12. Juni 2010 /OTZ

Wirtschafts-Teams am Ball

Jens Geißler (links) und Andreas Damm bei der Staffel-Auslosung gestern in der OTZ-Redaktion.
Jens Geißler (links) und
Andreas Damm bei der Staffel
-Auslosung gestern in der
OTZ-Redaktion.
Foto: OTZ/Grunert

Am Tag der WM-Eröffnung Staffeln des 2. Industrieforum-Cups ausgelost

Von Kathrin Schulz Greiz (OTZ).

Spätestens am Tag der feierlichen WM-Eröffnung hat das Fußballfieber auch hier alle gepackt: Nächsten Sonnabend, das ist beschlossene Sache, ist auch die Wirtschaft voll am Ball. Dann soll auf dem Tempelwald ein großes Fußballfest ganz in Familie steigen. Die Initiatoren des zweiten Industrieforum- Cups nutzten gestern schon mal die heiße WM-Stimmung, um die Staffeln für das Kleinfeldturnier, das am 19. Juni um 10 Uhr angepfiffen wird, auszulosen. Jens Geißler, der selbst in der siebenköpfigen Auswahl der Orcom-Holding mit auf den Platz gehen wird, und Andreas Damm, der als Nachwuchsleiter und Vorstandsmitglied des 1. FC Greiz die Turnierleitung übernimmt, losten aus dem Topf der acht gemeldeten Teams den beiden Viererstaffeln, in denen Jeder gegen Jeden anzutreten hat, folgende Mannschaften zu: Staffel A: Volksbank Vogtland, Spaleck Oberflächenveredlung, Papierfabrik Koehler und Orcom Holding. Staffel B: Sempuco, Akzo Nobel Functional Chemicals, Finstral und Hierold/Scheler. Damm ist überzeugt, dass die Freizeitmannschaften aus der Wirtschaft auch Ahnung vom Fußball haben, zudem unterstütze dieses Fußballfest die Kinder- und Jugendarbeit des 1. FC Greiz. Die Startgebühren der Mannschaften fließen in den Nachwuchstopf des Vereins. Auch als Sponsoren sind die genannten Firmen auf dem Tempelwald bekannt. Manche der Mannschaften hat seit der Premiere des Cups, der die Wirtschaft an den Ball holt, auch regelmäßig trainiert, freut sich Initiator Jens Geißler. Beim ersten Industrieforum- Cup im Mai vergangenen Jahres hatten die Finstral-Kicker den Pokal geholt - in einem Herzschlagfinale gegen die Dölauer Akzo Noebel-Truppe. Klar, dass hier am nächsten Sonnabend jedes Team antritt, um dem Titelverteidiger den Pott abzujagen. Schade, dass sowohl Stadtverwaltung als auch Landratsamt sich nicht in der Lage sahen, ein Team zu delegieren, bedauert Geißler. Doch die acht Mannschaften im Turnier, da ist er sicher, werden unterhaltsame Fußballkost servieren. Die Jüngsten sind ebenfalls gefragt, können mehr als nur zuschauen: Auch im Torwandschießen können sie ihre Fußballkünste messen. Übrigens: Einen Endspieltipp für die WM - geguckt wird gemeinsam in Familie und Bekanntenkreis - gibt Nachwuchs- Trainer Andreas Damm gern ab. Allerdings stehe dabei der Wunsch im Vordergrund, meint er schmunzelnd. Er habe im OTZ-Spielplan alle Begegnungen getippt und hoffe auf ein Finale Deutschland gegen Mexiko 1:0.


12. Juni 2010 /OTZ

Meine Woche

Sie erreichen die Autorin unter k.schulz@otz.de
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Wermutstropfen

Von Kathrin Schulz

Eine Woche der Vorfreude auf ein weltweites Fußballfest, das uns an das Sommermärchen von 2006 erinnert und gemeinsame Stunden beim Fachsimpeln vor Großbildleinwänden beschert, erhielt gestern mit der Nachricht von der Insolvenzanmeldung für die EFA einen jähen Dämpfer. Über die Bestätigung dieser Tatsache hinaus war noch nichts über die Hintergründe dieses Schritts zu erfahren. Sicher ist, wir bleiben dran. Hier entscheiden sich in nächster Zeit viele Schicksale, wir hoffen auf Lösungen. Nichts Neues gibt es in Sachen Straßenausbau, wie wir Mittwoch im Hauptausschuss erfuhren. Verwaltungsseitig sind alle Ampeln auf grün, alle Beschlüsse sowohl für die August- Bebel-Straße als auch für „An der Salzmest“ gefasst. Erstere hängt an der Vergabeentscheidung von Gericht, während die Zweite auf Fördergelder wartet. In vollem Gange dagegen sind die Vorbereitungen auf das Park- und Schlossfest. Von der italienischen Operngala der Vogtland Philharmoniker bis zur Salsa-Nacht, vom Festumzug bis zum großen Feuerwerk wünschen wir uns Fest-Wetter und Durchhaltevermögen. Heute steht eine weitere Probe für die „Gänsemagd“-Inszenierung von Anke Hartmann auf der Bühne im Oberen Schlosshof an. Mit der kleinen Gänseherde, die die fantasievolle Regisseurin aus einer Gruppe von Jungen und Mädchen im Grundschulalter bilden will, stehen die letzten Rollenbesetzungen an. Auch hierfür ein herzliches toi, toi, toi. Wer heute beim Tag des Waldes und der Jagd in Waldhaus reinschaut, kann sicher auch den Nachwuchs unseres Patenhirsches Heinrich bewundern. Oder sich morgen beim Fest im Unteren Schloss vergnügliche Stunden gönnen. In diesem Sinne ein sonniges Wochenende - ob mit oder ohne Fußball.


12. Juni 2010 /OTZ

Lunziger Wirbelwinde

Seit gestern schmückt den Lunziger Kindergarten ein fröhlich-buntes Schild mit dem Namen „Wirbelwind“. Mit Eltern und Helfern wurde die Namensgebung ordentlich gefeiert.
Seit gestern schmückt den Lunziger Kindergarten ein fröhlich-
buntes Schild mit dem Namen „Wirbelwind“. Mit Eltern und Hel-
fern wurde die Namensgebung ordentlich gefeiert.
Foto: OTZ/Susann Grunert

Kindertagesstätte Lunzig feiert Namensgebung mit buntem Sommerfest

Von Susann Grunert Lunzig (OTZ).

Ihrem Namen hatte die Kindertagesstätte Lunzig, die gestern auf den Namen „Wirbelwind“ getauft wurde, schon vor Beginn des Namens- und Sommerfestes alle Ehre gemacht. „Heute Nachmittag hat es so gewindet, dass unser Festpavillon beinahe davon geflogen wäre“, lacht Kita-Leiterin Brit Drechsler. Bei strahlendem Sonnenschein waren zahlreiche Eltern, Großeltern, Geschwisterkinder und Unterstützer des Kindergartens nach Lunzig zum Feiern gekommen. „Die Kita kümmerte sich um ihren Namen, die Gemeinde kümmerte sich um ihren Kindergarten“, sprach Lunzigs Bürgermeister Jürgen Oettler in seiner kurzen Festrede die Veränderungen an, die die Kita dank Mitteln des Konjunkturpaketes erlebt hat. So wurde der Schlafraum der kleinen „Wirbelwinde“ umgebaut, die Fassade teilweise erneuert und neue Fenster eingebaut. Mit einem kleinen Programm bedankten sich die Kinder bei zahlreichen Helfern, die die Baumaßnahmen unterstützt haben. Lieder, ein Sketch und sogar ein kleines Theaterstück hatten die jungen Künstler vorbereitet. Getreu ihrem Wirbelwind-Lied, in dem es heißt: „Weil wir so gern toben und nicht gerne ruhen“, ging es anschließend in den Garten, wo Rutsche, Sandkasten,

Spielauto und Co. schon sehnsüchtig auf ihre kleinen Benutzer warteten. Groß und Klein stärkten sich am Kuchenund Obstbuffet, das viele, fleißige Elternhände vielfältig bestückt hatten.Zahlreiche Aktionsecken ließen keine Langeweile aufkommen. So konnten Riesenseifenblasen in die Luft geblasen werden, Florian zeigte gehörig Kraft beim Dosenwerfen. Auch Holz- und Wirbelwindwerkstatt, bei der alles gebastelt wurde, was sich dreht, waren umringt. Tombola, Kinderschminken, Luftballonfiguren- Basteln und Ponyreiten rundeten das Spieleparadies für die kleinen Kita-Besucher ab. Damit sich die Kunde vom Kindergarten „Wirbelwind“ auch möglichst weit verbreitet, schickten die Kinder zahlreiche Luftballons in den Himmel, an denen Kärtchen mit dem neuen Namen ihrer Kita befestigt waren. „Wirbelwind“ setzte sich übrigens gegen die Vorschläge „Am Zauberwald“, „Am Wiesengrund“ und „Weltentdecker“ durch. „Wir haben zu Beginn eine Namensliste angefertigt“, erzählt Brit Drechsler. Zusammen mit den Kindern sei diese zunächst auf zehn, dann auf vier Namen reduziert worden. „Alle Eltern hatten dann eine Stimme und Wirbelwind hatte die meisten“, fährt sie fort. „Wir finden den Namen toll“, freuen sich Natalie, Clara und Celine, „aber wir haben ihn ja auch gewählt.“


12. Juni 2010 /OTZ

Aufklärung statt Ausgrenzung

Klassensprecher Marc Dübler nimmt die Bücher von Daniel Göpel und Veit Kern (von links) entgegen.
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Klassensprecher Marc Dübler nimmt die Bücher von Daniel Göpel
und Veit Kern (von links) entgegen.
Foto: Hilbert

Jusos Greiz spenden 15 Exemplare des „Buches gegen Nazis“ an Greizer Lessingschule

Greiz (OTZ/M.Hilbert).

Wissen, Handeln, Erkennen - für Veit Kern und Daniel Göpel sind das drei zentrale Begriffe im Kampf gegen rechtsextremes Gedankengut. Es sind außerdem die drei großen Unterkapitel des Sachbuches „Das Buch gegen Nazis. Rechtsextremismus - Was man wissen muss und wie man sich wehren kann“, herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung. 15 Exemplare dieses Buches spendeten Kern und Göpel von den Greizer Jusos, der Jugendorganisation der SPD, gestern der Greizer Lessing-Regelschule. Im Rahmen des Sozialkunde-Unterrichtes, in dem dann mit dem Werk gearbeitet werden soll, nutzten sie die Gelegenheit, den Schülern der Klasse 9a mit Beispielen das Thema näher zu bringen. „Wir hoffen, dass wir mit dem Buch einen Teil dazu beitragen können, euch von dem braunen Sumpf fern zu halten“, sagte Kern zu den Schülern. Das 300-Seiten-Werk bilde sehr lebensnah die aktuelle Situation des Rechtsextremismus in Deutschland ab, gebe Strategien zum Handeln an die Hand und kläre über Symbolik der Szene auf. „Aufklärung ist in dem Kontext wichtiger, als die Leute in eine Ecke zu drängen oder aufzugeben“, meint Schuldirektor Dieter Linke, der der Spendenaktion beiwohnte. Daher begrüßte Linke das Projekt der Jusos, die insgesamt 50 Exemplare des Buches an verschiedene Schulen des Landkreises übergeben wollen. Wichtig für Kern ist, dass es sich dabei zwar um eine Juso-Aktion handele, das Projekt aber als überparteilich angesehen werden solle.


12. Juni 2010 /OTZ

Nachdenkliches zum Wochenende

Pfr. i.R. Klaus Rudorf
Pfr. i.R. Klaus Rudorf

Was uns treibt

Von Pfr. i.R. Klaus Rudorf, Weida

Viele waren unterwegs zum Mühlentag 2010. Das Interesse für Wasser- und Windmühlen kann ich gut verstehen, es hat mich schon als kleiner Junge fasziniert,welche Kraft in Wind und Wasser steckt. Inzwischen kenne ich auch die zerstörerische Seite dieser Naturgewalten und gerade in den letzten Wochen und Tagen haben mich die Bilder vom Hochwasser in Polen, Tschechien, Ungarn betroffen gemacht und der Tornado in Großenhain , so nahe an der eigenen Haustür, erschreckt. Trotz der Unberechenbarkeit in der Natur haben wir Menschen auch immer wieder verstanden sie positiv zu nutzen. Wind und Wasser als Antriebskraft - Mühlentag und Pfingstmontag in einem Zusammenhang? Das Pfingstfest steht in der christlichen Kirche für die Ausgießung des göttlichen Geistes. In den natürlichen Bildern von Wind und Wasser erfahren ihn die Jünger in der biblischen Überlieferung zuerst und das lässt sie aus ihrer Erstarrung und Angst in Bewegung kommen, sie lassen sich, im wahrsten Sinne begeistern und daraus entsteht Kirche. Wir sollten uns fragen: Was ist von dieser Begeisterung geblieben, was bewegt uns, was treibt uns an? Für viele zählt wohl verständlicher Weise die Sorge um das tägliche Brot, Kleidung, Wohnung an erster Stelle. Und doch ist es nicht alles. Wir möchten glücklich sein, Ansehen haben,vielleicht auch Macht, Geld , Anerkennung und Liebe. Dafür setzen wir unsere Kräfte ein, manche über ihre Grenze hinaus. Aber der Geist dieser Welt treibt uns zum Haben und Nehmen: „Haste was, biste was“. Trotzdem machen die, die es scheinbar geschafft haben, nicht uneigeschränkt den Eindruck des Glücklichseins. Ist es gut,nach einer Alternative zum Geist dieser Welt zu suchen und könnte der Geist Gottes diese Alternative sein? Das ist eine ganz persönliche Entscheidung und hängt davon ab,was ich suche. Der Geist Gottes ist der Geist der Liebe, der Hinwendung zum Mitmenschen. Hier geht es mehr ums Geben und wenn ich etwas geben will,muss ich auch etwas haben. Stellt sich die Frage: Was habe ich denn zu geben? Ich meine Zeit, Geduld, ein offenes Ohr , geschickte Hände. Lass dich doch vom Geist Gottes treiben, du wirst die gute Erfahrung machen: Ich werde nicht ärmer, sondern glücklicher.- Denn welche der Geist Gottes treibt,die sind Gottes Kinder“ (Röm.8,14)


12. Juni 2010 /OTZ

Es duftet nach getrocknetem Gras

Gisela Jacob aus Wolfersdorf in ihrem Garten. Auf dem 2700 Quadratmeter großen Grundstück wachsen unter anderem alte Bauerngartenpflanzen wie Taglilien, Phlox, Goldrute und Sonnenblumen. Neben Erdbeeren, Schwarzwurzel und Roter Beete gibt es auch viele Küchenkräuter. 37 junge schwarze Hasen wollen außerdem versorgt werden.
Foto: OTZ/Ute Flamich

Oben: Das von Joachim Jacob selbst gebaute Baumhaus mit etwa 15 Quadratmeter Grundfläche steht mitten im Garten. Unten links: Im Insektenhotel ist mächtig Betrieb. Unten rechts: Die Waldrebe, auch Clematis genannt, zeigt ihre schönen Blüten.
Oben: Das von Joachim Jacob selbst gebaute Baumhaus mit etwa
15 Quadratmeter Grundfläche steht mitten im Garten. Unten
links: Im Insektenhotel ist mächtig Betrieb. Unten rechts:
Die Waldrebe, auch Clematis genannt, zeigt ihre
schönen Blüten.
Fotos: OTZ/Ute Flamich

Gisela und Joachim Jacob aus Wolfersdorf genießen ihren Garten mit Baumhaus und Insektenhotel

Von Ute Flamich Wolfersdorf (OTZ).

Die Sonne brennt. Das Thermometer zeigt es an: 27,5 Grad Celsius. Schleierwolken setzen zarte weiße Farbstriche auf den babyblauen Himmel. Ein Motorrad ist in der Ferne zu hören. Dann ist es still. Nur ein paar Vögel zwitschern munter weiter. Es riecht nach frisch getrocknetem Gras. Der Duft nach Heu kommt aus dem Garten von Gisela und Joachim Jacob in Wolfersdorf. Noch aber ist kein geschnittenes Gras zu sehen. Am Eingang, bevor man das niedrige Gartentor gleich rechter Hand des Hauses öffnet, hängt ein Schild. „Bauerngartenroute. Ein Begleitprojekt der Buga ’07“ steht darauf geschrieben. „Das ist eine schöne Erinnerung“, sagt Gisela Jacob. Viele Natur- und Gartenfreunde hätten damals - zur Zeit der Bundesgartenschau in Gera und Ronneburg - auch bei ihnen vorbeigeschaut, sagt sie und öffnet die Tür des Gartenzauns. Hm! Noch immer kein Heu in Sicht, dafür aber Hopfen, jede Menge Hopfen. „Hat man ihn einmal im Garten, bekommt man ihn nicht so schnell los“, sagt die gebürtige Bergaerin, lacht und erzählt: „Das Haus gehörte meinem Schwiegervater. Es wurde im Jahr 1876 gebaut und beherbergte die ehemalige Dorftens bäckerei. Nach Sanierungsund Umbauarbeiten sind wir 1972 in das Haus eingezogen.“ Seitdem müssen 2700 Quadratmeter Fläche bewirtschaftet werden - viel Arbeit, aber eine, die ihr Spaß macht, sagt Gisela Jacob und zeigt auf ihren Gartenteich. „Wir nennen ihn ’unsere kleine Pfütze’.“ Tatsächlich ist der Teich nicht groß, aber immerhin ist genug Platz für ein paar Goldfische. Bloß gut, dass der Reiher, der gleich hinter „der Pfütze“ steht, aus Kunststoff ist. Hinter dem Gartenteich, hinter dem Reiher und neben der großen Blaufichte, an der die Waldameisen auf und ab laufen, steht eine Art Holzregal - selbst gemacht, versteht sich. Darauf stehen und daran hängen allerlei Schmuckstücke aus Keramik, eine Eule, ein Vogelhäuschen, Schuhe, eine Sonne. „Was sich immer mal so ansammelt und auf das Regal passt, stelle ich hier hin“, sagt Gisela Jacob und geht in Richtung einer alten Holzbank. Endlich! Von hier aus kann man einen großen Teil des Gartens überblicken - und der Duft nach Heu erklärt sich von selbst: Auf einer etwa 1500 Quadratmeter großen Wiese liegt es ausgebreitet zum Trocknen bereit. Am unteren Ende der Wiese steht ein Baumhaus mit Rutsche, Leiter, Glocke und Kinderspielsachen. „Nicht nur unsere Enkel, die Kinder der Nachbarschaft und der Kindergarten kommen gern mal vorbei, um im Baumhaus zu spielen“, sagt die Gartenliebhaberin und lacht. Auch sie, ihr Mann und die Faschingsfreunde nutzen das urige Häuschen, das Joachim Jacob vor etwa zwei Jahren baute, ab und zu als „Party-Ort“. Gleich unterhalb des Baumhauses sind Unmengen an Holz aufgestapelt. „Hinter den Holzstapeln fließt ein Vorfluter des Fuchstalbaches durch unser Grundstück“, sagt Gisela Jacob und steht von der alten Holzbank auf. Quer über die Wiese läuft sie zum Bach hinunter und zeigt auf zwei Insektenhotels gleich hinter dem Vorfluter. „Hier ist immer mächtig Betrieb. Auch die Insektenhotels hat mein Mann selbst gemacht. Ich habe die Ideen und er setzt sie um“, sagt sie, lacht und zeigt auf ihren Gemüsegarten gleich hinter der Harlekinweide, unter der drei geschnitzte Holzpilze stehen. Rote Rüben, Mangold, Schwarzwurzel und noch vieles mehr werden hier angebaut. 37 Junghasen wollen auch versorgt werden. „Wie ich das schaffe? Für mich ist mein Garten der perfekte Ausgleich zu meiner Arbeit“, sagt Gisela Jacob.

OTZ-Leserin Gabriele Wetzel aus Bernsgrün schickte das Foto eines auf einer Wiesenglockenblume sitzenden Schmetterlings.
OTZ-Leserin Gabriele Wetzel aus Bernsgrün
schickte das Foto eines auf einer Wiesengloc-
kenblume sitzenden Schmetterlings.
Auch dieses Foto der bunten Gartensommerwiese mit Klee, Margeriten, Glockenblumen und verschiedenen Gräsern knipste Gabriele Wetzel.
Auch dieses Foto der bunten Gartensommerwiese
mit Klee, Margeriten, Glockenblumen und verschie-
denen Gräsern knipste Gabriele Wetzel.

Gegen lästige Mücken hilft Zitronenmelisse

Tipp von OTZ-Leserin Uschi Gunold

Durch den vielen Regen im Mai gibt es in diesem Jahr auch besonders viele Mücken. Wer sich vor den lästigen Insekten schützen will, sollte sich mit Zitronenmelisse - zum Beispiel frisch im Garten gezupft - einreiben, denn den Geruch der Melisse mögen die stechenden Tiere nicht und halten Abstand. Die vom Einreiben zerknitterten Blätter ruhig auf dem Kaffeetisch im Garten liegenlassen. Gisela Jacob hat für die Drehfrucht - eine Pflanzengattung aus der Familie der Gesneriengewächse - einen besonders grünen Daumen: Die Drehfrucht verträgt nur Früh- und Abend-, auf keinen Fall aber direkte Sonne, sagt die Pflanzenkennerin. Die Drehfrucht sollte etwa alle zwei Tage nur von unten gegossen und nicht zu feucht gehalten werden. Die Blätter sollten auch nicht besprüht werden, da sie sonst faulen. „Das Schöne an der Drehfrucht ist, dass sie von März bis September blüht“, sagt Gisela Jacob, die ihre Pflanzen nie düngt und im Winter bei einer Zimmertemperatur von 15 Grad Celsius hält. Ab und zu müsse die Drehfrucht nach Schmier- und Wollläusen abgeguckt werden, da die die Pflanze gern befallen. Die Drehfrucht vermehrt Gisela Jacob problemlos mit Blattstecklingen. „Ich habe schon an so viele Freunde und Bekannte meine selbst gezogenen Pflanzen verschenkt, aber bei keinem hat sie es bisher durchgehalten“, sagt Gisela Jacob und vermutet, dass es auch an dem für die Drehfrucht optimalen Klima in ihrem Büro liegt.


12. Juni 2010 /OTZ

Kreisjugendspiele in Weißendorf

Abschlussfoto der Kreisjugendspiele im Landkreis Greiz mit allen Ausgezeichneten auf dem Sportgelände im Turnerheim Weißendorf.
Abschlussfoto der Kreisjugendspiele im Landkreis Greiz mit
allen Ausgezeichneten auf dem Sportgelände im Turnerheim
Weißendorf.

25 Pokale stehen in Reih und Glied auf einem Tisch im Weißendorfer Turnerheim. Blumensträuße stecken im kühlen Nass in Eimern gleich unter dem Tisch.

Ute Flamich / 12.06.10 / OTZ

Weißendorf. Eine Fotoleinwand ist längst aufgebaut. In großen Lettern ist darauf zu lesen: "Im Sportverein in guten Händen!" Außer den Organisatoren sind bisher kaum Gäste im Saal sie genießen noch die Sonne vor dem Turnerheim. So wird drinnen noch ein Stuhl hingestellt, der Tisch mit dem Beamer wird an eine andere Stelle gerückt. In Ordnung, jetzt stimmt es! Langsam setzt Gemurmel ein, der Saal füllt sich, die Stimmen werden lauter. Schnell sind die Sitze belegt und man wartet gespannt auf das, was gleich kommen wird. Mit wenigen Minuten Verzögerung greift Moderatorin des Abends, Ines Wartenburg, zum Mikrofon und begrüßt die Anwesenden: Die Abschlussveranstaltung der Kreisjugendspiele 2010 steht auf dem Plan. "Als die Kreisjugendspiele am 17. April in Weida begannen, kamen viele Teilnehmer noch mit Anorak, Mütze, Winterstiefeln und Schal", sagt die Moderatorin, zeigte sich umso mehr über das super Wetter am gestrigen Abend erfreut und begrüßte alle Sportler samt Familien. Natürlich waren auch ein paar Ehrengäste gekommen, unter ihnen Heinz Klügel, der erste Beigeordnete der Landrätin Martina Schweinsburg (beide CDU), Elke May vom Jugendamt in Greiz und Jens Zimmer von der FDP. Und wie sollte es auch anders sein: Wenn Sportler geehrt werden, muss es auch eine sportliche Darbietung zur Festveranstaltung geben. Den Part übernahm am gestrigen Abend die Kampfsportgruppe "Wushu" des TSV Weißendorf. Nach den akrobatischen Einlagen übernahm Uwe Jahn, Vorsitzender des Kreissportbundes Greiz, das Wort. "Sport ist wichtig für die Einheit von Körper und Geist", sagte er. Nur wer fit ist könne auch viel bewirken. Während der Kreissportspiele habe er viele Bestleistungen gesehen, viele schöne Stunden des Erfolges, aber eben auch Zeiten der Ernüchterung erlebt. "Das ist aber auch wichtig. Man muss lernen, dass man nicht immer siegen kann", sagte der Kreissportbund-Vorsitzende und übergab das Wort und Mikrofon an Heinz Klügel. Der überbrachte nicht nur die besten Grüße der Landrätin, sondern auch einen Förderbescheid in Höhe von 43 500 Euro. "Auch bei klammen Kassen ist die Förderung des Sports ungemein wichtig", sagte Heinz Kügel, nach dessen Ansprache endlich die sportlich erfolgreichsten Schulen und Vereine mit Pokal und Blumen ausgezeichnet wurden. Mit dem Geld will der Verein Uwe Jahn zufolge den Vereinssport weiter fördern genauso wie kleinere Projekte. Insgesamt nahmen an den diesjährigen Kreisjugendspielen 2149 Kinder und Jugendliche teil, 1265 Jungen und 867 Mädchen. Durchgeführt wurden 23 Sportarten, davon 21 Sommer- und zwei Wintersportarten. Besonders viele Teilnehmer konnten im Fußball plus 182 und in der Leichtathletik Regelschulen/Gymnasien 55 gewonnen werden. Die Sportart Angeln fiel aufgrund der zu niedrigen Teilnehmerzahl aus. Besondere Bestleistungen sind in der Leichtathletik erreicht worden. Der Wettkampf im Faustball findet im August statt.


12. Juni 2010 /OTZ

Start für 100 Jahre Fußball in Zeulenroda

Trainer Jürgen Raab kommt mit dem FC Carl Zeiss Jena zum Spiel nach Zeulenroda.
Trainer Jürgen Raab kommt mit dem FC Carl Zeiss Jena zum Spiel
nach Zeulenroda.

Das große Jubiläum des Zeulenrodaer Fußballsports wirft seine Schatten voraus. Der Startschuss fällt am Donnerstag. Vom 17. bis zum 26. Juni ist im Waldstadion fast täglich etwas los.

Klaus Meitner / 12.06.10 / OTZ

Zeulenroda. Am 31. August 1910 wurde durch 19 junge Männer in der Lokalität "Zur Markthalle" ein Fußballclub aus der Taufe gehoben. In der nun 100-jährigen Geschichte erlebte diese Sportart viele Höhen und Tiefen. Da waren die beiden verheerenden Weltkriege ein Wahn, dem auch viele Zeulenrodaer Fußballer zum Opfer fielen. Guter Fußball wurde in Zeulenroda schon immer gespielt. Und die Zuschauer kamen in Massen, die Stadt erlebte in Zeiten des DDR-Liga-Jahres 1979/80 sowie den sieben Oberligajahren (1991 bis 1997) eine wahre Fußballeuphorie. Nach der Auflösung des FV Zeulenroda 1999 begann man praktisch wieder von vorn. Unterm neuen Namen FC Motor wurden zuletzt einige bemerkenswerte Erfolge erzielt. So konnte die 1. Männerelf die Landesliga halten. Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten sind alle ehemaligen Aktiven der BSG Motor, des FVZ und des FC Motor sowie sämtliche aktuellen Mitglieder vom FC Motor und natürlich auch Freunde, Fans und Sponsoren herzlich eingeladen. Die offizielle Festwoche startet am 17. Juni von 17 bis 19.30 Uhr mit einem Nachwuchsturnier der E-Junioren. Am 18. Juni zur selben Zeit sind die F-Junioren dran. Nächste Woche Sonnabend steigt dann von 10 bis 16 Uhr eine Mini-WM der D-Junioren. Am Dienstag, 22. Juni, kommt die Rötlein-Schule von 8 bis 12 Uhr zum Schul- und Spieltag. Wiederum von 17 bis 19.30 Uhr folgt dann ein Nachwuchsturnier für C-Junioren. Am Donnerstag, 24. Juni, treten von 17 bis 20 Uhr die B-Junioren in den Wettbewerb. Ab Freitag, 25. Juni, erreichen die Feierlichkeiten ihren Höhepunkt. Von 16 bis 17 Uhr kicken die Alten Herren gegen eine Traditionsauswahl; 17.30 Uhr empfangen sie die Freunde aus Trogen. Um 19 Uhr wird dann zur Festveranstaltung ins Festzelt eingeladen. Daran nehmen geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport sowie ehemalige und aktuelle Mitglieder der bisherigen Fußballvereine teil. Sängerin Minette unterhält ebenso wie die Kautschukakrobatin Nadine Höfer. Zur anschließenden Party sorgt die Disco Sunset für Musik. Der sportliche Höhepunkt steht am Samstag, 26. Juni, ins Haus, wo sich die Stadiontore bereits um 12.30 Uhr öffnen. Um 14 Uhr empfängt die erste Mannschaft des FC Motor den FC Carl Zeiss Jena I. Danach darf um 16.30 Uhr die zweite Vertretung der Gastgeber gegen die TSG Laaber ran. Für Kinder beginnt 13 Uhr ein Piratenfest mit Box-Showkämpfen. Per Hebebühne ist eine Baumkronenbesichtigung möglich, auch Motorkettensägekunst ist zu sehen. Torwandschießen und eine Tombola nicht zu vergessen. Ab 18 Uhr rappen dann Ambee und McDakks durchs Waldstadion. Auch der Samstagabend wird mit einer Party im Festzelt beschlossen von 22 bis 3 Uhr mit der Disco "Caravan".


12. Juni 2010 /OTZ

Schleizer Gymnasiasten im BTZ Zeulenroda

Schüler der 9. Klassen des Schleizer Konrad-Duden-Gymnasiums im Zeulenrodaer Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ)
Schüler der 9. Klassen des Schleizer Konrad-Duden-Gymnasiums
im Zeulenrodaer Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ)

Keine Praxis und nur Theorie? - dieser Mangel, den künftige Uni-Absolventen mit sich in die Betriebe tragen, soll ausgemerzt werden. Die Handwerkskammer will dem schon früh entgegenwirken und hat Schüler ins Berufsbildungs-und Technologiezentrum nach Zeulenroda gelockt. Mit Erfolg

Steffen Beikirch / 11.06.10 / OTZ

Zeulenroda. Auch Handwerksbetriebe brauchen gutes Führungspersonal. Am besten welches, dem man bei praktischen Grundlagen nicht so leicht etwas vormachen kann. Diesem Anspruch hat sich das Projekt "Pro Studium" verschrieben, das die Handwerkskammer Ostthüringen in ihren Bildungsstätten Gera-Aga, Zeulenroda und Rudolstadt anbietet. Projektleiter Norbert Daßler vom Zeulenrodaer Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) setzt auf Basiswissen auch für studierte Führungskräfte. Sein Paradebeispiel: Abiturienten, die Bauingenieur werden wollen und zum Studium gehen, ohne je einen Ziegel in der Hand gehabt zu haben. Darüber sei weder die Uni erfreut, noch die Firma glücklich, bei der die Absolventen am Ende landen. Also will man den Chefs von morgen rechtzeitig Grundfertigkeiten nahe bringen und so auch Berufsorientierung geben. Dafür schwitzten diese Woche erstmals Neuntklässler vom Schleizer Konrad-Duden-Gymnasium im Zeulenrodaer BTZ. "Auf jeden Fall aufregender als Schule", urteilte Albert Enders aus Tanna, als er gestern seinen Holzsockel für ein Windlicht zusammen zimmerte. Das stellten alle Teilnehmer im Bereich Holzbearbeitung/Glastechnik her. Und lernten dabei erstmals die Tiffany-Technik kennen. "Ich wusste gar nicht, dass man so viel mit Glas machen kann", staunte Thaddäus Butz aus Holzmühle bei Oettersdorf. Auch er hatte die farbigen Glasstücke selbst verlötet. Nun hielt er ein buntes Windlicht in den Händen, das er mitnehmen darf. 27 Schüler aus den drei neunten Klassen verbrachten diese Woche im BTZ, manche auch in den Bereichen Mediengestaltung oder Wirtschaft/Verwaltung. Nächste Woche schließen sie noch ein konventionelles Betriebspraktikum an. Viele kriegen aber gar keinen Praktikumsplatz oder müssen dann manchmal nur Regale einräumen, weiß Norbert Daßler, was auch Fachschaftsleiter Gerd Hain vom Schleizer Gymnasium bestätigt. Eine Woche im BTZ kann da doppelt hilfreich sein.


12. Juni 2010 /OTZ

Zukunftsdebatte geht in die nächste Runde

Hohenleubener Stadtrat berät am Montag

Von Steffen Beikirch Hohenleuben (OTZ).

Die OTZ Schlagzeile „Zu kleine Kommunen abgemahnt“ vom 24. April gibt der nächsten Stadtratssitzung am Montagabend in Hohenleuben Futter. Weil jetzt auch die CDU-Landtagsfraktion ungeduldig wird und Verwaltungsgemeinschaften unter der Mindesteinwohnerzahl von 5000 nicht länger tolerieren will, bringen die Linke-Stadträte Heidrun und Stanislav Sedlacik einen neuen Vorstoß für eine Gebietsänderung ein. Damit provozierten sie gleichzeitig einen Antrag der Fraktion FDP/Bürger für Hohenleuben, der sich ebenfalls auf dieses Thema bezieht. „Handeln ist in Hohenleuben und der VG Leubatal angesagt“, fordern Sedlaciks und sehen die politische Verantwortung beim Stadtrat. Er soll den designierten Bürgermeister Dirk Bergner (FDP) damit beauftragen, unverzüglich eine Einwohnerversammlung einzuberufen, die sich der Frage „Quo vadis Hohenleuben?“ widmet. Nach der Argumentation über Chancen für die Stadt-Zukunft soll eine Bürgerbefragung folgen und eine thematische Sondersitzung der VGVersammlung geprüft werden. FDP-Stadtrat Dirk Bergner, der am 1. Juli ehrenamtlicher Bürgermeister wird, findet es von den Linken nicht gerade fair, ihm für die Zeit der Amtsübernahme gleich einen knappen Zeitplan vorzuschreiben. „Natürlich müssen wir Gespräche führen und zusehen, welche Strukturen sich dauerhaft finden lassen“, hat auch er erkannt. Denkt aber, dass eine mittelfristige Lösungssuche ausreicht. „Man sollte einem eckigen Mann Zeit lassen, damit er durch ein rundes Loch passt“, zitiert er ein ukrainisches Sprichwort. „Ich wäre schon froh, wenn wir spätestens zu Beginn der nächsten Legislatur des Stadtrates eine Lösung hätten.“ Dass man aus den Äußerungen der CDU-Landtagsfraktion schließen muss, es werde bald Änderungen der Gebietsstruktur geben, ist für beide Stadtratsfraktionen ebenso unstrittig wie die Einsicht, dass es früher oder später auf eine Landgemeinde hinauslaufen dürfte. Jetzt sofort eine Einwohnerversammlung in Hohenleuben einzuberufen, hält Bergner aber für verfrüht. Genau wie die Idee einer neuerlichen Bürgerbefragung. Die Menschen müssten erst alle Informationen kennen, die für eine sachgerechte Entscheidung nötig sind, sagt er. Dazu kommt, dass auch die anderen Leubatal-Kommunen einzubinden sind und „Gespräche auf Augenhöhe, ohne Befindlichkeiten und Verletzungen“ geführt werden. Bergner: „Wenn ich etwas erreichen will, muss ich auch den anderen die Chance lassen, darüber nachzudenken und sich selbst wiederzufinden.“ Die Ratssitzung beginnt um 19.30 Uhr im Feuerwehrhaus.


12. Juni 2010 /OTZ

Meine Woche

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Gefährliches Grün

Von Steffen Beikirch

Als Zeitungsredakteur ist man viel auf Achse. Das macht Spaß, denn Autofahren habe ich wirklich gern. Dabei erlebt man auch die ein oder andere Merkwürdigkeit. Zum Beispiel die gefährlichste Ampel des Landkreises, die - das behaupte ich jetzt einfach mal - in Zeulenroda steht. Dienstagvormittag, ich muss vom Stadtzentrum in den Ortsteil Niederböhmersdorf. Natürlich werde ich den Weg über Triebes nehmen, weil die neu gebaute Verbindung von der B 94 ja gerade erst mit dem obligatorischen Bandschnitt-Foto eingeweiht werden soll. Also reihe ich mich auf der Schopperstraße stadtauswärts ein und freue mich auf Höhe der Aral-Tankstelle. Denn vorne am Abzweig in die Triebeser Straße ist für Linksabbieger gerade Grün. Das schaffe ich noch, denke ich. Habe jedoch Pech: Vor meinen Augen erlischt der leuchtende Linkspfeil, die Hauptampel behält aber trotzdem ihre an und für sich vorteilhafte Farbe. Ich wundere mich, denn der Gegenverkehr aus Richtung Untere Haardt bleibt stehen. Siegessicher biegt der Wagen vor mir also trotzdem noch ab, als sich im selben Moment die Gegenrichtung doch in Bewegung setzt. Wie war das bloß mit den Unfallmeldungen, bei denen nach einem Kreuzungscrash gestritten wird? Wenn alle Beteiligten steif und fest behaupten, dass sie bei Grün gefahren sind? Vor mir hätte es beinahe einen Notarztwagen erwischt. Ausgerechnet! Ich und Erste Hilfe bei einem Mediziner. Mit Termindruck im Nacken und einem Johanniter-Auffrischungskurs, der auch schon wieder ein paar Jahre zurückliegt. Zum Glück geht alles glatt, weil alle auf der Kreuzung den Paragraf 1 der StVO verinnerlicht haben. Merke: Gegenseitige Rücksichtnahme ist auf dem Asphalt immer angebracht. Und selbst grüne Ampeln sind manchmal mit Vorsicht zu genießen.


12. Juni 2010 /OTZ

Pohlitz dominiert

Mit einer Goldmedaille und Teams in allen drei Altersklassen präsentierten sich die Fußballerinnen aus der Regelschule Greiz-Pohlitz als wahre Hochburg im Mädchenfußball und sicherten sich den Wanderpokal.
Mit einer Goldmedaille und Teams in allen drei Altersklassen
präsentierten sich die Fußballerinnen aus der Regelschule Greiz
-Pohlitz als wahre Hochburg im Mädchenfußball und sicherten
sich den Wanderpokal.
Foto: Peter Reichardt

Fußball: Sechs Mädchenteams aus drei Schulen treten zu Kreisjugendspiele an

Von Peter Reichardt Greiz.

Einen Tag vor Beginn der Weltmeisterschaft im Fußball in Südafrika hatten die Mädchen der Regelschulen und Gymnasien des Landkreises Greiz ihren großen Tag im Rahmen der Kreisjugendspiele 2010 im Fußball. Immerhin sechs Mannschaften aus drei Schulen in drei ausgeschriebenen Altersklassen traten an. Auch die Qualität des Spielgeschehens ist gegenüber den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Was Kondition und Kraft der Mädchen und jungen Damen betrifft, so wurde am Donnerstag bei den fast tropischen Temperaturen den Mädchen alles abverlangt. In der ersten Begegnung der B-Jugend schenkten sich die Mannschaften der Regelschule Greiz-Pohlitz und des Greizer Gymnasium nichts. Nach einem 2:2-Unentschieden nach der regulären Spielzeit waren die beiden Torhüterinnen gefragt, denn die Entscheidung fiel im Strafstoßschießen. Die Pohlitzer Mädchen hatten da eine hervorragende Schlussfrau, die mit ihren Paraden den Sieg ihrer Mannschaft mit 3:2- Toren sicherte. Bei den Mädchen der D-Jugend standen sich die Mannschaften der Regelschule „Gotthold Ephraim Lessing“ Greiz und die der Regelschule Greiz-Pohlitz gegenüber. Trainerin Pia Eichhorn hatte die Mädchen der Lessingschule sehr gut auf diese Begegnung eingestellt. Aber auch die Spielstärke ihrer Mädchen war nicht zu unterschätzen, die mit immer neuen Angriffen über die Flügel die Abwehr der Pohlitzer Mädchen auseinander rissen und somit zu einen klaren 7:0-Erfolg kamen. Bei den Mädchen der C-Jugend wurde es dann wieder ganz eng. Die Regelschule Greiz-Pohlitz und das Gymnasium Greiz hatten je eine Mannschaft in diesen Wettbewerb geschickt und damit das Derby der beiden Schulen erneut auf den Prüfstand gestellt. Die Mädchen vom Greizer Gymnasium wollten es nun unbedingt wissen und gingen zweimal in Führung. Doch die Mädchen der Regelschule Greiz-Pohlitz konnten mit großer Kraftanstrengung sowie geschicktem Konterspiel beide Male ausgleichen, so dass nach der regulären Spielzeit erneut ein 2:2-Unentschieden zu Buche stand. Also auch in dieser Altersklasse Strafstoßschießen bis zur Entscheidung. Und da hatten die Mädchen des Greizer Gymnasium die besseren Nerven und die größere Schussgenauigkeit, denn sie setzten sich am Ende mit einem 3:2-Sieg durch. Das Turnier dokumentierte eine erfreuliche Entwicklung im Mädchenfußball der Region. Da die Regelschule Greiz- Pohlitz in allen drei Altersklassen mit einer Mannschaft präsent war, und dabei einmal die Goldmedaille erkämpfte, ging auch der Wanderpokal dieses Jahr an die Pohlitzer Schüler.


12. Juni 2010 /OTZ

Weidatal-Wiesel beißen sich durch

Die Weißendorfer Starter beim Stockholm-Marathon
Die Weißendorfer Starter beim Stockholm-Marathon
Foto: privat

Leichtathletik: Sechs Weißendorfer Sportler absolvieren Stockholm-Marathon

Stockholm (OTZ).

Zum ersten Mal gingen in der vergangenen Woche sechs Weidatal- Wiesel beim Stockholm Marathon an den Start. Bei 19 Grad Celsius und leichter Bewölkung hatten von 15 459 Startern nur 14 715 das Ziel im Stockholmer Olympiastadion erreicht, darunter die sechs „Wiesel“ Petra Hager (Triebes) mit einer Zeit von 4:02:31 h, Angela Klausnitzer (Berga) mit einer Zeit von 4:03:44 h, Peter Frey (Pausa) mit einer Zeit von 3:44:52 h, Frank Eitel (Naitschau) mit einer Laufzeit von 4:14:59 , Kuno Krumpholz (Zeulenroda) mit einer Zeit von 4:34:54 und Uwe Hager (Triebes) mit 5:27:20. Die beste Siegerzeit seit 1991 erreichte nach 2:12:48 h der Kenianer Joseph Lagat. Er no- tierte während des Rennens Zwischenzeiten, die auf die Verbesserung des 27 Jahre alten Streckenrekords von 2:11:37 hindeuteten, musste jedoch auf den letzten fünf Kilometer vom Gas gehen. Als beste Frau im Lauf ging die Schwedin Isabellas Andersson zum dritten Mal in Folge als Siegerin (2:31:35 h) über die Ziellinie im Stockholmer Olympiastadion. Für die sechs Weidatal-Wiesel war dieser Marathon für jeden Einzelnen ein großer sportlicher Erfolg in einer der schönsten Städte Europas.


12. Juni 2010 /OTZ

Licht und Schatten für Fabian Thiel beim Weltcup

Radsport, Trofeo Karlsberg

Karlsberg (OTZ/Margit Otto).

Vor kurzem fand die als Weltcup ausgetragene Trofeo Karlsberg statt. Vom 1. RSV 1886 Greiz war Fabian Thiel für die Mannschaft Deutschland I nominiert. Am Start waren 22 Teams aus 21 Nationen. Auf der 1. Etappe waren 112 km zu fahren. Leider erwischte Fabian Thiel einen schwarzen Tag. Er verpasste die entscheidenden Gruppen und zum Schluss musste er sich die letzten 20 km mit Krämpfen plagen. Dadurch reichte es am Ende nur zu einem 82. Platz. Voller Zuversicht ging er an den Start der 2. Etappe. Diese führte über 111 km und hatte ein sehr anspruchsvolles Profil. 20 km vor dem Ziel bildete sich die entscheidende Gruppe mit 20 Fahrern, darunter auch vier Deutsche. Die Aufgabe von Fabian war es, das Tempo hoch zu halten, damit die Gruppe durch kommt. Nach dieser geleisteten Arbeit belegte er einen 19. Platz und verbesserte sich in der Gesamtwertung auf den 45. Rang. Am nächsten Morgen stand die erste Halbetappe auf dem Programm, ein 10,6 km langes Einzelzeitfahren. Fabian Thiel hatte nicht die schnellsten Beine und musste sich mit 58 s Rückstand auf den Sieger Craddock (USA) und dem 43. Platz begnügen. Die zweite Halbetappe am Nachmittag ging über 98 km. Es konnten sich keine Fahrer absetzen und so kam es zum Massensprint. Fabian Thiel fuhr mit dem Feld über die Ziellinie. Am Sonntag stand die Königsetappe an. Es mussten sechs Runden à 20 km zurückgelegt werden. Dabei galt es, über insgesamt 18 Berge zu klettern. Nach zwei Runden bildete sich eine 18-köpfige Spitzengruppe. Auch Fabian Thiel war mit dabei. Die Gruppe fuhr bis zu 1:20 min heraus, was für Mario Vogt (Schönaich) zum Gelben gereicht hätte. Als der Spitze das herannahende Feld bewusst wurde, setzte Fabian Thiel mit Mario Vogt in der vierten Runde noch eine Attacke. In der letzten Runde fingen die Amerikaner die Ausreißer wieder ein. Genau in diesem Moment attackierte Fabian Thiel erneut und konnte sich mit vier weiteren Fahrern lösen. Leider war er ziemlich auf sich allein gestellt. Vier Kilometer vor dem Ziel wurde die Gruppe wieder gestellt. Für Thiel ging es nun darum, im Feld zu bleiben, was ihm auch gelang. Durch eine Attacke 1000 Meter vor dem Ziel konnte sich J. Sütterlin von Team Deutschland I den Tagessieg sichern und sich auf den dritten Platz der Gesamtwertung verbessern. Thiel kam mit dem Feld an und holte Gesamtrang 34. Deutschland I konnte durch eine geschlossene Teamleistung den Sieg in der Mannschaftswertung erringen.


12. Juni 2010 /OTZ

Eisschnellläufer-Schmiede Mylau

Die geehrten Eisschnellläufer Lennart Schmidt, Philipp Gerbert, Alicia Barndt und Michael Roth (von links)
Die geehrten Eisschnellläufer Lennart Schmidt, Philipp
Gerbert, Alicia Barndt und Michael Roth (von links)

TSV Vorwärts Mylau zeichnet die besten Sportler der vergangenen Saison aus

Mylau (OTZ/Katrin Müller).

Das alljährliche Sommerfest des TSV Vorwärts Mylau bot eine gute Gelegenheit, die besten Sportler der vergangenen Saison auszuzeichnen. Die Sparte Eisschnelllauf schnitt in diesen Jahr dabei besonders gut ab, gingen doch vier von sechs Auszeichnungen an die Beherrscher der schnellen Kufen. Vereinsvorsitzender Gerd Stemmler überreichte die Ehrung an die Sportler, wobei die Vorsitzende der Abteilung Eisschnelllauf, Birgit Heidemüller, einige Worte zu den Athleten sagte. Neben Eisschnelllauf umfasst der TSV noch die Abteilungen Aerobic, Volleyball/ Turnen, Wandern und Judo. Besonderen Anklang fand bei den jungen Sportlern neben der Ehrung ein Einkaufsgutschein, den sie überreicht bekamen. Lennart Schmidt, Philipp Gerbert, beide aus Greiz stammend, Alicia Barndt aus Gera und Michael Roth aus Mylau können dabei sehr stolz auf ihre Leistungen sein. So erreichten alle der Ausgezeichneten Sachsenmeistertitel und zweite Plätze, dazu eine Menge Bestzeiten, eine zweitbeste 500-Meter-Zeit weltweit von Alicia Barndt und eine stattlichen Anzahl von Bahnrekorden und Siegen bei den Landesjugendspielen. Nach dem vergangenen Rollwettkampf, bei dem jeder von den vier Jungsportlern auf eines der oberen Treppchen lief, lässt die neue Saison auf neue Spitzenleistungen hoffen. Bleibt jetzt noch, allen eine gute und erfolgreich Sommersaison, bei der es vor allem um Kraft, Technik, Schnellkraft und Ausdauer neben dem Rollen geht, zu wünschen.


12. Juni 2010 /OTZ

Kurz notiert:

Musik und mehr morgen beim Gartenfest in Zeulenroda

„Smoke on the water“ intonierte das Jugendblasorchester Bad Lobenstein voriges Jahr zum Hoffest in Zeulenrodas Musikschule „Fritz Sporn“. Am morgigen Sonntag findet die diesjährige Auflage, nun als Gartenfest deklariert, statt. Ab 14 Uhr gibt es reichlich Musik sowie die ein oder andere Überraschung in der Friedrich-Ebert-Straße.
Foto: OTZ/Steffen Beikirch

„Smoke on the water“ intonierte das Jugendblasorchester Bad Lobenstein voriges Jahr zum Hoffest in Zeulenrodas Musikschule „Fritz Sporn“. Am morgigen Sonntag findet die diesjährige Auflage, nun als Gartenfest deklariert, statt. Ab 14 Uhr gibt es reichlich Musik sowie die ein oder andere Überraschung in der Friedrich-Ebert-Straße.


Greizer Familienfest im Unteren Schloss

Mit „schiffbrüchigen Seefahrern“, einem Porzellantrödelmarkt und „Public Viewing“ überrascht das Familienfest der Museen, der Musikschule und der Stadtkirche am Sonntag ab 11 Uhr im Unteren Schloss. Ein buntes Programm, Mitmachaktionen für Kinder (hier ein Foto mit Matthias Hammann aus dem Vorjahr) warten auf ihre Besucher. Das Musical „Die schiffbrüchigen Seefahrer“ um 15.30 Uhr wird dabei ein Höhepunkt sein.
Foto: Antje-Gesine Marsch

Mit „schiffbrüchigen Seefahrern“, einem
Porzellantrödelmarkt und „Public Viewing“ überrascht das Familienfest der Museen, der Musikschule und der Stadtkirche am Sonntag ab 11 Uhr im Unteren Schloss. Ein buntes Programm, Mitmachaktionen für Kinder (hier ein Foto mit Matthias Hammann aus dem Vorjahr) warten auf ihre Besucher. Das Musical „Die schiffbrüchigen Seefahrer“ um 15.30 Uhr wird dabei ein Höhepunkt sein.


Karikatur des Tages

Vier Wochen Pause
Vier Wochen Pause
Zeichnung: OTZ/Bruns


Gelber Pkw auf Fahrbahnmitte im Gegenverkehr

Schwarzhaarige Frau am Steuer gesucht

Greiz (OTZ).

Ein Pkw Mazda befuhr am Donnerstag gegen 13.25 Uhr die Untergrochlitzer Straße von Moschwitz in Richtung B 92 / B 94. In einer leichten Linkskurve kam der 29-jährigen Fahrerin auf der Fahrbahnmitte ein unbekanntes Fahrzeug entgegen. Um einen Unfall zu vermeiden, wich sie nach rechts aus, geriet ins Schleudern, kam daraufhin nach links von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Umfriedung des dortigen Containerabstellplatzes und kam an einem kleinen Hang zum Stehen. Der Unfallverursacher verließ die Unfallstelle, ohne Angaben zu machen. Gesucht wird eine schwarzhaarige, etwa 30 bis 35 Jahre alte Frau, die einen kleinen gelben Pkw steuerte. Verletzt wurde niemand. Hinweise bitte an Tel: 03661/621-0.


Spielzeugfuchs erbeutet

Sachschaden höher bei Pkw-Einbruch

Greiz (OTZ).

In der Zeit zwischen Mittwoch, den 9. Juni und Donnerstag, 10. Juni 2010,schlugen unbekannte Täter die Heckscheibe eines PKW Audi ein, der in der Tiefgarage des Spektrum - Centers in der Reichenbacher Straße abgestellt war. Sie entnahmen von der Hutablage einen Spielzeugfuchs aus Hartgummi im Wert von 10 Euro. Der Sachschaden an der Fahrzeugscheibe beträgt nach Angaben der Polizei rund 300 Euro. Die Polizei in Greiz sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Greiz, Tel: 03661/ 621-0.


EFA hat Insolvenz angemeldet

Greiz (OTZ/-lz).

Die EFAElektroanlagenbau und Service GmbH mit Sitz in Greiz musste in dieser Woche Insolvenz anmelden. Geschäftsführer Wilhelm Wüstner bestätigte gestern auf telefonische Nachfrage, dass er am Donnerstag am Amtsgericht Gera diesen Schritt habe gehen müssen. Weitere Informationen zu den Hintergründen dieser Entwicklung wolle er derzeit allerdings nicht geben. Noch zum Ausbildungsstart im August 2009 hatte das Unternehmen 105 Beschäftigte, darunter auch 22 Auszubildende in verschiedenen Berufen.


Betrüger wieder mit „Enkel“-Masche

Polizei warnt aus aktuellem Anlass vor vermeintlichen Enkeln, die Geld brauchen

Gera/Greiz (OTZ).

Erneut haben Betrüger in der Region die „Enkel-Masche“ entstaubt und sind damit unterwegs. Aus aktuellen Anlass warnt die Polizei vor den Betrügern, die in Gera eine 84-jährige Rentnerin um eine hohe Summe geprellt haben. An einem Freitag Anfang Juni hatte die Frau mit ihrem vermeintlichen Enkel Kontakt, der sie im Zusammenhang mit einem Unfall, den es natürlich nicht gab, um die stolze Summe von 15 000 Euro bat. Die 84-Jährige übergab das Geld dann an eine unbekannte dritte Person. Als sie wenige Tage später ihren Enkel anrief, wusste der nichts von dem Sachverhalt. Daraufhin ging die Frau zur Polizei und erstattete Anzeige wegen Betrugs. Aus gegebenem Anlass warnt die Polizei insbesondere ältere Menschen, sich auf gleichartige oder ähnliche Anliegen keinesfalls einzulassen.


Schwarz-Rot-Gold dominiert auf dem Greizer

Westernhagenplatz Auch Greiz ist seit gestern im schwarz-rot-goldenen WM-Fieber. Mit dem „Deutschland-Cocktail“ gibt es bei Melanie Malß und ihren Kollegen die Bundesfarben während des Public Viewings auf dem Westernhagenplatz auch in flüssiger Form.
Foto: Marcel Hilbert

Westernhagenplatz Auch Greiz ist seit gestern im schwarz-rot-goldenen WM-Fieber. Mit dem „Deutschland-Cocktail“ gibt es bei Melanie Malß und ihren Kollegen die Bundesfarben während des Public Viewings auf dem Westernhagenplatz auch in flüssiger Form.


Karten für Lesung mit Armin Rohde

Greiz (OTZ).

Die Karten für die Lesung mit Armin Rohde „Größenwahn und Lampenfieber“ am 17. Juni im Schlosshof/Oberes Schloss können ab sofort in der Greizer Bibliothek erworben werden, Tel.: 03661/703 425. Für das leibliche Wohl ist beim Literaturabend gesorgt. Bei Regen findet die Lesung im Theater Greiz statt.





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