15. Juni 2010 /OTZ

Sportgruppen sollen bleiben

Debatte um Auslastung im Bürgerzentrum Dölau im Ortsteilrat

Von Kathrin Schulz Dölau (OTZ).

„Unsere Sportgruppen sollen auf jeden Fall hier weiter machen können“, so der einhellige Tenor am gestrigen Abend auf der Sitzung des Ortsteilrates Sachswitz/ Dölau/Rothenthal, der im Bürgerzentrum Dölau tagte. Und genau um jenes Gebäude und seine Möglichkeiten drehte sich die Debatte, zu der auch der Greizer Bürgermeister Gerd Grüner (SPD) gekommen war. Auslöser der Diskussion ist die Suche der Betreuten Tagesgruppe, die bisher im Kindergarten in Gommla ihr Domizil mit zwei Räumen hat, aber zum Jahresende umziehen muss, weil die dortige Kindertagesstätte mehr Platz braucht. Der Mietvertrag mit dem freien Träger dieser Gruppe ist zum Jahresende gekündigt, wie Grüner bestätigte. Die Schulkinder, die hier nach dem Unterricht betreut werden, brauchen ganz einfach neue Räumlichkeiten. Der erste Stock des Dölauer Bürgerhauses wäre eine Alternative.


Wir müssen darüber reden und Lösungen finden. Die Sportgruppen sollen auf jeden Fall bleiben.

Hartmut Giehler,Ortsteilbürgermeister


Doch dort, und damit ist Ortsteilbürgermeister Hartmut Giehler auf dem Punkt, treffen sich die beiden heimischen Frauensportgruppen regelmäßig zu Sport und Fitness. Zwei Gruppen, insgesamt 21 Frauen, sind die Hauptnutzer des Bürgerzentrums. Von Anfang an hatten sie sich auf die Einrichtung gefreut, um Möglichkeiten für ihren Sport zu haben. Sollten sie jetzt ins Erdgeschoss umziehen müssen, wird es Probleme mit dem Fliesen-Fußboden geben, sind sich die Frauen sicher. Knie und Hüften wollen sie sich nicht kaputt machen. „Auf diesen Fliesen kann man keinen Sport treiben, da haben Sie Recht“, räumt der Bürgermeister ein. Und schlägt das Ausrollen einer Filzmatte für das Training als Alternative vor. Doch die Dölauer plädieren eher für eine Mischbelegung im ersten Stock. Ohnehin kommen die Sportgruppen erst 18 Uhr bzw. 18.30 Uhr. Um diese Zeit ist die Kindergruppe ohnehin nicht mehr im Haus, argumentieren die Anwohner. „Wir müssen darüber reden“, sind sich Giehler und Grüner einig, dass Lösungen ausgehandelt werden müssen. Es sei ja noch etwas Zeit. Und der Mietvertrag mit den Interessenten liege auch noch nicht auf dem Tisch. Andererseits haben die Dölauer das Problem, dass in ihrem Bürgerzentrum maximal zehn Mal im Jahr bis zur Mitternachtsstunde gefeiert werden darf. Nicht länger, sodass die sanierte alte Schule auch für Familienfeiern eine nicht so beliebte Adresse zu sein scheint. Fakt ist: Mehr Leben tut dem Haus gut.

Wünsche offen

Von Kathrin Schulz

Die Probleme ansprechen bevor sie eskalieren. Eine richtige Taktik der Dölauer, um Lösungen zu finden, mit denen beide Nutzer leben können und zufrieden sind. Schließlich soll das Bürgerzentrum ein Haus der Begegnung für jene sein, die hier zu Hause sind. Und weil Bürgermeister Gerd Grüner auch mal im Hause war, nutzten die Sportlerinnen am Tisch die Gelegenheit, um nach dem Radwegenetz zu fragen. Wie soll es weiter gehen? In Sachswitz knobele man derzeit an einem Grundstücksproblem, habe mit dem anfangs so optimistisch begonnenen Projekt etwas zurückrudern müssen, räumt der Bürgermeister ein. Auch zeitlich könne er hier keine Termine nennen. Aber auch sonst sei Greiz ein „Desaster“ für Radfahrer, stellt eine der Frauen ungerührt fest. Und moniert fehlende durchgängige Verbindungen. Für Radler, das wurde schnell klar, sind noch viele Wünsche offen.


15. Juni 2010 /OTZ

Einstige Plus-Halle kommt untern Hammer

Leerstehende Immobilie steht am 19. Juni in Berlin zur Versteigerung

Von Kathrin Schulz Berga (OTZ).

Die einstige Plus-Halle in der Bergaer Bahnhofstraße soll nun versteigert werden. Seit etwa einem Jahr steht die Immobilie leer. Bemühungen, das Objekt zu vermieten, haben bis heute nichts gebracht, wie Reiner Hagemann von der Eigner-Gesellschaft in Dortmund auf OTZNachfrage bedauert. Vor allem am Einwohnerpotenzial seien die Vermarktungsbemühungen für das Objekt in unmittelbarer Nachbarschaft eines Discounters gescheitert. Für Bürgermeister Stephan Büttner (Freie Wähler Berga), der in zahlreichen Briefen um Interessenten für das Gewerbeobjekt im Herzen der Stadt suchte, ist die Betrachtung nach reinen Einwohnerzahlen schlicht zu kurz gesprungen. Berga als Grundzentrum habe darüber hinaus auch einen Versorgungsauftrag für die umliegenden Orte. „Das Einzugsgebiet wird auf über 6 000 Einwohner geschätzt“, betont er. Büttner wünscht sich, dass die Versteigerung in Berlin bei der Deutschen Grundstücksauktionen AG unterm Strich „etwas Sinnvolles“ für die Stadt Berga und ihre Bewohner ergeben möge. Die einstige Plus-Halle ist Baujahr 1993 und verfügte über drei Gewerbeeinheiten - Supermarkt, Getränkehandel und Fleischerfachgeschäft. Dafür stehen jeweils zwei WCAnlagen und ein Personalraum zur Verfügung. Im Versteigerungskatalog ist eine Grundstücksgröße von 4 538 Quadratmetern, eine Gewerbefläche von rund 1 000 Quadratmetern und ein Mindestgebot von 49 000 Euro angegeben.


15. Juni 2010 /OTZ

Erinnerungen an die Streiche von damals

Gleicher Ort, 25 Jahre später: Die ehemaligen Schüler der 10b der Greizer Goethe-Schule.
Gleicher Ort, 25 Jahre später: Die ehemaligen Schüler der
10b der Greizer Goethe-Schule.
Foto: Schaarschmidt

Schüler der 10 b der Greizer Goetheschule feiern 25-jährigen Schulabschluss

Von Karsten Schaarschmidt Greiz.

Diese Szene gab es schon einmal: Fototermin auf der Eingangstreppe der Greizer Goetheschule. Dazwischen liegen 25 Jahre. Am Sonnabend reisten die ehemaligen Schüler der 10 b der damaligen Polytechnischen Oberschule „Johann Wolfgang Goethe“ zum Jubiläumsklassentreffen nach Greiz. Federführend hatten Robin Huth und Holger Dietzel das Treffen organisiert. Faltblätter mit dem Programm und eigens für den Anlass bedruckte T-Shirts stimmten auf das Ereignis ein. Der obligatorische Schulbesuch, Parkspaziergang und nächtliche Stadtführung standen unter anderem auf dem Tagesablauf - und selbstredend die immer wiederkehrende Frage: „Weißt du noch?“. Zum Beispiel die Aktion, als des Lehrers Auto per Muskelkraft der Schüler zwischen zwei Bäume „eingeparkt“ wurde, so dass selbst ein fahrtechnisches Wunder dem Pädagogen nicht half, das Fahrzeug aus dieser misslichen Situation zu befreien. Oder als die beim Gerangel in der Pause abgebrochene Pflanze per Heftklammer wieder in eine floristisch exakte Position gebracht wurde, weil die alte Lehrerin sie doch so sehr mochte. Geschichten wie diese kursierten in der Runde der einstmals 23 Schüler der Klasse 10 b, die von 1975 bis 1985 die Schule besuchten. Und natürlich wollten sie auch voneinander wissen, wie und wo sie heute leben. Die meisten hat es in alle Himmelsrichtungen verschlagen. Zwar leben einige noch in Greiz, andere aber inzwischen in Jena, Weimar, Berlin, in der Nähe des baden-württembergischen Biberach oder sogar in den USA.


15. Juni 2010 /OTZ

Greizer Innenstadt wird zur Festmeile

Zentrum für den Fahrzeugverkehr gesperrt

Von Kathrin Schulz Greiz.

Wenn die Greizer ihr Park- und Schlossfest feiern, verwandelt sich die Innenstadt in eine Festmeile und wird zur autofreien Zone. Von Freitag bis einschließlich Sonntag, so teilt Ines Wartenberg als Geschäftsführerin des Stadtmarketingvereins mit, wird die Thomasstraße ab Ecke Marstallstraße, die Marienstraße ab Friedhofstraße, die Brückenstraße ab Parkgasse sowie die Friedensbrücke ab Bruno-Bergner- Straße gesperrt sein. Eine Einfahrt in die Dr.-Scheube-Straße ist ebenfalls nicht möglich. Nur Händler und Standbetreiber, die am Park- und Schlossfest teilnehmen, sowie der Lieferverkehr für Nachlieferungen in Zusammenhang mit dem Festbetrieb und der Rettungsverkehr dürfen fahren. Alle Gewerbetreibenden werden gebeten, eigene Liefertermine sowie Termine ihrer Zulieferer unter Beachtung der Aufbauarbeiten des Festes vor den 18. Juni zu legen, so Wartenberg.


Weitere Fragen zur Verkehrsführung während des Park- und Schlossfestes beantwortet Ines Wartenberg, Telefonnummer: 03661/703281 oder unter 0171/3154962.


Die Zufahrt zum Oberen Schloss wird über die Thomasstraße - Am Puschkinplatz - Brauhausgasse - Schlossberg erfolgen. Eine Wegführung, die besonderer Vorsicht aller Fahrer und Fußgänger bedarf - denn in der Brauhausgasse ist mit Begegnungsverkehr zu rechnen, was angesichts der Fahrbahnbreite und der Fußgänger, die häufig hier unterwegs sind, nicht ganz ohne zu werden verspricht. Aufgrund des Festbetriebes werden alle betroffenen Anwohner, Anlieger und Gewerbetreibenden in den Veranstaltungsbereichen gebeten, ihre Fahrzeuge während des Festbetriebes am Freitag, Sonnabend und Sonntag außerhalb der Veranstaltungsbereiche zu parken. Behinderungen gibt es zeitweise bereits ab Beginn der Aufbauarbeiten in dieser Woche. Auch beim Abbau ist am Montag und Dienstag nächster Woche noch mit vorübergehenden Störungen des Verkehrs in der Innenstadt zu rechnen. Alle Betroffenen werden um Verständnis gebeten.

Bus-Haltestellen und Taxi

Auf Grund des Park- und Schlossfestes kann die Bushaltestelle Greiz, Puschkinplatz ab Freitag, den 18.6.2010 bis Montag, den 21.6.2010, 16 Uhr nicht angefahren werden. Die Fahrgäste werden gebeten, ersatzweise die Haltestellen Greiz, Rathenauplatz, Greiz, Bruno-Bergner-Straße bzw. die Ersatzhaltestelle in der Marstallstraße zu benutzen. Während des Festumzuges am Sonntag und der damit verbundenen Sperrung der Innenstadt müssen folgende Linien-Fahrten der PRG entfallen: - Linie 1: 12.44 Uhr ab Carolinenstraße bis Schönfeld; 14.03 Uhr ab Schönfeld nach Elsterberg; 14.32 Uhr ab Elsterberg nach Schönfeld - Linie 5: 12.58 Uhr ab Schönfeld nach Irchwitz - Bahnhof; 13.40 Uhr ab Bahnhof nach Irchwitz - Schönfeld; 14.58 Uhr ab Schönfeld nach Irchwitz - Bahnhof - Linie 6: 12.45 Uhr ab Bahnhof nach Pohlitz - Zaschberg zum Bahnhof; 13.45 Uhr ab Bahnhof nach Zaschberg - Pohlitz zum Bahnhof; 14.45 Uhr ab Bahnhof nach Pohlitz - Zaschberg zum Bahnhof - Linie 12: 14.17 Uhr ab Bahnhof nach Moschwitz; 14.30 Uhr ab Moschwitz zum Bahnhof Die Taxi- Standplätze werden vom 18. bis 20.6.2010 vom Puschkinplatz auf den Dr.-Rathenau-Platz verlegt.

Attraktivste Festwagen im Umzug werden prämiert

Startschuss am Sonntag um 13.30 Uhr

Greiz (OTZ).

Zum Festumzug ist besondere Geduld bei Kraftfahrern gefragt, auch wenn die Umzugsstrecke in diesem Jahr kürzer ausfällt. Die aufwändig gestalteten Bilder, die an drei Sprecherstellen auch entsprechend kommentiert werden, stellen immer einen Höhepunkt beim Park- und Schlossfest dar. Die Strecke führt 2010 von der Carolinenstraße über die Schlossbrücke, den Dr.-Rathenau-Platz, die Thomasstraße auf den Von-Westernhagen- Platz. Die Auflösung des Zuges erfolgt für alle Teilnehmer über die Marienstraße. Der Festumzug startet in diesem Jahr um 13.30 Uhr. Alle Anwohner, Gewerbetreibenden und Anlieger in den Aufstellbereichen, der Umzugsstrecke sowie der Auflösung des Umzuges werden, ebenso wie alle Kraftfahrer, für die notwendigen Einschränkungen im Straßenverkehr mit Sperrungen und Parkverboten um Verständnis gebeten. Auch im Jahr 2010 sollen die beiden attraktivsten Festwagen durch eine Jury bestimmt und ausgezeichnet werden. Die Prämierung der attraktivsten Festwagen findet im Anschluss an den Festumzug um 15 Uhr auf der großen Bühne im Schlossgarten durch den Bürgermeister der Stadt Greiz statt. Die Auszeichnung ist mit je 100 Euro und einer Urkunde verbunden.


15. Juni 2010 /OTZ

Coschütz bebt dank „DJ Ötzi“

Als DJ Ötzi brachte Andreas Schreiter gleich zu Beginn der 10. Coschützer Hitparade beim 55. Sport- und Dorffest gehörige Stimmung ins Zelt.
Als DJ Ötzi brachte Andreas Schreiter gleich zu Beginn der 10.
Coschützer Hitparade beim 55. Sport- und Dorffest gehörige
Stimmung ins Zelt.
Foto: Jürgen Stefaniak

Sport- und Dorffest am Wochenende - Elsterberger Tischtennis-Meister ermittelt

Von Jürgen Stefaniak Coschütz.

Victor Gonzales, Birgit Steudel, Lothar Zühl und Marko Zschorler sind die neuen Elsterberger Stadtmeister im Tischtennis. Diesen Titel errang das Quartett zum 55. Sport- und Dorffest, das am Wochenende in Coschütz gefeiert wurde. Insgesamt 14 Programmpunkte zählte das diesjährige Jubiläumssportfest. Salut wurde schon am Freitagabend zur Festeröffnung geschossen und anschließend das Bierfass angezapft. Ersteres erledigten die Schützenbrüder der Privilegierten Schützengesellschaft aus Netzschkau. Für den Fassanstich zeichnete Elsterbergs Bürgermeister Volker Jenennchen verantwortlich. „Er hat einen Versuch gebraucht und zur Sicherheit nochmal nachgeschlagen“, berichtete Bodo Grunwald, Präsident des gastgebenden SV Coschütz. Vielfalt war wie gewohnt Trumpf, so wurde für jeden Besuchergeschmack etwas geboten, zudem konnten sich die Festteilnehmer sportlich betätigen. 34 Spieler nahmen am Tischtennis-Turnier für Nachwuchs, Frauen und Männer bei den Nichtaktiven sowie bei den Aktiven in der Turnhalle teil. Bei der Stadtmeisterschaft im Fußball gingen die Siege an das Freizeitteam „Kälte-Konzept“, an die Alten Herren des Elsterberger BC und an die FJugend des FC Greiz. Wahrlich gebebt hat das Festzelt am Sonnabend zur 10. Coschützer Hitparade. Bei dieser war schon der erste Titel der insgesamt sechs Parodie- Beiträge mehr als ein Warm Up. Denn der Limbacher Andreas Schreiter begeisterte als DJ Ötzi die Besucher im Zelt.


Wir werden wohl eine schwarze Null in der Festabrechnung schreiben können.

Bodo Grunwald, SV Coschütz


Ihm folgten Suzi Quatro, dargestellt von Marita Teuber, Kay Niemand und Jörn Dorst mit „Can the Can“ und Hubert von Goisern und die Alpinkatzen. Diese Auftritte wurden nur noch getoppt von der Gruppe um Mario Schleicher und Ralf Krause alias den „Black Eyed Peas“ oder den „Atzen“ (Martin Dietzsch, Martin Hübscher, Steffi Oertel und Carsten Sänger), bei denen keiner mehr auf seinem Platz saß. Die Kinder des Coschützer Kindergartens, die SVC-Sportkids sowie die Elsterberger Kindermusiziergruppe sorgten am Sonntag für einen vergnüglichen Festausklang. SVCChef Bodo Grunwald war zufrieden: „Wir werden wohl eine schwarze Null in der Festabrechnung schreiben können,“ bilanzierte der Brockauer.


15. Juni 2010 /OTZ

Park- und Schlossfest in Greiz

Das Park- und Schlossfest in Greiz endet traditionell mit einem großen Feuerwerk.
Das Park- und Schlossfest in Greiz endet traditionell mit einem
großen Feuerwerk.
Foto: Archiv/OTZ/Christian Freund

Bunte Programme vom 18. bis 20. Juni in der Innenstadt

Das diesjährige Park- und Schlossfest wird vom 18. bis 20. Juni in der Greizer Innenstadt gefeiert. Auf sieben Bühnen erwarten die Besucher ganz unterschiedliche Programmangebote. Das gesamte Stadtfestprogramm ist vollgepackt mit den vielfältigsten Aktionen. An drei Tagen gibt es in der Innenstadt viel Bekanntes und Bewährtes zu erleben. Einiges ist aber auch neu. Ein Höhepunkt im großen Stadtfestprogramm ist der Festumzug. In diesem Jahr beginnt der Umzug am Sonntag um 13.30 Uhr. Eine Jury ermittelt traditionsgemäß die beiden attraktivsten Festwagen. Die Sieger erhalten vom Greizer Bürgermeister einen Scheck sowie eine Urkunde. Die große Bühne wird diesmal im Schlossgarten stehen. Am Freitag gibt es hier die Eröffnungsshow. Zum Auftakt spielt um 18.00 Uhr das Polizeimusikkorps Thüringen und gegen 19.30 Uhr erfolgt danndie offizielle Eröffnung durch den Bürgermeister der Stadt Greiz mit dem traditionellen Fassbieranstich, Tanz und Unterhaltung sowie dem Show- Programm mit DJ Ötzi (Double). Ein Kinderfest, Bühnenprogramme, Jump & Fly sowie Hip Hop werden im Schlossgarten weiterhin zu erleben sein. Am Sonntag ab 18.00 Uhr spielt hier bis zum Feuerwerk die beliebte Partyband „Borderline“. Auf der Markt-Bühne erlebt man neben Dixieland, Frühschoppen und Salsa-Event auch viele von Schulen und Vereinen gestaltete Programme.Eine Talkrunde zum Thema„Begleitendes Fahren ab 17 Jahren“ wird hier am Sonntagnachmittag viel Wissenswertes zum Thema vermitteln. Überschlagsimulator, Gurtschlittentest und anderes erwarten hier die Besucher. Die Veranstaltungen im Oberen Schloss werden sich in diesem Jahr in einem anderen Rahmen präsentieren. Erstmals findet im unteren Schlosshof ein mittelalterlicher Markt statt. Ebenso neu ist die Spielstätte auf dem oberen Schlosshof. Dort wird das Theaterstück „Die Gänsemagd“ zur Aufführung kommen. Zugleich bietet der Schlosshof das passende Ambiente für die Klassik- Nacht mit italienischen Opern. Die Sommerserenade wird die Besucher auf dem Schanzengarten mit Blick über die Stadt begeistern. Rummel, Biergärten, Street- Loungen, Krankorbfahren, Händlerstände von mittelalterlich bis modern, Autopräsentationen, Schloss-Folk, Bullriding, Erlebnisplätze, Vinothek und noch viel mehr kann man in Greiz zum Park- und Schlossfest erleben. Herzlich Willkommen, viel Spaß und gute Unterhaltung wünscht der Stadtmarketing Greiz e.V., der auf viele Besucher zum diesjährigen Parkund Schlossfestes hofft. Denn „Greiz hat Reiz!“.


15. Juni 2010 /OTZ

Nackenschläge beim FC Motor Zeulenroda vorm Jubiläum

Vor wenigen Tagen schien die Welt bei Motor noch in Ordnung: Vereinschef Gerd Wolf (rechts)lockte zum Public Viewing der WM-Spiele ins Bio-Seehotel.
Vor wenigen Tagen schien die Welt bei Motor noch in Ordnung:
Vereinschef Gerd Wolf (rechts)lockte zum "Public Viewing" der
WM-Spiele ins Bio-Seehotel.

Kurz vor den Feierlichkeiten 100 Jahre Fußball in Zeulenroda (ab Donnerstag) wird der FC Motor arg gebeutelt. Erst kam die Absage vom Land, das 2010 keine Fördermittel für einen Kunstrasenplatz zur Verfügung stellt. Dann quittierten auch noch zwei langjährige Funktionäre ihren Dienst.

Steffen Beikirch / 15.06.10 / OTZ

Zeulenroda. Der erste Vorsitzende des 1999 neu gegründeten FC Motor und zuletzt sportliche Leiter, Uwe Löppen, sowie die ehrenamtliche Geschäftsführerin Nadine Hutter bestätigten auf OTZ-Anfrage, dass sie bereits vorigen Mittwoch ihre Ämter niedergelegt und den Vorstand darüber informiert haben. Offiziell geben beide berufliche und private Gründe an. Uwe Löppen und Nadine Hutter wollen weiter Vereinsmitglied bleiben und auch weiter mitarbeiten, aber eben künftig ohne verantwortungsvolle Funktion. Zum Zeitpunkt seines Entschlusses so kurz vor den Feierlichkeiten befragt, sagte Uwe Löppen gestern: "Die Saison ist zu Ende. Und da kann man Entscheidungen treffen." Dass es Unstimmigkeiten in der Vereinsführung gegeben habe, dementierte er. "Differenzen? Nein, das kann man nicht sagen", meinte auch Vereinschef Gerd Wolf am Nachmittag. Er führte die Umstrukturierung im Verein, den zunehmenden Stress in Vorbereitung des Jubiläums und eine "sich verschärfende Arbeitsteilung" als weitere mögliche Gründe für die zwei Abgänge an. Dass es ein ziemlicher Schlag ins Kontor ist, sieht Wolf genauso. Und erklärt routiniert: "Wir bedanken uns für die bisherigen Leistungen und die Arbeit ganz herzlich und würden uns freuen, wenn sie uns trotzdem weiter unterstützen mit Ratschlägen und ihren Erfahrungen." Wer die Arbeit weitermachen soll, entscheide sich im Laufe dieser Woche. Da er in seinem Taxi-Betrieb über zwei Sekretärinnen verfüge, könne vorerst Geschäftsstellentätigkeit des Vereins mit abgedeckt werden. Und für die Besetzung des sportlichen Leiters sei man dran, sich etwas einfallen zu lassen. Mit Klaus Weißflog und Bernd Heß, der jetzt wieder beim Verein beschäftigt sei, habe man zwei erfahrene Übungsleiter, "die sich mit dem System auskennen".

Turbulenzen vorm 100.

Von Steffen Beikirch

Eigentlich hat der FC Motor jetzt andere Sorgen. Ein Jubiläum steht an, das man nicht alle Tage feiern kann. Und das man feiern muss - nach einer so wechselvollen Geschichte, in deren Verlauf die Kicker vom Waldstadion mehrfach fielen, aber stets wieder aufgestanden sind. Nur zur Erinnerung: Zeulenroda vertritt weiterhin die höchste Fußballspielklasse im ganzen Landkreis Greiz. Auch ohne Kunstrasenplatz, den man nach der Ablehnung aus Erfurt für 2011 auf jeden Fall wieder anpeilen sollte. Denn Stadt und Landkreis hätten mitbezahlt. Die beiden Personalverluste in der Führungsriege kommen natürlich ebenfalls zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Und man kann sich an fünf Fingern abzählen, dass es hinter dem offiziellen Jargon „berufliche und private Gründe“ noch etwas anderes gegeben haben muss. Noch dazu, wenn der Gründungsvorsitzende von Motor, der auch nach seiner bis 2004 währenden Amtszeit als gute Seele des Vereins galt, nun das Handtuch wirft. Welches Echo die derzeit diskutierte Trainerfrage noch auslöst, wird sich ebenfalls zeigen. Angeblich soll Uwe Lehmann die erste Männermannschaft übernehmen und schon in der neuen Saison als Spielgemeinschaft Zeulenroda/Triebes in der Landesliga führen.


15. Juni 2010 /OTZ

Von Menschen fasziniert

Rudolf Richert vor seinen neuesten Fotografien, aufgenommen zur Tanzgala in Greiz. Am kommenden Freitag, 20 Uhr, wird seine Ausstellung „Sehen - Empfinden - Gestalten“ im Zeulenrodaer Museum eröffnet.
Rudolf Richert vor seinen neuesten Fotografien, aufgenommen
zur Tanzgala in Greiz. Am kommenden Freitag, 20 Uhr, wird
seine Ausstellung „Sehen - Empfinden - Gestalten“ im
Zeulenrodaer Museum eröffnet.
Foto: OTZ/Ute Flamich

Ausstellung „Sehen - Empfinden - Gestalten“ von Rudolf Richert wird Freitag eröffnet

Von Ute Flamich Zeulenroda-Triebes (OTZ).

Auf einem Tisch liegen Drahtseile, ein nicht mehr ganz so weißer Handschuh und zwei Zollstöcke - eine Sprühflasche Glasputzmittel steht zwischen all dem. Musik ist nicht zu hören, nur das Werkeln mit Schere, Papier und Fotos von Rudolf Richert. Der 59-Jährige wird ab kommendem Freitag im Städtischen Museum Zeulenroda das präsentieren, was sonst die meiste Zeit - in großen Mappen verstaut - in riesigen Schränken und allerlei Ecken seiner Wohnung verborgen bleibt: einige seiner unzähligen Fotografien. Unter dem Motto „Sehen - Empfinden - Gestalten. 40 Jahre Fotografie“, wird der gebürtige Altenburger am Freitag zur Museumsnacht, 20 Uhr, seine 16. Personalausstellung eröffnen. Etwa 100 seine Fotos werden bis zum 10. Oktober im Museum zu sehen sein. Bis Freitag ist noch einiges zu tun: „Viele Rahmen müssen noch zugeschnitten, Fotografien beschriftet und die Vitrine eingerichtet werden“, sagt der Chemie- und Biologie-Lehrer am Zeulenrodaer Friedrich- Schiller-Gymnasium. Seit vergangener Woche nimmt er sich nach dem Unterricht meist zwei bis drei Stunden Zeit, um an der Ausstellung zu feilen. Die Idee des Fotografen ist, in drei Räumen, drei unterschiedliche Themengebiete abzudecken. So werden im größten Raum etwa 40 Aktfotografien zu sehen sein - das älteste Bild ist aus dem Jahr 1970. In einem etwas kleineren Zimmer werden Landschafts- und Tierfotografien ausgestellt, in einer Vitrine präsentiert der Fotograf einige seiner Akt- und Tanzkalender aus den Jahren 1996 bis 2004 und von 2008. Im dritten Raum dreht sich alles ganz allgemein um Menschen: Menschen, die tanzen, die Sport treiben, Menschen im Porträt und Ähnliches. Menschen seien es auch, die ihn am meisten faszinieren, sagt Rudolf Richert, der in jungen Kinderjahren die


Mein größter Kritiker, aber auch Förderer, ist meine Frau.

Rudolf Richert, Fotograf und Lehrer


erste Kamera vom Großvater geschenkt bekam. Damals freilich, habe er erst einmal wild drauflos geknipst. Erst ab den 1970er Jahren sei es ernst geworden. Zwar fotografiere er heute viel digital, doch auch analog nehme er ab und zu gern noch Bilder auf - mit seiner 6x6-Mamiya- Rollfilmkamera. Sein größter Kritiker, aber auch größter Förderer, sei seine Frau, sagt der Lehrer, Fotograf und Autor des Fotobuches „Mühlenträume“. „Ich bin bisher sehr gut damit gefahren, auf ihren Rat und ihre Tipps zu hören“, sagt Rudolf Richert und lacht. Seit 1970 nimmt er erfolgreich an nationalen und internationalen Fotoausstellungen teil und auch seine neue Ausstellung, die zur sechsten Museumsnacht im Zeulenrodaer Stadtmuseum eröffnet wird, wird sicher wieder ein Erfolg. Zur Museumsnacht ab 20 Uhr wird Hans, der singende Müller, aus der Knapp- Mühle Linda vor Ort sein. Musik gibt es von „Landluper“ aus Plauen. Helmut Pöschel aus Würchwitz erzählt „Mühlenmord(s)geschichten“ und vieles mehr.
Kartenvorbestellung und Vorverkauf im Museum, Aumaische Straße 30-32, und unter Telefon: 036628 / 64 135.


15. Juni 2010 /OTZ

Geld gestohlen aus der Kirchenkasse

Hohenleubener appellieren an Dieb - Betrag war Teil der Sammlung für neuen Außenputz

Hohenleuben (OTZ/St.B.).

Das Warten war bisher vergeblich, also versucht es der Gemeindekirchenrat mit einem öffentlichen Appell an den Dieb: Er möge doch bitte das Geld zurückgeben, das er während des Gottesdienstes am Pfingstsonntag gestohlen hat. Nach Angaben von Christfried Büttner, Stadtrat und Mitglied des Gemeindekirchenrates, handelt es sich um ziemlich genau 63 Euro. Sie wurden aus einer Kassette im Kirchenschiff an der Ausgangstür geklaut. Vor dem Gottesdienst waren 70 Euro drin, danach nur noch sieben. Den genauen Betrag kennt Büttner deshalb, weil die Kassette mit Spenden für den neuen Kirchenaußenputz am Vorabend im Bibelsaal deponiert war. Dort feierte sein Vater Reinhold Büttner am 22. Mai gerade seinen 70. Geburtstag und bat auch dabei um Spenden für den Außenputz. Am Pfingstsonntag trug man die Kassette mit dem bekannten Betrag dann hinüber in die Kirche. „Das Geld wurde sehr wahrscheinlich während des Gottesdienstes gestohlen“, denkt Christfried Büttner. Denn beim Verlassen der Kirche war das Schloss herausgedreht und daneben gelegt. Jetzt bittet Büttner namens des Gemeindekirchenrates, dass der Täter so viel Courage haben möge, das Geld zurück zu bringen. Das geht auch anonym. Die Kassette steht immer sonntags während des Gottesdienstes am alten Fleck - ist nun aber viel besser gesichert.


15. Juni 2010 /OTZ

Im Fall der Fälle schnell Handeln können

Die DRK-Einsatzgruppe übte die Bergung eines Verunglückten.
Die DRK-Einsatzgruppe übte die Bergung eines Verunglückten.
Foto: Thomas Stöcker

Schnelle Einsatzgruppe des DRK übte an der Talsperre Hohenleuben

Hohenleuben (OTZ/Stöcker).

Fit sein für den Ernstfall. - Um dieser Forderung gerecht zu werden, trainierten am vergangenen Samstag die Mitglieder der Schnellen Einsatzgruppe (SEG) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) des Landkreises Greiz für eine eintägige Weiterbildung an der Talsperre Hohenleuben. Ziel war, das schnelle und effektive Handeln für den Fall der Fälle zu üben. Neben der Festigung theoretischer Kenntnisse zur Versorgung von verunglückten Personen gab es selbstverständlich auch einen praktischen Teil. Dabei stand insbesondere das Zusammenspiel aller Kameraden und der sichere Umgang mit der Technik und Ausrüstung im Vordergrund. Die zwölf Kameraden von den Wasserwachten aus Zeulenroda, Greiz und Weida waren begeistert bei der Sache. „Es ist gut und wirklich erfreulich, dass die Kameraden von sich aus diese Weiterbildung machen und dabei gewisse Abläufe üben wollen. Das bringt Pluspunkte und hilft weiter wenn es einmal ernst wird“, sagte Bastian Weske vom Referat Wasserwacht im DRK-Landesverband Thüringen. Der Greizer Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes hatte in den vergangenen Jahren zuzüglich zur Technik und Ausrüstung mit Erfolg viel in die Aus- und Weiterbildung der Mitglieder sowie dem Aufbau der SEG Wasserwacht investiert. Denn auch bei einer simulierten Rettungsaktion harmonierte das Team gut, arbeitete sicher und zielstrebig um den gestellten Auftrag zu erfüllen. Der Tenor unter den Wasserwachtlern war denn am Ende einstimmig: Es hat Spaß gemacht und es ist gut zu wissen, dass man für den Ernstfall gewappnet ist.


15. Juni 2010 /OTZ

„Am Hausteich“ in Plothen Familientreffen

Sven Mlejnek beim 16. Stadtfest in Zeulenroda.
Sven Mlejnek beim 16.
Stadtfest in Zeulen-
roda.
Foto: Archiv/
Heidi Henze

2750 Euro-Spende für Jenaer Elterninitiative

Von Ute Flamich Zeulenroda/Plothen (OTZ).

Sven Mlejnek ist ein Zauberkünstler. Nicht nur, dass er Kindern tolle Tricks zeigt. Er schafft es auch, ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu hexen, sie abzulenken vom Alltäglichen, von ihrer Krankheit. Seit zehn Jahren schwingt der Veranstaltungsprofi aus Pöllwitz den Zauberstab für und mit den Kindern, die in der onkologischen Abteilung der Jenaer Kinderklinik behandelt wurden und werden. Am Wochenende ist der Magier und Ballonmodellierer der „Funworld-Promotion“ wieder mit dabei, wenn der Verein Elterninitiative für krebskranke Kinder Jena zum 20. Familientreffen nach Plothen einlädt. Von Freitag bis Sonntag treffen sich verwaiste Familien und Familien, deren Kinder aus der stationären Behandlung entlassen wurden, in der Jugendherberge „Am Hausteich“. Das Treffen dient dem Wiedersehen, dem gegenseitigen Austausch von Erinnerungen und Erfahrungen und dem gemeinsamen Verbringen eines erholsamen Wochenendes. Sven Mlejnek greift diesmal nicht nur in seine Trickkiste, sondern auch ins private Portemonnaie. Am Samstag, kurz vor 15 Uhr, noch bevor das Familienfest beginnt, wird er eine Spende von 250 Euro an die Elterninitiative übergeben. „Ich bin nun das zehnte Jahr gebucht und möchte auch auf diesem Weg einen kleinen Beitrag leisten“, sagt Sven Mlejnek, für den das Schönste an seiner Arbeit ist, dass die Familien, die so sehr mit Leid belastet sind, trotzdem ein sehr dankbares und lebenslustiges Publikum sind. Finanzielle Unterstützung für die Jenaer Elterninitiative kommt auch vom Land. So wird am Freitag um 18 Uhr Justizminister Holger Poppenhäger (SPD) einen Förderbescheid über 2500 Euro fürs Familientreffen übergeben. „In diesem Jahr haben wir 185 Anmeldungen“, sagt Katrin Mohrholz, Leiterin der Elterninitiative. Die Familien treffen sich am frühen Freitagnachmittag. Dann ist auch Klinikclown Knuddel vor Ort, am Abend ist Disko angesagt. Am Samstag ist eine Bastelstraße aufgebaut, genauso wie der Seifenblasenspielplatz von Mlejnek, der auch Luftballons modellieren wird, Kinderschminken anbietet, eine Fußballtorwand - passend zur Weltmeisterschaft - mitbringt und noch vieles mehr. Maritta und Klaus Spindler werden eine Marionetten-Show präsentieren, ein Outdoor-Trainer wird mit den Kindern auf Bäume klettern und Bogenschießen üben. Auch an anderen Sportgeräten können die Kinder ihre wiedererlernten Kräfte messen. Samstagabend werden schließlich Luftballons mit Wünschen und Adressen in den Abendhimmel steigen. Am Sonntag wird man vor der Heimreise nochmal gemütlich beisammensitzen.
www.ekk-jena.de,
www.funworld-promotion.de


15. Juni 2010 /OTZ

Genau wie beim Europa-Cup

Die Schüler Travis Schröder und Clarissa Jahnel zeigen mit Sportlehrerin Steffi Hetzheim den Pokal, den die Zeulenrodaer Reimann-Grundschule jetzt behalten kann. Die neuen Trophäen hält Schulsportkoordinatorin Ute Spreda (rechts). Auch Kreissportbundvorsitzender Uwe Jahn, Barmer-Chef Gernot Trommer, Leichtathletiktrainer Joachim Kirst und Katja Hahn von der Kreissportjugend werben für den 5. Heike-Drechsler-Pokal am Donnerstag.
Die Schüler Travis Schröder und Clarissa Jahnel zeigen mit
Sportlehrerin Steffi Hetzheim den Pokal, den die Zeulenrodaer
Reimann-Grundschule jetzt behalten kann. Die neuen Trophäen
hält Schulsportkoordinatorin Ute Spreda (rechts). Auch Kreis-
sportbundvorsitzender Uwe Jahn, Barmer-Chef Gernot Trommer,
Leichtathletiktrainer Joachim Kirst und Katja Hahn von der
Kreissportjugend werben für den 5. Heike-Drechsler-Pokal
am Donnerstag.
Foto: OTZ/Steffen Beikirch

5. Grundschulsportfest um den Heike-Drechsler-Pokal am Donnerstag in Zeulenroda

Von Steffen Beikirch Zeulenroda (OTZ).

Vier Tage nach dem Zeulenroda-Meeting geht es im Waldstadion wieder hoch her. Die Starter sind diesmal höchstens 11 Jahre alt - am Donnerstag beim 5. Grundschulsportfest um den Heike-Drechsler-Pokal. 13 Schulen aus dem Landkreis nehmen teil. „Das ist ein richtiger Renner geworden“, freut sich der Zeulenrodaer Barmer-Chef Gernot Trommer als Mitveranstalter über die Resonanz auf diesen Leichtathletikwettkampf. Er trägt den Namen „von Heike, die ja bei uns Mitarbeiterin ist“. Die mehrfache Olympiasiegerin, Weltund Europameisterin ist als Namensgeberin natürlich wieder mit von der Partie, wird die Erwärmung gestalten und Autogramme geben. Jede Schule startet mit mindestens 12 Jungen und 12 Mädchen. Je Altersklassse darf jeder Teilnehmer nur in einer Einzeldisziplin (50-m-Lauf, Weitsprung, Ballwurf) und der 8x50-m-Staffel antreten. Das Staffelteam kann aber auch gesondert zusammengestellt werden. „Man kann hier viele an den Start bringen, die sonst nicht so zum Zuge kommen“, weiß Steffi Hetzheim, Sportlehrerin der Reimann-Grundschule Zeulenroda, die als „Dauersieger“ gilt. Das Schöne daran sei, dass der Wettkampf an einen Europa-Cup angelehnt ist, betont Joachim Kirst vom Talentleistungszentrum Thüringisches Vogtland. „Jeder, der startet, bringt Punkte für seine Schule.“ Dieses Bewusstsein hineinzutragen, sei ein ganz wichtiger Aspekt. Natürlich legt sich Kirst am Donnerstag auf die Lauer, hält Ausschau nach dem ein oder anderen noch nicht gesichteten Talent. Nach drei Gesamtsiegen in Folge kann die Reimann- Grundschule den Wanderpokal endgültig behalten. Es gibt also dieses Jahr neue Trophäen. Mit der Favoritenrolle wird’s nichts, dämpft Steffi Hetzheim die Erwartungen. Denn die 4. Klassen sind diese Woche alle im Schullandheim. Die Reimanns starten natürlich trotzdem und geben alles. Ohne dass man ihnen gleich eine Niederlage prognostizieren müsste: Die Erfahrung, mit solchen Dämpfern umzugehen und auch die Leistungen der anderen zu achten, seien wichtige Erkenntnisse, die der Sport den Kindern mitgeben kann. Davon ist Schulsportkoordinatorin Ute Spreda überzeugt. Sport gibt Selbstbestätigung, und schweißt auch zusammen. Das beweist das Beispiel Wünschendorf: Die Grundschule wollte sehr gern teilnehmen, hatte aber ein logistisches Problem. Dank Thomas Schleicher und der Abteilung Leichtathletik im ThSV können die Wünschendorfer nun doch nach Zeulenroda kommen und Heike Drechsler live erleben. „Sie ist eine von uns, eine Sportlerin zum Anfassen“, meint Kreissportbund-Vorsitzender Uwe Jahn, als er das Motto des Wettbewerbs nennt: „Beweg dich!“ lautet die Aufforderung, die an die bundesweite Gesundheitsinitiative „Deutschland bewegt sich“ angelehnt ist. Sporttreiben macht fit für den Alltag, steigert die Leistungsfähigkeit, verbessert die Stressbewältigung und erhöht die Konzentration. Das Grundschulsportfest soll dazubeitragen, schon bei den Jüngsten Freude an der Bewegung zu wecken. Während die Barmer darauf hofft, „dass unsere Versicherten gesund alt werden“, wie Gernot Trommer meint, baut der Kreissportbund darauf, dass nebenbei gleich potenzieller Nachwuchs für Vereine organisiert werden kann.

Teilnehmende Grundschulen:
„Friedrich Reimann“ Zeulenroda,
Rötlein Zeulenroda,
Triebes, Auma, Brahmenau,
Rückersdorf, Münchenbernsdorf,
„Osterburg“ Weida, Weida-
Liebsdorfer Straße, „Bergschule“
Bad Köstritz, Greiz-Pohlitz,
Greiz-Irchwitz, Wünschendorf


15. Juni 2010 /OTZ

Drei Siege für hiesige Starter

Lena Kowalski konnte sich auf ihrem Pferd Nikita 378 den Sieg in der Springprüfung Klasse A** auf der heimischen Reitanlage in Sorge-Settendorf sichern.
Lena Kowalski konnte sich auf ihrem Pferd Nikita 378 den Sieg
in der Springprüfung Klasse A** auf der heimischen Reitanlage
in Sorge-Settendorf sichern.
Foto: Dieter Buerger
Henry und André Staude (von links) trumpften beim Zeitspringen auf.
Henry und André Staude (von links) trumpften beim
Zeitspringen auf.
Foto: Dieter Buerger

Reitsport, 10. Nationales Springturnier in Sorge-Settendorf: Heimsieg für Lena Kowalski

Sorge-Settendorf (OTZ/ R.Th.).

Das Jubiläums-Springturnier auf der Reitanlage Pagel in Sorge-Settendorf hat alle Erwartungen erfüllt. Von vielen prominenten Reitern und Trainern, aber auch von Zuschauern gab es viel Lob für die rührigen Organisatoren des 10. Nationalen Turniers. Vom Nachwuchs bis zum Spitzensport bekamen die zahlreichen Besucher guten Sport zu sehen. Die Reiter aus der Region erreichten auch gute Ergebnisse und konnten in diesem erlesenen Teilnehmerfeld beachtlich abschneiden. Für die Starter aus Merkendorf, Seelingstädt und Sorge-Settendorf gab es sogar drei Siege zu feiern. Lena Kowalski (PSV Sorge-Settendorf) gewann die Springprüfung Klasse A** auf Nikita 378 in 37,24 Sekunden. Angelique Kröber (FR Seelingstädt) siegte auf Auerhof's Allstar in der Stilspringprüfüng Klasse A* mit Standardanforderungen (7,80) und Ricardo Tabaczek (PSV Merkendorf) entschied die Springprüfung Klasse L auf Game Boy 67 in 46,40 Sekunden zu seinen Gunsten. Henry Stude (RV Wallau) und André Stude (RFV Langenbernsdorf) trumpften besonders auf. In der Zeitspringprüfung Klasse M** siegte Henry auf Le Cool in 46,01 Sekunden in der ersten Abteilung und André war auf Quick Step in 46,41 in der zweiten Abteilung erfolgreich. „Das ist einmalig und da braucht man sich nicht zu streiten“, lautete das Fazit der beiden Brüder. Bereits am Freitag hatte der 25-jährige Andre Staude die Punktespringprüfung Klasse S* mit seinem Pferd Chippes gewonnen. Zum Höhepunkt am Sonntag in der Springpüfung Klasse S** mit Siegerrunde um den „Großen Preis der Firma Thiele Glas“ setzte sich der jüngere Bruder Henry auf Allison 3 durch und siegte in einer fantastischen Zeit von 30,81 Sekunden. „Wir sind beide überglücklich, dass das Wochenende so prächtig gelaufen ist“, sagte der 21-jährige Sieger des GP 2010. „Wir sind als Veranstalter mit den vier Tagen sehr zufrieden. Alle Aktiven wollen im nächsten Jahr wiederkommen und weitere Top-Springreiter mitbringen. Wir hatten sogar einen Gast aus Kolumbien da“, so Turnierleiter Ralf Pagel. Die Vorsitzende des PSV Sorge-Settendorf, Sylvia Pagel, ergänzte: „Wir sind rundum glücklich. Es war niveauvoller, sehr guter Sport zu sehen.“

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Fotografische Ansichten


15. Juni 2010 /OTZ

Hart erarbeiteter Greizer Heimerfolg

Fußball, Alte Herren
Greizer SV - SpVgg Neumark/Reuth 4:2 (0:1)

Greiz (OTZ/R. Hilbert).

Bei hochsommerlichen Temperaturen entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein abwechslungsreiches Spiel, in dem die Gäste den technisch besseren Fußball spielten. Beim Gastgeber ließ vor allem das Mittelfeldspiel stark zu wünschen übrig, da zahlreiche Unkonzentriertheiten und Fehlabspiele immer wieder den Spielfluss hemmten. So gingen die Gäste nach einem Fehlpass der Greizer in Führung (20.). Danach gute Chancen der Gastgeber zum Ausgleich, die aber nichts Zählbares einbrachten. Nach dem Seitenwechsel dominierte der Gastgeber streckenweise klar. Kattler sorgte schon frühzeitig mit Kopfball für den Ausgleich (42.). Wenig später traf Reichardt zum 2:1 (49.). Kurz darauf konnte Bernickel mit schönem Solo zum 3:1 abschließen (50.). Doch im Gegenzug gelang den kampfstarken Gästen der Anschlusstreffer zum 2:3 (51.). Es folgten mehrere Pfostenschüsse der Greizer (55./59./65.), bevor Berauer einen Abpraller aus Nahdistanz zum entscheidenden 4:2 im Gästetor unterbrachte (67.). In der Folge vergab Grünler noch eine Großchance für die Greizer (70.). Am Ende ein verdienter, aber schwer erkämpfter Heimerfolg. Das nächste Spiel bestreitet der Greizer SV am Freitag, 18. Juni, um 18.30 Uhr beim SV Blau-Weiß Auma.

Greizer SV: Franke-Hilbert- Hornfeck (41. Bernickel), Pohle (70. Männel), Müller-Scharr, Kattler, Berauer, Oettert-Grünler, Reichradt.


15. Juni 2010 /OTZ

Künzel und Langheinrich erkämpfen Gold

Moritz Langheinrich wurde bester Techniker der U14
Moritz Langheinrich wurde
bester Techniker der U14
Foto: Verein

Judo, Schnaudertal-Pokal in Meuselwitz

Meuselwitz (OTZ/Thomas Langheinrich).

Mit zwei Goldmedaillen kehrten die Judokas vom JV Auma aus Meuselwitz zurück. Dort fanden die Judowettkämpfe um den Schnaudertalpokal der männlichen und weiblichen Judoka der Altersklassen U10, U12, U14, U17 und U20 statt. Dieses alljährliche vom JFV Wintersdorf ausgetragene Judoturnier war stark besetzt. Am Start waren insgesamt 288 Kämpfer aus 22 Vereinen. Für den Judosportverein Auma gingen 11 Judoka an den Start. In der AK U10 kämpften die jüngsten Aumaer Nachwuchsjudoka Eric Heise, Maximilian Mühling, Mattes Wagner und Justin Stier. Die drei Erstgenannten sind noch in den Wettkampfanfängen und konnten bei diesem Turnier Erfahrungen für kommende Wettkämpfe nach den Sommerferien sammeln. Sie belegten allesamt Platz drei. Justin Stier gewann seine ersten beiden Kämpfe mit Ippon vorzeitig durch Wurf und Festhaltetechnik, musste sich aber seinem Kontrahenten um Platz eins beugen. Er verlor diesen entscheidenden Kampf durch Unachtsamkeit und wurde Silbermedaillengewinner. Mit etwas mehr Konzentration und Geduld wäre Platz eins möglich gewesen. Die AK U12 wurde durch Lea Dassler, Julian Hinreiner und Nick Künzel vertreten. Nick Künzel gewann in seiner Gewichtsklasse alle Kämpfe vorzeitig und damit den ersten Platz. Lea Dassler erkämpfte den zweiten Platz, mit ein bisschen mehr Biss wäre auch bei ihr die Goldmedaille für sie erreichbar gewesen. Julian Hinreiner gewann seine ersten zwei Kämpfe mit schönen Wurftechniken, verlor den entscheidenden Kampf um Platz eins. Shirin Stier und Moritz Langheinrich kämpften in der AK U14. Moritz Langheinrich gewann seine vier Kämpfe durch aggressiven und von Anfang an offensiven Kampfstil vorzeitig. Er wurde auf Grund seiner Leistung vom Veranstalter als bester Techniker seiner Altersklasse geehrt. Shirin Stier wollte es im Gegensatz zu ihrem Bruder Justin im Kampf um Platz eins besser machen. Sie führte bis kurz vor Kampfende mit einer kleinen Wertung (Yuko), wurde aber ebenfalls von ihrer Gegnerin ausgekontert worüber sie sich sehr ärgerte. Trotzdem ist für sie der zweite Platz ein achtbarer Erfolg. Die beiden Neueinsteiger im Aumaer Judoteam Adrian Dewlo und Marcus Schauer kämpften in der AK U17. Für beide ging es darum einmal Wettkampluft „zuschnuppern“ und zu versuchen, das im Training gelernte im Wettkampf umzusetzen. Beide hatten es gegenüber ihren Kontrahenten schwer. Sie verloren zwar ihre Kämpfe, haben aber auch Wettkampferfahrung sammeln können um beim nächsten Turnier mehr zu erreichen. Es ist ihnen hoch anzurechnen, sich als Judoanfänger mit weitaus erfahrenen Judoka zumessen.


15. Juni 2010 /OTZ

Meinholds Hattrick sichert drei Punkte

Paul Liebsch (Grün) steuerte das 3:0 und 4:0 zum klaren Zeulenrodaer Sieg bei.
Paul Liebsch (Grün) steuerte das 3:0 und 4:0 zum klaren
Zeulenrodaer Sieg bei.
Foto: OTZ/Steffen Beikirch

Fußball, B-Jugend, Landesklasse-Staffel 1: Motor-Junioren gewinnen letztes Heimspiel
FC Motor Zeulenroda - 1. FC Gera 03 II 5:0 (1:0)

Zeulenroda (OTZ/Ph. Lautenschläger).

Die Lautenschläger-Elf ging gegen Gera II vom Anstoß weg gleich in Führung. Gabriel Oettel passte auf Toni Feistel, der den Ball verlor, doch Felix Meinholds Flanke senkte sich ins Tor (1.). Zeulenroda spielte durch die frühe Führung befreit auf und kam weiter zu großen Torchancen. Meinhold (5., 10., 25.), Oettel (8.), Feistel (15., 18.) und Liebsch (24.) scheiterten am hervorragenden Torhüter Lange. Bei Gera war wenig zu sehen und wenn, dann ging alles über Mannschaftskapitän Christian Böckl, der aber allein wenig ausrichten konnte. Motor ließ dann etwas nach, konnte sich aber ohne Gegentor in die Halbzeit retten. Nach der Halbzeitpause glänzte Motor wieder mit klasse Kombinationen, die meistens vom starken Sirco Teuber eingeleitet wurden. So kam Meinhold nach einem Torwartfehler zum 2:0. Seinen Schuss ließ Lange durch die Hände gleiten (45.). Nur zwei Minuten später hatte Meinhold das 3:0 auf dem Fuß, doch diesmal scheiterte er (47.). Paul Liebsch fand etwas später auch seinen Meister in Lange, der seinen Schuss entschärfte (49.). Von Gera war bis auf zwei harmlose Freistöße nichts zu sehen. In der 49. Minute traf dann Paul Liebsch zum 3:0 nach klasse Vorarbeit von Feistel und Oettel (49.). Vom Anstoß weg eroberte die Lautenschläger- Elf den Ball, doch Oettels Schuss ging über das Tor (51.). Paul Liebsch machte es besser und traf in der 55. Minute zum zwischenzeitlichen 4:0. Doch Zeulenroda ließ den Geraern weiterhin keine Luft zum Atmen und erhöhte den Druck. Feistel (60., 62.) und Arnold (64.) vergaben jedoch. In der 71. dann das 5:0 durch Felix Meinhold, der damit seine gute Leistung krönte (71.). Zum Schluss dann noch ein Schuss vom Geraer Unger, der aber sichere Beute für Lautenschläger war (80.). Durch den Sieg von Altenburg (2:1) ist für Motor die Meisterschaft nicht mehr erreichbar, aber Ziel ist jetzt Platz zwei.

Zeulenroda: Philipp Lautenschläger, Marcus Lederer, Maximilian Böhm, Alexander Schlutter, Jonas Lagaude (62. Kevin Scholz), Sirco Teuber, Gabriel Oettel (70. Lasse Berling), Felix Meinhold (73. Roman Rauh), Paul Liebsch ( 55. Kevin Trost), Toni Feistel, Tobias Arnold.


15. Juni 2010 /OTZ

Kurz notiert:

Lizenz zum Schmunzeln - Mario Schuster

Zeichnung:  Mario Schuster
Zeichnung:  Mario Schuster


Greizer Folk-Projekt eröffnet Schlossfolk im Unteren

Schloss An drei Abenden - von Freitag bis Sonntag - bringen insgesamt fünf Bands beim „Schlossfolk“ im Unteren Schloss Greiz zu Gehör, wie viele Facetten Folk hat. Den Auftakt am Freitag, 20 Uhr, gestaltet das Trio vom Greizer Folk-Projekt mit Gerd Mallon, Antje-Gesine Marsch und Ronny Kerl (v.l.), hier bei einem Konzert im Café Lebensart.
Archivfoto: Marcel Hilbert

Schloss An drei Abenden - von Freitag bis Sonntag - bringen insgesamt fünf Bands beim „Schlossfolk“ im Unteren Schloss Greiz zu Gehör, wie viele Facetten Folk hat. Den Auftakt am Freitag, 20 Uhr, gestaltet das Trio vom Greizer Folk-Projekt mit Gerd Mallon, Antje-Gesine Marsch und Ronny Kerl (v.l.), hier bei einem Konzert im Café Lebensart.


Karikatur des Tages

Die große Spekulation
Die große Spekulation
Zeichnung: OTZ/Bruns


Premiere für „Alice’s Traum“

Vor gut 80 Zuschauern feierte gestern das Stück „Alice’s Traum“ der Theater-AG des Greizer Gymnasiums umjubelte Premiere. Wer mit Alice, dem weißen Kaninchen und dem verrückten Hutmacher (v.r.) eine Nichtgeburtstagsparty feiern will, hat dazu Mittwoch und Donnerstag, jeweils 18.30 Uhr, im Schulhof Gelegenheit. Mehr zum Stück morgen in der OTZ.
Foto: OTZ/Susann Grunert

Vor gut 80 Zuschauern feierte gestern das Stück „Alice’s Traum“ der Theater-AG des Greizer Gymnasiums umjubelte Premiere. Wer mit Alice, dem weißen Kaninchen und dem verrückten Hutmacher (v.r.) eine Nichtgeburtstagsparty feiern will, hat dazu Mittwoch und Donnerstag, jeweils 18.30 Uhr, im Schulhof Gelegenheit. Mehr zum Stück morgen in der OTZ.


Neue Erdebbürger

Lennart Vincent, r., (3390g, 52 cm) kuschelt sich an seine Zwillingsschwester Tessa Josefine (2640g, 47 cm). Die Kleinen wurden am 9.6. im Greizer Kreiskrankenhaus um 8.20 uhr und 8.21 Uhr geboren.Die Eltern Nadine und Henry Prescher aus Greiz freuen sich riesig.Daneben Mia Sophie Indrigkeit aus Zeulenroda, geb. am 14. Juni, um 12.34 Uhr, Tochter von Anja Indrigkeit und Denny Kunze.Ganz entspannt sieht Liz Eileen Bundrock, geb. am 13.6., um 17.22 Uhr (3220g, 49cm) ihren Fototermin und komplettiert das Familienglück der Eltern Stev und Katrin, sowie Schwesterchen Lea (7) aus Greiz.
Foto: Antje-Gesine Marsch

Lennart Vincent, r., (3390g, 52 cm) kuschelt sich an seine Zwillingsschwester Tessa Josefine (2640g, 47 cm). Die Kleinen wurden am 9.6. im Greizer Kreiskrankenhaus um 8.20 uhr und 8.21 Uhr geboren.Die Eltern Nadine und Henry Prescher aus Greiz freuen sich riesig.Daneben Mia Sophie Indrigkeit aus Zeulenroda, geb. am 14. Juni, um 12.34 Uhr, Tochter von Anja Indrigkeit und Denny Kunze.Ganz entspannt sieht Liz Eileen Bundrock, geb. am 13.6., um 17.22 Uhr (3220g, 49cm) ihren Fototermin und komplettiert das Familienglück der Eltern Stev und Katrin, sowie Schwesterchen Lea (7) aus Greiz.


Kein Wochenmarkt am Freitag

Greiz (OTZ).

Aufgrund des Park- und Schlossfestes fällt der Wochenmarkt in Greiz am Freitag aus, wie der Marktmeister der Stadtverwaltung informiert.


Unfallflucht in Greiz

Volvo in Carolinenstraße beschädigt

Greiz (OTZ).

Ein unbekannter Pkw stieß in der Zeit von Sonnabend, 14 Uhr, bis Montag, 5.40 Uhr, gegen einen Volvo, der auf der Carolinenstraße, Höhe Hausnummer 58-60, abgestellt war. Dabei wurde die Fahrertür des Volvo beschädigt. Es entstand ein Schaden in Höhe von zirka 500 Euro. Der Unfallverursacher verließ die Unfallstelle, ohne Angaben zu machen. Die Polizeiinspektion Greiz sucht Zeugen unter Tel.: (03661) 62 10.


Unter Drogen und ohne Fahrerlaubnis in Zeulenroda

Zeulenroda-Triebes (OTZ).

Beamte der Greizer Polizei Greiz kontrollierten am vergangenen Sonntagabend, gegen 22.25 Uhr in der Windmühlenstraße einen Seat. Dabei stellten sie fest, dass der 31-jährige Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Aufgrund des Verdachtes des Konsums von Betäubungsmitteln wurde im Anschluss ein Drogentest durchgeführt, der positiv verlief. Eine Blutentnahme wurde angeordnet, die Weiterfahrt untersagt und schließlich eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Fahrens unter Betäubungsmitteln erstattet.




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