15. April 2010 /OTZ

Mehrheit für Straßenausbau

Während des Rundgangs mit Gerd Grüner (links), Michael Hendel und Mitgliedern des Ortsteilrates von Reinsdorf stand der Straßenbau, wie hier Einfahrt und Umzäunung am Feuerwehrhaus, zur Diskussion.
Während des Rundgangs mit Gerd Grüner (links), Michael Hendel
und Mitgliedern des Ortsteilrates von Reinsdorf stand der
Straßenbau, wie hier Einfahrt und Umzäunung am Feuerwehrhaus,
zur Diskussion.
Foto: OTZ/Christian Freund

Ortsbefahrung bringt Klarheit über anstehende Straßenbaumaßnahmen in Reinsdorf

Von Christian Freund Greiz.

Der Zustand der Straßen im Greizer Ortsteil Reinsdorf war das dominierende Thema der gestern Nachmittag anberaumten Ortsbegehung mit Bürgermeister Gerd Grüner, dem Ortsteilbürgermeister Michael Hendel und weiteren Mitgliedern des Reinsdorfer Ortsteilrates. Dabei drehte es sich bei weitem nicht nur um die Schlaglöcher, die der harte Winter mit seinen strengen Frösten hinterlassen hat, vielmehr kam auch das in der Vergangenheit viel und heiß diskutierte Thema des grundhaften Ausbaus der Straße An der Salzmest zur Sprache. So informierte Bürgermeister Gerd Grüner, dass sich die Mehrheit der betroffenen Anlieger im Rahmen einer Unterschriftenaktion im Rathaus für den Neubau ausgesprochen hat. Etwa 500 000 Euro wird der erste Bauabschnitt kosten, davon sind 60 Prozent förderfähig, die 40 Prozent Eigenanteil sind im städtischen Haushalt 2010 eingeplant. Grünes Licht für Ausschreibungen dieser Gemeinschaftsmaßnahme mit dem Zweckverband Taweg und der Energieversorgung will der Bürgermeister aber erst dann geben, wenn der Haushalt der Thüringer Landesregierung beschlossen und die Finanzierung sicher ist. „Fakt ist, dass Gemeinden mit über 50 Einwohnern künftig an eine öffentliche Kläranlage angeschlossen werden müssen. Wenn wir es jetzt nicht in Angriff nehmen, kann es passieren, dass wir in einigen Jahren ohne Fördermittel bauen müssen, dann wird es für die Anlieger richtig teuer“, ergänzte Hendel. Damit im Rahmen der Ortsbegehung möglichst viel in Augenschein genommen werden konnte, stellte der Ortsteilrat Frank Schobert seinen Kleinbus zur Verfügung. So führte die fast drei Kilometer lange Fahrt entlang der Göltzschtalstraße, die an einigen Stellen noch Borde erhalten muss, in Richtung Echo. Die entstandenen Schlaglöcher sollen verfüllt werden. Auch einige Gitterplatten zur


Wenn wir später ohne Fördermittel bauen müssten, würde es richtig teuer werden.

Michael Hendel, Ortsteilbürgermeister


Fahrbahnrandbefestigung werden noch verlegt, wurde festgelegt. Auf die Bitte des Ortsteilbürgermeisters, entlang der Straße weitere Gehölze auszuschneiden, entgegnete Grüner, dass solche Arbeiten nur bis zum 1. März genehmigt seien. Gegenwärtig wird der Straßenzustand der Waltersdorfer Straße verbessert und die Ortsverbindungsstraße zwischen Irchwitz und Reinsdorf wird noch in diesem Jahr eine Deckenerneuerung erfahren. „Mit Kaltbitumen bessern unsere Mitarbeiter bereits seit Beginn des Jahres aus. Insgesamt 200 000 Euro haben wir im Stadtgebiet jährlich für die Instandhaltung der Oberflächen ausgegeben“, betonte Grüner. Einen weiteren Stopp legten die Teilnehmer am neu errichteten Feuerwehrhaus ein. Hier wurde endgültig festgelegt, wie die Umzäunung auszusehen hat. Die alte Feuerwehrgarage samt Container sollen jetzt aus dem Dorfbild verschwinden.

Kommentar

Beiträge bleiben

Von Christian Freund

Schnell ging sie über die Bühne, die Ortsteilbegehung oder besser gesagt die Befahrung in Reinsdorf. Wären da nicht die Straßenausbaubeiträge, die auf die Anlieger der zum grundhaften Ausbau anstehenden Straße An der Salzmest zu kommen, könnte man fast den Worten des Ortsteilbürgermeisters Michael Hendel Glauben schenken, der während der „Rundreise“ davon sprach, dass es im Dorf nur wenig Probleme gäbe. Gemeint hat er wohl, dass in Sachen Straßenbau in der Vergangenheit schon viel getan wurde und sich deshalb die Schlaglochproblematik im Gegensatz zu anderen Ortschaften in Grenzen hält. Trotzdem sollte auch hier schnell gehandelt und die „Wunden“ der betroffenen Straßen schnell geschlossen werden, denn defekte Stoßdämpfer und kaputte Reifen kosten bekanntlich auch Geld. Zum Glück werden fürs Schlaglochflicken keine Beiträge fällig, aber die Rechnung für die Salzmest bleibt.


15. April 2010 /OTZ

Frühjahrsputz steht vor der Tür

Frühlingsfein-Aktion weist auf Dreckecken hin und moniert fehlenden Osterschmuck

Schlimm sieht es am Pohlitz-Platz aus.
Schlimm sieht es am Pohlitz-Platz aus.
Foto: OTZ/Freund
Diese Ahornbäume wurden gefällt.
Diese Ahornbäume wurden gefällt.
Foto: Matthias Klinner

Greiz (OTZ).

Sind Stadt und Land schon frühlingsfein?, fragten wir unsere Leser in Vorbereitung auf den diesjährigen großen Frühjahrsputz. Und erhielten umgehend einige Anregungen, wie Greiz noch schöner werden könnte. „Das trostlose Aussehen der Stadt zu Ostern“, moniert Edelgard Schmalz, die auf fantasievolle Osterdekorationen im Umland verweist und entsprechenden Schmuck am Marktbrunnen oder im Schlossgarten beispielsweise vermisst. „Wo bleibt hier der Einsatz des Stadtmarketing?“, fragt sie. „Ist der Atem schon ausgegangen nach der 800-Jahr-Feier?“ Schließlich gebe es ein Stadtfest, ein Herbstfest und einen Weihnachtsmarkt, aber Frühjahr und Osterfest, so stellt Frau Schmalz fest, fallen im Veranstaltungskalender der Stadt unter den Tisch. Mehr Sauberkeit hatte Herr Siegel aus Pohlitz im Sinn, der uns auf den zugemüllten Containerplatz am Schulplatz aufmerksam machte, wie er in der Frühjahrssonne vor sich hin dümpelte. Ilse Neupert aus der Dr.-Otto- Nuschke-Straße ärgert sich über die festgefahrenen Lärchennadeln, die sich in den dortigen Parkbuchten gegenüber der Clara-Zetkin-Straße häufen. Um die Mittagszeit, wenn hier so gut wie kein Auto mehr parkt, könnte wenigstens einmal im Jahr dieser Bereich mit gereinigt werden, findet sie. Auch die Treppe zwischen Gerichtsstraße und Weberstraße, darauf verweisen Anwohner, braucht einen Frühjahrsputz und der Rasen müsste von Laub und Unrat befreit werden. Da dieser Aufgang sehr beliebt sei, sollte hier generell mehr Ordnung gehalten werden, finden die Greizer. In den Bereich zahlreicher Immobilien, um die sich die Eigentümer nicht kümmern, fällt das Nachbarhaus von Frau Fügmann aus der Friedrich-Naumann-Straße. „Außer Versprechungen nichts gewesen“, ärgert sie sich, dass die Eigner des Nachbarhauses, die in Bayern wohnen, sich einfach um nichts kümmern und der Dreck sich häuft. Auch der Stadtverwaltung, so betont sie, sei das Problem bekannt, doch seit Januar tue sich auch hier nichts. Die Fällung zweier Ahornbäume am Stadtpark trage nicht zu einer frühlingsfeinen Stadt bei, meint zudem ein aufgebrachter Leser. Und fragt, wozu das nötig war. Sachgebietsleiter Lutz Zürnstein begründet die Aktion mit der Gefährdung des Verkehrs und der Passanten. Frühjahrsputz ist am Sonnabend bereits zum achten Mal unter Federführung des Lions Club Greiz angesagt. 166 Schüler sind bereits angemeldet - eine „Rekordbeteiligung“, freut sich Wilhelm Wüstner. Die Lions rufen alle Bürger dazu auf, diese Aktion zu unterstützen. So manche „Dreckecke“ gilt es nach dem Winter zu säubern, da kann sich jeder einreihen. Und natürlich wartet wieder eine Belohnung auf die teilnehmerstärkste Schule und die besten Klassen. Geplant ist der Aktionstag für Sonnabend, gestartet wird 8.30 Uhr. Einreihen werden sich die IG Greizer Neustadt, Akteure aus Dölau, Sachswitz und Rothenthal. Weitere Informationen dazu erhalten Interessenten im Büro der Altstadtgalerie unter Telefon (03661) 62 21 34.


15. April 2010 /OTZ

Cossengrüner ab Montag wieder in ihrer Schule

Wasserschaden behoben

Cossengrün/Elsterberg (OTZ/KG).

Ab Montag können die Cossengrüner Grundschüler wieder in der Grundschule Ferdinand Haußmann in Cossengrün lernen. Darüber informierte das Schulverwaltungsamt des Landratsamtes Greizer gestern auf OTZ-Nachfrage. Damit beenden die Kinder ihr gut dreimonatiges Asyl in der Elsterberger Grundschule. Notwendig war der vorübergehende Umzug nach einem Wasserschaden in dem Schulgebäude in Cossengrün geworden. Kurz vor Weihnachten war eine Wasserleitung geplatzt und hatte das gesamte Gebäudeinnere unter Wasser gesetzt. Das Wasser war bis ins Kellergeschoss gelaufen, hatte die Elektrik lahm gelegt, die Heizung war ausgefallen. Unterricht konnte hier nicht mehr gegeben werden. Die etwa 40 Cossengrüner Grundschüler hatten nach den Weihnachtsferien Unterschlupf in der Elsterberger Grundschule gefunden. Die Wasserschäden wurden in den letzten Monaten behoben, u. a. mussten der Putz ausgebessert und Malerarbeiten durchgeführt werden. Zudem wurde der Fußboden erneuert, das Gleiche gilt für Elektrik sowie Decken. Zu einer Dankeschönveranstaltung laden die Cossengrüner Schüler morgen um 10 Uhr in der Elsterberger Grundschule ein. Damit verabschieden sie sich aus Elsterberg und bedanken sich für die Gastfreundschaft der letzten drei Monate.


15. April 2010 /OTZ

Straßenumbenennung in Obergrochlitz vom Tisch

Ortsteilräte sind sich in Sondersitzung einig

Greiz-Obergrochlitz (OTZ/-lz).

Die im Ortsteilrat angeregte Diskussion einer möglichen Straßenumbenennung der Otto-Meier-Straße in Obergrochlitz ist - zumindest vorerst - vom Tisch. Im Ergebnis einer Sondersitzung des Ortsteilrates, mit der die Obergrochlitzer nicht nur auf kontroverse Meinungsäußerungen der Anwohner, auf Briefe an den Ortsteilrat, sondern unter anderem auch auf Internet-Reaktionen der NPD reagieren, teilte Ortsteilbürgermeister Jürgen Frantz (CDU) auf Nachfrage dieser Zeitung mit, dass „eine Straßenumbenennung der Otto-Meier- Straße auf unbestimmte Zeit vertagt“ werde. So lautet der am Dienstag einstimmig gefasste Beschluss. Obergrochlitz solle keine Plattform für rechte oder linke Gruppierungen werden, ist dazu im Protokoll der Sitzung festgehalten. Die Bürgerversammlung zur angeregten Straßenumbenennung, die ursprünglich für den 20. Mai vorgesehen war, ist damit hinfällig. Jürgen Frantz unterstrich gegenüber OTZ, dass er Angst habe, dass diese Diskussion von extremen Gruppierungen missbraucht werden könnte. Er sehe nichts Ehrenrühriges an kontroversen Diskussionen, habe keinesfalls die Absicht gehabt, das Ansehen Otto Meiers oder anderer Personen zu schädigen. Mit der Entscheidung, das Thema von de Tagesordnung zu nehmen, nehme er gleichzeitig Verantwortung wahr.


15. April 2010 /OTZ

Studierzimmer der besonderen Art

Dr. Klaus Machalett (2. von links) zeigt seine Arzttasche. Er stellt in der Klinik im Leben im Greizer Gartenweg historische Instrumente aus dem medizinischen Bereich sowie eine umfangreiche Büchersammlung aus.
Dr. Klaus Machalett (2. von links) zeigt seine Arzttasche. Er
stellt in der Klinik im Leben im Greizer Gartenweg historische
Instrumente aus dem medizinischen Bereich sowie eine umfang-
reiche Büchersammlung aus.
Foto: OTZ/Christian Freund

Sammlung Dr. Klaus Machaletts im medizinhistorischen Kabinett der Klinik im Leben

Von Kathrin Schulz Greiz (OTZ).

„Diese Studierstubenatmosphäre passt einfach wunderbar“, freut sich Dr. Christian Wonitzki, einer der Eröffnungsgäste im medizinhistorischen Kabinett der Klinik im Leben. Hier, im Medizinischen Versorgungszentrum in der Gartenstraße 2a, hat die Sammlung von Dr. Klaus Machalett eine neue Heimat gefunden. Der Allgemeinmediziner war 35 Jahre lang im Betriebsambulatorium in Elsterberg als Haus- und Betriebsarzt tätig. Im Jahr 2007 musste er seine Praxis in der 1954 als Betriebsambulatorium vom Kunstseidenwerk gebauten Einrichtung auflösen. „Die Instrumentensammlung,“ so sagte er gestern, „war mir sehr ans Herz gewachsen. Also mietete ich zwei Zimmer in meiner ehemaligen Schule in Hohndorf an, um sie dort unterzubringen.“ Als Dr. Klaus Machalett und Ehefrau Reinhilde mit Gründung der Elsterberger Bürgerinitiative gegen die Müllverbrennung im Elstertal vor zwei Jahren in der Greizer Klinik im Leben aktive Mitstreiter fanden, tat sich auch eine Perspektive für die Sammlung medizinischer Instrumente auf. „Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen“, begründet der heute 68-jährige Mediziner seine Sammelleidenschaft, die er dank der Unterstützung der Greizer Klinik künftig auch mit Interessenten teilen kann. Mittwochs von 14 bis 16 Uhr betreut der Hohndorfer selbst das Kabinett, Besichtigungen sind aber auch auf Anfrage möglich. In den Lagerräumen in Hohndorf habe er


Ich wünsche mir, dass meine Sammlung bestehen bleibt.

Dr. Klaus Machalett


den Umfang der Exponate so gar nicht überschauen können, dankt Klinik- Geschäftsführer Gunter Stöhrl gestern für „diesen Schatz, der erhalten bleiben muss und wunderbar in diese Einrichtung passt“. Neben einem Geburtsbesteck für Hausgeburten, einem chirurgischen Notarztwagenbesteck von 1970 oder einem Refraktionskasten für Sehschärfenbestimmung von 1954 finden sich künstliche Hüftgelenke und historische Instrumente aus dem Kreiskrankenhaus ebenso wie der Instrumentenschrank aus dem Nachlass des Sanitätsrates Dr. Plato Rose (1895 - 1986), der von 1922 bis 1978 in Elsterberg als praktischer Arzt und Geburtshelfer tätig war. Dr. Machalett, der mit Unterstützung seiner Frau und Klinikmitarbeitern das Kabinett in den zurückliegenden sechs Monaten akribisch einrichtete, sammelte auch Geschichtsbücher, Regionalliteratur und Kunstbände. Kabinetts-Gast Wonitzki entdeckte hier beispielsweise eines der in nur 500 Exemplaren aufgelegten „Geschichte der Stadt und Burg Elsterberg“ von Beierlein anno 1934.


15. April 2010 /OTZ

Achtung Auto beim Projekttag

Greizer Schüler lernen beim ADAC am Dreieck

Schleiz (OTZ/j. m.).

„Achtung Auto“ hieß gestern für die Schüler der Klasse 9 a des Greizer Gymnasiums auf dem Verkehrsübungsplatz des Schleizer Dreiecks. Die Schulklasse nutzte ihren Physik-Projekttag, um sich gemeinsam mit einem ADAC-Moderator sowohl theoretisch, als auch praktisch in die „Geheimnisse“ des Straßenverkehrs einführen zu lassen. Ziel dieses Angebotes des ADAC ist es, Kindern und Jugendlichen wichtige Verhaltensregeln ohne erhobenen Zeigefinger näher zu bringen. „Richtiges Verhalten im Straßenverkehr muss erlernt und trainiert werden“, berichtet Michael Laufs, der gestrige ADACModerator. Ein Schwerpunkt bildete unter anderem dabei zu erkennen, dass Fahrzeuge nicht wie Fußgänger sofort stehen bleiben können. Dass es noch länger dauert, wenn ein Kraftfahrzeug auf ein Handzeichen hin anhalten muss, also der Fahrer nicht weiß, wo er bremsen muss. Anschaulich führte Michael Laufs die Formel: Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg vor Augen. Zum Abschluss des Programms durften die Jugendlichen aus Greiz in einem ordnungsgemäß gesicherten Auto mitfahren und die Schutzwirkung des Sicherheitsgurtes bei einer Vollbremsung kennenlernen. Gefordert wurden die Neuntklässler auch durch die Aufgabenstellung ihrer Physiklehrerin, die es später zu Hause zu beantworten galt. „Jeder Schüler erhielt von mir einen speziellen Auftrag, der später im Unterricht ausgewertet wird“, so Stefanie Wolfram. Dabei galt es, Antworten auf Fragen zu finden wie: Welche Aufgaben haben ASB, ESP und ASR an einem Auto? Oder: Welche Bedeutung hat das Reifenprofil beim Bremsvorgang?


15. April 2010 /OTZ

Elf Rekorde bei Greizer Masters

Am Start zum Wettbewerb über 50 Meter Freistil: Dorit Schellenberg (Zwickau), Nadja Schrinner, Simone Hofmann und Cornelia Trost (alle Greiz, von links).
Am Start zum Wettbewerb über 50 Meter Freistil: Dorit
Schellenberg (Zwickau), Nadja Schrinner, Simone Hofmann und
Cornelia Trost (alle Greiz, von links).
Foto: Silvia Böhm-Lämmer

Schwimmen, 13. Greizer Masterswettkampf: Gastgeberstaffel holt Rang zwei

Von Sabine Penzel Greiz (OTZ).

Beim 13. Greizer Masterswettkampf, an dem sich 66 Schwimmer aus Zwickau, Leipzig, Zeulenroda, Apolda, Mühlhausen und vom Gastgeber mit 228 Einzel- und vier Staffelstarts beteiligten, stellten die Aktiven des 1. Schwimmklub Greiz elf Kreis- Altersklassenrekorde auf. Bei seiner ersten Wettkampfteilnahme nach längerer Zeit unterbot Detlef Rahnfeld, Altersklasse 55, vier Kreis-Altersklassenrekorde. Lediglich der über 50 m Rücken hielt ihm stand. Kreis-Altersklassenrekorde über 50 m Schmetterling, Rücken und Freistil stellte Benita Naumann, Altersklasse 55, auf. Ihr kaum nach stand Kerstin Zöhke, Altersklasse 40. Sie unterbot ihre eigenen Rekorde über 50 m Rücken und Freistil. Je einen Kreisaltersklassenrekord stellten Stephanie Wessels, AK 20, und Cornelia Trost, AK 45, auf. Stephanie gelang dies über 100 m Lagen. Die vom VfL 1990 Gera zum 1. SK Greiz gewechselte Cornelia Trost schwamm ihren ersten Rekord im neuen Verein über 50 m Rücken. Von den 44 Möglichkeiten, die die Greizer hatten, um erste Plätze zu belegen, konnten sie 36 erfolgreich nutzen. Neben diesen kamen 20 zweite und neun dritte Plätze bei den Einzelentscheidungen und der zweite Rang bei der Staffel auf das Konto der Gastgeber, die zu 79 Einzelstarts antraten. Die Staffel wurde von Stephanie Wessels, Stefan Stuhlmüller, Kerstin Wünsche, Matthias Keßler, Nadja Schrinner und Gunter Walzel geschwommen. Nach Umrechnung aller Zeiten nach der 1000 Punkte-Tabelle erbrachte Benita Naumann (1042 Punkte

über 50 m Freistil) bei den Frauen und Dr. Peter Bauch, Altersklasse 70 (1053 Punkte über 50 m Rücken) bei den Männern die besten Leistungen.

Platzierungen der Greizer: Benita Naumann (3x1.), Sabine Penzel (2x1., 1x2. ), Cornelia Trost (3x1., 1x2.), Kerstin Zöhke, Stephanie Wessels (je 3x1.), Kerstin Wünsche, Nadja Schrinner (je 2x1.), Simone Hofmann (2x2., 1x3.), Katharina Leske (2., 3.) Dr. Peter Bauch (2x1.), Bernd Lorenz (3x1.), Siegfried Petz (2.), Michael Lebek (6., 7.), Helmut Abromeit (3x3.), Guido Auschek (5x2.), Detlef Rahnfeld (5x1.), Bernd Claus (3x1.), Matthias Keßler, Gunter Walzel (je 2x2.), Mario Zöhke (3x1.), Matthias Franke (2x1., 1x2.), Stefan Stuhlmüller (3x2., 1x3.), Eric Simon (2x3., 2x5., 1x6.), Robin Fülle (2x4., 2x5., 1x7.), Alexander Jahn (1x2., 1x3., 2x4., 1x5.).

www.schwimmen-greiz.de


15. April 2010 /OTZ

A-Junioren bleiben an der Tabellenspitze

Fußball, Nachwuchs, Landesklasse
1. FC Greiz - SG BSC Apolda 5:2 (2:2)

Greiz (OTZ/M. Gottschalk).

Am Sonntag empfing der 1. FC Greiz auf dem Tempelwald die SG BSC Apolda. Die Greizer begannen hoch motiviert. Die Gäste wiederum kamen zu guten Kontern, einen 18-Meter-Schuss ließ Tim Petzold im Greizer Kasten prallen, der Ball kam zurück ins Spiel und Belgardt brauchte nur noch einzuschieben (11.). Das 0:1 aus Greizer Sicht war wieder eine kalte Dusche zu Anfang. Die Greizer stecken jedoch nicht auf und wurden in der 18. Minute mit dem Ausgleich belohnt. Franke platzierte den Ball nach einer Flanke von Pohle unten am rechten Innenpfosten und ließ dem Torwart keine Chance (18.). Die Gäste blieben bei Kontern gefährlich. Wieder war es Marco Belgardt, der diesmal die Greizer Abwehr überlupfte und die 2:1-Führung für die Gäste erzielte (25.). Was die Tempelwaldkicker jedoch auszeichnete, war ihre Kampfmoral, so dass in der 38. durch Schneider, der zwei Gegenspieler düpierte, der 2:2-Pausenstand hergestellt wurde (38.). Nach Anpfiff zur zweiten Hälfte war Greiz wieder spielbestimmend und wurde mit dem 3:2 belohnt. Diesmal war es Franke, der nach schöner Einzelaktion den Torwart tunnelte (57.). Nun ging es Schlag auf Schlag, und eine Minute später stand es bereits 4:2, wieder durch David Franke (58.). Die Moral von Apolda schien gebrochen, denn es spielten nur noch die Greizer. So konnte Köhler, der aus der Abwehr mit nach vorn aufgerückt war, aus 17 Metern abziehen und ein Traumtor zum 5:2-Endstand erzielen (82.). Fazit: Die erste Halbzeit war recht ausgeglichen, Greiz hatte zweimal einen Rückstand wettgemacht, hohe Kampfmoral bewiesen und am Ende auch in dieser Höhe verdient gewonnen.

Greiz mit : Tim Petzold, Marcel Pfeifer, Dustin Simon, Andy Lorz, (60. Moritz Schütze), Tino Köhler, Felix Pohle, (60. Patrick Thiel), Felix Körner, David Franke, Tim Leuchtmann, Christian Schneider


15. April 2010 /OTZ

Alles rund ums Rad und die neue Tourensaison

Reise – Rad - Messe bei Rad Bauer in Greiz am vergangenen Sonnabend

Text & Bild Peter Reichardt

Der Frühling läßt grüßen und die Pedalritter fühlen sich wieder in ihrem Element. Doch auch die Winterpause ging an manchem der Fahrräder nicht spurlos vorbei. Ein Aspekt der Reise-Rad–Messe am vergangenen Sonnabend. Ein zweiter, was gibt es rund um das Fahrrad und das Fahradreisen neues, wie kann man den sportlichen Urlaub auf den Pneus interessant und sicher gestalten. Unter dem Motto „Wir zeigen Ihnen alles zum Thema Fahrradreisen“ hatten die Mitarbeiter des renommierten Greizer Unternehmens Rad-Bauer auf der Greizer Turnerstraße eine ganze Palette an Zubehör vom Reiserad bis zur passenden Kleidung für Unterwegs, Packtaschen und die insbesondere wasserdicht, Fahrradcomputer und Navigationsgeräte, Schuh- und Pedalsysteme, aber auch Beleuchtung und das Neueste an Fahrradbereifung vor Ort und konnten damit die Kunden sach- und fachgerecht beraten. Und da war schon allerhand los bei Rad Bauer am vergangenen Sonnabend. Ob Groß oder Klein, ob sportlich ambitioniert oder tourenradelnd - es gab viele Fragen und Probleme, die einer sachkundigen Beantwortung und Beratung harrten. Ja, selbst das Vermessen des potentiellen Kunden und das Ausprobieren des angepaßten Rades gehören zu den Serviceleistungen des Hauses und wurden am vergangenen Sonnabend bei der Reise – Rad – Messe dankend in Anspruch genommen. Natürlich spielte auch das Thema Sicherheit eine große Rolle bei dieser Hausmesse, weshalb auch Fahrradhelme und –brillen, die passende Funktionskleidung, ergonomische Griffe und Sättel, Pflege- und Schmiermittel, Fahrradsicherungssysteme und noch eine ganze Menge mehr im Mittelpunkt des Interesses stand. Für die Tourenradler interessant die Übernachtungsmöglichkeiten an und mit dem Fahrrad, die auf engstem Raum verblüffende Lösungen anbieten und das bei einem minimalen Gewicht. Apropos Tourenradeln! Auch da ist Rad-Bauer in Greiz ein versierter Partner und Ratgeber. Nicht nur das Karten- und Informationsmaterial über Radtouren im Landkreis Greiz und Umgebung des Landratsamtes Greiz zur Verfügung stehen, sondern auch Pauschalangebote und –arangemente für Radtouristen, die das Vogtland und das Tal der Weißen Elster erkunden wollen, werden unterbreitet. Ja selbst eigene Radtouren für Radwanderer werden organisiert und durchgeführt. So war man im vergangenen Jahr an der Unstrut auf Tour, konnte unter dem Schlagwort „Erlebnis Rennrad“ im März diesen Jahres die 10. Malorca-Tour des Greizer Radhauses mit bestreiten und für den Sommer ist eine Tour durch das Altmühltal vorgesehen. Spannende Touren mit vielseitigen Erlebnissen und Eindrücken, aber auch sportliche Betätigung im Kreis Gleichgesinnter, sicher auch eine Form des aktiven Urlaubs und Erholens zu dem Rad-Bauer Greiz seine Angebote unterbreitet. Eine breite Palette von Information und Beratung, die das Gesicht der Reise–Rad–Messe am vergangenen Sonnabend bestimmten, um damit das Optimale für sich und die eigenen Interessen beim Rad und der richtigen Ausrüstung für die unterschiedlichsten Zwecke zu finden. Viele interessierte Besucher, und die nicht nur aus Greiz und Umgebung, sondern auch aus Westsachsen, dem Erzgebirge sowie dem oberen Vogtland, konnten die Mitarbeiter des Unternehmens Rad Bauer Greiz auf der Greizer Turnerstraße begrüßen, die sich über die neuen Trend´s und die neuesten Entwicklungen an und um das Rad informierten.
Informieren kann man sich auch weiter im Unternehmen, unter 03661 / 3130 oder im Internet unter www.radbauer-greiz.de.

Fotografische Eindrücke von Peter Reichardt -
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15. April 2010 /OTZ

Hohenleuben gibt erstmals 5000 Euro an Private für Sanierung historischer Substanz

Hohenleuben: Heidrun Pertel, Wirtschaftsförderer der Verwaltungsgemeinschaft Hohenleuben und Bürgermeister Klaus Köhler. Im Jahr 2010 ist der Grundstein gelegt, dass private Baumaßnahmen in Hohenleuben durch Städtebaufördermittel bezuschusst werden können.
Hohenleuben: Heidrun Pertel, Wirtschaftsförderer der Verwal-
tungsgemeinschaft Hohenleuben und Bürgermeister Klaus Köhler.
Im Jahr 2010 ist der Grundstein gelegt, dass private Baumaß-
nahmen in Hohenleuben durch Städtebaufördermittel bezuschusst
werden können.

Was bis dato nicht möglich war: Im Jahr 2010 ist der Grundstein gelegt, dass private Baumaßnahmen in Hohenleuben durch Städtebaufördermittel bezuschusst werden können.

Heidi Henze / 14.04.10 / OTZ/Hohenleuben.

Möglich geworden ist das, weil die Stadtväter im Etat für 2010 eine Summe von 5000 Euro eingestellt haben. Das sind Eigenmittel, die von der Stadt innerhalb der 30-prozentigen Förderung durch das Land Thüringen aufgebracht werden müssen. Es ist ein Anfang, den wir in den kommenden Jahren fortsetzen wollen, umschreibt Hohenleubens Bürgermeister Klaus Köhler, die zwar kleine Summe. Doch in Zeiten finanzklammer Kassen freut sich auch Heidrun Pertel, Wirtschaftsförderin der Verwaltungsgemeinschaft Leubatal, über den Beschluss der Stadtväter: Jeder kleine Betrag kann nützen, um auch dem eigenem Gebäude zu neuen Glanz zu verhelfen. Man ist sich im Rathaus durchaus bewusst, dass es nur schrittchenweise gelingen wird, privaten Bauherren finanziell unter die Arme zu greifen. Hohenleubens Bürger, die sich für eine Sanierung einzelner Ensembles oder eines Gebäudes entscheiden, und deren Objekt innerhalb des vorgesehenen Stadtsanierungsgebietes liegt, können nun Anträge auf eine mögliche Bezuschussung an die Stadtverwaltung oder dem Bauamt stellen. Der Bauausschuss wird dann entscheiden, welche Baumaßnahmen förderfähig sind. 70 Prozent der Kosten müssen vom Eigentümer selbst getragen werden. Die restlichen 30 Prozent teilen sich jeweils der Bund, das Land und die Stadt, in diesem Fall Hohenleuben. Das Sanierungsgebiet der gut 1600 Einwohner zählenden Stadt in der Verwaltungsgemeinschaft Leubatal ist 12,4 Hektar groß und umfasst großzügig den historisch zu sanierenden Innenbereich, welches bereits 1991 durch die Stadt ausgelobt wurde. Seit dieser Zeit wurden stetig, je nach Kassenlage, Maßnahmen mit Hilfe des Städtebauförderprogrammes durchgeführt. Neben überwiegenden Sofortsicherungsmaßnahmen in den Jahren 1993/94 flossen Fördermittel für die Kirche, in der Waldstraße, in der Schlossstraße für ein Gutachten für die zwei Gebäude, in der inneren Windmühle- und der Oststraße. 2009 kam der Untermarkt dran, die Erneuerung des Daches und teilweise die Fassade des Bürgerhauses oder das Umfeld des Kirchgemeindehauses und vieles mehr.


15. April 2010 /OTZ

Kurz notiert:

Morgen ist letzter Schultag für Zwölftklässler

Bunt und lautstark, so wird der Abschied von der Schule morgen von den Greizer Gymnasiasten gefeiert. Zum letzten Schultag ziehen sie wieder durch die Stadt. Geprobt haben sie dafür bereits eine Woche lang, wie hier beim Pyjama-Tag. Zur Mottowoche waren die jungen Leute jeden Tag in anderer Verkleidung in die Schule gekommen. Von Fußball-WM über Hollywood bis zum blauen Tag waren die passenden Klamotten gefragt.
Foto: OTZ/Katja Grieser

Bunt und lautstark, so wird der Abschied von der Schule morgen von den Greizer Gymnasiasten gefeiert. Zum letzten Schultag ziehen sie wieder durch die Stadt. Geprobt haben sie dafür bereits eine Woche lang, wie hier beim Pyjama-Tag. Zur Mottowoche waren die jungen Leute jeden Tag in anderer Verkleidung in die Schule gekommen. Von Fußball-WM über Hollywood bis zum blauen Tag waren die passenden Klamotten gefragt.


Karikatur des Tages

Gruß aus Kalifornien
Gruß aus Kalifornien
Zeichnung: OTZ/Bruns


Anlagen werden überprüft

Mit mehr Lärm auf Akzo-Areal ist zu rechnen

Greiz (OTZ).

Im Heizhaus der Firma Akzo Nobel Functional Chemicals finden in der Zeit vom 19. bis 23. April, täglich von 7 bis 18 Uhr, Überprüfungen der Kesselanlagen statt. Dabei ist mit kurzfristig erhöhter Lärmentwicklung zu rechnen. Alle Anlieger werden um Verständnis für diese unvermeidbaren Geräuschemissionen, die aber im Interesse der Sicherheit der Kesselanlage notwendig sind, gebeten.


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