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Gut gelaunt im Wald auf Tour
Forstminister Jürgen Reinholz gratuliert den Erstplatzierten der Waldjugendspiele Von Christian Freund Waldhaus. „Erstaunlich gut kennen sich die Schüler der Triebeser Grundschule bei den Tieren des Waldes aus und über die Notwendigkeit der Jagd“, stellte Maja Gärtner fest, die bei den gestrigen Waldjugendspielen die Station der Kreisjägerschaft betreute und zu den rund 50 Helfern gehörte, die an 15 Stationen das Wissen der 348 Kinder aus den Grundschulen des Landkreises prüften und Punkte vergaben. Der teils strömende Regen konnte der guten Stimmung der Kinder offenbar nichts anhaben, und das besonders dann, wenn sie sich neben dem Wissenstest auch einmal sportlich betätigen konnten, wie zum Beispiel beim Geschicklichkeitstest, bei dem die Bergaer Oskar Brosig, Leonie Gruschwitz und Isabell Neumann mit jeweils einem Zapfen auf der Gabel, ähnlich dem Eierlaufen, eine Strecke durch den Wald bewältigen mussten. „Am besten hat mir das Bestimmen durch Fühlen eines Rehgehörns, von Fichtenzapfen und Steinmoos gefallen“, berichtete Alexander Michael von der Grundschule Hohenölsen. Die Greizer Lessingschülerinnen Sabrina Matzke und Minaga Dshafarova begeisterte eher das Balancieren auf einem Baumstamm und das Zapfenwerfen. „Einige Fragen haben wir gleich gewusst, aber auch viel Neues gelernt“, erklärten sie stolz. Erstaunlich auch, wie viel die Schüler schon über Pilze wussten, konnte Forstwirt Falk Krüger feststellen. Mit der Lupe untersuchten die Münchenbernsdorfer Schüler einen Baumstamm ganz genau. An dieser Station ging es um biologischen Forstschutz.
Forstwirt Gunter Zschögner erklärte, dass die Förster auch einmal einen dürren Baum stehen lassen. „Damit der Specht klopfen und im Stamm ein Nest bauen kann“, wussten die Kinder. Seit 1996 organisiert der Funktionsbeamte Michael Herrmann die Waldjugendspiele des Thüringer Forstamtes Weida in Kooperation mit weiteren Partnern. Thüringens Forstminister Jürgen Reinholz (CDU) gratulierte gemeinsam mit Forstamtsleiter Karsten Schröder den Siegern aus Mohlsdorf, gefolgt von Triebes und Berga. Kommentar Trotz Regen begeistert Von Christian Freund Mit „fantastisch“ beschrieb Minister Jürgen Reinholz die Stimmung unter den Grundschülern des Landkreises, die gestern trotz teils strömenden Regens im Waldhauser Revier von Station zu Station eilten, um die 135 zu erreichenden Punkte zu ergattern. Es war schon erstaunlich zu erleben, wieviel die Viertklässler schon über die Tiere, den Wald und die Jagd wussten. Natürlich kamen sie am Ende aus dem Wald schlauer heraus, als sie hineingegangen waren, an jeder Station konnten sie viel Neues erfahren, denn mit mit vielfältigen Aufgaben wurde das Ökosystem Wald erlebbar gemacht. Ohne die rund 50 Helfer geht allerdings nichts, das weiß auch Forstamtsleiter Karsten Schröder, der aber darauf hofft, dass die Waldjugendspiele, die seit 1996 in Waldhaus durchgeführt werden, auch künftig personell abgesichert werden können. Die kleinen Geschenke, die auch Landrätin Martina Schweinsburg mitgebracht hatte, begeisterten die Kinder, und von einem Minister die Preise entgegen nehmen zu dürfen, war ein ganz besonderes Erlebnis für sie. Begeisterung also auf beiden Seiten. |
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Ein Christophorus für das Café O.K. Greiz
Frühjahrsempfang von Kirche und Diakonie Von Uwe Müller Gera/Greiz. Das Café O.K. Greiz ist gestern mit einem Christophorus geehrt worden. Den mit 500 Euro dotierten Ehrenpreis stifteten Diakonie und evangelische Kirche. In seiner Laudatio beim Ostthüringer Frühjahrsempfang von Kirche und Diakonie im Christlichen Jugenddorfwerk Gera erklärte Eberhard Grüneberg, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Mitteldeutschland, das Café O.K. rücke Menschen, die aus dem öffentlichen Blickwinkel gefallen seien, wieder ins Blickfeld, biete ihnen einen Schutzraum und Geborgenheit. „Wer hätte geglaubt, dass es in einer Stadt wie Greiz Straßenkinder oder Wohnungslose gibt? Es gibt sie“, so der Geistliche. „Café O.K. bedeutet: Du bist o.k., so wie Du bist, und wir nehmen Dich so, wie Du bist.“ Große Wertschätzung zollte Grüneberg den ehrenamtlichen Mitarbeitern vom Café O.K. und der Tatsache, dass es gelungen sei, auch Behinderte einzubeziehen. Ursula Rudorf, die Leiterin vom Café O.K., nahm die Auszeichnung voller Rührung entgegen. Neben der finanziellen Unterstützung durch den Diakonieverein sei der christliche Glaube über die bisher zwölf Jahre die Quelle gewesen, „die uns in unserer Arbeit geholfen hat“, so Frau Rudorf. Mit dem Café O.K. Greiz und der Telefonseelsorge Gera seien zwei Initiativen gestern ausgezeichnet worden, die Brücken bauen und sich dem Allgemeinwohl verpflichtet fühlen, würdigte Hans Mikosch, Regionalbischof zu Gera-Weimar, das ehrenamtliche Engagement. Beide verdienten den ersten Preis, so Thüringens Sozialstaatssekretär Hartmut Schubert (SPD), der ebenfalls der Jury angehörte und sich vor Ort ein Bild gemacht hatte. Die Plastik des Christophorus ist übrigens in der Behindertenwerkstatt in Altengesees geschaffen worden.
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Astronautischer Hoffnungsträger
Greizer Gymnasium heißt künftig Ulf Merbold Von Katja Grieser Greiz. „Ulf Merbold ist ein Name, mit dem man sich identifizieren kann. Er ist eine bescheidene, aber erfolgreiche Persönlichkeit. Davon erhoffen wir uns positive Effekte für unsere Schüler“ - begündet Jens Dietzsch, Leiter des Greizer Gymnasiums, weshalb seine Schule künftig Ulf-Merbold-Gymnasium heißen soll. Der Ausschuss für Schule, Kultur und Sport hat dem Namensvorschlag in seiner jüngsten Sitzung am Mittwochabend zugestimmt. Gegenstimmen gab es nicht. Der Zeitpunkt für die Namensgebung sei günstig, so Dietzsch. Denn mit dem Umzug des Gymnasiums von der Pohlitzer in die Heinrich-Fritz-Straße stehe ab kommendem Schuljahr ohnehin ein Neubeginn an. Dass die Bildungseinrichtung ab 1. August dieses Jahres den Namen des Greizer Ehrenbürgers tragen soll, passe gut. Die angrenzende Turnhalle wird ebenfalls in Ulf-Merbold-Turnhalle umbenannt. Ein langer Prozess sei der Namensfindung voraus gegangen, aber es sei immer wieder auf den Namen Ulf Merbold hinaus gelaufen. Die Idee, die Bildungseinrichtung nach Merbold zu benennen, ist jedoch nicht neu. Vor einigen Jahren habe es der Wissenschaftsastronaut allerdings abgelehnt, dass das Gymnasium nach ihm benannt wird. Inzwischen habe er nichts dagegen und wird, so der Schulleiter, im September zur feierlichen Namensgebung sogar nach Greiz kommen. Nun muss die Landkreisverwaltung für die Namensgebung das Einvernehmen mit dem Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur herstellen. |
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Begabung individuell fördern
Schulausschussmitglieder besuchen die Greizer Carolinenschule Von Katja Grieser Greiz. Als geistig behindert wollen Matthias Söllner und Dr. Wolfgang Gündel, das Leitungsteam der Greizer Carolinenschule, sowie Gudrun Dreßel, Geschäftsführerin des Diakonievereins Carolinenfeld, ihre über 80 Schüler nicht bezeichnen. Vielmehr seien sie mit „unterschiedlichen Begabungen“ ausgestattet, die zu fördern Hauptaufgabe der Schule in Greiz-Obergrochlitz sei. Damit die Mitglieder des Schulausschusses des Landkreises die Carolinenschule kennen lernen, hat das Dreigespann sie zur jüngsten Ausschusssitzung am Mittwoch kurzerhand in die Schule eingeladen. Dreßel, Söllner und Gündel führten durch das Gebäude, zeigten Sport-, Musik- und Klassenräume und beschrieben, wie das von anderen Schulen so verschiedene Lernen an ihrer Bildungseinrichtung abläuft. So gebe es lediglich Rahmenlehrpläne, individuelle Förderung sei wichtig und dass sich die Pädagogen auf ihre Schüler einstellen. „Unsere Lehrkräfte sind alle mehrfach ausgebildet“, so Dr. Wolfgang Gündel. Sie sind nicht nur Diplom-Lehrer, sondern darüber hinaus Sonderpädagogen. Die Erzieher an der Carolinenschule haben neben dieser Ausbildung zudem eine sonderpädagogische und eine therapeutische. Insgesamt zwölf Jahre lernen die Carolinenschüler, werden auch auf eine künftige berufliche Tätigkeit vorbereitet, unter anderem durch Praktika. „Schule als Ort des Lebens und der Bildung“ nennt das Gudrun Dreßel und betont: „Bildung geschieht hier genauso wie im nicht behinderten Bereich.“ |
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Parkprobleme werden weiter aktuell bleiben Steiniger verweist auf Anwohner-Ängste Greiz (OTZ/-lz). Dass die Berufsschüler, die mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres im Herbst wegen der Sanierung ihrer Schule in der Plauenschen Straße in die ehemalige Bergschule umziehen, dann auf dem Elsterparkplatz parken sollen, beschäftigt Stadtrat Holger Steiniger (Die Linke). Er hatte das Thema bereits beim OTZ-Treff im Theaterrestaurant aufgeworfen und brachte in der jüngsten Beratung des Haupt- und Finanzausschusses nun erneut Befürchtungen der Anwohner im Bereich der jetzt als Gymnasium genutzten Schule ins Spiel, dass dort während der Umleitungsphase für den Ausbau der B 94 Park- Chaos ausbrechen könnte. Zumal nicht selten diese Parkfläche überflutet sei. Erneut hakte er bei Bürgermeister Gerd Grüner (SPD) nach, ob nicht das ehemalige Massa-Gelände als Parkfläche angeboten werden könnte und die dort geplante Parkgestaltung zunächst verschoben werden kann. Gerd Grüner (SPD) argumentierte, dass schon das Verschwinden der „Rattenburg“ auf dem einstigen Massa-Gelände gut 300 000 Euro gekostet habe. Für die Gestaltung des Geländes stünden bis 2013 Mittel der Europäischen Union in Aussicht, die man nicht gefährden wolle, indem man die Realisierung der vorgesehenen Grünflächengestaltung vertagt. Zudem gehe es darum, den Verkehr nicht zusätzlich in den Baustellen- bzw. Umleitungsbereich zu holen. Der Schulträger Landratsamt hatte um Unterstützung wegen der Parkplätze für die Berufsschüler nachgefragt, so Grüner. „Wir halten den Fußweg für die Auszubildenden für zumutbar.“ Was die Parkverhältnisse in der Linden- und im Bereich Pohlitzer Straße betreffe, stünden noch Entscheidungen aus, wiederholte der Bürgermeister seine Auskunft vom OTZ-Treff „Großbaustelle Greiz“ vorige Woche. Steiniger insistierte weiter: „Ich finde es unverantwortlich, dass man jetzt diese Fläche, die als Parkreserve dienen könnte, verbaut.“ Eine Argumentation, die Jürgen Frantz (CDU) wiederum nicht nachvollziehen kann. „Der Elsterparkplatz ist eine gute Alternative. Noch 150 Fahrzeuge der Berufsschüler zusätzlich in den Baubereich zu lotsen, sollten wir vermeiden.“ Keine Frage: Die Parkprobleme werden Stadtrat und Verwaltung weiter beschäftigen. |
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Die neue Politik Barack Obamas
US-Generalkonsulin Katherine Brucker referiert bei „Prominente im Gespräch“ Greiz (OTZ/Harald Seidel). Am kommenden Montag erwartet die Reihe „Prominente im Gespräch“ die Generalkonsulin der Vereinigten Staaten von Amerika, Katherine Brucker. Die Diplomatin des USAußenministeriums referiert zum Thema „Amerika - Tag und Nacht. Die neue Politik der Vereinigten Staaten von Amerika unter Barack Obama“ um 19 Uhr im Weißen Saal des Unteren Schlosses. Keine andere politische Persönlichkeit hat so viel Hoffnungswerte und Erwartungen in die Welt gesetzt wie der amerikanische Präsident Barack Obama. Sei es innenpolitisch die Durchsetzung einer längst überfälligen Gesundheitsreform, die Vision und die ersten Schritte zu einer atomwaffenfreien Welt oder die Verbesserung des Verhältnisses der USA zur arabisch-muslimischen Hemisphäre. „Nach Gesundheitsreform und Gipfeltreffen zur Nuklearsicherheit gehen wir jetzt von einer arbeitsreichen Legislaturperiode bis zu den anstehenden Kongresswahlen im November aus. Auf der Agenda stehen die Reform der Einwanderungspolitik, die Finanzmarkt-Reform, die Bildungsreform und das Klimaschutzgesetz“, so Katherine Brucker. Seit 1994 ist sie als Diplomatin für das Außenministerium der USA tätig. Sie begann ihre dienstliche Laufbahn 1994 im Wirtschaftsressort der USBotschaft in Port-au-Prince (Haiti). 1996 wurde sie nach Bonn versetzt, wo sie als Konsularbeamtin und Stabsassistentin von Botschaftler John Kornblum arbeitete. Von 1998 Die amerikanische GeneralkonsulinKatherine Brucker referiert zum Thema „Amerika - Tag und Nacht. Die neue Politik der Vereinigten Staaten von Amerika unter Barack Obama“. bis 2000 war sie im ausführenden Sekretariat des US-Außenministeriums verantwortlich für die Vorbereitung der Auslandsreisen von Außenministerin Madeleine Albright. Ihre Tätigkeit führte sie dabei in über 30 Länder. Nach einer wirtschaftlichen Weiterbildung wurde sie der Delegation der USA bei der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) in Wien zugeteilt. Nach Beendigung ihrer Tätigkeit in Wien übernahm Katherine Brucker 2005 die Leitung der Politik-, Wirtschaftsund Handelsabteilung in der US-Botschaft in Kamerun. 2007 kehrte sie nach Washington zurück, wo sie als leitende Beamtin im Lagezentrum des US-Außenministeriums arbeitet. Sie ist Absolventin der Tulane University in Louisiana (Geschichte und Französisch), der Thunderbird American Graduate School of International Management und studierte zudem zwei Semester an der Sorbonne in Paris. Katherine Brucker ist derzeit Generalkonsulin am Generalkonsulat in Leipzig. Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt vom Calliope- Duo der Vogtland-Philharmonie Greiz/Reichenbach. |
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100 000 Euro für Schmutzwasserkanal Minister übergibt in Langenwetzendorf Förderbescheid Langenwetzendorf (OTZ). Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz (CDU) überbrachte gestern in Langenwetzendorf einen Förderbescheid über rund 100 000 Euro an den Zweckverband Wasser- und Abwasser Zeulenroda (WAZ). Das Geld ist für den Bau des Schmutzwasserkanals in der Leubastraße bestimmt, teilte das Umweltministerium mit. Die Gesamtinvestitionssumme für den Kanal als Teil der Ortskanalisation in der Gemeinde beträgt rund 180 000 Euro. Mit dem Bau des Schmutzwasserkanals soll die Wasserqualität der Leuba erheblich verbessert werden, indem die vielen unkontrollierbaren Einleitungen von unbehandeltem Abwasser beseitigt werden. Weiterhin werden Voraussetzungen für den geplanten Straßenbau der Gemeinde geschaffen, hieß es aus Erfurt. Zugleich werde der Anschlussgrad an die vorhandene zentrale Kläranlage Langenwetzendorf erhöht. Außerdem werde durch den 520 Meter langen Kanal die Möglichkeit zum Anschluss von weiteren Schmutzwasserkanälen geschaffen. |
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Tierschutzverein feiert 20-Jähriges
Erinnerungen zur Mitgliederversammlung Zeulenroda-Triebes/Greiz (OTZ/flam). Eigentlich ist der alte Mann ein Tierfreund. Er hat seine junge Schäferhündin gern. Trotzdem hält er das Tier an einer drei Meter langen Kette - und auch die Hundehütte ist viel zu klein. Die Hündin kann nur sonntags ein paar Minuten Freiheit genießen, denn dann geht der Sohn des alten Mannes mit ihr spazieren. Diesen aktuellen Fall von Tierquälerei schilderte am Mittwochabend Sabine Wonitzki, Vorsitzende des Tierschutzvereins Greiz und Umgebung, auf der Mitgliederversammlung des Vereins in der Scheunenschänke in Zeulenroda-Triebes. „Die Zahl der Kettenhunde hat wesentlich abgenommen, aber gerade im ländlichen Raum gibt es sie immer noch“, sagte die Tierschützerin. Zur Versammlung waren 15 Mitglieder gekommen. Auf der Tagesordnung stand vor allem eines: Das Schwelgen in Erinnerungen. Das hatte auch seinen Grund, schließlich wird der Verein in diesem Jahr 20 Jahre alt. 1990 habe eine kleine Annonce in der Zeitung gestanden, in der Tierfreunde gesucht wurden, die Interesse an der Gründung eines Tierschutzvereins haben. „Damals musste man sich noch richtig bewerben, um als Mitglied aufgenommen zu werden“, sagte Sabine Wonitzki und lachte. Mit zunächst elf Tierliebhabern wurde schließlich der Tierschutzverein Greiz und Umgebung gegründet. „Heute haben wir 85 Mitglieder, zehn von ihnen sind von Anfang an dabei. Fünf der zehn Gründungsmitglieder leben mittlerweile in den alten Bundesländern“, sagte Wonitzki, die seit 1992 Vorsitzende des Vereins ist. „Als wir damals anfingen, hatten wir kein Geld und keine Ahnung“, erinnerte sich Sabine Wonitzki. So besuchte man Flohmärkte, platzierte Spendendosen in Läden und auf Weihnachtsmärkten, musste sich um ein Tierrettungsfahrzeug kümmern und natürlich auch um ein Objekt. „Nach etlichen Fehlschlägen sind wir auf den jetzigen Standort gekommen“, sagte Wonitzki. Alles in allem habe der Verein eine kontinuierliche Entwicklung genommen. Tierliebhaber, die dem Verein ein Geburtstagspräsent in Form von Geld übermitteln wollen, können dies tun unter der KTN: 730 395, BLZ: 830 500 00 bei der Sparkasse Gera-Greiz. Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens soll ein Fotobuch erstellt werden, das die Vereinsgeschichte dokumentiert. www.tierheim-greiz.de |
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„Später hätte ich nicht schreiben können“
Annerose Kirchner zur Resonanz auf ihr Buch Fragen: Katja Schmidtke Die Geraer Autorin Annerose Kirchner hat im März ein Buch über die Ostthüringer Dörfer veröffentlicht,
die dem Uranerzbergbau der Wismut weichen mussten. |
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Am Anfang wie Kassandra
Rückblick zum 20-Jährigen: Mieterschutzbund Gera schon bald gebraucht - Teil 1 Gera (OTZ). „Mieterschutzbund ist ansprechbereit“ vermeldete die Geraer Lokalpresse nach dem 21. Mai 1990. Der Verein war auf den Weg gebracht worden von einer Gründerstammrunde um Dr. Werner Regen und mit tatkräftiger Unterstützung des Mietervereins aus Geras Partnerstadt Nürnberg. Etwa 50 Interessenten hatten sich im heutigen Comma zur Gründungsversammlung zusammengefunden. Eine Satzung wurde beschlossen und ein 15-köpfiger Vorstand um den parteilosen Elektronikingenieur Ulrich Wischnat gewählt. An den oder seine Stellvertreterin Jutta Moschke musste man sich übrigens anfangs noch über ihre private Telefonnummer und Adresse wenden, denn eigene Räumlichkeiten hatte der Verein zunächst nicht. Aber in diesem bewegten Frühjahr vor 20 Jahren zählte anderes: überhaupt da zu sein als Interessenvertreter für die Mieter. Dass das recht bald notwendig sein würde, legten die erfahrenen Nürnberger den Geraern mit allem Nachdruck ans Herz, leisteten damals auch materielle und finanzielle Anschubhilfe. In Gera selbst allerdings fühlte sich der neue Verein, der zweite seiner Art in Thüringen, anfangs „noch ein bisschen wie Kassandra“, wie der Vorsitzende in einem Interview einräumte: Obwohl man mitlerweile Sprechstunden in der Amthorstraße abhielt, blieb die Resonanz eher bescheiden: Wohnungs- und Mietprobleme waren noch nicht akut. Die Leute hatten die Einführung der D-Mark und anderes im Kopf. Recht bald jedoch sollten die Vereine im jungen Mieterbund der DDR - er schloss sich mit der Wiedervereinigung dem Deutschen Mieterbund (DMB) an - regen Zulauf erhalten: Was die Mieterschützer als zwangsläufige Entwicklungen einer Marktwirtschaft voraussagten, die auch ums Wohnen keinen Bogen macht, das waren eben keine Unkenrufe oder Angstmache gewesen. Ganz im Gegenteil erwies es sich als zunehmend notwendig, in Fragen wie Kündigungsschutz oder Eigenbedarf Unsicherheiten auszuräumen und auch schon ganz praktisch die ersten „Miethaie“ abzuwehren. Einen regelrechten Boom aber erlebten die Mieterschützer mit den in den nächsten Monaten und Jahren Schlag auf Schlag folgenden neuen Gesetzlichkeiten: Erste und Zweite Grundmietenverordnung, Mietenüberleitungsgesetz, Einführung des Vergleichsmietensystems. Was hier nüchtern sachlich daherkommt, hieß in der Praxis Mietsteigerungen, die auch durch Wohngeld nur begrenzt abgemildert wurden. Emotional aufgeladener, auch juristischer Streit entbrannte um Beschaffenheitszuschläge und vieles mehr, was der gelernte DDR-Bürger bisher nicht gekannt hatte. Informationsveranstaltungen zu Wohnungs- und Mietpolitik erlebten regen Zulauf, ebenso die Mitgliedersprechstunden, die seit 1997 in der Geschäftsstelle Heinrich-Knauf-Straße 3 abgehalten werden. Aber auch per Demonstrationen und Unterschriftensammlungen wurde Druck auf die Entscheidungsträger gemacht. (wird fortgesetzt) |
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Sozialkitt von Gottes Segen
Ostthüringer Frühjahrsempfang von Evangelischer Kirche und Diakonie in Gera Von Uwe Müller Gera. Schrilles, Oberflächliches, Skandalöses erheischt Aufmerksamkeit, die Folgen der weltweiten Wirtschaftsund Finanzkrise sind bei weitem noch nicht absehbar, der Staat ist verschuldet wie noch nie. Evangelische Kirche und Diakonie verorten ihre Rolle in der Gesellschaft. Keine einfache Aufgabe für die Protestanten in Ostthüringen, die vielerorts in der Diaspora ihrem Glauben nachgehen. In Gera bekennen sich nur 15 Prozent der Bevölkerung zur evangelisch-lutherischen Kirche, in Schleiz immerhin mehr als jeder Dritte. 209 Gemeindeglieder müssen im Durchschnitt eine Kirche tragen, jährlich verliert die evangelisch- lutherische Kirche in Ostthüringen 4400 Gemeindeglieder - und damit auch vier Pfarrstellen. Dass Kirche und Diakonie trotz schwieriger Rahmenbedingungen in einer von zwei Diktaturen immer noch geprägten atheistischen Gesellschaft erfüllen, das dokumentierte der Ostthüringer Jahresempfang gestern abend im Christlichen Jugenddorfwerk Gera- Leumnitz. Prof. Klaus Dicke, Rektor der Friedrich-Schiller-Universität Jena, resümierte, dass sich in der Gesellschaft ein Wertewandel vollzieht, der immer mehr Materialistisches und Egoismus betont. Ob Gesellschaft zusammenhält, hänge davon ab, ob die sie zusammenhaltenden Faktoren stärker sind als die sie auseinandersprengenden. Demokratie verlange einen bestimmten Grad soziale Homogenität - und das heißt, keiner dürfe an gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen sein. Mit Blick auf Hartz IV sei zu hinterfragen, ob das gewährleistet sei, und wenn nicht, wie es repariert werden könne, so der Wissenschaftler. Dr. Hans Mikosch, Regionalbischof zu Gera-Weimar, beantwortet die Frage, was die Gesellschaft zusammenhält, so: „Wir alle. Und als Theologe füge ich hinzu: Mit Gottes Hilfe“. Die Diakonie sei vor zehn Jahren ein „schlafender Riese“ gewesen, so Eberhard Grüneberg, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Mitteldeutschland. Mittlerweile habe sie an Akzeptanz gewonnen. „Wir als Kirche sind imstande, in der Gesellschaft den sozialen Kitt zu liefern“, so Grüneberg. Thüringens Sozialstaatssekretär Dr. Hartmut Schubert (SPD) dankte Kirche und Diakonie. Sie seien wichtige Sozialpartner. |
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Triebeser Schach-Turnier mit Scheich-Vertretung
Das kleine beschauliche Triebes erwartet den Besuch eines Mannes aus einer der modernsten Städte der Welt aus Abu Dhabi. Die Deutsche Meisterschaft im Computerschach findet in Triebes vom 11. bis 15. Mai statt. Ute Flamich / 06.05.10 / OTZ-Triebes. Aus dem mehr als 4642 Kilometer Luftlinie entfernten Emirat reist am kommenden Montag Akhtar Saeed Hashmi an, in Vertretung für den Scheich von Abu Dhabi, Tahnoon Bin Zayed. Der nämlich sei ein "fanatischer Computerschach-Freak", sagt Maik Serfling, Organisator des "Thüringer Computerschach Turniers", das vom 11. bis 15. Mai im Stadtcafé in Triebes, Hauptstraße 22, veranstaltet wird.
An eben diesem Turnier das bereits zum 5. Mal als deutsche Meisterschaft ausgetragen wird hätte der Scheich am liebsten selbst teilgenommen. Doch Medienrummel, Sicherheitsvorkehrungen und Aufwand seien für den kurzen Spaß zu groß. So schickte der Scheich kurzerhand seinen Abgesandten, der gemeinsm mit bisher weiteren dreizehn gemeldeten Teilnehmern unter anderem aus Berlin, München, Münster, Nürnberg, Weimar, Weida und Mehla das Turnier bestreitet. Für den Wettbewerb hat Scheich Tahnoon Bin Zayed ein Preisgeld in Höhe von 2000 Euro überwiesen.
"Der Scheich wollte bereits im vergangenen Jahr teilnehmen, online versteht sich. Doch uns ist es gerade wichtig, dass wir zusammensitzen, die Computer vernetzen und den persönlichen Kontakt zueinander pflegen", sagt Maik Serfling, der das Turnier in Andenken an seinen Vater, Rainer Serfling, weiterführt. Der hatte das Turnier 1988 ins Leben gerufen. Vor zwei Jahren ist Rainer Serfling nach kurzer schwerer Krankheit gestorben, nachdem er den Wettbewerb 2008 noch als Vizemeister beenden konnte.
Von seinem Vater habe er auch das Interesse am Schachspielen, sagt Maik Serfling, der selbst zum Turnier antreten wird. Montag reisen die ersten Gäste an, Dienstag wird aufgebaut, so dass die erste Partie 15 Uhr starten kann. Am Mittwoch wird 9 Uhr die erste und 15 Uhr die zweite Runde gespielt. Donnerstag ist der gleiche Ablauf, nur alles eine Stunde früher, denn an diesem Tag soll abends zusammengesessen werden bei Lamm und Pute. "Denn wir haben auch einige Muslime zu Gast", sagt der Organisator des Computerschach-Wettkampfes. Freitag und Samstag wird jeweils 9 und 15 Uhr gespielt, 20 Uhr ist Siegerehrung. |
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Wahl zwischen Polit-Profi und Sportlerin in Hohenleuben
Beinahe feierlich endete die Sitzung des Wahlausschusses am Dienstagabend in Hohenleuben. Als Chef dieses Gremiums gratulierte der scheidende Bürgermeister Klaus Köhler (parteilos) zwei Bewerbern zur Zulassung ihres Wahlvorschlags. Steffen Beikirch / 06.05.10 / OTZ-Hohenleuben. Martina Safar und Dirk Bergner. Sportlerin oder Polit-Profi? So könnte nun am 6. Juni die entscheidende Frage für die Wähler lauten. Dirk Bergners Kandidatur überrascht kaum. Der 45-jährige Bauingenieur aus dem Ortsteil Brückla hat sich in der Politik konsequent nach oben gearbeitet. Seit 1996 im Hohenleubener Stadtrat vertreten, fiel er zuerst als Vorsitzender des Bauausschusses auf. Nach der Kommunalwahl 2009 wurde er zum stellvertretenden Bürgermeister gewählt. Im Spätsommer zog er in den Landtag ein, ist seit 2004 bereits im Kreistag Greiz vertreten. Und in seiner Partei FDP nicht nur Kreis-, sondern auch stellvertretender Landesvorsitzender. Ob er nun auch noch ein Ehrenamt als Bürgermeister auf die Reihe kriegen könnte? "Davon gehe ich aus", meint Bergner, denn auch im Stadtrat lasse sich noch einiges effizienter organisieren. Er findet es nur konsequent, wenn sich Menschen, die ihr Geld in der Politik verdienen, nicht zurücklehnen, sondern auch ehrenamtlich einer solchen Verantwortung stellen. Synergieeffekte zwischen seiner Arbeit in Erfurt und in Hohenleuben erwartet er ebenso. Nach Zielstellungen befragt, führt er als erstes die Zukunftsfähigkeit von Hohenleuben an. Die Stadt dürfe nicht einfach irgendwo als fünftes Rad am Wagen irgendeiner ungewollten Gebietskonstruktion hängen. Deshalb müsse man offen auf die anderen Gemeinden im Leubatal zugehen und ruhig auch über das Modell der Landgemeinde sprechen. "Das wäre nicht die schlechteste Perspektive", sagt Bergner, ohne der Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft das Wort reden zu wollen. Auf dem Stimmzettel am 6. Juni wird er wegen seiner Parteizugehörigkeit an erster Stelle stehen, obwohl seine Konkurrentin Martina Safar fast zwei Wochen schneller war. Sie kündigte ihre Kandidatur bereits am 8. April dem Gemeindewahlleiter an. Und hat als parteilose Einzelbewerberin auch mehr Vorarbeit geleistet: 70 Unterstützerunterschriften reichte sie mit ein. Die Hohenleubenerin ist 50 Jahre alt und Fachkraft für Sicherheit von Beruf. Ihr Name wird die meisten an die Frauen-Mannschaft der TSG Hohenleuben (Kegeln, Landesklasse) erinnern. Oder an die Freiwillige Feuerwehr. In Sachen Kommunalpolitik saß sie immerhin zwei Jahre im Stadtrat. Von 2004 bis 2006 ohne Parteibuch in der Fraktion der damaligen PDS/Linkspartei. Den Mut zu einer Bürgermeisterkandidatur fasste Martina Safar ursprünglich deshalb, weil sich Anfang April noch keiner um dieses Amt beworben hatte. "Da dachte ich, versuchst du es. Das ist eine neue Herausforderung", meint sie heute. Große Versprechungen den Wählern gegenüber liegen ihr fern. "Ich möchte versuchen, das in Hohenleuben Vorhandene zu erhalten und vielleicht noch einige Dinge zu verbessern." Besonders die Investruine der Ratskellerlücke stört sie sehr. Aber auch die ehemalige Schuhfabrik und die frühere Hühnerfarm in Reichenfels verlangen nach einer Lösung. Wie sie ihre Chancen gegen Dirk Bergner einschätzt? "Er hat viele Ämter und auch viel um die Ohren", denkt Martina Safar, dadurch vielleicht einen kleinen Vorteil zu haben. "Und weil mich die Leute hier im Ort gut kennen." |
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Sieben Tischtennis-Titel nach Zeulenroda
Die Kreisjugendspiele im Tischtennis fanden am Montag in der Lessingturnhalle der Stadt Greiz statt. Jörg Müller / 06.05.10 / OTZ-Greiz/Zeulenroda. Der dicht gedrängte Wettkampfterminkalender im Tischtennis machte die Ausrichtung dieses Wettkampfes in der Woche notwendig, da alle Wochenenden mit Offiziellen Wettkämpfen belegt sind.
Es wurde neben den Spielen der Aktiven (Spieler/Innen, die aktiv am Punktspiel und Wettkampfbetrieb teilnehmen) auch eine Konkurrenz der Nichtaktiven (Spieler/Innen, die noch keine offiziellen Wettkämpfe bestreiten) ausgespielt.
Die insgesamt 74 Teilnehmer bedeuten ein Plus von zehn Teilnehmern gegenüber dem Vorjahr. Die Teilnehmer kamen aus sechs Tischtennisvereinen und zwölf Schulen des Kreises Greiz. Etwa fünf Stunden dauerte es, alle zu vergebenden Titel auszuspielen. Sieben Sieger der Kreisjugendspiele 2010 spielen in Zeulenroda Tischtennis. |
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Waltersdorf/Neumühle schafft Hattrick
Fußball: Freizeit-Teams messen sich zum traditionellen Mai-Turnier des TSV Daßlitz Daßlitz (OTZ/Reichardt). Die alten Turniersieger sind auch die neuen, so muss man das Ergebnis des Mai-Turniers für Fußballmannschaften aus dem Umland von Daßlitz, das seit über 20 Jahren vom TSV 1905 Daßlitz ausgespielt wird, umschreiben. Von den Schülern bis zu den Alten Herren, ja selbst junge Damen hatten sich in den Mannschaften der Gemeinden Kleinreinsdorf, Daßlitz, der Laremo-Kicker Langenwetzendorf, Nitschareuth, Teichwolframsdorf und der Spielgemeinschaft Waltersdorf/Neumühle zusammengefunden und jagten am Sonntag auf dem Daßlitzer Fußballfeld dem runden Leder nach. Zunächst galt es, die Vorrundenspiele zu überstehen. Aus diesen gingen Titelverteidiger Waltersdorf/ Neumühle, Langenwetzendorf, Kleinreinsdorf und Teichwolframsdorf als Halbfinal-Teilnehmer hervor. Im ersten Halbfinale zwischen der SG Waltersdorf/ Neumühle und den Laremo-Kickern aus Langenwetzendorf trennten sich die Teams nach regulärer Spielzeit 1:1. Im Elfmeterschießen bewies die SG Waltersdorf/Neumühle die besseren Nerven und zog mit 5:3 in das Finale ein. Im zweiten Halbfinale standen sich die Männer aus Kleinreinsdorf und Teichwolframsdorf gegenüber. Auch hier stand es am Ende 1:1. Damit wurde ein erneutes Elfmeterschießen erforderlich, aus dem die Kleinreinsdorfer mit 5:3 als Finalteilnehmer hervorgingen. Im Spiel um Platz fünf zwischen Nitschareuth und Daßlitz wurde die Spannung auf die Spitze getrieben. Nach dem 1:1 ging es das dritte Mal ins Elfmeterschießen. Das entschieden die Nitschareuther Kicker 5:3 zu ihren Gunsten. Im Spiel um Platz drei zwischen den Laremo-Kickern Langenwetzendorf und den Männern aus Teichwolframsdorf ließen die Laremo-Kicker nichts anbrennen und gewannen die Begegnung mit 2:0. Das Finale bestritten die SG Waltersdorf/Neumühle und Kleinreinsdorf. Beide Teams drängten auf den Sieg. Kurz vor Schluss gelang es der SG Waltersdorf/ Neumühle, den 1:0- Siegtreffer zu erzielen. Die SG hatte damit zum dritten Mal in Folge den Pokal dieses Turniers erkämpft und darf diesen nun für immer mit ins Elstertal nehmen. Der erfolgreichste Torschütze musste im Stechen ermittelt werden, wobei André Rossram die besten Nerven hatte und diese Trophäe mit nach Hause nahm. Zum besten Torhüter des Turniers wurde Eric Hallbauer gekürt. Ein Dank geht an die Schiedsrichter David Gärtig und Sven Manke und an alle Helfer, die vor und hinter den Kulissen dieses Turnier zum Erfolg geführt haben.
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07. Mai 2010 /Antje-Gesine Marsch "gesund und bunt" KuBi initiierte Malwettbewerb für Vorschulkinder Antje-Gesine Marsch Mit dem Malwettbewerb “gesund und bunt” wandte sich der Greizer Kultur- und Bildungsverein KuBi Anfang des Jahres an Vorschüler Greizer und Mohlsdorfer Kindergärten. Das Thema dieses Jahres lautete “Ein Kind wird geboren”. In Einzel- und Gruppenbildern sollten die Kinder ihre Gedanken und Empfindungen zu diesem Thema malerisch zu Papier bringen. Am Mittwochabend tagte nun die Jury, bestehend aus Uwe Borchardt, Leiter des Greizer Kundencenters der Sparkasse Gera-Greiz; Undine Hohmuth, Leiterin des Greizer Theaters, der Dramaturgin Gisela Pucher, KuBi-Vereinschefin Antje-Gesine Marsch und der Assistentin der Geschäftsführung der Kreiskrankenhaus Greiz GmbH, Ramona Jung, und bewertete die Arbeiten der fünf teilnehmenden Kindergärten. „Kreativ waren alle Arbeiten“, wie Undine Hohmuth befand. Mit Wasserfarben, Filz-, Wachs-und Buntstiften oder als Collage gestalteten die Vorschüler ihre kleinen Kunstwerke. Als kreativster Kindergarten wurde die Kita „Juri Gagarin“ ermittelt. „Hier wurde das Thema wunderbar erfasst, auch die Umsetzung fanden wir sehr gut“, so Uwe Borchardt. Bei den Einzelbildern siegte Martin Bonitz (Kita Käte Dunker), gefolgt von Felix Neuberg (Kita „Waldwichtel“, Gommla) und Julien Purfürst (Kita Käte Dunker). Jedes teilnehmende Kind erhält nun ein kleines Präsent; die drei Erstplatzierten je einen wertvollen Sachpreis; dem kreativsten Kindergarten winkt der Wanderpokal sowie eine Plakette für die Einrichtung. Die gesamten eingereichten Bilder werden Mitte Mai in der Magistrale der Kreiskrankenhaus Greiz GmbH ausgestellt, wie Ramona Jung ankündigte. Unterstützt wurde die Aktion freundlicherweise von der Druckerei Tischendorf, der Kreiskrankenhaus Greiz, der Sparkasse Gera-Greiz und der DAK Greiz. |
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07. Mai 2010 /Antje-Gesine Marsch „gesund und bunt“ Kreativster Kindergarten gesucht - KuBi Greiz startete Vorschulwettbewerb - Arbeiten werden im Kreiskrankenhaus Greiz ausgestellt GREIZ. Mit bunten Farben zu malen, ist die Lieblingsbeschäftigung vieler Kinder. Wenn die Malerei dann auch noch belohnt wird, freut es die Jüngsten doppelt. Der Greizer Kultur- und Bildungsverein KuBi rief im März dieses Jahres Vorschüler Greizer und Mohlsdorfer Kindergärten auf, sich an einem Malwettbewerb, der unter der Gesamtthematik „gesund und bunt“ steht, zu beteiligen. In diesem Jahr lautete das Motto "Ein Kind wird geboren“, wobei die Themen jährlich wechseln werden, wie Vereinsvorsitzende Antje-Gesine Marsch ausführte. Besonders freue sie sich, dass das Interesse der Kitas sofort sehr groß war. Angefertigt wurden Einzelbilder und ein großes Gesamtbild, das alle Kinder gemeinsam gestalteten. Den Gewinnern winken nun wertvolle Sachpreise, der kreativste Kindergarten bekommt einen Wanderpokal und eine Ehrenplakette verliehen. „Natürlich erhält jedes teilnehmende Kind zudem eine Anerkennung“, wie Frau Marsch betonte. Dass so eine große Aktion nicht ohne finanzielle Unterstützung möglich ist, scheint klar. Mit der Kreiskrankenhaus Greiz GmbH, dem Greizer Kundencenter der Sparkasse Gera-Greiz, dem DAK-Service-Zentrum Greiz und der Druckerei Tischendorf fand KuBi tatkräftige Förderer. „Wir unterstützen die aktuelle Initiative von KuBi gern, speziell für mich als Mitglied der Jury ist es spannend zu sehen, welche kreativen Ideen die Kinder mit dem Thema „gesund und bunt“ verbinden“, wie es Uwe Borchardt, Leiter des Sparkassen-Kundencenters Greiz, formulierte. Wenn am heutigen Mittwoch die Jury tagt, die neben Uwe Borchardt aus der Vereinschefin, sowie der Leiterin des Greizer Theaters, Undine Hohmuth, der Dramaturgin Gisela Pucher und der Assistentin der Geschäftsführung der KKH Greiz GmbH, Ramona Jung, besteht, geht es bereits in die heiße Endphase des Wettbewerbs. Ab Mitte Mai werden alle Arbeiten in der Magistrale des Krankenhauses ausgestellt. Die Einzelarbeiten als auch das große Gemeinschaftsbild werden dann bis zum Schuleintritt der Kinder zu sehen sein. Informationen unter www.kubi-greiz.de. |
| 07. Mai 2010 /OTZ |
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Porträtabend mit Ulrich Forchner in Greiz
Im Februar ging Ulrich Forchners Ausstellung seiner Karikaturen, Plakate und Illustrationen im Sommerpalais Greiz zu Ende. Nun ist Ulrich Forchner für einen Abend zurück in Greiz. Am Sonntag, 9. Mai, können Besucher ab 19 Uhr in der pm-lounge in der Greizer Brückenstraße mit dem Künstler über sein Buch „Ulrich Forchner: Mein Zeichnerleben“ sprechen und sich von ihm - wie auf diesem Archivfoto - porträtieren lassen. Karikatur des Tages
Stadt muss 23 000 Euro Fördergelder zurückzahlen Greiz (OTZ/-lz). Die Stadt Greiz muss nach Prüfung der Verwendungsnachweise rund 5000 Euro Fördergelder aus der Städtebauförderung zurückzahlen, weil der Bau des Bürgerzentrums Dölau unterm Strich nicht so viel gekostet hatte wie veranschlagt. Auch für den Bau der Brücke Oßwaldstraße forderte das Land rund 18 000 Euro an Geldern aus dem Fördertopf zurück. Die Mitglieder des Hauptund Finanzausschusses stimmten in ihrer Sitzung am Mittwochabend einmütig zu. Schwerer Arbeitsunfall in Auma Inhaber einer Baumschule lebensgefährlich verletzt Auma (OTZ/St.B.). Ein schwerer Arbeitsunfall hat sich bereits am Mittwochabend gegen 17.15 Uhr in der Aumaer Straße des Friedens, Ecke Hospitalstraße zugetragen. Der 65-jährige Inhaber einer Baumschule zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu. Er sei mit seinem Bein in die Messer einer Motorhacke geraten, berichtete Aumas Stadtbrandmeister Peter Fischer, während die Polizei von einer Bodenfräse spricht. Fischers Angaben zufolge war die Feuerwehr um 17.24 Uhr alarmiert worden. Als die sechsköpfige Besatzung vor Ort eintraf, war auch schon der Rettungshubschrauber im Anflug, der offenbar nach dem Notruf der Ersthelfer nach Auma eilte und direkt auf einem angrenzenden Feld landete. Notarzt und Rettungsdienst kamen kurz darauf ebenfalls hinzu. Der Verletzte hatte auf einem Erdhügel gearbeitet. Wahrscheinlich überschlug sich die Maschine an dem rund anderthalb Meter hohen Hang. Anwohner in der Straße des Friedens seien durch die Hilferufe des eingeklemmten Mannes aufmerksam geworden, hätten aber sein Bein nicht aus den Messern befreien können. Die Feuerwehr musste mit einer hydraulischen Schere Teile des einachsigen Gerätes lösen. Der Hubschrauber brachte den Aumaer ins Universitätsklinikum Jena. Die Feuerwehr übergab den Unfallort gegen 18.45 Uhr an die Polizei. Andere Fahrzeiten in Seelingstädt Seelingstädt (OTZ). Die Lindenstraße in Seelingstädt wird ab Montag, dem 10. Mai, bis voraussichtlich Ende November voll gesperrt. Dadurch kann die Haltestelle Seelingstädt, Abzweig Bahnhof, von den Linien 20 (Greiz - Teichwolframsdorf - Seelingstädt) und 218 (Weida - Berga - Seelingstädt) nicht bedient werden. Die PRG bittet die Fahrgäste die Haltestelle Seelingstädt- Schule zu nutzen. Aufgrund der mit der Umleitung verbundenen längeren Fahrzeit müssen die morgendlichen Fahrten zur Schule in Seelingstädt aus Richtung Sorge - Kleinreinsdorf - Teichwolframsdorf fünf Minuten früher fahren (5.55 Uhr ab Greiz bzw. 6.23 Uhr ab Lehnamühle). Nähere Infos mit geänderten Fahrplänen sind im Verkehrsbüro der PRG in der Greizer Kinopassage sowie im Internet erhältlich. www.prg-greiz.de Beratung für pflegende Angehörige Pflegekurs des Diakonievereins Von Susann Grunert Greiz (OTZ). Die Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger gewinnt aufgrund der demographischen Entwicklung immer mehr an Bedeutung. „Gegenwärtig gibt es 2,2 Millionen Pflegebedürftige, davon werden nur 30 Prozent stationär betreut“, informiert Marion Stieler. Die gelernte Krankenschwester leitet einen Pflegekurs für Menschen, die Familienmitglieder oder Bekannte pflegen, in der Sozialstation des Diakonievereins Carolinenfeld. Der Diakonieverein führt erstmalig einen solchen Kurs durch, 14 Interessierte haben sich bisher dazu angemeldet. „Wir wollen zu den zehn Kursterminen natürlich Wissen vermitteln“, meinte Marion Stieler zur ersten Kursstunde am Mittwoch. Doch gleichzeitig sollen die jeweils 90 Minuten dazu dienen, Kontakte zu knüpfen, um im Not- oder Sorgenfall einen Ansprechpartner zu haben. Kursinhalte sind unter anderem Körperpflege, Sturzgefährdung oder Ernährung im Alter. Auch der Besuch eines Sanitätshauses ist vorgesehen. „Ich erhoffe mir vor allem mehr Professionalität im Umgang mit Pflegebedürftigen“, sagt Peter Singer aus Bernsgrün, der ehrenamtlich in einem Pausaer Pflegeheim arbeitet. Anmeldungen sind noch unter Tel.: (03661) 27 32 möglich. Heimatveranstaltung "Im Vogtland zu Hause"
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