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Gefühlte Temperatur
Platz 3 für Landkreis Greiz beim Regionen-Ranking der aktuellen IHK-Standortanalyse Von Kathrin Schulz Greiz. Die Unternehmer im Landkreis Greiz bewerten ihren Standort nach einer aktuellen Analyse der Industrie- und Handelskammer Ostthüringen durchschnittlich besser als Firmen im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, im Saale-Orla-Kreis, in der Stadt Gera und im Altenburger Land. Im Ranking der Regionen nimmt der Landkreis Greiz insgesamt einen dritten Platz hinter Spitzenreiter Stadt Jena und dem Zweitplatzierten Saale-Holzland-Kreis ein. Die Ergebnisse der Standortanalyse wurden Donnerstagabend im IHK-Wirtschaftsgespräch vorgestellt, das um die 60 Firmenvertreter aus Ostthüringen in die Greizer Vereinsbrauerei geführt hatte. Wie IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Höhne dazu einschätzte, habe keine der untersuchten Regionen bei allen Standortfaktoren durchweg nur gute oder schlechte Wertungen, allerdings würden die zusammengetragenen Informationen eine gute Orientierung bieten. „Die Zufriedenheit der ansässigen Unternehmen ist die beste Investorenwerbung", betont Höhne die Wichtigkeit der gefühlten Temperatur. „Insofern sind die Wertungen sehr ernst zu nehmen", unterstreicht der IHK-Hauptgeschäftsführer vor der versammelten Unternehmerschaft. Um die 590 Antworten sind in die über 100 Seiten starke Analyse eingeflossen, 14,5 Prozent der Einschätzungen davon kommen aus dem Landkreis Greiz. Ganz vorn platziert hat sich der Landkreis Greiz bei der Dauer der Verwaltungsverfahren - mit 60 Prozent Zufriedenheit nicht optimal, aber Die Zufriedenheit der ansässigen Firmen ist die beste Investorenwerbung. Dr. Peter Höhne, IHK Ostthüringen der beste regionale Wert beim Standortmarketing der Kommunen und Verfügbarkeit von Gewerbeflächen und beim Einsatz von E-Government.
Schlechte Noten gab es dagegen bei der Höhe der Energiekosten und der Breitband-Internetanbindung. Auch die Weiterbildungsmöglichkeiten im Landkreis Greiz werden seitens der Unternehmen schlecht bewertet. Ebenso wird die Nähe zu öffentlichen Einrichtungen bemängelt, bei beiden Faktoren reichte es für den Landkreis nur für die rote Laterne. Schlechter eingeschätzt als bei der Standortanalyse 2005 haben die Unternehmen aktuell die Verfügbarkeit der Facharbeiter (nur mit einer 48prozentigen Zufriedenheit). Als Standortnachteil im Landkreis Greiz sind darüber hinaus vor allem auch hohe Wasser- und Abwasserkosten und Müllentsorgungskosten genannt worden.
Ärger über die mangelhafte DSL-Breitbandversorgung drückte sich in der anschließenden Diskussion aus.
Höhne riet dabei den Unternehmern, ihren Bedarf beim Thüringer Wirtschaftsministerium anzumelden und sich in den Breitband-Atlas einzutragen. |
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Zweiter Kapitän gesucht
Ausflugsfloß bietet 30 Personen Platz - Gemeinde Hain trägt Kosten für Bootsschein Hain (OTZ/gru). Noch fristen das große Floß und mehrere, in leuchtendem Rot gestrichene Boote am Bootssteg in Lunzig ein einsames Dasein. Für Ersteres sucht Olaf Friedrich, Bürgermeister von Hain, dringend einen zweiten Floßführer. „Wir haben schon Anzeigen geschalten, Aufrufe gestartet, aber es hat sich kein Bewerber gefunden", erzählt er. Dabei ist der Besitz eines Bootsscheins keine Job-Voraussetzung. Die Kosten für den Erwerb des Scheins würde die Gemeinde tragen. „Die Arbeitszeiten richten sich nach der Nachfrage", informiert der Hainer Bürgermeister. Aus der Erfahrung heraus werden die anderthalbstündigen Floßtouren aber verstärkt Freitag, Sonnabend und Sonntag gebucht. Bis zu 30 Personen haben auf dem Floß Platz, das mit Tischen und Bänken eine komfortable Möglichkeit bietet, die Umgebung des Stausees zu erkunden. Wer sich als Floßführer bewerben will, meldet sich unter Tel.: (0170) 3 59 19 04. |
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Meine Woche
Sonnenschein-Laune Von Kathrin Schulz Greiz. Das Klima in einer Stadt, einem Dorf oder einer Region ist ein wichtiger Standortfaktor. Die gefühlte Temperatur macht im Wirtschaftsleben jenseits der harten Fakten viel aus, beeinflusst manche Entscheidung. So wie wir alle in der letzten Zeit Sonnenschein und Wärme herbei sehnten und sich gestern gleich Sonnenschein-Laune ausbreitete, sind für Firmen, die Arbeit bringen, neben den Verbrauchskosten auch die Serviceleistungen der öffentlichen Verwaltung, die Möglichkeiten der Kinderbetreuung oder die Weiterbildungsmöglichkeiten vor Ort wichtig. Vor allem Letztere offenbaren Nachholebedarf im Landkreis, der sich im Wettbewerb der Regionen zu behaupten sucht und ebenso wie alle anderen darauf angewiesen ist, Jugend und Leistungsträger hier zu halten. Ohne Angebote geht das nicht. In dieser Hinsicht ist vor allem das Berufsschulnetz auf seine Möglichkeiten zu prüfen. Wurde das zuverlässige Enmergienetz am Donnerstagabend am Unternehmerstammtisch in der Brauerei noch gelobt, gabs am Freitag in Greiz prompt eine Panne. Durch einen Kurzschluss im Umspannwerk Sachswitz gingen in einigen Bereichen der Altstadt, in der Altstadtgalerie, der Brückenstraße, Sparkasse und Zeulenrodaer Straße, in Untergrochlitz, Waldstraße, Weißer Stein in Silberloch und Gommla die Lichter aus. Zwischen 11.41 Uhr und 12.14 Uhr ging nichts mehr, bis über Netzumschaltungen alle Kunden wieder versorgt waren. Was den Kurzschluss ausgelöst hat, war gestern noch nicht klar, Fehlersuche ist angesagt. Die Vereinsbrauerei Greiz erwies sich Donnerstag zum wiederholten Male als guter Gastgeber. Übrigens: Eine halbe Million Euro Biersteuer ist allein aus diesem Hause ans Land Thüringen fällig. Also dann, Prost! |
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Sozialkundeunterricht am lebenden Objekt Rolf Schwanitz besucht Lessingschüler Von Susann Grunert Greiz (OTZ). Für die Neuntklässler der Lessing-Regelschule fand der Sozialkundeunterricht gestern Morgen sozusagen am „lebenden Objekt" statt. Denn in Vorbereitung auf einen Besuch des Bundestages stellte Bundestagsmitglied Rolf Schwanitz (SPD) sein Arbeitsumfeld vor. Nach einem kurzen Abriss seiner politischen Laufbahn, in der der gebürtige Geraer aus seiner Zeit als Staatsminister im Bundeskanzleramt unter Gerhard Schröder und seiner Tätigkeit als parlamentarischer Staatssekretär im Gesundheitswesen berichtete, begann eine rege Fragestunde zwischen Schülern und Politiker. So versuchte Schwanitz den Regelschülern zu erklären, warum man Griechenland nicht einfach bankrott gehen lassen kann, da dies auch direkte Auswirkungen auf die Deutschen hätte. Auch Antworten auf die Fragen zu seiner Arbeitszeit und seinem Gehalt konnten die Lessingschüler Rolf Schwanitz entlocken. Der jetzige Berichterstatter im Haushaltsausschuss verriet sogar, dass er trotz Abitur und zweier Hochschulabschlüsse nicht immer ein Einser-Schüler war. „Es gab Zeiten, da habe ich meinen Eltern Sorge bereitet", gibt Schwanitz zu. Doch gute Noten seien keine Voraussetzung für eine Politikkarriere, „man kann Politiker sein nicht lernen", so seine Ansicht. „Ich fand das sehr interessant", befand Sandro, der genau wie der Rest seiner Schulkameraden ins Gespräch vertieft glatt das Pausenklingeln ignorierte. |
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Mit albernem Englisch zum Sieg
Carl-Alexander Strobel ist der Lese-Scout 2010 - Publikumspreis für Dorothee Reiher Von Katja Grieser Greiz. Albernes, wahlweise auch miserables Englisch hat Carl-Alexander Strobel zum Sieg verholfen: Er darf sich jetzt Lese-Scout 2010 nennen. Gelesen hat der 13-Jährige am Donnerstagabend zum Vorlesewettbewerb für Jugendliche im Marstall des Oberen Schlosses aus dem Buch „Not- hing for ungood". In dem beklagt sich Autor John Madison über das fürchterliche Englisch, das die Deutschen im Alltag so verwenden — und dabei immer noch denken, es sei wirklich Englisch. Mit reichlich Ironie und Zynismus wettert Madison darin über die Albernheiten, die die Deutschen seiner Sprache antun. Mit ebensolcher Ironie, gewürzt mit Witz und augenzwinkerndem Humor hat Carl-Alexander Strobel die Textpassage vorgetragen. Und konnte damit die Jury, bestehend aus Christoph Herrmann, Annett Geinitz, Stephanie Schrader, Peter Schmidt und Stephan Marek, überzeugen. „Du warst der Mutigste, hast Dich unglaublich in deinen Vortrag reingeschmissen", begründete Christoph Herrmann die Juryentscheidung. „Damit hatte ich echt nicht gerechnet", sagte Carl-Alexander Strobel, nachdem ihm Bürgermeister Gerd Grüner (SPD) zum Sieg gratuliert hatte. Der Gymnasiast hatte großen Spaß beim Auftritt, am Lesen sowieso. „Ich habe im Kindergarten lesen gelernt, bin schon lange begeisterter Leser", sagte der Elsterberger, der sich über Dauerkarten für den Theaterherbst freuen kann. Vorjahressiegerin Eva Rudolf hat auch in diesem Jahr am Lesewettbewerb teilgenommen und sich immerhin Platz zwei gesichert. „Sehr gekonnt, sehr perfekt", so Christoph Herrmann, sei ihr Vortrag gewesen. Sie hat die Zuhörer ins kriminelle Milieu entführt, zu einem mysteriösen Haus. Auch wenn die Klassiker bei den Texten der 15 Teilnehmer diesmal kaum eine Rolle spielten, haben sich die Drittplatzierten für einen ebensolchen entschieden. „Alice hinter den Spiegeln" von Lewis Carroll haben sich Kristin Lange und Jeffrey Döring heraus gesucht. Gemeinsam lasen sie die Textpassagen, ließen das Erzählte dadurch lebendig werden. Neben der Juryentscheidung gab es beim Lese-Scout 2010 auch eine Publikumswertung. Hier machte die 17-jährige Dorothee Sophie Reiher das Rennen. Sieben der 20 abgegegenen Stimmen gingen an die Gymnasiastin. Sie hat das Buch „Neunzehn Minuten" vorgestellt, in dem über einen Amoklauf an einer Schule berichtet wird. Auch ihr Vortrag war sehr betont, so dass sie zum Publikumsliebling des Abends gewählt wurde. Bunt gemischt war die Literaturauswahl der 15 Teilnehmrer, auch die Leseleistungen variierten sehr. Schwierig war es für die meisten Kandidaten jedoch offensichtlich, die vorgegebenen drei Minuten einzuhalten. Steffi Jetschke, die in der Bibliothek ihr Freiwilliges Kulturelles Jahr absolviert und als Jahresprojekt den LeseScout veranstaltete, versuchte zwar, die Vortragsdauer der Teilnehmer einzuschränken. Aber vergeblich. „Für das nächste Jahr müssen wir uns da was einfallen lassen", so Bibliothekschefin Corina Gutmann. |
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Keine Korruption zur Buga - Die meisten Akten geschlossen
Wie in Luft aufgelöst haben sich die meisten rechtlichen Beanstandungen im Zusammenhang mit der Bundesgartenschau in Gera und Ronneburg. Uwe Müller / 05.06.10 / OTZ Gera. Die Staatsanwaltschaft hatte mit einem großangelegten Einsatz am 20. März 2007 den Eindruck erweckt, es habe Korruptionsvorfälle im Umfeld der Buga gegeben. Damals hatten die Ermittler 20 Objekte durchsucht, unter anderem die Berliner Privatwohnung von Buga-Geschäftsführer Dr. Ernst- Hermann Kubitz, die von Ronneburgs Bürgermeister Manfred Böhme (CDU) und die der Prokuristin in Altenburg, und Akten beschlagnahmt. So spektakulär die Durchsuchungen fünf Wochen vor der Buga-Eröffnung mit einer Großrazzia inszeniert worden waren, so lautlos klappten mittlerweile die Aktendeckel zu. Dr. Kubitz und die Prokuristin werden nicht weiter verdächtigt, räumte Hannes Grünseisen von der Staatsanwaltschaft Erfurt hier ist in Thüringen die Schwerpunktabteilung zur Aufklärung von Korruption angesiedelt auf OTZ-Anfrage ein. Die Ermittlungen zu angeblich manipulierten Aufträgen, fingierten Rechnungen und erschlichenen Fördermitteln mündeten bisher gerade in ein abgeschlossenes Gerichtsverfahren. Und das verließ Bürgermeister Böhme als unbescholtener Mann, sein damaliger Bauamtsleiter wurde mit einer Geldstrafe in Höhe von 3750 Euro belegt. Die beiden Männer stehen in einem zweiten Fall im Sommer erneut vor dem Amtsgericht Gera. Ihnen wird vorgeworfen, eine Ausschreibung zu Elektroarbeiten in der Bogenbinderhalle unkorrekt vorgenommen zu haben, so Gerichtssprecher Siegfried Christ. |
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Geraer Verkehrsbetrieb bedauert Absage an Verkehrsverbund
Der jetzt gefasste Kreistagsbeschluss, das Einheitsticket für Busse und Bahnen im Mitteldeutschen Verkehrsverbund für den Landkreis Greiz abzulehnen, stößt auf Bedauern. Die sich nun abzeichnende Entwicklung sei vor allem für die Fahrgäste ungünstig, sagt GVB-Chef Udo Gantzke. Redaktion / 04.06.10 / OTZ Gera. Mit Bedauern wurde beim Geraer Verkehrsbetrieb GmbH (GVB) die Entscheidung des Kreistages aufgenommen, keinen Beitritt des Landkreises in den Verbundtarif Mittelthüringen (VMT) anzustreben. "Zwar hatte sich diese Entscheidung im Vorfeld bereits abgezeichnet", sagte GVB-Geschäftsführer Udo Gantzke. "Doch wir hatten bis zuletzt darauf gehofft, dass die Kreisräte mit einem positiven Votum die Fahrgäste in den Mittelpunkt ihrer Entscheidung rücken würden", sagte er. Da Gera den Verbundbeitritt beschlossen habe, erschwere der jetzige Beschluss die Umsetzung der im gemeinsamen Nahverkehrsplan für Gera und den Landkreis vereinbarten Ziele. Ein vom Freistaat gefördertes Gutachten habe den Beitritt beider Körperschaften in den Verbundtarif empfohlen. Im Vergleich zu einer lokalen Lösung zwischen Gera und Greiz sei dies der wirtschaftlichere Weg. Mit der Entscheidung des Kreistages entferne man sich nun wieder von der geplanten Tarifkooperation zwischen den Regionalbusunternehmen und dem städtischen Verkehrsbetrieb. Der GVB habe an der Geraer Berufsakademie eine barrierefreie Verknüpfungsstelle zwischen Regional- und Stadtbus sowie der Straßenbahn errichtet, die erst mit der Einführung eines gemeinsamen Verbundraumtickets alle ihre Vorteile entfalte. Denn wer dort jetzt mit dem Regionalbus aus Bad Köstritz ankommt und zum Arbeitsplatz im Gewerbepark Leibnizstraße möchte, muss für die Benutzung der GVB-Linie 24 derzeit einen weiteren Fahrschein lösen dies entfiele mit dem Verbundtarif. Gleiches gelte für Schüler, die der Regionalverkehr zum Osterlandgymnasium bringt: Sie können derzeit mit ihrer Monatskarte das GVB-Liniennetz nicht mitbenutzen. Und auch wer von Ronneburg mit dem öffentlichen Nahverkehr nach Gera fährt, löst derzeit entweder einen Busfahrschein oder eine Bahnfahrkarte, muss für die Weiterfahrt in Gera hingegen ein weiteres Ticket lösen. "All diese Erschwernisse bei der Nutzung von Bus und Bahn könnte man im Rahmen des Verbundes abbauen und den öffentlichen Nahverkehr noch attraktiver machen", erläutert Gantzke. Der Kreistag Greiz hatte hohe Investitionskosten, zusätzliche Zuschüsse, steigende Fahrpreise auf einigen Linien sowie die Aufgabe der Tarifhoheit als Gründe gegen den Verkehrsverbund angeführt. In den Verhandlungen zur Erweiterung des Verbundgebietes könnten alle befürchteten Nachteile ausgeräumt werden, glaubt der GVB-Chef. |
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Geldspritzen für Busfirmen Landkreis schießt Geld zum Verlustausgleich 2009 zu Weida (OTZ/-um-). Die beiden kreiseigenen Busunternehmen PRG Personen- und Reiseverkehrs GmbH Greiz und RVG Regionalverkehr Gera/Land GmbH erhalten einmalige Zuschüsse in Höhe von 50 231,26 bzw. 161 461,46 Euro. Damit soll der voraussichtliche Jahresfehlbetrag für 2009 ausgeglichen werden. Zur Kreistagssitzung in Weida wurden darüber hinaus zusätzliche Finanzhilfen für die kommunalen und privaten Verkehrsunternehmen im Landkreis beschlossen. Genau 4 045 936,7 Fahrplankilometer absolvierten die Busse im öffentlichen Personennahverkehr. Die Preiserhöhungen zum 31. März 2008 hätten zwar zu einer Stabilisierung der Einnahmesituation geführt. Dem stehen höhere Aufwändungen für Ersatzteile und Instandsetzungen sowie Personalausgaben durch Tarifsteigerungen gegenüber. Damit erhöht sich der Kostensatz pro Fahrplankilometer im Jahre 2009 auf voraussichtlich 2,11 Euro. Angesichts der bereits erreichten Optimierung des Liniennetzes seien keine weiteren nennenswerten Kostensenkungen zu erwarten. Der Freistaat Thüringen habe seine Finanzhilfe um 163 502 Euro gekürzt. Der Landkreis zahlt an die kommunalen Verkehrsunternehmen eine überplanmäßige Ausgabe in Höhe von 551 553 Euro und in Höhe von 39 675 Euro an die privaten. Linken-Kreisrat Uwe Hauptmann erkundigte sich, ob es Überlegungen gibt, den OPNV anders zu organisieren. Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) hält am bewährten Modell mit dem integrierten Schülerverkehr, der über 70 Prozent der Leistungen ausmacht, fest. „Alles andere wäre noch teurer", bewertet sie Alternativen. |
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Schrille Farben im gelben Wahlkreisbüro
Kunstmaler Werner Hekel aus Seelingstädt stellt im „Naumanneck" der FDP aus Von Katja Grieser Greiz. Ein Hingucker sind die abstrakten, schrillbunten Bilder, die Kunstmaler Werner Hekel aus Seelingstädt entstehen lässt. Im vergangenen Jahr hat er so kunterbunt die Stadt Greiz zu ihrem 800-jährigen Jubiläum gemalt und im Galerie- Laden ausgestellt. Seit gestern zeigt Hekel eine Auswahl seiner Arbeiten im „Naumanneck", dem Greizer Wahlkreisbüro des FDP-Landtagsabgeordneten Dirk Bergner. „Kunst trifft Politik" nennt der Liberale die Veranstaltung, für die es gestern den Startschuss gab. „Gerade in einer Zeit, in der man sparsam sein muss, sollte man sich immer bewusst sein, dass Kunst und Kultur Lebenselixier sind", begründet der Politiker, weshalb er diese Reihe initiiert hat. Er will hier Künstlern, ausdrücklich nicht nur welchen aus der Region, eine Plattform bieten. Werner Hekel hat nun also den Reigen eröffnet, sich im Vorfeld für die Schau sogar extra an die Staffelei gestellt. So ist beispielsweise ein Porträt von Friedrich Naumann, angelehnt an das von Max Lieber- mann gezeichnete, entstanden. Die Idee dazu stammt von Joachim Brock, FDP-Mitglied aus Seelingstädt. „Es ist toll geworden", lobt der die Arbeit von Werner Hekel. Dem wiederum liegt ein anderes Bild am Herzen, das den Titel „Mensch und Tier" trägt. Der Mensch sei aus dem Gleichgewicht geraten, Mord, Vergewaltigung, Missbrauch seien an der Tagesordnung. „Manchmal benehmen sich Menschen wie die Tiere", so der nachdenkliche Kommentar Hekels. Die Schau ist vom 7. bis 18. Juni, 10 bis 18 Uhr, im „Naumanneck" in der AugustBebel-Straße zu sehen. |
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Etwas Zeit für mich
Ökumenische Sozialstation Greiz möchte Angehörige Demenzerkrankter entlasten – Auch Weiterbildungsangebote Text & Bild Antje-Gesine Marsch Einmal etwas Zeit für sich selbst zu haben, ist gerade für Angehörige von Demenzerkrankten, die rund um die Uhr funktionieren müssen, ein berechtigter Anspruch. Die Ökumenische Sozialstation des Diakonievereins Carolinenfeld e.V. in der Altstadtgalerie bietet dienstags und donnerstags in der Zeit von 9 bis 15 Uhr die Möglichkeit der Betreuung von Demenzerkrankten. „Die Angehörigen sollen einfach mal Kraft tanken oder in Ruhe einkaufen gehen können“, so die Leiterin, Cornelia Meißner. Vielen sei allerdings noch nicht bekannt, dass die Kosten dieses Betreuungsangebotes von der Pflegekasse übernommen werden“, wie Cornelia Meißner weiß. In einer Gruppe, die bislang aus sechs bis acht Personen besteht, kümmern sich Mitarbeiterinnen und ehrenamtliche Helfer um die Demenzerkrankten. Sollte die Gruppe größer werden, habe man die Möglichkeit eingeräumt bekommen, in die angrenzenden Konferenzräume der Galerie zu ziehen, wie Meißner sagte. Am Donnerstagvormittag stand Musiktherapie auf dem Programm. Peter Zippel vom Diakonieverein e.V. Reichenbach/V. hatte per CD flotte Rhythmen mitgebracht und ermunterte zum Mitsingen. Auch Klanghölzer kamen musikalisch zum Einsatz. „Musik mögen sie besonders“, wie Peter Zippel sagte, der diesbezüglich langjährige Erfahrungen einbringen kann. Damit man das Rad nicht zweimal erfinden muss, luden die Greizer den erfahrenen Reichenbacher ein. „Wir haben auch gleich einen Kooperationsvertrag abgeschlossen“, wie Cornelia Meißner betonte. Da Kirche und Diakonie untrennbar zusammengehören, holte die Sozialstationsleiterin ebenso den Kirchenkreis Greiz mit ins Boot. „Wir möchten im Frühherbst auch beginnen, Ehrenamtliche auszubilden“, so Pfarrer Andreas Hausfeld. Dazu findet am 11. Juni, um 19 Uhr, im Greizer Bonhoefferhaus ein Info-Abend statt. „Wir stellen das Konzept vor, das sich an alle Angehörige von Demenzerkrankten, aber auch Interessierte richtet.“ Wie Pfarrer Hausfeld unterstrich, sei die Ausbildung kostenfrei und unabhängig einer Konfession möglich. Mitarbeiter der Reichenbacher Diakonie werden sich für die Seminare verantwortlich zeichnen und innerhalb eines halben Jahres sechs Veranstaltungen durchführen. Weitere Infos: 03661 2732. Wie Cornelia Meißner abschließend betonte, sei die Betreuung Demenzerkrankter auch im mobilen Dienst möglich. |
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Nachdenkliches zum Wochenende
Adam und Eva Von Pfarrerin Christina Lang, Pöllwitz Womit beginnt die Bibel? „Na, mit der Schöpfung, mit Adam und Eva", erklärt einer der Konfirmanden. Recht hat er. Allerdings: die Geschichten von der Schöpfung sind bei manch Unwissendem in Ungnade gefallen: „Die hat es nie gegeben", sagen manche Zeitgenossen. Ja, es stimmt. Es ist keine Geschichtsschreibung, um die es hier geht, sondern um ein tiefes Wissen über das Glück und die Verwerfungen menschlichen Lebens. Vor und über allem heißt es am Anfang: Siehe, es war sehr gut. Hinter der Entwicklung dieser Welt steckt Gott, so erzählen es uns die Schöpfungsberichte. Gott hat diese Welt und er hat jeden von uns gewollt. Und dann erzählt die Bibel die Geschichte eines jeden von uns: Adam und Eva, das sind wir. Gott hat uns im Leben geschenkt, was wir brauchen: Nahrung und Mitgeschöpfe. Adam und Eva finden einen Garten Eden vor mit Pflanzen, Tieren, mit Wasser — für sie ein Paradies. Es lebt in jedem von uns als Sehnsucht: wir träumen von einem Leben, in dem uns nichts fehlt, in dem wir ungeteilte Liebe erfahren, in dem sich die ganze Welt quasi um uns dreht. Ein Leben ohne Leid und Sorgen. Aber die Realität sieht anders aus, und das erzählt uns die Bibel weiter: Gott hat uns zum Leben Freiheit geschenkt. Sie macht uns zu Menschen. Sonst wären wir Marionetten. Andererseits bedeutet das auch, dass wir schuldig werden. Adam und Eva werden schuldig an Gott. Gott hat uns also sogar die Freiheit geschenkt, uns gegen ihn zu entscheiden. Das Ende vom Lied aber: Wo die Gemeinschaft zwischen Mensch und Gott zerstört ist, da wird auch die zwischenmenschliche Gemeinschaft beschädigt und unser Verhältnis zu uns selbst. Adam und Eva haben zwar einen „Erkenntnisgewinn", schämen sich aber plötzlich ihrer Nacktheit. Etwas ist plötzlich anders und fremd zwischen ihnen. Menschliches Leben heißt, seine Freiheit wahrzunehmen und es bedeutet immer, verstrickt zu sein. |
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Ideen für Einheitsfeier gefragt
Obergrochlitzer Vereine legen sich in diesem Jahr mächtig ins Zeug Von Christian Freund Greiz (OTZ). Zum ersten Mal wollen sich voraussichtlich am 15. August alle Obergrochlitzer Vereine gemeinsam auf dem Festplatz rund um die Turnhalle der Öffentlichkeit präsentieren. „Unser Anliegen besteht darin, bei den Besuchern, vor allem bei Kindern und Jugendlichen, das Interesse an der aktiven Mitarbeit zu wecken", erklären der OKV-Präsident Joachim Frantz und der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Hans-Ullrich Weithase. Ohnehin sind die Vereine des Ortsteiles die tragenden Säulen des sportlich-kulturellen Lebens. Deshalb steht auch der Ortsteilrat mit dem Ortsteilbürgermeister Jürgen Frantz hinter diesen Aktivitäten. Und deren Liste für das laufende Jahr ist lang. Nachdem der Feuerwehrverein und Besucher das Aufstellen des Maibaumes gefeiert haben, die Familien Neupert und Dehmlow mit fleißigen Helfern während der Pfingstfeiertage das erste gut besuchte Obergrochlitzer Straßenfest durch geführt haben, steht mit dem Fest anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Caselwitzer Feuerwehr am heutigen Sonnabend der nächste Höhepunkt auf dem Programm Am 17. Juli lässt der Obergrochlitzer Karnevalsverein das alljährlich große Sommerfest steigen. Viel Spaß für die Sportler und die Zuschauer wird es beim Blumentopfturnier der Faustballer des TuS Obergrochlitz am 14. August geben. Eine deutsch-tschechische Meisterschaft mit bis zu 50 Piloten aus Thüringen, Sachsen, Bayern und Tschechien veranstaltet der Luftsportverein mit Unterstützung von Euregio Egrensis vom 22. Juli bis zum 1. August. Einen Tag später lädt die Kirchgemeinde Caselwitz zum Sommerfest ein. Einen festen Platz im Terminkalender hat der vom Ortsteilrat organisierte Familienwandertag aw 11. September, der durch die vogtländische Heimat führen und mit einem gemeinsamen Essen mit Kind und Kegel enden wird. Nicht zu vergessen ist das Brunnenfest am 18. September in der Eichleite, das wie in jedem Jahr nicht nur den Einwohnern des Ortes viel Spaß bereiten sollte. Groß aufgezogen werden soll die Feier zum Tag der Deutschen Einheit, die an der Turnhalle mit vielen Wir wollen das Interesse für aktive Mitarbeit in den Vereinen wecken. Joachim Frantz und Hans-Ullrich Weithase, Vereinsvorsitzende Attraktionen die Besucher anlocken soll. Mitglieder des Ortschaftsrates haben dafür schon ausgefallene Ideen für Spiele, wie zum Beispiel den Handy-Weitwurf, eingebracht. Der Ortsteilrat würde sich aber ,auch freuen, wenn viele Einwohner Programmvorschläge unterbreiten würden. Das Weihnachtsambiente, organisiert vom Feuerwehrverein für den 28. November, bildet wie in jedem Jahr den Abschluss des Festjahres. Der Ortsteilrat will dabei unterstützend wirken und hat dafür bereits eine Weihnachtskrippe, die vor dem Festplatz aufgestellt werden soll, angeschafft. |
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6000 Euro Zuschuss für Zuschauertribüne Noch im Juni soll Bau in Merkendorf starten Greiz/Merkendorf (OTZ/KG). Für eine Zuschauertribüne, die der Pferdesportverein Merkendorf bauen will, gibt der Landkreis 6000 Euro dazu. Das hat der Ausschuss für Schule, Kultur und Sport in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Den Bau der Tribüne plant der Verein schon lange, bereits dreimal seien Fördermittel dafür beantragt worden, wie Kreissportbundchef Uwe Jahn erläuterte. In diesem Jahr sieht es so aus, dass das Land das Vorhaben voraussichtlich mit maximal 4000 Euro unterstützen wird. Diese Förderung über Lottomittel sei den Merkendorfern mündlich in Aussicht gestellt worden. Doch insgesamt wird die Tribüne, ein Leichtbau, rund 21 000 Euro kosten. Über Eigenmittel und Sponsoren wird der Verein 6400 Euro aufbringen müssen, Eigenleistungen mit einem Wert von 4600 Euro kommen hinzu. Mit den nun zugesagten Landkreis-Mitteln könnte der Bau der Tribüne in Angriff genommen werden. Läuft alles nach Plan, wird sie in diesem und im nächsten Monat gebaut. Die Zuschauertribüne, so Jahn, sei für den Verein besonders wichtig. Denn als Austrager von überregionalen pferdesp ortlichen Veranstaltungen wie etwa den Mitteldeutschen Reitertagen, aber auch den Kreisjugendspielen sei es notwendig, den Zuschauern endlich ansprechende Möglichkeiten bieten zu können, die Wettkämpfe zu verfolgen. |
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Frische Farbe
Friedmannsdorfer gestalten Buswartehäuschen neu - Malaktion von Kindern und Eltern Von Katja Schmidtke Friedmannsdorf. Selbst wenn Wiebke nicht auf den Bus wartet, ist sie doch an der Bushaltestelle von Friedmannsdorf zu sehen. Denn die Elfjährige hat sich selbst mit Pinsel und Farbe auf den Unterstand gemalt und mit ihr weitere neun Kinder aus dem 160-Einwohner-Dorf, das Ortsteil von Seelingstädt ist. „Die Figuren auszumalen, hat Spaß gemacht", findet Wiebke. Das einst triste und nun fabenfrohe Wartehäuschen haben die Friedmannsdorfer am Kindertag mit einem Fest eingeweiht. Der Feuerwehrverein hatte dazu eingeladen. Er war es auch, der Kinder und Eltern zur Mal-Aktion aufgerufen hatte. „Wir wollten unseren Kindern zum Kindertag etwas Gutes tun", sagt Mandy Smektalla. Immerhin stehen die Jungen und Mädchen jeden Tag an der Haltestelle. Die einen fahren von hier ins Gymnasium ins sächsische Werdau, die anderen in die Grundschule nach Rückersdorf. „Die Farbe am Unterstand war abgeblättert, da wollten wir etwas unternehmen und nicht warten, bis jemand von außen kommt", betont auch Ronny Smektalla, stellvertretender Vorsitzender des Feuerwehrvereins. Gesagt, getan. Auch die Gemeinde gab zügig ihre Zustimmung, und Bürgermeisterin Regina Hilbert (parteilos) bedankte sich für die Eigeninitiative des 33 Mitglieder starken Vereins. Rund 150 Euro gab der Feuerwehrverein für die Farbe und das Fest aus. Gemalt haben zehn Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren und fünf Elternpaare am.vergangenen Wochenende. „Jeder durfte seine Ideen aufmalen", sagt Wiebke. So zieren nun neben den Porträts der Kinder auch Schmetterlinge, Delfine, Seesterne oder eine Hommage an Grand-Prix-Gewinnerin Lena die Haltestelle. Auf die Wand gebracht haben die Kinder auch jenen Bus, der sie morgens zur Schule und nachmittags nach Hause fährt. Hartmut Piehler vom gleichnamigen Omnibusbetrieb freute sich angesichts der Farbenpracht. „Das ist die schönste Haltstelle auf der Strecke von Friedmannsdorf nach Gera", lobt er und hofft, dass das Beispiel Schule macht. In Friedmannsdorf jedenfalls soll der sonst an Haltestellen typische Vandalismus nicht einsetzen. Dass alles sauber bleibt und die Bilder nicht beschmiert werden, darauf wollen die Kinder selbst ein Auge habe. |
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Jüdische Geschichte im Dreiländereck Konferenz und neue Ausstellung in Greiz Von Dr. Frank Reinhold Greiz (OTZ). Ende Mai hat die Landeszentrale für politische Bildung mit dem Greizer Verein „Dialog mit Böhmen" eine Tagung „Auf den Spuren jüdischer Kultur und Geschichte in Ostthüringen/Westsachsen und der Karlsbader Region" organisiert, zu der ein umfangreiches Exkursionsprogramm gehörte. Dazu wurde eine bemerkenswerte Eusstellung zu Juden im Südvogtland im Greizer Staatsarchiv eröffnet. Helmut Schuchardt von der Landeszentrale und Ulrich Jugel vom Böhmen-Verein verweisen darauf, dass jüdische Bürger in Ostthüringen „über Jahrhunderte erfolgreich an der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung der grenzüberschreitenden Regionen Westsachsens und Böhmens" mitwirkten. Ihre Geschichte von der Ansiedlung bis zur fast vollständigen Vernichtung im Nationalsozialismus sei bisher jedoch kaum bekannt. Die Tagung begann im Oberen Schloss in Greiz am 28. Mai, unter anderem mit Vorträgen von Pfarrer im Ruhestand Hartmut Flach (jetzt Dresden) über Juden in Greiz und von Waltraud Schmidt und Gerd Naumann (Plauen) über das jüdische Leben in der Stadt. Ein besonderes Erlebnis war sicher die Vorführung von Karl Schubsky (Hohenberg an der Eger), einst Rabbinatsassistent, in welcher nach jüdischem Ritual koscherer Wein und gemaiztes — das heißt gesegnetes — Brot verteilt wurde. Jüdische Bürger wirkten auch in Ostthüringen über Jahrhunderte erfolgreich an der Entwicklung der grenzüberschreitenden Regionen Westsachsens und Böhmens mit. Helmut Schuchardt, Landeszentrale Der Sonnabend-Nachmittag und der Sonntag führte die knapp 50 Teilnehmer in die tschechische Republik. Am Sonnabend-Vormittag gab es neben dem Vortrag von Werner Pöllmann (Markneukirchen) über Juden im Südvogtland die Eröffnung der Ausstellung „Juden im Dreiländereck Böhmen — Bayern — Sächsisches Vogtland" im Greizer Staatsarchiv. Sie ist vor allem Ergebnis der Forschungen von Waltraud Schmidt, Werner Pöllmann und Helmut Eßbach (Riedelhof Erlabrunn). Die bemerkenswerte Exposition kann zu den Öffnungszeiten des Staatsarchivs in der Friedhofstraße von Dienstag bis Freitag besichtigt werden und ist bis Ende Juli zu sehen. Anhand von Beispielen können Jugendlichen im Geschichtsunterricht die Auswirkungen von Rassenhass und menschenfeindlicher Ideologie erfahren — deutlicher und eindrücklicher, als dies jedes Geschichtsbuch könnte. Themen der aussagestarken Schautafeln sind etwa das KZ- Außenlager im Vogtland, Deportationen, Gettohäuser in Plauen, die Nürnberger Gesetze 1935, der Boykott jüdischer Firmen 1933, Synagogen und Beträume, die jüdische Religionsgemeinde in Planen und der jüdische Friedhof in Plauen. Illustriert wird dies jeweils an Einzel- und Familienschicksalen. Es wäre lohnenswert für Greizer Gymnasiasten, ausgehend von den im „Heimatboten" publizierten Forschungen von Helmut Flach, die Erkenntnisse über einstiges jüdisches Leben in der Kreisstadt zu erweitern. Eine Zusammenstellung der im Greizer Staatsarchiv befindlicher Archivalien existiert als Einführung. |
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Garten-Impressionen aus Greiz und Zeulenroda
Jutta Wolter vor einer roten Azalee in ihrem etwa 700 Quadratmeter großen Gärten Am Roth in Greiz. Die 79-jahrige Natur- und Planzenliebhaberin arbeitet nahezu jeden Tag auf ihrem Grundstuck. Hört man hier einmal auf, etwas zu tun, kommt man mit der Gartenarbeit nicht mehr so schnell hinterher, sagt sie. Außerdem sei es wie beim Sport. Das tägliche Training ist das A und 0. Blick über den Garten und ins Abendrot
Jutta Wolter aus Greiz liebt besonders die Schwertlilie, die auch in ihrer blühenden Oase steht Von Ute Flamich Greiz (OTZ). Aufgewecktes Vogelgezwitscher und entfernter Straßenlärm geben ein eigentümliches Konzert. Es ist kühl. Der Wind weht frisch. Die Erde ist noch ganz feucht und aufgeweicht vom Regen, der beinahe die ganze Nacht niederprasselte. Man kann die Natur förmlich riechen — die Erde, das Potpourri aus Blütendüften, die Regenwürmer. In der Straße Am Roth in Greiz ist niemand zu sehen. Das Zauntor zum Grundstück Nummer 6 aber ist nicht verschlossen. Rechter Hand, direkt vor dem Haus mit blassgelbem Anstrich, ist der Enzian schon fast verwelkt, steht die Akelei in ihrer besten Blüte, sticht der rosafarbene Rhododendron-Busch zwischen den grünen Steingartengewächsen farblich hervor. Drei mal drei Steinstufen sind bis zur Haustür von Jutta Wolter hinaufzusteigen. „Ich habe doch nicht zu viel versprochen?", sagt die 79-Jährige und zeigt mit weit ausgestrecktem Arm und einem zufriedenen Lächeln auf den Garten, der sich hinter ihr erstreckt. Das etwa 700 Quadratmeter große Grundstück mit Hanglage ist ein wahres Blütenmeer. Rote, gelbe, blaue, weiße, orange und lila Farbtupfer ergeben im Zusammenspiel mit dunklen und hellen Grüntönen ein wahrlich schönes Bild. „Nur eine fehlt jetzt, Anfang Juni, noch immer. die Sonne. Dann leben die Pflanzen natürlich auch viel besser auf", sagt die gebürtige Greizerin, die im Haus ihrer Familie lebt. „Im Jahr 1933 wurde das Haus gebaut. Es hat meiner Großmutter gehört, später mei-- nem Onkel", sagt Jutta Wolter. „Meine Oma hatte eine besondere Vorliebe für Steingartenpflanzen. Früher habe ich vor allem ihr zuliebe im Garten mitgeholfen und nicht, weil es mir besonders viel Spaß gemacht hat", sagt die fast 80-Jährige und lacht. Heute sei das anders. Es mache ihr Spaß, rund um die Uhr zu werkeln, die Pflanzen zu pflegen, sie wachsen zu sehen. Braucht Jutta Wolter mal eine Auszeit von der Arbeit, macht sie sich auf den Weg zu einem ganz besonderen Fleckchen. Unter dem einem Arm einen Stuhl tragend, steigt sie dann mehr als 30 Steinstufen hinauf, bis zum Ende ihres Grundstückes. Sie öffnet das obere Gartentor, atmet tief ein, stellt den Stuhl ins saftige, nasse Gras. „Ist das nicht ein wunderschöner Blick von hier oben", sagt sie und lässt die Augen über ihr Gartengrundstück und den Wald in der Ferne schweifen. „Besonders schön aber ist es, wenn die Sonne untergeht und sich der leicht bewölkte Abendhimmel rötlich färbt." Aber auch im Wohnzimme• mit der großen Fensterwand sitzt Jutta Wolter gern auf einem Stuhl und schaut in den Garten. Direkt vor dem Fenster blühen der gelbe griechische Ginster, Anemonen, Akelei und noch ein paar späte gelbe Tulpen. „Hin und wieder kommen mich ein paar Rehe besuchen", sagt sie. „Und Wildschweine waren auch schon da. Sie hinterließen eine ziemliche Verwüstung", sagt Jutta Wolter, die sich ihre Tage gut strukturiert. „Ich lege fest, was ich wann mache. Sonst wird das nichts", sagt sie und schmunzelt Besonders schön findet Jutta Wolter die Iris, auch Schwertlilie genannt. „Sie hat ein bisschen was von einer Orchidee. Das mag ich sehr." So finden sich natürlich auch Schwertlilien in ihrem Garten genauso wie Schaumkerzen, Ranunkeln, Rosen, serbische Teppichglockenblumen, Himmelsleiter, Pfingstrosen und vieles mehr. „Ich liebe die Natur, ich muss einfach raus. Ich bin wahrlich kein Stubenhocker", sagt Jutta Wolter. Aus Gartenmelde wird quietschrosafarbene Nudelsoße
Grit Barthold hat unzählige Kräuter und einige alte Gemüsesorten in ihrem grünen Reich in Langenwetzendorf Langenwetzendorf (OTZ/ flam). Einladend, wunderschön, gemütlich, urig, naturbelassen, friedlich, spannend — ja, es liegt ein Zauber über dem Garten von Grit Barthold in der Hauptstraße 41 in Langenwetzendorf. Vielleicht nennt die Besitzerin ihn deshalb auch selbst „Zaubergarten". Rund um das Haus winden sich etwa 600 Quadratmeter pure Natur. Hier dürfen sich die Pflanzen ausbreiten. „Es ist ja auch kein Kleingarten, sondern ein ländlicher Garten, ein Bauerngarten", sagt Grit Barthold, die Agrar-Ingenieurin, gelernte Landschaftsgärtnerin und Floristin ist. Wen wundert es also, dass eine gelungene Kompositon entstanden ist: Pflanzen passen nicht nur botanisch, sondern auch farblich zusammen, überall sind schöne Ecken angelegt, der Teich mit zwei Goldfischen und vielen Sumpfdeckelschnecken ist herrlich, bepflanzt, so dass sich am Teichrand, bei Sonnenschein auf einem warmen Stein, auch die Eidechsen wohlfühlen. „Mein Garten ist mein Fitness-Studio", sagt die sympathische Frau — und das glaubt man ihr gern, wen man sieht, was hier alles wächst und gedeiht, wie der Garten gehegt und gepflegt wird. „Mein Steckenpferd sind meine Kräuter und alte Gemüsesorten", sagt Grit Barthold. Ihre Lieblingswildpflanze sei der Gundermann, eine Heilpflanze, die sie auch gern in der Küche verwendet und sogar Pralinen daraus macht. Dabei ziehe sie die großen schönen Blätter des Gundermanns durch flüssige weiße oder dunkle Schokolade. Mmh, lecker — und schmeckt ein bisschen wie Ingwer! Köstliches kocht Grit Barthold auch aus der Roten Gartenmelde, die ähnlich wie Spinat zubereitet wird. „Beim Kochen verliert sie ihre Farbe nicht, so dass es bei uns ab und zu eine quietschrosafarbene Nudelsoße gibt", sagt Grit Barthold, die auch den seltenen Guten Heinrich, heimischen Spinat, in der Küche verarbeitet. |
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Matthias Hutter und der Zeulenrodaer Fußball
Matthias Hutter begann im Alter von sechs Jahren am 1. September 1988 bei der BSG Motor Zeulenroda mit dem Fußballsport. Seine ersten Trainer waren Bernd Heß und der viel zu früh verstorbene Klaus Gimmel. Klaus Meitner / 05.06.10 / OTZ Zeulenroda. Bei der BSG Motor, später beim FV Zeulenroda, durchlief Matthias alle Altersklassen und fiel den Verantwortlichen schon bald wegen seiner tollen Leistungen als Torwart auf. 1993 weilte Hutter zum Probetraining beim FC Carl Zeiss Jena und 1. FC Nürnberg. Wieder in Zeulenroda zurück, war er bei den D-Junioren aktiv. Während Matthias in der ersten Vertretung dieser Altersklasse im Tor stand, war er bei der zweiten Mannschaft als gefürchteter Torjäger bekannt. Klaus Weißflog trainierte ihn damals, es folgten Andreas Thaler und Andreas Schulz. 1997 weilte Hutter an der Coca-Cola-Leistungsschule in Nellingen bei Stuttgart zu einem Lehrgang des erweiterten DFB-Auswahlkaders für den Jahrgang 1982. Ein Jahr später folgte eine Einladung des Deutschen Fußballbundes zum Lehrgang der U-16-Auswahl an der Sportschule in Hennef. Im gleichen Jahr absolvierte Matthias Hutter in Leipzig an einer Torwartschule, ebenfalls organisiert durch den DFB, einen Lehrgang. 1999 wurde er vom Zweit-Bundesligisten KFC Uerdingen zu einem Probetraining eingeladen. Von 1995 bis 2001 stand Matthias in den Auswahlmannschaften der einzelnen Altersklassen des Landes Thüringen zwischen den Pfosten. Nummer zwei auf der Torhüter-Position war der ehemalige Keeper des FC Carl Zeiss Jena, Christian Nicht. Als Auswahltrainer fungierte Fritz Schattauer, später dann Rüdiger Schnuphase. 1999 wechselte Hutter zum FSV Schleiz, Olaf Distelmeier amtierte zu jener Zeit dort als Coach. Matthias kehrte im Dezember 2000 wieder nach Zeulenroda zurück, aber schon nach einem halben Jahr zog es ihn zum FC Thüringen Weida. Dort stand er bis Ende 2003 in der ersten Mannschaft im Tor und hatte Anteil daran, dass Weida von der Landesklasse in die Thüringenliga aufstieg. Seit 2004 ist Matthias Hutter Stammkeeper der 1. Männermannschaft des FC Motor Zeulenroda und entwickelte sich hier zu einem wichtigen Leistungsträger. Er konnte nach den Spieljahren 2006/07 und 2008/09 jeweils mit seinen Mannschaftskameraden den Aufstieg zur Landesliga feiern. Besonders der 27. Juni 2009 wird ihm sicherlich stets in Erinnerung bleiben. Im aufstiegsentscheidenden Relegationsspiel zwischen Zeulenroda und Veilsdorf parierte Matthias beim Elfmeter-Schießen drei Elfer und verwandelte dann selbst den siegbringenden Strafstoß. Leider zog er sich im letzten Winter einen Kreuzbandriss zu, neben dem Frust war es natürlich eine Riesenenttäuschung für ihn. Doch aufgeben gilt nicht, der stets Optimismus ausstrahlende Matthias stellte sich nach dem Aufhören des Trainerduos Tino Focke und Uwe Baumann in der Schlussphase der Landesligasaison 2009/10 als Co-Trainer zur Verfügung. Und er konnte zusammen mit der Mannschaft und Coach Carsten Herrmann den Verbleib in Thüringens Eliteliga bejubeln. |
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Fohlen in guter Qualität in Merkendorf
Der Pferdenachwuchs aus Greiz/Elstertal stellt sich den Blicken der Jury auf dem Reiterhof in Merkendorf. Es geht um das Fohlenchampionat für die Besten in Gera. Und der Greizer Nachwuchs kann sich sehen lassen, von ausgezeichneter Qualität ist die Rede. Heidi Henze / 04.06.10 / OTZ Merkendorf. Mit einem Chip und einem Brandzeichen sind nun alle 14 Fohlen, die Donnerstagvormittag (3.6.) zur Fohlenschau der Zuchtgemeinschaft Greiz/Elstertal auf dem Reiterhof Köber in Merkendorf angetreten waren, ausgestattet. Das vierwöchige Fohlen "Peaches" aus Hohenölsen zählt zu jenen, die am 17. Juli in Gera zum Championat noch einmal die Prozedur des Begutachtens über sich ergehen lassen werden. Besitzerin Sylvia Mertens aus Hohenölsen freute sich gestern über die gute Bewertung und wird nun am Fohlenchampionat in Gera teilnehmen. Wenn sie dort ebenso überzeugen können, geht es weiter nach München, wo die Bundesschau stattfindet. Insgesamt erhielten gestern zwei Ponyfohlen und drei Sportpferde-Fohlen eine Delegierung zum Championat. Zusätzlich wurden vier Verbandsprämien verliehen. Gastgeber Stefan Köber freute sich über das gute Ergebnis. Uwe Mieck von der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft, Zuchtleiter im Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen, spricht von hervorragender Qualität und auch die beiden Leistungsprüfer Kathrin Weiß und Marlen Feustel bestätigten die gute Form der präsentierten Tiere. Zur Vorstellung des Nachwuchses lieferte Mieck ausführliche Erläuterungen dem anwesenden Fachpublikum gratis. Bewegung, aber auch Exterieur, Rasse- und Geschlechtstyp sind für die Bewertung entscheidende Kriterien, erklärt Uwe Mieck. Präsentieren mussten sich nicht nur die Tiere, gefordert waren auch die Halter. Nach Anweisung der Kommission mussten sie die Pferde im Schritt und Trab eine Runde über den Platz führen und dabei auch das Temperament ihrer Tiere gekonnt zügeln. Erst dann gibts Bewertungsnoten. Doch bevor die Tiere ihre Runden zogen und unter die Lupe genommen wurden, gab der Zuchtleiter eine klare Ansage zu einigen Neuerungen, wie auch das Einbringen des Chips unter die Haut, wodurch der Nachwuchs gemäß der seit Mitte 2009 gültigen Viehverkehrsordnung registriert wird. Wichtig sei dies, so erläutert der Zuchtleiter, im Fall einer Tierseuche. "Desweiteren zählen Pferde auch zu den Lebensmittel-liefernden Tieren und so gilt die Regel sowieso", so Mieck. In Merkendorf wurden Fohlen der Rasse Deutsches Reitpony, Shetland-Pony und Sportpferde vorgestellt. Alle durchliefen die Bewertungsprozedur. Auch "Arec", das drei Monate alte Edelblut-Hengstfohlen aus Leitlitz von Mandy Müller. Es erhielt gestern eine Verbandsprämie. Stute Helga hat bereits zweimal Nachwuchs und ein Hengst davon wurde schon mit einer Staatsprämie gekürt, erzählt die Besitzerin. Die Pferdezüchterin setzt ihre Tiere auch zu Kremserfahrten ein. |
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Vier Basketball-Siege für Greizer Gymnasium
Zweiter Tag der Kreisjugendspiele 2010 im Basketball in der Sporthalle der Regelschule Greiz-Pohlitz und damit Entscheidungstag für die B-Jugend, also die 15 bis 18-jährigen Schüler. Peter Reichardt / 05.06.10 / OTZ Greiz. Bei den jungen Männern traten leider nur zwei Mannschaften, die des Gymnasiums Greiz und die der Regelschule Greiz-Pohlitz an. Beide Mannschaften schenkten sich nichts in dieser Auseinandersetzung, hielten das Spielergebnis immer ausgeglichen und sorgten damit für viel Spannung im Match. Doch in der Schlussphase der Begegnung hatten die Greizer Gymnasiasten die besseren Nerven und gestalteten das Spielergebnis mit 15:12 zu ihren Gunsten. Bei der weiblichen B-Jugend waren es vier Schulmannschaften, die sich den Anforderungen Basketball der Kreisjugendspiele 2010 stellten. Auch hier waren die jungen Damen vom Greizer Gymnasium nicht zu schlagen, setzten sich mit 13:4 gegen die Regelschule Greiz-Pohlitz durch, gewannen mit 24:4 gegen die Lessingschule Greiz und schickten die jungen Damen der Regelschule Triebes mit 30:2 vom Hallenparkett. Drei Siege, das war die Goldmedaille für die Greizer Gymnasiastinnen. Auf Platz zwei kam mit zwei Siegen und einer Niederlage die Damen-Mannschaft der Regelschule Greiz-Pohlitz. Die Bronzemedaille erkämpfte sich mit einem Sieg und zwei Niederlagen die Lessingschule Greiz, so dass für die Triebeser Regelschülerinnen nur der undankbare vierte Platz übrig blieb. Den beteiligten Aktiven hat es trotz allem viel Spaß gemacht, und über entsprechende Anfeuerung und Beifall von den Zuschauerbänken brauchten sie sich nicht zu beklagen. Tags darauf waren es erneut die Greizer Gymnasiasten, die das Spielgeschehen auf dem Hallenparkett der Sporthalle an der Regelschule Greiz-Pohlitz, diesmal bei der C-Jugend (Jahrgänge 1995 bis 1997), bestimmten. Sie erkämpfen bei beiden Geschlechtern den Sieg und sicherten damit den endgültigen Verbleib des Wanderpokals der Greizer Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) am Gymnasium Greiz. Dabei hatten sich die Mädchen des Greizer Gymnasiums mit den Mannschaften der Regelschule Greiz-Pohlitz, Tiebes und der Lessingschule Greiz auseinander zu setzen. Mit überzeugenden Spielergebnissen legten sie den Grundstein für den Gesamterfolg des Gymnasiums. So wurden die Mädchen der Greizer Lessingschule mit 21:4 besiegt, die Regelschule Greiz-Pohlitz mit 21:8 bezwungen und die Regelschule Triebes mit 32:9 vom Hallenparkett gefegt. Die Goldmedaille in dieser Altersklasse war dem Gymnasium damit sicher. Doch auch die Regelschule Greiz-Pohlitz kämpfte mit viel Spielwitz und schnellen Kontergegenstößen in diesem Turnier mit, mussten sich nur dem Gymnasium beugen, besiegte dagegen knapp ihre Alterskameradinnen der Regelschule Triebes mit 14:13 und schickte die Lessingschülerinnen mit 20:10 nach Hause. Wie am Vortag schon erneut die Silbermedaille für die Regelschule Greiz-Pohlitz. Die Bronzemedaille holten sich die Mädchen der Regelschule Triebes, die die Mädchen der Lessingschule Greiz mit 18:15 schlugen und damit einen Sieg im Turnier einfuhren. Den vierten Rang im Turnier belegte die Lessingschule. Auch bei den Jungen dominierte das Gymnasium. Dabei wurden die Jungen der Regelschule Triebes mit 16:4 und die der Lessingschule Greiz mit 15:4 besiegt. Durch einen Sieg der Jungen der Regelschule Triebes mit 14:4 über die Lessingschüler holten sich diese in diesem Wettbewerb die Silbermedaille, während für die Lessingschule Bronze blieb. Insgesamt ein Basketballturnier in drei Altersklassen, das bei den männlichen Aktiven mit viel Schnelligkeit, einer teilweise erstaunlichen Ballsicherheit sowohl in den Würfen als auch den Pässen, und einer ganzen Menge Spielübersicht gespielt wurde. Unverständlich bleibt allerdings, dass sich nur drei Regelschulen und ein Gymnasium von 18 im Landkreis ansässigen Einrichtungen an diesem Wettbewerb beteiligten. |
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Nur Unentschieden beim Tabellenletzten Fußball, A-Jugend, Landesklasse, Staffel 1 Greiz (OTZ/M. Gottschalk). Jüngst empfingen die A — Junioren des 1. FC Greiz den Tabellenletzten der Landesklasse SV Schmölln auf dem Tempelwald. Nach dem Anpfiff durch Schiedsrichter Kropfelder aus Schwaara folgte ein Abtasten beider Mannschaften, wobei die größeren Spielanteile auf Greizer Seite lagen. In der 16. Minute ein Durchbruchsversuch von Franke, der 17 Meter vor dem Schmöllner Tor regelwidrig gestoppt wurde. Den fälligen Freistoß führte er selbst aus und versenkte den Ball unhaltbar zur 1:0-Führung im langen Eck. In der 35. Minute verlängerte Thiel nach guter Ballstaffette auf den halblinks lauernden Franke, der die Kugel ins linke untere Eck zum 2:0 einschob. In der 40. Minute war die Greizer Abwehrkette nicht ganz wach, so verkürzte Bechen für die Gäste auf 1:2. In der 45. Minute fiel das 3:1 nach einem Greizer Konter. Leuchtmann setzte sich gegen zwei Schmöllner durch und legte auf Thiel ab. Dessen ersten Schiss parierte der Gästek-Torwart, der Nachschuss landete im Netz. Nach Anpfiff zur zweiten Spielhälfte kassierten die Gastgeber, wie so oft in der Saison, ein Tor. Schilling verwandelte einen indirekten Freistoß im Strafraum für die Gäste zum 2:3. In der 58. Minute erhöhte Greiz durch Thiel zum 4:2. Vorbereiter war Franke. Die Schlussminuten wurden turbulent. In der 72. Spielminute sah Thiel erst gelb, dann gelbrot we-gen unsportlichen Verhaltens. So musste Greiz die letzten zwölf Minuten mit zehn Mann spielen und kassierte in der 80. den 3:4- Anschlusstreffer durch einen Freistoß, den Kutschbach aus 17 Metern abschloss und in der 90. Minute durch ein unglückliches Eigentor durch Nitschke den Ausgleich. Felau hatte vorher durch zwei Großchancen in der 88. und 89. Minute die Möglichkeit zum Führungsausbau für den 1. FC Greiz, aber hier versagten die Kräfte und Nerven. Greiz: David Schulz, Moritz Schütze, Tino Köhler, Benny Gottschalk, David Franke, Martin Löffler, Tim Leuchtmann, Andy Lorz, Felix Felau, Patrick Thiel, Eric Nitschke, Robert Lauckner. |
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Vier vollgepackte Reitsport-Tage
200 Reiter aus mehreren Bundesländern beim Nationalen Reitturnier in Sorge-Settendorf Von Christian Freund, Sorge-Settendorf. Vier erlebnisreiche Tage verspricht das 10. Nationale Reitturnier auf der Anlage Pagel in Sorge-Settendorf, das am kommenden Donnerstag um 10.30 Uhr beginnt. Zur Zeit laufen die technischen Vorbereitungen auf vollen Touren. Während im zurückliegenden Jahr neuer Sand im Parcours aufgetragen wurde, ist jetzt die Drainage wieder auf Vordermann gebracht worden. „200 Reiter bestreiten mit 600 Pferden aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Thüringen, Berlin, Hessen und Bayern 1500 Starts in 19 Prüfungen, ausschließlich im Springen", erklärt Ralf Pagel vom austragenden Pferdesportverein Sorge-Settendorf. Das beginnt mit den Klasse A bis M bereits am ersten Tag und wird fortgeführt in den verschiedensten Klassen bis zum Großen Preis, dem Zwei-Sterne-Springen mit 42 Startern, das am Sonntag der Höhepunkt der Veranstaltung sein wird. 85 Reiter stellen sich bei den S-Springprüfungen vor. Alles muss wie am Schnürchen ablaufen, für jeden Start sind etwa zwei Minuten geplant, längere Wartezeiten für die Reiter dürfen nicht entstehen. Drei Turniertage wie in den vergangenen Jahren reichen in diesem Jahr nicht mehr aus, um alle Starte' zu realisieren, deshalb stehen nun sogar vier Reitsport-Tage ins Haus. Insgesamt 17 000 Euro stehen als Preisgelder zur Verfügung, die von Sponsoren gespendet werden. Für viele Reiter ist die Teilnahme bereits seit längerem als Termin in ihren Kalendern eingetragen. Denn neben dem sportlichen Erlebnis zählt auch die Gastfreundschaft, für die Sorge-Settendorfer bereits weithin bekannt sind. So erhält zum Beispiel jeder Teilnehmer zur Begrüßung einen kleinen Geschenkbeutel mit einer Stallplakette als Erinnerung und ein kleines Präsent. Auch Entspannung ist angesagt, denn am Sonnabendabend hat der Sportverein zum großen Reiterball Aktive, Helfer und Besucher ins Festzelt eingeladen. Bis es allerdings so weit ist, gibt es noch viel zu tun. So wurde gestern das große Stallzelt mit 80 zusätzlichen Boxen zu den in der Anlage vorhandenen errichtet, in der die Pferde der Teilnehmer untergebracht sein werden. Heute wird das Geläuf, der Boden des Parcours, auf Vordermann gebracht. Dafür wird geschleppt und gewalzt, schließlich wollen die Aktiven auf einer Top-Anlage ihre Wettkämpfe austragen. |
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05. Juni 2010 /Antje-Gesine Marsch Kunst trifft Politik
Ausstellung mit Werken von Werner Hekel im Greizer Naumanneck eröffnet Text & Bild Antje-Gesine Marsch Werner Hekel ist ein Meister der alten Schule. Der 1941 im baden-württembergischen Murr geborene Künstler besuchte die Kunstakademie Stuttgart, bekam dort eine fundierte musische Ausbildung, die sich über die Jahre entwickelte und reifte. Seit vergangenem Freitag stellt Hekel seine Kunst im Greizer Naumann-Eck, dem Bürgerbüro der FDP, aus. "Kunst trifft Politik" titel die Ausstellung, die im Beisein von MdL Dirk Bergenr und der Vizepräsidentin des Thüringer Landtages, Franka Hitzing, eröffnet wurde.
Man plane, so Berger, in loser Reihenfolge etwa zwei bis vier Expositionen pro Jahr zu präsentieren. Gerade in Zeiten, in denen es wirtschaftlich knapp zugeht, sei es besonders wichtig, Kunst und Kultur in den Mittelpunkt des Lebens zu stellen und die geistige Verbindung zwischen Kunst und Gesellschaft zu halten, so Bergner. Hekels Kunst ist großflächig und schrill, aber auch filigran und farbharmonisch. „Hekel malt mit Perspektive“, wie es Pfarrer Ulrich Rohmer aus Gera formulierte. Auch verstehe er sein Handwerk. Gerade das Abstrakte wecke Impressionen und Erinnerungen. Extra für die Greizer Ausstellung kreierte der seit vielen Jahren in Seelingstädt lebende Hekel das Bild „Mensch und Tier“. Dass sich die Menschen wieder besser verstehen, sei dabei oberster Anspruch, wie er ausführte. Die heutigen Zeiten, die von Gewalt, Terror und Unmoral durchwoben seien, machen ihm schwer zu schaffen, wie Hekel gestand. Dass Hekels Kunst durchaus auch motivierend sein kann, bestätigten die beiden Wahlkreismitarbeiter Diana Katzer und Manuel Schöfski: „Die Ausstellung, die von der Romantik bis zur Moderne alles umfasst, ist sehr gelungen, sie bringt Abwechslung ins Büro.“
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05. Juni 2010 /Antje-Gesine Marsch Historischer Greizer Postkartenkalender 2011 erschienen Text & Bild Antje-Gesine Marsch Dass die Vorderseite des Historischen Greizer Postkartenkalenders 2011 eine etwa hundertjährige Ansicht der August-Bebel-Straße ziert, ist sicher kein Zufall. „Die Sanierung der Gräßlitzüberbrückung, die bei Vollsperrung der Bebelstraße innerhalb der nächsten zwei Jahre durchgeführt werden soll, wird uns sicher Greizer sicher beschäftigen“, wie der Herausgeber des Kalenders, Volkmar Schneider, augenzwinkernd vermutet. Die Ansichten – es sind diesmal allesamt kolorierte – stammen auch in dieser siebten Auflage aus dessen Sammlung. Dazu findet man auf der Rückseite interessante Erklärungen zur Historie, etwa zur Orangerie im Greizer Park, zum Krankenhaus oder zum Greizer Neumarkt. Auch eine Ansicht des Greizer Theaters, als es noch den Namen „Tivoli“ trug und mit Gaststätte, großem Saal und Ballsaal als „erstes Haus am Platze“ galt, findet man im Kalender. Bedeutungsvoll ist diese Ansicht zudem, weil mit der Eröffnung der Greizer Vogtlandhalle die Geschichte dieses einstigen Musentempels enden wird. Auch Ansichten der Ortsteile Greiz-Pohlitz und Dölau entdeckt man im Postkartenkalender, der ab kommender Woche in den Buchhandlungen Jäkel und Bücherwurm, sowie der Greiz-Information zu einem Preis von 7 Euro erhältlich ist. |
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05. Juni 2010 /Vogtland-Anzeiger Initiative will Elstertalbrücke besser vermarkten Jocketa – Die Elstertalbrücke bei Jocketa soll aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt werden. Zwar rollen täglich rund 100 Züge über und etwa 16 Züge unter der Brücke durch, aber von Gemeinde und Tourismusverband Pöhl wird auf die zweitgrößte Ziegelsteinbrücke der Welt nur in verschiedenen Prospekten hingewiesen.
Mit dem Blick zur großen Schwester nach Mylau gerichtet, bedauert Steffen Fischer aus Jocketa das Desinteresse – vor allem der Gemeinde. „Unsere Brücke ist landschaftlich schöner gelegen und hat bei weitem die interessantere Geschichte als die Göltzschtalbrücke“, so Fischer. Sein Plan ist es, auf dem Rastplatz unterhalb der Elstertalbrücke, Tafeln aufzustellen: Fotos und Text sollen über Bau, Zerstörung, Wiederaufbau und Gegenwart informieren. Steffen Fischer ist Initiator der Dorf-Pöhl-Tafeln an der Buswendestelle am Talsperrenblick und könnte sich einen derartigen Aufsteller auch an der Elster vorstellen. Mit ins Boot holt er sich Falk Kertscher. Der Ruppertsgrüner ist von Kindesbeinen an mit der Elstertalbrücke verbunden.
Sein Vater, Gerhard Kertscher, ehemaliger Leiter der Brückenmeisterei Plauen bei der Deutschen Reichsbahn und Investbauleiter während der Rekonstruktion von 1959 bis 1961, hinterließ seinem Sohn zahlreiche Fotos und Unterlagen aus jener Zeit. Steffen Fischer und Falk Kertscher sind sich darüber einige, dass das Brückenbauwerk im Elstertal mehr Vermarktung gebrauchen könnte. Erste Überlegungen wurden angestellt und müssen geprüft werden.
Die beiden Pöhler haben weitere Treffen vereinbart und hoffen auf rege Zuarbeit aus der Bevölkerung. „Vielleicht hat jemand Fotos vom ehemaligen Haltepunkt Röttis oder den Menschen, die die gesprengte Brücke umgehen mussten“ so Fischer. |
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05. Juni 2010 /Vogtland-Anzeiger Mord und Totschlag im Schloss Netzschkau Netzschkau – Die 5. Kriminacht im Schloss Netzschkau am 12. Juni bildet den offiziellen Abschluss der Vogtländischen Krimitage 2010. Am 14. Juni findet noch ein Projekttag mit den fünften Klassen des Goethe-Gymnasiums Reichenbach und eine Lesung für sechste Klassen der Mittelschule Netzschkau statt. Dazu wird der Kinderbuchautor Fabian Lenk erwartet. Den Projekttag gestaltet außerdem das Natur- und Umweltzentrum Oberlauterbach mit.
Der Samstag beginnt um 10 Uhr im Schloss mit einer Sonderblutspendeaktion anlässlich des Weltblutspendetages. Nachdem echtes Blut geflossen ist, beginnt um 18 Uhr die Veranstaltung für die „Täter im Geiste“. Wie bereits in den Vorjahren, wurden auch diesmal sieben Autoren eingeladen, die in drei Staffeln und einer Podiumslesung ihre kriminellen Werke vorstellen. Während der Staffeln können die Gäste selbst entscheiden, welchem der Autoren sie begegnen wollen.
Im Erdgeschoss wird Kai Leuner aus seinen Politik- und Wirtschafts-Thrillern lesen. Der bei Dresden lebende Staatsanwalt hat bereits für seinen Debütroman um Rache, Verrat und Intrigen überaus gute Kritiken erhalten.
Der Ende 2009 erschienene Thriller „Kardinalfehler“ beschäftigt sich mit Verstrickungen von Politikern, kriminellen Subjekten und Ermittlern. In der ersten Etage lesen Bettine Reichelt und Edi Graf. Die aus dem Vogtland stammende Theologin, Autorin und Lektorin hat kriminelle Geschichten aus der Bibel in unsere Zeit geholt. Dabei wird deutlich: Die Geschichten um Diebstahl, Brudermord, Entführung oder Ehebruch sind aktueller denn je. Edi Graf hat einen Krimi geschrieben, der sich um das erste Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Südafrika dreht. Und das findet bekanntlich erst am Folgetag statt.
In der zweiten Etage stellt Sven Dietrich aus Zwickau seinen „Grenzgänger“ vor, der überwiegend in Tschechien, Reichenbach und Zwickau spielt. Das Ofenzimmer wird zum Tatort für einen Spezialisten historischer Krimis. Frank Goyke lässt dabei keinen geringeren als Theodor Fontane ermitteln. Im Bose-Zimmer unter dem Dach liest der Chefreporter der Volksstimme Magdeburg von ihm recherchierte Kriminalfälle, die sich allesamt in der DDR zugetragen haben. Im gleichen Raum befindet sich die Ausstellung „Inszenierungen des Rechts in der DDR“.
Die Abschlusslesung im Podium gestaltet diesmal Tatjana Kruse. Die Schwäbin mordet unter dem Motto „Hauptsache eine saubere Leiche“. |
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| 05. Juni 2010 /OTZ | ||||||||||||
Kurz notiert: |
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Karikatur des Tages
Vollsperrung der Bundesstraße 175 am Abzweig Clodra Clodra (OTZ). Unter Vollsperrung beginnen am Montag die Straßenbauarbeiten auf der Bundesstraße 175 im Bereich Abzweig Clodra bis zur Einmündung der K 523, die voraussichtlich bis 5. November andauern. Von Zickra kommend sind die Zufahrten nach Clodramühle, Dittersdorf und Clodra frei. Ebenso befahrbar bleibt die K 523 nach Zschorta. Der Verkehr wird umgeleitet von der B 92 in Richtung Berga über die L 1083 nach Zickra auf die B 175. Wegen der Straßenbreite schaltet der Schulbus mittels Spezialampel den Verkehr nach Zickra auf „Rot“. Der Verkehr von Seelingstädt wird über die K 9370 - Trünzig - L 2337 - Teichwolframsdorf - L 1085 - Neumühle - auf der L 1085 zur B 92 und der L 2344 nach Greiz umgeleitet. In Richtung Weida erfolgt die Umleitung von Chursdorf über Rückersdorf, Ronneburg, Gera und Weida. Wegen der Sperrung der Bun- desstraße kommt es ab Montag auch zu Fahrzeit-Verschiebungen der Buslinien 22 und 218. Einige Fahrten bedienen Clodra und Dittersdorf nicht. Einige Fahrten haben in Weida eine geänderte Linienführung und bedienen damit nicht alle Haltestellen. Alle Informationen im Internet unter www.prg-greiz.de oder unter Tel.: (0180) 5 70 65 00. Bergaer Stadtrat berät über Feuerwehrsatzung Berga (OTZ). Der Stadtrat von Berga lädt für den kommenden Dienstag um 19 Uhr zu seiner nächsten Sitzung in den Ratssaal des Rathauses ein. Auf der Tagesordnung steht zunächst die Feststellung der Beschlussfähigkeit sowie der ordnungsgemäßen Ladung zur Sitzung durch den Bürgermeister Stephan Büttner (Freie Wähler). Im Anschluss wird über die Geschäftsordnung des Stadtrates gesprochen und abgestimmt. Auch die Feuerwehrsatzung und Feuerwehrentschädigungssatzung stehen auf der Agenda der nächsten Stadtratssitzung. Der Bericht des Bürgermeisters ist der letzte Tagesordnungspunkt im öffentlichen Teil, bevor weitere Themen unter Ausschluss der Öffentlichkeit diskutiert werden. Garage in Greiz aufgebrochen Greiz (OTZ). Unbekannte Täter drangen in der Zeit von Sonntag, 31. Mai, 22 Uhr, bis Dienstag, 1. Juni, 5 Uhr, in eine Garage des Garagenkomplexes Waldberg in Greiz ein. Sie entwendeten eine Schlagbohrmaschine und Werkzeuge im Wert von 700 Euro. Heute zum zweiten Mal Tanzgala im Theater
Heute ab 16 Uhr wird die Tanzgala der Tanzklassen der Musikschule Bernhard Stavenhagen Greiz zum zweiten Mal im Theater zu erleben sein. Bereits gestern Abend zeigten die jungen Tänzer ihr Können. FDP kritisiert Grünen-Kreisrätin Greiz (OTZ). Das Abstimmungsverhalten der grünen Kreistagsabgeordneten Doris Smieskol (Fraktion IWA/BIZ/ Grüne) zum Öffentlichen Personennahverkehr stößt auf heftige Kritik der FDP im Kreis Greiz: „Auf der einen Seite sich als Gralshüter des ÖPNV aufzuspielen und in der Praxis gegen die notwendigen Mittel dafür zu stimmen, das passt nicht zusammen", betonte der FDP-Kreisvorsitzende Dirk Bergner. An der Stelle müssten die Grünen erklären, worum es ihnen wirklich geht: „Wollen sie sich für einen bürgernahen, ökologischen ÖPNV einsetzen oder ihre angeblichen Ideale doch lieber Ausschusssitzen im Kreistag opfern?", so der Hohenleubener.
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