13. April 2010 /OTZ

Gefährten für Reußfichte

Waldarbeiter Petri Lätsch pflanzt Tannen.
Waldarbeiter Petri Lätsch
pflanzt Tannen.
Foto: OTZ/Christian Freund

Aus Monokultur wird ein Mischwald - 10 000 Bäume gepflanzt

Von Katja Grieser Waldhaus (OTZ).

Wenn Förster Jens Frotscher durch sein Revier Waldhaus läuft, sieht er Fichten über Fichten. Das soll sich ändern, aus dem Monokultur- soll ein Mischwald werden. Allein in diesem Jahr werden deshalb im Revier Waldhaus 10 000 Weißtannen, Rotbuchen, Bergahorn und Douglasien gepflanzt. Anfang April wurde mit dem Pflanzen begonnen, Ende des Monats wird die Aufforstaktion beendet sein. Künstlich angelegt wurde der Fichten-Wald am Forstort Viehhut noch zu Reußen-Zeiten, gut 100 Jahre sind zahlreiche Fichten bereits alt. „Die Fichte war eben der ’Brotbaum’“, so Frotscher. Soll heißen, dass mit Fichten im Reinbestand der höchste Holzertrag in der Fläche zu erzielen war. Doch inzwischen ist die Fichte zum Problembaum geworden. Grund sei laut Jens Frotscher u. a. der Klimawandel. „Mit den zunehmend trockenen Sommern kommt die Fichte schlecht zurecht. Sie liebt es kühl und feucht“, erklärt er. Heiße Sommer wie 2003 und 2006 setzen dem Baum zu, der Borkenkäfer hingegen liebt solches Wetter. Er treibt sein Unwesen und vernichtet Fichten in Größenordnungen. Zweites großes Problem der Fichten liegt in ihrem eigenen Aufbau. Denn als Flachwurzler haben sie Stürmen wie „Kyrill“ oder „Xynthia“ nicht viel entgegen zu setzen. „Wenn ein Wind Orkanstärke hat, halten die Fichten nicht stand“, weiß der Revierförster. Bei „Kyrill“ waren die Windwurfschäden in den Wäldern um Greiz enorm, „Xynthia“ hingegen hat den Baumbestand in der Region weitestgehend verschont. Um den Wald für die Zukunft stabil zu machen, wird die Fichtennaturverjüngung nun ergänzt. „Allein mit Blick auf den Klimawandel ist es gut, wenn ein Wald mehrere Baumarten hat“, betont Jens Frotscher. Falls eine Art komplett ausfallen sollte, bleibe der Wald trotzdem bestehen. Die Pflanzen, die die Waldarbeiter Falk Krüger, Christoph Hierold und Petri Lätsch derzeit in den Boden bringen, stammen überwiegend aus der Baumschule des Thüringenforstes in Breitenworbis. Gezogen wurden die Bäume aus anerkanntem Saatgut aus Ostthüringen. Die neu gepflanzten Bäumchen sind jetzt vor allem dem Wild ausgesetzt, das gern an ihnen knabbert und so deren Wachstum verhindert. Geduld ist also gefragt in Försterkreisen.

Waldarbeiter Christoph Hierold mit einer Weißtanne, die im Revier Waldhaus, Forstort Viehhut, gepflanzt wird.

Waldarbeiter Christoph Hierold mit einer Weißtanne, die im Revier Waldhaus, Forstort Viehhut, gepflanzt wird.
Foto: OTZ/Christian Freund

Dass die jetzige Pflanzaktion erst in Jahrzehnten zum gewünschten Effekt führen wird, wissen die Waldarbeiter. Dafür können sie erste Ergebnisse ihrer Arbeit vor 20 Jahren bereits erkennen. Denn seit zwei Jahrzehnten wird der Fichtenwald im Revier Waldhaus bereits „gemischt“.

Kommentar

Ruhe vor dem Sturm

Von Katja Grieser

Geduld ist eine Tugend bei Waldarbeitern. Das liegt in der Natur der Sache. Der Baum, der heute in die Erde gebracht wird, hat erst nach Jahrzehnten die gewünschten Ausmaße. Geduld müssen sie aber auch an anderer Stelle beweisen. Nachdem Anfang des Jahres Pläne der Landesregierung bekannt geworden waren, Waldarbeiter und einen Teil des Verwaltungspersonals in einer neu zu gründenden GmbH unterzubringen, war der Aufschrei groß. Doch nach massiven Protesten wurde das Tempo aus der Sache rausgenommen und erst einmal eine Arbeitsgruppe gebildet. Wie Karsten Schröder, Leiter des Thüringer Forstamtes Weida, sagte, soll die dem Ministerium bis 3. Mai Vorschläge vorlegen, wie die künftige Forstverwaltung aussehen könnte. Obwohl die Forstleute momentan sehr ruhig seien, wie Schröder einschätzt, dürfte spätestens dann ihre Geduld am Ende sein, wenn sie bei Umstrukturierungsplänen ihre Interessen nicht ausreichend vertreten sehen. Dann wird es gewiss wieder stürmische Proteste geben.


13. April 2010 /OTZ

Zuschuss aus dem Denkmaltopf

Anbau der Steinermühle soll durch Fenstereinbau gesichert werden

Greiz (OTZ/-lz).

Der dringend notwendige Einbau von Blendrahmenfenstern im Mühlenanbau der Steinermühle in Waltersdorf wird vom Landkreis mit einem Zuschuss von 800 Euro gefördert, wie der Ausschuss für Schule, Kultur und Sport in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschloss. Das Mühlenanwesen wurde 1454 erstmals urkundlich erwähnt. Die derzeitigen Gebäude stammen im Kern aus dem 16.und 17. Jahrhundert. Jahrelanger Leerstand und unsachgemäße Sanierung durch frühere Besitzer, u.a. entfernte der Vorbesitzer sämtliche Fenster des Anbaus, führten zu äußerst maroder Bausubstanz. Die jetzigen Eigentümer wollen den Anbau retten und investieren insgesamt rund 10 900 Euro in die Erneuerung der Fenster zur Notsicherung. Wie Jörg Metzner von der Unteren Denkmalbehörde betont, nutzen mehrere Familien das Objekt. „Sie haben das Mühlenhauptgebäude aufwändig saniert, ihr Engagement ist sehr zu begrüßen“, lässt er die Kreisräte im Ausschuss dazu wissen. Für die Teilsanierung des Fachwerkes an der Untermühle in Schwarzbach bewilligte der Ausschuss darüber hinaus 750 Euro aus dem Fördertopf für denkmalgeschützte Bauten, der insgesamt 7700 Euro enthält.


13. April 2010 /OTZ

Bäume richtig verschneiden

Klaus Jayte erklärt, wie Obstbäume richtig geschnitten werden.
Klaus Jayte erklärt, wie Obst-
bäume richtig geschnitten
werden.
Foto: OTZ/Ute Flamich

Obstbauverein mit Lehrvorführung im Freizeitzentrum Zeulenroda

Zeulenroda-Triebes (OTZ/flam).

Licht, Luft und Sonne - das ist es, was Obstbäume brauchen, damit die Ernte ertragreich ist. „Deshalb ist es wichtig, alles Holz, was an den Bäumen nach innen wächst, herauszuschneiden“, sagte Klaus Jayte vom Obstbauverein Zeulenroda. Der hatte am Sonnabend in den Garten des Zeulenrodaer Freizeitzentrums zur Obstbaumschnitt- Lehrvorstellung eingeladen. Aus Tradition heraus werden die Bäume im März und April geschnitten, man könne das aber auch schon im Herbst erledigen, sagte Klaus Jayte. Bei etwa vier Grad am Vormittag waren am Sonnabend nicht all zu viele Interessierte der Einladung des Vereins gefolgt. Das habe auch andere Gründe als die niedrigen Temperaturen, sagte Gerhard Günnel, der seit 1999 erster Vorsitzender des Vereins ist. „Uns fehlt der Nachwuchs, die jungen Leute haben kein Interesse oder keine Zeit. Das ist wirklich schade.“ So zeigte Klaus Jayte in kleinerem Kreise - mit Leiter, Säge und Gartenschere ausgestattet - wo welcher Schnitt angesetzt werden sollte, damit die Bäume nicht nur Licht, Luft und Sonne bekommen, sondern auch richtig wachsen, nicht von Schädlingen befallen werden und möglichst viele Früchte tragen. Damit die Gäste nicht nur zuschauen und -hören, ist geplant, dass im kommenden Jahr jeder Besucher seine eigene Gartenschere mitbringt und sich an dem Bäumen unter fachmännischer Anleitung selbst ausprobiert. „Wir haben sogar überlegt, ob wir die Veranstaltung 2011 ausfallen lassen“, so Bernd Klaußner, Mitglied des Obstbauvereins. Doch einfach so aufgeben wollen die Organisatoren ihre Lehrvorstellung nicht. Wenigstens für das kommende Jahr wolle man sich wieder treffen.


13. April 2010 /OTZ

Plötzlich ohne Zuhause

Annerose Kirchner
Annerose Kirchner
Foto: OTZ/Martin Gerlach

Autorin Annerose Kirchner stellt in Berga ihr Buch über verschwundene Dörfer vor

Von Katja Grieser Berga (OTZ).

„Spurlos verschwunden“ nennt die Geraer Autorin Annerose Kirchner ihr jüngst erschienenes Buch, mit dessen Erscheinen der Buchtitel zugleich nicht mehr ganz zutreffend ist. Verschwunden sind sie ganz oder teilweise, die Dörfer, die in den 1950ern und 1960ern dem Uranbergbau der Wismut zum Opfer fielen. Doch spurlos gewiss nicht, wie Kirchner bei ihren Recherchen in Ostthüringen feststellen konnte. Sie traf sich mit Leuten, die Sorge, Katzendorf, Schmirchau, Gessen, Lichtenberg und Culmitzsch noch als lebendige Dörfer erlebten, nur bei Gauern gelang ihr das nicht. „Es ist keine vollständige Geschichte der Wismut“, beschreibt Annerose Kirchner ihr Buch. Es geht ihr vielmehr um die Schicksale der Menschen, die plötzlich kein Zuhause mehr hatten. Die hat sie befragt, hat sich Zeit genommen. Johannes Weiser unterstützte sie u. a. mit Informationen über Sorge. Von Schmirchau erfuhr sie viel von Dieter Sonntag, über Lichtenberg von Erika Nettbohl und Sohn Günter. Renate Baum erzählte ihr vom Gessener Haldenrutsch im Jahr 1966. Wem sie bei ihren Recherchen noch alles begegnet ist, erfahren Interessierte am 28. April um 19 Uhr im Bergaer Rathaussaal. Dort wird sie ihr Buch vorstellen. „Es ist eingeschlagen wie eine Bombe“, ist Annerose Kirchner überwältigt, wie gut das Buch ankommt. Offenbar hat sie damit in einer Region, die über Jahrzehnte von der Wismut geprägt war, voll ins Schwarze getroffen. Und, wie immer leicht hektisch, erzählt sie begeistert davon, wie sie immer wieder von Leuten auf das Buch angesprochen wird. Die Idee, mit der Annerose Kirchner mehrere Jahre schwanger ging und deren Umsetzung mühsam war, trifft in der Region den Nerv vieler. „Ich freue mich auf die Lesung in Berga“, sagt Annerose Kirchner, die auch dort wieder mit zahlreichen Zuhörern rechnet. In Gera waren es 80. Am 6. September wird sie dann in der Greizer Bibliothek lesen, auch den Termin hat Annerose Kirchner im Kopf.

Johannes Weiser in der Fotoschau über „Die verschwundenen Häuser von Sorge-Settendorf“, die er 2007 in der dortigen Kirche zeigte. Von Weiser bekam Autorin Annerose Kirchner Informationen für ihr Buch.

Annerose Kirchner: „Spurlos verschwunden. Dörfer in Thüringen - Opfer des Uranabbaus“. Ch. Links Verlag. 208 Seiten, 57 Abbildungen, 14,90 Euro.

Bildbeschreibung: Johannes Weiser in der Fotoschau über „Die verschwundenen Häuser von Sorge- Settendorf“, die er 2007 in der dortigen Kirche zeigte. Von Weiser bekam Autorin Annerose Kirchner Informationen für ihr Buch.
Foto: OTZ-Archiv/Beikirch

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13. April 2010 /OTZ

Vom Nordkap bis nach Sizilien

Barbara und Nadja Zölle, Knut Preßler, Claudia Winkler und Michael Zölle (von links) auf der MS Amadeus Classic.
Barbara und Nadja Zölle, Knut Preßler, Claudia Winkler
und Michael Zölle (von links) auf der MS Amadeus Classic.
Foto: Holger Wittig

Zölle-Reisen feiert 20-jähriges Betriebsjubiläum mit Flusskreuzfahrt nach Amsterdam

Greiz (OTZ).

Im März 1990 bekam Michael Zölle die Gewerbegenehmigung für ein privates Reiseunternehmen. Nach zwei Monaten Vorbereitung und Absolvierung erster Qualifizierungen begannen dann im Mai 1990 die ersten Fahrten nach Österreich oder an den Bodensee. Die Nachfrage stieg, so dass dem vorhandenen Kleinbus nach einem Jahr ein Clubbus mit 13 Plätzen folgte, und ein erster Mitarbeiter eingestellt werden konnte. Bis nach Italien, in die Schweiz, Holland und Frankreich, Norwegen und Schweden gingen nun die Reisen, Busunternehmen und Reisebüro vergrößerten sich kontinuierlich. Zum zehnjährigen Betriebsjubiläum zählte Zölle- Reisen insgesamt sechs Busse, davon drei Luxus-Reisebusse, zehn Mitarbeiter und einen Betriebshof in Mohlsdorf. Zum Reiserepertoire gehörten Fahrten vom Nordkap bis Sizilien, von den Masuren bis nach Spanien. Die Busse, die Namen wie „Der kleine Greizer“, „Greizer Perle“ oder „Grüße aus Greiz“ trugen, machten so die Stadt und die Region über ihre Grenzen hinaus bekannt. Die nächsten zehn Jahre waren geprägt von der Stabilisierung des Betriebes, da nach Euro-Einführung, Treibstoffverteuerung und Bevölkerungsrückgang ein Wachstum nicht mehr forciert werden konnte. Auch der Nachwuchs wurde mit der Ausbildung von fünf Reiseverkehrskaufleuten und der Umschulung von drei Berufskraftfahrern gefördert. Gegenwärtig verfügt Zölle-Reisen über vier Busse und sechs Mitarbeiter. Das Jubiläum „20 Jahre Zölle-Reisen“ wurde mit einer Geburtstagsfahrt vom 30. März bis 2. April von Greiznach Amsterdam gefeiert. Mit vier Bussen ging es nach Köln, wo das Flusskreuzfahrtschiff „MS Amadeus Classic“ die rund 140 Reisenden mit auf dieReise nach Holland nahm.


13. April 2010 /OTZ

Rasante Riffs und eindringliche Melodien

Derrin Nauendorf
Derrin Nauendorf

Derrin Nauendorf im Greizer Café Lebensart

Greiz (OTZ/KS).

Wer am Sonntagabend den Fernsehsessel dem Café Lebensart vorgezogen hat, darf sich jetzt ärgern. Denn all jene haben ein Konzert verpasst, das in die Kategorie „brillant“ einzustufen ist. Der in England lebende Australier Derrin Nauendorf präsentierte sich beim Debüt in der Elsterstadt als vortrefflicher Gitarrist und Sänger. Nauendorf, ein unspektakulärer Typ, magnetisiert in dem Moment, in dem er zu musizieren beginnt. Er versteht es wie nur wenige, mit den sechs Saiten seiner Gitarre musikalische Feuerwerke zu entfachen und tiefe Emotionen zu wecken. Mit rasanten Riffs oder eindringlichen Melodien auf der offen gestimmten Gitarre beweist er, wie meisterlich er sein Instrument beherrscht und es zum akustischen Bebildern jener Geschichten einsetzt, die er zu erzählen hat. Seine Songs, von der Ballade bis zur rockigen Nummer, erreichen die Zuhörer, weil sie authentisch und ehrlich sind. Stilistisch changiert der Songwriter zwischen Folk, Rock, Blues und Soul. Er kreiert dabei allerdings einen eigenen Duktus, dem weder Melancholie, noch Hoffnung fremd sind. Rau sind die meisten Songs, es ist die von schwer bis leicht reichende Poesie der Straße und der Suchenden, die Nauendorf in seinen Lieder komprimiert. Nicht minder gehaltvoll sind seine Texte, die von Alltagsbegebenheiten handeln, von leeren Städten, vom Finden und Verlassen oder der Sehnsucht nach dem einen Platz, der wohl Zuhause heißt. Mit markanter, kratziger Stimme schenkt er den Texten eine eindringliche Präsenz, der man sich nicht entziehen kann. Derrin Nauendorf ist eine echte Neuentdeckung, die nicht aus den Augen verloren werden sollte und für die es jeder Zeit lohnt, den Fernsehsessel zu verlassen.


13. April 2010 /OTZ

Greiz setzt Aufwärtstrend fort

Die SG 1. FC/Chemie Greiz (in Rot-Schwarz) konnte im ersten Heimspiel seit vier Monaten den Positivtrend aus den Nachholspielen zu Ostern mitnehmen und besiegte Gera-Westvororte mit 1:0.
Die SG 1. FC/Chemie Greiz (in Rot-Schwarz) konnte im ersten
Heimspiel seit vier Monaten den Positivtrend aus den Nachhol-
spielen zu Ostern mitnehmen und besiegte Gera-Westvororte
mit 1:0.
Foto: Silvia Böhm-Lämmer

Fußball, Männer, Bezirksliga - Staffel 4: Himmer köpft kurz vor Schluss zum Heimsieg ein
SG 1.FC/Chemie Greiz - TSV Gera-Westvororte 1:0 (0:0)

Greiz (OTZ/Frank Brettfeld).

Im ersten Heimspiel nach fast vier Monaten gingen die Gastgeber vom Greizer Tempelwald als verdienter Sieger vom Platz. Erneut musste Trainer Dietmar Sengewald seine Mannschaft umstellen, da mit Heiko Eichhorn und Martin Speicher zwei enorm wichtige Spieler fehlten. Es entwickelte sich ein gutklassiges Bezirksliga-Spiel, wobei die Greizer aus einer sicheren Abwehr um Rico Pellmann ihr Offensivspiel entwickelten. Die erste Torchance hatte Gneupel in der 9. Minute, als sein Freistoß aus 20 Metern nur knapp am linken Pfosten vorbei schrammte. Felix Körner und David Himmer scheiterten ebenfalls mit Schussversuchen am Geraer Torwart Sandro Zimmare. Die gut 150 Zuschauer hatten in der 19. Minute erstmals den Torschrei auf den Lippen, doch Torjäger Denny Dreßler traf nur den rechten Innenpfosten. Der Gegner agierte mit harter Zweikampfführung, was zu mehreren Standards vor dem Geraer Tor führte. Aber weder Routinier Rico Pellmann mit wuchtigem 30-m-Freistoß (27.) noch Denny Dreßler mit Freistoß aus 23 Metern (33.) hatten Glück. Die nächste Großchance hatte David Himmer. Sein geschickt getretener Freistoß von rechts klatschte gegen den Außenpfosten des Geraer Tores (43.). Mit einem für Gera schmeichelhaften 0:0 ging es in die Pause. Sofort mit Beginn der zweiten Halbzeit die nächste Riesenmöglichkeit für Dreßler, als er nach klugem Pass von Gneupel nur an Torwart Zimmare scheiterte (46.). Danach beruhigte sich das Spiel vorerst, und die Geraer kamen wieder besser zum Zug, ohne jedoch Torgefahr auszustrahlen. Die Greizer Abwehr um Torhüter Paulitz und Rico Pellmann stand überragend. Mit der 80. Minute setzte die Mannschaft vom Tempelwald zur Schlussoffensive an. Michael Mätzke über rechts und David Himmer über links konnten sich immer besser in die Angriffsbemühungen einschalten. Nach einem guten Torschuss, den der Schlussmann zur Ecke klären konnte, zirkelte Gneupel den Eckball auf den am langen Pfosten postierten Mario Himmer. Mit einem wuchtigen Kopfball ließ dieser dem sehr gut haltenden Zimmare keine Abwehrmöglichkeit und markierte das Siegestor (86.).

Aufgebot: Jens Paulitz, Erik Nitschke, Rico Pellmann, Jens Gäbelein, Michael Mätzke (87. Matthias Koller), Mario Himmer, David Himmer, Phillip Gneupel, Rene Schimmel, Felix Körner, Denny Dreßler. Tor: M. Himmer 1:0 (86.). SR: Steinicke (Dobitschen). Zuschauer: 150.


13. April 2010 /OTZ

Zwei RSV-Aktive kämpfen um EM-Medaillen

Ringen, Männer, Europameisterschaft

Baku (OTZ/Dietmar Wolf).

Vom 12. bis 18. April gehen die besten Ringerinnen und Ringer in Baku in Weißrussland ins Rennen um Titel und Medaillen bei den Ringkampf-Europameisterschaften. Gerungen wird in beiden Stilarten, Freistil und griechisch-römisch. Mit Vladimir Gotisan (66 kg/Freistil) für Moldawien und Radoslaw Baran (96 kg/Freistil) für Polen sind zur EM auch zwei Sportler dabei, die im Aufgebot des RSV Rotation Greiz für die 2. Bundesliga Nord stehen. Durch etwas Losglück und kämpferische Höchstleistungen ist eine gute Platzierung möglich. Mit Damian Hartman (74 kg/ klassisch), der im Ligabetrieb jetzt für den 1. Luckenwalder SC seine Kämpfe bestreitet, steht zudem ein Ex-Greizer in Baku auf der Matte. Die ebenfalls für den RSV Rotaion Greiz kämpfenden Radoslav Kisiel (66 kg/Freistil/Polen) und Roman Dermenij (74 kg/Freistil/Moldawien) verpassten im Vorfeld sehr knapp die Qualifikation für die Europameisterschaften aus den unterschiedlichsten Gründen.


13. April 2010 /OTZ

Kleines Jubiläum für FSV-Keglerinnen

Kegel-Damen seit zehn Jahren höherklassig

Mohlsdorf (OTZ/Stöhr).

Als die Keglerinnen des FSV Mohlsdorf in der Saison 1999/2000 den Aufstieg in die 2. Landesklasse geschafft hatten, meinten einige: „Die steigen sowieso wieder ab.“ Sie irrten sich gewaltig, inzwischen sind es zehn Jahre geworden, in der Saison 2004/05 kam sogar ein Jahr 1. Landesklasse hinzu. Abgesehen vom Abstieg aus dieser war ein solcher aus der 2. Landesklasse nie ein Thema. Lediglich 2008/09 wurde zu einer krankheitsbedingten Problemsaison, erst ab dem 8. Spieltag stand das Team nicht mehr auf dem letzten Tabellenplatz. Kegeln hat in Mohlsdorf eine große Tradition, dennoch lag es in Ermangelung einer Bahn über einen längeren Zeitraum brach. Dies änderte sich mit der Fertigstellung des Hotel Gudd und seiner Vier-Bahnen-Kegelanlage. Im April 1994 konnte das Training aufgenommen werden, der Wettkampfbetrieb bei Damen und Herren folgte. In ihren zehn Jahren machten die FSV-Damen Bekanntschaft mit 33 Mannschaften aus dem Ostthüringer Raum. Häufigster Konkurrent war die zweite Mannschaft des SV Rositz in sieben Spielzeiten (elf Siege, drei Niederlagen). Vierzehn Keglerinnen kamen zum Einsatz, die effektiv gespielte 55600 Kugeln schoben. Diese wiederum brachten 110 374 (heim) und 106 750 Kegel (auswärts) zum Fallen. Zwölf Mal wurde die begehrte Mannschaftsmarke von 1600 und mehr Kegeln zu Hause überboten, achtzehn Mal auswärts. Bei 400er Einzelwürfen waren es zu Hause 101 und auswärts 102. 74 Spiele wurden gewonnen, 68 verloren. Ein interessanter Fakt ist auch, dass die Bestwerte bei gefallenen Kegeln, Würfen in die Vollen und Abräumern auswärts höher waren als bei Heimkämpfen. Von Beginn standen Antje Buhtz und Mannschaftsführerin Ilona Görner im Team. Buhtz bestritt 68 Spiele daheim und 67 auf fremden Bahnen, Görner 60 und 64. Beide waren mehrfach in der Top-Ten-Endwertung ihrer jeweiligen Staffel vertreten; Görner zwei Mal Erste, Buhtz einmal. Lobenswert zu nennen ist das Engagement der 66-jährigen Christine Hasse, die sich bei Not am „Mann“ in den Dienst der Mannschaft stellte. Ihren Dank sprechen die Mohlsdorfer FSV-Keglerinnen Jan Koschinsky aus, der ihnen bei Training und Wettkämpfen so manchen Tipp gab.


13. April 2010 /OTZ

Dritter Pokal für Hanke

Skat, 12. Meisterschaft der FFW Naitschau

Naitschau (OTZ/Steffen Fleischer).

Jüngst wurde die achte und abschließende Runde zur 12. Skatmeisterschaft der Freiwilligen Feuerwehr Naitschau ausgetragen. Tagessieger wurde Harald Peißker mit 3125 Punkten vor Helmut Hanke mit 2795 Punkten und Marcel Peißker mit 2790 Punkten. In der Gesamtwertung nach dem achten Spieltag mit zwei Streichergebnissen führt Helmut Hanke mit 16059 Punkten, der damit die Vereinsmeisterschaft 2009/2010 gewinnt. Ihm folgen Spieltagssieger Harald Peißker mit 15208 Punkten als Zweiter und Dietmar Kießling mit 14974 Punkten auf Rang drei. Helmut Hanke sicherte sich den Wanderpokal nach 2004 und 2007 bereits zum dritten Mal. Damit geht der Naitschauer Skatpokal nach Greiz. Alle Ergebnisse sind auf der Internetseite der Feuerwehr zu finden: www.ffw-naitschau.de


13. April 2010 /OTZ

Zeulenroda-Triebes will alle Schulen bis 2016 erhalten

Die Rötlein-Regelschule Zeulenroda. Ferienkinder des Schulhortes begeben sich auf den Weg zum Erlebnisbad Waikiki. Die Doppelstadt will ihre Schullandschaft bis zum Jahr 2016 so erhalten.
Die Rötlein-Regelschule Zeulenroda. Ferienkinder des Schulhor-
tes begeben sich auf den Weg zum Erlebnisbad Waikiki. Die Dop-
pelstadt will ihre Schullandschaft bis zum Jahr 2016
so erhalten.

Die Doppelstadt will ihre Schullandschaft bis zum Jahr 2016 so erhalten. Dazugehören drei Grundschulen und drei Regelshculen. Das soll der Stadtrat morgen Abend bestätigen.

Steffen Beikirch / 13.04.10 / OTZ

Zeulenroda-Triebes. Zum Entwurf des Schulnetzplanes für die allgemeinbildenden Schulen in kommunaler Trägerschaft sahen die vorberatenden Ausschüsse bereits keinerlei Hürden. Die Sicherung der drei Grund- und drei Regelschulen mit einer pädagogisch sachgerechten und ökonomisch vertretbaren Betriebsgröße ist das Hauptziel. Allmählich stabilisieren sich die Schülerzahlen erwartungsgemäß jedoch auf niedrigem Niveau. Bei den ABC-Schützen wird ein Rückgang von 133 im Jahr 2008 auf 112 im Jahr 2015 prognostiziert. In den Grundschulen Friedrich Reimann, Rötlein und Triebes sinkt die Gesamtzahl der Kinder bis 2015/2016 von 490 auf 448. Die Reimann-Grundschule muss von drei Klassen pro Jahrgang schrittweise auf zwei zurückstecken. Die Rötlein-Grundschule bleibt zweizügig, die Triebeser einzügig. In den Regelschulen Friedrich Solle, Rötlein und Georg Kresse Triebes gibt es im selben Zeitraum einen leichten Aufwärtstrend. Die Schülerzahl steigt von 435 auf 489. Die Solle-Schule soll zweizügig bleiben, die Rötlein-Schule einzügig, wie sie bislang weitgehend schon arbeitet. Und die Triebeser Regelschule will man in Zukunft einzügig weiterführen. Wobei die Vorhersage der Schülerzahlen für die Regelschulen nur vage sein kann. Es lasse sich ja aus den Geburten nicht erkennen, wie viele Kinder mal aufs Gymnasium gehen, kommentiert Uwe Loik, Leiter der Rötlein-Regelschule. Auch die anziehende Wirkung auf Umland-Orte lässt sich nicht vorausberechnen. Die Triebeser profitierten davon in den vergangenen Jahren stark. Kinder aus Weida, Hohenölsen, Steinsdorf, Langenwetzendorf und Wildetaube lernen zurzeit bei Georg Kresse, obwohl sich diese Orte nicht im Schulbezirk befinden. Rektor Peter Wild macht dafür das qualitativ hochwertige Angebot der Ganztagsschule verantwortlich Ähnliches halten auch die Solle- und die Rötlein-Schule vor. Wie seine beiden Kollegen, so lobt auch Klaus Wolf, Leiter der Regelschule Friedrich Solle, das Ansinnen der Stadt, alle derzeitigen Standorte zu erhalten. Er kritisiert aber die vergleichsweise nur geringen Investitionen in seinem Schulhaus.


13. April 2010 /OTZ

Gunther Emmerlich und Eva Lind reißen Greizer Publikum mit

Gunter Emmerlich und Eva Lind gastierten am Freitag, 9. April, im Greizer Theater mit dem Programm Frühling im Herzen
Gunter Emmerlich und Eva Lind gastierten am Freitag, 9. April,
im Greizer Theater mit dem Programm "Frühling im Herzen"

Gunther Emmerlich ist gut bekannt in Greiz. Gemeinsam mit Eva Lind eröffnete er musikalisch den Frühling im alten Theater. Emmerlich hofft zum letzten Mal.

Irmengart Müller-Uri / 12.04.10 / OTZ

Greiz. Eva Lind und Gunther Emmerlich begeistern uns mit ihren Stimmen und ihrer Ausstrahlung immer wieder, sagte Lore Grotjahn, die mit ihrem Mann extra aus Bad Hersfeld nach Greiz gekommen war, um beide wieder zu erleben. Und nicht nur sie, sondern etwa 300 Gäste, ließen sich hinreißen von der Sopranistin Eva Lind aus Österreich, dem aus Eisenberg gebürtigen Bassisten Gunther Emmerlich und dem Salonorchester Johann Strauß. Gunther Emmerlich ist in Greiz gut bekannt. Wie so viele Greizer hofft auch er, dass dieses Konzert sein

letztes im alten Theater sein wird und dann Auftritte im neuen folgen. Noch im alten Theater jedenfalls präsentierte er galant, mit Charme und Humor, Lieder und Arien aus Opern und Operetten und heitere Verse zum Frühling, gemixt mit pikanten Schüttelreimen die Stimmung wurde immer fröhlicher. Und sein Mutterwitz ist einfach grandios! Die aus der Situation heraus entstehenden Bonmots macht ihm so schnell keiner nach. Und Eva Lind? Sie heißt, sie ist und sie singt wie der Frühling, lautete ihre Vorstellung durch Emmerlich. Zu Recht, denn als erfahrene Opernsängerin auf großen Bühnen steht sie an stimmlicher Qualität und Flexibilität im Vortrag ihrem Partner absolut nicht nach. Wie auch Emmerlich, verfügt sie über ein wohltuend warmes Timbre in der Stimme und über eine Technik, die stimmliche und interpretatorische Wandlungen von Wolfgang Amadeus Mozarts Komm, lieber Mai und Johann Strauß Draußen im Sievering über Melodien aus Musicals wie My Fair Lady von Frederick Loewe bis zu den Filmmusiken von Michael Jary und Peter Kreuder reichte. Das Bezaubernde an Eva Linds Stimme ist, dass sie, im Gegensatz zu anderen Sängerinnen, immer wieder glockenrein singt, schwärmte Frau Grotjahr nachdem Lind mit Schwung und Eleganz den Frühlingsstimmen-Walzer von Strauß gesungen hatte. Und dazwischen gab es lustige Schüttelverse, zum Beispiel Emmerlichs Rezitation über Das Hühnervolk und die Dichterliebe, mit der Schlussfolgerung, dass die Hennen Heinrich Heine doch nicht so recht einordnen können. Während Lind und Emmerlich bei der Musik von Johann Strauß und Robert Stolz Wiener Melodienseligkeit und Gemütlichkeit vermittelten, interpretierten sie das Duett Adina Dulcamara aus Gaetano Donizettis Liebestrank mit federnder Leichtigkeit in Koloraturen und exzellenter Sprache. Und Emmerlich griff beim Vortrag von Der Schmetterling ist in die Rose verliebt von Jürgen Ecke sogar zur Gitarre und begleitete sich selbst. Die Ausstrahlung beider Sänger, vor allem der Sopranistin, gewann durch Mimik und Gestik, die sowohl spritzig, spitzbübisch und keck als auch besinnlich und schwärmerisch sein konnte. Und das Salonorchester begleitete die zum großen Teil bearbeiteten Begleitungen musikalisch stets mit fröhlichem Engagement und Können und unterstützte die heitere Stimmung durch Medleys mit bekannten Melodien. Es gab viel Beifall und zwei Zugaben.


13. April 2010 /OTZ

Kurz notiert:

Morgen Rundgang in Reinsdorf

Blick auf Reinsdorf: Am Mittwoch beginnt 16 Uhr an der Gaststätte Salzmest der diesjährige Rundgang mit Ortsteilbürgermeister Michael Hendel und dem Greizer Bürgermeister Gerd Grüner.
Foto: OTZ/Christian Freund

Blick auf Reinsdorf: Am Mittwoch beginnt 16 Uhr an der Gaststätte Salzmest der diesjährige Rundgang mit Ortsteilbürgermeister Michael Hendel und dem Greizer Bürgermeister Gerd Grüner.


Karikatur des Tages

Heute in Washington
Heute in Washington
Zeichnung: OTZ/Bruns


21-Jähriger leicht verletzt

Langenwetzendorf (OTZ).

Gestern gegen 6.50 Uhr ereignete sich auf der Landstraße zwischen Langenwetzendorf und Daßlitzer Kreuz ein Verkehrsunfall. Ein 21-jähriger Pkw-Fahrer kam in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Er fuhr etwa 100 Meter im Straßengraben weiter, bevor sich das Fahrzeug vermutlich überschlug und entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung auf den Rädern zum Stillstand kam. Der Fahrzeugführererlitt leichte Verletzungen. Er war vermutlich eingeschlafen. Schaden am Auto: 10 000 Euro.


Teilnehmer für Verkehrszählung gesucht

Gera (OTZ).

Für den Zeitraum April bis September werden Schüler ab 18 Jahren, studentische Aushilfskräfte oder Rentner für Verkehrszählungen auf Basis von 165 oder 400 Euro gesucht. Hauptaufgabe ist die Erfassung des Verkehrs auf Bundesautobahnen, Bundesstraßen und Landstraßen zur Überwachung der Verkehrsentwicklung und zur Ermittlung der Verkehrsstärke, vorrangig im Raum Gera, Landkreis Greiz, Schmölln und Altenburg. Gezählt wird im oben genannten Zeitraum an vier bis zwölf Tagen im Monat. Kleidung und Arbeitsmaterialien werden vom Arbeitgeber gestellt. Die Bewerbungsunterlagen mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen werden an die Jobvermittlung der Agentur für Arbeit Gera, Reichsstraße 15, in 07545 Gera geschickt. Für Fragen steht Jürgen Schlicksbier unter Tel.: (0365) 85 74 69 zur Verfügung. Zudem ist die Jobvermittlung täglich von 7.30 bis 13 Uhr für Jobsuchende geöffnet.


Neue Adresse für Musikschule

Greiz (OTZ).

Ab sofort ist die Musikschule „Bernhard Stavenhagen“ Greiz unter einer neuen E-Mail-Adresse erreichbar. Sie lautet musikschule.greiz@versanet. de.


Fassade und Wagen beschädigt

Greiz (OTZ).

In der Nacht zum Sonntag beschädigten unbekannte Täter im Heinrich-Mann-Ring am Netto-Markt und dem dortigem Blumengeschäft die Außenfassade und Einkaufswagen. Sie beschmutzten 48 Einkaufswagen, so dass 20 davon nicht mehr benutzt werden können. Zudem zündeten sie vermutlich einen Abfalleimer an, der an der Außenfassade befestigt war. Die starke Rußbildung verschmutzte in der Folge die Gebäudefassade. Der Sachschaden beträgt rund 2000 Euro. Anzeige wegen Sachbeschädigung wurde erstattet.


Sportlerball bei Ostthüringen-TV

Greiz (OTZ).

Die 27. Ausgabe von „Sport Lokal“ bei Ostthüringen- TV zeigt Auszüge der Festveranstaltung zur Wahl der Landkreis-Sportler des Jahres. Es sind Programm-Ausschnitte mit Tänzern, Kampfsportlern und Akrobaten zu sehen. Zudem werden die Sieger Nadine Schuster und Michel Precht vorgestellt.
www.gera-tv.de


Elstertal-Marathon schon im Juli

Gera (OTZ/D. Müller).

Das Organisations-Team des Elstertal-Marathons bittet alle Läufer sowie alle Freunde und Förderer, den diesmal etwas früheren Termin des Laufs am Sonnabend, dem 31. Juli in den Terminkalender einzutragen. In Abstimmung mit anderen großen Laufveranstaltungen in der Region musste der traditionelle Termin, das erste Wochenende im August, vorverlegt werden. Die Organisatoren haben ein breiteres Rahmenprogramm als im Vorjahr geplant. Wie schon im Jahr 2008 erfolgt der Start mit einem Böllerschuss, eine Startform, die zur Tradition werden soll.


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