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Auf fünf Bühnen steppt der Bär Diesjähriges Park- und Schlossfest bringt mit Neuerungen mehr Pepp ins Programm Von Kathrin Schulz Greiz. Eine italienische Operngala und der Grimmsche Klassiker „Die Gänsemagd“ verwandeln das Obere Schloss während des diesjährigen Park- und Schlossfestes vom 18. bis 20. Juni in ein Theaterschloss. Romantisches Flair bekommt das Ganze noch durch das Mittelalterspektakel, das die Festgäste im Schlosshof gleich hinter dem Torhaus erwartet, sobald sie den Schlossberg erklommen haben. Die Bühne im Oberen Schloss ist nur eine im Bühnen-Quintett, mit dem die Greizer im Stadtfestprogramm auf einen besonders gut gemixten Unterhaltungscocktail hoffen können. Ines Wartenberg, Geschäftsführerin des Stadtmarketingvereins, erläutert, dass man sich bei der Organisation des Park- und Schlossfestes an den guten Erfahrungen des Thüringentages orientiert und neue Nuancen gesetzt habe. „Mehr Bühnen, mehr Angebote und eine ganze Reihe Neuerungen“ sollen Schwung ins Stadtfest bringen. Die Salsa- Nacht beispielsweise, die beim Thüringentag viele Gäste in Bewegung brachte, soll in diesem Jahr vor der erstmalig aufgebauten Marktbühne lateinamerikanisches Flair verbreiten. Aber auch ein Dixielandabend ist dort geplant. Die große Bühne steht im Schlossgarten. Hier fällt erstmals auch der Startschuss - Bieranstich - für das Fest: DJÖtzi- Double und Polizeimusikkorps sorgen gemeinsam mit der Greizer Faschingsgesellschaft und der Albrecht- Schmidt-Band für Rhythmus, der ins Blut geht. Auch ein Hip-Hop-Event und die Partyband Borderline werden hier ihr Publikum erwarten. Da der Greizer Park erstmalig nicht für Stadtfest-Veranstaltungen genutzt werden soll - Ines Wartenberg verweist auf aufwändige Auflagen und Gebühren der Stiftung -, habe man sich entschlossen, sowohl das Mehr Bühnen, mehr Angebote und keine Veranstaltungen mehr im Greizer Park. Ines Wartenberg, Stadtmarketing traditionelle Morgensingen des Neuen Reußischen Sängerkreises auf die große Bühne im Schlossgarten zu verlegen, als auch die Sommerserenade mit dem Collegium musicum im Schanzengarten anzubieten. Eine kleinere Bühne und der Rummel werden auf dem von- Westernhagenplatz für Unterhaltung sorgen und für Bühne Nummer 5 schließlich geht der Vorhang an der Sparkasse/Brückenstraße auf, wo die pmstreet- lounge zur Party einladen wird. Natürlich sind auch alte Bekannte im Programm. Den Schlossfolk im Unteren Schloss wird es in der 17. Auflage mit Bands aus Venezuela, der Schweiz und Deutschland geben. Der Biergarten des Lions- Clubs lädt in die Baderei ein. Puschkinplatz und Kirchplatz bieten Kurzweil, wie den Überschlagsimulator der Verkehrswacht oder das Krankorbfahren. Natürlich wird es den Festumzug und das große Abschlussfeuerwerk geben. Ein erster Einblick in ein vielversprechendes Festwochenende. Übrigens: Der Kartenvorverkauf für die italienische Operngala der Vogtland-Philharmoniker (20. Juni, 20.30 Uhr) beginnt am Montag. Kommentar Park bleibt außen vor Von Kathrin Schulz Frischer Wind im Stadtfestprogramm? Das kann nur gut tun. Mit dem Schwung des Thüringentages vom Vorjahr im Rücken und dem generell schmalen Budget der Parkund Schlossfeste auf dem Konto ist der Spagat zwischen Wunsch und Realität nicht einfach zu meistern. Ob sich die Greizer allerdings so leicht von einer liebgewordenen Tradition wie dem Morgensingen vor dem Sommerpalais verabschieden? 36 Jahre lang wurden hier die Lieder der Chöre des Neuen Reußischen Sängerkreises angestimmt. Doch die Gebührenrechnung, die die Stiftung unter anderem begründet mit erhöhtem Pflegebedarf in diesem Bereich aufmacht, ist dem Verein, der für den beliebten musikalischen Sonntagsauftakt schließlich auch keinen Eintritt kassiert, schlichtweg zu hoch. Auch das Collegium musicum wird statt an gewohntem Ort im Park, an der Rotunde, in diesem Jahr die beliebte Sommerserenade im Schanzengarten erklingen lassen. Ein Ausblick, der toll ist, aber einen Aufstieg voraussetzt. Der Greizer Park bleibt Ruhezone für jene, die sich eine Pause vom Festtrubel gönnen wollen, meinen die Programmgestalter. Bleibt die Frage, ob das Park- und Schlossfest diesen Namen dann noch zu Recht trägt. |
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100. Baby erblickt in Greiz das Licht der Welt
Die Eltern des kleinen Emil kommen aus Langenwetzendorf Von Christian Freund Greiz. Emil Hofmann heißt das 100. Baby, das in diesem Jahr im Greizer Krankenhaus das Licht der Welt erblickte. Der gestern Vormittag mit einem Gewicht von 3980 Gramm geborene Junge ist das erste Kind von Mutter Susann Hofmann und des stolzen Vaters Christian Emmerich aus Langenwetzendorf, der den Kleinen für das Pressefoto in den Armen hielt. Über die 100. Geburt freuen sich die Ärzte und Schwestern ebenso wie die Hebammen, die hoffen, dass in diesem Jahr die stolze Geburtenzahl von 314 Babys aus dem zurückliegenden Jahr übertroffen werden kann. Dabei hatten die Mädchen mit 162 an der Zahl gegenüber 153 geborenen Jungen leicht die Oberhand. Lilly, Sophie und Leonie waren dabei die weiblichen Namensfavoriten, Felix, Elias sowie Tim und Luca wurden die meisten kleinen Jungen im Jahr ,2009 von ihren Eltern genannt. |
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Mohlsdorfer Grundschüler bei Tiger-Olympiade vorn Bummi-Sportfest und Tiger-Olympiade Weida (OTZ/Sven Müller). Rekordverdächtige 27 Kindergarten-Teams aus 15 Gemeinden gingen beim diesjährigen Bummi-Sportfest zur Eröffnung des Weidaer Freibades an den Start. Nochmal acht Teams waren es bei der 2. Tiger-Olympiade im Anschluss daran. Urkunden und Medaillen gab's für alle, aber nur drei Teams schafften den Sprung aufs Bummi- Treppchen. Am Ende holte der „Löwenzahn“ aus Rückersdorf Bronze, Silber ging ins „Kinderparadies“ nach Münchenbernsdorf, aber Gold und der Bummi-Pokal blieben in Weida, beim Titelverteidiger, der Kita „Freundschaft“. Die Grundschulabgänger waren dann bei der Tiger-Olympiade gefordert. Platz 3 sicherte sich wieder Hohenölsen mit einen „Wimpernschlag-Vorsprung“ von gerade mal 0,2 Sekunden auf die Weidaer Osterburg Grundschule. Platz 2 ließ sich die Grundschule Frießnitz nicht nehmen. Der Tiger-Pokal für den Sieger aber blieb beim Titelverteidiger in Mohlsdorf. |
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Straße in Teich’dorf wird zweimal aufgemacht Straßenbauamt setzt für 2010 den Rotstift an Teichwolframsdorf (OTZ/-lz). Schlechte Nachrichten für die Teichwolframsdorfer: Eigentlich sollte der Startschuss für den grundhaften Ausbau der Ortsdurchfahrt aus Richtung Kleinreinsdorf in diesem Jahr fallen. Doch das Straßenbauamt Ostthüringen vertagte das Projekt auf unbestimmte Zeit, wie Lothar Lüder, Leiter des Straßenbauamtes auf Nachfrage dieser Zeitung bestätigte. „Wir gehen davon aus, dass es aus finanziellen Gründen nicht möglich ist, mit Landesmitteln in Teichwolframsdorf zu bauen. Die Prioritäten mussten neu gesetzt werden“, so Lüder. Es gebe erheblich schlechtere Straßen, deren Befahrbarkeit zunächst sicher gestellt werden müsse, wirbt der Behördenleiter um Verständnis. Allein im Saale- Orla-Kreis müssten fünf Straßen zwingend gebaut werden, die aufgrund der Winterschäden gesperrt werden mussten. Wann die Teichwolframsdorfer mit dem grundhaften Straßenausbau rechnen können, darüber wollte sich Lüder keine Prognose entlocken lassen. „Ich glaube erst an den Baustart, wenn die Bagger da sind“, zeigt sich Teichwolframsdorfs Bürgermeister Wolfgang Herold so gar nicht begeistert von der Entscheidung. Davon abgesehen, dass der Straßenbau schon seit Jahren ein Dauerbrenner ist, Ich glaube erst an den Baustart, wenn die Bagger da sind. Wolfgang Herold, Bürgermeister Teichwolframsdorf hat die Verschiebung den Effekt, dass die Straße jetzt zwei Mal aufgemacht wird. Der Zweckverband Taweg nämlich wird seine Fördermittel nutzen, um den Schmutzwassergraben zu realisieren. Wie Zweckverbands- Geschäftsführerin Ines Watzek bestätigte, liegt der Fördermittelbescheid für den Abwasserbereich vor und die Baumaßnahme ist ausgeschrieben. Voraussichtlich im Juni/Juli werde gebaut, zumal dieses Vorhaben wichtige Voraussetzung für den geplanten Kläranlagenbau in Teichwolframsdorf sei. Die Straßendecke werde danach provisorisch geschlossen. Der grundhafte Straßenausbau, die Trinkwasserleitung und die Oberflächenentwässerung erfolgen später, wie Herold zur Kenntnis nehmen musste. „Es wäre schön gewesen, wenn alles gleich geklappt hätte, doch die Gemeinde kann nicht viel machen“, zuckt der Bürgermeister die Schultern. „Ich bin ja schon froh, dass der Zweckverband Taweg einen Teil des Vorhabens durchzieht.“ Der Straßenbau in Großkundorf, ebenfalls eine Gemeinschaftsmaßnahme von Straßenbauamt und Zweckverband Taweg, die für 2010 im Plan steht, soll nach aktuellem Kenntnisstand realisiert werden. In der nächsten Woche werde es dazu weitere Abstimmungen geben, informiert Lothar Lüder. |
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Fußballfest vor Großbildleinwand
Public Viewing auch in Greiz und Zeulenroda ein Thema zur Fußball-Weltmeisterschaft Greiz (OTZ). Knapp einen Monat vor dem Anpfiff der Fußballweltmeisterschaft gab die FIFA, der Weltfußballverband, die Senderechte für kommerzielle Veranstalter frei. Dem Public Viewing auch außerhalb der offiziellen FIFA Fanmeilen der Großstädte steht somit nichts mehr im Wege. So wird sich der Greizer Von-Westernhagen-Platz ab dem 11. Juni in ein großes Fußballstadion verwandeln, denn die „El Cabana“-Bar und die Altstadtgalerie organisierendas Fußball-Event für jedermann mit Biergarten und Fußballfieber ähnlich wie schon zur WM 2006, wie Wilhelm Wüstner bestätigte. Auf einer Großbildleinwand werden die Fans vor allem die Spiele der deutschen Nationalelf verfolgen können. „Wir hoffen nur, dass uns die Umleitung für die August-Bebel-Straße zu dieser Zeit nicht stört und wünschen uns Tore, Tore, Tore“, so der Altstadtgalerie-Chef. Auch im Zapfwerk I/III an der Zeulenrodaer Straße werden alle Deutschland-Spiele über eine Großbildleinwand flimmern. „Das haben wir schon häufiger gemacht“, freut sich Chefin Silvia Henk auf das bevorstehende Fußballfest. „Wir machen auch auf alle Fälle was“, verspricht Doreen Schaller, Chefin des Billardcafés Monte Carlo in Mohlsdorf. Ob die Freunde des runden Leders vorm Fernseher oder der Leinwand ihre Lieblingsmannschaft anfeuern können, überlegt sie sich noch. Wie bei der letzten WM auch, plant Rosario Surace, Inhaber des Ristorante in der Zeulenrodaer Stadthalle, diesmal wieder Live-Übertragungen. Im Biergarten werde eine Großbildleinwand stehen, sagte er. Auch der FC Motor Zeulenroda will WM-Übertragungen anbieten - im Festzelt im Waldstadion anlässlich der Jubiläumswoche „100 Jahre Fußball“ vom 21. bis 27. Juni. |
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Glasklar und zum Baden bestens geeignet Gesundheitsamt prüft Talsperrenwasser Von Steffen Beikirch Zeulenroda (OTZ). Das Greizer Gesundheitsamt startete am Dienstag einen zweijährigen Probelauf zur Untersuchung des Talsperrenwassers in Zeulenroda. Im Auftrag der Doppelstadt werden in der Badesaison 2010 und 2011 jeweils fünf Überprüfungen an den drei künftigen Badestellen durchgeführt - also am Bio-Seehotel, im Strandbad Zeulenroda und im Strandbad Zadelsdorf. Im Abstand von vier Wochen kontrolliert die Behörde mikrobiologische und chemische Parameter, sagte Veronika Trinks, Sachgebietsleiterin Hygiene. Ihr Mitarbeiter Alexander Kammler stieg derweil zur Probenahme ins Wasser. Zu den Bewertungskriterien gehören die Sichttiefe, der Anteil an gelöstem Sauerstoff und der pH-Wert. Am künftigen Badestrand des Seehotels war alles perfekt. Außer vielleicht die Wassertemperatur von 11,9 Grad Celsius. Der Sauerstoffgehalt lag bei 89,2 Prozent, der pH-Wert bei 8,1. Beide Daten geben Aufschluss über die Eutrophierungstendenz, also die Gefahr der Algenbildung. Gering ist diese zurzeit auch in den Strandbädern. In Zeulenroda lag die Sauerstoffsättigung bei 109 Prozent (pH 8,4/ Temperatur 12,4 Grad) und in Zadelsdorf bei 87,5 Prozent (pH 8,09/Temperatur 13 Grad). „Das sind richtig gute Ausgangsbedingungen“, sagte Veronika Trinks, warnte aber davor, die Zahlen überzubewerten, weil die derzeitige Kühle und die starken Regenfälle ihr Übriges getan haben. Nach vier Wochen Sonnenschein könne es auch anders aussehen. Die Beprobungsergebnisse der gesamten Saison werden zu einer Gesamtbewertung nach der EUBadegewässerrichtlinie herangezogen. Dieses so genannte „Badegewässerprofil“ ist ab 2011 für alle Naturbäder zu erstellen. Also im Landkreis Greiz noch für die Freibäder Triebes und Münchenbernsdorf sowie den Stausee Albersdorf bei Berga. Auch in Berga sind entsprechende Proben entnommen worden. Die Laborergebnisse werden in der nächsten Woche erwartet. |
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Gesundheit steht im Vordergrund Pohlitzer Grundschüler bei Sport und Spiel Greiz (OTZ/Frd.). Seit sechs Jahren gestalten die Pohlitzer Grundschüler das Projekt Gesundheit mit Begeisterung. Dabei wurde das Projekt „Klasse 2000“, das von der Diplommedizinerin Ulrike Heschel organisiert wurde, voll in diese Woche integriert. Bereits ab 6 Uhr waren gestern die Muttis und mit ihnen zahlreiche Lehrer, Erzieherinnen und Helfer auf den Beinen, um das große Frühstücks-Bufett für 170 Personen vorzubereiten. Dabei ging es natürlich wie im jeden Jahr auch darum, den Kindern zu zeigen, wie man sich gesund ernähren kann. Die Eröffnung wurde zum Anlass genommen, allen Sponsoren zu danken, die dieses Projekt schon seit Jahren aktiv unterstützen und jenen, die neu hinzu gekommen sind. „Die Unterstützung schätzen wir sehr hoch ein, denn es wird für die Unternehmen immer schwieriger, Mittel für solche Projekte bereit zu stellen“, erklärt Schulleiterin Antje Schwarzkopf, die sich auch über das bunte Treiben in der Turnhalle der Schule freute. Denn am frühen Vormittag begann das „Klaro-Fest. Mit Begeisterung waren die Mädchen und Jungen bei Geschicklichkeitsspielen oder dem Atemtraining mit dem Pusteball dabei. Den Projektunterricht, themenbezogene Veranstaltungen, Sport und Trainingsstunden bestimmten jeweils das Geschehen in dieser Projektwoche. So wurde zum Beispiel an der Schule eine Kindersprechstunde mit der Augenärztin Parulewski und dem Allgemeinmediziner Thomas durchgeführt, ebenso wurde die Pohlitzer Zahnarztpraxis Klein besucht. Interessant war für die Schüler ebenso das Kennenlernen der Rückenschule Schubert und der Ergo-Therapie Langer. Dicht umringt war das Fahrzeug der Rettungsambulanz, als die Rettungssanitäter die lebensrettende Medizintechnik des Autos vorstellten. Der gestrige Tag klang mit einem Abschlussfest im Schulhort aus. |
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Die Mühen der Miet-Ebene Rückblick zum 20-jährigen Bestehen des Mieterschutzbundes (Teil 2) Gera (OTZ). In den Umbruchzeiten nach der Wende schnellte die Mitgliederzahl des Mieterschutzbundes Gera (MSB) bis auf über 5000 Mitte der 90er Jahre. Da hatte er sich schon längst über die Geraer Stadtgrenzen hinaus ausgedehnt, Außenstellen entstanden in Altenburg, Eisenberg und Stadtroda. Später gab es Beratungen ebenfalls in Schmölln, Greiz und Zeulenroda. Als der Mieterschutzbund - nun „Gera und Umgebung e.V.“ - im Jahr 2000 sein zehnjähriges Bestehen feierte, spannte er beim Thema „Traditionen der Mieterbewegung in Ostthüringen“ den Bogen zeitlich viel weiter. Denn schon vor gut hundert Jahren hatten sich Mieterhaushalte solidarisch zusammengeschlossen, um für die Rechte der Mieter und für ein menschenwürdiges Wohnen zu streiten. Gewürdigt wurde auch der - zunächst ausschließlich ehrenamtliche - Einsatz der Frauen und Männer, die der Mieterbewegung in Gera und Umgebung nach Wende und Wiedervereinigung zum erfolgreichen Neubeginn verhalfen. Anerkannte Ansprechpartner in Sachen Mietrecht und -politik waren und sind Gunter Rüdel, Dietmar Rauh, Kerstin Schulz, Margit Hegler, Kerstin Thiem; ihnen zur Seite Verwaltungsmitarbeiterin Gabriele Dörfer. Und weil der MSB längst über Gera hinaus wirksam ist, müssen zu seinem 20. auch die Namen von Klaus Jensch, Jürgen Fleischer und Steffi Souschek in Altenburg, Christian Vogel in Stadtroda, Helmut Schuldt in Eisenberg, Christa Schladitz in Zeulenroda und Anett Löwe in Greiz genannt werden. Sie alle sorgten und sorgen dafür, dass der Mieterschutzbund heute aus dem Spektrum gesellschaftlicher Aktivitäten in der Stadt und praktischer Hilfe für ihre Bürger nicht mehr wegzudenken ist. Ob es Aktionen gegen Obdachlosigkeit waren, das Sammeln von Unterschriften für ein Volksbegehren zum Kündigungsschutz oder die Hilfe bei den immer mehr zur zweiten Miete anwachsenden Betriebskosten - die Mieterschützer waren mit Infoständen, bei Telefonforen oder in ihren Sprechstunden ein verlässlicher Partner, standen und stehen den Mietern bei Sanierungs- und Modernisierungsfragen, Eigenbedarfskündigungen, Zeitmietverträgen, Heizkostenberechnungen und anderen „Mühen der Miet-Ebene“ zur Seite. |
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Mit dem Rad durchs Göltzschtal Zum Göltzschtalradlertag am Sonntag führt erstmals eine Strecke auch nach Greiz Mühlwand/Greiz (OTZ). Radeln am Sonntag nach dem Männertag ist für viele Tradition. Am Sonntag, 16. Mai, ist Götzschtalradlertag. Start ist 10 Uhr am Alaunwerk Mühlwand. Erstmals führt eine Rad-Route auch nach Greiz. Die Hauptstrecke von 40 Kilometer verläuft ab Mühlwand (1) über Hartmannsgrün zum Trollpark (4) in Rodewisch, entlang der Göltzsch über Lengenfeld zurück nach Mühlwand. Je nach Kraft, Lust und Laune kann man sich für die 18 Kilometer lange Strecke ab Abzweig Hartmannsgrün oder für die Strecke von 26 Kilometer ab den Abzweigen Buch und Lengenfeld entscheiden. Radler, die keine Steigungen mögen, können die alte Bahntrasse von Mühlwand (1) bis Lengenfeld nutzen. Verpflegungspunkte sind eingerichtet am Alaunwerk (1), am Turm in Perlas (3) und im Trollpark (4). Hier befinden sich auch die Stempelstellen, zudem am Schullandheim „Am Schäferstein“ (2) in Limbach. Die Stadt Greiz beteiligt sich zum ersten Mal mit einer weiteren ausgeschilderten Route mit gleichem Start- und Zielpunkt Alaunwerk. Die grün markierte Strecke führt über Mylau, Reinsdorf, Irchwitz ins Tal der Göltzsch, am Kuhberg vorbei nach Foschenroda und bindet in Limbach auf die traditionelle Strecke auf. Stempel- und Verpflegungsstellen sind eingerichtet in Reinsdorf an der Gaststätte „Zur Salzmest“ (5), am Parkplatz der alten Papierfabrik (6) und am Kuhberg (7). Die Strecke ist anspruchsvoll und deshalb nur für geübte Radfahrer zu empfehlen. |
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Heimniederlage gegen Weida Fußball, A-Junioren: Greiz verliert deutlich mit 2:4 Greiz (OTZ/Matthias Gottschalk). Mit dem FC Thüringen Weida war am vergangenen Sonntag der Tabellen-Zehnte der Landesklasse in Greiz zu Gast. Nach Anpfiff durch Schiedsrichter Jürgen Schmidt aus Reudnitz gab es von beiden Seiten bis zur 15. Minute keine nennenswerten Torchancen. Dann ein erstes Achtungszeichen der Greizer durch Patrick Thiel, der aus 18 Metern halbrechts abzog, den Ball jedoch an den Pfosten setzte. Die Weidaer machten es in der 18. Minute besser, als Heier Petzold im Greizer Kasten zur 1:0- Führung überlupfte. Wieder einmal war die Greizer Hintermannschaft zu weit aufgerückt und ließ den Rückraum außer Acht. Der FC feldüberlegen, konnte daraus aber keine Vorteile ziehen. Fünf Torchancen - in der 20., 22., 23., 25. und 30. Minute - konnten nicht zum Ausgleich genutzt werden. Dafür sorgten die Osterburgstädter in der 40. Minute für Treffer Nummer zwei. Ein von Felau verursachter Freistoß konnte Drechsel durch die Mauer zum 2:0 verwandeln. Schneider hatte kurz vor Halbzeitpfiff die größte Möglichkeit für die Greizer, noch den Anschlusstreffer zu erzielen. Im Alleingang lief er aufs Gästetor, traf aber nur den Pfosten. Drei Minuten nach Anpfiff zur zweiten Spielhälfte erzielte Greiz den 1:2-Anschlusstreffer. Thiel staubte ab, weil der Weidaer Tormann Ernst den Ball nach einem Köhler-Schuss nur prallen ließ. Die Weidaer setzten nun verstärkt auf Konter und waren damit in der 66. Minute erfolgreich, als Pfabe das 3:1 erzielte. In der 67. Minute die nächste Chance für Greiz, doch Thiel schoss frei vorm Weidaer Kasten drüber. Schließlich gelang dem FC in der 80. Minute doch noch der Anschlusstreffer durch Franke, der nach schöner Einzelleistung aus 14 Metern ins lange Eck traf. Doch der Greizer Optimismus wurde schon zwei Minuten später gebremst, als Weidas Köppe auf 4:2 erhöhte (84.). 1. FC Greiz: Petzold, Pfeifer (70. Lauckner), Lorz, Högner, Köhler, Thiel (70. Schulz), Schütze, Leuchtmann, Schneider, Franke, Felau (46. Gottschalk). |
| 13. Mai 2010 /OTZ |
Kurz notiert: |
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Karikatur des Tages
Lessingschüler feiern ihren letzten Schultag
Ihren letzten Schultag feierten gestern die Greizer Haupt- und Regelschüler, wie diese Schüler der neunten und zehnten Klasse der Greizer Lessingschule. Gut gelaunt und lautstark zogen die Jugendlichen am Vormittag durch die Innenstadt. Polizei sucht Zeugen Grauer Kia Picanto wohl in Unfall verwickelt Greiz (OTZ). Wie bereits berichtet wurde, ereignete sich am Donnerstag, 29. April, ein Verkehrsunfall mit Unfallflucht in der Gerichtsstraße. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben nun, dass es sich bei dem Unfallfluchtfahrzeug um einen silbergrauen Kia Picanto handeln könnte. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu einem Kia Picanto machen können, an dem der rechte Außenspiegel fehlt oder der erheblich beschädigt war beziehungsweise ist. Wer etwas gesehen hat, wendet sich an die Polizeiinspektion Greiz unter Tel.: (03661) 62 10. Junge Karate-Sportler sammeln Medaillen
Knapp 40 „Karate-Kids“ kämpften bei den Kreisjugendspielen in der Turnhalle der Regelschule Greiz-Pohlitz um Medaillen. |
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