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Teuflisch gut gegrillt
„Teufelsköche“ nach vier Durchgängen zu ersten Greizer Grillmeistern gekürt Von Susann Grunert Greiz (OTZ). Während die Konkurrenz noch die Holzkohle zum Glühen bringt, sitzt Rudi bei bestem Grillwetter unaufgeregt im Campingstuhl. Sein Zwei-Mann-Team, die „Ruhigen und Entspannten“, sind zwar die Ersten, die zur Premiere der Greizer Grillmeisterschaft am Sonnabend vor dem Möbelhaus Hierold an den Rost müssen, doch eine gute Vorbereitung und das Vertrauen in das eigene Können lassen für Lampenfieber keinen Platz. Bevor sich die insgesamt fünf Teams an das Grillen von Fleisch, Fisch, Dessert und Kürgericht machen, erteilt die Jury ihre Auflagen: „Wir achten auf Hygiene am Arbeitsplatz, Präsentation, natürlich Geschmack und die Technologie der Zubereitung“, erklärt Andre Seifert, der zusammen mit Küchenmeister Harald Saul, Koch Jens Adler und Andrea Schmidt, Dozentin für Gastgewerbe, am Ende der Grillmeisterschaft 20 Gerichte probiert und bewertet haben wird. Die Zeit für die Abgabe des Fleischgerichtes naht. Wo ist die Salatdeko? Und bloß die Sauce nicht vergessen. „Auf den Punkt“, ist das einzige, was sich die Jury hier und da entlocken lässt. „Es schmeckt sehr gut“, honorieren die zahlreichen Besucher, die dafür sorgen, dass nichts vom Gegrillten übrig bleibt. Die „Teufelsköche“ gönnen ihrer Vogtländischen Vogtländischen Forelle reichlich Bier und Wein. „Das gibt Forelle blau“, unkt die Konkurrenz, die mit Riesengarnelen, Dorsch in Pfeffer-Beize und Welsfilet im zweiten Durchgang nicht hinter den Kochazubis im dritten Jahr zurückstecken will. Zur Halbzeit liegt kein Team vorn. „Der ’Bier-Rat’, macht zwar nur zum Spaß mit, das aber sehr professionell“, gibt Andre Seifert eine Zwischenbilanz. Die jüngsten Teilnehmer, die „Greizer Super Griller“, machen Unerfahrenheit durch Kreativität wett. „Geschmacklich wird die Kür am besten“ sind sich Thomas, Sebastian und David sicher. „Vor allem die Marinade vom Hähnchen alla salvia ist der Knaller“, sind sich die drei einig, die sich bis auf den Rotwein jedoch keine Zutat der selbigen entlocken lassen. Dass Eis und heiße Kohlen keinen Widerspruch darstellen müssen, beweisen die Teufelsköche beim Dessert, als sie Vanilleeis in Crepes verpacken, diese auf dem Rost knusprig bräunen. Am Ende gibt dieser geschmacklich wie optisch herausragende Nachtisch den Ausschlag zugunsten der „Teufelsköche“. Mit zwei Punkten Vorsprung setzen sie sich vor den „Einjährigen“ und dem „Bier-Rat“ an die Spitze. Für Rudi reicht es nur für Platz fünf. Eine Möglichkeit zur Verbesserung bietet sich im nächsten Jahr, wenn die Greizer Grillmeisterschaften in die zweite Auflage starten sollen. |
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Zweites Ja nach vier Jahrzehnten
Veronika und Roland Dressel erneuern ihr Ehegelöbnis in der Greizer Friedenskirche Von Kathrin Schulz Greiz (OTZ). „In der ’Friedensbrücke’ haben wir seinerzeit eine extra versalzene Spargelsuppe gemeinsam auslöffeln müssen. Aber es hat geholfen“, lachen Veronika und Roland Dressel, als sie sich gestern in der evangelisch-methodistischen Kirche in Greiz an den Tag ihrer Hochzeit vor genau 40 Jahren erinnerten. Heute fällt der 59-jährigen Veronika - eine geborene Solleder aus Berga - und ihrem 61-jährigen Ehemann Roland, der aus Reichenbach stammt, vor allem eins auf, wenn sie die Bilder vom 30. Mai 1970 betrachten: „Wie einfach wir geheiratet haben.“ Bereut haben sie diesen Schritt bis heute nicht. Im Gegenteil. Gestern erneuerten sie ihr Eheversprechen, ließen sich von Pastor Max Nestler, der sie vor 40 Jahren hier getraut hatte, wieder in der Greizer Friedenskirche segnen. Es wurde eine Reise zu den Wurzeln, denn in der Wendezeit verschlug es den gelernten Dreher mit seiner Familie ins bayrische Bad Brückenau, wo er in der Metallbranche gleich Arbeit fand und das Paar noch heute zu Hause ist. Inzwischen haben Veronika und Roland Dressel zwei erwachsene Söhne und vier Enkelkinder zwischen 13 und 21 Jahren. „40 Jahre, die waren nicht immer einfach“, blickt Roland Dressel zurück. „Aber wir wussten immer, was wir wollten. Wir wollten uns und wir wollten, dass es uns und unseren Kindern gut geht.“ Seine Frau stimmt ihm zu: „Gesund bleiben, das ist das Wichtigste. Und über alles reden, denn Probleme gibt es immer.“ Vor vier Wochen erfüllte sich Roland, der bei der Armee seinerzeit das Panzerfahren lernte, einen großen Wunsch: Zum Panzerfahren im thüringischen Königsee hat er die Enkel mitgenommen und mit seiner Begeisterung angesteckt. Die Reise des Paares zur Rubin-Hochzeit wird nach Wien gehen. Auch für Pastor Max Nestler war der gestrige Tag ein Besonderer: Die Trauung der Dressels vor 40 Jahren war seine erste gewesen. „Ich habe sogar meine Unterlagen von damals noch“, freut sich der über 80- Jährige, der von 1970 bis 1982 in Greiz Gemeindepastor war und gestern aus Selbitz anreiste. „Nicht alle, die in einer Kirche getraut werden, finden zum Glauben“, weiß Nestler und überreicht dem Paar zur Überraschung der versammelten Gemeinde und der Gäste zudem noch ihr Familienstammbuch, das vier Jahrzehnte hier auf ihre Rückkehr gewartet hat. Das zweite Ja haben die Dressels mit ihren Gästen, darunter auch frühere Greika-Kolleginnen von Veronika, anschließend gemeinsam in der „Grünen Linde“ gefeiert. Übrigens: Geregnet hat es zur Hochzeit vor 40 Jahren auch, meint das Paar mit einem Augenzwinkern. |
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Neptun und Nixen in Wolfersdorf unterwegs
Toller Festumzug zum Dorf- und Kinderfest Von Kathrin Schulz Wolfersdorf (OTZ). Neptun, Nixen, Muscheln - eine fröhliche Unterwasserwelt winkte gestern von den Festwagen der Kindertagesstätte „Pusteblume“, die, gezogen von zwei Traktoren, neben den Männern der Freiwilligen Feuerwehr und den Schalmeien Kleinreinsdorf den Festumzug in Wolfersdorf anführte. Dabei hatten alle Akteure noch großes Glück, dass sie beim Sonne-Wolken-Mix am Sonntag zumindest während des Umzugs, der traditionell der Höhepunkt des Dorf- und Kindesfestes in Wolfersdorf ist, vom Regen verschont geblieben sind. Erstmals reihten sich auch die Grundschüler ein, die in Wolfersdorf zu Hause sind. Herr Ettler lenkte den Traktor mit der fröhlichen Schar der Schulkinder. Einen Blick in die Geschichte des ländlichen Lebens hatte der Wolfersdorfer Frauenverein riskiert und präsentierte mit Fleischerei, Bäckerei, Korbmacherei, Käserei, Porzellanmalerei und Schneiderei traditionelles Handwerk. Farbige Akzente setzen die Sängerinnen vom Frauenchor mit kunterbunten Schirmen und Schwungtuch. Liebevoll arrangierte Blumenkörbe hatten die Gartenfreunde dabei, auch die Jäger reihten sich ein und das Gestüt Elstertal präsentierte Wolfersdorfer Reiterinnen auf rassigen Pferden. Die Geflügelzüchter zeigten ihre gefiederten Schönheiten und der Bergaer Carnevalsclub sorgte mit tierischen Kostümen und Faschingshits für Stimmung. Von der Agrar-GmbH „Grünes Tal“ über die Engel vom Pflegedienst Hecht, von Frisörin Denise Schäfer über Dachdecker Gerhard Heller bis zum Stahlund Treppenbau Pfeifer zeigte auch das Gewerbe im Festumzug Präsenz. Kommentar Hand in Hand Von Kathrin Schulz Das Dorf- und Kinderfest, das in Wolfersdorf aller zwei Jahre gefeiert wird, gehört fest in den Terminkalender des Bergaer Ortsteils. Und inzwischen, das freut Ortsbürgermeister Sebastian Neubert und die Gastgeber vom Feuerwehrverein gleichermaßen, sind es nicht nur die Wolfersdorfer selbst, die auf den Festplatz im Park hinter dem Herrenhaus kommen, sondern auch Gäste aus den Nachbarorten, die am Sonnabend bei wirklich lauem Maiwetter ein tolles Feuerwerk und vorher einen stimmungsvollen Fackelumzug erlebt hatten. „Wir waren heilfroh, dass das Wetter am Sonnabend so wunderbar mitgespielt hat und auch der Festumzug am Sonntag trocken über die Bühne ging“, zeigt sich Neubert erleichtert und dankt allen beteiligten Akteuren und den Vereinen des Ortes, die für dieses Fest Hand in Hand zusammengearbeitet und so einen tollen Höhepunkt für Wolfersdorf organisiert haben. Sehr hoch in der Gunst der Gäste stand übrigens die nostalgische Luftschaukel aus Rehau. |
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Frühjahrsputz für’s Tierheimfest 20 Jahre Tierschutzverein Greiz Von Christian Freund Greiz (OTZ). Es gab viel zu tun, beim Arbeitseinsatz am Sonnabendvormittag im Greizer Tierheim. „15 Mitglieder des Tierschutzvereins und Helfer haben das Gelände in die Kur genommen. Dabei mussten große Flächen Rasen gemäht werden, Unkraut gejätet, sogar ein Komposthaufen wurde umgesetzt“, erklärte die Vereinsvorsitzende, Sabine Wonitzki. Außerdem wurden in den Tierunterkünften Fenster geputzt und Reparaturarbeiten an einem Dach vorgenommen. Unter den fleißigen Helfern war auch Tanja Herrmann mit ihrer Freundin Yvonne Schulze. „Meine Katze musste dringend operiert werden, und das war nicht ganz billig. Da habe ich den Tierschutzverein um Hilfe gebeten. Im Gegenzug sind wir jetzt gern bei den Vorbereitungen auf das Tierheimfest dabei“, sagte die 15-jährige Tanja. Denn am Sonnabend, den 5. Juni werden die Pforten von 14 bis 17 Uhr für dieses alljährliche Fest, das neben der Besichtigung der zahlreichen Tiere einige Attraktionen bereit hält, geöffnet. So können zum Beispiel Leseratten unter 250 verschiedenen Tierbüchern wählen. „Tierquälerei hat viele Gesichter“, ist der Titel einer Ausstellung. Außerdem erhält jeder Besucher aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums des Vereins ein kleines |
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Bei Sonnenschein die Fahrt oben ohne getestet 20 Jahre Autohaus Horlbeck in Netzschkau Netzschkau (OTZ/gru). Den Verkaufsraum des Autohauses Horlbeck in Netzschkau mussten sich die Autos am Sonnabend mit allerlei Blumen teilen. Denn zahlreiche Kunden und Interessierte waren zum Gratulieren anlässlich des 20-jährigen Firmenjubiläums in die Brockauer Straße gekommen. „Der Andrang ist groß, die Leute haben gute Laune, bei dem Wetter kein Wunder“, freute sich Inhaber Dietmar Horlbeck. Auf dem Gelände des Autohauses spielte eine Dixieband, Kinderprogramm und Gewinnspiel ließen keine Langeweile zu. Als besonderes Bonbon konnten die Gäste sämtliche Modelle bei Horlbecks testen. „Das Cabrio war heute oft nachgefragt“, lacht der Chef. Hoch hinaus wollten Josie und Konrad Richter. Die jungen Geschwister aus Zwickau versuchten sich am Kletterturm. „War gar nicht so schwer“, urteilte die Achtjährige, als sie wieder sicher auf dem Boden war. |
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Rennsport-Mekka Neumühle
Historischer Rennsportclub Greiz-Neumühle lockt hunderte Fahrer und Besucher an Von Marcel Hilbert Neumühle (OTZ). Röhrender Motorenlärm, der Geruch von verbranntem Kraftstoff in der Luft und viele Menschen, die den Straßenrand säumen - Neumühle war an diesem Wochenende das Mekka für Rennsport- und Oldtimerbegeisterte aus der Region. Denn hier veranstaltete am Sonnabend der Historische Rennsportclub (HRC) Greiz-Neumühle sein 21. ADAC-Fahrertreffen. Am ganzen Tag pilgerten so Interessierte an den Dorfplatz des Ortes, um dort die teils sehr exotischen Vehikel unter die Lupe zu nehmen oder über die zwei-, drei- oder vierrädrigen Liebhaberstücke zu fach von simpeln. Sofern man sich überhaupt unterhalten konnte, denn beim Höhepunkt des Tages, dem Bergrennen hinauf auf den Hohen Ries in drei Läufen, wurde es laut. Dabei hieß es für die rund 200 Starter in 12 Klassen, die beiden Wertungsläufe über je vier Kilometer in möglichst konstanten Zeiten zu absolvieren. Am besten gelang dies Gottfried Schröck aus Bottendorf mit seiner Yamaha 250 von 1972, dessen Laufzeiten sich nur um eine Hundertstel Sekunde unterschieden. Hierfür erhielt er zur Siegerehrung am Abend neben dem Pokal für den Klassensieg auch den Ehrenpreis der Stadt Greiz, überreicht von der zweiten Bürgermeisterin Ines Watzek (SPD). Der langjährige Fahrtenleiter Karl Dinger, der sich in diesem Jahr tatkräftige Unterstützung durch Thomas Roth holte, zeigte sich überaus zufrieden mit der Teilnehmerzahl und dem Besucherzuspruch: „Da die Organisation so einer Veranstaltung immer recht schwierig ist, war es umso schöner, dass an dem Tag selbst alles reibungslos ablief und zudem so ein tolles Wetter herrschte.“ 21. Bergpreis Ergebnisse Gleichmäßigkeitsfahrt, Klasse 1 (Motorräder bis 1936): 1. Heiko Müller (Norton Model 18): 2,86 Sekunden Differenz zwischen beiden Läufen; 2. Peter Praß (Puch S4): 2,88 s; 3. Horst Geilsdorf (BMW R42): 3,21 s. Klasse 2 (Motorräder von 1936 bis 1955): 1. Walter Weber (NSU Max/ Mehla): 0,04 s; 2. Reiner Vetterlein (Adler MB 250): 0,31 s; 3. André Knüpfer (AWO 425 T/ beide Teichwolframsdorf): 0,66 s. Klasse 3 (Motorräder von 1956 bis 1975): 1. Gottfried Schröck (Yamaha 250): 0,01 s; 2. Uwe Peter (AWO Umbau RS): 0,04 s; 3. Hans-Volker Huth (Jawa 350): 0,17 s. Klasse 4 (Motorräder von 1976 bis 200/ Sonderklasse): 1. Matthias Arnscheck (Suzuki RGV/ Mohlsdorf): 0,20 s; 2. Nicky Koppisch (MZ SM 125): 0,22 s; 3. Erik Schulz (Supermoto Orion): 0,48 s. Klasse 5 (Rennmaschinen von 50 bis 125 ccm): 1. Günter Döhler (MZ Eigenbau 125): 0,48 s. 2. Jürgen Stanke (MR RE Eigenbau): 1,16 s; 3. Udo Wagner (IFA DKW RT 125): 1,42 s. Klasse 6 (Minibike): 1. Paul Neumann (Mini Motocross/ Gera): 0,86 s; 2. Valentin Frühauf (GRC Moto Racing Bike): 0,87 s; 3. Richard Sterl (Pocket Bike): 1,12 s. Klasse 7 (Motorräder mit Seitenwagen): 1. Günter Lang (Chang-Jiang-Gespann/Greiz): 0,36 s; 2. Herbert Nitschke (Yamaha RD 250): 0,41 s; 3. Eberhard Meier (AWO 425 S/ Greiz): 0,68 s. Klasse 8 (Wagen bis 1945): 1. Michael Eiselt (Alvis 12/70): 0,32 s; 2. Thomas Schulz (Chevy Master DeLuxe): 0,56 s; 3. Dieter Scharf (Fiat Abarth): 0,65 s. Klasse 9 (Wagen von 1946 bis 1975): 1. Christian Hoffmann (Lada 2104/Zeulenroda): 0,25 s; 2. Steven Simmon (Trabant 600 RS): 0,51 s; 3. Jens Liebold (BMW 525): 0,81 s. Klasse 10 (Wagen von 1976 bis 2000/Sonderklasse): 1. Gerhard Flock (Triumph Spider): 0,05 s; 2. Kerstin Görner (Citroen AX): 0,14 s; 3. René Schwarz (VW Jetta II 19E/ Vogtländisches Oberland): 0,14 s. Klasse 11 (Wagen Sport/Tourenwagen- Sonderklasse): 1. Michael Wolf (Formelrennwagen B8/Gera): 0,29 s; 2. Bernd Rohleder (Formel V, Beach Car USA/ Berga): 0,56 s; 3. Gerhard Friedrich (Formelrennwagen B8/Gera): 0,59 s. Klasse 12 (K-Wagen): 1. Mike Junghans (KWagen): 0,07 s; 2. Denny Knorr (GoKart/ Schaltkart MZ): 0,68 s; Jerome Stadtler (Kart): 0,80 s. |
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Geschick ist wichtiger als Geschwindigkeit
24. ADAC-Oldtimerausfahrt über 78 Kilometer Neumühle/Greiz (OTZ/M. Hilbert). Unter nicht ganz so guten Sternen, wie das 21. ADAC-Fahrertreffen am Sonnabend, stand Teil zwei des Rennsportwochenendes des Historischen Rennsportclubs Greiz-Neumühle am Sonntag. Fiel doch zumindest die erste Etappe der nunmehr 24. ADAC-Oldtimer- Ausfahrt buchstäblich ins Wasser. Davon ließen sich die Liebhaber der alten Motorräder und Autos nicht unterkriegen und gingen in Neumühle an den Start ihrer 78-Kilometer-Tour durch das Vogtland. Etwa 70 Starter waren es, die sich neben der Ausfahrt auch vier Geschicklichkeitsprüfungen stellten. Nach deren Bewältigung wurden die Platzierungen vergeben. So hieß es noch vor Fahrtantritt in Neumühle sowohl das Spurbrett zu passieren, als auch mit möglichst gleichem Abstand zu beiden Seiten zwischen zwei Säulen hindurch zu fahren. Die nächste Prüfung gab es am Westernhagenplatz in Greiz. Hier musste der vorgegebene Abstand zum Bordstein beim Parken eingehalten werden. Als Zwischen-Belohnung erhielten die „Prüflinge“ von der zweiten Greizer Bürgermeisterin Ines Watzek (SPD) den Festtaler der Stadt überreicht. Bevor es weiterging, stand die letzte Aufgabe an, bei der das Vehikel vorwärts in einem bestimmten Abstand zur Wand abgestellt werden musste. War das geschafft, ging es dann auf das erste größere Teilstück der Strecke. Mit einem Zwischenhalt bei dem Zweirad-Center Künzel in Greiz-Dölau führte die Strecke über Tremnitz, Pöllwitz, Zeulenroda und Weckersdorf nach Pausa und Elsterberg und schließlich über Greiz zurück nach Neumühle. Trotz widriger Bedingungen war auch am zweiten Tag der Fahrtenleiter, diesmal Peter Krüger, mit der Resonanz zufrieden. Die Sieger der Oldtimerausfahrt: Udo Börner (Klasse 1); Mike Henniger (Klasse 2), Jens Pfeifer (Klasse 3); Benjamin Sänger (Klasse 4); Mike Steiner (Klasse 5); Helmut Theiß (Klasse 6); Bernd Naumann (Klasse 7); Reiner Treibmann (Klasse 8); Johannes Kirchner (Klasse 9); Ulrich Schein (Klasse 10). |
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Zarter Gesang, fulminantes Spiel
Gelungene „Kulinarische Orgelnacht“ in St. Marien zu Greiz Greiz (OTZ/IMU). Es war eine gute Idee, in die „Kulinarische Orgelnacht“ den Kantatenchor mit hinein zu nehmen, er schuf stilistische und klangliche Kontraste und gab den von Oliver Scheffels interpretierten monumentalen Orgelwerken noch mehr Gewicht. Und es war am Sonnabend eine Freude, wie rund und klangschön der Kantatenchor mit seinem A-capella-Gesang akustisch im Kirchenschiff ankam. Schon bei der zart begonnenen Motette „Alta trinita beata“ strahlte der Kantatenchor sängerische Kultiviertheit und Einfühlungsvermögen in die Musik des 15. Jahrhunderts aus. Superintendent Andreas Görbert wies darauf hin, dass mit diesem Werk das Trinitatisfest am darauf folgenden Sonntag besungen wird. Johann Sebastian Bachs „Dorische Toccata und Fuge“ für Orgel gewann in der Interpretation von Oliver Scheffels durch klare Artikulation und wechselnde Dynamik über ihre motorisch faszinierende Anlage hinaus noch an Ausstrahlung. In der sich anschließenden Motette von Felix Mendelssohn Bartholdy fand Scheffels mit dem Chor eine in sich ausgeglichene Interpretationsform. Unter einem großen Spannungsbogen gestaltete Scheffels Bachs grandiose Passacaglia und Fuge in c-Moll. Ein gut gewähltes Tempo gab ihm die Möglichkeit, die einzelnen Variationen zu differenzieren und die Fuge mit Transparenz und Spannung bis zum Ende zu gestalten. Dazu im Kontrast stand die Motette „Notre Père“ von Maurice Duruflé. Wie auch bei dem lateinisch gesungenen Eingangschor war der französische Text eine wunderschöne klangliche Basis für diese Vertonung des „Vater unser“¸ die in ihrer Schlichtheit der Bedeutung des Gebetes besonders nahe kam. Ihr folgte die „Fantasie und Fuge“ über B-A-C-H für Orgel von Max Reger, eines seiner größten und bedeutendsten Werke. Kraftvoll, der Persönlichkeit Bachs entsprechend, erklingt das Thema zu Beginn und wird im Verlauf der Fantasie vielfältig umspielt, von Scheffels virtuos und kolossal farbig registriert vorgetragen, ebenso wie der Aufbau der fünfstimmigen Fuge. Danach schloss der Chor mit Josef Rheinbergers „Abendlied“ den ersten Teil des Konzertes ab, dem nach einer Pause ein zweiter mit „Meisterwerken der französischen Romantik“ von Joseph Bonnet, Louis Vierne und Alexandre Guilmant folgte. In der Pause erfreute ein Blockflötenquartett unter Leitung von Gretel Töpfer vor der Kirche die Besucher, die sich auch an einem Büfett erfreuen konnten. Oliver Scheffels hat an diesem Abend sein Gespür für ein geschickt gestaltetes Programm und sein hohes Interpretationsvermögen als Organist bewiesen. |
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Festumzug zum 20. Geburtstag
Schützen feiern in Kleingera mit zehn Gastvereinen Kleingera (OTZ/J. Stefaniak). Böllerschüsse, ein großer Festumzug und Klaus Wolf als neuer Schützenkönig - das waren die Höhepunkte des 20. Schützenfestes in Kleingera. Dazu hatten die Mitglieder des Vogtländischen Schützenvereins Kleingera am Wochenende in den Elsterberger Ortsteil eingeladen. Schützenkönig Wolf wurde dabei Nachfolger von Klaus Krause. Am Sonnabendnachmittag startete der große Schützenumzug zum Festjubiläum. Schützen aus zehn Gastvereinen und die Freiwillige Feuerwehr Kleingera unter Siegmar Hommel bildeten diesen mit den Gastgebern. Die Musik übernahm die Schalmeienkapelle aus Langenwetzendorf unter Peter Walter. Das zu dem Zeitpunkt noch amtierende Schützenkönigspaar Klaus und Angelika Krause fand in der Kutsche des Sachswitzers Jens Last Platz. Zum Festumzug feuerte die Armierte Schützengesellschaft 1912 aus Elsterberg Böller aus ihrer Vereinskanone „Gerhild“ ab, etwa als der Zug in der Netzschkauer Straße zum Gedenken der Gefallenen aus beiden Weltkriegen am Denkmal hielt. Der Festumzug endete im Festzelt. Dort begrüßte der Kleingeraer Vereinsvorsitzende Werner Schröder neben Elsterbergs Bürgermeister Volker Jenennchen die Mitglieder des Ortschaftsrates und die Schützen der Gastvereine aus Plauen, Reichenbach, Schönbach, Nitschareuth, Greiz, Neumark oder Idar-Oberstein. Schröder blickte in seiner Rede in die Vereinsgeschichte: Am 1. Juli 1991 hatten die Kleingeraer ein erstes Schützenfest gefeiert. Bereits am Freitag hatte das Fest mit der Elsterberger Diskothek „Madness Special“ begonnen. Das Vogtlandecho sorgte gestern für einen unterhaltsamen Festausklang. |
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Sieben Treffer in einer Halbzeit
Fußball, Kreisliga: Sieg für Untergrochlitz und Hohndorf - Berga verliert zu Hause (OTZ/Volker Georgius). SV 60 Untergrochlitz - Motor Zeulenroda II 6:2 (1:0) Untergrochlitz Mit einem Heimsieg bedankte sich die Untergrochlitzer Mannschaft bei ihrem treuen Publikum. Die beiden Oldies Heiko Rauh und Ulf Mehlhorn wurden noch einmal für zehn Minuten eingesetzt. In der torreichen zweiten Halbzeit fielen sieben Treffer. Tore: 1:0, 2:0 Beck (12., 60.), 3:0 Schürer (70.), 3:1 Amberg (75.), 4:1 Beck (79.), 4:2 Lenzner (80.), 5:2 Heydrich (85.), 6:2 Beyer (89.). Rote Karten: Herrling (Untergrochlitz/ 55.), Maurer (Zeulenroda II/75.) SR: Grüner (Cossengrün). Hohndorfer SV - FSV Ronneburg 5:3 (3:2) Hohndorf. Der FSV Ronneburg schlug zunächst ein hohes Tempo an und ging mit 2:0 in Führung. Dann schlichen sich beim Gast Unsicherheiten in der Abwehr ein und Hohndorf drehte die Partie bis zur Pause. Die 3:2-Führung war ein Eigentor der Ronneburger. Nach der Pause erzielte Hohndorfs Kapitän Strauß zwei Tore in Folge. Tore: 0:1 Rössel (8./Foulelfmeter), 0:2 Knebel (25.), 1:2 Kuderer (31.), 2:2 Krauß (35./Foulelfmeter), 3:2 Malitz (45./Eigentor), 4:2, 5:2 Strauß (57., 74.), 5:3 Müller (78.). SR: Kessler (Hirschberg). Langenwolschend. Kickers - Münchenbernsdorf 1:2 (1:2) Langenwolschendorf. Langenwolschendorf spielte zunächst zu zehnt und konnte sich erst in der Schlussviertelstunde vervollständigen. Die Gäste lagen schnell mit zwei Toren vorn, der Gastgeber verkürzte noch vor der Pause. In der zweiten Halbzeit kämpfte der Tabellenletzte um den Ausgleich, jedoch vergebens. Tore: 0:1 Böhme (8.), 0:2 Herzig (20.), 1:2 Beuthling (39.). SR: Pfennig (Daßlitz). SV Elstertal Bad Köstritz - TSV 1861 Pölzig 3:5 (0:2) Bad Köstritz. Ein sehr wichtiger Auswärtssieg für Pölzig, das damit im Kampf um den Klassenerhalt Pöllwitz in der Tabelle überholte. Die Gäste gingen sofort in Führung und legten mit dem Pausenpfiff nach. In der spannenden zweiten Halbzeit kam Bad Köstritz dreimal auf ein Tor heran. Tore: 0:1 Nawrodt (2.), 0:2 Glatter (45.), 1:2 Bonde (55./Elfmeter), 1:3 Onoszko (74.), 2:3 Scheiba (75.), 2:4 Onoszko (79.), 3:4 Scheiba (80.), 3:5 Roschka (81.). SR: Hoyer (Zeulenroda). SG Wünschendorf/Falka - SSV 1938 Großenstein 2:4 (2:1) Wünschendorf. Torjäger Steven Pitschel machte den Unterschied, mit drei Toren schoss er Großenstein zum Auswärtssieg und brachte die Gäste damit dem Klassenerhalt ein Stück näher. Torfolge: 0:1 Pitschel (18.), 1:1, 2:1 Martin Schreiter (26., 43.), 2:2 Pitschel (56.), 2:3 Ude (59.), 2:4 Pitschel (90.). SR: Matthias Kommant (Weida). SV Blau-Weiß Auma - SV Pöllwitz 3:1 (0:0) Auma. Nach langer Durststrecke ein Sieg für Auma. Der Gastgeber hatte die größeren Spielanteile, tat sich aber gegen die dicht gestaffelte Pöllwitzer Abwehr schwer. Ein abgefälschter Schuss von Schiebel und ein Tor von Grille in der Schlussminute brachten den Sieg. Tore: 0:1 Kirsch (60.), 1:1 Friedrich (62.), 2:1 Schiebel (75.), 3:1 Grille (90.). SR: Ramona Kommant (Braunichswalde). FSV Berga - SG Braunichswalde 1:2 (1:0) Berga. Gegen in Unterzahl spielende Gäste gelang den Bergaern in der ersten Halbzeit nur der Führungstreffer per Elfmeter. Nach dem Wechsel weiter Bergaer Überlegenheit, aber die Gäste nutzten ihre wenigen Möglichkeiten effektiv. Tore: 1:0 Kulikowski (31., Elfmeter), 1:1 Marco Oertel (51.), 1:2 Silko Samland (75.). Gelb-Rote Karte: Christian Bergner (Berga/75.) wegen Reklamierens. SR: nicht gemeldet. |
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Auswärtssieg zum Saisonfinale Bezirksliga, Staffel 4: Greiz gewinnt in Jena mit 2:1 - Dreßler erzielt 18. Punktspieltreffer Jena (OTZ/Frank Brettfeld). Das Greizer Team um Mannschaftskapitän Denny Dreßler wollte den mitgereisten treuen Fans im letzten Saisonspiel gegen Einheit 04 Jena nochmals einen Dreier schenken. Die Gastgeber spielten über weite Strecken des Spieles mindestens auf Augenhöhe und hatten bereits in der dritten Spielminute eine gute Möglichkeit, als Hannes Eberhardt aus der Drehung sieben Meter vor dem Paulitz-Tor abzog. Die erste Möglichkeit der Greizer dann in der 16. Minute, als Mario Himmer eine Ecke von David Himmer mit Direktabnahme nur knapp neben das Jenaer Tor setzte. Die Jenaer jetzt mit leichtem Vorteil und zwei guten Torchancen. Patrick Thurmann konnte im Strafraum in der 21. Minute gerade noch von Pellmann gestoppt werden. In der 24. Minute scheiterte der Jenaer an Jens Paulitz. Auch den Schuss von Bajram Shala aus spitzen Winkel parierte der Greizer Tormann sicher (25.). Das Sengewald-Team versuchte den Gegner jetzt zu stören und durch eigene Offensivaktionen in Führung zu gehen. Mario Himmers Kopfball ging in der 27. Minute nur knapp über die Torlatte. Ein verunglückter Abschlag der Jenaer landete in der 31. Minute bei Felix Körner, der dem Einheit-Keeper Daniel Conrad mit schönem Schuss in den rechten Winkel keine Chance lies, und zur Greizer Führung traf. In der 40. Minute sogar das 2:0 für die Greizer, als Denny Dreßler eine Flanke von David Himmer volley nahm, und sein leicht abgefälschter Schuss im Jenaer Kasten landete - sein 18. Punktspieltor. Nur zwei Minuten später konnte Jena auf 1:2 verkürzen. Gegen den Kopfball von Andreas Titscher war Jens Paulitz machtlos (42.). Den Gastgebern gehörte auch zu Beginn der zweiten Halbzeit die erste Torchance, doch wieder scheiterte Patrick Thurmann freistehend an Jens Paulitz (51.). Glück für die Greizer dann in der 57. Minute, als Paulitz seine Mannschaft gleich durch zwei Paraden vor dem Ausgleich bewahrte. Auf der Gegenseite konnte Daniel Conrad gegen den durchgebrochenen Felix Körner retten, der sich den Ball etwas zu weit vorgelegt hatte (62.). Zwei Minuten später verpasste Jena durch Nieswandt den Ausgleich, als der eine Freistoß-Eingabe nicht im Greizer Tor unterbringen konnte (64.). Auch Thurmann vergab doppelt (76., 78.). So hatte Jena zwar mehr vom Spiel, Greiz nutzte seine Möglichkeiten aber effektiver. SG Greiz mit: Jens Paulitz, Rico Pellmann, Jens Gäbelein, David Himmer, Philipp Gneupel, Rene Schimmel, Martin Speicher, Mario Himmer, Kevin Brettfeld, Felix Körner, Denny Dreßler. |
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Zeulenroda verliert und steigt trotzdem nicht ab
Der FC Motor Zeulenroda kann aufatmen. Zwar kassierte das Team eine 1:2-Niederlage gegen den SV Borsch, doch die Mannschaft des Trainergespanns Carsten Herrmann und Matthias Hutter schaffte trotzdem den Verbleib in der Thüringenliga. klaus Meitner / 31.05.10 / OTZ Zeulenroda. Schlotheim hätte in Weimar mit fünf Toren Differenz gewinnen müssen, kam aber zu einem 1:1 und muss nun neben Schmölln und Weida den Weg in die Landesklasse antreten. Die Gastgeber begannen wie die Feuerwehr und erspielten sich in den ersten Minuten einige gute Torgelegenheiten. Kurz nach dem Anpfiff des schwach amtierenden Schiedsrichters Michael Kahl aus Meuselwitz verfehlte ein Kopfball von Ronny Scholz nur um Zentimeter das Ziel (1.). SV-Keeper Marcel lenkte wenig später einen weiteren Kopfball von Scholz mit den Fingerspitzen über die Querlatte (5.). Motor machte weiter Druck, aber auch Denny Milde scheiterte am Gästetorwart (6.). Dann kam Martin Schulz nicht an eine scharfe Freistoßeingabe von Chris Schiller heran (11.). Nun wurden die Gäste mobiler. Martin Gimmel steuerte urplötzlich völlig allein aufs Motor-Tor zu, schob den Ball jedoch am Gehäuse vorbei (30.). Wenig später rettete FCM-Schlussmann Jens Kutzner mit tollem Einsatz gegen Martin Gimpel (32.). Riesenglück für die Einheimischen, als nun dominierende Borscher erst durch Patrick Elsner (34.) und Christoph Glotzbach (35.) hochkarätige Torchancen nicht zur Führung nutzten. Nach der Pause kam eine völlig verunsichert wirkende Motor-Elf auf den Rasen im Waldstadion zurück. Diese schwache Phase der Zeulenrodaer nutzten die Gäste eiskalt aus. Elsner setzte sich auf der rechten Seite energisch durch, Kutzner wehrte seine Eingabe nur ungenügend ab und Martin Gimpel hatte keine Mühe, um aus Nahdistanz zum 0:1 einzuschieben (54.). Eine Viertelstunde später folgte das 0:2, allerdings aus klarer Abseitsposition, wieder durch Martin Gimpel, der im Alleingang noch Kutzner umkurvte und einnetzte (69.). Nicht nur bei diesem Treffer war deutlich ersichtlich, dass die Abstimmung unter den Unparteiischen überhaupt nicht stimmte. Plötzlich wieder Hoffnung auf wenigstens eine Punkteteilung für die Gastgeber, als der eingewechselte Frank Lehmann zum 1:2 abstauben konnte (75.). Es folgte die Geld-Rote Karte für Glotzbach (81.). Referee Kahl übersah das Foul von Christopher Simon im SV-Strafraum an Christian Thäder (83.). Am Ende feierten beide Teams den Klassenerhalt, für Zeulenroda, aber auch für Borsch ist das ein Riesenerfolg. |
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Andreas Schulz und der Zeulenrodaer Fußball
Sowohl als Spieler als auch als Trainer durchlief er beim Zeulenrodaer Fußballverein so ziemlich jede Altersklasse. Als Trainer für einen Tag schaffte Andreas Schulz mit den Männern sogar den Aufstieg in die Thüringenliga 2009. Klaus Meitner / 30.05.10 / OTZ Zeulenroda. Heute ist der am 19. September 1959 geborene Schulz Kassenwart des FC Motor Zeulenroda. Begonnen mit dem Fußball hat Schulz im Alter von acht Jahren in der Jungenmannschaft der BSG Empor Langenwolschendorf. Danach wechselte er zur BSG Motor Zeulenroda, sein erster Trainer war hier Peter Wetzel. Schulz durchlief alle Altersklassen und kam als 19-Jähriger sogar zu einem Einsatz in der ersten Männermannschaft, und zwar im Spieljahr 1978/79, als Zeulenroda den Aufstieg zur DDR-Liga schaffte. Nach seiner Armeezeit spielte Andreas kurzzeitig in der zweiten Mannschaft von Motor. Doch mit dem Fußball war dann erst einmal Schluss, Schulz wechselte zur Leichtathletik und verschrieb sich dem Langstreckenlauf. Andreas war dort recht erfolgreich, in den Bezirksranglisten seiner Altersklasse belegte er stets vordere Plätze. Ein Höhepunkt für ihn war dabei die Teilnahme am Nürnberger Marathon im Jahr 1990. Bernd Heß, damals Chef der Nachwuchsabteilung des FV Zeulenroda, sprach Andreas 1992 zwecks einer Übungsleitertätigkeit bei den D-Junioren an und schon war Andreas Schulz wieder bei den Zeulenrodaer Fußballern gelandet. Vier Jahre betreute er erst mit Siegfried Wolfrum, dann mit Uwe Löppen die D-Junioren Zeulenrodas. Anschließend übernahm Schulz zusammen mit Heiko Gerdau die B-Junioren. Als im April 1998 der Zeulenrodaer A-Junioren-Trainer Matthias Liebers das Handtuch warf, schloss Schulz mit Bravour diese Lücke. Er erreichte mit dieser Altersklasse nach einer durchwachsenen Saison mit einem tollen Endspurt sogar noch den Klassenerhalt in der Landesliga. 1999 kam es am 10. Februar zur Neugründung des FC Motor Zeulenroda. Schulz, mit der Mitgliedsnummer fünf, war einer der Initiatoren, die den Nachwuchsfußball aus dem wenig später bankrott gegangenen FV Zeulenroda herauslösen wollten. Das ist ihm mit seinen Mitstreitern Uwe Löppen, Klaus Weißflog, Michael Schwarz, Rainer Hutter, Sylvio Schiller und Jürgen Sengewald auch gelungen. Als Trainer fungierte Andreas Schulz dann noch weiter bei den A-Junioren und ein Jahr im B-Junioren-Bereich, ehe er 2003 seine Trainertätigkeit beendete. Seit der Gründung des FC Motor ist Schulz gemeinsam mit Rainer Hutter Kassenwart beim Verein. Das Datum, Sonnabend, 27. Juni 2009, wird er in seinem Leben nicht vergessen. Weil der etatmäßige Coach Tino Focke im Urlaub weilte, war er im alles entscheidenden Relegationsspiel Zeulenroda gegen Veilsdorf, zusammen mit Carsten Herrmann, für die erste Mannschaft verantwortlich. Bekanntlich gewann Motor diese dramatische Begegnung nach Verlängerung und Elfmeter-Schießen und stieg somit in die Thüringenliga auf. Der ganze Stolz von Andreas Schulz sind die beiden Söhne Martin und Toni, beide absolute Leistungsträger der ersten Männermannschaft. In ihrem Vater haben sie einen strengen Kritiker, vor dem es sich heute beim Spiel gegen Borsch um den Klassenerhalt in der Landesliga einmal mehr zu beweisen gilt. |
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31. Mai 2010 /Vogtland-Anzeiger Elsterberg: Alten machen sich Sorgen um die Jungen Elsterberg – Die Jahreshauptversammlung des Vogtländischen Heimtaverein Elsterberg war schwach besucht – nur 27 von 143 Mitgliedern kürzlich im Burgkeller anwesend. Trotzdem wurde ein neuer Vorstand gewählt. Verstärkt hat sich das Alters- und personelle Problem in der Besetzung der Trachtengruppe. Das wurde deutlich in den Berichten von Egon Bechert und Gerd Zicker, der über die Arbeit in der Jugend- und Kindergruppe sprach: Wegzug, Ausbildung und andere Interessen, sind nach Zickers Aussage Ursache des fehlenden Nachwuchses. „Es sieht nicht rosig aus, bei der Jugend“, sagte Zicker. „wir sind nicht mehr die Jüngsten, ich mach mir Sorgen ob das weitergeht mit der Trachtengruppe.“
Trotzdem hat die Trachtengruppe mit ihren Formationen bei vielen Veranstaltungen die Stadt Elsterberg würdig vertreten. So beim vogtländische Nachmittag in Bad Elster (2007), beim Oktoberfestumzug in München (2009) oder beim Tanzfest in Rudolstadt (2008).
Egon Bechert berichtete über die Umsetzung zweier Webstühle aus Greiz in die Turnhalle an der Burgruine, wo ein kleines Industriemuseum entstehen soll. Vereinschef und Bürgermeister Volker Jenennchen will dazu noch mit dem Enka-Insolvenz-Verwalter sprechen, um den Inhalt des Traditionszimmer aus dem ehemaligen Unternehmen zu erhalten und dies dann ebenfalls für die Nachwelt dort aufzubewahren. 2010 steht für den Verein die Organisation des Heimat- und Ruinenfestes sowie den zwei Veranstaltungen unter dem Motto „Kindergruselnacht“ im Plan. |
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31. Mai 2010 /Vogtland-Anzeiger Reichenbach im Vogtland 1949-1989 Reichenbach – „Reichenbach im Vogtland 1949-1989“ ist der Titel eines Buches von Gero Fehlhauer, das jetzt im Erfurter Sutton Verlag erschienen ist. Es gehört zur Reihe „Bilder aus der DDR“, die bereits 80 Bände umfasst und über 232 Fotos das Alltagsleben in der damaligen Zeit aufzeigt. Nach den Bildbänden „Reichenbach im Vogtland“ und „110 Jahre Bahnbetriebswerk Reichenbach“ legt Fehlhauer nun bereits sein drittes Buch vor und spricht dabei sogar von einer „Reichenbach-Saga“. Zur Buchvorstellung am Donnerstag in der Vogtländischen Buchhandlung äußerte er die Hoffnung, „dass diese Saga noch weitergeht“. Projekte, etwa die Zeit nach der Wende, habe er viele im Kopf, verrät der Autor.
Die Fotos stammen überwiegend aus Privatbesitz. Fehlhauer hat sie mit aussagekräftigen Bildtexten versehen und in vier Jahrzehnte aufgeteilt: Auferstanden aus Ruinen (1949-59); Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten (1960-69); Renft, Biermann und der erste Deutsche im All (1970-79) sowie Wir sind das Volk (1980-89). Dabei und beim Verfassen des Vorwortes habe er sich teilweise recht schwer getan, erzählt Gero Fehlhauer. Für manche Erklärung musste er sogar DDR-Lexika hervorkramen.
Der Autor bedauert, zu wenigen bedeutsamen Ereignissen aus dem Reichenbach der DDR-Jahre kein Bildmaterial bekommen zu haben. Dazu gehören die legendären Wasserturmfeste oder die beliebten Wohnbezirksfeste am Renak-Kulturhaus. Auch das damalige Vereinsleben kommt nach seiner Ansicht etwas zu kurz.
Und er gesteht auch, dass er selbst nicht mit Groll an die DDR zurückdenke. Er habe überwiegend gute Erinnerung. Als Beispiel nannte der Autor die GST. Von vielen als vormilitärische Ausbildungsabteilung verschrien, habe er dort für wenig Geld den LKW-Führerschein ablegen können und damit die Grundlage für seine spätere Tätigkeit als Berufskraftfahrer geschaffen. Fehlhauer akzeptiert aber auch die andere Sicht auf die DDR. Sein Bruder zum Beispiel habe wegen Republikflucht im Gefängnis gesessen und sei natürlich überhaupt nicht gut das System zu sprechen. |
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31. Mai 2010 /Vogtland-Anzeiger EgroNet spielt eine Pionierolle in Europa Plohn - Das EgroNet im Vierländereck Tschechien, Bayern, Thüringen und Sachsen spielt eine Pionierrolle bei der Gestaltung grenzüberschreitender Nahverkehrssysteme in Europa. Das war der Tenor auf der Festveransaltung anlässlich des 10. Geburtstages des Länder verbindenden Mobilitätssystems am Freitag im Freizeitpark Plohn im Vogtland.
Politiker, Nahverkehrsexperten und -unternehmer sowie viele Einwohner der Region feierten gemeinsam, konnten für die Anreise mit Bahn, Bus oder Zug den Geburtagstarif „2 auf 1“ für das EgroNet-Ticket nutzen. Mit diesem können am 28. und 29. Mai bis zu zwei Erwachsene und vier Kinder durch die gesamte Region fahren.
Das EgroNet war als externes Projekt zur Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover entwickelt worden. In den Ausbau wurden mehr als 200 Millionen Euro investiert. Genau am 28. Mai 2000 um 6.05 Uhr startete es, als der erste Zug über die wieder aufgebaute Brücke von Klingenthal nach Krasilce (Graslitz) fuhr. „Ich kenne viele Projekte, die zur Expo entwickelt wurden, von denen man aber heute nichts mehr weiß. Das EgroNet ist eine positive Ausnahme. Es wurde in den 10 Jahren sogar weiter entwickelt“, betonte Ministerialdirigent Hans Peter Göttler vom Bayerischen Staatsministerum für Verkehr.
Das lässt sich an eine Reihe von Zahlen verdeutlichen. Im Jahr 2.000 waren es 13 Partner, jetzt sind es 20 Verkehrsverbünde, Landkreise und kreisfreie Städte, die eng zusammen arbeiten. Die Zahl der kooperierenden Verkehrsunternehmen stieg von 45 auch 62. Sie fahren mit Straßenbahnen, Bussen und Zügen auf 702 Linien, bedienen mehr als 7.300 Haltestellen. Die EgroNet-Region war zur Gründung 6.300 Quadratkilometer groß, heute sind es 15.000 Quadratkilometer. Damit stieg auch die Zahl der Einwohner von 1,6 auf über 3,2 Millionen.
Wichtig ist vor allem, dass sie die zahlreichen Nahverkerhsangebote intensiv nutzen. In den zehn Jahren wurden rund 330.000 EgroNet-Tickets verkauft. Mit dem EgroNet-Ticket können Reisende einen Tag lang für gerade mal 15 Euro bzw. 150 Kronen die Region zwischen Karlsbad, Bayreuth, Lichtenfels, Gera, Zwickau, Plauen und Johanngeorgenstadt erkunden. „Damit hat das EgroNet viel mehr geleistet, als nur den Nahverkehr über Ländergrenzen zu verbinden. Es hat die Menschen der Region zusammen gebracht“, sagte Roland Werner vom Sächsischen Verkehrsministerium. Inzwischen wird auch in Sachen Sport, Kultur oder Tourismus zusammen gearbeitet. Gemeinsam treten die Kooperationspartner im Jahr auf rund 20 regionalen, nationalen und internationalen Messen und Ausstellungen auf, geben gemeinsam Broschüren wie „Sehenswürdigkeiten“, „Pauschalangebote“ oder „Wandern“ im EgroNet heraus. Nicht vergessen werden darf der jährlich neu gestaltete gemeinsame Fahrplan.
Die Erfahrungen, die bei der Verknüpfung der Nahverkehrslinien gemacht wurden, sind inzwischen überall gefragt. „Südlich im Anschluss an die EgroNet-Region, nämlich im Bayerischen Wald und im Sumava, Böhmerwald, ist die Verknüpfung der Nahverkehrsmittel schon sehr weit fortgeschritten. Hier wirken die Fachleute aus der EgroNet-Region als ständige Berater. Aber wir haben auch im Dreiländereck Bayern, Österreich, Tschechien das EgroNet-Prinzip vorgestellt. Ebenso baut man in den Grenzregionen Tschechiens, der Slowakai und Österreichs auf unsere Erfahrungen“, berichtete Julius Lovas, Ministerialrat im Tschechischen Ministerium für Verkehr.
Die Kooperationsparner geben sich weiterhin nicht mit dem Erreichten zufrieden. Ein Beispiel dafür ist das
HandyTicket. „2003 begann hier in der EgroNet-Region erstmals in Deutschland und Tschechien der Versuch, das Handy als Taschenfahrscheinautomat zu nutzen. Einige hundert Interessenten in Sachsen und Tschechien stellten sich als Probanten zur Verfügung. Das hier erfolgreich entwickelte System wird inzwischen deutschlandweit von fast 60.000 Menschen genutzt“, unterstrich Tassilo Lenk, als Landrat des Vogtlandkreises und Vorsitzender des Zweckverbandes Öffentlicher Pesonennenahverkehr Vogtland (ÖPNV) auch Leiter des EgroNet. Während der Festveranstaltung übergab der bisherige Geschäftsführer des ÖPNV, Karlheinz Meinel, der in Ruhstand geht, den Stafelstab an seinen Nachfolger Torsten Müller.
Inzwischen erhielt das EgroNet auch Auszeichnungen wie den Europäischen Schienenpreis des Bahnkundenverbandes 1993 oder den Bayerischen ÖPNV-Preis 2008. Weitere Gemeinsame Ziele sind bereits abgesteckt. So soll der Schienenstrang von Hof über Selb und Asch nach Cheb (Eger) wieder in Betrieb genommen werden und die Hauptzugstrecken von Sachsen nach Bayern elektrifiziert.
Mitglieder des Länder verbindenden Mobilitätssystems „EgroNet“ sind in Tschechien der Bezirk Karlovy Vary (Karlsbad) und die Stadt Cheb (Eger), in Bayern die Landkreise Neustadt an der Waldnaab, Tirschenreuth, Wunsiedel, Hof, Bayreuth, Kulmbach und Lichtenfels sowie die kreisfreien Städte Weiden, Bayreuth und Hof, dann in Thringen der Saale-Orla-Kreis und der Landkreis Greiz und schließlich in Sachsen der Zweckverband Öffentlicher Pesonennenahverkehr Vogtland und der Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen. |
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31. Mai 2010 /Vogtland-Anzeiger Gemeinsam statt gegeneinander Neu gegründeter Elsterberger Gewerbeverein verbucht erste Erfolge Antje-Gesine Marsch Einzelunternehmen haben es zunehmend schwerer. Das wissen nicht nur die Elsterberger, für die es derzeit nicht eben rosig aussieht. Zur ersten öffentlichen Mitgliederversammlung des Mitte April gegründeten Vereins zur Förderung und Pflege von Gemeinwesen, Jugend, Tradition und Kaufmannschaft, kurz Gewerbeverein, trafen sich am Donnerstagabend gerade einmal ein gutes Dutzend Teilnehmer im Hotel „Grüner Baum“. Vereinsvorsitzender Sven Haller sieht es trotzdem optimistisch: „Das wird schon!“ Wenn die Händler, Handwerker und Gewerbetreibenden erst einmal sehen würden, dass sich in Elsterberg „etwas tut“, stiege auch das Interesse, dem Verein beizutreten, dem derzeit etwa zwanzig Mitglieder angehören. Das Verlangen, die Stadt zu beleben sei vorhanden, nun müsse man „peu a peu“ Überzeugungsarbeit leisten, so Detlef Kolbe. Trotz des erst vierwöchigen Bestehens habe der Verein schon erste Erfolge verbuchen können. Fünfzehn Buden, die das Marktgesicht einheitlich gestalten sollen, werden von den Vereinsmitgliedern gebaut. „Das Material stellt die Stadt, wir bauen sie und können sie unentgeltlich nutzen“, so Haller. Damit würde das Marktbild gleichmäßiger und ansprechender aussehen, sind sich die Vereinsmitglieder einig. „Wir müssen mehr Leute in die Innenstadt bringen“, brachte es Wolfgang Krumm auf den Punkt. Die Umgehungsstraße führe die Leute nicht in die Stadt, sondern daran vorbei. So wäre es noch wichtiger, gemeinsam, statt gegeneinander zu arbeiten. „Solange jeder nur sein eigenes Süppchen kocht, wird es nicht besser“, so Krumm, der vor allem an alle Elsterberger Vereine appelliert, an einem Strang mitzuziehen. Auch die Handwerker mit ins Boot zu holen, hat sich auch der 2. Vereinsvorsitzende, Sven Thumstädter, fest vorgenommen. Man könne damit zwar nicht die Auftragslage verbessern, aber beispielsweise gemeinsam Probleme ausdiskutieren. Auch eine kleine Gewerbeschau, etwa zum Thema Solar, wolle man im nächsten Jahr turnusmäßig auf den Weg bringen. Für dieses Jahr sind weiterhin die Unterstützung des 1. Elsterberger Glockenfestes der Kirchgemeinde am 20. Juni 2010, die Organisation und Durchführung eines Handwerkermarktes im Rahmen des Stadt- und Heimatfestes Ende August und der 2. Elsterberger Adventsmarkt vom 3.-5. Dezember 2010 geplant. „Elsterberg ist nicht tot“, wie Detlef Kolbe abschließend sein am Vortag in einer sächsischen Tageszeitung veröffentlichtes Zitat dementierte. |
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| 31. Mai 2010 /OTZ | ||
Kurz notiert: |
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Tanznachmittag für Senioren im Greizer Theaterrestaurant
„Man müsste nochmal 20 sein“ heißt es wieder heute, 14 Uhr, im Greizer Theaterrestaurant in der Stavenhagenstraße. Travestiekünstler Sally (links) als Nana Mouskouri und Andreas Stark als Mirelle Mathieu sorgten beim letzten Mal für tolle Stimmung bei dem Tanznachmittag für Senioren. Karikatur des Tages
Marihuana und Crystal gefunden Greiz (OTZ). 32 Gramm Marihuana sowie eine geringe Menge Crystal fanden Beamte der Polizeiinspektion Greiz bei der 26- jährigen Beifahrerin eines Pkw, den sie am Freitagabend gegen 22.30 Uhr in der Oßwaldstraße einer Verkehrskontrolle unterzogen hatten. Dabei stellten die Polizisten zunächst fest, dass der 41-jährige Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand und durchsuchten anschließend Fahrzeug und Insassen. Gegen Fahrer und Beifahrerin wurde Anzeige erstattet.
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