12. Mai 2010 /OTZ

Kutschen-Tour seit 38 Jahren

Bestens gelaunt stellten sich die Geraer Schlauchbootfahrer zum Erinnerungsfoto auf, bevor sie im Vorjahr zu ihrer Himmelfahrtstour auf der Elster von Berga aus starteten.
Bestens gelaunt stellten sich die Geraer Schlauchbootfahrer
zum Erinnerungsfoto auf, bevor sie im Vorjahr zu ihrer Himmel-
fahrtstour auf der Elster von Berga aus starteten.
Foto/Archiv: OTZ/Christian Freund

Himmelfahrtsvorbereitungen vor allem mit Hoffen auf besseres Wetter verbunden

Von Christian Freund, Kathrin Schulz, Katja Grieser Greiz (OTZ).

Schon in den achtziger Jahren waren die Läufer des LV Einheit Greiz auf Himmelfahrtstour, und diese Tradition wird auch in diesem Jahr fortgesetzt. Treffpunkt ist 10 Uhr an der „Ostvorstadt“, dann führt die Radtour in Richtung Bildhaus zum traditionellen Fischsemmel-Frühstück. „Dort werden wir entscheiden, wohin der Weg uns weiter führt. Vielleicht fahren wir nach Nitschareuth, besuchen dort das Bauernmuseum“, überlegt Ralf Peter. Im vorigen Jahr war Stimmung an der Göltzschtalbrücke angesagt. Seit 38 Jahren ist eine Greizer Truppe auf der Kutsche mit Hubert Jäschke unterwegs. „Erste Station wird in Reudnitz sein, von dort führt die Fahrt zur Erdbeerschenke im Werdauer Wald, über Bildhaus nach Waldhaus. Abschluss wird im ’El Cabana’ gefeiert. Wenn der Weg am Elfenteich vorbei führt, wird nackt angebadet, das gehört dazu“, freut sich der Dienstälteste Horst Schwabe. Ungeachtet der miesen Wetterprognosen lädt der Museums- und Ferienhof Waltersdorf zur Himmelfahrt das achte Mal zum Familientag ein. Seit vielen Jahren steuern die Männer des „Essi-Clubs“ aus Seelingstädt mit ihren Mopeds, meist mit SR I und SR II, die Gaststätte an. Es wird ein großes Zelt aufgebaut, unter dem „Musikdirektor“ Frigo mit frechen Liedern für Stimmung sorgt. „Beten zum Wettergott“ gehört auch bei Christian Rohn, dem Wirt „Zum Teufelsgraben“ in Großkundorf zu den Vorbereitungen für den Feiertag. Wanderer aus Gera, Radler aus Greiz und weitere Stammgäste aus Crimmitschau haben sich angesagt. Um die 150 Ausflügler, so hofft Rohn, werden hier am Ende der Durststrecke schon aufschlagen. Bei Biergarten- und Terrassenbetrieb mit Stimmungsmusik hofft auch Clodramühlen- Betreiber Silvio Müller auf 500 bis 600 Gäste im Elstertal, darunter traditionsgemäß auch Kanu-Fahrer. Auf Nachfrage leiht der Wirt selbst Kanus für eine Himmelfahrtstour aus. Die evangelischen Kirchgemeinden laden Himmelfahrt zum Familientag ein: 12 Uhr fällt an der Stadtkirche der Startschuss für eine Familienwanderung nach Gommla. Unterwegs sind Picknick und Spiele geplant und um 14 Uhr wird im Pfarrgarten in Gommla ein zentraler Freiluft-Gottesdienst abgehalten. In Waldhaus findet um 10 Uhr ein Waldgottesdienst statt, im Naitschauer Pfarrgarten ebenfalls um 10 Uhr ein zentraler Gottesdienst.

Kommentar

Vorbeugen ist besser

Von Kathrin Schulz

Gegen die frostigen Temperaturen der Eisheiligen, die uns gerade in der Himmelfahrtswoche heimsuchen, hilft eigentlich nur ein sonniges Gemüt, eine dicke Jacke und eine zünftige Himmelfahrtstour in fröhlicher Gesellschaft. Auch wenn die Wirte an den beliebten Ausflugsrouten auf besseres Wetter hoffen, Promille sind zur Himmelfahrt allgegenwärtig. Weshalb auch die Polizeiinspektion Greiz ihre Mannschaft in mehr als doppelter Stärke als an einem normalen Feiertag am Donnerstag auf Streife schickt. „Wir wollen soviel wie möglich polizeiliche Präsenz zeigen“, begründet Polizeioberkommissar Mike Schramm, der PIChef. Gerade im Elstertal oder auch in den Talsperrenbereichen komme es mit Ansteigen des Alkoholpegels häufiger zu Beleidigungen, Pöbeleien, Raufereien und ärgerlichen Sachbeschädigungen. Manch Ausflügler könnte auch für Hilfe dankbar sein, um nach der feuchtfröhlichen Tour wieder sicher zu Hause anzulanden. Unterm Strich soll der Feiertag schließlich einer bleiben und nicht mit bösen Überraschungen enden.


12. Mai 2010 /OTZ

Zweifel an Kürzung nicht weggewischt

IG Bau stellt Unternehmererklärung in Frage

Von Katja Grieser Greiz.

Dass die Mitarbeiter der Firma Dorfner, die die Reinigungsarbeiten im Greizer Kreiskrankenhaus erledigen, ab diesem Jahr weniger Stunden arbeiten, hat die zuständige Gewerkschaft Bauen, Agrar, Umwelt (IG Bau) auf den Plan gerufen. Gewerkschafter Ralf Noack führt die Kürzung der Stunden auf die Tariferhöhung zurück, die seit 1. Januar für Gebäudereiniger greift. Es sei nicht unüblich, dass in Folge von Tariferhöhungen Arbeitgeber die Arbeitsstunden ihrer Angestellten kürzen, diese somit letztlich auch nicht mehr in der Tasche haben, so Noack. Die Frage, ob das auch bei der Dorfner-Gruppe der Fall sei, beantwortet Geschäftsführer Klaus Schardt mit einem klaren Nein. „Das ist eine ganz stinknormale Leistungsanpassung“, sagt er. Durch Nutzungs- sowie bauliche Veränderungen an dem Gebäudekomplex der Klinik gebe es für seine Leute schlichtweg weniger zu tun. Aus diesem Grund seien die Stunden gekürzt worden. Dass es in den letzten Jahren am Greizer Krankenhaus schon allein mit dem Neubau große Veränderungen gegeben hat, ist bekannt. „Das Schwesternwohnheim wird inzwischen gar nicht mehr genutzt“, gibt Klinik-Geschäftsführer Wolfgang Rost ein konkretes Beispiel für eine tatsächliche Änderung in puncto Reinigungsleistungen. Auch die Station 5 solle abgerissen werden und das Rote Haus werde umgebaut. Rost sagt aber, dass diese Veränderungen nicht mit Stichtag 1. Januar aufgetreten sind. Zweifel an der Stundenkürzung konnte die Erklärung jedenfalls nicht wegwischen - zumindest nicht bei Gewerkschafter Noack. „Natürlich findet man für alles eine Begründung“, kommentiert er die Aussage von Dorfner-Chef Klaus Schardt. Ralf Noack will auf jeden Fall an der Sache dranbleiben, schon allein deshalb, weil er mit der nächsten Tariferhöhung, die 2011 kommen wird, weitere Einschnitte befürchtet. „Wir versuchen natürlich, mit den Mitarbeitern in Kontakt zu kommen, aber wir beobachten oft, dass die Leute sehr eingeschüchtert sind“, so Noack. Zu Tariferhöhungen hat Dorfner-Geschäftsführer Klaus Schardt, dessen Unternehmen 8500 Beschäftigte zählt, übrigens eine klare Haltung. Die Erhöhungen werden in der Regel auf die Kunden umgelegt, auch wenn die darüber nicht gerade begeistert seien. Schardt ärgert jedoch, dass es immer noch Unternehmen gebe, die sich eben nicht an die Tarife halten. Deshalb ist er für verstärkte Kontrollen. „Wir legen großen Wert auf gerechten Konkurrenzkampf“, sagt er.


12. Mai 2010 /OTZ

Auf Stimmenfang für Farbgewinn

Bereit für den Farb-Gewinn: Die Lunziger Kindergartenkinder sind mit Malerhut und Pinsel schon gut gerüstet, wenn es im Erfolgsfall ans Streichen gehen kann.
Bereit für den Farb-Gewinn: Die Lunziger Kindergartenkinder
sind mit Malerhut und Pinsel schon gut gerüstet, wenn es im
Erfolgsfall ans Streichen gehen kann.
Foto: OTZ/Christian Freund

Zum „Elternstreich“ will sich die Kita Lunzig einen neuen Anstrich verpassen lassen

Von Susann Grunert Lunzig (OTZ).

Wahlkampfstimmung herrscht derzeit im Kindergarten von Lunzig, „jede Stimme zählt“, schwört Leiterin Brit Drechsler. Wofür die Kinder und ihre Erzieherinnen so kräftig Werbung in eigener Sache machen, ist die von mehreren Firmen getragene bundesweite Aktion „Elternstreich“, die Farben für die Verschönerung von Kindergärten verlost und den passenden Experten gleich dazu liefert. „Um zu gewinnen, müssen die Kitas ein Video drehen, in dem sie schildern, was sie alles neu streichen möchten“, erklärt Brit Drechsler. Eine Minute und 22 Sekunden, die viel Arbeit gekostet haben: „Dass es so aufwändig ist, ein Video zu drehen, hätte ich nicht vermutet“, gibt sie zu. Drei Wochen haben die Dreharbeiten samt Schneiden gedauert. Im Internet kann nun für die Kita gestimmt werden. „Momentan liegen wir bei über 500 Stimmen“, freut sich die Kita-Leiterin. Auch der Elternbeirat war von der Aktion angetan. Wer nun bis zum 15. Juni unter den Top 5 der meisten Stimmen liegt, gewinnt einen Elternstreich-Aktionstag. Zu diesem werden Farben und Werkzeuge bereitgestellt, mit denen Eltern, Kinder und Erzieher ihre Kita farbenfroh gestalten können. Als besonderer Bonus gibt ein Fachmann Rat zum Streichen und Dekotipps. Um die Lunziger Kita - die einzige, die sich momentan aus dem Landkreis an der Aktion beteiligt - zum Erfolg zu führen, ist für die kleinen Farbteufel kein Weg zu weit. „Ich bin mit dem Fahrrad durch meinen Ort gefahren, und habe Flyer verteilt“, berichtet der kleine Neugernsdorfer Elias stolz. Alina und Klara waren fleißig in Tschirma auf

Stimmenfang. „300 Flyer haben wir schon verteilt“, erzählt Brit Drechsler, „wir haben jetzt noch einmal 100 nachbestellt.“ Sollte der Farbgewinn tatsächlich auf Lunzig entfallen, sollen die Zimmer der großen und kleinen Gruppe und das Malzimmer einen neuen Anstrich verpasst bekommen. „Wenn noch etwas übrig bleibt, freut sich auch das Spielhaus über neue Farbe“, weiß Brit Drechsler. Über die Farbauswahl sind sich die Kinder jedoch noch nicht einig: „Blau, nein Gelb, lieber Rot“ - Hauptsache bunt. Noch bis zum 31. Mai können sich Kindergärten für die Aktion „Elternstreich“ bewerben, die neben den fünf Elternstreich- Tagen auch 20 „KiGa“- Pakete und 100 Starterpakete mit Farbsprühgeräten verlost. Momentan liegt der kleine Kindergarten, der 25 Kinder aus Lunzig, Alt- und Neugernsdorf, Kauern, Hain, Tschirma oder Kühdorf betreut, knapp unter den fünf Kitas mit den meisten Stimmen.

Und so funktioniert es: Um der Kita Lunzig eine Stimme zu geben, muss die Internetseite www.elternstreich.de aufgerufen werden. Unter „Mitmachen“ kann man sich das Video anschauen und anschließend bewerten. Pro Tag kann eine Stimme abgegeben werden.


12. Mai 2010 /OTZ

Lange Listen mit botanischen Kostbarkeiten

Reger Andrang herrschte gleich zu Beginn der Pflanzentauschbörse auf dem Markt.
Reger Andrang herrschte gleich zu Beginn der Pflanzentausch-
börse auf dem Markt.
Foto: OTZ/Katja Grieser

Wieder zahlreiche Gartenfans bei Frühjahrspflanzentauschbörse in Greiz

Von Katja Grieser Greiz.

Renate Voigt aus Greiz-Pohlitz schaut prüfend in die Plastikbeutel, in denen verschiedene Pflanzen verstaut sind: „Das ist Apfelminze, die nehm’ ich mit“, sagt die Gartenfreundin. Zahlreiche Pflanzen, ob für draußen oder fürs Zimmer, wechselten auf diese Weise gestern zur Pflanzentauschbörse auf dem Greizer Markt ihren Besitzer. Neben Gewürzpflanzen hat sich Renate Voigt auch Baumgurken mitgenommen, eine Kletterpflanze. „Es ist das erste Mal, dass ich hier richtig mitmache“, verrät die Pohlitzerin, die aus ihrem Garten Zwergiris, afrikanische Lilie und Astilben zum Tauschen mitbrachte. Lange Listen mit botanischen Kostbarkeiten hat Organisatorin Anita Michael vom Ortsverband Greiz des Bundes für Umwelt und Naturschutz mitunter zu verwalten. So auch diesmal: „Eine Frau aus Reudnitz, die sonst immer kommt, ist diesmal leider verhindert. Deshalb hat sie mir eine große Liste mitgegeben, auf der steht, was sie alles anzubieten hat“, so Michael. Auf anderen Zetteln stehen aber auch Pflanzenwünsche, die die Organisatoren, wenn möglich, gern erfüllen. Seit 1998 gibt es die Pflanzentauschbörsen zweimal im Jahr. Während im Herbst meist zu groß gewordene Pflanzen im Angebot sind, gibt es im Frühjahr viel Selbstgezogenes wie Tomaten, Gurken und Zucchini. Auch zahlreiche Frühblüher wie Winterlinge oder Traubenhyazinthen konnten mitgenommen werden. „Man kann vorher aber nie genau sagen, was besonders gefragt ist oder was angeboten wird“, so Anita Michael. Sicher sei aber, dass etliche Pflanzen übrig bleiben werden. Die verteilen die Organisatoren dann an Schulen oder Einrichtungen, die Interesse haben.


12. Mai 2010 /OTZ

Für reibungslosen Straßenverkehr

Kreuzung wird für Umleitung ausgebaut

Greiz (OTZ/Frd.).

Seit einigen Tagen sind die Mitarbeiter der Straßenbaufirma Wiegand damit beschäftigt, den Kreuzungsbereich Papiermühlenweg/Irchwitzer Straße/Gerichtsstraße zu entschärfen. Denn im Zuge der künftigen Großbaumaßnahme August-Bebel-Straße sollen die größeren Lieferfahrzeuge und vor allem auch die Busse diesen Knoten weniger problematisch passieren können. Dazu gehört, dass der Bogen großräumiger gespannt wird, damit die Fahrzeuge künftig nicht die Grünflächen touchieren müssen. Wie bereits berichtet, soll während der Baumaßnahme August-Bebel-Straße der Lkw-Durchgangsverkehr großflächig umgeleitet werden. Die Belieferung des Kauflandes wird während dieser Zeit nach wie vor über die August-Bebel-Straße erfolgen. Ebenso wird es für Pkw immer Zufahrtsmöglichkeiten geben. Immer wieder stellen sich viele Greizer die Frage, wie es mit der Erreichbarkeit des Lidl-Parkplatzes bestellt sein wird. „Für Lidl wird während der gesamten Bauphase eine Zufahrtsmöglichkeit für Kunden und Lieferfahrzeuge bestehen. Je nach Baufortschritt wird dies entweder aus Richtung Stadt oder von Aubachtal her erfolgen können“, erklärte Bürgermeister Gerd Grüner (SPD) auf Anfrage. Damit der Umleitungsverkehr so reibungslos wie möglich verlaufen kann, wurden bereits in den zurückliegenden Wochen Baumaßnahmen durchgeführt, wie zum Beispiel in der Oberen Silberstraße oder am Knoten Lindenstraße/ Schmidtstraße.


12. Mai 2010 /OTZ

Naturnah und länderverbindend

Eingefahren: Eberhard Birkholz startet in Pausa.
Eingefahren: Eberhard
Birkholz startet in Pausa.

Radweg Pausa - Zeulenroda eingefahren

Von Steffen Beikirch Pausa/Zeulenroda (OTZ).

Bürgermeister Jonny Ansorge konnte ja den großen Rand haben: Krankheitsbedingt entschuldigte sich das Pausaer Stadtoberhaupt, nicht persönlich an der Einweihung des neuen Radweges nach Zeulenroda teilnehmen zu können. Und versicherte die 21 Teilnehmer auch noch seines Mitgefühls. Denn Ansorge ahnte, dass die landschaftlich reizvolle Strecke nach dem Dauerregen der Nacht einige schwierige Passagen bereithalten würde. Mit Enthusiasmus traten gestern Mittag dennoch Einwohner beider Städte in die Pedale. Zuvor aber musste die Erdachsendeckelscharnierschmiernippelkommission eingreifen. Ohne die in Pausa schließlich gar nichts geht. Alles, was sich dreht, muss flutschen. Eberhard Birkholz und Adeline Rudowsky griffen also zur Ölkanne und nahmen sich vor allem die zwei Elektrofahrräder vor, mit denen die beiden obersten Rathausvertreter an den Start gingen. Dann stieg Pausas Vize-Bürgermeister Thomas Weihermüller in den Sattel und führte den Tross mit dem Zeulenroda- Triebeser Stadtchef Frank Steinwachs an. Dieser hatte vor etwa zwei Jahren die Idee zum touristischen Lückenschluss, der nicht nur Nachbarstädte, sondern Bundesländer verbindet. Winkend ging es durch die Vorstadt hinüber nach Unterreichenau. Mittendrin Ursula Meinhardt aus Pausa, die aus praktischen Gründen mitradelte: um zu wissen, wie man schneller in Zeulenroda ist. „Sonst sind wir immer über Leitlitz gefahren, aber der Berg dort ist ja nicht so sehr schön.“ Einen längeren Anstieg sollte auch der naturnahe, knapp elf Kilometer lange Weg bereithalten. Zunächst aber rollte man über Asphalt, bog an der Spitzenburg nach links Richtung Thierbach/ Wallengrün ab und hatte bald das schwierigste Stück vor sich: den Teichweg in Richtung Stern. Auf der Holperpiste hinüber ins Gehölz waren sich alle einig: Hier muss auf jeden Fall noch was passieren. Dann Idylle pur auf gut befahrbaren Waldwegen. Unweit des Schwarzen Teichs eine Spitzkehre auf den so genannten Röderweg, nun die Steigung. Vom Stern aus rollte es beinahe von allein. So, wie für die Stadt-Oberen auf ihren neuartigen Pedelecs fast die ganze Zeit. „Ich habe Knieprobleme und bin nicht trainiert. Und fühle mich trotzdem top“, schwärmte Frank Steinwachs zur Ankunft auf dem Zeulenrodaer Markt, der über Leitlitzer Straße und Kirchstraße erreicht wurde. Fazit: Durch Wald und Flur soll man die Fahrzeit ruhig großzügig kalkulieren.


12. Mai 2010 /OTZ

Elsterberger BC schafft den Aufstieg

Der Elsterberger BC mit Vereinspräsident Michael Stier (hinten links) und Trainer Michael Herholz (hinten rechts).
Der Elsterberger BC mit Vereinspräsident Michael Stier
(hinten links) und Trainer Michael Herholz (hinten rechts).
Foto: Jürgen Stefaniak

Fußball, Männer, 2. Kreisklasse Vogtland/Plauen

Elsterberg (OTZ/ Stefaniak).

Es ist geschafft, der Elsterberger Ballspielclub (EBC) verlässt die unterste Spielklasse im Fußballkreis Vogtland/Plauen. Bereits drei Spieltage vor Saisonende hatte das Team um Coach Michael Herholz den Aufstieg in die 1. Kreisklasse Vogtland/Plauen gesichert. So fand mit dem Heimspiel gegen den TSV Taltitz am Sonnabend, das der EBC mit 4:1 für sich entschied, das erste von drei Kür-Spielen statt. Nachdem die 1:0-Führung des EBC durch Steve Nicol zunächst durch ein Eigentor von Sebastian Carmienke egtalisiert wurde, waren es in Halbzeit zwei Emanuel Schlichting (60.), ein zweites Mal Nicol (80.), und Ronny Förster (83.), die Elsterberg aud die Erfolgsspur führten. Der EBC besitzt nun 49 Punkte und liegt einen Zähler hinter dem SV Theuma auf Rang zwei in der Tabelle der zweiten Kreisklasse. Zwölf Punkte Luft haben die Fußballer auf Rang drei. 86 Tore schoss der EBC in bisher 20 Spielen. Davon traf allein Matthias Rausch 21 mal, 14 Tore erzielten bisher Steve Nicol und Emanuel Schlichting, Swen Palme hat neun Treffer auf seiner Habenseite. Nur 26 Mal musste Torwart Andre Krieglstein hinter sich greifen. Noch stehen zwei Spiele aus. Gegen Zobes am 15. Mai, und am 29. Mai wird zuhause dier SG Lauterbach empfangen. Dann ist Sommerpause und nach deren Ende, im Juli, findet wieder der Elster-Cup statt.

Der Elsterberger BC: Jens Beckert, Matthias Rausch, Swen Palme, Emanuel Schlichting, Sebastian Carmienke, Maik Steudel, Steve Nicol, Marcus Walter, Steffen Weinhold, Andre Krieglstein, Alexander Trommer, Enrico Dietzsch, Ronny Förster, Benjamin Schlenther, Oliver Herold, Christian Kovacs, Christian Kraft, Marcel Steuer, Steffen Ludwig, Heiko März, Sven Kühn.


12. Mai 2010 /OTZ

Kurz notiert:

Karikatur des Tages

Zeichnung: OTZ/Bruns
Zeichnung: OTZ/Bruns


Kreissportbund

Kreissportbund-Chef Uwe Jahn (rechts) und Thomas Goldmann vom Landessportbund Thüringen (2. v. l.) zeichneten zur Mitgliederversammlung des Kreisportbundes Greiz verdienstvolle Sportvereinsmitglieder des Landkreises aus. Unter anderem erhielt Rocco Knochenhauer vom TSV 1880 Rüdersdorf (3. v. r.) die GuthMuths-Plakette des Landessportbundes in Bronze.
Foto: Peter Reichardt

Kreissportbund-Chef Uwe Jahn (rechts) und Thomas Goldmann vom Landessportbund Thüringen (2. v. l.) zeichneten zur Mitgliederversammlung des Kreisportbundes Greiz verdienstvolle
Sportvereinsmitglieder des Landkreises aus. Unter anderem erhielt Rocco Knochenhauer vom TSV 1880 Rüdersdorf (3. v. r.) die GuthMuths-Plakette des Landessportbundes in Bronze.


Die Region per Motorrad erkunden

Sie nahm kein Ende, die Schlange der Biker, die sich am Sonnabend durch Elsterberg bewegte. Es waren zwei christliche Motorradfahrergruppen mit gut 600 Leuten, die die Bikersaison eröffneten. Die Motorradfahrer aus Thüringen und Sachsen haben sich die Ausflugsziele der Region für künftige Fahrten wie am morgigen Männertag angesehen. Dann werden sich wieder zahlreiche Biker auf ihre Maschinen setzen und durch die Region fahren.
Foto: Jürgen Stefaniak

Sie nahm kein Ende, die Schlange der Biker, die sich am Sonnabend durch Elsterberg bewegte. Es waren zwei christliche Motorradfahrergruppen mit gut 600 Leuten, die die Bikersaison eröffneten. Die Motorradfahrer aus Thüringen und Sachsen haben sich die Ausflugsziele der Region für künftige Fahrten wie am morgigen Männertag angesehen. Dann werden sich wieder zahlreiche Biker auf ihre Maschinen setzen und durch die Region fahren.


In Drachenhöhle arbeiten

Bewerbung für freiwilliges ökologisches Jahr

Syrau (OTZ).

Auch in diesem Jahr besteht ab September wieder die Möglichkeit, in der Drachenhöhle Syrau ein freiwilliges ökologisches Jahr zu absolvieren. Dazu sucht das Team der Drachenhöhle aufgeschlossene, kontaktfreudige und zuverlässige junge Leute, die sich ausprobieren wollen. Die Aufgaben reichen von Führungen in der Drachenhöhle und Windmühle bis zu Arbeiten im Höhlenpark und Büro. Interessenten melden sich unter Telefon (037431) 37 35, Informationen gibt es zudem im Internet unter: www.foej-langenweissbach.de


Greizer gewinnen Polo bei PS-Los

Greiz (OTZ).

In der Sparkassenlotterie haben sechs Teilnehmer aus dem Geschäftsgebiet der Sparkasse Gera-Greiz Hauptpreise gewonnen. Eine Sonderziehung im PS-Los-Sparen vergab je einen VW-Polo an Sparkassenkunden in Weida, Ronneburg und Greiz. Kreuzfahrtgutscheine im Wert von 6000 Euro gewannen Sparer aus Sachswitz, Hohenleuben und Weida. „Regelmäßiges Sparen lohnt sich eben“, kommentierte Vertriebsvorstand Frank Emrich, der die Gewinner zusammen mit der Leiterin des Kundencenters Weida, Manja Schaller, beglückwünschte. Die Kunden der Sparkasse Gera- Greiz beteiligen sich aktuell mit fast 37 000 Losen am PS-Lossparen der Sparkassen, das Sparen und Losglück verbindet.


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