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Letzter Schultag im Greizer Stadtzentrum lautstark gefeiert
Nicht zu überhören waren die Schüler des Greizer Gymnasiums (in Blau) und der Gymnasialausbildung des Staatlichen Berufsbildungszentrums Greiz-Zeulenroda, die gestern im Greizer Stadtzentrum fröhlich ihren letzten Schultag feierten. Die Bilder können in der Geschäftsstelle des OTZ-Pressehauses in der Burgstraße 10 bestellt werden. |
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Abschied von Elsterberg
Cossengrüner Grundschule nach Wasserschaden saniert - Kosten von rund 25 000 Euro Von Susann Grunert Elsterberg (OTZ). In Lied-Gedicht- und Tanzform bedankten sich gestern Vormittag rund 40 Schüler der Cossengrüner Grundschule bei Direktor Thomas Müller, Lehrern und Mitarbeitern für ihr dreimonatiges Asyl in der Grundschule Elsterberg. Während einer strengen Kälteperiode Ende Dezember war in der Cossengrüner Grundschule eine Wasserleitung geplatzt, die das gesamte Gebäude unter Wasser setzte. Auch Elektrik und Heizung wurden damals in Mitleidenschaft gezogen. Eine Fortführung des Unterrichts war in diesem Zustand nicht möglich. „So etwas hat es in der nun schon 164-jährigen Geschichte der Schule noch nicht gegeben“, blickte Schulleiter Peter Heider gestern zurück. Aufgrund des nahenden Schulbeginns nach den Weihnachtsferien tat schneller Rat Not. Nach kurzer Suche fand Schulverwaltungsamtsleiter Ullrich Schlegel schließlich in Elsterberg ein Plätzchen für die Obdachlosen. Die dortige Grundschule konnte vier Räume zur Verfügung stellen. Während die Cossengrüner Grundschüler nun in Elsterberg die Schulbank drückten, wurden ihre stark geschädigten alten Schulräume wieder auf Vordermann gebracht. „Zunächst wurden Heizgeräte zum Trocknen der Räume aufgestellt“, informiert Steffen Weber vom Schulamt. Nachdem diese Trocknungsphase beendet war, konnten Anfang Februar die weiteren Arbeiten in Angriff genommen werden. Fußboden und Dielen wurden entfernt und neu verlegt. „Von einigen Wänden musste der Putz runter“, fährt Weber fort. Die Heizung wurde wieder instand gesetzt und zum Abschluss den Räumen noch ein frischer Anstrich verpasst. „Insgesamt belaufen sich die Kosten auf 25 000 Euro“, bilanziert Steffen Weber. Die Schadenssumme trägt die Versicherung der Grundschule, „die letzten Rechnungen liegen im Moment noch zur Prüfung vor“, ergänzt Weber. „Zwei Tage werden fortan unserer Chronik beigefügt“, meinte Peter Heider, „der 21. Dezember, als die Schule einer Tropfsteinhöhle galt, und der 16. April, an dem wir Abschied von Elsterberg nehmen.“ Hier mussten sich übrigens nicht nur die Schüler umgewöhnen. „Die Wege in Cossengrün sind etwas kürzer“, meinte Heider schmunzelnd, der mit einem weinenden Auge die „großen Räume, die schönen Werkräume und die großzügige Turnhalle in Elsterberg“ verlässt. „Doch in Cossengrün warten auch zwei schön sanierte Klassenzimmer auf uns“, blickt er auf den Unterrichtsbeginn in seinem neuen, alten Domizil in Cossengrün, wo am Montag nach fast drei Monaten nun wieder die Pausenglocke läuten kann. Thomas Müller überreichte seinem Kollegen zum Abschied eine Pflanze für einen „nicht so kahlen“ Neubeginn. Im Gegenzug soll eine Wandzeitung, gestaltet von den Cossengrünern, zum Dank die Elsterberger Schule schmücken. |
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Meine Woche
Dauerbrenner Von Kathrin Schulz Hand aufs Herz: Die Diskussion um die gängigste Umleitung für den zweijährigen Ausbau der August-Bebel-Straße hat Dauerbrennerqualitäten. Und wird spannender, je länger sich der eigentliche Baustart ins Land zieht. Wegen einer Vergabebeschwerde ist der Zuschlag für die bauausführende Firma noch nicht erteilt, die Umleitungsgenehmigungen, die dafür von der Baufirma zu beantragen sind, logischerweise noch nicht erteilt. Zu gut deutsch: Wir wissen zwar, wie der Verkehr fließen könnte, aber das letzte Wort darüber bleibt der Straßenverkehrsbehörde in Weida vorbehalten und ist noch nicht gesprochen. Diskussionen über gute Lösungen könnten demzufolge noch etwas bringen. Ein guter Grund, unseren ersten OTZ-Treff mit dem Thema Großbaustelle Greiz zu starten. Am 28. April können unsere Leser im Theaterrestaurant aber nicht nur ihre Gedanken zu dieser Sache los werden, wir sind gespannt, welche weiteren Sorgen auf den Tisch des Hauses kommen. Ein erfreuliches Signal: Sowohl alle Fraktionschefs des Stadtrates als auch der Greizer Bürgermeister haben ihre Teilnahme am OTZ-Treff zugesagt. Und nicht nur die Interessengemeinschaft Innenstadt, die Montagabend in der pmlounge zur Umleitung diskutierte, sieht offene Fragen. Unser Leser Thomas Pohle weist zu Recht darauf hin, den Bus-Fahrgästen nicht noch weitere Wege und längere Fahrzeiten aufzudrücken, während Leserin Gertraud Jenkner nochmal genau geklärt haben will, ob der Puschkinplatz die Anlaufstelle für die Busse bleibt. Auch die Leser sind folglich dabei, das Umleitungsthema gründlich von allen Seiten zu beleuchten. Reaktionen auf eine Straßenumbenennungsdiskussion haben den Obergrochlitzer Ortsteilrat am Dienstag dazu gebracht, das Vorhaben ad acta zu legen. Eine vernünftige Entscheidung, zumal es sicher wichtigere Felder zu beackern gibt. Einen gesunden Aufreger wars wert. Anregend und interessant präsentiert sich Dr. Klaus Machaletts Studierstube seit Mittwoch im Gartenweg - der Allgemeinmediziner, den die Elsterberger 35 Jahre mit seiner Arzttasche unterm Arm kennen, hat in Greiz einen tollen Platz für seine Sammlung medizinischer Instrumente gefunden. Ein Exkurs in die Zeiten der Hausgeburten, der ohne Frage auch Patienten unterhaltsame Einblicke ermöglicht. Sprechstunde hier: jeweils mittwochs von 14 bis 16 Uhr. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein gesundes Wochenende ohne Stau und Umleitung. |
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Parkvereins-Pflänzchen wächst
Mit Stiftungsdirektor Helmut-Eberhard Paulus im Gespräch zur Parkpflege Greiz (OTZ/-lz). Geplante Projekte im Greizer Park und das neue Modell der Parkpflege stehen im Mittelpunkt eines öffentlichen Gespräches, zu dem der Freundeskreis Greizer Park am Donnerstag, dem 22. April, ab 17 Uhr in das Gewölbe der Touristinformation Greiz im Unteren Schloss einlädt. Wie der Vorsitzende des noch jungen Vereins der Greizer Parkfreude, Mario Walther, dazu informiert, freue man sich, den Hausherrn des Parks, Helmut-Eberhard Paulus, Direktor der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, begrüßen zu können. Paulus werde einen Überblick über die Entwicklung des Landschaftsparks seit der Übernahme durch die Stiftung geben. Er werde über die weitere Parkpflege und die geplanten Projekte in diesem Jahr informieren. Darüber hinaus wird er einen Ausblick auf die mittelfristige und langfristige Planung zur Erhaltung und Weiterentwicklung der denkmalgeschützten Anlage geben und steht natürlich auch für Fragen zur Verfügung. Das Bürgergespräch mit dem Stiftungsdirektor ist die erste Veranstaltung des Vereins der Parkfreunde, nachdem sich Gleichgesinnte im Zeichen des Eichenblattes zusammengefunden haben, um für den Park etwas zu tun. „Nachdem die Vereinsgründung abgeschlossen ist und erste Mitglieder aufgenommen wurden, beginnt nun die inhaltliche Arbeit“, betont Walther. „Der Verein sammelt Ideen, die sich mit der Erhaltung und Weiterentwicklung des Greizer Parks beschäftigen. Hierzu sind nicht nur die Vereinsmitglieder, sondern alle am Park interessierten Bürger aufgerufen, ihre Ideen und Vorschläge einzubringen. “ Kontakt über Postfach, PF 1161, 07961 Greiz oder per E-Mail an parkfreundegreiz@web.de. |
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Ortsteile putzen sich heraus
Frühjahrsputz in Reinsdorf und Gommla am kommenden Wochenende Greiz (OTZ/M.Hilbert). Während heute mehr als hundert Schüler mit Handschuhen und Müllsäcken bewaffnet zum Frühjahrsputz des Lions Club Greiz in die Stadt ausschwärmen, laufen die Vorbereitungen für ähnliche Aktionen in Reinsdorf und Gommla auf Hochtouren. Beide Greizer Ortsteile wollen am kommenden Sonnabend Klarschiff machen und damit endgültig den Frühling begrüßen. Zum Aktionstag in Reinsdorf hoffen die Ortsteilräte an den verschiedenen Punkten im Ort wieder auf rege Beteiligung. So soll beispielsweise der Sandkasten des Kindergartens vom verbrauchten Sand befreit , der Rundweg um den Kultzsch und die Wege vom Echo zur Schwarzhammermühle von Abfällen bereinigt, sowie die Gewässer unterhalb der „Salzmest“ gesäubert werden. Der Container für den gesammelten Müll wird von der Stadt Greiz zur Verfügung gestellt. Natürlich ist auch der Einsatz auf eigenem Grund und Boden wieder gern gesehen. Auch in Gommla wurde sich viel vorgenommen: Zur Ortsteilratssitzung in dieser Woche wurde der genaue Fahrplan des Aktionstages am kommenden Sonnabend, 24. April, entwickelt. „Hauptaugenmerk liegt auf der Wendeschleife“, berichtet Reiner Vogel (Die Linke), Ortsteilbürgermeister in Gommla. Auch am Sportlerheim werde weiter gearbeitet und der „Fuchsbau“ auf dem Kinderspielplatz soll zum Aktionstag, dem elften in Gommla, fertig gestellt werden. Sowohl in Reinsdorf als auch in Gommla werden die fleißigen Helfer im Anschluss an den dreistündigen Putzeinsatz am Verpflegungsstand mit Speisen und Getränken belohnt. |
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Nachdenkliches zum Wochenende
Missbrauch Von Pfarrer Dietmar Brosig, Greiz Ja, die Tatsache, dass es in meiner Kirche sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen gegeben hat (und gibt?), macht mich unsäglich traurig. Ein solcher Missbrauch ist ein Verbrechen. Verbrechen gehören vor Gericht und verurteilt. Die Opfer muss man um Vergebung bitten und ihnen so helfen, wie es ihnen am meisten gut tut. Mit dem Erfurter Bischof Joachim Wanke möchte ich sagen: „So bin ich froh, wieder Ostern feiern zu können, das Fest der Auferstehung Jesu Christi. Das Fest will sagen: Das Böse, die Schuld, der Tod - sie behalten nicht das letzte Wort über unser Leben. Ostern gibt uns Mut, die Resignation und damit verbundene Lähmung zu überwinden - innerhalb meiner Kirche und außerhalb.“ (Mit Ostern kann ich noch argumentieren, weil wir das Auferstehungsfest acht Tage als Hochfest feiern und 50 Tage die österliche Zeit begehen. Pentekoste - das ist der fünfzigste Tag, das ist Pfingsten) Der Völkerapostel Paulus hilft uns da weiter. Er schreibt an die Kolosser: „Ihr seid mit Christus auferweckt.“ Ihr lebt mit Christus, ihr seid mit ihm unterwegs durch das Leben. Ihr seid wach für das, was dem wirklichen Leben dient. Paulus sagt weiter: „Richtet euren Sinn auf das Himmlische und nicht auf das Irdische.“ Drastisch führt er weiter aus, was er als irdisch ansieht: „Darum tötet, was irdisch an euch ist: die Unzucht, die Schamlosigkeit, die Leidenschaft, die bösen Begierden und die Habsucht, die ein Götzendienst ist.“ Und das Himmlische, das vom auferstandenen und erhöhten Christus kommt, benennt Paulus so: „Darum bekleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut, Milde, Geduld! Ertragt euch gegenseitig und vergebt einander, wenn einer dem anderen etwas vorzuwerfen hat.“ (lies Kol 3, 1-17) Ostern leben, Auferstehung leben heißt - mit dem Auferstandenen, der alles getan hat, um Leben zu retten, unterwegs zu sein. In der Konkretisierung heißt das: Wo Menschen sich gegenseitig lieben und achten, wird ein bisschen Himmel auf Erden wahr. Ich wünsche uns allen, dass wir uns ein wenig mit dem „Himmel“ beschenken. |
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Auf dem Weg zur Familienoase
Freizeitgarten Pöhl wird derzeit instand gesetzt - Saisoneröffnung am 24. April Von Susann Grunert Jocketa/Pöhl (OTZ). „Die ersten Anmeldungen liegen schon vor“, freut sich Hans-Ullrich Weithase. Der Greizer betreibt an der Talsperre Pöhl die Gaststätte „Talsperrenblick“ und ist seit diesem Jahr auch Pächter des nahe gelegenen Freizeitgartens Pöhl, der am Ufer der Talsperre zu allerlei Kurzweil einlädt. „Die vorherigen Besitzer hatten den Freizeitgarten 19 Jahre lang gepachtet, aber nichts daran gemacht“, erzählt Weithase. In einem dementsprechend schlechten Zustand befanden sich die 18-Bahn-Minigolf-Anlage, Tischtennis-Platten & Co. Doch nun wird auf dem Gelände gewerkelt, um die Anlage bis zum Saisonstart am 24. April herzurichten. Visionen dafür hat Hans-Ullrich Weithase reichlich. „Beim Landrat liegt ein Konzept vor, das für das nächste Jahre größere Sanierungsmaßnahmen vorsieht“, erzählt der Pächter. So sollen ein Bogenschießplatz und ein hölzernes Klettergerüst für die jüngsten Besucher im Freizeitgarten entstehen. Die vorhandene Pit-Pat-Anlage könnte verkleinert, dafür Platz für eine Liegefläche geschaffern werden. Doch auch für die diesjährige Freiluftsaison laufen die Instandsetzungsarbeiten. „Auf dem Minigolf-Platz haben wir das Unkraut entfernt und den Boden neu gesplittet“, erzählt Weithase. Die Golfbahnen wurden abgeschliffen, Löcher verharzt, „schließlich soll der Ball ja auch einwandfrei den Weg ins Loch finden“, meint er lachend. Die Lichtpilze am Minigolf- Platz haben einen neuen Farbanstrich erhalten. Zudem können sich die Besucher künftig auf einem Beachvolleyball-Platz messen oder beim Tischtennis die Bälle über das Netz schlagen. Nach so viel sportlicher Betätigung sollen sich die Besucher des Freizeitgartens - geht es nach Weithase - auf einem Lagerfeuer- und Grillplatz erholen. „Hier in der Gegend hat man kaum Möglichkeiten, eine Familien- oder Vereinsfeier auszurichten“, weiß er, Bedarf sei also vorhanden. Auch die Motorradfahrer, die zum Bikertreffen im Juli erwartet werden, können sich dann ums Feuer scharen. Wer nicht auf die eigenen Roster besteht, kann sich am Angebot des Imbisses laben, der auch grundhaft saniert wird. „Das Gebäude wurde entkernt und die Elektrik neu verlegt“, erzählt Weithase, neue Türen und Fenster folgen. „Die Speisen werden jedoch im ’Talsperrenblick’ zubereitet, da die Raumkapazität eine Zubereitung vor Ort nicht zulässt“, erklärt der Betreiber. Auch Spielfiguren, Schläger, Kegel & Co. werden im zukünftigen Imbisshäuschen unterkommen. Der Countdown für die Fertigstellung läuft, schließlich soll schon in einer Woche der Saisonstart erfolgen. Dann soll im Freizeitgarten Pöhl alles funktionieren und glänzen, um so zahlreiche Besucher zu locken. Die Einweihung des Freizeitgartens ist dabei diese Saison nicht der einzige Grund zum Korkenknallen für Hans-Ullrich Weithase. Denn im Mai besteht die Gaststätte Talsperrenblick seit 35 Jahren, davon zehn Jahre unter Weithases Leitung. Am 5. Juni soll das mit einem großen Familien- und Kinderfest begangen werden. Öffnungszeiten: Ab 24. April bis Oktober, täglich von 10 bis 22 Uhr. www.freizeitgarten-poehl.de |
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Zukunftssicherung für die Heimat
Kooperation von Bio-Seehotel und Druckerei Tischendorf mit der Bio-Landschule fixiert Von Steffen Beikirch Zeulenroda/Langenwetzendorf (OTZ). Für die Landrätin ist genau dies der Beitrag zur Nachhaltigkeit: Kindern, Jugendlichen und Unternehmen hier in der Heimat eine Zukunft zu bieten. Alle sind deshalb die Gewinner, betonte Martina Schweinsburg (CDU) gestern Mittag zur Unterzeichnung zweier weiterer Kooperationsverträge zwischen Schule und Wirtschaft. Mittlerweile die Verträge Nummer 44 und 45 im Landkreis Greiz. Als die Konferenzteilnehmer der 3. Arena für Nachhaltigkeit gerade zur Mittagspause strömten, fanden sich die vier beteiligten Partner im Blitzlichtgewitter wieder. Das Bio-Seehotel Zeulenroda und die Greizer Druckerei und Buchbinderei Ernst Tischendorf fixierten ihre Zusammenarbeit mit der Bio-Landschule Langenwetzendorf im Beisein des Schulträgers Landkreis Greiz. Langenwetzendorfs Bürgermeister Kai Dittmann (CDU) nutzte ebenfalls den Augenblick, um seine Freude und seine Unterstützung zu signalisieren. Die Verantwortung für die Zukunft bestehe darin, dass Unternehmen Jugendliche für sich begeistern und ihnen gleichzeitig bei der Wahl des Berufsfeldes helfen. „Davon profitieren am Ende alle“, ist Dittmann überzeugt. Die Atendorf traktivität der Städte und Gemeinden werde ja meist an der Infrastrukturentwicklung festgemacht. Aber was, fragt Dittmann, nütze diese am Ende, wenn Jugendliche in der Region keine Zukunft sehen. Die Langenwetzendorfer Regelschule hat bereits einen Vertrag mit dem Fenster- und Türenhersteller Wertbau in Daßlitz. Warum sich jetzt das Bio- Seehotel noch anschließt, erklärt Direktor Hasert so: „Für uns ist es immer wichtig, die Verbindung zur Region zu suchen.“ Mit der Bio-Landschule habe man ja schon seit fast vier Jahren das Projekt der Bio-Koch-Kids etabliert. Dies werde jetzt weitergeführt und nochmal intensiviert. Die eigene Nachwuchssicherung fürs Unternehmen spiele genauso eine wichtige Rolle. Arbeit mit jungen Leuten liegt auch dem Greizer Druckereiinhaber Christian Tischendorf sehr am Herzen. Zu zeigen, was überhaupt in der Region möglich ist und welche Anforderungen die Unternehmen an Berufseinsteiger stellen, könne nicht genug kommuniziert werden. Deshalb sei der Kontakt zu den Schulen besonders wichtig. Dass er sich die Langenwetzendorfer und keine Greizer Schule ausgesucht hat, begründete Tischendorf mit dem Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit, für das sich Schule und Druckerei seit längerem engagieren. Beide kennen sich zudem als treue Arena-Mitstreiter. „Da lag das nahe“, meint Tischendorf. Die beiden Kooperationsverträge sind teils individuell zugeschnitten, teils aber auch identisch. Neben der Absicht zur Nachwuchsgewinnung und zur Hilfe bei der Berufsorientierung wollen Bio-Seehotel und Druckerei beispielsweise bei der Gestaltung des Hauswirtschafts- bzw. des Wirtschaft- Recht-Technik-Bereiches der Schule helfen. Schulleiterin Monika Groll und Bürgermeister Kai Dittmann informierten am Rande, dass man sich am neuen Thüringer Bildungsmodell „nelecom“ - Neue Lernkultur in Kommunen - beteiligen wolle. Es ergänzt die eigenverantwortliche Schule noch um die „Dimension Kommune“. Die Bewerbung um eine Förderung werde gerade vorbereitet. |
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Zeulenrodaer Nachhaltigkeits-Arena mit hochrangigen Gästen
Die Zukunftskonferenz für Mittelstand und Familienunternehmen begann gestern mit mehr als 200 Teilnehmern im Zelenrodaer Bio-Seehotel. Und zwar mit einer klaren Ansage: So wie bisher kann es in der Wirtschaft keinesfalls weitergehen. Steffen Beikirch / 16.04.10 / OTZ Zeulenroda. Genau diese Botschaft vermittelten die drei ersten Vorträge zu neuen Anforderungen an Führungsstrategien, der Verbesserung der Ressourcen-Ausnutzung und der Frage, ob überhaupt noch weiteres Wirtschaftswachstum möglich ist.
Für die bisherige Orientierung auf Wachstum, Wachstum, Wachstum habe die Gesellschaft bereits einen hohen Preis gezahlt, verdeutlichte Prof. Meinhard Miegel, Vorstand der Stiftung Denkwerk Zukunft Stiftung kulturelle Erneuerung. Etwa 70 Mal so viel wie noch vor 200 Jahren werde heute weltweit erwirtschaftet.
Um dies zu erreichen, sind jedoch Unmengen natürlicher Rohstoffe verbraucht und jene Ressourcen, die man wieder regenieren kann, gleichzeitig völlig überbeansprucht worden.
Altbauten, die als Umgebungsofen wirken. Er schimpfte über Portlandzement als Dinosauriertechnologie, die längst durch Geopolymerzement abgelöst gehöre.
Er ärgerte sich über die Technische Anleitung Siedlungsabfall, mit der die Müllverbrennung etabliert wurde, was aus seiner Überzeugung ein riesen ökologischer Fehler war. Und er schilderte, wie neuartige Telepräsenzkonferenzen mit Video- und Tontechnik teure Geschäftsreisen per Flugzeug vermeiden können.
Welche Technologien zukunftsträchtig sind, hatte Weizsäcker bereits in seinem Buch Faktor 4 Doppelter Wohlstand, halbierter Verbrauch Ende der 90er Jahre beschrieben. Im März erschien nun sein neues Werk, das schon vom Faktor 5 spricht. Im Klartext: Werden die Rohstoffe fünfmal besser als bisher genutzt, sei deutlich mehr Wohlstand und Lebensqualität möglich, so Weizsäcker. |
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Rainer Hutter Mann für die Verpflegung
Rainer Hutter, Jahrgang 1956, stammt aus dem vogtländischen Pausa, wo er sich dem Turnsport widmete und mit Fußball eigentlich gar nichts am Hut hatte. Klaus Meitner / 17.04.10 / OTZ Zeulenroda. 1979 zog Rainer Hutter mit seiner Familie nach Zeulenroda. Seine beiden Jungen, Christian und Matthias, jagten schon als Steppkes dem runden Leder nach, und Rainer war mit dabei. Er förderte die Freizeitgestaltung seiner Kinder in allen Belangen und kam so zum Fußball. 1991 war Hutter Mannschaftsbetreuer bei den C-Junioren des FV Zeulenroda. Der Trainer dieses Jahrganges hieß damals Klaus Weißflog. Auch in den Folgejahren folgte Rainer Hutter den sportlichen Spuren seiner Jungen und unterstützte sie, wo immer er konnte. Als Manschaftsleiter arbeitete er mit Trainern wie Olaf Distelmeier, Matthias Liebers und Andreas Schulz im Nachwuchsbereich in verschiedenen Altersklassen zusammen. Zudem war er einer der sieben Revolutionäre, die am 10. Februar 1999 den FC Motor Zeulenroda aus der Taufe hoben. Seit dieser Zeit ist Rainer Hutter gemeinsam mit Andreas Schulz als Kassenprüfer im Verein tätig. Über viele Jahre hinweg ist Rainer Hutter zudem ein absolut verlässlicher Partner in Sachen Verpflegung zu den Heimspielen der 1. Männermannschaft in der Thüringenliga. Auch in der Festwoche anlässlich 100 Jahre Fußball in Zeulenroda, die vom 21. bis 28. Juni stattfindet, ist Rainer Hutter einer der Chefs, die für das leibliche Wohl der hoffentlich vielen Gäste im Waldstadion sorgen werden. Mit Interesse verfolgt er auch heute noch den sportlichen Werdegang seiner Söhne. Während Christian in der zweiten Vertretung von Motor Zeulenroda kickt, muss Matthias wegen eines Kreuzbandrisses pausieren und wird der Zeulenrodaer Landesligamannschaft einige Zeit nicht zur Verfügung stehen. |
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Leserbriefe „Echo“ oft als Müllkippe genutzt Zur Aktion „Frühlingsfein“ schreibt Kerstin Milke, Greiz: Das „Echo“, bekannt und beliebt als schnellste Verbindung zwischen Thüringen und Sachsen, wird von vielen nicht nur als solche benutzt, sondern gleich mit als preiswerte Müllentsorgung. Aus diesem Grunde machte sich meine Tochter Nathalie gestern mit Eimer auf und hat den „kleinen Müll“ aufgelesen. Drei 10-Liter-Eimer voll hat das Mädel hochgetragen und auch ein paar Turnschuhe gefunden (falls die jemand vermisst, sind leider schon entsorgt). Meines Wissens nach hat doch jeder eine Mülltonne, kann nicht auch jeder seinen Müll mit nach Hause nehmen und nicht einfach das Autofenster herunter und weg damit ... Bleibt Haltestelle Puschkinplatz? Zur Umleitung während der Bauphase August-Bebel-Straße fragt Gertraut Jenker und viele ältere Bürger aus Greiz: In der OTZ Ausgabe vom 11. März wurden vom Kraftverkehr Greiz die Umleitungen wegen Umbau der August-Bebel-Straße bekannt gegeben. Da leider der Puschkinplatz als Umund Einsteigeplatz darin nicht erwähnt wurde, möchten wir fragen, ob denn dieser Platz dann gar nicht angefahren wird? Sollte dieses dann alles am Rathenauplatz sein, so wäre das für uns ältere und gebehinderte Bürger sehr beschwerlich, wenn man von diesem Platz bis zum Markt, Drogerie, Altstadtgalerie usw. gehen (und Taschen tragen) müsste. Wir möchten deshalb fragen, ob da nicht die Möglichkeit besteht, eine Lösung für den Puschkinplatz zu finden. Wo bleibt hier die Toleranz? Zur - inzwischen vertagten - Namensänderung Otto-Meier- Straße schreibt Hans Richter, Greiz: Es ist schon erstaunlich, welcher Geist sich unter denen, in deren Händen die Geschicke der Stadt liegen, breit macht. Alles, was auch nur ein wenig den Anschein hat, kommunistisch, russisch, sozialistisch oder antifaschistisch zu sein, wird versucht, aus dem Gedächtnis der Greizer Bürger zu verdrängen oder gar zu löschen. Erst wird die Walter- Kopp-Straße umbenannt, obwohl Kopp verdienstvoll nach dem Krieg sich für die Kultur einsetzte, dann wird mit Zustimmung der SPD-Bürgermeister in einer wohl nicht rühmlichen Aktion das Denkmal im Park aus dem Gesichtsfeld der Greizer entfernt und jetzt soll schon wieder die Erinnerung an einen Antifaschistenbeseitigt werden. Wo bleibt hier die Toleranz gegenüber Andersdenkenden? Auch in Greiz sind während der NS-Zeit ausgehungerte KZ-Insassen aus Berga durch die PohlitzerStraße getrieben worden! Auf der anderen Seite wird ebenfalls einem verdienstvollen Greizer durch die Namensänderung der Straße des 1. Mai in Thomasstraße wieder zu Ehren verholfen, obwohl Paul Thomas Mitglied der NSDAP war. Wer versteht denn das?! Lieberknecht empfängt Greizer Über die Berlin-Bildungsreise des Gymnasiums schreibt Christian Tischner, Greiz: Auch in diesem Jahr waren Schüler der zehnten Klassen mit Unterstützung des Greizer Bundestagsabgeordneten Volkmar Vogel in Berlin unterwegs. Vom Arbeitsplatz der Kanzlerin über das ehemalige Gefängnis der Staatssicherheit in Höhenschönhausen, wo die Schüler durch ehemalige Häftlinge mit der Willkür des SED- Regimes konfrontiert wurden, bis zu Stadtrundfahrt und Museumsinsel war das Besuchsprogramm vollgepackt. So erlebten die Schüler im Bundestag live eine aktuelle Stunde zu Missbrauchsvorwürfen in staatlichen und kirchlichen Einrichtungen. Die Arbeit der Medien in der Hauptstadt wurde nachvollziehbar während der Teilnahme an der Fernsehsendung bush@n-tv zum Thema Kündigungsschutz. Den Höhepunkt der Reise bildete der Empfang durch die Thüringer Ministerpräsidentin in der Thüringer Landesvertretung. In einem gut einstündigen Gespräch sprach Frau Lieberknecht über ihre schönen Erinnerungen an die Region Greiz und beantwortete Fragen zu ihrem Leben als Ministerpräsidentin, zu ihren politischen Vorhaben, aber auch zu ihrer Arbeit in Erfurt und Berlin. Insgesamt lässt sich das straffe Besichtigungsprogramm als unvergessliches Erlebnis für Schüler und Lehrer bewerten. Ist die Zeit stehen geblieben? Überdauert hat eine Werbetafel ihre Zeit, wie Brigitte Hermann aus Greiz schreibt: In unserem schönen Greiz gibt es viele Werbetafeln die auch öfter erneuert werden, aber in Schönfeld ist die Zeit wahrscheinlich stehengeblieben. An der Werbetafel an der Adelheid wurde nämlich auch eine Woche vor dem Osterfest noch mit einem Weihnachtskostüm für den Adventseinkauf in Plauen geworben. Ich glaube kaum, dass sich noch einer dafür interessiert, ob am 1. und 4. Advent die Läden offen waren. Es ist bestimmt kein schönes Aushängeschild für Greiz. Vielleicht soll es ja aber auch erst zur Eröffnung der Stadthalle erneuert bzw. entfernt werden? Die Redaktion behält sich das Recht vor, Zuschriften sinnentsprechend zu kürzen oder auszugsweise abzudrucken. Leserbriefe sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Briefe per E-Mail an die Lokalredaktion Greiz bitte an greiz@otz.de. |
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Greizer Junioren bezwingen Jena
Fußball, E-Jugend, Bezirksliga: 1. FC Greiz setzt Siegesserie fort Jena (OTZ/Reiner Helmrich). Beim Tabellenzweiten in Jena wollten die E1-Junioren des 1. FC Greiz ihre Siegesserie 2010 unbedingt fortsetzen. Da die Jenaer ihrerseits natürlich den Sieg aus der Hinrunde zu wiederholen gedachten, sahen die Zuschauer ein spannendes und hochklassiges Spiel mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten. Die erste hatte auf Greizer Seite Richard Helmrich, der von James-Kevin Nahr mit einemtollen Pass bedient wurde, aber am glänzend aufgelegten Torhüter der Platzherren scheiterte. Dann eine Schrecksekunde für die Gäste. Ein straffer Schuss landete an der Unterkante der Latte. Während die Jenaer jubelten, ließ Schiedsrichter Bernd Bock weiterspielen, da der Ball nicht hinter der Torlinie war. Turbulent gestalteten sich die letzten fünf Minuten der ersten Spielhälfte. Allein der Greizer Mittelstürmer James-Kevin Nahr hatte fünf hochkarätige Chancen. Er scheiterte aber entweder am Jenaer Torhüter oder am Pfosten. Torben-Ole Albrecht im Greizer Tor musste in dieser Zeit zweimal hervorragend reagieren, um einen Rückstand zu verhindern. Die zweite Spielhälfte begann wie die erste endete. Schon nach dem Anstoß konnte sich Nahr durchsetzen, schob aber am Tor vorbei. Gegen Ende des Spiels erhöhten die Gäste nochmals den Druck. Nachdem James-Kevin Nahr zum wiederholtem Mal scheiterte, rechneten jedoch alle Beteiligten bereits mit einem Unentschieden. In der letzten Spielminute startete Joram Erbarth unter Aufbietung der letzten Kraftreserven erneut ein tolles Solo und konnte doch noch den Schlussmann der Gastgeber zum Greizer Siegtreffer überwinden. Der vierte Sieg in Folge war wiederum das Ergebnis einer großartigen kämpferischen und spielerischen Leistung. In den nächsten Begegnungen sollten allerdings die herausgespielten Chancen besser genutzt werden. Greiz mit: Torben Ole Albrecht, Moritz Pohle, Paul Rohleder, Louis Winkelmann, Joram Erbarth, Richard Helmrich, Jannik Schlehahn, James-Kevin Nahr, Moritz Preuß, Tom Nahr. |
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Leistungssteigerung des Greizer Eispaars
Eiskunstlauf, Deutschland-Pokal: Hartmann/Kittelmann in Grimma erfolgreich Von Karl Heinz Birke Grimma (OTZ). Zum 10. Jubiläum des Deutschland-Pokals waren die Hobby-Eiskunstläufer ins sächsische Grimma eingeladen. Zum achten Mal nahmen dabei auch Sportler vom Hainberger Sportverein Greiz teil. 35 Vereine aus zehn deutschen Landesverbänden hatten Läufer gemeldet. Aber auch Gäste aus den Niederlanden, Schweden, Österreich, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Polen und der Schweiz waren am Start. Für Greiz starteten wie auch im vergangenen Jahr Silke Hartmann und Gerd Kittelmann in der Kategorie Paarlaufen II. An ihrer Kür vom Vorjahr hatten sie die Saison über gefeilt, einige Passagen modifiziert und sich mit Trainerin Peggy Schwarz an der Seite auf den neuen Wettbewerb vorbereitet. Der Wurfsalchow wies eine sichtbare Verbesserung auf, und die Spiralfolge mit Kantenwechsel wurde mit Level drei bewertet, was die beiden selbst besonders freute. Am Ende standen gute vier Punkte mehr zu Buche als 2009. Gewertet wurde auch hier nach dem neuen Wertungssystem. Die Freude über die Leistungssteigerung ist bei beiden zugleich die beste Motivation für das weitere Training, was momentan auf dem Athletikboden absolviert wird. Aber bereits im Mai werden die Kufen für das Chemnitzer Eis wieder poliert. Dann geht es im Küchwald und ab Oktober auf dem Greizer Eis in eine neue Runde. Vielleicht sind im kommenden Jahr in Grimma die Greizer wieder zahlreicher vertreten. Zum Deutschland-Pokal waren es nur zwei und das noch in verschiedenen Kategorien. Glücklich ist Silke Hartmann aber auch über ihre Silbermedaille in der Sport-Kür Einzellauf. Sie lief zur Filmmusik von „Robin Hood“, und nur ein knapper Vorsprung von einem Punkt trennte sie von der Erstplazierten. Das Preisgericht lobte vor allem den beharrlich erarbeiteten Leistungszuwachs, der über die Jahre hinweg nur durch intensives Training erreichbar ist. |
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Mohlsdorfer Kegler erreichen Platz drei
Kegeln, 2. Landesklasse: Saisonstatistik des FSV Mohlsdorf Mohlsdorf (OTZ/Rudi Stöhr). Nach dem siebenten Tabellenplatz im Vorjahr konnten sich die Kegler des FSV Mohlsdorf in dieser Saison mit 20:16 Punkten den dritten Platz der 2. Landesklasse erkämpfen und sich so deutlich steigern. An diesem Erfolg waren über die gesamte Saison Jens Hahn, Rolf Nicolaus, René Adler (je 18 Begegnungen), Günter Harpeng, Sebastian Haußner (je 15), Daniel Schaub (12), Johannes Wiesner (6), Klaus Zierfuß (2), Andy Popp (1) beteiligt. Günter Harpeng war elfmal in der Top-Ten-Wertung, am Ende wurde er Dritter. Trotz des guten Abschneidens gibt es auch Steigerungspotential. So fielen gerade auf der Heimbahn die Einzelergebner nisse des Stammsechsers Günter Harpeng (874, 830; 976, 841), Jens Hahn (924, 827; 906, 819), Rolf Nicolaus (899, 804; 896, 799), René Adler (917, 830; 921, 833), Sebastian Haußner (885, 799; 896, 783) und Daniel Schaub (884, 797; 889, 770) sehr verschieden aus. Sicherlich dürfte es das Bestreben der Mannschaft sein, in der nächsten Saison mehr Konstanz zu erreichen. Beim Auswärtskampf am 14. November 2009 wurde beim KSV Germania 1990 Neustadt II mit 5474 Kegeln der Staffelbestwert, auch nach Saisonende, erzielt. Die begehrten 5000 und mehr Kegel traf die Mannschaft insgesamt 13 Mal, zu Hause achtmal, auswärts fünfmal. 850 und mehr Einzelkegel fielen zu Hause 33 Mal, auswärts 21 Mal. In der Staffel wurde der fünftbeste Heimdurchschnitt erzielt, auswärts der sechstbeste. Auf den Heimbahnen im Hotel Gudd fielen 46057 Kegel, auswärts 36531. |
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Vorsitzende geben 2011 ihre Ämter ab Kegeln, Jahresversammlung des KKV Greiz Greiz (OTZ/Rimpler). Sowohl der Vorstandsvorsitzende des Kreiskegelvereins Greiz (KKV) als auch dessen Stellvertreter werden zur Vorstandswahl im kommenden Jahr nicht wieder kandidieren. Das verkündeten Michael Westenberger, Vorstandsvorsitzender, und Lutz Teuber, Sportwart und zweiter Vorsitzender, zur Jahreshauptversammlung des KKV Greiz. Auch für den ausgeschiedenen Manfred Rathmann wird 2011 ein Ersatz gesucht. Hierfür können sich interessierte Mitglieder des KKV bei Michael Westenberger oder Sportfreund Thiele melden. Des weiteren legte Westenberger Rechenschaft über das vergangene Geschäftsjahr ab. Er gratulierte zum einen dem SKK Gut Holz Weida zum Aufstieg in 1.Bundesliga und dem KTV Zeulenroda zum Aufstieg in die 3. Bundesliga, zum anderen den Damen des SV Pöllwitz und dem ThSV Wünschendorf, sowie deren Herrenmannschaft zum Klassenerhalt in der 3. Bundesliga. Zudem gab er die Teilnehmerzahlen an der Kreiseinzelmeisterschaft im Jahr 2009 bekannt, wobei diese im Vergleich zu 2008 weiter rückläufig waren. Bei der folgenden Diskussion wies Michael Westenberger darauf hin, dass die Kegelvereine bis spätestens 1. Mai ihre Teilnehmerzahl zum diesjährigen Keglerball mitteilen sollten, damit eine bessere Organisation im Vorfeld möglich ist. Karten sind aber auch noch an der Abendkasse erhältlich. |
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2. Ringer-Bundesliga mit nur neun Mannschaften Ringen: Berlin nutzt Aufstiegsoption Von Dietmar Wolf Greiz (OTZ). Die 1. Ringer-Bundesliga, Staffel Ost, wird trotz des Rückzuges des SC Anger in der kommenden Saison vollständig, also mit zehn Mannschaften an den Start gehen. Wie der Deutsche Ringerbund Anfang der Woche bekannt gab, wird der Tabellenzweite der 2. Bundesliga Nord der vergangenen Saison, der SV Luftfahrt Ringen Berlin, ins Oberhaus nachrücken. Die Berliner hatten nach Beendigung der letzten Saison ihre Bereitschaft bekundet, im Falle des Rückzuges einer Mannschaft aus der 1. Bundesliga nachrücken zu wollen. Von dieser Option haben sie nach dem Rückzug des SC Anger Gebrauch gemacht. Dabei hat aber dem DRB-Vizepräsident für Bundesligaangelegenheiten, Karl Rothmer aus Darmstadt, etwas Gegenwind aus der Oststaffel entgegengeblasen, denn einige Vereine, speziell Hallbergmoos und Burghausen, wollten ab dem 21. August in der 1. Bundesliga Ost lieber mit lediglich neun Mannschaften in die Saison starten. Aber auch die Berliner haben mit der Personalplanung einige Probleme, denn nachdem die Ansetzungen bekannt sind, rechnete in Berlin keiner mehr mit dem Aufstieg. So haben einige Leistungsträger, unter anderen Martin Obst zum 1. Luckenwalder SC, den SV Luftfahrt Ringen verlassen. Der freigewordene Platz in der 2. Bundesliga Nord wird nach dem jetzigen Stand nicht wieder besetzt. So werden in der kommenden Saison in dieser Staffel der 2. Bundesliga nur neun Mannschaften kämpfen. Daher hat der RSV Rotation Greiz am 16. Oktober und 18. Dezember kampffrei. Schade für die Fans, denn die Kämpfe zwischen Greiz und Berlin standen immer auf einem guten Niveau. Sie waren stets spannend und auch sehr emotional geprägt. Diese Kämpfe werden sicherlich fehlen. |
| 17. April 2010 /OTZ |
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„Weißes Gold der Reußen“ ab Sonntag im Unteren Schloss
Der Greizer Heiko von Bogen (rechts) und der Weidaer Albrecht Fischer zeigen aus ihren umfangreichen Privatsammlungen eine kostbare Bodenvase mit Handmalerei (1919) sowie die Europa mit Stier (1920). Für die Ausstellung „Porzellan aus Fraureuth - das weiße Gold der Reußen“, die am Sonntag um 11 Uhr im Unteren Schloss eröffnet wird, stellen sie zahlreiche Ausstellungsstücke zur Verfügung. Die Exposition ist bis zum 26. September zu sehen. Karikatur des Tages
Vollsperrungen am Schlossberg Greiz (OTZ). Im Auftrag der Energieversorgung Greiz GmbH erfolgen vom Montag, 26. April, bis Mittwoch, 28. April, durch die Caspar Bau GmbH Tiefbauarbeiten im Bereich „Am Schlossberg“ 04. Jeweils von 7 bis 16 Uhr wird die Straße voll gesperrt, weil die Fahrbahn nicht breit genug ist. Kind bei Unfall in Pohlitz leicht verletzt Greiz (OTZ). Bei einem Verkehrsunfall, der sich am Donnerstag, gegen 13.15 Uhr, in der Pohlitzer Straße im Bereich der Bushaltestelle ereignete, wurde ein Mädchen leicht verletzt. Mehrere Kinder spielten zu diesem Zeitpunkt Fangen und achteten dabei nicht auf den Fahrzeugverkehr. Das 12-jährige Mädchen lief plötzlich auf die Fahrbahn, und wurde dabei von einem vorbeifahrenden Kleinwagen erfasst. Der Fahrer hielt an und erkundigte sich nach dem Befinden des Kindes. Das Mädchen versicherte dem Pkw-Fahrer, dass sie bei dem Unfall keine Verletzungen erlitten habe. Daraufhin setzte der Fahrer seine Fahrt fort. Da das Mädchen aber entgegen ihrer Aussagen trotzdem leichte Verletzungen von dem Unfall davon getragen hat, sucht die Polizei nun den Fahrer des blauen Kleinwagens. Der Betroffene und andere Zeugen des Unfalls melden sich bitte bei der Polizeiinspektion Greiz unter Tel.: (03661) 62 10. Imagebroschüre und Messeauftritt Erfurt (OTZ). Auch für 2010 hat sich der Verein Städtetourismus in Thüringen e. V. neue Marketingprojekte vorgenommen. Bis Juni 2010 wird der handliche „Pocket Guide“ in seiner vierten Auflage erscheinen. Alle 19 Städte des Vereins, zu denen Greiz gehört, werden mit ihren Sehenswürdigkeiten, kulturellen und Veranstaltungshöhepunkten vorgestellt. Die Agentur Gudman Design aus Weimar präsentierte die Entwürfe für die Neugestaltung der sechssprachigen Imagebroschüren der Städte. Die Umsetzung erfolgt durch jede der 19 Städte. In der Messesaison 2010/11 präsentieren sich die Städte auf touristischen Messen in Deutschland und der Schweiz: der T&C in Leipzig, der CMT in Stuttgart, der Reisen Hamburg, der ITB Berlin, der 66 in München und der FESPO in Zürich. Mit der Thüringer Tourismus GmbH wurde die Weiterführung der Kampagne „Vorhang auf! Thüringer Städte - Bühne für Ihren Kurzurlaub!“ vereinbart. Lesung in der Bibliothek fällt aus Greiz (OTZ). Aufgrund von Krankheit muss die für Donnerstag, 22. April, um 19 Uhr in der Greizer Bibliothek geplante Lesung mit Angela Krauß und Moritz Anton Gause ausfallen. Der Termin, der zur Veranstaltungsreihe „Wortklang“ der Sparkassen-Kulturstiftung und des Lese-Zeichen e. V. mit Unterstützung der Sparkasse Gera-Greiz gehört, wird voraussichtlich im Herbst nachgeholt. Der Haselmaus auf der Spur Greiz (OTZ). Spielerisch die Welt der kleinen Haselmaus entdecken können Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren beim Erlebniscamp „Haselmaus“ der Naturschutzjugend Thüringen. Die Veranstaltung findet vom 7. bis 9. Mai in der Jugendherberge von Schwarzburg statt. Von hier aus wird bei Wanderungen in die Natur der Lebensraum des Nagers mit dem kuscheligen Fell und den großen schwarzen Augen erforscht. Die teilnehmenden Kinder verwandeln sich ein Wochenende lang in eine Haselmaus und erleben hautnah, wie sich die Haselmaus fortbewegt, wie sie lebt, was sie frisst und vieles mehr. Neben Spielen, Basteln und Wanderungen ist auch ein Lagerfeuer und ein Haselmausqiuz geplant. Wer Lust auf das spannende Leben der Haselmaus hat, kann sich noch bis zum 20. April für die Veranstaltung anmelden: Infos und Anmeldung über die Naturschutzjugend Thüringen: Tel.: 03641-215410 oder im Internet unter www.naju-thueringen. de. Sommerferien im Schullandheim Greiz (OTZ). In diesem Jahr bietet das Jugendamt des Landratsamtes Geiz zwei Freizeiten im Schullandheim Wellsdorf an. Für den zweiten Durchgang sind noch freie Plätze vorhanden.. Teilnehmen können alle Kinder und Jugendliche, die ihren Wohnsitz im Landkreis Geiz haben. Alle Freizeiten bieten viel Programm, Vollverpflegung, Betreuung und jugendgemäße Unterbringung. Das Kinderferienlager im Schullandheim Wellsdorf/Landkreis Geiz findet vom 26.Juli bis zum 4. August 2010 für 7- bis 11- Jährige statt. Telefonische Anmeldungen werden beim Jugendamt des Landratsamtes Geiz unter der Telefonnummer 03661 / 876 302 (Frau Brückner) entgegengenommen. Die Teilnehmergebühr beträgt 95 Euro. Ausbildungsberufe bei der Polizei Greiz (OTZ). Abiturienten und Fachoberschüler, die sich für einen Beruf bei der Landespolizei interessieren, sind am 20. April 2010 um 15.30 Uhr im Raum 116 der Agentur für Arbeit Greiz; Bruno-Bergner-Straße 19/20 henau richtig. Thomas Wunsch, Einstellungsberater der Polizeidirektion Gera, stellt den Ausbildungsberuf Polizeivollzugsbeamter/- in im mittleren und gehobenen Dienst vor. Besondere Aufmerksamkeit wird er dabei den Einstellungsvoraussetzungen, dem Berufsbild und den Einsatzgebieten der angehenden Beamten widmen. Interessierte Abiturienten und Fachoberschüler sowie deren Eltern sind zu dieser kostenfreien Veranstaltung eingeladen. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Mehr Infos telefonisch unter 0365/857395 oder unter www.arbeitsagentur. de/veranstaltungen. 14 Theatergruppen aus elf Schulen sind dabei Zum 15. Mal Schülertheatertage in Greiz Greiz (OTZ). Zu einer festen Größe im Spielplan des Theaters, aber auch in den Arbeitsplänen des Theaterfördervereins und Schulen sind die Schülertheatertage des Landkreises Greiz geworden, für die vom 27. bis 29. April der Vorhang aufgeht. Angesagt haben sich 14 Theatergruppen aus elf Schulen, die über drei Tage verteilt jeweils ab 9 Uhr Proben ihres Könnens zeigen werden. Vertreten sind Akteure sowohl von Grundschulen als auch von Regelschulen, den Förderzentren und dem Gymnasium. Ebenso vielfältig ist die Auswahl der Stücke. Vom Märchen über Sketche bis hin zu Pantomime und Schwarzlichttheater und selbst geschriebenen Stücken reicht die Palette der Inszenierungen. Erfreulich ist auch, dass Schulen aus dem weiteren Umfeld wie etwa aus Berga, Seelingstädt und Auma haben sich angemeldet. Es geht bei diesen Schülertheatertagen nicht um Platzierungen, sondern um die Freude am Theaterspielen und die Feuertaufe auf einer richtigen Theaterbühne. Neben Stammgästen, wie Grundschule Pohlitz, Förderzentrum, Goetheschule, Freie Schule Elstertal, Grundschule Berga und auch die Regelschulen Seelingstädt und Auma, kommt 2010 der Neueinsteiger Grundschule Teichwolframsdorf hinzu. Nach den Vorstellungen werden für alle Teilnehmer Workshops mit der Pantomimin Berit Bartuschka angeboten. |
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