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Vier auf einen Streich
Bei Peter Jacob in Wolfersdorf warf ein Mutterschaft erstmals vier Osterlämmchen Von Kathrin Schulz Wolfersdorf. Vier Osterlämmchen auf einen Streich - das wollten die Jungen und Mädchen der Kindertagesstätte „Pusteblume“ aus Wolfersdorf natürlich sehen. Ein Spaziergang führte die Jüngsten in der Osterwoche zum Vierseitenhof der Familie Jacob, wo der seltene Vierlings-Wurf sichtlich wächst und gedeiht. Fröhlich und quicklebendig springen die flauschigen Lämmchen auf der Jacobschen Weide um ihre Mutter herum. Das geduldige Schwarzkopfschaf umsorgt die Jungen liebevoll und lässt sie nicht aus den Augen. „Natürlich waren wir erstaunt, als eine gute Woche vor Ostern das letzte unserer trächtigen Schafe gleich Vierlinge warf“, freut sich Peter Jacob aus Wolfersdorf über dieses seltene Ereignis. Seit fast neun Jahren hält der Landwirt, der in der Agrargenossenschaft Markersdorf arbeitet, auf dem heimischen Hof Schafe. Vor allem wegen des großen Grundstücks hat er seinerzeit mehrere Tiere auch als „Rasenmäher“ angeschafft. In den letzten Jahren ist die Herde gewachsen. Gegenwärtig sind es allein 20 Lämmer, die sich auf der Wolfersdorfer Flur richtig wohl fühlen. „Die Ablammzeit ist schon eine spannende Zeit“, weiß Peter Jacob. „Mitte Januar sind die ersten Jungtiere geboren und die letzte Ablammung jetzt brachte die Überraschung.“ Zweimal Drillinge hat es schon gegeben bei Jacobs Schafen, aber Vierlinge? An eine solche Sternstunde können sich auch Peter Jacobs Eltern Erwin und Lotte Jacob nicht erinnern. „Das sind schon besondere Ostern“, schmunzeln die bekennenden Buga-Fans, die seinerzeit dank Buga-Dauerkarte sage und schreibe 24 Mal in Ronneburg und Gera ihre Runden drehten. Die ersten zwei, drei Tage fütterte der Schafhalter die Lämmchen mit der Flasche zu. Jetzt, so stellte er fest, ist das offensichtlich nicht mehr nötig. |
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Wiedereröffnung für Jahresmitte geplant
Richtfest für Werkstatt-Neubau nach Brand in Zoghaus - Sechs Wehren feiern mit Von Susann Grunert Zoghaus (OTZ). Die Rauchwolken waren im September vorigen Jahres weithin zu sehen. Bei dem Brand in einer freien Kfz-Werkstatt in Zoghaus wurde einer der Inhaber schwer verletzt, es entstand Sachschaden von mehreren Hunderttausend Euro. Am Donnerstagabend waren die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Greiz, Zeulenroda, Langenwetzendorf, Naitschau, Daßlitz und Zoghaus jedoch nicht zum Dienst an der vormaligen Unglücksstelle erschienen. Zum Richtfest hatte Hauseigentümer Mario Krüger alle damals an der Brandbekämpfung beteiligten Wehren eingeladen. „Auch alle Gewerke,die am Wiederaufbau beteiligt sind, sind heute in Zoghaus“, freute sich Krüger. „Im November wurde mit den Abrissarbeiten angefangen“, erzählt Zimmerer Jürgen Fülle. Durch den Wintereinbruch kurz vor Weihnachten lag die Arbeit aber zunächst bis zum Februar brach. „Seit vier Wochen wird nun aber wieder straff geschaffen“, so Jürgen Fülle weiter. Mittlerweile hat der Dachstuhl auf dem Neubau des Hauses Platz genommen, die Fenster wurden installiert. Im Zuge der Bauarbeiten ist auch die energetische Sanierung des Hauses umgesetzt worden. Eine Solaranlage soll noch auf das Dach montiert werden. „In zwei bis drei Monaten sollten die Arbeiten abgeschlossen sein“, schätzt Zimmerer Fülle. „Ich hoffe, dass meine Mieter die Räume auch wieder als Werkstatt nutzen wollen“, sagt Eigentümer Krüger, der das Haus an die Firma Anders und Thümmel vermietet. Der Aufbau erfolge jedenfalls als Werkstattgebäude, ergänzt er. Auch Mario Krüger hofft auf eine Wiedereröffnung des durch den Brand geschädigten Gebäudes für Mitte des Jahres. „Ich denke, realistisch ist frühestens der Juni“, sagt er. Der im September verletzte Werkstatt-Inhaber ist laut Krüger mittlerweile genesen und steht wieder im Arbeitsleben. Den entstandenen Schaden, den die Polizei zunächst auf rund 300 000 Euro schätzte, trägt die Gebäudeversicherung des Hauseigentümers. Als Brandursache ermittelte die Polizeidirektion Gera ausgelaufenes Benzin. Dieses sei bei Arbeiten an einem Pkw ausgelaufen und hatte sich entzündet. Es kam zu einer offenen Flammenbildung und Explosion. Dabei brannte die Kfz-Werkstatt vollständig aus. Auch drei noch im Gebäude befindliche Pkw fielen den Flammen zum Opfer. |
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Meine Woche
April, April Von Kathrin Schulz Autobahnanschluss für Berga? Superidee, die uns der Bergsche Carnevalsverein da mit einem Foto von der gleichnamigen Stadt im Kyffhäuserkreis lieferte. Dieses Berga im benachbarten Sachsen-Anhalt hat tatsächlich Autobahnanschluss, die hiesigen Planungen allerdings sind ein Aprilscherz. Herzliche Grüße und ein dreifach donnerndes Gelle he an das närrische Volk in der Elsterstadt, die unsere Leser in den April schickten. An einen Scherz glaubte unser Team beim ersten Blick ins Rotwildgehege in Waldhaus zu Wochenbeginn auch. Hirsch Heinrich III. hatte tatsächlich einen Tag vorm Fototermin sein Geweih abgeworfen. Wir mögen ihn trotzdem und sind gern seine Paten für dieses Jahr geworden. Gute Laune im Gepäck und immer mittwochs einen Termin haben seit fast 20 Jahren die Frauen und Männer der Freien Greizer Wandergruppe. Keine Frage, dass sie fit wie ein Turnschuh ihre 1000. Tour in dieser Woche in Angriff nahmen, um den bisherigen 18 348 Kilometern auf Schusters Rappen noch viele weitere hinzuzufügen. Keine Frage, dass sich die begeisterten Wanderer auch beim Osterspaziergang in Zeulenroda-Triebes einreihen werden, der am Sonntag tausende Wanderlustige mit drei verschiedenen Touren für jede Kondition und viel Unterhaltung erwartet. Eins ist klar: Die Region kann mit ihrem Osterschmuck punkten. Nicht nur in Berga, wo eine prächtige Osterkrone den Markt ziert und der Verein Thükop im Gelände an der Bahnhofsstraße eine vielseitige Osterausstellung präsentiert, auch in Langenwetzendorf, Merkendorf oder Moschwitz leuchten die bunte Osterdekorationen. Wie frühlingsfein Greiz und Umgebung schon sind, wollen wir in der Nachosterzeit in Vorbereitung auf den großen Frühjahrsputz erkunden. Mehr als Schaufel und Besen allerdings braucht manches Altguthaben in der Stadt, das im Zuge der 800-Jahrfeier wegen der Zentrumsferne unbeachtet geblieben war. Der „Heldenfriedhof “ in der Goldenen Aue dümpelt zum Beispiel immer noch vor sich hin und erinnert an millionenschwere Vorhaben aus den ersten Nachwendejahren, die inzwischen vom Winde verweht sind. Wenn hier die Wirtschaftsförderung keinen Stich sieht, bietet sich statt der herrenlosen Säulen in der Elsteraue vielleicht ein Indoor-Spielplatz oder wenigstens die Beräumung der traurigen Akropolis an. Hier sind Ideen gefragt. In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern ein frohes Osterfest. |
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Osterhase ist auch im Wald aktiv Gommlaer Jugendclub auf Körbchensuche Greiz (OTZ/KG). Eigentlich steht man mit 15 Jahren ja über „Kindereien“ wie Ostereiersuchen, doch „ein bisschen aufgeregt“, gibt Michelle Zipfel zu, war sie am Donnerstag schon, als es auf Körbchensuche ging. Die 15-Jährige hat, wie etliche andere Gommlaer Kinder und Jugendliche auch, am Montag aus Pappe ein eigenes Osterkörbchen gebastelt. Das wurde von den Jugendclubmitarbeitern gefüllt. Im Wald machten sich die Gommlaer dann auf die Suche nach ihren Körbchen, die mit Süßigkeiten und Eiern bestückt waren. „Das Ostereiersuchen veranstalten wir jedes Jahr und besonders die Kleineren sind ganz aufgeregt“, weiß Clubleiterin Monika Federer. Doch schon das Körbchenbasteln habe den Kindern und Jugendlichen jede Menge Spaß bereitet. Und dass der Gommlaer Wald zahlreiche Verstecke zu bieten hat, mussten die Suchenden auch feststellen. |
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Erste Straßenbahn in Greiz
Partytram ist auf dem Gelände von Antikhandel Opitz angekommen Von Christian Freund Greiz. Greiz hat jetzt auch eine Straßenbahn. Allerdings wird das aus dem Burger DDR-Museum stammende Schmuckstück nicht, wie einige schon frotzelten, zwischen Greiz-Schönfeld und Elsterberg mden Personenverkehr aufnehmen. Vielmehr soll die Straßenbahn vom Typ Gotha, Baujahr 1957, nach den Vorstellungen der Vorsitzenden des Vereins zur Erhaltung kulturhistorischen Erbgutes im Greizer DDR-Museum, Gabriele Opitz, für gastronomische und kulturelle Zwecke dienen. Doch bis dahin wird noch einige Zeit vergehen, schließlich müssen erst alle behördlichen Genehmigungen erteilt sein, bevor es für die Gäste heißt: „Einsteigen und Türen schließen!“ Bevor die Straßenbahn ins Burger DDR-Museum kam, mversah sie ihren Dienst in Erfurt, später dann in Frankfurt/Oder. 1993 erfolgte ein Umbau zur Partytram und im Jahr 1998 wurde sie nach Cottbus verkauft. Ab 2001 diente das Schienenfahrzeug als Imbisshalle am dortigen Flugplatzmuseum. Anja und Ronny Urban vom DDR-Museum Burg hatten es sich nicht nehmen lassen, den Tieflader, auf dem die Straßenbahn nach Greiz bugsiert wurde, zu begleiten und beim Aufbau auf dem Gelände des Antikhandels Opitz in Greiz-Aubachtal dabei zu sein. „Wir stellen uns vor, dass in der Partytram vielleicht kleine Feiern stattfinden können, auch Vorführungen historischer Filme oder andere Veranstaltungen sind möglich“, überlegt Jörg Opitz. Die Partytram soll auch für kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Gabriele Opitz, Vereinsvorsitzende Um das alles ordentlich herzurichten, unterstützen bereits die Vereinsbrauerei, die Firma Ziba-Bau und Caspar-Bau das Vorhaben. Um alle Ideen umzusetzen, könnten wir noch weitere Unterstützung gebrauchen“, erklärt Gabriele Opitz. |
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Braucht Otto-Meier-Straße eine Namensänderung?
Gespräch mit Jürgen Frantz, Ortsteil-BM Am schwarzen Brett in Obergrochlitz ist zu lesen, dass über die Umbenennung der Otto-Meier-
Straße diskutiert wird. Warum? |
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Greiz im Postkartenformat
„Thüringer Seniorengalerie“ im Nachbarschaftshaus der Volkssolidarität eröffnet Von Katja Grieser Greiz. Mit einer von Volkssolidarität-Kreisgeschäftsführer Thomas Gerling zusammen gestellten Ausstellung ist am Mittwochnachmittag die „Thüringer Seniorengalerie“ im Nachbarschaftshaus eröffnet worden. Es sei die erste Seniorengalerie dieser Art im Freistaat, wie Gerling betont. Gefördert wird dieses Projekt über den Europäischen Sozialfonds, als „Galeristin“ fungiert Regina Große. Zu sehen sind Postkarten-Reproduktionen von Greiz aus verschiedenen Jahren und Blickwinkeln. So werden Ansichten aus dem Jahr 1900 gezeigt, Bahnhof und Sommerpalais sind abgebildet. Auch ein Abstecher in den Greizer Park um 1984 wird unternommen, Greizer Gaststätten und Herbergen sind ebenfalls im Postkartenformat zu sehen. Ins weitere Vogtland wird darüber hinaus geblickt, so sind etwa Bilder der Elstertalbrücke abgebildet. Ergänzt hat Gerling die Schau mit eigenen Fotografien, die Greiz in Nebel gehüllt zeigen oder die Schlösser als Motiv haben. „Wir wollen, dass die Ausstellungen wandern“, sagt Thomas Gerling zur Eröffnung. So ist beispielsweise ein Austausch innerhalb der Volkssolidarität, aber auch mit anderen Wohlfahrtsverbänden vorgesehen. Doch erst einmal sollen sich die Greizer an ihr freuen, vor allem natürlich die Senioren, auch wenn die sich zur Eröffnung recht rar gemacht hatten. Obwohl der Sammler Gerling die Ausstellung mit dem Titel „Greiz im Spiegel bunter Postkarten“ bestückt hat, ist diese Galerie eigentlich als Plattform für Senioren gedacht, die hier ihre künstlerischen Arbeiten jeglicher Art zeigen können. Die zweite Ausstellung in der Seniorengalerie beschäftigt sich ab 1. Juli mit dem Greizer O-Bus und zeigt ebenfalls Bilder aus der Sammlung von Thomas Gerling. Ab 1. Oktober wird in der Schau dann „65 Jahre Volkssolidarität“ thematisiert. Gerling würde es gern sehen, wenn sich Interessierte mit ihren Ausstellungsideen bei ihm melden. Er habe unter anderem bereits Kontakt zum Greizer Fotoclub aufgenommen, der signalisiert habe, dass er eine Schau gestalten möchte. Fotografische Eindrücke von Wolfgang Simon -
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Jahresüberschuss von 411 000 Euro Volksbank Vogtland mit gutem Jahr 2009 Plauen (OTZ). Regional, mittelständisch und solide - so sieht sich die Volksbank Vogtland. „Wir sind mit dem Ergebnis des schwierigen Geschäftsjahres 2009 sehr zufrieden“, sagte Walter Klaubert, Mitglied des Vorstands. Die Strategie der Konzentration auf die Kunden und Mitglieder vor Ort habe sich bewährt. Die Bilanzsumme stieg um fünf Millionen auf 386 Millionen Euro. Das Kundengesamtvolumen, also die Gesamtheit der Einlagen und Ausleihungen inklusive Verbundprodukte, wuchs um 15 Millionen Euro auf 740 Millionen Euro. Die Bank hat 2009 Kredite in Höhe von 42 Millionen Euro zugesagt. Die Kundeneinlagen habe man auf hohem Niveau halten können. Neben Tagesgeldern waren vor allem die sicheren Spareinlagen gefragt. 1278 neue Mitglieder konnte die Volksbank Vogtland im Jahr 2009 für sich gewinnen. Bereits jetzt sind 7730 Kunden gleichzeitig Mitglied ihrer Volksbank. Das Kreditinstitut tätigte im vorigen Jahr Investitionen in Höhe von 1,2 Millionen Euro, vorrangig für die Neugestaltung der Geschäftsstellen. In Markneukirchen, Schöneck, Zeulenroda und Reichenbach wurden die Kundenräume modern umgestaltet. Insgesamt zeigten sich die Vorstände mit dem guten Ergebnis 2009 sehr zufrieden. Der Jahresüberschuss beträgt 411 000 Euro und konnte gegenüber dem Vorjahr erneut gesteigert werden. Bei Zustimmung der Vertreter wird die Volksbank ihren Mitgliedern eine Dividende in Höhe von vier Prozent für das Jahr 2009 zahlen. Auch das soziale und kulturelle Engagement steht im Fokus der Volksbank Vogtland. In der Region wurden 2009 weit über 50 000 Euro Spenden- und Sponsoringgelder für gemeinnützige Projekte und an Vereine ausgegeben. In der Geschäftsstelle Greiz fand eine Vernissage mit dem Greizer Künstler Michael Krause statt. |
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Ein unvergessliches Erlebnis
Matthäus-Passion erstmals in Greiz aufgeführt - 450 Zuhörer begeistert Von Irmengart Müller-Uri Greiz. „Wir setzen uns mit Tränen nieder“ - mit diesem Chor und einem Schlussakkord mit scharfem Dissonanzvorhalt endet die Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach. Ergriffen von der einmaligen musikalischen Darstellung der Leidensgeschichte Jesu Christi erhoben sich danach am Donnerstag in der Stadtkirche die Zuhörer zum Glockengeläut. Stadtkantor Oliver Scheffels widmete die Aufführung seinem kürzlich verstorbenen Vorgänger KMD Siegfried Schadwill. Bach griff in der Matthäus-Passion auf die doppelchörige Kompositionsweise der Gabrielis zurück. Sie ermöglichte ihm, die Dramatik transparent zu machen und in knapp gehaltenen chorischen Einwürfen zum Ausdruck zu bringen. Doch das macht die Aufführung der Passion zur besonderen Herausforderung. Ein großer Dank geht an Scheffels und den Kantatenchor, beide haben diese Chöre gekonnt und mit kolossaler Ausdruckskraft interpretiert. Der Kantatenchor war dabei einer der Hauptakteure, bei der Aufteilung in zwei Chöre wurde er von Sängern des Domchores Zwickau bestens unterstützt. Lastend beginnt die Passion mit einem großen Trauerzug, den zwei Chöre sowie ein von Christiane Lorenz einstudierter Ripieno-Chor mit dem darüber liegenden Choral und die in zwei Orchester aufgeteilte Vogtland-Philharmonie Greiz/ Reichenbach (VPH) vortrugen. Der Evangelist greift sofort mit der Todesandrohung ins Geschehen ein. Er hat das Evangelium vorzutragen und fand in Tenor Wilhelm Adam einen Interpreten, der die Tragik der Passion mit Sensibilität verdeutlichte. Es folgt der erste Choral und dann geht es in großer Erregung weiter. Heikel zu singende Doppelchöre der Hohenpriester und der Jünger bewältigte der Chor mit Schlagkraft, Sicherheit und guter Intonation. Ein Höhepunkt war die fesselnde Interpretation von „Sind Blitze, sind Donner in Wolken verschwunden“. 450 Zuhörer erlebten die Matthäus-Passion am Gründonnerstagabend in Greiz. Bei den Solisten war die Partie des Jesus bei Matthias Weichert, Bass, in guten Händen. Er vollzog die Wandlung Jesu vom Abendmahl bis zur Verlassenheit am Kreuz mit Erhabenheit. Sebastian Richter gestaltete mit seinem klangvollen Bass nicht nur souverän sein vielseitiges Programm von Rezitativen und Arien, sondern auch die aggressiven Worte des Pilatus, Petrus, Judas und anderer Beteiligter treffend. Der Altarie „Buß und Reu“ und weiteren Rezitativen und Arien verlieh Cornelia Diebschlag mit ihrer Altstimme Trauer und Mitleid, leider hatte sie mitunter Intonationsprobleme. Mathis Gronemeyer, Tenor, interpretierte mit Engagement und stimmlicher Flexibilität Rezitative und Arien. Bärbel Kubicek faszinierte mit ihrem glockenreinen Sopran, ihrer Gestaltungskraft und der Lieblichkeit im Vortrag. Die VPH und Zaruhi Stamboltsyan an der Orgel waren an der Aufführung und ihrer großen Ausstrahlung mit mehreren gut interpretierten Soli beteiligt, hatten aber bei der Begleitung der Solisten bisweilen Konzentrationsprobleme. Der Chor brachte im zweiten Teil den Hass und Hohn des Volkes mit musikalischer Differenzierung zum Ausdruck. Voll Demut und Ergriffenheit sang er „Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen“ und die wunderschönen Passionschoräle. Oliver Scheffels brachte die Passion in großer Plastizität zu einer sehr schönen Aufführung, die der Dramatik der Passion und der Trauer der Christenheit gerecht wurde. |
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Was haben Sie zu Ostern geplant?
Umfrage: Natalie Pohle |
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Chorgesang am Karfreitagmorgen
Immer mehr Zuhörer finden den Weg zum Greizer Gasparinentempel Von Christian Freund Greiz. Nicht immer konnten sich die Freunde des Chorgesangs, die den Weg zum Gasparinentempel gefunden haben, über solch sonniges Wetter am Karfreitagmorgen freuen. Weder Sturm, Regen, noch Schneefall hat die Sänger des Cäcilienchores unter der Leitung von Winfried Arenhövel in den vergangenen Jahren davon abgehalten, diese auf das Jahr 1863 zurück gehende Tradition zur Freude der Besucher fortzusetzen. Damals hatte Kantor Wilhelm Urban zum ersten Mal mit seinem Chor auf der Höhe des Gasparinenberges gesungen. Lediglich während des Zweiten Weltkrieges und der DDR-Zeit wurde diese Tradition ausgesetzt. Seit 1996 sind die Sänger des Cäcilienchores immer wieder überrascht, wieviele Frühaufsteher - und jedes Jahr werden es mehr - den Weg zur Höhe des Greizer Tempelwaldes finden. Dazu gehört auch Klaus Tiller, der früher selbst Sänger in diesem Chor war und für den dieser Karfreitagmorgen immer wieder ein besonderes Erlebnis ist. Auch Horst Ehlich genießt vor dem gemeinsamen Familien-Frühstück dieses ganz besondere Flair. Ebenso begeistert sind Emeli Werner, die mit ihrem Mann Stefan und Töchterchen Josephine schon seit Jahren hier den Klängen des Chores lauschen. In diesem Jahr standen auf dem Programm u. a. Werke von Bach und Johann Friedrich Fasch, der Anfang des 18. Jahrhunderts als Stadtschreiber und Organist in Greiz wirkte und dem im zurückliegenden Jahr das Morgensingen gewidmet war. Zur Tradition gehört auch, dass Pfarrer Dietmar Brosig die Bewohner der Stadt segnet. |
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Nachdenkliches zum Wochenende
Das ist das Ende Von Pfarrer Andreas Hausfeld, Greiz „Wer bin ich? Sie sagen mir oft,/ich träte aus meiner Zelle/gelassen und heiter und fest,/ wie ein Gutsherr aus seinem Schloß./Wer bin ich? Sie sagen mir oft,/ich spräche mit meinen Bewachern/ frei und freundlich und klar,/als hätte ich zu gebieten./ Wer bin ich? Sie sagen mir auch,/ ich trüge die Tage des Unglücks/ gleichmütig, lächelnd und stolz,/wie einer, der Siegen gewohnt ist./Bin ich das wirklich, was andere von mir sagen?/Oder bin ich nur das, was ich selbst von mir weiß?/Unruhig, sehnsüchtig, krank, wie ein Vogel im Käfig,/ringend nach Lebensatem, als würgte mir einer die Kehle,/dürstend nach Farben, nach Blumen, nach Vogelstimmen,/zitternd vor Zorn über Willkür und kleinlichste Kränkung,/umgetrieben vom Warten auf große Dinge,/ohnmächtig bangend um Freunde in endloser Ferne,/ müde und leer zum Beten, zum Denken, zum Schaffen,/matt und bereit, von allem Abschied zu nehmen?/Wer bin ich? Der oder jener?/Bin ich denn heute dieser und morgen ein andrer?/ Bin ich beides zugleich? Vor Menschen ein Heuchler/und vor mir selbst ein verächtlich wehleidiger Schwächling?/ Oder gleicht, was in mir noch ist, dem geschlagenen Heer, das in Unordnung weicht vor schon gewonnenem Sieg?/Wer bin ich? Einsames Fragen treibt mit mir Spott./Wer ich auch bin, Du kennst mich, Dein bin ich, o Gott!“(Dietrich Bonhoeffer, WE). Sechzehn Monate ist der Pfarrer Dietrich Bonhoeffer wegen seines Widerstandes gegen das NS-Regime schon in Haft. Am 8. Juli 1944 schreibt er sein Gedicht „Wer bin ich?“ Ich erkenne mich in ihm wieder. Müde und leer zum Beten, davon träumend, dass Gott die dunklen Seiten unserer Welt endlich ins Licht dreht. All das finde ich in mir. Auch die Sehnsucht, dass sich die Schmerzen des Karfreitags nicht täglich millionenfach wiederholen. Bonhoeffer glaubte daran. Aber er ahnte, dass er seiner Hinrichtung entgegen geht. Acht Tage nach Ostern, am 9. April 1945, wird er im KZ Flossenbürg hingerichtet. Was für ein Glaube ist das, der ihn mit den Worten: „Dies ist das Ende - für mich der Beginn des Lebens“ diesen letzten Weg antreten lässt? Die Ostergottesdienste werden davon erzählen. Genauso wie der Gedenkgottesdienst zum 65. Todestag Dietrich Bonhoeffers am Freitag, dem 9. April, um 18 Uhr in der Stadtkirche St. Marien. |
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Zu Ostern wird gewandert
Zeulenroda-Triebes ist für Ansturm zum MDR-Osterspaziergang morgen gerüstet Zeulenroda-Triebes (OTZ/jane). Die Wanderschuhe sind geschnürt, der Rucksack gepackt, die Strecken abgesteckt und die Stadt geschmückt - Zeulenroda-Triebes ist für Ansturm zahlreicher Wanderer morgen zum Osterspaziergang des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) gerüstet. „Was zu ordnen war, ist geordnet worden. Wir wollen ein guter Gastgeber sein“, sagte Bürgermeister Frank Steinwachs (CDU) im Vorfeld. Dennoch, die Aufregung steigt. Drei unterschiedlich lange Wanderstrecken führen durch die Umgebung und teilweise durch die Stadt. Die gelbe, fünf Kilometer lange Strecke, ist auch für Rollstuhlfahrer geeignet und führt am Tiergehege vorbei zur Talsperre. |
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Training für Mensch und Tier
Reitanlage Pagel wird zum Trainingslager für junge Voltigierer Von Marcel Hilbert Sorge-Settendorf (OTZ). Wem Turnen auf dem starren, regungslosen Boden einer Turnhalle auf Dauer zu langweilig ist, der kann es ja mal den vielen Jugendlichen in der Reitanlage Pagel gleich tun. Auch sie zeigten in der vergangenen Woche Hand- und Kopfstände, Flanken, Scheren und waghalsige Sprünge - allerdings auf dem Rücken eines Pferdes. Zum Voltigier-Trainingslager auf der Reitanlage in Sorge- Settendorf zeigten junge Pferdesportler aus drei Vereinen, was sie auf dem Tier schon alles zustande bringen. Aus Marienthal, Starkenberg und Merseburg waren die Jungen und Mädchen für die sportliche Ferienwoche im Landkreis Greiz angereist. Den wohl weitesten Weg hatte aber die Trainerin: Petra Kirchner aus Villingen-Schwenningen leitete das Lager und brachte dem Nachwuchs neue Figuren und ,Elemente bei. ,„Seit 15 Jahren gibt es diese ,Trainingsmöglichkeit hier“, erzählt die immer noch aktive Pferdesportlerin aus Baden-Württemberg, „Wir haben hier beste Übungsbedingungen und tolle Unterstützung durch Pagels.“ Diese geht sogar so weit, dass kurzfristig ein Pferd des Reiterhofes den Voltigierern zur Verfügung gestellt wurde, als einer von deren Vierbeinern ausfiel. Neben dem Training auf dem lebenden Tier üben die Jugendlichen die Grundlagen auf dem Holzfass. „Das ist auch gut für die Tiere, da so die Abläufe auf dem Pferd bereits sitzen“, so Kirchner, die bereits WM-Bronze in ihrer Trophäensammlung besitzt. Das Pferdewohl liegt ihr dabei besonders am Herzen, da sie neben dem Trainerschein für Voltigierer auch den für die Pferdeausbildung aufweisen kann. „Es ist schön zu sehen, dass die Vereine ihre Pferde lange gesund halten“, sagt Kirchner. Außerdem freut sich die Trainerin, wenn sie Teilnehmer mehrere Jahre am Stück in Sorge-Settendorf trifft: „Die Kinder stellen dann unter Beweis, dass sie sich Übungen gemerkt haben und daheim fleißig trainieren. So kann man bei diesen nahtlos weitermachen und ihnen Neues beibringen.“ |
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Zweimal Bronze für junge Judoka
Judo, Nachwuchs: Tina Grätz und Jil-Amy Leber bei bundesoffenem Turnier erfolgreich Werdau (OTZ/Kupka). Vor ,wenigen Tagen fand der Mädchenpokal der Stadt Werdau in den Altersklassen U12, U14 und U17 statt. Die 250 Starter aus über 30 Vereinen kamen unter anderem aus Chemnitz, Dresden, Leipzig, Halle, Jena, Erfurt und Meißen. Auf vier Matten wurde ab 10 Uhr gekämpft. Die große Teilnehmerzahl stellte die Organisatoren und Aktiven auf eine harte Geduldsprobe. Einige Kinder hatten ihre ersten Kämpfe erst nach sechs Stunden. Trotzdem war es ein sehr gut angelegtes Turnier mit immer fairen Kämpfen und auf sehr gutem Judo-Niveau. Für den Greizer Judoclub gingen vier Mädchen an den Start. In der Altersklasse U12 bis 30Kg kämpften Jil-Amy Leber und Tina Gipser. Diese Altersklasse war mit 20 Mädchen sehr stark besetzt. Im Doppel-K.O.-System galt es nun, die ersten Kämpfe zu gewinnen. Dieses Ziel konnten alle Greizer hervorragend umsetzen. Jil-Amy Leber sicherte sich nach drei gewonnenen Kämpfen einen tollen dritten Platz. Tina Gipser erreichte mit zwei gewonnenen Kämpfen Rang fünf. In der Altersklasse U14 bis 44kg erkämpfte sich Tina Grätz einen hoch verdienten dritten Platz. Sie konnte fast alle Kämpfe gewinnen und musste sich nur der Mitteldeutschen Meisterin geschlagen geben. Antonia Etscher ging in der U12 bis 44kg an den Start und konnte sich ebenfalls einen guten fünften Platz sichern. Alle Greizer zeigten deutliche Wettkampffortschritte und demonstrierten schöne Judotechniken. Ein Dankeschön an die Betreuer, Eltern und unseren Kampfrichter für die Absicherung des Wettkampfes. |
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Fußballfrauen trennen sich unentschieden Fußball, Frauen, Vogtlandklasse Greiz (OTZ/Elle). Am Wochenende war ein Kampfspiel für die Greizer Fußballfrauen angesagt. Beide Teams neutralisierten sich zu Beginn nahezu. Torchancen auf beiden Seiten waren Mangelware. Erst in der 25. Minute ein erster Netzschkauer Angriff über die linke Defensivseite, der am linken Pfosten landete. Die Greizer versuchten weiter ins Spiel zu kommen. Dennoch ging es mit 0:0 in die Kabine. Nach Wiederanpfiff setzten die Greizer alles daran, in Führung zu gehen. Reinhold versuchte, durch Einzelaktionen zum Torerfolg zu kommen, aber die Gäste drängten sie immer wieder ab. Trotz allem kam sie in der 50. Minute durch und stand frei vor der Torhüterin, doch der Ball ging direkt auf die Torfrau. Es entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch. Letztlich hätten beide das Spiel gewinnen können. Doch das Spiel hatte keinen Verlierer verdient und so trennten sich die Damen mit einem gerechten Remis. Greiz: N.Knoll, S.Elle, S.Stark, I.Steinbrich, J.Schleif, K.Reinhold, L.Jüptner, K.Adler, L.Schulz. |
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Greizer Läufer erfolgreich beim Göltzschtallauf Leichtathletik, 42. Göltzschtallauf Von Ralf Peter Lengenfeld (OTZ). Der 42. Göltzschtallauf lockte am Sonnabend über 300 Läufer und Läuferinnen nach Lengenfeld. Kühle Temperaturen und ein unangenehmer Wind begleiteten die Ausdauersportler auf den drei Strecken durch das Göltzschtal in Richtung Weißensand. Die gleichzeitig ausgetragenen Straßenlaufmeisterschaften des Freistaates Sachsen sorgten für ein entsprechend hohes Niveau in allen Altersklassen und die Organisatoren für einen reibungslosen Ablauf. Die Veranstaltung begann für die Greizer Läufer recht erfolgreich. Nach 19:31 min erreichte Lucas Oettert als Gesamtzweiter des Fünf-Kilometer-Laufes und Sieger der M12 das Ziel. Maximilian Kahnt lief in 20:40 min auf Rang acht bei den 13-jährigen. Bei den Mädchen überzeugte wiederum Vanessa Apitz, die mit 22:11 min als Vierte der AK 13 das Podest nur knapp verfehlte. Sophia Koller steigerte sich auf 25:57 min und wurde 11. der AK 14. Über 10 Kilometer, wo die schnellen Jugendlichen das Tempo an der Spitze bestimmten, wurde Angela Müller mit 47:48 min Siegerin bei den Frauen. In der Männerwertung belegten Sven Thiele (M40 / 38:35 min) und Rainer Meyer ( M55 / 42:08 min) die Plätze 2 bzw. 18. Reinhard Fiedler (M60 / 47:06 min) und Marco Oettert (M35 / 50:57 min) passierten als 37. und 54. das Ziel. Bei den Jugendlichen belegten Philipp Weidhase (45:32 min) und Markus Jung (54:28 min) die Ränge zehn bzw. zwölf. Der Hauptwettbewerb für die Erwachsenenaltersklasse war der Halbmarathon, den der Dresdener Christian Flegel in 1:13:31h gewann. Frank Schneider war als fünfter der M60 nach 1:42:59 h der Schnellste von den Greizer Teilnehmern, gefolgt von Dr. Carsten Biber, der mit 1:54:04 h 15. der M40 wurde. Ergebnis: 5km: Lucas Oettert 19:31 / 1. M12, Maximilian Kahnt 20:40 / 8. M13, Vanessa Apitz 22:11 / 4. W13, Sophia Koller 25:57 / 11. W14; 10 km: Sven Thiele 38:35 / 1. M40, Rainer Meyer 1. M55 / 42:08, Philipp Weithase 45:32 / 10. MJA, Reinhard Fiedler 47:06 / 2. M60, Angela Müller 47:48 / 1. W35, Marco Oettert 50:57 / 10. M35, Markus Jung 54:28 / 12. MJA; HM: Frank Schneider 1:42:59 / 5. |
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Bettina Winkler gewinnt Großen Preis von Sachsen Pferdesport, Gespannfahren Von Peter Reichardt Zwickau (OTZ). Beim Großen Preis von Sachsen, der vor kurzem in der Zwickauer Stadthalle stattfand, konnten die Reiter aus dem Landkreis gute Erfolge erzielen. Doch nicht nur geritten wurde in Zwickau, nein auch ein kombiniertes Hindernisfahren für Zweispänner stand auf dem Wettkampfprogramm, zu dem Bettina Winkler vom Reit- und Fahrverein (RFV) Gestüt Bretmühle und Hubert Jäschke vom RFV Mohlsdorf gemeldet hatten. Bettina Winkler hatte bereits im vergangenen Jahr den Sieg im Zweispännerfahren in der Stadthalle Zwickau nach Hause gefahren, hatte im Januar diesen Jahres bei der Grünen Woche in Berlin den Großen Preis von Brandenburg in gleicher Disziplin erkämpft und konnte dieser Favoritenrolle erneut auch beim Großen Preis von Sachsen in der Stadthalle Zwickau gerecht werden.In zwei Umläufen konnte sich Winkler mit ihrer Beifahrerin Xenia Trompelt und den beiden eingespannten Pferden Nirvana und Amazone ganz toll in Szene setzen, fehlerfrei die Parcourstrecke in der Halle bewältigen und damit den Sieg in dieser Disziplin an die Weiße Elster holen. Ein großer Erfolg für Bettina Winkler mit ihren Pferden, und das im zweiten Jahr hintereinander.Nicht ganz so erfolgreich war die Leistung von Hubert Jäschke vom Reit- und Fahrverein Mohlsdorf, seinem Beifahrer Achmed Sewina und den eingespannten Pferden Elmor und Ebana. Angespanntheit und Aufregung ließen beim ersten Umlauf einiges schief gehen, so dass für Jäschke bei diesem Wettbewerb kein Podestplatz drin war. Trotzdem, gelernt haben sie dabei, die Pferde und die Fahrer. Auch in der Pferdenacht am Sonnabend hatte Jäschke mit seinem Vierspänner einen großen Auftritt. Es war schon ein besonderes Bild, die vier eingespannten Pferde Elmor, Ebano, Casimir und Ecco stolz vor der großen Kutsche, gefahren von Hubert Jäschke und seinen Beifahrern Achmed Sewina und Jana Schaller, laufen zu sehen und dabei den aufgebauten Hindernisparcour fehlerfrei zu bewältigen. Der Beifall der ausverkauften Zwickauer Stadthalle war ihnen jedenfalls sicher. Am 1. Mai diesen Jahres wird im Gestüt Bretmühle ein Tag der offenen Tür gefeiert. Der RFV Mohlsdorf und der Reiterhof Jäschke laden Gäste und Besucher zur Himmelfahrt zum Besuch, werden am 15. Mai ein Reit- und Fahrturnier für junge Fahrer und Reiter veranstalten und laden alle Pferdesportfreunde für den 16. Mai zum Tag der Vereine nach Mohlsdorf ein. |
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Schnellläufer dominieren Sportlergala
Denise Roth wird Vogtland-Sportlerin des Jahres, Michelle Reinhold Beste im Nachwuchs Plauen (OTZ/Müller). Mal nicht im sportlichen Outfit waren die beiden Eisschnellläuferinnen Michelle Reinhold und Denise Roth ein ziemlich ungewohnter, aber nicht minder schöner Anblick. Beide waren zusammen mit ihren stolzen Eltern zur Sportlergala mit der Wahl des Vogtlandsportler des Jahres 2009 in Plauen geladen. Gemeinsam mit jeder Menge Sportlerprominenz war der Abend ein gelungener Rahmen für die mit Spannung erwartete Wahl des Vogtlandsportlers. Während für Michelle die Auszeichnung zum Nachwuchstalent des Jahres schon im Vorfeld fest stand, wurde Denise, die wie im Vorjahr zur Vogtland-Sportlerin des Jahres nominiert war, noch auf die Folter gespannt. Die Konkurrenz war stark und so wurde der Sieg, ebenso wie im Vorjahr, eine freudige Überraschung für alle. Besonders zu erwähnen ihre Eltern Reiner und Simona Roth, bei denen Denise trainierte. Doch mindestens genauso stolz wie auf seine erfolgreiche Tochter war Reiner Roth als Trainer auf seinen 14-jährigen Schützling Michelle, die die Auszeichnung für ihre herausragenden Ergebnisse der Sportsaison 2008/09 erhielt, während der sie unter anderem mehrere Bahnrekorde und Deutsche Rekorde lief, Sächsische Meisterin und Dritte bei den Deutschen Meisterschaften wurde. Mit anschließendem Tanz und guter Unterhaltung ein Abend, der den Saisonabschluss gelungen krönte. |
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Fit für das Ehrenamt gemacht Zwölf Teilnehmer erhalten Jugendleitercard Greiz (OTZ/Peter Reichardt). „Fit für das Ehrenamt“, so ist wohl die Zielsetzung des Lehrganges zum Erwerb der neuen Jugendleitercard zu umschreiben, der am vergangenen Wochenende in der Greizer Sportschule „Kurt Rödel“ seinen Abschluss fand. Zwölf junge Menschen aus Jugend- und Sportvereinen des Landkreises, aus Feuerwehrvereinen, Freiwilligen Feuerwehren und aus studentischen Kreisen haben sich den Anforderungen dieses Lehrganges gestellt und mit Erfolg die Anwartschaft zur Aushändigung der neuen Jugendleitercard erworben. Diese ist ein zwingender Bestandteil für das ehrenamtliche Engagement der jungen Leute, die in ihrer Freizeit mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, ihnen eine interessante Freizeitgestaltung organisieren, Betreuer und Gruppenleiterfunktionen übernehmen, mit Kindern und Jugendlichen auf Wanderschaft und Fahrt gehen oder bei internationalen Jugendaustauschen eingesetzt werden. Zum Kurs wurde den Teilnehmern grundlegendes Wissen von Fachleuten vermittelt und gesetzliche Grundlagen der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erläutert. Erfahrungen wurden in regen Diskussionen ausgetauscht und Schlussfolgerungen für die eigene Arbeit gezogen. Organisationsfragen, Fördermöglichkeiten, aber auch Didaktik und Methodik in der Kinder- und Jugendarbeit standen auf dem Kursprogramm und wurden von den Lehrgangsteilnehmern, aber auch den Lektoren, mit einer ganzen Menge lebensnaher eigener Erfahrungen untersetzt. |
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Geburtstagskind Moritz Pohle schießt zwei Tore Fußball, E-Junioren, Bezirksliga Greiz (OTZ/Reiner Helmrich). Gestärkt durch zwei Auswärtssiege gingen die Greizer E1-Junioren in das schwere Spiel gegen die in der Tabelle vor ihnen stehenden Rudolstädter. Nachdem es in den Anfangsminuten keiner Seite gelang, die durchaus vorhandenen Chancen zu nutzen, war es in der 12. Minute der Greizer Mannschaftskapitän Moritz Pohle, der an diesem Tag seinen 11. Geburtstag feierte, der für den ersten Paukenschlag sorgte. Er erlief den Abschlag des Rudolstädter Torhüters an der Mittellinie und zog sofort ab. Sein Schuss schlug zur 1:0-Führung ein. Im weiteren Verlauf waren die Platzherren zwar dominierend, konnten aber ihre gut herausgespielten Chancen nicht nutzen. In der letzten Minute vor dem Pausentee konnten die Gastgeber doch noch das 2:0 durch einen straffen Distanzschuss Joram Erbarths bejubeln. Auch in der zweiten Spielhälfte änderte sich am Spielgeschehen nichts. Ein Freistoß der Rudolstädter führte im Nachschuss zum 2:1 in der 29. Minute. Als den Gästen wenige Minuten später sogar das 2:2 gelang, drohte das Spiel zu kippen. Doch in den letzten zehn Spielminuten mobilisierten die Nahr-Schützlinge die letzten Kraftreserven und fanden wieder zu ihrem Spiel. James-Kevin Nahr gelang innerhalb von zwei Minuten ein Doppelpack. Den Schlusspunkt unter diese Partie setzte wiederum Moritz Pohle. Durch diesen Sieg rücken die Greizer E-Junioren auf Rang 5 vor. Greiz: Albrecht, Pohle, Rohleder, Winkelmann, Erbarth, Helmrich, Schlehahn, Nahr, Preuß, Nahr. |
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Von nichts kommt nichts
Trainingslager der RSV-Jugend in der Jahnturnhalle Von Rudi Stöhr Greiz. Die „Großen“ des RSV Rotation Greiz ringen in der 2. Bundesliga Nord und konnten die letzte Saison mit einem tollen dritten Platz beenden. Doch auch der Nachwuchs steht den Erfolgen der ersten Ringermannschaft in nichts nach. Bei Landesmeisterschaften und Mitteldeutschen Meisterschaften konnten die jungen Sportler zahlreich Edelmetall sammeln. Stolze 27 Gold-, 17 Silber- und zehn Bronzemedaillen wurden errungen. Erfolgreich waren dabei in beiden Stilarten die weiblichen Schüler, sowohl die Ebis A-Jugendlichen/Junioren. Die Mitteldeutschen Meisterschaften der C- und D-Jugend in beiden Stilarten steht dabei noch aus. Doch auf diesen Lorbeeren ruht sich RSV-Nachwuchs nicht aus. An sechs Tagen in den Osterferien nahmen zirka 15 Jugendliche im Leistungszentrum Jahnturnhalle in Greiz an einem Trainingslager teil. Als Leiter fungierten dabei Vereinsjugendtrainer Andreas Mattern und Jugendbetreuer Siegfried Lippke. Manche Jugendliche nutzten das Trainingslager, da sie aufgrund hoher schulischer Anforderungen, so manche Trainingseinheit nachholen mussten. Das Trainingslager war wie stets breit gefächert. Neben Lockerungsübungen und Ballspielen wurde natürlich speziell im technischen und taktischen Bereich gearbeitet. Einige RSV-Nachwuchsringer nahmen an einem parallel laufenden Trainingslager in Jena teil, welches der Thüringer Ringer-Verband im Hinblick auf die nächsten anstehenden Deutschen Meisterschaften durchführte. Im Rahmen des Trainingslagers in den Osterferien übergab Sven Heisig, Inhaber des Bestattungsinstitutes in der Weberstraße, eine Geldspende für die Nachwuchsarbeit des RSV Rotation Greiz an Vereinsjugendtrainer Andreas Mattern, der sich im Namen seiner Schützlinge herzlich bedankte. |
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Sport, Spiel und ein Osterkörbchen für Greizer Kindergartenkinder Osterhasensport- und spielfest 2010 auf dem Greizer Hainberg Text & Bild Peter Reichardt Die Zeulenrodaer Kinder haben mit dem Osterspaziergang des MDR am 4. April die Möglichkeit, Meister Langohr persönlich zu begrüßen. Doch die Kinder aus drei Greizer Kindergärten hatten bereits am vergangenen Dienstag ein Rendezvous mit ihm, wenn auch nur unbekannterweise. Hatte doch der Osterhase, der Jugendsportkoordinator im Sozialraum Südost und die Kreissportjugend die Kinder der Greizer Kindergärten „Käte Dunker“, „Geschwister Scholl“ und „Freundschaft“ zu einem österlichen Sport- und Spielfest in die Greizer Sportschule "Kurt Rödel" eingeladen. Natürlich waren alle Kinder hellauf begeistert und mit Elan dabei. Rund 60 Kinder beschäftigten sich mit dem Schwungtuch, den Hupfsäcken, den Tretcars und all den anderen sportlichen Möglichkeiten, die die große Sporthalle auf dem Greizer Hainberg bietet. Eierlaufen, Staffelspiele und Mutproben auf der schiefen Ebene machten den Kindern mächtig viel Spaß und natürlich war auch die Hüpfburg ständig dicht umlagert. Konnte man doch auf ihr tolle Sprünge probieren, ohne sich dabei weh zu tun. Es war schon toll, was die Kleinen da sportlich so alles konnten und zeigten. Und als dann auch noch Fußball auf die Kegelreihe gespielt wurde, da war die Begeisterung besonders groß. Natürlich wurde auch noch gebastelt, galt es doch ein nettes Osterbild bunt auszumalen, oder sich eine kleine Gipsstukkatur farblich zu gestalten. Doch Ostersport- und spielfest ohne Osterhasen, geht das überhaupt ? Für die Kinder der drei Kindergärten war das unvorstellbar. Deshalb waren sie dann auch am Schluss des Dienstagvormittag ganz aufgeregt und suchten auf dem Freigelände des Sportplatzes an der Greizer Sportschule „Kurt Rödel" nach Hinterlassenschaften des Osterhasen. Die Freude war riesig, als sie für jeden von ihnen ein buntes Osterkörbchen in den Verstecken fanden und sie dieses mit nach Hause nehmen konnten. Ein Osterlied von den Kindern der Dank von ihnen an den Osterhasen und seine fleißigen Helfer. Ein Dank aber auch für das soziale Engagement der Kreissportjugend und der Jugendarbeit im Sozialraum Südost von den Kindern, die sich schon auf das Bummisportfest am 17. April 2010 an gleicher Stelle freuen. Sicher werden sich da viele der Kleinen bei Sport und Spiel wieder treffen.
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Kurtschauer Faustballer sichern den Klassenerhalt Zella-Mehlis (OTZ/Lange). Die Faustballer der Sportgemeinschaft Kurtschau konnten am vergangenen Sonntag bei den Relegationsspielen überzeugen. Nach einem unglücklichen Saisonverlauf in der Verbandsliga konnte die SG Kurtschau mit ihrer 2. Mannschaft in Zella-Mehlis endlich zu ihrem Spiel finden und somit auch den lang ersehnten Erfolg herbei führen. Im ersten Spiel der Kurtschauer traten die zweitplatzierten der Staffel Nord-Ost an - Stadtilm. Über weite Strecken konnte Kurtschau auch das bestimmen, hatte jedoch Abschlussschwierigkeiten. Mit einigen Eigenfehlern der Schläger konnte Stadtilm das Spiel an sich reißen und mit 2:0 für sich entscheiden. Das folgende Spiel verlief dagegen komplett nach den Vorstellungen von Spielführer André Hempel. Mit einem klaren 2:0-Erfolg gegen die Gastgeber konnte seine Mannschaft den ersten Tageserfolg sichern. Wie in einem Rausch erspielte sich die Mannschaft um Tobias Hempel, Silvio Steiger, Sebastian Schobert, Mike Lippold, Sandro Fischer, Michael Holstein und Spielführer André Hempel den zweiten Sieg. Der Gegner aus Suhl hatte gegen eine überzeugend auftretende Kurtschauer Mannschaft nie den Hauch einer Chance und verlor somit auch in der Höhe der einzelnen Sätze verdient dieses Spiel. Kurtschau 2 sorgte in diesem Spiel für das beste Mannschaftsergebnis der Saison. Mit den Erfolgen gegen Zella-Mehlis und Suhl sicherte sich Kurtschau den Klassenverbleib in der Verbandsliga. Stadtilm konnte durch die Ergebnisse vom vergangenen Sonntag den Sprung aus der Bezirks- in die Verbandsliga erreichen. Für die Kurtschauer Zweite spielten unter der Saison folgende Spieler: Tobias Hempel, Silvio Steiger, Sebastian Schobert, Mike Lippold, Sandro Fischer, Michael Holstein, Frank Arold, Marcus Köhler, André Hempel.
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03. April 2010 /Antje-Gesine Marsch Der Tradition verpflichtet Auch 2010 fand auf Greizer Gasparinenberg Karfreitagssingen statt Text & Bild Antje-Gesine Marsch Ganz seiner langjährigen Tradition verpflichtet, gab der Cäcilienchor der Katholischen Gemeinde Greiz unter Leitung von Winfried Arenhövel, Kammermusiker der Vogtland Philharmonie, auch an diesem sonnigen Karfreitagmorgen ein Konzert hoch über den Dächern der Elsterstadt. Das Greizer Karfreitagssingen am Gasparinentempel geht auf das Jahr 1863 zurück; da lud Kantor Wilhelm Urban zum ersten Mal mit seinem Chor auf den Gasparinenberg ein. Der Chor setzt diese Tradition seit 1996 fort. Viele Frühaufsteher, die den steilen Aufstieg nicht scheuten, hörten auch in diesem Jahr geistliche Choräle, bspw. Johann Sebastian Bachs "Befiehl du deine Wege", aber auch ein erzgebirgisches Bergmannslied und den Schlusschoral aus der "Passio Jesu Christi", des ehemaligen Greizer Stadtschreibers und Organisten Johann Friedrich Fasch (1688-1758). Pfarrer Dietmar Brosig sprach abschließend den traditionellen Segen über die Stadt und zitierte von Phil Brosnans „Du kannst nicht leben ohne Menschen, die dich mögen.“
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03. April 2010 /OTZ Zeulenroda-Triebes Weniger Arbeitslose und weniger Stellen in Zeulenroda-Treibes Der Arbeitsmarkt im Monat März: Zeulenroda-Triebs liegt bei einer Arbeitslosenquote von 11,7 Prozent, die sank um 0,5 Prozentpunkte. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften in der Arge aber steigt weiter an. Zeulenroda / 01.04.10 / OTZ Im Agenturbezirk Gera stellte sich der Arbeitsmarkt im Monat März recht unterschiedlich dar. Die Arbeitslosenquoten in den Dienststellen reichen von 8,4 Prozent in Schleiz bis 13,4 Prozent in Gera. Der Bereich Zeulenroda-Triebes liegt in der guten Mitte. Hier sank die Arbeitslosenquote um 0,5 Prozentpunkte und liegt nun bei 11,7 Prozent (2009: 14,1 Prozent). Die Zahl der Erwerbslosen reduzierte sich um 60 auf 1443. Das waren 292 Arbeitslose weniger als im März des vorigen Jahres. Dabei meldeten sich im abgelaufenen Monat 309 Personen neu oder erneut arbeitslos 44 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 373 Personen ihre Arbeitslosigkeit, was einem Plus von 20 entspricht. Der Bestand an offenen Stellen ist um 14 auf 67 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es damit 54 Stellen weniger. Arbeitgeber meldeten im März 51 neue Stellen, was 11 weniger als vor einem Jahr sind. In der Arge des Landkreises Greiz stieg die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vergleich zum Vormonat Februar. So zählte die Arge im März 5798 Bedarfsgemeinschaften mit 10 056 Leistungsempfängern. Im Februar waren es 5707 Bedarfsgemeinschaften mit 9862 Empfängern von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II). Dagegen gesunken ist die Zahl der Arbeitslosen von 6910 im Vormonat auf aktuell 6623. |
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03. April 2010 /Vogtland-Anzeiger Interesse am ehemaligen Wasserwerk Reichenbach Reichenbach – Die Schreberjugend Sachsen will das „Grüne Klassenzimmer“ in Reichenbach weiterführen und das ehemalige Wasserwerk als Naturpädagogisches Zentrum nutzen. Diese Absicht bekundete Tommy Brumm, der Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen der Schreberjugend“, am Montag im Reichenbacher Stadtrat. Er gab auch bekannt, dass sich im nächsten Monat in Reichenbach ein Regionalverband Vogtland der Schreberjugend gründen werde. Brumm: „Wir wollen uns regional verwurzeln und suchen eine intensive Zusammenarbeit mit Schulen und Kindereinrichtungen.“ Das „Grüne Klassenzimmer“ war ein Projekt der Landesgartenschau und wurde sehr gut angenommen. Zahlreiche Klassen und auch Kindergartengruppen kamen und informierten sich über spezielle Themen aus den Bereichen Natur und Umwelt. Zur Mitarbeit bei der Schreberjugend will Tommy Brumm vorrangig Kinder ab Klasse 6 gewinnen. „Damit unterstützen wir den Selbstfindungsprozess der Kinder in diesem Alter“, erklärt er und ist sicher, dass die Schreberjugend ein Betätigungsfeld für viele Interessen sein wird. Denn neben der Feldforschung und dem bewussten Bezug zur Natur, der den Kindern vermittelt werden soll, sind es vor allem die modernen Medien, mit denen sich die Schreberjugend beschäftigt. „Wir wollen eine Naturdatenbank anlegen, Filme drehen, eine Homepage gestalten und innerhalb von fünf Jahren sogar ein Buch schreiben“, umreißt der Landesvorsitzende die Ziele der Schreberjugend vor Ort. Neben Reichenbach, wo vor allem der Lebensraum Raumbach erforscht werden soll, steht in Falkenstein ein weiteres Projekt „Gartenwelten“ auf dem Plan. Als Ziel formuliert Brumm die Erforschung des jeweiligen Lebensraumes und die Erarbeitung möglicher Schutzmaßnahmen. Starten werden die Projekte bereits in den kommenden Sommerferien. Gemeinsam werden dann naturpädagogische Vorträge speziell für Kinder, aber auch für die Bevölkerung, ausgearbeitet und beispielsweise im alten Wasserwerk gehalten. Das Projekt „Lebensquell Raumbach“ wird sich in der ersten Phase mit der Bestandserfassung der Lebensgemeinschaften im und um den Raumbach beschäftigen. Die Jugendlichen sollen seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten aufspüren und mögliche Schutzmaßnahmen erarbeiten. Der Bach wird über den Verlauf der Jahreszeiten beobachtet und die Veränderungen werden dokumentiert. Daneben möchte der Verband die Pflegschaft über den Teilbereich des Raumbaches auf dem ehemaligen Gartenschaugelände übernehmen und zu seiner Erhaltung als Lebensraum beitragen. Geplant ist außerdem, ab 2011 auch Fachtagungen des Bundesverbandes der Schreberjugend nach Reichenbach zu holen. |
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| 03. April 2010 /OTZ | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Kurz notiert: |
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Karikatur des Tages
A 4-Abfahrt Berga ein Aprilscherz Berga (OTZ). Auch wenn es ein netter Gedanke ist, aber die Anbindung der Stadt Berga an das Autobahnnetz ist natürlich nur ein Aprilscherz gewesen, den sich die Bergaer Carnevalisten ausgedacht haben. Vielen Dank an die Bergschen Narren. Ein Schild an der Autobahn 4, auf dem Abfahrt Berga zu lesen ist, ist natürlich ebenso wenig montiert. Unser Foto zeigt die Autobahnabfahrt der gleichnamigen Stadt im Kyffhäuserkreis, die tatsächlich einen Autobahnanschluss hat. Baustart noch im April Greiz (OTZ/KG). Anders als ursprünglich avisiert wird mit dem grundhaften Ausbau der August-Bebel-Straße nicht am 6. April begonnen. Wie Bürgermeister Gerd Grüner (SPD) auf Nachfrage sagte, werden die Bauarbeiten allerdings noch in diesem Monat starten. Ein genauer Termin steht noch nicht fest. Vogtlandbahn für Sicherheit ausgezeichnet Bundesweit eines der ersten Unternehmen Neumark (OTZ). Das Eisenbahn-Bundesamt hat der Vogtlandbahn die Sicherheitsbescheinigung nach europäischem Standard mit sofortiger Wirkung erteilt. Damit ist das Unternehmen mit Sitz in Neumark bundesweit eines der ersten Eisenbahnverkehrsunternehmen mit internationalem Verkehr, dem diese Sicherheitsbescheinigung zuteil wird. „Wir sind stolz darauf, dass wir eines der ersten Verkehrsunternehmen in Deutschland sind, das über diese Sicherheitsbescheinigung verfügt und den sehr hohen Ansprüchen des Eisenbahn-Bundesamtes genügt“, betont Hartmut Schnorr, Geschäftsleiter der Vogtlandbahn. Die Sicherheitsbescheinigung Teil A und Teil B gemäß Paragraf 7a Allgemeines Eisenbahngesetz wird vom Eisenbahn-Bundesamt auf Beantragung des Unternehmens und nach genauer Prüfung erteilt. Die Vogtlandbahn konnte hierfür nachweisen, dass im kompletten Unternehmen ein Sicherheitsmanagementsystem eingeführt, verwirklicht und aufrechterhalten wird. Diese Sicherheitsbescheinigung ermöglicht es Eisenbahnverkehrsunternehmen in Deutschland, am grenzüberschreitenden europäischen Eisenbahnbetrieb teilzunehmen. |
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