28. April 2010 /OTZ

Brot und Spiele im Oberen Schloss

Sven Rambock (l.) und Lars Schröters von der Greizer Firma Kahnt arbeiten gegenwärtig in einem der drei ehemaligen Privaträume des Fürsten Heinrich XI. im Oberen Schloss. Sie werden entsprechend Funden aus der Zeit um 1742 gestaltet. Der Raum, der künftig zum Museum gehören wird, erhält zusätzlich eine Lichtdecke.
Sven Rambock (l.) und Lars Schröters von der Greizer Firma
Kahnt arbeiten gegenwärtig in einem der drei ehemaligen
Privaträume des Fürsten Heinrich XI. im Oberen Schloss.
Sie werden entsprechend Funden aus der Zeit um 1742
gestaltet. Der Raum, der künftig zum Museum gehören
wird, erhält zusätzlich eine Lichtdecke.
Foto: OTZ/Christian Freund

Neuer Förderverein Oberes Schloss macht sich für Belebung des Denkmals stark

Von Kathrin Schulz Greiz (OTZ).

Die Wiederbelebung der Schlosshofspiele, die von 1952 bis 1958 zahlreiche Zuschauer vor die eigens dafür gebaute Freilichtbühne ,auf historisches Gelände des ,Oberen Schlosses lockte, gehört zu den ersten Vorhaben, die der am Montagabend neu ,gegründete Förderverein Oberes ,Schloss Greiz unterstützen möchte. Anke Hartmann, der am Wochenende mit ihrer Faust-Inszenierung, die sie mit Strafgefangenen der JVA Hohenleuben vor voll besetztem Saal im Reußischen Hof auf die Bühne brachte, ein toller Erfolg gelang, wird mit ihrem Spontan-Theater beim Park- und Schlossfest 2010 den Grimmschen Klassiker „Die Gänsemagd“ für die Aufführung innerhalb der Schlossmauern in ein mittelalterliches Gewand kleiden. Die Regisseurin aus Leidenschaft gehört zu den Gründungsmitgliedern des Fördervereins Oberes Schloss und wurde als Beisitzerin in den Vorstand gewählt. Jürgen Frantz und Harald Jatho hatten die Gründung eines Fördervereins für das Wahrzeichen der Stadt initiiert: „Seit Mitte der 90-er Jahre hat die Stadt massenhaft Geld in das Schloss investiert. Jetzt gilt es, das Ganze mit mehr Leben zu erfüllen, Tourismus und Kultur zu fördern“, umreißt Harald Jatho das Hauptziel. Der SPDStadtrat ist seit sechs Tagen stolzer Opa und selbst am Elstersteig aufgewachsen, was ihn mit Greiz und seinen Schlössern verbindet. Ebenso wie CDU-Stadtrat Jürgen Frantz, der in der Schloss-Belebung einen Teil Greizer Geschichte sieht, wurde auch Harald Jatho in den Vorstand des Fördervereins gewählt. Bürgermeister Gerd Grüner (SPD) begrüßt die Bereitschaft der 25 Interessenten, die Montagabend zur Vereinsgründung in den kleinen Fürstensaal gekommen waren, sich ehrenamtlich zu einer Sache zu bekennen. Auch er selbst wurde Gründungsmitglied und als Beisitzer in den Vorstand gewählt. Von den geschätzten 30 Millionen Euro, die zur Sanierung des Oberen Schlosses sicher gebraucht werden, habe man gegenwärtig gut 14 Millionen Euro investiert, so Grüner. 35 Prozent davon sind Eigenmittel. Der große „Rest“ floss aus verschiedenen Fördertöpfen. Zu den aktuellen Vorhaben gehört die Sanierung des Hauses Nummer 2, das künftig Archive und ein Café beherbergen soll. Für die Planung der Sanierung des Hauses Nummer 8 - unmittelbar anschließend an die Fürstensäle - sind jetzt die Aufträge vergeben. Mit der Beratung und Verabschiedung der Satzung, die unter Leitung von Alt-Bürgermeister

Joachim Lehmann wurde zum Vorsitzenden des Fördervereins Oberes Schloss gewählt.
Joachim Lehmann wurde zum
Vorsitzenden des Förderver-
eins Oberes Schloss gewählt.
Foto: OTZ/Christian Freund

Dr. Andreas Hemmann vom Vereinsnamen bis zum Inkrafttreten der Satzung Punkt für Punkt beraten worden ist, wurde der Förderverein durch 16 Gründungsmitglieder einstimmig auf den Weg gebracht. Bei der Wahl um den Vereinsvorsitz erhielt Joachim Lehmann das Vertrauen der Mitglieder. Der 62-Jährige war bis 2005 als Vorstand der Sparkasse Gera-Greiz tätig. Er wohnt seit 2006 in Greiz, ist pensioniert und führt einen kleinen Verlag. Lehmann wünscht sich, dass möglichst vielen Bürgern das Obere Schloss ans Herz wachsen möge und der Förderverein entsprechend gedeiht. Architekt Matthias Hamann, der das Obere Schloss kennt wie kein anderer und maßgeblich an der Entdeckung mittelalterlicher Befunde im Jahre 2005 beteiligt war, wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Stadtmarketing-Geschäftsführerin Ines Wartenberg wird als Schriftführerin fungieren und dem 43-jährigen Uwe Borchardt, Filialleiter der Sparkasse Greiz, der in Wolfsgefärth zu Hause ist, vertrauten die Anwesenden das Amt des Schatzmeisters an. Architekt Stephan Seiffert, geborener Greizer, der inzwischen in Neumühle wohnt, und Redakteurin Kathrin Schulz, Leiterin der Lokalredaktion der OTZ und in Berga zu Hause, wurden als Beisitzer in den Vorstand des Fördervereins für das Obere Schloss gewählt. Als Kassenprüfer werden Michael Hendel und Volkmar Beck aus Reinsdorf fungieren.

Kommentar

Last und Lust

Von Kathrin Schulz

Zugegeben - gleich nach der Wende, als eine Wohnung nach der anderen wegen Baufälligkeit im Oberen Schloss aufgegeben wurde, schien das Denkmal eher Last als Lust. Auch als sich die Stadt zur Dachsanierung entschloss und richtig Geld dafür in die Hand nahm, drängte sich das Bild vom Fass ohne Boden auf. Inzwischen sprechen die ersten Sanierungserfolge, die mit einer Nutzung einhergehen, eine andere Sprache. Die Imposanz der Anlage wirkt doppelt, weil der Schlossturm mit toller Aussicht lockt oder der Brunnen tiefe Einblicke zulässt. Fast jedes Wochenende streben Gäste dem Fürstensaal zu - ob zum Mitteldeutschen Natursteintag oder zu einem Familienfest. Heutige Schlossgeschichten drehen sich eher um die nicht leichte Entscheidung, wie die Stadt weiter mit der Stützmauer auf der Stadtseite umgeht, die gegenwärtig nur notgesichert ist. Oder ob der Kaffeeplausch unter der Zentaeiche ab 2013 möglich sein wird.


28. April 2010 /OTZ

Tonnagebegrenzung in Prüfung

Der ländliche Weg in Richtung Flesima.
Der ländliche Weg in
Richtung Flesima.

Langenwetzendorf will nicht länger für Straßenschäden zahlen

Langenwetzendorf (OTZ/St.B.).

Bürgermeister Kai Dittmann (parteilos) ärgert sich über so viel Rücksichtslosigkeit. Auf der Straße von der Flesima (Fleischschweinemastanlage) hinunter zum Sommerbad sind enorme Schäden zu verzeichnen. Und die Gemeinde muss dafür aufkommen. In Zukunft hat sie aber keine Lust mehr, ihr Geld dafür zu verpulvern. Als Verursacher macht der Bürgermeister die schweren Fahrzeuge aus, die zur Biogas-Anlage fahren oder von dort kommen. Sie nutzen weiter den ländlichen Weg, obwohl schon dessen Unterbau angegriffen ist. „Das können wir uns nicht mehr leisten, wo es doch Möglichkeiten gibt, den Standort anderweitig zu erdschließen“, erklärte Dittmann am Montag seinem Gemeinderat. Sein Vorschlag: eine Tonnagebegrenzung auf zehn Tonnen für diesen ländlichen Weg und gleichfalls für die Verbindung zwischen Hainsberg und der Flesima. „Das wird zurzeit durchs Landratsamt geprüft“, sagte Dittmann. Die einzelnen Bewirtschafter der Felder sollen Ausnahmegenehmigungen erhalten. Aber die Dauerbelastung wolle man vermeiden. Auf den Einwand, ob man nicht erstmal mit der Mörsdorfer Agrar GmbH, Mehrheitsgesellschafter der Flesima, sprechen sollte, schüttelte der Bürgermeister den Kopf. Das sei vor seiner Amtszeit bereits mehrfach versucht worden. Jedoch ohne Erfolg. Die Fahrer hätten schon Schilder missachtet und Schranken aufgebrochen. Außerdem habe man im Flurneuordnungsverfahren einen Weg - „die Drift hoch“ - ausbauen wollen. Die Firma sollte sich mit 20 Prozent beteiligen, habe aber abgelehnt.


28. April 2010 /OTZ

Keine Chance dem Lampenfieber

Insgesamt 18 Schüler der zweiten bis vierten Klasse waren am Stück „Pettersson & Findus im Zirkus“ der Freien Schule Elstertal beteiligt.
Insgesamt 18 Schüler der zweiten bis vierten Klasse waren am
Stück „Pettersson & Findus im Zirkus“ der Freien Schule
Elstertal beteiligt.
Foto: OTZ/Susann Grunert

15. Schülertheatertage des Landkreises im Greizer Theater

Von Susann Grunert Greiz (OTZ).

„Wir waren schon aufgeregt“, erzählen Theresa und Sandra von der Grundschule Teichwolframsdorf. Gerade haben sie ihr Stück „Die verlorenen Perlen“ bei den 15. Schülertheatertagen des Landkreises Greiz gespielt, und damit eine doppelte Premiere gefeiert. Denn zum einen war es der erste Auftritt der Dritt- und Viertklässler vor Publikum, zum anderen zählte die Grundschule aus Teichwolframsdorf neben der aus Pohlitz zu den zwei Neulingen der diesjährigen Schülertheatertage. 14 Theatergruppen aus elf Schulen konnte Bürgermeister Gerd Grüner (SPD) zur Eröffnung auf der Hinterbühne des Greizer Theaters begrüßen. „Nächstes Jahr seid ihr dann mit die ersten, die in der Vogtlandhalle Theater spielen“, blickte er in die Zukunft. Doch wo die jungen Schauspieler im Rampenlicht stehen dürfen, ist denen sicherlich egal. Am Lampenfieber ändert das nichts. „Ich war super kribbelig“ gesteht Marie, die die 4. Klasse der Freien Schule Elstertal besucht. Sie spielte eines der drei frechen Hühner im Stück „Pettersson & Findus im Zirkus“, das den Theatertag eröffnete. Doch ihre Aufregung war umsonst, denn die Geschichte von Kater Findus, der davon träumt, ein Zirkustiger zu sein, kam mit seinen farbenfrohen und kreativ gestalteten Requisiten bestens beim jungen Publikum an. Auch Marie selbst verteilte Lob: „Die Lotta aus ’Hans im Glück’ hat ganz toll

gesungen“, würdigte sie die Leistung ihre Schulkameradin. Das fanden auch die Zuschauer, die das Märchen der Elstertaler Erstklässler mit Zwischenapplaus belohnten. Die etwas modernere Version vom Grimmschen Klassiker „Schneeweißchen und Rosenrot“ des Förderzentrums Greiz fand Anklang bei Anke Hartmann vom Greizer Spontantheater. „Die abgewandelte Version, wo mit dem Handy Hilfe für die verzauberten Prinzen gerufen wird, fand ich klasse“, erzählt sie. An allen drei Schultheatertagen wertet Hartmann im Anschluss an die Aufführungen das Gezeigte zusammen mit den Schülern bei einem Workshop aus, „damit will ich ihnen vor allem Mut zum Weitermachen geben.“ Das Konzept der Schülertheatertage, bei denen noch bis zum Donnerstag Grund- und Regelschüler sowie Gymnasiasten auf der Bühne stehen, überzeugte auch Lehrerin Sybille Knäfel. „Meiner Meinung nach stärken solche Veranstaltungen die Sozialkompetenz der Kinder. Hier können sie sich einmal vor Publikum ausdrücken“, ist sie überzeugt. Als vierte Schule zeigte die Greizer Goetheschule am Eröffnungstag ihre Darbietung „Schule - einst und heute“, ein Stück, das dem 100. Geburtstag ihrer Schule gewidmet ist.


28. April 2010 /OTZ

Weit voraus gedacht

Daniel Richter (links), Christian Müller und Mario Hilpert (rechts) übergeben Ortsteilbürgermeister Jürgen Frantz (2. von links) in der Holzwerkstatt der Euroschule die Weihnachtskrippe.
Daniel Richter (links), Christian Müller und Mario Hilpert
(rechts) übergeben Ortsteilbürgermeister Jürgen Frantz (2. von
links) in der Holzwerkstatt der Euroschule die
Weihnachtskrippe.
Foto: OTZ/Christian Freund

Weihnachtskrippe für Obergrochlitz in Holzwerkstatt der Euroschule gefertigt

Von Christian Freund Greiz.

„Man muss sich rechtzeitig kümmern, die Zeit rennt und der Advent ist schneller wieder da, als wir glauben wollen“, erklärt Ortsteilbürgermeister Jürgen Frantz, der gestern von den Handwerkern der Holzwerkstatt des Greizer Schulungszentrums der Euroschulen Gera eine große Weihnachtskrippe übergeben bekam. „Wir wollen als Ortsteil das alljährliche Obergrochlitzer Weihnachtsambiente, das vom hiesigen Feuerwehrverein ausgerichtet wird, unterstützen. Ein Beitrag dafür soll diese Krippe werden, die am Dorfplatz aufgestellt wird. „Andere haben Schwibbögen oder Pyramiden,“ erklärt Frantz weiter. Für die Krippe werden noch entsprechende Figuren gebaut. Er dankte den Euroschulen-Handwerkern, die in kurzer Zeit die Krippe gebaut haben und sprach sich gleichzeitig dafür aus, dass sich die Holzwerkstatt mit einem eigenen Verkaufsstand am Weihnachtsambiente beteiligen sollte, nachdem er die attraktive Palette an Holzarbeiten der Euroschüler besichtigt hatte. „Wir haben auch schon Ideen entwickelt, zum Beispiel könnten wir uns die Caselwitzer Kirche als Motiv für einen Schwibbogen vorstellen, das weihnachtliche Flair sollte einen engen Bezug zu unseren Ortsteil haben“, so der Ortsteilbürgermeister. Bis dahin haben die fleißigen Leute in der Holzwerkstatt noch einige Zeit und werden sicherlich viele Ideen einbringen. Außerdem verriet Frantz, dass auch die Familie Wolf in ihrem Grundstück in unmittelbarer Nähe des Festplatzes einen besonderen Beitrag leisten wird.


28. April 2010 /OTZ

Pohlitzer Schach-Nachwuchs überzeugt

Volle Konzentration war am Sonnabend bei den jungen Schachspielern im Freizeitzentrum gefragt.
Volle Konzentration war am Sonnabend bei den
jungen Schachspielern im Freizeitzentrum gefragt.
Foto: K. Kulow

Schach, Kreisjugendspiele: Zwei Gold- und vier Silbermedaillen für die Greizer Jugend

Zeulenroda (OTZ/Manfred Wolf).

Auch 2010 fanden die Schach-Kreisjugendspiele im Zeulenrodaer Freizeitzentrum statt. 50 junge Spieler kämpften mum die begehrten Medaillen und Urkunden. Je zwei Goldmedaillen gingen an Aumaer und Langenwetzendorfer Schüler. Mit sechs Medaillen konnten auch die Triebeser ihre Erwartungen erfüllen. Ein erfreulicher Aufschwung ist aber in der Kreisstadt zu erkennen. Die Goetheschule erkämpfte eine Bronzemedaille und die Grundschule Pohlitz erkämpfte gar zwei Gold- und vier Silbermedaillen. Dies ist ein Ausdruck der engagierten Nachwuchsarbeit, mdie von den Lehrern an dieser Schule geleistet wird. Am eindrucksvollsten setzten sich Marcus Prütting und Lucas Kutzner in Szene, die alle fünf Partien siegreich beendeten. Kurios war jedoch das Finale bei den sechs- bis achtjährigen Jungs. Nach vier Runden hatten Nils Kebsch, Lucas Köhler und John Perlitz je drei Punkte vorzuweisen, auch die Stichkämpfe mit verkürzter Bedenkzeit ergaben keinen Sieger, da jeder einmal siegte. Eine weitere Partie war keinem der Kleinen zuzumuten und so wurden erstmals drei Goldmedaillen vergeben. Da nicht genug vor Ort waren, stellte der U 16-Sieger seine Goldene zur Verfügung, sodass alle drei strahlen konnten. Auch die Altersklasse U 9 verlief spannend. Vor der letzten Runde lagen zwei Greizer Spieler in Führung, doch konnte Jonas Bergmann noch vorbeiziehen. Dafür konnten sich die Greizer in dieser Altersklasse über drei Silbermedaillen freuen. Leider fanden sich nur neun Mädchen im Freizeitzentrum ein, von denen Annabell Ernst und Anna Neisch ihre Gegnerinnen dominierten. Jüngste Teilnehmerin war die fünfjährige Cara Bergmann, die sich tapfer wehrte.


28. April 2010 /OTZ

Kurz notiert:

Naturschutz-Information Waldhaus öffnet am Sonnabend wieder

Thomas Hempel montiert die Halterung für zu bestimmende Holzsorten an der Naturschutz-Information Waldhaus, die am Sonnabend, 13 Uhr, wieder eröffnet. Die Naturschutz-Info steht von Mai bis Oktober offen, und zwar mittwochs bis freitags von 11 bis 17 Uhr, sonnabends von 11 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr. Darüber hinaus können Führungen für Gruppen mit dem Verein Ostthüringer Ornithologen Greiz vereinbart werden.
Foto: Josef Lumpe

Thomas Hempel montiert die Halterung für zu bestimmende Holzsorten an der Naturschutz-Information Waldhaus, die am Sonnabend, 13 Uhr, wieder eröffnet. Die Naturschutz-Info steht von Mai bis Oktober offen, und zwar mittwochs bis freitags von 11 bis 17 Uhr, sonnabends von 11 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr. Darüber hinaus können Führungen für Gruppen mit dem Verein Ostthüringer Ornithologen Greiz vereinbart werden.


Karikatur des Tages

Zeichnung: OTZ/Bruns
Zeichnung: OTZ/Bruns


Gegen Rettungsassistent wird Prozess fortgesetzt

Zwei Ärzte sollen als Zeugen gehört werden

Gera (OTZ/KG).

Die Verhandlung gegen einen 59-jährigen Rettungsassistenten aus Gera wegen sexueller Nötigung, sexuellen Missbrauchs widerstandsunfähiger Personen, wird fortgesetzt. Das Amtsgericht Gera hat als neuen Termin der Verhandlung den 10. Mai, 14 Uhr, festgelegt, wie Gerichtssprecher Siegfried Christ auf Nachfrage sagte. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, eine 64 Jahre alte Patientin aus Zeulenroda im Rettungswagen sexuell belästigt zu haben. Die Frau war in dem Wagen angeschnallt und sei zunächst von Zeulenroda nach Greiz, dann nach Schleiz gebracht worden. Auf dem Weg sei sie belästigt worden. Der Angeklagte bestreitet die Tat. Nachdem am Freitag die Hausärztin der Zeugin aussagte, werden am 10. Mai zwei Ärzte aus dem Krankenhaus zu dem Vorfall gehört. Ob am 10. Mai ein Urteil fällt, sei noch nicht vorherzusehen, so Gerichtssprecher Christ.


22-Jähriger räumt Zerstörung in Greiz ein

Greiz (OTZ).

Die Polizeiinspektion Greiz konnte einen 22-jährigen polizeibekannten Mann der Beschädigung an einer Schaufensterscheibe in der Greizer Innenstadt überführen. In vier Fällen, speziell im Bereich Markt und Marktstraße kam es in den vergangenen Wochen zu Sachbeschädigungen durch eingeschlagene Schaufensterscheiben. Der aus Greiz stammende Mann räumte nun gegenüber den Ermittlern ein, in den Abendstunden des 15. April die Schaufensterscheibe am „DUKMarkt“, Marktstraße 4, eingeschlagen zu haben, nachdem er in einem naheliegenden Lokal Alkohol zu sich genommen hatte. Als Motiv gab er an, dass er Plakate abreißen wollte, wobei die Scheibe zu Bruch ging. Der Täter muss sich wegen Sachbeschädigung verantworten. Die Kriminalpolizeiinspektion und die Polizeiinspektion Greiz wollen in dem Zusammenhang weiteren Sachbeschädigungen aufklären.


Eulaerin erhält dubiose Gewinn-Benachrichtigung

Polizei und Verbraucherschützer warnen

Eula (OTZ/KG).

Verwundert war eine Leserin aus Eula, als sie im Briefkasten eine Gewinn-Benachrichtigung fand, obwohl sie nicht einmal an einem Gewinnspiel teilgenommen hat. Hochwertige Geld- und Sachpreise werden ihr von der Firma Friedrich Müller aus Wien versprochen. Um den Gewinn zu bekommen, soll sie ihn anfordern und 50 Euro in bar oder als Scheck beilegen. Auch eine Zahlung via Kreditkarte sei möglich, berichtet die Eulaerin. Natürlich kam ihr das eigenartig vor. Zu Recht, wie Polizeisprecher Michael Schwenzer auf Nachfrage sagte. „Die hier beschriebene Art und Weise ist uns zwar noch nicht bekannt, aber Ähnliches“, so Schwenzer. Und weiter: „Wenn man tatsächlich etwas gewonnen hat, bekommt man es auch. Da muss man kein Geld hinschicken.“ So sieht es auch Dr. Gabriele Schäfler, Pressesprecherin der Verbraucherzentrale Thüringen, der die genannte Firma sehr wohl bekannt ist. „Es ist zwar immer mal eine andere Masche, aber die Leute sollten sich im Klaren darüber sein, dass man bei so etwas Dubiosem mehr zu verlieren als zu gewinnen hat“, betont sie. Größte Vorsicht sei geboten, wenn einem eine Gewinn-Benachrichtigung ins Haus flattert, ohne dass man bei einem entsprechenden Gewinnspiel mitgemacht hat. Sie rät, weder Geld zu schicken, noch auf den Brief zu antworten oder anzurufen.


Das Frühlingswetter

Das Frühlingswetter nutzten die jungen Sportler Luisa, Lukas (rechts) und Stefan für einen Arbeitseinsatz auf dem Faustballplatz des TuS Obergrochlitz. Saisonauftakt ist am Sonntag, 2. Mai, 9 Uhr, mit den Mannschaften der AK 18 aus Zeulenroda, Kurtschau und Obergrochlitz. 14 Uhr treffen die Bezirksliga-Mannschaften Kurtschau, Gommla und Obergrochlitz aufeinander.
Foto: OTZ/Christian Freund

Das Frühlingswetter nutzten die jungen Sportler Luisa, Lukas (rechts) und Stefan für einen Arbeitseinsatz auf dem Faustballplatz des TuS Obergrochlitz. Saisonauftakt ist am Sonntag, 2. Mai, 9 Uhr, mit den Mannschaften der AK 18 aus Zeulenroda, Kurtschau und Obergrochlitz. 14 Uhr treffen die Bezirksliga-Mannschaften Kurtschau, Gommla und Obergrochlitz aufeinander.


Heimatveranstaltung

"Im Vogtland zu Hause"



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