03. Mai 2010 /OTZ

Bäuerliches mitten in der Stadt

Das Duo Bastschuh mit Sergej Fester und Viktor Roth sorgte mit Gitarre und Klarinette für musikalische Unterhaltung auf dem Bauernmarkt rund um das Greizer Rathaus.
Das Duo Bastschuh mit Sergej Fester und Viktor Roth sorgte mit
Gitarre und Klarinette für musikalische Unterhaltung auf dem
Bauernmarkt rund um das Greizer Rathaus.
Foto: OTZ/Christian Freund

22 Händler und hunderte Besucher zum 3. Bauernmarkt in Greiz

Von Katja Grieser Greiz.

Lautes Ziegenmeckern ist kein gewöhnliches Geräusch auf dem Greizer Markt. Außer, es wird zum Bauernmarkt geladen. Seine dritte Auflage erlebte der vom Regionalmanagement organisierte Markt am Sonnabend, das zweite Mal auf dem Greizer Markplatz. Ein Standort, über den die Händler äußerst froh sind. „Ich bin zum dritten Mal dabei und hier, mitten im Zentrum, läuft es besser“, schätzt Beate Fester aus Zeulenroda ein, die Marmelade und Kräuterprodukte feilbot. Als der Bauernmarkt im vergangenen Jahr auf dem Gelände von Möbel Hierold und damit etwas weg von der Innenstadt stattfand, habe sich das an den Besucherzahlen eben bemerkbar gemacht. „Diesmal ist es wieder schön, es waren viele Leute da, der Feiertag ist günstig“, so Beate Fester. Das konnte auch Kersten Wittig vom gleichnamigen Wildhof in Untergeißendorf feststellen. „Der Markt ist viel besser“, ist sie vom neuen alten Standort - die Premiere fand auch im Herzen von Greiz statt - begeistert. Gefragt war am Sonnabend an ihrem Stand vor allem die Wildwurst, egal ob von Hirsch, Reh, Wildschwein oder Damwild. „Nicht schlecht“, so lautet das Urteil von Heike Weigt, die mit einem Eis in der Hand über den Markt mit seinen bunten Angeboten schlenderte. Den Feiertag zu Hause zu verbringen, das kam für sie überhaupt nicht in Frage. Und da kam ihr der Bauernmarkt gerade recht. Zu erleben gab es dort einiges, angefangen vom kleinen Streichelzoo, aus dem Kinder nur schwer wieder weg zu kriegen waren. Das war meist nur mit dem

Versprechen zu schaffen, dass die Kleinen bei Kuh Elsa von Pahren Agrar ein Glas frische Milch zapfen durften. Bei den älteren Besuchern waren vor allem die Stände der Blumenhändler gefragt, schließlich ist Pflanzzeit. Die Kutschfahrten durch die Stadt waren ein weiterer Höhepunkt des 3. Greizer Bauernmarktes, bei dem auch das Thüringer Forstamt Weida mit einem Infostand vertreten war. Überaus zufrieden war auch Organisator Mario Walther, Leiter des Regionalmanagements, mit der dritten Auflage. „Wir haben bewusst den 1. Mai herausgesucht und es hat sich gelohnt“, freute er sich mit Blick auf den gut gefüllten Marktplatz.

Kommentar

Lehrgeld bezahlt

Von Katja Grieser

Lehrgeld haben die Organisatoren vom Regionalmanagement beim Greizer Bauernmarkt bezahlen müssen. Nachdem die Premiere gut gelaufen ist, war die zweite Auflage eher mäßig. Grund dafür war die Standortentscheidung beim zweiten Mal. Da war der Markt einfach zu abgelegen, um Menschenmassen anlocken zu können. Daraus hat man gelernt und den dritten Bauernmarkt wieder ins Herz der Stadt geholt. Auf den Kloßvogtauftakt musste man auf dem Markt auch ohne feste Küche trotzdem nicht verzichten. In einem Pavillon war die Schauküche untergebracht, in der Küchenmeister Harald Saul im Akkord Leckereien zauberte und an die Besucher verteilte. Clever ist die Entscheidung für den 1. Mai als Veranstaltungstag. An einem Feiertag haben die Leute nun mal Zeit und Ruhe, können so einen Bauernmarkt richtig genießen. Und das lässt die Händler strahlen, was wiederum den Organisatoren gefallen dürfte. Denn auf die Treue der Händler sind sie schließlich auch im nächsten Jahr angewiesen.

03. Mai 2010 /OTZ

Heißen Kampf am Herd eingeläutet

Harald Saul bereitet Kartoffelpuffer zu.
Harald Saul bereitet Kartoffelpuffer zu.
Foto: OTZ/Christian Freund

15 Bewerber für den Kloßvogt 2010 - Preisverleihung für August geplant

Von Katja Grieser Greiz.

„Ich brauch’ Servietten“ - Küchenmeister Harald Saul ist zwar nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen, aber hektisch ging es am Sonnabend in der Schauküche im Pavillon auf dem Greizer Markt schon zu. „Ich habe das Gefühl, heute ist halb Greiz hier“, sagt Saul, der Juryvorsitzender für den Gaststättenwettbewerb „Kloßvogt 2010“ ist. Im Rahmen des Bauernmarktes wurde der heiße Kampf am Herd eingeläutet. 15 Bewerber um den Wanderpokal gibt es diesmal und damit deutlich mehr als im Vorjahr, als sich zehn Gaststätten der Jury stellten. Was vermutlich auch damit zusammen hängt, dass Gasthäuser aus dem sächsischen Vogtland jetzt ebenfalls mitmachen dürfen. So haben sich Bewerber aus Elsterberg und Netzschkau für den Kloßvogt angemeldet. Ansonsten seien sowohl „Wiederholungstäter“ als auch Neulinge auf der Bewerberliste zu finden, sagt Regionalmanager Mario Walther, der den Wettbewerb organisiert. Mit dem Startschuss beginnt für die Teilnehmer nun buchstäblich die heiße Phase. Denn in den nächsten Wochen wird die Jury die Gaststätten testen. Unangekündigt natürlich, wie Mario Walther betont. Wichtig ist den Juroren dabei nicht, dass nun überall ein Grüner Kloß serviert wird. Vielmehr wird Wert darauf gelegt, dass die Gasthäuser traditionell-regionale Kost servieren und sowohl die Speisen als auch das Ambiente authentisch sind. Nach Auswertung der Ergebnisse wird im August der Preis verliehen und der Gewinner kann sich dann ein Jahr lang mit dem Pokal schmücken. Jurychef Saul indes freut sich auf die kommenden Wochen, wenn er die Speisen in den 15 Gasthäusern kosten kann. „Es machen immer mehr mit, das zeigt, dass sich die Idee langsam durchsetzt“, so Saul über den zum vierten Mal durchgeführten Wettbewerb. Kein Teilnehmer, so der Küchenmeister, habe etwas zu verlieren. Es könne nur gewonnen werden, auch wenn es nur Anregungen und Ideen für neue Gerichte ist, meint er. Kulinarische Tipps konnten sich Besucher bei Harald Saul am Sonnabend jedenfalls gleich abholen: Seine Kartoffelpuffer mit Sauerkraut, Quark, Schinken, Speck und Ei waren ebenso köstlich wie der Zwiebelkuchen aus Hefeteig mit Speck und Schmand - beides wurde ihm geradezu aus den Händen gerissen.

Bewerber für den Kloßvogt 2010

Hotel „Hohe Reuth“, Bocka
.. Gasthof „Drei Schwanen“, Wildetaube
.. Gasthaus „Zur Rotbuche, Hohenölsen
.. Brauereigasthof „Grüne Linde“, Greiz
.. Gasthof „Zur Linde“, Auma
.. Gaststätte „Sonnenhügel“, Bad Köstritz
.. Kuhberg-Baude, Netzschkau
.. Thüringer Hof, Auma
Gasthaus „Drei Tannen“, Langenwetzendorf
.. Waldis Lindenhof, Weida
.. Goldener Löwe, Wiebelsdorf
.. Gasthaus „Grüner Baum“, Elsterberg
.. Brauereigaststätte „Feldschlößchen“, Greiz
.. Gasthaus „Zur Salzmest“, Greiz-Reinsdorf
.. Gasthof „Zur fröhlichen Wiederkunft“, Linda


03. Mai 2010 /OTZ

Maikundgebung mit großem Polizeiaufgebot

Hajo Holst, Dozent an der Uni Jena, war Hauptredner zur Maikundgebung.
Hajo Holst, Dozent an der Uni
Jena, war Hauptredner zur
Maikundgebung.
Foto: OTZ/Katja Grieser

Platzverweis für NPD-Kreisvorstandsmitglied

Von Katja Grieser Greiz.

Mit einem relativ großen Polizeiaufgebot wurde die diesjährige Maikundgebung in Greiz-Pohlitz abgesichert. Grund für die Vorsicht sei der angekündigte Neonazi-Aufmarsch zum 1. Mai in Erfurt gewesen, wie Polizeioberkommissar Holger Kunow auf Nachfrage sagte. Um die Veranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbundes absichern zu können, habe die Polizei verstärkt Präsenz gezeigt. Bis auf einen Platzverweis, ausgesprochen vom Organisator, habe es keine weiteren Vorkommnisse gegeben. Eine Frau, die Mitglied im NPD-Kreisvorstand Greiz ist, habe die Kundgebung besucht und sei daraufhin des Platzes verwiesen worden. Insgesamt sei die Veranstaltung jedoch ruhig verlaufen, so das Resümee der Polizei. Gewerkschafter, Vertreter von SPD, Linken und Grünen sowie die Freidenker kamen mit den im Verhältnis zu den Vorjahren zahlreich erschienenen Interessenten ins Gespräch. Hauptredner der Kundgebung war Dr. Hajo Holst, Dozent an der Friedrich- Schiller-Universität Jena. Er hat bereits zum Thema Leiharbeit geforscht und sprach unter anderem zu dieser Problematik. Während früher, so Holst, Leiharbeiter von Unternehmern benötigt wurden, um Auftragsspitzen abzusichern, sei Leiharbeit heute zum strategischen Mittel für Firmenchefs geworden. „So kann der Kündigungsschutz umgangen werden, die Arbeit ist günstiger, es wird also Geld gespart“, so der Dozent. Geltende Tarifverträge würden auf diese Art und Weise einfach umgangen. Parallelen zog Hajo Holst auch zur Situation vor 120 Jahren, als der 1. Mai erstmals begangen wurde. „Einige Forderungen von damals sind heute noch aktuell“, meint der Redner. So wurde damals gefordert, die „Zwischenunternehmer“, die Holst mit den heutigen Leiharbeitsfirmen vergleicht, zu verbieten. In Frankreich wurde vor 120 Jahren schon nach einem Mindestlohn verlangt, den Gewerkschaften hier gerade jetzt verstärkt einklagen. Wichtig sei es, so Hajo Holst, dass die Leute von der Arbeit auch leben können. Wenn statt Vollzeit- immer mehr Teilzeitstellen an der Tagesordnung sind, sei das schließlich für keinen eine annehmbare Zukunftsperspektive.


03. Mai 2010 /OTZ

Mit Muskelkraft und Kran

Großer Kraftaufwand war in Waldhaus für das Stellen des Maibaums nötig.
Großer Kraftaufwand war in Waldhaus für das Stellen
des Maibaums nötig.
Foto: Gerd Richter

Maibäume in Mohlsdorf und Umgebung stehen

Mohlsdorf (OTZ/Richter).

In Mohlsdorf und Umgebung stehen die Maibäume nun auch. In Waldhaus etwa war immenser Kraftaufwand nötig, denn der Baum ist 29 Meter lang und sehr kräftig. Doch die Waldhäuser stemmten den Baum trotzdem ohne Mühe nach oben. Ein wenig gemogelt haben am Sonnabend dagegen die Reudnitzer, die für das Stellen des Maibaumes einen Kran zum Einsatz brachten. Reine Handarbeit und sogar ohne Einsatz eines Seils ist die Maibaumaktion dagegen in Kahmer. Lediglich die Muskelkraft der starken Männer an den speziell geformten Stangen, die unter fachkundiger Anleitung von Sven Langheinrich gebündelt wurde, reichte aus, um hier den Maibaum aufzurichten. In Mohlsdorf selbst waren am Sonnabend zunächst die Grundschüler und die Kleinen der Kindertagesstätte der Gemeinde am Zug. Sie schmückten den Maibaum mit großer Begeisterung, bevor die Mitglieder des örtlichen Feuerwehrvereins ihn stellten. Mit einem dreifachen „Gut Schlauch“ ging es in Mohlsdorf dann ans Freibier. Das Maibaumstellen in Gottesgrün ist traditionell verbunden mit einem Lampionumzug, an dem sich wie in jedem Jahr wieder zahlreiche Kinder beteiligten. Im Anschluss an den Umzug, der von Akkordeonklängen begleitet wurde, entzündeten die Gottesgrüner das Maifeuer.


03. Mai 2010 /OTZ

Kleinod bäuerlichen Lebens wieder eröffnet

Gratulation zur Neueröffnung: Peter Richter nahm viele Gute Wünsche von den Gästen entgegen.
Gratulation zur Neueröffnung: Peter Richter nahm
viele Gute Wünsche von den Gästen entgegen.
Foto: OTZ/Peter Reichardt

Zahlreiche Besucher bereits am ersten Tag

Nitschareuth (OTZ/P. R.).

Ein Kleinod bäuerlichen Lebens und Geschichte ist mit der Wiedereröffnung des Bauernmuseums Nitschareuth und seinem Museeumscafe am Sonnabend der Öffentlichkeit wieder zugänglich. Auch und gerade dank der neuen Pächter Peter und Cathi Richter, die mit viel Liebe und Engagement diese Aufgabe übernommen haben und Leben in das Dreiseitgehöft bringen wollen. Und das tobte bereits am Sonnabend in allen Räumen dieses Gehöftes. Wünsche zum guten Gelingen bekamen die Neuen von den Nitschareuthern, aber auch von Wanderern und Besuchern aus der weiteren Umgebung. Die Richters nahmen nicht nur Glückwünsche entgegen, sondern auch einen alten Ochsenkummet und eine alte Zither für die Sammlungen im Museum. Es ist schon erstaunlich, was die Nitschareuther so alles in ihrem Bauernmuseum, das 1986 eröffnet wurde, zusammen getragen haben. Interessantes aus der Dorf- und Vereinsgeschichte im Ort, aber auch bäuerliches Gerät, Handwerkszeug, Bekleidung und Möbel - und das teilweise schon über 200 Jahre alt. Auf dem Scheunenboden werden sicher wieder Workshops und Projekttage für Kinder stattfinden, denn da haben Peter und Cathi Richter sich einiges vorgenommen, kann man doch bereits jetzt alte Schriften neu entdecken, Rohrfedern herstellen und mit ihnen Schreibübungen tätigen. Auch Klanginstrumente können Besucher selbst herstellen, sich im Kräutergarten über Kräuter und Gewürze und deren Wirkungen informieren und im Sommer einen Wasch- und Badetag im Hof des Bauernmuseeums erleben. Natürlich können Kindergeburtstage und andere Feierlichkeiten ausgerichtet werden. Und da gab es am Eröffnungstag gleich eine kleine Kostprobe. Das Wikingerspiel im Garten fand nicht nur bei den jungen Besuchern großes Interesse, sondern auch die Älteren versuchten ihr Glück mit den Wurfhölzern. Als dann ab den Mittagsstunden bis in den Abend hinein die Gruppe „In Tarascon“ mittelalterliche Klänge mit Dudelsack, Querpfeife und anderen Instrumenten aus dieser Zeit zu Gehör brachte, da konnte man sich schon in vergangene Zeiten zurück träumen. Bauernmuseum und Museumscafé Nitschareuth sind täglich außer dienstags ab 10 Uhr geöffnet.


03. Mai 2010 /OTZ

Mit Gesang den Frühling begrüßt

Helmut Colditz.
Helmut Colditz.
Foto: Rudi Stöhr

Männerchor Mohlsdorf erfreut Besucher

Mohlsdorf (OTZ/R. Stöhr).

Das diesjährige Frühlingskonzert des Männerchores Mohlsdorf unter der Leitung von Helmut Colditz am Sonnabend im Gasthaus „Zum Kühlen Morgen“ fand eine große Besucherresonanz, die ersten fanden sich bereits eine Stunde vor Beginn ein. Auch diesmal führte Chormitglied Heinz Malz in seiner lockeren Art durch das Programm. Im ersten Gesangsblock erklangen „In die blühende Welt“, „Sei gegrüßt, Frühlingszeit“, „Frühlingsglaube“ und „Herz wach auf“. Die Besucher dankten nach jedem Titel mit herzlichem Applaus. Es folgte ein Auftritt von Eva Matthes von der Musikschule „Bernhard Stavenhagen“ am Klavier. Sie brachte „Theme from dying young“ und „You’ve got a friend“ zu Gehör. „Tanz und Gesang“, „Beim Holderstrauch“, „Trinklied“ und „Valencia“ waren die Titel des zweiten Gesangsblockes. Annika Löser von der Musikschule Aue spielte auf ihrem Saxofon „Lullaby of Birdland“ und Eva Matthes schloss sich mit „Memory“ an. Schon Tradition hat das Mitsingen der Besucher. Bei Ohrwürmern wie „Horch, was kommt von draußen rein“, „Das Lieben bringt groß’ Freud“ oder „Wenn alle Brünnlein fließen“ ließen sie sich nicht lange bitten. Mit dem dritten Block endete dieser stimmungsvolle Nachmittag. „Der Schneider Jahrstag“, „Hasenlied“, „Der Wald“ und „Im Feuerstrom der Reben“ waren der Abschluss. Für den lange anhaltenden Beifall bedankte sich der Chor mit einem Singspruch. Das Ehepaar Dietzel meinte: „Wir sind schon lange Stammgäste beim Singen des Chores und kommen immer wieder gern her. Sein Liedspektrum ist stets beeindruckend, so auch diesmal.“


03. Mai 2010 /OTZ

„Viel Training und viel Geduld“

Sie haben gemeinsam mit dem ASB-Regionalverband Ostthüringen einen Rettungshundezug ins Leben gerufen: Jörg und Annett Taut aus Arnsgrün, hier im Foto mit ihren Deutschen Schäferhunden Don (links) und Zola. Zusätzlich bietet Annett Taut einen Besuchshundedienst in Alten- und Pflegeheimen an.
Sie haben gemeinsam mit dem ASB-Regionalverband Ostthüringen
einen Rettungshundezug ins Leben gerufen: Jörg und Annett Taut
aus Arnsgrün, hier im Foto mit ihren Deutschen Schäferhunden
Don (links) und Zola. Zusätzlich bietet Annett Taut einen
Besuchshundedienst in Alten- und Pflegeheimen an.
Foto: OTZ/Ute Flamich

Erste Ostthüringer Rettungshundestaffel in Arnsgrün gegründet

Von Ute Flamich Arnsgrün (OTZ).

Zola ist vier Jahre alt. Sie hat braune Augen, einen muskulösen Körper und eine kräftige Schnauze. Zola ist eine deutsche Schäferhündin. Vielleicht wird sie einmal Leben retten und vermisste Personen aufspüren, die in Folge einer Naturkatastrophe oder Explosion verschüttet oder eingeschlossen wurden. Denn Zolas Frauchen, Annett Taut, gründete Anfang April gemeinsam mit ihrem Ehemann Jörg den ersten Rettungshundezug in Ostthüringen. Träger der Hundestaffel ist der Regionalverband des Arbeiter- Samariter-Bundes (ASB) Ostthüringen. Jörg und Annett Taut arbeiten ehrenamtlich. Gestern veranstalteten die Tauts und der ASB einen Informationstag auf dem Arnsgrüner Sportplatz. Mehr als 60 Hundefreunde waren gekommen, um sich über den Rettungshundezug zu informieren und sich eine kurze Vorstellung geben zu lassen, was die Hunde für diese Arbeit so alles können müssen.Doch bis Zola, andere Hunde und ihre Hundeführer diese schwierige und verantwortungsvolle Aufgabe bewältigen können, müssen sie entsprechend ausgebildet werden. Dafür bedarf es einiger Voraussetzungen. „Grundsätzlich sollten die Hunde ein ausgeglichenes Wesen haben und körperlich gesund sein“, sagt Jörg Taut. Besonders geeignet seien unter anderem Golden Retriever, Labradors, Mischlinge, Schäferhunde und Jagdhundrassen. Vor der Ausbildung werden die Tiere einem Eignungstest unterzogen. „Hier wird in spielerischer Art und Weise mit Hilfe eines Gerätetrainings - einer Art Parcours - überprüft, wie geschickt ein Hund ist, wieviel Ausdauer er hat, ob er mit Freude dabei ist, ob er mit Stress und

anderen Umwelteinflüssen gut umgehen kann, wie er auf Geräusche und auf Menschengruppen wie Kinder, Ältere und Rollstuhlfahrer reagiert“, so Jörg Taut. Haben die Tiere den Test bestanden, kann mit der Ausbildung begonnen werden. Die dauert in der Regel zwei Jahre, richtet sich aber nach der Auffassungsgabe von Hund und Mensch, die stets ein Team bilden. So müssen nicht nur die Hunde, sondern auch die Hundeführer geschult werden. Eine Erste-Hilfe-Ausbildung ist erforderlich, es werden Seminare und Lehrgänge vom ASB angeboten. Sind Hund und Hundeführer fit, können sie an einer bundeseinheitlichen Prüfung teilnehmen. Die muss spätestens bis zur Vollendung des siebenten Lebensjahres des Hundes bestanden werden, damit das Tier als Rettungshund eingesetzt werden kann. „Die Ausbildung der Hunde ist sehr anspruchsvoll und aufwändig. Viel Training und viel Geduld gehören dazu“, sagt Annett Taut. Doch als eine Freizeitbeschäftigung oder Hundesport ist die Ausbildung nicht zu sehen, sondern als ernstes Training. Für dieses hofft Jörg Taut noch auf einige ehrenamtliche Helfer, die sich auch ausbilden lassen und mithelfen wollen. Für den Besuchshundedienst, den Annett Taut in Senioren-und Behindertenpflegeheimen anbieten will, werden ebenfalls noch ehrenamtliche Mitstreiter gesucht. Der Umgang mit Hunden - ihnen Leckerlies geben, das Fell bürsten, kleine Spiele spielen - soll beispielsweise Demenzkranken wieder eine Beschäftigung geben und alten Menschen Freude und Abwechslung bringen. Wer mehr über den Rettungshundezug und den Besuchshundedienst erfahren möchte, kann sich direkt bei Jörg Taut melden unter Telefon: (037431) 8 61 66 oder in der ASB-Geschäftsstelle in Gera unter Telefon: (0365) 4 30 47 30.


03. Mai 2010 /OTZ

Attraktives Ausflugsziel geschaffen

Park der Generationen in Reichenbach feierlich eröffnet

Von Silke Groß Reichenbach.

Mit der Eröffnung des „Parks der Generationen“ auf dem ehemaligen Gelände der Landesgartenschau 2009 im benachbarten Reichenbach bietet die Stadt seit Sonnabend ihren großen und kleinen Gästen ein attraktives Ausflugsziel mit sportlichen Aktivitäten inmitten gärtnerisch gestalteter Natur. Mit den Eröffnungsfeierlichkeiten wurde ebenfalls von Oberbürgermeister Dieter Kießling (CDU) der angrenzende neue Radwegabschnitt aus Hauptmannsgrün übergeben. Tausende Besucher verfolgten das Bühnenprogramm, mit dem sich Vereine, Verbände und Musik- und Tanzschule vorstellten. So spielte unter anderem die Gruppe „BlechReiz“ der Musikschule Vogtland. Bei einer „Modenschau der Generationen“, von Tanzeinlagen der Gruppe IMC und der Showtanzgruppe Reichenbach aufgepeppt, konnten sich die Zuschauer Anregungen holen. Jana, „die goldene Stimme aus dem Vogtland“, unterhielt die zahlreichen Gäste der Feier ebenfalls. Gegen Abend waren dann die „WeichEis“, eine Dresdener „Wise Guys“-Coverband am Zug. Im Angerviertel, am „Pink Pool“, lud das erste Reichenbacher Blasmusik-Café zum Verweilen ein, die Original Hirschsteiner Musikanten spielten dort auf. Vertreter der Partnergemeinde aus dem schwäbischen Westhausen überbrachten zur Parkeröffnung ebenfalls Grüße und einen Scheck in Höhe von 500 Euro an die befreundete Stadt. Am Nachmittag fuhr der Oldtimer-Club Reichenbach mit seinen auf Hochglanz polierten historischen Fahrzeugen vor. Die Autos waren der Hingucker auf dem ehemaligen Gartenschaugelände und so mancher Besucher blieb staunend vor den alten Fahrzeugen stehen. Auch alte und moderne Feuerwehrtechnik wurde zur Eröffnungsfeier vorgeführt und für die Bahnfans war der Rollbockschuppen ganztägig geöffnet.
www.reichenbach-vogtland.de


03. Mai 2010 /OTZ

Bissiger Exkurs durch „Raubtierkapitalismus“

30 Gäste erleben amüsanten Kabarettabend

Von Silke Groß Neugernsdorf.

„Seit wir die Menschen kennen, lieben wir die Tiere“ singen die Kabarettisten Meigl Hoffmann und Bernhard Biller. Und nehmen die 30 Gäste im Gasthof „Neue Schenke“ am vergangenen Freitagabend mit auf einen tierisch bissigen Exkurs durch den Raubtierkapitalismus. Beute wittert die Hyäne, wenn der Zoo den „Tag der offenen Tür“ begeht und alle hereinströmen, um die Tiere der Welt friedlich vereint auf engstem Raum zu bestaunen. Schon im Vorfeld philosophieren die Schweinchen Fredderik und Pickelli, ob auch Königin Merkel - der Vier-Knopf-Leib aus der Märkischen Brotfabrik - mit von der Partie ist. Sicher, denn: „Denkt man an die Wiederwahl, macht man vorher keinen Skandal.“ Und so danken die süßen Schweinchen für die verordnete Langeweile, die Hartz-Alimente und schwitzen brav ihre Antibiotika und Betablocker aus. „Wenn der Staat baden geht, wird noch lange nicht die Wirtschaft sauberer“, philosophieren sie weiter. Der gläserne Bürger erhält jetzt postwendend Beschäftigungspakete voller heißer Luft, leere Sparpakte und eine Mogelpackung, getarnt als Konjunkturpaket, wettern die Kabarettisten weiter. Dagegen erhöht die Deutsche Bahn den Gnadenakt der Personenbeförderung jährlich um gerade einmal um drei bis vier Prozent - da ist doch Dankbarkeit angebracht. Doch große Vorsicht ist geboten, wenn der H0-Lokführer mit Tunnelblick ohne Gleisanschluss am Servicepoint garantiert, dass trotz Schwellenangst noch alle Schienen im dafür vorgesehenen Gleisbett liegen und der Börsengang die Zugspitze einfährt. Nach gut zwei Stunden tiefschürfenden Exkurses durch den Zoo im Ausnahmezustand gab es noch eine erklatschte Zugabe in Neugernsdorf, bevor sich die Leipziger Kabarettisten auf ein baldiges Wiedersehen verabschiedeten. Am Piano begleitet wurden die beiden Künstler von Karsten Wolf, für Text und Regie ist Meigl Hoffmann verantwortlich.


03. Mai 2010 /OTZ

Heiße Rhythmen vor der Altstadtgalerie

Frühlingsfest Besuchermagnet

Greiz (OTZ/Frd.).

Mit heißen Rhythmen versetzte die Schalmeienkapelle „Reichenbach Vogtland 1960“ die Besucher des Frühlingsfestes auf dem Westernhagenplatz am Sonnabendnachmittag in Hochstimmung. Selbst ein Regenschauer vermochte die zahlreichen Besucher nicht zu vertreiben. Ein Ohrwurm jagte dabei den anderen, es wurde mitgeklatscht und so manche Melodie mitgesungen. Zum ersten Mal feierte der Mohlsdorfer „Autoservice Trützschler“ das traditionelle Frühlingsfest vor der Altstadtgalerie. „Unser Gedanke, hier ein noch breiteres Publikum zu erreichen, ist aufgegangen“, freut sich Mitarbeiter Klaus Notter, der schon ganz heiser war von ununterbrochenen Gesprächen mit den zahlreichen Besuchern, die auch die neuesten Kia-Modelle erklärt haben wollten. Im Zelt von Kia-Motors konnten die Besucher ihre Lose ausfüllen, die noch am gleichen Tag zur Auslosung kamen. Als Gewinne gab es einen TFT-Flachbildfernseher, ein Navigationsgerät und vieles mehr. Die Besucher des nur wenige hundert Meter entfernten Bauernmarktes wurden vor allem von den nicht zu überhörenden musikalischen Einlagen der Schalmeienkapelle und der Disko angelockt. Ihr Kommen haben sie nicht bereuen müssen, denn neben den Fahrzeugen präsentierte die Firma K & K City Sound den neuesten 3D-Fernseher, der ebenso großes Interesse fand wie die Navigationstechnik für Automobile. Während die Fleischerei Oehler ständig für Roster-Nachschub sorgte, kümmerten sich die Mitarbeiter vom „Elcabana“ um die Getränke. „Wenn in Greiz richtig was los ist, dann kommen auch die Leute. So etwas sollte man jedes Jahrsteigen lassen“, erklärten die Besucher Monika und Andreas Höffner.


03. Mai 2010 /OTZ

Pokalsensation gelungen

Die Greizer Spieler hatten am Freitagabend allen Grund zum Jubeln: Sie bezwangen überraschend den Bezirksliga-Spitzenreiter und Favoriten Ehrenhain und zogen damit ins Pokalfinale ein.
Die Greizer Spieler hatten am Freitagabend allen Grund zum
Jubeln: Sie bezwangen überraschend den Bezirksliga-Spitzen-
reiter und Favoriten Ehrenhain und zogen damit ins
Pokalfinale ein.
Foto: Lutz Zürnstein

Fußball - Männer, OTFB-Pokal-Halbfinale: Greiz fegt Bezirksliga-Tabellenführer vom Platz
Spgm. 1. FC/Chemie Greiz - SV 1879 Ehrenhain 3:1 (1:1)

Greiz (OTZ/Brettfeld).

Greiz ist die Pokalsensation gelungen: Die Spieler der SG konnten im OTFB-Pokal-Halbfinale Ehrenhain vom Platz fegen. Die Gäste, seit Monaten Tabellenführer der Bezirksliga-Staffel 4, traten in Bestbesetzung an. Im Vergleich zur Vorwoche konnten die Greizer um Trainer Dietmar Sengewald wieder mit Heiko Eichhorn und Abwehrchef Martin Speicher auflaufen. Nach Mittelfeldgeplänkel hatte der Gastgeber in der 5. Minute die Möglichkeit zur Führung. Kapitän Denny Dreßler setzte sich schön über rechts durch und flankte auf Sturmpartner Felix Körner. Dessen Flugkopfball ging nur Zentimeter am Tor vorbei. Es folgten zwei weitere Chancen für die Greizer, doch dann wurden die Ehrenhainer stärker. Doch echte Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Ehrenhain spielte immer wieder geschickt, so auch in der 26. Minute, als Erik Nitschke seinen Gegenspieler nur mit Foul im Strafraum bremsen konnte. Schiedsrichter Jakob entschied auf Strafstoß. Das ließ sich David Syhre nicht entgehen und verwandelte zum 0:1. Die Greizer ließen sich vom Rückstand nicht beeindrucken. In der 31. Minute dann ein Eckstoß,

Der Greizer Spieler Rico Pellmann (in Schwarz) im Laufduell mit einem Ehrenhainer Spieler.
Der Greizer Spieler Rico Pellmann (in Schwarz) im Laufduell
mit einem Ehrenhainer Spieler.
Foto: Lutz Zürnstein

getreten von David Himmer. Mario Himmer kommt zum Kopfball und unter dem Jubel der 180 Zuschauer nickt er zum 1:1 ein. Eine tolle Kombination zwischen Sohn und Vater Himmer. Auch wenn es jetzt Torchancen im Minutentakt gab, blieb es zur Halbzeit beim 1:1. Auch nach Wiederanpfiff ergeben sich gute Möglichkeiten für die Platzherren, so in der 50. Minute durch Mario Himmer, dessen Schuss vom Ehrenhainer Keeper pariert wurde. Ganze zwei Minuten später wieder der Greizer Routinier mit schönem Zuspiel auf Denny Dreßler, der den Ball an Torhüter Jerabek vorbei zirkelte und zum 2:1 traf (52.). Die Greizer waren weiter hoch motiviert und vom Trainerteam Sengewald/Grundmann taktisch hervorragend eingestellt, sie gewannen mehr und mehr Zweikämpfe. Dies führte in der 58. Minute sogar zum 3:1. Torjäger Denny Dreßler setzte sich im Strafraumgewühl durch und vollendete mit seinem zweiten Treffer in großer Manier aus spitzem Winkel. Die Greizer Zuschauer waren jetzt total aus dem Häuschen. Die Moral der favorisierten Ehrenhainer war nur kurze Zeit später gebrochen, die Greizer hatten indes sogar noch die Chance gehabt, die Führung auszubauen. Doch schließlich blieb es beim hochverdienten 3:1 für das Sengewald-Team aus Greiz. Im Bezirkspokal-Finale am Mittwoch, 12. Mai, 18 Uhr, stehen sich der FSV Gößnitz und die SG 1. FC/Chemie Greiz gegenüber. Das Endspiel wird voraussichtlich in Nöbdenitz ausgetragen.

Greiz: Jens Paulitz, Erik Nitschke (53. Heiko Eichhorn), Rico Pellmann, Jens Gäbelein, Michael Mätzke, David Himmer, Rene Schimmel, Felix Körner (89. Jonas Lauber), Denny Dreßler (86.Martin Donath), Mario Himmer, Martin Speicher.


03. Mai 2010 /OTZ

Nahr und Schlehahn schaffen den Hattrick

Fußball - E-Junioren, Bezirksliga
1. FC Greiz - VfL 06 Saalfeld 10:0 (7:0)

Greiz (OTZ/Helmrich).

Mit dem Anpfiff übernahmen die Greizer E-Junioren die Initiative im Spiel gegen den Tabellenletzten aus Saalfeld, denn sie wollten ihr Torverhältnis im Kampf um die vorderen Plätze verbessern. In der 6. Minute fiel dann bereits das 1:0. Richard Helmrich brachte eine Ecke von links vors Tor und Kapitän Moritz Pohle vollendete mit wuchtigem Kopfstoß. Jetzt ging es Schlagauf Schlag. Als Richard Helmrich in der 10. Minute den Ball erkämpfte und auf Mittelstürmer James-Kevin Nahr spielte, hatte der Greizer Torjäger wenig Mühe, um auf 2:0 zu erhöhen. Bereits zwei Minuten später setzte sich James-Kevin Nahr erneut durch und es stand 3:0. In der gleichen Minute bediente James-Kevin Nahr den linken Außenstürmer Jannik Schlehahn, der zum 4:0 einschoss. Nach weiteren drei Minuten fiel das dritte Tor von James- Kevin Nahr. Er übernahm einen Einwurf, ging einige Schritte und hämmerte den Ball volley ins rechte obere Eck zum 5:0. Dem 6:0 in der 23. Minute ging ein wunderbarer Spielzug voraus. Die im Mittelfeld geschickt die Bälle verteilende Melissa Lautenschläger spielte auf Richard Richard Helmrich, der einen Gegenspieler aussteigen ließ und auf James-Kevin Nahr passte. Dieser leitete zu Jannik Schlehahn weiter, der nur noch einzuschieben brauchte. In der letzten Minute vor der Pause wechselte James Kevin Nahr auf die linke Außenbahn und brachte eine tolle Flanke nach innen, die Jannik Schlehahn zum 7:0 verarbeitete und damit ebenfalls seinen dritten Treffer erzielte. In der zweiten Spielhälfte nutzte Trainer Peter Nahr die maximalen Wechselmöglichkeiten, um alle Spieler für ihren Trainingsfleiß zu belohnen. Natürlich litten darunter etwas der Spielfluss und die Durchschlagskraft der Gastgeber. In der 35. Minute war es dann allerdings wieder so weit. Nachdem ein schöner Schuss von Tom Nahr noch abgewehrt wurde, war der gute Torhüter der Gäste beim Nachschuss von Richard Helmrich machtlos und es hieß 8:0. Das 9:0 erzielte Melissa Lautenschläger mit einem super verwandeltem Freistoß nach weiteren vier Minuten. Den Schlusspunkt der Partie setzte der engagiert spielende Tom Nahr. Aus dem Hinterhalt zog er ab und erzielte zu seiner Freude und der der Zuschauer das 10:0. Mit dem siebten Punktspielsieg in Folge stehen die Nahr-Schützlinge auf dem dritten Tabellenplatz der Bezirksliga.

1. FC Greiz: Torben Ole Albrecht, Melissa Lautenschläger, Moritz Pohle, Paul Rohleder, Louis Winkelmann, Richard Helmrich, Jannik Schlehahn, James-Kevin Nahr, Moritz Preuß, Tom Nahr


03. Mai 2010 /OTZ

Bergaer Kicker bezwingen Auma

Fußball - Männer, Kreisliga: Hohndorf gewinnt mit nur zehn Spielern in Großenstein

Berga (in Rot) konnte vor mehr als 100 Zuschauern den Sieg gegen Auma bejubeln.
Berga (in Rot) konnte vor mehr als 100 Zuschauern den
Sieg gegen Auma bejubeln.
Foto: Andreas Ludwig
Auch Pöllwitz (in Grün) konnte zu Hause drei Punkte holen und gewann gegen Langenwolschendorf.
Auch Pöllwitz (in Grün) konnte zu Hause drei Punkte holen
und gewann gegen Langenwolschendorf.
Foto: Stefaniak

Pölzig (OTZ/Volker Georgius).

TSV 1861 Pölzig - SV 60 Untergrochlitz 0:0

In dem fairen Kellerduell hatten Gitzel zu Beginn und Seligenfleisch zum Schluss der ersten Halbzeit gute Einschussmöglichkeiten. Dazwischen dominierten die Gäste mit dem souveränen Libero Teichfuß und dem mehrfach gefährlich schießenden Voeks. Nach der Pause parierte der Untergrochlitzer Torwart Wagner Onoszkos Freistoß und Teichfuß rettete für die Gäste auf der Linie. SR: Kahl (Meuselwitz).

SV 1924 Münchenbernsdorf - FC Motor Zeulenroda II 6:1 (2:0)

Münchenbernsdorf. Ein ungefährdeter Heimsieg der Münchenbernsdorfer. Nach Vorarbeit von Steingrüber lupfte Prager den Ball zur Führung über den Zeulenrodaer Torwart. Hänsels Flanke verwertete Böhme zum 2:0. Nach der Pause drehte der Gastgeber wieder voll auf, Meyer traf allein auf das Tor zulaufend. Schlusspunkt war der Doppelpack von Heiko Gollos. SR: Kupsch (Eisenberg). - Tore: 1:0 Prager (21.), 2:0 Böhme (41.), 3:0 Meyer (57.), 4:0 Böhme (62.), 4:1 Kreuzer (68.), 5:1, 6:1 Gollos (81., 90.).

FSV Berga - SV Blau-Weiß Auma 2:1 (1:0)

Berga. Es war ein verdienter Sieg für Berga gegen kampfstarke Aumaer. Noch vor der Pause das 1:0 durch Bergner und kurz nach Wiederbeginn der zweite Treffer per Elfmeter durch den Bergaer Torjäger Kulikowski. Die zum Schluss passive Spielweise der Bergaer bestrafte Blau-Weiß Auma zwar noch mit dem Anschlusstreffer, mehr gelang der Gastmannschaft aber nicht. SR: Wolfrum (Rüdersdorf). - Zuschauer: 104 - Tore: 1:0 Bergner (43.), 2:0 Kulikowski (47./Foulelfmeter), 2:1 Liebau (88.).

SV Blau-Weiß Niederpöllnitz II - SG Wünschend./Falka 1:1 (1:1)

Niederpöllnitz. Ein gerechtes Unentschieden in einem hart geführten Spiel, das der Schiedsrichter aber gut im Griff hatte. Die Wünschendorfer waren die erwartet bissigere Mannschaft und ein gleichwertiger Gegner. SR: Rohland (Bad Köstritz). - Torfolge: 0:1 Pilniok (17.), 1:1 Dennler (39.).

SV Pöllwitz - Langenw’dorfer Kickers3:1 (3:0)

Pöllwitz. Ein wichtiger Sieg für Pöllwitz im Kampf um den Klassenerhalt. Der Gastgeber zeigte, dass er unbedingt in der Kreisliga bleiben will. Die Gäste aus Langenwolschendorf waren teilweise überfordert, machten viele einfache Fehler, die Pöllwitz in der ersten Halbzeit konsequent nutzte. So war die Partie zur Pause schon gelaufen. Torfolge: 1:0 Heinze (23.), 2:0 Starke (30.), 3:0 Heinze (42.), 3:1 Heller (76./Foulelfmeter).

SSV 1938 Großenstein - Hohndorfer SV 2:4 (0:3)

Großenstein. Ein verdienter Hohndorfer Auswärtssieg, die zu zehnt den Großensteinern Paroli boten und ihre Tormöglichkeiten resolut nutzten. Mathias Floß traf für die Gäste doppelt. SR: Schnöckel (Rüdersdorf). - Tore: 0:1 Floß (15.), 0:2 Pippig (18.), 3:0 Kraus (36.), 0:4 Floß (63.), 1:4 Kloss (67.), 2:4 Pitschel (90.+1).


03. Mai 2010 /OTZ

Heike Taubert weiter SPD-Kreisvorsitzende im Landkreis Greiz

Alina, Heidi und Niklas bringen im Beisein von Thüringens Sozialministerin Heike Taubert (SPD) den Safepoint-Aufkleber an einer Straßenbahn des GVB an. Die Vorsitzende der SPD Greiz, Thüringens Sozialministerin Heike Taubert, ist auf der Vorstandswahl des Kreisverbandes einstimmig für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt worden.
Alina, Heidi und Niklas bringen im Beisein von Thüringens
Sozialministerin Heike Taubert (SPD) den Safepoint-Aufkleber
an einer Straßenbahn des GVB an. Die Vorsitzende der SPD Greiz,
Thüringens Sozialministerin Heike Taubert, ist auf der Vor-
standswahl des Kreisverbandes einstimmig für zwei weitere
Jahre im Amt bestätigt worden.

Die Vorsitzende der SPD Greiz, Thüringens Sozialministerin Heike Taubert, ist auf der Vorstandswahl des Kreisverbandes einstimmig für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt worden.

Berga.

Wiedergewählt wurde auch Stellvertreter Mike Stieber (Zeulenroda), der künftig vom neuen stellvertretenden Vorsitzenden Veit Kern (Greiz) begleitet wird. Zu den fünf Beisitzern gehören Harald Seidel, Michael Hendel, Wolfgang Seifert (alle Greiz) und Sigrid Siegmund (Weida). Thomas Liehr (Ronneburg) bleibt Schatzmeister.


03. Mai 2010 /Vogtland-Anzeiger

In Netzschkau wird vieles teuerer

Netzschkau – Vieles wird in Netzschkau teurer: Die Schlossstadt muss sparen, um in den nächsten Jahren finanziell gesichert zu sein.

Dazu gehören auch Gebührenerhöhungen. Nachdem bei der Stadtratssitzung im März die Benutzung der Sportstätten und des Archives neu geregelt wurden, beschäftigten sich die Stadträte diesmal mit der Satzung über das Abhalten von Märkten, den Gebühren für das Freibad und der Hundesteuersatzung. Bei den Märkten wurde einstimmig vereinbart, dass künftig eine Gebühr von 2,50 Euro je laufendem Meter Standfläche und Markttag fällig wird. Für Kleintransporter und Pkw, die nicht als Verkaufsraum dienen, werden zwei Euro pro Fahrzeug fällig, wenn sie auf dem Marktplatz stehen. Für die Bereitstellung eines Elektroanschlusses müssen die Händler künftig pauschal 2,50 Euro zahlen. Der Wochenmarkt findet in Netzschkau immer freitags zwischen 8 und 16 Uhr statt. Gebührenerhöhungen um 100 Prozent kommen auf die Nutzer des Freibades zu. Die Stadträte verständigten sich auf die Einführung verschiedener Preisstaffelungen. Laut Bürgermeister Werner Müller (SPD) werden die verschiedenen Modelle von Eintrittskarten eine Saison lang getestet, dann will man neu diskutieren. Die Tageskarte für das Freibad kostet für Erwachsene künftig zwei Euro, für Kinder einen Euro. Familienkarten kosten für zwei Erwachsene mit einem Kind vier und für zwei Erwachsene und zwei oder mehr Kindern fünf Euro. Neu ist die Einführung einer Zwölferkarte, die für 22 Euro pro Erwachsenem und 11 Euro pro Kind zu haben ist. Monatskarte werde künftig 20 Euro (Erwachsene) oder 10 Euro (Kinder) kosten. Für Besucher, die das Bad oft nutzen bietet man eine Jahreskarte an, Erwachsene zahlen hier 40 Euro, Kinder 20 Euro. Freien Eintritt gibt es für Kinder bis 4 Jahre und für Kinder- und Jugendgruppen einheimischer Schulen und Kindereinrichtungen. Noch in diesem Jahr will man in der Stadtverwaltung und im Stadtrat grundlegend über den weiteren Betrieb des Freibades nachdenken. Bürgermeister Müller erklärte, dass besonders die Personalkosten die Stadt drücken und das man da eine Lösung finden müsse, bei der der Betrieb des Freibades erhalten bleiben könne. Auch der Gewerbeverein kündigte zur Ratssitzung die Erstellung eines eigenen Konzeptes zur Freibadnutzung an. Im Bereich der Hundesteuern wird es ebenfalls Erhöhungen für die Hundebesitzer geben. Für den ersten Hund steigen die Steuern von 35 auf 45 Euro. Das doppelte, also 90 Euro sind für den zweiten Hund zu zahlen und 100 Euro pro Jahr werden für den dritten und alle weiteren Hunde fällig. Auch die Steuersätze für gefährliche Hunde wurden verdoppelt, für den ersten Hund auf 200 Euro und für jeden weiteren Hund auf 400 Euro. Gefährliche Hunde sind laut Satzung American Staffordshire Terrier, Bullterrier und Pitbull Terrier, sowie Kreuzungen der Rassen untereinander. Für Hundezüchter ist künftig eine Zwingersteuer von 90 Euro fällig.
mr


03. Mai 2010 /Vogtland-Anzeiger

Gegen Kartell politischer Korrektheit

Reichenbach – Kokoschins Reise.

Das ist der unspektakuläre Titel des neuen Romans von Hans Joachim Schädlich. Doch dieser Eindruck täuscht. Schädlich erzählt darin auf knapp 200 Seiten nicht mehr und nicht weniger als die von totalitären Systemen geprägte Geschichte des 20. Jahrhunderts. An Hand der Biografie und einer Reise eines fast Hundertjährigen. Fjodor Kokoschkin, emeritierter Biologieprofessor aus den USA, fährt nach einer Europareise auf der Queen Mary 2 zurück nach New York. Geschildert werden die fünf Tage auf See. In Rückblenden erfährt der Leser vom wechselvollen, spannenden Leben Kokoschkins. Der hierzulande immer noch viel zu wenigen bekannte Autor stellte sein neues Buch Kokoschkins Reise zum Literarischen Mittwoch in der Vogtländischen Buchhandlung in Reichenbach vor. Schädlich las drei Passagen seines Romans, mit einprägsamer, die vielen Dialoge seines Buches ohne angestrengtes Bemühen meisternder Stimme. Kokoschkin, so Schädlich, sei eine authentische Person. Als Mitglied der Provisorischen Regierung Kerenskis wurde er 1918 von den Bolschewisten auf dem Krankenbett mit dem Bajonett erstochen. Fjodor Kokoschkin jedoch, die Hauptfigur seines Romans und fiktiver Sohn des russischen Ministers, hätte er erfunden. Dieser Kokoschkin, in Petersburg geboren, werde durch den Mord an seinem Vater zu „einem natürlichen Antibolschewisten“, wie es Schädlich nannte. Als Kokoschkin, der mit seiner Mutter vor den Roten erst aus Petersburg, dann aus Odessa fliehen muss, Anfang der Dreißigerjahre in Berlin studiert, verlässt er die Stadt und geht nach Prag. Es sei das totalitäre Regime des aufkommenden Nationalsozialismus, das ihn genauso abstoße wie einst die totalitäre Diktatur der Bolschewisten in Russland. „Ich wollte in meinem Roman die beiden totalitären Regime des 20. Jahrhunderts an einer Figur deutlich machen“, erklärt Hans Joachim Schädlich. Zudem sei der Begriff der „Großen Sozialistischen Oktoberrevolution“ irreführend und „das größte Lügenmärchen, das die Bolschewisten erfunden hätten“. Diese „Revolution“ sei ein Militärputsch gewesen, der die Provisorische Regierung Kerenskis beseitigte. Schädlich weiß, dass er mit solchen Aussagen gegen „das Kartell der politischen Korrektheit“ verstoße. Gäbe es doch vor allem aus dem linken Lager genug Stimmen, die diese Gleichstellung von Nationalsozialismus und Kommunismus ablehnten; aber Schädlich stellt fest, dass es Forschungen gäbe, nach denen die Zahl der Umgekommenen in den sowjetischen Gulags die der in den KZs Ermordeten weit übersteige. Doch, das setzt der Autor hinzu, an einer solchen Rechnung wolle er sich nicht beteiligen. Wozu er sich jedoch ausdrücklich bekenne, dass sei seine Absicht gewesen, mit dem Roman Kokoschkins Reise „Tabus zu brechen“. Wer das Buch liest, wird gefesselt sein von einer spannenden Biografie. Er wird auch seinen Genuss an der lakonischen Ausdrucksweise, den sparsamen Dialogen und der Dichte des Geschilderten haben.
M.B.


03. Mai 2010 /Vogtland-Anzeiger

Mann wirft sich in Neumark vor Zug

Neumark – Selbstmord mitten am Tag und vor vielen Augenzeugen:

Wir die Polizei jetzt erst mitteilt, hat sich ein 28-Jähriger am Montagnachmittag im Neumarker Bahnhof vor einen durchfahrenden Regionalexpress der Deutschen Bahn geworfen. Der Lokführer hatte daraufhin noch eine Gefahrenbremsung eingeleitet, konnte den Zusammenstoß allerdings nicht mehr vermeiden. Mario Speer, Pressesprecher der Bundespolizei in Klingenthal, geht von einer spontanen Handlung des Selbstmörders aus. „Mittlerweile sind die Untersuchungen und Zeugenbefragungen abgeschlossen“. Ein Unfall oder Fremdverschulden kann demnach ausgeschlossen werden“, so Speer. Der 28-Jährige aus Münster habe mehrere persönliche Probleme gehabt, mit denen er nicht zu Recht gekommen sei. Befragt wurden auch Angehörige des Opfers, die im Vogtland wohnhaft sind. Die Zugstrecke war am Montagabend nach dem Unfall für mehrere Stunden gesperrt. Ein Selbstmord vor so vielen Augenzeugen ist laut Speer äußerst ungewöhnlich. „Meist geschieht so etwas in der Dunkelheit oder an einsamen Stellen“. Für die hiesige Bundespolizei war das der zweite Einsatz in diesem Jahr in einer solch tragischen Angelegenheit.
M. W.


03. Mai 2010 /OTZ

Kurz notiert:

Jerry startet morgen in neue Saison

Das Spielmobil Jerry des Stadtjugendrings Greiz kommt wieder zu Besuch auf die Spielplätze. Den Auftakt der diesjährigen Saison macht morgen der Spielplatz am Schulplatz in Pohlitz. Von 14.30 bis 17.30 Uhr sind alle Kinder, Eltern und Großeltern eingeladen, um mit Sport- und Spielgeräten, Hüpfburg, Luftballon-Modellieren und Kinderschminken einen ,tollen Nachmittag zu verbringen. Sollte es regnen, wird die Veranstaltung jedoch verschoben.
Foto: Archiv/Marcel Hilbert

Das Spielmobil Jerry des Stadtjugendrings Greiz kommt wieder zu Besuch auf die Spielplätze. Den Auftakt der diesjährigen Saison macht morgen der Spielplatz am Schulplatz in Pohlitz. Von 14.30 bis 17.30 Uhr sind alle Kinder, Eltern und Großeltern eingeladen, um mit Sport- und Spielgeräten, Hüpfburg, Luftballon-Modellieren und Kinderschminken einen ,tollen Nachmittag zu verbringen. Sollte es regnen, wird die Veranstaltung jedoch verschoben.


Karikatur des Tages

Ab in vertraute Gefilde
Ab in vertraute Gefilde
Zeichnung: OTZ/Bruns


Förderung nun möglich

Greiz (OTZ).

Grundstückseigentümer können ab sofort Anträge zur Förderung von Kleinkläranlagen stellen. Gefördert werden kann der Ersatzneubau oder die Nachrüstung von Kleinkläranlagen. Dafür stehen im Jahr 2010 insgesamt 1,5 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. Voraussetzung ist, dass das Grundstück des Antragstellers in den nächsten 15 Jahren nicht an öffentliche Kläranlagen angeschlossen wird. Die Förderanträge sind bei den Gemeinden oder Abwasserzweckverbänden, die auch die Antragsformulare veröffentlichen, einzureichen. Weitere Informationen zu den Voraussetzungen und der Förderhöhe enthält ein Faltblatt des Thüringer Umweltministeriums, welches unter Tel.: (0361) 3 79 99 22 oder per Mail unter poststelle@ tmlfun.thueringen.de bestellt werden kann. Außerdem werden die Faltblätter in den Gemeinden, den Abwasserzweckverbändensowie den Unteren Wasserbehörden ausgelegt.


Anmelden zur Venenmessung

Greiz (OTZ).

In der Rosen-Apotheke Greiz findet vom Montag, 10. Mai, bis zum 21. Mai eine Venenfunktionsprüfung statt. In diesem Zeitraum können sich Interessierte einen Eindruck über die Funktionsfähigkeit ihrer Venen verschaffen. Venenschwäche ist eine Volkskrankheit. Besonders gefährdet sind Menschen, die beruflich viel sitzen oder stehen sowie Menschen, die mit Venenschwäche belastet sind und Schwangere. Mittels moderner Lichtreflexrheographie kann schmerzlos gemessen werden, wie schnell sich die Venen wieder mit Blut füllen. Der dadurch ermittelte Zeitwert gibt Aufschluss über die Funktionsfähigkeit der Venen. Da die Messung zirka 15 bis 20 Minuten dauert, ist es ratsam, vorher telefonisch unter Tel.: (03661) 33 28 einen Termin zu vereinbaren.


Betroffenen durch Aufklärung helfen

Selbsthilfegruppe soll gegründet werden

Schleiz (OTZ).

Die Selbsthilfegruppe „Venen- und Lymphgefäße“ ,soll in diesem Jahr gegründet werden. Zu einer ersten Informationsveranstaltung sind Betroffene, Angehörige und Bürger mit den Krankheitsbilder Lipödem, Phlebödem (Venen- und Thromboseerkrankungen), Lymphödem und Menschen, die unter Übergewicht leiden, eingeladen am 9. Juni, in der Zeit von 14 bis 16 Uhr, in den Konferenzraum Nord im Landratsamt Schleiz in der Oschitzer Straße 4. Etwa vier Millionen Bürger leiden unter dem Krankheitsbild „Lymphödem“, welches sehr oft nach Operationen auftritt. Der Landesverband „Lymphselbsthilfe Thüringen“ hat sich das Ziel gestellt, durch Aufklärung, Fachvorträge, Rat und Hilfe, Info-Veranstaltungen und Gruppengespräche sowie gemeinsame ,Projekten den Betroffenen ,zu helfen. Zudem wollen die Organisatoren gemeinsam mit allen Beteiligten wirksam werden und Weiterbildungen der Lymphtherapeuten, der Ärzte sowie des Fachpersonals aus den Sanitätshäusern anzubieten. Kontakt & Anmeldungen über : Landratsamt Saale-Orla, FD Gesundheit, Frau Hennig, Oschitzer Straße 4 in 07907 Schleiz, Telefon (03663) 48 86 07 oder auch Gerda Bredehorn, „Lymphselbsthilfe Thüringen“, Tel.: (0172) 3 64 90 36 beziehungsweise per E-Mail unter info@ lymphselbsthilfe-thueringen.de.


Stunde der Gartenvögel auch in Greiz

Naturschutzbund Thüringen ruft zum Mitmachen auf

Greiz (OTZ).

Vom 7. bis 9. Mai ruft der Naturschutzbund Thüringen zur „Stunde der Gartenvögel“ auf. Vom kommenden Freitag bis zum Sonntag sind Vogelfreunde im gesamten Bundesgebiet aufgerufen, eine Stunde lang alle Vögel in ihrem Garten zu zählen. Das Faltblatt zur Aktion erleichtert die Erfassung der Vögel. Vom 8. und 9. Mai werden Meldungen von 10 bis 18 Uhr unter der kostenlosen Nummer (0800) 1 15 71 15 entgegen genommen. Die neuesten Termine für Veranstaltungen in der Region und sonstige Informationen gibt es unter www.nabu-thueringen. de oder bei der Landesgeschäftsstelle des Nabu Thüringen, Leutra 15, 07751 Jena, Tel.: (03641) 60 57 04.


Heimatveranstaltung

"Im Vogtland zu Hause"



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