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Wildetaube: Spielspaß auf 160 Tonnen Sand
Neuer Beachvolleyballplatz dank Jugendaktion in der Binnenland-Gemeinde Wildetaube Von Kathrin Schulz Wildetaube. Dass es Beachvolleyball auch völlig ohne Strand geben kann, stellten am Wochenende Jugendliche und Sportfreunde aus Wildetaube mit der stimmungsvollen Einweihung ihrer Beachvolleyballanlage unter Beweis. 14 Mannschaften aus der Region lieferten sich beim Eröffnungs-Freizeit- und Hobbyturnier der Volleyballer spannende Spiele, die „Aldi Berga“ (1.), Peanuts Wildetaube (2.) und Chemie II Greiz (3.) für sich entschieden. Angesichts der Maikühle um die 5 Grad Celsius wurden die meisten Spiele in klassischer Sechser-Teamstärke allerdings in der Turnhalle nebenan angepfiffen. Nur das Eröffnungsspiel lief auf Sand: Das ließen sich die Initiatoren und Erbauer des Platzes nicht nehmen: „Nicht nur die 21 Sportler der Jugendsektion des SV Wildetaube unterstützten das Projekt, auch die Jugendlichen und Jugendklubs der umliegenden Orte, wie der Jugendklub Bauwagen Kühdorf, waren in der Bauzeit an jedem Wochenende dabei, unterm Strich 40 Jugendliche insgesamt“, erläutert Andrè Schröter vom Vorstand des SV Wildetaube, der die Fäden für das Projekt in den Händen hielt. Gut anderthalb Jahre habe die Realisierung des Vorhabens vom ersten Antrag an gedauert. Am 30. November war der Platz, in dem immerhin 160 Tonnen normgerechter Spielsand stecken und der mit Ausmaßen von 16 mal 25 Metern auch für die Austragung von Meisterschaften geeignet ist, fertig. Schröter ist stolz, dass es seinem Team gelungen ist, die notwendigen Sponsoren für das 16 700-Euro-Projekt zu gewinnen und 30 Prozent Eigenleistung zu stemmen. Er dankt darüber hinaus dem SV Wildetaube (1500 Euro), der Gemeinde (2000 Euro) und dem Kreissportbund (3800 Euro) für die Unterstützung. Hinzu kommen 4800 Euro aus dem Lottomitteltopf. Mit traditionellem Bandschnitt weihte Andrè Schröter das Spielfeld ein - im Beisein von Landtagspräsidentin Birgit Diezel, die aus dem benachbarten Neugernsdorf gekommen war, um die symbolische erste Angabe auf dem Platz zu machen, Bürgermeister Helmut Schaffer, der sehr stolz darauf ist, dass die Jugendlichen das Projekt voll in Eigenregie durchgezogen haben und einen Ball als Einweihungsgeschenk dabei hatte und SV-Vorsitzendem Heiko Kanis, der sich gemeinsam mit seinen Sportlern auf Strandflair im Sommer in Wildetaube freut. Kommentar Strandfeeling Von Kathrin Schulz Bemerkenswerte Projekte für das Gemeinwohl - ob sportlich, kulturell, musisch, schulisch oder sozial - sucht die Thüringer Landtagspräsidentin Birgit Diezel für ihren erstmals ausgelobten Förderpreis jugend @ ehrenamt, der am 12. Juni anlässlich des Tages der offenen Tür im Landtag vergeben werden soll. Der Bau des Beachvolleyballplatzes in Wildetaube, den die Jugendlichen von der Idee über die Sponsorensuche und unzählige Arbeitseinsätze bis zum sehnsüchtig erwarteten Einweihungstag am Sonnabend selbst durchgezogen haben, könnte kein besseres Beispiel sein. Folgerichtig ermunterte Diezel die sportbegeisterten Akteure, die ein Stück Strandfeeling ins Dorf bringen, sich mit ihrer Aktion zu bewerben. Eine Jury im Plenarsaal des Landtages wird die Entscheidung über den Preis, der immerhin mit 2000 Euro dotiert ist, haben. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert. Denn an weiteren Ideen mangelt es sicher nicht. Fehlt nur noch ein bisschen Glück und ein toller Sommer. |
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Stets ein verlässlicher Partner
Schützengesellschaft 1990 Greiz e.V. feiert 20-jähriges Bestehen im Vereinsheim Von Christian Freund Greiz. Zum Auftakt der Festveranstaltung anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Schützengesellschaft Greiz 1990 e.V. gratulierte die Männerchorgemeinschaft Greiz mit einer bunten Liederfolge. „Mit zwölf Mitgliedern wurde am 2. April 1990 unsere Schützengesellschaft gegründet und bereits am 29. September erfolgte der Eintrag ins Vereinsregister“, erinnerte der langjährige Vorsitzende, Wolfgang Gabriel, in seinem Rückblick. Besonders dankte er Hans Jung, dem damaligen Vorstandsvorsitzenden des Schützenvereins Marktredwitz. „Ohne ihn hätten wir es kaum geschafft, den Schützenverein als einen der ersten nach der Wende in Thüringen zu gründen“, ergänzte Wolfgang Gabriel. Damals wurde das wöchentliche Training in der Schulturnhalle in Irchwitz durchgeführt, hier fanden auch 1992 und 1993 die ersten kleinen Schützenfeste statt. Im Februar 1994 konnte das Vereinsheim in der Oßwaldstraße 31 bezogen werden. „Die Fahnenweihe im April des gleichen Jahres, an der zahlreiche Gäste, Schützenvereine und Kommunalpolitiker teilnahmen, war ein großer Tag für uns, insgesamt acht Schützenfeste hatten wir bisher in Greiz organisiert, die unseren Mitglieder ein großes Arbeitspensum abverlangten“, führte der Vereinsvorsitzende weiter aus. Der jährliche Terminkalender der Schützengesellschaft ist prall gefüllt. Darin sind Aktivitäten wie Wettkämpfe zwischen den Vereinen, Teilnahme an der Kreismeisterschaft, das Böllerschießen zum Maibaumstellen auf dem Greizer Markt, das Morgenschießen zum Park- und Schlossfest sowie die Teilnahme am Festumzug, die Ermittlung des Jungbzw. Schützenkönigs, die Vereinsmeisterschaften oder das Betreiben des Schießwagens zu Sommerfesten aufgelistet. Unter den 54 Mitgliedern der Schützengesellschaft sind 18 Frauen und 16 Jugendliche bis zu 21 Jahren, die verlässlich mitarbeiten. „Ich erinnere mich noch sehr genau an den Festumzug zur Kurt-Rödel-Sportschule zum Schützenfest bei großer Hitze im Jahr 1994“, sagte Bürgermeister Gerd Grüner, der den Verein als stets zuverlässigen Partner bezeichnete. Bevor die Mädchen der GFG mit ihrer Tanzeinlage begeisterten, dankte Wolfgang Gabriel den Patenvereinen Marktredwitz und Neumark für die jahrelange gute Zusammenarbeit. |
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Kaffee, Kamele und Kunterbuntes
Großkundorfer Ranch lud gestern zum traditionellen Hoffest ein Text & Bild Antje-Gesine Marsch Nichts ist sicherer als die Veränderung. Davon können die Hauseltern der Ranch, der christlichen Werk-und Lebensgemeinschaft für Menschen mit Suchtproblemen, in Großkundorf, Klaus und Jeannette Weber, wahrlich ein Lied singen. Doch gebaut sei nun genug, wie die beiden am Sonntagnachmittag am Rande des traditionellen Hoffestes versicherten. "In unser Leben ist ein Stück Routine eingezogen", so Klaus Weber, der das alljährlich im Mai stattfindende Hoffest als einen Höhepunkt des Jahres einstuft. Der Alltag besteht zumeist aus der Arbeit in Bäckerei und Landwirtschaft. Allerdings weiß Klaus Weber auch, dass die Fixkosten im Bäckereibereich für zwei Produktions-und Verkaufstage zu hoch sind. "Uns bleiben nicht viele Möglichkeiten. Entweder wir schließen das 'Lädli' oder wir expandieren." Letzteres werde man nun gezielt in Angriff nehmen. Das Interesses an selbstgemachter Marmelade und duftenden Broten war zum Hoffest jedenfalls ungebrochen groß. Sowohl die Großkundorfer, als auch Gäste aus der gesamtem Region, verbrachten bei herrlich sonnigem Wetter einige schöne Stunden in Geselligkeit und konnten sich vom Leben auf der Ranch einen kleinen Einblick verschaffen. Nach dem traditionellen Gottesdient in der Kirche begann das bunte Programm, das vor allem auf die vielen Kinder zugeschnitten war. Liedermacher Arno Backhaus hatte eine Menge schöner Lieder, aber auch interessante und unterhaltende Spielideen mitgebracht. So vergnügten sich die Kleinen mit dem kunterbunten Schwungtuch, warfen mit einem Riesennetz Plüschtiere oder bildeten eine lautstarke Polonaise, die quer durch das Gelände führte. Die Attraktion des Festes, zwei Kamele, ließ auch nicht lange auf sich warten. Die mächtigen Paarhufer waren sofort von großen und kleinen Leuten umringt und jeder, der eine Runde auf dem Rücken der Wüstenschiffe drehte, hatte anschließend leuchtende Augen. So wie die 10jährige Lada aus Pobershau, die die „gute Aussicht“ lobte; zwar habe es anfangs etwas „gewackelt“, aber dann sei es „richtig bequem“ gewesen. Auch das Rahmenprogramm für die Erwachsenen wurde bestens angenommen, bspw. die Ausstellung der Geraer Künstlerin Ute Rückert im Saal, die Hausführungen oder die Infostände von befreundeten Vereinen, etwa der Kinderhilfe Westafrika. „Heute wollen wir einfach feiern, doch wir beten auch jeden Tag, dass jemand kommt, der uns unterstützt“, so Klaus Weber. Ein Ehepaar, das sich gemeinsam in die Ranch einbringt, wäre das, was sich die Hauseltern dringend wünschen würden. „Wir sind dabei offen für alles, auch konzeptionell“, wie die Hauseltern unterstrichen.
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17. Mai 2010 /Antje-Gesine Marsch Jedes Heilkräutlein hat seine Zauberformel Auf Burgruine Reichenfels gibt es nun wieder einen Zaubergarten Text & Bild Antje-Gesine Marsch Seit vergangener Woche ist das Anwesen der Burgruine Reichenfels um ein Kleinod reicher: ein Zaubergarten wird fortan in die Welt der Heilpflanzen entführen und zudem viel Wissenswertes rund um das Thema Kräuter und deren Verwendung aus dem reichen Füllhorn der Natur vermitteln. Wie Friedrich-Wilhelm Trebge vom VAVH Hohenleuben weiß, gab es die Idee, solch einen Garten anzulegen, schon in den fünfziger Jahren. Pflanzen wurden seinerzeit auch gesetzt, diese verwilderten allerdings im Laufe der Zeit. „Die Maiglöckchen sind noch von früher da“, weiß der Historiker. Auch das Immergrün und die Iris hielten der Zeit stand. Als man dann Anfang der 90er Jahre den Zaubergarten in der heutigen Form anlegte, wurde diesem im Jahre 1996 sogar der Umweltpreis verliehen, wie sich auch Angelika Kühn von Hintzenstern erinnert. „Jedes Heilkräutlein hat seine Zauberformel“, so behauptet zumindest Kräuterfrau Karin Eisner. Sie ist sich sicher, dass gegen jedes Leiden ein Kraut gewachsen ist. „Es kommt nur auf die richtige Dosis an“, so Eisner, die Interessierten auch Führungen durch den Zaubergarten anbietet. So offeriert sie Waldmeister, Haselgerte und Schlüsselblume und weiß zu jedem Pflänzlein allerlei Sagenhaftes zu berichten. Erklärungen gibt es auch jeweils an den Pflanzen selbst zu lesen. Wer schon immer wissen wollte, wie man eine Hexensalbe herstellt, ist bei der Kräuterfrau ebenfalls gut aufgehoben. Fingerhut, Bilsenkraut und Alraune – und schon kann der damit Eingeriebene fliegen. Auch dem Haselwurz sagt man Zauberkräfte nach, wie die Expertin weiß. „Die Ritter aßen früher oft Menüs, die 20 Gänge und mehr hatten.“ Da kam der Hasenwurz gerade recht, weil nach Einnahme des Kräutleins im Magen wieder etwas Platz wurde. „Wir freuen uns über den Zaubergarten“, so die einhellige Meinung der zahlreichen Besucher, die sich besonders an den Geschichten dazu erfreuten.
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250 Starter bei Premiere für Göltzschtalradlertag
Greizer Strecke nichts für Anfänger Von Christian Freund Mühlwand/Greiz. „Das ist eine straffe Tour, die fordert mich so richtig heraus“, kommentiert der Lengenfelder Daniel Mazurkiewicz, der noch außer Puste ist, am Kontrollpunkt „Salzmest“ in Reinsdorf. Er gehört zu den 250 Startern des Göltzschtalradlertages, die gestern Vormittag am Alaunwerk in Mühlwand an den Start gingen und die anspruchsvolle Strecke über Mylau, Obermylau, Reinsdorf, Irchwitz ins Tal der Göltzsch und weiter über Kleingera, Brockau am Kuhberg vorbei nach Foschenroda zum Alaunwerk gewählt haben. „Erstmals können die Radfahrer diese schwierige Greizer Route mit vielen Bergen bewältigen“, erklären Heike Sterz und Holger Hennebach vom Reichenbacher Organisations-Team. Die Familienradler wählten allerdings die traditionelle, 40 Kilometer lange Strecke, die von Mühlwand über Limbach, Pfaffengrün, Hartmannsgrün, Perlas, Buch, Rebesgrün, Rodewisch entlang der Göltzsch weiter über Lengenfeld zurück nach Mühlwand führte. An verschiedenen Kontrollpunkten erhielten die Teilnehmer Stempel. Wer Dreimal an solch einer Ausfahrt teilnimmt erwirbt damit die Chance zur Teilnahme an einer Auslosung mit Geldpreisen bis zu 350 Euro. Außerdem gab es für die Gewinner Freikarten für den Freizeitpark Plohn. Der Ex-Greizer Günter Birth ging mit seiner Truppe aus Plauen ebenso an den Start wie Einzelkämpfer Johann-Peter Allner aus Greiz, der die sächsische Tour wählte. „Radfahren ist mein großes Hobby. Seit sechs Jahren bin ich bei dieser Tour dabei und freue mich schon auf die Strecke. Schön ist, dass man bei der Veranstaltung immer wieder neue Leute kennen lernen kann“, schwärmte Dieter Gerber aus Reichenbach kurz vor dem Start. „Einige waren schon sehr zeitig an unserem Kontrollpunkt und holten sich ihre Stempel ab. Sie haben bereits kurz vor dem Start in die Pedalen getreten, wollten bis 14 Uhr beide Strecken absolvieren“, erklären Jutta Grob und Margit Otto an der Salzmest. |
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Kalte Dusche für Mona-Lisa
Jubiläumsshow im Gestüt Eißmann Zoghaus Von Silke Groß Zoghaus. Besonderen Applaus gab es zum „Tag der offenen Tür“ anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Pferdezuchtbetriebes Eißmann in Zoghaus, als der jüngste Nachwuchs in der Showarena seinen großen Auftritt hatte: Zwei Fohlen, vorgeführt von Jessica Wiese und Diana Ruder, hatten die Zuschauer sofort ins Herz geschlossen. Eines wurde am Sonnabend getauft. Aus den Vorschlägen der Gäste fiel die Namenswahl auf Mona-Lisa und Moderatorin Kathrin Eißmann taufte das Fohlen mit einer kalten Dusche. Mit Showprogramm auf dem Reitplatz, Kaffeetheke und Spezialitäten vom Rost hatte sich der Gastgeber auf zahlreiche Besucher gut eingestellt. Diese schreckte der kühle Wind nicht ab und so füllte sich bald das große Festzelt. Reges Treiben auch in den Stallungen, wo in den Boxen Pferdebesitzer und Reitsportler ihre Lieblinge vorstellten. Zur Showarena für kunstvolles Können im Sattel und jüngste Zuchterfolge wurde der angrenzende Reitplatz - beginnend mit dem Einmarsch von 14 Reitern auf Rasse-Pferden vom Vollblut bis zum Haflinger. Stolz ist Kathrin Eißmann erstmalig mit „Black Diamond“ einen Deckhengst - Welsh Cob D aus ihrem Zuchtbetrieb vorführen zu können. Isabell Eißmann reitet den von Pferdekennern mit regem Interesse begutachteten pechschwarzen Deckhengst. Mit Musik untermalte Schaubilder waren anschließend in Spring- und Dressurquadrille von teilweise kostümierten jungen Reitern zu sehen. Spaß gab es bei Reiterspielen um und über Hindernisse und Pferdefußball mit überdimensional großem Ball. Für das Publikum gestaltete sich die Show zum Erlebnis für die ganze Familie, wofür es kräftigen Applaus gab. Mit Blumen und Glückwünschen zum Jubiläum bedankten sich Reitschüler, Pferdebesitzer, der Reit- und Fahrverein Greiz sowie Freunde beim Team Eißmann und wünschen weiterhin Erfolg in Zucht und Pferdesport. |
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Vielseitig, lehrreich, urgemütlich Große Besucherschar zum Museumstag im Geschichts-Speicher Von Heidi Henze Zeulenroda (OTZ). Am gestrigen Sonntag, dem Internationalen Museumstag, waren die jungen Besucher die Hauptakteure im Zeulenrodaer Städtischen Museum. Sie gingen zusammen mit Praktikantin Kathrin Reiß auf Entdeckungstour durch das große museale Haus mit den vielen Ausstellungsräumen. So zählte die Geburtstunde der Stadt ebenso zu den Anlaufpunkten der Museumstour wie eine uralte Bauernstube mit Spinnrad und Himmelbett, eine Schulstube oder ein Kramladen, dessen Inventar einst originalgetreu aus der Kirchstraße/Ecke Schuhgasse in das Museumshaus getragen worden war. Das Biedermeierzimmer oder Wohnzimmermöbel von 1894 oder 1920 fehlten ebenso nicht wie das Luxuszimmer im Jugendstil von 1905. Schließlich war Zeulenroda bekannt für die hier ansässige Möbel- und Strickwirker-Industrie. Handwerk dominierte in der Stadt, so die kesse junge Museumsführerin, die gleich noch so manche kleine Geschichte zu den Details parat hatte. So auch, dass die Stadt eine Kirchentruhe hatte. Das war noch einleuchtend, auch für die zehn- und zwölfjährigen Teilnehmer. Dass die Truhe viele Jahre verschüttet war und mit ihr die Schätze der Stadt, das war ganz schön aufregend. Den Mädchen und Jungen, es waren gut 60 Besucher an diesem Nachmittag, jedenfalls gefiel die Schatzsuche im Museum. Ganz nebenbei haben alle etwas gelernt. Selbst für Sabine Löwe oder Stella Kreuzer war es richtig interessant, auch wenn die beiden schon mehrmals mit ihrer Schulklasse dem Museum einen Besuch abgestattet haben. Jüngster unter ihnen war der fünfjährige Pascal. Der Kleine freute sich dann auf die Märchenstunde mit „Hans im Glück“, während im Atrium Papier geschöpft wurde oder in der Schau „Klöppeln im neuen Handwerk“ eine fachliche Plauderei zum Museumstag im Gang war. Sigrid Schneider, selbst begeisterte Klöpplerin aus Gera, hatte viel Stoff und kam mit den Klöppelfrauen Ingrid Zipfel und Birgitt Zimmermann aus Langenwetzendorf gleich ins Gespräch - ein Fachsimpeln unter Frauen mit geschickten Händen und kreativen Ideen. |
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Anregende Casanova-Matinee
Foyerkonzert der Thüringen Harmonie in Gera Von Hans Lehmann Ungewöhnlich hohes Besucherinteresse für das 189. Foyerkonzert gestern im Geraer Theater. Sicher war es Schauspieler Wilfried Pucher, der zog, und die Ankündigung, dass die Thüringen Harmonie (Holzbläser, Hörner und Kontrabass) Mozart spielt, bestimmt aber das Thema des Vormittags: Casanova. Bei den feierlichen Klängen der Ouvertüre zu „Don Giovanni“ zog Giovanni Giacomo Casanova, alias Pucher, in den Konzertsaal ein. Was sich zunächst als Melodram erwies, entwickelte sich zu wohl abgestimmtem Szenario zwischen Sprecher und bekannten Stücken aus Mozarts unvergänglicher Oper nebst Harmoniemusik von Josef Triebensee. Über die Vielseitigkeit Casanovas und dessen Eskapaden ist Staunen angesagt, ein Leben voller Raffinesse zwischen Schöngeist, Philosoph, Jurist, Spieler und Weiberheld, um nur einige Attribute zu nennen:Beispielsweise Episoden in London zwischen Armut und Galgen. Seine Aussagen als Finanzexperte in einem Gespräch mit Friedrich dem Großen bei einem Treffen in Sanssouci könnten im übertragenen Sinne auch das Vokabular von Bankchef Ackermann sein. Wilfried Pucher dabei als sprachlich präziser Wandler zischen Biografie und Originaltexten, dazu die wohl abgestimmten Musikanten der Thüringen Harmonie. Als Finale erklang „Don Juan“ von Richard Strauss, arrangiert vom Klarinettisten Hendrik Schnöke. Er ließ dem Original gemäß Geistesfunken aus der Partitur sprühen, wenngleich an wenigen Stellen die Flöten etwas grell pointiert schienen, oder war man noch zu sehr von den Klängen der vorangegangenen kleiner besetzten Mozartarrangements beeinflusst. Langer Beifall am Ende für eine musikalisch und geistig anregende Matinee. |
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Greizer mit „Notelf“ ohne Chance
Fußball, Bezirksliga-Staffel 4 - Greizer müde und platt beim Aufstiegsaspiranten Silbitz (OTZ/Frank Brettfeld). Die SG konnte nach dem kräftezehrenden Pokalfinalspiel vom Mittwoch beim Auswärtsspiel gegen Silbitz/Crossen auf nur noch neun etatmäßige Spieler zurückgreifen. Mit Carsten Rauh für den arbeitsbedingt fehlenden Jens Paulitz und den A-Junior Patrick Thiel lief das Team um Trainer Sengewald mit dem „letzten“ Aufgebot auf. Der Gastgeber begann mit viel Elan und drängte auf ein frühes Führungstor. „Oldie“ Carsten Rauh im Greizer Tor bewahrte seine Mannschaft mit sicheren Paraden bei diversen Distanzschüssen der Silbitzer und gutem Stellungsspiel vor einem Rückstand. Die Greizer nahmen in dieser Phase des Spieles die Zweikämpfe gut an und kamen zu einzelnen Entlastungen über Denny Dreßler, Felix Körner und den 18-jährigen Patrick Thiel, ohne jedoch direkte Torgefahr zu entwickeln. Als Christian Kleiner, über Rechts kommend, unverteidigt in den Greizer Strafraum eindringen und abschießen konnte, war Carsten Rauh beim 0:1 ohne Abwehrchance (39.). Die Gäste wurden dabei regelrecht wachgerüttelt und versuchten nunmehr ihre Angriffsbemühungen konzentrierter vorzutragen. Mario Himmers Sololauf konnte erst kurz vor der gegnerischen Strafraumgrenze mit Foulspiel gestoppt werden. Den fälligen Freistoß aus 18 Metern knallte Torjäger „DeDe“ Dreßler noch leicht abgefälscht zum 1:1- Ausgleich ins Silbitz/Crossener Tor (44.). Mit Anpfiff des sehr gut leitenden Schiedsrichters Björn Steinicke zur zweiten Halbzeit demonstrierten die Platzherren ihre Aufstiegsambitionen und drängten die Mannschaft vom Greizer Tempelwald fast gänzlich in die eigene Spielhälfte. Dies wurde bereits in der 51. Minute belohnt. Der agile David Eckey nutzte einen Freistoß aus 19 Metern und schlenzte den Ball gefühlvoll zum 2:1 über die Greizer Mauer. Die Greizer wirkten nach den anstrengenden 120 Pokal- Minuten vom Mittwoch und den anschließenden Feierlichkeiten müde und platt. Die im Sturm aufgebotenen Felix Körner und Patrick Thiel waren um Entlastungen bemüht, konnten sich aber gegen eine sicher stehende Silbitzer Abwehr nicht entscheidend durchsetzen. Denny Dreßler hatte dann dennoch den Ausgleichstreffer auf dem Fuß, als er nach klugem Pass über Halblinks in den gegnerischen Strafraum eindrang und vom Fünfmeterraumeck am linken Außenpfosten scheiterte. Besser machten es die Gastgeber in der 65. Minute, als wiederum Eckey nach Steilpass in den Rücken der Greizer Abwehr ohne Probleme zum 3:1 einschießen konnte. Die letzten Kräfte mobilisierend kam Felix Körner nach schönem Zuspiel vom durchgebrochenen Patrick Thiel im Silbitzer Strafraum noch einmal zum Abschluss. Sein Linksschuss fand aber leider nicht ins Silbitzer Tor. Das 4:1 dann in der 90. Minute markierte erneut der von der Greizer Abwehr nicht zu stellende David Eckey mit seinem dritten Treffer. 1. FC/Chemie Greiz: Carsten Rauh, Erik Nitschke, Rico Pellmann, Rene Schimmel, Martin Speicher, David Himmer, Mario Himmer, Kevin Brettfeld, Felix Körner, Patrick Thiel, Denny Dreßler. |
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Niederpöllnitz II gewinnt Spitzenspiel
Fußball - Kreisliga, 27. Spieltag: Wünschendorf mit drei Auswärtstoren in fünf Minuten Ronneburg (OTZ/Volker Georgius). FSV Ronneburg - SV 60 Untergrochlitz 3:1 (2:1) Ein schwer erkämpfter Heimsieg der Ronneburger, die damit ihre Spitzenposition festigten. Untergrochlitz war nur mit zehn Mann angereist, machte aber der Ronneburger Offensive über 90 Minuten das Leben schwer. In der Schlussphase verschossen die Gäste sogar noch einen Foulelfmeter. SR: Degner (Paitzdorf). - Tore: 1:0 Rössel (5.), 2:0 Knebel (26.), 2:1 Kühn (37.), 3:1 Rössel (58.). Blau-Weiß Niederpöllnitz II - FSV Berga 3:1 (1:1) Niederpöllnitz. Die Niederpöllnitzer veredelten den Sieg im Pokalhalbfinale gegen Ronneburg am Mittwoch, spielten wie aus einem Guss und kommen damit dem Aufstieg immer näher. Der Gastgeber ging schon mit dem ersten Angriff in Führung, aber Michael Pechmann konnte für Berga ausgleichen. Niederpöllnitz verschoss in der ersten Halbzeit einen Elfmeter. Nach der Pause stellte Jens Mauldorf mit seinem beiden Treffern den Sieg des Platzbesitzers sicher. SR: Höfer (Hohndorf). - Tore: 1:0 Christian Böttcher (1.), 1:1 Pechmann (21.), 2:1, 3:1 Mauldorf (66., 85.). SV Pöllwitz - SG Wünschend./Falka 2:3 (0:3) Pöllwitz. Mit drei Toren innerhalb fünf Minuten schoss sich Wünschendorf auf die Siegerstraße. Pachali war im Nachschuss erfolgreich, Pilniok verwandelte aus 25 Metern einen Freistoß und Schreiter traf vom Elfmeterpunkt. Nach dem Seitenwechsel bewies Pöllwitz Moral, kam nach einer Stunde zum Anschlusstreffer und fünf Minuten vor dem Abpfiff per Elfmeter zum 2:3. Der Ausgleich fiel jedoch nicht mehr, da der Ball auf dem nassen Boden sehr schnell wurde und nur schwer zu kontrollieren war. SR: Läster (Langenwolschendorf). - Tore: 0:1 Pachali (14.), 0:2 Pilniok (16.), 0:3 Ma. Schreiter (18./Foulelfmeter), 1:3 Heinze (60.), 2:3 Besser (85., Foulelfmeter). - Rote Karte: Nico Klein (Pöllwitz/70.). SSV 1938 Großenstein - Elstertal Bad Köstritz 0:1 (0:1) Großenstein. Durch einen abgefälschten Schuss ging Bad Köstritz früh in Führung. Danach bestimmten die Großensteiner das Spielgeschehen, hatten Chancen zuhauf, aber der Ausgleich blieb dem Gastgeber versagt. SR: Wirth (Meuselwitz). - Tor: 0:1 Frey (8.). - Gelb-Rote Karte: Markus Kanzler (Bad Köstritz/84. wegen wiederholtem Foulspiel). TSV 1861 Pölzig - Lawo Kickers 4:2 (3:1) Pölzig. Gegen den Tabellenletzten landete Pölzig nach überlegen geführtem Spiel einen verdienten Heimsieg. Schon in der ersten Viertelstunde hatte der Gastgeber drei hochkarätige Tormöglichkeiten. Die gut kämpfenden Langenwolschendorfer kamen zweimal zum Anschlusstreffer. Torfolge: 1:0 Roschka (5.), 2:0 Sinnig (31.), 2:1 Wallner (40.), 3:1 Roschka (45.), 3:2 Gahala (75.), 4:2 Michaelis (85.). SV 1924 Münchenbernsdorf - Hohndorfer SV 4:2 (0:1) Münchenbernsdorf. Verteilte Spielanteile in der ersten Halbzeit. Durch die Hohndorfer Führung wurde Münchenbernsdorf wachgerüttelt und konnte sofort nach Wiederbeginn ausgleichen. Ein Doppelpack von Daniel Böhme brachte die Vorentscheidung für den Gastgeber, Meyers 4:1 war die endgültige Entscheidung, auch wenn Hohndorf noch ein zweiter Treffer gelang. SR: Henning Gräser (Seelingstädt). - Torfolge: 0:1 Pippig (34.), 1:1 Riede (47.), 2:1, 3:1 Böhme (57., 66.), 4:1 Meyer (71.), 4:2 Meinhardt (80.). SG Braunichswalde - SV Blau-Weiß Auma 4:2 (4:1) Braunichswalde. Braunichswalde gefiel in der ersten Halbzeit durch sehr clevere Chancenverwertung. Die Aumaer Abwehr wurde mehrfach düpiert. Silko Samland mit Direktschuss aus 20 Metern und Christian Meinel mit einem direkt verwandelten Freistoß steuerten schöne Tore bei. Nach der Pause machte Auma enorm Druck, scheiterte aber immer wieder an den gut in der Abwehr stehenden Braunichswaldern. Blau-Weiß Auma fällt im Kampf um den Aufstieg immer weiter zurück. SR: Hoyer (Zeulenroda). - Tore: 1:0 Samland (2.), 1:1 Piegholdt (5.), 2:1 Samland (27.), 3:1 Kattner (31.), 4:1 Meinel (44.), 4:2 Reifenstahl (67.). |
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Zeulenroda verlässt die Abstiegsplätze
Die Zuschauer erlebten im Zeulenrodaer Waldstadion ein Thüringenliga-Spiel mit zwei verschiedenen Hälften. Während der erste Abschnitt an Motor ging, versuchte Schmölln im zweiten den 0:2-Rückstand aufzuholen. Am Ende feierten die Gastgeber ein 2:1, das im Abstiegskampf Gold wert sein kann. Klaus Meitner / 17.05.10 / OTZ Zeulenroda. Der FC Motor begann diese enorm wichtige Begegnung furios. Die Mannschaft um Trainer Carsten Herrmann machte sofort mächtig Betrieb und zwang damit die Gäste zu vielen Fehlern. Schon in der 6. Minute fiel das 1:0 durch einen 22-Meter-Knaller von Chris Schiller nach einer schönen Kombination über die Stationen Frank Lehmann und Denny Milde. Und wieder war es Milde, der sich nachdrücklich in Szene setzte, doch sein Schuss aus der Drehung wurde von der Schmöllner Abwehr abgeblockt (17.). War schon der erste Treffer für Zeulenroda sehenswert, das 2:0 stand dem keineswegs nach. Kapitän Sven Seebauer, mit glänzendem Anspiel, bereitete für Frank Lehmann vor, der dann die Übersicht behielt und eiskalt verwandelte (22.). Die Platzbesitzer waren weiter dominant. Thäders 25-Meter-Schuss strich knapp am Gästetor vorbei (29.). Der Schmöllner Kapitän Sven Neumaier zwang Motors Keeper Jens Kutzner in der 38. Minute erstmals zum Eingreifen. Doch Zeulenroda ließ nicht locker und drängte auf das 3:0. Im Duett scheiterten Milde und Lehmann (40.), und als Manuel Sengewald auf den frei vor dem SVS-Tor stehenden Milde spielen wollte, war Petr Podlesak im letzten Moment dazwischen (43.). Nach der Pause mussten die Motor-Fans mehrmals um ihre Mannschaft bangen. Schmölln hatte nichts mehr zu verlieren und setzte alles auf eine Karte. Nun stand Kutzner immer öfter im Brennpunkt. Er erwies sich nach dem Anschlusstreffer durch den eingewechselten Marcel Merkl (52.) einmal mehr als starker Rückhalt für sein Team. Schillers Freistoß parierte Gästetorwart Oliver Vincenz mit einer tollen Parade (54.). Danach kam kaum mehr ein vernünftiger Entlastungsangriff zustande und so stand Motors Defensive mächtig unter Druck. Neumaier (57.), René Lippold (62.) und Petr Bartejs (77.) scheiterten mit ihren guten Ausgleichsmöglichkeiten an Kutzner. Am Ende retteten die Motor-Kicker das 2:1 über die Zeit und haben somit vorerst einmal die Abstiegsränge verlassen. Den Klassenerhalt hat man jedoch noch lange nicht geschafft. Ein fader Beigeschmack blieb auf Seiten des Gastgebers: Zeulenrodas Alexander Bauch wurde unmittelbar nach seiner Einwechslung von den eigenen Fans nach einer misslungen Aktion beschimpft und beleidigt und dies, obwohl Bauch in dieser Spielzeit mit seinen drei Saisontoren ja schon für neun Zeulenrodaer Punkte gesorgt hatte. Zeulenroda: Kutzner Scholz, T. Schulz, Sengewald, Pohl, Kotlinsky, Milde, Schiller (72. Kirsch), Thäder (59. Bauch), Seebauer (87. Hollstein), Lehmann. SR: Swen Eichler (Erfurt) Zu.: 210 Tore: 1:0 Schiller (7.), 2:0 Lehmann (22.), 2:1 Merkl (49.) |
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17. Mai 2010 /Vogtland-Anzeiger Förderverein Parkanlagen Reichenbach gegründet Reichenbach – Reichenbach hat jetzt einen Parkverein. Zwanzig Gründungsmitglieder hoben den „Förderverein Parkanlagen Reichenbach/Vogtland“, wie er offiziell heißt, in der Gaststätte des Neuberinhauses aus der Taufe.
Unter ihnen neben engagierten Reichenbacher Bürgern auch die Gärtnerin Sabine Popp aus Neumark, Ines Reißmann aus Waldkirchen sowie Oberbürgermeister Dieter Kießling und sein Stellvertreter Werner Albert. Der Parkverein ist ein Nachkomme des Gartenschau-Fördervereins, der vor kurzem aufgelöst wurde, weil sein eigentliches Anliegen erfüllt ist. Um aber das große Engagement der Mitglieder nicht im Sande verlaufen zu lassen, sondern auch künftig zum Nutzen der Reichenbacher Park- und Grünanlagen einzusetzen, entschloss man sich zur Gründung eines Parkvereins.
Damit bewegen sich die Vereinsgründer durchaus in Reichenbacher Traditionen, denn bereits früher existierte in der Stadt ein so genannter Verschönerungsverein und mit der Anlage des Stadtparkes auf einer ehemaligen Brache haben die Neuberinstädter in früheren Jahren ebenfalls ihr Interesse an einer schönen und grünen Umgebung bekundet. Jetzt nun der Impuls durch die Landesgartenschau, die viele Reichenbacher zusammengeführt, zum Mittun animiert und damit das Wir-Gefühl in der Stadt gestärkt hat. Und so ist es nicht verwunderlich, dass die meisten Gründungsmitglieder des Parkverein bereits dem Gartenschau-Förderverein angehörten. Zur Gründungsversammlung wurde ein neunköpfiger Vorstand einstimmig gewählt. Dieser Vorstand bestimmte dann aus seinen Reihen Professor Peter Tillack als Vorsitzenden und Heike Albert als eine Stellvertreterin. Birgit Richter, die Geschäftsführerin der Wohnungsbaugesellschaft, kümmert sich um die Finanzen und Ines Reißmann übernimmt die Funktion der Schriftführerin. Als Beisitzer arbeiten im Vorstand Dr. Wolfgang Richter, Sabine Popp, Steffen Schönhoff, Angelika Riechert und Peter Schawaller mit. In seinem Schlusswort bedankte sich Professor Tillack, der neue Chef des Reichenbacher Parkvereins, am Mittwochabend für das Vertrauen. Zudem versprach er, der Verein werde das gesellschaftliche Leben in der Stadt bereichern und sich um Erhalt, Pflege und Verschönerung der städtischen Parkanlagen kümmern. Um diese große Aufgabe auf möglichst breite Schultern verteilen zu können, forderte er die Reichenbacher auf, dem neuen Parkverein beizutreten und beim gemeinschaftlichen Handeln mitzuhelfen. Der Reichenbacher Parkverein ist unter der E-Mail-Adresse K www.parkanlagen-reichenbach@web.de zu erreichen. Die postalische Adresse lautet: Wohnungsbaugesellschaft Reichenbach, Zwickauer Straße 32. Und telefonisch ist Ansprechpartnerin Birgit Richter unter der Nummer 55330 in Reichenbach zu erreichen. |
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| 17. Mai 2010 /OTZ | ||||||||||||||||||||||||||||
Kurz notiert: |
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Karikatur des Tages
„Mensch-Form-Raum“
Lena, Sandra, Luisa und Eva-Maria gehören zu den jüngsten Tänzerinnen der Kreismusikschule „Bernhard Stavenhagen“, die sich auf die große Tanzgala „Mensch-Form-Raum“ vorbereiten, die am Freitag, den 4. Juni, 18.30 Uhr, und am Sonnabend, den 5. Juni, 16 Uhr, im Greizer Theater gezeigt wird. Kartenbestellungen dafür werden unter der Telefon- Nummer: 0173/2126248 entgegen genommen. Erste Kostümprobe auf der Schlosshof-Bühne
Mit der „Gänsemagd“ sollen im Juni die Hoffestspiele auf dem Oberen Schloss wiederbelebt werden. Die erste Kostümprobe war am Sonnabend bei 6 Grad Celsius eine Zitterpartie: Prinz (Kevin Popp/Mitte), Magd Magda (Rebecca Ringel, 2. von rechts), Prinzessin Valentine (Tina Weidhaas, 2.von links); Gans Laurine (Laura Riedel, rechts), Knecht (Elric Popp, sitzend); Regisseurin Anke Hartmann, (sitzend) und Kostümbildnerin Sabine Petri (links). Bei Einbruch in Schule Bildschirm gestohlen Greiz (OTZ). Zwischen Mittwoch und Freitag sind Einbrecher in der Zaschbergschule gewesen, teilte die Polizei mit. Die Unbekannten haben nach ersten Erkenntnissen einen Computermonitor Belnea 17 Zoll TFT-Flachbildschirm mit integrierten Lautsprechern entwendet. Die Polizei sucht Zeugen. Wer kann Hinweise zum Einbruch bzw. zu den Einbrechern geben? Auch Hinweise dazu, wem das Diebesgut angeboten wurde, sind gefragt bei der Greizer Polizeiinspektion, Tel.: (03661) 62 10. Geldkassette aus Hofcafè gestohlen Lunzig (OTZ). Unbekannte Täter haben in Lunzig in der Nacht von Donnerstag zum Freitag eine Geldkassette aus dem Hofcafè entwendet. Die leere Geldkassette konnte in der Nähe aufgefunden, sie war geplündert. Auch dazu sucht die Greizer Polizei Zeugenhinweise unter Telefonnummer 03661- 6210. Diebesgut im Wald gefunden und zurück gegeben Zeulenroda-Triebes (OTZ). Ein Spaziergänger fand Freitag gegen 13 Uhr im Wald zwischen Langenwolschendorf und der Vorsperre neuwertige Gartengeräte, u.a. Schaufeln, Werkzeugstiele, Wasserschläuche, Grasscheren und acht Sack Rindenmulch. Diese waren zwischen Mittwoch und Freitag im Thomas-Philipps-Markt in der Hohen Straße entwendet worden. Die Geräte konnten zwischenzeitlich zurück gegeben werden. Wer kann Hinweise zum Diebstahl geben? Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. (03661) 62 10 bei der Polizei zu melden. |
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