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Ran an die Mütter
Regierungssprecher empfiehlt beim Tourismustag, die wahren Entscheider einzufangen Von Steffen Beikirch Zeulenroda (OTZ). Groß denken und bei der Werbung ruhig frech sein - diese Empfehlung gab es zum 3. Tourismustag Thüringer Vogtland quasi von höchster Stelle. Der Erfurter Regierungssprecher und Staatssekretär für Medien, Peter Zimmermann, forderte die Touristiker im Bio-Seehotel gestern dazu auf, die Perspektive zu wechseln, wenn es um eine erfolgreiche Vermarktung im Internet geht. Mit Slogans wie „Endlich mal entspannen“ komme man heutzutage weiter als mit der konkreten Werbung für eine 800-Jahr-Feier, weil potenzielle Urlauber darin ihre Bedürfnisse besser erfüllt sehen. Nicht mit dem Dom, sondern mit den Einkehrmöglichkeiten erreiche man die Menschen. Man möge auch das Kleinklein der eigenen Herkunft verlassen, ohne aber seine Traditionen aufzugeben. Und man solle auf keinen Fall Regionen abgrenzen, sondern lieber in der Gemeinschaft starke Marken schaffen. „Machen Sie es den Menschen leicht, formulieren sie klare Produktvorteile“, so Zimmermann. Ein weiterer Rat von ihm: An die Mütter müsst ihr ran! Denn das Sozialverhalten einer Familie, wozu auch Freizeit- und Urlaubsplanung gehören, werde meist über die Frauen gesteuert. Daran solle man bei der Zielgruppenansprache im Internet denken. Um dieses Medium drehte sich gestern fast der gesamte Tourismustag. Das Internet ist schnell, ersetzt inzwischen oft die gute alte Mundpropaganda, vergisst aber auch Negativ-Kritik von Gästen nicht. Wichtig wäre, dass überhaupt erstmal alle Urlaubsanbieter die Notwendigkeit einer Internetpräsenz und einer E-Mail-Adresse erkennen, wünscht sich Sabine Casper, Geschäftsführerin des Thüringer Vogtland Tourismus e.V. Wie man dies technisch mit angemessenem Aufwand realisiert und welche rechtlichen Fallstricke dabei lauern, erläuterten weitere Referate. So können ein vergessenes Impressum und einfach übernommenes Kartenmaterial nicht nur zu einer Abmahnung, sondern auch zu Schadenersatzforderungen führen, erläuterte etwa Robert Hünicke von der IHK Ostthüringen. Am Tourismustag nahmen knapp 200 Menschen teil, darunter schätzungsweise die Hälfte Urlaubsanbieter. Weitere Akteure waren Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) als Vorsitzende des Tourismusvereines sowie Bürgermeister und VG-Chefs. Im Foyer präsentierten sich unter anderem die Tourismusvereine aus Ostthüringen und Auerbach, die Städte Gera und Bad Köstritz sowie die Thüringer Tourismus GmbH. Kommentar In eigener Sache Von Steffen Beikirch Die ersten zwei Tourismustage Thüringer Vogtland endeten mit einem sehr ähnlichen Fazit: Die gemeinsame Vermarktung einer großen „Destination Vogtland“ wurde 2008 und 2009 zum Arbeitsschwerpunkt erklärt. Da hätte es thematisch prima gepasst, wenn gestern ein gemeinsamer Internet-Auftritt Thüringen/Sachsen gestartet worden wäre. Von der angekündigten Fusion der Tourismusvereine hörte man aber kein Wort. Beide präsentierten sich individuell. Immerhin übernahmen die Zeulenrodaer die Standbetreuung für die Auerbacher mit. Dass dieses Projekt zurückgestellt sei - so weit will Martina Schweinsburg als hiesige Vereinsvorsitzende nicht gehen. Man sei weiterhin dabei, sagt die Landrätin, räumt aber parallel dazu einem anderen Auftrag jetzt absoluten Vorrang ein: der Umfeldentwicklung der Zeulenrodaer Talsperre, die jetzt bekanntlich in die heiße Phase geht. Leitlinien dafür entwickeln und touristische Angebote schnüren, mit denen man am 1. Januar 2013 in die Vermarktung gehen kann - das erscheint ihr zur „Stärkung des eigenen Standortes“ mindestens genauso wichtig. Warum kommen Sie zum Tourismustag?
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Generationen für Generationen
Seniorenheim „Haus Kolin“ und Kindertagesstätte „Juri Gagarin“ kooperieren Von Susann Grunert Greiz (OTZ). Die kleinen Hauptpersonen waren zur gestrigen Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen dem Seniorenheim „Haus Kolin“ und der Integrativen Kindertagesstätte „Juri Gagarin“ im Haus Kolin nicht zu überhören. „Die Kinder sind da“, bemerkten die Bewohner des Heimes lachend. Geht es nach der getroffenen Vereinbarung, die gestern Morgen die Geschäftsführerin des Seniorenheimes, Ute Tröger, sowie die stellvertretende Kita-Leiterin, Anja Grieß, unterschrieben, sollen die kleinen Geister einmal im Vierteljahr zu Besuch ins Haus Kolin kommen. „Es soll miteinander gesungen und gebastelt sowie gemeinsame Feste ausgestaltet werden“, meint Anja Grieß. So sind das Feiern eines Herbstfestes oder eine gemeinsame Weihnachtsfeier und ein gemeinsames Ostereiersuchen schon fest im Terminkalender von Seniorenheim und Kita eingeplant. „Gleichzeitig sind Kinder, Erzieher und Eltern beim Sommerfest des Hauses Kolin willkommen“, fügt Ute Tröger hinzu. Ihre Spuren können die Jungen und Mädchen zudem in einem der sechs Wohnbereiche des Seniorenheimes hinterlassen, den sie mit Bildern und Basteleien ganz nach ihrem Geschmack gestalten können. „Ich bin gespannt, was sich aus dieser Patenschaft entwickelt“, drückte es Sozialministerin Heike Taubert (SPD) aus, die der Unterzeichnung beiwohnte. „Der Austausch von Generationen ist wichtig“, fuhr sie fort, „denn so kann die jüngere ein Gespür für die ältere Generation bekommen.“ |
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Sprechende Kühe an der Bläserfront
Jazzwerkprogramm verspricht Abwechslung Von Katja Grieser Greiz. Mit einem abwechslungsreichen Programm startet das Greizer Jazzwerk am 6. Mai in das zweite Jahrzehnt seines Bestehens. „Es lebt von Gegensätzen“, beschreibt Rudolf Kuhl vom veranstaltenden Theaterherbst Verein das Programm der elften Auflage. Und er verspricht: „Es kommt auch Leuten entgegen, die keine Jazzfreaks sind.“ Nicht nur Jazz pur erwartet die Besucher in den vier Jazzwerk- Tagen, sondern ein Mix aus verschiedenen Stilrichtungen. Wie sich eine Mundharmonika gegen eine Kirchenorgel durchsetzen kann, erleben die Zuhörer gleich zu Beginn am 6. Mai ab 19.30 Uhr in der Greizer Stadtkirche. „Wir fanden die Idee witzig und sehr interessant“, begründet Kuhl, weshalb „Jazz meets classic“ in dieser Kombination über die Bühne geht. Frauenkirchenkantor Matthias Grünert wird an der Orgel sitzen und Grammy- Preisträger Howard Levy der Mundharmonika Töne entlocken. „Was genau bei diesem Konzert passiert, wissen wir noch nicht. Wir lassen uns überraschen“, so Rudolf Kuhl. Levy ist am nächsten Tag wieder mit von der Partie, gemeinsam mit Michael Riessler (Bassklarinette) und Jean-Louis Matinier (Akkordeon) wird er das zweite Konzert am 7. Mai im Haus Friedensbrücke spielen. Zuvor steht das Connie Crothers Quartet auf der Bühne. „Das wird eine abstraktere Geschichte, es ist Musik zum Zuhören“, umschreibt Kuhl den Stil der Band und fügt an, dass sich Jazzfreaks diesen Auftritt auf keinen Fall entgehen lassen sollten. Am Sonnabend, 8. Mai, treffen dann sprechende Kühe an der Bläserfront aufeinander. Die Talking Cows aus den Niederlanden starten in die Nacht im Haus Friedensbrücke. Die „sprechenden Kühe“ sind zum einen mit der Bebop-Tradition verhaftet, doch auch Freejazz- und Swing-Elemente lassen sie einfließen. Dass die Holländer Humor haben, zeigt allein die Tatsache, dass sie auch einen Kuh-Samba im Repertoire haben. „Eine Mischung, die richtig abgeht“ verspricht Kuhl bei der zweiten Band des Abends. „Blowing Front“ lässt durch den Bläsersound aufhorchen, der sich zwischen Jazz, Funk, Latin und Blues bewegt. „Da brennt die Luft“, ist sich Rudolf Kuhl sicher. Der Sonntag ist dann traditionell der Tag der Werkstätten. So wird das Jazzwerk-Orchester unter Leitung von Harald „Johnny“ Pickel um 19 Uhr im Haus Friedensbrücke spielen. Die Combo, bestehend aus 13 Musikern, liege derzeit in der Endprobenphase. „Blues and Roots“ heißt das Programm, das sich auf die Spuren des Ausnahmebassisten Charles Mingus begibt. Die gut 30 Teilnehmer am Percussion Projekt sind in Raum und Zeit unterwegs und fragen sich, ob zuerst der Rhythmus da war oder die Welt. Den Trommelworkshop leitet zum wiederholten Mal Sigi „Lee“ Nachreiner. Karten gibt es ab sofort in der Tourist-Information sowie im Theater der Stadt Greiz. |
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Neues Nest für die „Wilden Tauben“
Tag der offenen Baustelle in Wildetaube Wildetaube (OTZ/M. Hilbert). Nach vielen Jahren soll endlich wieder Kinderlachen durch die Räume der Schule in Wildetaube hallen. Bevor im November der Kindergarten des Ortes in die Räume der ehemaligen Regelschule einzieht, konnten sich die Besucher zum Tag der offenen Baustelle am Sonntag schon einmal über die Pläne für die Kita informieren. Kita-Leiterin Annette Großmann und ihre Kolleginnen führten die Interessierten durch die künftigen Schlaf- und Aufenthaltsräume. Zwar ist momentan noch nicht all zu viel zu erkennen, schließlich ist gerade erst der Rohbau abgeschlossen wurden. Doch mit Skizzen an den Wänden und den anschaulichen Erläuterungen der Kita- Mitarbeiterinnen konnte man sich gut vorstellen, wie bald die Kinder der Einrichtung untergebracht sein werden. Neben Garderobe, Wasch- und Schlafraum für alle Gruppen werden auch ein großer Bewegungsraum und ein Werkraum eingerichtet. Eine Galerie mit großen Fensterfronten wird die Räume verbinden. „Die Kapazitäten sollen dabei wie bei dem ursprünglichen Objekt bei 50 Kindern liegen“, erklärt Großmann, „In dem neuen Haus können wir dann unter besseren Bedingungen arbeiten.“ Auch gefreut hat sich Großmann über die Resonanz des Tages der offenen Baustelle. „Die Besucher sind schon gespannt auf den Tag der offenen Tür“, meint die Leiterin der Kita und verrät abschließend noch, dass die Kita mit dem neuen Domizil auch endlich einen Namen bekommt: „Die wilden Tauben“. |
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25 Tonnen Giftcocktail entsorgt
Areal des einstigen Greizer Kunststoffwerkes schluckt enorme Steuergelder Von Kathrin Schulz und Christian Freund Greiz (OTZ). Das Areal des einstigen Kunststoffwerkes zwischen dem Aubachweg und dem Spectrum-Center gelegen, macht nunmehr seit Jahren einen heruntergewirtschafteten und maroden Eindruck. Trotz Kette und Schloss war die Einfahrt im Aubachweg aufgehebelt, von der Aubachseite her ist der Zugang ohnehin offen. Das Betreten der Industriebrache ist lebensgefährlich. Mehr und mehr verfällt die notdürftig gesicherte, verlassene Immobilie. Der Eigentümer, Vorstand der Kunststoffwerk Beteiligungs AG, ein Pforzheimer Geschäftsmann, der inzwischen verstorben ist, reagierte nicht auf behördliche Anordnungen zur Abfallbeseitigung und zur Sicherung des Grundstücks, wie Dr. Christian Wonitzki, Leiter des Umweltamtes, und Jochen Eidner, Leiter der Unteren Bauaufsicht, aus Erfahrung wissen. Doch die im Gelände lagernden Chemikalien erwiesen sich als ordentlicher Giftcocktail, sodass Gefahr im Verzug und Handeln dringend geboten war. Wie Wonitzki dazu erläuterte, habe zunächst die Untere Bauaufsichtsbehörde eine bauliche Sicherung veranlassen müssen, um eine schrittweise Beräumung der Brache zu ermöglichen - eine Aufgabe, die die Greizer Behörde im Rahmen der Umstrukturierung 2008 vom Landesumweltamt „erbte“. 2006 habe offensichtlich der Eigner noch einen Großteil der Stahlkonstruktion aus den Firmengebäuden entfernen und abtransportieren lassen, sodass der zunehmende Verfall im Juni 2008 im Einsturz der Halle gipfelte. Ein Teilabriss sei damals auf der Seite zum Wohnhof vorgenommen und ein Zaun gezogen worden. Für eine verlässliche Deklarierung der in Menge gelagerten Produktionsstoffe und Abfälle habe die Behörde zunächst einen Experten beauftragen müssen, der die Stoffe analysierte. Was dabei herauskam, war teilweise erschreckend, resümiert Carolin Ritschel, Sachbearbeiterin in der Unteren Abfallbehörde, der die Sache inzwischen sehr vertraut ist. Neben Weichmachern für die Folienproduktion, die in Tanks
gelagert waren, fand sich beispielsweise Trichloräthylen, ein Lösemittel zur Entfettung und Reinigung, das giftig und klimaschädlich sei, zählt Wonitzki auf. Auch PCBKondensatoren und die Bestände des ehemaligen Chemielabors sind giftig. Unterm Strich mussten auf Veranlassung der Abfallbehörde rund 25 Tonnen gefährliche Produktionsabfälle entsorgt werden, bestätigt der Amtsleiter. Mitte April dieses Jahres konnte aus Sicht der Abfall- und Wasserbehörde hier Vollzug gemeldet werden. Das Gelände ist von problematischen Stoffen beräumt, lediglich einige Kreidepaletten seien geblieben. Rund 27 000 Euro haben Sicherung, Begutachtung und Entsorgung gekostet. Geld, das der Landkreis vom Land Thüringen zunächst erstattet bekam. Natürlich werde man versuchen, das Geld vom Eigentümer der Immobilie zurück zu bekommen. Doch das sei ein „Kampf mit Schattenmächten“. Die Rechtsnachfolge sei zu prüfen, um den richtigen Adressaten für die Forderung zu finden. Darüber hinaus muss der Zaun regelmäßig kontrolliert werden, auch wenn angesichts der speziellen Bedingungen eine hundertprozentige Sicherung gegen unbefugtes Betreten des Areals illusorisch ist. Bei nüchterner Betrachtung scheint klar, dass der Steuerzahler mit großer Wahrscheinlichkeit auf der Zeche sitzen bleibt. Und das Kunststoffwerk ist nicht die einzige Immobilie dieser Art im Landkreis. |
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Plattform und Ansporn für junge Musiker
Gemeinschaftskonzert in der Stadtkirche Von Susann Grunert Greiz (OTZ). Die einen schon etablierte Musiker, die anderen noch am Anfang ihrer musikalischen Karriere - zusammen waren beide Garanten für ein rundes Konzerterlebnis am Sonntagabend in der Greizer Stadtkirche St. Marien. Bereits zum zweiten Mal vereinten sich die Musiker des Collegium musicum e. V. mit talentierten Schülern der Musikschule Bernhard Stavenhagen, um bei einem Gemeinschaftskonzert ihr musikalisches Können zu präsentieren. Verstecken mussten sich die teils erst 9, 10 Jahre alten Musikschüler vor den „Profis“ keinesfalls, wie alte Hasen meisterten die Jungen und Mädchen ihre Soloparts auf Blockflöte, Violine, Trompete oder Klavier. Einen Höhepunkt gleich zu Beginn gestaltete Katharina Freitag, als sie selbst knifflige Passagen im Concertino in D Nr. 6 des englischen Komponisten und Flötisten des Spätbarocks, John Baston, temperamentvoll und scheinbar mühelos darbot. Anerkennendes Klopfen mit dem Bogen auf den Notenständer gab es seitens der Musiker des Collegium musicum für die Darbietungen ihrer jungen Kolleginnen Laura Bauch und Franziska Reiher, die jeweils auf der Violine das Concertino D-Dur von Ferdinand Küchler bzw. Oscar Riedings Violin Concerto in G-Dur intonierten. „Ich finde es wunderbar, wenn junge Leute durch solche gemeinschaftlichen Aktionen zum Musizieren animiert werden“, meinte Günter Oertel, der aus Theuma in die Stadtkirche gekommen war. „Wenn jungen Musikern eine so schöne Plattform gegeben wird, ihr Gelerntes zu zeigen, ist das auch ein Ansporn für weitere Übungsstunden“, fährt er fort. Das Zusammenspiel von Alt und Jung spiegelte sich auch in der Stückauswahl des Konzertes wider, wo neben alten Meistern wie Vivaldi oder Telemann auch eine Komposition von Daniel Hellbach, einem zeitgenössischen Komponisten, zu hören war. Mit Schlagzeug und Saxofon modern arrangiert, bildete dieser Ausflug in den Klassikrock einen wunderbaren Abschluss dieser musikalischen Kooperation. |
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Klingelladen statt „Tante Emma“
Warum die Versorgung in den ländlichen Regionen Ostthüringens immer schwieriger wird Von Juliane Maier Arnsgrün. Die Buchstaben „Christines Einkaufseck“ über dem kleinen Gebäude sind längst verblichen. Das „Einkaufseck“ ist längst Geschichte und Christine Frotscher schon lange nicht mehr hinter der Theke zu finden. Am 31. Dezember 2009 musste sie ihren Tante-Emma-Laden in Arnsgrün im Vogtländischen Oberland (Landkreis Greiz) schließen. Sie ist eine von vielen, denn immer mehr kleine Nahversorger ziehen auf den Dörfern in Ostthüringen die Reißleine, machen ihre Läden dicht, weil die sich wirtschaftlich einfach nicht mehr lohnen. Und sorgen mehr unabsichtlich dafür, dass die Versorgung auf dem Land zunehmend schwieriger wird. „Das wird immer mehr zum Problem“, weiß Katrin Hecht, bei der Industrie- und Handelskammer Ostthüringen für den Bereich Handel tätig. „Viele Besitzer von kleinen Lebensmittelläden gehen in Rente, haben keinen Nachfolger. Bei manchen geht es schon viel eher gesundheitlich nicht mehr. Die führen ihre Läden meist als Nebenerwerb und nur noch, weil sie ihnen am Herzen liegen“, kann Hecht weitere Beispiele, etwa aus Lichte oder Sitzendorf (Landkreis Saalfeld- Rudolstadt) nennen. Auch für Christine Frotscher war das Einkaufseck zuletzt nur noch teures Hobby. „Viele meiner Stammkunden sind gestorben und rund herum sind große Märkte entstanden. Da fahren doch die jungen Leute heutzutage auf dem Rückweg von der Arbeit vorbei“, nennt Frotscher weitere Gründe, warum ihr Laden zum Schluss fast nichts mehr abgeworfen hat. Vor allem ältere Menschen trifft das Versorgungsproblem hart. Die eigene Mobilität ist eingeschränkt, der Bus fährt nur zweimal wöchentlich. „Diese Menschen sind entweder auf den Klingelwagen angewiesen oder müssen Nachbarn und Bekannte fragen, ob sie ihnen etwas aus der Stadt mitbringen“, erklärt Hecht. Mobile Versorger, wie Bäcker oder Fleischer, die von Dorf zu Dorf tingeln, sind deshalb immer gefragter. „Aber da bekommt man ja auch nicht alles“, bemängelt Robert Richter. Der Arnsgrüner war mit seiner Frau Stammkunde im Einkaufseck. „Es ist schon sehr traurig. Das Leben im Dorf wird immer beschwerlicher. Erst wird die Post flächendeckend zugemacht. Dann folgen die Läden“, spricht Richter von einer langsamen Abnabelung der Dörfer. Auch der Thüringer Gemeinde- und Städtebund kennt das zunehmende Versorgungsproblem im ländlichen Raum. „Das betrifft nicht nur Geschäfte, das setzt sich nahtlos bei der Versorgung mit Ärzten fort“, erläutert Ralf Rusch, Geschäftsführer des Thüringer Gemeinde- und Städtebundes. Die Möglichkeiten der Kommunen, dem Sterben der Tante- Emma-Läden entgegenwirken, seien jedoch begrenzt. Pauschal zu sagen, bei einer geringen Anzahl von Kunden bekäme der Laden Unterstützung seitens der Gemeinde oder der Stadt, sei unmöglich. „Dann haben wir den Schreiner oder Metzger, der das auch einfordert. Wo setzen wir da die Grenze?“, erläutert Rusch. Christine Frotscher hat mit ihren Laden abgeschlossen. Kam zu Beginn noch der Lieferant mit Frischewaren, ging sie zum Schluss selbst die Waren einkaufen. Dennoch, ein wenig Wehmut klingt in ihrer Stimme mit, wenn sie von den vergangenen 17 Jahren erzählt. Von den Menschen berichtet, die tagtäglich Halt gemacht haben, Zeitung, Obst, Käse oder Getränke kauften und die Zeit für einen kleinen Plausch nutzen. „Zu vielen baut man ein Verhältnis auf, nimmt Anteil an deren Schicksal und spendet Trost“, erinnert sich die 60-Jährige, die, wie viele ihrer Mitstreiter auch, kurz vor dem Ruhestand steht. Tante-Emma-Läden im Dorf sind dabei nicht nur Einkaufs-, sondern auch Begegnungsstätten. „Ältere Menschen haben auch einen Kommunikationsbedarf. Die wollen mal einen kleinen Schnack halten und brauchen jemand, mit denen sie reden können“, nennt Katrin Hecht von der IHK ein weiteres Problem, dass mit dem Aussterben der kleinen Geschäfte einhergeht. Thüringen bildet da keine Ausnahme, auch in Sachsen, Bayern oder Niedersachsen bricht die Versorgung in ländlichen Gebieten weg, weil die Bevölkerung schwindet und es junge Menschen in größere Städte zieht. Mit genossenschaftlichen Einrichtungen, die entweder von einem ganzen Dorf oder von Vereinen gegründet werden, versucht man die Läden im Ort am Leben zu halten. „Es gibt viele Modelle, die sofort umsetzbar wären. Das steht und fällt jedoch mit den Einzelnen, die sich vor Ort engagieren“, weiß Eddy Donat, Büroleiter der Cima Beratung und Management GmbH in Leipzig. Das Unternehmen erstellt etwa für Kommunen Einzelhandelskonzepte, steht ihnen beratend zur Seite, wennes um Stadt- und Regionalentwicklung geht. Der Thüringer Gemeindeund Städtebund schließt derartige Initiativen, auch von Einwohnern nicht aus. „Ehrenamtliche Mitarbeiter, die sich darum kümmern, ist die erste Voraussetzung. Die zweite ist, dass die Bewohner vor Ort dann auch bereit sind, dort einzukaufen, auch wenn es etwas teurer ist“, erklärt Ralf Rusch. Die Kunden, die kamen zuletzt zu Christine Frotscher immer seltener. Kommentar Am Leben halten Von Juliane Maier Menschen wie Christine Frotscher werden selten beachtet. Menschen, die arbeiten, ohne dass sich der eigene Geldbeutel füllt. Die trotzdem jeden Morgen die Tür ihres kleinen Tante-Emma-Ladens öffnen, und sei es nur, weil der alleinstehende alte Mann von nebenan seine Zeitung kaufen und einen Plausch halten möchte. Menschen wie Christine Frotscher sterben aus und sorgen damit unweigerlich dafür, dass die kleinen Dörfer in den ländlichen Regionen, weit ab vom Schuss, immer stärker abgenabelt werden und die Gesellschaft anonymer wird. Heutzutage hat keiner mehr Zeit. Wer Lebensmittel braucht, der schiebt seinen Einkaufswagen entlang endloser Regale durch große Discountermärkte. Hält auf dem Rückweg von der Arbeit noch dreimal an, weil beim einen die Butter, beim anderen die Milch im Angebot ist. Ältere und gebrechliche Menschen haben diese Möglichkeit oft nicht mehr. Für solche war Christine Frotscher ein Segen. Weil sie dafür sorgte, dass sie ein Teil der Gesellschaft bleiben. Weil sie ihnen den Alltag ein wenig einfacher machte. Und weil sie die kleinen Dörfer in Ostthüringen am Leben hält. |
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Post siegt auf dem Tempelwald
Fußball, Männer, Bezirksliga, Staffel 4: Greizer Kicker unterliegen daheim Greiz (OTZ/Kevin Brettfeld). Ohne Eichhorn und Speicher auflaufend, wollte Greiz das Heimspiel gegen Post SV Gera gewinnen und Revanche für das Hinspiel nehmen. Nach nur fünf Minuten ergab sich nach schönem Zusammenspiel zwischen Mätzke, Dreßler, Gneupel und Körner die erste Chance. Doch Felix Körner kam gegen die vielbeinige Abwehr der Geraer nicht zum Abschluss. Mit der ersten Chance fiel das ernüchternde 0:1 aus Greizer Sicht. Einen langen Abschlag vom Geraer Tor brachte die Greizer Abwehr nicht unter Kontrolle, und Kevin Reifschneider ließ Jens Paulitz im Greizer Tor keine Chance (12.). Mangelnde Laufbereitschaft und eine tief stehende Geraer Mannschaft verhinderten den angestrebten schnellen Ausgleich. Nach 19 Minuten flankte David Himmer präzis auf Kapitän Dreßler. Der Geraer Torwart konnte gerade noch mit Faustabwehr klären. Auch der zweite Ball von Mario Himmer per Kopf konnte noch vor der Torlinie weggeschlagen werden. Auch die Geraer nun wieder mit zaghaften Angriffsbemühungen. So in der 35. Spielminute, als die Gäste gefährlich über die linke Seite kamen. Nach einer Ballstafette und einer gefährlichen Eingabe konnte Schimmel gerade noch vor dem einschussbereiten Ludwig retten. Die rund 100 Zuschauer sahen in der 37. Spielminute den etwas glücklichen, doch nicht unverdienten Ausgleichstreffer durch Denny Dreßler. Nach einer bereits abgewehrten Ecke von David Himmer wuchtete René Schimmel den Ball wieder auf das Geraer Tor, wo Dreßler den Ball aufnahm und volley aus zehn Metern vollendete. Nach der Halbzeit ein komplett anderes Bild. Unordnung in der Greizer Abwehrreihe, fehlende Laufbereitschaft, desolates Zweikampfverhalten prägten das Greizer Spiel. Die Gäste störten den Spielaufbau früh und zwangen die Greizer zu Fehlabspielen, die Gera zu immens gefährlichen Kontern nutzte. Jens Paulitz im Greizer Tor zeichnete sich wieder und wieder aus. Nach einem Missverständnis von Pellmann und Mätzke zog wieder Reifschneider von Halbrechts nach innen und schloss aus 16 Metern ins lange Eck ab (67.). Paulitz war ohne Chance. 2:1 für Gera und die Gastgeber weiter ohne die nötige Zweikampfhärte und Biss. Die letzten Kräfte wurden mobilisiert, um sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Eine letzte Großchance von Denny Dreßler, der sich im Strafraum durchsetzte und abzog, wurde wieder von Christian Tietz mit tollem Reflex auf der Linie vereitelt. Fazit: Nur mit Kampf, Laufbereitschaft und mannschaftlicher Geschlossenheit gewinnt man solche Spiele. Aber bereits am Freitagabend im Pokal-Halbfinale gegen den Tabellenführer aus Ehrenhain kann die Spielgemeinschaft 1. FC/Chemie Greiz vieles wieder gutmachen. Greiz: Jens Paulitz, Erik Nitschke, Rico Pellmann, Jens Gäbelein (88.Andreas Kögler), Michael Mätzke (70. Matthias Koller), Mario Himmer, Philipp Gneupel (80. Tino Köhler), Rene Schimmel, Felix Körner, Denny Dreßler, David Himmer. |
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Kantersieg des Greizer SV gegen Friesen Fußball, Alte Herren Greizer SV - SG Friesen 11:2 (8:1) Greiz (OTZ/Roland Hilbert). Im ersten Heimspiel der Saison traf der Gastgeber auf Friesen. Die Greizer Fußballer machten von Beginn an Druck und waren klar spielbestimmend. Grünler eröffnete den Torreigen nach schönem Pass von Bernickel mit Solo (5.). Wenig später erhöhte Reichardt auf 2:0 (8.). Dann dauerte es einige Minuten, bevor erneut Reichardt zum 3:0 traf (23.). Nun ging es Schlag auf Schlag: Bernickel erhöhte auf 4:0 (27.) und Reichardt traf mit seinem dritten und vierten Tor zum 5:0 und 6:0 (31., 33.). Die Abwehr der Sachsen war in dieser Phase völlig überfordert. Noch vor der Pause erhöhte Grünler auf 7:0 (37.) und Mainka auf 8:0 (39.). Im Gegenzug gelang den Gästen mit Fernschuss der Ehrentreffer. Nach dem Seitenwechsel ließ es der Gastgeber im Gefühl des sicheren Sieges ruhiger angehen. Friesen verkürzte durch ein Eigentor von Oettert auf 2:8 (59.). Danach traf Schmidt nur den Pfosten des Gästetores (62.) und schoss freistehend über das Tor (65.), bevor Grünler zum 9:2 erfolgreich war (69.). Das zweistellige Ergebnis erzielte Kreidemeier mit einem verwandelten Foulelfmeter (76.), und den 11:2-Endstand besorgten die Gäste nach einem Eckball mit einem Eigentor selbst (80.). Am Ende ein Kantersieg der Greizer nach einer überragenden ersten Halbzeit. Schiedsrichter Stark vom Greizer SV hatte mit der fairen Begegnung keine Probleme. Greiz: Damm - Hilbert, Kattler, Pohle, Müller, Oettert, Mainka, Scharr, Kreidemeier, Bernickel, Schmidt, Reichardt, Grünler, Männel. |
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Waltersdorferin wird Kreismeisterin
Kegeln, Kreiseinzelmeisterschaften Wünschendorf (OTZ/H. Löffler). Sie hat es noch einmal gemacht: Nach ihrem ersten Kreismeistertitel, bei dem sie 2007 bei den Damen die Bundesliga-Prominenz überraschte, gelang Brigitte Löffler am Sonnabend in Wünschendorf erneut der Sieg, diesmal bei den Damen A. Dabei war dieser Einzeltitel alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Nach dem Vorlauf am 8. April in Auma lag die in Teichwolframsdorf lebende Keglerin auf dem vierten Platz - allerdings mit nur 16 Kegeln hinter der Aumaerin Karin Funk. Da das Finale in Wünschendorf stattfand, war klar, dass die Einheimische Gisela Gruner, Vorlauf-Zweite und mit nur drei Holz Rückstand auf die Erste, bei der Titelvergabe ein Wort mitreden dürfte. Und genau so kam es dann auch. Allerdings musste B. Löffler im Finale - in dem allein ihre starken 190 Abräumer eine Augenweide und siegentscheidend waren - vorlegen. Daran versuchten sich ihre ärgsten sportlichen Konkurrentinnen hinterher vergeblich und die Waltersdorfer Keglerin konnte nach der Entscheidung ausgelassen jubeln. Zu ihrem neuerlichen Erfolg gratulieren Brigitte auch die Mitglieder der Abteilung Kegeln und der Vorstand des TSV 1890 Waltersdorf und wünschen ihr für die anstehenden Aufgaben viel Erfolg. Final-Endstand der Damen A: 1. Brigitte Löffler (Waltersdorf) 1027 Gesamtkegel/531 im Finale, 2. Gisela Gruner (Wünschend.) 1023/514, 3. Karin Funk (Auma) 1003/491 (Diese 3 Sportfreundinnen sind für die Landeseinzelmeisterschaften qalifiziert), 4. Ilona Görner (Mohlsdorf) 990/500, 5. Ute Großmann (Zeulenroda) 966/458, 6. Rita Daßler (Merkendorf) 902/433 |
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Deutlicher Auswärtserfolg für Greizer Fußball, C-Junioren, Bezirksliga: 1. FC Greiz kämpft sich auf den zweiten Platz zurück Altenburg (OTZ/Jens Watzek). Im letzten Auswärtsspiel der Saison mussten die Greizer C-Junioren nach Altenburg. Waren beide Mannschaften in der Hinrunde auf dem Tempelwaldsportplatz noch mit einem 0:0 auseinander gegangen, wollte Greiz diesmal mehr. Beide Mannschaften begannen ihr Spiel offensiv, wobei Altenburg in der ersten Hälfte mehr Spielanteile hatte. Ein schöner Angriff in der 12. Minute brachte die gesamte Greizer Abwehr durcheinander, als der Altenburger Bastian Bauer allein vorm Greizer Tor auftauchte. Sein Schuss war allerdings nicht platziert genug und verfehlte das Tor knapp. Fünf Minuten später war es wieder ein gefährlicher Angriff über links, doch die Flanke konnte der Altenburger Stürmer allein vorm Tor stehend nicht nutzen. Greiz spielte in der ersten Hälfte zwar gut mit, alle Angriffsbemühungen endeten aber vor dem 16-Meter-Raum. So gingen beide Teams mit einem 0:0 in die Halbzeitpause. Die zweite Halbzeit gehörte allein den Greizern. Von Beginn an spielten sie den Ball nach vorn und so war es Steven Süß, der in der 42. Minute eine schöne Hereingabe per Kopf verwandeln konnte. Nach dem 1:0-Führungstreffer wollten die Greizer mehr. Sie zogen sich nicht in ihre eigene Hälfte zurück, sondern machten weiter Druck. Eine schöne Kombination im Zusammenspiel mit Jan Watzek nutzte Julen Volke. Aus dem Lauf heraus zog er mit Links ab und gab dem Altenburger Keeper keine Abwehrchance. Die offensive Spielgestaltung ermöglichte den Altenburgern die ein oder andere Konterchance, doch der Greizer Torhüter Hendrik Heckel zeigte in diesem Spiel seine Qualitäten und ließ dem Gegner keine Einschussmöglichkeit. Mit dem anschließenden 3:0 durch Philipp Seifert und dem 4:0 durch Joey Lauterbach machten die Greizer alles klar. Der Auswärtssieg verhalf den C-Junioren wieder auf Platz zwei der Berzirksliga-Tabelle, allerdings dicht gefolgt vom SV Neustadt/Orla, die mit einem Spiel Rückstand und nur zwei Punkten hinter den Greizern im nächsten Spiel wieder vorbeiziehen können. Greiz: Marat Gasparjan, Hendrik Heckel, Tom Mehlhorn, Paul Rösler, Philipp Seifert, Steven Süß, Jan Watzek, Marc Klatt, Joey Lauterbach, John Griebenow (Jonas Geißler), Julen Volke. |
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Franziska Klatt gewinnt Touretappe
Radsport, 8. Ostthüringen-Tour: Greizer Radsportler platzieren sich im Vorderfeld Gera (OTZ/Reinhard Schulze). Im Gesamtklassement der 8. Ostthüringen-Tour sicherten sich Franziska Klatt und Yaren Meister vom 1. RSV 1886 Greiz in der U 13 weiblich die Plätze neun und 14. Lautstark angefeuert von Trainer René Käßmann, blieb Franziska Klatt fehlerfrei beim Geschicklichkeitsfahren, verwies Hanne Schurig vom RSC Jena und Mareike Lange vom SSV Gera 1990 auf die nachfolgenden Plätze und bekam das blaue Führungstrikot übergestreift. In diesem ging sie bei der zweiten Etappe, dem Rundstreckenrennen, an den Start. Yaren Meister trug sich auf dieser ersten Etappe auf Rang sieben in die Ergebnisliste ein. Vanessa Wolfram wurde 13. in diesem Lauf. Nur knapp verfehlte Meister den Sieg beim Tourauftakt in Gera. Beim Rundstreckenrennen musste sie sich nur Josefine Heinemann vom RSC Jena beugen. Vanessa Wolfram wurde Achte, wie auch Franziska Klatt, die beim Prolog im Kriterium am Start war. Das Rundstreckenrennen in Gera-Debschwitz beendete Vanessa Wolfram auf Platz 22. Auf der Abschlussetappe in Münchenbernsdorf wurde Franziska Klatt beste Greizerin mit Rang 12. Yaren Meister und Vanessa Wolfram folgten auf den Plätzen 16 und 18. Beim Prolog im Rundstreckenrennen ging Kilian Friedrich als Zehnter über den Zielstrich. Beim Geschicklichkeitsfahren wurde er 25. Besser zu Recht auf dem Parcours kam Fabian Käßmann, der sich auf Rang 13 platzieren konnte. Das Rundstreckenrennen beendete Fabian Käßmann auf Platz 20, Kilian Friedrich folgte auf Rang 41. Beim abschließenden Straßenrennen platzierte sich Kilian Friedrich auf Rang 15. Im Gesamtklassement belegten Kilian Friedrich Platz 28 und Fabian Käßmann kam auf Rang 44. Insgesamt waren in der U 13 männlich 89 Aktive am Start. |
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Strandatmosphäre in Wildetaube
SV Wildetaube lädt zum Eröffnungsturnier auf den neuen Beach-Volleyball-Platz Von Marcel Hilbert Wildetaube (OTZ). Ein besseres Wetter hätten sich die Volleyballer des SV Wildetaube kaum wünschen können, um ihren neuen Beach-Volleyball-Platz erstmals zu testen. Nach mehrmonatigen Bauarbeiten wartet der Platz am Fußballfeld in Wildetaube nur noch darauf, regelmäßig bespielt zu werden. Bevor das allerdings soweit ist, laufen derzeit die Vorbereitungen für die Eröffnung des Sandplatzes auf Hochtouren.Standesgemäß mit einem Volleyballturnier wollen die 21 Mitglieder der Sektion Volleyball den Platz freigeben. Am Sonnabend, 15. Mai, von 8 bis 18 Uhr sollen dann sowohl in der benachbarten Halle, als auch auf dem Beach-Volleyball-Platz etwa 16 Teams aufeinander treffen. „Bei großer Nachfrage würden wir sogar noch ein drittes Feld aufbauen“, meint André Schröter, Vorstandsmitglied des SV Wildetaube. Für diesen Tag können sich noch bis Freitag interessierte Freizeitmannschaften bei dem Sportverein melden. „Wichtig ist, dass es sich nicht um Beachvolleyball handelt, das in Zweierteams gespielt wird. Vielmehr spielen wir in Sechserteams klassischen Hallenvolleyball- nur eben auf Sand“, so Schröter weiter. Außerdem, so betont er, handelt es sich um ein reines Gauditurnier. „Im Vordergrund steht der Spaß bei hoffentlich so schönem Wetter wie am Sonntag.“ Die Idee zu einem Sandplatz sei den Volleyballern bei einem Besuch auf dem Beach-Volleyball-Platz in Teichwitz gekommen. Nachdem im November 2008 bereits erste Planungen liefen, begannen die eigentlichen Bauarbeiten im August vergangenen Jahres. Fertig wurde die Anlage am 30. November 2009. In vielen Freizeitstunden haben die Volleyballer, unterstützt von rund 80 Sponsoren, dabei auch selbst Hand angelegt. Bis zum Turnier wollen sie nun die Zeit nutzen, um sich auf ihrem ganz eigenen Beach-Volleyballfeld auf das Turnier vorzubereiten. Interessierte Volleyball-Teams können sich bis zum 29. April unter Tel.: (0173) 3 54 44 36 für das Freizeit-Turnier anmelden. |
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20 Podestplätze für Greizer Läufer Leichtathletik, 32. Werdauer Waldlauf: Beste Laufbedingungen auf den fünf Strecken Von Ralf Peter Werdau (OTZ). Die weit über 400 Teilnehmer am 32. Werdauer Waldlauf machten auch in diesem Jahr diese Sportveranstaltung zu einem Lauffest für die ganze Familie. Das herrliche Frühlingswetter sorgte bei den Aktiven auf den fünf angebotenen Strecken schon vor dem Start für eine gute Stimmung und für hervorragende Laufbedingungen. Die Ausdauerathleten aus der Region Greiz überzeugten erneut mit tollen Leistungen und erzielten 20 Podestplätze in den Altersklassenwertungen. Die ersten Sieger wurden unter den 67 Sportlern des 4-km-IKK-Laufs ermittelt. Als Zweiter der Gesamt- und Altersklassen-Wertung erreichte Lucas Oettert nach 15:00 Minuten das Ziel auf dem rekonstruierten Sportplatz der Sportschule Werdau. Ebenfalls verbessert gegenüber dem Vorjahr hatten sich Laura Bechmann und Sarah Himmer, die in 18:04 Minuten Gesamtsiegerinnen wurden. Dahinter liefen Vanessa Geist und Sophia Koller mit je 20:13 auf Rang drei der AK 12-14. Lucas Kahnt glänzte als Sieger der AK 9-11 mit 17:57 Minuten. Die Besten der 155 Starter über 10 km waren Oliver Greger (Marktredwitz/32:56 min) und Katrin Beyer (Gera/41:10 min). Als Sechster und schnellster Greizer passierte Swen Seidler nach 39:56 Minuten das Ziel, das bedeutete Platz zwei in der AK 30. Altersklassensiege gelangen Patrik Zabel (Junioren/44:48 min), Gabriele Giegling (W50/51:41 min) und Eberhard Hühn M75/1:08:19 Stunden). Peter Voss (44:45 min/2. M55), Corinna Fink (47:34 min/2. W30), Angela Müller (48:51 min/2. W35) und Rainer Meyer (45:55 min/3. M55) holten ebenfalls Podestplätze. Der Halbmarathon war hinter dem Seriensieger Peter Rodewald (Arnstadt/1:17:50 Stunden) in fester Hand der Läufer des RC Schloßbike Greiz. Thomas Drechsler (1:21:13/1. M40), Erik Wartenberg (1:21:32/1. M45) und Olaf Schimmel (1:24:38/2. M40) belegten die Plätze zwei bis vier der Gesamtwertung. Den dritten Altersklassensieg in diesem Wettbewerb mit insgesamt 139 Teilnehmern konnte Reinhard Fiedler (1:43:14/1. M60) verbuchen. Andreas Kairies (1:30:58/2. M35), Dr. Christoph Hallbauer (1:41.38/3. M55) und Klaus Gipser (2:33:07/3. M70) erkämpften weitere Medaillenränge. Bei den Frauen war Cordula Weißmann (Zwickau/ 1:40:52 h) erfolgreich. Die Königsdisziplin Marathon entschieden Ronald Speer (Leipzig/2:57:09) und Heike Bergmann (Zeulenroda/ 3:40:14) für sich. Unter die besten 15 der 45 Athleten, die diese 42,195 km erfolgreich bewältigten, kamen Frank Schneider (3:38:53/1. M60) und Uwe Höppner (3:39:25/2. M50), die sich noch Gold bzw. Silber in den Altersklassen sicherten. Mike Rose (3:55:06/5. M40) und Jens Dorner (3:58:52 /2. M) blieben ebenfalls noch unter der Vier-Stunden-Marke. Die Zwölf-Kilometer-Distanz für Walker und Wanderer beendete Martina Forbriger mit 1:42:00 Stunden auf dem fünften Platz. |
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Fähndrich ist alter und neuer RSV-Präsident
Versammlung des RSV Rotation Greiz Greiz (OTZ/Dietmar Wolf). Am Freitag fand in der Gaststätte der Greizer Jahnturnhalle die Jahreshauptversammlung und die Wahl des Vorstandes des Ringerbundesligisten RSV Rotation Greiz statt. Neben den Berichten für das abgelaufene Jahr in sportlicher und wirtschaftlicher Hinsicht wurde zur Versammlung auch der Vorstand gewählt. Thomas Fähndrich wurde hierbei einstimmig als Präsident wiedergewählt. Tino Hempel wurde ebenfalls in seinem Amt als Vizepräsident bestätigt. Ein Schatzmeister wurde nicht gefunden. Diese Aufgabe soll innerhalb des Vorstandes übernommen werden. In die Revisionskommission wurden Michael Böttger und Stefan Kratochwill einstimmig gewählt. Weiterhin wurden Ines Watzek, Tobias Elster, Andreas Mattern und Dietmar Wolf ebenfalls einstimmig in den Vorstand gewählt. Thomas Fähndrich begrüßte die stellvertretende Greizer Bürgermeisterin, Ines Watzek, als neues Vorstandsmitglied mit einem Blumenstrauß. Zuvor referierte der neue und alte Präsident des Vereins, Fähndrich, über das abgelaufene Geschäftsjahr, die Arbeit des Vorstandes, die sportliche Bilanz und das Vereinsleben. Begonnen wurde das Jahr traditionell mit dem Hexenfeuer vor der Jahnturnhalle. Ein weiterer Höhepunkt des letzten Jahres war die 800-Jahrfeier der Stadt Greiz. Hier präsentierte sich der Verein auf den Bühnen der Stadt, was für Sportler, Trainer und Besucher ein Erlebnis war. Im sportlichen Bereich lief es auch wieder erfolgreich. In der 2. Bundesliga wurde der dritte und in der Oberliga der vierte Platz belegt. Die aufgetretenen Besetzungs-Probleme in der 2. Mannschaft gilt es in der kommenden Saison abzustellen. Eine Zusammenarbeit der 2. Mannschaft mit dem RSV Plauen ist ins Gespräch gebracht worden. Sehr positiv wurde die Arbeit im Nachwuchsbereich eingeschätzt. Dies belegen die nackten Zahlen: Fünf erste Plätze, vier zweite und vier dritte Plätze bei den Mitteldeutschen Meisterschaften sprechen für sich. Bei den Landesmeisterschaften konnten sogar 27 erste, 17 zweite und sieben dritte Plätze erkämpft werden. Der Präsident des Vereins, Thomas Fähndrich, bedankte sich bei allen Helfern, Sponsoren und Gönnern für die Unterstützung in der vergangenen Saison. In seinen Abschlussworten betonte Fähndrich, dass Gespräche geführt werden, um in der kommenden Saison wieder in der Sportschule Kurt Rödel zu ringen. Es muss aber der finanzielle Rahmen stimmen. |
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Weida ist Hochburg im Volleyball des Landkreises Greiz Kreisjugendspiele 2010 ermittelte am vergangenen Sonnabend die Sieger im Volleyball Text & Bild Peter Reichardt Den Block stellen, am Netz hoch gehen und schmettern, den Ball sauber zuspielen, die gegnerische Angabe gekonnt und sicher annehmen - es ist unschwer zu erkennen, daß hier vom Volleyball die Rede ist. Am vergangenen Sonnabend starteten, neben den Flossenschwimmern und den Schachspielern, die Volleyballer ihren Wettkampf im Rahmen der Kreisjugendspiele 2010. 28 Jungen und 39 Mädchen in 9 Mannschaften waren am Start und kämpften in den Altersklassen A-, B- und C-Jugend um den Sieg und die begehrten Medaillen. Ein zahlenmäßig enttäuschendes Starterfeld, das in diesem Jahr die geringste Beteiligung seit vielen Jahren sah. Schade eigentlich, denn hier scheint doch einiges in der Werbung für diese Sportart im Argen zu liegen. Unverständlich, daß von Seiten der Schulen im Landkreis Greiz nur das Dörfelgymnasium Weida und die Staatliche Berufsbildende Schule II Greiz sowie von Seiten der Sportvereine der TUS Osterburg Weida und der Polizeisportverein Zeulenroda zum Wettkampf angetreten waren. Man muß schon die Frage stellen, gibt es an den vielen anderen Schulen des Landkreises und in den Sportvereinen keine Volleyballmannschaften die in das Wettkampfgeschehen der Kreisjugendspiele 2010 mit eingreifen konnten ? Aber zurück zu den Turnieren am vergangenen Sonnabend in der großen Sporthalle der Greizer Sportschule „ Kurt Rödel „. Interessante Spiele und packende Szenen am Netz waren zu sehen, wobei jeweils mit drei Gewinnsätzen gespielt wurde. Weida scheint derzeit die Hochburg für Volleyball im Landkreis Greiz zu sein, denn bei den jungen Männern der A-Jugend gewann die Mannschaft des Dörfelgymnasiums Weida vor den Schülern der SBBS II Greiz. Auch bei den jungen Damen der gleichen Altersklasse waren die Gymnasistinnen des Dörfelgymnasiums Weida nicht zu schlagen und sicherten sich den ersten Platz. Ihnen folgten die Schülerinnen der SBBS II Greiz, die sich wacker schlugen, doch ihre Gegenwehr nicht ausreichte. In der Altersklasse der B-Jugend, diese Altersklasse war ganz schwach besetzt, waren es erneut die Mädchen und Jungen des Weidaer Dörfelgymnasiums, die sich den Sieg und die begehrten Medaillen erkämpften. Anders dann bei der C-Jugend in diesem Wettbewerb. Bei den Jungen der Jahrgänge 1995 und jünger trumpften die Volleyballer des PSV Zeulenroda mächtig auf, erkämpften sich die Goldmedaille dieser Kreisjugendspiele 2010 im Volleyball und verwiesen die Gymnasiasten des Weidaer Dörfelgymnasiums auf Platz Zwei. Auch bei den Mädchen dieser Altersklasse setzte sich die Mannschaft des PSV Zeulenroda mit großem Kampf am Netz, es mußten fünf Sätze gespielt werden ehe der Sieger feststand, gegen die Mannschaft des TUS Osterburg Weida durch und gewannen damit die Goldmedaille dieses Wettkampfes. Die Silbermedaille ging an die Mädchen des TUS Osterburg Weida und die Bronzemedaille an die Mädchen des Dörfelgymnasium Weida. Ein begeistert mitgehendes Publikum in der Sporthalle auf dem Greizer Hainberg und die eigene Motivation der Aktiven feuerten die Mannschaften zu sehenswerten Leistungen und Spielzügen an. Eine breitere Beteiligung, insbesondere aus der Schuljugend, an den Kreisjugendspielen 2010 im Volleyball wäre allerdings wünschenswert gewesen.
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| 27. April 2010 /OTZ | ||||||||||||||||||||||
Kurz notiert: |
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Karikatur des Tages
Sinfoniekonzert morgen im Neuberinhaus Reichenbach
Unter anderem mit Béla Bartoks Klavierkonzert Nr. 3 stellt sich der Pianist Rudolf Meister - hier ein Foto vom Konzert am Freitag in Greiz - dem Publikum in Reichenbach im 8. Sinfoniekonzert der Vogtland Philharmonie vor. Das Sinfoniekonzert findet morgen um 19.30 Uhr im Neuberinhaus statt. Zufahrt eingeschränkt zum Bauernmarkt Greiz (OTZ). Greizer und Gäste sind eingeladen zum 3. Greizer Bauernmarkt am Sonnabend, 1. Mai, in der Zeit von 9.30 bis 15 Uhr auf dem Markt in Greiz. Veranstaltet wird dieser Markt durch das Regionalmanagement der Region Greiz in Zusammenarbeit mit dem KreisbauernverbandGreiz/Gera und dem Stadtmarketingverein Greiz. Da die Händler ihre Stände auf dem Markt platzieren, werden die Anwohner am 1. Mai für die verengten Verhältnisse und Zufahrtseinschränkungen im Marktbereich um Verständnis gebeten. Die Veranstalter freuen sich auf möglichst zahlreiche Besucher. Neue Erdenbürger
Zwei Familien freuten sich in den letzten Tagen über Nachwuchs, der im Greizer Krankenhaus geboren wurde: Marcus und Sindy Feustel aus Greiz präsentieren stolz ihre kleine Carla, geb. am 22. April, um 19.55 Uhr, 3990 g, 51 cm, und Familie Forbrig mit Chris (7) und den Eltern Sven und Anett aus Mohlsdorf zeigen nicht minder stolz Töchterchen Jenny, geb. am 26. April, um 2.10 Uhr, 3270 g, 50 cm. Plätze frei im Trommelkurs in Greiz Greiz (OTZ). Für den am 8. und 9. Mai stattfindenden Wochenendkurs „Afrikanisches Trommeln - Rhythmen aus Guinea“ sind noch Plätze frei. Der Kurs findet in der Kreisvolkshochschule Greiz, Am Hainberg 1, in Greiz statt. In diesem Kurs erfahren Teilnehmer die Lebensfreude und die Anforderungen, die mit dem Trommeln einhergehen. Es werden ein bis zwei Trommelrhythmen auf der Djembe (Handtrommel aus Westafrika) eingeübt. Außerdem beschäftigt man sich bei diesem Wochenendkurs der Kreis-VHS Greiz mit der Spieltechnik von Rasseln, Glocken und Klangholzkörper. Der Kurs richtet sich an Anfänger. Er ist aber auch für Erfahrene geeignet. Die Trommeln können ausgeliehen werden. Interessenten können sich unter Tel.: (03661) 62 80 16 und (03661) 628 00 oder per E-Mail an verwaltung@kvhs-greiz.de anmelden. www.kvhs-greiz.de Holzbänke und Tisch beschädigt Greiz (OTZ). Unbekannte beschädigten in der Zeit zwischen Freitagabend und Sonntagabend auf dem Gelände des Jugendclubs in der Irchwitzer Straße vier massive Holzbänke und einen Tisch. Zudem traten sie ein Zaunsfeld ein und rissen mehrere Zaunslatten heraus. Der Sachschaden beträgt rund 400 Euro. Es werden Zeugen gesucht. Hinweise an: Tel. (03661) 62 10. Trichinenproben werden untersucht Abgabestellen ab 1. Mai in Gera und Greiz Greiz (OTZ). An folgenden Stellen können ab Sonnabend, 1. Mai, Trichinenproben zur Untersuchung abgegeben werden: .. DVM Gerald Lippold, Haselbacher Straße 3, Rückersdorf, Tel.: (036602) 2 23 22. Abgabe der Proben täglich zwischen 17 und 18 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung unter Tel.: (0171) 4 26 99 90. Montags bis 18 Uhr bei Freigabe am Dienstag 12 Uhr; donnerstags bis 18 Uhr bei Freigabe am Freitag 16 Uhr .. Tierärztin Susanne Spindler, Gagarinstraße 32, Gera, Tel.: (0365) 2 66 32. Abgabe der Proben dienstags bis 10 Uhr bei Freigabe am Dienstag 17 Uhr. .. Tierärztin Anja Gerhardt, Prof.-Simmel-Str. 1, Gera, Tel.: (0365) 81 33 15. Abgabe der Proben freitags bis 9 Uhr bei Freigabe am Freitag 15 Uhr. .. Dr. Christina Reschke,Tierarztpraxis Dr. Gerstner, Carolinenstraße 44, Greiz, Tel.: (03661) 45 61 30. Abgabe der Proben in der Praxis in Greiz dienstags bis 10 Uhr bei Freigabe am Dienstag 19 Uhr; freitags bis 10 Uhr bei Freigabe am Freitag 18 Uhr. Abgabe der Proben im Veterinäramt in Zeulenroda dienstags bis 13.30 Uhr bei Freigabe am Dienstag 19 Uhr; donnerstags bis 16.30 Uhr bei Freigabe am Freitag 18 Uhr. Nachtwächter am Göltzschufer
Der Greizer Nachtwächter Holger Wittig plaudert über die Göltzsch bei Filmaufnahmen für die MDR-Sendung „An den lieblichen Ufern von Göltzsch und Gera“ am Zusammenfluss der Göltzsch mit der Weißen Elster in Greiz. Greiz (OTZ). Er konnte viel erzählen, der Greizer Nachtwächter Holger Wittig, der mit einem Drehteam des MDR am Zusammenfluss der Göltzsch und der Weißen Elster am Ortseingang der Vogtlandstadt unterwegs war. „An den lieblichen Ufern von Göltzsch und Gera“ heißt die neue Folge der heiteren Flussreise, die von Janine Strahl-Oesterreich moderiert zu zwei Flüssen von ganz unterschiedlichem Temperament, zum Lieblingsfluss der Vogtländer, der Göltzsch, und zum Lieblingsfluss der Erfurter und Arnstädter, der Gera führt. Ebenso will sie dem Namen Göltzsch auf die Schliche kommen, ganz besonders hat es ihr dabei das Weltwunder des Vogtlandes, die Göltzschtalbrücke, angetan. Der Beitrag wird am 13. Mai, 20.25 Uhr gesendet. Heimatveranstaltung "Im Vogtland zu Hause"
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