01. Mai 2010 /OTZ

Geschmückt und „getunt“

Stimmungsvolles Maifeuer am Elsterufer zieht die Greizer an.
Stimmungsvolles Maifeuer am Elsterufer zieht die Greizer an.

Mit Maibaumstellen und Maifeuern in die Walpurgisnacht

Von Kathrin Schulz und Katja Grieser Greiz/Berga.

Wenn die Böller der Greizer Schützengesellschaft 1990 krachen, dann wird es für die Männer an den drei Stangenpaaren auf dem Marktplatz ernst. Mit Beifall und Jubel wurden die Feuerwehrmänner gestern Abend belohnt, als zehn Minuten nach 19 Uhr der mit dem Maikranz geschmückte Baum seine gut 18 Meter in den wolkenverhangenen Himmel ragte. Unter dem Kommando von Peter Lindner sorgten sie dafür, dass das Maibaumstellen in drei Zügen sicher über die Bühne ging. Über die Drehleiter entfalteten die Kameraden anschließend auch die farbenprächtigen Bänder am Kranz. Ein Schauspiel vor allem für die Jüngsten, die mit ihren Lampions bereits auf den Umzug warteten. Das Frühlingswetter hielt sehr zur Freude der Zuschauer auf den voll besetzten Bänken rund um den Marktbrunnen. Beim Freibieranstich durch den Bürgermeister Gerd Grüner (SPD) gab es auch für manchen Umstehenden doch noch eine kleine Bierdusche extra. Grüner lud das Publikum zum stimmungsvollen Maifeuer am Elsterufer ein. Das Reußenpaar Silke und Andreas Stark betreute den Rosterstand, versorgte die Greizer mit dem leckeren Nationalgericht der Thüringer. 400 Roster hatte Stark an diesem Abend auf dem Rost. Mancher unter den Stammgästen des Maibaumstellens vermisste den Bändertanz um den Maibaum und wünschte sich neben den volkstümlichen Klängen auch mal mehr Rhythmus zum Auftakt der Walpurgisnacht. Extrem vorsichtig waren die Bergaer Feuerwehrleute in diesem Jahr. Mit Eisenbeschlägen haben sie gestern ihren Maibaum versehen. Damit wollen sie verhindern, dass der Baum wie im Vorjahr am 2. Mai von Scherzbolden abgesägt wird. Darüber haben sie sich so sehr geärgert, dass sie in diesem Jahr ihren Baum kurzerhand „getunt“ haben. Ein wenig schwer taten sich die Kameraden dann jedoch, den geschmückten Maibaum in die richtige Position zu bringen, aber nach einer halben Stunde konnten auch sie sich über den Beifall der Zuschauer freuen. Zur Motivation hatte Bürgermeister Stephan Büttner (Freie Wähler) wie in jedem Jahr einen Kasten Bier vorbei gebracht, seine siebente Station an diesem Abend. „Zwölf sind es insgesamt“, sagt der Rathauschef, der in jeden Bergaer Ortsteil seine „Motivationssteigerung“ brachte.


01. Mai 2010 /OTZ

Meine Woche

Sie erreichen die Autorin unter k.schulz@otz.de
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Punktlandung

Von Kathrin Schulz

Statt die Postfiliale in der Kinopassage zu nutzen, könnte man Pakete auch wunderbar in Obergrochlitz abgeben - ein Vorschlag, mit dem Jürgen Frantz am Mittwochabend beim OTZ-Treff zur Großbaustelle Greiz den Vogel abgeschossen hat. Ist es doch genau das, was die Gewerbetreibenden in der Innenstadt befürchten: Die Kunden könnten Läden und Dienstleister im Zentrum meiden, gerade weil es nicht leicht werden wird, sie während der Ausbauphase der Bundesstraße 94 zu erreichen. Der Gedankenaustausch dazu lief vor über 50 Interessierten gut und sachlich - eine Premiere für die neue Veranstaltungsreihe, die Mut macht und gleichzeitig fordert, denn neben den Umleitungs-blieben vor allem auch noch Parkprobleme offen. Wenn am Elsterparkplatz, den nach Vorstellungen des Rathaus-Chefs die Berufsschüler nach ihrem Umzug in die Bergschule nutzen sollen, Land unter angesagt ist, sind Alternativen gefragt. Ob für Bus-Nutzer durch notwendiges Umsteigen der Weg zum Supermarkt teurer wird, konnte PRG-Chef Rieß mit dem Verweis auf eine 2,20-Euro-Tageskarte verneinen. Keinen Zweifel hatten übrigens alle Gesprächsteilnehmer daran, dass mit Beginn der heißen Phase Kompromisse von allen Seiten notwendig sind. Ganz abgesehen davon, dass auch gegenwärtig der Verkehr in der Thomasstraße die reinste Zumutung ist. Themen wird es also auch für die nächsten OTZTreffs ausreichend geben. Erster Schritt und Herausforderung zugleich - das ist ebenfalls der neue Förderverein fürs Obere Schloss, der zum Wochenauftakt im kleinen Fürstensaal das Licht der Welt erblickte. Zunächst wird es darauf ankommen, weitere Mitstreiter zu gewinnen, die mit Esprit und Ideen dem Denkmal frischen Atem einhauchen. Die geplanten Schlosshofspiele sind ein vielversprechender Anfang: Ein Grimmscher-Klassiker in romantischer Kulisse, aufgeführt von einem Greizer Ensemble - was will man mehr? Gestern Abend allerdings war erstmal Feiern am Freitag angesagt: Die Greizer, Bergaer, Neumühler oder Waltersdorfer, Reinsdorfer, Gottesgrüner oder Coschützer feierten beim Maibaumstellen fröhlich in den Feiertag hinein, eine Tradition, die in der gesamten Region gern und ausgiebig gepflegt wird. Richtig so. In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern ein wunderschönes erstes Mai-Wochenende.


01. Mai 2010 /OTZ

Druckgrafische Handschriften

Interessiert sehen sich die Vernissage-Besucher, darunter zahlreiche Druckgrafikwerkstatt-Teilnehmer, die kleinen Kunstwerke an, die in den letzten fünf Jahren in dem Workshop entstanden sind.
Interessiert sehen sich die Vernissage-Besucher, darunter zahl-
reiche Druckgrafikwerkstatt-Teilnehmer, die kleinen Kunstwerke
an, die in den letzten fünf Jahren in dem Workshop
entstanden sind.
Foto: OTZ/Katja Grieser

Ausstellung „25 Jahre Druckgrafikwerkstatt“ im Greizer Theater eröffnet

Von Katja Grieser Greiz.

„Beim Hängen der Schau hatte ich einen angenehmen Eindruck. Ich weiß nicht, ob ich mich gefreut habe, vielleicht war es auch Stolz“ - bescheiden und zurückhaltend wie immer war der Greizer Künstler Hubertus Blase am Donnerstagabend auch zur Eröffnung der Ausstellung „25 Jahre Druckgrafikwerkstatt“ im Theaterfoyer. Blase leitet die Werkstatt von Beginn an und einige der Vernissage-Besucher hatten ebenfalls so gut wie keinen der jährlich stattfindenden Workshops ausgelassen. Heike Seifert etwa, die rund 20 Mal dabei war. „Florales interessiert mich immer“, sagt sie beim Betrachten ihrer ausgestellten Arbeiten, zu deren Motiven aber ebenso eine Schachfigur oder ein Spinnennetz gehören. Gezeigt werden in der Schau die Arbeiten von Werkstatt- Teilnehmern der letzten fünf Jahre. Vielfältig sind die Motive, angefangen von der grinsenden Katze von Katja Lux über die Blumen von Rita Perthes und das Selbstporträt von Wolfgang Dreßler bis hin zur Holunderhexe von Silke Groß. Alke Draht haben es Wasser und Boote angetan, Jana Laser hat Kind mit Katze auf einem Fensterbrett drapiert. Die Fantasie der Hobbykünstler ist offensichtlich grenzenlos. Die kreativen Ideen schließlich mit Hilfe der Tiefdrucktechnik in Bilder umzusetzen, dafür brauchen sie die Unterstützung von Hubertus Blase. Mit „Feinfühligkeit, Sachverstand und Akribie“ habe er in all den Jahren diese Aufgabe erfüllt, wie ihm

Werkstattleiter Hubertus Blase bei seiner Rede zur Vernissage im Theaterfoyer.
Werkstattleiter Hubertus Blase bei seiner Rede zur
Vernissage im Theaterfoyer.
Foto: OTZ/Katja Grieser

Kulturamtsmitarbeiterin Brigitte Buchholz bescheinigte. Beim Betreten des Werkstattraums habe sich dabei des Öfteren der Eindruck aufgedrängt, man befinde sich in einer Alchimistenbude. Das liege nicht nur am Geruch der Chemikalien, sondern auch an den mitunter abenteuerlich anmutenden „Werkzeugen“. Tauchsieder, Herdplatten, Spiegel - für das Gelingen der Arbeiten ist quasi jedes Mittel recht. Gestiegen ist das Interesse an der Druckgrafikwerkstatt in den letzten Jahren enorm, so dass vor vier Jahren ein zweiter Durchgang ins Programm genommen wurde. Teils über 40 Kunstfreunde sind es jedes Jahr, die Hubertus Blase in die Geheimnisse der Druckgrafik einweiht. „Wenn ich mich umschaue, sehe ich hier so viele verschiedene Handschriften“, sagt Blase, während er den Blick von Bilderrahmen zu Bilderrahmen schweifen lässt. Und fügt an: „Ich bin froh darüber, dass wir das geschafft haben.“ Weitermachen möchte der Künstler auf jeden Fall mit der Druckgrafikwerkstatt. Auch wenn das Theater nach der Einweihung der Vogtlandhalle abgerissen und somit das bisherige Domizil der Druckgrafikfreunde verschwinden wird. „Es wird sie weiter geben, wo und wann auch immer“, verspricht indes Brigitte Buchholz zur Vernissage, die musikalisch von Matthias Härtig (Trompete) und Ronny Kerl (Gitarre) umrahmt wurde.


01. Mai 2010 /OTZ

Ein Hauch von Verona

„Nabucco“ zählt mehr als 100 Mitwirkende
„Nabucco“ zählt mehr als
100 Mitwirkende.
Foto: Agentur

Für „Nabucco“ wird der Greizer Schlossgarten im August zur Opernarena

Von Susann Grunert Greiz (OTZ).

Seit zehn Jahren veranstaltet Kai Ritter das Sommer Open-Air „Nabucco“. Während der Opernferien im Juli und August gastiert das Ensemble mit mehr als 100 Mitwirkenden fast jeden Tag auf einer anderen Bühne in Deutschland und der Schweiz. „Auf den Greizer Schlossgarten als Veranstaltungsort bin ich durch einen schönen Zufall aufmerksam geworden“, erzählt der Eventmanager. Da eine Künstlerin zu einem vereinbarten Pressetermin im benachbarten Reichenbach nicht erscheinen konnte, weil sie im Stau steckte, musste Kai Ritter mit seinem Star die einzelnen Redaktionen abfahren. So kam auch ein Vor-Ort-Termin in der Greizer Lokalredaktion zustande, die in unmittelbarer Nähe des Schlossgartens liegt. „Nach Gesprächen mit der Tourist-Info und dem Stadtmarketing war klar, dass der Schlossgarten am 19. August zur Opernarena wird“, erzählt er. Bevor die Besucher an diesem Sommerabend jedoch nach Jerusalem und Babylon entführt werden können, ist eine ausgeklügelte Logistik gefragt. „Am Veranstaltungstag werden früh um 10 Uhr zwei große Lkw vorfahren, viele fleißige Hände bauen dann eine Bühne für den Chor und die Solisten, eine überdachte Fläche für das Orchester und ein Zelt zum Umziehen für die Künstler auf“, erläutert Ritter. Auch Licht- und Tontechnik, bis zu 1500 Stühle und ein Sichtschutz werden installiert. „Wir zeigen eine klassische Inszenierung, mit Tempeln und tollen Kostümen - eben was fürs Auge“, schwärmt er. Gegen 17 Uhr treffen die Künstler ein, nach Orchesterprobe und Soundcheck beginnen 20 Uhr gut zweieinhalb Stunden Oper open Air - „mit einem Hauch von Verona“, wie Kai Ritter ergänzt. Gleich im Anschluss der Aufführung werden die Koffer dann wieder gepackt, „gegen 2 Uhr nachts liegt keine Feder mehr auf dem Platz“, weiß der Fachmann. Doch zwischen Auf- und Abbau kann das Greizer Publikum mit dem Ensemble der Schlesischen Oper Bytom ein eingespieltes Team erleben. „Es spricht für die Qualität von Nabucco, dass es sich hier um kein gecastetes Ensemble für eine Tourneesaison handelt, sondern die Künstler schon Jahre miteinander spielen“, erzählt der Veranstalter. Die polnische Oper ist als Talentschmiede für Sänger und Tänzer in Polen und dem Ausland bekannt. Ein 40-Mann starkes Orchester, 30 Chorsänger und zwölf Solisten stemmen eine der beliebtesten Opern Verdis. „Nabucco ist auch genrefremden Menschen ein Begriff“, meint Kai Ritter. Das Streben des jüdischen Volkes nach Freiheit aus der babylonischen Gefangenschaft sei eine Geschichte, die berührt. Ihr Schöpfer wollte das Komponieren nach einem Misserfolg im Jahr 1841 schon aufgeben. Doch der damalige Direktor der Mailänder Scala konnte Verdi von diesem Vorhaben abbringen, dem mit „Nabucco“ sein erster großer Erfolg auf der Opernbühne gelang.
Karten sind im Pressehaus der Ostthüringer Zeitung in Greiz, Burgplatz 10, sowie in der Tourist-Information, Burgplatz 12, erhältlich.


01. Mai 2010 /OTZ

Für mehr Sicherheit beim Lernen

Zeulenrodaer Berufsschulteil erhält Preis

Greiz/Zeulenroda-Triebes (OTZ/KG).

Dass Pausen in Schülerkreisen nicht nur gern gesehen, sondern auch wichtig sind, darauf hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung mit ihrer Aktion „Fit im Beruf - Gestalte deine Pause“ hingewiesen. Pausen helfen, Stress abzubauen und können das Arbeitsunfallrisiko senken, so die Versicherung, die 62 Berufsschulen in Thüringen mit Informationen rund um die Pausengestaltung versorgt hat und die Schüler nach ihrer Pausengestaltung befragt hat. Dazu zählte auch das Berufsbildungszentrum Greiz-Zeulenroda, dessen Zeulenrodaer Schulteil nun sogar einen Preis erhalten hat. „Weil an unserem Schulteil alle Schüler mitgemacht haben, die Teilnehmerzahl also bei 100 Prozent lag, haben wir gewonnen“, erklärt Schulteilleiter Michael Herre, wie es zu der Auszeichnung kam. Die jungen Leute erhielten nicht nur Infomaterial, sondern mussten auch Fragen zum Thema beantworten, was sie begeistert getan hätten. 250 Euro erhalten die Zeulenrodaer nun, das Geld soll wieder den Schülern zugute kommen. Michael Herre denkt da etwa an Auszeichnungen für besonders gute Leistungen oder auch Zuschüsse zu Klassenfahrten. Thüringenweit haben sich an dem Projekt rund 25 000 Schüler beteiligt und ihre Meinung zu den Themen Ernährung, Pausenräume und Verhalten in den Pausenzeiten abgegeben.


01. Mai 2010 /OTZ

Park Rautengraben soll neu gestaltet werden

Baubeginn in Mohlsdorf ist bereits am 17. Mai

Mohlsdorf (OTZ/P. R.).

Der Park Rautengraben im Bereich Greizer Straße in Mohlsdorf soll völlig neu gestaltet werden. Nach Beratung hat der Gemeinderat Mohlsdorf am Donnerstag den Zuschlag zur Ausführung der Bauleistungen an die Firma Knobel Bau GmbH in Greiz zum Pauschalangebotspreis in Höhe von 178 500 Euro erteilt. Die Umgestaltung der Parkanlage, unter anderem mit neuer Wegebefestigung und anderer Bepflanzung, wurde mehrfach im Gemeinderat diskutiert und als Maßnahme zur Förderung der Dorferneuerung 2010 beim Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung beantragt. Der vorfristige, förderunschädliche Baubeginn wurde vom gleichen Amt inzwischen genehmigt. Für die Bauarbeiten zur Umgestaltung der genannten Parkanlage wurde eine beschränkte Ausschreibung durchgeführt. Die Angebotsauswertung und der Vergabevorschlag des Planungsbüros MIP Gera liegen vor. In diesem Zusammenhang informierte der Mohlsdorfer Bürgermeister Christian Häckert (CDU) seinen Gemeinderat, dass der Baubeginn bereits am 17. Mai dieses Jahres zu erwarten ist.


01. Mai 2010 /OTZ

Nachdenkliches zum Wochenende

Michael Kleditzsch
Michael Kleditzsch

Endlich

Von Pfarrer Michael Kleditzsch, Teichwolframsdorf

Endlich! Ein Aufatmen ist zu spüren - bei den Menschen wie in der Natur. Das erste Maiwochenende. Wie haben wir sie genossen, die wärmenden Sonnenstrahlen in den letzten Tagen. Richtig aufgesogen haben wir sie. Mensch wie Natur - aufgeblüht. Begegnungen in diesen Tagen, gemeinsam feiern, fröhlich sein, den Winter „vertreiben“, das Dunkle, Kalte, Belastende. Nun ist er da, der Wonnemonat Mai. In diesen Wochen feiern viele Kirchgemeinden die Konfirmation. Wir freuen uns über junge Menschen, die den Schritt zum Glauben wagen. Wir wünschen ihnen die Kraft des Geistes Gottes, durchzuhalten, mündige Christen zu werden und zu bleiben. „Kantate!“ - Singet! ruft uns der erste Maisonntag zu. „Singt dem Herrn ein neues Lied.“ Und es wird uns auch gleich der Grund genannt: „Gott tut Wunder!“ Ein Wunder ist es wohl, dass es Gott, unserem Schöpfer nicht gleichgültig ist, was mit unserem Leben geschieht. Er achtet auf uns. Durch Jesus, in dem er uns ganz nahe kommt, hat er uns seine Liebe bewiesen. Der hat alles, was uns normalerweise von Gott trennt und unser Leben zerstört, auf sich genommen und „weggetragen“. „Du bist wertvoll in meinen Augen und ich habe dich lieb“, sagt Gott zu dir und mir, zu uns Menschen. Sonnenstrahlen Gottes, die auf mein Gesicht fallen, in mein Leben. Das ist,als wenn jemand, von dem ich das gar nicht erwartet hätte, zu mir sagt: „Schön, dass es dich gibt!“ Das tut gut und lässt aufatmen, wärmt. Wie gut, wenn Menschen das zu uns sagen. Sonnenstrahlen in unserem Leben. Sie helfen uns, im Grau und der Kühle unseres Alltags nicht zu verkümmern, sind wie frischer Wind in den schlaffen Lebens-Segeln. So sehr uns die Worte lieber Menschen auch erfreuen, so sehr vermissen wir in vielen Situationen unseres Alltags diese Zuwendung und Ermutigung. Wenn der lebendige Gott uns nun diese wunderbare „Liebeserklärung“ macht, wissen wir: sein Wort steht nicht in der Gefahr, bei der nächstbesten Gelegenheit überholt und vergessen zu sein. Sein Wort gilt und wirkt. Es kann vom Alltag nicht entkräftet werden. Du bist für mich wertvoll. Ich freue mich über dich. Ich kenne dich und bin dir nahe. Du brauchst dich nicht zu fürchten. Das alles gilt uns persönlich und ändert sich garantiert nicht. Wenn das kein Grund zur Freude, zum Singen ist. Also: „Kantate!“ - Singet!


01. Mai 2010 /OTZ

Talent gefragt

Fachlehrerin Constanze Kick (3. von links) mit den Azubis der Fachrichtung gestaltungstechnischer Assistent mit Abitur: Tina Dietz, Michaela Dahnert, Toni Matthes, Sandra Chemnitz und Julia Bettermann (von links) gestalteten das Wandbild im Flur der Berufsschule.
Fachlehrerin Constanze Kick (3. von links) mit den Azubis
der Fachrichtung gestaltungstechnischer Assistent mit Abitur:
Tina Dietz, Michaela Dahnert, Toni Matthes, Sandra Chemnitz und
Julia Bettermann (von links) gestalteten das Wandbild im Flur
der Berufsschule.
Foto: OTZ/Christian Freund

Angehende gestaltungstechnische Assistenten arbeiten am Abschlussprojekt

Von Christian Freund Greiz.

Soviel wie möglich Naturmaterial verwenden Jennifer Held, Melanie Hammer, Diana Heim, Tanja Gräfe, Eva-Maria Kurth und Thomas Davis für ihr Wandbild, das den großen Kultur- und Speiseraum des Schulteiles Greiz des Staatlichen Berufsbildungszentrums Greiz-Zeulenroda in der Plauenschen Straße schmücken wird. Dabei haben sie sich überlegt, die Wand so zu gestalten, dass sie den Raum nicht dominiert. Jede Schülerin bekam eine Teilaufgabe. Außerdem mussten sie berücksichtigen, dass das Wandbild im Zuge der künftigen Sanierung des gesamten Objektes abgenommen und später wieder angebracht werden kann. Eine weitere Gruppe mit Tina Dietz, Michael Dahnert, Toni Matthes, Sandra Chemnitz und Julia Bettermann gestalten im Flur ein weiteres, plastisch ausdrucksstarkes Wandbild. Nach dreijähriger Abiturbildung in diesem Haus steuern nun elf Schüler ihren Berufsabschluss als gestaltungstechnischer Assistent an. „Ich habe den Jugendlichen die Aufgabe samt komplettem Zeitplan vorgegeben. Die Ideen, Planung für die Gestaltung bis hin zum Kostenvoranschlag für das Abschlussprojekt müssen die Schüler selbst ausführen. Wir legen auch Wert darauf, dass sie dabei möglichst viel selbst bauen. Dabei sind ihrer Kreativität keine

Grenzen gesetzt“, erklärt die Lehrerin für Raumgestaltung, Constanze Kick. Neben dieser insgesamt vierjährigen Ausbildung zum gestaltungstechnischen Assistenten mit Abitur bietet das Berufsbildungszentrum zwei weitere Ausbildungsmöglichkeiten in diesem Genre an. Das ist zum einen der Besuch der Höheren Berufsfachschule mit der Fachrichtung Gestaltung mit dem Abschluss als staatlich geprüfter gestaltungstechnischer Assistent. Die Ausbildung dauert zwei Jahre. Zugangsvoraussetzungen sind dafür ein Realschulabschluss oder ein gleichwertiger Abschluss. Die Fachoberschule Gestaltung ermöglicht den Erwerb der allgemeinen Fachhochschulreife im Rahmen einer einjährigen Ausbildung. Bewerber dafür müssen einen Realschul- oder einen gleichwertigen Abschluss in der Tasche und eine zweijährige einschlägige Berufsausbildung abgeschlossen haben. Allerdings ist es auch möglich, sich mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und einer mindestens zweijährigen Erfahrung in einem Beruf zu bewerben.

Bildbeschreibung: Jennifer Held, Melanie Hammer, Diana Heim, Tanja Grafe und Eva-Maria Kurth (von links) haben das große Wandbild im Kultur- und Speisesaal der Schule gestaltet.
Foto: OTZ/Christian Freund


01. Mai 2010 /OTZ

Vier Angelruten für den Einstieg

Uwe Pietrock stellt die Grundausrüstung für Angler auf der Terrasse des „Sportfischers“ vor.
Uwe Pietrock stellt die Grundausrüstung
für Angler auf der
Terrasse des „Sportfischers“ vor.
Foto: OTZ/Freund

Erster Schnupperkurs für angehende Angler in Elsterberg kommt gut an

Elsterberg (OTZ/Frd.).

Vor seinem ersten Schnupperkurs für angehende Angler hatte Uwe Pietrock schon ein wenig mit Bauchschmerzen zu kämpfen. „Werden Interessenten kommen und werde ich alles richtig vermitteln können?“ fragte sich der leidenschaftliche Angler, der Grundwissen über die technischen Voraussetzungen weitergeben wollte. Die Bauchschmerzen waren unbegründet, denn schnell füllte sich am Donnerstagabend die Terrasse des „Sportfischers“ mit Interessenten unterschiedlichsten Alters. „Auch die Fische leben nur einmal und wir müssen sie sauber rauskriegen, unnötiges Leiden muss vermieden werden, das ist die Verpflichtung als Angler“, legte er den Männern ans Herz, bevor es um die näheren technischen Details ging. Dabei interessierte vor allem, wie eine Ausrüstung für Anfänger aussehen könnte. „Auf dem Markt gibt es unzählige Angelruten“, erklärte Uwe Pietrock und stellte dann vier verschiedene Produkte vor, mit denen man für alle Fälle in den Binnengewässern gut gewappnet ist. „Eine ordentliche Ausrüstung hilft, vor Ort keine Zeit zu vergeuden“, führte er aus und stellte weitere Ausrüstungsgegenstände vor, die zum Beispiel in einem Anglerkasten sicher aufbewahrt sind. Voraussetzung für alle Aktivitäten sei natürlich der Fischereischein, so Pietrock.


01. Mai 2010 /OTZ

Wilder Stilmix der Berliner Nano-Künstlerin

Berit Bartuschka arbeitet viel mit dem Publikum.
Berit Bartuschka arbeitet viel mit
dem Publikum.
Foto: M. Hilbert

Berit Bartuschka mit ihrem Programm „Das Blonde vom Ei“ im Greizer Theater

Greiz (OTZ/M. Hilbert).

„Heute Abend wird’s wild“ - In zweierlei Hinsicht sollte Berit Bartuschka bei ihrem Varieté- Programm „Das Blonde vom Ei“ am Mittwochabend im Greizer Theater mit ihrer Ankündigung Recht behalten. Zum einen brachte sie mit Pantomime, Stand-Up-Comedy, Improvisation und Audiound Videokunst einen wilden Stilmix kleinkünstlerischer Spielarten auf die Bühne. Zum anderen ist „wild“ wohl das erste Attribut, das einem in den Sinn kommt, will man das (Mimen-)Spiel der gebürtigen Slowakin beschreiben. Besonders bei ihrer Leidenschaft, der Pantomime, wirbelte die in Berlin Lebende auf der Bühne umher, übernahm dabei bis zu drei Rollen gleichzeitig und bewies so eine enorme Bühnenpräsenz. Vor einer besonderen Herausforderung stand Bartuschka allerdings, wenn es um ihre Nummern mit Publikumsbeteiligung ging. Denn das dafür benötigte Publikum war an zwei Händen abzuzählen, so dass notgedrungen auch der Techniker und der Fotograf ins Programm einbezogen wurden. Doch auch davon ließ sich die selbst ernannte „Nano-Künstlerin“ nicht entmutigen. Zwar verkürzte sie ihr Programm um einige Nummern, doch den amüsierten Gästen bot sie dennoch eine kurzweilige Show. Berit Bartuschka, die bereits künstlerische Leiterin des Greizer Theaterherbstes war, leitete in dieser Woche gemeinsam mit Anke Hartmann an mehreren Tagen Workshops im Rahmen der Schülertheatertage des Greizer Theaters. Ihren Besuch in Greiz nutzte sie aber auch, um für die neue, von ihr moderierte Varietéund Kleinkunst-Show „Stage-Diven“ die Werbetrommel zu rühren.www.stagediven.de


01. Mai 2010 /OTZ

Fünf erste Plätze für RSV-Jugend

Ringen, Nachwuchs: 7. Wolfgang-Bohne-Gedenkturnier

Thalheim (OTZ/Rudi Stöhr).

Der Ringerverein Thalheim richtete vor kurzem im Sportpark das 7. Wolfgang-Bohne- Gedächtnisturnier aus. Im Freistil war es weiblichen Schülern der Jahrgänge 1998 bis 2003, weiblichen Jugendlichen der Jahrgänge 1ˆ 993 bis 97 sowie E-Jugendlichen (2003 bis 05) und D-Jugendlichen (2000 bis 02) vorbehalten. Zu den 197 Teilnehmern gehörten zehn Ringer des RSV Rotation Greiz, die von Vereins- Jugendtrainer Andreas Mattern sowie Falk Schlehahn, Trainer der ersten Mannschaft, gecoacht wurden. Jugendbetreuer Siegfried Lippke unterstützte sie dabei. Platz drei in der Vereinswertung für den RSV nannte Mattern eine starke Leistung. Bei den weiblichen Schülern besiegte Eyleen Sewina (42 kg) ihre vier Konkurrentinnen Yvette Dàhnalova (Sokol Vitcovice Ostrava), Desiree Schäfer (SV Luftfahrt Berlin) und Franziska Richter (RSV Plauen) nach Punkten sowie Michelle Lange (RTV Zöblitz) auf Schulter. Damit gewann sie die Goldmedaille. Gleiches gelang den EJugendlichen Lucas Hanke (19 kg), der seine Gegner René Rudolsky (Zapas Nejdek), Jonas Hofmann und Jannik Uhlig (beide RV Thalheim) auf Schulter bezwang sowie Moritz Schlehahn (31 kg), der Florian Paulus (Germania Markneukirchen) auf den Ast legte. In der D-Jugend gingen Luis Sattelmayer (29 kg), Lucas Kahnt (31 kg), Norman Heisig, Henry Sieg (beide 38 kg), Anton Golle (42 kg), Elias Elster und Cornell Golle (beide 46 kg) auf die Matten. Sattelmayer wurde unter zehn Startern nach zwei Schulterniederlagen gegen Maximilian Simon (SV Weißwasser) und Nils Buschner (KSV Pausa) Neunter. Kahnt setzte sich eindrucksvoll in Szene. Unter 15 Teilnehmern gewann er nach Schultersiegen über Jacob Barth (FC Erzgebirge Aue), Stephan Hrdlicka (Lokomotive Plzen), Christoph Belger (SV Dresden Mitte), Toni Heinig (RVE Lugau), Marius Megier (SV Weißwasser) und Simon Kopriva (Sokol Vitcovice Ostrava) im Finale überlegen die Goldmedaille. Heisig blieb unter 18 Startern nach Schultersiegen über Patrik Streba (Zapas Nejdek), Pascal Schmidt (RSK 1896 Gelenau) und Maximilian Diko (Dukla Trencin) sowie einer Schulterniederlage gegen Travis Schröder (KSV Pausa) und einer Punktniederlage gegen Mick Schrauber (VfL Berlin- Tegel) nur der vierte Platz. Henry Sieg wurde nach Schulterniederlagen gegen den Sieger Vojtech Piskor (Sokol Vitcovice Ostrava) und Chris Militzer (KSV Pausa) Sechszehnter. Anton Golle startete mit einer Schulterniederlage gegen David Gadsch (Germania Markneukirchen) und gewann nach Schultersiegen über Ole Kaiber (SV Weißwasser) sowie Moritz Schramm (RSV Plauen) unter sechs Teilnehmern die fünfte Greizer Goldmedaille. Vier Starter waren es in der Gewichtsklasse von Elias Elster und Cornell Golle. Nach Punktsieg über Golle, Schulterniederlage gegen Michal Neudert (Nejdek) und Schultersieg über Kevin Uhlig (Thalheim) freute sich Elster über die Silbermedaille. Cornell Golle wurde nach Punktniederlage gegen Elster und Schulterniederlage gegen Neudert sowie einer knappen Punktniederlage gegen Uhlig Vierter. Den Mannschaftspokal gewann der AC 1897 Werdau mit 76 Punkten (18 Teilnehmer) vor dem RV Thalheim mit 61 Punkten (14 Teilnehmer) und dem RSV mit 41 Punkten.


01. Mai 2010 /OTZ

Richter schießt SG-Dritte aus dem Pokal

Fußball, Männer, Pokal der 2. Kreisklasse SOK: Niederböhmersdorf schafft Sensation
SV Niederböhmersdorf 92 - Daßlitz/L’wetzendorf III 3:1 (2:0)

Niederböhmersdorf (OTZ/Müller).

Die zweite Pokalrunde der 2. Fußball-Kreisklasse im Saale-Orla-Kreis steckte voller Überraschungen. Mit der SG Dasslitz/Langenwetzendorf III und dem SV Zollgrün strauchelten zwei Spitzenmannschaften an ihren Auswärtsaufgaben. Der Sieg der Niederböhmersdorfer über den Tabellenführer gilt als die Pokalüberraschung des Wochenendes, zumal die Hausherren eine Woche zuvor noch klar mit 0:4 unter die Räder gekommen waren. Vor allem in der ersten Halbzeit versuchten die Hausherren, mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen. Bereits die erste Gelegenheit konnte Richter im Nachsetzen verwerten. Die Gäste versteckten sich nicht und kamen ebenfalls zu guten Chancen. Eine sichere Abwehrreihe und Torhüter Grau verhinderten den Anschluss. Die Feldvorteile besaßen die Niederböhmersdorfer. Doch erst in der 27. Minute konnte Richter die verdiente Führung ausbauen. Die Gäste zeigten sich nicht beeindruckt und kamen in der zweiten Hälfte zum Anschlusstreffer. Sie drängten danach weiter auf den Ausgleich, der mehrfach in der Luft lag. Insbesondere Schlussmann Grau hatten die Hausherren in dieser Phase die Führung zu verdanken, der sich mehrfach mit guten Paraden auszeichnete. Niederböhmersdorf tat einfach zu wenig, die spärlichen Chancen wurden eigensinnig vergeben. Die Gäste setzen schließlich alles auf eine Karte und mussten kurz vor Schluss das 3:1 hinnehmen.
Tore: 1:0 Richter (4.), 2:0 Richter (27.), 2:1 Farack (31.), 3:1 Richter (60.)


01. Mai 2010 /OTZ

Platz zwei zum Saisonauftakt

Mit diesem Trabi geht Eric Schmidt (im weißen T-Shirt) bei der sechs Rennen umfassenden Deutschen Trabant-Cross-Meisterschaft an den Start.
Mit diesem Trabi geht Eric Schmidt (im
weißen T-Shirt) bei der sechs Rennen umfas-
senden Deutschen Trabant- Cross-Meister-
schaft an den Start.
Foto: Jürgen Stefaniak

Rennsport, OACM-Cup: Guter Start für das Trabant-Team von Eric Schmidt

Pöllwitz (OTZ/Jürgen Stefaniak).

Im Vorjahr war er grün gespritzt, in diesem Jahr ist er rot und schwarz: Der Trabant von Eric Schmidt, mit dem er bei den Ostdeutschen Autocross Masters (OACM) an den Start geht. Neben dem 31-jährigen Maschinenbauingenieur gehören noch die Pausaer Michael Wermig (29 Jahre, Maschinenbauingenieur), Andy Keller (25 Jahre, Maler und Lackierer), Michael Floß (29 Jahre, Zentralheizungs- und Lüftungsbauer), Daniel Kerl (23 Jahre, Schmied) und der 31-jährige Automechaniker Michael Winkler zum Team. Das Team absolviert sieben Rennen im OACM-Cup. Gefahren wird in Frohburg, Landsberg, Rötha und wie am vergangenen Wochenende in Torgau. Bis zum Oktober steht jeden Monat ein Renn-Wochenende an. Die Pisten sind bis zu acht Meter breit und bestehen meist aus Sand- oder normalem Erdboden. Nach Gesamtplatz zwei im Vorjahr belegte auch bei den ersten Rennen in diesem Jahr die Schmidt-Crew Platz zwei. Sieben Mannschaften starten mit dem Pöllwitz/Pausaer Team in der Tourenwagenklasse Trabant bis 600 ccm. Gefahren werden an den Renn-Wochenenden ein Zeittraining sowie vier Wertungsläufe, für die je Wertungslauf bis zu zwölf Punkte (Sieger) vergeben werden. Der Zehnte erhält noch einen Zähler. Wie er zum Start in dieser Rennserie kam, erklärt Eric Schmidt so: „Nach meinem Sieg beim 1. Pausaer Trabantrennen hat mich der OACMOrganisationschef Stromhard Kraft angesprochen.“ Es habe aber sehr lange gedauert, bis sich der Pöllwitzer mit seinem Team zu einem Start aufraffte. 2007 und 2008 startete er dann dreimal als Gast. Seit 2009 fährt er jedes Rennen. Auch beim 5. Pausaer Trabantrennen am 12. Juni wird wieder das Team AG Rennsport I mit Schmidt am Steuer an den Start gehen. Da fährt er im Team zusammen mit dem Oberreichenauer Michael Wermig und dem Ranspacher Lars Müller, das plant Schmidt zumindest derzeit so.


01. Mai 2010 /OTZ

Julien Jung holt Gold beim Pokalturnier in Werdau

Julien Jung
Julien Jung
Foto: Kupka

Judo: Zweiter Greizer Schurz auf Rang fünf

Werdau (OTZ/Ina Kupka).

Jüngst fand das traditionelle Judo-Pokal-Turnier der Stadt Werdau statt. Die 160 männlichen Starter kamen aus 24 Vereinen, unter anderem aus Leipzig, Zwickau und Auma. Für den Greizer Judoclub gingen Markus Schurz und Julien Jung an den Start. Julien Jung kämpfte in der Altersklasse U14 bis 24 kg. Er konnte seine Kämpfe sowohl in seiner Gewichtsklasse als auch in der Klasse bis 31 kg gewinnen und erkämpfte sich verdient die Goldmedaille. Markus Schurz ging in der AK U12 an den Start und musste sich gegen acht Gegner behaupten. Er setzt seine erlernten Techniken immer besser um und konnte sogar gegen höher graduierte Kämpfer punkten. Am Ende reichte es für den fünftenPlatz. Ein Dank an Kampfrichter Richard Glagau sowie an den Betreuer Christoph Hartmann, die die Teilnahme am Wettkampf absicherten.


01. Mai 2010 /OTZ

Dritter Platz für Peter Bauch in Köln

Dr. Peter Bauch
Dr. Peter Bauch
Foto:
Archiv/Penzel

Schwimmen: Internationale Masters

Köln (OTZ/K. Bauch).

Vom 23. bis 25. April fanden in Köln die 26. Internationalen Deutschen Meisterschaften der Masters-Schwimmer „Lange Strecke“ statt. 718 Aktive aus 255 Vereinen aus Deutschland, Niederlande, Österreich und der Schweiz absolvierten 1100 Einzel- und 124 Staffelstarts. Die drei Wettkampftage gliederten sich in sechs Veranstaltungsabschnitte mit einem umfangreichen Meisterschaftswettkampfprogramm über 200m Rücken, Schmetterling und Brust, 400 m-, 800 mund 1500 m Freistil, 400 m Lagen sowie viermal 200 m Brust- und Freistilstaffeln. Als einziger Greizer stellte sich Dr. Peter Bauch, im vorletzten Jahr seiner Altersklasse AK 70, der starken Schwimmkonkurrenz, der bis zu drei Jahren jüngeren „Nachrücksportler in die AK 70“, mit einem umfangreichen Programm von drei Wettkämpfen, 200 m Rücken, 200 m Schmetterling und 400 m Freistil. In seiner Spezialdisziplin 200 m Rückenschwimmen erkämpfte sich Peter Bauch einen hervorragenden dritten Platz mit einer Zeit von 3:19,98 Minuten, nur 83 Hundertstel langsamer als zu den Meisterschaften im Vorjahr. Er platzierte sich somit hinter den Erstplatzierten G. Schöpke (Jahrgang 40) aus Rotenburg und dem Zweitplatzierten Nic Geers (Jahrgang 38) aus den Niederlanden. Beim Wettkampf über 200 m Schmetterling erkämpfte sich Bauch einen achtbaren vierten Platz mit einer Zeit von 4:24,32 Minuten, wieder hinter G. Schöpke sowie P. Wermelskirchen (Jg. 39) aus Wuppertal und A. Seeger (Jg. 40) aus Heilbronn. Bezüglich der geschwommenen Schmetterlingszeit von 4:24,32 Minuten über 200 m, sei an dieser Stelle auch einmal gestattet, für nichtaktive Schwimmer darzustellen, wie man diese geschwommene Zeit sich bildlich vorstellen könnte:beispielsweise 200 m Schmetterling erfolgt auf einer viermal 50 m Bahn, zum Beispiel eine Schwimmbahnlänge im Greizer Hallenbad. Bei dieser Betrachtungsweise ergeben sich je Bahn eine Schwimmzeit von 66,8 s. Bei dem Wettkampf über 400 m Freistil erschwamm sich Peter Bauch einen fünften Platz mit einer Zeit von 6:46,92 min. Leider wurde er in dieser Wettkampf disqualifiziert, da er nicht auf der Schwimmbahn startete, die im Meldergebnis vorgegeben war. Zu bemerken ist, dass Bauch bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften der Masters in Köln durch seine sportlichen Leistungen Greiz als „Stadt der Schwimmer“ würdig vertreten konnte.


01. Mai 2010 /OTZ

Kurz notiert:

Harald Saul kocht am Sonnabend zum Kloßvogt-Auftakt

Zum Bauernmarkt auf dem Markt in Greiz findet zudem die Auftaktveranstaltung zum Kloßvogt 2010 statt. Gekocht wird dazu ebenfalls auf dem Markt ab 9.30 Uhr mit Küchenmeister Harald Saul (links). In einem Pavillon mit Schauküche bereitet Saul gemeinsam mit künftigen Hauswirtschaftern des Staatlichen Berufsbildungszentrums Greiz-Zeulenroda kleine Leckereien zu, die vor Ort verkostet werden können.
Foto: OTZ-Archiv/Kathrin Schulz

Zum Bauernmarkt auf dem Markt in Greiz findet zudem die Auftaktveranstaltung zum Kloßvogt 2010 statt. Gekocht wird dazu ebenfalls auf dem Markt ab 9.30 Uhr mit Küchenmeister Harald Saul (links). In einem Pavillon mit Schauküche bereitet Saul gemeinsam mit künftigen Hauswirtschaftern des Staatlichen
Berufsbildungszentrums Greiz-Zeulenroda kleine Leckereien zu, die vor Ort verkostet werden können.


Neue Trikots bringen noch kein Glück für Mohlsdorfer Junioren

Mit einem Satz neuer Trikots, gesponsert von Schenker Deutschland, gingen die Fußball-D-Junioren des FSV Mohlsdorf am Donnerstag in die Partie gegen Wünschendorf/Falka. Hier brachten die neuen Laibchen allerdings noch kein Glück, die Mohlsdorfer unterlagen 1:3.
Foto: Peter Reichardt

Mit einem Satz neuer Trikots, gesponsert von Schenker Deutschland, gingen die Fußball-D-Junioren des FSV Mohlsdorf am Donnerstag in die Partie gegen Wünschendorf/Falka. Hier brachten die neuen Laibchen allerdings noch kein Glück, die Mohlsdorfer unterlagen 1:3.


Karikatur des Tages

Nostalgie
Nostalgie
Zeichnung: OTZ/Bruns


Baubeginn zu den Schulferien geplant

Konzepte für Begegnungsstätte in Arbeit

Mohlsdorf (OTZ/P. R.).

Zur Gemeinderatssitzung in Mohlsdorf am Donnerstagabend teilte Bürgermeister Christian Häckert (CDU) den vorfristigen Maßnahmebeginn verschiedener Investitionsmaßnahmen an der Kindertageseinrichtung sowie der Schule Mohlsdorf mit, wobei derzeitig die Ausschreibungen vorbereitet werden und Baubeginn zu den Schulferien sein soll. Auch die in der Diskussion stehende Bürgerbegegnungsstätte werde weiter aktiv begleitet, so Häckert, derzeit werden drei Entwicklungskonzeptionen erarbeitet, die voraussichtlich im Juni im Bauausschuss und Gemeinderat vorgestellt werden sollen.


Grünes Licht für Feuerwehrfahrzeug

Mohlsdorf rüstet Katastrophenschutz auf

Mohlsdorf (OTZ/P. R.).

Grünes Licht für die Übernahme eines Feuerwehrfahrzeuges SW - 2000 in den nächsten Jahren vom Bund für den Katastrophenschutz gab der Mohlsdorfer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Auf Grund der geographischen Lage der Gemeinde, der intakten Feuerwehrstrukturen sowie der vorhandenen Infrastruktur, hat der Landkreis Greiz bei der Gemeinde Mohlsdorf angefragt, ob Interesse an einer solchen Stationierung besteht. Nach einer intensiven Diskussion mit den Wehrführern der Gemeinde und dem Gemeinderat wurde dies einstimmig befürwortet. Für die Übernahme muss Mohlsdorf nicht zahlen und erhöht die Bereitschaft im Brand- und Kastastrophenschutz. Allerdings müssen ein Fahrzeugstellplatz und das notwendige Personal vorgehalten werden. Die Beschaffungs- und Unterhaltkosten trägt der Bund, außer solche die durch die eigene Verwendung entstehen.


Kita-Entscheidung begrüßt

Greiz (OTZ).

Nach der Entscheidung des Thüringer Landtages können nun ab dem im August beginnenden Kindergartenjahr 2400 zusätzliche Erzieher in den Einrichtungen eingestellt werden. Zusätzlich gibt es einen Betreuungsanspruch ab dem ersten Geburtstag der Kinder und eine Betreuungszeit von mindesten zehn Stunden am Tag wird gesetzlich garantiert. Thomas Liehr, der regionale Ansprechpartner des Landkreises Greiz für das Familien-Volksbegehren, begrüßt die Entscheidung des Landtages, der Gesetzesreform zuzustimmen: „Mit der Übernahme unserer Forderungen trafen die Thüringer Parlamentarier die richtige Entscheidung. Durch die große Anzahl der bereits gesammelten Unterschriften für unser Volksbegehren drückten die Bürger ihren Willen nach einer besseren Familienpolitik aus. Ich möchte mich bei allen Menschen bedanken, die ein Teil des Volksbegehrens waren. Das betrifft besonders die örtlichen Organisatoren in den Städten, die vielen privaten Sammler im gesamten Kreisgebiet, aber natürlich auch alle, die ihre Unterschrift geleistet haben“, so Liehr.


Buga-Förderverein wählt neuen Vorsitzenden

Gera (OTZ).

In der außerordentlichen Mitgliedervollversammlung wurde Tobias Friedrich, bisher 2. Vereinsvorsitzender, einstimmig zum 1. Vorsitzenden des Buga-Fördervereins gewählt. Damit nahmen die Mitglieder den Vorschlag Peter Granderaths an, der offiziell seinen Rücktritt als 1. Vorsitzender und Vorstandsmitglied erklärte und den Mitgliedern sehr ausführlich seine Gründe erläuterte, heißt es in einer Mitteilung. Hintergrund seines Rücktritts sei die Entscheidung des Geraer Stadtrates, bis 2013 im Hofwiesenpark neben das Hofwiesenbad ein Freibecken bauen zu wollen. Dies sei ein Angriff auf die Idee der Buga, deren Sachwalter der Förderverein ist, begründet Granderath. Es sei zugleich ein Angriff auf die Wohnqualität der Nachbarschaft des Bades, wo Granderath lebt. Die jetzt erforderlichen Stellungnahmen des Vereins wolle er deshalb nicht mit seinen Privatinteressen beeinflussen. Die Mitglieder zeigten Verständnis für die Entscheidung Granderaths, die ihm sichtlich schwer fiel. 2. Vorsitzender wurde nach ebenfalls einstimmiger Wahl Jens Volkmann. Neu in den Vorstand wurde Kay Forner, Vertreter des langjährigen Vereinsmitglieds Otwa, gewählt. Mit der neuen Führungsspitze sei der Verein gut aufgestellt, um die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre kontinuierlich weiter zu führen, so Tobias Friedrich. Sein großer Dank gilt Peter Granderath, der nach neun Jahren die Führung des Vereins abgibt, dem Verein als einfaches Mitglied aber erhalten bleibt.


70 Jahre im Alpenverein

Marktredwitz (OTZ/Eisenbeiß).

Kürzlich fand die Mitgliederversammlung des Deutschen Alpenverein (DAV) Sektion Greiz in Marktredwitz statt. 115 Gäste aus verschiedenen Regionen der Bundesrepublik waren dazu angereist, davon 24 aus Greiz. Für 70 Jahre Mitgliedschaft im DAV wurde Kurt Müller aus Hohndorf geehrt. Er ist das älteste Mitglied der Sektion. Der Verein hat zur Zeit 1613, 2009 waren es noch 1451. Damit liegt die Sektion Greiz über dem durchschnittlichen Mitgliederzuwachs des DAV.


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