlehahn nach Punktsieg über M. Fritzsche (Apolda) und Schultersiegen über J. Gubitz (Waltershausen). Der E-Jugendliche Kilian Schinnerling (28 kg) besiegte seine Kontrahenten J. Jammermann (Leuna), J. Trillhose, T. Traichel (beide Sömmerda) ebenfalls auf Schulter, womit er Gold gewann. Die restlichem Greizer gehörten der D-Jugend an, Lucas Kahnt, Jeremy Henschel (beide 31 kg), Henry Sieg (38 kg), Anton Golle, Jason Matzat (beide 42 kg) sowie Elias Elster (50 kg). Kahnt besiegte P. Dürer (Zella-Mehlis) und P. Riess (Potsdam) auf Schulter. Ein Sieg wegen Technischer Überlegenheit gegen Henschel bedeutete die vierte Greizer Goldmedaille. Henschel gewann nach Schultersiegen über Dürer und T. Günther (Apolda) sowie der erwähnten Niederlage gegen Kahnt die Bronzemedaille. Diese gewann auch Sieg nach Schultersiegen über M. Dressel (Leuna) und F. Naddig (Werdau) sowie Niederlagen gegen P. Ullrich (Mühlberg) und T. Unger (Zella-Mehlis). Golle gewann nach Schultersiegen über Matzat, A. Blödner (Leuna) und M. Riedscher (Zella-Mehlis) und Schulterniederlage gegen P. Schleicher (Albrechts) Silber. Matzat holte nach Schultersiegen über Blödner und Riedscher sowie Schulterniederlagen gegen Golle und Schleicher die Bronzemedaille. Diese gewann auch Elster nach Technischem Überlegenheitssieg über D. Kanaator (Waltershausen) und Schulterniederlagen gegen N. Sterk (Waltershausen) und N. Kulka (Heldrungen). In der Vereinswertung landete der RSV-Nachwuchs mit 42 Punkten auf Platz zwei, einen Punkt hinter Mühlberg.


18. Juni 2010 /OTZ

1. FC/Chemie Greiz holt für Regionalklasse vier Neue

Die Greizer wurden in diesem Jahr Bezirkspokalsieger.
Die Greizer wurden in diesem Jahr Bezirkspokalsieger.

Licht und Schatten hielt die vergangene Fußball-Saison für die erste Mannschaft der SG 1. FC/Chemie Greiz bereit. In der Liga konnte das Team nach dem anfangs ausgegebenen Saisonziel Aufstieg den eigenen Ansprüchen nicht vollends gerecht werden.

Marcel Hilbert / 18.06.10 / OTZ

Greiz. Gerade in der Hinrunde hatte das Team zunächst sogar um einen guten Mittelfeldplatz zu kämpfen. Einen Grund dafür sieht Vereinspräsident Frank Brettfeld in der Verletztenmisere, der unter anderem die Spieler Marcel Göbel, Kevin Brettfeld, Daniel Kail und Tomas Heidenreich zum Opfer fielen. "Das hat uns extrem zurück geworfen", meint Brettfeld. In der Rückrunde zeigte die Tendenz, auch dank der Neuverpflichtung Dietmar Sengewalds für das Traineramt, zwar noch zaghaft, aber nach oben. "Wir sind letztlich froh, dass nach der unsicheren Trainersituation mit Sengewald auf dieser Position Ruhe eingekehrt ist", so der FC-Präsident. Das Thema Aufstieg für die Spielzeit 2009/10 war zwar mittlerweile abgehakt, doch im OTFB-Pokal wollte die Greiz noch ein Wörtchen mitreden. Und das Team sollte sogar das letzte Wort behalten, denn nach dem furiosen 3:1-Halbfinalsieg über Ligakonkurrent und Favorit Ehrenhain konnte die SG auch das Finale gegen den FSV Gößnitz mit 4:3 gewinnen. Somit fand die ansonsten mittelmäßige Saison in der Bezirksliga Greiz stand am Ende mit 39 Punkten und 54:52 Toren auf Platz acht mit dem Pokal-Gewinn einen versöhnlichen Abschluss. Für die erste Saison in der neuen Regionalklasse 1 (Altenburg, Gera, Greiz) werden die Ziele zunächst niedriger gesteckt. "Wir wissen noch nicht, was uns dort erwartet, aber wir wollen im nächsten Jahr eine gute Rolle spielen", sagt Brettfeld, "ohne Druck, dafür auf ordentlicher, breiter Basis". Zum Trainingsbeginn für die neue Saison kann Trainer Sengewald dabei auf vier neue Spieler zurückgreifen, wobei drei davon die Greizer Vereinsfarben schon einmal trugen. Mit Sven Dimter und Tom Rietsch kehren zwei Fußballer aus der Oberliga, genauer vom 1. FC Gera 03, zurück. Zudem wechselt auch Alexander Bauch vom Thüringenligist Motor Zeulenroda auf den Tempelwald zurück. Dazu konnte mit Daniel Döring ein Topspieler von Kreisliga-Aufsteiger Cossengrün für die SG Greiz gewonnen werden. "Bereits in der vergangenen Saison gab es auch Spieler aus unserem eigenen Nachwuchs, die eine Empfehlung für sich abgaben", meint Brettfeld. Was die neuen Spieler und die junge Riege der SG 1. FC/Chemie Greiz dann zu leisten im Stande ist, wird sich in den kommenden Testspielen gegen Sachsen Steinpleis/Werdau, Thüringen Weida, Stadtroda und dem FSV Zwickau zeigen.


18. Juni 2010 /OTZ

Bestleistungen von Tobias Feigl

Schwimmen: Jahrgangsmeisterschaften

Berlin (OTZ/U. Feigl).

Die Berliner Schwimm- und Sprunghalle im Europa-Sportpark war vor kurzem Austragungsort der diesjährigen Deutschen Jahrgangsmeisterschaften. Vormittags standen die jeweiligen Vorläufe auf dem Programm. Am Nachmittag wurden die Finalläufe der einzelnen Jahrgänge, bei denen sich die zehn Zeitschnellsten aus den Vorläufen qualifizierten, ausgetragen. JEM-Nominierungsläufe gab es für die Jahrgänge 92/93 männlich und 94/95 weiblich, wobei sich die ersten zwei dieser Läufe für die Jugend-Europameisterschaften qualifizierten. Der für die SSG Leipzig startende Tobias Feigl Jahrgang 93 hatte insgesamt vier Starts. Er schwamm alle drei Bruststrecken (50 m, 100 m und 200 m) sowie die 200 m Lagen. Durch gesundheitliche Probleme konnte er die an sich gestellten hohen Erwartungen nicht ganz erreichen. Trotzdem schwamm Feigl auf allen Strecken persönliche Bestzeiten. Zwei Finalteilnahmen gelangen ihm auf seinen Hauptlagen, den 100 m und 200 m Brust. Über die kürzere Distanz konnte er sich im Finale nochmals steigern und erreichte den neunten Platz, wobei er hier die vom Sächsischen Schwimmverband vorgegebene D-Kadernorm unterbot. Über 200 m wurde er Achter. Die 50 m Brust beendete er als 15. und die 200 m Lagen auf Rang 18.


18. Juni 2010 /OTZ

Paul Elschner und Vanessa Apitz siegreich

Greizer Läufer in Klingenthal und Zollgrün

Klingenthal/Zollgrün (OTZ/R. Peter).

Am vergangenen Sonnabend war die Vogtlandarena in Klingenthal Austragungsort für ein großes sportliches Familienfest. Rund 650 Läufer sowie 1200 Walker und Wanderer kamen zum 5. Vogtlandlauf und der nunmehr 27. Klingenthaler Wanderung. Rund um das Schanzenareal wurden insgesamt über 2500 Gäste gezählt, die den ganzen Tag neben Sport auch viel Unterhaltung geboten bekamen. Über 10 Kilometer, die beliebteste Laufstrecke, erreichte Mike Rose nach 49:30 min als Gesamtachter und Zweiter der AK 40 das Ziel. Die Schloßbiker Rainer Meyer (M 50/52:58 min) und Hartmut Wolff (M 65/1:04:08 h) belegten in ihren Altersklassen die Ränge drei beziehungsweise zwei. Am Sonntag wurden dann beim 13. Zollgrüner Crosslauf die Greizer Lauferfolge fortgesetzt. Beim ersten Start im Rennen der Acht- bis Elfjährigen über 1,2 Kilometer bestimmte Paul Elschner das Tempo an der Spitze und lief einen überlegenen Pokalsieg heraus. Auf der 2,3-km-Strecke holte Vanessa Apitz bei den Mädchen der AK 12-14 nach einer guten Leistung den zweiten Pokal für die Nachwuchsathleten des LV Einheit Greiz. Im dritten Lauf hatten die Aktiven diese Runde zweimal zu absolvieren. Mike Rose sicherte sich nach einem sportbetonten Wochenende erneut den zweiten Platz seiner Altersklasse.


18. Juni 2010 /OTZ

Kurz notiert:

Lizenz zum Schmunzeln - Mario Schuster

Zeichnung:  Mario Schuster
Zeichnung:  Mario Schuster


Sommertheater im Kloster Mildenfurth am Sonntag

Zum Sommertheater unter freiem Himmel lädt Theater&Philharmonie am Sonntag, ab 17 Uhr, in das Kloster Mildenfurth ein. „Im Canale Infernale“, das Sommertheater des Schauspiels, hat alles im Gepäck: Humor, Parodien, Kurioses und Skurriles, gemischt mit Musik und Zaubertricks.
Foto: Stephan Walzl

Zum Sommertheater unter freiem Himmel lädt Theater&Philharmonie am Sonntag, ab 17 Uhr, in das Kloster Mildenfurth ein. „Im Canale Infernale“, das Sommertheater des Schauspiels, hat alles im Gepäck: Humor, Parodien, Kurioses und Skurriles, gemischt mit Musik und Zaubertricks.


Sieben Bühnen und großer Festumzug zum Greizer Stadtfest

Mit einem Konzert des Polizeimusikkorps und dem Bierfassanstich durch Bürgermeister Gerd Grüner wird heute ab 18 Uhr der Startschuss für das Greizer Park- und Schlossfest gegeben. Zu den Höhepunkten zählen die 1. Schlosshoffestspiele, die Klassiknacht und der Festumzug, der am Sonntag um 13.30 Uhr durch die Stadt zieht.
Archivfoto: Freund

Mit einem Konzert des Polizeimusikkorps und dem Bierfassanstich durch Bürgermeister Gerd Grüner wird heute ab 18 Uhr der Startschuss für das Greizer Park- und Schlossfest gegeben. Zu den Höhepunkten zählen die 1. Schlosshoffestspiele, die Klassiknacht und der Festumzug, der am Sonntag um 13.30 Uhr durch die Stadt zieht.


Armin Rohde liest zum XXI. Greizer Literaturabend

Darauf legte Armin Rohde wert, dass das schon bald historische Schild „Theater der Stadt Greiz“ mit aufs Bild muss. Dort las der sympathische Schauspieler gestern aus seinem Buch „Größenwahn und Lampenfieber“. Rohde gab den Lässigen, und wenn Bibliotheksleiterin Corina Gutmann mit Sonnenbrille im Bild sei, müsse er seine natürlich auch aufsetzen.
Foto: Karsten Schaarschmidt

Darauf legte Armin Rohde wert, dass das schon bald historische Schild „Theater der Stadt Greiz“ mit aufs Bild muss. Dort las der sympathische Schauspieler gestern aus seinem Buch „Größenwahn und Lampenfieber“. Rohde gab den Lässigen, und wenn Bibliotheksleiterin Corina Gutmann mit Sonnenbrille im Bild sei, müsse er seine natürlich auch aufsetzen.


Karikatur des Tages

Heimlich, still und leise...
Heimlich, still und leise...
Zeichnung: OTZ/Bruns


Drei Punkte und Fahrverbot

Greiz (OTZ).

Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Gera führten am Mittwoch Geschwindigkeitskontrollen in der Fritz- Ebert-Straße durch. Bei erlaubten 50 km/h fuhren 27 Fahrzeugführer zu schnell, wobei 23 mit einem Verwarngeld und drei mit einem Bußgeld rechnen müssen. Am schnellsten unterwegs war der Fahrer eines Kia, der 84 km/h fuhr. 160 Euro, drei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot sind die Folge seiner Raserei.


Zuschuss für Übungsleiter

Einstimmig im Kulturausschuss genehmigt

Greiz (OTZ).

Der Ausschuss für Tourismus, Kultur und Soziales des Stadtrates genehmigte in seiner gestrigen Sitzung weitere Fördermittel für den Einsatz von Übungsleitern in Sportvereinen. Einstimmig wird der Hainberger SV für die Sektion Eislaufen 400 Euro für zwei Übungsleiter bekommen. Der 1. Schwimmklub erhält zu den 15 genehmigten noch einen hinzu (200 Euro) und für den 1. Schulsportverein sind sechs Übungsleiter genehmigt, was einer Summe von 1200 Euro entspricht.


Wahlkreisbüro nicht besetzt

Greiz (OTZ).

Das Wahlkreisbüro des Landtagsabgeordneten Horst Krauße (CDU) in Greiz, August- Bebel-Straße 25, ist vom 21. Juni bis 9. Juli wegen Urlaub nicht besetzt. Ab Montag, dem 12. Juli, ist das Büro dann wieder montags bis freitags, von 8 bis 16 Uhr, für alle Bürger erreichbar. Die Sprechzeiten des Landtagsabgeordneten sind jeden Montag von 9 bis 15 Uhr, um telefonische Voranmeldung wird unter Tel.: (03661) 67 53 11 gebeten.


Tiefensee unterstützt Bündnis

Gera (OTZ).

Bei der Mobilisierung möglichst vieler Menschen zu den Kundgebungen am 10. Juli kann das Aktionsbündnis „Gera gegen Rechts“ Wolfgang Tiefensee (SPD) als neuen Unterstützer begrüßen. Der ehemalige Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung teilte dem Aktionsbündnis mit, dass er die Aktivitäten gegen das Nazi-Konzert „Rock für Deutschland“ ausdrücklich unterstützt. Das Aktionsbündnis „Gera gegen Rechts“ informiert auf der Seite www.geranazifrei.com über die Vorbereitungen zum 10. Juli.


Geldmittel für die Förderung der Fußballtalente

3020 Euro Fördermittel sowie die Anerkennungsurkunde der Sportanlage „Tempelwald“ als Talentförderzentrum überreichte Landrätin Martina Schweinsburg (rechts) an den Präsidenten des 1. FC Greiz, Frank Brettfeld. Auf dem „Tempelwald“ können junge Fußballer aller Landkreis-Vereine ihre Fähigkeiten in zusätzlichen Trainings verbessern.
Foto: Marcel Hilbert

3020 Euro Fördermittel sowie die Anerkennungsurkunde der Sportanlage „Tempelwald“ als Talentförderzentrum überreichte Landrätin Martina Schweinsburg (rechts) an den Präsidenten des 1. FC Greiz, Frank Brettfeld. Auf dem „Tempelwald“ können junge Fußballer aller Landkreis-Vereine ihre Fähigkeiten in zusätzlichen Trainings verbessern.




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