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DSL-Anbieter gefunden
Bis zum Herbst wird Wildetaube ans schnelle Internet angeschlossen Von Susann Grunert Wildetaube (OTZ). Die Zeiten von Internetgeschwindigkeiten unter zwei Megabit pro Sekunde sind für Wildetauber bald vorbei. Denn der Gemeinderat hat zu einer Sondersitzung am Montagabend einstimmig entschieden, den DSL-Ausbau des Ortes an die Firma Netkom zu vergeben. „Wir hatten insgesamt vier Anbieter“, sagt Bürgermeister Helmut Schaffer (parteilos), darunter zwei Anbieter, die eine drahtlose Verbindung per Funk realisieren wollten. Auch die Telekom hatte Interesse signalisiert, konnte aber die Abgabefrist für ihr Angebot nicht einhalten. „Bis zum 11. Juni lief die Ausschreibung“, erzählt Schaffer, „anschließend hat die Firma IBZ Neubauer, die uns beim Auswahlverfahren begleitete, die Angebote bewertet.“ Auf vier Seiten beschrieb die Zeulenrodaer Firma dem Gemeinderat detailliert, welches Produkt für Wildetaube am besten geeignet ist. „Netkom war dabei der einzige Anbieter, der alle Bedingungen, die heutiges DSL verlangt, ermöglichen kann“, begründet Schaffer die Entscheidung für die Thüringer Firma mit Sitz in Weimar. Mit der Entscheidung für einen Anbieter können nun die Fördermittelanträge ausgefüllt werden, um die errechnete Finanzierungslücke von Investitionskosten und wirtschaftlichen Betrieb des Netzes in Höhe von rund 62 000 Euro zu stemmen. Da der DSL-Ausbau vom Land zu 90 Prozent bezuschusst wird, muss die Gemeinde rund 6000 Euro an Eigenmitteln aufbringen, die schon im aktuellen Haushalt eingestellt wurden. Wenn alles klappt, hat jeder bis zum Herbst einen DSL-Anschluss. Helmut Schaffer, Bürgermeister von Wildetaube Sind die Fördermittel genehmigt, wird der Auftrag an Netkom erteilt. „Die Bauarbeiten zur Verlegung der Leitungen nehmen laut Firma vier Wochen in Anspruch“, erklärt Schaffer. Für Planung und Vorbereitung gehen davor noch einmal um die vier Monate ins Land. „Aber wenn alles klappt sollte im Herbst - Oktober oder November - jeder einen DSL-Anschluss in Wildetaube haben“. 229 Interessenten hatte hier das zuvor durchgeführte Interessenbekundungsverfahren ermittelt, dazu weitere 51 Haushalte in den Ortsteilen Altgernsdorf und Wittchendorf, die jedoch in punkto DSL noch etwas Geduld zeigen müssen. Die geringere Nachfrage und der Umstand, dass die beiden Ortsteile an das gut vier Kilometer entfernte Bergaer Netz angeschlossen werden müssen, treibt die Wirtschaftlichkeitslücke hier schon auf knapp 81 000 Euro. Wildetaube kann mit dem gut einen Kilometer entfernten Tschirma vernetzt werden. Schaffer stellte aber auch hier eine schnelle Lösung in Aussicht. So sollen die notwendigen Eigenmittel der Gemeinde, zum DSL-Ausbau für Altgernsdorf und Wittchendorf, im nächsten Haushalt erfasst werden. Sind die Leitungen dann erst einmal gelegt, können die Haushalte aus drei Schnelligkeitsvarianten - 6, 16 und 25 Megabit/Sekunde - wählen. Kommentar Wer zu spät kommt Von Susann Grunert Insgesamt vier Anbieter haben sich auf die Ausschreibung in Wildetaube zur DSLVersorgung gemeldet. Darunter auch die Telekom. Schon vor zwei Jahren fragte Bürgermeister Schaffer beim Bonner Konzern in punkto schnelles Internet nach. Doch die damals errechnete Wirtschaftlichkeitslücke von gut 230 000 Euro - es müssten sechs Kilometer Leitung von Langenwetzendorf aus gelegt werden - war nicht rentabel. Trotzdem wollte die Telekom nun 24 Monate später wieder in Wildetaube mitmischen, allerdings zu Sonderkonditionen. So baten die Verantwortlichen bei der Gemeinde um einen Aufschub zur Angebotsabgabe von stolzen vier Wochen, den diese aber nicht gewähren konnten und wollten. So soll die schnellere Firma Netkom nun auch fürs schnellere Netz sorgen. |
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Friedliches Fußballfest in der Greizer Arena Resonanz übertrifft die Erwartungen Greiz (OTZ/-lz). Die Resonanz auf die WM-Arena, in die sich der Greizer Westernhagenplatz während der Zeit der Fußball- Weltmeisterschaft verwandelt, ist einfach überwältigend. Dass zum ersten Deutschland-Spiel fast 1500 Fans in die Innenstadt gekommen sind, um gemeinsam das Spiel zu sehen, hat selbst Veranstalter Enrico Nagel von der El Cabana-Bar überrascht. „Manche kamen sogar in Kostümen, andere hatten sich geschminkt, es war einfach eine Superstimmung - und dann noch dieses traumhafte Spielergebnis, was will man mehr“, ist Nagel begeistert. Für Freitag, wenn die deutsche Nationalelf erneut aufläuft, ist die WM-Arena vor der Altstadtgalerie wieder bestens vorbereitet. „Wir bauen noch eine Bull- Riding-Anlage sowie eine Hüpfburg für die Jüngsten auf, denn am Freitag beginnt ja auch das Stadtfest“, betont der Veranstalter. Darüber hinaus soll der Platz während des Public Viewings für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden, um die Zuschauer keinen unnötigen Risiken auszusetzen. Eine Vorsichtsmaßnahme, die auch der Leiter der Polizeiinspektion Greiz, Mike Schramm, begrüßt. „Der Westernhagenplatz ist auch für die Polizisten hier der Schwerpunkt im Veranstaltungsschutz im Rahmen der Public- Viewing-Aktionen“, betont der PI-Chef, der das friedliche Fußballfest vom Sonntagabend ausdrücklich genossen hat. Mit 200 Personen war die Veranstaltung ursprünglich angemeldet, gekommen sind nach Polizeischätzungen wie gesagt fast 1500 am Sonntag. „Auch am bevorstehenden Freitag werden wir die Veranstaltung offensiv begleiten, werden präsent sein mit unseren Einsatzkräften, damit alle auf dem Platz friedlich und fröhlich feiern können“, kündigt Schramm an. |
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Verrückte Spiegelwelt
Mit viel Witz und Hintersinn inszeniert das Greizer Gymnasium „Alice’s Traum“ Von Susann Grunert Greiz (OTZ). „Ich bin aufgeregter als jeder Darsteller“, gesteht Jeffrey Döring am Montagabend zur Premiere seiner Inszenierung „Alice’s Traum“ im Schulhof des Greizer Gymnasiums. Viele Monate haben die Mitglieder der Theater-AG unter der Regie des jungen Greizers an der Umsetzung des Buches von Lewis Carroll getüftelt, um schließlich eine eigene, an Spielwitz und Hintersinn reiche Version ihrem zahlreich erschienenem Publikum zu präsentieren. „Wäre die Welt nicht besser, wenn alles anders wäre“, sinniert Träumerin Alice (Sarah Hartung) und bekommt postwendend die Möglichkeit, diese Gedankenspiele zu überprüfen. Ein rastloses weißes Kaninchen stürmt durch ihr Zimmer und verschwindet im Wandspiegel. Von Neugier getrieben, probiert Alice den Schrumpf-Trunk, den Dideldum und Dideldei ihr anbieten, und betritt durch den Spiegel eine scheinbar verkehrte Welt, in der die Logik des jungen Mädchens nichts wert ist. Mehr als die Handlung selbst sind es vor allem die Denkspiele dahinter, die dem 1865 erstmals erschienenen Kinderbuch „Alice im Wunderland“ seinen Kultstatus verschafften. Mathematiker entdecken hinter Alice’s Odyssee durch eine spiegelverkehrte Welt wissenschaftliche Strukturen, für Philosophen tragen die Worte von Hutmacher, Raupe, Kaninchen und Co. tiefgreifende Züge. Für die Premierengäste bot die Version der Gymnasiasten vor allem eine Menge Unterhaltung. Aus dem insgesamt stimmigen Ensemble ragten Johanna Vetter und Tobias Groneberg hervor, die in ihre Darstellung des verrückten Hutmacher und des Herzkönigs jede Menge Herzblut steckten. Doch nicht nur die Schauspieler, auch die Kulissen- und Kostümbildner verdienen Applaus, die die verrückte Geschichte in die passenden, bunten Hüllen verpackten.
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Geld für Roller und Dreiräder spendiert
Sperber übergibt anlässlich des 20-Jährigen Spende an Kita Geschwister Scholl Von Kathrin Schulz Greiz (OTZ). „Wir sind angekommen am Markt und wollen die Greizer auch teilhaben lassen an unserem Erfolg“, betont Manfred Sperber, Geschäftsführer der Sperber GmbH - Bad und Heizung, der gemeinsam mit Werner Heinig gestern in die Greizer Kindertagesstätte Geschwister Scholl gekommen war, um einen Scheck anlässlich des 20-jährigen Firmenjubiläums zu übergeben. Vor zwei Jahrzehnten hatte das Unternehmen im Gelände der damaligen Greika V/1 begonnen, wie sich Geschäftsführer Werner Heinig erinnert. Heute schwärmen die 22 Monteure und Mitarbeiter vom Firmensitz in der Weberstraße bundesweit und im deutschsprachigen Raum auf die Baustellen aus. |
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Interview mit Armin Rohde
Der 55-jährige Armin Rohde ist einer der beliebtesten Schauspieler. Er war Räuber Hotzenplotz, Albert Einstein, Mörder und Polizist. Im vergangenen Jahr erschien sein Buch Größenwahn und Lampenfieber. Die Wahrheit über Schauspieler. Ilona Berger / 16.06.10 / OTZ Sie stehen wieder vor der Kamera. Für welchen Film? |
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Manches geschafft, anderes nicht
Hohenleubens Bürgermeister Klaus Köhler zieht Bilanz seiner sechsjährigen Amtszeit Von Steffen Beikirch Hohenleuben (OTZ). Kurz vorm Ende seiner Amtszeit am 30. Juni bedankte sich Bürgermeister Klaus Köhler (parteilos) am Montagabend im Stadtrat bei all jenen Bürgerinnen und Bürgern, Mitgliedern des Stadtrates und der Ausschüsse, die ihn in den vergangenen sechs Jahren unterstützt haben. Seine Bilanz fiel durchwachsen aus. „Manches haben wir geschafft, wie zum Beispiel das Klärwerk oder die Sanierung des Reußischen Hofes.“ Anderes, das er gern vorangebracht hätte, sei nicht erledigt worden, sagte Köhler und zählte auf: die Beseitigung der Hohenleubener Schandflecke Ratskellerlücke, alte Sparkasse, Felsenkeller und Schuhfabrik. „Und im Straßenbau ist in Hohenleuben noch vieles dringend zu tun.“ Aber man habe sich dazu bekannt, die freiwilligen Aufgaben zu erhalten, für die jedes Jahr etwa 120 000 Euro Zuschuss im Haushalt stünden. Wie im persönlichen Bereich gelte hier genauso: Man kann immer nur das ausgeben, was man hat. Da hier natürlich einiges fehle, gehe die Erfüllung der Aufgaben und Wünsche nur über eine längere Frist, meinte Köhler. Seinem Nachfolger Dirk Bergner (FDP), den Mitgliedern des Stadtrates und allen, die sich noch für Hohenleuben verantwortlich fühlen, wünschte er „viel Kraft und Einsatzbereitschaft für ihre Arbeit mit dem Ziel, für Bürgerinnen und Bürger und die Stadt das Bestmögliche zu tun“. Sechs ereignisreiche Jahre bescheinigte ihm der Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Leubatal, Matthias Lindig. Er bedankte sich mit einer Magnolie und hielt ihm neben dem Bürgerhaus auch die Wer Veränderungen erreichen will, hat Helfer und auch Gegner. Das liegt in der Natur der Sache. VG-Chef Matthias Lindig zur Verabschiedung von Klaus Köhler Umstrukturierung des Bauhofes und die Erhaltung von Waldbad und Museum zugute. „Du hast immer versucht, Brücken zwischen den Menschen zu bauen und Bürgernähe zu vermitteln“, betonte Lindig. Widerspruch hierzu kam in der Bürgerfragestunde von Frank Dietrich. Er warf Köhler vor, die Kommunalordnung verletzt zu haben, weil es nicht jedes Jahr eine Einwohnerversammlung gab. Klaus Köhler räumte dies im Anschluss ein. Er habe in seiner Amtszeit nur drei reguläre Versammlungen abgehalten. „Das ist ein Kritikpunkt, den ich mir auf die Fahne schreiben muss.“ |
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Landgemeinde als Ziel Stadtrat Hohenleuben positioniert sich und plant Sondierungsgespräche im Leubatal Hohenleuben (OTZ/St.B.). Der Stadtrat hat sich am Montagabend klar positioniert: Mittelfristig will Hohenleuben die Bildung einer Landgemeinde vorantreiben. Vorzugsweise mit den Orten, die jetzt noch die Verwaltungsgemeinschaft Leubatal ausmachen. Die Vorbereitung dieser Gebietsstruktur wurde zum Arbeitsauftrag an den designierten Bürgermeister Dirk Bergner (FDP). Die Landgemeinde als einzig denkbare Perspektive ist für Linke und FDP unstrittig. Nur über den Weg dahin gab es am Montagabend Differenzen. Während die Linken den neuen Bürgermeister „unverzüglich“ mit der Durchführung einer Einwohnerversammlung samt Bürgerbefragung in die Pflicht nehmen wollten, hielt es Bergner für „eine Frage des Anstands“, erstmal solide zu prüfen, welchen Weg man überhaupt gehen kann. Dafür bat er sich im Gegenantrag eine Schonfrist von 100 Tagen aus. „Diese 100 Tage soll er gerne haben. Wir sind ja keine Unmenschen“, ging Heidrun Sedlacik (Linke) darauf ein und ließ das Wort „unverzüglich“ streichen. Wichtig war ihr, „dass die Bürger mitgenommen werden“. Ob nun auf einer richtigen Versammlung oder einem der von Bergner angekündigten Stammtische. Auch die anderen Orte der VG müsse man einbinden, sagte Sedlacik und schlug vor, aus beiden Vorlagen eine zu machen. Dazu kam es jedoch nicht, weil die FDP-Vertreter vor einer Einwohnerversammlung noch Klärungsbedarf sehen, den man zunächst in vertraulichen Sondierungsgesprächen im kleinen Kreis abdecken will. „Es gibt keinen Grund, in Hektik und Aktionismus zu verfallen“, betonte Bergner. Was ihm und der FDP den Vorwurf einbrachte, offenbar Angst vor den Bürgern zu haben. Noch-Bürgermeister Klaus Köhler widersprach: Wenn man zu einer Versammlung lade, müsse man den Menschen doch auch sagen können, was überhaupt machbar ist. Seiner Auffassung nach müsse man auch mit Langenwetzendorf und Zeulenroda-Triebes sprechen. Kommentar Weiter auf der Bremse Von Steffen Beikirch Sie lagen dicht beisammen und fanden trotzdem nicht zueinander. FDP und Linke im Hohenleubener Stadtrat blieben sich und ihren Differenzen am Montag treu. Obwohl die wichtigste Voraussetzung gegeben war: Die gemeinsame Erkenntnis, dass eine Landgemeinde vermutlich die einzig denkbare Perspektive für die VG Leubatal ist. Das Ziel ist klar, der Weg dahin aber strittig. Und vor allem die Frage, wie schnell und mit welchen Partnern man zu Potte kommt. Die Linken mahnen schon seit Jahren eine Neuordnung für das Kunstgebilde Leubatal an. Jede passende Äußerung aus Erfurt kommt da recht, um nachzustoßen und eine neuerliche Bürgerbefragung zu fordern. Mit dem Votum der Menschen soll man in die Verhandlungen gehen. Die FDP sieht das anders, hat offenbar noch gut in Erinnerung, wie die letzte Befragung in Hohenleuben ausging: Die Mehrheit zeigte nach Zeulenroda-Triebes. Aber die Mehrheit war wegen der geringen Beteiligung alles andere als repräsentativ. Also tritt man auf die Bremse, will zwar aktiv werden, aber kein Porzellan bei alten Verbündeten zerschlagen. Natürlich gehört es sich, als erstes die Leubatal-Partner der letzten 16 Jahre zu fragen. Die Meinung der Einwohner sollte man aber mindestens genauso hoch anbinden. Wo es doch auch Zeulenroda-Triebes und Langenwetzendorf wieder ins Blickfeld zu rücken gilt, wie sogar der scheidenden Bürgermeister Köhler meinte. |
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Jugendfreizeitpark als Referenzobjekt
Zum „Tag der Architektouren“ am 26. und 27. Juni zu besichtigen Zeulenroda (OTZ). Am letzten Juni-Wochenende laden Architekten und Bauherren zum 16. Mal zum „Tag der Architektouren“ ein. Dabei stehen die Erschaffer der zeitgenössischen Architektur vor Ort bereit, um Fragen zu beantworten und über Ideen und Konzepte, Planungsabläufe und qualitative Standards zu informieren. In Ostthüringen sind unter den gezeigten zwölf Objekten fünf Kultur- und Bildungsbauten. Darunter auch der Jugendund Freizeitpark Zeulenroda- Triebes von Architektin Uta Jahn und Control-Plan-Inhaber Andreas Mehske. Er ist am 26. und 27. Juni jeweils von 13 bis 16 Uhr geöffnet. Auch Führungen sind dann geplant. Der Jugend- und Freizeitpark wurde auf dem Areal der ehemaligen Pumpstation des Zweckverbandes Wasser/Abwasser (WAZ) zwischen Rötlein und Stadtbachring errichtet. Dabei wurde das funktionslose Pumpstationsgebäude aus den 1970er Jahren in ein modernes Multifunktionsgebäude umgestaltet und durch Sanitäranlagen erweitert. Die Nutzung des Gebäudes ist sehr vielseitig und reicht von Veranstaltungen für Jugend- und Sportvereine über Sport für Kleinkinder bis zum Tanz für Senioren. Im Umfeld wurden die nicht mehr benötigten Klärbecken beseitigt und Anlagen zur Freizeitgestaltung erstellt, darunter ein Mehrzweckspielfeld mit Zuschauertribüne, ein Beachvolleyballplatz, eine Skateranlage, ein Mehrgenerationenspielgerät, eine North-Shore- und Dirt- Bike-Strecke und mehr. Weitere Objekte, die man am 26. und 27. Juni besichtigen kann, sind der Salvador-Allende- Platz in Jena, der Schulhof der „Westschule“ in Jena, das Autohaus W und H in Gera, die Wasserkunst Gera oder auch das Bürogebäude MMS in Rudolstadt. |
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Mit dem Oldtimer durchs Vogtland
111 Starter bei Prinz-Heinrich-Ausfahrt - Zeulenrodaer Manfred Grüner erfolgreich Von Jürgen Stefaniak Pausa (OTZ). Der Kleingeraer Wulf Gorny gewann am Sonntag die Gesamtwertung in der Klasse der Automobile zur 13. Prinz Heinrich-Oldtimerfahrt „Rund um die Erdachse“ in Pausa. Es war der dritte Lauf zur Ostthüringer Oldtimermeisterschaft. Ausrichter war der 1. Schleizer Oldtimerclub. Die Ausfahrt hatte Neustadt zum Ziel und ging über 86 Kilometer. Am Ende kamen 56 Zwei- und 55 Vierrad-Oldtimerfahrzeuge in die Wertung. Gorny hatte mit 28,2 Punkten das beste Ergebnis aller 55 gewerteten Vierradpiloten. Er fuhr mit einem BMW, Baujahr 1934. Bei den Zweirädern ging der Sieg an den Hermsdorfer Heinrich Grommas auf einer DKW SB 200, Baujahr 1937. Grommas errang 16,6 Punkte. Je kleiner die erreichte Punktzahl, umso besser wusste der Fahrer bei den fünf Sonderprüfungen Bescheid. Die Ausfahrt begann auf den Hof der Firma Stolfig in Pausa. Auf dem Anger wartete mit „Fahrzeug-Mitte anhalten“ die erste Aufgabe. Hier musste das Fahrzeug in gleichem Abstand vorn und hinten über einer Linie zum Stehen kommen. Über Ranspach, Linda und Thierbach ging es nach Kirschkau zur zweiten Aufgabe: Für die Kräder das Befahren des Spurbrettes. Die Autofahrer hatten ein Wasserglas zu transportieren. Über Oettersdorf ging es nach Plothen, hier mussten Schrauben und Muttern zusammengefügt werden. In Weira war der richtige Abstand zur Bordsteinkante - 1,20 Meter - beim Anhalten zu finden. Am Wendepunkt in Neustadt am entstehenden Technik-Museum wartete das Befahren des Hupenknopfes. Weiterhin mussten die Starter zwei Kontrollen in Tegau passieren. Nach der Rast kehrten die Teilnehmer zurück über Triptis, Auma, Zeulenroda. Die Plauenerin Doreen Unger heimste auf einem „SR 2“ den Klassensieg ein. Bei den Autos in der Klasse 6 gab es sogar einen dreifachen vogtländi-schen Erfolg für die Reichenbacher Danilo Singer, Helmut Theiß und Ronald Fiedler. In der Zweiradklasse Baujahr 1936 bis 1955 wurde der Zeulenrodaer Gunter Scheibe Dritter (25 Punkte). Der Pausaer Joachim Thoß wurde Zweiter in der Klasse 1. Der Greizer Thomas Proft wurde Sechster. Bei den Motorrädern, 1966 bis 1975, fuhr der Zeulenrodaer Manfred Grüner mit MZ TS 150 auf Rang zwei, der Greizer Jörn Zipfel wurde Vierter. Bei den Autos kam kein Vertreter der Greizer Region in die Nähe der Medaillenplätze. Der Zeulenrodaer Günter Timm war, mit seinem Saporoshez als Sechster, bester Starter der Region in der Klasse 8 (Bj.1966- 1979), der Greizer Bernd Golle (Trabant) wurde hier Zwölfter. Zehnter wurde noch der Bergaer Mike Steiner ((Renault-Bj. 1929) in der Klasse 5. Fahrtleiter Karl Stark aus Pausa vom 1. Schleizer Oldtimerclub zeigte sich zufrieden mit den vogtländischen Startern. Club-Vorsitzender Mario Schmidt dankte Helfern, der Firma Stolfig und der Stadt Pausa für die Unterstützung. Ergebnisse der Prinz-Heinrich-Oldtimerfahrt
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Mit Fairness zum Turniersieg
„Kaba 05“ aus Bad Kissingen gewinnt Sparkassen-Fairplay-Soccer-Tour in Greiz Von Peter Reichardt Greiz. Streetsoccer ist keine neue Erfindung, sondern Straßenfußball in abgewandelter Form. Und jenen konnte man am Sonntag in der Sporthalle der Greizer Neustadt erleben, als die Sparkassen-Fairplay- Soccer-Tour 2010, organisiert und durchgeführt von der Deutschen Soccer Liga in Verbindung mit dem Sparkassenverbund, der Deutschen Bahn und weiteren Sponsoren, zum regionalen Vorausscheid in Greiz Station machte. Der Erfolg aus dem vergangenen Jahr mit 63 angetretenen Mannschaft konnte dieses Jahr nicht wiederholt werden. 14 Teams stellten sich diesmal den Anforderungen und kämpften „jeder gegen jeden“ mit Hin- und Rückspiel nicht nur um Tore und Punkte, sondern auch um die begehrten Fairplay-Zähler. Dabei kamen die Kicker nicht nur aus der Greizer Region oder dem Vogtland. Auch aus Pößneck, dem Finalort der deutschlandweiten Tour und der Deutschen Streetsoccer-Meisterschaft, und dem fränkischen Bad Kissingen waren Teams angereist. Im Spiel war Kondition genauso gefragt wie Spielwitz und Übersicht. Bei den kleinen Jungen schafften das „Die 4 Zwerge“ aus Greiz am besten, die den Vorrundensieg der Altersklasse Jungen bis 14 Jahre für sich erkämpften. Platz zwei holten sich die „Cabka Soccer Kids“ aus Pößneck, während die Jungen des „1. FC Greiz“ sich den Bronzeplatz erkämpften und damit ebenfalls das Ticket nach Pößneck in der Tasche hatten. Selbst die „Bolzer“ aus Greiz, die Platz 4 in der Punktwertung erreichten, sind über die Fairplay-Wertung in Pößneck mit dabei. Bei den kleinen Mädchen bis 14 Jahre trauten sich nur die Kickerinnen des Greizer „Club 2000“ in die Soccerarena, so dass sie gegen die Jungen mitspielen mussten, aber schon vor Turnierende für das Finale der Soccer-Tour gesetzt waren. Die Altersklasse der Jungen 15 bis 17 Jahre dominierte eine ganz besondere Mannschaft, das Team „Kaba 05“ aus Bad Kissingen. Die vier Brüder Wolfenstedter bildeten das Team, spielten einen tollen Fußball und gewannen so das Turnier verbunden mit der Teilnahme am Thüringer Landesausscheid am 25. Juni in Pößneck. Auf Platz zwei kamen die „Fußballfliegen“ aus Greiz, gefolgt vom Team „Die Welle“ und dem „1. FC Hustensaft“, die ebenfalls die Tickets nach Pößneck lösten. Bei den 18-Jährigen und älter waren es fünf Mannschaften, die in das Turniergeschen eingriffen. Hier triumphierten die Greizer „Fußballstöcke“ vor „Phöenix Mumsdorf“, „Berufsschule Zeuro“, „Bomber 1903“ und „Rakete Örschdorf“ Neben den Spielen in den Soccerarenen galt es auch, an der überdimensionalen Punktewand Geschick und Zielsicherheit mit dem Fußball unter Beweis zu stellen, was dem Greizer Tim Riemenschneider am besten gelang. Den Dribbelparcours konnte bei den großen Kickern der Greizer David Franke mit 5,47 Sekunden am schnellsten bewältigen. Bei den Kleineren war es Matthias Wolferstedt aus Bad Kissingen, der sich mit 6,6 Sekunden am sichersten durch die Hindernisse bewegte. Höhepunkt des Turniertages war die Ehrung des Fairplay- Siegers - dem Team „Kaba 05“ - durch den Greizer Bürgermeister Gerd Grüner. „Fußball ist ein Teamsport, der eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe wahrnimmt. Unsere Kinder lernen hier, sich im fairen Wettkampf zu messen. Sie erfahren die Bedeutung von Werten wie Teamfähigkeit, Respekt, Kooperation, Verantwortung, Toleranz und Fairness“, so Grüner zur Pokalübergabe. Neben ihrem Sieg in der Altersklasse 15 bis 17 Jahre und der Fairplay-Gesamtwertung konnten sich die Brüder von „Kaba 05“ auch über die Teilnahme an der Deutschen Soccer Meisterschaft am 26. und 27. Juni in Pößneck freuen. Fotografische Eindrücke von Peter Reichardt -
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Rotation mit sieben Neuverpflichtungen
Wenn am 21. August der RSV Rotation Greiz mit einem Heimkampf gegen den Liganeuling, den SV Blau-Weiß Untergriesbach, in die neue Saison startet, dann mit einem stark veränderten Gesicht. Dietmar Wolf / 16.06.10 / OTZ Doch nicht nur die Greizer Mannschaft ist im Wandel, auch die Sportart ist von Neuerungen gekennzeichnet. So werden in der 2. Bundesliga Nord künftig nur neun Mannschaften kämpfen. Der SV Luftfahrt Ringen Berlin ist für den SC Anger, der sich aus sportlichen Gründen aus der 1. Bundesliga Ost zurückzog, in diese nachgerückt. Weiterhin gibt es in Hinblick auf die Europameisterschaften im kommenden Jahr in Dortmund eine Toleranzzugabe beim Gewicht von zwei Kilogramm, um den Kaderathleten des DRB das Gewichtmachen zu erleichtern. Der RSV Rotation Greiz war mit den Leistungen einiger Sportler in der vergangenen Saison nicht zufrieden und orientierte sich so für die kommende Spielzeit neu. Durch seine Spitzenleistungen wurde Roman Dermenji auch für andere Mannschaften interessant und konnte trotz aller Bemühungen nicht gehalten werden. Dermenji ringt so zur kommenden Saison beim Erstbundesligisten ASV Hof. Auch Olrik Meißner hat den Verein verlassen. Er kämpft künftig für den KAV Mansfelder Land. Mit Radoslaw Kisiel (66 kg/F) und Radoslaw Baran (96/120 kg/F) haben hingegen zwei Leistungsträger schon zeitig für die neue Saison beim RSV unterschrieben. Auch das Greizer Talent Sebastian Wendel wird weiterhin für den RSV auf die Matte gehen. Zudem tragen die beiden Greizer Eigengewächse Konstantin Sommer (74 kg/F) und Stefan Lippke (84 kg/k) weiterhin das Greizer Ringertrikot. Der RSV verpflichte mit Thomas Brösicke (60/66 kg), Toni Stade (74 kg/k), beide vom AC Lichtenfels, Michael Völkel (96/120 kg/K) von Frankfurt/Oder/Eisenhüttenstadt und Radoslaw Horbik (84 kg/F) vom SC Anger vier Erstliga-erfahrene Ringer. Vor allem die Verpflichtung von Michael Völkel sorgte im Verein für große Freude. Dieser begann mit dem Ringen in Greiz und erkämpfte im Nachwuchsbereich zahlreiche Medaillen bei Deutschen Meisterschaften. Nach einer längeren Verletzungspause will Völkel, der in Leipzig studiert und trainiert, beim RSV einen Neuanfang wagen. Weitere Zugänge sind mit Witold Prociak (55 kg), Edgar Melkumov (60/66 kg) und Artur Mikolayczyk (96/120 kg) zu verzeichnen. Falk Schlehahn wird wie bisher die Mannschaft trainieren. Team des RSV Rotation Greiz für die Saison 2010/11: 55 kg: Witold Prociak. 60/66 kg: Edgar Melkumow, Johannes Wrensch, Thomas Brösicke, Radoslaw Kisiel, Vladimir Gotisan. 74 kg: Konstantin Sommer, Toni Stade. 84 kg: Stefan Lippke, Radoslaw Horbik. 96/120 kg: Michael Völkel, Sebastian Wendel, Matthias Jentsch, Radoslaw Baran, Artur Mikolayczyk. |
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| 16. Juni 2010 /OTZ | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Kurz notiert: |
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Lizenz zum Schmunzeln - Mario Schuster
Start der Erdbeer-Saison in Wildetaube
Seit Montag lädt das Erdbeerfeld der Familie Funck an der B 92 bei Wildetaube wieder zum Selberpflücken ein. Isabell Rohn zeigt zwei gut gefüllte Körbe mit Erdbeeren der frühen Sorte Hanoye. Von Montag bis Sonnabend, 8 bis 19 Uhr, und auch am Sonntag, 8 bis 12 Uhr, können Erdbeerfreunde die süßen Früchte sammeln. Karikatur des Tages
Ausschuss vergibt Fördermittel Greiz (OTZ). Zu seiner sechsten Beratung lädt der Ausschuss für Tourismus, Kultur und Soziales des Stadtrates Greiz am Donnerstag um 16.30 Uhr in den Baucontainer der Vogtlandhalle, Carolinenstraße 15, ein. Zu den Tagesordnungspunkten gehören Fördermittelvergaben im Bereich Sport und Kultur.
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