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Bühnenreifer Fluchtweg
Fluchtbrücke schwebt in der Kindertagesstätte „Freundschaft“ ein Von Christian Freund Greiz. Für die Mädchen und Jungen der Greizer Kindertagesstätte „Freundschaft“ war es ein spannender Dienstagvormittag. Aus sicherer Entfernung durften sie zusehen, wie die Mitarbeiter der Firma KSM die fünf Meter lange und 2,5 Meter breite Metallkonstruktion einer Fluchtbrücke, die vom Gebäude zum Spielgarten führt, mit einem Kran auf die vorher gefertigte Flügelstützwand einschweben ließen. Die Brücke samt Stützwand kostet 59 700 Euro, davon werden 75 Prozent durch das Konjunkturprogramm des Bundes gefördert. Vor Beginn der Bauarbeiten wurde die bisherige Fluchtbrücke, die den baulichen Anforderungen nicht mehr entsprach, abgerissen. Der Auslauf der Brücke wird so gestaltet, dass dieser auch als kleine Bühne für Aufführungen genutzt werden kann. Außerdem ist gegenwärtig eine Plattenfläche im Spielgarten in Arbeit. Darauf können die Kinder Bewegungsspiele durchführen und auch mit dem Roller fahren. Mit diesen Maßnahmen sind die Bauarbeiten auf dem Gelände der „Freundschaft“ aber noch nicht beendet. So hat das Büro „B und W Architekten und Ingenieure“ mit dem Neubau der Terrasse ein weiteres Vorhaben projektiert. Es ist geplant, die derzeit noch vorhandene Terrasse zur Straßenseite komplett abzutragen, die Stützwand zu erneuern und anschließend eine neue Terrasse aus Stahlbeton entstehen zu lassen. Als besondere Attraktion soll neben einer Treppe auch eine Rutsche in den Garten führen. Bereits im Januar dieses Jahres wurde am Giebel des Gebäudes der „Freundschaft“ eine Fluchttreppe errichtet. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, den hohen Sicherheitsstandards in Sachen Brandschutz gerecht zu werden und die Attraktivität zu erhöhen. Baumaßnahmen erhöhen Sicherheit und Attraktivität. Maria Höfer, Leiterin der Kita „Freundschaft“ Kommentar Investition Zukunft Von Christian Freund Wer in Kinder investiert, hat bekanntlich die Zukunft im Blick. Das scheint die Politik - zumindest teilweise - begriffen zu haben und vor allem, dass sie alles dafür tun muss, um Eltern die besten Betreuungsmöglichkeiten für ihren Nachwuchs zu bieten. Folgerichtig könnten sich die Investitionen über das Konjunkturprogramm des Bundes in den Kindergarten „Freundschaft“ als kleiner Beitrag auf dem Weg in eine kinderfreundlichere Gesellschaft erweisen. Neben dem Neubau der Fluchtbrücke, der Fluchttreppe und der großen Terrasse stehen außerdem für 2010 der Umbau eines Schlaf- und eines Waschraumes für Kinder bis zu drei Jahren auf dem Programm. Besonders die Gelder für die Kleinkindbereiche der Kindergärten sind ein richtiger Schritt in die Zukunft. |
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Lessing-Schule wird wieder zur Baustelle
Landkreis soll Geld für neuen Belag vorschießen - Gewährleistungsfrage ungeklärt Von Katja Grieser Greiz. Das erst mit Schuljahresbeginn nach umfangreicher Sanierung bezogene Gebäude der Lessing-Schule in der Dr.- Scheube-Straße wird schon wieder zur Baustelle. Nach derzeitigem Planungsstand rücken die Bauarbeiter in den Sommerferien an und werden den sich wellenden Fußbodenbelag erneuern, wie Frank Korn, zuständiger Abteilungsleiter im Landratsamt, auf Nachfrage sagte. Der Fußbodenbelag in der Regelschule löst sich flächendeckend in allen Etagen von den darunter liegenden Platten. Betroffen davon sind alle drei Arten Beläge - PVC, Kautschuk und Teppich -, die in dem Gebäude verlegt worden sind. Bereits Ende Dezember seien die ersten Anzeichen des Problems bemerkt worden. „Es dürfte ja klar sein, dass dieser Schaden in die Gewährleistung fällt. Den Landkreis trifft keine Schuld“, steht für Korn fest. Entsprechende Gewährleistungsansprüche seien bereits an eine Firma gestellt worden, eine Reaktion stehe noch aus und werde in der kommenden Woche erwartet. Bis die rechtlichen Dinge geklärt sind, könne also noch eine gewisse Zeit ins Land gehen. Doch gerade die hat der Landkreis als Schulträger nicht, denn die Unebenheiten im Fußbodenbelag stellen eine Gefahr für Schüler und Lehrer dar. Also muss gehandelt werden. So werde den Kreistagsmitgliedern kommende Woche ein Lösungsvorschlag gemacht. Damit mit den Instandsetzungsarbeiten begonnen werden kann, soll der Landkreis mit 250 000 Euro erstmal in Vorleistung gehen, lautet der Plan. Über diese außerplanmäßige Ausgabe hat der Kreistag nächsten Dienstag zu entscheiden. Der Kreis soll jedoch nicht auf den Kosten sitzen bleiben, sondern diese sollen aus den Gewährleistungsansprüchen gedeckt werden. Wenn der Kreistag zustimmt, dann könnte mit der Erneuerung des Fußbodens in den Sommerferien begonnen werden. „Die Vorbereitungen laufen dahingehend“, bestätigt der Abteilungsleiter. Ob die Arbeiten in den sechs Ferienwochen zu schaffen sind, kann Frank Korn derzeit noch nicht abschätzen. „Wir werden die Sommerferien auf jeden Fall maximal nutzen“, betont er. Eventuell anfallende Restarbeiten müssten dann nach Schuljahresbeginn an den Wochenenden oder in den Herbstferien realisiert werden. |
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Auf der Suche nach dem Greizer Spielparadies OTZ sucht Kinder für Spielplatztest Von Susann Grunert Greiz (OTZ). Derzeit können sich die kleinen Greizer auf 32 öffentlichen Spielplätzen im Stadtgebiet austoben. Doch welche Kriterien machen die Tummelplätze von Pohlitz bis Obergrochlitz, von Raasdorf bis Gommla, auf dem Reißberg oder in der Innenstadt zum Paradies für kleine Spielplatzmonster? Gehören Rutsche und Schaukel zur Grundausstattung? Gibt sich das Kind von heute noch mit einem einfachen Klettergerüst zufrieden? Oder kann man bei den Kleinen nur mit Wippe, Karussell und Sandkasten punkten? Was Kinderaugen wirklich zum Leuchten bringt, wissen nur die Juniors selbst. Daher müssen für den demnächst beginnenden OTZ-Spielplatztest auch eindeutig die Mini-Fachmänner, also eine Kinder-Jury, ans Werk. In regelmäßigen Abständen soll diese Testgruppe, bestehend aus maximal zehn „Experten“, die Spielplätze in Greiz und Umgebung auf ihre Spieltauglichkeit überprüfen. Ob bei den Kindern dabei Kriterien wie die Größe des Spielplatzes oder die Anzahl der Spielgeräte zählen, wird sich zeigen. Sicher fließt auch die Sauberkeit auf den Plätzen oder der Zustand von Rutsche, Wippe & Co. in die Bewertung mit ein. Mitarbeiter der Lokalredaktion Greiz der Ostthüringer Zeitung gehen zusammen mit den Kindern auf große Spielplatztour und werden die Ergebnisse in der OTZ veröffentlichen. Wer im Alter von 8 bis 12 Jahren ist und Lust hat, die Spielplätze in Greiz genau unter die Lupe zu nehmen, meldet sich bei: Ostthüringer Zeitung, Burgplatz 10, 07973 Greiz, Tel.: (03661) 87 56 11, E-Mail: greiz@otz.de. |
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Die Service-Spinne im Netz
Computer aller Schulen im Landkreis werden vom Medienzentrum Hohenleuben betreut Hohenleuben (OTZ/Henze). Heute kaum noch vorstellbar: ein Fachunterricht ohne Einsatz von Printmedien, audiovisuellen Medien oder des Internets. Doch nicht nur im Unterricht der 45 Grund-, Regelund Berufsschulen, Gymnasien und Förderzentren in Trägerschaft des Landkreises Greiz ist die Arbeit mit Softund Hardware eine Selbstverständlichkeit, vielmehr ist der Umgang mit der IT-Technik in allen Schulbereichen zur Normalität geworden. Doch nicht nur die PC-Systeme der Schulen laufen an dem zentralen Punkt in Hohenleuben zusammen, auch die gesamte Verwaltung des Landratsamtes Greiz. Von hier aus wird gesteuert, gewartet und es werden Arbeitsabläufe koordiniert. 1994 wurde das Medienzentrum gegründet und die Technikstützpunkte in Weida, Zeulenroda und Greiz aufgelöst. Über ein zentrales Fernwartungskonzept wird die Software im gesamten Netz von über 1000 Kilometer Ausdehnung gewartet - online sozusagen. Ich glaube, wir sind angekommen in der Medienlandschaft. Andreas Abicht, Leiter des Medienzentrums Für die Schulen sei das Konzept ein Vorteil, „da sie sich auf nur einen Ansprechpartner konzentrieren müssen und wir es von Hohenleuben aus praktizieren können“, glaubt Andreas Abicht, Leiter des Zentrums. Lediglich bei Hardware-Problemen müsse man heute noch vor Ort. Oberstes Ziel sei es, dass die Kinder von der Technik profitieren, so Abicht. Mittlerweile hat sich der Computer zum Arbeitsmittel entwickelt wie Bleistift oder Lineal, so Abicht, der es wohlwollend aufnimmt, dass die Technik auch fächerübergreifend im Unterricht zum Einsatz kommt und nicht nur in Medienkunde. Um die Funktionalität weiter zu fördern, bieten die Hohenleubener auch Workshops an, in denen die Lehrerschaft zur Weiterbildung eingeladen wird. |
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„Saitensprünge“ als Zugabe
Publikum vom Können der Musiker fasziniert Greiz (OTZ/IMU). Von den drei Streichquartetten der Vogtland-Philharmonie gab das jüngste, das „Quartett 21“, am Pfingstmontag ein Konzert im Weißen Saal. Sowohl die personelle Zusammensetzung des Quartetts, als auch das Programm waren international: Konzertmeister Sergej Synelnikow, 1. Violine, kommt aus der Ukraine; Artashes Stamboltsyan, 2. Violine, ist gebürtiger Armenier, Stefan Roberto Kelber, Viola, stammt aus Brasilien und Peter Manz, Violoncello, ist ein Bayer. Es war ein Konzert, das die Zuhörer von Anfang bis Ende faszinierte. Entscheidend dafür war das hohe Können der vier Musiker. Sie griffen zu Beginn bei Mozarts D-Dur Divertimento KV 136 temperamentvoll zu, differenzierten die Dynamik und erreichten durch klare Artikulation Transparenz im Spiel. Bei „Romanze und Scherzo“ zeigte sich der „Klavierlöwe“ Rachmaninoff zunächst von einer zärtlichen Seite, die Melancholie des gebürtigen Russen kam durch geschmeidiges Musizieren zum Ausdruck. Hier, wie auch bei den anderen Werken, erwies sich Stamboltsyan als ein musikalisch und künstlerisch aktiver Partner des führenden Synelnikow und trug damit wesentlich zur Ausstrahlung des Quartetts bei. Puccini stellte seine „Chrysanthemen“ schwermütig vor und steigerte sich leidenschaftlich. Hier ließ sich das „Quartett 21“ in der Interpretation von Puccinis harmonischer Farbigkeit und seinen Emotionen leiten. Dvoraks Streichquartett in F-Dur op. 96 wird von Anfang bis Ende von einprägsamer Thematik geführt, an der alle vier Spieler auch solistisch beteiligt sind. Tschechische Folklore wurde mit Frische und Temperament musiziert. Beeindruckend war das fulminante Finale, bei dessen Stretta noch einmal alle vier Spieler ihr hohes künstlerisches Interpretationsvermögen unter Beweis stellten. Es gab zu Recht großen Beifall und „Südamerikanische Saitensprünge“ als Zugabe. |
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„Ruinengeister“ gehen um
Elsterberger sanieren ehrenamtlich die Burgruine - das Wahrzeichen ihrer Stadt Von Jürgen Stefaniak Elsterberg (OTZ). Sie wirken ehrenamtlich im Hintergrund und tun etwas für das Allgemeinwohl. In diesem Fall für das Elsterberger Wahrzeichen - die Burgruine. Gemeint sind die „Ruinengeister“, eine Gruppe von Frauen und Männern zwischen 42 und über 70 Jahren. Sie treffen sich mit Beginn der Sommerzeit dienstags auf der Burgruine und führen Arbeiten zur Erhaltung des Wahrzeichens durch. Jeder bringt handwerklichen Kenntnisse oder Berufserfahrung als Schlosser, Zimmermann oder Klempner ein. Karsten Zeller ist schon viele Jahre dabei: „Seit über 100 Jahren beschäftigen sich Heimatfreunde mit der Erhaltung unserer Burgruine“, erzählt er. Zwischen 10 und 15 „Ruinengeister“ sind beim wöchentlichen Treff am Vereinsturm anwesend. Dessen Außenhülle wird derzeit neu verfugt. Im Innern ist die Sanierung schon abgeschlossen, ebenso in den Kellern. Vieles gelang mit Unterstützung der Stadtverwaltung, weiß Zeller dankbar zu berichten. So auch die Neugestaltung im Inneren der beiden Türme am Haupteingang, wenn man von der Schloßstraße zur Burgruine kommt. Auch die ehemalige Jugendherbergsküche wurde saniert und als Werkstatt für die „Ruinengeister“ umfunktioniert. Im Vorjahr sind die Männer und Frauen auch mal „fremdgegangen“. „Wir haben die Sanierung des Seit über 100 Jahren beschäftigt man sich mit der Erhaltung der Burgruine. „Ruinengeist“ Karsten Zeller Bismarckplatzes in der Käferleite begonnen“, erzählt Karsten Zeller. Bis zum Heimat- und Ruinenfest Ende August soll die Ehrentafel für den ehemaligen Reichskanzler angebracht werden. Seit dem Frühjahr hat man dank der Entfernung von Gehölzen durch die Helfer auch wieder einen schönen Blick von der Stadt auf die Burgruine. |
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Greizer Kammhütte in Wintersportstadt
Henriette und Swen Palme wollen Ferienheim in Klingenthal eröffnen Elsterberg (OTZ/j. st.). Sie starten einen beruflichen Neuanfang, die Palmes aus Greiz. Swen Palme, bislang für den Elsterberger BC als Fußballer aktiv, und seine Frau Henriette wollen noch 2010 in Klingenthal ein Ferienheim mit acht Appartements und einer Gaststätte eröffnen. Im Dezember soll es soweit sein. „Seit vier Jahren haben wir das Grundstück in Klingenthal“, erzählt Swen Palme, der auch beim 1. FC Greiz und in Untergrochlitz spielte. „Wir geben unsere sichere berufliche Zukunft auf, das erfordert die ganze Kraft für die neue Tätigkeit“, bekräftigt Henriette Palme, dass künftig wenig Zeit für ein Hobby bleibt. Seitdem ihnen das Objekt in Klingenthal gehört, kümmert sich die Familie, dazu gehört Tochter Laura-Sophie, intensiv um den Umbau. „Zu 90 Prozent habe ich alles selbst gemacht“, berichtet Swen Palme. „Greizer Kammhütte“ soll ihr Objekt in der Wintersportstadt künftig heißen. In der DDR war es das Ferienheim des Greizer Stoffherstellers Greika. |
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Gerstunger mit Heimvorteil in Neumühle MDR-Triathlon beginnt in Neumühle mit dem Radrennen - Team Thüringen obenauf
Von Marcel Hilbert Neumühle (OTZ). „Ihr müsst gleich alle ganz laut ’Gerstungen’ rufen.“ - Der Thüringer Bademeister Stephan Rudloff nutzte die letzten Minuten vor dem Start des MDR-Pfingst- Triathlons noch einmal, um an den Lokalpatriotismus der Gäste am Neumühler Startpunkt zu appellieren. Getragen von deren Applaus und Anfeuerung war er es schließlich auch, der nach dem Startschuss am Elsterufer als Erster vom Dorfplatz auf die Straße nach Waltersdorf einbog. Zum Start der ersten Etappe, dem Radfahren, der Triathlon-Veranstaltung des Rundfunksenders glich die Stimmung der eines Volksfestes. Während auf dem Parkplatz nicht eben wenige Kamerateams und Fotografen auf der Suche nach guten Einstellungen waren, sorgte am Startpunkt der Greizer Fanfarenzug für die passende musikalische Untermalung des Vormittages. Bei dem Triathlon, zu dem an jedem Tag des Pfingstwochenendes eine Etappe auf dem Programm stand, traten Teams aus den drei Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen an. Jeweils unterstützt durch Moderatoren aus Funk und Fernsehen, gingen dabei drei Schwimmbad-Mitarbeiter ins Rennen um eine neue Wellenrutsche für das eweils eigene Schwimmbad. Neben dem Thüringer Rudloff aus Gerstungen waren das Albrecht Spindler aus Jahnsdorf in Sachsen und Jörg Wiltschko vom Naturbad Rehmsdorf in Sachsen-Anhalt. Von Neumühle aus führte die Rad-Etappe die drei Länderteams über Waltersdorf nach Clodramühle und von dort schließlich zur Untermhäuserbrücke auf dem ehemaligen Buga-Gelände im Geraer Hofwiesenpark. Immer wieder mussten sich die Mannschaften auf der 30,7-Kilometer-Strecke dabei auch in kleinen Sportspielen beweisen. Am Ende schien es, als hätten Stephan Rudloffs Anfeuerungs-Aufruf an das Publikum geholfen, denn der Gerstunger und sein Team, bestehend aus Susann Reichenbach vom Thüringen Journal und Michael Hesse von MDR 1 Radio Thüringen, überquerten am Ende mit etwa einer Minute Vorsprung das Ziel als Erste. Nachdem auch die Laufetappe in der Zeitzer Region und das Kanufahren in Leipzig absolviert und so der Triathlon entlang der Weißen Elster mit der Finalshow mit Schwimmwettkämpfen in Leipzig beschlossen wurde, steht nunmehr fest: Das Schwimmbad in Gerstungen kann sich über die neue Wellenrutsche freuen. Nachdem es nach den regulären drei Etappen zunächst nach einem deutlichen Sieg für Thüringen aussah, wurde es in den Abschluss-Wettkämpfen noch einmal spannend. Das Team Sachsen-Anhalt ging zwischenzeitlich gar in Führung. Letztlich jedoch konnte sich ein strahlender Stephan Rudloff über den Gesamtsieg des MDR-Triathlons freuen. |
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Jenennchen bleibt Vorsitzender
Elsterberger Heimatverein wählt Elsterberg (OTZ/j. st.). Kürzlich fand in Elsterberg die Jahreshauptversammlung des Vogtländischen Heimatvereins Elsterberg statt. Karin Wagner ist künftig die Schriftführerin im Vorstand, sie löst Monika Lengning ab. Regina Kuczora zeichnet sich künftig für den Wirtschaftsbetrieb auf der Burgruine verantwortlich. Unverändert besteht der geschäftsführende Vorstand neben Volker Jenennchen und Karsten Zeller als dessen Stellvertreter auch aus der Schatzmeisterin Schatzmeisterin Gerlinde Seidel. Die Führungscrew vervollständigen die langjährigen Beisitzer Klaus Hiemisch, Wolfgang Haupt und Egon Bechert. Auch die Revisionskommission bleibt mit Brigitte Claus und Gerhard Schlenther bis 2012 unverändert. Noch weiter verstärkt hat sich das personelle Problem in der Besetzung der Trachtengruppe. Wegzug, Ausbildung oder andere Interessen sind die Ursachen für Sorgen im Nachwuchsbereich. Trotzdem hat die Trachtengruppe bei vielen überregionalen Veranstaltungen wie beim Münchener Oktoberfest die Stadt Elsterberg würdig vertreten. Egon Bechert berichtete über die Umsetzung zweier Webstühle aus Greiz in die Turnhalle an der Burgruine, wo künftig ein kleines Industriemuseum entstehen soll. 2010 steht für den Heimatverein die Organisation des Heimat- und Ruinenfestes sowie die Ausrichtung der „Kindergruselnacht“ auf dem Plan. |
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Holzachterbahn „El Toro“ ausgezeichnet Plohni-Dorf entsteht im Freizeitpark Plohn Plohn (OTZ). Der Freizeitpark Plohn hat den FKF-Award für herausragende Neuheiten bekommen. Denn „Deutschlands wildeste Holzachterbahn El Toro“ begeistert offenbar nicht nur die Besucher, sondern auch die Kritiker. Deshalb bekam „El Toro“ die Auszeichnung, mit der jährlich die drei besten Neuheiten in der Freizeit- und Kirmesbranche prämiert würden, heißt es in einer Mitteilung. Am Pfingstsonntag um 14 Uhr wurde der Preis im Freizeitpark Plohn überreicht. Doch „El Toro“ ist nicht die einzige Attraktion des Freizeitparks, der mit insgesamt über 70 Attraktionen die Besucher anlockt. Immer wieder sind dabei Neuheiten zu erleben. Das „Crazy House“ - der neue Klettergarten lädt seit vergangenem Wochenende zum Klettern und Kraxeln ein. Außerdem können die Besucher derzeit auch die Bauarbeiten am neuen Plohni-Dorf direkt an der Achterbahn „El Toro“ beobachten. |
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Für ehemaligen Weißendorfer Bürgermeister kommt jede Hilfe zu spät
Fassungslos standen Anwohner und Feuerwehrleute gestern Vormittag auf der Weißendorfer Ortsstraße. Ein 54-jähriger Mann, allen bestens bekannt, war gegen 10.10 Uhr mit seinem Auto ungebremst gegen eine gemauerte Gartensäule gefahren. Steffen Beikirch / 25.05.10 / OTZ Weißendorf. Für den früheren Bürgermeister, bis 1991 im Amt, kam jede Hilfe zu spät. Wie der Notarzt später ermittelte, hatte der schwer zuckerkranke Weißendorfer hinterm Steuer einen Herzinfarkt erlitten. Sein Körper verkrampfte, so dass er die Kontrolle über seinen Kleinwagen vom Typ Honda Logo verlor und auf dem Weg hinunter ins Dorf vermutlich sogar noch Gas gab, um unweit seines Wohngebäudes gegen die Einzäunung von Hausnummer 71 zu prallen. Säule und Grundmauer der Einfriedung sind zerstört, das Auto auch. "Ich habe einen lauten Knall gehört, aus dem Fenster gesehen und bin sofort runter gerannt", schilderte Anwohner Kurt Kleinert. Gemeinsam mit Bianca Tamme, die wenig später mit dem Auto um die Ecke bog, versuchte er den Fahrer aus dem Wrack zu befreien. Was aber misslang, weil er eingeklemmt war. "Ich habe versucht, Puls zu fühlen, aber da war schon nichts mehr", erzählt Bianca Tamme, die sofort die Rettungsleitstelle rief. Gegen 10.17 Uhr ging die Sirene im Dorf. Als die örtliche Feuerwehr mit fünf Leuten anrückte, war der Notarzt bereits da, berichtete Einsatzleiter Sören Begemann. Auch Feuerwehrunterstützung aus Triebes und Zeulenroda eilte noch zum Unfallort. Die einzig verbliebene Aufgabe: Ölbindemittel ausbringen und den nächsten Gully versiegeln. Schließlich befand man sich im Trinkwassereinzugsgebiet. |
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Ausgleich in letzter Minute
Fußball, Bezirksliga: Letztes Saison-Heimspiel von Daßlitz/Langenwetzendorf Daßlitz (OTZ/Christian Schädlich). Im letzten Heimspiel der Saison wollte sich die SG Daßlitz/Langenwetzendorf von den eigenen Fans mit einem Erfolg verabschieden. In der Anfangsphase hatte die SG Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Andreas Titscher traf bei seinem Schuss nur die Querlatte des Tores von Christian Walzel (2.). Auf der Gegenseite konnte SG-Spieler Sebastian Michael den Ball Ramón Czerwenka in den Lauf spielen. Gegen dessen Abschluss aus zentraler Position ist Daniel Conrad im Tor des FV Einheit machtlos - 1:0 für die Hausherren (4.). Nach einigen Chancen auf beiden Seiten spielte sich das Geschehen in der Folge überwiegend zwischen den beiden Strafräumen ab. Christian Walzel rettete dann noch einmal im letzten Moment bei einem Freistoß der Gäste (31.). Mit der knappen 1:0-Führung ging es in die Halbzeit. Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel unterbrach dann Schiedsrichter Titze die Partie wegen eines aufziehenden Gewitters.Nachdem das Spiel fortgesetzt werden konnte spielten plötzlich nur noch die Gäste. Die Zuordnung in der Defensive stimmte nicht. So kam Bajram Shala zum Schuss und ließ Walzel keine Abwehrmöglichkeit (56.). Als die SG im Aufbauspiel einen Pass genau zu einem Verteidiger spielte, schaltete der FV Einheit sofort auf Angriff um und konterte. Patrick Thurmann schloss den Spielzug mit dem 1:2 ab (58.). Nach erneutem Fehler der SG-Spieler konnte ein Angreifer der Gäste allein auf das Tor zulaufen. Walzel konnte nur noch mit einem Foul klären, was einen Strafstoß für Jena einbrachte. Kai Helmecke ließ sich die Chance nicht entgehen und vollstreckte zum 1:3 (65.). Doch die SG spielte weiter nach vorn und ließ sich nach diesen drei Gegentreffern binnen zehn Minute nicht hängen. Nach einer scharfen Eingabe durch Marcel Vollrath von der rechten Seite fälschte Sebastian Grau den Ball unglücklich ins eigene Tor ab (77.). In der Nachspielzeit flankte Andy Neiß den Ball in den Strafraum, wo Christian Peschke mit einem Flugkopfball der Ausgleich gelang (90+2). Am Ende eine gerechte Punkteteilung, wobei das Trainergespann der SG mit dem Auftreten der Mannschaft in den Minuten nach der Spielunterbrechung überhaupt nicht zufrieden war. Daßlitz/Langenwetzendorf: Walzel, Mende, Bauch, Vollrath, Peschke, Wirth, Daniel Pfennig (58. Halbauer), Schädlich (58. D. Neiß), Seyfarth, Michael (51. A. Neiß), Czerwenka. |
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Heimsieg durch Himmers Doppelpack
Fußball - Männer, Bezirksliga: Drei Punkte für Greiz gegen den FSV Lucka Greiz (OTZ/Frank Brettfeld). Nach dem kräftezehrenden Derby gegen Daßlitz/Langenwetzendorf musste das Sengewald-Team am Montag schon gegen den FSV Lucka ran. Bereits in der 2. Minute eine erneute Hiobsbotschaft für die Greizer Verantwortlichen, als der angeschlagene Michael Mätzke durch Martin Donath ersetzt werden musste. Die erste Tormöglichkeit eröffnete sich für Felix Körner, der nach langem Einwurf von Kevin Brettfeld auf Philipp Gneupel, durch diesen mustergültig im gegnerischen Strafraum angespielt wurde, beim Abschluss jedoch verzog (4.). Die Heimelf war bemüht aus einer sicheren Abwehr um Martin Speicher, René Schimmel und Jens Gäbelein das Angriffsspiel weiter zu forcieren. Lucka fand daher nur langsam ins Spiel und hatte durch Nico Heinzmann eine erste Schusschance. Der Ball ging jedoch über das Paulitz-Tor (17.). Als im direkten Gegenzug Philipp Gneupel durchstartete und kurz vor der Strafraumgrenze durch Dirk Eschenbaum mit Notbremse zu Fall gebracht wurde, blieb Schiedsrichter Guido Schwarz keine andere Möglichkeit, als dies mit Platzverweis zu ahnden (18.). Den fälligen Freistoß setzte David Himmer knapp neben den linken Pfosten (20.). Danach verflachte kurzzeitig der 59. Minute schickte Schiedsrichter Schwarz die Mannschaften wegen Gewitters für zehn Minuten in die Kabinen. Martin Speicher setzte nach der Zwangspause mit einem fulminanten Schuss gegen den rechten Pfosten das nächste Achtungszeichen (64.). Dann endlich das erlösende und mehr als verdiente 1:0 (68.), nachdem Mario Himmer ein schönes Zuspiel von Felix Körner mit dem Kopf über die Torlinie beförderte. Wenig später kam Denny Dreßler, nach schöner Vorarbeit von Brettfeld und Gneupel endlich zu einem konzentrierten Abschluss. Gegen den Schuss aus zehn Metern hatte Uhlemann keine Abwehrchance (83.). Kurz vor dem Abpfiff noch das 3:0, wieder durch Mario Himmer (89.). Greiz: Jens Paulitz, Martin Speicher, Jens Gäbelein, Michael Mätzke (2. Martin Donath), Rene Schimmel, David Himmer, Philipp Gneupel (86. Ulf Grundmann), Mario Himmer, Kevin Brettfeld, Felix Körner, Denny Dreßler |
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Untergrochlitz mit optimaler Ausbeute
Fußball - Männer, Kreisliga: Hohndorf fällt in der Tabelle weiter zurück Greiz (OTZ/Volker Georgius). SV 60 Untergrochlitz - SSV 1938 Großenstein 3:1 (1:0) Durch Willensstärke und großen Kampfgeist gewann Untergrochlitz das Kreisliga-Nachholspiel am Pfingstmontag und arbeitete sich damit auf Platz neun vor. Kurz vor der Pause gelang Tobias Rausch die Führung für den Gastgeber. Nach dem Großensteiner Ausgleich dauerte es bis in die letzten zwei Minuten, ehe die Untergrochlitzer die Partie für sich entscheiden konnten. SR: Pfennig (Daßlitz). Tore: 1:0 Rausch (43.); 1:1 Nokel (57.); 2:1 Schürer (89.); 3:1 Rausch (90.). Rote Karte: Tittmann (Untergrochlitz) 28. Minute. Gelb-Rote Karte: Fengler (Großenstein) 76. Minute. SV 60 Untergrochlitz - FSV Berga 2:1 (1:1) Greiz. Ein wichtiger Heimsieg gelang Untergrochlitz auch gegen Berga. Die schnelle Führung des Gastgebers konnte Berga durch einen Elfmeter noch ausgleichen. Schürers Siegestreffer löste im Lager der Gastgeber großen Jubel aus. SR: Denny Gräser (Seelingstädt). Tore: 1:0 Tittmann (5.), 1:1 Kulikowski (28./Elfmeter), 2:1 Schürer (65.). SG Wünschendorf/Falka - Hohndorfer SV 4:2 (2:1) Wünschendorf. Wünschendorf gewann das Spiel durch die gute kämpferische Einstellung. Mitentscheidend war der Platzverweis für den Hohndorfer Torwart Zeising nach 70 Minuten. Danach schoss Maximilian Feiler Wünschendorf/ Falka mit einem Doppelschlag in einer Minute zum Heimsieg. Der Gastgeber überholte den Hohndorfer SV damit auch in der Tabelle der Kreisliga. SR: Möller (Niederpöllnitz). Tore: 1:0 Zimmer (16.), 2:0 Pachali (30.), 2:1 Krauße (42./Elfmeter), 3:1, 4:1 Feiler (75., 76.), 4:2 Strauß (85.). Rote Karte: Christian Zeising (Hohndorf/70. Minute) wegen Verhinderung einer Torchance außerhalb des Strafraums. |
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Zeulenrodaer Fußballer einen Schritt zum Klassenerhalt
In der Thüringenliga kehrten die Zeulenrodaer mit einem 5:1-Sieg vom FC Thüringen Weida zurück. Klaus Meitner / 26.05.10 / OTZ Weida/Zeulenroda. Diese drei Punkte sind für den FC Motor im Kampf um den Klassenerhalt enorm wichtig, denn auch Wismut Gera, Borsch und Schlotheim, die ebenfalls stark abstiegsbedroht sind, gewannen ihre Begegnungen. Zeulenroda muss nun am kommenden Wochenende zu Hause gegen den SV Borsch versuchen, möglichst mit einem weiteren Sieg den Verbleib in der Thüringenliga zu sichern. Zeulenrodas Trainer Carsten Herrmann konnte nicht auf den verletzten Frank Lehmann zurückgreifen, beorderte dafür sicher für viele überraschend Martin Schulz in den Angriff.Weida zog sich von Beginn an weit bis in die eigene Hälfte zurück, nur der dribbelstarke Hendrik Pohland war ein ständiger Unruheherd für die Gäste-Abwehr. FCM-Kapitän Sven Seebauer hatte die erste Torchance der Partie, doch sein Kopfball nach einer Ecke von Tino Pohl strich knapp am Weidaer Gehäuse vorbei (4.). Es folgte eine tolle Einzelaktion von Pohland. Er setzte sich geschickt gegen zwei Abwehrspieler Motors durch, seinen anschließenden 14-Meter-Schuss parierte jedoch Zeulenrodas Torwart Jens Kutzner (9.). Bei einem Distanzversuch von Chris Schiller fehlte auch nicht viel und die Gästeführung wäre perfekt gewesen (15.). Zehn Minuten später war es dann soweit. Pohls genaue Flanke zirkelte Martin Schulz per Direktabnahme zum 0:1 ins linke Eck (25.). Motor blieb am Drücker, M. Schulz (33.) und Denny Milde (39.) hatten das 0:2 auf dem Fuß. Das fiel dann fast mit dem Pausenpfiff von Schiedsrichter Stefan Prager aus Merkendorf. Wieder fand eine Flanke Pohls den gut postierten M. Schulz, der keine Mühe hatte, seinen zweiten Treffer zu erzielen (45.). In der zweiten Halbzeit hatte Motor gut zwanzig Minuten Probleme. Zum Glück konnten die harmlosen Weidaer daraus keinen Nutzen ziehen. Nur Pohland betätigte sich als Alleinunterhalter. Er war es auch, der bei seinen Schüssen (57., 60.) für Torgefahr sorgte. Die erste Chance der Gäste im zweiten Abschnitt nutzte Bastian Kotlinsky nach präzisem Zuspiel vom guten Manuel Sengewald zum 0:3 (74.). Dann fiel der Ehrentreffer für die Gastgeber, erzielt von ihrem besten Akteur, Hendrik Pohland (76.). In der Schlussphase drehte Denny Milde noch einmal auf. Erst schloss er einen Konterangriff überlegt zum 1:4 ab (82.) und ließ in der 85. Minute das 1:5 folgen. Tore, die dem FC Motor helfen könnten, um in der Landesliga zu bleiben, hat man doch gegenüber Schlotheim eine um sechs Treffer bessere Tordifferenz. Nach dem Spielende feierten viele mitgereiste Zeulenrodaer Fans ihre Mannschaft. |
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26. Mai 2010 /Vogtland-Anzeiger Bauverzug bei Reichenbacher Feuerwache Reichenbach – Der Rohbau der neuen Feuerwache in der Reichenbacher Schlachthofstraße ist fast fertig. Von Schlauchturm und Fahrzeughalle stehen bisher allerdings lediglich die Fundamente.
Davon konnten sich die Medienvertreter in dieser Woche vor Ort überzeugen. Derzeit geht das Bauamt davon aus, dass im August der Innenausbau beginnen kann. Damit liegt der Bau aufgrund des langen Winters deutlich im Zeitverzug, der laut Aussage der Fachleute auch nicht mehr aufgeholt werden kann.
Somit wird sich der Übergabe-Termin an die Feuerwehr wahrscheinlich von Dezember 2010 auf Januar/Februar 2011 verschieben. Die Außenanlagen werden sogar noch später fertiggestellt.
Das sei allerdings nicht weiter schlimm, bestätigt Hubert Greger, der zuständige Mitarbeiter im städtischen Bauamt. Schließlich habe sich die Stadt zeitlich nie unter Druck gesetzt und von Anfang an Wert auf Qualität gelegt, denn eine Feuerwache müsse auch dem Katastrophenfall trotzen. Und in dieser Hinsicht gebe es bis jetzt überhaupt keine Abstriche. Die Fundamente wurden den Vorgaben zufolge überdurchschnittlich stabil gebaut, so dass das neue Gebäude auch leichte Erdstöße, wie sie im Vogtland immer wieder mal vorkommen, ohne Schaden überstehen sollte.
Kostenseitig bewegt sich der Neubau bisher im vorgegebenen Rahmen von 4,15 Millionen Euro. Und wie Hubert Greger sagt, zeichne sich auch keine Verteuerung ab. Zwei Drittel der Aufträge sind bereits vergeben. |
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| 26. Mai 2010 /OTZ | ||
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Werbung fürs Triebeser Großereignis angebracht
Peter Geier, Andreas Senkowski und Sabrina Geier (von links) vom 1. Triebeser Fanfarenzug brachten am Sonnabend die erste Werbung für die 15. Landesmeisterschaft der Turnerspielleute an. Am 12. Juni werden 450 bis 500 Spielleute in 16 Schalmeien-, Spielmanns- und Fanfarenzügen sowie Drumcorps (Trommlerzügen) erwartet. Am Sonnabendabend spielt „OB live“. Am Sonntag werden sieben Züge noch einen Frühschoppen gestalten. Karikatur des Tages
Alkoholisiert gegen drei Autos Greiz (OTZ). Mit 1,16 Promille Atemalkohol verursachte ein 22- Jähriger am Montag gegen 19.45 Uhr einen Verkehrsunfall. Er fuhr mit seinem Pkw BMW in der Dr.-Otto-Nuschke-Straße stadteinwärts und bog nach links in die Straße Am Fernblick ein. Auf Grund seiner Alkoholisierung kam er nach links von der Straße ab. Er fuhr über eine Wiese und stieß auf einem Parkplatz gegen drei Fahrzeuge. Verletzt wurde niemand, es entstand Schaden von rund 5000 Euro. Wechselgeld und Zigaretten geklaut Einbruch in Café „Zur Stadtmühle“ in Greiz - Polizei sucht Zeugen Greiz (OTZ/KG). Wechselgeld und Zigaretten - das ist das Diebesgut, das Unbekannte aus dem Café „Zur Stadtmühle“ am Greizer Burgplatz erbeuteten. In der Nacht zum Dienstag drangen bislang unbekannte Täter in das Café ein, durch ein Fenster gelangten sie in die Räume. Wie Michael Schwenzer, Sprecher der Polizeidirektion Gera, auf Nachfrage sagte, wurden aus dem Café Bargeld und drei Stangen Zigaretten entwendet. Die Beamten der Polizeiinspektion Greiz haben gestern Morgen die Spuren gesichert. Hinweise zu den Tätern gebe es derzeit aber noch nicht, so Schwenzer. Deshalb werden Zeugen gesucht, die in der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen etwas bemerkt haben. Wer Hinweise geben kann, meldet sich unter Tel.: (03661) 62 10.
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