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Wertbau investiert Millionen
Firma zieht ihr Programm zur Kapazitätserweiterung durch Von Christian Freund Langenwetzendorf. Schon von weitem ist der riesige Kran zu sehen, der im Gelände der Firma Wertbau am Daßlitzer Kreuz seit gestern Nachmittag Teile für ein neues, zweites Späne-Silo Stück für Stück nach oben hievt. Mit 24 Metern Höhe und 7,50 Metern Durchmesser wird es 800 Kubikmeter fassen. Zusammen mit dem bisherigen, unmittelbar nebenan befindlichen Silo stehen dann 2300 Kubikmeter Späne zur Verfügung, eine ausreichende Menge, um auch in der kalten Jahreszeit den gesamten Betrieb durchgehend zu heizen. Das benötigte Späneaufkommen wird durch die Kapazitätserweiterung erreicht. Bereits am Vormittag hatten Michael Held und Kranfahrer Maik Boehme mit dem Entladen von großen Teilen für eine neue, CNC-gesteuerte Fensterbaumaschine zu tun, holten die tonnenschweren Anlagenteile mit viel Fingerspitzengefühl mvon den nach und nach anrollenden Tiefladern, die dann auf extra montierten Rädern in die Halle geschoben wurden. mDie neue Maschine ist Teil der in diesem Jahr bei Wertbau getätigten Millionen-Investition. Mit ihr können ergänzend zur bereits arbeitenden Durchlaufanlage spezielle Formen, wie zum Beispiel Rundbögen an Fenstern und Türen, hochautomatisiert und sehr genau gefertigt werden. „Das Prinzip der CNC-Anlage besteht darin, dass nicht das Material zur Bearbeitung am Werkzeug vorbeigeführt wird, sondern umgekehrt. Das Ganze ist mit einer großen Qualitäts- und Produktivitätssteigerung verbunden“, erklärt Geschäftsführer Rainer Taig, der auf ständige Produktivitätssteigerung achtet. mSechs Mitarbeiter aus der Das Ganze ist mit einer Qualitäts- und Produktivitätssteigerung verbunden. Rainer Taig, Geschäftsführer Datenvorbereitung und Bedienung haben in den vergangenen Tagen eine Ausbildung beim Hersteller, der Firma Weinig, erhalten, um die hochspezialisierte Technik beherrschen zu können. „Der Preisdruck, teils auch durch Billiganbieter verursacht, wird immer größer. Dem können wir nur mit höherer Wettbewerbsfähigkeit begegnen. Das heißt, hohe Qualitätsmaßstäbe und Produktionssteigerung mit stabil mbleibender Mitarbeiterzahl“, unterstreicht Taig. So konnte 2009 der Umsatz mit den 245 Mitarbeitern um 12 Prozent gesteigert werden, es gab weder Kurzarbeit noch Entlassungen. In diesem Jahr sollen es rund 20 Prozent werden. „Mit 48 Prozent Steigerung im ersten Quartal 2010 haben wir gut vorlegen können“, ergänzt der Geschäftsführer. Zur Millioneninvestition gehören zudem eine neue Endmontagestraße zur Holzhaustürenfertigung sowie eine neue Kreuzsprossenfräsanlage für Holzfenstersprossen. Die Firma Wertbau feiert dieses Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Die Firma wurde am 1. August 1990 in Greiz-Schönfeld gegründet. Kommentar Stillstand ist Rückschritt Von Christian Freund Stillstand ist Rückschritt. Und Rückschritt bedeutet irgendwann das Aus. Um das gar nicht erst zuzulassen, ist die Firma Wertbau seit ihrer Gründung im August 1990 auf Innovationskurs. Fertigten vor 20 Jahren fünf Mitarbeiter täglich noch 25 Fenster, so entstehen heute mit 245 Mitarbeitern bis zu 2000 pro Tag. Ohne Kurzarbeit und ohne Entlassungen führte bisher der Weg durch die allgegenwärtige Wirtschaftskrise. Über 30 Millionen Euro Umsatz werden jährlich erwirtschaftet und geht es nach den Vorstellungen des umtriebigen Firmenchefs Rainer Taig, sollen es bis 2015 etwa 50 Millionen Euro werden. Steigerungsraten, die vor allem durch neueste Technologien zu erreichen sind. Die Millionen-Investition im Jahr 2010 in Maschinen, Ausrüstungen und in ein Späne-Silo sollen demzufolge nicht nur den Stillstand verhindern, sondern zur Kapazitätserweiterung beitragen und damit gleichzeitig zur Sicherung der dringend notwendigen Arbeitsplätze im Landkreis Greiz. |
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Ins Museum oder zu privatem Sammler
OTZ-Leser mit Idee für Bleibe der Totenbahre Von OTZ-Redakteurin Ute Flamich Arnsgrün. Vielleicht zieht sie bald um, die alte Totenbahre, die in der Kirche Arnsgrün unter den Treppenstufen ihr Dasein fristet. Denn das Holzgestell - wahrscheinlich ein Stück aus dem 18. Jahrhundert - wird dort nicht mehr gebraucht. Die Bahre nimmt nur Platz weg. Platz, den die Gemeinde für andere Dinge benötigt. Aufgrund des OTZ-Artikels zur Arnsgrüner Bahre vom 21. April meldeten sich zwei OTZLeser aus Zeulenroda bei Pfarrerin Christina Lang von der Kirchgemeinde Pöllwitz. Die Pfarrerin gab vor einiger Zeit den Anstoß, sich von der alten Bahre zu trennen und Raum zu schaffen. Doch wohin mit dem alten, schweren und sperrigen Holzgestell? In die Pfarrscheune nach Pöllwitz, ins Museum für Sepulkralkultur nach Kassel? Die beiden Leser hatten noch eine andere Idee: Wie wäre es mit einer Bleibe im Deutschen Landwirtschaftsmuseum des Schlosses Blankenhain in Sachsen? „Die Idee fand ich nicht schlecht und habe den Leiter des Museums, Jürgen Knauss, angerufen“, sagt Pfarrerin Christina Lang. Der habe Interesse bekundet, aber nur an einer Schenkung, nicht an einer Dauerleihgabe, wie es der Kirchgemeinde Pöllwitz lieber gewesen wäre. „Dauerleihgaben übernehmen wir aus Bestands- und Versicherungsgründen nicht gern“, sagt Jürgen Knauss und hat dafür seine Gründe. „Zum einen muss ich den jeweiligen Gegenstand genauso versichern, wie als ob er uns gehört. Zum anderen besteht bei einer Dauerleihgabe immer die Gefahr, dass die Besitzer den Gegenstand - beispielsweise im Fall der Bahre für ein Kirchenjubiläum - benötigen, und wir es aus einer Dauerausstellung nehmen müssen. Damit haben wir in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht“, sagt der Museumsleiter, der trotzdem plant, sich die Bahre in Arnsgrün anzusehen. Die nämlich würde gut zu einer Leichenwagensammlung des Museums passen. Derzeit aber - und voraussichtlich noch bis zum Frühsommer des nächsten Jahres - wird restauriert. Nicht nur die Leichenwagen, sondern auch die alte Pfarrscheune aus dem Jahr 1669 und der Pfarrstall von 1663, so Jürgen Knauss, der nun erst einmal einen Termin zur Besichtigung der Bahre mit Pfarrerin Lang vereinbaren will. Privates Interesse an der Arnsgrüner Bahre bekundete Karl-Heiz Strakosch. Der Chemnitzer sammelt mit Leidenschaft Bestattungsutensilien und ist Modellfan von historischen Trauerkutschen und Leichenwagen. Er hat in einer E-Mail vom Kasseler Sepulkralmuseum über die Arnsgrüner Bahre erfahren. „Daraufhin habe ich sofort bei Pfarrerin Lang“ angerufen, berichtet Karl-Heinz Strakosch, der die Bahre gern für seine Ausstellung „Bestattungen im Wandel der Zeit“ haben würde. Mit der Ausstellung wird er im kommenden Frühjahr auch in Greiz zu sehen sein. Bevor jedoch entschieden wird, wer die Bahre bekommt, müsse mit der Landeskirche geklärt werden, ob eine Schenkung möglich ist, sagt Pfarrerin Lang. |
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Drei Schumann-Stücke ohne die Hauptperson Theaterstücke von Volker Müller erschienen Von Katja Grieser Greiz. Das jetzt erschienene Büchlein „Im wunderschönen Monat Mai“ soll ein Beitrag des Greizer Autors Volker Müller zum Schumann-Jahr 2010 sein. Es enthält drei Theaterstücke um Clara und Robert Schumann. Das Besondere jedoch: keine der beiden eigentlichen Hauptpersonen tritt darin wirklich auf. Umso präsenter ist dafür Wilhelm Joseph von Wasielewski, der erste Schumann-Biograf. Auf die Idee zu den Theaterstücken ist Volker Müller bei seiner Arbeit am Buch „Die geschwinde Promotion - Robert Schumann in Thüringen“ gekommen, das er in diesem Jahr zur Leipziger Buchmesse vorstellte. „Ich habe mich mit dem Stoff beschäftigt und da dachte ich, ich könnte auch die Stücke schreiben“, erzählt er. Und so entstanden aus seiner Feder „Im wunderschönen Monat Mai“, „Wiesbaden“ und „Der geschwätzige Gast“. Um die Stücke herausgeben zu können, hat der Autor mit der Weimarer Buchgestalterin Katharina Hertel und dem Gottesgrüner Druckereiinhaber Andreas Seidel zusammen gearbeitet. Das erste Stück beschreibt eine Plauderei zwischen Kunstakademiekollegen, die sich dabei auch über den neuen Musikdirektor Robert Schumann und seine Frau auslassen. Im zweiten geht es um eine rätselhafte Dame, die dem Schumann-Biografen von Wasielewski begegnet. Das dritte Stück schließlich bringt Schumanns Schwiegervater Friedrich Wieck und von Wasielewski zusammen. Eine Thematik, von der Schauspieler Wilfried Pucher offenbar begeistert ist, denn er studiert es derzeit ein. Die Uraufführung ist für Anfang September im Weißen Saal Greiz geplant. Weitere Aufführungstermine sind der 10. September (Neuberin-Museum Reichenbach) sowie der 7. November (Zwickauer Robert-Schumann-Haus). Volker Müller: Im wunderschönen Monat Mai. Stücke um Clara und Robert Schumann fürs Theater und zum Lesen, Gottesgrün 2010, 72 Seiten, broschiert, 6 Euro. Die Publikation ist erhältlich in den Buchhandlungen von Greiz, Reichenbach, Treuen und Lengenfeld. |
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Baustelle Freibad
Vorbereitungen auf Saison laufen auf Hochtouren - In Hohenleuben größte Investition Von Steffen Beikirch und Marcel Hilbert Greiz (OTZ). Man musste gestern nicht in die Fluten steigen, um Abkühlung zu bekommen. Trotzdem: Die Badesaison 2010 rückt unweigerlich näher. Davon künden die Vorbereitungsarbeiten, die in den Freibädern der Region zu beobachten sind. Dem offiziellen Startschuss in Thüringen am 15. Mai wollen sich die Betreiber des Greizer Freibades anschließen. Die letzten Vorbereitungen dafür laufen zurzeit, wie Leiter Michael Lebek berichtet. „Es laufen noch einige Malerarbeiten. Am Dienstag startet dann die Badewasserumwälzung und dann wird das Wasser auf die geforderten hygienischen Parameter gebracht“, so Lebek. Trotz der zurückliegenden Ausbesserungsarbeiten im Sanitärbereich und an den Holzliegen werden die Eintrittspreise auch in dieser Badesaison konstant bleiben. „Auch wir stecken mittendrin in den Vorbereitungen“, meint Hans-Günter Klotz, der Leiter des Freibades in Teichwolframsdorf. So soll auch hier in dieser Woche das Wasser aufbereitet werden, um bis spätestens 15. Mai zu eröffnen. „Wir haben sogar angeregt, zwei Tage eher, also an Himmelfahrt, wieder unsere Pforten zu öffnen“, so Klotz. Diese Entscheidung hängt aber zum einen vom Teichwolframsdorfer Bürgermeister ab, wie Klotz erklärt, zum anderen natürlich auch von der Witterung. Wie wichtig dieser Faktor für das Badegeschäft ist, haben auch die Betreiber des Ferienparkes Berga in Albersdorf im letzten Jahr zu spüren bekommen. „2009 war kein gutes Jahr, es hat viel geregnet“, berichtet Verwalter Heinz Wittek. Daher hofft er auf einen warmen und trockenen Sommer, um möglichst viel Laufkundschaft in das Naturbad zu locken. Das aber wahrscheinlich erst ab Pfingsten, da zunächst noch die Abnahme des Gewässers durch das Landratsamt Greiz am 12. Mai ansteht. Auch danach müssten alle zehn Tage Kontrollen durch das Veterinäramt des Landkreises durchgeführt werden. Das Hohenleubener Waldbad öffnete zuletzt immer erst gegen Monatsende. Und diesen Termin möchte Bürgermeister Klaus Köhler (parteilos) auch 2010 ins Auge fassen. Wenngleich es derzeit noch nicht danach aussieht: Die Wasserbefüllung läuft zwar seit Freitag. Aber das Areal neben dem Schwimmbecken gleicht einer Großbaustelle. Eine Grundfläche von 50 Quadratmetern wird umbaut. Hier soll die neue Filter- und Dosieranlage untergebracht werden, ohne die das Bad keine weitere Saison betrieben werden dürfte. Runde 70 000 Euro muss die finanzklamme Stadt dafür investieren. Bis zum letzten Drücker habe man gewartet, weil man auf Fördermittel hoffte. Da Hohenleuben in der Freibäder-Konzeption des Landes aber als unwichtig gilt, gab es nach Angaben des Bürgermeisters eine Absage aus Erfurt. Stefan Bley, Schwimmmeister in Langenwetzendorf, kann da anders in die Zukunft schauen. Das Freibad bekam dieses Jahr drei Gärten aus der angrenzenden Anlage dazu. Ein paar hundert Quadratmeter, die der Erweiterung der Liegewiese dienen. Der Boden ist umgestaltet, frisches Gras sprießt. Mittendrin soll noch ein neuer Grillplatz folgen. Die Tiefbauarbeiten, etwa für den neuen Standort der Tischtennisplatte, erledigt er selbst. An weiteren Ideen mangelt es ihm nicht. Mit dem Kreisverkehr an der Ortsausfahrt in Richtung Daßlitz und Zoghaus - jetzt für 2011 geplant - könnte das Bad noch eine Geländeerweiterung erfahren. Eröffnet wird das Langenwetzendorfer Bad erst am 1. Juni. Bei schönem Wetter aber früher. |
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Exkurs in „steinreiche“ Park- und Schlossstadt Geologischer Rundgang zeigt Vielfalt in Greiz Greiz (Dr. Frank Reinhold). Zu einem Exkurs in Geschichte und Gegenwart der Verwendung natürlicher Werksteine in der Kreisstadt trafen sich 20 Mitglieder des Vogtländischen Altertumsforschenden Vereins zu Hohenleuben im Rahmen ihres monatlichen Sonntagsgesprächs mit dem Geologen und Baustoffforscher Dr. Gerhard Weise aus Weimar, unterstützt vom Greizer Steinmetz Marco Kahnt. Ausgangspunkt der zweistündigen, detailreichen und von mancher Diskussion und Fachsimpelei aufgelockerten Veranstaltung war der Eingangsbereich des Unteren Schlosses in Greiz. Nachdem die geologischen Grundlagen der Entstehung von Gesteinen kurz erläutert worden waren, ging Dr. Weise auf die konkreten Bedingungen in Greiz und Umgebung ein. Er betonte, dass die heimischen meist sehr harten und schwer zu bearbeitenden Steine es frühzeitig erforderlich machten, für Bauten und Pflasterung Material aus anderen Orten heranzuschaffen. Bereits früh, mindestens im 16. Jahrhundert, ist die Verwendung von Falkaer Buntsandstein nachgewiesen, der allerdings relativ schnell verwittert. Erst das 19. Jahrhundert ermöglichte es mit dem Aufkommen der Eisenbahn, auch aus nicht mit Pferdefuhrwerken problemlos erreichbaren Regionen Werksteine heranzuschaffen. Forschungen von Dr. Weise im Greizer Staatsarchiv ergaben, z. B. für den Umbau des Unteren Schlosses in den 1880er Jahren, enge Verbindungen nach Franken. Auch das Sparkassengebäude enthält z. B. Granit aus Würzburg. Noch heute wird aus Franken Material bezogen, wie Steinmetz Kahnt erläuterte. Der Rundgang konnte nur einen kleinen Einblick in die Vielfalt der verwendeten Gesteine und deren Herkunftsorte bieten. Ausführlich und für Interessenten selbst vor Ort nachvollziehbar sind die Ergebnisse der Nachforschungen in einem jüngst erschienenen Buch „Steine in deutschen Landschaften. 18 Entdeckungsrouten in Architektur und Stadtgeschichte“ zusammengestellt. Das Kapitel über Greiz wurde von Gerhard Weise und Gunther U. Aselmeyer verfasst. Angaben finden sich hier z. B. zur Alten Wache, zu Gymnasium, Friedenskirche und Stadtkirche, zum Unteren Schloss, zu Gebäuden in der Marienstraße, am Markt, am Puschkinplatz, in der Brückenstraße oder in der Dr. Scheube-Straße. Die Palette der verwendeten Gesteine reicht von Diabas über Gneis, Marmor und Porphyr bis zu Sandstein. „Steine in deutschen Landschaften. 18 Entdeckungsrouten in Architektur und Stadtgeschichte“ ist erschienen im Selbstverlag Geowissenschaftler in Berlin und Brandenburg e.V., ISBN 978-3-928651-13-4. |
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Leserbriefe/Leserdan Aufgeräumt Zu den Frühjahrsputzaktionen in Greiz: Die in der OTZ veröffentlichten mArtikel über den Frühjahrsputz haben auch den Seniorenbeirat aktiviert. Die Waldhausstraße wurde auf beiden Seiten von der Nummer 13 bis zum Straßenabzweig nach Herrmannsgrün geputzt. Es wurden beispielsweise ein Autoreifen, alte Küchengeräte, Begrenzungsbaken, viele Plastikbehälter, Flaschen und Zigarettenschachteln eingesammelt. Das Müllvolumen betrug etwa 0,75 Kubikmeter. Besonders schlimm ist doch, dass viele Batterien mit aufgesammelt werden mussten, obwohl schon jedes Kind um die Umweltschädlichkeit solcher Batterien weiß. Ein ganz besondere Dank gilt den Organisatoren, die auch den eingesammelten Müll pünktlich bis Sonnabend um 13 Uhr vom Herrenreuther Wendeplatz abgeholt haben. Noch ein ganz gutes Beispiel für die Verschönerung der Straßenseiten: Einige Naturfreunde haben beiderseits der Straße viele schöne Narzissen gepflanzt, die - vorausgesetzt - sie werden nicht herausgerissen, in den folgenden Jahren viele Spaziergänger, Fahrradfahrer und Autofahrer erfreuen können. Siegfried Herrmann, Vorsitzender Seniorenbeirat Greiz Noch mehr Müll Zum Leserbrief „’Echo’ oft als Müllkippe genutzt“, OTZ vom 17. April: Ich kann dem nur beipflichten. Wir nutzen die Strecke auch des Öfteren, um in das vogtländische Plauen zu gelangen. Eine andere Müllkippe in Greiz, es ist der Verbindungsweg - Treppen - vom Papiermühlenweg zum Hainberg, befindet sich unterhalb der Senioren-Residenz, Irchwitzer Straße. Vom Verkehrsschild liegen dort mehrere Müllbeutel sowie Plasteeimer, die beim Vorbeigehen von Bürgern entsorgt werden. Ein Problem bei der Beräumung der Stelle wäre der steile Hang. Frau S. Thiele, Greiz Gelungen Die Volkssolidarität-Ortsgruppe Moschwitz zählt 55 Mitglieder und führt seit ihrer Gründung im Jahr 1970 neben vielen anderen Aktivitäten jährlich drei Tagesfahrten durch. Schon immer wurden diese Fahrten mit der Personen- und Reiseverkehrs GmbH Greiz beziehungsweise früher noch mit dem Kraftverkehr durchgeführt. Nach Möglichkeit fahren wir immer wieder mit den gleichen netten Fahrern, wie beispielsweise Herrn Paul oder Herrn Ott. Die Senioren freuen sich sehr, dass sie bei den Tagesausfahrten immer mit guten Reisebussen gefahren werden. Für die langjährige, nunmehr schon Jahrzehnte lange Treue zum Unternehmen bekamen wir zu unserer Ausfahrt zur Romantik-Scheune in Lichtenau am 5. März dieses Jahres als Dankeschön Kaffee und Kuchen gesponsert. Eine ganz besondere Überraschung erwartete unsere Gruppe, als der Bus auf der Hinfahrt plötzlich das Untere Schloss ansteuerte. Hier wurden wir von Mitarbeiterinnen des Verkehrsbüro erwartet und diese bedankten sich persönlich für die jahrelange Treue. Jedem Reiseteilnehmer wurde eine kleine Flasche Sekt mit dem Aufdruck „Ein herzliches Dankeschön für unsere treuen Reisegäste von Ihrem PRG-Verkehrsbüro“ überreicht. Wir möchten uns ganz herzlich für diese gelungene Überraschung bedanken und wünschen für die Zukunft viel Erfolg bei der Arbeit und immer zufriedene Fahrgäste. Christine Menzel, Moschwitz, Volkssolidarität-Ortsgruppe Moschwitz Gut gefallen Lieber Zahnarzt Herr Lauckner, es hat uns bei Ihnen am 25. März sehr gefallen, weil Sie uns so viel gezeigt und erklärt haben. Wir wissen jetzt, wie wir unsere Zähne gesund halten, wie sich unsere neuen Zähne entwickeln, wie Zahnfüllungen gehärtet werden und sogar, wie man Zahnarzt werden kann. Das war interessant. Vielen Dank dafür. Schüler der Klasse 2a der Lessing- Grundschule und Lehrerin Diana Fischer Die Redaktion behält sich das Recht vor, Zuschriften sinnentsprechend zu kürzen oder auszugsweise abzudrucken. Leserbriefe sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Briefe per E-Mail an die Lokalredaktion Greiz bitte an lrgreiz@ otz.de. |
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Keine Torgefahr
Fußball - Männer, Bezirksliga-Staffel 4: Daßlitz/Langenwetzendorf unterliegt Hermsdorf Hermsdorf (OTZ/Schädlich). Nach dem Heimsieg gegen Fockendorf reiste die SG zum SV Hermsdorf, der noch auf den Aufstieg hofft. Dass es am Ende für die mitgereisten Anhänger eine Enttäuschung gab, lag vor allem daran, dass die Elf in Hälfte zwei bis auf einen Freistoß von Marcel Vollrath keine Torchance hatte. Zu Beginn des Spiels war es Cristian Grosu, der ein erstes Achtungszeichen setzte. Doch sein Schuss ging über das Tor (6.). Dann konnte sich Sebastian Michael im Strafraum durchsetzen und kam in Schussposition, doch aus spitzem Winkel ging der Ball nur ans Außennetz (15.). In der Folge schickte Stephan Hofmeister den startenden Andy Neiß, doch dieser vergab die Möglichkeit, die SG in Führung zu bringen. (25.) Erneut war es Hofmeister, der mit einemguten Pass den Ramón Czerwenka schickte, dieser lief von der rechten Seite aufs Tor von Daniel Eglmeyer zu, doch der Hermsdorfer Schlussmann konnte zur Ecke klären (29.). Bis zu diesem Zeitpunkt konnten die Gastgeber nur selten für Torgefahr sorgen. Als die SG-Verteidigung den Ball klären wollte und dieser vor den Füßen der Hermsdorfer landete, ging es sehr schnell und Marcus Bauch sah sich zwei Angreifern der Hausherren gegenüber. Marcus Poser hatte keine Mühe, konnte die Kombination abzuschließen und sein Team in Führung bringen (43.). Nach Wiederbeginn konnte ein Angreifer der Hermsdorfer nur durch Foulspiel gestoppt werden. Die Folge: Strafstoß für die Hausherren. Thomas Odebrett ließ sich die Möglichkeit nicht entgehen und vollstreckte zum 2:0 (55.). In der Folgezeit spielt sich das Geschehen zwischen den beiden Strafräumen ab, doch die SG konnte keine zwingenden Chancen erspielen. Lediglich Marcel Vollrath zwang Daniel Eglmeyer zu einer Parade (74.). In der Schlussphase des Spieles hatten die Hermsdorfer noch einige sehr gute Kontermöglichkeiten. Hier konnte sich David Pfennig mehrmals auszeichnen. Gegen den allein auf ihn zulaufenden Sebastian Krügel rettet er ganz stark im Herauslaufen (78.). Nur eine Minute später vergab Marcus Dix die Möglichkeit auf den dritten Hermsdorfer Treffer (79.). Kurz vor Spielende gelang ihm dann, wieder nach einem Konter, der Schlusspunkt mit dem 3:0 (88.). Daßlitz/Langenwetzendorf: David Pfennig, Mende, Bauch, Vollrath, Peschke, D. Neiß (60. Schädlich), DanielPfennig (67. Schiller), Czerwenka, Hofmeister, A. Neiß, Michael |
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Greizer Pokal-Hochform in die Liga gerettet
Fußball - Männer, Bezirksliga Staffel 4 Fockendorf (OTZ/Frank Brettfeld). Nach dem kräftezehrenden mPokalerfolg vom Freitag, musste die SG 1. FC/Chemie bereits am Sonntag wieder zum schweren Auswärtsspiel nach Fockendorf. Zwei Spiele in drei Tagen - keine Zeit um Verletzungen auszukurieren. So musste man ohne Felix Körner und Heiko Eichhorn auskommen. Die Fockendorfer begannen mit viel Schwung im Offensivbereich und wurden bereits in der neunten Minute durch ein Tor von Philipp Gerth belohnt, wobei die Greizer Abwehr sehr müde wirkte. Erst Mitte der ersten Halbzeit erste richtige Angriffsbemühungen der Greizer. Denny Dreßler verpasste eine Mätzke-Eingabe nur knapp (24.) und Martin Speichers Distanzschuss ging übers Fockendorfer Tor (27.). Jens Paulitz hatte immer wieder alle Hände voll zu tun, um einen höheren Rückstand zu vermeiden. Die größte Ausgleichsmöglichkeit gab es für die Greizer Kicker dann in der 32. Minute, als Jens Gäbelein einen Eckball von David Himmer mit Kopfball aus elf Metern gegen den Pfosten abschloss. Nur drei Minuten später dann ein Geniestreich von Torjäger Denny Dreßler, dessen gefühlvoller Lupfer hoch ins lange Eck zum 1:1 einschlug - ein Traumtor von Dressler. Das Spiel wurde nun härter geführt und wurde unansehnlicher, da der gute Schiedsrichter Ronny Köhler aus Gera viele Freistoßentscheidungen treffen musste. Torraumszenen blieben auch in der zweiten Halbzeit Mangelware. Die vereinzelten Freistöße waren sichere Beute der beiden Torhüter. Als Denny Dreßler in der 83. Minute an der Strafraumgrenze wiederholt nur ,durch Foulspiel zu bremsen war, legte sich der erst 17-jährige David Himmer den Ball zurecht. Sein trockener und platzierter Freistoß schlug im unteren linken Eck zum 1:2 aus Gastgebersicht ein. Die SG war fast zu erschöpft, um richtig jubeln zu können. In den letzten Minuten ließen die Greizer nichts mehr anbrennen und konnten so als Sieger vom Platz gehen. Erwähnenswertist noch der Lichtblick auf der langen Verletztenliste: Trainer Dietmar Sengewald schickte Kevin Brettfeld nach über sechs Monaten Verletzungspause für die letzten Minuten der Partie gegen Fockendorf auf den Platz. SG 1. FC/Chemie: Jens Paulitz, Erik Nitschke, Martin Speicher (88. Kevin Brettfeld), Rico Pellmann, Jens Gäbelein, Michael Mätzke, David Himmer, Mario Himmer, Philipp Gneupel, René Schimmel, Denny Dreßler. |
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Zuschauermagnet Pferdesport Tag der offenen Tür im Gestüt Bretmühle lockt mehrere hundert Gäste auf den Reiterhof Von Peter Reichardt Bretmühle (OTZ). Pferdesport begeistert: Davon zeugten am 1. Mai die weit über 500 Besucher und Gäste, darunter auch solche aus Sachsen, Franken und Hessen, die zum Tag der offenen Tür das Gestüt Bretmühle besuchten. Es war schon eine Augenweide, die rassigen Pferde mit ihren eleganten Bewegungen, aber auch die Reiterinnen und Reiter mit ihrem Können auf den Pferden bzw. auf den Kutschen zu bewundern. Die Gäste geizten jedenfalls nicht mit Beifall für die Aktiven. So konnte zum Beispiel mit Bettina Winkler eine echte Deutsche Meisterin bestaunt werden. Sie hatte 2009 im Mekka des Deutschen Pferdesportes, Warendorf, das Championat im Einspännerfahren gewonnen und präsentierte zum Tag der offenen Tür stolz die Siegerschärpe, die sie aus den Händen des Präsidenten der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, Baudo Graf zu Ranzau, entgegen nehmen durfte. Doch auch der Nachwuchs eiferte diesem Vorbild nach und konnte mit Carolin Sagan, Josepha Hallbauer und Isabell Streithoff bei den Kreisjugendspielen 2010 sowie den diesjährigen Kreismeisterschaften in Merkendorf schöne Erfolge verbuchen. Natürlich hatte, nach dem Einritt der Akteure des Programmes, die Kindervoltigiergruppe mit ihrer Clownparodie die Lacher auf ihrer Seite. Auch die Kleinsten, die Kindergruppe des RFV Gestüt Bretmühle, mit den Ponys waren mit von der Partie und ritten mit stolzgeschwellter Brust an den Zuschauern vorbei. Auch die Reitergruppe des RFV Mohlsdorf unter Leitung von Hubert Jäschke hatte einen Maiausritt in die Bretmühle unternommen. Einen weiteren Höhepunkt dieses Tages gestalteten die Ritter der „Ehrbaren Mannschaft “ aus dem Vogtland, die mit ihrem Ritterlager und den Kampfszenen in das Mittelalter zurück führten. Auch drei sehr rassige Fohlen aus der eigenen Aufzucht des Gestütes wurden an diesem Nachmittag getauft, wobei Pedra Hofmeister, die Ortsbürgermeisterin von Neumühle/Elster, eine der Namensgeberinnen war. Schluss der reiterlichen Vorführungen und Abschlussbild dieses Nachmittages war die große Doppelquadrille, die von acht Damen des RFV Gestüt Bretmühle geritten wurde und noch einmal viel Beifall der zahlreichen Zuschauer erhielt. Wie immer war es Hanno Strauß, der durch das Programm führte. Es war ein abwechslungsreicher Tag der offenen Tür beim RFV Gestüt Bretmühle, den die rund 50 Mitglieder des Vereins sich, aber viel mehr ihren Gästen und Besuchern bereiteten. Doch jetzt geht es wieder an das Training für die folgenden Wettkämpfe, tritt doch der RFV Gestüt Bretmühle bereits am kommenden Wochenende in Seifersdorf/Sachsen in einem Turnier für Nachwuchspferde und einem Qualifikationsturnier für das Bundeschampionat 2010 an.
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Motor Zeulenroda erlebt ein 1:5-Desaster
In der Fußball-Thüringenliga unterlag der FC Motor Zeulenrda dem SC 1912 Leinefelde 1:5. Klaus Meitner / 03.05.10 / OTZ-Zeulenroda. So wird es nichts mit dem Klassenerhalt. Die Gastgeber mussten gegen Leinefelde einen weiteren Rückschlag hinnehmen, verlore sang- und klanglos. Zugute halten sollte man der Focke-Elf, dass sie auf Toni Schulz, Ronny Scholz (beide gesperrt) sowie Frank Lehmann (verletzt) verzichten musste. Diese Ausfälle konnten nicht ausgeglichen werden. Ganz schwaches Zweikampfverhalten des FC Motor, hinzu kamen zahllose Fehlabspiele. All diese Defizite nutzten die Gäste aus. Sie erzielten fünf sehenswerte Tore, begünstigt durch haarsträubende Zeulenrodaer Fehler. Die erste Torchance hatten die Einheimischen. Christian Thäder setzte sich auf der linken Außenbahn durch, wurde von Nico Wummel im letzten Moment gestoppt (3.). Effektiver waren die Leinefelder, schafften sie doch mit ihrem ersten Torschuss die Führung. Eine tolle Angriffsaktion über mehrere Stationen krönte Martin Weinrich, der mit der Hacke auf Martin Rosenthal ablegte, dieser traf mit Direktschuss zum 0:1 (16.). Danach mühte sich Motor, besaß durch Sven Seebauer (31.) und einem Freistoß-Knaller von Tino Pohl (36.) zwei Möglichkeiten, es blieb jedoch bis zur Pause beim 0:1. Wie schon in Altenburg folgte nun eine rabenschwarze zweite Hälfte für die Zeulenrodaer Mannschaft. Erst gab es einen Hoffnungsschimmer für den FC Motor. Alexander Bauch verlängerte per Kopf auf Denny Milde, und dieser erzielte mit seinem sechsten Saisontor den Ausgleich (47.). Was in den nächsten vierzehn Minuten passierte, ist eigentlich nicht nachzuvollziehen. Praktisch im Gegenzug (48.) gingen die Leinefelder durch Maik Aschenbach wieder in Führung. Nun brach die Ordnung im Motor-Team völlig zusammen. Ein gefühlvoller 22-Meter-Freistoß von Wummel schlug genau im rechten oberen Torwinkel ein und es hieß 1:3 (55.). SC-Kapitän Weinrich leistete erneut glänzende Vorarbeit, diesmal für Andreas Tauber, der mit Kopfball zum 1:4 erfolgreich war (59.). Dann avancierte Rosenthal zum Doppeltorschützen. Er zirkelte aus 18 Metern das Leder maßgerecht unter die Latte des Zeulenrodaer Gehäuses, es stand 1:5 (62.). Nur gut, dass die Gäste nun ihren Offensivdrang auf ein Minimum drosselten. Der eingewechselte Bastian Kotlinsky (69., 86.) sowie Chris Schiller (78.) und Milde besaßen Möglichkeiten zur Resultatsverbesserung, es blieb jedoch beim deprimierenden 1:5 aus Zeulenrodaer Sicht. |
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04. Mai 2010 /Vogtland-Anzeiger Linke übt Kritik am Einsatz der Polizei Plauen/Zwickau – Der Kreisvorstand Vogtland-Plauen der Linken äußert Kritik am Einsatz der Polizei am 1. Mai bei einer Demonstration im Stadtzentrum von Zwickau. mar Im Anschluss an die Maikundgebung der Gewerkschaft im Vogtlandgarten in Plauen sind 45 Personen, darunter Linke, Jusos und Mitglieder von Attac Vogtland mit einem Bus nach Zwickau gefahren. Hier sollte gemeinsam mit anderen antifaschistischen Kräften der beabsichtigte Marsch der NPD durch Zwickau verhindert werden. Das sollte mit Sitzblockaden und Wegfahrsperren geschehen. Die Personen des Plauener Busses postierten sich mit hunderten friedlichen Demonstranten um den Bahnhof herum. Es ist nicht gelungen, den Marsch der Nazis vom Bahnhof über die Reichenbacher Straße ins Zentrum zu blockieren. Ein übergroßes Polizeiaufgebot sicherte den Aufmarsch der NPD ab. „Bedauerlicher Weise sind an diesem Tag die Beamten durch unangemessene Härte gegenüber den friedlich Demonstrierenden aufgefallen“, sagt Linken-Kreisvorsitzende Michaele Wohlrab in einer Mitteilung. „Einer jungen Frau wurde mit dem Helm vor die Brust gestoßen, was Blessuren hervorrief, Leute hart weggeschubst und am Boden Sitzende unsanft weggetragen. Als Skandal bezeichne ich die Tatsache, dass die Nazi-Kundgebung vor dem mit Kindern gefüllten Rummelplatz stattfand“, so die Vorsitzende. Aus Sicht der Polizei verlief der Einsatz „weitestgehend friedlich“. Die Personen der Blockade seien mehrfach daraufhingewiesen worden, die Straße zu räumen. Darauf reagierten sie jedoch nicht, so Polizeisprecher Jan Meinel auf Anfrage. „Es war nicht gewaltsam.“ |
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| 04. Mai 2010 /OTZ | ||||||||||||||||||||||||||||
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Jazzwerk-Eröffnung mit Frauenkirchenkantor Matthias Grünert
Am Donnerstag, 6. Mai, startet das Jazzwerk mit einem Konzert ab 19.30 Uhr in der Greizer Stadtkirche. Zu „Jazz meets classic“ wird Frauenkirchenkantor Matthias Grünert an der Orgel sitzen und Grammy-Preisträger Howard Levy der Mundharmonika Töne entlocken. Bis zum Sonntag hält das Festival weitere musikalische Höhepunkte bereit. Karten gibt es in der Tourist-Information, Tel. (03661) 68 98 15, sowie im Greizer Theater. Karikatur des Tages
Neue Erdenbürger in Greiz
Und auch in dieser Woche freut sich wieder ein großer Bruder über einen kleinen: Felix Roßram ( 3210 g, 50 cm ) wurde am 1. Mai um 3.15 Uhr im Greizer Krankenhaus geboren. Gemeinsam mit seinen Eltern Doreen und André aus Langenwetzendorf präsentiert der achtjährige Lucas stolz den Familiennachwuchs. Taweg verlegt längere Sprechzeit Greiz (OTZ). Aufgrund des Feiertages am Donnerstag nächster Woche, 13. Mai, wird die verlängerte Sprechzeit der Geschäftsstelle des Zweckverbandes Taweg auf Dienstag, den 11. Mai, verlegt. An diesem Tag ist bis 17.30 Uhr geöffnet. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass die Geschäftsstelle des Zweckverbandes am Freitag, dem 14. Mai 2010, geschlossen bleibt. Die Bürger werden dafür um Verständnis gebeten. Ehrenamtliche Richter gesucht Landkreis benötigt 38 Richter - Meldung bis 17. Mai im Landratsamt möglich Greiz (OTZ). Der Landkreis sucht Bürgerinnen und Bürger, die sich zur Wahl als ehrenamtliche Richter für das Verwaltungsgericht Gera stellen. Der Schöffe ist eine bewährte Einrichtung des deutschen Rechts. Die Bürger entscheiden zusammen mit den Berufsrichtern in verwaltungsrechtlichen Verfahren beim Verwaltungsgericht. Sie wirken dabei als ehrenamtliche Richter bei der mündlichen Verhandlung und der Urteilsfindung mit gleichen Rechten wie die berufsmäßigen Richter mit. Im Herbst dieses Jahres werden die ehrenamtlichen Verwaltungsrichter für die Dauer von fünf Jahren gewählt. Für den Landkreis Greiz werden 38 ehrenamtliche Richter benötigt. Die Aufgabe des Landkreises ist es, die Vorschlagsliste aufzustellen. Um das Amt des ehrenamtlichen Richters kann sich jedermann, der die nachfolgend genannten Voraussetzungen erfüllt, bewerben: Der ehrenamtliche Richter muss Deutscher sein. Er soll das 25. Lebensjahr vollendet und seinen Wohnsitz innerhalb des Gerichtsbezirkes haben. Zu ehrenamtlichen Richtern können nicht berufen werden Mitglieder des Bundestages, der gesetzgebenden Körperschaften eines Landes, der Bundesregierung oder einer Landesregierung, Richter, Beamte und Angestellte im Öffentlichen Dienst, soweit sie nicht ehrenamtlich tätig sind, Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit, Rechtsanwälte, Notare und Personen, die fremde Rechtsangelegenheiten geschäftsmäßig besorgen. Interessierte aus dem Landkreis Greiz können sich bis zum 17. Mai melden, entweder schriftlich beim Landratsamt Greiz, Büro des Kreistages, Dr.-Rathenau-Platz 11, 07973 Greiz oder per E-Mail buerokreistag@ landkreis-greiz.de, oder telefonisch unter Tel.: (03661) 87 61 50 beziehungsweise per Fax (03661) 87 67 71 50. Schnupperkurse der Musikschule Greiz Anmeldeschluss am Freitag Greiz (OTZ). Auch in diesem Jahr haben alle musikalisch Interessierten die Möglichkeit, im Rahmen der Schnupperkurse der Kreismusikschule „Bernhard Stavenhagen“ Greiz ihr Lieblingsfach zu „erschnuppern“. Vom 17. bis 28. Mai können in einer Vielzahl von Instrumental-und Vokalangeboten eigene Fähigkeiten oder Kenntnisse ausgelotet werden. Je zwei Unterrichtsstunden in Fächern wie Violine, Cello, Akkordeon oder Klarinette werden angeboten, aber auch im unterhaltsamen Genre wie EGitarre, E-Bass, Schlagzeug, Gesang klassisch oder Jazz/Pop stehen zwei Stunden zum Ausprobieren zur Verfügung. Die gesamte Auswahl an Schnupperkursangeboten sowie alle weiteren Informationen sind über die Kreismusikschule Greiz, Tel.: (03661) 21 16 oder E-Mail musikschule.greiz@versanet.de erhältlich. Anmeldeschluss ist Freitag, 7. Mai. Siebenhitze eingeschränkt befahrbar Fahrzeuge über zwei Meter Breite müssen Umleitung nutzen Greiz (OTZ). Im Auftrag der Energieversorgung Greiz erfolgen durch die Firma Caspar Bau in der Zeit vom 5. bis 7. Mai Tiefbauarbeiten zur Medientrennung des Gebäudes Siebenhitze 15. Aufgrund der Lage der Versorgungsträger im Straßenraum und der zwingend vorgeschriebenen Sicherheitsabstände dürfen während der genannten Sperrzeit nur Fahrzeuge bis zu einer Gesamtbreite von zwei Metern diesen Straßenabschnitt mittels Ampelregelung befahren. Für Fahrzeuge über zwei Meter Gesamtbreite ist eine Umleitung über die B 92/94 - B92 - Daßlitzer Kreuz - L1085 - Neumühle und Gegenrichtung ausgeschildert. Es wird ausdrücklich noch einmal darauf verwiesen, dass Kfz über zwei Meter Gesamtbreite die Baustelle nicht passieren können. Es besteht keine Wendemöglichkeit. Alle betroffenen Anlieger und Gewerbetreibenden werden um Verständnis gebeten. Außenbereich der Kita „Geschwister
Im April wurde der Außenbereich der Kita „Geschwister Scholl“ in Greiz für die Ein- bis Dreijährigen fertig gestellt. mEs wurde eine Spielwand mit Aktionsfeldern sowie ein neuer Sandkasten für die Kleinen aufgebaut. Heimatveranstaltung "Im Vogtland zu Hause"
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