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Aus Zuversicht entstanden
Greizer Café OK für Ehrenpreis für soziales Engagement vorgeschlagen Von Susann Grunert Greiz (OTZ). „Jetzt im April gibt es das Café OK seit mittlerweile zwölf Jahren“, erzählt Leiterin Ursula Rudorf. So lange haben Kinder, Jugendliche und Suchtkranke, „die einfach mal wohin gehen möchten“, bereits eine Anlaufstelle in Greiz. Dieses ehrenamtliche Engagement sollte gewürdigt werden, befand der Kirchenkreis Greiz und schlug das Café OK als soziales Projekt für einen Ehrenpreis vor, den die Kirchenkreise und diakonischen Einrichtungen in der Probstei Gera-Weimar vergeben. „Wir suchen Projekte, die unsere Gesellschaft zusammenhalten“, formuliert es der Regionalbischof zu Gera, Probst Hans Mikosch, der gestern zusammen mit Hartmut Schubert (SPD), Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, das Café vor Ort inspizierte. „Wenn man die Bewerbungen nur auf dem Papier liest, bekommt man keinen richtigen Eindruck von den Projekten, deshalb schauen wir uns das besser selber an“, meinte Schubert. So konnten die beiden Herren die Arbeit des Café OK gleich in den neuen Räumen am Kirchplatz kennen lernen, in die der Diakonieverein im letzten Jahr rund 100 000 Euro investierte. „Wir bieten ein niedrigschwelliges Angebot, anders als Beratungsstellen, die strukturierter arbeiten“, erklärt Ursula Rudorf. Von Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr, will das Café vor allem ein Treffpunkt für Kinder sein. „Sie sollen hier Menschen finden, die Zeit für sie haben“, drückt es Rudorf aus. „Wir wollen mit ihnen ins Gespräch kommen.
Anonymität haben sie allein vor dem PC schon genug“, ergänzt sie. Seit vier Jahren wird zudem jeden Sonnabend für ein warmes Essen an die Kindertafel geladen. Noch nie hat Ursula Rudorf für diese Arbeit Unterstützung in Form einer festen Personalstelle genossen, „unser Engagement ist alles ehrenamtlich“, betont sie. Doch nicht nur Familie Rudorf, auch die anderen Mitarbeiter des Café OK sind mittlerweile ein fester Anlaufpunkt für die Sorgen und Nöte der Kinder. So wie Petra Schmidt, für die ihre Arbeit „mehr als ein Job ist, weil ich hier als Mensch akzeptiert werde, wie ich bin.“ Zum gestrigen Vor-Ort-Termin machte auch Gudrun Dreßel, Geschäftsführerin des Diakonievereins Carolinenfeld, Werbung für die gute Sache. „Ihr Projekt lehrt mich das Staunen“, drückte sie ihren Respekt Ursula Rudorf gegenüber aus. „Das Café OK ist ein Ort der Zuversicht, für die,die herkommen, und die, die hier sind. Es ist aus Zuversicht entstanden“, fährt sie fort. Bis zur Preisverleihung am 6. Mai im Christlichen Jugenddorf in Gera heißt es nun Daumen drücken für das Café OK, damit Ehre bekommt, wem Ehre gebührt. Kommentar Keine IdeallösungVon Susann Grunert In Zeiten leerer Kassen - ob nun bei Kommune, Land oder Bund - trifft der Sparzwang nicht selten auch den sozialen Bereich. In Zukunft müsse daher das Ehrenamt noch mehr ausgebaut werden, meinte Staatssekretär Hartmut Schubert zum gestrigen Termin im Café OK. Der Bedarf an Kräften sei anhand der demografischen Entwicklung mit Staatsmitteln allein nicht zu finanzieren. Doch verbergen sich dahinter gleich zwei Problemfelder. Zum einen verspricht ein Ehrenamt zwar meist viel Arbeit, dafür wenig Ehre, und wird folglich nicht übermäßig nachgefragt. Zum anderen lässt sich nicht jede anfallende Arbeit mit Freiwilligen ohne die nötige Qualifikation erledigen. Auch im Café OK würden dringend Sozialpädagogen, also Leute vom Fach, benötigt, die im speziellen Fall professionelle Hilfestellung bei familiären oder schulischen Problemen leisten können. Darum verdient ehrenamtliches Engagement zwar allen Respekt, kann aber nicht die Ideallösung sein. |
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Einmal am Lenker eines Traktors sitzen Hortkinder der Grundschule Irchwitz besuchen einen Bauernhof in ihrem Ort
Von Christian Freund Greiz (OTZ). Titu Kupka war der Erste, der in das Fahrerhaus des großen Traktors klettern und stolz am Lenkrad sitzen durfte. Für die Hortkinder der Grundschule Irchwitz war der Mittwochvormittag auf dem Hof der Wiedereinrichter-Familie Gnauck ein ganz besonderes Erlebnis, schließlich durften sie ganz nah bei den Tieren sein, bestaunten die großen Kühe mit ihren Kälbern und die Schweine im Stall, die ebenso neugierig die Kinder beäugten. Doch bevor es in die Ställe ging, konnten die Mädchen und Jungen in einer Halle eine Getreidesorte bestimmen, erfuhren von Heiko Gnauck, dass er die Sommergerste zur Fütterung der Kühe und Schweine aufbereitet. „Was ist eigentlich Heu?“, fragte der Landwirt die Schüler. Fast alle wussten, dass es getrocknetes Gras ist. Stolz waren sie auch darüber, dass sie Schrot und Kleie als Futtermittel erkannten. Auf dem Hof interessierte sie vor allem die umfangreiche Technik, wie zum Beispiel die Sämaschine, die an einem Traktor angehängt bereit stand. Auch die Größe der Traktor-Räder beeindruckte die jungen Besucher des Bauernhofes. |
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Börse für Leseratten und Bücherwürmer Premiere in der Mohlsdorfer Bibliothek Mohlsdorf (OTZ). Einen Verkaufs-, Trödel- und Tauschmarkt für Bücher und anderes Gedrucktes soll es vom 19. bis 22. April erstmalig in der Mohlsdorfer Bibliothek im Jugendklub geben. In Vorbereitung auf den „Tag des Buches“ am 23. April findet dieser Büchermarkt täglich von 10 bis 18 Uhr statt. Bei entsprechendem Zuspruch sind durchaus weitere Börsen möglich. Angeboten wird fast alles, was das Herz eines Freundes der gedruckten Lettern höher schlagen lässt: Fantastisches, Unterhaltsames, Klassisches, Triviales, Historisches, vielleicht auch manches bibliophile „Schätzchen“. Wie Frau Stegers, die Leiterin der Bibliothek Mohlsdorf, verriet, wird von druckfrischen Büchern bis zu Liebhaberstücken für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas zu finden sein. Zudem wird der Buchverlag König aus Greiz mit neuen Veröffentlichungen an einem Stand vertreten sein. Wer sich als Autor betätigen möchte, kann hier die entsprechenden Kontakte knüpfen. Für den Tausch- und Trödelbereich stehen kostenlose Standflächen zur Verfügung, auf denen jeder Bücher präsentieren und anbieten kann. Voranmeldungen werden bis 12. April, 18 Uhr, unter Tel. (03661) 4 28 65 erbeten. Das Gebäude der Mohlsdorfer Bibliothek/Jugendclub befindet sich an der Raasdorfer Straße 1. Parkplätze befinden sich ausreichend am Objekt. |
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Arbeitslosenstatistik in Frage gestellt
Agentur weist Gewerkschaftsvorwurf zurück Von Katja Grieser Greiz. Torsten Wolf vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) stellt die von der Agentur für Arbeit veröffentlichte Arbeitslosenstatistik in Frage. Im Landkreis Greiz, so Wolf, werden 1927 Arbeitssuchende aus der Statistik heraus gerechnet. Dazu zählt er etwa jene, die in einer Beschäftigungsmaßnahme stecken. Das Gleiche gelte für diejenigen, die während der Arbeitslosigkeit krank geworden sind. Auch sie würden in der offiziellen Arbeitslosenstatistik nicht mehr auftauchen. „Aber sie sind ja trotzdem weiter arbeitssuchend“, betont der Gewerkschaftssekretär. Wolf erinnert zudem an die Menschen, die als so genannte Nichtleistungsempfänger nach den Hartz-IV-Gesetzen keine Leistungen beziehen. Das betreffe diejenigen, die in einer Bedarfsgemeinschaft leben, in der ein Einkommen oberhalb der Armutsgrenze liegt. Besonders betroffen seien hier Frauen vor allem in Dienstleistungsberufen. Oftmals seien deren Einkünfte so niedrig, dass sie nicht mehr unter die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung fallen. Werden sie arbeitslos, haben sie keinerlei Leistungsanspruch, fallen somit aus der Statistik. Wolf orientiert sich nun an der bundesweiten Quote von sechs Prozent für diese Nichtleistungsempfänger und rechnet für den Landkreis Greiz 865 zusätzliche Erwerbslose aus, die in der Statistik nicht zu finden seien. Insgesamt rechne der DGB im Landkreis Greiz tatsächlich mit 9415 Erwerbslosen, was einer Arbeitslosenquote von bedenklichen 16,4 Prozent entsprechen würde. Die Arbeitsagentur hat für ihre Geschäftsstelle Greiz - Zahlen für den gesamten Landkreis werden nicht veröffentlicht - eine Quote von 13,3 Prozent im März angegeben. Carsten Rebenack, Pressesprecher der Arbeitsagentur Gera, bestätigt, dass Leute, die in Beschäftigungsmaßnahmen stecken oder krank sind, nicht als arbeitslos gezählt werden. „Trotzdem wird das gesamte Personenpotenzial in der Statistik mit ausgewiesen“, so Rebenack. An dieser sei eindeutig erkennbar, wer beispielsweise eine Maßnahme durchläuft. Der Agentursprecher weist darauf hin, dass man sich bei Erstellung der Statistik an gesetzliche Regeln zu halten habe, die sich an internationalen Vorgaben orientieren. „Es wird nicht nach Gutdünken gemacht“, sagt Rebenack. Gewerkschafter Wolf sieht die Politik am Zug: „Politik neigt häufig dazu, sich mit Schönrechnerei vor unangenehmen Wahrheiten zu drücken. Statt ständig an der Statistik herum zu manipulieren, sollte die Bundespolitik endlich die richtigen Konsequenzen ziehen“, fordert Wolf und meint damit die Einführung eines allgemeinen und gesetzlichen Mindestlohnes von mindestens 8,50 Euro. Eine weitere Forderung ist die Verlängerung der Kurzarbeitsregelung sowie Investitionen in Aus- und Weiterbildung, um Fachkräftemangel vorzubeugen. Von Gewerkschaftsseite, so Wolf, habe man sich in den vergangenen Jahren dafür eingesetzt, dass die durch das Raster der Arbeitsmarktförderung Gefallenen wieder berücksichtigt werden. So habe man dafür gekämpft, dass die Agentur für Arbeit spezielle Programme, etwa zur Qualifizierung, auflegt. |
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Bläserorkan und Impro-Jazz
Greizer Jazzwerk lockt wieder renommierte Musiker in die Park- und Schlossstadt Greiz (OTZ). Das Greizer Jazzwerk, das vom 6. bis 9. Mai stattfindet, startet mit „jazz meets classic“. Am Donnerstag, 6. Mai, 19.30 Uhr, werden in der Stadtkirche St. Marien Matthias Grünert (Kirchenorgel) und Howard Levy (Mundharmonika) zu erleben sein. Beide sind hochkarätige Musiker, die ihr Instrument meisterhaft beherrschen. Matthias Grünert, Kantor der Dresdner Frauenkirche, hat neben seiner Arbeit im klassischen Bereich auch durch Konzerte mit Jazzmusikern wie Louis Sclavis, Günter Sommer und John Tchicai auf sich aufmerksam gemacht. Howard Levy aus den USA gilt als einer der weltweit profiliertesten Mundharmonikaspieler, nicht nur im Bereich des Jazz. Am Freitag, 7. Mai, geht es mit dem Connie Crothers Quartet weiter. Connie Crothers zählt zu den wenigen Improvisatoren, die in der Tristano-Tradition spielen, und ist Mitbegründerin der Lennie Tristano Jazz Foundation. Zudem werden am Freitag Michael Riessler, Howard Levy und Jean-Louis Matinier spielen.
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Klinker an Vogtlandhalle angebracht
Innenausbau läuft auf vollen Touren - Türen werden im Mittelgeschoss eingesetzt Von Christian Freund Greiz (OTZ). Kaum, dass das erste Gerüst am Eingangsbereich der Vogtlandhalle Greiz verschwunden war, wurde gleich ein neues gestellt. Der Grund dafür ist einfach, denn für die Klinkerarbeiten am großen Vordach musste das Gerüst einige Meter vor der Wand des Gebäudes erstellt werden. Stück für Stück werden gegenwärtig die gleichen Klinker angebracht, wie sie schon die gesamte Fassade zieren und deutlich erkennen lassen, wie das Gesamtbild einmal aussehen wird. Denn schließlich konnte schon die gesamte Südseite abgerüstet werden, teilweise auch die Ost- und die Westwand. Doch das eigentliche Baute, geschehen findet schon seit Beginn des Winters im Inneren des Hauses statt. Die frostigen Temperaturen verhinderten, dass der Estrich zur geplanten Zeit eingebracht werden konnte, doch auch das befindet sich in der Aufholphase. So ist der Estrich im Mittel- und Obergeschoss komplett eingebracht, weiter geht es im Erdgeschoss. Die kleine Bühne nimmt langsam Gestalt an, die Konstruktionen für die Sitzreihen sind hier schon weit fortgeschritten. Das Frühlingswetter erlaubt jetzt wieder Arbeiten im Dachbereich, schließlich benötigt man zum Beispiel für Schweißarbeiten höhere Außentemperaturen. Putzarbeiten am Vollwärmeschutz können ausgeführt werden. Die Dachdecker sind zudem dabei, alle Anschlüsse fertig zu stellen, auch die Lüftungshauben müssen dicht gemacht werden. Gegenwärtig werden im Mittelgeschoss die Türen eingesetzt. |
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Terrassenzimmer restauriert
Bauarbeiten im Rittergut Endschütz Von Katja Schmnidtke Endschütz. „Eigentlich hatten wir den ganzen Winter nur mit Heizen zu tun“, fasst Susann Schmidt die vergangenen Monate zusammen. Das Endschützer Rittergut ist beim Frost dieses Winters stark ausgekühlt, Wasserleitungen sind jedoch glücklicherweise nicht eingefroren. Teils habe man die Räume aber nur auf zehn Grad erwärmen können. Trotzdem hat die Rittergutsbesitzerin in diesem Winter wieder eine Baustelle abschließen können. Das Terrassenzimmer im Obergeschoss des Herrenhauses ist saniert worden. Zwei Monate lang haben zwei Beschäftigte der Gesellschaft für Arbeit- und Wirtschaftsförderung (GFAW) und Maria Florenz, die im Rittergut ihr freiwilliges ökologisches Jahr absolviert, an Decke, Wänden und Boden gearbeitet. Unterstützung hat sich der Verein von Elektrikern, Zimmerleuten und Malern geholt. Eng sei auch die Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege. „Die Kabel hingen lose von der Decke, der Raum war nass“, schildert Schmidt, warum sie sich auf der großen Baustelle Rittergut ausgerechnet das Terrassenzimmer vorgenommen hat. Bestärkt in dieser Entscheidung habe sie auch das Büro für Bauforschung in Silbitz, mit dem Schmidt seit Jahren zusammenarbeitet. Sie legen ebenso wie die Bauherrin Wert auf biologische Materialien. „Die Wände haben wir mit Kalkputz und Kalkfarbe bearbeitet“, lobt Schmidt die Arbeit von Ronald Hempel. Für die Stuckarbeiten - Putten und Mohn deuten auf die frühere Nutzung als Schlafzimmer hinbekam sie eine Förderung. Die Arbeitskraft von Sylvia Weihrauch und Marco Thiele von der GFAW ist aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert worden. Alle übrigen Arbeiten und Material hat die Bauherrin selbst bezahlt. Viel zu tun gab es auch am Fußboden. Wegen einer undichten Tür zur Terrasse waren über die Jahre Schnee und Wasser in das Zimmer gelaufen. Die Nässe hatte Fäulnisschäden hinterlassen. Die Planken sind abgenommen und die darunterliegenden Balken begutachtet worden. Sie wurden nun erneuert. „Wir haben damit den Schaden behoben, aber nicht die Ursache“, ist sich Schmidt bewusst, dass in Zukunft Terrasse und Tür ausgebessert werden müssen. Damit bis dahin so wenig Nässe wie möglich eindringt, soll zumindest im Winter regelmäßig Schnee auf dem Balkon geschippt werden. Außerdem wurde kürzlich noch ein Schornsteinkopf ausgebessert. Dafür gab es finanzielle Unterstützung vom Denkmalschutz. Das Terrassenzimmer aber sei die größte und schwierigste Baustelle in diesem Winter gewesen, so Schmidt. Was sie als nächstes anpackt, das sei noch nicht klar, sagte sie. |
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Greizer bowlen in der Regionalliga
Bowling, Regionalklasse: Strikehunter Aubachtal schaffen den Aufstieg Von Frank Hofmann Greiz (OTZ). Mit einem Sieg am letzten Spieltag der Saison schaffte die erste Herrenmannschaft der Aubachtaler Strikehunter den Aufstieg in die Regionalliga der DBU Sachsen. Die Saison 09/10 begann im September 2009. Die Aubachtaler Strikehunter hatten es mit den Lichtenstein Dragons, Hotbowlers BC Schwarzenberg, 1. Zwickauer BC II, Flying Bowlers Chemnitz II und Galaxy BT Chemnitz II zu tun. Der letzte Spieltag sollte und musste die Entscheidung bringen. Diesmal waren alle Spieler an Bord. Zwar verloren die Strikehunter an diesem Spieltag schon ihr erstes Spiel und das ausgerechnet gegen den schon feststehenden Absteiger von Galaxy mit 697:723 Pin, doch war es genau diese Niederlage, die die Mannschaft gebraucht hat, um die letzten vier Spiele der Saison voll konzentriert zu bestreiten. Als erstes bekam das die Mannschaft der Flying Bowlers zu spüren. Mit 775:625 wurde dieses Spiel recht deutlich gewonnen. Im dritten Spiel hatte es Aubachtal mit den Lichtenstein Dragons zu tun. Diese wurden 687:658 bezwungen. Inzwischen hatten die Zwickauer nur ein Unentschieden und die Hotbowlers wie Aubachtal zwei Spiele gewonnen. Das vierte Spiel sollte die Entscheidung um den Staffelsieg bringen. Die Mannschaft aus Zwickau war aus dem Rennen, und die Entscheidung fiel nur noch zwischen den Strikehunters und den Hotbowlers aus Schwarzenberg. Zu Beginn des Spiels gerieten die Aubachtaler in Rückstand, doch am Ende gewannen sie das Spiel mit 692:673 Pins. Der Aufstieg war damit den Strikehunters nicht mehr zu nehmen.Das letzte Spiel des Tages gegen Zwickau, den härtesten Konkurenten der fünf Spieltage zuvor, gewannen die Greizer mit 703:670 und sicherten sich damit auch den Tagessieg. Mit einem Lächeln und voller Stolz nahm der Aubachtaler Mannschaftsleiter die Glückwünsche des Staffelleiters zum Staffelsieg und dem damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga entgegen. Das zweite Team spielte in dieser Saison in der Bezirksklasse. Nachdem sie am fünften Spieltag nur einen Punkt erspielen konnte, war klar, dass sie mit der Tabellenspitze nichts mehr zu tun hatte. Aber ein versöhnlicher letzter Spieltag mit guten Ergbnissen von Jürgen Hofmann, Marco Pfeifer und Björn Söldner sicherte den vierten Tabellenplatz.
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Pariser Luft geschnuppert
Jugendaustausch des Landessportbundes führt Greizer Kinder nach Frankreich Von Peter Reichardt Greiz (OTZ). „Sogar den Eiffelturm haben wir gesehen, geangelt haben wir auch. Und mit dem Segelboot sind wir unterwegs gewesen, das war toll“ - munteres Geschnatter der 17 Mädchen und Jungen begrüßte die Eltern, als ihre Kinder vom Jugendaustausch aus Lothringen berichteten. Im Rahmen des deutschfranzösischen Jugendwerkes, das unter Schirmherrschaft der Thüringer Sportjugend beim Landessportbund Thüringen und der französischen USEP
diesen Jugendaustausch organisierte, hatten die Kinder eine erlebnisreiche Woche verbracht und so ihren französischen Freunden, die vergangenen Herbst in Greiz geweilt hatten, einen Gegenbesuch abgestattet. Am Lac du Der-Chantecoq, dem größten Stausee Frankreichs, zwischen Metz und Paris gelegen, hatten die Greizer Quartier bezogen. Mit Händen und Füßen wurde sich mit den französischen Gastgebern verständigt. Eine Tour mit Segelbooten war für viele Kinder eine völlig neue Erfahrung. Dass jede Crew aus Greizern und Lothringern bestand,
stärkte das Zusammengehörigkeitsgefühl ungemein. Auch ein Angelausflug bereicherte die Ferienerlebnisse,
wobei eine ganze Menge Fische im Netz landeten, denen aber anschließend wieder die Freiheit geschenkt wurde. Gemeinsame Wanderungen standen auf dem Programm, es wurde sich sportlich gemessen und abends gemeinsam gefeiert.
Niclas Bräunlich hatte dafür extra sein Mischpult mitgenommen, um als DJ für die richtigen Töne zu sorgen. |
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Zeulenrodaer Zentaur reist nach Hamburg
Nicht nur Friesenpferde werden von der Künstlerin Heike Schmidt aus Zeulenroda auf den Hänger geführt, erstmalig ist es nun auch ein Zentaur. Jürgen Wolf / 08.04.10 / OTZ Zeulenroda. Die Künstlerin hat etwa 600 Arbeitsstunden benötigt, bis ihr Großbildprojekt mit dem Titel Lebenskraft fertig war. Die drei bemalten Leinwände mit einer Gesamtfläche von mehr als dreizehn Quadratmeter, gehen nach Hamburg auf die Lebensfreude-Messe. Das Motiv: eine Naturlandschaft mit Wasserlauf und unberührt-mystischem Urwald.
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| 09. April 2010 /OTZ | ||
Kurz notiert: |
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Karikatur des Tages
Gedenkgottesdienst heute in der Greizer Stadtkirche
Pfarrer Andreas Hausfeld mit dem Gemeindeblatt vor der Greizer Stadtkirche, an der ein großes Banner angebracht ist. Beides weist auf den heute um 18 Uhr stattfindenden Gedenkgottesdienst hin. Am 9. April 1945 wurde der Theologe und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer im KZ Flossenbürg hingerichtet. Die Kirchengemeinde Greiz, deren Gemeindehaus nach Bonhoeffer benannt wurde, gedenkt dieses mutigen Theologen an seinem 65. Todestag. Rettungsassistent soll Frau belästigt haben Angeklagter bestreitet Tat - Noch kein Urteil Greiz (OTZ/KG). Einen Fortsetzungstermin der Verhandlung in Sachen sexuelle Nötigung, sexueller Missbrauch widerstandsunfähiger Personen setzte das Geraer Amtsgericht gestern auf den 23. April fest. Vorgeworfen wird einem 59- jährigen Rettungsassistenten, er habe eine im Rettungswagen angeschnallte 64 Jahre alte Patientin aus Zeulenroda sexuell belästigt. Sie sei in dem Rettungswagen zunächst von Zeulenroda nach Greiz und dann nach Schleiz gebracht worden. Wie Gerichtssprecher Siegfried Christ auf Nachfrage sagte, habe der Angeklagte vor dem Schöffengericht die Tat bestritten, die Zeulenrodaerin habe in ihrer Zeugenaussage den Vorwurf bekräftigt. Nun soll noch die Hausärztin der Zeugin zu der Sache gehört werden, deshalb wurde der Fortsetzungstermin festgesetzt. Am 23. April, so Christ, sei das Urteil zu erwarten. Obere Silberstraße wird gebaut Greiz (OTZ). Wie die Stadt Greiz mitteilt, wird ab Montag, ab 7 Uhr, mit Instandsetzungsarbeiten in der Oberen Silberstraße begonnen. Die Umleitungsstrecken sind entsprechend ausgeschildert. Es wird um Verständnis gebeten für Verkehrsbehinderungen, die auftreten können. |
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