07. Juni 2010 /OTZ

Ohne Überraschungen

Steffi Gamenik-Bienia, Nadine Lischka und Bettina Kostial leeren die Wahlurne in Wildetaube.

Jürgen Oettler, Lunzig

Steffi Gamenik-Bienia, Nadine Lischka und Bettina Kostial leeren die Wahlurne in Wildetaube.
Foto: OTZ/Katja Grieser

Jürgen Oettler, Lunzig
Jürgen Oettler, Lunzig

Lunzig (OTZ/S. Grunert).

Lunzig
Wahlberechtigte: 140
Wähler: 90
Wahlbeteiligung: 64,3 Prozent
Ungültige Stimmen: 4
Gültige Stimmen: 86
gewählt: Jürgen Oettler (82 Stimmen, 95,3 Prozent)

Die Lunziger haben Jürgen Oettler mit 95,3 Prozent für die nächsten sechs Jahre ihr Vertrauen als Bürgermeister geschenkt. Damit hat sich der 55-Jährige im Vergleich zur letzten Wahl noch einmal um vier Prozentpunkte steigern können. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Wahlergebnis und vor allem der guten Wahlbeteiligung“, freute sich der Gastwirt gestern Abend. Zwar hatte der alte und neue Bürgermeister von Lunzig keine große Feier geplant, doch mit den Mitarbeitern, die bei der Wahl geholfen haben, hat er schon ein Gläschen Sekt getrunken.

Wilfried Geyer, Neugernsdorf
Wilfried Geyer, Neugernsdorf

Neugernsdorf (OTZ/S. Grunert).

Neugernsdorf
Wahlberechtigte: 149
Wähler: 102
Wahlbeteiligung: 68,5 Prozent
Ungültige Stimmen: 4
Gültige Stimmen: 98
gewählt: Wilfried Geyer (92 Stimmen, 93,9 Prozent)

„Ein wenig aufgeregt bin ich schon gewesen“, verrät Wilfried Geyer, der gestern mit 93,9 Prozent zum ersten Mal zum Bürgermeister von Neugernsdorf gewählt wurde. „Die Deutlichkeit hat mich am Ende überrascht“, meinte der 48-Jährige, der eine etwas höhere Wahlbeteiligung erwartet hätte. Schon mittags hat ihn die Neugier das erste Mal ins Wahllokal getrieben, auch zur Auszählung war das neue Gemeindeoberhaupt vor Ort. Auf den deutlichen Wahlsieg hat Wilfried Geyer gestern Abend mit Familie, Freunden und Bekannten natürlich angestoßen.

Helmut Schaffer, Wildetaube
Helmut Schaffer, Wildetaube

Wildetaube (OTZ/KG).

Wildetaube
Wahlberechtigte: 579
Wähler: 264
Wahlbeteiligung: 45,6 Prozent
Ungültige Stimmen: 34
Gültige Stimmen: 230
gewählt: Helmut Schaffer (202 Stimmen, 87,8 Prozent)

Während die Wahlhelfer in Wildetaube die letzten Zahlen für die Statistik durchgeben, holte der neue alte Bürgermeister Helmut Schaffer den Sekt. Der 66-Jährige hat 87,8 Prozent der gültigen Stimmen auf sich vereinen können. „Aufgeregt war ich nicht. Ich fand es schade, dass es keinen Gegenkandidaten gab“, so Schaffer, der den Wahlsonntag damit zugebracht hatte, Heu zu machen. Froh ist er über den Sieg dennoch, denn „in dieser schwierigen Phase wollte ich nicht gehen“, sagte er und meint damit den Umbau des ehemaligen Schulgebäudes zum Gemeindezentrum.

Olaf Friedrich, Hain
Olaf Friedrich, Hain

Hain (OTZ/S. Grunert).

Hain
Wahlberechtigte: 60
Wähler: 51
Wahlbeteiligung: 85,0 Prozent
Ungültige Stimmen: 3
Gültige Stimmen: 48
gewählt: Olaf Friedrich (46 Stimmen, 95,8 Prozent)

Für eine dritte Amtszeit wählten die Einwohner von Hain, der kleinsten Gemeinde der VG Leubatal, Olaf Friedrich, der für die Wählergruppe der Freiwilligen Feuerwehr antrat. „Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, sagte der 43-Jährige gestern, vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass er in den vergangenen Jahren bei Problemen in der Gemeinde auch Profil zeigen musste. Seinen Wahltag beschreibt der Krankenpfleger als „gelassen“, schließlich war das ganze Procedere ja nichts Neues mehr für ihn. Gefeiert hat Olaf Friedrich seinen Wahlerfolg trotzdem.

Angelika Kühn von Hintzenstern, Kühdorf
Angelika Kühn von Hintzenstern,
Kühdorf

Kühdorf (OTZ/KG).

Kühdorf
Wahlberechtigte: 71
Wähler: 51
Wahlbeteiligung: 71,8 Prozent
Ungültige Stimmen: 2
Gültige Stimmen: 49
gewählt: Angelika Kühn von Hintzenstern
(39 Stimmen, 79,6 Prozent)

Bei der Stimmauszählung war Angelika Kühn von Hintzenstern mit dabei und hat sich gefreut, dass sie im Amt bestätigt wurde. „Ich bin innerlich ja auch darauf vorbereitet gewesen, weiter zu machen. Ich freue mich auf die nächsten Jahre und die Dinge, die auf mich zukommen“, sagte die 59-jährige Keramikerin, die 79,6 Prozent der gültigen Stimmen einfahren konnte. Nachdem sie am Wochenende verreist war, kam sie pünktlich zur Auszählung zurück. Nach großer Party stand ihr gestern Abend aber nicht der Sinn. Doch auf den Sieg anstoßen, wollte sie definitiv.

Mit einer Stimme mehr ins Bürgermeisteramt

Hohenleuben (OTZ).

Denkbar knapp fiel die Bürgermeisterwahl gestern in Hohenleuben aus: Für Kandidat Dirk Bergner gab es eine Stimme mehr und damit 50,1 Prozent. Gegenkandidatin Martina Safar erhielt 49,9 Prozent. Der FDP-Landtagsabgeordnete Bergner ist somit auch Bürgermeister Hohenleubens. Hier lag bei der gestrigen Wahl die Beteiligung bei 47,6 Prozent. Bergner tritt die Nachfolge von Klaus Köhler an, der für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung stand. Auch Teichwitz hat einen neuen Bürgermeister. Tobias Voigt heißt der 30-jährige Dachdecker, der von der Wählergruppe Freiwillige Feuerwehr aufgestellt wurde und 79,7 Prozent der gültigen Stimmen auf sich vereinen konnte. Er tritt die Nachfolge von Erika Schaller an, die nicht mehr kandidierte. Die Wahlbeteiligung in Teichwitz lag bei 67,7 Prozent. In Hohenölsen bleibt Jürgen Eisner weiterhin Bürgermeister. Der 59 Jahre alte Stahlbauschlosser konnte 93 Prozent der gültigen Stimmen auf sich vereinen. Die Wahlbeteiligung lag in Hohenölsen bei 44,3 Prozent. Auch in Schömberg ist der alte Bürgermeister der neue. 97,1 Prozent der gültigen Stimmen gingen an den 57-jährigen Landwirt Wolfgang Schumann. (Wahlbeteiligung: 69,6 Prozent) In Steinsdorf lag die Wahlbeteiligung bei 64,9 Prozent. Der bisherige Bürgermeister Konrad Zorn kann sich über ein Wahlergebnis von 98,3 Prozent der gültigen Stimmen freuen. Der 52 Jahre alte Opernchorsänger leitet die Geschicke des Ortes also weiter.


07. Juni 2010 /OTZ

Mit Hundebotschafter Eddy auf Tierheim-Safari

Hundebotschafter“ Eddy begrüßte mit Helferin Ines Ziegenhagen (rechts) die Gäste.
Hundebotschafter“ Eddy begrüßte mit Helferin Ines Ziegenhagen
(rechts) die Gäste.

Tierheimfest in Greiz-Sachswitz lockt wieder zahlreiche Besucher

Von Marcel Hilbert Greiz-Sachswitz (OTZ).

Wo immer Eddy auftaucht, zaubert er den Anwesenden ein Lächeln ins Gesicht. Auch sein kleines körperliches Manko stört da keinen und so übernahm der freundliche dreibeinige Rüde am Sonnabend wieder einmal als „Hundebotschafter“ die Begrüßung der Gäste zum Tierheimfest. Neben Eddy freuten sich weitere 20 Hunde, 89 Katzen und einige Kleintiere über den regen Besucherzuspruch. Besonders die Freigehege, in die extra für diesen Tag einige Hunde eingezogen waren, stellten sich als Gästemagnet dar. Dabei herrschten zum Tierheimfest die selben Regeln wie bei allen Veranstaltungen der Einrichtung, wie Leiterin Sabine Wonitzki erklärt: „Wir geben zu Festen keine Tiere ab, aber vielleicht verliebt sich ja ein Gast und holt das Tier später ab.“ Auch sonst wurde wieder viel für einen abwechslungsreichen Nachmittag geboten. Neben Tipps fürs Futter und die Gesundheit des Hundes gab es auch anlässlich des 20. Geburtstages des Tierschutzvereines Greiz und Umgebung eine Ausstellung aus der Arbeit des Vereins zu entdecken. Zudem wurden die im Vorfeld gespendeten Tierbücher für einen symbolischen Preis verkauft. Das und die Spendenbereitschaft der Gäste führte wohl auch dazu, dass, wie Wonitzki betont, 50 Prozent mehr Einnahmen als in den Vorjahren zugunsten der Tierheimbewohner erzielt wurden. Außerdem durften sich alle Besucher auf die „Tierheim-Safari“ begeben, bei der wieder Fragen rund um Tiere und das Tierheim beantwortet werden mussten. Und zumindest die Frage nach dem Namen des dreibeinigen Hundes im Greizer Tierheim dürfte wohl keinem schwer gefallen sein.


07. Juni 2010 /OTZ

Fünf Generationen Feuerwehr

Caselwitzer Kameraden begehen 125-jähriges Bestehen der Freiwilligen Wehr

Viel Puste brauchten die Kameraden beim Gaudiwettkampf. Nach einem Lauf auf Bierkästen musste durch den Schlauch der Luftballon zum Platzen gebracht werden.
Viel Puste brauchten die Kameraden beim Gaudiwettkampf.
Nach einem Lauf auf Bierkästen musste durch den Schlauch
der Luftballon zum Platzen gebracht werden.
Foto: Marcel Hilbert
Neuzugang Ron Schilling (3. von links), zusammen mit den Jubilaren Günter Lein, Reinhard Feustel, Heinz Höfer und Gernot Schmidt sowie Daniel Hofmann (von links)
Neuzugang Ron Schilling (3. von links), zusammen mit den
Jubilaren Günter Lein, Reinhard Feustel, Heinz Höfer und
Gernot Schmidt sowie Daniel Hofmann (von links).
Foto: Marcel Hilbert

Greiz-Caselwitz (OTZ/M. Hilbert).

Zugegeben, auf leeren Bierkästen zu balancieren und durch einen Schlauch einen Luftballon aufzublasen, gehört nicht wirklich zum Tätigkeitsprofil eines Feuerwehrkameraden. Dennoch nahmen diese Disziplinen zum Feuerwehrfest am Sonnabend in Caselwitz einen wichtigen Stellenwert ein. Anlässlich des 125. Jubiläums der Freiwilligen Wehr stellten sie den Gaudi-Wettkampf dar, den Höhepunkt der Feierlichkeiten. Hier gingen die Caselwitzer mit befreundeten Wehren ins Rennen um die ausgelobten „Durst-Löschmittel“. Diese holten sich die Nachbarn aus Moschwitz. Dass die Kameraden des Obergrochlitzer Ortsteiles jedoch nicht nur den Durst löschen, erfuhren die Gäste aus den Grußworten von Wehrleiter Thomas Proft. So hatte die, mit 16 Mitgliedern recht kleine Wehr auch 2010 schon zwei größere Einsätze. So gab es von den Gratulanten, unter ihnen Landrätin Martina Schweinsburg (CDU), der Obergrochlitzer Bürgermeister Jürgen Frantz (CDU) und der Sachgebietsleiter Brandschutz der Stadt Greiz, Heiko Pohle, vor allem den Wunsch nach möglichst wenigen Einsätzen für die Caselwitzer Kameraden. Nach den Glückwünschen wurden noch die verdienstvollen Mitglieder der Wehr ausgezeichnet. So erhielten Günter Lein, Reinhard Feustel, Heinz Höfer und Gernot Schmidt für 50 Jahre Wehr-Mitgliedschaft ein Präsent und Daniel Hofmann für zehn Jahre eine Urkunde von der Landrätin. Außerdem konnte mit Ron Schilling auch ein neues Mitglied in der Wehr begrüßt werden.


07. Juni 2010 /OTZ

Begehrte Zeitzeugen im Miniatur-Format

Mit viel Zeit und Muße stöbert
der Briefmarkenfreund zur
Tauschbörse.
Foto: OTZ/Grunert
Aus Altenburg kam dieser Ganzsachensammler.
Aus Altenburg kam dieser
Ganzsachensammler.
Foto: OTZ/Grunert

Fünfter Briefmarken-Tauschtag in Greiz

Von Susann Grunert Obergrochlitz (OTZ).

Philatelisten geben sich mit wenig zufrieden, nur wenige Zentimeter messen ihre größten Schätze. „Ich sammle seit gut 50 Jahren Briefmarken“, erzählt Rolf Häberlein. Somit hatte also der richtige Mann den Organisatoren-Hut zum fünften Großtauschtag des Greizer Philatelistenvereins auf. In Fachzeitschriften und regionalen Zeitungen wirbt der Verein für seine Tauschbörse, um den Briefmarkenfreunden eine möglichst große Vielfalt bieten zu können. „Leider sind einige, die sich angemeldet haben, nicht gekommen“, bedauert Rolf Häberlein. Doch das tat dem emsigen Stöbern, Blättern in Katalogen und Fachsimpeln unter den Besuchern keinen Abbruch. „Ich bin auf der Suche nach Ganzsachen“, erzählt ein Sammler aus Altenburg. Nicht der kürzeste Weg, „aber wenn man ein Hobby hat, dann muss man auch hinterher sein“, fügt er an. „Ganzsachen sind schon was für Spezialsammler“, wirft ein Aussteller ein. Bei Sammlern sind die Postwertzeichen, die bereits auf Umschläge, Kartenbriefe oder Postkarten gedruckt sind, beliebt, erzählen sie doch mehr über sich als eine gestempelte Briefmarke. So sind bei Ganzsachen der Absendeort, Datum, Absender, Adressat, in früheren Jahrzehnten auch der Ankunftsstempel zu sehen. Doch neben Briefmarken wechselten gestern in der Obergrochlitzer Turnhalle auch Ansichtskarten oder Briefe den Besitzer. „Je kleiner der Ort, desto wertvoller ist die Karte“, erzählt ein Großhändler aus Moers, der mit seinen rund 20 000 Einzelteilen in der ganzen Republik unterwegs ist. „Am gefragtesten sind zudem Motive wie Zeppeline oder Synagogen“, weiß der 55-Jährige. An seinem Acht-Meter-Tisch stapelten sich auch kistenweise alte Briefe, teils noch aus dem Kaiserreich. „Die meisten Briefe stammen von anderen Händlern oder Auktionen“, erzählte der Westfale, „Dachbodenfunde sind aber eher selten darunter.“


07. Juni 2010 /OTZ

Kampf um tierischen Hauptpreis

Bei Gauditriathlon in Untergrochlitz

Untergrochlitz (OTZ/S. Groß).

Im Zeichen des gemütlichen Beisammenseins stand in Untergrochlitz das dreitägige Sommerfest-Wochenende, durchgeführt von den Fußballern des ortsansässigen Sportvereins. Im Festzelt legte am Freitagabend DJ Magic für die Jugendlichen Diskomusik auf. Sonnabend war Familienbetrieb mit Tanzmusik angesagt und mit dem Frühschoppen am Sonntag fand das Fest seinen Abschluss. Mit den Fußballern als Gastgeber durfte man sich natürlich auf lustige sportliche Wettkämpfe, den ersten Untergrochlitzer Triathlon freuen. Hier zählten Kraft, Geschicklichkeit und Tempo. Drei Mannschaften waren am Start - die Moschwitzer, Untergrochlitzer Jugend und alte Herren. Die Wertung zeigte, dass mit 110 Punkten die Moschwitzer im Traktorziehen, Bierkrugstemmen und Slalomlauf die Nase vorn hatten. Die alten Herren holten beim Hackstocknageln die höchste Punktzahl von insgesamt 80 Punkten. Stets im Mittelfeld mit 50 Punkten ging die Jugend aus dem Rennen. Ein Gaudi nicht nur für die fünf Starter jeder Mannschaft, sondern auch für die Zuschauer. Der Hauptpreis, ein Schaf, wurde natürlich nicht mit auf den Festplatz geholt, sondern symbolisch übergeben. Ein Fest, das dank des schönen Wetters zum Erfolg wurde und eine vergnügliche Dorfgemeinschaft zusammenführte.


07. Juni 2010 /OTZ

Zarte Stoffe und antikes Design

Antikhandel Opitz feiert 20-jähriges Bestehen mit Modenschau

Von Silke Groß Greiz.

20 Jahre Antikhandel Opitz - ein berechtigter Grund, zu diesem Jubiläum Freunde, Bekannte und Geschäftspartner zu einem Fest einzuladen. Viele waren auf das Firmengelände an der August-Bebel-Straße gekommen, um Jörg Opitz zu beglückwünschen und dort im Ambiente der ehemaligen Textilfabrik auf ein Plauderstündchen zu verweilen. In einem Rückblick dankte Opitz all jenen, die ihm mit Rat und Tat zur Seite standen. Ein Jahr habe es gedauert, bis er die Scheune in Greiz-Schönfeld für ein selbstständiges Gewerbe nutzen konnte. Heute beschäftigt er zwei fest eingestellte Mitarbeiter und mehrere Pauschalkräfte auf gemeinnütziger Basis im DDRMuseum. Auf mehreren 1000 Quadratmetern lagern im Hauptsitz Greiz, dem Ladengeschäft in der Thomasstraße und der Zweigstelle mit Werkstatt in Lengenfeld etwa 70 000 antike Objekte, Kunst und Krempel für Haus, Hof und Garten. Der Markt habe sich verändert: „Das Geschäft konzentriert sich auf Beratung, Restauration und maßgenaues Umarbeiten von Möbeln für extravagante Kunden mit extravaganten Ansprüchen“, meint Jörg Opitz. Demnächst wird er zur Eröffnung des Straßenbahncafés einladen. Für Unterhaltung sorgten DJ Steffen und der Greizer Fanfarenzug. Angetan waren die Zuschauer von der Modenschau des Ateliers „Fossa Design“. Die Greizerin Annett Elisabeth Wetzel-Schwinkowski zeigte Cocktailund Ballkleider sowie Sommermode, kombiniert mit Hüten, Taschen, Tüchern und Schmuck. In Kürze will die Designerin neben ihrem Geschäft in Bayreuth ein weiteres in der Greizer Thomasstraße eröffnen.


07. Juni 2010 /OTZ

Rhythmische Formenspiele

Das rockt: Mit knallig-bunten Kleidern und wahrer Tanzfreude begeisterten die jungen Tänzer Freitag und Sonnabend zur Tanzgala in Greiz.
Das rockt: Mit knallig-bunten Kleidern und wahrer Tanzfreude
begeisterten die jungen Tänzer Freitag und Sonnabend zur
Tanzgala in Greiz.
Foto: OTZ/Christian Freund

Zweimal volles Haus bei Tanzgala der Musikschule Greiz

Von Katja Grieser Greiz.

Es ist eine Mischung aus tänzerischem Können, jeder Menge Energie, bezaubernden Kostümen und einer Riesenportion Lebensfreude, mit der die Nachwuchstänzer der Tanzklassen der Musikschule Greiz zu begeistern wissen. So auch am Freitag und am Sonnabend bei ihren Tanzgala-Vorführungen, die sie jeweils vor vollem Theater zeigten. Mit nicht enden wollendem Applaus und Bravo-Rufen wurden die Eleven deshalb auch belohnt. Völlig zu Recht. Ob sie als liebreizende Elfen über die Bühne schweben, als quirlige Waldgeister hüpfen oder als Quallen durchs unsichtbare Wasser gleiten - die Schüler von Tanzklassen-Leiter Genadij Skorobogatovas und Monika Vogler bieten jedes Mal eine großartige Show. Und dabei sind sie nicht einmal immer selbst die Akteure, wie beim „Tete-a-Tete“. Dort sind es zwei süße gelbe Marionetten- Vögel, die einen entzückenden Balztanz aufführen. „Abgefahren“ und „cool“ lauteten die anerkennenden Kommentare aus dem Publikum zu einem Tanz, bei dem die Tänzer zwar agierten, aber nicht zu sehen waren. Beim „Formenspiel“ ließen sie aus geometrischen Figuren bestehende Männchen lebendig werden. Großes Lob für die

außergewöhnlichen Kostüme und die Choreografie von Genadij Skorobogatovas. Richtig Spaß machte das Zuschauen bei der „Erinnerung“, die Franziska Vogler choreografiert hat. Die Jugendlichen boten eine Hommage an Michael Jackson, die vor Tanzfreude nur so sprühte. Gleiches gilt für „Hip Hop“, bei dem die Jugendlichen so richtig aufdrehten. Schwer fiel es da am Ende, die beste Nummer für sich herauszufiltern. „Für mich waren die Spinnen am besten“, urteilt die 14-jährige Marie Seifert, die die Tanzgala insgesamt „sehr gut“ fand. Die Spinnen gehörten zum tierischen Reigen im ersten Teil der Show, dem sich auch Katzen, wilde Esel, eine sich verwandelnde Raupe und schließlich wunderschöne Schmetterlinge anschlossen. Beeindruckend war auch das Salsa-Finale, zu dem sich alle Tänzer noch einmal auf der Bühne versammelten und sich den Lohn für ihre Mühen - donnernden Applaus - abholten. Respekt muss den Tanzlehrern beim Anblick der über 100 Nachwuchstänzer gezollt werden, denn trotz aller Aufregung herrschte eine Disziplin unter den Eleven, die nur als profihaft bezeichnet werden kann.


07. Juni 2010 /OTZ

Krisenfest und gut vermietet in Greiz

Der neue Vorstand der GWG hat sich verjüngt - Fritz Rahnfeld, Jürgen Trompelt, Frank Escher, Volker Trommer, Aufsichtsräte Maria Kanis und Matthias Bergmann, Vorstandsmitglied Petra Schneider und Steffen Dinkler sowie der geschäftsführende Vorstand Uwe Schneider.
Der neue Vorstand der GWG hat sich verjüngt - Fritz Rahnfeld,
Jürgen Trompelt, Frank Escher, Volker Trommer, Aufsichtsräte
Maria Kanis und Matthias Bergmann, Vorstandsmitglied Petra
Schneider und Steffen Dinkler sowie der geschäftsführende
Vorstand Uwe Schneider.

Wo andere Wohnungsunternehmen gegen hohe Leerstände zu kämpfen haben, hält sich die Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft Greiz seit Jahren in gutem Fahrwasser.

Kathrin Schulz / 07.06.10 / OTZ

Greiz. Auf der Mitgliederversammlung der Greizer
Wohnungsgenossenschaft am Freitagabend (4.6.) in der "Friedensbrücke" konnte der geschäftsführende Vorstand Uwe Schneider vor 77 Mitgliedern und 24 Gästen mit einer aktuellen Leerstandsquote von 3,3 Prozent aufwarten. Zu Jahresende 2009 war diese Kennziffer mit 3,7 Prozent etwas höher. Auch regional schwankt die Auslastung der insgesamt 508 Wohnungen und 3 Gewerbeeinheiten in Greiz und Gommla (Leerstand 3 Prozent) Zeulenroda (4,8) und in Berga (9,3 Prozent). Grund genug für die Genossenschafter, mit individuellen Sanierungsmaßnahmen an der Attraktivität des Wohnungsbestandes weiter kontinuierlich zu arbeiten. So wurden im Laufe des vergangenen Jahres in der Brauhausstraße in Berga 21 Balkone angebaut, vier Gebäude in der Greizer Beethovenstraße erhielten Fassadensanierung mit Vollwärmeschutz, Wärmedämmmaßnahmen gab es an weiteren zwanzig Wohnungen. Zahlreiche Kellersanierungen und umfangreiche Instandsetzungen in 29 weiteren Wohnungen zählt Uwe Schneider in seinem Bericht auf. "Im Durchschnitt der letzten sechs Jahre", so Schneider, "betrugen unsere verfügbaren Gelder für Sanierung und Instandsetzung rund 832 000 Euro". Mit einer Umschuldung im Geschäftsjahr 2009 habe es auch bei Zinsaufwendungen, in der Zinssicherheit und in der Verkürzung der Tilgungszeit einen erheblichen Fortschritt gegeben. Schneider schätzte Freitagabend ein, dass für die Altbaukredite bis 2001 bereits im Oktober 2014 Schuldenfreiheit erreicht werden könne. Knapp 700 000 Euro konnten allein 2009 an Schulden abgebaut werden. Nur 5,7 Prozent der Mieteinnahmen werden bei der GWG für Zinsen gebraucht. Vergleichbare Wohnungsunternehmen in Thüringen verweisen hier auf 31 Prozent, führt Schneider einen Vergleich an. Aus dem Leerstand resultieren 3,5 Prozent weniger Erlöse. Dieser Wert ist gesunken, sodass sich die Liquidität der Greizer Genossenschaft erhöht habe. Zudem habe man eine leichte Steigerung der Vermietungserlöse auch über Zuschläge für neu vermietete Wohnungen mit höheren Standards erreicht. Dennoch, so Schneider, liege die Sollmiete (kalt) bei 4,40 Euro pro Quadratmeter. Die Fortführung des Balkonprogrammes gehört zu den Vorhaben 2010. Zehn Balkone sollen in diesem Jahr in Berga hinzu kommen. Die Balkontürme dafür sind voriges Wochenende gestellt worden. Auch in der größten Wohnanlage der Genossenschaft, Am Hainberg in Greiz, strebe man Balkonanbauten an. Allerdings muss hier erst eine denkmalpflegerische Erlaubnis her, bevor ein Bauantrag eingereicht werden kann. Unterm Strich kann auch Aufsichtsratsvorsitzender Matthias Erdmann die gute Lage der GWG bestätigen. "Die sehr guten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen haben sich 2009 trotz harten Bandagen in der Wohnungsbranche nicht verschlechtert, im Gegenteil, sie entwickeln sich weiter positiv", attestiert Erdmann. Der neue Vorstand, den der Aufsichtsrat zum Jahresbeginn 2010 für die nächsten fünf Jahre bestellt hat, verjüngte sich im Durchschnittsalter um 17 Jahre. Neben Petra Schneider, Fritz Rahnfeld und Uwe Schneider, die bisher schon im Vorstand tätig waren, kommen Volker Trummer, Gommla, Jürgen Trompelt und Frank Escher (beide Greiz) neu hinzu.


07. Juni 2010 /OTZ

Auf Messers Schneide in Hohenleuben

Bürgermeisterwahl am 6. Juni 2010. Wahllokal in der Gemeinde Merkendorf (Landkreis Greiz). Rita Färber, Mike Fritzsche, Uwe Pieper und Marco Szillies (v.l.n.r.) öffnen die Wahlurne.
Bürgermeisterwahl am 6. Juni 2010. Wahllokal in der Gemeinde
Merkendorf (Landkreis Greiz). Rita Färber, Mike Fritzsche, Uwe
Pieper und Marco Szillies (v.l.n.r.) öffnen die Wahlurne.

Es ist ein Kopf an Kopf-Rennen in Hohenleuben. Und letztlich siegt Dirk Bergner mit einer Stimme Unterschied. Überrascht ist seine Kontrahentin Martina Safar von ihrem guten Abschneiden bei der Bürgermeisterwahl. Ansonsten gibt es kaum Überraschungen gestern (6. Juni).

Steffen Beiirch / 07.06.10 / OTZ

Hohenleuben. Bei der "letzten Bemme" am Abendbrottisch witzelte Martina Safars Mann Jürgen noch: "Es wird um eine einzige Stimme gehen." Kaum zu glauben, aber er sollte Recht behalten. Verdutzte Gesichter später in der Speisewirtschaft Dietz. Um 18.40 Uhr waren im Wahllokal alle Stimmzettel ausgezählt und schon gegenkontrolliert. Aber es blieb dabei: Mit einer Stimme Vorsprung gilt Dirk Bergner (FDP) als neuer ehrenamtlicher Bürgermeister von Hohenleuben. 299 zu 298 lautete gestern das vorläufige Endergebnis. "Das nächste Mal würfeln wir", schlug Hans-Joachim Meisel vom Wahlvorstand deshalb ganz kess vor. Der aktuelle Amtsinhaber und Wahlleiter Klaus Köhler verkündete das äußerst knappe Resultat sogleich draußen auf dem Kirchplatz, wo Martina Safar mit Familie und Anhängern wartete. Von den 1395 Wahlberechtigten nutzten nur 664 ihre Chance, was einer Beteiligung von 47,6 Prozent entspricht. 67 Stimmen wurden als ungültig gewertet. "Pech für mich", kommentierte Martina Safar in einer ersten Reaktion. Sie war froh und stolz, überhaupt so weit gekommen zu sein. Dann aber erinnerte sie sich, ja in der letzten Zeit immer von einer Fifty-Fifty-Chance gesprochen zu haben. Und auch Dirk Bergner kommt nicht umhin, diese Prognose nachträglich als realistisch einzustufen. Neben der niedrigen Wahlbeteiligung habe man bereits im Vorfeld erkennen können, dass die Stimmungslage tatsächlich so ist. Einem "Polit-Profi" mal eine mitzugeben, hätte viele offenbar gereizt, denkt der Landtagsabgeordnete. Trotzdem ist er natürlich froh, dass es geklappt hat. FDP-Stadtrat Karsten Delitscher (parteilos) ließ es sich nicht nehmen, Martina Safar zu ihrem guten Wahlergebnis zu gratulieren. Dirk Bergner bedankte sich bei allen, die wählen waren, und hofft, auch für jene, die ihm nicht vertrauen, "ein fairer und ordentlicher Bürgermeister" sein zu können. Bei seiner Konkurrentin bedankte er sich für einen "fairen und ausgeglichenen Wahlkampf", dann knallten die Sektkorken. Martina Safar hätte nie gedacht, dass es so eng wird. Auch sie bedankt sich für die vielen Stimmen und denkt, beim nächsten Mal mit mehr Vorbereitung und mehr Kontakt zu den Bürgern mehr erreichen zu können. Bei der nächsten Stadtratswahl anzutreten, findet sie gar nicht abwegig. Betont: "Ich bleibe auf jeden Fall parteilos."


07. Juni 2010 /OTZ

Kleine Laterne und Liebe in der Steinzeit

Bei den heißen Temperaturen schmeckte den Kinder das Eis ausnehmend gut.
Bei den heißen Temperaturen schmeckte den Kinder das
Eis ausnehmend gut.

KuBi-Kinderfest bestens angenommen - Konzept ging auf

Text & Bild Antje-Gesine Marsch

"Das Konzept ging voll auf", resümierten die Organisatoren des Kinderfestes, das bei herrlichem Wetter am Sonnabendnachmittag auf dem Greizer Kirchplatz über die Bühne ging - nämlich die Idee, einheimische und Kinder von Asylbewerbern bei einer integrativen Veranstaltung zusammenzubringen und mit Vorurteilen und Klischees zu brechen. Gemeinsam mit der Projektgruppe „Kulturbegegnung Thüringen“, den Jugendlichen der AfA Greiz, den Jusos, dem Stadtjugendring Greiz e.V., dem Jugendclub Spektrum, mobit, dem Flüchtlingsrat, dem Café o.k. sowie einem Dutzend Helfer lud der Greizer Kultur- und Bildungsverein KuBi ein. Natürlich standen Spiel und Unterhaltung ganz oben auf der Wunschliste der Jüngsten. Ob auf der Riesen-Hüpfburg, beim Luftballon-Dart, Malen, Ballonformen, beim Dosenspritzen und Buttonbasteln, am Büchertisch oder Großfeldschach – an jede Altersgruppe wurde gedacht. Die zehnjährige Minaya freute sich besonders über die bunten Indianerzöpfe, die Claudia ihr flocht. Die Kleinsten amüsierten sich über Teddy und Baby im Freigehege, zwei putzige Meerschweinchen, die liebevoll von allen gestreichelt wurden. Spielen und Beschäftigen machen natürlich Hunger. Leila aus dem Iran hatte die ganze Nacht gekocht, wie sie lächelnd zugab. Bizh-Bizh hieß das köstliche Gericht, das aus Reis und einer Hackfleischsauce bestand und an alle Familien kostenlos verteilt wurde. Am Nachmittag konnten sich die Festbesucher dann auch von den Backkünsten Djamilas überzeugen. Fünf köstliche Torten fanden reißenden Absatz. Für kulturelle Unterhaltung sorgten die Minigarde der Greizer Faschingsgesellschaft mit dem niedlichen Tanz „Liebe in der Steinzeit“ und die Kindergarde mit einem Hip Hop. Mit viel Rhythmus konnten auch die „Flotten Spektruaner“, eine aus fünf Mädchen bestehende Tanzgruppe, überzeugen. Für die leisen Töne des Festes sorgte Andrea Hassan. Sie stammt aus Zeulenroda und lebt seit 1984 in Dubai; sieht sich selbst als Vermittlerin zwischen den beiden Welten. Mit dem orientalischen Märchen „Die kleine Laterne“ zog sie im Vorlesezelt, das auch mit vielen fremdländischen Accessoires dekoriert war, nicht nur die Jüngsten in ihren Bann. Die größte Arbeit hatte an diesem Nachmittag das Team des Café o.k., allen voran Ursula Rudorf, das Unmengen von Geschirr zu bezwingen hatte. „Dafür herzlichen Dank“, so Mitorganisatorin Evi Welcher, „ebenso der Stadt Greiz für die Unterstützung.“


07. Juni 2010 /OTZ

Wanderleiter aus Leidenschaft

Christoph Hempel mit einer neuen Wetterjacke.
Christoph Hempel mit einer
neuen Wetterjacke.
Foto: OTZ/Ute Flamich

Christoph Hempel leitet Gruppe zehn Jahre

Langenwetzendorf (OTZ/flam).

„Auch wenn ich heute Geburtstag habe, die Wandergruppe geht vor“, sagte am Sonnabend Christoph Hempel und lachte. Seit zehn Jahren leitet der nun 71-jährige Rentner die Wandergruppe des TSV 1872 Langenwetzendorf. Mit Leidenschaft führt er seine Wanderfreunde durch die umliegenden Wälder und Täler, sammelt interessante Informationen, die er zur Wanderung erzählen kann, und kümmert sich um die Einkehr. So wurde ihm am Wochenende auch nicht nur zum Geburtstag gratuliert, sondern von vielen Seiten großer Dank für seinen Einsatz ausgesprochen. „Du machst das klasse“, war oft zu hören. Und so war Christoph Hempel auch am Sonnabend wieder als Wanderleiter gefragt. Die etwa sieben Kilometer lange Tour wurde anlässlich des Kindersportfestes des TSV Langenwetzendorf veranstaltet und führte die Wanderfreunde Richtung Hainsberg, Hain, Leubagrund, Leuba zurück nach Langenwetzendorf. Ziel war dort der Festplatz, wo das Sportfest stattfand. Trotz des super Sommerwetters hatten (fast) alle Wanderfreunde eine blaue Wetterjacke bei sich. Die Männer eine in dunklerem Blau, die Frauen eine etwas hellere. „Die Jacken sponserte uns Jürgen Fülle von der Zimmerei Zoghaus“, sagte Christoph Hempel und bedankte sich im Namen der Wandergruppe bei dem Sponsor. Das erste Mal habe man die neuen Jacken zum MDR-Osterspaziergang Anfang April in Zeulenroda-Triebes getragen. Die Wandergruppe des TSV 1872 Langenwetzendorf hat derzeit 43 eingetragene Wanderfreunde. Gemeinsam werden aus einem Repertoire von 35 Wanderrouten in der heimatlichen Umgebung Strecken zwischen acht und zwölf Kilometern abgelaufen. „Vor allem zwei Sachen werden bei uns groß geschrieben: Geselligkeit und Kommunikation“, sagte Christoph Hempel.


07. Juni 2010 /OTZ

Modenschau, Musical und Mister Longdrink

Gut besuchtes Sommerfest im „Monte Carlo“

Mohlsdorf (OTZ/G. Richter).

Das Wetter zum elften Sommerfest im Billardcafé „Monte Carlo“ am Sonnabend hätte kaum besser sein können. Im voll besetzten Festzelt fand zunächst die Modenschau mit Stoff-Kerstin aus Greiz und der Auftritt der Kinder der Kita „Regenbogen“ mit ihrem kleinen Musical „Das Regentöpfchen und der Regenwurm“ statt. Anschließend begeisterten die Tanzgruppen der Grundschule Mohlsdorf die Festgäste. Für die Kinder gab es mit Kutschfahrten, Reiten, Schminken und Basteln jede Menge zu erleben. Ricos Disco sorgte für die nötige Stimmung auf dem Sommerfest. Höhepunkt des Abends war die Livemusik mit „Mister Longdrink & seinen Barhockern“ mit Songs von CCR, Rolling Stones, Bonnie Tyler und vielen mehr. Obwohl in der Region am Wochenende vielerorts gefeiert wurde, zog es trotzdem viele Gäste nach Mohlsdorf.


07. Juni 2010 /OTZ

Gedicht vom Gründer zu 50 Jahren Posaunenchor Triebes

50 Jahre Posaunenchor Triebes wird mit einem Bläsergottesdienst gefeiert.
50 Jahre Posaunenchor Triebes wird mit einem Bläsergottesdienst
gefeiert.
Foto: OTZ

Musik sich selbst zu Ehren, bot gestern (6. juni) der Posaunenchor Triebes. Ein großer Bläsergottesdienst mit Gedichten und warmen Worten für die heutigen und früheren Mitglieder würdigte das Schaffen des Klangkörpers.

Steffen Beikirch / 07.06.10 / OTZ

Triebes. Mit einem selbst geschriebenen Gedicht als Geburtstagsgeschenk rührte der frühere Kantor Lothar Danz gestern Nachmittag die Kirchenbesucher in Triebes. Der Gründer des Posaunenchores gratulierte auf humorvolle Weise zu dessen 50-jährigem Bestehen, das mit einem großen Bläsergottesdienst gefeiert wurde. So kraftvoll erklang die Musik, dass die Rückenlehnen der Kirchenbänke vibrierten. "Sie transportieren die Liebe Gottes in die Ohren, Herzen und Seelen der Menschen", überbrachte Regionalbischof Dr. Hans Mikosch in seiner Predigt Glückwünsche. Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) sagte, der Triebeser Posaunenchor sei keiner, der unbedingt im Mittelpunkt stehen wolle. Aber einer, der schon immer seinen Weg mache. Zur Gratulationscour zwischen den Musikstücken berichtete Chorgründer Lothar Danz dann in Versform von den "munteren Knaben", die sich ihm aus der Schar der Konfirmanden anno 1960 anschlossen, nachdem er den Pfarrer um Hilfe gebeten hatte. Vom Betteln um Instrumente erzählte Danz. Und von den Proben zweimal die Woche, die rasch so fruchtbringend waren, dass man noch im gleichen Jahr zur Weihnachtszeit vom Kirchturm blasen und die Christvesper gestalten konnte. Später wurde auch in Kneipen musiziert, brachte man Jubilaren Geburtstagsständchen und natürlich vielen Triebesern das letzte Geleit. Zu den Gründungsmitgliedern zählten Manfred Drechsel, Rolf Sengewald, Joachim Friedrich, Helmut Müller, Rudolf Helmert, Bernd Schnabel und Reinhard Warmuth, der gestern eine kleine Chronik verlas. Als noch aktiver Bläser der ersten Stunde wurde er von Landesposaunenwart Matthias Schmeiß geehrt, ebenso wie Annette Hoffmann und Robert Brinkmann für zehn Jahre. Einen besonderen Dank und Applaus erhielt Lothar Danz, der in seinen 40 Jahren als Chorleiter mindestens 70 Bläser ausgebildet hat. Nach seinem krankheitsbedingten Ausscheiden 1998 arbeitete der Chor ein Jahr in Eigenregie, dann übernahm der Zeulenrodaer Kantor Hartmut Barcal, der gestern auch die Orgel spielte. Kantor Ralf Kleb wirkte von 2000 bis 2001, dann kam Kantor Joachim Lehmann, der bis heute Regie führt. Er leitete gestern den Nachmittag mit Gastmusikern aus Zeulenroda, Naitschau und Giengen. Lehmann durfte eine Jubiläumsurkunde entgegen nehmen, die von Landesbischöfin Ilse Junkermann und dem Obmann des Posaunenwerkes der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland, Pfarrer Christoph Victor, unterschrieben ist. Der Triebeser Pfarrer Michel Debus würdigte den Posaunenchor namens der Kirchgemeinde als Taskforce im Sinne einer Eingreiftruppe, die man für alles gebrauchen kann. "Wenn der Fußboden zu erneuern ist, dann kommen sie nicht mit Posaunen, sondern mit Presslufthämmern", gab er ein Beispiel. Als Dankeschön hatte die Kirchgemeinde 60 goldene Anstecker für alle gestern mitwirkenden Bläser anfertigen lassen. "Im Rückblick auf 50 Jahre danken wir Gott für alles, was wir tun durften", sagte Reinhard Warmuth und wünschte sich, dass auch in Zukunft noch viele junge Mitstreiter gefunden werden können. "Denn Gott loben, das ist unser Amt."


07. Juni 2010 /OTZ

Fußball-Vergleich zwischen Greiz und Plzen

Die Teams aus Greiz und Plzen stellen sich dem Foografen.
Die Teams aus Greiz und Plzen stellen sich dem Foografen.
Volkmar Vogel und Gerhard Helmert (rechts) beim Ehrenanstoß.
Volkmar Vogel und Gerhard Helmert (rechts) beim Ehrenanstoß.

Die Fußball-Kreisauswahl Greiz unterlag in einem freunschaftlichen Vergleich in Triebes den tschechischen Gästen aus Plzen 1:6.

Manfred Malinka / 07.06.10 / OTZ

Triebes. Nur dem Zeulenrodaer Mario Will war es am Freitag vorbehalten, beim Fußballvergleich zwischen einer Greizer Kreisauswahl und Plzen-Nord den Gästen aus Tschechien ein Gegentor entgegenzusetzen. Beim Stand von 0:5 gestaltete der 45-Jährige das Ergebnis etwas freundlicher und schoss das Ehrentor. Am Ende hieß es 1:6. Standesgemäß wurde der Anstoß des freundschaftlichen Fußballvergleiches zwischen den beiden Teams vollzogen. Gerhard Helmert, Alt-Bürgermeister von Triebes, und das Mitglied des Bundestages (MdB) Volkmar Vogel (CDU) traten als erste an den Ball. Danach ging es überwiegend in eine Richtung. Sehr deutlich dominierten die tschechischen Gäste das Spiel. Auf dem bestens präparierten Platz des Triebeser SV wurde die Partie vor allem zur Show des Josef Domabyl. Der groß gewachsene Plzener Kapitän mit der Nummer 17 war nie zu stellen und erzielte vier Tore. Aber auch die Gastgeber hatten nach Kontern Möglichkeiten. Vor allem Will prüfte den stark haltenden Radek Lukac mehrfach. Bereits zur Pause war die Partie unter Leitung des Trios Patzer, Görges und Färber entschieden, hatte doch Domabyl schon zwei Mal getroffen. Libor Strejc und Martin Fencl waren die Schützen der Tore drei und vier. Vor allem beim 0:5 wurde der Greizer Auswahltorwart Ralf Ludwig "im Regen stehen gelassen", wie KFA-Mitglied Michael Fritsch feststellte. Obwohl das Wetter rechtzeitig prima mitspielte. Dann hatten die Gastgeber eine Freistoßchance wenige Meter vor dem Gäste-Gehäuse. Doch Johannes Reiher jagte den Ball in die Mauer. Ehe Domabyl in der Schlussminute für das 1:6 sorgte, hatte Mario Will seinen großen Auftritt. Am hohen Gästesieg konnte der Ehrentreffer freilich nichts ändern. Im Vorjahr, als man 40 Jahre Internationale Beziehungen feierte, hatten die Ostthüringer in Nyrany 1:3 verloren. Den Fußballvergleich in diesem Jahr in Zeulenroda-Triebes auszutragen, hatte sich aufgrund des Jubiläums 100 Jahre Fußball in Triebes angeboten. "Wir hatten einen Ort gesucht und uns recht schnell für Triebes entschieden", begründete Kreissportbund-Vorsitzender Uwe Jahn die Entscheidung. Ansonsten spiele man bei den zweijährigen Treffen stets woanders. Volkmar Vogel war gleichfalls gern nach Triebes gekommen: "Es gehört zu meinem Wahlkreis und im Rahmen der Euregio Egrensis war es mir ein Bedürfnis, hierher zu kommen." Außerdem wollte der Bundestagsabgeordnete seine Freunde Werner Saller und Vaclav Lomicka wiedersehen. Triebes war ein idealer Ort für den Empfang der tschechischen Freunde. "Jürgen Podnecky und seine Helfer haben uns toll unterstützt", lobte Werner Saller, der sich seit 1963 um die internationalen Beziehungen bemüht, den Gastgeber. Merkendorf war Ausgangsort für eine zweistündige Kremserfahrt, bei der die tschechischen Gäste das Weidatal kennenlernten. Auch die Ausstellung zum Fußballjubiläum in der Turnhalle besuchten die Plzener Gäste.


07. Juni 2010 /OTZ

Ronneburg macht mit 3:0-Erfolg Meisterschaft perfekt

Aus den Händen des Greizer KFA-Vorsitzenden Dieter Köbke nimmt der Ronneburger Kapitän Marco Rössel (r.) den Kreismeisterpokal entgegen.
Aus den Händen des Greizer KFA-Vorsitzenden Dieter Köbke nimmt
der Ronneburger Kapitän Marco Rössel (r.) den Kreismeisterpokal
entgegen.

Die Freude hielt sich in Grenzen. Mit einem 3:0-Erfolg gegen Schlusslicht Langenwolschendorfer Kickers sicherte sich der FSV Ronneburg den Meistertitel in der Fußball-Kreisliga Greiz.

Jens Lohse / 07.06.10 / OTZ

Ronneburg. KFA-Chef Dieter Köbke und der Spielausschuss-Vorsitzende Rolf Kraft überreichten nach der Partie den großen Meisterpokal an FSV-Kapitän Marco Rössel. Und dennoch feierte man bei den Ronneburgern den sofortigen Wiederaufstieg nicht überschwänglich. "Nach unseren schwachen Leistungen in den letzten Wochen können wir froh sein, dass es überhaupt noch gereicht hat", schätzte FSV-Trainer Frank Tucholka selbstkritisch ein. "Die zweite Halbserie war eine Katastrophe. Wir sind einfach nicht in die Gänge gekommen, was eine Ursache natürlich in den vielen verletzten Leistungsträgern hatte", begründete der Coach. Mit einer souveränen Hinrunde mit 13 ungeschlagenen Begegnungen nach der 1:2-Auftaktniederlage in Wünschendorf hatten die Ronneburger den Grundstein zur Meisterschaft gelegt. Fünf Zähler Vorsprung hatte man vor Blau-Weiß Auma. In die Rückrunde startete man noch erfolgreich, gewann beim mittlerweile schärfsten Verfolger Niederpöllnitz II mit 2:1. Doch ab Ostern war der Wurm drin, als man von sieben Partien gerade noch zwei gewann. Viele Leistungsträgern fielen durch Langzeitverletzungen aus. André Müller fällt nach einem Kreuzbandriss noch die gesamte nächste Saison aus, wird erst im Herbst operiert. Der 43-jährige Trainer wird wohl auf qualitative Verstärkungen im Kader verzichten müssen. Gänzlich verzichten muss man auf Veit Hößelbarth, der nach vielen Jahren im Ronneburger Trikot seine aktive Laufbahn beendet. "Es gibt zwar in der Kreisliga viele talentierte Spieler, die den Sprung in die neue Regionalklasse ohne große Mühe schaffen könnten. Aber keiner will aus der heimischen Umgebung weg", ist FSV-Coach Tucholka etwas frustriert. Karsten Schumann, Marco Rössel und Benjamin Knebel bildeten das Torjägertrio, das es zusammen auf mehr als 50 Treffer brachte, in der Rückrunde aber auch immer häufiger Ladehemmung hatte. Zu den Stützen des Teams gehörten außerdem Torwart Norman Schote und Niklas Malitz. "Es liegt uns nicht, das Spiel selbst zu gestalten", hat Trainer Frank Tucholka erkannt. Er setzt auf die neue Saison. "Gegen spielstärkere Mannschaften aus einer leichten Konterstellung zu agieren, das könnte unsere Grundausrichtung in der neuen Saison sein", hat der Coach schon eine Taktik vor Augen. Das Ziel heißt ganz klar Klassenerhalt. Mehr wäre Augenwischerei.


07. Juni 2010 /OTZ

Sport und Spaß im Greizer Süden

Sieben Mannschaften nahmen am Volleyballturnier im Rahmen des 16. Sommer- und Sportfestes des SV Chemie Greiz teil. Am Ende hatten die Altersturner die Nase vorn.
Sieben Mannschaften nahmen am Volleyballturnier im Rahmen des
16. Sommer- und Sportfestes des SV Chemie Greiz teil. Am Ende
hatten die Altersturner die Nase vorn.
Foto: Peter Reichardt

Einen Auftakt nach Maß erlebten die zahlreichen Besucher des 16. Sport- und Sommerfestes auf der Schaltis am vergangenen Freitag bei strahlend schönem Wetter und angenehmen Temperaturen.

Peter Reichardt / 07.06.10 / OTZ

Greiz. Bevor es sportlich wurde, wünschte Hartmut Giehler, Ortsteilbürgermeister von Dölau, Sachswitz und Rothenthal, den Besuchern drei schöne Tage bei Sport, Spaß und Erholung. Wobei letztere zum Fußballturnier für Freizeitmannschaften "Jeder gegen Jeden" nicht angesagt war. Sechs Teams hatten sich um den Wanderpokal beworben. Grund zur Freude hatte schon vor dem ersten Ballkontakt das Team der "2 minman", denen die Geraer Firma HLI Industrie- und Leitungsmontagen einen Satz Spielkleidung sponserte. Geschäftsführer Manfred Epli will so Freizeitfußballer unterstützen, die ansonsten keine öffentliche Förderung erhalten und alles aus eigener Tasche bezahlen. Die 2 minman-Kicker hatten auch einen maßgeblichen Anteil an der Organisation des zweiten Freizeitfußballturnieres im Rahmen des Sommer- und Sportfestes. Mit der Betriebsmannschaft des Chemiewerkes, dem 1. FC Horst, den Kickern der pm-Lounge, den Schaltiskickern und den Ballertrallen hatten sie sich recht attraktive Gegner eingeladen. In der Endabrechnung waren die jungen Männer der pm-Lounge mit vier Siegen bei einer Niederlage ganz vorn. Die bessere Tordifferenz gab dahinter den Ausschlag für die 2 minman, die sich den Vizerang vor den Chemiewerkern sicherten. "Aufschlag frei" hieß es dann am Sonnabend für sieben Mannschaften, die um den Wanderpokal des Volleyballturniers im Rahmen des Sportfestes des SV Chemie Greiz kämpften. Der Skiclub des SV Chemie, die Elsterhaie aus Berga, die SG Fröbersgrün, die Spielgemeinschaft Jahnturnhalle, die 2. Männermannschaft des SV Chemie Greiz, die Bergaer Volleyballfreaks und die Altersturner des SV Chemie Greiz stellten sich den Anforderungen des Turniers. Nach gut vier Stunden Volleyball bei hochsommerlichen Temperaturen musste Pokalverteidiger SG Jahnturnhalle den Altersturnern des SV Chemie Greiz den Vortritt lassen. Die Besucher, die nicht beim Fußball oder Volleyball schwitzten, konnten sich vom Kuchenbuffet der Sportlerfrauen verführen lassen. Die Cheerleader der Greizer Lessingschule boten mit ihrem Auftritt auch etwas fürs Auge. Die Kinder vergnügten sich beim Wasserspritzen mit der Feuerwehr, den Aktivitäten des Spielmobils oder einer Runde auf der Ponykutsche. Zum Festausklang lockte die Begegnung der SG 1.FC/Chemie Greiz II gegen SV Blau-Weiß 90 Greiz noch einmal viele Besucher auf die Schaltis.


07. Juni 2010 /OTZ

Sechs Mal Edelmetall für Greizer Judoka

Judo, Bundesoffenes Turnier in Aue

Aue (OTZ/Ina Kupka).

Kürzlich fand in Aue ein bundesoffenes Judoturnier statt. An zwei Tagen wurde in allen Altersklassen um die begehrten Medaillen gekämpft. Die etwa 400 Kämpfer zeigten sehr gutes Judo auf hohem Niveau. In der Alterklasse U13 starteten Tina Grätz, Tim Sommer, Julien Jung und Vincent Weiß. Hier konnte Grätz überzeugen und Bronze gewinnen. Sommer und Jung erkämpften in ihrem großen Teilnehmerfeld jeweils einen guten fünften Platz. In der Altersklasse U9 ging es für Pascal Dölling und Hannes Fuchs um Edelmetall. Beide hatten starke Gegner und freuten sich am Ende über Bronze und Silber. Im Jahrgang U11 sicherten sich Tina Gipser und Antonia Etscher Silber sowie Elisabeth Haag Bronze. Zum Abschluss standen die Jungen der U11 auf der Matte. Titus Kupka und Markus Schurz zeigten guten Kampfgeist und versuchten die Gegner zu überraschen. Das gelang Kupka gut. Er wurde aber durch fragwürdige Kampfrichter-Entscheidungen nicht belohnt. Ziel sollte nun sein, an die Leistungen anzuknüpfen und noch stärker beim Training mitzuarbeiten.

Ergebnisse: 2. Platz: Hannes Fuchs (U9 bis 33kg), Antonia Etscher (U11 bis 44kg), Tina Gipser (U11 bis 30kg); 3. Platz: Pascal Dölling (U9 bis 28kg), Tina Grätz (U14 bis 44kg), Elisabeth Haag (U11 bis 26kg); 5. Platz: Titus Kupka (U11 bis 38kg), Tim Sommer (U14 bis 55kg), Julien Jung (U14 bis 35kg)


07. Juni 2010 /OTZ

Kurz notiert:

Kindergruselnacht auf dem Oberen Schloss Greiz

Archivfoto: Silke Groß

Johanna, die Schlossfee vom Oberen Schloss zu Greiz, lädt am Freitag, 11. Juni, zur Kindergruselnacht ein. Sie wird sich auf die Suche nach der geheimen Rezeptur des Alchimisten begeben. Gestartet wird um 21 Uhr am Torhaus des Oberen Schlosses. Anmeldungen für die Veranstaltung von Tourist-Information und Mode- und Showteam sind unter Tel.: (03661) 68 98 15. Anmeldeschluss ist der 10. Juni um 18 Uhr.


Karikatur des Tages

Zeichnung: OTZ/Bruns
Zeichnung: OTZ/Bruns


Amtsgericht am Mittwoch zu

Greiz (OTZ).

Am Mittwoch, 9. Juni, bleibt das Greizer Amtsgericht, einschließlich Grundbuchamt, ganztägig geschlossen.


Mit 218 Sachen auf B 92 unterwegs

Wildetaube (OTZ).

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der B 92 zwischen Wildetaube und Greiz wurden 105 Fahrzeugführer geblitzt, weil sie zu schnell unterwegs waren. 37 Fahrzeugführer erwartet ein Bußgeld mit Punkten in Flensburg. Zusätzlich dazu müssen neun Fahrer ihren Führerschein demnächst abgeben. So wurde ein Krad-Fahrer bei erlaubten 100 km/h mit 218 km/h gemessen. Das kostet ihn 600 Euro Bußgeld, vier Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot.


Zwei Mal Fahrverbot

Greiz (OTZ).

Über das Wochenende wurde durch Beamte der Polizei Greiz verstärkt Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt, so in Greiz in der Plauenschen und der Kermannstraße und in Weida in der Geraer Landstraße. Dabei wurden 53 Verstöße geahndet. Spitzenreiter waren Fahrer, die mit 96 km/h bei erlaubten 50 km/h und 72 km/h bei erlaubten 30 km/h fuhren. Beiden droht ein Fahrverbot.


Kochmütze statt Hausaufgaben zum 14. Erdgaspokal

Greiz (OTZ).

„Schüler an den Herd“ heißt es zum 14. Erdgaspokal der Schülerköche im Schuljahr 2010/11 für kochinteressierte Jugendliche der siebten bis zehnten Klassen. Wieder soll im Viererteam binnen 120 Minuten ein Drei-Gänge-Menü für vier Personen zubereitet und angerichtet werden. Der Einkaufswert der verwendeten Zutaten liegt dabei bei 18 Euro. Als Vorspeise muss ein bunter Salat angerichtet werden. Pasta gibt es beim kulinarischen Wettstreit als Hauptspeise, bevor eine Creme mit einheimischen Früchten als Dessert das Menü abrundet. Auch die Produkte des Warenkorbes sind vorgegeben. Bis eine Woche vor den jeweiligen Sommerferien ist die verbindliche Anmeldung möglich. Die kompletten Unterlagen müssen nach Schuljahresbeginn beim Projektteam Erdgaspokal, Güntzelstraße 4a, 04571 Rötha eingereicht werden. Anmelden können sich interessierte Schüler auch online über die Website www.erdgaspokal.de. Unabhängig vom Spaß am gemeinsamen Kochen, Zubereiten und Präsentieren gibt der Wettstreit Jugendlichen erste Einblicke in eine kreative Tätigkeit. Mehr als 700 ehemalige Schülerköche haben mittlerweile eine gastronomische Ausbildung begonnen.


Nabucco-Karten zurückgeben

Greiz (OTZ).

Das Sommerevent „Nabucco“ am 19. August im Greizer Schlossgarten entfällt. Wer bereits Karten für diese Veranstaltung im Vorverkauf in der Greizer Tourist-Information erworben hat, kann diese hier auch zurückgeben. Die Tourist- Info im Unteren Schloss, Burgplatz 12, hat von Montag bis Freitag, 10 bis 18 Uhr, sowie am Sonnabend und Sonntag, 10 bis 17 Uhr, geöffnet. Die Auszahlung der Karten erfolgt per Banküberweisung, nicht in bar.





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