08. April 2010 /OTZ

Ferienhaus mit Vollpension

Tierheim-Leiterin Sabine Wonitzki im neuen Domizil für verwilderte Katzen im Greizer Tierheim. Bei schlechtem Wetter können es sich die Vierbeiner hier in zahlreichen Körbchen und Kissen gemütlich machen.
Tierheim-Leiterin Sabine Wonitzki im neuen Domizil für ver-
wilderte Katzen im Greizer Tierheim. Bei schlechtem Wetter
können es sich die Vierbeiner hier in zahlreichen Körbchen
und Kissen gemütlich machen.
Foto: OTZ/Freund

Neues Katzenhaus für verwilderte Katzen im Greizer Tierheim eingeweiht

Von Susann Grunert Greiz-Sachswitz (OTZ).

„Das neue Katzenhaus sieht ein bisschen wie eine schwedische Blockhütte aus“, bemerkt die Greizer Tierheim-Leiterin Sabine Wonitzki lachend. Zur gestrigen Einweihung des neuen Domizils für verwilderte Katzen machten sich die vierbeinigen Hauptpersonen jedoch rar. „Die sind scheu“, kennt Sabine Wonitzki ihre Pappenheimer. Rund 30 Katzen zählen die Tierheim-Mitarbeiter im vor zehn Jahren eröffneten, rund 200 Quadratmeter großen Katzenpark. „Hier leben die Tiere, die wir trotz zahlreicher Bemühungen nicht zahm bekommen“, erklärt Sabine Wonitzki. „Im Katzenhaus würden diese Katzen kaputt gehen“, ergänzt sie. Bei schlechtem Wetter haben aber auch die Frischluftfans gerne ein Dach über dem Kopf, „da wurde es in dem vorhandenen Häuschen sehr eng“, so Wonitzki. So wurde beschlossen, einen der auf dem Gelände des Katzenparks befindlichen Hundezwinger zu einer zweiten Katzenvilla umzurüsten. „Vorige Woche haben die Mitarbeiter der Bergaer Firma Thiele das Häuschen für die Katzen umgebaut“, freut sich die Tierheim-Chefin. Finanziert wurde der Umbau in Höhe von 1900 Euro zu gleichen Teilen vom Tierschutzverein Greiz und dem Verein Tierheim Ostthüringen. In zahlreichen Körbchen und auf kuschligen Kissen können sich die Samtpfoten nun bei Regenwetter tummeln, auch ein gespendeter

Sandra Leonhardt zeigt den seit kurzem im Tierheim wohnenden Kartäuser-Kater aus Berga.
Sandra Leonhardt zeigt den
seit kurzem im Tierheim wohn-
enden Kartäuser-Kater
aus Berga.
Foto: OTZ/Freund

Kratzbaum vertreibt die Langeweile. Anna von Zaschberg, laut Sabine Wonitzki die „Chefin des Katzenparks“, nahm die neue gute Stube dann schließlich doch noch in Augenschein und ließ sich zufrieden in einen der Katzenkörbe fallen. Seit ein paar Tagen wohnt auch ein Bergaer Vierbeiner in Greiz-Sachswitz. „Der kastrierte Kartäuser-Kater wurde auf ,einem Feld bei Berga entdeckt“, erzählt Sabine Wonitzki, die gleichzeitig vermutet, dass es sich bei dem Kater mit blau-grauem Fell und bernsteinfarbenen Augen um eine reine Wohnungskatze handelt. Erfolgreich vermittelt werden konnten nach einem Aufruf in dieser Zeitung zahlreiche Katzenkinder. „Für Katze Purz Purz wurde zudem eine Patenschaft übernommen“, freut sich Wonitzki. Auch für die zwei weiß-blauen Wellensittiche „Hanni“ und „Nanni“, die zu Ostern in einem Karton in Talbach ausgesetzt wurden, und zurzeit ihren Käfig im Büro der Tierheim-Leiterin aufgestellt haben, gibt es schon Interessenten.

Kommentar

Kurze und lange Sicht

Von Susann Grunert

„Der ist ja so süß“, ruft die kleine Tierheimbesucherin, als sie dem grauen Kleinpudel, der um die Osterfeiertage auf einer Straße in Neumühle entdeckt wurde, für heute Lebewohl sagt. Jetzt zur Ferienzeit geht die kleine Hundeliebhaberin mit dem putzigen Vierbeiner im Tierheim Gassi, würde ihn natürlich am liebsten mit nach Hause nehmen. Doch Tierheim-Leiterin Sabine Wonitzki mahnt zu Recht, den Blick zum Wohl des Tieres auch auf die fernere Zukunft zu richten, wenn die Interessen des Kindes zu denen einer jungen Dame werden. Denn zu oft wird die Kurzsichtigkeit der Besitzer auf dem Rücken der Tiere ausgetragen, die dann auf lange Sicht wieder im Tierheim landen.

Öffnungszeiten:
Dienstag 11 bis 12 und 15 bis 18 Uhr,
Mittwoch bis Freitag 11 bis 12 und 15 bis 16 Uhr,
Sonnabend, 9 bis 11 Uhr.
Weitere Informationen unter Tel.: (03661) 64 43.


08. April 2010 /OTZ

Für fünf Fans geht großer Wunsch in Erfüllung

OTZ-Fantreff mit Bürger Lars Dietrich

Von Katja Grieser Greiz (OTZ).

„Juchu, da fehlen mir die Worte“ - so reagierte Ingrid Bretschneider auf die Nachricht, dass sie zu den Gewinnern ,zählt und beim OTZ-Fantreff am 15. April exklusiv mit Bürger Lars Dietrich plauschen kann. Die Altgernsdorferin ist ein großer Fan, freut sich deshalb riesig. Begeistert ist auch Sandra Glöde aus Mehla, dass sie Bürger Lars Dietrich zum Anfassen nah erleben kann. „Ich hör’ mir seine Sachen sehr gerne an“, erzählt sie, was ihr an dem Multitalent gefällt.


OTZ-Fantreff...
mit Bürger Lars Dietrich


Auch für den elfjährigen Thomas Rothe aus Waldhaus geht ein Wunsch in Erfüllung. „Ich kenn’ ihn aus dem Fernsehen, aus verschiedenen Sendungen“, sagt er und fügt an: „Mich interessiert, wie er so ist.“ Von der Art des Künstlers ist Domenica Bretschneider begeistert. Dass sie ebenfalls zu den Fantreff-Gewinnern zählt, kommentiert die 27- Jährige so: „Supercool.“ Und auch Birgit Werner aus Greiz ist schon gespannt, wie das Treffen ablaufen wird. Die fünf Gewinner, die sich per SMS für den OTZ-Fantreff beworben hatten, werden Bürger Lars Dietrich am Donnerstag, 15. April, vor der Veranstaltung im Kinocenter, für die sie zudem freien Eintritt haben, treffen.


08. April 2010 /OTZ

Winterschlaf erwacht

Zwei Borreliose-Erkrankungen gemeldet

Von Katja Grieser Greiz (OTZ).

Auch wenn die Zecken mittlerweile aus dem Winterschlaf erwacht sind und inzwischen bereits zwei Borreliose-Erkrankungen im Landkreis Greiz in diesem Jahr gemeldet worden sind, gebe es keinen Grund zur Panik, wie Veronika Trinks betont. Dass es in diesem Jahr eine Zeckenplage geben wird, glaubt die Sachgebietsleiterin Hygiene/Infektionsschutz im Landratsamt nicht. In den vergangenen Jahren konnte beobachtet werden, dass die Zeckenpopulation nahezu gleich geblieben sei. Zwar werden die kleinen Spinnentiere in milden Wintern mehr geschont als in strengen, aber große Auswirkungen auf die Population habe das letztlich nicht. Aktiv sind die Zecken bereits seit einigen Wochen: Schon Anfang März wurde im Landkreis der erste Borreliose-Fall gemeldet. Diese Krankheit wird von Zecken ebenso übertragen wie FSME, die Frühsommer-Meningoenzephalitis. Im vergangenen Jahr wurden im Landkreis 49 Borreliose-Fälle registriert, bei FSME waren es zwei. Als FSMERisikogebiet gilt der Landkreis damit zwar noch nicht, ist aber dicht dran. Der Landkreis ist zudem von FSME-Risikogebieten umzingelt: Saale-Orla- und Saale- Holzlandkreis, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt sowie die Städte Gera und Jena zählen dazu. Behandelbar ist FSME nicht, durch Impfung kann sich jedoch jeder davor schützen. „Die Impfung wird sehr häufig in Anspruch genommen“, weiß Trinks, die daran erinnert, dass der Impfschutz nach drei bis fünf Jahren aufgefrischt werden muss. Bezahlt werde die Impfung in der Regel von den Krankenkassen. Bei Borreliose gibt es keinen Impfschutz, sie kann aber mit Antibiotika behandelt werden. Der beste Schutz vor beiden Krankheiten sei jedoch, so Veronika Trinks, sich gar nicht erst von Zecken stechen zu lassen. Dazu gehört, dass man sich nach dem Aufenthalt im Freien, besonders im Wald, genau untersucht. Helle, lange Kleidung ist ebenfalls ratsam. Hat die Zecke doch zugeschlagen, dann sollte sie möglichst von einem Arzt entfernt werden.


08. April 2010 /OTZ

Israelische Impressionen

Über ihre Reiseeindrücke von Israel konnten am Dienstagabend die Teilnehmer von zwei Kundenreisen der Volksbank Vogtland bei einer Fotoschau berichten.
Über ihre Reiseeindrücke von Israel konnten am Dienstagabend
die Teilnehmer von zwei Kundenreisen der Volksbank Vogtland
bei einer Fotoschau berichten.
Foto: OTZ/Christian Freund

Zum Kundenabend der Volksbank Vogtland wurde zurückgeblickt und vorausgeschaut

Von Susann Grunert Greiz (OTZ).

Ist die Urlaubszeit auch nur wenige Tage oder Wochen lang - mit den Bildern einer Reise kann man ewig in Erinnerungen schwelgen. Genau das taten am Dienstagabend auch die Teilnehmer zweier Kundenreisen der Volksbank Vogtland nach Israel. Insgesamt 61 Reiselustige hatten im Februar und März das Heilige Land besucht. „Seit mittlerweile drei Jahren organisieren wir solche Reisen für unsere Kunden“ erzählt Marketing-Leiterin Grit Reichel. „Sie sind eine schöne Möglichkeit, mit unserer Kundschaft auch mal außerhalb des Bankgeschäftes ins Gespräch zu kommen“, ergänzt sie. Irland und Südnorwegen lauteten die Reiseziele der Vorjahre. „Doch mit Israel haben wir einen echten Volltreffer gelandet“, freut sich Grit Reichel. Aus der ursprünglich einen geplanten Israel-Tour waren schnell zwei geworden. „Die Nachfrage war aber so riesig, dass im Herbst die nun schon dritte Reisegruppe nach Israel aufbricht“, so Grit Reichel. Auch die Marketingchefin selbst packte Anfang des Jahres die Koffer für die Reise nach Vorderasien und konnte so zur Fotoschau am Dienstagabend die eigenen Erlebnisse auf diesem vielfältigen und abwechslungsreichen Plätzchen Erde reflektieren. „Wir konnten für diesen kleinen Reiserückblick aus rund 4500 Aufnahmen wählen“, erzählte Grit Reichel zur Präsentation der Bilder. So zeugten Schnappschüsse vom Beginn der Israel-Erfahrung in der Negev-Wüste, wo vor 3500 Jahren Moses mit den Kindern Israels Halt gemacht haben soll. Auch das Tote Meer, die Felsenfestung Massada, die Altstadt von Jerusalem oder der Tempelberg wurden den Teilnehmern so wieder ins Gedächtnis gerufen.


Die Reise nach Israel war ein echter Volltreffer.

Grit Reichel, Marketing Volksbank Vogtland


In Form eines Reisetagebuches mit allen Bildern, das Grit Reichel ihren Kunden als Überraschungspräsent überreichte, konnte die Urlaubsatmosphäre sogar mit nach Hause genommen werden. „Das nächste Jahr geht es nach Südafrika, Südengland und Schottland“, blickt Grit Reichel voraus. Ideale Ziele, um neue Erinnerungen zu schaffen.


08. April 2010 /OTZ

Nobby Nashorns Abenteuer in Afrika

Aufmerksam lauschen die Kinder der Regenbogen-Gruppe aus dem Kindergarten „Juri Gagarin“ der aus Greizstammenden Petra Maria Förster.
Aufmerksam lauschen die Kinder der Regenbogen-Gruppe aus dem
Kindergarten „Juri Gagarin“ der aus Greizstammenden
Petra Maria Förster.
Foto: OTZ/Katja Grieser

Autorin Petra Maria Förster stellt ihr aktuelles Buch im Kindergarten „Juri Gagarin“ vor

Von Katja Grieser Greiz (OTZ).

Aufmerksam hörten die Kinder der Regenbogen-Gruppe der Kita „Juri Gagarin“ gestern Vormittag zu, als Petra Maria Förster ihnen vorlas, welche Abenteuer Nobby Nashorn in Afrika erlebt. Die aus Greiz stammende Hobby-Kinderbuchautorin stellte den Kleinen ihr aktuelles, im Wagner-Verlag erschienenes Buch „Schlafwölkchens Geschichten Teil 2“ vor. Fünf Erzählungen, in denen meist Tiere eine Hauptrolle spielen, hat sie in dem Büchlein zusammen gefasst. m„Im letzten Jahr war ich sehr krank, aber jetzt kann ich wieder durchstarten“, erzählt die in Dietzenbach lebende Petra Maria Förster. Gern ist die 56-Jährige in ihrer Heimatstadt Greiz, nutzt den zehntägigen Urlaub hier auch dazu, mal wieder in der Kita „Juri Gagarin“ zu lesen. In diese Einrichtung sind bereits ihre drei Kinder gegangen und deshalb liest sie dort regelmäßig ihre Geschichten vor. Das Schreiben war schon immer ihre Leidenschaft, bereits in der DDR hat sie an Literaturwettbewerben teilgenommen.
Da sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kann, widmet sie sich nun verstärkt ihrem Hobby. Neue Geschichten, in denen etwa Piraten oder der Greizer Fürst vorkommen, hat sie bereits in der Schublade. Auch Gedichte schreibt Petra Maria Förster. „Meine erste Geschichte für Teenies habe ich ebenfalls fertig, sie heißt ’Anton und Anja’“, verrät die Hobbyautorin, die ihre Erzählungen künftig selbst heraus geben will. Doch nicht nur zur Buchvorstellung ist Förster derzeit in Greiz, sondern auch, um das Haus herzurichten, das sie und ihr Mann sich in Greiz gekauft haben. „Ich will zurück in die Heimat, nächstes Jahr geht es Richtung Greiz. Meinen Ruhestand werde ich hier verbringen“, erzählt sie.


08. April 2010 /OTZ

Leserbriefe/Leserdank

Fragwürdig

Zur möglichen Straßenumbenennung der Otto-Meier-Straße schreibt Holger Steiniger, Greiz:

Der Ortsteilrat von Obergrochlitz samt seinem Ortsteilsbürgermeister scheint wirklich keine anderen Probleme zu haben, als aktuell die Umbenennung einer Straße auf die Tagesordnung setzen zu müssen. Es gibt nicht viele Obergrochlitzer, die im Internet bei Wikipedia zu finden sind, aber Otto Meier gehört dazu. Er organisierte den Widerstand gegen die Nazidiktatur und bezahlte dafür mit seinem Leben. Er hatte Mut und Zivilcourage. Dass für die Hirngespinste eines Provinzfürsten nun der Bürger zur Kasse gebeten werden soll, da hört dann der Spaß auf. Denn es stimmt nicht, wenn Herr Frantz behauptet, es koste 13,50 Euro pro Bürger. Was ist mit Ummeldungen aller Versicherungen, dem Drucken neuer Visitenkarten oder Änderungen von Geschäftspapieren? Es ist schon fragwürdig, wie hier ein gewählter Ortsteilrat mit der Geschichte eines Bürgers seines Ortes umgeht. Der Name Otto Meier wurde jedenfalls hiermit ein weiteres Mal beschädigt.


Demokratie auf den Kopf gestellt

Zu „Liberale und Linke fordern Sonderstadtratssitzung“ schreibt Manfred Fischer, Greiz:

Immer wenn ich die (viel zu spärlichen) Informationen zum Geschehen im Greizer Stadtparlament lese, muss ich mich wundern, mit welcher Unbefangenheit der Greizer Bürgermeister in seinem Rathaus die Demokratie auf den Kopf stellt, und wie er mit der Opposition im Stadtparlament umgeht. Denn das oberste Organ in unserer Stadt ist nicht der Bürgermeister, sondern die von den Bürgern gewählte Stadtverordnetenversammlung. Die Stadträte sind Vertreter der ganzen Stadt, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen. Das ist die Theorie. In Wirklichkeit, so scheint es, benutzt der Bürgermeister die Stadträte lediglich zum Durchwinken von Beschlussvorlagen. Dabei ist ihm von Vorteil, dass er unlängst mit der CDU offiziell eine Koalition eingegangen ist und somit über eine Stimmenmehrheit verfügt. Ich persönlich vermisse die gebotene Transparenz der Greizer Rathauspolitik. Ich vermisse persönliche Statements von Bürgermeister und Stadträten, auch zwischen anstehenden Wahlen. Stattdessen wird die Berichterstattung von wichtigen Sitzungen den Medien überlassen, und diese wiederum vermitteln ständig den Eindruck, dass nur gestritten wird, und zwar meist um unwichtige Kleinigkeiten.


Vergessen

Über Versäumnisse vor Ostern ärgert sich Klaus Weinbrecht, Greiz:

Neben den Einwohnern des Gommlaer Berges konnten sich auch Parkbesucher, die den Parkeingang über die Luftbrücke wählten, an der vergessenen Müllabfuhr der Gelben Tonnen auf der Straße „erfreuen“. Die am 30. März fällige Abholung erfolgte nicht. Auf eine telefonische Mahnung am 31. März wurde nicht reagiert und so dümpelten die Kisten und Säcke über Ostern auf der Straße hin. In diesem Jahr passierte das schon zum dritten Mal.


Seniorenbeirat sucht Lokalität

Zur Sitzung des Seniorenbeirates am 17. März schreibt Brigitte Neudeck, Greiz:

Im Rahmen der turnusmäßigen Gesangsveranstaltung mit den Senioren des Altenheimes An der Schlossbrücke unter Leitung von Christiane Lorenz konnte der Seniorenbeirat stimmgewaltige Unterstützung geben. Landrätin Martina Schweinsburg konnte sich von der hervorragenden Unterstützung durch die Heimleitung des Seniorenwohnzentrums überzeugen. Gemeinsam wurden die kniffligen Denk- und Rateaufgaben über die Region und den Frühling zu einem echten Highlight. Rainer Karg gab den kulturellen Darbietungen mit seinen selbst geschaffenen Gedichten eine besondere Note. Auf die Nachfrage von Herrn Küntzel an das Landratsamt nach der Möglichkeit für Senioren in den Abendstunden nach kulturellen Veranstaltungen mit dem Bus nach Hause zu fahren, machte die Landrätin auf die Wirtschaftlichkeit der Linien des ÖPNV aufmerksam - pro Buskilometer 2,17 Euro bei mindestens zehn Fahrgästen. Auf die Frage des Seniorenbeiratsvorsitzenden nach einer Lokalität für den Seniorenbeirat, verwies sie darauf, sich um einen der neuen kleinen Räume in der neuen Vogtlandhalle Greiz zu bemühen. Mit einer finanziellen Unterstützung durch das Landratsamt kann der Seniorenbeirat allerdings nicht rechnen, da dieser für die Stadt Greiz agiere. Diesbezüglich sollte sich der Seniorenbeirat mit der Stadt Greiz in Verbindung setzen.


Dankeschön

Ein herzliches Dankeschön sagten die Mieter des Betreuten Wohnens „ihrer Schwester Antje“ kürzlich zum Geburtstag. Wieder einmal bestätigten Familie Köberlein und Frau Gerda Kleinert, dass sie sich beim Langenwetzendorfer Pflegedienst sehr wohl fühlen. Auch von außerhalb klingelten viele Patienten an und übermittelten ihre Glückwünsche, wofür ich mich auf diesem Wege herzlich bedanken möchte.

Schwester Antje Munzert, Langenwetzendorf


Die Redaktion behält sich das Recht vor, Zuschriften sinnentsprechend zu kürzen oder auszugsweise abzudrucken. Leserbriefe sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Briefe per E-Mail an die Lokalredaktion Greiz bitte an lrgreiz@ otz.de.


08. April 2010 /OTZ

Rad mit Motor ist gefragt

Der Luftdruck stimmt, die Kette ist geölt, Bremse und Gangschaltung sind überprüft. Diese Handgriffe sollte jeder erledigen, bevor er zu einer Radtour aufbricht, sagt Ralph Bauer, Inhaber des „Radhauses Bauer“.
Der Luftdruck stimmt, die Kette ist geölt, Bremse und Gang-
schaltung sind überprüft. Diese Handgriffe sollte jeder er-
ledigen, bevor er zu einer Radtour aufbricht, sagt Ralph
Bauer, Inhaber des „Radhauses Bauer“.
Foto: OTZ/Ute Flamich

Die Fahrrad-Saison ist eröffnet: Auch Mountainbikes werden weiter gern gekauft

Von Ute Flamich Zeulenroda/Greiz (OTZ).

Der Luftdruck der Reifen stimmt, die Kette ist geölt, Bremsen, Gangschaltung, Sattel und Lenker sind eingestellt, die Speichen glänzen. Auch das ein oder andere Fahrrad hat einen Frühjahrsputz dringend nötig. Ist der erledigt, kann das Vergnügen beginnen. Dann heißt es: Die Zweirad- Saison 2010 ist eröffnet. „Es gibt viele schöne Wege im Landkreis Greiz und Umgebung und auch überregional können Radtouren auf den Radfernwegen ’Thüringer Städtekette’ und ’Euregio Egrensis’ und dem ’Elster-Radweg’ unternommen werden“, sagt Sabine Casper, Geschäftsführerin des Vereins Thüringer Vogtland Tourismus. Trotzdem sei die Anzahl der Radwanderer in der Region relativ gering. „Nur etwa drei Prozent der Urlauber radeln“, sagt sie. Unter diesen seien vor allem die kleineren Touren mit 30 bis 50 Kilometer langen Wegen beliebt. Dazu zählen unter anderem die Osterburg-, Fuchsbachtal-und die Vogtland-Ferienland-Route, die Tour von Greiz über den Werdauer Wald zur Göltzschtalbrücke und die 30-Kilometer lange Tour rund um Ronneburg über Paitzdorf, Haselbach, Blankenhain, Posterstein, Stolzenberg zurück nach Ronneburg. Welches Rad für welche Person und Strecke am besten geeignet ist weiß Ralph Bauer, der seit 2004 seinen Fahrradladen „Radhaus Bauer“ in Zeulenroda- Triebes führt. „Mountainbikes werden nach wie vor gern gekauft“, sagt Ralph Bauer. Stark im Kommen seien aber vor allem Elektro-Räder. Die haben einen eingebauten Motor, der unterstützend wirkt. „In die Pedalen getreten werden muss natürlich nach wie vor. Für ältere Menschen aber, die bei Anstrengung Probleme haben, Luft zu bekommen, oder die weniger Kraft in den Beinen haben, ist ein Elektro-Rad durchaus zu empfehlen. Gerade auch hier in unserer bergigen Region“, sagt der Fahrradexperte. Allein in diesem Jahr habe er bereits vier Räder mit eingebautem Motor verkauft. „Ich gehe davon aus, dass die Nachfrage in den kommenden zwei Jahren weiter zunehmen wird.“ Den Trend kann Bernd Bauer, Leiter des Fahrradladens „Rad-Bauer“ in Greiz, bestätigen. Zwar sei die Technik der Elektro-Räder noch nicht ganz ausgefeilt - „man denke an die Umweltbelastung durch die Akkus“ - trotzdem verkaufe er schon seit Jahren das ein oder andere Elektro-Rad. Gut verkauft würden auch Kinderfahrräder, sagt Bernd Bauer, dessen Geschäft in diesem Jahr 20-jähriges Jubiläum feiert. Mit einer Aktion Anfang Juni soll das zelebriert werden. Unter anderem plant Bauer, das schönste, leichteste und tollste Fahrrad zu küren. Vorab veranstaltet Bauer am Sonnabend von 9 bis 16 Uhr eine „Reise-Rad-Messe“ in seinem Laden in der Turnerstraße 1. Hier dreht sich alles um die Ausstattung, die für eine Radreise nötig ist.


08. April 2010 /OTZ

Gelungenes Wochenende für Greiz

Heiko Eichhorn von der SG 1. FC/Chemie Greiz (rot) bei einem Schuss auf das gegnerische Tor. Vier Mal musste der Gastgeber-Torhüter von Eurotrink Gera gegen Greiz hinter sich greifen.
Heiko Eichhorn von der SG 1. FC/Chemie Greiz (rot) bei einem
 Schuss auf das gegnerische Tor. Vier Mal musste der Gastgeber-
 Torhüter von Eurotrink Gera gegen Greiz hinter sich greifen.
Foto: Lutz Zürnstein

Fußball, Männer, Bezirksliga, Staffel 4: SG Greiz steigt von Rang elf auf Platz neun
Eurotrink Kickers Gera - SG 1. FC/Chemie Greiz 1:4 (1:1)

Gera (OTZ/Frank Brettfeld).

Das war das zweite Oster-Auswärtsspiel innerhalb von drei Tagen für die Greizer, erneut gegen einen Geraer Gegner, der am Sonnabend noch mit 1:0 beim Auswärtssieg gegen die SG Daßlitz/Langenwetzendorf aufgetrumpft hatte. Der kleine Platz in der Trebnitzer Straße, mit ähnlich schlechter Oberfläche wie bei Post Gera, machte einen kontrollierten Spielaufbau fast unmöglich. Die Greizer gingen wieder mit ihrem etatmäßigen Torwart Jens Paulitz ins Rennen, der seine Rotsperre aus dem Ehrenhain-Spiel abgesessen hatte. Bereits nach 15 Minuten musste Paulitz den Ball aus dem Netz fischen. Ein Freistoß von Swen Dünkel, der von der Greizer Abwehr noch unglücklich abgefälscht wurde, schlug unhaltbar im Greizer Tor ein. Das Tempelwald-Team nahm aber unbeeindruckt sofort das Heft in die Hand und zeigte wiederholt eine gute Moral. Obwohl wegen der Platzbedingungen fast nur mit langen Bällen agiert werden konnte, bestimmten die Greizer das Spiel und kamen kurz vor dem Halbzeitpfiff durch eine schöne Einzelaktion von Heiko Eichhorn zum verdienten 1:1-Ausgleich (44.). Eichhorn drang links in den Strafraum ein, umkurvte geschickt den Geraer Torwart Martin Albert und schob gekonnt aus sehr spitzem Winkel ein. Nach dem Wiederanpfiff des stark agierenden

Schiedsrichters Falk Schönfeld (Altenburg) drängten die Greizer Spieler auf die Führung. Die mitgereisten Fans mussten jedoch bis zur 77. Minute ausharren, als Mario Himmer mit großartigem Einsatz den Ball im Geraer Strafraum erkämpfte und ihn aus Nahdistanz unter die Torlatte wuchtete. Eine tolle Szene des Routiniers, der gerade mal zehn Minuten im Spiel war und wegen der Verletztenmisere auf Greizer Seite aushalf. Vater und Sohn im gemeinsamen Torjubel - keine alltägliche Situation. Die Gastgeber schienen geschockt und hatten nur noch bei Standards einige gefährliche Aktionen aufzuweisen, die aber meistens sichere Beute von Torwart Paulitz und der Greizer Abwehr um Martin Speicher wurden. Als Denny Dreßler in gewohnter Manier zum 3:1 (83.) einschießen konnte, war die Moral der Geraer endgültig gebrochen. So kamen die Greizer Gäste sogar noch zum viel 4:1. Vorausgegangen war ein scharfer Flachpass von Phillip Gneupel, der von einem Geraer nur ins eigene Tor abgefälscht werden konnte (86.).
Fazit: Die harten Trainingseinheiten der vergangenen Wochen zeigen bei den verfügbaren Spielern erste Reaktionen. Die Mannschaft ist fit und zeigt eine gute Moral.

Greiz: Jens Paulitz, Erik Nitschke, Rico Pellmann, Jens Gäbelein, Michael Mätzke, David Himmer, Phillip Gneupel, Rene Schimmel, Denny Dreßler, Heiko Eichhorn, Martin Speicher, Felix Körner (80. für Michael Mätzke), Mario Himmer (66. für Martin Speicher).


08. April 2010 /OTZ

Bergaer Keglerinnen sind Kreismeister

Franziska Meyer, Annette Schubert, Brigitte Löffler, Ines Winkler, Maja Bräuer und Silke Hofmann.
Franziska Meyer, Annette Schubert, Brigitte Löffler, Ines
Winkler, Maja Bräuer und Silke Hofmann.
Foto: Schubert

Kegeln, Damen, Kreisliga: Mit drei Bahnrekorden gegen Weida an die Tabellenspitze
FSV Berga - SKK Gut Holz Weida 1670:1394

Berga (OTZ/Schubert).

Mit drei Bahnrekorden stürmten die Kegel-Damen des FSV Berga am letzten Spieltag der Kreisliga an die Tabellenspitze und sicherten sich damit erstmals den Kreismeistertitel. Schade ist nur, dass nicht alle zum Team gehörenden Frauen mit dem Aufstieg in die 2. Landesklasse einverstanden sind und darauf verzichteten. Die Spiele dort werden grundsätzlich an Wochenenden ausgetragen, oftmals nur sonntags. Dies wollten nur drei ihren Familien antun. Bevor jedoch der Titel gefeiert wurde, legten sich die Bergaerinnen noch einmal mächtig ins Zeug. Brigitte Löffler verbesserte den Einzelrekord in Wolfersdorf (Bahn 1+2) auf 445 (152 Abräumer) und Silke Hofmann (3+4) auf 433 (301 Volle) Kegel. Annette Schubert (406) und Antje Franke (386) komplettierten zum Mannschaftsrekord. Die Damen aus Weida blieben mit ihren 1460 Kegeln im Saisondurchschnitt weit unter den Erwartungen und hatten in Simone Schmeißer (370) ihre Tagesbeste.

Ergebnisse: Brigitte Löffler 445 (152 Abr.) - Simone Schmeißer 370; Silke Hofmann 433 (301 V.) - Gerlinde Richter 184;- Martina Schweiger 143; Annette Schubert 406 - Regina Wippich 338; Antje Franke 386 - Karin Sporer 359.


08. April 2010 /OTZ

Saisonstart für Reudnitzer Rennfahrer

Mit dem BMW 130i wollen die Reudnitzer Motorsportler
wieder angreifen.
Mit dem BMW 130i wollen die Reudnitzer Motorsportler
wieder angreifen.
Foto: Jörn Helmrich

Meyer-Motorsport startet am Sonnabend in Hockenheim beim ADMV Tourenwagencup

Von Jörn Helmrich Hockenheim (OTZ).

Mit einer neuen Fahrerpaarung beginnt an diesem Wochenende für das Reudnitzer Motorsportteam Meyer-Motorsport die neue Saison auf der Grand- Prix-Strecke in Hockenheim. Neu im Team ist der Arnsgrüner Tobias Müller. Er wird zusammen mit Michael Meyer den BMW 130i im ADMV Tourenwagencup pilotieren. Müller, der seit 2001 im Motorsport aktiv ist, konnte bereits zweimal den Trabant-Lada-Racing-Cup gewinnen. Teamchef Peter Meyer freut sich auf die anstehende Saison: „Wir haben für die Saison 2010 ein gutes Fahrergespann. Tobias Müller wird sich sicherlich schnell an das für ihn neue Rennauto gewöhnen. Wir hoffen, dass unsere Arbeit in der Winterpause erfolgreich war und wir auch in diesem Jahr wieder an der Spitze mitfahren können.“ Auch eine Prognose für die kommenden Rennen des Reudnitzer Rennstalls gibt der Teamchef ab: „Es wird auf jeden Fall eine extrem spannende Saison, da neben alten Bekannten auch neue Gegner auf uns warten. Sicherlich stark werden die in unserer Klasse startenden Seat Leon Supercopa sowie die BMW M3 und der Ferrari F360 einzuschätzen sein.“ Fünf Rennveranstaltungen sollten sich die Rennsportfans der Region vormerken.

Der Terminplan für die Saison 2010 sieht folgende Rennen vor:
9. bis 11 April in Hockenheim,
14. bis 16. Mai in Most (CZ),
9. bis 11. Juli in Oschersleben,
2. bis 3. Oktober am Lausitzring
und 22. bis 24.Oktober auf dem Nürburgring.


08. April 2010 /OTZ

Greiz Ringer beginnen vor heimischer Kulisse

Ringen, Saisonvorschau, 2. Bundesliga

Von Dietmar Wolf Greiz (OTZ).

Noch sind es 21Wochen bis zum Saisonbeginn in der 2. Bundesliga Nord, und die Wechselfrist läuft auch noch bis zu 31. Mai, aber die vorläufigen Termine für die kommende Saison stehen fest. Vorläufige Termine auch deshalb, weil vergangene Woche der SC Anger seine Mannschaft aus der 1.Bundesliga Nord zurückzog. So könnte es durchaus sein, dass der Tabellenzweite der 2. Bundesliga Nord der vergangenen Saison, der SV Luftfahrt Ringen Berlin, nachrückt. Die Bereitschaft der Berliner liegt vor. Auch für den RSK Gelenau könnte es eine Chance geben, in der 2. Bundesliga Nord zu bleiben. Ungeachtet dieser neuen Konstellation wartet auf die Greizer Verantwortlichen, Sportler und nicht zuletzt die Greizer Fans eine sehr spannende Saison. Mit dem FC Erzgebirge Aue, dem TuS Jena, der KG Rostock/Warnemünde/Vorpommern, der WKG Leipzig/Taucha und dem RSV Rotation Greiz kämpfen fünf ehemalige Erstbundesligisten in der 2. Bundesliga Nord. Mit dem in der Regionalliga Mitteldeutschland ungeschlagenen Aufsteiger KAV Mansfelder Land und dem SV Blau-Weiß Untergrießbach, der aus der 2. Bundesliga Süd für die TSV Windeck 1861 Burgebrach in die 2. Bundesliga Nord kommt, werden die Greizer Fans, neben dem Absteiger WKG Leipzig/Taucha, leistungsstarke neue Mannschaften in der Greizer Jahnturnhalle begrüßen können. Der Liganeuling, der SV Blau-Weiß Untergrießbach hatte in der vergangenen Saison eine sehr schlagkräftige Mannschaft, die in der 2.Bundesliga Süd Platz vier belegte. Blau-Weiß wird von einem sehr zahlreichen Publikum, bei Heimkämpfen bis 800 Zuschauer, unterstützt. Noch wird beim RSV Rotation Greiz an einer schlagkräftigen und konkurrenzfähigen Mannschaft gearbeitet. Man ist sehr zuversichtlich, dass zum Saisonbeginn am 21. August eine starke Mannschaft gegen den SV Blau-Weiß Untergriesbach in der Jahnturnhalle auf der Matte steht. Der bis zur Saison 2008 für Greiz ringende Damian Hartmann wurde von Bundestrainer Maik Bullmann für die vom 12. bis 18. April in Baku stattfindenden Europameisterschaften nominiert. Er erhielt den Vorzug vor dem ehemaligen Vizeweltmeister und aktuellen Deutschen Meister Konstantin Schneider vom KSV Köllerbach. Der Bundestrainer setzte bei der Nominierung verstärkt auf junge „hungrige“ Athleten.

Die vorläufigen Termine:
.. 21.08. (H)/ (A) 23.10. SVBlau-Weiß Untergrießbach
.. 28.08. (A)/(H) 30.10. RC Germania Potsdam
.. 4.09. (H)/ (A) 6.11. TuS Jena
.. 11.09 (A)./(H) 13.11. KG Rostock/Warnemünde/Vorpommern
.. 18.09. (H)/ (A) 20.11. KAV Mansfelder Land (Eisleben)
.. 25.09. (A)/ (H) 27.11. WKG Pausa/Plauen
.. 2.10. (H)/ (A) 4.12 WKG Leipzig/Taucha
.. 9.10. (H)/ (A) 11.12. FC Erzgebirge Aue
.. 16.10. (A)/ (H) 18.12. SV Luftfahrt Ringen Berlin


08. April 2010 /OTZ

Radler Fabian Thiel auch in Österreich obenauf

Radsport: Ein Sieg und ein zwölfter Platz

Neumarkt (OTZ/Margit Otto).

Nachdem der Greizer Radsportler Fabian Thiel am 28. März sein erstes Radrennen nach neun Monaten ohne Wettkampf und vier OPs am Schlüsselbein in Berlin bestritt, wo er einen Platz im Hauptfeld belegte, reiste er mit einer Auswahl Thüringer Radsportler über die Osterfeiertage zu Wettkämpfen nach Neumarkt am Wallersee (Österreich). Zuerst galt es, ein Kriterium über 51 km zu absolvieren. Hierbei ging es über 30 Runden à 1,5 km mit sieben Wertungen. Bereits in der zweiten Runde fuhr Fabian eine beherzte Attacke, der nur der Bayer Alexander Maier folgen konnte. Die beiden konnten sich absetzen und fuhren die ersten zwei Wertungen unter sich aus. Zur Mitte des Rennens konnten noch Thomas Reichardt (Gera) und M. Schmidt (Bayern) aufschließen. Bei den nächsten Wertungen kristallisierten sich Maier und Thiel als die stärksten Fahrer dieser Gruppe heraus. Fabian gelang es, sich vor der letzten Wertung einen Vorsprung von vier Punkten zu erfahren, so dass die letzte Wertung die Entscheidung bringen musste. Da in den letzten Runden noch zwei Thüringer Fahrer mit zur Spitze aufschließen konnten, erhöhten sich Fabian Thiels Chancen. Die Schlusswertung gewann Rick Zabel vor Alexander Meier. Fabian konnte als Vierter noch einen Punkt erreichen. Damit stand mit 17 Punkten der Sieg von Fabian Thiel vor Alexander Meier (15) und Michael Schmidt (12) fest. Hoch motiviert, durch den Sieg am Vortag, schob Fabian Thiel sein Rennrad am Ostermontag an den Start. Dabei galt es, vier Runden à 26 km mit einer Gesamtlänge von 104 km rund um den Wallersee zurück zu legen. Fabian legte schon in der zweiten Runde eine sehr offensive Fahrweise an den Tag. Nach drei Runden bildete sich die entscheidende Gruppe in der auch zwei Thüringer Fahrer vertreten waren. Dadurch gab es für Fabian keinerlei Veranlassung, die Lücke zu schließen. Die Ausreißergruppe fuhr einen Vorsprung von fast drei Minuten heraus. Den Sieg holte sich Rick Zabel aus Thüringen. Fabian Thiel spurtete mit dem Hauptfeld als Zwölfter über die Ziellinie. Diese hervorragenden Leistungen sollten Fabian Motivation und Auftrieb für die kommenden Aufgaben geben.


08. April 2010 /OTZ

Kurz notiert:

Karikatur des Tages

Überlebenekünstler
Überlebenekünstler
Zeichnung: OTZ/Bruns


Oldtimer-Teilemarkt am Sonnabend in Neumühle

Der Teilemarkt des Historischen Rennsportclubs Greiz-Neumühle im ADAC findet am Sonnabend, 10. April, von 6 Uhr bis zirka 13 Uhr auf dem Platz vor der Gemeindeverwaltung Neumühle statt. Für alle Bastler, Motorsportfans sowie Besitzer von Oldtimerfahrzeugen ist diese Veranstaltung ein Muss. Schaulustige sind ebenfalls gern gesehen. Es werden zahlreiche Händler mit einem großen Angebot an Teilen bis hin zu kompletten Fahrzeugen erwartet.
Foto: OTZ-Archiv/Freund

Der Teilemarkt des Historischen Rennsportclubs Greiz-Neumühle im ADAC findet am Sonnabend, 10. April, von 6 Uhr bis zirka 13 Uhr auf dem Platz vor der Gemeindeverwaltung Neumühle statt. Für alle Bastler, Motorsportfans sowie Besitzer von Oldtimerfahrzeugen ist diese Veranstaltung ein Muss. Schaulustige sind ebenfalls gern gesehen. Es werden zahlreiche Händler mit einem großen Angebot an Teilen bis hin zu kompletten Fahrzeugen erwartet.


60-Jähriger bei Unfall verletzt

Greiz (OTZ).

Eine verletzte Person und 11 000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls gestern gegen 9.50 Uhr in der Zeulenrodaer Straße. Der 56-jährige Fahrer eines Pkw Ford fuhr auf der B 92 in Richtung Gera und wollte an der Äußeren Zeulenrodaer Straße nach links in Richtung Kurtschau abbiegen. Aufgrund von Gegenverkehr hielt der Fordfahrer an. Der nachfolgende 70-jährige Fahrer eines Pkw Renault bemerkte dies zu spät und fuhr auf den Ford auf. Bei dem Unfall wurde der 60-jährige Beifahrer des Pkw Ford leicht verletzt und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus Greiz gebracht.


Den Freistaat per Rad entdecken

Fernradwanderwege in Thüringen

Erfurt (OTZ).

An 13 Fernradwanderwege sind die großen Städte im Freistaat Thüringen angebunden. Der Radfernweg „Thüringer Städtekette“ verbindet sieben der schönsten Thüringer Städte und ist besonders für Kulturinteressierte und Tourenradler geeignet. Alle Städte entlang der Strecke - Eisenach, Gotha, Erfurt, Weimar, Jena, Gera, Altenburg - bieten historische Innenstädte, bekannte Sehenswürdigkeiten auf den Spuren von Goethe, Schiller, Bach, Luther und Liszt sowie kulturelle Höhepunkte als Etappenziele an. Als bedeutendster Nebenfluss der Elbe führt die Saale durch Thüringen. Entlang des Saale-Radwanderweges laden die Städte Saalfeld, Rudolstadt und Jena zu einem Besuch ein. Weitere Flussradwege, die durch die Thüringer Städte führen, sind der Werratal-Radweg, der Unstrut-Radweg, der Ilmtal- Radweg, der Elster-Radweg oder der Gera-Radweg. Auch die Mittelgebirge bieten eine Vielzahl weiterer Fernradwege, wie der Rennsteig-Radwanderweg, der Harzrundweg oder der Rhönradweg, auf denen der Radtourist reizvolle Regionen und Städte Thüringens kennen lernen kann. Kontakt und weitere Informationen zu allen Thüringer Radwegen erhalten Interessierte beim Verein Städtetourismus in Thüringen e. V., Benediktsplatz 1, 99084 Erfurt.


Herdplatte löst Küchenbrand aus

Weida (OTZ).

5000 Euro Sachschaden sind Ergebnis eines Brandes in einem Vier-Familien- Haus in Weida. Eine Bewohnerin informierte am Dienstag gegen 17.30 Uhr die Rettungsleitstelle, dass aus einer Wohnung Rauch dringt. Eine 41-jährige Frau hatte ihre Wohnung in der Quellenstraße verlassen und vergessen, die Heizplatte ihres Elektroherdes auszuschalten, teilte die Polizei mit. Wie die Feuerwehr Weida berichtete, war ein Radio geschmolzen und der Brand breitete sich in der Küche aus.


Fünf Bands kämpfen um Festivalauftritt

Nachwuchs-Wettbewerb am Sonnabend

Reichenbach (OTZ/M. Hilbert).

Liebhaber von rockigen Klängen kommen am Sonnabend im Reichenbacher Neuberinhaus auf ihre Kosten: Zum „Rock für ein buntes Vogtland“-Bandwettbewerb werden fünf Gruppen die Bühne entern und versuchen, das Publikum auf ihre Seite zu ziehen. Die Liste der Teilnehmer wurde noch einmal kräftig durcheinander gewirbelt. Notwendig wurde das, nachdem drei der ausgewählten Bands ihre Teilnahme absagten. Im Nachrückeverfahren bietet sich nun drei neuen Bewerbern die Chance, den begehrten Startplatz beim diesjährigen „Rock für ein buntes Vogtland“-Festival am 12. Juni zu ergattern. Neu im Programm sind die Bands „Void“, „Pub’n’Steel“ und „Smaekma“. Während mit „Void“ ein Chemnitzer Quartett ins Rennen geht, das sich der progressiven Rockmusik verschrieben hat, kommen sowohl bei „Smaekma“ aus Plauen, als auch bei „Pub’n’Steel“ aus Leipzig Fans von deutschsprachigem Punkrock auf ihre Kosten. Letztere sind übrigens alles andere als unerfahren im Bereich Bandwettstreit und konnten den großen Online-Bandwettbewerb „YoumeU“ für sich entscheiden. Von den ursprünglichen fünf Bands sind im Neuberinhaus noch „Orange Pastelle“ aus dem sächsischen Vogtland und „Wellenbrecher“ aus Greiz am Start. Das Greizer Sextett ist damit der einzig verbliebene Thüringer Vertreter und hofft beim Auswärtsspiel in der sächsischen Nachbarstadt, mit seinem deutschsprachigen Hardrock zu überzeugen. Etwas ruhiger, aber dennoch packend wird es mit dem melodischen Alternativrock von „Orange Pastelle“. Mit welcher Band es nach dem kommenden Sonnabend ein Wiedersehen am 12. Juni an der Göltzschtalbrücke gibt, entscheidet das Publikum. Beginn des Bandwettbewerbes im Reichenbacher Neuberinhaus ist um 18 Uhr.

Programm Bandwettbewerb:
  • 18 Uhr Einlass
  • 20 Uhr Smaekma
  • 20.40 Uhr Void
  • 21.20 Uhr Wellenbrecher
  • 22 Uhr Orange Pastelle
  • 22.40 Uhr Pub’n’Steel
  • 24 Uhr Bekanntgabe und Auftritt der Gewinnerband


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