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Mit Elektrokraft den Berg hinauf
Mit Elektrofahrrädern soll der Radtourismus im Vogtland angekurbelt werden Von Susann Grunert Greiz (OTZ). Für wen das Glück dieser Erde auf dem Sattel eines Fahrrades liegt, der kann den Landkreis Greiz auf rund 280 Kilometern reizvoll radelnd erkunden. „Der Radtourismus nimmt immer größere Räume ein“, ist Mario Walther, Leiter des Regionalmanagement Greiz, überzeugt und hat auch gleich die passenden Zahlen parat: „74 Millionen Euro wurden letztes Jahr allein in Tagesreisen mit dem Rad investiert, diese Quelle gibt es anzuzapfen.“ Zum Leidwesen Walthers werden die Radwege im Thüringer Vogtland aber noch zu wenig frequentiert, „da spielt die Topographie mit zahlreichen Anstiegen sicher eine Rolle“, so Walther weiter. Mit der Anschaffung von Elektrofahrrädern, so genannten „Pedelecs“, soll sich das ändern. „Die Pedelecs machen das bergige Land flacher“, drückte es Walther zu einer Informations-Veranstaltung im Textilforschungsinstitut Thüringen-Vogtland aus, an der kürzlich Vertreter von Kommunen und Gemeinden, Tourismus- Verbänden und Hotels teilnahmen. Die Idee besteht darin, über den Landkreis verteilt ein Mobilitätsnetz zu installieren, an denen Pedelecs verliehen und deren Akkus getauscht werden können. Dafür gilt es nun, Partner zu finden. Im Saale- Orla-Kreis läuft seit dem Sommer 2009 ein solches Pe-delec-Modellprojekt. Das Landratsamt und der Tourismusverbund Rennsteig-Saaleland konnten dafür zwölf Leistungsträger wie Hotels oder Radfachgeschäfte gewinnen. „Wir haben momentan 33 Räder im Einsatz“, informierte Jenny Gäbler vom Tourismusverbund. Die Ergebnisse seien aber noch nicht zufriedenstellend. „Die Verleihraten sind niedrig“, bilanzierte Gäbler. Es habe sich aber bewährt, den Verleih in Pauschalprodukte zu integrieren, etwa fünf Tage Hotelübernachtung inklusive drei Tage Pedelec-Nutzung anzubieten. „Wir gehen voll auf das Thema drauf“, meinte Michael Hecht, Geschäftsführer vom Tourismusverband Vogtland. Die sächsischen Nachbarn starten
ab dem 24. April mit 18 Verleihstationen. „Man wird keinen Renn- oder Tourenradfahrer vom Gebrauch eines Pedelecs überzeugen können“, führte Herbert Ottenschläger von der Firma movelo aus, die das Pedelec-Verleihsystem im sächsischen Vogtland aufgebaut hat. Die Zielgruppe seien Menschen, die sich nicht anstrengen wollen oder dürfen und so genannte „Genussradfahrer“, die weniger die sportliche Ambition als vielmehr die Freude an der Natur aufs Rad treibt. Der Bergaer Bürgermeister Stephan Büttner (Freie Wähler) sieht im Pedelec-Konzept durchaus Potenzial: „Schon unter demographischen Aspekten bietet sich hier eine touristische Chance, die man nutzen sollte.“ Mit 10 bis 15 Verleihstationen soll das Thema Pedelec im Landkreis Greiz im nächsten Jahr in Angriff genommenwerden. Kommentar Das kleine Einmaleins Von Susann Grunert „Pedelec“ nennt sich das Trendobjekt der Radbranche. Wem also künftig die Kraft oder die Lust für die steilen Vogtland-Anstiege fehlt, der soll im Rad mit Schubunterstützung seinen Spaß finden. Ob sich dieser Trend für den hiesigen Tourismus als Treffer oder Tiefschlag erweist, bleibt abzuwarten. Im Saale-Orla-Kreis sind die Pedelecs noch kein Renner. Das mag zum einen daran liegen, dass den Elektrorädern oft das Image eines „Altherrenrades“ anhaftet. Doch wohl viel stärker wiegt die Tatsache, dass das Modellprojekt von den Initiatoren zu wenig beworben wurde. „Wir hätten eher mit der Öffentlichkeitsarbeit beginnen müssen“, räumt Jenny Gäbler vom Tourismusverbund Rennsteig-Saale ein. So ist die Pedelec-Ausleihe seit Sommer 2009 möglich, aber kaum einer weiß wo. Auch die Internetseite ist noch im Aufbau. Will es der Landkreis Greiz also besser machen, sollte er das Einmaleins der Öffentlichkeitsarbeit beherrschen.
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Spreewald statt Dominikanische Republik
Zahlreiche Reisende in der Region mussten Flüge umbuchen oder stornieren Von Heidi Henze und Ute Flamich Greiz/Zeulenroda-Triebes (OTZ). Christine und Frank Hertel mussten umbuchen. Das Paar wollte für 14 Tage die Sonne der Dominikanischen Republik genießen. Doch kein Flugzeug hat sie dorthin gebracht, denn der Flugverkehr über halb Europa ruht. Die deutschen Flughäfen sind geschlossen. Seit vergangenem Freitag sitzen die Hertels auf gepackten Koffern. „Wir können es nicht ändern und müssen jetzt das Beste daraus machen“, sagt Frank Hertel, der nun seinen Jahresurlaub nicht in dem sonnigen Inselstaat, sondern im deutschen Spreewald verbringen wird. Eine Naturgewalt ist es, die den Menschen in seine Schranken weist, ein kleiner isländischer Vulkan namens Eyjafjalla. Bereits am 20. März brach der Vulkan wieder aus. Seit Freitag Abend aber legten seine schwarzen Aschewolken den kompletten Luftverkehr in Deutschland lahm. Aschepartikel auf 5000 bis 8000 Meter Höhe, die beim Durchfliegen wie ein Sandstrahl wirken, können nicht nur die Cockpit-Fenster zerkratzen, sondern auch den Triebwerken zusetzen. Die Sicherheit geht vor und die Flugzeuge blieben auch gestern noch bis vorerst 20 Uhr am Boden. Urlauber haben das Nachaber trotzdem ein Einsehen. „Wir können es nicht ändern“, sagt Bärbel Pelz, die gemeinsam mit einer Freundin zum Kurzurlaub in die Türkei fliegen wollte. Die Frauen haben umgebucht - im Oktober soll es in den türkischen Urlaubsort Side gehen. „Wir hatten bis Montag Mittag sechs Stornierungen“, sagt Heidi Krahmer vom Reisebüro am Stadtbrunnen in Zeulenroda. Die Kunden seien alle verständnisvoll gewesen. Im Reisebüro Ludwig in Greiz und in ihren Filialen in Langenwolschendorf und Elsterberg glühen die Telefone. Christine Ludwig hat seit Sonntag eine Schicht nach der anderen in ihrem Greizer Reisebüro geschoben, „damit die Kunden zu jeder Zeit einen persönlichen Ansprechpartner haben.“ Das ist der Greizerin besonders wichtig. Das Reisebüro hat Kunden im Nah- und Fernbe- reich unterwegs. „Es ist eine Ausnahmesituation, da ist die Organisation besonders wichtig“, ergänzt die Chefin. Ähnlich ist das Fazit in fast allen Reisebüros der Region: Sicherheit geht vor. „Die Kunden haben dafür Verständnis“, sagt auch Tino Luding aus dem gleichnamigen Reisebüro in Zeulenroda. Im Zölle-Reisebüro meldeten sich Kunden, die am Donnerstag nach Ägypten fliegen wollten. Der Ratschlag von Silvia Napiontek vom Reisebüro: „Koffer packen und dann finden wir eine Lösung“. Von der Zeulenrodaer Firma Bauerfeind sitzen zwei Mitarbeiter in der Tochtergesellschaft in Atlanta fest. „Da heisst es warten“, so Christian Grimm, Corporate Communication. Er versichert gleichzeitig, dass Mitarbeiter ihren Urlaub unkompliziert verschieben können, wenn sie schon auf Grund des momentanen Flugverbotes ihren Urlaub nicht antreten können. Für Bahnreisende lief das Wochenende deutlich entspannter ab. „Es sind kaum Veränderungen in der Anzahl der Fahrgäste zu verzeichnen“, erklärt Änne Kliem, Sprecherin der Deutschen Bahn. |
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Spielwand für die kleinen Patienten wieder fit AkzoNobel-Mitarbeiter zeigen Herz für Kinder Von Christian Freund Greiz. Mit Begeisterung nahm gestern der kleine Tom die Spielwand im Zentrum für Kinderund Jugendmedizin der Kreiskrankenhaus Greiz GmbH in Beschlag, hatte dabei - so schien es - fast vergessen, weshalb er in Behandlung ist. Bereits zur Einweihung dieses Zentrums im Jahr 2006 hatten Mitarbeiter der Schlosserei des Greizer Standortes von AkzoNobel im Rahmen des konzerninternen weltweiten Community-Programms diese Spielwand übergeben können. Sie wurde in den zurückliegenden Jahren intensiv von den Kindern im Spielzimmer genutzt und machte zuletzt einen bemitleidenswerten Eindruck. Das veranlasste Schlossermeister Christian Pechtl mit seiner „Mannschaft“, die Schäden zu reparieren und gleichzeitig das Gesamtdesign zu verbessern. „Meine Jungs und ich waren sofort mit Eifer dabei“, freut er sich. „Besonders wichtig war uns die sichere Gestaltung zum Schutz der Kinder“ ergänzte Schlosser Christian Möckel. Beide übergaben gestern die modernisierte Spielwand für das Spielzimmer der Kinderklinik. Gleichzeitig war ein Mitarbeiter des TÜV vor Ort, der die Konstruktion genau unter die Lupe nahm. Fast zwei Tage haben die Akzo-Nobel-Mitarbeiter gebraucht, um das Spielgerät auf den neuesten Stand zu bringen. So mussten zum Beispiel in mühevoller Arbeit die Schmuckelemente auf den Schiebeteilen zusätzlich mit Schrauben gesichert werden. Entworfen wurde die Spielwand ursprünglich von der Industrie-Designerin Dana Däweritz. Geschäftsführer Klaus H. Kuhlage äußerte sich stolz über das soziale Engagement seiner Mitarbeiter und freut sich über die Möglichkeit, die finanzielle Unterstützung für solche Aktivitäten bereitstellen zu können. |
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Heike Taubert bleibt Kreisvorsitzende der SPD Vorstandswahl in der „Schönen Aussicht“ Berga (Kern). Die Kreisvorsitzende der SPD, Heike Taubert, ist am Sonnabend in der Bergaer Gaststätte „Schöne Aussicht“ auf der Vorstandswahl des Kreisverbandes der Sozialdemokraten einstimmig im Amt bestätigt worden. Die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit wird nun für weitere zwei Jahre die Geschicke des SPD-Kreisverbandes Greiz leiten. Ebenfalls im Amt bestätigt wurde ihr bisheriger Stellvertreter, Mike Stieber (Zeulenroda), der künftig durch den neuen stellvertretenden Vorsitzenden, Veit Kern (Greiz), begleitet wird. Die fünf Beisitzer Harald Seidel, Michael Hendel, Wolfgang Seifert, Ines Watzek (alle Greiz) und Sigrid Siegmund (Weida) ergänzen den Vorstand. Thomas Liehr (Ronneburg) wird weiterhin als Schatzmeister fungieren. Auf der Tagesordnung stand zudem auch die Diskussion aktueller Themen wie etwa das SPDModell der Thüringer Gemeinschaftsschule, die demnächst in einigen Kommunen in die Aufbauphase startet. Im Mittelpunkt hierbei steht das längere gemeinsame Lernen. Diskutiert wurden auch die dringend erforderlichen Änderungen im Bereich der Kinder- und Familienpolitik, wie die Einstellung weiterer 2000 Erzieherinnen in den Thüringer Kindertagesstätten - Ziele, für die sich auch das noch bis Juni laufende Volksbegehren „Für eine bessere Familienpolitik“ einsetzt. |
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Exkursion auf dem Dienstplan
Reinsdorfer Floriansjünger lernen Ausrüstung der Greizer Stützpunktfeuerwehr kennen Von Kathrin Schulz Greiz/Reinsdorf (OTZ). Strahlrohre, Kübelspritzen, Schaumzumischpumpe, Spreizer und Sprungpolster - aufmerksam hören die 8- bis 14- jährigen Mitglieder der Reinsdorfer Jugendfeuerwehr zu, wenn ihnen Matthias Ludwig, stellvertretender Wehrführer der Greizer Stützpunktfeuerwehr und Joachim Würker, Wehrführer der Reinsdorfer Feuerwehr die Ausrüstung am Standort in der Greizer Weberstraße erklären. Natürlich hat es ihnen die große Drehleiter der Greizer, die sich bis auf 30 Meter ausfahren lässt, besonders angetan. Aber auch der stationäre Wasserwerfer oder der 2000-Liter-Tank im Löschfahrzeug, der die Zeit zum Aufbau der Wasserversorgung überbrücken kann, bleiben nicht ohne Eindruck auf die Feuerwehrneulinge, die seit August 2009 in der Jugendfeuerwehr ihre Ausbildung absolvieren. „Wir wollen bei den Jugendlichen das Interesse am Dienst in der Feuerwehr wecken“, erklärt gestern Jugendfeuerwehrwart Matthias Singer. Zurzeit ist das neunköpfige Team dabei, Knoten und Stiche zu erlernen. Exkursionen, wie die gestrige nach Greiz, stehen selbstverständlich auch auf dem Dienstplan, meint Singer. Der achtjährige Franz-Josef war gestern erstmals zum Schnuppern dabei. Und er ist sich ziemlich sicher, dass er bei der Reinsdorfer Jugendfeuerwehr weiter mitmacht. Das einzige Mädchen in der Mannschaft, die zehnjährige Natalie, findet die Feuerwehrausbildung inmitten der Jungsriege „anstrengend, aber lustig.“ Fast ihre gesamte Familie ist bei der Feuerwehr. Wir legen großen Wert auf Freundschaft und Kameradschaft unter den Jugendlichen. Matthias Singer, Jugendwart Deshalb und auch weil es einfach interessant ist, hat auch sie sich gern der Reinsdorfer Jugendwehr angeschlossen. Zweimal monatlich, jeweils am Montag von 16.30 bis 18 Uhr steht für die Floriansjünger die Ausbildung der Jugendfeuerwehr auf dem Dienstplan. Und während gestern auf dem Hof der Greizer Stützpunktfeuerwehr noch zwei Chemikalienschutzanzüge an der Luft trockneten, sahen die Reinsdorfer zu, wie Matthias Ludwig die große Drehleiter ausfuhr. Übrigens: Wenn hier mal der Strom versagt, kann es per Handbetrieb bis zu vier Stunden dauern, eh die Rettungsleiter wieder unten ist. |
Mehr als 1000 Bücher aden zum Stöbern ein Buch-Flohmarkt im Mohlsdorfer Jugendclub Mohlsdorf (OTZ/M. Hilbert). Da die Räumlichkeiten des Mohlsdorfer Jugendclubs laut Eva Stegers „viel zu oft leer stehen“, hat sich die Leiterin der Mohlsdorfer Bibliothek für die Woche des Lesens etwas besonderes einfallen lassen. Um die Räume auch tagsüber mit Leben zu füllen, sind in dieser Woche alle Buchliebhaber zum ersten Bücher- Trödelmarkt eingeladen. Ob Kinderbücher, Groschenromane, Krimis, Sachbücher oder regionale Literatur - in dem großen Angebot aus über 1000 Büchern gibt es kaum etwas, was es nicht gibt. Neben privaten Anbietern sind auch der Arbeitslosenselbsthilfe und der Greizer Buchverlag König beim Flohmarkt mit von der Partie. Frank Knüpp ist einer der privaten Verkäufer. Mit Blick auf den großen Bücherberg an seinem Stand meint er: „Das ist nicht einmal die Hälfte meiner Bücher. Ich habe unlängst in kürzester Zeit vier Buchsammlungen übernommen.“ Eine Bestandsliste habe er nicht, „wer wissen will, was es gibt, muss herkommen und stöbern.“ Damit die Gäste des Jugendclubs auch ein wenig in der Einrichtung verweilen, werden neben einer Leseecke auch Speisen und Getränke angeboten und mit den Händlern stehen kompetente Gesprächspartner für die eine oder andere Fachsimpelei zur Verfügung. „Bisher hält sich das Interesse zwar noch in Grenzen, aber wir sind für die Woche recht zuversichtlich“, meint Bibliothekschefin Stegers. Sollte der Zuspruch sich aber als zufriedenstellend erweisen, so ist sie sich sicher, dass der Trödelmarkt keine Eintagsfliege bleibt: „Ein bis zweimal im Jahr kann ich mir so eine Aktion durchaus vorstellen.“ Für diese Erstauflage ist ihr ausgegebenes Ziel jedoch noch sehr bescheiden: „Ich hoffe, dass wir uns von den Erlösen aus dem Buchbasar einen günstigen Drucker für die Bibliothek leisten können.“ Für alle die, noch nicht vollends überzeugt sind, ob sich ein Besuch des Bücher- Flohmarktes lohnt, hält Eva Stegers noch ein weiteres Argument bereit: Zur Eröffnung am Montag stellte Ortschronist Gerd Richter seine umfassende Chronik für die Gemeinde Mohlsdorf mit ihren Ortsteilen vor. Diese ist seit dieser Woche ausschließlich am PC der kleinen Dorfbibliothek einsehbar. „Wer sich für die Geschichte von Mohlsdorf von der Erstbesiedlung bis heute interessiert, kann gerne seinen Ausflug zum Buchbasar nutzen, um darin zu schmökern“, so Stegers. Gelegenheit dazu gibt es noch bis Donnerstag. Bis dahin ist der Bücher-Trödelmarkt täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Am Freitag schließlich wird die Lesewoche mit dem Tag des Buches beschlossen und der Mohlsdorfer Jugendclub lädt anlässlich dieses Tages zum Kinderfest ein. |
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Apfelbaum heißt Habermann Schauspielerin Eva Habermann ist Gast der Greizer Reihe „Prominente im Gespräch“ Gespräch: Ilona Berger Eva Habermann ist der nächste Gast der Reihe „Prominente im Gespräch“ in Greiz. Die Hamburger Schauspielerin
liest am 22. April aus dem Märchen von Antoine de Saint-Exupéry „Der kleine Prinz“
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Fehlentscheidung kostet Sieg
Fußball, Männer, Bezirksliga Staffel 4: SG Greiz geht am Wochenende leer aus Rositz (OTZ/F. Brettfeld). Die Männer vom Tempelwald, wegen der Verletztenmisere noch immer ersatzgeschwächt, hatten ihre erste Möglichkeit im Spiel gegen Rositz nach sieben Minuten, als Jens Gäbelein aus 18 Metern abzog und der Rositzer Torwart nur zur Ecke klären konnte. Rositz wurde stärker und Torwart Jens Paulitz musste mehrfach all sein Können aufbieten, damit seine Mannschaft nicht in Rückstand geriet. So in der 15. Minute, als er einen strammen Schuss aus 16 Metern sicher hielt. Die Gastgeber hatten die besseren Chancen, aber in Paulitz ein unüberwindbares Hindernis im Greizer Kasten. So in der 30. Minute, als Thomas Czajka gleich drei Greizer austanzte, über Links in den Strafraum eindran und aus kurzer Distanz abzog. Kurz darauf war es wiederum Czajka, der allein aufs Greizer Tor stürmte und in Paulitz seinen Bezwinger fand (33.). Vor der Pause noch eine Glanztat vom Greizer Torwart, als er einen Konter entschärfen konnte (42.). Pellmanns Schuss auf der Gegenseite stellte keine Gefahr für den Rositzer Keeper dar (45.). Nach Wiederanpfiff passierte bis zur 57. Minute nichts Aufregendes. Dann folgte der beste Angriff der Greizer: Denny Dreßler im Zusammenspiel mit David Himmer im Mittelfeld. Dieser passte hervorragend in den Lauf von Philipp Gneupel. Statt jedoch in aussichtsreicher Position selbst zu vollenden, legte er quer zu Heiko Eichhorn, dessen Kopfball ins Aus ging (58.). In der 61. Minute verhinderte wieder Jens Paulitz mit einer Klasseparade die Gastgeberführung. Machtlos war er dann aber in der 65. Minute. Nach einer fehlerhaften Freistoßentscheidung des Schiedsrichters legte sich André Kahnt den Ball zurecht und zirkelte ihn ins linke obere Eck zur nunmehr verdienten 1:0-Führung - ein Traumtor. Die Greizer Gäste, nicht zuletzt wegen einiger Fehlentscheidungen des Schieris und der schweren Partie von Freitag, fanden nicht ins Spiel zurück. Dem „Besten Mann“ auf dem Platz, Jens Paulitz, war es zu verdanken, dass es zu keiner höheren Niederlage kam. Greiz: Paulitz, Nitschke (63. Körner), Speicher, Schimmel, Pellmann, Mätzke (46. D. Himmer), Gäbelein, Gneupel, M. Himmer, Dreßler, Eichhorn. |
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Greiz verliert durch 15 schwache Minuten
Fußball, Männer, Bezirksliga Staffel 4: Altenburger Reserve gewinnt auf dem Tempelwald Greiz (OTZ/Frank Brettfeld). In der Nachholepartie empfing das Greizer Team die spielstarke Landesligareserve von Motor Altenburg. Vor dem Anpfiff wurde Aike Poetschlag vom 1. FC Greiz für sein ehrenamtliches Engagement vom Kreisfachausschuss Greiz geehrt. Gegen den derzeitigen Tabellenzweiten entwickelte sich von Beginn an ein gutklassiges Bezirksligaspiel. Die Greizer hatten auch die erste Torchanche in der 2. Minute. David Himmer konnte sich im Dribbling durchsetzen und den Gästekeeper Steiniger mit Flachschuss aus 18 Metern prüfen. In der 13. Minute der erste Auftritt vom schnellen Gentsch. Er umspielte zwei Greizer und konnte nur mit letzten Einsatz im Strafraum auf Kosten einer Ecke gebremst werden, die jedoch von Jens Paulitz gekonnt abgefangen wurde. Ab der 20. Minute beruhigte sich das Spiel, ohne zu verflachen. Mario Himmer und Rico Pellmann auf Greizer Seite und Gäste-Kapitän Maik Rott gefielen mit starken Aktionen im Mittelfeld. Die Greizer Abwehr, von Martin Speicher gut organisiert, hatte immer wieder brenzlige Situationen zu lösen. Das umjubelte Führungstor gelang den Greizern nach einer Ecke von Himmer. Philipp Gneupel konnte diese mit schönen Kopfball zum nicht unverdienten 1:0 einnicken (40.). Doch die Gäste konnten bereits in der 43.Minute zum 1:1-Ausgleich zurückschlagen. Ein Freistoß wurde unglücklich von Erik Nitschke abgefälscht und landete im eigenen Tor. Nach dem Seitenwechsel kamen für die Greizer unerklärliche 15 Minuten, in denen eklatante Zweikampfschwächen zu zwei Gegentoren führten. Erst vollendete Enders mit schönen Schuss aus fast 20 Metern zum 1:2 (51.). Dann zogen die Altenburger ihr schnelles Konterspiel auf und wurden in der 56. mit dem 1:3 belohnt. Hentschel konnte mit Flachschuss aus acht Metern abschließen. Die Greizer schienen geschockt und kamen nur langsam zurück ins Spiel. Als Denny Dreßler in der 76. Minuite einen langen Pass erlaufen konnte und den Ball am gegnerischen Torwart vorbeilegte, konnte ihn Steiniger wie im Hinspiel nur durch Foul im Strafraum bremsen. Folgerichtig musste Schieri Liebig auf Rot für den Torwart und Strafstoss entscheiden. Heiko Eichhorn verwandelte gekonnt zum 2:3-Anschluss. Angepeitscht von den Fans, mobilisierte die Heimelf die letzten Reserven, ohne aber zum Ausgleich zu kommen. Fazit: Ohne Biss in der Zweikampfführung und Defensivarbeit auch von den Offensivkräften kann man gegen spielstarke Mannschaften wie Altenburg nicht bestehen. Greiz: Paulitz, Speicher, Nitschke, Schimmel, Pellmann, Gneupel (56. Körner), D. Himmer (63. Mätzke), M. Himmer, Gäbelein, Eichhorn, Dreßler. |
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Greizer Radsportler Thiel wird 18. in Cottbus
Radsport, Cottbuser Etappenfahrt Cottbus (OZTZ/Margit Otto). Vor kurzem fand die Internationale Cottbuser Etappenfahrt für Junioren statt. Am Start waren 21 Teams mit 126 Sportlern, darunter die Nationalmannschaften aus Tschechien und Polen. Vom 1. RSV 1886 Greiz war Fabian Thiel im Trikot des Thüringer-Energie-Juniorteams am Start. Die 1. Etappe war ein Straßenrennen über 77,2 Kilometer, dabei galt es, vier Runden zu je knapp 20 Kilometer zu absolvieren. Beflügelt durch seine Erfolge der letzten Woche, fuhr Fabian ein sehr offensives Rennen, drei Mal gelang es ihm, sich vom Feld zu lösen. Doch er wurde immer wieder eingeholt. Für den Zielsprint fehlte dann die Kraft, so dass Fabian mit dem Hauptfeld über die Ziellinie rollte. Am nächsten Vormittag wurde ein 12,7 km langes Einzelzeitfahren ausgetragen. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison konnte Fabian Thiel einen guten 18. Platz belegen. Kevin Predatsch vom Thüringer-Energie-Juniorteam gewann das Zeitfahren und eroberte das Gelbe Trikot. Am Nachmittag fand bei widrigen Wetterbedingungen die dritte Etappe statt. Das Rundstreckenrennen führte über 40 Runden à 1,5 km. Um das Feld auseinander zu reißen und somit das Gelbe Trikot zu sichern, beorderte der Kapitän der Thüringer, Fabian Thiel, alle sechs Fahrer an die Spitze des Feldes. Nach dieser tollen Teamleistung blieb das Gelbe Trikot in eigenen Reihen. Die Schlussetappe am nächsten Morgen führte über 136,5 km. Das Hauptziel bestand darin, das Führungstrikot mit nach Thüringen zunehmen. Letzten Endes konnte Fabian mit seinen Mannschaftskollegen dieses Ziel erreichen. Kevin Predatsch gewann die Rundfahrt und Fabian Thiel erfuhr sich einen sehr guten 18. Platz. Diese Etappenfahrt zeigte, dass es wieder aufwärts geht und lässt Thiel optimistisch an seine Ziele für die Saison angehen. |
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20. April 2010 /Dr. Sigmund Jähn Die Tunguskakatastrophe aus der Sicht eines Kosmonauten
Ich danke Herrn Dr. Sigmund Jähn herzlich dafür, diese interessante Ausarbeitung hier veröffentlichen zu dürfen. Im Frühherbst wird der Wissenschaftler und erste Deutsche im Weltall nach Greiz kommen, um zur Thematik "Tunguska" zu referieren. Antje-Gesine Marsch Um von Anfang an keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Auf die Bitte des verehrten Herrn Prof. Polzer hin war ich einverstanden, meine Sicht auf jene fernen Ereignisse in der sibirischen Taiga darzustellen. Das will ich gern tun. Es handelt sich also bei meinen Ausführungen nicht etwa um die Sicht der Kosmonauten; nicht um die Betrachtungsweise einer relativ jungen Berufsgruppe, die gemeinsam etwas von Raumschiffen und Schwerelosigkeit versteht und das Tunguska-Problem unter einem bestimmten Blickwinkel betrachtet. Es handelt sich in meinem Vortrag um meine ganz persönliche Sicht, die sich wahrscheinlich genauso von der Betrachtungsweise anderer Raumfahrer unterscheidet, wie sich auch die hundert Varianten der Fachwissenschaftler - Astronomen, Meteoritenforscher, Geologen, Biologen - zum Tunguskaphänomen von 1908 ganz oder zum Teil voneinander unterscheiden.
Das Schöne an der Sache ist, dass die genannten Erscheinungen nicht in alle Versionen gleichzeitig passen. Zum Beispiel: Das Bild der im Epizentrum stehengebliebenen Bäume passt nicht zu einer Kernexplosion in der Atmosphäre. Die Theorie einer Wasserdampfexplosion am Boden hingegen erklärt dieses Bild.
Ich wage es, eine Gruppe zu ergänzen, weil sie in die drei vorhergehenden nicht einzuordnen ist:
Die Einschränkung in Gruppen ist zumindest ein Lichtstrahl im Dschungel der Versionen. Ich kann nicht umhin, einige davon vorzutragen, die mich während der Konferenz stark beeindruckt und zum Nachdenken angeregt haben. 1. Eine Meteoritenversion (Autor Jaroslaw Slawjanow)
Am Morgen des 30. Juni fiel in die von Nebel bedeckte Taiga, in ein von Flüssen und Sümpfen durchzogenes Gebiet, ein verhältnismässig kleiner Stein-Meteorit. Einen kurzen Zeitraum vor dem Kontakt mit der Erdoberfiäche hatte der "Körper" des Meteoriten seine kritische Temperatur erreicht und verwandelte sich in eine glühende Wolke mit Resten des geschmolzenen Kerns. Beim Kontakt mit dem Kondensat des dichten Nebels, der an diesem Morgen über der Taiga lag, und des hohen Wassergehaltes des versumpften Epizentrums schuf die hocherhitzte Gashülle um den Kern augenblicklich einen gewaltigen natürlichen Dampfkessel, der explodieren musste. Die Wasserdampfexplosion und die Explosion der Gashülle vereinigten sich zu einer gewaltigen Geräuschkulisse. Die Reste des geschmolzenen Kerns prallten mit einer Art von Federwirkung von der gewaltigen Dampfsäule ab und setzten ihr Werk - auseinanderspritzend - in einer geänderten Richtung fort. Dabei fielen die kleineren Teile, den Gesetzen der Flugbahnmechanik folgend, in geringerem Abstand vom Epizentrum der Explosion auf den Boden, grössere in einer Entfernung von einigen hundert Kilometern in Flugbahnrichtung. Die Gashülle jedoch und die Staubpartikel wurden durch die Wucht der Explosion in höhere Schichten der Atmosphäre geschleudert, wo sie von den globalen Luftmassenbewegungen erfasst und auf weite Entfernungen davongetragen wurden. Das Leuchten einer ionisierten Gaswolke und staubartiger Teile wurde am Himmel Norwegens und anderer Länder Skandinaviens registriert. Was die Flugbahn des in tausend Teile auseinanderberstenden Kerns entlang der veränderten, zweiten Flugbahn betrifft, so gibt es Zeugenaussagen, wonach im Gebiet Partisanski zum fraglichen Zeitpunkt erbsengrosse Steinchen vom Himmel fielen.
2. Eine Kometenversion (Autor G. Bybin) Der Tunguskakörper ist ein "ausgetrockneter" Komet. Im Ergebnis physkalischer und chemischer Prozesse bewahrt er den inneren Eiskern vor der weiteren intensiven Sublimation. Er hat aufgehört, einen Schweif von
Meteoritenteilchen hinter sich herzuziehen und wird ohne Hilfsmittel nicht beobachtet. Damit unterscheidet er sich äusserlich nicht von einem Asteroiden. Das erklärt zunächst sein unerwartetes Erscheinen in Erdnähe.
3. Das Tunguska-Ereignis als Resultat geologischer Vorgänge. Die Rede ist von der "Selbstorganisation des geologischen Raumes". (E. Kasankowa - Institut für Erdöl- und Erdgas der Russischen Akademie der Wissenschaften)
Als Selbstorganisation des geologischen Raumes der Erde werden hier die sprunghaften Prozesse verstanden, die ein offenes, sich nicht im Gleichgewicht befindliches System, das in seiner Entwicklung einen kritischen Zustand erreicht hat, in einen neuen Zustand überführen. Bekanntlich ist die Erde nach heute gültigen Auffassungen ein Himmelskörper mit eigenem Schwerefeld, der an den komplizierten Flugbahnbewegungen im Raum im Einflussfeld anderer Himmelskörper teilnimmt. Die Erde dreht sich von West nach Ost mit einer bestimmten Winkelgeschwindigkeit. Unter Bedingungen, wo die geradlinige Bewegung der Massen mit der Drehbewegung nicht übereinstimmt, kommt es zur gegenseitigen Beeinflussung der festen, flüssigen und gasförmigen Massen der Erde. Diese Vorgänge führen zur
Entstehung von, nach Grössenordnung und Massstab unterschiedlichen, zeitlich-räumlichen Strukturen, was man sich als Aufeinanderschieben von verschiedenen Segmenten vorstellen kann. Diese Prozesse sind adäquat den Rangiervorgängen geologischer Strukturen auf Blöcke und entsprechen deren gewaltigen Druck- und Deformationszuständen.
4. Die kosmogene Version - das explodierte Raumschiff
Um es gleich vorweg zu sagen: Meine größten Zweifel und Vorbehalte habe ich persönlich mit einer solchen Hypothese.
Der Phantasie ist in dieser Richtung keine Grenze gesetzt. Doch wird mit Phantasie allein oder mit Glaubensbekenntnissen das Problem nicht zu lösen sein. 2. Der andere Standpunkt: Ich gehe davon aus, dass Flugbahnbewegungen, Geschwindigkeiten, Flugzeiten eines hypothetischen Raumschiffes den gleichen objektiven Gesetzen der Himmelsmechanik unterliegen wie Sterne, Planeten, Kometen, Asteroiden und inzwischen auch, von Menschen gebaute irdische Raumschiffe. Dies vorausgesetzt muss man mit der Version vom Raumschiff von 1908 ebenso umgehen können wie mit der Kometen- oder Meteoritenvariante. Nämlich mit mathematisch-physikalischen Methoden. Experten unter den Meteoritenforschern sagen, die Meteoritenvariante geht leider wegen der Energiebilanz nicht auf. Das ist für mich überzeugend. Aus welchem Grund sollten denn für ein fremdes Raumschiff Energiebilanzen, Verhalten in der Erdatmosphäre und beim Aufschlag sowie andere Parameter nicht genauso stimmen müssen? Ein Flugzeug zum Beispiel, soll es denn in der Erdatmosphäre fliegen, muss unter Berücksichtigung der in diesem Medium herrschenden Bedingungen konstruiert sein, sonst fällt es vom Himmel. Eine
bestimmte Masse eines Flugkörpers erfordert nach den Gesetzen der Aerodynamik eine entsprechende, minimal zulässige Fluggeschwindigkeit. Die dürften auch Ausserirdische nicht ungestraft unterschreiten. Der Flug mit 3-facher Schallgeschwindigkeit setzt eine bestimmte Formgebung des Flugkörpers voraus usw.
In diesem Sinne wäre das Phänomen, das Ereignis, der Komet, der kosmische Kugelblitz, das Erdbeben, der Tunguskameteorit, von mir aus auch das imaginäre Raumschiff oder einfach das Rätsel von 1908 auch eine Hoffnung in die Zukunft.
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Karikatur des Tages

Wer weiß? Zeichnung: OTZ/Bruns
Greizer Gymnasiasten musizieren im Theater

Archivfoto: OTZ/Katja Grieser
Zum Frühlingskonzert laden heute, 18 Uhr, die Schüler des Staatlichen Gymnasiums Greiz bei freiem Eintritt in den Großen Saal des Greizer Theaters ein.
KTM-Fahrer ohne Fahrerlaubnis unterwegs
Greiz (OTZ).
Ein 27-jähriger Greizer befuhr am Sonntag, gegen 18.55 Uhr mit einem Motorrad KTM den Ökonomenweg in Richtung Coschütz. Dabei fuhr er so knapp an einem 5-jährigen Kind vorbei, dass es beinahe zu einem Unfall gekommen wäre. Glücklicherweise kam das Kind mit dem Schrecken davon. Die Eltern des Kindes konnten den Crossfahrer wenig später ausfindig machen. Er gab an, eine kurze Probefahrt gemacht zu haben. Eine Überprüfung ergab jedoch, dass das Motorrad nicht für den öffentlichen Verkehr zugelassen und der Fahrer nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist. Die Greizer Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung, Fahrens ohne Führerschein, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und die Abgabenordnungein.
Finanzen der Stadt morgen auf der Tagesordnung
Stadtrat soll auch Kita-Essengeld absegnen
Greiz (OTZ).
Der von 13 Mitgliedern des Greizer Stadtrates eingereichten Forderung nach einer Sondersitzung, um die finanzielle Situation der Stadt Greiz offen zu legen, notwendige Haushaltseinsparungen zu beraten und einen Nachtragshaushalt zu verabschieden, kommt der Bürgermeister mit der Einreihung des Themas in die turnusmäßige Stadtratssitzung am Mittwoch, dem 21. April, um 18 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses nach. Mitglieder der Fraktionen IWA, FDP und Die Linke hatten diesen Antrag gestellt, weil sie davon ausgehen, dass die Einnahmeverluste der Stadt weit höher als den Stadträten bis dahin bekannt seitens des Innenministeriums mit 1,1 Millionen Euro beziffert worden sind. Vorher steht noch die Änderung der Verpflegungsgebühr in einigen Greizer Kindertagesstätten auf der Tagesordnung. Durch Anbieterwechsel beim Essen für die Jüngsten könnten hier zwischen 17 und 25 Cent pro Tag mehr fällig werden. Die Dr.-Otto-Nuschke-Straße steht im Mittelpunkt des Stadtteilkonzeptes, mit dem am Mittwoch das Greizer Stadtentwicklungskonzept für 2003 fortgeschrieben werden soll. Mit den schriftlichen Anfragen an den Bürgermeister wird der öffentliche Teil der Tagesordnung abgeschlossen. Interessierte Greizer sind herzlich eingeladen, die Tagung des Stadtrates zu verfolgen.
Neue Erdenbürger in Greiz geboren

Foto: Antje-Gesine Marsch
Zwei große Brüder freuen sich über zwei kleine Brüder, die im Greizer Krankenhaus das Licht der Welt erblickten: der 7-jährige Robin Steinbrücker (l.) aus Neumühle hält stolz seinen Thorben im Arm (geb. am 19.4.2010, 7.43 Uhr, 3735 g, 52 cm); Enrico Grot (6) aus Zeulenroda präsentiert seinen Erik, geb. ebenfalls am 19.4.2010, 7.06 Uhr, 4410g, 57 cm).
Folgeprämie für Erstaufforstungen Greiz
(OTZ).
Alle Bezugsberechtigten einer Folgeprämie für die Erstaufforstungen im Bereich des Thüringer Forstamtes Weida werden gebeten, sich wegen der Antragstellung 2010 kurzfristig bei den jeweils zuständigen Revierleitern zu melden. Die aktuellen Antragsunterlagen liegen in den Revierdienststellen vor. Die Sprechzeiten der Revierleiter sind jeweils am Dienstag Nachmittag; außer für das Revier Teichwolframsdorf, dessen Revierleiter Herr Nosofsky hat donnerstags Sprechzeit . Die Antragstellung für 2010 sollte bis 30. Juni 2010 erfolgt sein, Vorlage im Forstamt Weida.
Heimatveranstaltung
"Im Vogtland zu Hause"

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