02. Juni 2010 /OTZ

Erster Pachtvertrag steht

Erste Vertragsunterzeichnungen in und für die Vogtlandhalle absolvierten die künftige Restaurant-Pächterin Sabine Fischer, der Geschäftsführer der Greizer Freizeit- und Dienstleistungs-GmbH, Frank Böttger (links) als Bauherr und der Greizer Bürgermeister Gerd Grüner (rechts) gestern in einem der künftigen Tagungsräume.
Erste Vertragsunterzeichnungen in und für die Vogtlandhalle
absolvierten die künftige Restaurant-Pächterin Sabine Fischer,
der Geschäftsführer der Greizer Freizeit- und Dienstleistungs
-GmbH, Frank Böttger (links) als Bauherr und der Greizer
Bürgermeister Gerd Grüner (rechts) gestern in einem der
künftigen Tagungsräume.
Foto: OTZ/Christian Freund

Sabine Fischer aus Coschütz übernimmt das Restaurant in der Vogtlandhalle Greiz

Von Kathrin Schulz Greiz (OTZ).

Der erste Pachtvertrag für die Vogtlandhalle Greiz steht. Während der Innenausbau für das Theaterund Veranstaltungshaus an der Carolinenstraße auf Hochtouren läuft, die Presslufthämmer und Akkuschrauber durch den Neubau dröhnen, findet in einem der künftigen Tagungsräume im ersten Stock an diesem 1. Juni die erste Vertragsunterzeichnung in und für die Vogtlandhalle statt. Sabine Fischer, die seit sechs Jahren das Kulturhaus in Coschütz betreibt, wird das Restaurant in der Vogtlandhalle übernehmen. Frank Böttger, Bauherr und Geschäftsführer der Freizeit- und Dienstleistungs- GmbH & Co. KG, unterzeichnete den Pachtvertrag. Eine Absichtsvereinbarung zur Zusammenarbeit zwischen Vermieter, Gaststättenpächterin und der Stadt Greiz als Betreiber des Theaters komplettiert das Vertragswerk, unter das deshalb auch Bürgermeister Gerd Grüner seinen Namenszug setzte. Damit ist nicht nur die Gaststätte mit ihren künftig 70 bis 80 Plätzen im Erdgeschoss der Vogtlandhalle inklusive der rund 30 Terrassenplätze verpachtet. Auch die gastronomische Betreuung der Theaterveranstaltungen und der Seminarräume für maximal 187 Leute ist verabredet. „Das Mietverhältnis beginnt mit Eröffnung des Gebäudes“, betont Böttger. Im ersten Quartal 2011 soll es soweit sein, wie Bürgermeister Gerd Grüner auf Nachfrage ergänzt. Gut ein Jahr Mietersuche, so Böttger, gehe mit diesen Unterschriften zu Ende. Nachdem klar gewesen sei, dass der bisherige Betreiber des Theaterrestaurantes Volker Seidel mit Jahresende seinen Ruhestand plane, habe man die Gaststätte in der Vogtlandhalle ausgeschrieben. Im Februar/März habe sich die Zahl der Interessenten schließlich auf drei verdichtet: Neben Sabine Fischer seien noch Bewerber aus Plauen und dem Vogtlandkreis interessiert gewesen. Konstruktiv und sachlich habe man von Anfang an verhandeln können, betont Böttger und schätzt unter Bekräftigung von Fischer ein, dass beide mit dem Vertragsabschluss zufrieden seien. Die 47-jährige Wirtin des Coschützer Kulturhauses freut sich auf die neue Herausforderung. Nach der Wende hatte die


Wir sind beide mit dem Vertragsabschluss zufrieden.

Frank Böttger, Geschäftsführer der Greizer Freizeit- und Dienstleistungs-GmbH & Co.KG


geborene Greizerin mit zwei kaufmännischen Ausbildungen ihren Einstieg in die Gastronomie mit einem Imbiss am Reißberg begonnen. Auch in Elsterberg und Pöhl sammelte sie weitere Erfahrungen. Für die Vogtlandhalle stellt sie sich frische, regionale Küche vor, modern und innovativ aufgetischt. Sabine Fischer freut sich darauf, dass Küchen- und Gaststätteneinrichtung während der Bau- und Einrichtungsphase von ihr maßgeblich mit beeinflusst werden können. Mit einem jungen Team, für das sie noch Köche und Servicekräfte sucht, möchte sie dann durchstarten. Und auch beim Namen für das gastliche Haus hinter der großzügigen Glasfassade mit Schlossblick setzt die neue Wirtin auf die Ideen der Greizer und denkt an einen kleinen Wettbewerb zur Namensgebung.

Kommentar

Mieter-Duo geplant

Von Kathrin Schulz

Zwei Mieter wird der Bauherr der Vogtlandhalle, die Greizer Freizeit- und Dienstleistungs- GmbH & Co KG, künftig haben: Einmal die Stadt Greiz mit dem Theaterbetrieb und zweitens die Gaststättenpächterin. Letztere hat ihr Vertragswerk seit gestern in den Händen. Mit Eröffnung des Hauses, für das erste Quartal 2011 avisiert, soll dieses Mietverhältnis beginnen. Inzwischen erfolgen Ausbau und Ausstattung der Küche und der Gasträume. Die Mietverträge des Bauherrn mit der Stadt Greiz, das weiß Frank Böttger, sind gegenwärtig im Entwurfsstadium. Geregelt wird auf diese Weise der Theaterbetrieb, inklusive die Vereinstätigkeit in den Räumlichkeiten der Vogtlandhalle. Die Vereine werden also nach wie vor ihren Ansprechpartner im Theater haben. Das Vertragswerk, das den Theaterbetrieb in der Vogtlandhalle einbindet, soll im Stadtrat diskutiert und von diesem Gremium auch abgesegnet werden. Wir werden also auf jeden Fall noch davon hören.


02. Juni 2010 /OTZ

Freie Stellen sind zu haben

Ausbildungsstellenmarkt im April zeigt Auswirkungen demografischer Entwicklung

Gera/Greiz (OTZ).

Seit Oktober letzten Jahres haben sich 1020 Jugendliche als Bewerber für eine Ausbildungsstelle im Bereich der Arbeitsagentur Gera registrieren lassen, das sind 226 weniger als im Vergleichzeitraum 2008/2009. Die Zahl der Bewerber um eine Ausbildungsstelle ist seit Jahren rückläufig, die Schulabgängerzahlen sinken drastisch. Dieser Trend wird auch in den kommenden Jahren noch anhalten. Zudem reagieren mehr Unternehmen auf den stärker werdenden Fachkräftebedarf mit steigendem Interesse an Ausbildung im eigenen Unternehmen. Seit vorigem Oktober wurden 1270 Stellen gemeldet, von denen noch 670 unbesetzt sind. Dem stehen derzeit 545 unversorgte Bewerber gegenüber. Rein rechnerisch kommen damit auf einen Ausbildungsplatzsuchenden 1,24 offene Stellen. Allerdings kommt der Ausbildungsmarkt allmählich in die heiße Phase - in vielen Fällen wird in den kommenden Tagen und Wochen die endgültige Azubiauswahl getroffen. Agentur-Chefin Birgit Becker rät den Firmen, Entscheidungen zu treffen - „es werden kaum bessere Bewerber kommen“. Außerdem müsse damit gerechnet werden, dass selbst Bewerber mit Vertrag in der Tasche noch abspringen, weil sie ein anderes Angebot annehmen. Den Jugendlichen, die noch keinen Lehrvertrag in der Tasche haben, rät Birgit Becker, sich unbedingt bei der Arbeitsagentur zu melden. „Wir haben noch viele interessante und vor allem freie Ausbildungsstellen“, wirbt die Agenturchefin. Zudem verweist sie auf eine Ausbildungsplatzbörse, die am 16. Juni in der Zeit von 11 bis 17 Uhr in der Geraer Reichsstraße stattfindet. Interessenten sind eingeladen, sich über Wege zum Beruf zu informieren.


02. Juni 2010 /OTZ

Dem Verkehrsverbund eine Abfuhr erteilt

Kreistag: Preis fürs Einheitsticket zu hoch

Von Uwe Müller Weida.

Die Erweiterung des Verkehrsverbundes Mittelthüringen wird zum Flickenteppich. Nachdem bereits der Ilmkreis und der Landkreis Sömmerda das Einheitsticket, das ab 12. Dezember von Gotha über Erfurt, Weimar, Jena und Gera bis nach Greiz in allen Bussen, Straßenbahnen und Zügen gelten soll, nicht gelöst haben, ist auch gestern Abend der Landkreis Greiz nicht eingestiegen. Die bürgerlich-sozialdemokratische Kreistagsmehrheit unterstützte Landrätin Martina Schweinsburg (CDU), die den Beschlussvorschlag unterbreitet hatte, einem Beitritt zum Verkehrsverbund Mittelthüringen abzulehnen. Das Werben von Bernd Leithold (Linke), Vorsitzender des Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschusses des Geraer Stadtrates, blieb ungehört. Einzig Linken-Kreisrätin Diana Skibbe suchte sich stark zu machen für den Verbund: Wenn die Landkreis-Busse gerade mit einem modernen rechnergestützten Betriebsleitsystem ausgerüstet wurden, müsse es doch ein leichtes sein, diese auf den Verkehrsverbund umzustellen, wandte sie sich gegen das Kostenargument. Als Alternative, sich das Geld für die Neuanschaffung der Entwertertechnik zu sparen, schlug sie vor, die Busfahrer könnten doch mit einer Lochzange die Fahrscheine knipsen. Skibbe nannte die Ablehnung des Verkehrsverbundes Mittelthüringen durch den Landkreis ein „Horrorszenario“ und befürchtet Rückschläge für gemeinsame Bemühungen mit der Stadt Gera.


Der Busfahrer kann doch mit einer Lochzange die Fahrscheine entwerten

Kreisrätin Diana Skibbe (Die Linke)


„Der Tarifverbund hat grundsätzlich Vorteile“, gestand Landrätin Schweinsburg. „Die wirtschaftlichen Nachteile überwiegen aber“, verwies sie auf zusätzliche Zuschusszahlungen, die Aufgabe der Tarifhoheit - der Landkreis bestimmt dann nicht mehr selbst über die Fahrpreise - und die Ungewissheit, in welcher Höhe der Freistaat Thüringen den Verbund stützt. „Sollte es eine bessere Geschäftsgrundlage geben, können wir immer noch in den Verkehrsverbund einsteigen“, sieht die Landrätin keine Not zum Handeln. Die Zusatzkosten, die der Beitritt zum Verkehrsverbund verursache, könnten nur durch eine Erhöhung der Kreisumlage, die von den Städten und Gemeinden zu entrichten ist, finanziert werden. Aber auch die Fahrgäste müssten tiefer in die Tasche greifen: Die Fahrt von Greiz nach Gera würde im Verbund 5,30 Euro statt 4,40 Euro kosten, zwischen Zeulenroda und Gera fünf statt 4,30 Euro, zwischen Greiz und Weida 3,90 statt drei Euro und zwischen Bad Köstritz und Gera 2,40 statt zwei Euro. Und das bei zusätzlichen Zuschüssen des Landkreises in Höhe von jährlich 63 000 Euro und einer jährlichen Mehrbelastung der kommunalen Busunternehmen von 150 000 Euro. Unterstützung erhielt die Landrätin von SPD-Kreisrätin Heike Taubert. „Ich kenne genügend Bahnfahrer, die den Verbund ablehnen“, so die Thüringer Sozialministerin und erinnerte daran, dass für Bahncard-50-Kunden die Zugfahrt mit dem Verbundticket teurer wird. Erfurt, Gera, Weimar und Jena könnten vom Verkehrsverbund profitieren, im Landkreis auch Ronneburg, Töppeln und Bad Köstritz. Für die meisten Bürger sei der Zugang zu diesem System aber zu beschwerlich. Auf die Frage von Frau Skibbe, was sich nun im Verhältnis zur Stadt Gera ändert, antwortete Landrätin Schweinsburg: „Nichts, es bleibt alles, wie es ist.“


02. Juni 2010 /OTZ

Im Mai 150 Arbeitslose weniger als im Vormonat

Arbeitslosenquote liegt bei 11,3 Prozent

Greiz (OTZ).

Die Arbeitslosigkeit hat sich von April auf Mai um 150 auf 2152 Personen verringert. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Mai 11,3 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 12,8 Prozent. Dabei meldeten sich 483 Personen arbeitslos, 53 mehr als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 632 Personen ihre Arbeitslosigkeit. Seit Jahresbeginn gab es 2798 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Plus von 17 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 2893 Abmeldungen von Arbeitslosen. Der Stellenbestand ist im Mai um zehn Stellen auf 151 gesunken. Arbeitgeber meldeten im Mai 131 neue Stellen. Seit Januar gingen 476 Stellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum sind dies 7 mehr. In der Arge des Landkreises Greiz sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vergleich zum Vormonat. So zählte die Arge im Mai 5729 Bedarfsgemeinschaften (BG) mit 9905 Leistungsempfängern. Im April waren es 5815 BG mit 10 073 Empfängern von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II). Gesunken ist auch die Zahl der Arbeitslosen in den Bedarfsgemeinschaften - von 6000 im Vormonat auf aktuell 5500.


02. Juni 2010 /OTZ

Ritter inkognito

Blumen und Hunde sind die gefragtesten Luftballonfiguren, die Christiane Bier für die Kinder beim Ritterfest im Club 2000 formt.
Blumen und Hunde sind die gefragtesten Luftballonfiguren, die
Christiane Bier für die Kinder beim Ritterfest im
Club 2000 formt.
Foto: OTZ/Katja Grieser

Über 50 Kinder bei Ritterfest im Club 2000 in Greiz - Regen lässt nur eine Alternative zu

Von Katja Grieser Greiz.

Die Ritter waren gestern Nachmittag zum Ritterfest im Club 2000 alle inkognito erschienen, die Kostüme hatten sie bei dem Wetter lieber zu Hause gelassen. Trotzdem wurde zum Kindertag ausgelassen gefeiert, über 50 Kinder tobten sich im Jugendklub in der Greizer Zentastraße so richtig aus. Dabei war es ihnen egal, dass Klubleiterin Ulrike Klein und ihre Helfer aufgrund des Wetters umdisponieren mussten, die geplanten Spiele im Freien buchstäblich ins Wasser fielen. Doch auch bei der „Im-Haus-Variante“ gab es für die Kinder jede Menge zu erleben. Albolena Bungu beispielsweise hat fast alles ausprobiert, wobei sie meist in der Bastelstraße zu finden war. Ritterschild, Hut und Geldbeutel sind dort unter ihren Fingern entstanden. „Das Basteln macht mir am meisten Spaß“, sagt die Zwölfjährige, die regelmäßig Gast im Club 2000 ist. Doch auch beim Bogenschießen bewies sie Geschick, immerhin zweimal hat sie getroffen. „Das Fest gefällt mir sehr gut“, lobt die Schülerin, auf deren Wange ein Herz prangt. In der Schminkecke konnten sich die Kinder nicht nur mit Herzchen schmücken lassen, sondern auch zu Schmetterlingen oder Löwen werden. Für die zweijährige Nele Zschiegner musste es eine Katze in Pink sein, denn sie mag Katzen, hat eine zu Hause. Hunde und Blumen waren dagegen bei Christiane Bier am meisten gefragt, die aus Luftballons Figuren formte. Der Regen war schuld, dass Polizeihauptmeisterin Antje Pucklitzsch beim Ritterfest wenig

zu tun hatte. Lediglich fünf Kinder waren gekommen, um ihre Fahrräder codieren zu lassen. „Wir haben uns diesen Tag extra rausgesucht, werden zum Park- und Schlossfest aber noch einmal das Angebot machen“, sagt die Polizistin. Klubleiterin Ulrike Klein ist mit dem Ritterfest trotzdem sehr zufrieden, das Improvisieren hat die Kinder nicht gestört. Zwar bedauert sie, dass nicht mehr „echte“ Ritter da gewesen sind, dafür war der Ritterschmaus beim Nachwuchs sehr gefragt. Soljanka oder Knüppelteig und Würstchen über dem offenen Feuer zubereitet - da konnten die kleinen Besucher kaum widerstehen. Und zumindest dieses ritterliche Gelage konnten die Kinder im Freien genießen.


02. Juni 2010 /OTZ

Tigerkräftig schon im Kindergarten

Nach der Gruppenerwärmung ging es an die Stationen.
Nach der Gruppenerwärmung ging es
an die Stationen.
Foto: Marcel Hilbert

Knapp 30 Kinder beweisen zum Sportfest in der Moschwitzer Kita, wie fit sie sind

Moschwitz (OTZ/M. Hilbert).

„Es hat Spaß gemacht und war eigentlich gar nicht anstrengend.“ Stolz nimmt die sechsjährige Anni Zill ihren Tiger-Stempel entgegen, als Belohnung für sechs absolvierte Sportstationen. Ihr taten es am gestrigen Kindertag 27 kleine und größere Kindergartenkinder gleich. Sie alle feierten in der Kita „Spatzennest“ in Greiz-Moschwitz ihr Sportfest in der Aktion „TigerKids“ der Krankenkasse AOK Plus. Zunächst war es dann auch das Tiger-Maskottchen, das als Handpuppe an der Hand von AOK-Sportlehrerin Christine Busse die Kinder bei der Erwärmung animierte. Mit Erfolg, denn im gesamten Gruppenraum sprangen die Kinder im Takt zur Musik, egal ob als Hampelmann oder Hoppelhase. Selbst manche Eltern und Geschwister reihten sich ein und brachten gemeinsam mit den Kindern den Boden des Zimmers zum Beben. Danach ging es an die Stationen, an denen je eine Übung absolviert werden sollte. So standen Einbeinstand, Werfen/Fangen, Sit-Ups, seitliches Springen, Rumpfbeugen und Weitsprung aus dem Stand auf dem Programm, jede Aufgabe war nach bestimmten Kriterien ausgewählt, wie das Werfen/ Fangen für die Auge-Hand-Koordination. Die Disziplinen sind aus unserem Vorschultest“, sagt Kita-Leiterin Petra Mielke, „Das sind die Aufgaben, die ein Kind können müsste, wenn es in die Schule kommt.“ Der Bewegungsnachmittag war nach dem Ernährungstag 2009 das zweite Projekt der Kita mit der AOK und deren Projekt „TigerKids“. Dessen Ziel ist es, mit spielerischer Erziehung in gesunder Ernährung und sportlicher Betätigung dem Trend immer dicker werdender Kinder entgegen zu wirken. „Wir werden von der Krankenkasse mit allen benötigten Utensilien ausgestattet und haben zudem zu Beginn des Projektes 2008 eine Weiterbildung erhalten“, meint Mielke. Sie freute sich besonders über die Nachhaltigkeit der Aktion. So kontrolliert jeden früh der Tiger die Brotbüchsen der Kinder, ob auch gesundes Essen darin ist. Beim zweiten Schwerpunkt der Aktion, der Bewegung, sieht sich die Kita-Chefin ohnehin gut aufgestellt, spielt diese doch eine enorm wichtige Rolle im „Stundenplan“ der Kita. „Jeden Mittwoch haben wir den Waldtag, an dem wir in den Wald gehen und uns dort den Gegebenheiten entsprechend sportlich austoben“, sagt sie abschließend. So verwundert es nicht, dass sich die Kinder zur Erwärmung und an den Stationen schon sehr sicher bewegten. Und auch wenn es Anni Zill nicht so anstrengend fand, ein bisschen geschwitzt hat sie auch.


02. Juni 2010 /OTZ

Musikschaffende entzückt von „Grand-Prix-Gera“

Programmgestaltung schon in Planung

Von Katja Grieser Greiz (OTZ).

Regelrecht verfolgt wurde der Medienkonsument in den letzten Tagen vom Eurovision Song Contest, früher Grand Prix, von Sieger-Lena und natürlich Super-Stefan-Raab. Doch auch die deutschen Akteure der europäischen Singmeisterschaft hatten es seit dem Sieg nicht leicht, mussten sich hunderten Journalistenfragen stellen. Das kann anstrengend sein. Vor allem die Frage, wo im kommenden Jahr der Ausscheid ausgetragen wird, scheint Raab inzwischen mächtig satt zu haben. So sagte er bei einer Pressekonferenz sinngemäß: „Wenn Sie mit der Stadtfrage zu sehr nerven, dann machen wir das in Gera.“ Na da horcht der Ostthüringer doch auf. Auch die Musikschaffenden der Region sind Feuer und Flamme. „Warum nicht in Gera?“, so Stefan Fraas, Generalmusikdirektor der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach. Obwohl der sogar noch einen anderen Vorschlag parat hat: „Wir könnten es auch in Greiz machen, als erste Veranstaltung in der Vogtlandhalle“, so Fraas, der nicht nur für die Gestaltung des Rahmenprogramms offen wäre. „Wenn der Song Contest in Gera stattfindet, bewerben wir uns als Orchester offiziell zur Begleitung der Veranstaltung“, sagt Stefan Fraas augenzwinkernd. Auch Musikschulleiter Ingo Hufenbach ist lokalpatriotisch, findet es „fantastisch“, wenn das Großereignis nach Gera kommen würde. „Das wertet die gesamte Region musikalisch auf“, ist er überzeugt. Hufenbach denkt an fachliche Diskussionen, das verstärkte Einfließen von Musik in den Unterricht - all das könnte ein solcher Sangesausscheid in der Region mit sich bringen. Für das Rahmenprogramm hat Ingo Hufenbach auch schon jede Menge Ideen, mindestens 20 Nachwuchskünstler habe er schon an der Hand. „Davon würden einige gern in Lenas Fußstapfen treten“, ist er überzeugt. Selbst wenn Stefan Raab den Gera-Vorschlag wohl eher ironisch-spitz gemeint hat, ein wenig auf der Song-Contest-Welle mitzuschwimmen - wenn auch nur mit Gedankenspielen -, hat schon einen gewissen Reiz.


02. Juni 2010 /OTZ

Regen kann kleine Angler nicht abhalten

Spiel und Spaß für Asylbewerberkinder

Greiz (OTZ/C. Freund).

Fröhliches Kinderlachen war gestern am Stausee Mohlsdorf zu hören. Der Fischereiverein „Goldene Aue“ hatte die Kinder der Asylbewerber des Landkreises Greiz zum Kindertag auf ihr Gelände am See in Höhe Ortsausgang Greiz eingeladen. Trotz des Regens ließen es sich die Mädchen und Jungen nicht nehmen, im Freien ihre Spiele durchzuführen. Großen Spaß bereitete ihnen dabei das Eierlaufen. „Am besten hat mir das Angeln gefallen,“ erklärte Minaya Dshasarova und sprach dabei auch den anderen Kindern aus den Herzen. Von den Mitgliedern des Fischereivereins bekamen sie dabei gezeigt, wie man mit der Angel umgehen muss und ein vorgegebenes Ziel auf dem Trockenen, in dem Fall die Mitte eines Autoreifens, treffen kann. Gaudi war auch beim Sackhüpfen und Luftballons aufblasen angesagt. Als der Regen stärker wurde, mussten sich die Kinder dann doch in die Hütte begeben. Doch das störte niemand, denn hier konnten sie ihren Malkünsten freien Lauf lassen. Derweil machte sich Ernst Wollner vom Fischereiverein ans Werk und schürte den Rost an. Doch das große Erlebnis stand den gut aufgelegten Kindern noch bevor - eine Bootsfahrt auf dem Mohlsdorfer Stausee. Dabei ließen sie sich von dem nassen Wetter nicht zurückhalten.


02. Juni 2010 /OTZ

Schandfleck wie angestemmt

Das Gelände der einstigen Greika an der August-Bebel-Straße verfällt und ist schlecht gesichert.
Das Gelände der einstigen Greika an der August-Bebel-Straße
verfällt und ist schlecht gesichert.
Foto: OTZ/C. Freund
Verwahrlosung offenbart sich beim Blick ins Halleninnere.
Verwahrlosung offenbart sich beim Blick ins Halleninnere.
Foto: OTZ/C. Freund

Eigentumsverhältnisse blockieren -Problemfall der einstigen Greika-Immobilie in Berga

Von Kathrin Schulz Berga (OTZ).

Kein Wunder, dass sich Anwohner und Passanten über den Schandfleck ärgern, wenn sie die einstige Greika-Immobilie an der Bergaer August-Bebel-Straße passieren. Dem Verfall preisgegeben dämmert die Industriebrache vor sich hin, mehr tot als lebendig. Neben Thüringens größter Sheddachhalle, mit der das Gelände bebaut ist und die gegenwärtig noch zu einem Teil von Gewerbetreibenden genutzt wird, die hier Lager und Werkstatt betreiben, verfallen die anderen Bauten zusehends - regelrecht geplündert von jedem, der noch etwas aus den alten Verwaltungsgebäuden zu gebrauchen glaubte. Keine Kunst, der Zugang war ein Kinderspiel und Vandalen taten ein Übriges... Ein Zustand, den auch der Bürgermeister der Stadt Berga mit großer Sorge sieht. Eigner der Immobilie ist jedoch nicht die Stadt sondern die Kommunale Entwicklungs-, Betriebsund Verwaltungsgesellschaft mbH (KEBV) in Liquidation. Eine Gesellschaft, die vor Jahren einmal zur Entwicklung dieses Standortes gegründet worden ist, sich inzwischen jedoch als Hemmschuh erweist. „Die Gesellschaft ist offensichtlich nicht handlungsfähig, nicht bezahlte Erschließungsbeiträge sind aufgelaufen“, weiß Thomas Zill, Projektleiter Stadt- und Regionalentwicklung der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG). Auch mit den Grundsteuern steht die KEBV bei der Stadt Berga in der Kreide, weshalb die Kommune als Gläubigerin zum Jahresende 2009 die Zwangsversteigerung beantragt hat, wie Bergas Bürgermeister Stephan Büttner bestätigt. „Wir wollen unsere Forderungen sichern“, so Büttner, der in der Zwangsversteigerung auch eine Chance auf einen Neubeginn sieht. Dass der Eigner, der die Gesellschaft vor einiger Zeit kaufte, um ein Solarprojekt oder ähnliches umzusetzen, noch etwas tun wird, daran glaubt der Bürgermeister nicht mehr. Übrigens: Der Eigner nennt sich Michael Graf von Roit zu Hoya und dürfte kein Geringerer als der Bergaer Schlossbesitzer Michael Hillmann sein. Das Ordnungsamt fordert ihn immer mal wieder auf, für Ordnung und Sicherheit im Gelände zu sorgen, versichert Büttner. Dem Vernehmen nach sind nicht nur bei der Stadt Berga, sondern auch beim Zweckverband Taweg Forderungen zur einstigen Greika in Berga aufgelaufen, es soll sich um rund 60 000 Euro handeln. „Das Areal hat immerhin Thüringens größte Sheddachhalle mit über einem Hektar Fläche zu bieten,“ hebt Thomas Zill von der LEG die Vorzüge der Immobilie hervor. In einem Wiederbelebungsprojekt, dass sich mit 58 Problemfällen im Landkreis Greiz und im Saale-Holzland-Kreis befasst, ist auch die Bergaer Immobilie erfasst. „Wir untersuchen Nutzungsmöglichkeiten, stellen Kontakte her dafür, gehen auch auf Partner wie die Industrie- und Handelskammer oder die Handwerkskammer zu, um Lösungen zu finden, Altbrachen neu mit Leben zu füllen“, erklärt Thomas Zill. Im Solarparkatlas, der bald veröffentlicht werden soll, wird die Sheddachhalle in Berga mit angeboten. Der Abriss der anderen Gebäude könnte über ein Förderprogramm finanziert werden, kann sich der LEGProjektleiter vorstellen. Doch das setzt einen Eigentümerwechsel voraus, wie er über die Zwangsvollstreckung beispielsweise angestrebt wird. Am Geraer Amtsgericht, das bestätigt Pressesprecher Siegfried Christ, läuft das Verfahren derzeit noch in der nichtöffentlichen Phase unter Aktenzeichen K 221/09. Das Gutachten zur Ermittlung des Verkehrswertes liegt dem Amtsgericht vor. Es wird jetzt an alle Beteiligten verteilt, um mögliche Einwände zu prüfen. Mit einem Termin zur Zwangsversteigerung sei nicht vor Spätherbst zu rechnen. Findet das Gelände dann einen neuen Käufer, könnte die verfahrene Situation in eine neue Chance münden.


02. Juni 2010 /OTZ

Abwrackprämie tut der Umwelt im Landkreis gut

Bei alternativen Antrieben noch zurückhaltend

Greiz (OTZ/gru).

Gut ein halbes Jahr nach dem Ende der Abwrackprämie kann man den Anreiz an die Bundesbürger, ihre alten Fahrzeuge gegen umweltfreundlichere Modelle zu ersetzen, im Landkreis Greiz als Erfolg bezeichnen. So sind laut Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes seit Januar 2009 1873 Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro-1 und 2869 Fahrzeuge mit Euro-2-Norm von den Straßen verschwunden. Da der Gesamt-Pkw-Bestand jedoch nur um 75 gesunken ist, wurde der Rest also durch Neu- oder moderne Gebrauchtwagen ersetzt. In puncto Umweltschutz hat die Abwrackprämie also positive Signale gesetzt. Gestaltete sich laut Zulassungsstelle des Landratsamtes der Januar des letzten Jahres mit 260 Neuzulassungen noch durchschnittlich, stieg diese Zahl im Februar schon auf 403 Stück und erreichte im März und April mit 652 bzw. 641 Neuanmeldungen Höchststände.


Seit Januar 2009 sind 4742 Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro-1 und Euro-2 stillgelegt worden.


Diese Zahlen spiegeln auch das Resümee der Autohäuser aus der Region wider, die bei einer OTZ-Umfrage die Abwräckprämie zu Jahresbeginn als Erfolg werteten. Als ausbaufähig könnte man die Anzahl der Fahrzeuge bezeichnen, die mit alternativen Kraftstoffen unterwegs sind. So führt die Zulassungsstelle gegenwärtig ein Auto mit Elektromotor, drei fahren mit Flüssiggas. Weitere 29 setzen auf die Antriebsvariante Hybrid/Benzin und 43 auf Benzin/Erdgas. 607 Fahrzeuge werden mit Benzin und Flüssiggas angetrieben. Die größte Anzahl fährt mit Benzin (53053) und Diesel (19867).


02. Juni 2010 /OTZ

Torsten Fökel übernimmt sein Lieblingscafé

„Schwarzer Engel“ mit neuem Betreiber

Von Katja Grieser Greiz (OTZ).

„Es war schon immer mein Lieblingscafé und dann hat man es mir angeboten. Und ich dachte mir, bevor es jemand anderes kriegt, nehm ich es“, begründet Torsten Fökel, weshalb es ihn zurück nach Greiz verschlagen hat. Der Hotelbetriebswirt betreibt seit gestern den „Schwarzen Engel“ auf dem Greizer Kirchplatz. Erfahrung in der Gastronomie bringt der 33-Jährige reichlich mit. Europaweit war er bereits tätig, hat u. a. in Wien, München, Zürich und zuletzt in Bern in der Gastronomie gearbeitet. Immer, wenn er seine Eltern in Greiz besuchte, zog es ihn auch in den „Engel“. Deshalb konnte er dem Angebot nicht widerstehen und hat zugeschlagen. Das bisherige Konzept des Cafés sei nicht schlecht, so Fökel. Trotzdem würde er gern einiges verändern, denkt beispielsweise an Weinverkostungen, Käse- und Fondue-Abende, die er veranstalten möchte. „Eine gewisse Nachfrage dafür gibt es in Greiz“, ist er überzeugt. Auch den Kirchplatz würde er gern mit einbeziehen, denkt etwa an eine Skulpturenausstellung. Doch überstürzen will er erstmal nichts, wartet zunächst ab, wie sich die Gästezahl in den kommenden Monaten entwickelt.


02. Juni 2010 /OTZ

Thüringer Wirtschaftsrat wählt Hans Bauerfeind an die Spitze

Prof. Hans B. Bauerfeind Vorstandsvorsitzender auf dem Dach des Bauerfeind-Turmes in Zeulenroda.
Prof. Hans B. Bauerfeind Vorstandsvorsitzender auf dem Dach des
Bauerfeind-Turmes in Zeulenroda.
Foto: Tino Zippel 

Prof. Hans Bauerfeind ist neuer Vorsitzender des Landesverbandes Thüringen im Wirtschaftsrat Deutschland. Der Unternehmer aus Zeulenroda wurde gestern in Weimar mit großer Mehrheit in das Ehrenamt gewählt. Stellvertreter an der Spitze des Interessenverbandes wurde Jenoptikchef Michael Mertin.

Volkhard Paczulla / 01.06.10 / OTZ

Weimar. Zum Weimarer Wirtschaftsgespräch im Hotel "Russischer Hof" dankte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) Hans Bauerfeind dafür, dass er sich erneut "in die Pflicht nehmen lässt". Der Präsident der IHK Ostthüringen versicherte, er werde auch diese Funktion parteiunabhängig wahrnehmen und versuchen, unternehmerischen Sachverstand in die Politik zu tragen. Um diesen Sachverstand ging es beim 17. Wirtschaftsgespräch. Die meist kleinteilig, aber vielfältig aufgestellte Thüringer Industrie habe das Krisenjahr 2009 vergleichsweise robust überstanden, sagte die Regierungschefin. Für die Zukunft werde es darauf ankommen, Fachkräftenachwuchs zu sichern und den Freistaat attraktiv für junge Familien zu machen. Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) ging einen Schritt weiter mit der Feststellung, das Land werde um Zuwanderung qualifizierter junger Leute aus den Altbundesländern werben müssen. Hier sieht Jenoptikchef Mertin jedoch nach wie vor ein Imageproblem. Auch habe man zu wenige starke Unternehmen mit Sitz in Thüringen. Während Machnig die künftigen Wachstumstreiber in der Entwicklung intelligenter Produkte und Verfahren sieht, setzt Erfurts Handwerkskammer-Geschäftsführer Thomas Malcherek auf die vielen kleinen, binnenmarktorientierten Betriebe. Sie müssten mehr entlastet werden, forderte er. Sehr konkrete Vorstellungen äußerte Wolfgang Zahn, Bosch-Manager und Präsident des Thüringer Verbandes der Wirtschaft. Das Land dürfe nur noch Wachstumsbranchen fördern, sagte er. Der Ausbau der Infrastruktur sei auf wirtschaftliche Ballungsräume zu konzentrieren, Arbeitsförderung allein auf den ersten Arbeitsmarkt.


02. Juni 2010 /OTZ

Lucas Oettert erkämpft Bronze

Lucas Oettert vom LV Einheit Greiz (vorn)
Lucas Oettert vom LV Einheit Greiz (vorn)
Foto: Ralf Peter

Leichtathletik - Nachwuchs, Duathlon-Landesmeisterschaft in Weimar

Von Ralf Peter Weimar (OTZ).

Am vergangenen Sonnabend fanden innerhalb des neunten Weimarer Duathlons die Thüringer Landesmeisterschaften in den Schüler- und Jugendaltersklassen in dieser Disziplin statt. Die angenehmen Temperaturen und Sonnenschein sorgten für gute Bedingungen auf den Wettkampfstrecken rund um den Schlosspark Belvedere. Die zahlreichen Teilnehmer in den für jeden Alters- und Leistungsbereich angebotenen acht verschiedenen Distanzen sowie spannende Positionskämpfe trugen zur erfolgreichen Durchführung der Veranstaltung bei. Zusammen mit den insgesamt 30 Jungen und Mädchen der Altersklasse 12/13 ging auch der für den RC Schloßbike startende Greizer Leichtathlet Lucas Oettert hoch motiviert in den Wettbewerb um die begehrten Medaillen. Zurückgelegt wurden zwei Kilometer zu Fuß, zehn Kilometer auf dem Fahrrad und der abschließenden Lauf über einen Kilometer. Nach 34:59 Minuten und vor allem mit tollen Laufleistungen erkämpfte er als Vierter der Gesamtwertung die Bronzemedaille bei den Landesmeisterschaften. Nach diesem Ausflug in ein anderes sportliches Metier steht für Oettert jetzt die Leichtathletik mit dem Zeulenroda-Meeting und den folgenden Einzelmeisterschaften im Vordergrund.


02. Juni 2010 /OTZ

Reudnitzer Senioren unterliegen knapp

Handball: Alte Herren, Freundschaftsspiel
SG Lengenfeld/Mylau - Concordia Reudnitz 21:19 (11:11)

Lengenfeld (OTZ/G. Bölke).

Anlässlich des Saisonausklangs der Handballfreunde vom VfB Lengenfeld 1908 standen sich mit der Spielgemeinschaft Lengenfeld/ Mylau und der TSG Concordia Reudnitz zwei gleichwertige Seniorenmannschaften gegenüber. Das äußerte sich auch im Spielverlauf. In der ersten Halbzeit gelangen der TSGMannschaft mehrmals der Führungstreffer, aber die Gastgeber hielten dagegen. Nach dem Seitenwechsel fast das gleiche Bild: Reudnitz legte vor, durchweg mit zwei Toren und die Lengenfelder hielten Anschluss. Etwa zehn Minuten vor dem Spielende, als in der Abwehr beider Altherren-Mannschaften die Gangart etwas rustikaler wurde, entschieden die Gastgeber der SG Lengenfeld/Mylau die Freundschaftsbegegnung dann doch noch für sich. Trotz knapper Niederlage war es für die Reudnitzer Handballer ein gelungener Test in Vorbereitung auf die Thüringer Bestenermittlung der Senioren am Sonnabend, 12. Juni, in Sonnberg, wo man im Fünfer-Turnier auf Mannschaften aus Sonneberg, Hermsdorf, Arnstadt/Plaue und Spgm. Gera-Zwötzen/Kahla trifft.

Reudnitz: D. Hoyer, H- Kraus 2, G. Bölke 1, Jö. Lüttchen 5 (1), U. Bauer 1, C. Rupprecht, P. Wandersee 2, M. Otto 8.


02. Juni 2010 /OTZ

Kurz notiert:

Lizenz zum Schmunzeln - Mario Schuster

Zeichnung:  Mario Schuster
Zeichnung:  Mario Schuster


Großtauschtag am Sonntag in Obergrochlitz

Zum Großtauschtag lädt der Greizer Philatelistenverein 1894 am Sonntag, 6. Juni, von 9 bis 13 Uhr in die Turnhalle in Greiz-Obergrochlitz ein. Getauscht werden an diesem Tag Briefmarken, Ansichtskarten, Münzen und Überraschungseierfiguren. Aussteller können Tische unter Tel.: (03661) 67 32 30 bestellen.
Archivfoto: OTZ/Christian Freund

Zum Großtauschtag lädt der Greizer Philatelistenverein 1894 am Sonntag, 6. Juni, von 9 bis 13 Uhr in die Turnhalle in Greiz-Obergrochlitz ein. Getauscht werden an diesem Tag Briefmarken, Ansichtskarten, Münzen und Überraschungseierfiguren. Aussteller können Tische unter Tel.: (03661) 67 32 30 bestellen.


Ein tolles Familiensportfest

Ein tolles Familiensportfest erlebten die Kinder, Geschwister und Eltern des Kindergarten „Sonnenkäfer“ Nitschareuth am Sonnabend in der renovierten Turnhalle der Grundschule Naitschau. Organisiert wurde dieses sportliche Ereignis von vielen Helfern des Mehrgenerationenhauses der Volkssolidarität Zeulenroda.
Foto: Robert Meyer

Ein tolles Familiensportfest erlebten die Kinder, Geschwister und Eltern des Kindergarten „Sonnenkäfer“ Nitschareuth am Sonnabend in der renovierten Turnhalle der Grundschule Naitschau. Organisiert wurde dieses sportliche Ereignis von vielen Helfern des Mehrgenerationenhauses der Volkssolidarität Zeulenroda.


Karikatur des Tages

Zeichnung: OTZ/Bruns
Zeichnung: OTZ/Bruns


Kinderfahrrad in Greiz geklaut

Greiz (OTZ).

Unbekannte Täter entwendeten am Sonnabend in der Zeit zwischen 10 und 13 Uhr ein Kinderfahrrad, das im Treppenhaus der Adelheidstraße 17 abgestellt war. Es handelt sich um ein rotes 16-Zoll-BMX-Kinderfahrrad XC-Dino. Der Beutewert beträgt rund 100 Euro. Die Polizei sucht Zeugen unter Tel.: (03661) 62 10.


Plätze für Greizer Ferienfreizeit frei

Greiz (OTZ/M. Hilbert).

Damit den vielen Schulkindern in Greiz und Umgebung in ihren Ferien nicht langweilig wird, organisieren der Club 2000 Greiz und die Bereichsjugendpflege wieder eine bunte Ferienwoche für Kinder von sechs bis zwölf Jahren. Vom 19. bis 23. Juli werden auf dem Gelände des Jugendclubs in der Greizer Zentastraße die Camps aufgeschlagen. Bei schönem Wetter wird unter freiem Himmel übernachtet, ansonsten im Club 2000. Auch Grillabende, Ausflüge in Schwimmbäder sowie der Besuch des Freizeitparks Plohn sind geplant. Hier wird eine Nacht im „Heuhotel“ verbracht. Außerdem steht der Besuch des Indoor-Spielplatzes Meerane auf dem Plan. Anmeldung und weitere Informationen im Club 2000, Zentastraße 6a, 07973 Greiz, Tel.: (03661) 68 76 35.


Beitrag wird jährlich erhoben

Greiz (OTZ).

Bei unserem Bericht über die Vorstandswahl des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen, Kreisorganisation Greiz, hat sich ein Fehler eingeschlichen. Der Mitgliedsbeitrag von 62 Euro wird pro Jahr und nicht wie berichtet pro Monat erhoben. Wir bitten um Entschuldigung.


Rechtzeitig anmelden für Tour

Greiz (OTZ).

Alle 50 Plätze der 14. Busfahrt zur „Greizer Hütte“ des Deutschen Alpenvereins Sektion Greiz, die vom 25. bis 27. Juni stattfindet, sind belegt. Da bei dieser Fahrt diesmal aus organisatorischen Gründen nur ein Bus zur Verfügung steht, werden interessierte Bergfreunde gebeten, sich rechtzeitig für die 15. Busfahrt vom 17. bis 19. September anzumelden. Auch für diese Fahrt sind bereits die ersten Plätze belegt. Anmeldungen unter Tel.: (03661) 67 48 40.






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