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Richtkrone über Kläranlage Dölau
Rotationstauchkörperanlage für biologische Reinigung erstmals im Taweg eingesetzt Von Kathrin Schulz Greiz-Dölau (OTZ) Zimmermann Jens Küstner von der Greizer Ziba-Bau wünschte in seinem Richtspruch vor versammelter Festgemeinde „dem neuen Haus recht viel Glück" und ließ die Handwerksleute, unter deren Händen die neue Kläranlage in Greiz-Dölau entsteht, nach traditioneller Weise hoch leben. Das Innenleben der Kläranlage, für die am 30. Oktober 2009 hier der Grundstein gelegt wurde, dagegen ist hochmodern. Erstmals im Bereich des Zweckverbandes Taweg wurde für den Bereich der biologischen Reinigung nämlich eine Rotationstauchkörperanlage ausgewählt, deren Scheiben ingsesamt über einen Hektar Fläche ergeben. „Der den biologischen Prozess durchführende belebte Schlamm befindet sich hauptsächlich als fest haftender biologischer Rasen auf der Oberfläche der sich drehenden Scheiben. Durch diese Drehung erfolgt die Durchmischung des Wanneninhaltes", erläutert Oliver Noritzsch die Technologie, die für eine Kläranlage dieser Größe optimal sei. Die mechanische Reinigung in Kompaktbauweise ist der biologischen Technologie vorgeschaltet, während das Schlammstapelbecken den Überschuss-Schlamm auf nimmt. Das Betriebsgebäude mit Schaltwarte, Probenahmeraum, Lager und Sanitärräumen komplettiert den Neubau im Gelände des Taweg in der Goldenen Aue. Mit einer derzeitigen Ausbaugröße, die auf 800 Einwohnerrichtwerte ausgelegt ist, kann die Dölauer Kläranlage bei Bedarf allerdings noch auf 1200 Einwohnerrichtwerte ausgebaut werden, wie Verbandsvorsitzender Gerd Grüner betont. Neben Sachswitz, Dölau und Rothenthal ist der Anschluss der Obergrochlitzer Eichleite und des Pfarrweges vorgesehen, die gegenwärtig noch über eine Pumpstation an die Kläranlage Greiz Der Probebetrieb verschiebt sich wegen des harten Winters auf den November 2010. Gerd Grüner, Taweg-Verbandsvorsitzender angebunden sind. Voraussetzung dafür ist allerdings die Elsterdükerung, die noch in diesem Jahr geplant ist, ergänzt Geschäftsleiterin Ines Watzek. Durch den langen harten Winter sei mancher Betongang nicht möglich gewesen, weshalb sich der Fertigstellungstermin im Oktober 2010 noch um gut vier Wochen verzögern werde, so Grüner. Von den 1,3 Millionen Euro, die für das Projekt veranschlagt sind, habe man bisher rund 470 000 Euro verbaut. 3000 Kubikmeter Erdaushub waren zu bewegen, 440 Meter Kanal- und Pumpleitungen sowie acht Schächte zu errichten, 250 Kubikmeter Beton und 21 Tonnen Stahl zur Bewehrung stecken im Bau, den die WBB GmbH Umpferstedt mit Nachauftragnehmern aus der Region, wie Ziba Bau Greiz und Dachbau GmbH Bernd Wezel realisiert. Der Umwelt zuliebe Von Kathrin Schulz Der Bau der Kläranlage in Dölau schlägt zwar zunächst mit den Investitionskosten zu Buche, lohnt allerdings auf lange Sicht der Umwelt zuliebe und spart später auch Kosten. Rund 616 000 Euro fließen aus den Fördertöpfen in das Bauvorhaben in der Goldenen Aue. Die Abwasserabgabe, die der Zweckverband Taweg ans Land zahlen muss, eine Art Einleitungsgebühr in öffentliche Gewässer, kann während der Bau- und Anschlussphase der verschiedenen Stadtgebiete gegen die Investitionskosten verrechnet werden. Nach dem Endausbau der Anlage Dölau sind es rund 10 000 Euro Einleitungsgebühr, die Jahr für Jahr weniger auf der Rechnung stehen. Aber vor allem: Die Weiße Elster wird weißer. Die Schmutzfracht des eingeleiteten Abwassers in den Fluß wird leichter. Allein der Chemische Sauerstoffbedarf (CSB), der jetzt bei 560 mg/I liegt, wird durch die moderne Kläranlage auf mindestens 150 mg/l gesenkt. Die Kläranlage Greiz schafft nach Auskunft von Ines Watzek sogar 20mg/l. |
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Garagenbrand gestern in Sachswitz
Rund 5000 Euro Sachschaden nach Gaskocher-Explosion Greiz-Sachswitz (OTZ). Für kurze Zeit mussten die Bewohner eines Hauses an der Straße Zwischen den Sandgruben gestern vorsorglich evakuiert werden. In der Garage auf dem Grundstück war ein Feuer ausgebrochen. Feuerwehr und Polizei fürchteten zunächst, dass der Brand auch auf das Wohnhaus übergreifen könnte, wie der Greizer PI-Leiter, Mike Schramm, am Einsatzort erläuterte. Glücklicherweise blieb das eine reine Vorsichtsmaßnahme, denn beim Brand, zu dem die Greizer Feuerwehr gestern kurz vor 11 Uhr gerufen worden war, kamen keine Personen zu Schaden. Nach Angaben der Polizei hatte eine 64-jährige Frau in der Garage einen Gaskocher betrieben und ließ diesen offenbar für einige Augenblicke unbeaufsichtigt. Nach ersten Erkenntnissen trat Gas aus und es kam zur Explosion. Dabei wurden das Garagendach, ein Garagenfenster, ein Moped und weiteres Mobiliar in der Garage beschädigt. Der durch den Brand entstandene Sachschaden wird auf rund 5 000 Euro geschätzt. Das Feuer konnte schnell von den Einsatzkräften der Greizer Feuerwehr gelöscht werden, die Ermittlungen zur genauen Ursache des Brandes sind aufgenommen. |
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GVB bedauert Absage an Verkehrsverbund Kreistagsbeschluss „für Fahrgäste ungünstig" Gera (OTZ). Mit Bedauern wurde beim Geraer Verkehrsbetrieb GmbH (GVB) die Entscheidung des Kreistages aufgenommen, keinen Beitritt des Landkreises in den Verbundtarif Mittelthüringen (VMT) anzustreben. „Zwar hatte sich diese Entscheidung im Vorfeld bereits abgezeichnet", sagte GVB-Geschäftsführer Udo Gantzke. „Doch wir hatten bis zuletzt darauf gehofft, dass die Kreis-räte mit einem positiven Votum die Fahrgäste in den Mittelpunkt ihren GVB-Chef Udo drer Entscheidung rücken würden", sagte er. Da Gera den Verbundbeitritt beschlossen habe, erschwere der jetzige Beschluss die Umsetzung der im gemeinsamen Nahverkehrsplan für Gera und den Landkreis vereinbarten Ziele. Ein vom Freistaat gefördertes Gutachten habe den Beitritt beider Körperschaften in den Verbundtarif empfohlen. Im Vergleich zu einer lokalen Lösung zwischen Gera und Greiz sei dies der wirtschaftlichere Weg. Mit der Entscheidung des Kreistages entferne man sich nun wieder von der geplanten Tarifkooperation zwischen den Regionalbusunternehmen und dem städtischen Verkehrsbetrieb. Der GVB habe an der Geraer Berufsakademie eine barrierefreie Verknüpfungsstelle zwischen Regional- und Stadtbus sowie der Straßenbahn errichtet,die erst mit der Einführung eines gemeinsamen Verbundraumtickets alle ihre Vorteile entfalte. Denn wer dort jetzt mit dem Regionalbus aus Bad Köstritz ankommt und zum Arbeitsplatz im GewerbeparkLeibnizstraße möchte, muss für die Benutzung der GVB-Linie 24 derzeit einen weiteren Fahrschein lösen — dies entfiele mit dem Verbundtarif. Die sich nun abzeichnende Entwicklung ist vor allem für die Fahrgäste ungünstig. GVB-Chef Udo Gantzke Gleiches gelte für Schüler, die der Regionalverkehr zum Osterlandgymnasium bringt: Sie können derzeit mit ihrer Monatskarte das GVB-Liniennetz nicht mitbenutzen. Und auch wer von Ronneburg mit dem öffentlichen Nahverkehr nach Gera fährt, löst derzeit entweder einen Busfahrschein oder eine Bahnfahrkarte, muss für die . Weiterfahrt in Gera hingegen ein weiteres Ticket lösen. „All diese Erschwernisse bei der Nutzung von Bus und Bahn könnte man im Rahmen des Verbundes abbauen und den öffentlichen Nahverkehr noch attraktiver machen", erläutert Gantzke. Der Kreistag Greiz hatte hohe Investitionskosten, zusätzliche Zuschüsse, steigende Fahrpreise auf einigen Linien sowie die Aufgabe der Tarifhoheit als Gründe gegen den Verkehrsverbund angeführt. In den Verhandlungen zur Erweiterung des Verbundgebietes könnten alle befürchteten Nachteile ausgeräumt werden, glaubt der GVB-Chef. |
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Gera richtet erstmals Frauenärzte-Kongress aus
200 Teilnehmer heute und morgen erwartet Gera, (OTZ/Schmidtke). Die Frauenklinik des SRH Waldklinikums ist erstmals Ausrichter der Jahrestagung der Mitteldeutschen Gesellschaft für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Bisher fanden diese Kongresse in Universitätsstädten statt. Rund 200 Teilnehmer werden heute und morgen im Novotel Gera erwartet, informierte Privatdozent (PD) Dr. Walter Groß. „Alle Mitarbeiter der Frauenklinik Walter Groß sind stolz, diese Tagung ausrichten zu dürfen", sagte er. Der Chefarzt der Geraer Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe ist als Tagungspräsident auch verantwortlich für den Ablauf und die Referenten. Eingeladen sind Wissenschaftler aus Berlin, Hamburg, Leipzig und Jena, aber auch Frauenärzte aus kleinen Krankenhäusern in ganz Mitteldeutschland. Sie für die Tagung zu interessieren und zu Wort kommen zu lassen, ist ein Anliegen von Walter Groß. Aus diesem Grund wird erstmals die Rubrik „Der besondere Fall" angeboten. Hier können Ärzte über außergewöhnliche Schwangerschaften, Entbindungen oder Therapien von Frauenerkrankungen in ihrer Klinik berichten. So stellen etwa Chemnitzer Ärzte den Fall einer Frau vor, die sechs Jahre nach einer Sterilisation schwanger geworden ist. Nachwuchsmediziner präsentieren zudem Forschungsergebnisse. Schwerpunkte des wissenschaftlichen Programms sind weiterhin Tumor-Operationen, Kaiserschnitte und Prägung des Kindes im Mutterleib. Neben den Vorträgen haben die Teilnehmer Gelegenheit, sich in Seminaren fort- und weiterzubilden. So können an Modellen etwa Geburten in Beckenendlage geübt werden. |
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Mit Minister-Kraft auf Platz zwei
Greiz erradelt beim DAK-Städtewettkampf 138,7 Kilometer, zwei weniger als Weimar Greiz (OTZ/M. Hilbert). Mit dem Fahrrad von Greiz nach Sömmerda in drei Stunden — so weit hätten es gestern 60 Radfahrer auf dem Westernhagenplatz geschafft Zumindest theoretisch, denn beim DAK- Städtewettkampf, der am Nachmittag in Greiz Station machte, wurde „nur" in Ergometer-Pedale getreten. Dass das jedoch fast genauso kräftezehrend ist, zeigte sich an den angestrengten Gesichtern der Fahrer, die sich für Greiz drei Minuten lang abstrampelten. Unter denen befand sich, sehr zur Freude von Alexander Schulze von der DAK Greiz, auch die Thüringer Sozialministerin Heike Taubert (SPD). „Ich bin begeistert, dass ich sie, die ja Schirmherrin der thüringenweiten Aktian ist, dazu überreden konnte, für Greiz anzutreten." Ob es nun die ministeriale Aura war oder Greiz tatsächlich eine so sportliche Stadt ist, bleibt offen. Fakt ist, dass sich die Greizer mit ihren 138,7 er- radelten Kilometern unter den bisher sechs absolvierten Städten auf einem guten zweiten Platz einreihen konnten. Ein bisschen ärgerlich ist in dem Zusammenhang nur, dass der bisherige Spitzenreiter Weimar lediglich zwei Kilometer mehr erzielte. Da half auch der bisherige Thüringer Spitzenwert eines Einzelfahrers nichts, den Kreissportbund-Chef Uwe Jahn gestern mit drei Kilometern in drei Minuten aufstellte. Dennoch können die Greizer stolz sein. „Alles über zwei Kilometer ist schon sehr gut, alles über 2,5 großartig", sagt Schulze. Letzteres erreichte zum Beispiel auch der Greizer Bürgermeister Gerd Grüner (SPD), der vom Jubel der vielen anwesenden Schüler beflügelt wurde. Bei diesen bedankte sich Schulze zum Abschluss noch für ihren Eifer, genauso wie bei allen anderen Fahrern und den Unterstützern, die vor Ort zum Gelingen der Aktion beitrugen. Fotografische Eindrücke von Antje-Gesine Marsch -
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Freundeskreis darf Kreiswappen verwenden Landkreispartnerschaft zwischen Greiz und Fürstenfeldbruck unterstützt Greiz (OTZ/KG). Der Freundeskreis Fürstenfeldbruck-Zeulenroda/Greiz darf Wappen und Farben des Landkreises Greiz für einen Briefbogen verwenden. Das haben die Mitglieder des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport in ihrer Sitzung am Mittwochabend beschlossen. Der Freundeskreis hat bereits vor Jahren einen Briefbogen mit den Wappen beider Kreise verwendet, doch bislang offenbar ohne Genehmigung. Die hat der Ausschuss mit seinem Ja nun erteilt. Heinz Klügel (CDU), 1. Beigeordneter der Landrätin und Mitglied im Freundeskreises, wies auf die Bedeutung der Landkreispartnerschaft hin, die nun schon 20 Jahre gehalten hat. Kontakte und Aktivitäten seien durch die Freundeskreise in beiden Landkreisen entstanden. Am 3. Oktober sei in Fürstenfeldbruck zudem eine Veranstaltung zu 20 Jahre Deutsche Einheit geplant, deren Einladungen die beiden Kreiswappen zieren werden. |
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Langsamer Weg ins schnelle Netz
Großes Interesse an DSL-Symposium in Reudnitz - Verbesserungen noch in diesem Jahr Von Susann Grunert Reudnitz (OTZ). Dass das Problem Breitbandversorgung also die Bereitstellung einer schnellen Internetverbindung in Mohlsdorf und seinen Ortsteilen ein Reizthema ist, zeigt das große Interesse der Bürger, die am DSL-Symposium der Jungen Union am Mittwochabend in der Reudnitzer Turnhalle teilnahmen. Zur insgesamt dritten Veranstaltung der so genannten „Breitbandtour", die die Jugendorganisation der CDU/ CSU durch ganz Thüringen führt, konnte Christopher Förster, Vorsitzender der Jungen Union im Landkreis Greiz, mit Ingolf Glaeser von der Firma IBZ Neubauer und Hartwig Timpe von der Telekom zwei Männer vom Fach zu dieser Diskussionsrunde begrüßen. Die Zeulenrodaer Unternehmen IBZ Neubauer hatte Anfang des Jahres ein Breitbandkonzept vorgestellt, das zeigt, welche Orte im Landkreis unterversorgt sind, also mit Internet-Geschwindigkeiten unter zwei Mega-Bit pro Sekunde auskommen müssen. „Bisher haben wir uns mit dem Thema Breitband im Kreis gedreht", meinte der Mohlsdorfer Bürgermeister Christian Häckert (CDU) zu Beginn des Symposiums. Schon vor einigen Jahren hatte die Gemeinde in Eigeninitiative versucht, den Breitbandbedarf der Mohlsdorfer zu ermitteln, war aber gescheitert. „Mit Unterstützung des Landkreises hat die neu durchgeführte Bedarfsermittlung eine ganz andere Qualität", ist sich Häckert sicher. Bisher hätten rund 300 Haushalte Bedarf angemeldet, ein Rücklauf, der höher hätte ausfallen können: „Hier haben nicht alle, die Breitband brauchen, auch den Zettel ausgefüllt", nahm der Bürgermeister seine Einwohner in die Pflicht. „Je größer das Interesse an DSL, desto eher ist auch ein Anbieter bereit, ein Angebot abzugeben", mahnte auch Wirtschaftsreferent Steffen Täubert. Und nicht zuletzt fällt mit steigender Nachfrage die Finanzierungslücke kleiner aus. Die Kosten für den Anschluss eines Haushaltes an das Breitbandnetz würden sich auf rund 7000 Euro belaufen, informierte Ingolf Glaeser. Kostentreiber seien die Erdarbeiten, wie Telekom-Mitarbeiter Hartwig Timpe ausführte: „Um einen Kilometer Glasfaser zu verlegen, braucht man je nach Untergrund 20 000 bis 150 000 Euro." Mit dem Einwurf, dass in Reudnitz vor gut zwei Jahren im Zuge eines Straßenbaus Glasfaserleitungen gelegt wurden, begann die angeregte Diskussion zwischen Besuchern und Experten. Die Antwort von Hartmut Timpe, dass die Telekom oft Glasfasertypen verlegt habe, die unter Umständen nicht für die heutige DSLTechnologie verwendbar sind, wurde mit Kopfschütteln hingenommen. Vor allem die Frage nach dem Wann brannte den Zuschauern unter den Nägeln. Mit der Bedarfsermittlung und dem auf den Weg gebrachten Interessenbekundungsverfahren hat die Kommune den ersten Schritt gemacht, sagte Ingolf Glaeser, „nun müssen wir auf Angebote warten." „Es passiert in diesem Jahr noch etwas", versprach Christian Häckert, in der zweiten Jahreshälfte wolle man Erfolge verkünden, wenn auch nicht flächendeckend „Ein starker ländlicher Raum funktioniert nicht ohne neue Medien" — eine Erkenntnis, die sicher viele Mohlsdorfer mit ihrem Bürgermeister teilen. |
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Finanzspritze mit Schwung Landkreis unterstützt Tanzklassen Von Katja Grieser Greiz (OTZ). In seiner jüngsten Sitzung hat der Ausschuss für Schule, Kultur und Sport einstimmig die finanzielle Unterstützung der Tanzklassen der Musikschule „Bernhard Stavenhagen" mit 2000 Euro beschlossen. Beantragt hatte der Förderverein der Musikschule diesen Zuschuss, der etwa für Choreografie oder Musik verwendet werden soll. Schulverwaltungsamtsleiter Ullrich Schlegel erinnerte daran, dass das Land Thüringen vor drei Jahren die institutionelle Förderung der Musikschulen abgeschafft hat. An deren Stelle ist die Projektförderung getreten, für die jedoch Eigenmittel notwendig seien. „Die Tanzklassen haben sehr großen Zuspruch, wir können sie nicht im Regen stehen lassen", appellierte Schlegel an die Ausschussmitglieder, dem Antrag zuzustimmen Neben den 2000 Euro vom Landkreis gibt es für das Gesamtprojekt Tanzklassen Förderung vom Freistaat. Von dem Geld soll Technik wie Scheinwerfer oder ein Steuergerät angeschafft werden. Über 450 Euro aus dem Finanztopf des Landkreises kann sich der Arbeitskreis Kunst und Kultur Kloster Mildenfurth freuen. Damit soll das Klostergartenfest ausgerichtet werden, das in den vergangenen Jahren viel Anklang gefunden habe. Auch der Förderverein Bürgerhaus Reußischer Hof Hohenleuben wird von Landkreis-Seite unterstützt. 300 Euro gibt es für einen Tangoworkshop im August. Unter der Leitung von Matthias von Hintzenstern sollen in dem Workshop „neue Sichtweisen und eigenständige Interpretationen" entstehen, die die Kreativität der Musiker fördern sollen. Weitere 400 Euro hat der Ausschuss für den Köstritzer Trabiund Oldtimerclub bewilligt. Der Verein will im Rahmen des Dahlienfestes am 5. September eine Trabant- und Oldtimerschau organisieren. Dabei sollen rund 40 Fahrzeuge mit Zubehör auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern gezeigt werden. Zudem will der Verein Kindern die Möglichkeit bieten, einen Trabi zu bemalen. |
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Sommerbiathlon und Radrennen gefördert Von Katja Grieser Greiz (OTZ). Die Organisatoren der Volkssportwanderung „Elsterperle Greiz" haben für die diesjährige Auflage am 25. September 300 Euro Fördermittel vom Landkreis im Gepäck. Den Zuschuss bewilligte der Ausschuss für Schule, Kultur und Sport des Landkreises in seiner jüngsten Sitzung am Mittwochabend einstimmig. Kreissportbundchef Uwe Jahn hob den überregionalen Charakter der „Elsterperle" hervor. Die Veranstaltung locke Wanderer auch außerhalb der Landkreis- Grenzen nach Greiz, unter anderem aus Sachsen und Bayern können Gäste begrüßt werden. Für Familien und Wanderneulinge gebe es zur „Elsterperle" spezielle Angebote und allen Teilnehmern sei eine große Begeisterung anzumerken. Für zwei weitere Sportveranstaltungen von überregionaler Bedeutung hat der Ausschuss Fördermittel bewilligt. So wird der Sommerbiathlon des SV Pöllwitz mit 500 Euro unterstützt. Die Veranstaltung, so Uwe Jahn, die aus einer Idee von Jugendlichen entstanden ist, habe inzwischen enormen Zuspruch gefunden. So können beispielsweise auch Hobby-Biathleten aus Bayern in Pöllwitz begrüßt werden. Am 26. Juni wird die Veranstaltung zum fünften Mal stattfinden. 350 Euro gibt es für den 1. RSV 1886 Greiz für das Rundstreckenrennen im Radrennsport. „Das ist eine leistungssportliche Veranstaltung mit Teilnehmern aus dem mitteldeutschen Raum, Bayern und Hessen", lässt der Kreissportbundvorsitzende die Ausschussmitglieder wissen. Das Rennen habe sich auch überregional einen Namen gemacht. Am 8. August wird die Rundtour in Greiz-Pohlitz ausgetragen. |
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Schirmherrschaft als „Privatvergnügen" Kreistag befasst sich erneut mit Arboretum Weida/Gera (OTZ/-um-). Für den Erhalt des Arboretums an der Berufsschule Gera-Liebschwitz sehen die Linken die Landesregierung in der Pflicht. Marlies Jakat erinnerte in der Fragestunde des Kreistages in Weida daran, dass Birgit Diezel (CDU), damals Thüringer Finanzministerin, die Schirmherrschaft übernommen habe. „Es wäre schlimm, wenn das Arboretum nicht erhalten werden kann", so Jakat. In Beantwortung einer Kleinen Anfrage der Grünen hatte die Landesregierung ihre Zuständigkeit für die Rettung des Arboretums abgelehnt. Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) stellte klar, dass die Schirmherrschaft von Diezel für das Arboretum „ihr Privatvergnügen" sei und sich daraus keine Ansprühe ableiten lassen. |
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Sedlacik nicht auf Liste für Richter-Wahl Linken-Politiker im Kreistag gescheitert Weida (OTZ/-um-). Der Linken-Politiker Stanislav Sedlacik ist vom Kreistag nicht für die Vorschlagsliste zur Wahl der ehrenamtlichen Richter für das Verwaltungsgericht Gera nominiert worden. Die Kreistag stimmte einzeln über die insgesamt 48 Bewerberinnen und Bewerber ab. Sedlacik fiel dabei durch. Neue ehrenamtliche Richter für die Verwaltungsgerichte sind turnusgemäß zu wählen, weil die Amtszeit am 10. November endet. Für die Aufnahme in die Vorschlagsliste, die der Kreistag zu erstellen hat, ist die Zustimmung von zwei Dritteln der anwesenden Kreisräte, mindestens jedoch die Hälfte der gesetzlichen 71 Mitgliederzahl nötig. Die Vorschlagsliste ist bis 1. September dem Präsidenten des Verwaltungsgerichtes Gera zu übersenden. Wer von der Liste ehrenamtlicher Richter wird, entscheidet dann ein Wahlausschuss. |
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Waldgeister und Salsa zur Tanzgala
Gespräch mit dem Leiter der Greizer Tanzklassen, Genadij Skorobogatovas Gespräch: Sabine Wagner Mit einer Tanzgala stellen sich heute und morgen im Theater der Stadt Greiz die Eleven der Kreismusikschule „Bernhard Stavenhagen" unter Leitung von Genadij Skorobogatovas vor. |
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Neuer Kantor in Zeulenroda überglücklich
Stefan Raddatz wird der neue Kantor von Zeulenroda und er ist beruflich quasi frischgebacken. Noch studiert der 22-Jährige in Halle, hat das Auswahlverfahren klar für sich entscheiden und kann es nun kaum erwarten, seinen Dienst antreten zu können. Es passt alles in Zeulenroda für Stefan Raddatz. Steffen Beikirch / 04.06.10 / OTZ Zeulenroda. Ein gebürtiger Thüringer, der direkt von der Hochschule kommt, wird neuer Kantor in Zeulenroda. Stefan Raddatz, 22-jähriger Student der Kirchenmusik in Halle, gewann das Auswahlverfahren. Er setzte sich gegen drei Mitbewerber durch, wie der Greizer Superintendent Andreas Görbert bestätigte. Überglücklich und sprachlos sei er über diese Nachricht gewesen, gestand Stefan Raddatz gestern am Telefon. Er habe absolut nicht damit gerechnet. In Thüringen wollte er sowieso gern bleiben. Und nachdem er Zeulenroda kennenlernen durfte, sei es sein Traum gewesen, diese Stelle zu bekommen. "Der Eindruck von der Stadt war ein sehr guter, von Anfang an", sagt er. Die äußeren Bedingungen seien toll. "Und mit Pfarrer Behr und Pfarrer Herbst hat die Chemie gleich gestimmt." Damit gelingt ihm der nahtlose Anschluss nach dem Studienende bei weitem keine Selbstverständlichkeit. "Es ist seine erste Stelle, aber nach Einschätzung der Kommission hat er von den vier Bewerbern die drei Vorstellungsgänge am überzeugendsten gestaltet", urteilt der Superintendent. Stefan Raddatz stammt aus Schweina (Wartburgkreis), einem Nachbarort von Bad Liebenstein im Thüringer Wald. Er macht gerade seinen Abschluss als Diplom-B-Kirchenmusiker. Zum 1. Oktober wird er seine Stelle in Zeulenroda antreten, eine halbjährige Probezeit inklusive. Am Tag der Deutschen Einheit soll die offizielle Einführung sein. Ein Gremium von 14 Leuten hatte am Wochenende an der Entscheidungsfindung mitgewirkt. Darunter der Kreiskirchenrat, weil die Anstellung über den Kirchenkreis läuft. Neben Superintendent, Präsidentin der Kreissynode und Kreiskantor durften natürlich auch die Kirchgemeinden Zeulenroda, Pöllwitz und Langenwolschendorf mitreden. Weil sie das künftige Einsatzgebiet von Stefan Raddatz darstellen. Im Unterschied zu seinem Vorgänger Hartmut Barcal wird Stefan Raddatz neben Zeulenroda (75 Prozent der Stelle) auch die Kirchspiele Langenwolschendorf und Pöllwitz (zusammen 25 Prozent) betreuen. "Die Zeulenrodaer werden also wenigstens einen Sonntag im Monat ohne ihn auskommen müssen", macht der Superintendent deutlich. Zum Auftrag des neuen Kantors zählt auch der Aufbau eines Kinderchores. Und ein besonderes Steckenpferd von ihm ist der Posaunenchor. Auch da freut sich Raddatz, der seit 1999 Trompete spielt, sehr auf die Arbeit in Zeulenroda. Er wird hier wohnen und die meiste Zeit auch hier sein, hat aber mit Langenwolschendorf und dem Oberland noch ein regionales Umfeld zu beackern. Für den Westthüringer kein Problem, da er aus einer ländlichen Gegend kommt und dort schon viel als Organist unterwegs war. "Die sind alle sehr traurig", erzählt er. Sein Heimatort will ihm am 20. Juni noch einen Abschiedsgottesdienst widmen. |
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Bürgermeisterkandidaten Safar und Bergner stellen sich Fragen der Hohenleubener
Ein wunderschönes Städtchen auf dem Berg obendrauf, so sieht Dirk Bergner (FDP) Hohenleuben in fünf Jahren. Dafür sei es aber notwendig, dass alle an einem Strang ziehen und Gespräche auf Augenhöhe geführt werden, sagt der Bürgermeisterkandidat. Heidi Henze / 03.06.10 / OTZ Hohenleuben. Mitbewerberin Martina Safar (parteilos) möchte Hohenleuben in fünf Jahren in aller Munde wissen und das Städtchen weit über die Grenzen hinaus bekannt machen. Für sie steht die Erhaltung der Arbeitsplätze im Vordergrund. Beide bewerben sich am Sonntag um das Ehrenamt des Bürgermeisters und stellten sich am Dienstagabend gut zweieinhalb Stunden den Fragen der knapp 50 anwesenden Hohenleubener Bürger, moderiert von OTZ-Lokalredakteur Steffen Beikirch. Das Ziel von Martina Safar sei es, aus Hohenleuben eine junge, attraktive Stadt mit altem Kern zu machen. "Im Klartext heißt das: Alles dafür zu tun, für die Jugend den Ort anziehend zu gestalten und für sie Arbeitsplätze zu schaffen." Im Gegensatz dazu könnte sich die Hohenleubenerin vorstellen, attraktive Wohnungen für Senioren zu bauen, an schönen zentrumsnahen Plätzen. Dazu aber will sie Parteirangelei aus dem Stadtrat verbannen und das Handeln im Sinne der Bürger anschieben, sagte sie. Für den Gegenkandidaten Dirk Bergner steht und fällt alles mit Arbeitsplätzen im Ort. Er prangerte die schwache Wirtschaftsstruktur an und wolle versuchen, diese zu stärken, auch durch das Knüpfen von Kontakten auf Kommunal- und Landesebene, beteuerte er. Große Hoffnungen verbindet der Brücklaer mit dem Neubau der Justizvollzugsanstalt. Um das Freibad in Hohenleuben zu halten, setzt Bergner aufs Ehrenamt. Er erklärte sich spontan bereit, ehrenamtlich an einem Sonnabend am Badeingang Eintritt zu kassieren. Für Martina Safar liegt die Erhaltung des Waldbades in den Händen der Bürger selbst. Sie forderte alle Hohenleubener auf, unbedingt das eigene Bad-Domizil zu nutzen. "Es ist sehr schön", betonte sie und sehe auch kein Problem darin, den Eintritt auf drei Euro zu erhöhen. Doch wurde am Dienstagabend in der Hohenleubener Speisewirtschaft Dietz nicht etwa nur von den Wünschen und Vorstellungen der Bürgermeisteranwärter gesprochen, vielmehr gab es knallharte Fragen von den anwesenden Bürgern. So wollte man wissen, wie sich die Kandidaten ihr Zeitmanagement vorstellen. Auch wenn das Amt ehrenamtlich ausgeführt wird, so sei der Zeitumfang, den man benötigt, nicht ganz unerheblich. Für Martina Safar kein Problem. Selbst wenn sie wieder in Lohn und Brot stünde, wisse sie sich der Unterstützung der Familie sicher und glaube auch an die Hilfe aller, machte die Kandidatin deutlich. Dirk Bergner , der im Landtag für die FDP sitzt und weitere sechs Funktionen inne hat, werde sich im Falle eines Wahlsieges ganz aus dem eigenen Ingenieurbüro in Brückla zurückziehen, um Zeit für das Bürgermeisteramt zu gewinnen, versprach er. Die Linke-Landtagsabgeordnete Heidrun Sedlacik aus Brückla wartete mit einem "Geheimvorschlag" auf und schlug eine Doppelspitze vor: "Martina Safar , die hat Zeit auf die Belange der Bürger einzugehen, und Dirk Bergner , der bereits Stellvertreter ist, die Kompetenz." Klar wurde, die Bewerber unterscheiden sich weniger in ihren Zielen als viel mehr in der Art, zu kommunizieren. Das kann Bergner bedeutend besser und schöpft wohl auch aus seiner 16-jährigen Erfahrung in der Kommunalpolitik. Martina Safar dagegen kommt, wie sie selbst sagt, aus dem Volk, müsse sich in Paragraphen und Kommunalpolitik belesen und hat sich noch nicht mit der Haushaltslage der Stadt befasst. Ob diese Unterschiede die Wahl beeinflussen, wird sich am Sonntag zeigen. Auf alle Fälle wird es ein neues Gesicht an der Spitze der Stadt Hohenleuben geben, da Bürgermeister Klaus Köhler (parteilos) nicht mehr antritt. |
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Platz drei für junge Greizer Ringer
Unter keinem guten Stern stand aus Greizer Sicht die Thüringer Mannschafts-Meisterschaft der Grundschüler, die der SV Frisch auf Emleben am Sonnabend im dortigen Kulturhaus ausrichtete. Rudi Stöhr / 04.06.10 / OTZ Emleben/Greiz. Da es im Vorfeld viele Ausfälle gab, "ruderte" Andreas Mattern, Vereins-Jugendtrainer des RSV Rotation Greiz, bis zum Schluss, um überhaupt eine Mannschaft auf die Beine stellen zu können. Da unter den Ausfällen auch Leistungsträger waren, musste die Mannschaft umgestellt werden. Der Teamgeist war gut, gegenseitiges Anfeuern war dafür Beweis. Neben Mattern war Jugend-Betreuer Siegfried Lippke im Einsatz. Bis zum Vorjahr im Wechsel der Stilarten ausgetragen, wurde diesmal nur im Freistil gerungen. Die Kampfzeit betrug einmal zwei Minuten. Zehn Aktive gehörten zu einer Mannschaft, in mindestens sechs Gewichtsklassen mussten die Kämpfe bestritten werden. Der Einsatz von Schülerinnen war in allen Gewichtsklassen zulässig. Fünf Mannschaften kämpften jeder gegen jeden. Sie kamen aus den Grundschulen Friedrich Schiller (Zella-Mehlis), Wippertus-Schule (Sömmerda), Gotthold Ephraim Lessing (Greiz), Aktivschule Emleben und der Bildungsstätte aus Apolda. Die Greizer Mannschafts-Ergebnisse lauteten: gegen Emleben 23:17, Sömmerda 15:21, Zella-Mehlis 15:24 und Apolda 23:13. In der Mannschaftswertung wurde nach zwei zweiten Plätzen in den Vorjahren Platz drei hinter Zella-Mehlis und Sömmerda belegt, es folgten Emleben und Apolda. Urkunden gab es für jeden Teilnehmer, Pokale für alle Mannschaften und Medaillen für die Plätze eins bis drei. Von 28 effektiven Kämpfen gewannen die Greizer Nachwuchs-Ringer 16. Unter den genannten Umständen schätzt Andreas Mattern das Ergebnis als gut ein. Sein Dank gilt den mitgereisten Eltern. Besonders dankte er Franziska Hanke, die sich in den Dienst der Mannschaft stellte. |
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Kantersieg zum Saisonabschluss
Frauenfußball, Vogtlandklasse: Chemie Greiz schlägt Limbach auswärts 6:0 Limbach (OTZ/S. Elle). Am letzten Spieltag in der Vogtlandklasse-Saison 2009/2010 mussten die Fußballfrauen des SV Chemie Greiz zum Tabellenletzten nach Limbach reisen. Mit viel Teamgeist und Spielfreude konnte auch das letzte Spiel souverän gewonnen werden. Von Beginn an kam Ina Steinbrich ins Tor, die die Stamm-Torfrau Nicole Knoll ersetzte. In den ersten Minuten war zwar Greiz drückend überlegen, aber die Gastgeberinnen konterten immer wieder, jedoch ohne Torerfolg. Eine gute Greizer Möglichkeit hatte Justine Schleif, ihr Schuss ging knapp am Tor vorbei. Eine Minute später bekam Kathrin Reinhold den Ball und schoss zum Greizer 1:0 ein. Das Spiel blieb zunächst ausgeglichen. Nach einem Freistoß für Greiz, den Sandy Elle nur knapp über die Torlatte schoss, kamen auf der Gegenseite die Limbacherinnen nach guter Kombination auf das Gästetor zu. Sie konnten jedoch noch vor der Strafraumlinie gestoppt werden. In Gegenzug war es die Greizerin Schleif, deren Vorlage Reinhold zum 2:0 verwandeln kann. In der 20. Minute wurde die Doppeltorschützin Reinhold im Strafraum gefoult. Den fälligen Neunmeter verwandelte Elle zum Greizer 3:0. Das war das Halbzeitergebnis. Schon in den ersten drei Minuten hatten die Greizerinnen drei Chancen, den Vorsprung auszubauen. Das Spiel fand jetzt nur noch in der Hälfte der Limbacherinnen statt. Nach einer gut getretenen Ecke von Lydia Dietsch in der 54. Minute war es wieder Reinhold, die den Ball zum 4:0 im Tor unterbrachte. Nur kurze Zeit später erhöhte Schleif nach präziser und hoher Flanke von Elle auf 5:0 für die Greizerinnen. Nach weiteren guten Aktionen hätten die Greizer Frauen noch höher führen können. Den Endstand schließlich stellte Dietsch her. In der 71. Minute konnte sie die Abwehr umlaufen und schoss zum 6:0 ins linke obere Eck ein. Dann war das Spiel vorbei, und die Greizer Frauen freuten sich über den nun offiziellen ersten Platz in der Vogtland- klasse. Die Frauen spielten eine tolle Saison, und daher geht ihr Dank an Trainer Michael Jugel und Co-Trainerin Rita Steinbrich, die den SV Chemie Greiz so erfolgreich leiteten, sowie an alle mitgereisten Fans für die Unterstützung. |
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31 Mal Edelmetall für Greizer Teilnehmer
Schwimmen, Meisterschaft der Masters Magdeburg (OTZ/S. Penzel). 31 Medaillen, davon 22 goldene, sind die Ausbeute der Greizer Masters bei den Meisterschaften der Länder Sachsen, Sachsen- Anhalt und Thüringen, die' in der Magdeburger Elbe-Schwimmhalle stattfanden. 311 Aktive gingen an den Start. Über 50, 100 und 200 m Rücken sowie über 200 m Freistil ließ Dr. Peter Bauch, AK 70, den Konkurrenten keine Chance. In der Altersklasse 55 vertraten drei Herren den 1. Schwimmklub Greiz. Guido Auschek siegte über 100 m Schmetterling und 100 und 200 m Freistil. Detlef Rahnfeld konnte sich über 50 m Frei- stil und Schmet- terling durchsetzen. Nach 50 m Brust hatte er einen Rückstand von nur 22 Hundertstelsekunden auf den Sieger, war jedoch bester Thüringer. Helmut Abromeit belegte die Plätze drei, acht und drei über je 50 m Rücken, Freistil und Schmetterling. Kerstin Zöhke, AK 40, schlug nach 50 und 100 m Rücken und 50 m Schmetterling als Erste an. Auf der kurzen Rückendistanz schwamm sie zudem Thüringer Altersklassenrekord. Ihr Ehemann Mario, gleiche AK, gewann die 50 und 100 m Freistil. Auf der Sprintdistanz ist er nun schnellster Thüringer auf dieser Strecke. Kerstin Wünsche dominierte über 50 und 100 m Brust der AK 40. Mit den Plätzen drei, zwei und eins gab es für Cornelia Trost einen kompletten Medaillensatz. Sie erreichte dies über 100 und 200 m Rücken und 50 m Schmetterling. Auf den Rückenstrecken schwamm sie Thüringer Altersklassenrekord. Über 50 m Brust der Altersklasse 65 ließ Bernd Lorenz nichts anbrennen und verwies seinen Vereinskamer- aden Siegfried Petz auf Rang zwei. Letzterer schlug nach 50 m Rücken als Vierter an. Stefan Stuhlmüller, AK 40, ließ über 200 m Freistil die i 2 Konkurrenten hinter sich. Über 50 und 100 m gwurde er Sechs- LL ter und Dritter. Gunter Walzel, AK 45, erkämpfte seine Medaillen über 200 m Freistil (Silber) und 200 m Brust (Bronze). Platz fünf belegte Simone Hofmann, AK 45, über 50 m Rücken und Brust und Platz acht über 50 m Freistil. Die 4x50m Lagen-Staffel sowohl der Damen als auch der Herren waren der Konkurrenz haushoch überlegen. Die Herren Bauch, Lorenz, Rahnfeld und Auschek starteten in der AK 240 bis 279 Jahre, die Damen Trost, Hofmann, Zöhke und Wünsche in der AK160 bis 199 Jahre. Die 4x50m Brust-Staffel der Herren, Altersklasse 240, siegte in der Besetzung Rahnfeld, Lorenz, Petz und Auschek. |
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04. Juni 2010 /Vogtland-Anzeiger „Braun” hat im Vogtland keine Lobby Göltzschtalbrücke / Zweite Auflage von „Rock für ein buntes Vogtland"
Netzschkau — „Rock für ein buntes Vogtland" findet seine Fortsetzung. Am 12. Juni, auf dem Platz vor der Göltzschtalbrücke, soll es ab 14 Uhr eine friedliche, fröhliche und farbenfrohe Party geben, für die der Eintritt frei ist.
„Wir wollen für etwas ein Zeichen setzen und nicht gegen etwas", machte Organisator Daniel Kertscher auf das Vorhaben aufmerksam, Rockmusik für Demokratie zu spielen. Dazu wird es eine Präsentation von Vereinen geben.
Außerdem sind Auftritte der Greizer Faschingsgesellschaft oder der Reichenbacher Breakdance-Gruppe „MG-Crew" vorgesehen. Abends bieten nach dem Auftaktfilm „Die Tragödie der Provinz" Bands, wie die Nürnberger Punk-RockBand „Freischwinger" oder das Leipziger Quartett „Pub'n Steel" Partymusik. Aus Bremen kommen die „Trashmonkeys" und schließlich sind auch Belgier an der Ziegelsteinbrücke an diesem Abend zu erleben — „Smooth Lee", sieben Musiker aus Beerse. Sie werden mit ihren Bläserrhythmen nicht nur den Abend kurz nach Mitternacht „zubinden", sondern mit typischem Off-Beat die Massen begeistern. Die Auftritte werden durch Feuershows und ein Höhenfeuerwerk um 23 Uhr ergänzt.
„Die erste Ausgabe von „Rock für ein buntes Vogtland" kam gut an", stellte Kertscher zum Pressegespräch für das Event rückblickend fest. Deshalb startet am 12. Juni die zweite Ausgabe an gleicher Stelle mit diesmal zwei Bühnen. Auch die Macher sind dieselben wie vor einem Jahr.
Daniel Kertscher, Mitarbeiter der AWO Reichenbach und dort für die mobile Jugendarbeit zuständig, hat sich wieder den Hut für das Event aufgesetzt. Er rechnet nicht mit Sicherheitsproblemen, sei doch die Polizei während des gesamten Events vor Ort präsent. Unterstützung erhält Kertscher unter anderen von Angela Görner, die von der Kultur GmbH für das Areal an der Göltzschtalbrücke zuständig ist. Lang ist auch die Liste der Sponsoren, ebenso groß die Runde der Leute, die bei dem Event als ehrenamtliche Helfer agieren.
Am Dienstag wurde das komplette Programm vorgestellt. Es reicht vom Auftritt der KinderBig-Band des Vogtland-Konservatoriums am Nachmittag über die Musik der Gruppe Wunakina, deren Musiker australische Didgeridoos, verschiedene Trommeln aber auch Mundharmonika spielen bis hin zur Vorstellung und Prämierung der teilnehmenden Projekte am Wettbewerb „Brückenbau". An dem sind drei Teilnehmer beteiligt, wie Angela Görner von der Kultur GmbH verriet. Deren Aufgabe war es, so sah es die Ausschreibung im Herbst 2009 vor, Brückenmodelle bis zu einer Größe von drei mal fünf Metern zu bauen. Mittelschüler aus Netzschkau und aus Reudnitz sowie ein AWO-Projekt werden vorgestellt, war vorab zu erfahren.
Andreas Böttger, mit im Organisationsteam, fasste zusammen, „Wir zeigen auch 2010 wieder, dass das Vogtland friedlich feiern kann und dass es hier nicht nur grau oder gar „braun", sondern einfach kunterbunt zugeht", so Andreas Böttger vom Organisationsteam. Shuttle-Busse werden von den Bahnhöfen in Reichenbach und Greiz ab 16 Uhr zur Brücke eingesetzt. |
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04. Juni 2010 /Vogtland-Anzeiger Greizer erforschen textile Solarzellen Greiz - "Textilien, die selbstständig Sonnenenergie in elektrischen Strom wandeln, werden schon in zehn Jahren zum Alltag gehören und künftigen Generationen das Leben auf vielen Gebieten erleichtern." Diese Prognose wagt Dr. Uwe Möhring, Geschäftsführender Direktor des Textilforschungsinstituts Thüringen-Vogtland (TITV).
Das in Greiz ansässige Institut erforscht gegenwärtig gemeinsam mit dem Thüringischen Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung (TITK), Rudolstadt, und der Universität Gießen die Funktionsgrundlagen von textilen Solarzellen. Das mit dem Titel "TexSolar" bezeichnete Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
Die Textilforscher befassen sich unter anderen mit der Fixierung von Zinkoxidschichten auf leitfähigen Fäden. "Die auf diese Weise erzeugte textile Solarelektrode ist eine wichtige Voraussetzung für die Herstellung textiler Farbstoffsolarzellen, die anschließend im Webprozess miteinander verbunden werden und dann im wahrsten Sinne des Wortes für Spannung sorgen. Diese Spannung entsteht nicht mehr - wie bislang bei Solarfolien praktiziert - an empfindlichen dünnen Schichten, sondern an hochflexiblen und mechanisch stabilen Fasern und Fäden. Die textile Fläche selbst wandelt Licht in elektrische Energie um", erläutert Dr. Uwe Möhring.
Noch sind die an den textilen Substraten erzielten Wirkungsgrade gering. Sie reichen aber bereits aus, um drahtlose Sensoren autark mit Energie versorgen zu können. Wenn es den Textilforschern gelingt, die textilbasierten Solarzellen weiter zu optimieren, dann rücken großflächige Anwendungen auf Zelten, textilen Bauten, Lkw-Planen, Sonnenschutz-Textilien oder auf der Bekleidung in greifbare Nähe. Verbraucher müssen sich jedoch noch fünf bis zehn Jahre gedulden. Gegenwärtig läuft die Grundlagenforschung. Sie ist die Voraussetzung für die Produktion von Solartextilien im industriellen Maßstab. |
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04. Juni 2010 /Vogtland-Anzeiger 71 Bilder für Reichenbacher Kunstsammlung Reichenbach – 71 Bilder von Alfred Hirsch, darunter vor allem Tier- und Jagdmotive, aber auch Stilleben, Landschaften und Reichenbacher Motive, gingen jetzt offiziell in die Kunstsammlung der Stadt Reichenbach über. Marcell Hirsch, der älteste der drei Söhne des Malers, hat sich zu dieser Schenkung entschlossen, weil er der Heimatstadt seines Vaters etwas Bleibendes überlassen will. Es sei ihm einerseits ein Bedürfnis, der Öffentlichkeit die Werke des bekannten Kunstmalers zugänglich zu machen, sagte er bei der Übergabe. Andererseits falle es ihm natürlich auch schwer, diese Erbstücke wegzugeben.
Doch er habe nicht den Platz und die Möglichkeit, sie zu zeigen. „Bei mir lagern sie quasi hinterm Schrank. Und dafür sind sie einfach zu schade“, sagt er. Und Museumsleiterin Marion Schulz verspricht, der Spender die Bilder jederzeit ausleihen könne Marcell Hirsch ist der einzige der drei Brüder, der in die Fußstapfen des Vaters getreten ist und heute selbst als Maler sein Geld verdient. Er arbeitet als Theatermaler in Annaberg.
Marion Schulz freut sich natürlich über die Schenkung. Neben Leben, Werk und Zeit der Neuberin sowie der Stadtgeschichte bilden die Werke Reichenbacher Künstler schließlich das dritte Standbein des hiesigen Museums. Im kommenden Jahr, verrät Frau Schulz, sollen die Hirsch-Bilder hier in einer eigenen Ausstellung gezeigt werden.
Alfred Hirsch, der in seinen letzten Lebensjahrzehnten vor allem als Tier- und Jagdmaler in Erscheinung trat, war sehr heimatverbunden und hat um sein Schaffen selbst wenig Aufhebens gemacht. „Er hat aus reiner Freude gemalt und war mit seiner Kunst im Einklang“, beschreibt der Sohn den Vater. Trotzdem habe er es zu einem gewissen Ruhm gebracht und habe auch zeitlebens recht gut vom Verkauf seiner Arbeiten leben können. Hirsch hatte Lithograf gelernt und wird daher in einer Reihe mit Wolfgang Mattheuer und Fredo Bley genannt.
In Erinnerung bleibt den Reichenbachern Alfred Hirsch, der vor zehn Jahren gestorben ist, auch durch seine Wandmalereien. Sie sind heute noch in der Weinholdschule und in der Felsenschänke Mylau zu bewundern. Und auch den Kopf der Neuberin am Kölbschen Eck hat Alfred Hirsch gemalt. Erst vor ein paar Jahren wurde das Bild von seinem Sohn Marcell restauriert. |
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04. Juni 2010 /Anna-Lena Marsch Mäggie-Kinderfest der Greizer Bibliothek Text & Bild Anna-Lena Marsch Am Freitag, dem 28.5.2010, fand auf dem Kirchplatz das Mäggie-Kinderfest der Greizer Bibliothek statt. Leider regnete es sehr und viele Spiele fanden nun drinnen statt.
Schöne Spiele wie Sackhüpfen, Fischangeln, Vorlesen, Sinnesspiele und noch viel mehr konnte man erleben.
Ein Glücksrad der Sparkasse und kreatives Schminken mit Lisa Hertel waren natürlich auch dabei. Es gab auch schöne Gewinne.
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| 04. Juni 2010 /OTZ | ||||||||||||||||||||||||
Kurz notiert: |
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Karikatur des Tages
Lizenz zum Schmunzeln
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