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Sternenrausch erwünscht
Zweite Ferienwohnung im Landkreis Greiz jetzt mit vier Sternen klassifiziert Von Heidi Henze Zeulenroda (OTZ). Haben Sie auch schon mal auf der Suche nach einer Ferienwohnung im Internet die Kategorie drei oder vier Sterne angegeben und sich dann gewundert, dass nur recht wenige Angebote zur Verfügung standen? Nicht in allen Bundesländern ist die Vergabe von Sternen für Ferienwohnungen fortgeschritten. In der Region des Thüringer Vogtland-Tourismusvereins mit Sitz in Zeulenroda sind jetzt zumindest erste Anfänge zu verzeichnen. Hier agiert Angela Uhlig. Seit gut zwei Jahren hat die Mitarbeiterin der Zeulenrodaer Tourist-Information eine amtliche, durch Prüfungen belegte Befugnis, Ferienwohungen, - häuser und Privatzimmer bis zu acht Betten zu klassifizieren - also einen Stern oder gleich mehrere zu verleihen. Doch dafür müssen gewisse Voraussetzungen erfüllt werden. Einen ganzen Katalog hat der Deutsche Tourismusverband dafür entworfen. Für Regina und Rudi Kühn aus der Zeulenrodaer Sollestraße 3 waren diese Forderungen kein Problem. Etwa Kosmetikspiegel, Hocker und der Medizinschrank im Bad oder gar der Rauchmelder. Etwas lustig hingegen sind die mindestens zehn geforderten, in Form und Farbe gleichen Kleiderbügel. Sicherlich haben die Kühns selbst einen Blick für notwendige und schöne Dinge, die den Urlaub zum Erlebnis machen. Die beiden gehen selbst sehr oft auf Fahrradtour und übernachten in Ferienwohnungen. Hier haben sie nicht nur mit den Augen stibitzt, sondern auch ihre eigenen Erfahrungen gemacht mit Dingen, die fehlten. Das Viele der Gäste, die in unserer Ferienwohnung ihren Urlaub verbracht haben, sind immer wieder gekommen. Regina Kühn, Vermieterin der Ferienwohnung in Zeulenroda wurde in der eigenen Ferienwohnung umgesetzt, die nicht nur praktisch, sondern auch liebevoll eingerichtet ist - eben richtig zum Wohlfühlen. Vor zwei Jahren haben sich die Zeulenrodaer für den Ausbau einer Ferienunterkunft in ihrem 1929 erbauten und 2009 grundhaft sanierten Haus entschieden. Die Gäste erwartet neben der liebevoll eingerichteten Wohnung eine Sauna, Gartennutzung, Fahrradausleihe, Platz für Kinder zum Spielen sowie ausführliche Informationen über die Doppelstadt. Da fehlen auch nicht diverse Ausflugsziele, Informationen zu Persönlichkeiten der Region, der waldreichen Umgebung, zu Wanderund Radwanderwegen. Was sich Kühns eigentlich nur wünschen: Noch mehr Gäste. „Die, die da waren, kommen immer wieder“, ergänzt seine Frau und zählt eine handvoll Gäste auf, die aus Berlin aus dem Schwarzwald und aus der näheren Umgebung kamen. Der Wunsch nach einem höheren Bekanntheitsgrad ist auch der Grund, dass die Zeulenrodaer eine eigene Homepage (fewo-kuehn.de) erstellt haben und sich in der hiesigen Tourist-Information aufnehmen ließen. Angela Uhlig machte sich ein Bild von der Wohnung und schlug eine Klassifizierung vor. Die Entscheidung lag in den Händen der Kühns. Am Ende erfüllten sie alle Voraussetzung für die vier Sterne. Kommentar Mut zur Prüfung Von Heidi Henze Was für Hotels schon lange gang und gäbe ist, erfasst nun auch alle Ferienunterkünfte. Wahrlich stehen sie oftmals in keinster Weise den großen Nobelhotels in Ausstattung und Service nach und oftmals verbirgt sich hinter einer praktischen, wie auch schönen Ferienunterkunft zudem ein familiäres Geborgenheitsgefühl. Im Landkreis Greiz haben 13 Vermieter bislang den Schritt gewagt und ihre Unterkünfte klassifizieren lassen. Für drei Sterne sind neun Ferienwohnungen/Häuser und ein Zimmer für würdig empfunden. Vier Sterne haben zwei Ferienwohnungen und ein Zimmer bis dato verliehen bekommen. Sicherlich ist es auch eine finanzielle Frage, sich für das Sterne-Prädikat zu entscheiden. Trotzdem wünscht sich Angela Uhlig weitere Vermieter, die diesen Schritt wagen. Sie ist überzeugt, dass viele der Ferienadressen, die im Gastgeberverzeichnis des Thüringer Vogtland Tourismusvereins aufgenommen sind, den Sternesegen verdienen. |
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Kreistag entscheidet auch zu Verkehrsverbund Fünfte Sitzung am Dienstag in Weida Weida (OTZ). Der Kreistag Greiz tritt am Dienstag, 1. Juni, um 18 Uhr in Weida in der Förderschule der Lebenshilfe e. V., Gräfenbrücker Straße, zu seiner nächsten Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung stehen die Entscheidung über die eigenständige Wahrnehmung der Aufgaben der Grundsicherung für Arbeitssuchende seitens des Landkreises und die Beauftragung der Verwaltung, Antrag und Bewerbungsunterlagen als sogenannte Optionskommune zu erarbeiten. Die Ergebnisse der Machbarkeitsuntersuchung zur Erweiterung des Verkehrsverbundes Mittelthüringen (VMT) werden vorgelegt. Vorgeschlagen ist die Ablehnung des Beitritts des Landkreises Greiz. Weiterhin soll über zusätzlicher Finanzhilfen und Gesellschafterzuschüsse an die Verkehrsunternehmen im Landkreis Greiz beraten werden, um Jahresfehlbeträge 2009 teilweise auszugleichen. Rund 551 500 Euro sollen demnach an die kommunalen Verkehrsunternehmen, weitere 39 675 Euro an private Verkehrsunternehmen aus einer Sonderrücklage des Landkreises für den Öffentlichen Personennahverkehr gezahlt werden. Der Kreistag entscheidet darüber hinaus über den Vertrag zur Finanzierung und Qualitätssicherung im Öffentlichen Personen-Nahverkehr. Auch die Ausgabe für die Instandsetzung der Fußböden in der Lessing-Regelschule Greiz kommt zur Sprache. Weitere Themen sind ein Antrag der Einwohner des Geraer Ortsteils Cretzschwitz/Söllmnitz auf Ausgliederung aus der Stadt Gera und Aufnahme in den Landkreis Greiz, die Bestätigung der Bewerber für die Wahl der ehrenamtlichen Richter für das Verwaltungsgericht Gera sowie ein Antrag der Fraktion Die Linke zur Reduzierung von Armut im Landkreis Greiz. Die Kreistagssitzung ist öffentlich, Interessenten sind willkommen. |
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Gekühlter Schampus zum heißen Streifen
Ansturm weiblicher Besucher bei „Sex and the City“-Premiere im Greizer Kinocenter Von Katja Grieser Greiz. Männer, Macken, Schuhe - all das haben die vier Großstadtladies aus der TV-Serie „Sex and the City“ reichlich. Genau wie Fans. Und die haben gestern das Greizer Kinocenter geradezu erstürmt, um sich den mittlerweile zweiten Kinofilm anzusehen. Lisa Hilf und Heike Schaarschmidt kamen extra aus Netzschkau, um sich das Wüstenabenteuer der vier Grazien anzusehen. Die Geschichten seien „zum Lachen und Weinen“ gleichermaßen, begründen die jungen Frauen, was sie daran so begeistert. 40 Reservierungen und schließlich über 50 Zuschauer für eine Vorstellung am Donnerstagabend - „das ist viel“, spricht Kinoleiter Mario Konrad aus Erfahrung. Doch bei Teil zwei von „Sex and the City“ sei das nicht ungewöhnlich, denn schon der erste Kinoauftritt der vier extravaganten New Yorkerinnen ist in Greiz sehr gut gelaufen und bereits lange vor dem Start des Nachfolgers hat Konrad Anfragen und Bestellungen entgegen genommen. Gewappnet für den weiblichen Ansturm hatte sich Konrad. Etliche Piccolo- Flaschen Sekt warteten gut gekühlt auf die Kinogängerinnen, zwei zusätzliche Kisten standen im Vorratsraum. Ganz eingefleischte Fans nutzten gestern sogar gleich die erste Vorstellung am Nachmittag. Wie Simone Schmidt, die Serie und ersten Film auf DVD zu Hause hat und nun ihre „Sex and the City“-Story vervollständigen wollte. „Die vier verschiedenen Charaktere, das ist aus dem Leben gegriffen“, findet die Greizerin und fügt an: „Und die Sprüche sind toll und lustig.“ Es gefällt der 38-Jährigen auch, dass die vier Freundinnen wirklich über alles reden. Und dass Simone Schmidt mit ihren Freundinnen die Erlebnisse der hippen Modepüppchen auswertet, versteht sich von selbst. |
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Ausstieg ins Tipi
Ute und Helmut Schieferdecker aus Birkhausen öffnen Garten und Galerie für Besucher Von Elke Lier Birkhausen. Am Waldrand von Birkhausen, Dorfstraße 13, hat sich kein nordamerikanischer Indianerstamm niedergelassen. Auch wenn ein weißes Tipi mit aufragendem Gestänge in einem großen Garten es vermuten lässt. Hier sind Ute (69) und Helmut Schieferdecker (70) zu Hause. Seit nunmehr 40 Jahren in diesem kleinen Dorf hinter der B 2 bei Großebersdorf. Am 30. Mai zum Tag der offenen Gärten laden sie Gartenfreunde ein, bei ihnen in eine puristische und trotzdem anheimelnde Welt einzutauchen. Vor 15 Jahren überwand Ute Schieferdecker Traurigkeit durch eine Reise. „Mit meinem Sohn reiste ich im Wohnwagen durch die USA, begeisterte mich für Geschichte und Lebensart der Indianer.“ Zurückgekehrt, entfernte sie alle Schränke aus dem Haus, trennte sich von Überflüssigem. „Ich habe alles aussortiert, was ich nicht brauche und es wurde immer mehr.“ Seitdem sind Schuhe, Hosen, Weste, Poncho ihre Grundgarderobe. Ihr Luxus sind ein Gaucho-Hut und Türkisschmuck. Auch Ehemann Helmut könnte einem amerikanischen Film entstiegen sein, braungebrannt mit blauen Paul-Newman-Augen unterm Hut. Im Tipi, das die beiden Aussteiger aus der Konsumgesellschaft seit acht Jahren von Mai bis September nutzen, lodert ein Feuer. Ringsum Schmuck aus Leder, Federn, Holz, niedrige, fellbedeckte Sitze. Eine Stimmung kommt auf, die weit weg ist von Krisen, Einkaufshast und Arbeitsstress. Jahrelang hatten die Schieferdeckers Kindergartenkinder zu Gast. „Sie durften trommeln, auf dem Dachboden nach Geistern suchen, Indianeressen probieren und Kultgegenstände der Indianer anschauen“, sagt Ute Schieferdecker. In diesem kühlen Mai habe sie das Zelt mit Ischias aufgebaut, deshalb beschränke sich ihre Gastfreundschaft nun auf einen Tag im Jahr, den der Offenen Gärten. 2009 hatte sie sich erstmals als Gartenbesitzerin angemeldet. Eine Dorfbewohnerin meinte verwundert: „Aber Ute, du host doch gar nischt...?“ Blümchen habe sie nicht, aber Agaven, Skulpturen, Tongefäße, eine Riesentrommel und eine indianische Hüttengalerie mit rund 80 Bildern vom Porträt Barack Obamas über Landschaften bis zu Szenen aus der Indianergeschichte. „Alles selbst gemalt“, sagt die gelernte Gebrauchswerberin, die zurzeit Flamenco-Gitarre spielen lernt. Nach dem 80. Besucher hatte sie im vorigen Jahr aufgehört zu zählen. Erst meinte sie, dass wohl keiner ans Ende von Birkhausen finde, doch dann kamen sie... „Ich kam aus den Hausschuhen, die ich wechseln wollte, nicht mehr raus und war am Abend heiser.“ Als die Schieferdeckers ihr Leben umkrempelten, hörten sie über sich: „Das sind paar Bekloppte.“ Jetzt hat man sie akzeptiert. Und man könnte dazu neidisch sein auf ihre indianische Gelassenheit. |
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Gerry-Weber-Shop mietet in Amthorpassage ein Signal für Einkaufsmeile in Geras Zentrum Von Katrin Wiesner Gera (OTZ). In den nächsten Wochen wird in der Geraer Amthorpassage ein „House of Gerry Weber“ eröffnen. Das bestätigte das Unternehmen auf Nachfrage. Zwar wird das Textilfachgeschäft in Gera nur einen Teil der Fläche mieten, den zuvor Peek & Cloppenburg genutzt hatte. Trotzdem wird der neue Anbieter die Passage aufwerten, in der zehn Jahre nach Eröffnung und dem Auslaufen der langfristigen Mietverträge inzwischen viele Läden leer stehen. Die „Houses of Gerry Weber“ gelten als Imageträger des international agierenden Bekleidungsherstellers. Die Ansiedlung könnte also als Signal für die Einkaufsmeile gelten. Das Geschäft wird über einen Franchise-Nehmer betrieben. Das Konzept sieht vor, dass hier ausschließlich Eigenmarken der Gerry Weber AG angeboten werden. In Gera gehören dazu Gerry Weber, Gerry Weber Edition und die Modelinie Taifun. Weltweit betreibt das Unternehmen nach eigenen Angaben derzeit 300 „Häuser“ mit unterschiedlich großen Verkaufsflächen. Die Gruppe, die für das erste Quartal des Jahres Höchstwerte bei Umsatz und Ertrag meldet, hat allein im Monat April sechs solcher Shops in Deutschland eröffnet. Erste Arbeiten im Geraer Laden haben bereits begonnen. Dafür gibt es eine Teilbaugenehmigung. An den weiteren Genehmigungen hängen nun der Fortgang des Ladenausbaus und das Eröffnungsdatum, ursprünglich war von Anfan Juni die Rede gewesen. Genaues dazu war jedoch nicht zu erfahren. Wie es mit dem Einkaufszentrum Amthorpassage insgesamt weiter geht, dazu macht der Eigentümer derzeit keine Angaben in der Öffentlichkeit. Angeblich laufen weitere Gespräche mit Mietinteressenten. |
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Ozean der Melancholie K.C. McKanzie verzaubert mit filigranen Songs ihre Gäste in Greiz Greiz (OTZ/KS). Es gibt die Musiker, die in ihren Songs Geschichten erzählen, und es gibt solche, die sie fühlen lassen. Die letzteren sind die große Ausnahme. K.C. McKanzie zählt dazu. Am Mittwoch gastierte die Berlinerin mit ihrem Duopartner Joe Budinsky im Greizer Café Lebensart und lockte ihr Publikum mit elfenhaftem Gesang und eindringlich- spröden Melodien weit hinaus auf den Ozean der Melancholie, auf dem jedoch immer auch ein Rettungsboot über die Wogen schaukelte. Es existieren viele Worte, die McKanzies Musik beschreiben: grazil, zart, sensibel, betörend, sanft, filigran, berührend, ein bisschen rau. Und doch trifft nichts so richtig. Es ist die brillante Mischung aus Dramatik und Zuversicht, die diese Lieder zu etwas Einzigartigem machen, das deutschen Musikern bislang kaum zuzutrauen war. Musikalisch setzt sie klar auf Folk mit einem Hauch Country und Americana, stets reduziert auf das Wesentliche. Trotzdem entziehen sich die Titel dem Schubladen prinzip, bestechen in ihrer von ausdrucksstarken Riffs auf der Gitarre oder dem Banjo getragenen Art durch Eigenständigkeit. Ihre Songs handeln von Liebe, Verlassensein und Einsamkeit, von düsteren Charakteren und gebrochenen Herzen. Handelsübliche Songwriter-Themen also, jedoch verpackt sie McKanzie in bildreichen, lyrischen Texten, die sie mit ihrer, zuweilen an Suzanne Vega erinnernden, klaren Stimme irgendwo zwischen verträumt und direkt interpretiert. Wenngleich die Schwermut bei alldem tragendes Element ist, nie wirkt sie so drückend, dass der Blick für den Morgen verloren geht. Dass ein Pflasterstein zum Percussionsinstrument wird und der Kontrabass als Trommel fungiert, streut eine Brise hellen Humor in die Dunkelheit. |
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Bundesliga-Stimmung
Ringen, Kreisjugendspiele: Lessing-Grundschule gewinnt die Team-Wertung Von Rudi Stöhr Greiz (OTZ). Obwohl die neue Saison in der zweiten Ringer-Bundesliga noch nicht begonnen hat, erinnerte der Geräuschpegel am vergangenen Dienstagnachmittag an diese, allerdings in höheren Stimmlagen - die Kreisjugendspiele im Ringen standen an. Es war wie eh und je. Jubel bei Gewinnern und teilweise Tränen bei den Verlierern. Mitschüler machten die Halle zu einem Tollhaus. Schon vor Beginn der Wettkämpfe tobten sich viele auf der Matte aus. Mitschüler betätigten sich in den Kampfpausen als „Frischluftwedelmeister“ und bejubelten lautstark Siege ihrer Schulkameraden. In Kämpfen über die volle Distanz war oftmals Keuchen angesagt. Ein im Eifer des Gefechts verkehrt angezogenes Trikot hinderte nicht. Nachwuchsringer des RSV Rotation Greiz lieferten sich teilweise verbissene Kämpfe, bei denen dennoch die Fairness überwog. Bei der Siegerehrung strahlten die Gewinner stolz. Da in einigen Alters- und Gewichtsklassen die Goldmedaillen kampflos vergeben wurden, standen auch Freundschaftskämpfe an. So bestritt Eyleen Sewina zwei gegen Josua Greschok und Ron Watzek, alle drei diesjährige Landesmeister. Vom RSV Rotation sorgten Vereins-Jugendtrainer Andreas Mattern, Siegfried Lippke und Klaus Kießling für den reibungslosen Ablauf. Lippke fungierte zudem als Mattenleiter und nahm auch die Siegerehrungen vor. 31 Jungen, zehn Mädchen und ein Kindergartenknirps traten im Freistil an. Die ersten drei erhielten Gold-, Silberund Bronzemedaillen und allesamt Urkunden. Die jungen Teilnehmer kamen aus den Grundschulen Gotthold Ephraim Lessing, Obergrochlitz, Pohlitz, Johann Wolfgang Goethe und Mohlsdorf sowie den Regelschulen Pohlitz, Lessing und dem Gymnasium Greiz. In der Schulwertung kam die Lessing-Grundschule auf stolze 124 Punkte. Mit 30 Punkten belegten die Goethe-Grundschule und das Greizer Gymnasium gemeinsam die Plätze zwei und drei..
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Spielgemeinschaft im Gespräch Triebeser SV stimmt als Erster einer SG der Männerteams mit Motor Zeulenroda zu Von Markus Matthes Zeulenroda. Das Lokalderby zwischen dem Triebeser SV und der SG Daßlitz/Langenwetzendorf wird in der 100-jährigen Fußballgeschichte der Triebeser wohl einen ganz besonderen Platz erhalten. Schließlich wird der Gastgeber am Sonnabend zum vielleicht letzten Mal als Triebeser SV die Spielwiese betreten. Grund dafür ist eine in der kommenden Saison angestrebte Zusammenlegung der Männermannschaften des Triebeser SV und des FC Motor Zeulenroda. Zwar stünde hier die Abstimmung von Zeulenrodaer Seite noch aus, doch ginge die Initiative vom FCM aus. Die Spieler und Verantwortlichen beider Triebeser Männermannschaften haben sich dagegen schon am 21. Mai im Sporthaus Triebes bei der entsprechenden Abstimmung für eine SG mit Zeulenroda ausgesprochen. Begründet wurde die Zustimmung damit, dass so auch in Zukunft attraktiver Fußballsport geboten werden könne. Hätte man sich dagegen entschieden, würde es in Triebes in der Saison 2010/2011 nur noch eine Männermannschaft geben. Der Verein kann kaum auf eigenen Fußballnachwuchs hoffen. Hinzu kommen noch zahlreiche Spieler, die den Verein in der Sommerpause verlassen werden. Das Triebeser Fußballpublikum könne sich also, sollte Zeulenroda zustimmen, in der kommenden Saison wieder interessante Spiele seiner Mannschaft anschauen. Die SG Zeulenroda/Triebes II würde in Triebes ihre Kreisligaspiele absolvieren und auch zweimal pro Woche dort trainieren. Dem Trainergespann stünde hier ein Kader von etwa 20 Spielern zur Verfügung. Gleiches gilt auch für die erste Mannschaft, die hoffentlich auch nächste Saison in der Thüringenliga spielen wird. Hier spielt und trainiert man in Zeulenroda. Die dritte Mannschaft spielt in der 2. Kreisklasse jeweils ein halbes Jahr in Zeulenroda und Triebes. Der Triebeser SV würde als Verein natürlich bestehen bleiben. |
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28. Mai 2010 /Vogtland-Anzeiger 10 Jahre EgroNet im Vierländereck Auerbach – Das Länder verbindende Mobilitätssystem „EgroNet“ im Vierländereck Tschechien, Bayern, Thüringen und Sachsen wird 10. Zum Jubiläum gibt es ein Geschenk für jeden: Es ist der Tarif „2 auf 1“. Das heißt, dass jeweils am 28. und 29. Mai sechs Personen (davon maximal zwei Erwachsene und maximal vier Kinder bis 14 Jahre) berechtigt sind, mit nur einem EgroNet-Ticket zu 15 Euro mit Zug, Straßenbahn und Bus durch die EgroNet-Region zu fahren. „Wir wollen mit diesen Geburtstags-Tarif den Einwohnern und Besuchern der EgroNet-Region die Möglichkeit geben, die umfangreichen Nahverkehrsangebote zu nutzen, um einfach und bequem unser Vierländereck zwischen Karlsbad (Karlovy Vary), Eger (Cheb), Weiden, Bayreuth, Lichtenfels, Greiz, Plauen, Zwickau und Schwarzenberg zu erkunden und die vielen Veranstaltungen und touristischen Sehenswürdigkeiten zu besuchen“, lädt Karlheinz Meinel, Geschäftsfüh-rer der Verkehrsverbund Vogtland GmbH, ein.
Genau am 28. Mai 2000 um 6.05 Uhr fuhr der erste Zug nach 55 Jahren über die damalige Behelfsbrücke von Klingenthal nach Kraslice (Graslitz). Damit startete der Personennahverkehr über Ländergrenzen hinweg. Das „EgroNet“ war als externes Projekt zur Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover entwickelt worden.
„Für mich ist das „EgroNet“ eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte im Herzen Europas. Vor gerade mal 20 Jahren waren Straßen und Schienenwege noch mit Stacheldraht durchtrennt. In nur wenigen Jahren haben wir ein Mobilitätssystem geschaffen, das gut 3,2 Millionen Menschen miteinander verbindet“, sagt Dr. Tassilo Lenk, Landrat des Vogtlandkreises. Als Vorsitzender des Zweckverbandes Öffentlicher Personennahverkehr Vogtland ist er auch Leiter des „EgroNet“, da die derzeit 20 stimmberechtigten Mitglieder, also Landkreise, kreisfreie Städte und Verkehrsverbünde, die vogtländischen Nahverkehrsexperten mit der Leitung des Systems beauftragt haben. Vor zehn Jahren fing alles mit 14 Mitgliedern an.
Für Bahnen und Busse gibt es einen aufeinander abgestimmten Fahrplan, der jährlich herausgegeben wird. Viele Einwohner und Gäste nutzen die öffentlichen Verkehrsmittel in der Region, haben dafür schon 330 000 EgroNet-Tickets gekauft. Dass die zehn Jahre EgroNet sehr erfolgreich waren, zeigen auch zahlreiche Auszeichnungen. Dazu gehören der „Deutschen Schienen-Verkehrs-Preis 2003“ des Deutschen Bahnkundenverbandes für die Fahrgastfreundlichkeit, der „Umwelt-preis 2006 Bayerns“ und der „Bayerische ÖPNV-Preis“ im Jahr 2008. In der EgroNet-Region gibt es eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, die am 28. und 29. Mai dank dem Geburtstags-Tarif „2 auf 1“ einfach und bequem mit Bahn, Bus und Zug angesteuert werden können.
So bereiten die Nahverkehrsexperten in Tschechien für den 29. Mai verschiedene Sonderfahrten mit Bussen und Dampfzügen vor, die kostenlos genutzt werden können. Zu deren Abfahrtpunkten beispielsweise in Karlsbad (Karlovy Vary) oder Marienbad (Marianske Lazne) kommt man mit dem EgroNet-Ticket. In Bayern lohnt sich unter anderem ein Besuch des Deutschen Dampflokmuseums Neuenmark-Wirsberg im Landkreis Kulmbach, der Erimitage in Bayreuth oder des Korbmuseums in Michelau bei Lichtenfels. Am Untreusee und im Höllental bei Hof oder im Fichtelgebirge kann man die Natur genießen. Radeln lässt es sich hervorragend im Oberpfälzer Wald bei Neustadt oder rund um Weiden. Ausflüge in die Geschichte bieten bei Wunsiedel das Porzellanikon zum 300. Geburtsttag des Porzellans oder das Kloster Waldsassen.
In Thüringen erwarten viele Schlösser und Museen am blauen Band der Saale die Besucher. Auch der Schlosspark in Greiz oder das Gelände der Bundesgartenschau bei Ronneburg sind einen Besuch wert. Schließlich gehören in Sachsen das Spitzenmuseum in Plauen, die Vogtland Arena in Klingenthal, das Horch-Museum in Zwickau oder das Eisenbahnmuseum Schwarzenberg zu den besuchenswerten Attraktionen. Das EgroNet-Ticket zum Tarif „2 auf 1“ anlässlich zehn Jahre „EgroNet“ gilt am 28. Mai von 7.30 Uhr bis 3.00 Uhr des Folgetages bzw. am 29. Mai von 0.00 Uhr bis 3.00 Uhr des nächsten Tages. Weitere Informationen unter www.egronet.de |
| 28. Mai 2010 /OTZ |
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Karikatur des Tages
Mitgliederversammlung in Reichenbach verschoben Philharmonie-Freunde treffen sich am 22. Juni Reichenbach (OTZ). Der Vorstand des Fördervereins der Vogtland Philharmonie Greiz/ Reichenbach bittet zu beachten, dass die Mitgliederversammlung nicht wie ursprünglich angekündigt am Donnerstag, 3. Juni, sondern am Dienstag, 22. Juni, um 19 Uhr im Veranstaltungsforum der Vogtland Philharmonie in Reichenbach (Park der Generationen, Wiesenstraße 62) stattfindet. Die Wahlvorschläge für die Wahl des Vorstandes sind bis zum Freitag, 11. Juni, an die Geschäftsstelle der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach, Wiesenstraße 62, in Reichenbach zu senden. Schreib’ eine Geschichte Leseraktion zum Thema „Meine Heimat“ Greiz/Zeulenroda (OTZ). Hier bin ich daheim. Hier habe ich meine Wurzeln und auch meine Zukunft. Was bedeutet Ihnen, liebe Leser, ihre Heimat? Was macht es aus, dieses Heimatgefühl? Warum fühlen Sie sich hier - zwischen den Schlössern der ehemaligen Residenzstadt und dem Zeulenrodaer Meer, zwischen Werdauer Wald, Elstertal und Pöllwitzer Wald zu Hause? Wir, die Zeitungsgruppe Thüringen, bitten Sie herzlich, uns dazu eine Geschichte zu schreiben. Unter dem Motto „Schreib’ eine Geschichte - Meine Heimat 2010“ suchen wir Texte unserer Leser, die sich diesem Thema mit Herzblut und Hingabe zuwenden. Die besten drei Geschichten zum Thema Heimat werden wir in einer Verlagssonderbeilage veröffentlichen und mit attraktiven Sachpreisen der Zeitungsgruppe Thüringen prämieren. Wir freuen uns auf Ihre Ideen und Geschichten, die Sie per Post, per Fax oder per E-Mail in die Pressehäuser in Greiz und Zeulenroda schicken können. Einsendeschluss für die Aktion „Schreib’ eine Geschichte“ ist der 5. Juni 2010. Ihre Zuschriften senden Teilnehmer aus der Region bitte an: Pressehaus Greiz, Burgplatz 10, 07973 Greiz, E-Mail: greiz@otz.de, Fax: 03661/ 875640. Pressehaus Zeulenroda, Schopperstraße 1-5, 07937 Zeulenroda-Triebes, E-Mail: zeulenroda@ otz.de; Fax: 036628/49740. Den Eifelturm
Den Eifelturm, einen Wolkenkratzer, einen Greiz-Turm sowie einen Schlossturm haben die Greizer Schüler Manuel Stiebert,Leon Flohr, Sebastian Horlbeck, Sophie Klein und Stefan Rohleder (von links) in ihrer Freizeit gebaut. Lehrerin Andrea Baldauf hatte die Idee dazu. Mit Urkunde
Mit Urkunde und DFB-Uhr wurde am Sonnabend Sven Büttner (Mitte) von der TSG Hohenleuben für sein ehrenamtliches Engagement durch den Ehrenamtsbeauftragten des KFA Greiz, Günter Hoyer (r.), ausgezeichnet.
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