11. Mai 2010 /OTZ

Obamas Kampf um Reformen

Am Rande der Veranstaltung suchten Teilnehmer das ausführliche Gespräch mit der Generalkonsulin Katherine Brucker. Um Einwanderungspolitik und Firmengründung geht es diesem jungen Besucher.
Am Rande der Veranstaltung suchten Teilnehmer das ausführliche
Gespräch mit der Generalkonsulin Katherine Brucker. Um Ein-
wanderungspolitik und Firmengründung geht es diesem
jungen Besucher.
Foto: OTZ/Christian Freund

Die amerikanische Generalkonsulin Katherine Brucker zur aktuellen Politik derUSA

Von Kathrin Schulz Greiz.

Die Wahl Barack Obamas zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten sei in jeder Hinsicht von historischer Bedeutung gewesen, einfach ein amerikanischer Traum, wie es Generalkonsulin Katherine Brucker gestern Abend im Greizer Weißen Saal unterstreicht, als Harald Seidel, Gastgeber der Reihe „Prominente im Gespräch“ die neue amerikanische Politik auf die Tagesordnung gesetzt hatte. Die Diplomatin analysierte die über einjährige Amtszeit des Hoffnungsträgers, der „für die Ungeduldigen eine Enttäuschung“ und für die Realisten eher ein Präsident sei, der neue Wege erprobt, um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu begegnen. Dabei sei das System und hier besonders der Senat eine bremsende Instanz, erklärt Brucker. Hier könnten Minderheiten politische Veränderungen verhindern, die von Mehrheiten gewollt seien. Eine bezahlbare Gesundheitsvorsorge beispielsweise, sie verstehe nicht, warum Senatoren dagegen sind, dass alle eine Krankenversicherung bekommen, die sie selbst längst haben. Ein Arzttermin in den USA koste zwischen 100 und 150 Dollar, macht sie den Teufelskreis für 40 Millionen Amerikaner ohne Krankenversicherung deutlich. Obamas Politik, das ist aber auch Amerikas Bekenntnis für eine Welt ohne Nuklearwaffen, umreißt die Generalkonsulin ein anspruchsvolles Ziel, für das erste Schritte getan seien. Die Bewältigung der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise gehe mit dem Kampf gegen den Terrorismus einher, gibt Bru- cker Einblick in eine arbeitsreiche Zeit bis zu den anstehenden Kongresswahlen im November. Ein Abkommen mit der Europäischen Union zur Übertragung von Bankdaten wolle Obama aushandeln, um über den Geldfluß Informationen zu möglichen Terroranschlägen zu bekommen. Gegenwärtig sei das Weiße Haus sehr besorgt über die Aussetzung des sogenannten SWIFT- Programmes, Datenschutzaspekte würden dabei sehr ernst genommen, versichert die Diplomatin. Innenpolitisch stehen die Reform der Einwanderungspolitik, die


Der Kampf gegenden Terrorismus muss auf allen Ebenen geführt werden.

Katherine Brucker, Generalkonsulin der USA


Finanzmarkt-, die Bildungsreform und das Klimaschutzgesetz auf der Agenda. Die Erwartungen an Obama, das weiß auch das Greizer Publikum im Saal, sind unendlich hoch. Doch „selbst Menschen, die auf Wasser laufen, bekommen manchmal nasse Füße“, mahnt Katherine Brucker die Politik des Präsidenten mit gesundem Augenmaß zu betrachten.

Kommentar

Der Funke springt über

Von Kathrin Schulz

„Greiz hat Reiz" — mit der Erinnerung an das Thüringentagmotto vom vorigen Jahr in der Park- und Schlossstadt fliegen Katherine Brucker die Sympathien der Greizer gestern Abend im Weißen Saal nur so zu. Die Diplomatin, die ihre Heimat seit 1994 im Ausland vertritt, ist stolz darauf, dass seit Barock Obamas Wahl zum Präsidenten so viele Menschen ihr sagen, dass „wir einen guten Präsidenten haben, der einen guten Weg einschlägt, auch wenn er Fehler dabei macht." So viele Greizer haben im Sommer zum Thüringentag ein Foto mit dem Präsidentdouble aus Pappe haben wollen, weiß Katherine Brucker noch, die gern und oft nach Thüringen kommt. Und so plauderte sie gestern nach ihrer Rede über amerikanische Politik auch über manch Alltägliches: „Mehr Urlaub, das wäre schön", in dieser Hinsicht wünscht sich die Leipzigerin auf Zeit wohl eher deutsche Verhältnisse.

Wie ist Katherine Brucker bei Ihnen angekommen?

Anna Wegricht:
Sie ist nett und es war informativ. Ich finde gut, dass sie nicht nur über Positives, sondern auch über Probleme gesprochen hat.

Isabelle Grimm:
Sie war letztes Jahr an unserer Schule und da waren wir von ihr so begeistert, dass wir diesmal wieder gekommen sind.

Tobias Maier:
Hervorragend, eine überzeugende Fürsprecherin für ihr Land. Nett, wenn Leute Vorurteile über ihre Landsleute widerlegen.

Inge Beyer:
Ich fand sie super, sie hat ohne Schnörkel die Probleme angesprochen, aber auch Optimismus verbreitet.

Umfrage: Katja Grieser


11. Mai 2010 /OTZ

Kinderfreundliche Doppelstadt

Die dreijährige Melina Hempel probiert das neue Fischensemble rund um den Zeulenrodaer Karpfenpfeifer auf dem frisch gestalteten Marktplatz aus.
Die dreijährige Melina Hempel probiert das neue Fischensemble
rund um den Zeulenrodaer Karpfenpfeifer auf dem frisch
gestalteten Marktplatz aus.
Foto: OTZ/Beikirch

Warum Zeulenroda-Triebes bei der Befragung des Netzwerks Demografie gut abschneidet

Von Steffen Beikirch Zeulenroda-Triebes (OTZ).

Die Doppelstadt Zeulenroda-Triebes im Landkreis Greiz darf sich rühmen, vorbildlich auf den demografischen Wandel vorbereitet zu sein. Zu dieser Einschätzung kommt das Institut der Wirtschaft Thüringens (IWT) nach einer Bestandsaufnahme in Kommunen mit Zentrenfunktion. Im Februar und März wurden dazu 172 Ober-, Mittelund Unterzentren angeschrieben. Sie erhielten einen in Rheinland-Pfalz entwickelten Fragebogen und konnten den fünfseitigen „Demografie-Check für Kommunen“ ausgefüllt zurücksenden. Anhand dieser Selbsteinschätzung vergab das IWT bis zu 216 Gesamtpunkte, die man auf neun Themenfeldern sammeln konnte. Jena erreichte die höchste Punktzahl (193). Dahinter kam Zeulenroda-Triebes mit 188 Punkten auf Platz zwei und wurde zugleich als bestes Mittelzentrum eingestuft. „Sie gehören zu den Vorbildern - Sie handeln schon heute für morgen“, heißt es in der Auswertung des IWT. Die Arbeit zur Bewältigung der demografischen Herausforderungen gehe „weit über das Übliche hinaus“. Als kinderfreundlichster Ort Thüringens erzielte die Doppelstadt gerade im Bereich „Bildung, Kinder- und Familienfreundlichkeit“, aber auch bei „Wohnen“, „Seniorinnen und Senioren“ sowie „Verwaltung“ Bestnoten. Nachholbedarf sieht das ITW noch bei den Feldern Ehrenamt, Infrastruktur, Wirtschaft/Finanzen und regionale Kooperation. Es gebe aber kein Handlungsfeld, auf das Zeulenroda-Triebes gar nicht vorbereitet sei, sagte Antje Schmerbauch, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim IWT.


11. Mai 2010 /OTZ

Noch immer kein Urteil im Missbrauchsprozess um eine 64-jährige Zeulenrodaerin

Im Prozess gegen einen 59-jährigen Rettungsassistenten aus Gera wegen sexueller Nötigung und sexuellem Missbrauchs widerstandsunfähiger Personen ist noch immer kein Urteil gefallen. Am 10. Mai war bereits der dritte Verhandlungstag.

Im Prozess gegen einen 59-jährigen Rettungsassistenten aus Gera wegen sexueller Nötigung und sexuellem Missbrauchs widerstandsunfähiger Personen ist noch immer kein Urteil gefallen. Am 10. Mai war bereits der dritte Verhandlungstag.

10.05.10 / OTZ-Greiz.

Die Verhandlung wird nun nochmals fortgesetzt. Für den 28. Mai, 9 Uhr, ist ein neuer Termin vor dem Schöffengericht des Amtsgerichts Gera festgelegt worden. Laut Anklage soll der 59-Jährige eine 64 Jahre alte Patientin aus Zeulenroda im Rettungswagen sexuell belästigt haben. Während die Frau angeschnallt im Rettungsauto lag, soll der Mann sie an Brust und im Schambereich unsittlich berührt haben. Das sei während der Fahrt geschehen, die von Zeulenroda erst nach Greiz und dann ins Krankenhaus nach Schleiz geführt hat. Der Angeklagte bestreitet die ihm vorgeworfene Tat. Wie Richter Siegfried Christ gestern sagte, seien im Laufe der Verhandlung Dinge zutage getreten, die zu Beginn nicht vorhersehbar waren. So habe sich die Zeulenrodaerin vor diesem Vorfall einer schmerztherapeutischen Behandlung unterzogen, bei der sie Medikamente verabreicht bekam. Diese könnten unter Umständen zur Beeinträchtigung der Wahrnehmungsfähigkeit führen. Ob dies bei der Frau allerdings tatsächlich der Fall gewesen ist, muss nun heraus gefunden werden. Weder die einweisende Ärztin, noch Arzt und Schwester im Schleizer Krankenhaus hätten Auffälligkeiten bei der Patientin festgestellt. Irgendwelche Wahrnehmungsstörungen seien vom medizinischen Personal nicht bemerkt worden. Es gelte nun zu prüfen, ob die Wahrnehmung der 64-Jährigen vielleicht doch beeinträchtigt war und sie die Situation im Krankenwagen deshalb vielleicht fehlinterpretiert habe. Aus diesem Grund will Richter Christ beim nächsten Verhandlungstermin noch einmal die Hausärztin der Zeulenrodaerin hören. Zudem will der Richter gern einen Fachmann in pharmazeutischen Fragen zu Rate ziehen. Darüber hinaus soll am 28. Mai auch noch die über 80-jährige Frau befragt werden, der sich die 64-Jährige zuerst anvertraut habe.


11. Mai 2010 /OTZ

375 Euro für Pohlitzer Putzteufel

Die Klassensprecher Vanessa John (rechts) und Josua Greschok (links) sowie Schulleiter Johannes Reiher (Mitte) freuen sich über die Prämien.
Die Klassensprecher Vanessa John (rechts) und Josua Greschok
(links) sowie Schulleiter Johannes Reiher (Mitte) freuen sich
über die Prämien.
Foto: Marcel Hilbert

Lions Club Greiz übergibt den Regelschülern die Siegprämie für den Frühjahrsputz

Von Marcel Hilbert Greiz (OTZ).

Fast die Hälfte der Teilnehmer am Lions Club-Frühjahrsputz hatten in diesem Jahr eines gemeinsam: Sie besuchen die Regelschule in Greiz-Pohlitz. Für ihren Arbeitseifer wurden gestern sowohl die Schule, als auch die Klassen 6 b und 7 b von den Lions-Mitgliedern Sandra Strobel, Wilhelm Wüstner und Gerd Grüner belohnt. Von den insgesamt 154 Putzteufeln, die am 17. April in die gesamte Stadt Greiz ausschwärmten, stellte die Regelschule mit 72 Schülern die meisten. Dafür gab es vom Lions Club die ausgelobten 200 Euro. „Wir freuen uns", so Schulleiter Johannes Reiher, „das Geld haben wir in der vergangenen Woche bereits für unsere Projektwoche verwendet." Sichtlich stolz auf seine Schüler nahm er den übergroßen Scheck aus den Händen von Grüner entgegen. Mit 20 Schülern konnte sich die Klasse 6 b der Pohlitzer Schule zudem mit der Prämie über 100 Euro die Klassenkasse aufbessern. Klassensprecher Josua Greschok weiß auch schon genau, wofür das Geld gebraucht wird: „Wir wollen zum Wandertag ins Waikiki fahren." So konkrete Pläne gibt es in Klasse 7 b, die mit 15 Personen die zweithöchste Teilnehmerzahl beheimatete, noch nicht. „Ich weiß nicht, vielleicht gehen wir davon mal ins Kino", meint Klassensprecherin Vanessa John. Sie und ihre Klassenkameraden erhielten 75 Euro. Zum dritten Mal schickte die Regelschule damit die meisten Schüler auf Putztour. Reiher, der selbst Lions-Mitglied ist, staunt dabei selbst immer wieder über den Ordnungssinn der Kinder und ihr Engagement.


11. Mai 2010 /OTZ

Hanf im Autodach

Landwirte, Industrie und Forschung am Zug

Von Heidi Henze Zeulenroda (OTZ).

Nachwachsende Rohstoffe, wie Flachs, Hanf, Kokos, Sisal oder auch Holz, in Form von Hackschnitzeln, finden vorrangig Anwendung in der Autoindustrie und das mit steigender Tendenz. Tür-, Himmel- oder Armaturenverkleidungen werden ebenso daraus gefertigt, wie Kofferraumabdeckungen. Namhafte Fahrzeughersteller haben erkannt, dass Naturfasern leichter sind und CO2 reduziert. Mit Blick in die Zukunft könnten Naturfasern auch im Außenbereich des Autos eingesetzt werden — ein Potenzial, welches sich lohnt aufzugreifen: Da war man sich zum gestrigen Workshop im Zeulenrodaer Bio-Seehotel sicher. Die Forschungsvereinigung Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen hatte zusammen mit der Bioenergieregion „Thüringer Vogtland" und vielen anderen Partnern dazu eingeladen. Und so bekamen Landwirte, Vertreter der Industrie sowie aus dem Forschungsbereich gleich ein kompaktes Informationspaket. „Ein Zeitpunkt, an dem wir Thüringer zeigen müssen, über welch großes Potenzial wir verfügen", so Dr. Renate Lützkendorf, Abteilungsleiterin im Thüringischen Institut für Textil- und Kunststoffforschung. So würden Landwirte Hanf anbauen, die Faseraufschlussanlage hat ihren Sitz im Freistaat sowie Verarbeiter, wie die Firma Isowood und die Forschungsvereinigung jeweils mit Sitz in Rudolstadt; in Erfurt ist die zweijährige Messe ansässig. Diese Kräfte gilt es vernünftig zusammen zu führen. „Das sind alles Voraussetzungen, mit denen wir in Thüringen punkten können", so Lützkendorf. Mario Walther, Leiter des Regionalmanagements Greiz, nutzte die Gelegenheit als Netzwerker neueste Erkenntnisse zu sammeln, um diese wieder an die Wirtschaft weiterzugeben. Und vielleicht hat sich eine weitere Wertschöpfungskette aufgetan: Martin Oppel, Betriebsingenieur der Polytec Interior GmbH in Saalburg-Ebersdorf verarbeitet Hanffaser für die Automobilindustrie. Er ließ die Möglichkeit offen, in der Pahrener Hanfanlage auf der ehemaligen Schweinezuchtanlage Läwitz einen Partner zu finden. Seit zehn Jahren bauen die Pahrener Hanf an und planen die Anlage zu komplettieren. 490 000 Euro sind für das über drei Jahre laufende Projekt veranschlagt, 200 000 Euro werden zur Komplettierung benötigt. Ein Fördermittelantrag an das Land Thüringen ist gestellt und Dr. Albrecht Broßmann hofft, dass in den kommenden vier . Wochen der Landeszuschuss fließt. Zur zeit werden 600 Tonnen Hanf pro Jahr verarbeitet. Mit der neuen Technik könnte die Anlage noch wirtschaftlicher arbeiten und das Produkt in Sauberkeit und Reinheit verbessert werden.


11. Mai 2010 /OTZ

Imposanter Ausklang

In memoriam Charles Mingus: Das 13-köpfige Jazzwerk-Orchester unter Leitung von Harald „Johnny Pickel interpretierte die Kompositionen des genialen Musikers Mingus auf hohem musikalischen Niveau.
In memoriam Charles Mingus: Das 13-köpfige Jazzwerk-Orchester
unter Leitung von Harald „Johnny" Pickel interpretierte die
Kompositionen des genialen Musikers Mingus auf hohem
musikalischen Niveau.
Foto: Karsten Schaarschmidt
Mit ihrer mitreißenden Show, zu der auch eine Bauchtanzeinlage gehört, führten die Trommler des Percussion Projects unter Leitung von Sigi „Lee Nachreiner zu den Ursprüngen des Rhythmus.
Mit ihrer mitreißenden Show, zu der auch eine Bauchtanzeinlage
gehört, führten die Trommler des Percussion Projects unter
Leitung von Sigi „Lee" Nachreiner zu den Ursprüngen
des Rhythmus.
Foto: Karsten Schaarschmidt

Jazzwerk-Orchester und Trommler meistern ihre Auftritte bravourös und virtuos

Von Karsten Schaarschmidt Greiz.

Die Ergebnisse können sich hören lassen und lassen zugleich aufhorchen. Mit zwei eindrucksvollen Konzerten beendeten am Sonntag im Greizer Hotel „Haus Friedensbrücke" das Jazzwerk-Orchester und das Percussion Project das Greizer Jazzwerk # 11. Mehr als 200 Zuhörer erlebten zwei Werkstattbands, die bereits die Türen zur Professionalität aufgestoßen haben. Den Auftakt übernahm das von dem Nürnberger Bassisten Harald „Johnny" Pickel geleitete Jazzwerk-Orchester. Dreizehn Musiker aus Greiz und dem thüringisch-sächsischen Umland arbeiteten seit Ende vorigen Jahres auf das Konzert unter dem Titel „Blues and Roots" hin. Gewidmet hatten sich die Bandmitglieder bis auf einen Titel des Jazz-Saxofonisten Jimmy Heath ausschließlich den genialen wie komplizierten Kompositionen von Charles Mingus. Und diese meisterten sie mit musikalischer Größe, leidenschaftlicher Hingabe und spürbarer Spielfreude. Sowohl im Zusammenspiel als auch solistisch präsentierten die Musiker die Titel, darunter Mingus-Standards wie „Haitian Fight Song", „Goodbye Pork Pie Hat" oder „Moanin'", mit dem Sound des 21. Jahrhunderts. Sie gaben den Titeln Raum, sich zu entwickeln, setzten durch kluge Soli neue Akzente und gestalteten so ein Konzert, das vom ersten bis zum letzten Ton nie sein hohes musikalisches Niveau verließ. Eine Überraschung gab es für den künstlerischen Leiter des Jazzwerks, Rudolf Kuhl, für den ein Extratitel gespielt wurde. Überraschendes sahen und hörten die Gäste ebenfalls vom Percussion Project. Bevor allerdings die schlagende Fraktion des Jazzwerks das Publikum auf ihre Reise durch Raum und Zeit auf der Suche nach dem Ursprung des Rhythmus mitnahm, erzählte die Stille die Geschichte von der Geburt der Welt. Pantomimisch und mit Witz und Ironie markierten die „Weißgeister" des Greizer Theaterherbstes den Ausgangspunkt für die Trommler. Unter Leitung des Multiinstrumentalisten Sigi „Lee" Nachreiner aus dem bayerischen Furth im Wald rissen die über 30 Teilnehmer der Trommelwerkstatt ihre Zuhörer vom ersten Ton an mit. Beginnend mit dem Sound der Urmenschen, führten sie die Gäste zu den Rhythmen der Indianer Nordamerikas, nach Brasilien, in den Orient, zu den Trommelklängen der afrikanischen Savanne und sogar zu Takten ursprünglicher bayerischer Folklore. Zwei Beatboxer schufen mit stimmlicher Akrobatik den Rahmen und leiteten die jeweiligen musikalischen Stationen ein. Doch nicht nur die Beatboxer sorgten dafür, dass die Zuhörer mehr als bloßes kollektives Trommeln dargeboten bekamen. Mit kurzen Spielszenen, einer Bauchtanzeinlage und dem Einsatz von Steinen, Holz und dem eigenen Körper, neben unterschiedlichen Trommeln, zur Klangerzeugung fesselten die Werkstattteilnehmer mit einer akustisch wie visuell faszinierenden Show, die mit Druck und dem sichtbaren Einsatz eines jeden Mitwirkenden zu einem rhythmischen Feuerwerk geriet. Jazzwerk-Orchester und Percussion Project, denen beiden weitere Auftritte zu wünschen sind, bescherten dem Jazzwerk somit einen imposanten Ausklang. Übrigens, im Hintergrund laufen bereits die Vorbereitungen für den XIX. Greizer Theaterherbst, der vom 10. bis 18. September im Kalender steht. Auch der Termin für das Greizer Jazzwerk #12 ist schon fixiert, vom 12. bis 15. Mai 2011 öffnet es wieder seine Pforten.


11. Mai 2010 /OTZ

Mit dem Blick für Mode in die Selbstständigkeit

Melanie Bernickel eröffnet Boutique in Greiz

Von Susann Grunert Greiz (OTZ).

„Vor ein paar Wochen war hier alles noch Baustelle", erzählt Melanie Bernickel. Davon ist heute in ihrem Geschäft „Mel. B" in der Pohlitzer Straße 204 nichts mehr zu sehen. Frisches Grün an den Wänden, zart gewirkte Rollos an den Fenstern und zahlreiche Blumengrüße anlässlich der Eröffnung des Modelädchens verbinden sich zu einer einladenden Atmosphäre. „Ich habe mich schon immer für Mode interessiert", erzählt die junge Geschäftsinhaberin. „Was passt zusammen, wie lassen sich Einzelteile kombinieren, was ist für das Auge schön", beschreibt sie ihre Intention für den Schritt in die Selbstständigkeit. „Ich habe schon länger nach einer selbstständigen Tätigkeit gesucht", erzählt Melanie Bernickel. Über Bekannte hat sie von dem Geschäft in der Pohlitzer Straße erfahren, das seit gut zwei Jahren leer stand. Da die Vorbesitzerin auch ein Modegeschäft führte, konnte sich die 23-Jährige wertvolle Tipps holen: „Welche Mode wird angenommen, welche Schnitte und Stoffe sind gefragt — da konnte sie mir viel weiterhelfen." Ende Januar wurde es dann ernst. Bei einem Existenz- gründerlehrgang holt sich die Pohlitzerin den kaufmännischen Schliff, auch der Laden bekommt ein neues Kleid. „Wir mussten die Wände begradigen, neuen Fußboden verlegen, dank Raumausstatter Detlef Wild ist aber alles rechtzeitig fertig geworden", freut sie sich. Zur offiziellen Eröffnung am Wochenende kam die Kundschaft schon reichlich, seit gestern ziert nun auch das „Mel B. Firmenlogo die Tür zur Modeboutique, die laut ihrer Chefin Mode für die Frau ab 30 im Sortiment hat.


11. Mai 2010 /OTZ

Teenager mit Lese- oder Rapqualitäten gefragt

Greiz sucht im Juni den Lese-Scout

Greiz (OTZ/Jetschke).

Teenager aufgepasst: Wer hier glaubt, in Greiz sei nichts los für euch und was ihr mögt, interessiert keinen, liegt falsch. Denn beim Greizer Lese-Scout am 3. Juni im Fürstlichen Marstall auf dem Oberen Schloss stehen die Teenies im Mittelpunkt. Wer sich und seinen Lieblingstext unterhaltsam präsentiert und zeigt, wie lebendig er vorlesen kann, steht an diesem Abend im Mittelpunkt. Dabei ist es dem jeweiligen Starter überlassen, ob er eine Passage aus seinem Lieblingsbuch für den Wettbewerb auswählt, einen Liedtext, Rap oder auch ein Gedicht. Auch Fremdsprachen sind willkommen. Die Lese-Scout-Jury, bestehend aus Stephan Marek, Annett Geinitz, Christoph Herrmann, Franziska Barth und Steffi Schrader, bewertet die individuelle Leistung und entscheidet, wer einen Preis abräumt. Kurz vor den Sommerferien lädt die Greizer Bibliothek die Teenies der Stadt und ihre Freunde ein, sich gemeinsam an Literatur zu begeistern und anschließend mit Rap von Ambee MC Dakks aus Zeulenroda und einer großen Party den Abend ausklingen lassen. Am 3. Juni um 18 Uhr fällt im Marstall des Oberen Schlosses der Startschuss für den Wettstreit um den Greizer Lesescout.
Also, alle zwischen 13 und 19 Jahren können sich bis 27. Mai anmelden, direkt in der Greizer Bibliothek oder auf der Internetseite www.greiz.de/kultur/bibliothek/wordpress. „Traut euch, wir freuen uns auf euch", ermuntert das Team der Greizer Bibliothek alle Interessierten. Lesescout ist eine Veranstaltung der Greizer Bibliothek mit freundlicher Unterstützung vom Theaterherbst Greiz e. V., Innofol GmbH und Bücherwurm Greiz. www.greiz.de/kultur/bibliothek/wordpress


11. Mai 2010 /OTZ

Schöner als jedes Foto

Die Greizerin Sabine Pinks hat sich von Karikaturist Ulrich Forchner porträtieren lassen.
Die Greizerin Sabine Pinks hat sich von Karikaturist Ulrich
Forchner porträtieren lassen.
Foto: OTZ/Katja Grieser

Ulrich Forchner begeistert mit Porträtkarikaturen Besucher in der pm-Lounge

Von Katja Grieaer Greiz.

Ein wenig schüchtern ist Sabine Pinks aus Greiz noch, als Ulrich Forchner sie zum Porträtieren holt. „Die Kombination aus Schwarz, Weiß mit Kupfer hat mich inspiriert", sagt der in Leipzig lebende Karikaturist in Anspielung auf Outfit und Haarfarbe der Greizerin. „Voriges Jahr war ich schon mal kurz davor, mich porträtieren zu lassen. Aber da war ich dann doch zu feige", gesteht sie. Am Sonntagabend in der pm-Lounge hat sich Sabine Pinks getraut und sich mutig der oftmals spitzen Feder von Ulrich Forchner gestellt. Bereut hat sie es nicht. „Das ist schöner als jedes Foto", sagt Sabine Pinks strahlend, als sie das fertig gestellte Porträt in den Händen hält. „Am schwierigsten sind Banker zu porträtieren — sie haben viel Geld und wenig Haare", lässt Ulrich Forchner wissen. Problematisch sei es, Durchschnittsmenschen ohne markante Gesichtszüge aufs Papier zu bringen. Charaktertypen seien da wesentlich besser geeignet. Mit den Porträtkarikaturen von Mario Adorf, Angela Merkel oder Karl Theodor zu Guttenberg hatte er keine Probleme, dagegen sei es bei Alt-Ministerpräsident Dieter Althaus komplizierter gewesen. „Das war nicht so einfach, er ist ein sehr aufgeräumter, sehr ordentlicher Typ", erinnert sich Forchner an die Begegnung. Am aufregendsten sei es für ihn aber gewesen, als er Gina Lollobrigida porträtieren durfte. Bei einer Party habe er die italienische Schauspielerin getroffen. „Plötzlich hieß es: 'Forchner, herkommen und zeichnen—, erzählt der Künstler mit leuchtenden Augen. Die Einladung der pm-Lounge hat der Leipziger auch genutzt, um seinen jüngst erschienenen Katalog „Mein Zeichnerleben" vorzustellen. „Nach 40 Jahren Berufsgeschichte fand ich es an der Zeit, mein Lebenswerk zwischen zwei Buchdeckel zu bringen", erklärt Ulrich Forchner, weshalb er diesen Katalog heraus gebracht hat. 500 Abbildungen auf 200 Seiten enthält das Buch, das im Druckhaus Verlag Gera erschienen ist. Klar wird hier schnell, dass das Porträtieren nur eine Facette der Arbeit des Künstlers ist. In Greiz ist er vor allem durch seine Karikaturen bekannt, von denen er eine Auswahl bis Anfang Februar im Satiricum zur Schau „F'60 — Ulrich Forchner zum Sechzigsten" zeigte. Gut gelaufen sei die Ausstellung, wie Pia Büttner vom Sommerpalais sagte. Die leicht karikierten Porträtzeichnungen gehören mittlerweile ebenso zum künstlerischen Schaffen Forchners wie seine Karikaturen selbst. Über 5000 Porträts seien in den letzten Jahren entstanden, er lässt sich sogar für Firmenfeiern oder Hochzeiten engagieren, um die Gäste zu porträtieren. Dass er auch dort immer mit Hut und Schal — ein Markenzeichen des Künstlers — auftaucht, verwundert inzwischen keinen mehr. Auf die Frage, weshalb er nie ohne Hut und Schal auf die Straße tritt, hat Forchner sofort eine Antwort parat: „Andere haben immer Hose und Jacke an", sagt er schelmisch, wobei zu bemerken ist, dass Ulrich Forchner auf diese Kleidungsstücke ebenso wenig verzichtet.
Ulrich Forchner: „Mein Zeichnerleben", 200 Seiten, rund 500 meist farbige Abbildungen, 24,80 Euro, ISBN 978-3-9813035-2-0.


11. Mai 2010 /OTZ

Generalprobe missglückt

Nichts zu holen gab es auf dem Tempelwaldsportplatz am Sonnabend für die Greizer Heimmannschaft (Schwarz). Aufstiegskandidat SV Hermsdorf siegte mit 3:0.
Nichts zu holen gab es auf dem Tempelwaldsportplatz am Son-
nabend für die Greizer Heimmannschaft (Schwarz). Aufstiegs-
kandidat SV Hermsdorf siegte mit 3:0.
Foto: Silvia Böhm-Lämmer

Fußball, Männer, Bezirksliga-Staffel 4: SG Greiz geht mit Liga-Niederlage ins Pokalfinale
SG 1.FC/Chemie Greiz - SV Hermsdorf 0:3 (0:2)

Greiz (OTZ/Frank Brettfeld).

Der Greizer Trainer Dietmar Sengewald schickte die gleiche Mannschaft, die das Pokalhalbfinale gegen Ehrenhain gewann, aufs Spielfeld. Die Gäste aus Hermsdorf setzten die Greizer schon früh mächtig unter Druck. So auch in der 7. Minute, als ein Kopfballduell in der Hintermannschaft der Heimelf verloren ging und Markus Poser aus acht Metern Jens Paulitz keine Chance ließ. 0:1 hieß es aus Sicht der Greizer. Sichtlich geschockt kamen die Gastgeber einfach nicht ins Spiel. Erste Versuche von Entlastungsangriffen wurden bereits im Mittelfeld seitens der Hermsdorfer geblockt. Eine schön getretene Ecke von David Himmer fand leider keinen Abnehmer. Hermsdorf weiter unbeeindruckt, kam in der 15. Minute zur nächsten Tormöglichkeit. Nach einem Freistoß konnte SG-Abwehrchef Martin Speicher den Ball nicht weit genug wegschlagen. Der Nachschuss ging knapp am Dreiangel des Tores vorbei. Die erste gute Möglicheit auf Greizer Seite hatte Denny Dreßler in der 23. Minute, als er in den Strafraum eindrang und aus 12 Metern knapp scheiterte. Nach 25 Minuten das ernüchternde 0:2. Jens Paulitz konnte einen gefährlichen Schuss aus 16 Metern nur nach vorn abwehren, wo der Ball von Thomas Odebrett direkt ins Greizer Tor eingeschoben wurde. Nur eine Minute später hielt Paulitz stark und verhinderte ein frühes 0:3. Erst als David Himmer nach schönem Sololauf zu Dreßler passt und dieser aus fünf Metern abzieht, musste der Gästekeeper sein ganzes Können aufbieten. Das Spiel wurde jetzt ausgeglichener, wobei die Hermsdorfer in der 38. und 40. Minute zu weiteren guten Aktionen kamen. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Die Greizer wurden früh unter Druck gesetzt. Daraus ergaben sich viele Fehlpässe im Spielaufbau und die Gäste gewannen wieder mehr Zweikämpfe. Das Spiel wurde härter und der sehr gut leitende Schiedsrichter Marcel Rosenthal hatte alle Hände voll zu tun. David Himmer hatte in der 55. Minute die Chance auf das Anschlusstor. Sein Freistoß verfehlte das linke Dreiangel nur um Zentimeter. Wie aus heiteren Himmel fiel das 3:0 für Hermsdorf, die einen toll vorgetragenen Konter wiederum durch Odebrett abschließen konnten (81.). Die letzte Chance des Spiels hatte Heiko Eichhorn, der sich auf links durchsetzte und aus elf Metern abzog. Sein Schuss knallte vom rechten Pfosten ins Aus (87.). Fazit: Die Generalprobe vor dem Pokalfinale gegen den FSV Gößnitz am Mittwochabend in Nöbdenitz ist nicht geglückt. Die Hermsdorfer Gäste waren eine Klasse besser.

SG Greiz: Jens Paulitz, Martin Speicher, Michael Mätzke, Rene Schimmel, Erik Nitschke, Jens Gäbelein, Rico Pellmann (46. Philipp Gneupel, 50. Martin Donath), Mario Himmer, David Himmer, Felix Körner (46. Heiko Eichhorn), Denny Dreßler


11. Mai 2010 /OTZ

Starker Auftritt von Monique Klatt

Monique Klatt (links) freute sich über den zweiten Platz bei der Schlussetappe. Sie musste sich nur Pauline Ferrand Prevot aus Frankreich geschlagen geben. Platz drei erreichte die Einheimische Karen Elzing (rechts).
Monique Klatt (links) freute sich über den zweiten Platz bei
der Schlussetappe. Sie musste sich nur Pauline Ferrand Prevot
aus Frankreich geschlagen geben. Platz drei erreichte die
Einheimische Karen Elzing (rechts).
Foto: Margit Otto

Radsport: Greizerin wird 16. bei Internationaler Rundfahrt „Omloop van Borsele"

Borsele (OTZ/Margit Otto).

Ende April startete Monique Klatt vom 1. RSV 1886 Greiz bei einer internationalen Rundfahrt für Juniorinnen in Holland, der „Omloop van Borsele". Am Start waren Fahrerinnen aus Deutschland, Holland, Frankreich Belgien, England, Dänemark und mehrere Verbandsmannschaften vom gastgebenden Land. Bereits am Freitag fand die erste Etappe über 42 Kilometer statt. Monique Klatt kam mit einer Spitzengruppe ins Ziel und wurde im Spurt mit Platz neun belohnt. Die Greizerin war damit auch beste Deutsche auf dieser Etappe. Am Vormittag des Folgetages starteten die Radsportler zur zweiten Etappe. Hier mussten die Fahrerinnen eine Distanz von 48,4 Kilometer zurücklegen. Auch auf dieser Strecke erreichte Klatt eine gute Platzierung, sie landet am Ende auf Position 23. Bereits am Abend des gleichen Tages stand für die Fahrerinnen die dritte Etappe, ein Einzelzeitfahren über 11 Kilometer, auf dem Programm. Hier wurde die Greizer Starterin mit einer Zeit von 17:17 Minuten mit Platz 19 belohnt. Am Sonntag fand schließlich die vierte und letzte Etappe der Rundfahrt statt. Klatt fuhr in einer dreiköpfigen Spitzengruppe mit und schloss die Etappe auf dem zweiten Platz ab. Der Sieg ging an Pauline Ferrand Prevot, die für das französische Nationalteam fährt. In der Gesamtwertung der erreichte Monique Klatt den 16. Platz.


11. Mai 2010 /OTZ

Tennis-Herren weiter ungeschlagen

Die 1. Herrenmannschaft in Jena, von links: Maik Fischer, Stefan Golombek, Matthias Troebes und Christian Wagner.
Die 1. Herrenmannschaft in Jena, von links: Maik Fischer,
Stefan Golombek, Matthias Troebes und Christian Wagner.
Foto: Verein

Tennis: Damen besiegen Gera - Herren 40 und 60 sowie der Nachwuchs unterliegen

Greiz (OTZ/M. Troebes).

Das Damenteam des Tennisclub Blau-Weiß Greiz hat am vergangenen Sonntag seinen ersten Saisonsieg eingefahren. Nach der Auftaktniederlage beim Altenburger TC konnte die Mannschaft um Nicola Kotschy-Lang einen souveränen 8:0-Sieg über die Mannschaft vom TC 90 Gera eringen. Dabei gaben die Greizerinnen im Laufe der Partie keinen einzigen Satz ab. Patricia Ehlich, Nicola Kotschy-Lang, Alexandra Jöckel und Ute Sabri erspielten für ihr Team, für das am kommenden Sonntag gegen den TC 1990 Weida II das nächste Heimspiel ansteht, die Punkte. Weiter ungeschlagen ist nach dem zweiten Spieltag die erste Greizer Männermannschaft. Nach dem überraschenden Saisonauftakt mit dem 7:1 gegen den TV Ilmenau schaffte das Team mit dem 4:4 beim USV Jena II eine Überraschung. In der spannenden Begegnung konnten Christian Wagner und Maik Fischer Einzelsiege für die Greizer einfahren. Trotz guter Leistungen mussten die an Nummer eins und zwei startenden Stefan Golombek und Matthias Troebes ihre Spiele knapp abgeben, so dass es vor den entscheidenden Doppeln 2:2 stand. Während sich Troebes und Fischer ihren Konkurrenten geschlagen geben mussten, zeigten Golombek und Wagner im ersten Doppel erneut eine starke Leistung und konnten durch ein 6:4 und 6:4 das Remis perfekt machen. Erneut auswärts geht es am Donnerstag zum TSV Arnstadt. Bereits ihre zweite Saisonniederlage mussten sowohl die Mannschaft der Herren 60 in der Oberliga als auch das Team der Herren 40 in der Bezirksliga hinnehmen. Waren die Herren 60 beim Heimspiel gegen den Erfurter TC Rot-Weiß noch chancenlos, verlor das Team der Herren 40 nur knapp mit 3:5 gegen den TC GräfinauAngstedt. Nach dem Einzelsieg von Klaus Richter und dem Doppelerfolg von Siegfried Speer mit Dieter Golombek verlor man das entscheidende Doppel erst im dritten Satz im Champions-Tiebreak. Auch der gemischte Nachwuchs konnte nach seinem Auftakterfolg gegen Schmölln die Partie am Sonntag bei dem starken Team vom TC 1912 Weimar nicht gewinnen. Beim 1:7 konnte Claire Ehlich den Ehrenpunkt sichern.


11. Mai 2010 /OTZ

Erfolgreiche Arbeit bilanziert und neue Ziele gesteckt

Uwe Jahn
Uwe Jahn

Mitgliederversammlung des Kreissportbund Greiz e.V. tagte am vergangenen Freitag

Text & Bild Peter Reichardt

Eine beschlussfähige Mitgliederversammlung sowie eine gut besuchte Veranstaltung waren der Rahmen am vergangenen Freitagabend zur ordentlichen Mitgliederversammlung des KSB Greiz e.V. in der Greizer Sportschule Kurt Rödel. Dort berichtete Uwe Jahn, der Vorsitzende des KSB Greiz e.V., über die geleistete Arbeit des vergangenen Jahres sowie die Ziele und Aufgaben, die sich der KSB Greiz e.V. mit seinen Sportvereinen und Fachverbänden als Mitglieder für das Jahr 2010 gestellt haben. Seine Eingangsthese „Der Sport im Landkreis Greiz muß sich als integraler Bestandteil den Herausforderungen unserer Gesellschaft stellen. Wenn wir dies in der Gemeinsamkeit nicht tun, verlieren wir unsere Daseinsberechtigung und werden von anderen Interessenslagen verdrängt, von der Politik nicht mehr anerkannt und von den Menschen unseres Landkreises nicht mehr wahr-genommen.“, konnte er mit erfreulichen Arbeitsergebnissen des vergangenen Jahres untersetzen. So vereint der KSB Greiz e.V. derzeit 194 Vereine sowie 5 Kreisfachausschüsse mit insgesamt 17.815 Vereinsmitgliedern, darunter ca. 7.400 Kinder und Jugendliche, was einer weiteren Steigerung zum Vorjahr gleichkommt. Immerhin sei es 2009 gelungen 16,2 % aller Bürgerinnen und Bürger des Landkreises im Sportverein zu organisieren, und das bei einem demographischen Rückgang der Bevölkerung. Ziel des KSB Greiz e.V. sei es deshalb 2012 einen Organisationsgrad von 17 % zu erreichen. Sein Optimismus dazu basiere vor allem auf der konsequenten Umsetzung der Programme im Bereich des Kinder- und Jugendsportes, des Gesundheitssportes einschließlich von Rehabilitation und Prävention sowie den Sportangeboten für ältere Bürger. Ein ganzjähriger Sportbetrieb, dazu ein durchgängiges Wettkampf- und Spielgeschehen sei Hauptmotiv für eine regelmäßige und kontinuierliche sportliche Betätigung, und das nicht nur auf nationaler und internationaler Ebene, sondern insbesondere im Breitensport und seinen teilweise schon traditionellen Veranstaltungen. „Die Erfolge unserer Athletinnen und Athleten bei den Meisterschaften auf den unterschiedlichsten Leistungsebenen haben unseren Heimatkreis weiter bekannt gemacht. Im Jahr 2009 wurden allein bei Thüringer Meisterschaften über 155 Medaillen erkämpft, was ich als beachtenswerten Erfolg der Arbeit unserer Vereine erachte.“ – so Uwe Jahn in seinen Ausführungen, wobei er die geleistete Arbeit in den 8 Talentförderzentren des Landkreises Greiz als eine der Grundlagen hervor hob. Andererseits werde auch die ältere Generation immer aktiver, steige ihre Lebenserwartung. „Bewegung ist dabei der Schlüssel zu einem aktiven Alter. Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen belegen, daß regelmäßige Bewegung und Sport eine Verbesserung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit bewirkt und Krankheiten im Alter vorbeugt bzw. bestehende Krankheiten positiv beeinflussen kann.“ – so Herr Jahn, der die Sportvereine aufrief neben dem Engagement im Kinder- und Jugendsport den Sportangeboten für Ältere größere Aufmerksamkeit zu widmen, wobei er insbesondere auf die vom Sport geschaffenen Gesundheitsangebote, wie „Sport pro Gesundheit“, „Rehabilitation“ oder das Modellprojekt „Rezept für Bewegung“ verwies. Im Kinder- und Jugendbereich haben sich, nach seiner Meinung, die Kreisjugendspiele, die Sport- und Freizeitwochen, die Projekte „Schule/Kindergarten - Sportverein“ als wichtige zentrale Arbeitsinstrumente bewährt. Doch komme mit der weiteren Entwicklung der Ganztagsschule in Thüringen weitere Anforderungen im Rahmen außerschulischer Betreuungsangebote auf die Sportvereine zu, die die Möglichkeiten der Erhöhung des Eigenaufkommens des organisierten Sportes untersetzen können. Doch was wäre organisierter Sport ohne des ehrenamtliche Engagement. „Über 3.500 Ehrenamtliche, davon 1.300 Übungsleiter, wirken unermüdlich und schafften durch ihr Wirken im Jahr 2009 in unzähligen Stunden mittels sportlicher Bewegung, Integration, Gesundheit, Lebensfreude und Leistungsfähigkeit einen unschätzbaren Wert in unserem Landkreis", so Herr Jahn und dankte allen Ehrenamtlichen für ihre geleistete Arbeit und ihr Engagement, verbunden mit der Bitte dem Sport und den Vereinen die Treue zu halten. Natürlich gehöre auch eine Aus- und Fortbildung der Ehrenamtlichen zum Arbeitsprogramm des KSB Greiz e.V., wobei er auf entsprechende Ergebnisse verweisen konnte. Auch seien die internationalen Sportbeziehungen, insbesondere in die Tschechische Republik, nach Ungarn und Polen weiter ausgebaut worden. Ein besonderer Dank gehe an die Kreis- und Kommunalpolitik, die auch im Jahr 2009 die Leistungen des Vereins- und Verbandssportes sowie sein gemeinnütziges, soziales Tun anerkannten und förderten. So seien vom Landkreis Greiz immerhin 115.004,- Euro über die Sportförderrichtlinie im vergangenen Jahr zur Verfügung gestellt worden. Auch die unentgeltliche Nutzung der kreiseigenen Sportstätten seien ein nicht zu unterschätzender sozialer Aspekt für die Sportvereine. „Viele gesellschaftliche Aufgaben werden auch künftig nicht ohne den Sport im Landkreis Greiz, in den Kommunen, zu bewältigen sein, der noch stärker Verantwortung übernehmen und seine Kompetenz und Leistungen einbringen wird.“ – so Herr Jahn, der in einem Ausblick auf die kommende Zeit wichtige Schwerpunkte der Arbeit in 2010 definierte. „Hauptziel soll und muß es immer bleiben, ein breites und interessantes Bewegungsangebot für Jedermann gemeinsam mit allen Partnern des Sports zu gestalten und besonders viele Kinder und Jugendliche sowie Frauen und Ältere für eine sinnvolle Freizeitgestaltung durch sportliche Aktivitäten, die außerdem gesundheitsfördernde Aspekte besitzen, zu gewinnen.“ – so die Aufforderung an alle im Sport tätigen. Im Bericht der Kreissportjugend, vorgetragen von der Vorsitzenden der Kreissportjugend Corinna Fink, wurde noch einmal auf die intensive Sportarbeit der Vereine im Kinder- und Jugendbereich eingegangen, Erfolge und Reserven aufgezeigt, aber auch neue Anforderungen bei der Gestaltung einer sinnvollen Freizeit der Kinder und Jugendlichen in der Region, insbesondere in den Sozialräumen des Landkreises Greiz, aufgezeigt. Im Bericht des Schatzmeisters, vorgetragen von Frau Martina Munzert, konnte darauf verwiesen werden, daß sich der KSB Greiz e.V. seiner sozialen Verantwortung gestellt hat, an die gute Bilanz der vergangenen Jahre anknüpfen konnte, und mit den vorhandenen Mitteln sparsam und verantwortungsvoll umgegangen sowie die Fördermittel zweckgebunden eingesetzt wurden. Auch der Bericht der Buch- und Kassenprüfer ergab keine Beanstandungen, so daß Entlastung des Haushalt 2009 und des Vorstandes des KSB Greiz e.V. für das Jahr 2009 empfohlen wurde. Für den LSB Thüringen e.V. überbrachte Herr Thomas Goldmann, Geschäftsbereichsleiter im LSB Thüringen e.V., die Grüße und betonte, daß der Landkreis Greiz mit seinen Ehrenamtlichen im Sport einen wichtigen Anteil für das Gemeinwohl in den Kommunen leiste. Sehr erfreulich sei die positive Mitgliederentwicklung in den Sportvereinen, die in anderen Landkreisen des Freistaates nicht so selbstverständlich sei. Hauptschwerpunkt für die kommende Zeit sei aus der Sicht des LSB Thüringen e.V. die zukünftige Finanzierung des organisierten Sports, da die Auswirkungen der Finanzkrise auch um den Sport keinen Bogen macht. Deshalb werde der Mitgliedsbeitrag der Vereine an den LSB Thüringen e.V. im Jahr 2011 erhöht werden müssen, was nach Diskussionen in den Vereinen im Hauptausschuß im November diesen Jahres zu beschließen sei. Frau Simone Hartung, Regionalkoordinatorin im Landratsamt Greiz, stellte das Erprobungsmodell „Entwicklung einer offenen Ganztagsschule im Primärbereich“ vor, während Frau Silvia Zimmermann vom TSV Weißendorf das Gesund-heitsprojekt „Rezept auf Bewegung“ erläuterte. Die Mitgliederversammlung des KSB Greiz e.V. faßte zum Haushalt 2010 und zu den Sachanträgen des Vorstandes die notwendigen Beschlüsse. Im Rahmen der Ehrung ehrenamtlichen Engagements wurden in der Mitgliederversammlung ausgezeichnet :

Rocco Knochenhauer vom TSV 1880 Rückersdorf mit der GutsMuths-Ehrenplakette in Bronze des LSB Thüringen e.V.
Astrit Kleinert vom Tennisclub Weida mit der Ehrennadel des LSB Thüringen e.V.
Holger Mittenzwei von der SG Naitschau mit der Ehrennadel des LSB Thüringen e.V.
Regina Meier, Mitglied der Revisionskommission des KSB Greiz e.V. mit der Kurt-Rödel-Ehrenplakette des KSB Greiz e.V.
Manfred Lamprecht vom RFV Korbußen e.V. mit der Kurt-Rödel-Ehrenplakette des KSB Greiz e.V.
Als 195-ster Verein wurde der Motorsportclub Weida e.V. im ADMV in den Kreissportbund Greiz e.V. aufgenommen.


11. Mai 2010 /OTZ

Motor Zeulenroda erkämpft in Ilmenau einen Punkt

Spielerisch lief nicht viel bei den Gästen, doch sie legten einen unbändigen Kampfgeist an den Tag, der dieses Remis rechtfertigte.

Klaus Meitner / 10.05.10 / OTZ-Ilmenau/Zeulenroda.

Der neue Trainer des FC Motor, Carsten Herrmann, musste auf Ronny Scholz, Sebastian Amberg (beide gesperrt) sowie auf Marian Hollstein und Sven Maurer (beide verletzt) verzichten, und das erleichterte diese schwere Auswärtsaufgabe keineswegs. Den besseren Start erwischten die Gastgeber. Nach einem Rückpass des besten Germania-Akteurs Maryan Zachert knallte Marc Fernando den Ball aus zwölf Metern an die Lattenoberkante des Motor-Tores (3.). Der FC Motor stand in der Folge in der Abwehr besser und kam in der 34. Minute zur ersten Offensivaktion. Der starke Tino Pohl verpasste die Flanke vom ebenso überzeugenden Manuel Sengewald um Haaresbreite. Ilmenau war im ersten Abschnitt deutlich mehr in Ballbesitz, doch die Gäste rackerten aufopferungsvoll. Die Gastgeber kamen bis zur Pause zu keiner Chance mehr. Im zweiten Abschnitt gestalteten die Zeulenrodaer die Begegnung fast ausgeglichen, doch sie hatten auch einige Schrecksekunden zu überstehen. Kutzner vereitelte mit einer Blitzreaktion gegen Fernando Ilmenaus Führung (49.). Auch Markus Amarells Kopfball war nicht ungefährlich (53.). Es folgte ein Lebenszeichen des Zeulenrodaer Angriffs. Steven Lenzners Schuss aus der Drehung wehrte Germania-Torwart Daniel Schmidt mit Mühe ab (59.). Fernando kam erneut nicht am famos reagierenden Kutzner vorbei (67.). Zehn Minuten später klärte Kutzner spektakulär bei einem Acht-Meter-Flachschuss von Michael Jüngling (77.). Dann die Führung der Einheimischen durch Fernando, der einen von Kutzner mit letztem Einsatz abgewehrten Ball aus Nahdistanz verwertete (81.). Doch der FCM gab nicht auf und wurde mit dem Ausgleich belohnt. Der in der 79. Minute eingewechselte Frank Lehmann setzte sich auf der rechten Außenbahn energisch gegen Dan Dabrocki durch, und seine scharfe Eingabe verwertete Christian Thäder zum 1:1 (83.). Durch die Siege von Schlotheim und Schmölln ist dieser Punkt in Ilmenau zwar wichtig, doch die brenzlige Situation im Ringen um den Klassenerhalt hat sich sogar noch verschärft. Zeulenrodas Trainer Herrmann meinte nach dem Spiel: "Die Mannschaft hat meine Marschroute mit großem Einsatz und Kampfgeist nahezu optimal umgesetzt. Wir haben in Ilmenau verdient einen Punkt geholt. Dieses Remis ist wie ein gefühlter Sieg, wenn man an die zuletzt deftigen Niederlagen zurück denkt. Wir haben noch drei Spiele und haben damit die Möglichkeit, aus eigener Kraft dem Abstieg zu entgehen."


11. Mai 2010 /OTZ

Kurz notiert:

Karikatur des Tages

Zeichnung: OTZ/Bruns
Zeichnung: OTZ/Bruns


Männertag im „Töpferberg"

Der Clodrier „Töpferberg gehört zu den zahlreichen beliebten Ausflugszielen zur Himmelfahrt in der Region, hier ein Foto vom Männertag 2009. Auch in diesem Jahr brennt am Donnerstag ab 9 Uhr der Rost und traditionell bekommt der erste Gast des Tages ein Freibier, wie Wirtsfamilie Rossbach mitteilte.
Foto: privat

Der Clodrier „Töpferberg" gehört zu den zahlreichen beliebten Ausflugszielen zur Himmelfahrt in der Region, hier ein Foto vom Männertag 2009. Auch in diesem Jahr brennt am Donnerstag ab 9 Uhr der Rost und traditionell bekommt der erste Gast des Tages ein Freibier, wie Wirtsfamilie Rossbach mitteilte.


Auerbacher Firma zündet Feuerwerk

Greiz (OTZ).

In die Berichterstattung über das Lichterfest „Den Himmel über Greiz erleuchtet" hat sich ein Fehler eingeschlichen. „Das Feuerwerk wurde durch die Firma Spreng- und Pyrotechnik Martin Glöckner aus Auerbach ausgeführt", wie Holger Neupert, Leiter der Reha-Werkstatt berichtigt. „Mit Herrn Glöckner haben wir im letzten Jahr schon zusammengearbeitet und sehr gute Erfahrungen gemacht." Wir bitten, das Versehen zu entschuldigen.


Teurer Überholversuch

Rentner verursacht 10 000 Euro Schaden

Langenwetzendorf (OTZ).

Rund 10 000 Euro Sachschaden entstanden gestern früh bei einem Unfall auf der B 94. Ein 82-jähriger Renault-Fahrer fuhr von Zeulenroda in Richtung Greiz. Kurz vor Neuärgernis wollte er einen vorausfahrenden Lkw mit Anhänger überholen. Dabei übersah er jedoch einen entgegenkommenden Opel Vectra. Beim Versuch, sich wieder hinter dem Lkw einzuordnen, kollidierte der Renault erst seitlich mit dem Unterfahrschutz des Lkw und dann mit dem Pkw Opel Vectra. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand


Mausoleum ab Sonntag wieder geöffnet

Greiz (OTZ).

Am kommenden Sonntag beginnt die Sommersaison für die Besucher des Mausoleums in Waldhaus bei Greiz. Ab dann ist die ehemalige Begräbnisstätte alle 14 Tage sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Auch von montags bis donnerstags zwischen 9 und 12 Uhr besteht die Möglichkeit eines Besuches der dortigen kleinen Ausstellung zur Geschichte der letzten Greizer Reußen und zur Restauration des Gebäudes vor 13 Jahren. Interessenten können sich im ehemaligen Forsthaus in Waldhaus melden. Anlässlich der Eröffnung sind wieder die Jagdhornbläser vom Burgstein zu Gast. Zwischen 14 und 16.30 Uhr bringen sie Jagd- und Volkslieder im Gelände und im Mausoleum zu Gehör. Eine zusätzliche Öffnung des Mausoleums gibt es am Pfingstmontag von 13 bis 18 Uhr. Dann wird auch eine kleine Installation der Reichenbacher Künstlerin Marietta Jeschke eröffnet.


Kontonummer für Brest-Hilfstransporte

Greiz (OTZ).

Seit dem Wochenende überschlagen sich bei Ulrich Jetschke vom Hilfstransport Greiz-Brest e.V. die Anrufe. Greizer bieten Spenden an, wollen auch Sachspenden für die aktuelle Aktion zur Verfügung stellen. Die Kontonummer des Hilfstransports lautet 7735780 bei der Commerzbank, Bankleitzahl 83040000, Verwendung: Hilfstransport Brest.


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