06. April 2010 /Antje-Gesine Marsch

Newcomer-Bandcontest kann starten

Am Sonnabend im Reichenbacher Neuberinhaus - Siegerband winkt Auftritt bei "Rock für ein buntes Vogtland" am 12. Juni

Antje-Gesine Marsch

Fünf Nachwuchsbands werden am kommenden Sonnabend ab 20 Uhr im Reichenbacher Neuberinhaus zu einem Bandcontest für je eine knappe halbe Stunde an den Start gehen. Auf den Sieger wartet der Eröffnungsauftritt beim Festival „Rock für ein buntes Vogtland“, das am 12. Juni an der Göltzschtalbrücke über die Bühne gehen wird. Entscheidend für den Ausgang des Wettbewerbs ist das Publikumsvotum. Hierzu werden am Einlass Stimmzettel ausgeteilt, mit denen die drei favorisierten Bands gewählt werden. Im Anschluss an die Beiträge erfolgt die Auszählung der Stimmen und die Bekanntgabe der Gewinnerband. Zusätzlich hat die Firma SK-audioworks, eine der Mitorganisatoren, als Preis für den zweiten Platz die Aufnahme einer Demo-CD im firmeneigenen Tonstudio ausgelobt. Starten werden die Bands "Wellenbrecher" aus Greiz, "Orange Pastelle" aus Netzschkau sowie "Void" aus Chemnitz, "Smaekma" aus Plauen und "Pub'n'Steele" aus Leipzig. „Bleibt nur zu hoffen, dass viele Leute kommen“, so Mitorganisator Daniel Kertscher. Das Rockfestival findet dann am Sonnabend, den 12. Juni, statt. Bevor am Abend "The Intersphere" aus Mannheim, „Freischwinger“ aus Nürnberg und "Smooth Lee" aus Belgien in die Saiten greifen werden, erwartet die Besucher bereits ab 14 Uhr ein farbenfrohes Familienprogramm, das dem Anspruch „bunt“ auch in diesem Jahr mehr als gerecht werden soll. Weitere Infos: www.rock-vogtland.de.


06. April 2010 /OTZ

Wanderlust zu Ostern

Mit gut 15 000 Wanderern fand der Osterspaziergang in der Nachbarstadt Zeulenroda-Triebes am Ostersonntag eine tolle Resonanz.
Foto: OTZ/Heidi Henze

Etwa 15 000 Besucher kamen zum MDR-Osterspaziergang

Von Heidi Henze, Ute Flamich, Kristin Kulow Zeulenroda (OTZ).

War das ein Gewimmel! Nicht nur die Zeulenrodaer waren am Ostersonntag vom Wanderfieber gepackt, sie bekamen Unterstützung aus allen Teilen Thüringens, aus Sachsen, Oberfranken und dem Vogtland außerdem. Etwa 15 000 Wanderer zog es am Sonntag in die Doppelstadt zum Osterspaziergang des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR). Doch was wäre der Veranstalter ohne das große Engagement der vielen Vereine, Kindergärten und Privatpersonen, die den Osterspaziergang zu einem wahren Erlebnis machten. „Ich bin stolz auf die Bürger unserer Stadt. Es ist einfach wunderbar, wie sich die Menschen hier engagiert haben, wie Kinder und Ältere mithalfen“, sagte Bürgermeister Frank Steinwachs (CDU). Die gesamte Veranstaltung habe einen nicht zu bezahlenden Imagegewinn für die Stadt Zeulenroda-Triebes gebracht, betonte Steinwachs, der selbst die Zehn-Kilometer-Tour mitgelaufen ist. „Das Schönste für mich war, dass wir unterwegs so viele Menschen getroffen haben, die Freude am Wandern und an unserer Gegend hatten.“ Viele dieser Wanderfreunde kommen jedes Jahr wieder zum Osterspaziergang. Unter ihnen sind Lothar und Helga Sieminski aus Greiz. Am Ostersonntag liefen sie die Fünf-Kilometer-Strecke mit. „In den vergangenen Jahren sind wir stets die längere Tour mitgegangen. Das geht jetzt leider aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht mehr“, sagte Lothar Sieminski. Auch für Familie Frieder aus Hohenfelden gehört die Wanderung am Ostersonntag zum festen Bestandteil des Festes. Auf der Zehn-Kilometer-Tour erfreuten sie sich an der Natur, nutzten die vielen Angebote für die kleinen Spaziergänger und waren ganz begeistert vom Brauch des Eieraufwerfens. Ähnlich ging es auch Gästen aus Oberfranken, die im Gewimmel ihre Wanderfreunde verloren hatten. „Kein Wunder, denn so viele Wanderer haben wir in Bleicherode, wo der MDR-Osterspaziergang im vergangenen Jahr stattfand, nicht zählen können“, sagte Ruth Janke, die gemeinsam mit ihrem Mann Helmut mitwanderte. Doch ging es auch am Sonntag nicht darum, welche Stadt die meisten Gäste zählen konnte, sondern vielmehr, dass wenigstens ein Teil so begeistert von Wald, Wiese und der Talsperre ist, dass sie vielleicht zu einem Kurzurlaub wiederkommen. „Davon lebt die Region. Wir wollen sukzessive an Bekanntheitsgrad gewinnen und die Infrastruktur ausbauen“, so Bürgermeister Frank Steinwachs.

Die Hoppelhasen Marion und Anne sorgen für Stimmung auf der Strecke.
Die Hoppelhasen Marion und Anne
sorgen für Stimmung
auf der Strecke.
Foto: OTZ/Flamich
Die Vereine der Stadt boten ,ein buntes Rahmenprogramm.
Die Vereine der Stadt boten ,ein buntes
Rahmenprogramm.
Foto: OTZ/Flamich

Hoffentlich nachhaltig

Von Heidi Henze

Wandern liegt voll im Trend - eine Sportart, die nicht nur Kalorien verbrennen soll, sondern auch fit macht durch Bewegung an der frischen Luft. Dabei ist es längst nicht nur mehr eine Sportart für Senioren, auch jüngere Erwachsene und selbst die Jugend hatten zum MDR-Osterspaziergang ihre wahre Freude am straffen Gehen in der Gemeinschaft - und Spaß hats auch noch gemacht, war aus vieler Munde zu hören. Den Zeulenrodaer Bürgern jedenfalls hat es gefallen, so viel Leben in der Stadt. Wie schön wäre es nun, wenn nur die Hälfte der Wandersleute vom Sonntag, darunter auch viele Greizer, sich öfter an die schöne Stadt auf der Höhe mit dem Zeulenrodaer Meer erinnern würden. Wenn man dann noch im Talsperren-Wasser baden könnte, was ja bekanntlich für 2012 versprochen ist, dann muss doch wohl jeder zugeben: Die Doppelstadt in der Nachbarschaft ist ein kleines Juwel inmitten einer herrlichen Landschaft.


06. April 2010 /OTZ

Weitermachen ist angesagt

Jubilar Bernd Wezel
Jubilar Bernd Wezel

Gratulationsmarathon für Bernd Wezel zum „65.“

Greiz (OTZ/Frd.).

Aufhören ist für Dachdeckermeister Bernd Wezel, der gestern seinen 65. Geburtstag feierte, kein Thema. Davon ist nicht nur seine Frau Ingrid überzeugt. Viele, die dem Jubilar in der Pohlitzer Gaststätte „Zur Nostalgie“ gestern ihre Glückwünsche aussprachen, können sich nicht vorstellen, dass sich der vielbeschäftigte Mann zur Ruhe setzen könnte. Zu den Gratulanten gehörten der stellvertretende Greizer Bürgermeister, Ulrich Zschegner, der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ostthüringen, Hans-Joachim Reiml, die Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Jürgen Tiller, und des Landesinnungsverbandes der Dachdecker, Andreas Hartwig sowie weitere Handwerksmeister, Geschäftspartner, Sportler, Verwandte, Freunde und Bekannte. „Als Kreishandwerksmeister, Innungsobermeister und Mitglied der Vollversammlung der Handwerkskammer hat Bernd Wezel einen erheblichen Anteil an der Entwicklung des Handwerks in der Region“, unterstrich Hans-Jürgen Reiml. Der in Greiz geborene Jubilar erlernte bei seinem Vater Rudolf das Dachdeckerhandwerk, legte 1974 die Meisterprüfung ab und übernahm 1978 das väterliche Unternehmen. Seit 1990 wurden in seinem Betrieb, der heute sieben Mitarbeiter zählt, insgesamt 22 Lehrlinge ausgebildet. Viele kennen den Sportler Bernd Wezel, der 30 Jahre beim FSV Mohlsdorf Fußball spielte und seit 1993 Vorsitzender dieses rund 170 Mitglieder zählenden Vereins ist. Außerdem ist Wezel Mohlsdorfer Gemeinderatsmitglied.


06. April 2010 /OTZ

61 Patienten über die Feiertage

Sie standen am Abend des Gründonnerstag bereit für die erste Notfallsprechstunde in der neu eingerichteten Praxis für den hausärztlichen Notfalldienst: Dr. Rainer Stöckigt, Notdienstobmann, und Arzthelferin Silvia Felka.
Sie standen am Abend des Gründonnerstag bereit für die erste
Notfallsprechstunde in der neu eingerichteten Praxis für den
hausärztlichen Notfalldienst: Dr. Rainer Stöckigt, Notdienst-
obmann, und Arzthelferin Silvia Felka.
Foto: OTZ/Freund

Neue Notfallsprechstunde der Hausärzte mit gutem Auftakt zu Ostern - Probezeit bis Juni

Von Kathrin Schulz Greiz.

Magenbeschwerden, ,Durchfall, Erbrechen, Erkältungen oder verstauchte Füße- die Gründe, warum 61 Patienten über die Osterfeiertage die neue Notfallsprechstunde des kassenärztlichen Notfalldienstes am Greizer Krankenhaus ansteuerten, war breit gefächert. Es habe keine besonderen Auffälligkeiten gegeben, resümiert Notdienstobmann Dr. Rainer Stöckigt. Auch mit der Resonanz ist der Allgemeinmediziner zufrieden. „Erwartungsgemäß“, wertet er den doch mit Spannung erwarteten und wochenlang vorbereiteten Start in diese neue Aufteilung des Notfalldienstes. Übrigens die bisher umfassendste Strukturänderung, wie Stöckigt, der seinerzeit die SMH (Schnelle medizinische Hilfe) mit aufbaute und seit 1993 Notdienstobmann ist, bestätigen kann. Den ersten Dienst in der neu eingerichteten Praxis hatte Dr. Stöckigt gemeinsam mit Arzthelferin Silvia Felka übernommen. Sie gehört zu dem achtköpfigen Team um Koordinatorin Helga Preißler, die diese Sprechstunden mit absichern. Im Vorfeld haben sie, gemeinsam mit den Kollegen der Technik und der Leitung des Krankenhauses die Einrichtung dieser Notfallpraxis unterstützt, erklärt Dr. Stöckigt dankend. Neben Injektionsund Verbandsmaterial, einem Notfallsortiment an Tabletten und den leidigen, aber notwendigen Formularen stand Gründonnerstag alles bereit, um erste Notfallpatienten außerhalb der Öffnungszeiten der Praxen zu versorgen und auch die Notaufnahme an der Klinik zu entlasten. Gründonnerstag ließ sich zwischen 19 und 21 Uhr zwar kein Patient sehen, dafür gab es von Karfreitag bis Ostermontag keinen Arbeitsmangel für das Notfall-Team. Schnell stellte sich dabei auch heraus, dass in der Ausstattung des Fieberthermometer vergessen worden war. Aber im Krankenhaus ist das wirklich kein Problem, lacht der Notdienstobmann. Im Fahrdienst hatte Diplommedizinerin Sabine Stöckigt am Gründonnerstag mehr zu tun. Sie fuhr vier Einsätze. Im Durchschnitt war der mobile hausärztliche Notfalldienst über Ostern wie erwartet auf längeren Strecken bis Auma, Weißendorf oder Berga unterwegs. „Elf Einsätze pro Tag“, bilanziert Stöckigt dieses erste Wochenende, „das war zu schaffen.“

Neue Notfallsprechstunde
Die neue allgemeine Notfallsprechstunde steht am Kreiskrankenhaus Greiz zur Verfügung:
Montag, Dienstag und Donnerstag von 19 bis 21 Uhr;
Mittwoch und Freitag von 16 bis 21 Uhr;
Sonnabend, Sonntag, Feiertag von 9 bis 12 und 15 bis 19 Uhr
sowie am 24. und 31. Dezember von 9 bis 16 Uhr.
Dringende Hausbesuche sind unter der Telefonnummer 01805/ 884123320 anzumelden.


06. April 2010 /OTZ

Alencis baut Versuchsanlagen auf

Horst Huß plant Versuchsanlagen in Dölau.
Horst Huß plant Versuchsanlagen
in Dölau.
Foto: OTZ/Freund

Forschungsfirma am Greizer Chemiestandort

Greiz (OTZ/-lz).

Horst Huß, langjähriger Geschäftsführer des Greizer Chemiestandortes, geht jetzt erneut als Geschäftsführender Gesellschafter an den Start: Mit der Alencis GmbH, einem Forschungs- und Entwicklungsunternehmen, das in Greiz den Aufbau mehrerer Versuchsanlagen für eine neue Technologie im Bereich der Metallbeschichtung plant. Zum Monatsbeginn hat die Alencis GmbH in Dölau ihre Tätigkeit aufgenommen. „Es geht hier um eine Weltneuheit, um eine neue Technologie zur Metallbeschichtung, die den Laborschuhen entwachsen und entsprechend patentiert ist“, erklärt Huß. „Jetzt wollen wir spezielle Metallbeschichtungsanlagen entwickeln. Unterm Strich sollen sich lohnende Produktionszahlen aus einer effektiven Technologie ohne Sicherheitsrisiken erreichen lassen.“ Als Kooperationspartner stehen der GmbH neben dem Akzo Nobel Konzern auch der Wiener Anlagenbauer Andritz AG zur Seite, sodass voraussichtlich im Mai die ersten beiden Pilotanlagen für Bandbeschichtung und Stahlplattenbeschichtung in Dölau aufgestellt werden können. Huß und sein vorerst dreiköpfiges Team nutzen dafür stillgelegte Produktionshallen des Chemiewerkes, wie die Lagerhalle 104a, in der seit 1990 nicht mehr produziert wird. Sie wird entkernt und für den Aufbau einer Versuchsanlage umgebaut. „In diesem Jahr könnten wir bis zu acht Arbeitsplätze schaffen, im nächsten könnten es 50 sein“, setzt Huß auf den Erfolg des Forschungsprojektes. An der Finanzierung werde noch gearbeitet, versichert er. Potenzielle Technologieanwender wollen sich an den Kosten beteiligen, zudem setze man auch auf Fördertöpfe. „Die Möglichkeit, Auspuffkrümmer beispielsweise auch von innen zu beschichten und dadurch den Korrosionsschutz zu verbessern, interessiert Automobilhersteller sehr“, sagt Huß zu seinem Vorhaben. Es ist richtig, dass die Ansiedlung für Elsterberg diskutiert worden sei. Aufgrund von Skepsis, ja Ablehnung habe man sich schließlich anderweitig orientiert, begründet der Elsterberger, warum er wieder in der alten Heimat gelandet ist: „Hier am Standort mussten wir nicht viele Worte machen.“


06. April 2010 /OTZ

Ostthüringen bleibt meine Geburtsheimat

Gunther Emmerlich
Gunther Emmerlich

Gespräch mit Entertainer Gunther Emmerlich

Greiz.

Am Freitag, 9. April, gastiert Entertainer Gunther Emmerlich im Greizer Theater. Gemeinsam mit Sopranistin Eva Lind und begleitet vom Johann Strauß Ensemble lädt er zu „Frühling im Herzen“ ein.
Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Eva Lind?
In der Branche kennt man sich. 2009 haben wir den Semperopernball moderiert, wir haben im Vorjahr auch zusammen gesungen. Sie ist in unserem Programm der Frühling, ich das Kontrastprogramm. Ohne Sopran gibt es kein Frühlingsprogramm, mit Bass geht es trotzdem.
Wie sieht das Programm aus?
Das Repertoire besteht aus bekannten und weniger bekannten Frühlingsliedern, auch Operettenmelodien sind dabei. Der Frühling im weitesten Sinne wird also eine Rolle spielen. Und fürs Publikum nicht unwichtig sind die Texte der heiteren Art, die es dazu geben wird. Apropos Texte.
Ihr Buch „Zugabe“ ist jüngst erschienen. Ist Ihnen nach Ihrem Buch „Ich wollte mich mal ausreden lassen“ noch so viel eingefallen, was Sie den Leute mitteilen wollten?
Nein, damit hat das nichts zu tun. Ich habe aber so viel Freude am Schreiben gefunden, dass ich einfach weitergemacht habe. Ich schreibe schon wieder an einem neuen Buch.
Ist Ihr aktuelles Buch auch wieder autobiografisch?
Es gibt Autobiografisches, aber auch Meinungen, Ansichten und Anekdoten anderer sind dabei, Essayhaftes ebenso. Zudem sind im Buch Überlegungen zu politischen Vorgängen oder zu Ritualen in meiner Branche zu finden. Das Haus Reuß spielt dabei ebenfalls eine Rolle, im Kapitel „Aufstieg der Gaukler“.
Sie sind in Eisenberg geboren, gelten aber seit Jahren als der Sachse schlechthin. Wo ist für Sie Heimat?
Ostthüringen bleibt meine Geburtsheimat, da beißt die Maus keinen Faden ab. Dazu bekenne ich mich auch. Aber wenn man seit fast 40 Jahren in Dresden lebt, assimiliert man sich. Eisenberg hieß übrigens auch mal Sachsen-Eisenberg. Ich freue mich jedenfalls, wieder mal daheim zu sein.
Gespräch: Katja Grieser


06. April 2010 /OTZ

Grubenwehr-Fahrzeug für Wismut-Technikpark

Schacht 407 gehört jetzt dem Bergbauverein

Ronneburg (OTZ).

Die Anlage des Denkmalschachts 407 in Ronneburg ist vom Eigentum der Stadt Ronneburg in den Besitz der Bergbauvereins übergegangen. Das teilte der Ronneburger Verein mit. Auf dem Außengelände des Schachts gestaltet der Verein mit Unterstützung der Wismut GmbH einen Technikpark. So sind schon Großgeräte wie ein Krass Bohrwagen, ein Caterpillar Kipper oder ein Caterpillar Radlader zu sehen. Viele weitere Arbeitsgeräte des Wismutbergbaus haben einen Platz im Technikpark gefunden. Die neueste Errungenschaft wird ein stillgelegtes ehemaliges Einsatzfahrzeug der Grubenwehr sein. Wie der Vereinsvorsitzende Eckehard Riedl betonte, sei es Hauptanliegen des Vereins, die Tradition der 40-jährigen Geschichte des Uranbergbaus im Raum Ronneburg zu erhalten. Nachfolgenden Generationen solle die Möglichkeit gegeben werden, sich über die schwere Arbeit ihrer Väter und Großväter in den Gruben in und um Ronneburg zu informieren. Dies gelinge nur in enger Zusammenarbeit mit dem Bergbautraditionsverein Wismut und der Wismut GmbH selbst. Dem Wismut-Geschäftsführer Stefan Mann, der die Jahreshauptversammlung besuchte, dankte Eckehard Riedl für die Unterstützung im Technikpark. Der Vorstand des Bergbauvereins wurde bestätigt. Verstärkt wolle man nun neue, vor allem jüngere Mitglieder werben.


06. April 2010 /OTZ

Tausende zum Osterspaziergang

Rund 15 000 Wandersleute kamen zum MDR-Osterspaziergang nach Zeulenroda-Triebes.
Rund 15 000 Wandersleute kamen zum MDR-Osterspaziergang
nach Zeulenroda-Triebes.
Foto: OTZ/H.Henze

Zeulenroda-Triebes begrüßt Wandervolk und beschert allen ein tolles Naturerlebnis

Von Heidi Henze Zeulenroda.

Die Wanderschuhe hatten am Sonntag zum MDR-Osterspaziergang 15 000 Wanderfreunde geschnürt und sind froh gelaunt nach Zeulenroda- Triebes gekommen. Bei bestem Wanderwetter nutzten junge und ältere Leute aus ganz Thüringen, Sachsen, Oberfranken und Bayern den Tag für einen ausgedehnten besinnlichen Wanderausflug in Familie, unter Freunden und Gleichgesinnten. Immer wieder war die Begeisterung der Wandersleute zu hören, über die prachtvolle Natur, den stetig wechselnden Blicken auf Wald und Flur sowie auf das Zeulenrodaer Meer. Voll des Lobes war das Wandervolk über die gut präparierten Strecken, die vielen kleinen Überraschungen auf den drei unterschiedlichen Wandertouren. Bereits am frühen Sonntagmorgen hatten sich Tausende auf der Startgeraden eingefunden. Auf der fünf Kilometer langen Familienstrecke gabs jede Menge zu entdecken: Ein Specht hämmerte in den Baumwipfeln, Känguru, Emu und Zicklein begrüßten die Gäste im Tiergehege Zeulenroda und immer wieder gabs tausende Eiernetze und bunte Ostereier, um die Tradition des Eieraufwerfens zu pflegen. Die Wandersleute auf der zehn Kilometer-Strecke erfreuten sich gleichermaßen über die naturnahen Wege und die tolle Begrüßung an den Rastplätzen. Die 15-Kilometer-Strecke war für alle das absolute Naturerlebnis. Auf der Triebeser Schanze, im Weidatal, wurden sie mit Musik und immer wieder mit einem Ausblick über Wasser, Wald und Flur belohnt. Der MDR als Organisator und die Doppelstadt als Ausrichter, bedankten sich bei den ortsansässigen Vereinen und Einrichtungen für das große Engagement. Sie alle haben den Löwenanteil daran, dass den Wandersleuten aus nah und fern Zeulenroda-Triebes in guter Erinnerung bleiben wird.


06. April 2010 /OTZ

Anschluss an Spitze verpasst

Auch SG-Stürmer Andy Neiß (Gelb) konnte den Ball nicht im Tor der Gäste aus Gera unterbringen.
Auch SG-Stürmer Andy Neiß (Gelb) konnte den Ball nicht im Tor
der Gäste aus Gera unterbringen.
Foto: Böhm-Lämmer

Fußball - Männer, Bezirksliga: SG Daßlitz/Langenwetzendorf verliert daheim gegen Gera
SG Daßlitz/Langenwetzendorf - Eurotrink Kickers Gera 0:1 (0:0)

Langenwetzendorf (OTZ/Schädlich).

Im Nachholspiel gegen Eurotrink Gera erwartete das SG-Trainergespann einen Sieg. Am Ende unterlag man in einer niveauarmen Partie mit 0:1 und verpasste es, den Abstand auf die Spitze zu verkürzen. Zu Beginn kam Ramón Czerwenka nach einem Freistoß von Marcel Vollrath in Schussposition, doch sein Schuss wurde von Martin Albert abgewehrt (7.). Die erste Chance für die Geraer hatte Sebastian Knauer, doch auch dessen Schuss aus etwa 20 Metern verfehlt das Tor von David Pfennig. (23.) Als die SG mit einem guten Angriff Ramón Czerwenka auf halbrechter Position mit einem Pass in die Tiefe freispielte, konnte dieser den Ball im Tor unterbringen. Doch der Linienrichter entschied auf Abseits (30.). Trotz der Chancen ließ die SG im Spielaufbau Kreativität vermissen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit war es wieder Czerwenka der in Schussposition kam, doch auch sein Linksschuss verfehlte das Ziel (46.). Kurz darauf hebelte Vollrath mit einem Pass auf Christian Schädlich die Abwehr der Gäste aus und Schädlich war frei durch. Doch beim Abschluss fehlte es an Genauigkeit, so dass er den Ball am heraus laufenden Martin Albert vorbei nur an den Außenpfosten setzte und die beste Möglichkeit in diesem Spiel vertan war (52.). Eine Torchance erspielte sich die SG noch durch einen Drehschuss von Czerwenka, der von Vollrath bedient wurde. Doch auch diese Möglichkeit blieb ungenutzt. Die schlechte Chancenverwertung rächte sich am Ende, als die Gäste durch Silvio Peißker die Führung erzielten. Vorausgegangen war ein Ballverlust der SG im Spielaufbau. Die Gäste leiteten sofort den Konter ein und der Torschütze wurde geschickt. Dieser befand sich in sehr abseitsverdächtiger Position, doch der Pfiff blieb aus. So konnte Silvio Peißker unbedrängt auf David Pfennig zulaufen und von der linken Seite mit Unterstützung des rechten Innenpfostens zur Führung vollstrecken (80.). So stand eine Niederlage für die SG zu Buche, wobei das Team vieles vermissen ließ, was sie beim Heimsieg gegen Nöbdenitz ausgezeichnet hatte. Die Gäste aus Gera verteidigten geschickt und profitierten von der Abschlussschwäche der Heimmannschaft, aber auch von einer Fehlentscheidung des Linienrichters.

Daßlitz/L.: David Pfennig, Wirth, Bauch, Tiller, Gärtig, Vollrath, Mende (ab 64. Daniel Pfennig), Schädlich (ab 79. Bley), Czerwenka, Seyfarth (ab 79. Peschke), A. Neiß.


06. April 2010 /OTZ

Greizer SV schlägt Steinsdorf klar

Spektakuläre Rettungsaktion eines Spieler von Berga II.
Spektakuläre Rettungsaktion eines Spieler von Berga II.
Foto: Marcel Hilbert

Fußball - Männer, 1. Kreisklasse: SG Greiz II behält in Ronneburg die Nerven
FSV Ronneburg II - 1. FC/Chemie Greiz II 0:1 (0:1)

Ronneburg (OTZ/V.G.).

Das Spiel zwischen Ronneburg II und der SG Greiz II war eine niveauarme Begegnung mit nur zwei Torchancen in 90 Minuten. Die erste nutzte Patrick Leis für Greiz zum Tor des Tages. Bei der zweiten vergab Wydra für Ronneburg einen Foulelfmeter (24.). Ronneburg war gegenüber der guten Leistung im Pokalspiel nicht wiederzuerkennen.
Tor: 0:1 Leis (15.).
SR: Kulpe (Braunichswalde).

FSV Berga II - TSG Hohenleuben 2:2 (1:1)

Berga.

Ein gerechtes Unentschieden. Die erste Halbzeit ging an Hohenleuben, die zweite an Berga. Nach dem schönen Freistoßtor von Bunk zum 2:1 in Hälfte zwei, gelang den Gästen kurz vor Schluss der Ausgleich.
Tore: 0:1 Ehrenpfordt (19.), 1:1
Naundorf (39.), 2:1 Bunk (64.), 2:2
Goehlert (83.).
SR: Färber (Wünschendorf).

Greizer SV - SG BW 90 Steinsdorf 6:1 (1:0)

Greiz.

In der ersten Hälfte eine knappe Führung für den Gastgeber. In der Schlussviertelstunde konnte der Greizer SV einen klaren Sieg erzielen.
Tore: 1:0 Scharr (24.), 2:0, 3:0 Hamann (62., 70.), 4:0 Franke (78.), 5:0 Hamann (80.), 6:0 Herrling (88.), 6:1
Brochardt (90.).
SR: Grüner (Cossengrün).


06. April 2010 /OTZ

Talsperren-Anrainer planen jetzt gemeinsam

Abendstimmung an der Talsperre Zeulenroda.
Abendstimmung an der Talsperre Zeulenroda.

"Tue Gutes und rede darüber." Landtagsabgeordneter Volker Emde (CDU), auf dem besten Weg ein echter Zeulenrodaer zu werden, kann stolz sein.

Steffen Beikirch / 04.04.10 / OTZ

Zeulenroda. Auf seine Initiative traf sich diese Woche im Rathaussaal eine doch erstaunlich große Runde, um den Weg in die touristisch geprägte Talsperrenzukunft zu ebnen und mit Richtungsschildern zu versehen. Landkreis, Doppelstadt, Fernwasserversorgung,
Landwirtschaftsministerium, Wirtschaftsministerium,
Landesverwaltungsamt, IHK, Landwirte sowie die Bürgermeister von Zadelsdorf und und Silberfeld waren gekommen. Nur Weißendorf hatte man vergessen einzuladen, was künftig nicht mehr passieren soll. Ziel war es laut Volker EmdeVolker Emde , alle Aussagen, die im öffentlichen Raum kursieren, auf den Punkt zu bringen. Problemfelder, Aufgabenstellungen und Lösungsansätze seien besprochen worden, erklärte er anschließend in einem Pressegespräch. Wir sind uns heute einig geworden, dass jetzt viele Sachen parallel anlaufen müssen, fasste Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) zusammen. Man müsse jetzt die planerischen Voraussetzungen für die Entwicklung des Talsperrenumfeldes schaffen. Das Regionalmanagement des Landkreises organisiere derzeit eine Ausschreibung für ein neues Konzept zur touristischen Entwicklung der Talsperrenregion Zeulenroda, das, mit einer Marketingstudie untersetzt, die Entwicklungspotenziale erörtern soll. Weiterhin wollen sich in den nächsten drei Wochen die Anrainer-Gemeinden Zeulenroda-Triebes, Zadelsdorf, Silberfeld und Weißendorf zur Gründung einer Planungsgemeinschaft zusammenfinden, um dann eine gemeinsame Bauleitplanung aufzustellen. Das Landratsamt werde diesen Prozess ganz eng begleiten, betonte Schweinsburg. Es sei ganz wichtig, dass bei Auslaufen der Trinkwasserschutzzonenverordnung eine genehmigte Planung vorliegt, um Spekulationen oder Wildwuchs zu verhindern. Auch von Landesseite sei grünes Licht für diese gemeinsame Planung gekommen, ergänzte Bürgermeister Frank Steinwachs (CDU), für den dies ein echter Durchbruch ist. Nun könne man sofort loslegen, kündigte er an, bereits zur Stadtratssitzung am 14. April eine Beschlussvorlage einzubringen. Es gelte, den Stadtrat zu überzeugen und aufgrund der gesicherten Aussagen, die es jetzt gab, die Haushaltssperre für Tourismusentwicklung aufzuheben. Nach den deutlichen Signalen aus Erfurt und Weimar könnten auch schon Projekte vorbereitet und in absehbarer Zeit baulich begonnen werden, obwohl noch Schutzzonen gelten. Dies habe das Landesverwaltungsamt zugesagt. Voraussetzung: Die gemeinsame Bauleitplanung muss erst stehen. Das ist ein Riesengewinn, so Steinwachs. Die Landrätin gab ein Beispiel: So könne man sich in absehbarer Zeit schon an den Bau von Parkplätzen oder die Entwicklung der Strandbäder machen, obwohl derzeit noch eine Veränderungssperre gelte. Parallel dazu, so informierte Volker EmdeVolker Emde , habe das Landwirtschaftsministerium Gespräche mit den Bauern vereinbart. Thema: Wie geht es nach dem Auslaufen der Ausgleichszahlungen weiter? Die Landwirte seien bei dem Arbeitsgespräch durch René Kolbe von der Pahren Agrar vertreten gewesen, der namens einer Interessengemeinschaft der Landwirte anwesend war. In zehn Wochen will Volker EmdeVolker Emde zur nächsten Arbeitsberatung einladen. Schon jetzt verteilte der Landtagsabgeordnete Notizblöcke mit dem markigen Arbeitstitel Zeulenrodaer Meer in der Vogtländischen Seenplatte.


06. April 2010 /OTZ

Als im Weidatal noch Mühlen klapperten

Unter dem Titel
Unter dem Titel "Mühlen im Weidatal" eröffnet am Sonntag eine
neue Ausstellung im Städtischen Museum Zeulenroda. Günther
Eckardt zeigt dort 13 Handzeichnungen von noch stehenden
und ehemaligen Mühlen.

Über 100 Mühlen fanden sich einst im Einzugsgebiet der Weida, 33 allein im Weidatal. Viele von ihnen fielen im Laufe der Zeit dem so genannten Mühlensterben zum Opfer zehn mussten etwa dem Bau der Weidatalsperre und der Talsperre Zeulenroda weichen.

Kristin Kulow / 04.04.10 / OTZ

Zeulenroda. Um an die unterschiedlichen Mühlen zu erinnern, zeigt das Stadtmuseum Zeulenroda eine Ausstellung mit dem Titel Mühlen des Weidatals. Im Mittelpunkt stehen 13 Handzeichnungen von Günther E. Eckardt. Er hat bereits während des Baus der Zeulenrodaer Talsperre Anfang der 70er Jahre den damit verbundenen Eingriff in die Weidatal-Landschaft dokumentiert. Entstanden sind damals Federzeichungen, Lithographien, auf denen beispielsweise die Betonpfeiler der Brücke aufgebaut werden, und Aquarelle. Etwa 20 Jahre später widmete sich Eckardt erneut dem Weidatal: Ich bin das Tal mit dem Rad abgefahren und habe Skizzen von den Mühlen gemacht, die noch stehen, erzählt er. Zeichnungen der Bermichsmühle, der Erzmühle und der Leitlitzmühle entstanden. Zehn andere brachte er mit Hilfe alter Fotos zu Papier. So zeigt die neue Ausstellung im Museum 13 Handzeichnungen, allesamt mit Rötel auf Achatpapier, daneben Fotos der Gebäude und Wissenswertes rund um die Mühlen und die Müller. Ergänzt wird die Ausstellung durch Informationen und Fotos der Mühlen im Quellgebiet der Weida von der Haasenmühle in Oberreichenau bis zur Wallengrüner Mühle, zusammengetragen von Günter Steiniger in seinem Buch Mühlen im Weidatal sowie Fotos vom Weidatal, die der ehemalige Museologe Fritz O. Keller dem Stadtmuseum hinterlassen hat. Außerdem zeigt die Ausstellung Produkte aus den Mühlen für Mensch und Tier wie zum Beispiel Mehl oder Schrot. Wissenswertes rund um die Mühlentechnik, alte Bücher, Werkzeuge und sogar Meisterbriefe sind ebenfalls zu sehen. Eröffnet wird die Ausstellung am Ostersonntag um 9 Uhr im Rahmen des Osterspaziergangs, bei dem das Stadtmuseum ein Anlaufpunkt der fünf und der zehn Kilometer langen Strecke ist.


06. April 2010 /OTZ

Kurz notiert:

Gartenlaubenbrand

Zu einem Brand in der Gartenanlage am Greizer Friedensring kam es am Sonntagabend. Die Feuerwehr hatte das Feuer schnell unter Kontrolle, so dass keine größeren Schäden entstanden.
Foto: Raphael Marsch

Zu einem Brand in der Gartenanlage am Greizer Friedensring kam es am Sonntagabend. Die Feuerwehr hatte das Feuer schnell unter Kontrolle, so dass keine größeren Schäden entstanden.


Karikatur des Tages

Ostermarsch und Kernkraft
Ostermarsch und Kernkraft
Zeichnung: OTZ/Bruns


Frühlingserwachen im Unteren Schloss

Natur - festgehalten auf über 60 großformatigen Frühlingsfotos - können die Besucher des Greizer Museums gegenwärtig auch im Unteren Schloss erleben. Die Sonderausstellung „Frühlingsträume“ des Greizer Fotoclubs ist noch bis zum 11. April zu sehen.
Foto: OTZ/Christian Freund

Natur - festgehalten auf über 60 großformatigen Frühlingsfotos - können die Besucher des Greizer Museums gegenwärtig auch im Unteren Schloss erleben. Die Sonderausstellung „Frühlingsträume“ des Greizer Fotoclubs ist noch bis zum 11. April zu sehen.


37-Jähriger liefert sich mit der Polizei Verfolgungsjagd

Greiz (OTZ).

Einer Verkehrskontrolle durch eine Streife der PI Greiz wollte sich der Fahrer eines Audi am Ostersonnabend gegen 22.30 Uhr in der Zeulenrodaer Straße entziehen. Die Beamten hatten dem Fahrer ein entsprechendes Haltsignal gegeben, woraufhin der Mann seinen Pkw beschleunigte. Während seiner Flucht vor dem Funkstreifenwagen gefährdete er durch riskante Fahrweise andere Verkehrsteilnehmer. Durch das besonnene Handeln der Streife konnten Unfälle vermieden werden. Der Audi flüchtete zunächst Richtung Zeulenroda, wendete jedoch in der Ortslage Zoghaus abrupt und setzte seine Flucht wieder in Richtung Greiz fort. Hier konnten die Beamten den Audi im Bereich zum Abzweig Kurtschau schließlich stoppen. Es handelte sich um einen 37-jährigen Mann mit starkem Atemalkoholgeruch. Ein Test ergab 2,44 Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde durchgeführt. Der Fahrer hat sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs zu verantworten.


Ausgesetzt oder entlaufen

Greizer Tierheim sucht Zuhause für Hanni und Nanni

Greiz (OTZ).

„Hanni und Nanni“ heißen laut Begleitzettel zwei weiß-blaue Wellensittiche, die am Sonnabend in einem Karton in Talbach ausgesetzt wurden. Sie suchen ein liebevolles Zuhause. Keine gute Idee hatten zwei Rüden, die Ostersonntag ohne Herrchen unterwegs waren und nun im Tierheim Greiz darauf warten, wieder nach Hause geholt zu werden. In Neumühle spazierte ein grauer Kleinpudel mutterseelenallein auf der Straße und wurde von Tierfreunden in Sicherheit gebracht. Ähnlich ging es auch einem Beagle, der zwischen Albersdorf und Wernsdorf unterwegs war. Telefon (03661) 6443.


Bürgerbüro der Linken im Visier

Greiz (OTZ).

Nachdem zweimal hintereinander die Schaufensterscheibe in Bürgerbüros auf dem Markt eingeworfen wurden, hat es ein Gespräch zwischen Bundestagsabgeordneten Frank Tempel (Linke) und Vertretern der Polizei gegeben. Anschließend erklärte Tempel, der vor Antritt seines Bundestagsmandats selbst Kriminalbeamter war, dass die Polizei schnell und dem Sachverhalt entsprechend umfangreiche Ermittlungen geführt habe. Inwieweit die Sachbeschädigungen aufgeklärt werden konnten, wurde nicht mitgeteilt.


Unter Drogen am Steuer erwischt

Wildetaube (OTZ).

Sichtlich unter Drogeneinfluss fuhr ein 26-jähriger Geraer seinen Pkw Audi, als er am Ostersonntag gegen 1.30 Uhr durch Beamte der Polizeiinspektion Greiz im Bereich Wildetaube einer Verkehrskontrolle unterzogen wurde. Die Beamten stellten beim Fahrzeugführer drogentypische Auffälligkeiten fest. Ein vor Ort durchgeführter Drogentest ergab, dass der 26-jährige unter dem Einfluss von Amphetamin stand. Bei der Nachschau im Fahrzeug wurde im Anschluss auch noch eine kleine Menge an Betäubungsmitteln aufgefunden, heißt es dazu im Polizeibericht vom Montag. Es folgte eine Blutprobenentnahme, die Sicherstellung des Betäubungsmittels und eine Anzeige wegen Fahren unter Drogeneinfluss und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.


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