23. April 2010 /OTZ

Schule im Wandel der Zeit

Oben: Die Schüler zeigen was sie bei Rapper Doppel-U gelernt haben. Unten: Gerd Grüner überreicht Carola Sturm zum Jubiläum den silbernen Festtaler der Stadt Greiz.
Oben: Die Schüler zeigen was sie bei Rapper Doppel
-U gelernt haben. Unten: Gerd Grüner überreicht
Carola Sturm zum Jubiläum den silbernen Festtaler
der Stadt Greiz.
Foto: M. Hilbert

Greizer Goetheschule begeht ihr 100-Jähriges mit zahlreichen Ehrengästen

Von Susann Grunert Greiz (OTZ).

„Wer reitet so spät durch Nacht und Wind, es ist der Vater mit seinem Kind“ - eine Kostprobe des Dichters durfte zur gestrigen Festveranstaltung anlässlich 100 Jahre Goetheschule nicht fehlen. „Wir leben Goethe historisch und modern“, erklärte Schulleiterin Carola Sturm den Gästen der Veranstaltung in der Aula der Einrichtung. Der Weg dorthin war mit Blumensträußen und Glückwunschkarten gesäumt, Vertreter der Stadt Greiz und des Landkreises, Direktoren und Lehrer anderer Schulen und einige Ehemalige ließen es sich nicht nehmen, Carola Sturm persönlich ihre Gratulation zum Jubiläum zu überbringen. So kehrte neben Schwimm-Weltmeisterin Barbara Stubbe oder Sportreporter Lothar Helbich auch Plastinator Gunter von Hagens an den Ort seiner Schulzeit zurück. „Stolze 752 000 Mark hat der Bau der damaligen Marienschule 1910 gekostet“, warf der Greizer Bürgermeister Gerd Grüner (SPD) in seiner Festrede einen Blick zurück. Bedeutende Geschenke zur Schulweihe wie ein Bechstein-Flügel oder eine Büste von Turnvater Jahn seien in den Wirren zweier Weltkriege jedoch verloren gegangen. Nachdem die Schule nach Kriegsende zwei Jahre als Krankenhaus fungierte, wurde sie am 1. September 1947 unter dem Namen „Goetheschule“ wieder ihrer ursprünglichen Bestimmung übergeben. Zu DDR-Zeiten als Mittelschule aufgebaut, waren nach der Wende zunächst Grund- und Regelschule in der Marienstraße angesiedelt. Die neue Schulnetzplanung zwang 1997 aber zur Schließung der Regelschule, dafür wurde das Förderzentrum nach der Komplettsanierung 2007 mit im Haus untergebracht. Zur Festveranstaltung hatten sich natürlich auch die Schüler einiges einfallen lassen, um ihre Schule zu ehren. Tintenfass und Schiefertafel holte die Theater-AG in ihrer Aufführung „Schule früher und heute“ hervor. Der Chor demonstrierte, was am Dienstag mit Rapper Doppel-U so fleißig geprobt wurde. Die Festwoche soll heute mit einem Tag der offenen Tür abgeschlossen werden. Von 10 bis 17 Uhr können Besucher das Schulhaus erkunden und sich die kleine Ausstellung anschauen, die die Schule mit Exponaten Gunter von Hagens gestaltet hat.

Nicht 99 rote, sondern über 120 bunte Luftballons ließen die Goethe-Grundschüler aus Greiz im Schlossgarten gen Himmel steigen. Mit der Aktion wurde der gestrige Festtag zum 100. Geburtstag der Goetheschule Greiz eröffnet. Während der ganzen Woche fanden in der Schule besondere Veranstaltungen statt.
Nicht 99 rote, sondern über 120 bunte Luftballons ließen die
Goethe-Grundschüler aus Greiz im Schlossgarten gen Himmel stei-
gen. Mit der Aktion wurde der gestrige Festtag zum 100.
Geburtstag der Goetheschule Greiz eröffnet. Während der ganzen
Woche fanden in der Schule besondere Veranstaltungen statt.
Foto: Marcel Hilbert

Kommentar

Mehr als Bildung

Von Susann Grunert

Seit einem Jahrhundert gehört die Goetheschule zum Greizer Stadtbild, prägt die Marienstraße wie kein anderes Gebäude. Auch die Festveranstaltung war eine Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart. Rund 750 000 Mark hat der Bau der Schule vor einem Jahrhundert gekostet, „schon damals hat der Fürst dafür seine Goldschatulle nicht geöffnet, und die Stadt musste bezahlen“, witzelte Festredner Gerd Grüner. Auch die Rechnung über gut 4 Millionen Euro Sanierungskosten, die von 2004 bis 2007 in den Schulbau gesteckt wurden, bekam der Rathauschef auf den Tisch. Doch wer jetzt die fast schon obligatorischen Beschwerden über zu wenig Mittel erwartete, konnte aufatmen. Denn für Grüner gehören Investitionen in die Bildung zur öffentlichen Pflichtaufgabe. In Zeiten knapper Kassen ist dieses Festhalten an den wirklich wichtigen Aufgaben beruhigend. Sind Schulen im Jahr 2010 doch nicht nur Bildungseinrichtung, sondern auch ein kulturelles und soziales Zentrum für Kinder.

Verwarnung wegen Erbsenschmeißens

Gunther von Hagens
Gunther von Hagens

Gespräch mit dem berühmten Anatom

Greiz.

Der Anatom Gunther von Hagens, der mit seiner Plastinatenshow „Körperwelten“ berühmt wurde, lebte von 1951 bis 1964 am Roth in Greiz. Ab der zweiten Klasse besuchte er die Goetheschule.
Welche Erinnerungen haben Sie an ihre Schulzeit hier?
Ich erinnere mich noch gut an die alten Bänke, die jetzt ausgestellt werden und an den Fahnenappell, den es bei uns noch täglich gab. Außerdem an meinen Geschichtslehrer und meinen Biologielehrer, die so bildlich lehrten, dass in mir das Fernweh geweckt wurde.
Was waren Sie für ein Schüler?
Ein frecher. Ich habe einmal eine Verwarnung wegen Erbsenschmeißens bekommen. Ansonsten konnte ich mich oft auf mein Elefantengedächtnis verlassen. Vor allem, wenn ich vor einem Test wieder einmal das gelernt habe, was nicht gefragt wurde.
Hat sich hier in der Goetheschule im Vergleich zu damals viel verändert?
Sehr viel, vor allem die Treppen sind so ganz anders. Aber es sieht toll aus. Auf der anderen Seite hat sich die gesamte Umgebung sehr in mein Gedächtnis eingeprägt. Ich erinnere mich zum Beispiel an die Faszination, die die Skulptur „Der getreue Eckhart“ auf mich hatte.
Inwiefern?
Mich hat immer die Anatomie der Skulptur begeistert. Man könnte fast sagen, dass damit meine Faszination für den menschlichen Körper ihren Anfang nahm.
Gespräch: Marcel Hilbert

Erinnerungen an die Schulzeit

Carola Sturm, Direktorin der Goetheschule:
Seit ich sieben Jahre bin, wollte ich Lehrerin werden. Daher habe ich mit meinen vier Geschwistern nach der Schule nochmal „Schule“ gespielt.

Ullrich Schlegel Schulverwaltungs-
amtsleiter:

Ich war in einer Naturwissenschaftsklasse, die bei den Lehrern gefürchtet war. Wir waren immer etwas respektlos zu Autoritäten.

Waltraud Ruch, ehemalige Direktorin der Goetheschule:
Meine besten Erinnerungen sind die aus meiner Lehrerzeit und hier vor
allem die vielen gefeierten Feste mit allen Schulteilen.

Barbara Stubbe geb. Hofmeister,
Schwimmweltmeisterin:

Ich erinnere mich noch sehr genau an unseren großen und autoritären Direktor Drechsler.

Es fragte: Marcel Hilbert


23. April 2010 /OTZ

Pariser Schatz im Schlafzimmer

Schlafzimmer-Einblick: Hier fand sich die historische chinoise Tapete aus Paris. Der Restaurator hat aus der „braunen Soße“ wieder eine Augenweide gemacht, so Stephan Keilwerth und Dr. Helmut-Eberhard Paulus.
Schlafzimmer-Einblick: Hier fand sich die historische chinoise
Tapete aus Paris. Der Restaurator hat aus der „braunen Soße“
wieder eine Augenweide gemacht, so Stephan Keilwerth und Dr.
Helmut-Eberhard Paulus.
Foto: OTZ/Grunert

Fürstliche Zimmer in der Beletage des Sommerpalais erfordern manche Operation

Von Kathrin Schulz Greiz (OTZ).

Ein Blick ins fürstliche Schlafzimmer? Und ob der sich lohnt. Früher ein Lagerraum „im beschämenden Zustand“, wie die Leiterin des Sommerpalais Eva-Maria von Mariassy weiß, kann das Schlafgemach in der Beletage in diesen Tagen gemeinsam mit einem Ankleidezimmer, der französischen Bibliothek und dem Porzellanzimmer des Hauses in neuem Glanz der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Dr. Helmut-Eberhard Paulus, Direktor der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, eröffnete gestern gemeinsam mit Landrätin Martina Schweinsburg die aufwändig restaurierten bzw. rekonstruierten Räume. Durch die sehr eingeschränkten Überlieferungen zur ursprünglichen Gestaltung, Bauakten gibt es auch nicht, seien die Arbeiten nicht einfach gewesen und hätten auch manche Überraschung gebracht. Funde, wie die Muschelkartusche im westlichsten Raum, der einfach nur gestrichen werden sollte, und jetzt eine wunderschöne Decke preisgab - allerdings auch die Überbleibsel eines Bombentreffers aus dem Krieg - hätten das ursprüngliche Buget von 75 000 Euro auf knapp 100 000 Euro erhöht, meint Paulus. Einen Schatz aus Paris birgt das fürstliche Schlafzimmer, das mit viel Know how gereinigt und restauriert wurde. Henry Wagner, Restaurator aus Leipzig,

hatte hier wahre Operationen zu meistern, wie Fachbau leiter Stephan Keilwerth erklärt. So musste die Leinwandbespannung mit Landschaftsund szenischen Motiven über den Putz hochgeklappt werden, weil dieser dringend erneuert werden musste. „Wir finden hier Ausstattungsqualität von europäischem Anspruch“, freut sich der Stiftungsdirektor. Im Alkoven fand sich eine chinoise Tapete aus Paris, die noch aus der Erbauungszeit um 1769 stammt. Die Reinigung war mühsam, wie Paulus weiß. Eigentlich sei die wertvolle französische Tapete nur noch eine „braune Soße“ gewesen. Ein Blick in den kleinen Alkoven lohnt sich auf alle Fälle. Ebenso wie ins Porzellanzimmer, das mutig in den Farben des Originalbefundes gestaltet wurde. Ein Überraschungseffekt, der die Dekorationen des Raumes voll zur Geltung bringt. Sandrin Tietjen von der Firma Feige aus Neudietendorf restaurierte dieses wunderschöne Kabinett.


23. April 2010 /OTZ

Schatzkästchen Sommerpalais

Stephan Keilwerth (im Spiegelbild) erläutert die Arbeiten im Porzellan-Kabinett.
Stephan Keilwerth (im Spiegelbild)
erläutert die Arbeiten im Porzellan
-Kabinett.
Foto: OTZ/Susann Grunert

Fürstliche Räume in der Beletage nach aufwändiger Restaurierung für Greizer und Gäste offen

Von Kathrin Schulz Greiz (OTZ).

„Das Sommerpalais im Greizer Park ist ein Schatzkästchen von europäischer Bedeutung - jetzt ist das sichtbar“, freut sich Dr. Helmut-Eberhard Paulus, Direktor der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, als er gestern die ersten restaurierten fürstlichen Wohnräume im Westflügel der Beletage des Greizer Sommerpalais freigeben konnte. Im fürstlichen Schlafzimmer, dessen bemalte Leinwandbespannung im Neorokoko zunächst sorgsam nach oben geklappt werden musste, um den Putz darunter erneuern zu können, entdeckten Restaurator Henry Wagner aus Leipzig und Fachbauleiter Stephan Keilwerth eine original chinoise Tapete aus Frankreich, die noch aus der Erbauungszeit um 1769 stammt. Eine weitere Pariser Tapete kam hinter einer Sockelleiste zum Vorschein, andere Originalbefunde aus Wandschränken ließen Rückschlüsse auf die Raumfassungen zu, da Bauakten und weiteres Material nicht vorhanden sind. Mit rund 100 000 Euro konnten neben dem Schlaf- und Ankleidezimmer auch die französische Bibliothek und das Porzellanzimmer restauriert bzw. in Teilen auch rekonstruiert werden. Sandrin Tietjen, Restauratorin der Firma Feige in Neudietendorf setzte die mutigen Farben der Originalbefunde aus dem 18. Jahrhundert ein. Die Überschreitung des Budgets um gut 25 000 Euro begründet Paulus mit Überraschungen in der Befundlage, beispielsweise wurden Deckenmalereien um 1911 im Ankleidezimmer entdeckt. Im Herbst 2010 sollen zwei weitere Räume übergeben werden. Parallel dazu laufen die Arbeiten im Gartensaal, der u.a. einen beheizten Terrazzofußboden erhält, sowie die Restaurierung der Schaubibliothek und des Festsaals. Das Treppenhaus erhält eine klassizistische Fassung. Insgesamt, so der Stiftungsdirektor, werden im Jahr 2010 rund 550 000 Euro in die Sanierung des Greizer Sommerpalais investiert.


23. April 2010 /OTZ

Sechs Hausarztstellen im Landkreis zu besetzen

CDU-Ortsverband diskutiert Ärztemangel

Von Susann Grunert Greiz (OTZ).

Der CDU-Ortsverband Greiz lud am Mittwoch zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Ärztemangel - und wie weiter?“ ins Theaterrestaurant ein. Dazu konnte Vorsitzender Mario Walther 15 Interessierte begrüßen. Notdienstobmann Dr. Rainer Stöckigt, Ärztin Dr. Ulrike Heschel sowie die beiden Landtagsabgeordneten Horst Krauße und Christian Gumprecht, Sprecher für Soziales, Familie und Gesundheit, stellten sich den Fragen der Gäste. „Die Hälfte der heutigen Medizinstudenten landen nicht in der Praxis“, brachte Rainer Stöckigt einen der Hauptgründe für den vorherrschenden Ärztemangel im Landkreis vor. „Im Hausarztbereich könnten wir sofort sechs freie Stellen besetzen, doch es fehlt der Nachwuchs“, fährt er fort. Diejenigen, die praktizieren, werden dagegen immer älter: „Die Altersstruktur macht uns momentan am meisten Sorgen“, erklärt der Allgemeinmediziner. So liegt der Altersdurchschnitt im Notarztbereich bei 56,6 Jahren. „Der älteste Kollege ist 73, sechs sind über 70 und viele weitere über 65 Jahre alt - könnten also theoretisch morgen in Rente gehen“, präsentiert Stöckigt das Dilemma in Zahlen. Doch worin liegt die Ursache begraben, dass es seit 14 Jahren keinen Ausbildungsassistenten mehr im Landkreis gab? „Ich denke, die größten Probleme sind die hohe Arbeitsbelastung und ein dazu verhältnismäßig geringes Einkommen“, vermutet Rainer Stöckigt. Kollegin Heschel ergänzt, dass viele Neumediziner zudem lieber in die Pharmaindustrie wechseln: „Die Entwicklung von Medikamenten ist ein interessantes Gebiet. Dazu kommen keine Dienste, keine unregelmäßigen Arbeitsstunden.“ Ginge es nach den Besuchern der Diskussion, solle die Wirtschaft daher mehr in die Verantwortung gezogen werden: „Die könnten ihre Leute doch selber ausbilden, oder zumindest einen finanziellen Beitrag zur Ausbildung leisten“, lauteten die Vorschläge. Für Landtagsmitglied Christian Gumprecht gehört das gesamte Image des Berufsstandes aufpoliert: „Anstatt immer nur übers Geld zu reden, sollte man vielmehr damit werben, wie toll es ist, anderen Menschen zu helfen“, lautete der fromme Wunsch des Politikers. Kurzfristig sei laut Gumprecht das Problem auch durch geforderte Förderprogramme nicht zu beheben: „Mit fünf Jahren Studium und sechs Jahren Facharztausbildung stehen die Ärzte der Zukunft in frühestens elf Jahren zu Verfügung.“ Praktikable Lösungsansätze für den vorherrschenden Ärztemangel besonders im Not- und Hausarztbereich konnte die Runde im Theaterrestaurant keine präsentieren. Die Diskussionsinhalte sollen jedoch bei einer weiteren Veranstaltung, dann unter Mitarbeit des Bundestagsabgeordneten Volkmar Vogel, erneut aufs Trapez gebracht werden.

Ärztemangel - Woran liegt’s?

Dr. Rainer Stöckigt:
Nur die Hälfte der Medizinstudenten kommt auch in der Praxis an. Daran wird sich nichts ändern, solange es einfachere Wege gibt, sein Geld zu verdienen.

Horst Krauße:
Die strengen Auswahlverfahren fürs Studium werfen die zurück, die sich für den Arztberuf eignen, aber vielleicht um ein paar Zehntel an der Zulassung scheitern.

Christian Gumprecht:
Der Beruf muss attraktiver gemacht werden. Es ist entscheidend, junge Leute davon zu überzeugen, nach Thüringen zu kommen, es darf nicht nur Geld zählen.

:
Das Honorar der Ärzte entspricht nicht deren Leistung. Deshalb gehen die Neumediziner lieber ins Ausland, zu Versicherungen oder in die Pharmaindustrie.


23. April 2010 /OTZ

Nicht nur des Geldes wegen

In Obergrochlitz waren Schüler der Carolinenschule unterwegs.
In Obergrochlitz waren Schüler
der Carolinenschule
unterwegs.
Foto: Marcel Hilbert

Pohlitzer Regelschule am stärksten beim Frühjahrsputz vertreten

Greiz (OTZ/M. Hilbert).

„Das ist in den vielen Jahren die beste Teilnehmerzahl, die wir je hatten“, freut sich Sandra Strobel. Und die Organisatorin des Frühjahrsputzes des Lions Clubs Greiz hat allen Grund dazu, denn mehr als 150 Grund- und Regelschüler beteiligten sich bei der Aufräumaktion am vergangen Sonnabend. Nun stehen auch die Schule und die Klassen fest, die den größten Anteil an dieser Gesamtzahl halten. Mit 72 jungen Putzteufeln war die teilnehmerstärkste Schule die Regelschule in Greiz-Pohlitz. Die Schule kann sich nun über 200 Euro für ihren Förderverein freuen. Grund zur Freude haben auch zwei Klassen dieser Schule, denn sowohl Klasse 6b, die mit 20 Schülern antrat, als auch Klasse 7b, von der sich 15 Schüler beteiligten, bekommen die Klassenkasse aufgestockt. An dritter Stelle steht die Klasse 5 der Lessingschule, die ebenfalls ein kleines Geldgeschenk erhalten wird. „Wir haben uns außerdem clubintern entschieden, dass die beiden beteiligten Grundschulen eine kleine Sonderprämie erhalten“, meint Strobel. Neben den Pohlitzer Grundschülern beteiligten sich zum Frühjahrsputz auch Kinder der Grundschule Irchwitz, letztere bereits zum dritten Mal. Zusätzlich zu den 154 Kindern waren auch 20 Lions-Club-Mitglieder im Einsatz. „Alle haben berichtet, wie engagiert die Kleinen waren“, so die Organisatorin. Dass die Schüler dabei nicht nur des Geldes wegen in der Stadt aufräumen, davon ist Strobel überzeugt: „Einige Klassen kommen für das Geld zwar sehr zahlreich, aber gerade die vielen Klassen mit wenigen Schülern zeigen, dass auch der Sinn dahinter, eine saubere Stadt, mit der Aktion transportiert wird.“


23. April 2010 /OTZ

Sie leben mit ihrer Rolle

Die letzten Proben vor der Premiere des Stückes „Zeig den Faust“, das von Strafgefangenen der JVA Hohenleuben einstudiert wurde und am Freitagabend im Reußischen Hof gezeigt wird.
Die letzten Proben vor der Premiere des Stückes „Zeig den
Faust“, das von Strafgefangenen der JVA Hohenleuben einstudiert
wurde und am Freitagabend im Reußischen Hof gezeigt wird.
Foto: A.-G. Marsch

Strafgefangene der JVA Hohenleuben führen heute das Stück „Zeig den Faust“ auf

Von Antje-Gesine Marsch Hohenleuben.

Die Aufführung eines Theaterstückes ist im Grunde nichts Besonderes. Was aber, wenn die Akteure Strafgefangene sind und die Proben in der Mehrzweckhalle der Justizvollzugsanstalt Hohenleuben stattfinden? Seit gut drei Jahren gibt es dort eine Theatergruppe, die von Vollzugsbeamtin Anke Hartmann geleitet wird. Nach der Aufführung des Stückes „Die Reise“ im Vorjahr wagt man sich diesmal an den Dichterfürsten Goethe. „Die Gefangenen wollten unbedingt den ‚Faust' spielen“, wie Hartmann betonte. Die Gruppe habe auf dem klassischen Stück bestanden; alle waren vom Inhalt fasziniert“, wie Anke Hartmann schmunzelnd sagt. So schrieb sie eine Rahmenhandlung, die in einer Zelle spielt, als ein Stromausfall für Langeweile sorgt und man sich deshalb spontan entschließt, ein Theaterstück einzustudieren. Dass sich die Probenarbeiten, die insgesamt etwa anderthalb Jahre dauerten, nicht immer leicht gestalteten, verschweigt die Beamtin allerdings nicht. „Zum einen ist es schwierig, unter den männlichen Strafgefangenen Darsteller zu finden; zum anderen fallen durch Entlassungen auch Akteure wieder weg.“ So sei die Besetzung, wie sie derzeit agiert, bereits die dritte. Während der Arbeit am Stück habe sich die soziale Kompetenz der Inhaftierten erneuert und vertieft, wie Hartmann erklärt. Das Ringen mit dem Originaltext, das Philosophieren über das Leben und die kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und deren Auswirkung seien deutliche Indikatoren dafür. „Einige Darsteller verlangten sogar Einzelproben, wollten darüber reden; ja, sie leben mit ihrer Rolle“, wie Anke Hartmann befindet. Schwierigkeiten habe beispielsweise die Szene in Auerbachs Keller bereitet, als die Mimen sich volltrunken geben mussten. „Alkohol ist im Vollzug ein absolutes Tabuthema. Zudem hat ein Großteil der Gefangenen ein Suchtproblem“, so die Beamtin. Agierten die Mimen zu den Proben noch leger in Jeans und T-Shirt, tragen sie im Stück zum Teil klassische Kostüme, wobei Bühnenbild und Requisiten eher spartanisch angelegt sind. Allerdings wird durch farbintensives Lichtdesign, Toneffekte und Musik die Dramatik betont. Dass das Gretchen von einer Marionette gespielt wird, sei beabsichtigt, alles andere wäre „sehr unpassend“ gewesen, so Hartmann. Die Gretchenfrage wird im Stück nicht gestellt; auch endet die Tragödie weniger tragisch. Heute um 18.30 Uhr können Interessierte im Reußischen Hof die Vorstellung sehen. „Wir hoffen und bangen, dass alles gut klappt und vor allem, dass recht viele Leute kommen“, wünscht sich Anke Hartmann auch im Namen der Darsteller.


23. April 2010 /OTZ

Ohne Bücher geht es nicht

Buchbinderin Katharina Oberreuter an der Pappschere in ihrer Werkstatt in Zeulenroda-Triebes. „Es macht mir selbst Spaß zu sehen, wie schön die Bücher nach getaner Arbeit aussehen. Oft weiß man am Anfang nicht 100-prozentig, wie es am Ende wird“, sagt sie und lacht.
Buchbinderin Katharina Oberreuter an der Pappschere in ihrer
Werkstatt in Zeulenroda-Triebes. „Es macht mir selbst Spaß zu
sehen, wie schön die Bücher nach getaner Arbeit aussehen. Oft
weiß man am Anfang nicht 100-prozentig, wie es am Ende wird“,
sagt sie und lacht.
Foto: OTZ/Ute Flamich

Buchbinderin Katharina Oberreuter aus Zeulenroda-Triebes verpasst alten Lektüren eine Schönheitskur

Von Ute Flamich Zeulenroda-Triebes (OTZ).

Eine lange Arbeitsplatte erstreckt sich unter den Fensterbänken. Sie reicht von einer bis zur anderen Wand des Raumes. Bleistifte, Papier, ein Messer und ein paar Bücher liegen darauf. Große, alte Maschinen füllen den Raum - Präge- und Klebebindepresse, Drahtheftund Schneidemaschine. In einem Lagerregal, gleich links hinter der Tür, gibt es eine wohl geordnete Auswahl an Papieren - dickes und dünnes, weißes und gefärbtes. Die Werkzeuge im Raum stehen still, sie schweigen. Nur im Hintergrund ist das Rattern einer Druckmaschine zu hören. Alles, was ein Buchbinder zum Arbeiten braucht, ist vorhanden, von der Papierbohrmaschine bis zur Pappschere. Die alten Maschinen funktionieren noch. Zum Leben erweckt werden sie von Katharina Oberreuter. Die 46-Jährige ist gelernte Buchbinderin. Seit dem Jahr 1985 arbeitet sie in der Druckerei ihres Vaters in Zeulenroda-Triebes. Gelernt hat sie von 1979 bis 1981 zu DDR-Zeiten in Weimar. „Es war damals schwierig, eine Ausbildungsstelle zu finden. Aber ich hatte Glück und konnte in einer sehr schönen und gut ausgestatteten Werkstatt beginnen“, sagt Katharina Oberreuter. Seit dem ersten Januar 2009 ist die Buchbinderin selbstständig. Vorher hat sie ihrem Vater in der Druckerei geholfen und nur wenige Bücher nebenbei neu gebunden. „Die Nachfrage nach dem Buchbinden ist nie ganz abgerissen, war aber auch nie wirklich groß.“ Das liege auch daran, dass viele Besitzer alter und abgenutzter Bücher glauben, dass es hoffnungslos und das abgenutzte Buch nicht reparabel sei. Doch diese Leute belehrt die Buchbinderin eines Besseren. Fast wie neu sehen die Bücher aus, sind sie einmal durch die geschickten Hände der Buchbinderin gegangen. Doch bis es soweit überhaupt ist, sind einige Arbeitsschritte notwendig: Das Buch wird meist zunächst komplett auseinandergenommen. Risse und zerfressene Kanten

„Der große Volksatlas“ aus dem Jahre 1939 wird auseinandergenommen.
„Der große Volksatlas“ aus dem Jahre 1939
wird auseinandergenommen.
Blei-Schrift für die Prägepresse, um beispielsweise eine Zeugnismappe zu prägen.
Blei-Schrift für die Prägepresse, um beispielsweise
eine Zeugnismappe zu prägen.
Prägepresse: Unter Hitze und Druck werden die Buchstaben eingeprägt.
Prägepresse: Unter Hitze und Druck werden
die Buchstaben eingeprägt.
Fotos: OTZ/Ute Flamich
Nach getaner Arbeit: Fast wie neu sieht der Hof-Kalender aus dem Jahre 1888 aus.
Nach getaner Arbeit: Fast wie neu sieht der
Hof-Kalender aus dem Jahre 1888 aus.

werden mit sehr dünnem Seidenpapier oder mit selbstklebendem Reparaturband ausgebessert. In der Regel wird ein neuer Einband benötigt, auf den gut erhaltene Bestandteile der alten Buchdecke aufgebracht werden können, um das ursprüngliche Erscheinungsbild zu erhalten. „Kürzlich habe ich einen Atlas aus dem Jahre 1939 bekommen“, sagt Katharina Oberreuter. Bei diesem müssen Schimmelflecken desinfiziert werden, weg bekommt man sie nicht. „Der Schimmel wird mit hochprozentigem Alkohol behandelt, anschließend müssen die Seiten gut trocknen. Sind alle Arbeiten an dem Papier erledigt, wird der Buchblock mit Nadel und Faden wieder neu geheftet“, erklärt sie. Besonders fasziniert ist die Buchbinderin von den alten Zeulenrodaer Kirchenbüchern, die meist vom Ende des 19. Jahrhunderts stammen und die in ihrer Werkstatt eine Schönheitskur erfahren haben. „Bei diesen Büchern musste ich aufpassen, dass ich auch arbeite und nicht nur lese“, sagt Katharina Oberreuter und lacht. Denn in einem Taufbuch sei ihre Großmutter eingetragen - und auch andere Verwandte seien dort vermerkt. Spannend sei auch zu sehen, welche Bindetechnik zu früheren Zeiten verwendet wurde. „Auch heute wird bei den historischen Büchern nur mit wasserlöslichen Klebstoffen gearbeitet“, sagt die handwerklich begabte Frau, deren eigene, reparaturbedürftige Bücher meistens auf der Strecke bleiben. Doch Bücher sind ein wichtiger Teil ihres Lebens: „Ohne sie geht es nicht.“


23. April 2010 /OTZ

Lesen öffnet Horizonte

Autor Rudi Berger bei einem Auftritt während des Poetry Slams ins Ranis.
Autor Rudi Berger bei einem Auftritt während des
Poetry Slams ins Ranis.

Schriftsteller Rudi Berger im OTZ-Gespräch über aktuelle Projekte und die Bedeutung von Büchern

Langenwetzendorf (OTZ).

Rudi W. Berger ist Autor von Romanen und Erzählbänden. Sieben Bücher hat der 86-Jährige Langenwetzendorfer bisher herausgebracht. Über aktuelle Projekte und die Bedeutung von Büchern sprach er mit OTZ. Herr Berger, heute ist Welttag des Buches.
Was bedeuten Ihnen Bücher?
Viel. Bücher sind wie Brot für mich, sie sind geistiges Futter. Ich habe schon immer gern gelesen. Als Kind wälzte ich Grimms Märchen von vorne bis hinten durch und wieder von vorne. Mein Geschmack hat sich dann natürlich im Laufe der Zeit geändert (lacht). Ich kam als Gefangener und geschlagener Soldat aus dem Krieg zurück. Die DDR wurde meine Heimat. Sie ist mein Grunderlebnis. Daraus erwuchs auch das Bedürfnis, darüber zu schreiben.
Welche Bücher waren dann für Sie interessant?
Na, zum Beispiel „Die Mutter“ von Maxim Gorki. Das Buch hat mir damals viel gegeben. Es handelt von Pelageja Nilownas, die von einer einfachen Arbeiterfrau zur Revolutionärin wurde. Und Majakowski natürlich, den die jungen Leute bestimmt nicht mehr kennen: „Wie macht man Verse?“ Wissen Sie, das tolle an Büchern ist doch, dass man mit ihnen leben kann und sich darin in irgendeiner Form wiederfindet oder zu finden wünscht.
Kommt man durchs viele Lesen auch leichter zum Schreiben?
Das ist schon möglich, ja. Wer schreibt, muss viel Lesen. Das öffnet Horizonte. Keiner schreibt allein aus sich heraus. Ich zum Beispiel bin übers Lesen zum Schreiben gekommen - aber auch einfach durch die Zeit, wie gesagt, die damals auch für mich sehr entscheidungsvoll war.
Gibt es Vorbilder, die Sie auf Ihrem Weg als Schriftsteller begleitet haben?

Ja, zum Beispiel einige Arbeiter-schriftsteller wie Erich Weinert und Willi Bredel. Später unter anderen Heiner Müller, Lois Fürnberg und Peter Hacks. Vor acht Jahren ist Ihr erstes Buch erschienen, ein doppelter Gedichtband. Sechs weitere Bücher, darunter Romane und Erzählungen, folgten.
Wollen Sie es dabei belassen oder welche aktuellen Projekte stehen an?
Mein jüngstes Buch „Windflüchter“ erschien zur vorjährigen Buchmesse in Leipzig. Gegenwärtig arbeite ich an einem Essayband zur Verteidigung der Poesie im Sinne von Bertold Brecht. Der schrieb in den 70er Jahren einen Brief an die Autoren, in dem er Freiheit für alle Künste forderte - mit einer Ausnahme: Bücher, die den Krieg verherrlichen und Völkerhass schüren. In diesem Sinne richten sich meine Bücher gegen die Beliebigkeit in der Literatur zum Beispiel auch in meinem Roman „Laura“. Darin besitzt die Jugend schlechte Karten und soll in den Krieg ziehen, obgleich sie ihn verurteilt.

Interview: Ute Flamich


23. April 2010 /OTZ

Zum heutigen Welttag des Buches

Blick in Abgründe der Seele

Kathrin Schulz über Henning Mankells „Der Chinese“
Ein knallharter Thriller des Bestseller-Autors, der Welten verbindet. Was hat das grausige Massaker an 18 Menschen in einem kleinen schwedischen Dorf mit den gesellschaftlichen Entwicklungen in China zu tun? Mankell blickt in die Abgründe der menschlichen Seele, unterzieht die Führungselite der Chinesen einer beängstigend nüchternen Betrachtung. Nichts für schwache Nerven. Ein Buch für Krimi-Kenner.

Zurück ins Leben finden

Susann Grunert über Sarah Kuttners „Mängelexemplar“
MTV-Großklappe Sarah Kuttner überrascht in ihrem ersten Roman mit der emotionalen aber nicht kitschigen Geschichte von Karo, die völlig unvermittelt in eine tiefe Depression verfällt. Die unverwechselbar klare Sprache der Autorin beschreibt Karos Kampf gegen ihren Kopf - nicht flapsig, nicht todernst, trotzdem aufwühlend. Ein Buch, das nicht darauf ausgelegt ist, sentimental zu sein, gerade deswegen aber berührt.

Nach den Regeln der Bibel

Gudrun Friedemann über „Die Bibel & ich“
A. J. Jacobs versucht als Atheist in der heutigen Zeit, nach allen Regeln der Bibel ein Jahr zu leben. Dieses macht sein Leben und das seiner Mitmenschen nicht einfach, aber spannend. Trotz täglich neuer Herausforderungen scheint er immer ausgeglichener zu werden. Mit Ernst geht er an die „Sache“ ran, schreibt witzig zugleich, wenn man versucht, sich in die Situationen - auch als Frau - hineinzuversetzen.

Zamonische Abenteuer

Kristin Kulow über „Die Stadt der träumenden Bücher“
Am Sterbebett seines Dichtpaten erhält Hildegunst von Mythenmetz den Auftrag, den Autor eines genialen Gedichts zu finden. So begibt er sich nach Buchheim, unter dem sich Katakomben mit unzähligen Büchern ausdehnen - und gerät in ein fantastisches Abenteuer. Walter Moers entführt in diesem Roman den Leser auf seinen fantastischen Kontinent Zamonien mit all den ungewöhnlichen Bewohnern.

Darauf einen Martenstein!

Steffen Beikirch amüsiert sich über „Vom Leben gezeichnet“
Nach spannender, aber schwerer Kost von Frank Schätzing - erst „Der Schwarm“, dann „Lautlos“ - habe ich wirklich mal etwas Leichtes gebraucht. Und mich ausgeschüttet vor Lachen. Harald Martenstein, Reporter beim Berliner Tagesspiegel und Kolumnist der Hamburger Zeit, erklärt einem das Leben wie kein Zweiter. So gut, dass Fans inzwischen ein geflügeltes Wort geprägt haben: „Darauf einen Martenstein!

Verleitet zum Denken

Heidi Henze über „Außer Dienst“ von Helmut Schmidt
Nach Goethes Gedichtbänden brauchte ich eine sanftere Nachtlektüre, da fiel mir „Außer Dienst“ ins Auge. Kein Buch, indem eine Statistik über die politischen Kämpfe aus dem Kanzlerleben von Helmut Schmidt (1974 bis 1982) die nächste jagt. Vielmehr eine scharfsinnige Analyse eines Politikers, der einen Appell an den gesunden Menschenverstand sendet mit vielen Fragen, vor denen ich auch heute stehe.

Sozialisation der besonderen Art

Ute Flamich über „Dschungelkind“ von Sabine Kuegler
Ihre Kindheit war abenteuerlich, aufregend, nicht selten gefährlich. Es war ein Leben in enger Verbundenheit mit der Natur. Sabine Kuegler heißt die heute ...-jährige, die gemeinsam mit ihren Eltern, einem Sprachforscher- und Missionarsehepaar, und den zwei Geschwistern, ihre Kindheit im Dschungel Papua-Neuguineas verbrachte. Beim Stamm der Fayu erlebte sie als Kind eine Sozialisation der besonderen Art.

Bissige Abrechnung

Marcel Hilbert über John Nivens „Kill your friends“
London, Mitte der 90er Jahre: Eine Popband nach der anderen wird geboren und stirbt wieder. Mittendrin Steven Stelfox, Manager und Talentscout, der aus seiner Arbeit mit den Pop(p)- Sternchen berichtet. „Hauptsache, sie sehen gut aus“ - nach diesem Credo stolpert er von einer Drogen- und Sexorgie in die nächste und demontiert mit seinen zynischen und negativen Kommentaren mal eben das komplette Musikbusiness.


23. April 2010 /OTZ

Den vierten Team-Platz erkämpft

Die Mannschaft des 1. Schwimmklubs Greiz konnte zum Hofer Frühjahrsschwimmen dank guter Leistungen der einzelnen ,Sportler einen guten vierten Gesamtplatz belegen.
Die Mannschaft des 1. Schwimmklubs Greiz konnte zum Hofer Früh-
jahrsschwimmen dank guter Leistungen der einzelnen ,Sportler
einen guten vierten Gesamtplatz belegen.
Foto: Sabine Penzel

Hofer Frühjahrs-Schwimmen: Gute Einzelergebnisse des Greizer Nachwuchses

Von Sabine Penzel Hof (OTZ).

Neben 133 jungen Schwimmern aus sieben Vereinen Bayerns und Sachsens beteiligten sich 13 Aktive des 1. Schwimmklubs Greiz am Hofer Frühjahrs-Schwimmfest. Bei 521 Einzel- und 13 Staffelstarts wurde um gute Platzierungen und somit Punkte für die Mannschaftswertung gekämpft. Bis Platz fünf wurden Punkte vergeben wurden. Erste Plätze für Greiz erkämpften sich Melanie Werner, Lukas Wegerich und Kai Fülle. Melanie Werner, Jahrgang 2000, verwies über 50 m Rücken eine Schwimmerin aus Plauen mit 39 Hundertstelsekunden Vorsprung auf den zweiten Platz. Lukas Wegerich, Jg. 1997, und Kai Fülle, Jg. 1996, waren über 100 m Brust erfolgreich. Lukas schwamm zudem persönlichen Rekord. Seinem Sieg fügte Kai Fülle einen zweiten Platz über 100 m Lagen hinzu. Mit Bestzeiten erkämpften Alexander Grätz, Jg. 2001, über 50 m Freistil und Cornelius Horlbeck, Jg. 2002, über 50 m Rücken zweite Plätze. Michelle Müller, Jg. 1997, schlug nach je 100 m Schmetterling, Brust und Freistil als Zweite an, wobei sie auf den zwei letztgenannten Strecken ihre Bestleistungen unterbot. Über 100 m Lagen der Jahrgänge 1995 und älter war Lucas Pfau, Jg. 1993, der Zweitbeste. Einer Plauener Schwimmerin gab sich Melanie Werner über 50 m Freistil knapp geschlagen. Anna-Sophia Zietan, Jg. 1995, belegte Rang zwei über 100 m Rücken und Lagen, letzteren mit Bestzeit. Die elf dritten Plätze für Greiz teilen sich Kai Fülle, Sophie Geyer, Cornelius Horlbeck, Michelle Müller, Melanie Werner, Anna-Sophie und Jan- Oliver Zietan. Kai Fülle bestätigte mit Bestzeit über 100m Freistil seine gute Form. Sophie Geyer, Jg. 2000, holte mit ihrer Platzierung drei Punkte für ihre Mannschaft. Nach 50 m Brust und Freistil schlug Cornelius Horlbeck als Dritter an und stellte persönliche Rekorde auf. Über 100 m Lagen schwamm Michelle Müller sicher auf Rang drei ebenso wie Melanie Werner über 50 m Schmetterling. Die Geschwister Zietan steuerten noch mal 15 Punkte für die Mannschaftswertung bei: Anna-Sophia über 100 m Brust und Freistil und Jan-Oliver, Jg. 2000, über 50 m Rücken, Brust und Freistil. Jan-Oliver beendete alle Disziplinen mit Bestzeit, seine Schwester die 100m Freistil. Insgesamt belegte Greiz damit den vierten Platz. Die Schwimmer bedanken sich bei den Eltern, die den Transport übernahmen.
www.schwimmen-greiz.de


23. April 2010 /OTZ

Erfahrung im Vordergrund

Team I des VfB Greiz (von links): Angelos Papaikomonu, Tim Haubenreißer, Fabian Müller, Christoph Wilschewski, Dennis Haubenreißer, Kevin Petersen.
Team I des VfB Greiz (von links): Angelos Papaikomonu,
Tim Haubenreißer, Fabian Müller, Christoph Wilschewski,
Dennis Haubenreißer, Kevin Petersen.
Team II (von links): Matteo Autrilli, Tim Beier, Jacob Feuchtmüller, Philip Stöhr, Paul Hohme, Felix Bergens
Team II (von links): Matteo Autrilli, Tim Beier, Jacob
Feuchtmüller, Philip Stöhr, Paul Hohme, Felix Bergens.
Fotos: Rudi Stöhr

Tischtennis, Nachwuchs, Freundschaftsspiel: Greizer stellen ihr Können unter Beweis
VfB Greiz - SpVgg Neumark 12:4 und 13:3

Greiz (OTZ/Rudi Stöhr).

Es gibt manchen Sportverein, der eine aktive Nachwuchsarbeit betreibt, den jungen Aktiven aber keinen geregelten Spielbetrieb bieten kann. Um dem Nachwuchs dennoch ein wenig Wettkampfpraxis zu bieten, werden freundschaftliche Vergleiche abgeschlossen. So auch beim VfB Greiz, dessen Tischtennis-Nachwuchs jüngst ein derartiges Testspiel gegen die Spielvereinigung Neumark absolvierte. Das Team aus Neumark, dem auch zwei Mädchen angehörten, hatte dabei Schwerstarbeit zu verrichten. An den vier Platten in der Turnhalle Herrmannsgrüner Straße in Greiz waren zwei VfB-Teams die Gegner. Dass beide Kämpfe verloren wurden, war Nebensache. Spielpraxis sollte gesammelt werden. Das VfB-Team I mit Tim und Dennis Haubenreißer, Kevin Petersen, Christoph Wilschewski, Fabian Müller, Angelos Papaikomonu gewann mit 12:4 Punkten und 40:16 Sätzen; Team II mit Paul Hohme, Tim Beier, Philip Stöhr, Felix Bergens, Jacob Feuchtmüller und Matteo Autrilli mit 13:3 Punkten und 39:15 Sätzen. Das Alter dieser beiden Teams reichte von 10 bis 16 Jahren. Die einzelnen Spiele liefen jeweils über drei Gewinnsätze. VfB-Übungsleiter Hartmut Pruschik zeigte sich mit den Erfolgen seiner Schützlinge zufrieden. Der Zufall spielte beim Zustandekommen dieses Freundschaftsspieles eine Rolle. Die Vorstände beider Vereine trafen sich zufällig. Kai Hoffmann, Übungsleiter der Gäste, meinte dazu: „Unsere Jugend wurde erst aufgebaut. Für sie ist es der erste freundschaftliche Vergleich, über den wir sehr dankbar sind. Ein Rückkampf in Neumark ist geplant, und nach Möglichkeit sollen weitere Vergleiche folgen.“


23. April 2010 /OTZ

Greizer E-Junioren mit Kantersieg gegen Lusan

Fußball, E-Junioren, Bezirksliga
1.FC Greiz - Lusaner SC 1981 11:1 (5:0)

Greiz (OTZ/Jörn Helmrich).

Mit dem Selbstbewusstsein aus vier gewonnenen Spielen in Folge gingen die Schützlinge von Trainer Peter Nahr hochmotiviert in die Begegnung mit dem derzeitigen Tabellen-Achten aus Lusan. Bereits in der 1. Spielminute erzielte Torjäger Nahr das 1:0. Vorausgegangen war ein tolles Zuspiel von Verteidiger Pohle. In der Folgezeit entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. In der 3. Minute rutschte Helmrich noch knapp an einer scharfen Hereingabe von Schlehan vorbei, bevor er in der 4. Minute den freistehenden Nahr bediente und dieser zum 2:0 vollendete. In der 13. Minute erhöhte Schlehan auf 3:0 per Kopf nach Eckball von Helmrich. Nach weiteren Chancen für die Greizer war es Erbarth, der in der 18. und 25. traf und auf 5:0 erhöhte. In der zweiten Halbzeit setzten die Greizer ihr druckvolles Spiel fort und Nahr konnte bereits in der 26. Spielminute das 6:0 bejubeln. Bis zur 40. Spielminute brannten die Gastgeber ein förmliches Angriffsfeuerwerk ab. Drei Tore (32. Erbarth, 33. Helmrich, 34. Nahr) sprechen eine deutliche Sprache. In der 40. Spielminute erzielten die Gäste den Ehrentreffer zum 9:1. In den letzten Spielminuten verloren die Greizer etwas den Spielfaden. Aber auch Lusan leistete kaum noch Gegenwehr, so dass Schlehan und Erbarth schließlich noch auf 11:1 erhöhen konnten. Die Gastgeber zeigten phasenweise tollen Angriffsfußball, die Abwehr stand sehr sicher und schaltete sich immer wieder in die Angriffsbemühungen ein. Am Ende hätter der Erfolg auch noch höher ausfallen können. Durch den fünften Sieg in Folge kletterte der 1. FC Greiz auf den vierten Platz in der Bezirksliga.

Greiz: Torben-Ole Albrecht, Melissa Lautenschläger, Paul Rohleder, Moritz Pohle, Moritz Preuß, Joram Erbarth, Richard Helmrich, Jannick Schlehan, James-Kevin Nahr


23. April 2010 /OTZ

Warme Füße nicht nur für Raucher

Messeauftritt der Zeulenrodaer Firma Knoch Lichttechnik GmbH zur Hannover Messe 2010 am Thüringen-Stand.
Messeauftritt der Zeulenrodaer Firma Knoch Lichttechnik GmbH
zur Hannover Messe 2010 am Thüringen-Stand.

Auf der heute zu Ende gehenden Hannover Messe ist auch Zeulenroda-Triebes gut vertreten. Neben den Firmen Ostthüringer Metallwaren und Riese Electronic kann man ebenso Knoch-Lichttechnik finden. Seit 1999 wieder zum ersten Mal, wie Geschäftsführer Klaus-Dieter Knoch erzählt.

Steffen Beikirch / 23.04.10 / OTZ

Hannover/Zeulenroda. Bis dahin hatte man fünf Jahre lang die Messe in der niedersächsischen Landeshauptstadt genutzt. Dann zog die Leuchtenbranche nach Frankfurt/Main um. Die Rückkehr nach Hannover vollzog die Zeulenrodaer Firma nun nicht mit Licht, sondern mit ihren modernen Heizgeräten Solamagic, die mit dem Elektrokonzern Philips zusammen entwickelt wurden. Eine Neuheit, die man erstmals in Hannover zeigt, ist ein beheizbarer Bistro-Tisch für den Außenbereich, der die Beine und Füße der Nutzer mit kurzwelligem Infrarot-Licht wärmt. Wir haben dafür zwei Körbe ineinander gesetzt und in der Mitte auf einem Trägermaterial zwei Infrarot-Halogenlampen angebracht. Die strahlen durch die Lochblech-Käfige nach außen, erläutert Klaus-Dieter Knoch. Das Lochblech sei dazu optimiert worden. Denn man stellte fest, dass der Wärmedurchsatz bei runden Löchern nur zirka 50 Prozent beträgt. Bei quadratischen Öffnungen dringen hingegen 70 Prozent der Wärmeleistung nach außen. Am Stand G 24 in Halle 4 war diese Woche einer der ersten Prototypen zu sehen. Die Resonanz ist sehr gut, den Bedarf gibt es schon, auch durch das Rauchergesetz, sagt Klaus-Dieter Knoch. Denn die Leute, die in vielen Lokalen nach draußen verbannt werden, um eine durchzuziehen, wollen dazu natürlich möglichst auch im Warmen stehen. Zudem hätten viele Städte inzwischen Gasheizer für Terrassen und Freiflächen verboten, weil diese kaum effizient seien und Geld in die Luft blasen, wie Knoch es umschreibt. Der neuartige Bistro-Tisch könne im dritten Quartal, ab August, geliefert werden. Wer den Sommer verlängern will, kann rechtzeitig loslegen, wirbt der Chef. Weitere Neuheiten der Firma Knoch auf der Hannover Messe waren beheizte Bilder. Oder anders gesagt: Wandheizplatten, die im langwelligen Infrarotbereich arbeiten und auf der Frontseite mit Malerei gestaltet sind. Das ist schöner, ähnelt aber der Elektroflächenheizung. Wir optimieren momentan noch die Heizleistung, so Knoch. Und dann zeigte seine Firma auch die neue Infrarot-Dickschicht-Technik. Dabei handelt es sich um Heizelemente, wie man sie aus dem Wasserkocher mit Bodenheizfläche kennt. So etwas, sagt Knoch, kann man in verschiedensten technischen Anwendungen einsetzen, zum Beispiel bei der Beheizung von Werkzeugen oder zur Kunststoffbearbeitung. Herauszufinden, was sich die Industrie damit vorstellen kann, war auch ein Anliegen des Messeauftrittes. Mit dem die Zeulenrodaer ansonsten keine allzu großen Erwartungen verbanden. Es war ein Versuchsballon, deshalb sind wir am Gemeinschaftsstand der Thüringer Industrie, erklärt Knoch. Den Erfolg der Woche in Hannover bezeichnet er als relativ schwach, weil durch die Flugverbote 50 Prozent der Besucher fehlen, die ansonsten aus dem Ausland kommen. Es gibt wirklich Stände, an denen ein Schild steht mit dem Hinweis, dass das Personal nicht kommen konnte. Die Ware liegt noch verpackt auf Paletten eine Katastrophe. Die Publikumszahl der diesjährigen Messe sei also keinesfalls repräsentativ. Dennoch war der Auftritt ein wichtiger Gradmesser, was mit den neuen Heiztechnologien alles machbar ist. Wir werden auch nächstes Jahr hier sein, schätzt Knoch.


23. April 2010 /Vogtland-Anzeiger

Bahn-Elektrifizierung: Millionen-Projekt kommt in Fahrt

Göltzschtalbrücke erhält Fahrbahnwann

Von Gabi Kertscher

Plauen/Reichenbach – Eines der größten Bauvorhaben der Bundesrepublik im Vogtland hat begonnen. Die Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke zwischen Reichenbach und Hof nimmt Gestalt an. Rund um die Göltzschtalbrücke rollen seit über einer Woche Teile für ein Stahlgerüst an. Die behelfsmäßigen Sicherungs-Anker in den Pfeilern sorgen für dessen Standsicherheit. Auf der einen Seite der Brücke wird das Gerüst bis März nächsten Jahres und auf der anderen Seite anschließend bis Dezember 2011 stehen, um den künftig an den Gleisen arbeitenden Firmen höchste Sicherheit zu gewährleisten. Die über 150 Jahre alte Brücke erhält in den nächsten Monaten eine neue Fahrbahnwanne. Entlang des 73 Kilometer langen Schienenstranges wird an weiteren drei Großbrücken gearbeitet. Während an der größten Ziegelsteinbrücke der Welt umfangreiche Arbeiten nötig sind, werden Elstertalbrücke, Röttiser und Grobauer Viadukt nur die zur Elektrifizierung notwendigen Arbeiten durchgeführt. Auf den Bahnhöfen Herlasgrün, Plauen, Mehltheuer, Schönberg und Gutenfürst sind elektrifizerungstypische Maßnahmen erforderlich. Gebaut werden auch neun neue Straßenbrücken. Die Brücke in Obermylau wird bis 2011, die Ruppertsgrüner und beide Brücken in Jößnitz werden bis 2012 durch neue Bauwerke ersetzt. Die Pausaer Straßenüberführung Nähe Kaufland, beide Brücken in Mehltheuer sowie die beiden Reuther Brücken sollen bis 2013 abgerissen und neu gebaut sein. Um die Strecken-Elektrifizierungsarbeiten planmäßig durchzuführen und im Dezember 2013 erfolgreich abzuschließen, wurde das Vorhaben in vier Bauabschnitte unterteilt. Los 1 geht von Reichenbach bis einschließlich Bahnhof Herlasgrün. Los 2 von Herlasgrün bis einschließlich Plauen Oberer Bahnhof. Los 3 von Plauen bis Landesgrenze Sachsen/Bayern, und das letzte zu vergebende Los 4 führt dann von der Landesgrenze bis zum Bahnhof Hof. Das 112-Millionen-Projekt wird seit mehreren Jahren vorbereitet. Am Planfeststellungsverfahren waren alle Träger öffentlicher Belange beteiligt. Bürgermeister der angrenzenden Kommunen, wie auch die dazugehörigen Straßenbaulastträger wurden gehört. Die Planfeststellungsunterlagen lagen über längere Zeit öffentlich aus.


23. April 2010 /OTZ

Kurz notiert:

Karikatur des Tages

Zeichnung: OTZ/Bruns
Zeichnung: OTZ/Bruns


„Eldorados“ bitten in der Sportschule zum Tanz

Zum ersten Tanzabend 2010 laden die „Eldorados“ am 8. Mai in die Sportschule „Kurt Rödel“ ein. Einlass ist 18.30 Uhr, Beginn 20 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf bei Erwin Kowsky unter Tel.: (03661) 43 28 55.
Archivfoto: OTZ/Freund

Zum ersten Tanzabend 2010 laden die „Eldorados“ am 8. Mai in die Sportschule „Kurt Rödel“ ein. Einlass ist 18.30 Uhr, Beginn 20 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf bei Erwin Kowsky unter Tel.: (03661) 43 28 55.


Berührung nach Spurwechsel

Greiz (OTZ).

Ein Lkw Mercedes befuhr am Donnerstag, gegen 12.50 Uhr die Bruno-Bergner- Straße. In Höhe der Deutschen Bank wechselte der Fahrer des Lkw von der linken auf die rechte Fahrspur, ohne auf die dort befindliche 55-jährige BMW-Fahrerin mit ihrem Auto zu achten. Es kam zur seitlichen Kollision beider Fahrzeuge, wobei am Pkw rund 5000 Euro Sachschaden entstand. Der Lkw-Fahrer setzte seine Fahrt fort, ohne Angaben zu machen. Die Fahrerin des BMW fuhr dem Lkw nach und versuchte den Fahrer durch Hupen und Lichtzeichen zum Anhalten zu bewegen, worauf dieser jedoch nicht reagierte. Ermittlungen ergaben, dass ein 54-Jähriger den LKW fuhr. Die Polizei sucht Zeugen, welche den Unfallhergang beobachtet haben. Tel: 03661-6210.


Ersatzverkehr von Elsterberg bis Barthmühle

Elsterberg (OTZ).

Auf Grund von Bauarbeiten seitens der Deutschen Bahn Netz AG fallen am Sonntag, 25. April, alle Züge der Vogtlandbahn-Linie VB 4 zwischen Elsterberg und Barthmühle aus und werden durch Busse ersetzt. Bedingt durch die längeren Fahrzeiten der Busse verkehren die Züge zwischen Gera Hauptbahnhof und Elsterberg sowie zwischen Barthmühle und Weischlitz teilweise verändert, was auf dem Geraer Hauptbahnhof zu Anschlussverlusten führt. Alle betroffenen Reisenden werden gebeten, sich an den Aushängen in den Bahnhöfen, unter der Hotline (0180) 1 23 12 32 oder unter www.vogtlandbahn. de zu informieren.


Heimatveranstaltung

"Im Vogtland zu Hause"



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